Karliczek: Jetzt Forschung vorantreiben, damit COVID-19-Medikamente schnell bei den Menschen ankommen

15.04.2021 – 11:25

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Berlin (ots) Wissenschaftliches Expertengremium empfiehlt Förderung neuer Arzneimittelkandidaten gegen COVID-19 aus dem Förderprogramm “Forschung und Entwicklung dringend benötigter Therapeutika gegen SARS-CoV-2” Neben der Verfügbarkeit von Impfstoffen und einer gezielten Teststrategie sind sichere und wirksame Arzneimittel gegen SARS-CoV-2 entscheidend, um die Pandemie bewältigen zu können. Vor diesem Hintergrund treibt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) aussichtsreiche Ansätze zur Arzneimittelentwicklung in hiesigen Forschungseinrichtungen und Unternehmen voran und fördert die Medikamentenforschung gegen COVID-19. Dem BMBF wurden hierfür nun von einem unabhängigen, wissenschaftlichen Begutachtungsgremium die ersten Förderempfehlungen für acht Projekte im Rahmen des Förderprogramms “Forschung und Entwicklung dringend benötigter Therapeutika gegen SARS-CoV-2” ausgesprochen. Es sollen Vorhaben aus Pharma- und Biotechnologieunternehmen sowie weitere wissenschaftliche Verbünde unter industrieller Koordination gefördert werden, deren präklinische Entwicklungen weit genug fortgeschritten sind, um ihre Arzneimittelkandidaten in die klinische Prüfung zu überführen. Dazu erklärt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek: “Wir befinden uns an einem wichtigen Scheidepunkt der Corona-Pandemie: Die Impfkampagne gewinnt an Geschwindigkeit. Testmöglichkeiten nehmen zu. Gleichzeitig betrachten wir mit Sorge die weiterhin hohen Infektionszahlen und steigende Auslastung der Krankenhäuser. Auch in Zukunft müssen wir leider damit rechnen, dass Menschen weiter an COVID-19 erkranken werden – mit sehr schweren und mit weniger schweren Krankheitsverläufen. Wir brauchen daher dringend weitere wirksame Medikamente, um Erkrankte zu behandeln. Die “eine Pille” gegen COVID-19 wird es dabei aber nicht geben. Denn je nach Schwere und Stadium der Erkrankung benötigen Patientinnen und Patienten eine unterschiedliche Therapie. Es gilt daher, das Behandlungsrepertoire bedarfsgerecht zu erweitern und vielversprechende Arzneimittelentwicklungen zu stärken. Wir haben seit Ausbruch des neuen Corona-Virus gesehen: Forschung ist ein zentraler Schlüssel in der Bekämpfung der Pandemie. Das BMBF stellt seit Beginn der Pandemie Fördermittel zur Bekämpfung von SARS-CoV-2 bereit. Ich freue mich deshalb sehr, dass wir nun erfolgsversprechende Ansätze der Medikamentenforschung weiter unterstützen und gemeinsam die klinische Entwicklung von Arzneimittelkandidaten vorantreiben können. Die Arzneimittelkandidaten der Forschenden setzen auf verschiedene Technologien und Behandlungsansätze, um das Krankheitsgeschehen zu beeinflussen. Ein Ansatz beruht beispielweise auf einem kleinen chemischen Molekül, einem sogenannten Kinase-Inhibitor, welcher Faktoren der Körperzelle adressiert, die auch für die Virusvermehrung entscheidend sind. Dieses wirkt, so geben die bisherigen Forschungsergebnisse Hoffnung, sowohl gegen das Virus als auch eine überschießende Entzündungsreaktion. Ein zweiter Lichtblick sind monoklonale Antikörper, welche im Dienste des Immunsystems stehen und mit ihrer spezifischen Struktur neutralisierend auf das Virus selbst wirken können, um es zu bremsen. Andere Antikörper können aber auch gegen Krankheits-verstärkende Signalstoffe gerichtet sein und damit auch virusinduzierte Störungen im Körper dämpfen und dadurch Organfunktionen wieder verbessern. Erfolge versprechen sich die Forschenden auch von einem RNA-Wirkstoff, dessen Struktur eine spezifische Bindung von Entzündungsbotenstoffen ermöglicht und damit zur Begrenzung der Immunreaktion und von Organschäden beitragen soll. Mit diesen und weiteren Vorhaben werden wir die Forschung vorantreiben, damit neue Arzneimittel gegen COVID-19 schnell bei den Patientinnen und Patienten ankommen. Wir werden aber noch nicht am Ziel sein. Es braucht unsere gemeinsame Anstrengung, um die Entwicklung von wirksamen Arzneimitteln voranzutreiben. Im Rahmen der Begutachtung wurde dabei deutlich, dass auch manche guten Vorhaben noch etwas mehr Zeit benötigen um die Fördervoraussetzungen der Maßnahme zu erfüllen. Deshalb planen wir, eine zweite Einreichungsfrist im Sommer dieses Jahres zu ermöglichen.” Hintergrund: Ziel des Förderprogramms zur “Forschung und Entwicklung dringend benötigter Therapeutika gegen SARS-CoV-2” ist die klinische Entwicklung erfolgsversprechender therapeutischer Ansätze gegen COVID-19 zu stärken. Zum einen betrifft dies die klinische Prüfung von Arzneimittelkandidaten, welche explizit gegen SARS-CoV-2 gerichtet sind. Zum anderen bedarf es auch der klinischen Entwicklung neuer therapeutischer Ansätze zur Behandlung von schweren Krankheitsverläufen bei COVID-19 – beispielsweise solche, die einer überschießenden Immunreaktion entgegenwirken. Das Wirkprinzip zur Behandlung von COVID-19 muss in beiden Fällen durch umfassende präklinische Daten belegt sein. Gegenstand der Förderung sind die klinischen Prüfungen der Phasen I – IIb, um hinreichend sichere Schlussfolgerungen für ein positives Nutzen-Risiko-Verhältnis für eine beschleunigte Zulassung zu ermöglichen. Die Durchführung notwendiger Arbeiten zur Herstellung von Prüfpräparaten erfolgt dann nach den Richtlinien der Good Manufacturing Practice (GMP). Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die zum Zeitpunkt der Förderung über eine Betriebsstätte in Deutschland verfügen und kleine Verbünde unter entsprechender industrieller Koordination. Start der Bekanntmachung war der 6. Januar 2021. Bewerbungen konnten bis zum 17. Februar eingereicht werden. Die Förderentscheidung traf das BMBF unter Einbeziehung externer Expertinnen und Experten im Rahmen eines einstufigen Verfahrens. In das Gremium wurden Vertretende aus der klinischen Forschung, der Wissenschaft, der Pharmawirtschaft und der Regulierungsbehörden berufen. Spätestes Laufzeitende der Vorhaben ist der 31. Dezember 2023. Die Förderung unterliegt dem europäischen Beihilferecht. Weitere Informationen: Richtlinie zur Förderung von Forschung und Entwicklung dringend benötigter Therapeutika gegen SARS-CoV-2 Forschen für ein gesundes Leben Pressekontakt: Pressestelle BMBFPostanschrift11055 BerlinTel.+49 30 1857-5050Fax+49 30 /bmbf_bundwww.facebook.com/bmbf.dewww.instagram.com/bmbf.bund

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Digital Future Challenge 2021: Studierenden-Wettbewerb soll Impulse zu digitaler Unternehmensverantwortung für Wirtschaft und Politik liefern

13.04.2021 – 08:05

Deloitte

München und Berlin (ots)- Fokusthema: Corporate Digital Responsibility (CDR) – Unternehmensverantwortung in der digitalen Transformation
– Neue Edition des Hochschulwettbewerbs setzt zwei Themenschwerpunkte: Digital Literacy und Digital Sustainability
– Gefördert vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) und in Kooperation mit der CDR-Initiative des BMJV Mit der Leitfrage nach der Verantwortung von Unternehmen in der digitalen Transformation startet heute der Studierenden-Wettbewerb “Digital Future Challenge”. Anhand konkreter Fallbeispiele entwerfen interdisziplinäre Studierenden-Teams Lösungsansätze für eine sozial-ökologisch gestaltete Digitalisierung, die Wirtschaftlichkeit und Ethik zusammenbringt. Die Beispiele bilden reale Herausforderungen von Konzernen, Mittelstandsunternehmen und Organisationen ab – vom Verbraucherschutz bis zur Zukunft der Arbeit. Initiatoren der “Digital Future Challenge” sind die Deloitte-Stiftung und die Initiative D21. Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz fördert den Wettbewerb und übernimmt die Schirmherrschaft. Bundesministerin Christine Lambrecht erklärt: “Die digitale Transformation kann Treiber für Innovation und Fortschritt, aber auch Brandbeschleuniger für Hassrede und Desinformationen im Netz sein. Um die Chancen der Digitalisierung zu nutzen, müssen wir Vertrauen stärken und Verantwortung einfordern. Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sind gemeinsam gefragt, diese Werte zu stärken, um unsere digitale Zukunft für alle fair und gemeinwohlorientiert zu gestalten. Gerade wenn wir im digitalen Kontext von Chancengleichheit und Nachhaltigkeit sprechen, brauchen wir die kreativen und neuen Perspektiven junger Menschen. Denn wir profitieren in der Politik und Wirtschaft von der jungen, engagierten Zivilgesellschaft”. Digital Future Challenge soll Impulse für Unternehmen und Politik geben “Für eine digitale Teilhabe müssen wir Kompetenzen und Fähigkeiten über alle Alters- und Ausbildungsstufen hinweg fördern. Gerade während der Corona-Pandemie bietet die Digitalisierung viele Chancen, erfordert aber auch die aufgeklärte Verarbeitung und Bewertung von digitalen Inhalten”, erklärt Thomas Northoff, Vorstand der Deloitte-Stiftung. Dazu ergänzt Hannes Schwaderer, Präsident der Initiative D21: “Bei der Digital Future Challenge setzen sich die Führungskräfte von morgen mit realen Problemstellungen auseinander und erarbeiten Lösungen, mit denen sie schon jetzt die Zukunft mitgestalten können. Wie können wir unsere Wertschöpfung klimafreundlich und nachhaltig gestalten? Welche Fähigkeiten braucht die Gesellschaft, um sich kompetent und selbstbestimmt in der zunehmend digitalisierten Welt zu bewegen? Darauf werden die Studierenden nun Antworten erarbeiten.” Teilnahmemöglichkeiten bis Ende Mai – Finale im August Studierende können sich bis zum 31. Mai 2021 online als Team ab drei Personen für die Digital Future Challenge anmelden. Bislang beteiligen sich Studierende aus 12 Bundesländern an der Challenge. Die teilnehmenden Studierenden bilden über eine Online-Plattform Projektgruppen, die sich der Umsetzbarkeit eines digital-ethischen Wandels widmen. Das Finale findet Ende August 2021 statt, bei der eine hochkarätige Jury aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft die Siegerinnen und Sieger kürt. Als Gewinne stehen Förder- und Bildungspreise in Aussicht sowie ein Einblick in die Arbeit des BMJV und der Austausch mit der CDR-Initiative für das Gewinnerteam. Weitere Informationen zur Digital Future Challenge sind unter https://app.ekipa.de/challenge/digital-future-21 abrufbar. ______________________ Über das Projekt “Digital Future Challenge” Die Digital Future Challenge ist ein Hochschulwettbewerb der Deloitte-Stiftung und der Initiative D21 zur unternehmerische Verantwortung in der digitalen Transformation – Corporate Digital Responsibility (CDR). Das gemeinnützige Projekt wird vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gefördert und steht unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin Christine Lambrecht. Die Bertelsmann Stiftung unterstützt das Projekt. Über die Deloitte-Stiftung Unter dem Leitmotiv “Perspektiven für morgen” bündelt die Deloitte-Stiftung ihr Engagement für Bildung und Wissenschaft. Mit unseren Aktivitäten fördern wir die Aus- und Weiterbildung junger Menschen, unterstützen die Entwicklung neuer, zukunftstauglicher Bildungsmodelle und leisten einen Beitrag zur Verbesserung des Innovationstransfers von der Hochschule in die Wirtschaft. Die Deloitte-Stiftung wurde von den Gesellschaftern und Führungskräften von Deloitte als eine nicht-rechtsfähige Stiftung in der treuhänderischen Verwaltung des Stifterverbandes gegründet. Über die Initiative D21 e. V. Seit 20 Jahren setzt sich die Initiative D21 als Deutschlands größtes Netzwerk für die Digitale Gesellschaft dafür ein, die Herausforderungen im digitalen Wandel zu durchleuchten, Lösungsperspektiven durch das Zusammenwirken von Politik und Wirtschaft aufzuzeigen und die Zukunft in einer digitalisierten Welt sinnvoll zu gestalten. Über die CDR-Initiative des BMJV In der im Mai 2018 gestarteten CDR-Initiative des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) arbeiten Unternehmen brachenübergreifend daran, Verantwortung in der digitalen Transformation zu einer Selbstverständlichkeit werden zu lassen. Hierzu werden u.a. Handlungsprinzipien für einen verantwortungs- und gemeinwohlorientierten Umgang mit digitalen Herausforderungen entwickelt und in Best-Practice-Beispielen umgesetzt (www.bmjv.de/CDR-Initiative). Pressekontakt: Initiative D21 e. V. Deloitte-StiftungRoland Dathe Isabelle Schlegel030 / 526872258030 / www.InitiativeD21.de www.deloitte-stiftung.de

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Risiko. Mut. Wandel. – Diskutieren Sie mit Karliczek, Löwentraut, Röser, Paech und vielen anderen

08.04.2021 – 12:25

#innovationsland Deutschland

Berlin (ots) Inspiration: die Zukunftsarena Vom Schulleiter bis zum Action Painter – Innovation findet nicht nur in wissenschaftlichen Laboren oder etablierten Unternehmen statt. Das Online-Event des Bundesministeriums für Bildung und Forschung bringt mutige Menschen aus allen Sphären der Gesellschaft am 15 & 16. April digital zusammen: innovationsland-deutschland.de/zukunftsarena Risikobereitschaft und Mut – das #innovationsland Deutschland braucht Persönlichkeiten, die Veränderungen in unserem Land anstoßen. Bundesforschungsministerin Anja Karliczek trifft solche Innovatorinnen und Innovatoren am 15. & 16. April beim Online-Event “Inspiration: die Zukunftsarena”. An zwei Tagen können Bürgerinnen und Bürger Diskussionen über Nachhaltigkeit, Zukunftstechnologien, Bildung, Kunst, Kultur und Social Entrepreneurship live verfolgen und eigene Fragen stellen. Die Zukunftsarena findet im Rahmen der BMBF-Kampagne #innovationsland Deutschland statt. Bundesforschungsministerin Anja Karliczek zur Schnittstelle zwischen Kunst, Kultur und Innovation: “Wir wollen Deutschland als Innovationsland weiter voranbringen. Dafür müssen wir kreative Strategien in allen Bereichen fördern und Menschen verschiedenster Disziplinen miteinander vernetzen. Dabei spielt die Kunst- und Kulturszene eine zentrale Rolle – nicht nur als Inspirationsquelle, sondern als aktiver Treiber der Innovationskraft in Deutschland.” Zum Programm Bundesforschungsministerin Anja Karliczek diskutiert mit jungen Vordenkerinnen und Vordenkern wie Social Entrepreneur Dr. Amel Karboul, Bestsellerautor Paul Bühre, KI-Experte Dr. Christoph Peylo und Startup-Gründerin Dr. Antje Venjakob über ihr Streben nach Fortschritt. In Innovationsduellen treffen starke Meinungen aufeinander, u.a. Start-up-Kultur vs. Familienunternehmen und Konsum vs. Nachhaltigkeit. Das Barcamp mit Keynote von EU-Jugendbotschafter Ali Mahlodji widmet sich dem Thema “Diversity als Innovationstreiber” (zu diesem Event-Modul ist eine Anmeldung erforderlich). In einer Q&A-Session am ersten Abend erklärt der Hamburger Schulleiter Björn Lengwenus dem Moderator und c’t-Chefredakteur Dr. Jürgen Rink, wie er mit einer Schach-Software Zusammenhalt in Schulen erreichen will. Nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie bot er mit einer allabendlichen YouTube-Show seinen Schülerinnen und Schülern eine Alternative zur Lockdown-Einsamkeit – und wurde dafür 2020 mit einem Sonderpreis der Goldenen Kamera ausgezeichnet. Darüber, was Kunst und Innovation voneinander lernen können, diskutiert Bundesforschungsministerin Anja Karliczek mit Künstlerinnen und Künstlern wie Leon Löwentraut, Katja Strunz und Kulturverantwortlichen wie Clara Herrmann und Dr. Sabine Schormann. “Die Künstler sind die Seismographen unserer Gesellschaft. Sie empfinden die Themen unserer Zeit und machen sie sichtbar. Aus der Sichtbarkeit entstehen Innovationen,” erklärt Leon Löwentraut. “Eine Innovation zu erschaffen, ist ähnlich wie die künstlerische Kreativität in Gang zu setzen,” ergänzt Dr. Sabine Schormann. “Beide Prozesse folgen ihrer eigenen Logik. Sie entstehen in den seltensten Fällen, indem man sich auf ausgetretenen Pfaden oder in einem gesetzten Methodenspektrum bewegt.” Die Bevölkerung über Innovation, Kunst und Corona Eine aktuelle repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des BMBF macht jedoch deutlich: Die Mehrheit der Bevölkerung sieht kein Zusammenspiel zwischen Kunst/Kultur und Innovation. Auf die Frage, mit welchen Bereichen die Befragten am ehesten Innovationen verbinden, antworteten 55 Prozent Natur- und Ingenieurswissenschaften, nur rund 7 Prozent hingegen nannten Kunst und Kultur. Mehr als 50 Prozent glauben zudem, dass die Corona-Pandemie die Innovationskraft in Deutschland ausbremst oder zum Stillstand bringt. “Deutschland befindet sich in vielerlei Hinsicht in Aufbruchstimmung,” beobachtet hingegen Bundesforschungsministerin Anja Karliczek. “Viele Menschen wachsen gerade in solche Krisenzeiten über sich hinaus und treiben mit vereinten Kräften den Wandel voran. Wir freuen uns sehr über das große Interesse von Partnern, die mit ihren Themen die Veranstaltung begleiten. Es zeigt die Vielfalt der Innovationslandschaft und den Willen, etwas zu bewegen.” Die Partner von “Inspiration: die Zukunftsarena” Zu den Partnern des Online-Events gehören u.a. IdeenExpo, Deutschland – Land der Ideen, Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) und Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland (SEND e.V.) – ihre Event-Module zum Thema Innovation finden ebenfalls am 15. & 16. April auf einer Partnerbühne statt. Die Q&A-Session mit Björn Lengwenus ist Teil der Reihe “Neugier”, die von Heise Medien als Medienpartner begleitet wird. Weitere Informationen zum Programm und den Teilnehmenden stehen auf dem Portal innovationsland-deutschland.de/zukunftsarena zur Verfügung. Über eine Platzierung als Veranstaltungshinweis in Ihrem Medium freuen wir uns. Bei Interesse an Interviews mit den Aktiven im Vorfeld der Veranstaltung stehen wir für Anfragen gerne zur Verfügung. Ausgewähltes Pressematerial für Ihre Berichterstattung ist ebenfalls auf Anfrage erhältlich. Nach Rücksprache ermöglichen wir Ihnen zudem gerne eine Einbettung des Live-Streams auf Ihren Kanälen. Hiergeht es zum Presskit inkl. Umfrage-Graphiken, Bildmaterial und den entsprechenden Nachweisen. Zum Hintergrund: Mit der Kampagne #innovationsland Deutschland möchte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Thema Innovation anhand persönlicher Geschichten greifbarer machen. Innovationen kommen nicht nur aus Universitäten und Laboren, sondern aus jedem Bereich des öffentlichen Lebens. Zentrale Anlaufstelle der Kampagne ist das Portal innovationsland-deutschland.de. Hier kommen die Innovatorinnen und Innovatoren selbst zu Wort. In Form von Videoreportagen, Interviews oder Magazinbeiträgen erzählen die ideenreichsten Köpfe Deutschlands – von der Umweltaktivistin über den Bauingenieur bis hin zur Ärztin im Kampf gegen Corona – ihre Geschichten. Diese Geschichten machen Mut – Mut, selbst innovativ und kreativ zu werden. Regelmäßige Veranstaltungen bieten darüber hinaus die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen – von Q&A-Sessions über Barcamps bis hin zu Workshops. Pressekontakt: Pressebüro #innovationsland DeutschlandBogna Moll | 030 818 777 – 249Charlotte Biermann | 030 818 777 – I www.innovationsland-deutschland.de/presse

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Karliczek: Investitionen in Bildung und Forschung steigen weiter an

06.04.2021 – 10:02

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Berlin (ots) Statistisches Bundesamt veröffentlicht jährliches Budget für Bildung, Forschung und Wissenschaft Das Statistische Bundesamt hat am heutigen Dienstag das Budget 2018/2019 für Bildung, Forschung und Wissenschaft veröffentlicht. Das Budget fasst die Ausgaben für Bildung, Forschung und Wissenschaft zusammen und zeigt die Finanzierungsbeiträge der öffentlichen Haushalte, des privaten Bereichs und des Auslands. Dazu erklärt Bundesbildungs- und -forschungsministerin Anja Karliczek: “Die Gesamtausgaben für Bildung, Forschung und Wissenschaft sind im Jahr 2019 erneut angestiegen und erreichen mit 325,6 Milliarden Euro einen neuen Rekordwert. Damit vergrößert sich ihr Anteil am Bruttoinlandsprodukt im dritten Jahr in Folge und liegt nun bei 9,4 Prozent. Insbesondere die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (FuE) haben sich deutlich erhöht und liegen im Jahr 2019 bei fast 110 Milliarden Euro. Einen Schub gab es auch beim Bildungsbudget. Die Ausgaben für Bildungseinrichtungen von der frühkindlichen Bildung über die Schulen bis hin zu den Hochschulen sind in den letzten beiden Jahren im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt angestiegen. Zu dieser Entwicklung haben wir als Bundesregierung einen wichtigen Beitrag geleistet. Unsere Ausgaben für Forschung und Entwicklung lagen 2019 bei knapp 19 Milliarden Euro, für den Bildungsbereich waren es rund 10 Milliarden Euro. Damit haben wir in den vergangenen fünf Jahren im FuE-Bereich eine Steigerung um 32 Prozent erreicht. Im Bildungsbereich blieben die Ausgaben des Bundes in diesem Zeitraum weitgehend stabil. Coronabedingt sind die Mittel für Bildung, Forschung und Wissenschaft 2020 noch einmal deutlich gestiegen. So hat die Bundesregierung mit ihrem Konjunktur- und Zukunftspaket einen Einbruch bei Forschung und Entwicklung verhindert und in die Bildung und Ausbildung junger Menschen investiert. Damit legen wir die Grundlagen, um Deutschland erfolgreich aus der Krise zu führen. Gemeinsam mit den Ländern sind wir derzeit dabei, unser Engagement insbesondere im Bildungsbereich weiter auszubauen. Denn Kinder und Jugendliche leiden besonders unter der Corona-Pandemie. Wir müssen alles daransetzen, die Bildungslücken infolge der Schulschließungen so schnell wie möglich zu schließen und individuelle Lernstückstände aufzuholen. Dafür werde ich mich mit Nachdruck einsetzen.” Hintergrund: Das Budget für Bildung, Forschung und Wissenschaft wird jährlich vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht. Der Bericht steht im Internetangebot des Statistischen Bundesamts unter www.destatis.de als kostenloser Download zur Verfügung. Weitere Informationen: https://www.destatis.de/DE/Home/_inhalt.html Pressekontakt: Pressestelle BMBFPostanschrift11055 BerlinTel.+49 30 1857-5050Fax+49 30 /bmbf_bundwww.facebook.com/bmbf.dewww.instagram.com/bmbf.bund

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Karliczek: Wir müssen jetzt handeln, um unsere Gesundheit vor den Folgen des Klimawandels zu schützen

01.04.2021 – 09:59

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Berlin (ots) BMBF startet Forschungsinitiative zur Untersuchung der Zusammenhänge zwischen Klimawandel, Umweltverschmutzung und Gesundheitsrisiken Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat eine neue Förderrichtlinie “Nachwuchsgruppen Globaler Wandel: Klima, Umwelt und Gesundheit” veröffentlicht. Im Rahmen von innovativen Projekten soll erstmalig eingehend untersucht werden, welche gesundheitlichen Risiken auf den Klimawandel und Veränderungen der Umwelt zurückzuführen sind und wie Menschen ihre Gesundheit schützen können. Dafür stellt das BMBF insgesamt rund 15 Millionen Euro für Forschungsprojekte mit einer Laufzeit von fünf Jahren zur Verfügung. Dazu erklärt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek: “Der Klimawandel ist eine große Bedrohung für die globale Gesundheit. Die Zunahme von Allergien, Herzkreislauferkrankungen und Hautkrebs aufgrund extrem hoher Temperaturen und vermehrt auftretender Hitzeperioden sind nur drei Beispiele für die erheblichen gesundheitlichen Folgen. Deshalb ist es wichtig, die Zusammenhänge zwischen Klimawandel, Umweltverschmutzung und Gesundheitsrisiken besser zu verstehen. Wir müssen jetzt handeln und das nötige Wissen schaffen, wenn wir die Gesundheit der Menschen vor den Folgen des Klimawandels schützen wollen. Nur dann können wir wirksame Schutz- und Anpassungsmaßnahmen entwickeln. Diesen Forschungsprozess wollen wir mit der neuen Fördermaßnahme anstoßen und vereinen dafür erstmalig die Klimaforschung mit der Gesundheitsforschung. Das wird zum Beispiel Städten, Krankenhäusern, Pflegeheimen und Kindergärten dabei helfen, sich wirksam auf Hitzewellen oder harte Wetterumschwünge vorzubereiten.” Hintergrund: Die Förderrichtlinie richtet sich an junge Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. Mögliche Forschungsfragen betreffen beispielsweise die Auswirkungen von Extremwetter, Umweltverschmutzung und klimabedingten Veränderungen der Pflanzen- und Tierwelt auf das Auftreten und die Verbreitung von Krankheitserregern. Auf der Grundlage solcher Forschung können dann gezielte Vorsorgemaßnahmen und Anpassungsstrategien zum Schutz der Gesundheit entwickelt werden. Förderanträge für Forschungsprojekte mit einer Laufzeit von in der Regel fünf Jahren können bis zum 02.08.2021 eingereicht werden. Die Fördermaßnahme knüpft an laufende Forschungsaktivitäten des BMBF an, die bereits darauf ausgerichtet sind, Städte und Regionen an die Auswirkungen des Klimawandels anzupassen und sich besser gegen diese zu wappnen. Im Förderschwerpunkt “Klimaresilienz durch Handeln in Stadt und Region” forschen dazu 15 interdisziplinäre Verbünde. Auch die Fördermaßnahme “RegIKlim – Regionale Informationen zum Klimahandeln” adressiert Klimaänderungen vor Ort. Hier werden Werkzeuge für eine maßgeschneiderte Klimaanpassung entwickelt. Die Förderrichtlinie “Nachwuchsgruppen Globaler Wandel: Klima, Umwelt und Gesundheit” ist eine Maßnahme zur Umsetzung der aktuellen FONA-Strategie “Forschung für Nachhaltigkeit” des BMBF und der hier im Rahmen der Vorsorgeforschung festgelegten Ziele. Sie leistet zudem wichtige Beiträge zur “Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel” sowie zur “Strategie der Bundesregierung zur globalen Gesundheit”. Weiterführende Informationen: Bekanntmachung https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-3511.html FONA-Maßnahmenseite https://ots.de/3h5j7z Pressekontakt: Pressestelle BMBFPostanschrift11055 BerlinTel.+49 30 1857-5050Fax+49 30 /bmbf_bundwww.facebook.com/bmbf.dewww.instagram.com/bmbf.bund

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Europäischer Jugendkarlspreis 2021: treffpunkteuropa.de geht für Deutschland ins Rennen

31.03.2021 – 12:02

Europäisches Parlament

Brüssel/Berlin (ots) Die 27 nationalen Gewinnerprojekte des diesjährigen Wettbewerbs für den Jugendkarlspreis stehen fest. Aus Deutschland wurde das Projekt “treffpunkteuropa.de – Overcoming Borders in Times of Social Distancing” von der nationalen Jury nominiert. Europaweit haben sich insgesamt 417 Projekte beworben, aus Deutschland gab es 40 Einsendungen. Bewerben konnten sich junge Europäer*innen zwischen 16 und 30 Jahren. 27 nationale Jurys haben jeweils ein Projekt ausgewählt, womit nun 27 Projekte aus allen EU-Staaten in die Endrunde um den Jugendkarlspreis 2021 gehen. Die feierliche Verleihung des Jugendkarlspreises wird am 30. September 2021 in Aachen stattfinden. Die deutsche Jury war von dem großen europäischen Engagement aller zugelassenen Projekte begeistert. Die hohe Zahl an Einsendungen und der Ideenreichtum belegten, dass der Europäische Gedanke tief in der jungen Generation verwurzelt sei, so die Jury. Gewinner 2021 aus Deutschland Die Jury hat das Projekt treffpunkteuropa.de – Overcoming Borders in Times of Social Distancing als nationalen Gewinner aus Deutschland für die europäische Endrunde nominiert. Unter dem Vorsitz der Europaabgeordenten Sabine Verheyen (CDU, EVP) hat die Jury mit den Europaabgeordneten Petra Kammerevert (SPD, S&D), Svenja Hahn (FDP, Renew Europe), Martina Michels (Die Linke, Die Linke – GUE/NGL) und Niklas Nienass (Bündnis 90/Die Grüne, Die Grünen/EFA) sowie Marius Schlageter vom Deutschen Nationalkomitee für internationale Jugendarbeit das Projekt aus 40 Einsendungen aus Deutschland ausgewählt. Die Jury hob hervor: “Das Gewinnerprojekt treffpunkteuropa.de bringt junge Menschen in ganz Europa näher an europäische Entscheidungsprozesse heran und macht Europa auch in Krisenzeiten für sie greifbar und erlebbar. Das Online-Magazin trägt maßgeblich dazu bei, Grenzen in Europa zu überwinden und ein ‘Wir-Gefühl’ zu schaffen, und gestaltet mit seinem partizipativen und multimedialen Ansatz und seiner innovativen Social-Media-Präsenz auch den europäischen Medienraum von morgen mit.” Treffpunkteuropa.de will als junges, partizipatives und multimediales Online-Magazin europäische Entwicklungen aus der Perspektive junger Menschen kritisch begleiten, zur Verständigung in Europa beitragen und den europäischen Medienraum von morgen gestalten. Es ist Teil einer Familie von mittlerweile sechs weiteren, redaktionell eigenständigen Sprachversionen und erscheint somit nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Englisch, Französisch, Polnisch, Spanisch, Rumänisch und Italienisch. Europäischer Jugendkarlspreis Der Europäische Jugendkarlspreis zeichnet herausragende Jugendprojekte aus, die den Europäischen Gedanken in sich tragen und dadurch europäische Identität ausdrücken und fördern. Der Jugendkarlspreis wird gemeinsam vom Europäischen Parlament und der Stiftung Internationaler Karlspreis zu Aachen zum 14. Mal vergeben. Zu der Preisverleihung nach Aachen werden die Vertreter*innen aller 27 nationalen Gewinnerprojekte eingeladen, die auch bei der “großen” Karlspreisverleihung dabei sein können. Ausgezeichnet werden drei Gewinnerprojekte, die 7.000 Euro, 5.000 Euro bzw. 2.500 Euro erhalten. Außerdem lädt das Europäische Parlament die Preisträger*innen nach Brüssel oder Straßburg ein. Weitere Informationen Informationen zum Jugendkarlspreis Informationen zum Gewinnerprojekt treffpunkteuropa.de Pressekontakt: Judit HERCEGFALVIPressereferentin | Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments inDeutschland+ 49 (0)30 2280 1080+ 49 (0)177 323 @EPinDeutschlandPhilipp BAUERPressereferent | Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments inDeutschland+ 49 (0)30 2280 1025+ 49 (0)171 801 @EPinDeutschlandThilo KUNZEMANNPressereferent | Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments inDeutschland+ 49 (0)30 2280 1030+ 49 (0)171 388 47 @EPinDeutschland

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Karliczek: Wir stärken den Transfer der dualen Ausbildung ins Ausland

29.03.2021 – 13:50

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Berlin (ots) Startschuss zum Aufbau eines neuen BMBF-geförderten Masterstudiengangs für internationale Berufsbildungsexperten an der TU München Im April 2021 startet das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt “BBI@TUM” an der Technischen Universität München. Ziel ist es, einen neuen berufsbegleitenden und englischsprachigen Masterstudiengang im Bereich Management & Teaching für internationales Berufsbildungspersonal zu konzipieren und einzurichten. Das Projekt ist Teil der Förderbekanntmachung “MasterVET” und soll die Expertise der deutschen Hochschulen im Bereich der Berufs- und Wirtschaftspädagogik stärken. Im Rahmen des neuen Masterstudiengangs haben Studierende aus der ganzen Welt die Möglichkeit, Aufbau und Struktur der dualen Ausbildung in Deutschland kennenzulernen und als Multiplikatoren im eigenen Land an Veränderungsprozessen mitzuwirken. Das Projekt hat eine Laufzeit von vier Jahren und wird vom BMBF mit 1,5 Millionen Euro unterstützt. Dazu erklärt Bundesbildungsministerin Karliczek: “Die duale Berufsbildung ist das Herzstück der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit Deutschlands. Die Stärken dieses Erfolgsmodells möchten wir als exportorientierte Nation auch mit anderen Ländern teilen. Mir ist es ein Anliegen, dass eine stärkere Praxisorientierung während der Ausbildung in aller Welt gefördert wird. Davon profitieren nicht nur die jeweiligen Staaten, sondern auch die auf hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte vor Ort angewiesenen deutschen Unternehmen. Ich freue mich, dass wir nun an der TU München einen entsprechenden Masterstudiengang fördern und unser Know-how damit auch anderen Ländern zur Verfügung stellen können. Für die Umsetzung wünsche ich allen Beteiligten gutes Gelingen und viel Erfolg.” Hintergrund: Der neue Studiengang an der TU München richtet sich an Interessierte der internationalen Berufsbildungscommunity, an Fach- und Führungskräfte aus Ministerien und anderen öffentlichen Institutionen sowie an das Aus- und Weiterbildungspersonal in Unternehmen, Berufsschulen und überbetrieblichen Bildungseinrichtungen. Aufgrund dieser internationalen Ausrichtung und weltweiten Zielgruppe startet der Studiengang in einem Blended-Learning-Format, in dem sich Online- mit Präsenzphasen abwechseln. Die Studierenden aus der ganzen Welt sollen dabei entlang konkreter Problemstellungen aus ihren beruflichen Alltagsrealitäten Kompetenzen in der Gestaltung, Administration und Management von beruflichen Bildungsprozessen erlangen. Damit leistet das Projekt “BBI@TUM” einen innovativen Beitrag dazu, die Berufsbildungsexperten von morgen auszubilden. Starten wird der Masterstudiengang erstmalig im Wintersemester 2022. Die deutsche Berufsbildung genießt weltweit einen hervorragenden Ruf und wird von verschiedenen Ländern gezielt nachgefragt. Im Rahmen der internationalen Berufsbildungszusammenarbeit ist das BMBF weltweit ein wichtiger Ansprechpartner für Fragen zur Weiterentwicklung von dualen Ausbildungsstrukturen. Es unterhält derzeit Berufsbildungskooperationen mit Partnerministerien in 16 Ländern. Wesentliche Ziele sind die Unterstützung der Partnerländer bei der Modernisierung ihrer Berufsbildungssysteme und die Unterstützung deutscher Unternehmen in den Partnerländern bei der Fachkräfteausbildung. Die Förderbekanntmachung “MasterVET” ist Teil der Aktivitäten des BMBF in der internationalen Berufsbildungszusammenarbeit und setzt einen wichtigen Impuls zur Qualifizierung von Berufsbildungsexperten. Weitere Informationen: Duale Ausbildung https://www.bmbf.de/de/duales-ausbildungssystem-weltweit-gefragt-328.html MasterVET https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2592.html Pressekontakt: Pressestelle BMBFPostanschrift11055 BerlinTel.+49 30 1857-5050Fax+49 30 /bmbf_bundwww.facebook.com/bmbf.dewww.instagram.com/bmbf.bund

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Kitas digital fit machen, und zwar jetzt! / Deutschland braucht einen DigitalPakt für die frühe Bildung

26.03.2021 – 09:01

Didacta Ausstellungs- und Verlagsgesellschaft mbH

Darmstadt (ots) Kinder wachsen mit digitalen Medien auf. Aber obwohl der Alltag vieler Kinder maßgeblich von der Digitalisierung geprägt ist, bleiben ihnen Funktionsweisen und Nutzungsmöglichkeiten technischer Geräte oft verborgen. Um Kinder für die Herausforderungen in einer digitalisierten Gesellschaft fit zu machen, um sie zu einem kompetenten und reflektierten Nutzer digitaler Medien zu erziehen und um sie zu einem sicheren, verantwortungsvollen Umgang mit neuen Technologien zu befähigen, sind dringende Maßnahmen erforderlich. Der Ausschuss Frühe Bildung des Didacta Verbandes hat diese Maßnahmen konkretisiert. Zusammen mit Partnern fordert er einen DigitalPakt Kita. Prof. Dr. Julia Knopf, Mitglied im Vorstand des Didacta Verbandes und Vorsitzende des Ausschusses Frühe Bildung: “Die Welt, in der unsere Kinder aufwachsen, ist digital. Daran besteht kein Zweifel. Mit dem DigitalPakt Kita wollen wir Kinder auf spielerische Weise an digitale Themen und Geräte heranführen, ohne dabei das analoge Spiel zu vernachlässigen.” Im Ausschuss Frühe Bildung kommen Unternehmen der Bildungswirtschaft, Verbände, Träger, Bildungsforscher und pädagogische Fachkräfte zusammen, die sich im Spektrum der frühen Bildung engagieren und Verantwortung übernehmen. Der Ausschuss analysiert bildungspolitische Themen und bezieht Stellung dazu. DigitalPakt Kita: https://www.didacta.de/ausschuss-fruehe-bildung Pressekontakt: Didacta Verband e.V.Sonja RitterTelefon +49 (0)

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Lehrerinnen und Lehrern im Schulalltag den Rücken stärken

23.03.2021 – 12:52

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Berlin (ots) Bund und Länder treffen Bildungsexpertinnen und-experten zum 2. Bildungsdialog Integrationsstaatsministerin Annette Widmann-Mauz und Bundesbildungsministerin Anja Karliczek haben sich heute im Rahmen des 2. Bildungsdialogs mit Lehrkräften, Wissenschaft, Bildungspraxis und Migrantenorganisationen ausgetauscht. Integrationsstaatsministerin Annette Widmann-Mauz: “Für ein förderliches Unterrichtsklima, in dem sich alle Schülerinnen und Schüler entfalten können, leisten unsere Lehrerinnen und Lehrer tagtäglich eine unverzichtbare Arbeit. Ihnen müssen wir den Rücken stärken, damit Schulen Orte des miteinander Lernens, der gemeinsamen Verständigung und der gegenseitigen Achtung bleiben. Dazu gehört, dass der Umgang mit Vielfalt und auch damit verbundenen Konflikte zum festen Bestandteil der Aus- und Fortbildung von Lehrkräften werden. Nötig sind zudem Strukturen in den Bundesländern, die Schulen und Lehrkräfte gezielt bei Herausforderungen unterstützen. Gleichzeitig ist wichtig, dass die gesellschaftliche Vielfalt in den Lehrplänen, im Schulunterricht und in den Lehrmaterialien mit all ihren Chancen und Herausforderungen zum Thema gemacht wird. Wertvolle Hinweise, wie das gelingen kann, gibt die neue Lehrplanstudie Migration und Integration des Mercator Forum Migration und Demokratie.” Bundesbildungsministerin Anja Karliczek: “Demokratiebildung ist ein wichtiges Thema, gerade auch in der Schule. Denn hier ist der Ort, an dem alle Kinder und Jugendlichen erreicht werden können. Hier werden Kinder auf ihre Rolle als mündige Bürgerinnen und Bürger vorbereitet. Hier lernen sie unser demokratisches System kennen und machen erste eigene Erfahrungen, wenn sie z. B. Klassensprecher und Klassensprecherinnen wählen oder sich in der Schülervertretung engagieren. Auch Werte wie Respekt, Gleichberechtigung und Anerkennung werden in der Schule vermittelt. Ich freue mich deshalb, dass wir uns heute hierzu mit verschiedenen Akteuren ausgetauscht haben. Wir als Bundesbildungsministerium engagieren uns im Rahmen unserer Möglichkeiten, beispielsweise über die Teilnahme an ICCS 2022, einer großen internationalen Bildungsvergleichsstudie, die Kompetenzen von Jugendlichen im Bereich der Demokratiebildung misst. Es ist gut, dass durch die heute vorgestellte Studie die Modernisierungsbedarfe von Lehrplänen in Bezug auf Migration und Integration thematisiert wird. Daraus werden sich weiterführende Diskussionen ergeben, sowohl mit den für Lehrpläne und deren Umsetzung zuständigen Ländern als auch innerhalb der Forschung zu Bildungsmedien, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung über das Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung fördert.” Im Zentrum des Austausches stand die Frage, wie die gesellschaftliche Vielfalt bereits in Lehrplänen zum Thema gemacht werden kann, um Eingang in den Unterricht zu finden. Zugleich ging es darum, wie Schulen und Lehrkräfte dabei unterstützt werden können, mit Herausforderungen und Konflikten umzugehen. Insbesondere wenn demokratische Grundwerte in Frage gestellt werden, kommt den Lehrkräften eine herausfordernde Aufgabe zu. Um Schülerinnen und Schüler in ihrer freiheitlich-demokratischen Wertebildung zu unterstützen und sie damit auch resilient gegenüber radikaler Beeinflussung zu machen, benötigen Lehrkräfte entsprechende Rahmenbedingungen sowie Fortbildungsmöglichkeiten und eine enge Zusammenarbeit mit pädagogischen Fachkräften aus unterschiedlichen Bereichen. Eine neue Untersuchung “Lehrplanstudie zu Migration und Integration” gibt Empfehlungen, wie Schulen und Lehrkräfte dabei unterstützt werden können, die Themen Migration, Integration und Vielfalt im Schulunterricht angemessen zu thematisieren. Direktor des Mercator Forums Migration und Demokratie, Prof. Dr. Hans Vorländer: “Die Realität unserer Einwanderungsgesellschaft spiegelt sich nicht angemessen in den Lehrplänen an deutschen Schulen wider. Die jüngere deutsche Migrationsgeschichte – von der Gast- und Vertragsarbeiteranwerbung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts über die Zuwanderung von sogenannten Spätaussiedlern bis hin zur Fachkräftemigration – findet derzeit in den Lehrplänen kaum Erwähnung. Dabei ist die migrationsbedingte Vielfalt längst Bestandteil unserer gesellschaftlichen Normalität. Die Themen Migration und Integration, der Umgang mit Vielfalt und auch damit verbundene Konflikte müssen zu einem festen Bestandteil der Lehrpläne und der Aus- und Weiterbildung der Lehrkräfte werden.” Die Ergebnisse der Studie zeigen, an welchen Stellen anzusetzen ist, um Schulentwicklungsinstitute und Landesbehörden etwa durch best practice gezielt bei der Weiterentwicklung von Lehrplänen zu begleiten. Die Studie wurde von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Annette Widmann-Mauz, in Auftrag gegeben und vom Mercator Forum Migration und Demokratie (MIDEM) an der TU Dresden unter Leitung von Prof. Dr. Hans Vorländer durchgeführt. Ein gelungenes Beispiel für das gute Miteinander einer vielfältigen Schülerschaft ist das Projekt GIRA am Helmut-Schmidt-Gymnasium Hamburg. Die sehr erfolgreiche “Gesprächsrunde für interreligiösen Austausch” (GIRA) richtet sich an Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Interessierte aus der Nachbarschaft. GIRA leistet einen Beitrag gegen die Ausgrenzung von Menschen und für ein gleichberechtigtes Miteinander und wurde 2017 mit dem renommierten Bertini-Preis ausgezeichnet. Volker Clasing, Schulleiter des Helmut-Schmidt-Gymnasiums Hamburg: “GIRA war der Türöffner für eine veränderte und offenere Atmosphäre an unserer Schule. Uns ist es gelungen, Akzeptanz und Toleranz untereinander zu fördern, für die Vielfalt verschiedener Glaubensrichtungen zu sensibilisieren und Misstrauen zu überwinden. Eine angstfreie und wohlwollende Atmosphäre ist die Basis dafür, dass in den Gesprächsrunden Probleme angesprochen werden können, die ansonsten im Schulalltag eher tabuisiert werden. Dort, wo eine offene und von allen Beteiligten mitgetragene Kultur der Vielfalt und des Dialogs an Schulen gelebt wird, wird unserer Erfahrung nach Extremisten jeglicher Art der Nährboden für Einflussnahme und Anwerbeversuche entzogen.” Zum Download der Lehrplanstudie Migration und Integration Hier erfahren Sie mehr zum Projekt GIRA. Pressekontakt: Pressestelle BMBFPostanschrift11055 BerlinTel.+49 30 1857-5050Fax+49 30 /bmbf_bundwww.facebook.com/bmbf.dewww.instagram.com/bmbf.bund

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Expertenrat sieht Bund und Länder in starker Verantwortung für Kulturräume in Kommunen / Kulturelle Teilhabe von Kindern und Jugendlichen braucht mehr Förderung und lokale Bildungslandschaften

22.03.2021 – 09:30

Rat für Kulturelle Bildung

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Essen (ots) In seiner neuen jugendpolitischen Handreichung “Kulturraum Kindheit und Jugend” richtet das unabhängige Expertengremium Rat für Kulturelle Bildung den Blick auf die Rahmenbedingungen für kulturelle Bildungsbiografien junger Menschen und auf ihre kulturelle Teilhabe. “Die aktive Begegnung mit kulturellen, ästhetischen Inhalten ist ein wichtiger Bestandteil von Kindheit und Jugend. Daher ist es besonders problematisch, dass der ganze durch die Corona-Pandemie lahmgelegte Bildungsbereich kultureller Freizeitaktivitäten jetzt akut gefährdet ist: Kultur und Kulturelle Bildung sind in den Kommunen keine Pflichtaufgabe und fallen damit oft zuerst finanziellen Kürzungen zum Opfer. Hier müssen Bund, Länder und Kommunen kreative, dauerhaft tragfähige Lösungen finden”, so Eckart Liebau, Vorsitzender des Rates für Kulturelle Bildung. Burkhard Jung, Präsident des Deutschen Städtetags, im Grußwort: “Kulturelle Bildung ist für unsere Städte ein hohes öffentliches Gut. Allerdings können kultur- und bildungspolitische Ziele ohne Unterstützung von Ländern und Bund nicht umgesetzt werden. Um ein inklusives System mit der kulturellen Beteiligungsmöglichkeit für jeden Einzelnen zu ermöglichen, bedarf es insbesondere verlässlicher Strukturen und finanzieller Förderung.” Drei Kernthemen für die Kinder-, Jugend- und Familienpolitik Der Rat für Kulturelle Bildung zieht in der Publikation Schlüsse aus seinen in den letzten Jahren erarbeiteten Erkenntnissen und sieht politischen Handlungsbedarf für die Jugendpolitik insbesondere in drei Themenfeldern: bei der Sicherung und Schaffung der notwendigen Infrastruktur von physischen Freiräumen und Begegnungsorten; bei den Angeboten in der kulturellen Kinder- und Jugendarbeit, die divers und digital beziehungsweise hybrid konzipiert und umgesetzt werden müssen; und bei der frühkindlichen Kulturellen Bildung in Kitas und Familien. Teilhabe durch zuverlässige Infrastruktur: Bildungslandschaften als Basis Die Corona-Pandemie zeigt, dass Angebote Kultureller Bildung nicht krisensicher sind. Kulturelle Bildung als öffentliches Gut setzt deshalb voraus, dass sie auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene als staatliche Pflichtaufgabe gesetzlich festgeschrieben und in den Haushalten ausgewiesen wird – auch mit der Aufgabe, Kulturelle Bildung für alle zu ermöglichen und kulturelle Bildungsarmut gezielt zu bekämpfen. Dafür müssen Raum, Gelegenheiten und Strukturen geschaffen, erhalten und gesichert werden. Es braucht öffentlich zugängliche und mit W-Lan ausgestattete “Dritte Orte” wie Bibliotheken, Kulturvereine, Bürgerzentren, an denen Kulturelle Bildung von allen Bürgern erfahren, gestaltet und ermöglicht werden kann. Während Städte vor der Herausforderung stehen, ihr Stadtzentrum nach der Corona-Pandemie anders und neu zu denken, geht es in ländlichen Gemeinden vor allem um die Sicherung örtlicher Begegnungs- und Aktivitätszentren. Kultur ohne Anschluss: Digitalisierung und Diversität als Herausforderungen Nicht nur für Krisenfälle müssen digitale Formate und Begegnungsräume technisch, pädagogisch und hinsichtlich ihres ästhetischen Potenzials ausgebaut werden. Denn: Junge Menschen sind durch digitale Leitmedien wie YouTube nicht nur Rezipienten, sondern auch Produzenten von kulturellen und ästhetischen Inhalten. Zur Aufgabe von Kultureller Bildung gehört es daher auch, die analogen und digitalen Welten von vornherein im Zusammenhang zu denken und zu gestalten. Um möglichst viele Kinder und Jugendliche in ihren verschiedenen sozialen und kulturellen Lebenswelten zu erreichen, muss qualifiziertes Personal anschlussfähige, diversitätssensible Angebote entwickeln. Dazu gehört, ein noch besseres Verständnis für die kulturellen Praktiken und Orientierungen junger Menschen zu entwickeln, daran anzuknüpfen und Prozesse gemeinsam zu gestalten. Früh übt sich: Kita als Kulturort Das 2019 in Kraft getretene “Gute-KiTa-Gesetz” hat die Weiterentwicklung von Qualität und Teilhabe in der Kindertagesbetreuung angeregt. Damit sich die Einrichtungen zu zuverlässigen und anregenden Orten Kultureller Bildung weiterentwickeln können, sind Qualitätskriterien und eine Aufwertung Kultureller Bildung erforderlich. Dafür braucht es eine nachhaltige Unterstützung auf Bundes- und Länderebene. In der Praxis fehlen Fachkräften in Kitas oft die Möglichkeiten und flächendeckende Angebote für Weiterbildungen in ästhetischen und künstlerischen Kompetenzen. Der Aufbau von Kooperationen mit Kulturpartnern in der kommunalen Bildungslandschaft braucht Zeit, Kompetenz, Geld und kommunale Netzwerke. Dafür müssen beispielsweise die Kinder- und Jugendhilfe, Kultur-, Schul-, und Bildungsämter gezielter und ressortübergreifend zusammenarbeiten. Jugendpolitische Handreichung “Kulturraum Kindheit und Jugend” Kindheit und Jugend sind besonders kreative und produktive Lebensphasen und als eigener Kulturraum zu verstehen. Um die komplexen Herausforderungen aktueller Transformationsprozesse bewältigen zu können, brauchen junge Menschen gerade jetzt Anregungs- und Erfahrungsräume, die Gelegenheiten für freiwilliges Engagement und für freie Interessenbildung und -vertiefung bieten. Hier sind besonders ästhetische Experimentierräume, wie sie die Kulturelle Bildung bietet, ein zentrales Element, um Zukunftskompetenzen zu fördern. In der Reihe “Auf den Punkt” wird Kulturelle Bildung – als wichtiger Teil der Bildungslandschaft – als ressortübergreifende Entwicklungsaufgabe für die Jugend-, Bildungs- und Kulturpolitik betrachtet. 2020 erschien bereits die bildungspolitische Handreichung “Kulturort Schule”. Im Herbst 2021 wird eine kulturpolitische Handreichung folgen. Zur jugendpolitischen Handreichung “Kulturraum Kindheit und Jugend” erscheint eine Podcast-Staffel. Folge 1: Innenstädte als Kulturraum: Transformation mit Kultureller Bildung Moderatorin Lydia Grün spricht mit Muchtar Al Ghusain, Beigeordneter für Jugend, Bildung und Kultur der Stadt Essen und Ratsmitglied Jürgen Schupp. Thema: Für die Umsetzung kultureller Teilhabe stehen vor Ort die Kommunen in der Verantwortung. Wie gestalten sie Infrastrukturen Kultureller Bildung für Kinder und Jugendliche? Wie verändern gerade die Folgen von Corona die Innenstädte und auch die Funktionen von Kultureinrichtungen in einer Stadt wie Essen? Weitere Informationen unter https://www.rat-kulturelle-bildung.de Pressekontakt: Alexandra HahnTelefon: 0201-89 94 35-12 / 0171-1867000E-Mail:

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Karliczek: BioNTech-Gründerpaar Türeci/Sahin ist ein Hauptgewinn für die Gesundheitsforschung in Deutschand

19.03.2021 – 16:10

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Berlin (ots) Bundesforschungsministerin Anja Karliczek gratuliert Ehepaar Türeci/Sahin zur Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am heutigen Freitag den beiden Wissenschaftlern Özlem Türeci und Ugur Sahin das Große Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht. An der Zeremonie im Schloss Bellevue nahm auch Bundeskanzlerin Angela Merkel teil. Die beiden Forschenden sind Gründer des Biotech-Unternehmens und Impfstoffherstellers BioNTech aus Mainz. Mit der Verleihung wurden sie für ihre Verdienste bei der Entwicklung eines Impfstoffes gegen COVID-19 ausgezeichnet. Hierzu erklärt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek: “Mit der heutigen Auszeichnung werden zwei ganz herausragende Forscherpersönlichkeiten geehrt. Unternehmerische Forschende wie das Ehepaar Türeci/Sahin nehmen die Sache selbst in die Hand. Sie übernehmen Verantwortung, weil sie an sich glauben und an ihren Forschungserfolg. Dieser Geist ist der Motor unseres Fortschritts und damit Gold wert für das Innovationsland Deutschland. Ich gratuliere Özlem Türeci und Ugur Sahin ganz herzlich zum Erhalt des Großen Verdienstkreuzes mit Stern. Sie beide haben zusammen mit den Forschenden bei BioNTech in sehr kurzer Zeit den ersten in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 entwickeln können. Grundlage für diese außergewöhnliche Leistung war ihr großes Wissen in der mRNA-Technologie, das beide Wissenschaftler durch ihre bisherige Forschungsarbeit in diesem Bereich gewonnen haben. Ausschlaggebend war aber auch ihr Engagement und ihr unermüdlicher Forscherdrang, der sie zu diesem Erfolg geführt hat. Das Ehepaar Türeci/Sahin ist durch seinen Mut und seine Tatkraft ein großes Vorbild gerade für junge Forschende – als Forscherpersönlichkeit, aber auch als Unternehmer. Durch ihren Erfolg in der Impfstoffentwicklung sind sie quasi über Nacht weltweit bekannt geworden. Özlem Türeci und Ugur Sahin sind damit ein Aushängeschild für den exzellenten Forschungsstandort Deutschland. Ich freue mich, dass ich als Bundesforschungsministerin das Ehepaar Türeci/Sahin bei der Entwicklung des BioNTech-Impfstoffes mit unterstützen konnte. Durch unser Sonderprogramm zur Beschleunigung der Impfstoffentwicklung gegen COVID-19 hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) BioNTech für die Entwicklung seines Impfstoffes insgesamt 375 Millionen Euro bereitgestellt. Und auch in der Gründungsphase konnte das Unternehmen bereits 2008 von einer Förderung durch das BMBF profitieren.” Hintergrund: Prof. Dr. Ugur Sahin ist Vorstandsvorsitzender des Mainzer Unternehmens BioNTEch SE. Seine Ehefrau Dr. Özlem Türeci ist Vorstand Medizin bei BioNTech. BioNTech ist ein Biotechnologie-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung und Herstellung von aktiven Immuntherapien für einen patientenspezifischen Ansatz zur Behandlung von Krebs und anderen schweren Krankheiten spezialisiert hat. Neben der vielfältigen Onkologie-Pipeline entwickelt BioNTech gemeinsam mit Partnerunternehmen verschiedene mRNA-Impfstoffkandidaten für eine Reihe von Infektionskrankheiten. Der COVID-19-Impfstoff COMIRNATY® (bekannt als BNT162b2), den BioNTech gemeinsam mit dem amerikanischen Pharmaunternehmen Pfizer entwickelt hat, hat am 21. Dezember 2020 durch die Europäische Kommission für die Europäische Union eine bedingte Marktzulassung erhalten. Zur Beschleunigung der Entwicklung von Impfstoffen gegen SARS-CoV-2 hat das BMBF ein Sonderprogramm mit insgesamt bis zu 750 Millionen Euro für die Jahre 2020 bis 2021 aufgelegt. Im Rahmen dieses Sonderprogramms werden für die Impfstoffentwicklung von BioNTech insgesamt 375 Millionen Euro bereitgestellt. Im Laufe der letzten Jahre ist das Unternehmen BioNTech mehrfach durch das BMBF gefördert worden. Durch zwei Förderungen im Rahmen der Gründungsoffensive Biotechnologie (GO-Bio), mit der das BMBF gründungswillige Forscherteams in den Lebenswissenschaften unterstützt, hat das BMBF 2007 bis 2013 mit insgesamt 4,1 Millionen Euro die Gründungsphase von BioNTech maßgeblich mit unterstützt. Ziel des GO-Bio Projektes war es, optimierte RNA-Impfstoffe zur Immuntherapie von Krebserkrankungen zu entwickeln. Eine weitere Förderung erhielt BioNTech im Rahmen einer Firmengruppe durch das Cluster “Ci3- Cluster für individualisierte Immunintervention”, das von 2012 bis 2017 als Gewinner des Spitzencluster-Wettbewerbs des BMBF gefördert wurde. Zudem profitierte das Unternehmen von weiteren Projektförderungen durch das BMBF. Weitere Informationen: https://www.bmbf.de/de/bis-zu-750-millionen-euro-fuer-impfstoffentwicklung-11853.html https://ots.de/14C6OB Pressekontakt: Pressestelle BMBFPostanschrift11055 BerlinTel.+49 30 1857-5050Fax+49 30 /bmbf_bundwww.facebook.com/bmbf.dewww.instagram.com/bmbf.bund

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Digitale Bildung an bayerischen Schulen vor und während der Corona-Pandemie / Brossardt: “Potenziale digitalen Lernens und Lehrens ausschöpfen”

17.03.2021 – 14:27

vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.

München (ots) “Das vergangene Jahr hat das deutsche Bildungssystem vor eine der größten Herausforderungen der letzten Jahrzehnte gestellt. Der Handlungsdruck im Bereich der digitalen Bildung ist rasant gestiegen”, erklärte Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., bei der Präsentation der vbw Studie “Digitale Bildung an bayerischen Schulen vor und während der Corona-Pandemie. “Die bayerischen Schulen haben bei der digitalen Bildung bereits einiges erreicht. Es bleibt aber weiterhin viel zu tun, damit die Potenziale digitaler Medien für den Unterricht besser ausgeschöpft werden.” Erstellt wurde die Studie von Prof. Dr. Frank Fischer, Inhaber des Lehrstuhls für Empirische Pädagogik und Pädagogische Psychologie der LMU München. In der Studie werden der aktuelle Stand und Entwicklungstendenzen der digitalen Bildung an Grund- und weiterführenden Schulen in Bayern vor und während der Corona-Pandemie untersucht. Zwischen 2017 und 2019 hat in diesem Bereich kein fundamentaler Wandel stattgefunden. Jedoch werden digitale Medien stärker im Unterricht eingesetzt und Medienkompetenzen nehmen im Lehramtsstudium eine wichtigere Rolle ein. Im Zuge der Corona-Pandemie nahmen die Entwicklungen ein vorläufiges Ende und Schulen sahen sich mit der Notwendigkeit konfrontiert, den Präsenzunterricht rasch durch digitalen Unterricht zu ersetzen. Die damit verbundenen Herausforderungen haben unzweifelhaft einen Stresstest für die Schulen dargestellt. “Bei der Untersuchung der Auswirkungen der Corona-Pandemie im zweiten Studienteil hat sich gezeigt, dass ein Teil der Schülerschaft wegen fehlender technischer Ausstattung benachteiligt war. Dies gilt es auszugleichen. Mit einer flächendeckenden Grundausstattung der Schulen, einer robusten digitalen Infrastruktur und einer systematischen Qualifizierung der Lehrkräfte muss jetzt der Digitalisierungsschub der Corona-Pandemie konsequent genutzt werden”, so Brossardt. Die vbw begrüßt die vielfältigen Maßnahmen der Bayerischen Staatsregierung zur Weiterentwicklung der digitalen Bildung, fordert aber auch einen konkrete Gesamtplan, bis wann und in welchen Schritten flächendeckend die Ausstattung mit schnellem Internet sowie Hard- und Software zu einer qualitativ hochwertigen digitalen Bildung führen kann. Die vbw engagiert sich gemeinsam mit den bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgebern bayme vbm mit wissenschaftlichen Erhebungen, dem Aktionsrat Bildung, den Empfehlungen des Zukunftsrats der Bayerischen Wirtschaft und mit über 30 Einzelprojekten gemeinsam mit ihren Partnern für mehr Bildungsqualität, mehr Bildungsbeteiligung und mehr Partizipationsgerechtigkeit auch im Bereich der digitalen Bildung. Pressekontakt: Lena Grümann, 089-551 78-391,

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Karliczek: “Gemeinsam gestalten wir die kommunalen Bildungslandschaften von morgen”

16.03.2021 – 14:23

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Berlin (ots) Bundeskonferenz Kommunales Bildungsmanagement 2021 eröffnet / Jeder soll passgenaue Bildungsangebote erhalten können / Gutes Bildungsmanagement ist auch ein Standortfaktor Zur heute beginnenden Bundeskonferenz der “Transferinitiative Kommunales Bildungsmanagement” erklärt Bundesbildungsministerin Anja Karliczek: “Die Kommunen spielen in unserem Bildungsföderalismus eine wichtige Rolle. Gerade sie können den digitalen Wandel in der Bildung mitgestalten und entschieden vorantreiben. Sie sind der Ort, an dem die Menschen ihre täglichen Erfahrungen mit unserem Bildungssystem machen- vom Kindergarten über die Schule bis hin zu Berufsbildung und Weiterbildung. Sie sind der Ort, an dem die Menschen leben und zuhause sind, an dem sie ihren Bildungsweg gehen. Als Träger vieler Bildungseinrichtungen tragen sie eine große Verantwortung. Dabei werden sie vom Bund bestmöglich und bedarfsgerecht unterstützt. Das kommunale Bildungsmanagement ist ein wichtiger Baustein, um die deutsche Bildungslandschaft fit zu machen für das 21. Jahrhundert. Die “Transferinitiative Kommunales Bildungsmanagement” des BMBF hat seit 2014 dazu beigetragen, dass deutschlandweit erfolgreiche Modelle kommunaler Bildungssteuerung etabliert und verbreitet wurden. Das digitale Zeitalter verlangt nun, dass das Bildungssystem weiterentwickelt wird. Dafür wird das BMBF das kommunale Bildungsmanagement mit neuen Programmen unterstützen und so die kommunalen Bildungslandschaften von morgen mitgestalten. Ziel ist, dass die Kommunen ihren Bürgerinnen und Bürgern in allen Lebensphasen passgenaue Bildungsangebote machen können und so die Bildungschancen für alle ausbauen. Sie verbessern ihre Standortattraktivität und stärken eine positive Stadt- und Regionalentwicklung.” Die kommunale Perspektive wird bei der Bundeskonferenz vertreten durch den Präsidenten des Deutschen Städtetages und Leipziger Oberbürgermeister, Burkhard Jung: “Lebenslanges Lernen wird für uns alle immer wichtiger. Die Erwartungen der Menschen an bestmögliche Bildungsangebote steigen. Ob Bildung gelingt, entscheidet sich vor Ort, dort, wo die Menschen leben. Die Städte engagieren sich für vielfältige und zeitgemäße Bildungsformate für uns alle. Dabei kommt es auf qualifiziertes Personal und anregende Lernorte mit einer zeitgemäßen Ausstattung an. Egal ob in Kitas, Schulen oder Bibliotheken, bei der beruflichen Ausbildung oder der Weiterbildung an den Volkshochschulen: Die Städte schaffen ein dichtes Netz aus Bildungsangeboten für alle Lebensphasen. Wir brauchen ein kommunales Bildungsmanagement vor Ort, das klare Ziele verfolgt und uneitel dokumentiert, was erreicht wird. Wenn wir wissen, wie vorhandene Lernangebote wirken, lassen sich bildungspolitische Ziele und konkrete Maßnahmen in den Städten besser miteinander verknüpfen. Gemeinsam und im transparenten Austausch können wir Bildungsprozesse verbessern.” Hintergrund: Das BMBF engagiert sich seit Jahren für eine Stärkung der Bildung in den Regionen. Kern der Aktivitäten ist hierbei die “Transferinitiative Kommunales Bildungsmanagement” (TI), in deren Rahmen deutschlandweit erfolgreiche Modelle kommunaler Bildungssteuerung etabliert und verbreitet wurden. Dabei konnten wichtige Impulse für den Aufbau eines datenbasierten kommunalen Bildungsmanagements (DKBM) gesetzt werden. Die Bundeskonferenz Kommunales Bildungsmanagement findet alle zwei Jahre statt. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die für 2020 geplante Veranstaltung verschoben und findet nun digital statt. Dabei liegt ein besonderer thematischer Schwerpunkt auf der Bildungsteilhabe als Schlüssel zur gesellschaftlichen Integration Neuzugewanderter. Gut vier Jahre hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Kommunale Koordinierung von Bildungsangeboten für Neuzugewanderte gefördert. Bundesweit 321 Landkreise und Städte haben vor Ort passende Formen der Zusammenarbeit entwickelt und das kommunale Management einer “Integration durch Bildung” vorangebracht. Die Konferenz zeigt innovative Ideen und Erfolge im Förderprogramm. Weitere Informationen: https://www.bmbf.de/de/kommunales-bildungsmanagement-75.html Pressekontakt: Pressestelle BMBFPostanschrift11055 BerlinTel.+49 30 1857-5050Fax+49 30 /bmbf_bundwww.facebook.com/bmbf.dewww.instagram.com/bmbf.bund

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Bundesschülersprecher Schramm enttäuscht von Zickzackkurs der Regierung

12.03.2021 – 10:24

PHOENIX

Bonn/Bergisch Gladbach (ots) Der Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz Dario Schramm hat sich vor weiteren Öffnungen des Schulbetriebs in Nordrhein-Westfalen von der Schulpolitik der Bundesregierung in der Corona-Krise enttäuscht gezeigt. “Ich bin sehr frustriert von der politischen Linie, denn was wir in den letzten Monaten erleben, ist ein unfassbarer Zickzackkurs”, so Schramm im Interview mit dem Fernsehsender phoenix. “Der Bund hat Möglichkeiten, Rahmenbedingungen zu setzen, und in den letzten Runden mit den Ministerpräsidenten und der Kanzlerin haben wir das eben nicht erlebt.” In dieser Hinsicht wünsche er sich mehr klare Perspektiven. Von einer “verlorenen Generation” wollte der Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz dennoch nicht sprechen: “Ich wehre mich ganz immens gegen den Begriff ‘Generation Corona’ oder ähnlich negativ behaftete Begriffe.” Die aktuelle Schülergeneration, “die sich zwölf Monate durch Corona geboxt hat”, zeichne sich im Gegenteil durch Selbständigkeit aus und könne stolz auf sich sein, so Schramm. Pressekontakt: phoenix-KommunikationTelefon: 0228 / 9584 : phoenix_de

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Innovative Plattform fördert Forschung, Entwicklung und Bildung im Bereich der Kälte- und Klimatechnik

11.03.2021 – 15:26

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Berlin (ots) Bundesforschungsministerium unterstützt neue “Forschungsplattform Kälte- und Energietechnik” im Vogtland mit 15 Millionen Euro Mit insgesamt 15 Millionen Euro fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Aufbau einer “Forschungsplattform Kälte- und Energietechnik” durch die Technische Universität Chemnitz, das Institut für Luft- und Kältetechnik gGmbH Dresden sowie das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE Freiburg in Reichenbach im Vogtland. Anlässlich der heutigen Übergabe des Zuwendungsbescheids erklärt Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im BMBF: “Ich freue mich über den heutigen Startschuss zum Aufbau der ‘Forschungsplattform Kälte- und Energietechnik’. Der Freistaat Sachsen und das Vogtland haben sich in den vergangenen Jahren zu einer Wissensregion für Kältetechnik entwickelt. Unternehmen von Weltformat und leistungsstarke Bildungseinrichtungen haben hier ihre Heimat. Dieses Portfolio erweitern wir jetzt um eine forschungsstarke Innovationsplattform, die die Stärken aus Wissenschaft, Bildung und regionaler Wirtschaft bündelt. Unser Ziel ist es, internationale Standards für ressourcenschonende Kälte- und Energietechnik durch dieses vielversprechende Projekt zu setzen. Wir adressieren ein Megathema der Energiewende: Rund 50 Prozent des deutschen Endenergieverbrauchs werden für Versorgung mit Wärme und Kälte benötigt. Um unsere Klimaschutzziele zu erreichen, brauchen wir Lösungen für eine energieeffiziente, klimafreundliche und zugleich bezahlbare und sozialverträgliche Kälteversorgung. Die Forschungsplattform hat langfristig das Zeug dazu, hierbei ein nationaler wie internationaler Taktgeber zu werden.” Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer betont: “Innovation und Forschung zeichnen den Freistaat Sachsen aus. Die Forschungsplattform ist ein wichtiger Teil des geplanten Bundeskompetenzzentrums für Kälte- und Klimatechnik im Vogtland. Mit dem in der Region vorhandenen Know-how von Wirtschaft und Wissenschaft werden zukünftig energieeffiziente Lösungen für Unternehmen entwickelt. Der Freistaat Sachsen setzt sich seit längerer Zeit für die Umsetzung dieses innovativen Vorhabens ein. Ich freue mich, dass der Bund diesem Gemeinschaftsprojekt mit 15 Millionen Euro einen kräftigen Schub verleiht.” Sebastian Gemkow, Sächsischer Staatsminister für Wissenschaft, fügt hinzu: “Es geht in dem ambitionierten Projekt in Reichenbach nicht nur um die klassische Kältetechnik. Dort werden künftig neue Verfahren der Kälte- und Energietechnik beispielsweise in Kombination mit künstlicher Intelligenz verstanden, entwickelt und implementiert. Diese Plattform ermöglicht eine fachübergreifende Forschung auf hohem Niveau sowie die Entwicklung neuer akademischer Lern- und Ausbildungsmethoden. Gleichzeitig wird das hochschulische Engagement in der Region gestärkt.” Hintergrund: In Reichenbach im Vogtland wird in den kommenden vier Jahren die “Forschungsplattform Kälte- und Energietechnik” entstehen. Dort sollen neue Kältemittel und Speicherstoffe untersucht werden. Weiterhin sind unter anderem die Entwicklung von Kältemaschinen, Wärmepumpen, Rückkühlern sowie Wärme- und Kältespeichern geplant. Flankierende Forschungsarbeiten beschäftigen sich mit der Anwendung der Informationstechnik und von Methoden der Künstlichen Intelligenz in diesem Bereich. Die Forschungsergebnisse und die Plattform sollen auch für die akademische Bildung genutzt werden. Das Vorhaben wird im Rahmen des 7. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung “Innovationen für die Energiewende” vom Bundesministerium für Bildung und Forschung von März 2021 bis April 2025 mit etwa 15 Millionen Euro gefördert. Das Projekt wird von der Professur Technische Thermodynamik der TU Chemnitz koordiniert, Forschungspartner sind das Institut für Luft- und Kältetechnik gGmbH Dresden sowie das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE Freiburg. Weitere Informationen: www.mytuc.org/KETEC Pressekontakt: Pressestelle BMBFPostanschrift11055 BerlinTel.+49 30 1857-5050Fax+49 30 /bmbf_bundwww.facebook.com/bmbf.dewww.instagram.com/bmbf.bund

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CDU-Spitzenkandidatin Eisenmann widerspricht Kretschmann

10.03.2021 – 15:05

rbb – Rundfunk Berlin-Brandenburg

Berlin (ots) Wenige Tage vor den Wahlen in Baden-Württemberg widerspricht die CDU-Spitzenkandidatin und Kultusministerin Susanne Eisenmann Ministerpräsident Winfried Kretschmann (B90/Die Grünen) bei der Frage der Aufteilung der Klassen bei der geplanten Schulöffnung. “Es ist so, dass wir eine gültige Corona-Verordnung haben, die das Sozialministerium vorgeschlagen hat, die abgestimmt wurde, die am Wochenende im Kabinett gemeinsam auch unter Zustimmung von Herrn Kretschmann verabschiedet wurde”, so Eisenmann im ARD-Mittagsmagazin. Auf dieser Basis habe sie an die Schulleiter einen Brief geschrieben, der die Aufteilung der Schüler in mehrere Klassenräume als Möglichkeit und nicht als Vorrausetzung für einen Schulbetrieb vorschlägt. Winfried Kretschmann hatte diese Kann-Entscheidung kassiert und sie als “Muss” definiert. Die Kultusministerin sieht allerdings in der Sache “keinerlei Änderungsbedarf”. Zudem verwies Eisenmann darauf, dass es in Baden-Württemberg seit dem ersten Lockdown keine Präsenzpflicht in Schulen gäbe. “Niemand muss sein Kind schicken, sondern es kann zuhause bleiben und hat dann Schulpflicht, die durch Fernunterricht geregelt wird”. Es gebe keinen Druck für Eltern, “wer Sorge oder Angst hat, der muss sein Kind nicht in die Schule schicken”, sagte Eisenmann. Pressekontakt: Rundfunk Berlin-BrandenburgARD-MittagsmagazinTel.: 030 – 97993 –

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Karliczek: Wir wollen gemeinsam die Weichen für eine krisenfeste nachhaltige Zukunft stellen

10.03.2021 – 12:49

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Berlin (ots) Karliczek: Wir wollen gemeinsam die Weichen für eine krisenfeste nachhaltige Zukunft stellenBMBF stärkt Rolle von Bildung und Forschung in der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie 2021 Am heutigen Mittwoch hat das Bundeskabinett die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie – Weiterentwicklung 2021 – verabschiedet. Mit der Strategie zeigt die Bundesregierung auf, wie sie die 17 globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs) bis 2030 erreichen möchte. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) stärkt darin die Rolle von Bildung, Wissenschaft und Innovation als zentrale Hebel für die Zielerreichung. Dazu erklärt die Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek: “Die Covid-19-Pandemie führt uns vor Augen, wie dringend der Wandel zu mehr Nachhaltigkeit ist, um unsere Gesellschaft und Wirtschaft widerstandsfähiger gegenüber globalen Krisen zu machen. Wir wollen deshalb in den kommenden zehn Jahren faktenbasiert, mit guten Ideen, gemeinsam und entlang unserer europäischen Werte die Weichen für eine nachhaltige Zukunft stellen. Mit der Weiterentwicklung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie macht die Bundesregierung deutlich, dass Bildung und Forschung zentrale Hebel für den dringend benötigten nachhaltigen Wandel unserer Gesellschaft sind. Bildung und Forschung befähigen uns, souveräne und nachhaltige Zukunftsentscheidungen zu treffen. Wir brauchen Innovationen, um die Nachhaltigkeitsziele erreichen zu können und damit unsere Lebensqualität, unseren Wohlstand und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu bewahren. Die Nachhaltigkeitsziele werden somit immer wichtigere Innovationstreiber. Besonders deutlich macht dies unsere neue BMBF-Strategie ‘Forschung für Nachhaltigkeit’ (FONA), die unsere zentrale Maßnahme für die Nachhaltigkeitsstrategie ist. Mit FONA stärken wir zielgerichtet die Kompetenzen und das Wissen, um Deutschland im internationalen Wettbewerb um nachhaltige Innovationen erfolgreich zu positionieren. Ein wichtiges aktuelles Beispiel hierfür ist der Grüne Wasserstoff, mit dem wir nicht nur den Klimaschutz, sondern auch das Innovationsland Deutschland fördern. Insgesamt hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung in der Weiterentwicklung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie zu 15 der 17 Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals – SDGs) konkrete Maßnahmen beigesteuert. Wir unterstreichen damit unseren Anspruch, Wegbereiter für mehr Nachhaltigkeit und Krisenfestigkeit zu sein.” Hintergrund Die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie setzt sich mit ihrer Weiterentwicklung 2021 für eine verstärkte Umsetzung der 17 globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs) bis 2030 ein. Dafür formuliert die Strategie erstmals sechs zentrale Transformationsfelder, in denen Fortschritte für mehr Nachhaltigkeit besonders relevant sind: “Menschliches Wohlbefinden und Fähigkeiten, soziale Gerechtigkeit”, “Energiewende und Klimaschutz”, “Kreislaufwirtschaft”, “Nachhaltiges Bauen und Verkehrswende”, “Nachhaltige Agrar- und Ernährungssysteme”, “Schadstofffreie Umwelt”. Das BMBF leistet in der Strategie zu 15 der 17 SDGs und damit zur Erreichung aller Transformationsbereiche konkrete Beiträge. Die beiden zentralen Beiträge des BMBF sind der DigitalPakt Schule und die neue BMBF-Strategie “Forschung für Nachhaltigkeit” (FONA). Mit dem DigitalPakt Schule unterstützt das BMBF Länder und Kommunen, um hochwertige Bildung (SDG 4) in einer zunehmend digital geprägten Welt zu ermöglichen. Damit sollen ein selbstbestimmtes Handeln und Chancengerechtigkeit gestärkt werden. Insgesamt investiert der Bund nun 6,5 Milliarden Euro in die Digitalisierung der Schulen, nachdem der bestehende DigitalPakt aufgestockt und erweitert wurde. Mit der BMBF-Strategie “Forschung für Nachhaltigkeit” (FONA) leistet das BMBF einen wichtigen Beitrag zu einer faktenbasierten und innovativen Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft. In den nächsten fünf Jahren wird mit rund 4 Milliarden Euro nicht nur das Wissen zu Klima- und Ressourcenschutz sowie zum gesellschaftlichen Wandel gefördert, sondern verstärkt auch auf Grüne Innovationen wie den Grünen Wasserstoff gesetzt. Mit ihrem breiten Förderansatz leistet die FONA-Strategie Beiträge für die Umsetzung aller Transformationsbereiche der DNS. Weitere Informationen: Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie – Weiterentwicklung 2021: Langfassung https://ots.de/u4RNJp Kurzfassung https://ots.de/X5D7Hw Monitoring des Umsetzungsstandes der 17 SDGs: www.sdg-indikatoren.de Die Glorreichen 17: www.dieglorreichen17.de Die Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030: www.wpn2030.de Die FONA-Strategie des BMBF: www.fona.de Pressekontakt: Pressestelle BMBFPostanschrift11055 BerlinTel.+49 30 1857-5050Fax+49 30 /bmbf_bundwww.facebook.com/bmbf.dewww.instagram.com/bmbf.bund

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Karliczek: Neue Impulse für die Forschung zur psychischen Gesundheit und zur Kinder- und Jugendgesundheit

10.03.2021 – 12:16

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Berlin (ots) Aufbau von zwei neuen Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung kann beginnen Nach einem mehrstufigen Bewerbungsverfahren ist die Auswahl der Standorte der zwei neuen Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung für Psychische Gesundheit sowie für Kinder- und Jugendgesundheit nun abgeschlossen. Auf Grundlage der Empfehlungen zweier internationaler Expertengremien hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) je Zentrum jeweils die Standorte ausgewählt. Dazu erklärt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek: “Deutschland hat eine exzellente Gesundheitsforschung. Mit dem Aufbau von zwei neuen Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung für Psychische Gesundheit sowie für Kinder- und Jugendgesundheit möchte ich auch in diesen beiden wichtigen Gesundheitsbereichen die Spitzenforschung in Deutschland noch stärker voranbringen. Die künftigen Standorte für die beiden neuen Zentren sind: Deutsches Zentrum für Psychische Gesundheit – Berlin, Koordination: Charité – Universitätsmedizin Berlin
– Bochum, Koordination: Ruhr-Universität Bochum
– Jena, Koordination: Universitätsklinikum Jena
– Mannheim, Koordination: Zentralinstitut für Seelische Gesundheit
– München, Koordination: Ludwig-Maximilians-Universität München
– Tübingen, Koordination: Universität Tübingen Deutsches Zentrum für Kinder- und Jugendgesundheit – Berlin, Koordination: Charité – Universitätsmedizin Berlin
– Göttingen, Koordination: Georg-August-Universität Göttingen
– Greifswald, Koordination: Universitätsmedizin Greifswald
– Hamburg, Koordination: Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf
– Leipzig, Koordination: Universität Leipzig
– München, Koordination: Ludwig-Maximilians-Universität München
– Ulm, Koordination: Universität Ulm Ich beglückwünsche die ausgewählten Standorte und heiße sie herzlich willkommen in der wachsenden Familie der Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung. Die neuen Standorte haben uns im Auswahlverfahren durch ihre herausragende Forschung von internationaler Strahlkraft überzeugt. Der jeweilige Zusammenschluss zu einem neuen Deutschen Zentrum der Gesundheitsforschung wird es ermöglichen, in den Bereichen psychische Gesundheit beziehungsweise für Kinder- und Jugendgesundheit die vorhandenen Expertisen noch besser zu bündeln und damit innovative Forschungs- und Behandlungsansätze schneller voranzubringen. Dies ist eine gute Nachricht für alle Patientinnen und Patienten und es bedeutet gleichzeitig einen weiteren Schub für die internationale Spitzenposition des Forschungsstandorts Deutschland.” Hintergrund: Die neuen Deutschen Zentren für Psychische Gesundheit und für Kinder- und Jugendgesundheit ergänzen das Erfolgsmodell der bestehenden Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung. Es handelt sich hierbei um Netzwerke mit Standorten, die über ganz Deutschland verteilt sind. Ihr Ziel ist es, optimale Forschungsbedingungen zu schaffen, um Volkskrankheiten besser bekämpfen zu können und Forschungsergebnisse schneller in die Praxis zu bringen. Hierzu verknüpfen die Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung die Grundlagenforschung mit der klinischen Forschung sowie mit der Präventions- und Versorgungsforschung. Die Zentren werden gemeinsam vom BMBF und den Sitzländern der Standorte gefördert. Die bestehenden Zentren sind – Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE)
– Deutsches Zentrum für Lungenforschung (DZL)
– Deutsches Zentrum für Infektionsforschung (DZIF)
– Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK)
– Deutsches Zentrum für Diabetesforschung (DZD)
– Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK). Zum Auswahlverfahren der Standorte für die beiden neuen Zentren: Aus 23 Standortbewerbungen für das Deutsche Zentrum für Kinder- und Jugendgesundheit und 20 Standortbewerbungen für das Deutsche Zentrum für Psychische Gesundheit hat das BMBF in einem mehrstufigen wettbewerblichen Verfahren jeweils die Standorte ausgewählt. Das BMBF hat seine Entscheidung auf Grundlage von Empfehlungen zweier internationaler Expertengremien getroffen. Die neuen Standorte sind ebenso wie die bestehenden Zentren aus Hochschulen, Universitätskliniken und außeruniversitären Forschungseinrichtungen zusammengesetzt, die regional eng miteinander zusammenarbeiten. Die ausgewählten Standorte werden nun in einer sechsmonatigen Konzeptentwicklungsphase ein Gesamtkonzept für das jeweilige neue Zentrum erarbeiten. Darin werden jeweils eine gemeinsame Strategie zur zukünftigen Forschung und Zusammenarbeit sowie konkrete inhaltliche, programmatische und strukturelle Ziele für den Aufbau des jeweiligen Zentrums erarbeitet. Die Konzepte sollen darauf ausgerichtet sein, Diagnostik, Behandlung und Prävention bei psychischen Erkrankungen beziehungsweise in der Kinder- und Jugendgesundheit zu verbessern. Die Konzepte werden anschließend abermals jeweils durch ein internationales Expertengremium geprüft. Das BMBF fördert die Konzeptentwicklung mit 500.000 Euro je Zentrum. Weitere Informationen: https://www.bmbf.de/de/gebuendelte-erforschung-von-volkskrankheiten-157.html https://www.bmbf.de/de/deutsche-zentren-der-gesundheitsforschung-394.html https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/11570.php https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/11571.php Pressekontakt: Pressestelle BMBFPostanschrift11055 BerlinTel.+49 30 1857-5050Fax+49 30 /bmbf_bundwww.facebook.com/bmbf.dewww.instagram.com/bmbf.bund

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In Bitcoin investieren? Onlinekurs erklärt Basistechnologie Blockchain

10.03.2021 – 11:14

HPI Hasso-Plattner-Institut

Potsdam (ots) Wer gerade Investments in digitale Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum erwägt, sollte sich zunächst mit der zugrundeliegenden Blockchain-Technologie vertraut machen. Das rät das Potsdamer Hasso-Plattner-Institut (HPI). Es bietet ab 17. März einen zweiwöchigen Gratiskurs in englischer Sprache unter dem Titel “Blockchain – Revealing the Myth” an. Auf der IT-Lernplattform openHPI kann sich jeder Interessierte dafür anmelden unter https://open.hpi.de/courses/blockchain2021. Bereits mehrere tausend Interessierte haben sich für den Massive Open Online Course (MOOC) eingeschrieben. Institutsdirektor Prof. Christoph Meinel wird zusammen mit der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Tatiana Gayvoronskaya durch den aktuellen Kurs führen. Beide empfehlen den Teilnehmenden, einem Ratschlag der Investoren-Legende Warren Buffet zu folgen: “Investiere niemals in ein Business, das du nicht verstehst”, zitiert Informatikprofessor Meinel den Amerikaner. Sein Ziel: Die dezentrale, auf Anonymität ausgerichtete Blockchain-Technologie, auf der digitales Kryptogeld wie Bitcoin oder Ethereum basiert, von dem Mythos zu befreien, der sie umgibt. Gemeinsam mit Gayvoronskaya will der Wissenschaftler nüchtern und sachlich über die eigentlichen Ideen und Ziele hinter dem System aufklären, das mit Kryptographie operiert. “Legenden entlarven wir als solche”, versprechen beide und wollen Interessenten gute Entscheidungsgrundlagen für einen möglichen Einstieg in die Blockchain-Technologie vermitteln. Vor allem soll es im openHPI-Onlinekurs ums Gegenteil schnellen Geldverdienens mit Bitcoin-Spekulationen gehen. “Sinnvolle Blockchain-basierte Anwendungen können zum Beispiel für transparente Lieferketten sorgen, die Kosten sparen”, erläutert Meinel. Denn die dezentralen Lösungen setzten keine vertrauenswürdige Instanz mehr zwischen den Beteiligten voraus. Teure Intermediäre seien somit verzichtbar. Nüchterne Aufklärung und Anpacken heißer Eisen Die beiden Kursleiter packen durchaus heiße Eisen an – Themen, die häufig in den Medien auftauchen und deshalb stark zum Hype beitragen, etwa: Wie steht es um die Legalität der Blockchain-Technologie, worauf sind die Preisschwankungen beim Kryptogeld Bitcoin zurückzuführen und warum ist der Energieverbrauch beim “Schürfen” der virtuellen Währungen so enorm hoch? In den vergangenen zwölf Monaten, so Meinel, hätten sich Kryptowährungen neben Gold zum großen Corona-Gewinner im Geldanlage-Sektor entwickelt. Angesichts des Hypes um Bitcoin und Ethereum sieht der Wissenschaftler allerdings die Kluft zwischen Enthusiasten und Skeptikern wachsen. Erfahrungen mit der Blockchain-Technologie reflektieren Insgesamt soll der Onlinekurs helfen, realistische Sichten zu entwickeln. Zur Zielgruppe gehören alle, die sich bereits ansatzweise mit dem Thema Blockchain beschäftigt haben. “Mit ihnen zusammen wollen wir gemeinsam gemachte Erfahrungen reflektieren”, verspricht Meinel. Den notwendigen Zeitaufwand, um die Lehrvideos, Selbsttests, Hausaufgaben und die Abschlussprüfung zu bewältigen, kalkuliert er mit rund acht Stunden pro Woche. Im Forum des Kurses kann intensiv diskutiert werden. “Die Teilnehmenden werden wir nicht mit Technologie-Details überfrachten”, verspricht Gayvoronskaya. Die Lernenden bräuchten im Verlauf des Kurses auch keine vorgefertigten Definitionen auswendig zu lernen, sondern würden schrittweise von einem Problemkreis zum nächsten geführt. Anhand der bereitgestellten Informationen werde schließlich jeder seine eigene Sicht auf die Technologie entwickeln können, so die HPI-Expertin. Zusammen mit dem Institutsdirektor will sie auch die inzwischen entwickelten Blockchain-Alternativen und deren Herausforderungen vorstellen. Ferner geht es um daraus resultierende nützliche Anwendungen und Beispiele für sinnvolle Umsetzungen in Projekten. Meinel und Gayvronskaya sind Autoren des im Springer-Wissenschaftsverlag erschienenen Fachbuchs “Blockchain – Hype or Innovation?” (Softcover, ISBN 978-3-662-61915-5, eBook ISBN 978-3-662-61916-2), das auch in englischer Sprache erhältlich ist. Beide präsentierten 2019 und im Jahr davor auf openHPI auch zwei deutschsprachige Onlinekurse zum Thema. Hintergrund zur Bildungsplattform-Technologie des HPI Seine eigenen interaktiven Internetangebote hat das Hasso-Plattner-Institut als Pionier unter den europäischen Wissenschafts-Institutionen am 5. September 2012 gestartet – auf der Plattform https://open.hpi.de. Diese bietet seitdem einen Gratis-Zugang zu aktuellem Hochschul-Wissen aus den sich schnell verändernden Gebieten der Informationstechnologie und Innovation. Das geschieht bislang hauptsächlich auf Deutsch, Englisch und Chinesisch. Im Herbst 2017 hat openHPI aber erstmals auch die Online-Übersetzung und Untertitelung eines Kurses in elf Weltsprachen angeboten. Mittlerweile wurden auf openHPI mehr als 919.000 Kurseinschreibungen registriert. gut 264.000 Personen aus 180 Ländern gehören derzeit auf der Plattform zum festen Nutzerkreis. Er wächst täglich. Für besonders erfolgreiche Teilnehmer an seinen “Massive Open Online Courses”, kurz MOOCs genannt, stellte das Institut bisher mehr als 100.000 Zertifikate aus. Das openHPI-Jahresprogramm umfasst zahlreiche Angebote für IT-Einsteiger und Experten. Auch die in der Vergangenheit angebotenen rund 80 Kurse können im Selbststudium nach wie vor genutzt werden – ebenfalls kostenfrei. Studierende können sich für das Absolvieren von openHPI-Kursen jetzt auch Leistungspunkte an ihrer Universität anrechnen lassen. Wer sich Videolektionen aus den Kursen unterwegs auch dann anschauen will, wenn keine Internetverbindung gewährleistet ist (etwa im Flugzeug), kann zudem die openHPI-App für Android-Mobilgeräte, iPhones oder iPads nutzen. Partnerplattformen, die mit derselben Lerntechnologie arbeiten, sind openSAP und OpenWHO Pressekontakt: Pressekontakt: Rosenbach, Tel. 0331 5509-119, Kretzschmar-Weidmann, Tel. 0331 5509-177,

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Karliczek: “Wir brauchen mehr weibliche Rollenvorbilder in Wissenschaft und Forschung”

08.03.2021 – 09:30

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Berlin (ots) Bundesforschungsministerin Anja Karliczek zum Weltfrauentag 2021 Seit mehr als 100 Jahren wird der Internationale Frauentag begangen. Am 8. März 2021 wird jährlich weltweit gegen die Diskriminierung von Frauen und für die Gleichberechtigung der Geschlechter demonstriert. In diesem Jahr steht der Tag unter dem Motto “Frauen in Führungspositionen: Für eine ebenbürtige Zukunft in einer COVID-19-Welt”. Hierzu erklärt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek: “Die Corona-Pandemie zeigt uns wie durch ein Brennglas, dass wir beim Thema Gleichberechtigung von Frauen und Männern noch längst nicht am Ziel sind. Noch immer haben Frauen mit dem Spagat zwischen Beruf und Privatleben stärker zu kämpfen als Männer. Gerade jetzt in der Krise brauchen wir aber alle, Frauen wie Männer, mit ihren Ideen, Talenten und ihrer Expertise. Wir brauchen mehr weibliche Rollenvorbilder in Wissenschaft und Forschung. Ich unterstütze das ausdrücklich. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat deshalb den neuen Förderschwerpunkt “Innovative Frauen im Fokus” entwickelt. Wir fördern Strukturen für eine nachhaltige Umsetzung von Maßnahmen, die die Sichtbarkeit von Frauen in der Wissenschafts- und Innovationskultur im Sinne der Chancengerechtigkeit erhöhen.” Hintergrund: Deutschland zählt zu den Ländern, in denen der Weltfrauentag seit seiner Einführung 1911 begangen wird. Seine Geschichte ist wechselvoll. Beginnend mit der Forderung nach dem Wahlrecht für Frauen, haben sich die Bedeutung des Weltfrauentags, seiner Themen und Schwerpunkte im Kontext der politischen Fragen der Zeit immer wieder geändert – in Deutschland und international. 1975, im “Jahr der Frau”, wurde der Frauentag weltweit ins Bewusstsein gerückt, als die Vereinten Nationen (UN) den 8. März zum “Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden” ausriefen. Seitdem wird auf die Diskriminierung von Frauen, die fehlende Geschlechtergerechtigkeit und die Lage von Mädchen und Frauen weltweit hingewiesen. Zentrale Themen sind Frauenrechte, Gewalt – auch sexuelle Gewalt – gegen Frauen und Mädchen, die besondere Gefährdung in Kriegen und die Bedeutung von Frauen für nachhaltige Entwicklung. Auch die Forderungen nach gleichen Bildungschancen, gleicher Entlohnung für gleiche Arbeit sowie nach gleichen Partizipations- und Gestaltungsmöglichkeiten in Politik, Medien, Technik und Wissenschaft spielen eine wichtige Rolle. Das BMBF fördert die Gleichberechtigung von Frauen im Wissenschaftssystem. Mit der Tagung “Impulse für Europa – chancengerechte Strukturen und Vielfalt in der Forschung” während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft hat es ein wichtiges Signal hierfür gesetzt. Zentrales Ziel der Tagung war es, die Gleichstellung der Geschlechter in Wissenschaft, Forschung und Entwicklung im europäischen Forschungsraum weiter zu verbessern und Chancengerechtigkeit strukturell zu verankern. Eine Dokumentation der Tagung finden Sie hier: https://ots.de/dTUjdE. Die Förderrichtlinie “Innovative Frauen im Fokus” fördert forschende und wissensvermittelnde Einrichtungen bei der Entwicklung nachhaltiger Strategien zur Erhöhung der Sichtbarkeit und Repräsentanz von Frauen in Wissenschaft, Forschung und Innovation. Von 2020 bis 2026 stellt das BMBF Mittel in Höhe von 41 Millionen Euro für Forschungs- und Umsetzungsprojekte bereit. Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.bmbf.de/de/innovative-frauen-im-fokus-13027.html. Pressekontakt: Pressestelle BMBFPostanschrift11055 BerlinTel.+49 30 1857-5050Fax+49 30 /bmbf_bundwww.facebook.com/bmbf.dewww.instagram.com/bmbf.bund

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Schulnetzwerk zur MINT-Förderung feiert 20-jähriges Bestehen mit bayerischer Jubiläumsveranstaltung

05.03.2021 – 12:15

vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.

München / Berlin (ots) Bei der digitalen bayerischen Jubiläumsfeier von MINT-EC treffen sich am 5. März 100 Teilnehmende aus Bildung und Wirtschaft, um das zwanzigste Jubiläum des nationalen Excellence-Schulnetzwerks zu feiern. Das Programm bietet einen spannenden Mix aus Keynotes und Workshops sowie einer Podiumsdiskussion mit Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer bayme vbm vbw, Ministerialdirektor Stefan Graf, Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, sowie Wolfgang Gollub, Vorstandsvorsitzender MINT-EC. Zum 20-jährigen Bestehen lädt das nationale Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC zu einer digitalen Jubiläumsveranstaltung, bei der insbesondere die herausragende Förderung von bayerischen Schulen im MINT-Bereich, der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik umfasst, im Fokus steht. Im Gründungsjahr 2000 startete das nationale Excellence-Schulnetzwerk mit 34 Schulen. Heute vernetzt MINT-EC rund 330 Schulen (Sekundarstufe II) mit herausragendem MINT-Profil bundesweit und bietet deren Schüler*innen, Lehrkräften und Schulleitungen Maßnahmen für Studien- und Berufsorientierung sowie für Unterrichts- und Schulentwicklung. “MINT-EC ist eine Erfolgsgeschichte; sie beruht auf exzellenten und engagierten Schulen, die untereinander sowie mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft eng vernetzt sind,” sagt Wolfgang Gollub, Vorstandsvorsitzender MINT-EC. Bayerns Kultusminister Michael Piazolo hebt zum Jubiläum die besondere Rolle der Naturwissenschaften für die Zukunftsfähigkeit des Landes hervor. “Zukünftige Forschungsergebnisse und Entdeckungen unserer heutigen Schülerinnen und Schüler werden auch der Schlüssel zur Lösung dann aktueller, globaler Probleme wie Pandemien oder Klimawandel sein. Die Förderung des MINT-Nachwuchses von der frühkindlichen Phase bis hin zu den Universitäten hat in Bayern hohe Priorität. Das zeigt auch der überdurchschnittliche Anteil von knapp 20 Prozent, den bayerische Schulen im deutschlandweiten Netzwerk MINT-EC ausmachen”, so der Minister. Seit 2013 fördern die Arbeitgeberverbände der bayerischen Metall- und Elektroindustrie sowie die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. die Aktivitäten von MINT-EC im Rahmen einer Excellence-Initiative. Dank dieser besonderen Förderung und der Unterstützung durch das Kultusministerium konnte das Schulnetzwerk im Freistaat deutlich ausgebaut werden. Inzwischen sind rund 60 bayerische Gymnasien mit starkem MINT-Profil in das Programm eingebunden und profitieren von den Maßnahmen zur Schulentwicklung und Talentförderung. “Die Fachkräftesicherung im MINT-Bereich bleibt eine Daueraufgabe für die bayerische Wirtschaft. Schulprogramme, die schon früh die Begeisterung junger Menschen für Technik wecken, sowie ein starkes Netzwerk MINT-orientierter Schulen bieten hierzu hervorragende Möglichkeiten. Genau hier setzt MINT-EC, den wir als Hauptförderer unterstützen, an. Wir gratulieren dem MINT-EC e.V. herzlich zu seinem Jubiläum “, sagt bayme vbm vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. In Workshops haben die Teilnehmenden Gelegenheit, sich zu Themen wie Digitaler Transformation, Wertebildung in MINT-Fächern oder Mobiles Lernen fortzubilden und auszutauschen. Zudem stellen sich drei bayerische Leuchtturmschulen aus dem MINT-EC-Netzwerk vor und präsentieren ihre innovativen Schulkonzepte mit einem Fokus auf Netzwerkentwicklung und digitaler Bildung: das Johann-Schöner-Gymnasium in Karlstadt, das Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium in Cham sowie das Dürer-Gymnasium in Nürnberg. Die digitale Jubiläumsveranstaltung ist gefördert durch die bayerischen Arbeitgeber bayme vbm und vbw. MINT-EC – Das nationale Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC ist das nationale Excellence-Netzwerk von Schulen mit Sekundarstufe II und ausgeprägtem Profil in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Es wurde im Jahr 2000 von den Arbeitgebern gegründet und arbeitet eng mit deren regionalen Bildungsinitiativen zusammen. MINT-EC bietet ein breites Veranstaltungs- und Förderangebot für Schülerinnen und Schüler sowie Fortbildungen und fachlichen Austausch für Lehrkräfte und Schulleitungen. Das Netzwerk mit derzeit 332 zertifizierten Schulen mit rund 353.000 Schülerinnen und Schülern sowie 29.000 Lehrkräften steht seit 2009 unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK). Hauptförderer von MINT-EC sind der Arbeitgeberverband Gesamtmetall im Rahmen der Initiative think ING. sowie die Siemens Stiftung und die bayerischen Arbeitgeberverbände bayme vbm und vbw. Pressekontakt: Ansprechpartner Presse bayme vbm vbw: Lena Grümann, Tel. 089-551 78-391, E-Mail: Presse MINT-EC: Matthias BehrAm Borsigturm 15 | 13507 BerlinE-Mail: : www.mint-ec.defacebook.com/MINTECnetzwerk/twitter: @mint_ecinstagram: @mint_ec_netzwerkAnsprechpartner Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus: Lukas Strehle, Sprecher, Telefon: 089 2186-1639, E-Mail:

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Karliczek: Der Nationale Lesepakt wird helfen, dass alle Kinder Lesen lernen

03.03.2021 – 19:02

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Berlin (ots) Stiftung Lesen und Börsenverein des Deutschen Buchhandels starten Nationalen Lesepakt mit über 150 Partnern Die Lesekompetenz von Kindern und Jugendlichen stärken, das gesellschaftliche Engagement für das Lesen steigern und gute Angebote für all jene schaffen, die junge Menschen beim Lesenlernen unterstützen: Das sind die Ziele des Nationalen Lesepakts. Auf dem heutigen Nationalen Lese-Summit haben die Stiftung Lesen und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels ihre gemeinsame Initiative erstmals präsentiert. Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung: “Lesen bildet. Lesen öffnet Augen, Lesen öffnet auch Herzen. Damit schafft Lesen wichtige Voraussetzungen für Orientierung und Teilhabe in unserer Gesellschaft. Deshalb ist Lesen so wichtig. Darum ist es gut, dass es jetzt einen Nationalen Lesepakt gibt. Denn wir müssen sicherstellen, dass alle Kinder in der Grundschule gut und flüssig Lesen lernen. Die jüngsten Bildungsvergleichsstudien haben gezeigt, dass das bei zu vielen Kindern nicht gelingt. Deshalb hat Leseförderung auch in meinem Ministerium einen hohen Stellenwert. Ich nenne ein paar Beispiele: Über das Programm “Lesestart 1-2-3” lassen wir kostenlos Bücher an junge Familien verteilen und motivieren die Eltern zum Vorlesen. Mit “Lesestart für Flüchtlingskinder” wenden wir uns ganz explizit an Familien, die neu in Deutschland sind. Wir fördern das Lesen digitaler Texte mit dem Mentor-Bundesverband – denn Lesen ist gleichzeitig der Schlüssel zur digitalen Welt. Und auch Erwachsene mit Lese-und Schreibproblemen wollen wir motivieren: In der “Nationalen Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung” entwickeln wir passgenaue Bildungsangebote für Beschäftigte am Arbeitsplatz oder für Menschen in ihrer Alltagswelt.” Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen: “Ohne Lesen geht es nicht! Egal ob in der Schule, im Beruf oder in der Freizeit: Lesen ist die Grundlage, damit wir unseren Alltag meistern und gestalten. Doch über 3 Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland werden nicht ausreichend beim Lesen unterstützt – mit weitreichenden Konsequenzen für ihr persönliches Leben. Das müssen wir ändern! Mit dem Nationalen Lesepakt haben wir eine nie dagewesene und zukunftsweisende Allianz aufgebaut, die antritt, um partnerschaftlich und mit neuen Ideen das Leben vieler junger Menschen zu verändern. Denn nur, wenn Vorlesen und Lesen in den Familien selbstverständlich ist und auch in Kitas und Schulen noch stärker gefördert wird, haben alle Kinder und Jugendlichen die gleichen Bildungschancen.” Karin Schmidt-Friderichs, Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels: “Wir brauchen einen klaren Plan für die Leseförderung in Deutschland! Es gibt bereits viele gute Initiativen, auch Buchhandlungen und Verlage vermitteln engagiert Freude am Lesen. Noch immer fehlt allerdings ein übergreifender Ansatz, der bestehende Angebote zu einer wirksamen bundesweiten Strategie bündelt. Mit dem Nationalen Lesepakt wollen wir Aufmerksamkeit dafür schaffen, wie wichtig Lesekompetenz ist und dass dringender Handlungsbedarf besteht. Lesekompetenz ist nicht nur Voraussetzung für die persönliche Entwicklung jedes und jeder Einzelnen, sondern ebenso unabdingbar für das Gelingen unserer freien, demokratischen Gesellschaft. Unverzichtbar ist dabei die Unterstützung der Politik, um wirklich nachhaltige Lösungen zu erreichen.” Hintergrund: Bei der digitalen Veranstaltung diskutierten Bundesbildungsministerin und Schirmherrin, Anja Karliczek, die Initiatoren sowie Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft und Bildung über die Notwendigkeit, Lesen und Vorlesen als zentrale Bildungszugänge stärker zu fördern. Der Nationale Lesepakt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt und von mehr als 150 Partnern aus allen Teilen der Gesellschaft mitgetragen. Kampagnenstart “Lesen – eine wahre Superkraft” Eine öffentlichkeitswirksame Anzeigen- und Plakatkampagne wird den Nationalen Lesepakt flankieren. Die Motive haben die Initiatoren heute vorgestellt: Unter dem Motto “Lesen – eine wahre Superkraft” möchten die Stiftung Lesen und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels dem Lesen größere Sichtbarkeit verleihen und die gesamte Gesellschaft mobilisieren. Denn alle Menschen und Institutionen in ganz Deutschland sind aufgefordert, die Partnerallianz zu unterstützen. Dabei sind Kooperationen mit Verbänden, Unternehmen, Stiftungen und der Politik ebenso gefragt wie Ideen aus dem Buchhandel und Bibliotheken, Kita- und Schulprojekte und ehrenamtliche Vorleseinitiativen. Es fängt mit Lesen an: Lesen ist die zentrale Voraussetzung für Bildung, beruflichen Erfolg, Integration und zukunftsfähige gesellschaftliche Entwicklung. Die Stiftung Lesen führt in enger Zusammenarbeit mit Bundes- und Landesministerien, wissenschaftlichen Einrichtungen, Stiftungen, Verbänden und Unternehmen bundesweite Programme, Kampagnen, Forschungs- und Modellprojekte durch, zum Beispiel den Bundesweiten Vorlesetag im November. Die Stiftung Lesen steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und wird von zahlreichen prominenten Lesebotschaftern unterstützt: www.stiftunglesen.de Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels ist die Interessenvertretung der deutschen Buchbranche gegenüber der Politik und der Öffentlichkeit. Er wurde 1825 gegründet und vertritt rund 4.500 Buchhandlungen, Verlage, Zwischenbuchhändler und andere Medienunternehmen. Der Verband veranstaltet die Frankfurter Buchmesse, vergibt den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, den Deutschen Buchpreis und den Deutschen Sachbuchpreis. Der Börsenverein setzt sich für die Freiheit des Wortes ein und engagiert sich in der Leseförderung, etwa mit dem Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels, Aktionen zum Welttag des Buches und anderen Initiativen: www.boersenverein.de Mehr Informationen unter: www.nationaler-lesepakt.de Pressekontakt: Pressestelle BMBFPostanschrift11055 BerlinTel.+49 30 1857-5050Fax+49 30 /bmbf_bundwww.facebook.com/bmbf.dewww.instagram.com/bmbf.bundStiftung LesenFranziska Hedrich, Senior PR ManagerinKommunikationRömerwall 40, 55131 MainzTel: 06131 / 2 88 90-28E-Mail: örsenverein des Deutschen BuchhandelsThomas KochLeiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / PressesprecherBraubachstraße 16, 60311 Frankfurt am MainTel. 069 / 13 06 293E-Mail:

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Woche der Aus- und Weiterbildung 2021: “Wir wollen dich. Echt und ohne Filter.”

02.03.2021 – 11:29

Allianz für starke Berufsbildung in Bayern

München (ots) Die bayernweite Woche der Aus- und Weiterbildung startet am 15. März und bringt für junge Menschen, die mit einer Ausbildung liebäugeln oder sich nicht so sicher sind, was kommt nach dem Schulabschluss, mit Experten, Ausbildungsbetrieben und Azubis zusammen. Eine ganze Woche, bis zum 21. März, ist www.ausbildungswochen.bayern der Treffpunkt für junge Menschen. Gerade in Zeiten von Corona machen sich Jugendliche Sorgen um ihre Zukunft. Ist diese Sorge berechtigt? Auf diese und viele weitere Fragen gibt’s Antworten. Auftakt ist am 15. März von 11.30 – 13 Uhr – Live im Web! Im vierten Jahr wird die bayernweite Woche der Aus- und Weiterbildung nicht an Berufsschulen und in den Ausbildungsbetrieben stattfinden, dafür vom 15. – 21. März Live im Web. Gerade jetzt sorgen sich junge Menschen, die einen Schulabschluss in der Tasche haben oder ihre Prüfung ablegen, was wohl aus ihnen wird, wenn wegen der Pandemie viele Betriebe nicht oder nur eingeschränkt arbeiten können. Heißt das, es gibt in diesem Jahr kaum Ausbildungsplätze? Gibt es überhaupt Praktika, damit man kennenlernen kann, was passt? Auf ausbildungswochen.bayern finden sich Antworten auf diese und weitere Fragen. Mädchen und Jungen sowie interessierte Eltern und Lehrkräfte erhalten hier Informationen, Tipps und gute Gründe rund die Ausbildung. Vorgestellt werden zudem spannende Berufsportraits von Jugendlichen zu unterschiedlichen Berufen – zum Reinschnuppern und ersten kennenlernen. Auch Betriebe, die trotz Corona händeringend nach Nachwuchs suchen, stellen sich vor. Über 200 Betriebe machen bereits mit und öffnen ihre Türen – je nach Corona-Lage vor Ort oder im Web: mit Filmen, Fotos, Video-Workshops, dem Austausch im Chat oder telefonisch, sie bieten Aktionen in ihren Social Media-Kanälen und vieles mehr. Mit Blick in den Veranstaltungskalender und bei weit über 300 Veranstaltungen lässt sich das passende Angebot schnell herausfiltern – nach Fachrichtung, Veranstaltungstag, Veranstaltungsart und Ort. Auftaktveranstaltung startet am Montag mit einem Live-Stream Ein Moderator, zwei Gesprächsrunden, zehn Experten und die einmalige Chance, ihnen allen über den parallel laufenden Live-Chat Fragen zu stellen und sich Infos in Echtzeit zu sichern. Jede Frage wird beantwortet. In 1,5 Stunden geht es um das Thema “Corona-Pandemie & Ausbildung? Jetzt erst recht!”. In der Live-Diskussion kommen Wirtschafts-Staatssekretär Roland Weigert und hochrangige Vertreter der Allianz für starke Berufsbildung in Bayern zu Wort. In der darauf folgenden Gesprächsrunde “Traumberuf finden: Was jetzt zählt!” erwartet die Community ein Live-Gespräch aus erster Hand von Azubis und Ausbildungsprofis rund um Berufsorientierung, Bewerbung und Ausbildungsstart. Der 90-minütige Live-Stream eignet sich auch gut als Unterrichtsmodul. Lehrkräfte können bereits im Vorfeld mit ihrer Klasse Fragen erarbeiten und für den Live-Chat vorbereiten. Im Chat können sie dann gemeinsam Fragen posten – oder die Schülerinnen und Schüler nehmen von zu Hause aus teil. Über die Allianz für starke Berufsbildung in Bayern Partner der Allianz sind die verantwortlichen Ressorts der Bayerischen Staatsregierung, der Bayerische Handwerkstag e. V., der Bayerische Industrie- und Handelskammertag, vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. sowie die Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit. Die Allianz hat es sich zum Ziel gemacht, jedem ausbildungsfähigen und ausbildungswilligen Jugendlichen in Bayern einen dualen Ausbildungsplatz oder eine angemessene Alternative zur Verfügung zu stellen. Dieses Ziel erfüllen und übererfüllen die Partner seit vielen Jahren. Zudem gilt es, den Fachkräftebedarf der Wirtschaft in Bayern auch auf lange Frist zu decken. www.ausbildungswochen.bayern Pressekontakt: Jana Hünermann I trio-group münchenLinprunstraße 1680335 MünchenTelefon: 089 / 319093-83E-Mail: . Patrik HofStellvertretender Pressesprecher des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und EnergiePrinzregentenstraße 2880525 MünchenE-Mail:

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Unser Alltag nach dem Lockdown – Junge Generation will Testpflicht für Konzerte

26.02.2021 – 09:50

Institut für Generationenforschung

Berlin (ots) Generationenforscher Rüdiger Maas und Zukunftsforscher Hartwin Maas über den Alltag nach dem Lockdown Eine repräsentative Umfrage des Instituts für Generationenforschung ALLE STUDIENERGEBNISSE Die Forscher Maas sehen einen langfristigen Schaden für die Kultur Durch die Corona-Pandemie befürchten die befragten Teilnehmer*innen einen unumkehrbaren Schaden für die Kulturlandschaft und die Veranstaltungsbranche insgesamt. Die Teilnehmer mussten auf einer Werteskala von 0 (= kein Schaden) bis 100 (= maximaler Schaden) ihre jeweilige Einschätzung abgeben. Hierbei lag der Gesamtdurchschnitt bei 82. Das ist ein sehr negatives Ergebnis, denn es heißt, die Mehrheit sieht auf lange Sicht einen großen Schaden für unsere Kultur- und Veranstaltungsbranche. Das negative Testergebnis als Eintrittskarte Die Befragung ergab ebenfalls, dass 46 % der Befragten ein negatives Corona-Testergebnis für die Teilnehmer einer Großveranstaltung wünschen. Nur 15 % der Befragten können sich einen Besuch ohne jegliche Einschränkung vorstellen. Generationenforscher Rüdiger Maas: “Bei den unter 26-Jährigen, der sog. Generation Z sind es mit 53 % sogar noch mehr und bestätigt, wie in allen unseren Erhebungen, die durchschnittlich höhere Regeltreue der heutigen jungen Menschen.” Generationenwechsel in der Veranstaltungsbranche Über die Hälfte der über 40-Jähringen sind nicht bereit mehr für ein entsprechendes Hygienekonzept zu zahlen. Je jünger die Befragten sind, desto mehr sind sie bereit einen Aufpreis für das jeweilige Hygienekonzept zu zahlen. Infolge wird bei kostenintensiven Hygienekonzepten, bei diversen Veranstaltungen vermehrt auf die jungen Besucher wert gelegt werden. Generationenforscher Rüdiger Maas: “Auch hierbei sehen wir bei den unter 26-Jährigen, der sog. Generation Z neben der Regeltreue, eine generell höhere Bereitschaft für Sicherheit und Gesundheit mehr zu zahlen.” Keine Vorteile für Geimpfte! Dreiviertel der Befragten lehnen generelle Lockerungen ausschließlich für Covid-Geimpfte ab, mit Ausnahme des Reisens, hierbei gaben 40 % der Befragten an, Einschränkung für nicht geimpfte Personen gutzuheißen. Zukunftsforscher Hartwin Maas über den (un)erwünschten Klassismus: “Nur wenn es ums Reisen geht, möchten die Menschen einen klaren Unterschied zwischen Geimpften und Nicht-Geimpften. Das liegt einerseits daran, das Reisen in den meisten Fällen etwas Freiwilliges ist und zweitens, dass Impfungen für Reisen immer schon gegeben war. Flieg man z.B. nach Zentralafrika oder Lateinamerika sind diverse Impfungen eine Voraussetzung, um im jeweiligen Land einreisen zu können.” Ab wann kann die Party wieder losgehen? 73 % der Befragten wollen ab März 2021 wieder kleinere Veranstaltungen besuchen, wie Kino, Tagungen, Seminare, Sportkurse, oder Hochschulvorlesungen. Bei größeren Veranstaltungen wie Konzerten, Festivals, Comedy-Shows und Theater ist der Durchschnitt der Befragten etwas zurückhaltender. 61 % der Befragten würden hier lieber erst einen Besuch ab Juni 2021 wagen. Zukunftsforscher Hartwin Maas: “Vor allem Studenten möchten zeitnah in den studentischen Regelbetrieb übergehen. Viele beklagen eine geringere Studienqualität durch die Online-Seminare.” Generation Corona Seit Beginn der Corona-Pandemie 2020 erhebt das Institut für Generationenforschung unter Leitung von Dipl.-Psych. Rüdiger Maas, M.Sc. und Dipl.-Wirt.-Ing. Hartwin Maas, MIB regelmäßig Daten (mit jeweils 1.200 – 3.500 Teilnehmenden bundesweit und in regelmäßigen Abständen auch in der DACH-Region) über Wohlbefinden, Wahrnehmung, Wünsche, Sorgen und Haltung der Menschen in und zur Corona-Pandemie. Die Ergebnisse der einzigartigen Erhebungen des Institutes für Generationenforschung bieten eine minutiöse Aufarbeitung, wie Menschen mit der Pandemie und dem Lockdown umgehen, was wir daraus lernen und wie wir in solchen Situationen in Zukunft schneller und effektiver handeln können. Einzigartig an den Studien sind die enorme Stichprobengröße, die Aufteilung in Alterskohorten und die Regelmäßigkeit der Erhebungen. Pressekontakt: Institut für GenerationenforschungTel. von Spreti – p u b l i c r e l a t i o n s0151 22 34 34

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Forschung & Innovation (F&I) in der Pandemie: Innovationsaktivitäten leiden unter Corona

24.02.2021 – 15:00

Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft

Berlin (ots) Vorwiegend negative Auswirkungen auf Innovationsaktivität, aber auch positive Impulse – Vor allem KMU rechnen mit geringeren Innovationsausgaben – Langfristige Schwächung deutscher F&I zu befürchten – BioNTech-Erfolg lässt deutschen Forschungsstandort weltweit glänzen Im neuen Jahresgutachten der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI), das der Bundeskanzlerin angesichts der Pandemie in Berlin virtuell übergeben wurde, schätzt die EFI auch die Folgen der Corona-Krise auf Unternehmen und Wissenschaft ein. “Die Corona-Krise hat die globale Wirtschaft unvermittelt und hart getroffen. Die in Deutschland zur Eindämmung von COVID verhängten Lockdowns bringen massive wirtschaftliche Schieflagen sowie Beeinträchtigungen im Wissenschaftssektor mit sich”, konstatiert Prof. Irene Bertschek vom ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim und Mitglied der EFI. Von Umsatzeinbußen sind größere Unternehmen mit über 100 Beschäftigten in gleichem Maße betroffen wie kleine und mittlere Unternehmen. Infolgedessen stehen den Unternehmen weniger finanzielle Mittel für F&I-Vorhaben zur Verfügung, stellt die EFI fest. Auch das Wissenschaftssystem leide unter Einschränkungen, deren Auswirkungen sich in den Forschungsleistungen niederschlagen würden. “Mit zunehmender Dauer der Pandemie können diese Entwicklungen im Unternehmens- und im Wissenschaftssektor zu einer längerfristigen Schwächung des deutschen F&I-Systems führen”, folgert Prof. Bertschek. Corona-Krise schränkt Innovationsaktivität ein Eine Auswertung der ZEW-Konjunkturumfrage für die EFI vom September 2020 zeigte, dass für den größten Teil der deutschen Unternehmen die Corona-Krise negative Auswirkungen auf die Innovationsaktivität hat. Dabei kommt es vor allem zu Verzögerungen von laufenden Innovationsprojekten. Am zweit- und dritthäufigsten berichteten Unternehmen, dass sie bereits geplante Projekte nicht begonnen oder keine neuen Innovationsprojekte geplant haben. “Neben den in erster Linie negativen Auswirkungen der Corona-Krise lassen sich aber auch positive Impulse auf die Innovationsaktivität feststellen: So berichten etwa 26 Prozent der Unternehmen in der Informationswirtschaft und 28 Prozent der Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe, dass die Auswirkungen der Corona-Krise zu neuen Innovationsprojekten geführt haben. Bei 18 Prozent der Unternehmen in der Informationswirtschaft und 10 Prozent im Verarbeitenden Gewerbe hat die Krise gar zu einer Beschleunigung von Innovationsprojekten geführt”, so Bertschek. Finanzielle Ressourcen für Innovationsaktivitäten fehlen Die verringerte Verfügbarkeit finanzieller Mittel stellt laut EFI den häufigsten Grund für Beeinträchtigungen der Innovationstätigkeit dar. Daneben sähen sich viele Unternehmen auch mit nachlassender Nachfrage nach innovativen Produkten und Diensten konfrontiert. Zudem sei der Zugriff auf für Innovationen relevante Daten oftmals nicht aus dem Homeoffice möglich und die unternehmenseigene digitale Infrastruktur und Ausstattung entspreche nicht den neuen Anforderungen unter Corona-Bedingungen. Wichtige Impulse für F&I-System durch Zukunftspaket gesetzt Die EFI begrüßt, dass die Bundesregierung im Juni 2020 ein umfangreiches Konjunkturpaket mit einem Gesamtumfang von 130 Milliarden Euro verabschiedet hat, womit wichtige politische Impulse gesetzt wurden, um die Corona-Krise durchzustehen. Prof. Till Requate von der Universität Kiel und Mitglied der EFI betont: “Diese Impulse kommen auch dem F&I-System zugute. Der Bund hat, gemeinsam mit den Ländern, u.a. auch seine Beteiligungsangebote für Start-ups und KMU ausgebaut. Die Beteiligungsangebote helfen, durch eine gestärkte Eigenkapitalbasis temporär handlungsfähig zu bleiben sowie trotz Krise in Innovation und Modernisierung zu investieren.” Da die Maßnahmen zur Überbrückung der Corona-Krise im Wesentlichen durch Verschuldung finanziert werden, sieht die EFI die Gefahr, Haushaltsspielräume einzuschränken, was sich negativ auf die F&I-Politik auswirken kann. Sie mahnt an, dass die kurzfristige Stabilisierung der Wirtschaft nicht zulasten der mittel- und langfristigen Wettbewerbsfähigkeit des deutschen F&I-Systems gehen darf. Prof. Uwe Cantner von der Universität Jena und Vorsitzender der EFI dazu: “Die langfristige Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands lässt sich fördern, wenn weitere Konjunkturprogramme und Maßnahmen so F&I-orientiert wie möglich ausgestaltet werden – so können Wachstumsimpulse gesetzt und die Krise gleichzeitig als Katalysator für den Übergang zu neuen Technologien genutzt werden.” Die EFI begrüßt daher ausdrücklich die Absicht der Bundesregierung, 60 Milliarden Euro aus dem Zukunftspaket als Teil des Konjunkturpakets investiv und innovationsorientiert einzusetzen. So kann z.B. die Bereitstellung zusätzlicher finanzieller Mittel für den Ausbau der digitalen Infrastruktur helfen, die Innovationsaktivitäten der Unternehmen nachhaltig zu stärken. Die Förderung von Zukunftstechnologien wie der künstlichen Intelligenz, der Wasserstofftechnologie und der Quantentechnologie ist zudem ein wichtiger Schritt, um die innovationsgetriebene Transformation voranzutreiben. Im Rahmen des Zukunftspakets sei das Forschungszulagengesetz geändert worden. Durch eine zeitlich bis 2026 befristete Anhebung des Förderdeckels solle für Unternehmen ein Anreiz gesetzt werden, trotz Krise in FuE zu investieren. Die EFI kritisiert, dass die KMU kaum von der Erhöhung des Förderdeckels profitiert, und sieht deshalb weiteren Anpassungsbedarf. Dies sei insbesondere vor dem Hintergrund relevant, dass die KMU angesichts von Corona für 2020 mit einem deutlichen Rückgang der Innovationsausgaben um knapp 9 Prozent und 2021 nochmals um 5 Prozent rechnen, wie Zahlen des Mannheimer Innovationspanels aus dem Jahr 2020 zeigten. Die Großunternehmen hingegen gingen von weitgehend stabilen Innovationsbudgets im Jahr 2020 und einer leichten Ausweitung um 2 Prozent im Jahr 2021 aus. Umfangreiche finanzielle Mittel für Corona-Forschung bereitgestellt Zur Überwindung von Beeinträchtigungen im Wissenschaftssektor durch die Lockdowns hat die Bundesregierung eine Reihe von Maßnahmen veranlasst, die von Lockerungen im Wissenschaftszeitvertragsgesetz bis zu Vereinfachungen bei Projektbeantragung und -bearbeitung reichen. Die EFI begrüßt, dass einige ihrer Vorschläge hierzu aufgenommen und umgesetzt wurden. Die Bundesregierung habe umfangreiche Mittel für die Förderung der Corona-Forschung bereitgestellt, mit direkter und indirekter Schubwirkung für die Wirtschaft. Mit der Entwicklung eines Impfstoffes durch das direkt geförderte Unternehmen BioNTech hätten diese Maßnahmen substanziell zu einem weltweit beachteten Erfolg beigetragen. Die EFI hebt positiv hervor, dass die Förderung der Corona-bezogenen Forschung durch das BMBF und die Projektträger sehr zügig angeschoben wurde. Die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI)mit Sitz in Berlin leistet seit 2008 wissenschaftliche Politikberatung für die Bundesregierung und legt jährlich ein Gutachten zu Forschung, Innovation und technologischer Leistungsfähigkeit Deutschlands vor. Wesentliche Aufgabe der EFI ist es dabei, die Stärken und Schwächen desdeutschen Innovationssystems im internationalen und zeitlichen Vergleich zu analysieren und die Perspektiven des Forschungs- und Innovationsstandorts Deutschland zu bewerten. Auf dieser Basis entwickelt die EFI Vorschläge für die nationale Forschungs- und Innovationspolitik. Pressekontakt: Dr. Petra MeurerStv. Leiterin der Geschäftsstelle der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI)T +49 (0) 30

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Forschung & Innovation: Erwartungen der EFI an die nächste Bundesregierung

24.02.2021 – 15:00

Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft

Berlin (ots) Überwindung der Pandemie erste Aufgabe, aber Forschungs- und Innovationspolitik muss hohe Priorität behalten – Nachdenken über ein Digitalministerium erforderlich – Technologische Souveränität Deutschlands berücksichtigen – Fachkräfte-Basis sichern – Vorschlag einer “Zukunftsquote” im Bundeshaushalt – Agilität der F&I-Politik deutlich steigern! Im neuen Jahresgutachten 2021 der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI), das der Bundeskanzlerin aufgrund der Pandemie in diesem Jahr virtuell übergeben wurde, geht die EFI neben anderen Themen auch darauf ein, welche F&I-Politik sie nach der Bundestagswahl im September von der künftigen Bundesregierung erwartet. Der Vorsitzende der EFI, Prof. Uwe Cantner von der Universität Jena, stellt fest, dass die Ausgangslage für Forschung und Innovation in Deutschland trotz der Corona-Krise so schlecht nicht ist: “Unser Land hat in den vergangenen beiden Dekaden durch eine kluge Finanz- und Wirtschaftspolitik Handlungsspielräume für die Bewältigung großer Herausforderungen geschaffen. So konnte die Politik den schwersten Verwerfungen durch die Corona-Krise relativ gut durch massive Schuldenaufnahme begegnen. Deutschland war aber in den letzten Jahren auch in der Lage, F&I durch Zukunftsinvestitionen voranzubringen.” Die Forschungs- und Entwicklungsintensität des deutschen F&I-Systems “hat zuletzt mit einem Wert von 3,17 Prozent am Bruttoinlandsprodukt die internationale Spitzengruppe erreicht – ein gemeinsamer Erfolg von privatwirtschaftlichen FuE-Aktivitäten und einer breiten staatlichen Förderpolitik”, betont Cantner. Das Ziel, eine international führende Rolle als Innovationsstandort zu spielen, habe Deutschland somit durchaus erreicht. Cantner schränkt jedoch ein: “Ein derart gestärktes F&I-System gibt allerdings keinen Anlass zum Ausruhen.” Die EFI sieht zwar die Überwindung der Corona-Krise als eine aktuelle, zentrale Aufgabe der neuen Bundesregierung an, sie will aber zugleich gewährleistet sehen, dass “der F&I-Politik weiterhin ein hoher Stellenwert zukommt”. Die neue Bundesregierung benötige einen kohärenten Politikansatz, der den gesamten Innovationsprozess – von der Grundlagenforschung bis zur Anwendung – in den Blick nimmt und dem sich alle Ministerien verpflichtet fühlen. In der neuen Legislaturperiode sollte sich die F&I-Politik an fünf wesentlichen Prioritäten ausrichten: 1. Priorität “Große gesellschaftliche Herausforderungen angehen” Eine hohe Priorität müssten die großen gesellschaftlichen Herausforderungen und darin insbesondere die Nachhaltigkeitsziele (Agenda 2030: 17 globale UN-Ziele für eine bessere Zukunft) haben. Cantner betont: “Die großen gesellschaftlichen Herausforderungen lassen sich nicht ohne technologische und soziale Innovationen bewältigen. Die Forschungs- und Innovationspolitik steht in der Verantwortung, zur Lösung drängender gesellschaftlicher Probleme beizutragen.” Die Hightech-Strategie 2025 der Bundesregierung nehme wichtige gesellschaftliche Herausforderungen bereits in den Blick, “jedoch stehen die angestoßenen Transformationsprozesse im Wesentlichen noch am Anfang”, so Cantner. Zur erfolgreichen Fortführung der Energiewende bedürfe es weiterer Anstrengungen, sei es bei der Ausweitung von CO2-freier Stromerzeugung oder in der Umsetzung von vielfältigen Innovationen im gesamten Strombereich. Bei der Mobilitätswende stehe die Automobilindustrie als eine der deutschen Kernindustrien unter Druck und müsse F&I-politisch begleitet werden. Prof. Till Requate von der Universität Kiel mahnt hier insbesondere zur “Technologieoffenheit”: “Das Rennen zwischen Batterie und Brennstoffzelle muss offenbleiben, schon allein deswegen, weil asiatische Staaten erhebliche Ressourcen in die Weiterentwicklung der Brennstoffzellentechnologie stecken. Deutschland sollte sich nicht von diesem Know-how abkoppeln.” 2. Priorität “Technologische Rückstände aufholen und vermeiden” Deutschland habe bei radikal neuen Technologien und deren Anwendung, wie vergangene EFI-Gutachten aufzeigten, noch deutliche Rückstände – wie z.B. bei Servicerobotik, künstlicher Intelligenz, E-Government und einigen anderen mehr. Ein erster Schritt zum Aufholen der Rückstände war 2019 die von der EFI empfohlene Gründung der “Agentur für Sprunginnovationen”. Darüber hinaus seien jedoch noch vielfältige Anstrengungen nötig: “Deutschland muss nicht nur bestehende technologische Rückstände aufholen, sondern muss sie bei potenziellen Schlüsseltechnologien auch von Beginn an vermeiden”, fordert Cantner. In Zukunft müssten die Entwicklung und die Diffusion von Schlüsseltechnologien gefördert werden, wozu transparente und nachvollziehbare Kriterien für die Identifikation von solchen Technologien noch zu definieren seien. Gleiches gelte für neue technologische Entwicklungen mit hohem Zukunftspotenzial, die frühzeitig durch “Weitblick-(Foresight)-Prozesse” zu identifizieren seien. Prof. Irene Bertschek vom ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim ergänzt diese Ausführungen mit Blick auf die bevorstehende “digitale Transformation” Deutschlands. Sie betont, dass “deren erfolgreiche Umsetzung ein wesentlicher Faktor für den künftigen Erhalt unserer internationalen Wettbewerbsfähigkeit ist. Von daher mahnen wir nachdrücklich an, die Digitalisierungsaktivitäten auf breiter Ebene verstärkt zu unterstützen und dafür geeignete Anreize zu setzen!” Es könne nicht sein, “dass Deutschland im Bereich E-Government im europäischen Vergleich erheblich und zunehmend zurückliegt”. In diesem Kontext halte es die EFI für erforderlich, “über neue Governance-Strukturen in der Bundesregierung, etwa in Form eines Digitalisierungsministeriums, nachzudenken”. 3. Priorität “Fachkräftebasis sichern” Als rohstoffarmes Land ist Deutschland auf bestens ausgebildete Menschen angewiesen, um durch Entwicklung und Nutzung technologischer Potenziale Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand zu gewährleisten. Aufgrund der älter werdenden Bevölkerung wird jedoch der Druck, die Fachkräftebasis in Deutschland zu sichern, weiter zunehmen: Wachstum und Innovationen werden behindert. Zugleich müssen in der gesamten Breite der Bevölkerung neue Kenntnisse und Fähigkeiten entwickelt werden, damit F&I und digitaler Wandel erfolgreich vorankommen. Prof. Holger Bonin vom IZA in Bonn empfiehlt, “das vorhandene Förder-Instrumentarium der Weiterbildung um neue Maßnahmen zur Unterstützung ‘präventiver Qualifizierungen’ zur Anpassung an Wandel zu ergänzen”. Auch die vorhandenen Potenziale von Fachkräften im Inland sollten besser genutzt werden. Bonin: “Maßnahmen zur berufsbegleitenden Höherqualifizierung und zur nachholenden beruflichen Qualifizierung von schlecht in den Arbeitsmarkt integrierten Gruppen – insbesondere An- und Ungelernte sowie Menschen mit Migrationshintergrund – sind zu verstärken.” Außerdem empfiehlt die EFI stärkere Anreize für eine vollzeitnahe Beschäftigung von Frauen und die Erhöhung der Erwerbsbeteiligung älterer Menschen. Gleichzeitig müsse sich Deutschland im internationalen Wettbewerb um Fachkräfte besser positionieren. Die vom BMWi erarbeitete Strategie zur gezielten Gewinnung von Fachkräften aus Drittstaaten solle zügig vorangetrieben und insbesondere die KMU sollten durch Hilfen zur Rekrutierung im Ausland stärker unterstützt werden. 4. Priorität “Innovationsbeteiligung erhöhen” In den letzten Jahrzehnten ist in Deutschland ein Rückgang der Produktivitätswachstumsraten zu beobachten. Mit Sorge nimmt die EFI wahr, dass “gleichzeitig der Anteil innovativer Unternehmen sowohl in der Industrie als auch im Dienstleistungssektor und somit die Innovationsbeteiligung sinkt”. Zudem lasse sich ein Rückgang der Gründungsaktivitäten vor allem in der forschungsintensiven Industrie und in den wissensintensiven Dienstleistungen feststellen. Die Bedingungen für Innovationsaktivitäten auf breiter Ebene, insbesondere für KMU, schienen sich zu verschlechtern. Auf diese Frühwarnindikatoren müsse die F&I-Politik bald reagieren. Besonders kritisch sei, dass der Transfer von Erkenntnissen und Wissen aus der Wissenschaft in Wirtschaft und Gesellschaft als wesentlicher Treiber von Innovation noch zu oft ungenutzt bleibe. “Hierfür sollten verstärkt Anreize für Forschende gesetzt und die notwendigen Kompetenzen aufgebaut werden!”, fordert Prof. Carolin Häussler von der Universität Passau. “Auch die Rahmenbedingungen für diesen Transfer zeigen sich oft eher hemmend und international nicht wettbewerbsfähig.” Die EFI ermuntert die Bundesregierung nachdrücklich, hier aktiv zu werden. Auch die beträchtliche öffentliche Beschaffung könne Impulse für Innovationsaktivitäten und -beteiligung setzen – die EFI plädiert für eine gewisse “Priorität des innovativen Angebots”. Zudem sieht sie noch Potenzial im Vorschlag einer “Zukunftsquote”, die einen festen Anteil im Haushalt für Bildung, Forschung, neue Technologien, moderne Infrastruktur, Umwelt- und Klimaschutz sowie Entwicklungshilfe hat, und fordert die Bundesregierung auf, diesen Vorschlag entsprechend zu prüfen. 5. Priorität “Agilität der F&I-Politik steigern” “Eine Forschungs- und Innovationspolitik, die die großen gesellschaftlichen Herausforderungen in den Blick nimmt, muss ein hohes Maß an Agilität aufweisen” so Prof. Katharina Hölzle vom Hasso-Plattner-Institut in Potsdam, “die Träger der deutschen F&I-Politik handeln jedoch auf verschiedenen Ebenen noch nicht hinreichend agil”. Dabei sei agile Politik nicht nur durch eine schnelle und flexible Reaktion auf Veränderungen gekennzeichnet, sondern sie sei darüber hinaus proaktiv, binde relevante Akteure ein, überprüfe die von ihr eingeleiteten Maßnahmen kontinuierlich und passe sie gegebenenfalls an. So solle beispielsweise die Koordination zwischen den Ministerien verbessert werden, um widersprüchliche Politikimpulse zu verhindern und Synergien zu realisieren. Die EFI empfiehlt abschließend, auf strategischer, struktureller und operativer Ebene staatlicher F&I-Politik geeignete “neue Formate zur Unterstützung und Verbesserung des Politiklernens, beispielsweise im Rahmen von Experimentierräumen” zu entwickeln, zu testen und zu implementieren. Die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) mit Sitz in Berlin leistet seit 2008 wissenschaftliche Politikberatung für die Bundesregierung und legt jährlich ein Gutachten zu Forschung, Innovation und technologischer Leistungsfähigkeit Deutschlands vor. Wesentliche Aufgabe der EFI ist es dabei, die Stärken und Schwächen des deutschen Innovationssystems im internationalen und zeitlichen Vergleich zu analysieren und die Perspektiven des Forschungs- und Innovationsstandorts Deutschland zu bewerten. Auf dieser Basis entwickelt die EFI Vorschläge für die nationale Forschungs- und Innovationspolitik. Pressekontakt: Dr. Petra MeurerStv. Leiterin der Geschäftsstelle der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI)T +49 (0) 30

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Landtagswahlen 2021 in Baden-Württemberg: Wie wollen sich die Parteien für die Studierenden einsetzen?

23.02.2021 – 09:30

Studierendenwerk Karlsruhe

Karlsruhe (ots)- Jetzt online: Die Reaktionen auf die Wahlprüfsteine der Arbeitsgruppe der Studierendenwerke BaWü
– Hohe Hürden bei der Inanspruchnahme der für die Studierendenwerke eingerichteten 30 Millionen Euro Corona-Soforthilfe des Landes Der Erhalt der Chancengerechtigkeit beim Studium und die Sicherung der Attraktivität des Hochschulstandorts Baden-Württemberg sind eine soziale Verpflichtung des Landes. Im Vorfeld der am 14. März 2021 stattfindenden Landtagswahlen in Baden-Württemberg hat die Arbeitsgruppe der Studierendenwerke BaWü daher sechs Wahlprüfsteine erstellt und um eine Stellungnahme gebeten. Die Wahlprüfsteine sollen den Wahlberechtigten als Entscheidungshilfe dienen. Konkret geht es um zentrale Themen wie die finanzielle Sicherstellung ihres umfassenden Leistungsangebots vor Ort, den Bürokratieabbau beim BAföG, die Unterstützung bei der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, die Finanzierung eines günstigen und ausgewogenen Mensaessens sowie die Beibehaltung eines kostenfreien Beratungsangebots. Die Reaktionen der im Landtag vertretenen Fraktionen CDU, DIE GRÜNEN, FDP und SPD können jetzt online unter www.wahlpruefsteine-stw-bw.de nachgelesen werden. Die Landesgeschäftsstelle der AfD gab keine Rückmeldung. Trotz pandemiebedingter Mehraufwände nur geringe Chancen auf Corona-Hilfe Die Dringlichkeit der finanziellen Sicherung der Studierendenwerke und ihres Leistungsangebots hat sich durch die Corona-Pandemie weiter verschärft. Wie das für die Studierendenwerke zuständige Wissenschaftsministerium bereits in seiner Pressemitteilung vom 20. Juli 2020 festgestellt hat, haben die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie die Studierendenwerke vor große Herausforderungen gestellt und tun dies bis heute. Die Einstellung des Präsenzbetriebs an den Hochschulen, die Schließung der gastronomischen Einrichtungen und der Kitas, Mietausfälle in den Wohnhäusern sowie die erhöhten Anforderungen an den Hygiene- und Arbeitsschutz haben weitreichende finanzielle Konsequenzen nach sich gezogen. Durch rasches unternehmerisches Handeln ist es den Studierendenwerken gelungen, Millionenverluste zu vermeiden und gleichzeitig die größtmögliche Unterstützung und Sicherheit für die Studierenden sowie für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter aufrechtzuerhalten. Neben Hygiene-Konzepten für Gastronomie, Kita, Wohnanlagen und Verwaltung waren die kurzfristige Umstellung der Beratungsleistungen auf digitale Kommunikationsformen (Video, Chat, E-Mail, Hotline) zu bewältigen und Möglichkeiten des effizienten mobilen Arbeitens für die eigenen Beschäftigten zu schaffen. Darüber hinaus haben sich die Studierendenwerke für die vom Land und Bund zur Verfügung gestellten Not- und Überbrückungshilfen für Studierende eingesetzt und deren Abwicklung übernommen. Durch diese weiteren Maßnahmen ist neben den pandemiebedingten Einnahmeausfällen ein signifikanter Mehraufwand entstanden. “Dass die Studierendenwerke im Land trotz dieser Herausforderungen recht gut dastehen, ist das Ergebnis eines effizienten Krisenmanagements und des Engagements aller Beschäftigten vor Ort. Neben dem Kurzarbeitergeld, welches zügig bei den Arbeitsagenturen beantragt wurde, haben uns vor allem erhebliche Kosteneinsparungen geholfen, die finanzielle Situation zu stabilisieren. Wir alle haben bereits geplante Maßnahmen für Instandhaltungen zurückgestellt sowie Investitions- und Nachhaltigkeitsprojekte auf Eis gelegt. Auch etliche offene Personalstellen blieben in den Studierendenwerken unbesetzt, befristete Arbeitsverträge wurden nicht verlängert, Renteneintritte vorgezogen und zahlreiche Aushilfen nicht weiter beschäftigt. Für die Studierendenwerke ist es daher ein wichtiges Zeichen der Unterstützung gewesen, dass Ende Juli 2020 die 30 Millionen Euro Corona-Soforthilfe in der zitierten Pressemitteilung bekannt gegeben worden war”, so Michael Postert, Vorsitzender der ARGE der Studierendenwerke. Sowohl Hochschulen als auch die Studierenden gehen nun davon aus, dass die 30 Millionen Euro bereits an die Studierendenwerke verteilt wurden und adressieren entsprechende Ansprüche. Deshalb wollen die Geschäftsführenden darauf hinweisen, dass seit der offiziellen Ankündigung nur knapp 15 Prozent der Gesamtsumme für das Geschäftsjahr 2020 abgerufen werden konnten. Gegenüber den Studierendenwerken beruft sich das Wissenschaftsministerium in Bezug auf die Vorgehensweise bei der Verteilung auf haushaltsrechtliche Gründe. Demzufolge könne nur für ein ausgewiesenes Defizit im Zusammenhang mit der Pandemie ein finanzieller Ausgleich gewährt werden. Da die erheblichen Einsparmaßnahmen der Studierendenwerke in der Kostenrechnung allerdings nicht als Minus verbucht werden können, ist davon auszugehen, dass ein Großteil der 30 Millionen Soforthilfe keine Verwendung finden wird. Die Geschäftsführenden der betroffenen Studierendenwerke wissen es zu schätzen, dass das Land Baden-Württemberg die besonderen Herausforderungen der Pandemie wahrnimmt und im Notfall finanzielle Hilfen gewähren würde – auch wenn die bereitgestellten Gelder nun bei weitem nicht vollumfänglich verteilt werden können. Gleichzeitig unterstreichen sie die Bedeutung der von Ministerin Bauer in der bereits zitierten Pressemitteilung vom 20. Juli 2020 getroffenen Aussage: “Studierendenwerke können diesen Mehraufwand nicht mit eigener Kraft stemmen. Wir wollen, dass unsere Studierenden auch künftig starke Studierendenwerke als verlässliche soziale Dienstleister an ihrer Seite haben und dass sie ihr Studium unter den bestmöglichen Bedingungen abschließen können. Damit sichern wir auch die Attraktivität Baden-Württemberg als exzellenter Bildungs- und Forschungsstandort.” Über die ARGE Studierendenwerke Süd-West – Arbeitsgruppe BaWü: Die acht baden-württembergischen Studierendenwerke unterstützen gemeinsam rund 360.000 Studierende von 70 Universitäten und Hochschulen in ihrem Studium. Dabei stellen sie über 28.500 kostengünstige Wohnheimplätze zur Verfügung und betreiben 75 Mensen. Gemeinsam beschäftigen die Studierendenwerke rund 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die ARGE Studierendenwerke Süd-West – Arbeitsgruppe BaWü setzt sich aus sechs Studierendenwerken zusammen: Studierendenwerk Freiburg, Studierendenwerk Heidelberg, Studierendenwerk Karlsruhe, Studierendenwerk Mannheim, Studierendenwerk Seezeit Bodensee, Studierendenwerk Stuttgart. Länderübergreifend schließen sich die Arbeitsgruppen der Studierendenwerke Süd-West zusammen, um den fachlichen Austausch zu fördern und Synergien zu nutzen. Gemeinsames Ziel ist, allen Studierenden die bestmögliche Unterstützung bei der Bewältigung des Studiums zu bieten – insbesondere in sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen und gesundheitlichen Belangen. Die Studierendenwerke in Baden-Württemberg sind in der Rechtsform einer “Anstalt des öffentlichen Rechts” verfasst und unterliegen dabei der Rechtsaufsicht des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Die rechtlichen Grundlagen sind im Gesetz über die Studierendenwerke im Land Baden-Württemberg (Studierendenwerksgesetz – StWG) festgelegt. Pressekontakt: ARGE Studierendenwerke Süd-West – Arbeitsgemeinschaft BaWüAstrid Brandenburger M.A.E-Mail: : 0621 49072-500

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Schön: Digitale Bildung – Kräfte noch stärker bündeln und Tempo weiter erhöhen

22.02.2021 – 15:29

CDU/CSU – Bundestagsfraktion

Berlin (ots) Schulen brauchen ein zukunftssicheres Ökosystem Am heutigen Montag fand der Online-Dialog über Perspektiven und Anforderungen an die Bildung in der digitalen Welt mit der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, Bundesbildungsministerin Anja Karliczek sowie Expertinnen und Experten der digitalen Bildung statt. Zudem wurden aktuelle Zahlen zur Umsetzung des DigitalPakt Schule veröffentlicht. Dazu erklärt die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag Nadine Schön: “In der Pandemie wird deutlich: Digitale Schulbildung ist als fester Bestandteil zukünftiger Schulkonzepte zu begreifen. Ziel muss es dabei sein, dass Schulen sowohl analoges als auch digitales Lehren und Lernen beherrschen. Die Erwartungen an eine gute digitale Bildung in Deutschland gehen weit über das hinaus, was viele Familien in der aktuellen Situation mit Distanz- und Wechselunterricht erleben. Schulen, Lehrkräfte, Eltern und Ehrenamtliche haben in den letzten Wochen und Monaten sehr viele gute, wirksame und kreative Lösungen auf den Weg gebracht. Besser wäre es gewesen, es hätte überall schon wirksame Lösungen und Strategien für digitale Bildung gegeben. Ich finde es wichtig, dass im heutigen Dialog über den Status Quo und gleichzeitig über künftige Perspektiven diskutiert wird. Schulen sind auf eine ausreichende digitale Infrastruktur angewiesen, um digitale Angebote und Videokonferenzen in den Schulalltag zu integrieren. Es ist unverständlich, warum selbst in Großstädten viele Schulen noch nicht an leistungsfähige Netze angeschlossen sind. Deshalb ist die schnelle Umsetzung des DigitalPakt Schule so wichtig. Erfreulich, dass jetzt Schwung in den Mittelabfluss gekommen ist. Bedauerlich, dass es in manchen Ländern so lange dauert, bis die insgesamt 6,5 Milliarden Euro, die der Bund bereits vor zwei Jahren zur Verfügung gestellt hat, auch wirklich in den Schulen ankommen. Die Soforthilfe, die der Bund etwa zur Anschaffung von Tablets und Laptops für Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte zusätzlich leistet, ist wichtig, um allen Kindern und Jugendlichen die Teilhabe an Bildung in der momentanen Krise zu ermöglichen. Das wird gut angenommen. Doch mit Geld allein wird digitale Bildung nicht verwirklicht. Geschaffen werden muss ein zukunftssicheres Ökosystem für digitale Bildung, in dem sich innovative und kreative Lösungen im Wettbewerb entwickeln können. Bundeshilfe ist dafür nur ein Baustein. Den eigentlichen Kraftakt müssen die Länder und Kommunen leisten, die für Schulbildung die Verantwortung im föderativen System tragen, und die Schulen selbst. Es braucht die Entwicklung eines übergreifend geltenden, rechtssicheren Handlungsrahmens sowie zentrale Leitlinien für die organisatorische, personelle und technische Umsetzung von digitaler Bildung in Schule und zu Hause. Dass 16 Mal neu entschieden wird, ob ein Tool für den Schulunterricht zugelassen wird oder nicht, ist ein Unding. Alle Betroffenen – Schulen, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern – müssen befähigt und unterstützt werden. Aus der Krise lernen heißt: 2021 die Kräfte noch stärker bündeln und das Tempo im Infrastrukturausbau der Schulen und bei der digitalen Weiterbildung der Lehrkräfte weiter erhöhen. Mit den von Ministerin Karliczek vorgeschlagenen Kompetenzzentren und dem Nationalen Bildungsraum schaffen wir bundesseitig nun zwei wichtige Innovationsmotoren und Voraussetzungen für das Gelingen von lebenslanger digitaler Bildung. Dabei darf es nicht bleiben. Wir müssen auch Strukturen hinterfragen und den Föderalismus, gerade bei der Bildung, neu denken.” Hintergrund: Knapp 488 Millionen Euro sind bis zum Jahresende 2020 aus dem Digitalpakt Schule abgeflossen. Das geht aus den Zahlen hervor, welche die Länder halbjährlich zum 15. Februar (Stichtag 31. Dezember) und zum 15. August (Stichtag 30. Juni) an den Bund melden. Die Mittelbindung – also bereits beantragte, aber noch nicht abgerufene Summen – liegt mit rund 875 Millionen Euro fast doppelt so hoch. Die bereits verausgabten und bewilligten Mittel belaufen sich auf insgesamt 1,363 Mrd. Euro. Von den abgeflossenen Mitteln stammen rund 376 Mio. Euro aus dem Sofortausstattungsprogramm, das Bund und Länder im Zuge der Pandemie 2020 auf den Weg gebracht haben. Der DigitalPakt Schule läuft bis 2024. Im Zuge der Corona-Pandemie haben Bund und Länder mit drei Zusatzvereinbarungen den DigitalPakt Schule ausgeweitet: – 500 Millionen Euro für ein Sofortausstattungsprogramm, damit Schulen Endgeräte anschaffen und an Schülerinnen und Schüler ausleihen können, die Zuhause keine eigenen Geräte nutzen können. Es trat am 4. Juli 2020 in Kraft.
– 500 Millionen Euro zur Förderung von Administratoren, die sich um die digitale Technik kümmern sollen. Sie trat am 4. November 2020 in Kraft. Zahlen zum Mittelabfluss werden zum nächsten Stichtag (30.06.2021) erstmals erhoben.
– 500 Millionen Euro, um Leihgeräte für Lehrkräfte zu beschaffen. Diese Maßnahme trat am 28. Januar 2021 in Kraft und damit nach dem Stichtag für die vorliegenden Zahlen. Die CDU/CSU-Fraktion ist die größte Fraktion im Deutschen Bundestag. Sie repräsentiert im Parlament die Volksparteien der Mitte und fühlt sich Freiheit, Zusammenhalt und Eigenverantwortung verpflichtet. Auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes setzt sich die Unionsfraktion für einen starken freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat, die soziale und ökologische Marktwirtschaft, die Einbindung in die westliche Wertegemeinschaft sowie für die Einigung Europas ein. Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag ist Ralph Brinkhaus. Pressekontakt: CDU/CSU – BundestagsfraktionPressestelleTelefon: (030) 227-53015Fax: (030) 227-56660Internet: http://www.cducsu.deEmail:

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KI-Campus stärkt Datenkompetenzen mit neuem Online-Kurs “Stadt | Land | DatenFluss”

20.02.2021 – 12:19

Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft

Berlin (ots) Der KI-Campus hat im Rahmen der “Initiative Digitale Bildung” der Bundeskanzlerin den Online-Kurs “Stadt | Land | DatenFluss” veröffentlicht. Der Kurs sensibilisiert für einen souveränen Umgang mit Daten und weckt das Interesse an neuen datengestützten Technologien. Er basiert auf der gleichnamigen App, die der Deutsche Volkshochschul-Verband (DVV) mit fachlicher Begleitung des KI-Campus entwickelt hat. Schirmherrin der App ist Bundeskanzlerin Angela Merkel. Mit der neuen App der Volkshochschulen werden Datenkompetenzen spielerisch vermittelt: “Stadt | Land | DatenFluss” zeigt, wo Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI), Big Data und das Internet der Dinge zum Einsatz kommen können und welche Rolle dabei Daten spielen. Auf dem KI-Campus, der Lernplattform für Künstliche Intelligenz, stehen unter www.ki-campus.org/datenfluss zentrale Inhalte der App ab sofort als Online-Kurs im Browser zur Verfügung. Als offizieller Kooperationspartner des DVV bettet der KI-Campus “Stadt | Land | DatenFluss” in sein übergreifendes Lernangebot mit vielen weiteren Online-Kursen, Podcasts und Videos zu Daten- und KI-Kompetenzen ein. Online-Kurs und App sind kostenlos und veranschaulichen mit interaktiven Aufgaben die vielfältigen Verbindungen zwischen digitalen Daten und der eigenen Lebenswelt. Lernende werden angeregt, sich mit Fragen der Datensicherheit und dem Wert von Daten zu beschäftigen. Die Inhalte der App wurden vom KI-Campus redaktionell für eine webbasierte Darstellung aufbereitet. So entstand parallel zur App-Version ein Angebot für Lernende, die sich eine stärkere inhaltliche Vertiefung und eine erweiterte Einbettung in den thematischen Kontext wünschen. Der KI-Campus setzt damit zentrale Leitprinzipien der durch den Stifterverband initiierten Data-Literacy-Charta in die Praxis um. Das Curriculum basiert auf dem “Framework für Data Literacy” des Hochschulforums Digitalisierung. Der KI-Campus ist auch übergreifend Teil der Datenstrategie der Bundesregierung und ein Pilotprojekt des nationalen digitalen Bildungsraums. Dieser wird im Rahmen des Online-Dialogs #bildungdigital am 22. Februar von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek gemeinsam mit Expertinnen und Experten der digitalen Bildung vorgestellt. Links: Online-Kurs “Stadt | Land | DatenFluss”: www.ki-campus.org/datenfluss App-Download “Stadt | Land | DatenFluss”: www.stadt-land-datenfluss.de Digitale Bildungsoffensive (BMBF): www.bmbf.de/bildungdigital Über den KI-Campus Der KI-Campus ist die Lernplattform für Künstliche Intelligenz mit kostenlosen und offen lizenzierten Online-Kursen, Videos und Podcasts in unterschiedlichen Themenfeldern der KI. Als Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird der KI-Campus vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Der Stifterverband, das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), das Hasso-Plattner-Institut (HPI), NEOCOSMO und das mmb Institut entwickeln den KI-Campus gemeinsam mit zahlreichen Partnern seit Oktober 2019. Pressekontakt: Lucas LauxCommunication ManagerKI-Campus | Stifterverband+49 162 1067

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Bitcoin, Ethereum & Co: Onlinekurs will Blockchain-Mythos entzaubern

17.02.2021 – 10:19

HPI Hasso-Plattner-Institut

Potsdam (ots) Die Blockchain-Technologie, auf der Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum basieren, von ihrem Mythos zu befreien, ist erklärtes Ziel eines neuen Onlinekurses des Hasso-Plattner-Instituts (HPI). Unter dem Titel “Blockchain – Revealing the Myth” wird er am 17. März auf dessen IT-Lernplattform openHPI starten. Anmelden für den zweiwöchigen Gratiskurs in englischer Sprache kann man sich unter https://open.hpi.de/courses/blockchain2021. “In den vergangenen zwölf Monaten haben sich Kryptowährungen neben Gold zum großen Corona-Gewinner im Geldanlage-Sektor entwickelt”, sagt Institutsdirektor Prof. Christoph Meinel. Zusammen mit der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Tatiana Gayvoronskaya wird er die Interessierten durch den aktuellen Blockchain-Kurs führen. Angesichts des Hypes um Bitcoin und Ethereum wachse die Kluft zwischen Krypto-Enthusiasten und -Skeptikern, so der Wissenschaftler. “Während die Mehrheit der Bundesbürger Bitcoin und Co. weiterhin skeptisch gegenüber steht, sehen immer mehr junge Menschen Kryptowährungen als eine Alternative zu etablierten Finanzprodukten und langfristigen Geldanlagen an”, ergänzt Gayvoronskaya. Gemeinsam wollen die beiden Informatikwissenschaftler deshalb nüchtern und sachlich über die Technologie für dezentrale Lösungen aufklären, die keine vertrauenswürdige Instanz zwischen den Beteiligten mehr voraussetzt. Die eigentlichen Ideen und Ziele hinter dem System, das mit Kryptographie operiert, sollen dabei besonders beleuchtet und Legenden als solche entlarvt werden. Zur Zielgruppe gehören alle, die sich bereits ansatzweise mit dem Thema Blockchain beschäftigt haben. “Mit ihnen zusammen wollen wir gemeinsam gemachte Erfahrungen reflektieren”, verspricht Meinel. Den notwendigen Zeitaufwand, um die Lehrvideos, Selbsttests, Hausaufgaben und die Abschlussprüfung zu bewältigen, kalkuliert er mit rund acht Stunden pro Woche. Im Forum des Kurses kann intensiv diskutiert werden. “Statt die Teilnehmenden mit Technologie-Details zu überfrachten, wollen wir lieber zunächst mit den Ursprungsgedanken vertraut machen, welche die Entwickler des Bitcoin als erstes Kryptowährungs-System bewegten”, sagt Gayvoronskaya. Die Lernenden bräuchten im Verlauf des Massive Open Online Course (MOOC) keine vorgefertigten Definitionen auswendig zu lernen, sondern würden schrittweise von einem Problemkreis zum nächsten geführt. Anhand der bereitgestellten Informationen werde schließlich jeder seine eigene Sicht auf die Technologie entwickeln können, so die HPI-Expertin. Zusammen mit dem Institutsdirektor will sie auch die inzwischen entwickelten Blockchain-Alternativen und deren Herausforderungen vorstellen. Ferner geht es um daraus resultierende nützliche Anwendungen und Beispiele für sinnvolle Umsetzungen in Projekten. Meinel und Gayvronskaya sind Autoren des im Springer-Wissenschaftsverlag erschienenen Fachbuchs “Blockchain – Hype or Innovation?” (Softcover, ISBN 978-3-662-61915-5, eBook ISBN 978-3-662-61916-2). Es wurde Ende 2020 auch in englischer Sprache veröffentlicht. Beide präsentierten 2019 und im Jahr davor auf openHPI auch zwei deutschsprachige Onlinekurse zum Thema. Hintergrund zur Bildungsplattform-Technologie des HPI Seine eigenen interaktiven Internetangebote hat das Hasso-Plattner-Institut als Pionier unter den europäischen Wissenschafts-Institutionen am 5. September 2012 gestartet – auf der Plattform https://open.hpi.de. Diese bietet seitdem einen Gratis-Zugang zu aktuellem Hochschul-Wissen aus den sich schnell verändernden Gebieten der Informationstechnologie und Innovation. Das geschieht bislang hauptsächlich auf Deutsch, Englisch und Chinesisch. Im Herbst 2017 hat openHPI aber erstmals auch die Online-Übersetzung und Untertitelung eines Kurses in elf Weltsprachen angeboten. Mittlerweile wurden auf openHPI mehr als 910.000 Kurseinschreibungen registriert. Rund 262.000 Personen aus 180 Ländern gehören derzeit auf der Plattform zum festen Nutzerkreis. Er wächst täglich. Für besonders erfolgreiche Teilnehmer an seinen “Massive Open Online Courses”, kurz MOOCs genannt, stellte das Institut bisher fast 99.000 Zertifikate aus. Das openHPI-Jahresprogramm umfasst zahlreiche Angebote für IT-Einsteiger und Experten. Auch die in der Vergangenheit angebotenen rund 80 Kurse können im Selbststudium nach wie vor genutzt werden – ebenfalls kostenfrei. Studierende können sich für das Absolvieren von openHPI-Kursen jetzt auch Leistungspunkte an ihrer Universität anrechnen lassen. Wer sich Videolektionen aus den Kursen unterwegs auch dann anschauen will, wenn keine Internetverbindung gewährleistet ist (etwa im Flugzeug), kann zudem die openHPI-App für Android-Mobilgeräte, iPhones oder iPads nutzen. Partnerplattformen, die mit derselben Lerntechnologie arbeiten, sind openSAP und OpenWHO. Pressekontakt: Rosenbach, Tel. 0331 5509-119, undCarina Kretzschmar-Weidmann, Tel. 0331 5509-177,

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rbb-exklusiv: Brandenburgs Bildungsministerin Ernst kündigt Lernstands-Erhebung an

17.02.2021 – 09:02

rbb – Rundfunk Berlin-Brandenburg

Berlin (ots) In Brandenburg wird es an den Schulen auch in diesem Jahr wieder eine sogenannte Lernstandserhebung geben. Das hat die brandenburgische Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) am Mittwoch im Inforadio vom rbb angekündigt. Bei der Erhebung soll untersucht werden, wie sich die Schulschließungen während des Corona-Lockdowns auf die Lernentwicklung der Schülerinnen und Schüler ausgewirkt haben. Die SPD-Politikerin sagte, man wolle erkennen, wo welcher Unterstützungsbedarf besteht. “Wir haben im letzten Jahr ja gute Erfahrungen gemacht. Das ist ein Instrument, das wir seit vielen Jahren anwenden in bestimmten Jahrgängen, 1,3, 5 ergänzt um 7. Dann in den Kernfächern Deutsch, Mathematik und einer Fremdsprache. Und letztes Jahr hat sich bewährt, das nach den Sommerferien zu machen, weil wir dann mit Schuljahresstart einen genauen Überblick haben.” Man müsse die Ergebnisse abwarten und dann über geeignete Unterstützungsmöglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler nachdenken. “Mir ist eines noch mal wichtig: Dass wir nicht nur auf Lernrückstände schauen. Die Schülerinnen und Schüler haben auch darunter gelitten, dass sie sozial sehr isoliert waren, dass sie ihre Freunde nicht treffen konnten. Das wissen wir inzwischen auch aus Berichten von Kinderpsychologen und ersten Studien. Auch das müssen wir im Blick haben, so dass es auch um gute Ferienangebote geht. Wir müssen den Jugendlichen jetzt ein bisschen beistehen.” Das vollständige Interview können Sie hier nachhören: https://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/int/202102/17/524573.html Pressekontakt: Rundfunk Berlin-BrandenburgInforadioChef/Chefin vom DienstTel.: 030 – 97993 37400Mail: Rundfunkbeitrag für gutes Programm.

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Karliczek: Jetzt durchstarten für die Zeit nach der Krise!

12.02.2021 – 12:28

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Berlin (ots) Innovationserhebung des ZEW Mannheim zeichnet gemischtes Bild Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) untersucht das ZEW Mannheim jedes Jahr das Innovationsgeschehen in der deutschen Wirtschaft. Am heutigen Freitag stellen Bundesforschungsministerin Anja Karliczek und ZEW-Präsident Achim Wambach die zentralen Ergebnisse der Innovationserhebung 2020 in einer Pressekonferenz vor. Die Studie erfasst dabei die tatsächlichen Innovationsaktivitäten für 2019 und gibt anhand der Planzahlen der Unternehmen einen Ausblick auf die Jahre 2020 und 2021. Ein zentrales Ergebnis ist: Die Wirtschaft in Deutschland hat im Jahr 2019 so viel wie noch nie zuvor für Innovationen ausgegeben. Und wie die Planzahlen zeigen, geht die Wirtschaft trotz der Corona-Krise für das Jahr 2020 von einem nur moderaten Rückgang der Innovationsausgaben um 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr aus. Die Zahlen des ZEW geben aber an anderer Stelle Ansporn zur Verstärkung unserer Anstrengungen: Insbesondere wird der Anstieg der Innovationsausgaben in 2019 vor allem von den großen Unternehmen getragen, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) treten auf der Stelle. Für 2020 planen die KMU laut der Studie sogar mit deutlichen Einschnitten von 8,7 Prozent. Zudem sind die Innovationserfolge im Jahr 2019 unter den Vorjahreswerten geblieben – trotz steigender Ausgaben. Zur Studie erklärt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek: “Gerade in der Corona-Pandemie ist die Bedeutung von Innovationen noch einmal deutlicher geworden: Wissenschaft und Technologie helfen uns aus der Krise. Deshalb freut es mich, dass die deutschen Unternehmen 2019 so viel Geld für Innovationen ausgegeben haben, wie nie zuvor. Die Studie zeigt uns aber auch, dass der internationale Wettbewerb härter wird und wir unseren Blick gerade auf die kleinen und mittleren Unternehmen in unserem Land richten müssen: Denn während die Großunternehmen ihre Innovationsbudgets im Jahr 2020 fast stabil halten, rechnen die KMU mit einem Rückgang des Innovationsbudgets von knapp neun Prozent. Mit der steuerlichen Forschungszulage, haben wir als Bund zur richtigen Zeit das richtige Instrument auf den Weg gebracht. Für die Phase des Aufschwungs wird die Forschungszulage eine entscheidende Stütze sein und vor allem Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von KMU stärken. Die Agentur für Sprunginnovationen hat ihre Arbeit bereits aufgenommen und wird in Zukunft neue Impulse setzen. Ich will aber hier den Bogen einmal noch weiter spannen. Die Digitalisierung wird den Wandel immer stärker vorantreiben – zum Wohle der Menschen, davon bin ich überzeugt. Die Welt wird auch dem Klimawandel immer mehr begegnen – zum Wohle der Menschen. Ich weiß, dass viele jüngere Menschen dies skeptisch sehen. Das ist auch gut so, denn sie treiben die Gesellschaft an. Deutschland sollte diesen Wandel mitgestalten – im Sinne der Menschen auf dieser Welt. Aber wir sollten das auch tun, um unseren Wohlstand zu erhalten. Denn die grüne Wasserstofftechnik ist im Klimaschutzbereich die Technik der Zukunft. 6G ist der Zukunftsstandard in der mobilen Datenübermittlung. Der Quantencomputer ist Rechner der Zukunft. Wir müssen alles tun, bei diesen Technologien mit vorn dabei zu sein. Wir dürfen uns hier gemeinsam mit den Partnern in Europa nicht in eine einseitige Abhängigkeit von anderen Anbietern begeben, wie dies heute bereits in einigen Technologiefeldern der Fall ist. Wir wollen als Innovationsland Deutschland technologisch möglichst souverän sein.” ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach, erklärt zur Innovationserhebung: “Deutschland gehört, gemessen an den Innovationsausgaben, zu den innovationsfreudigsten Ländern der Welt. Es ist wichtig, dass auch in der Krise die Unternehmen auf Innovationen setzen. Nur so wird es uns gelingen, den Strukturwandel durch Digitalisierung und hin zu einer klimafreundlichen Wirtschaft erfolgreich zu gestalten.” Hintergrund: Das ZEW Mannheim untersucht im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) jedes Jahr das Innovationsgeschehen in der deutschen Wirtschaft – gemeinsam mit dem Institut für angewandte Sozialwissenschaften (infas) und dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI). Die Studie erfasst Unternehmen mit 5 oder mehr Beschäftigten. Im Jahr 2019 waren dies rund 333.000 Unternehmen mit 18,2 Millionen Beschäftigten und einem Umsatz von mehr als 5,4 Billionen Euro. Weitere Informationen https://www.bmbf.de/upload_filestore/files_202102xx/MIP_2020_05.pdf Pressekontakt: Pressestelle BMBFPostanschrift11055 BerlinTel.+49 30 1857-5050Fax+49 30 /bmbf_bundwww.facebook.com/bmbf.dewww.instagram.com/bmbf.bund

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MINT-Bildung in Rheinland-Pfalz steht ganz oben auf der Agenda: / Bildungsministerium Rheinland-Pfalz und Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V. starten MINT-Kooperation

11.02.2021 – 14:18

Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V.

Ludwigshafen (ots)- Dr. Stefanie Hubig, Bildungsministerin Rheinland-Pfalz und Michael Heinz, Lenkungskreisvorsitzender der Wissensfabrik und Vorstandsmitglied der BASF, unterzeichnen zweijährige Kooperationsvereinbarung
– Mit Hilfe eines MINT-Patenprogramms können rund 200 Schulen die Wissensfabrik-Bildungsprojekte, “IT2School – Gemeinsam IT entdecken” und “KiTec – Kinder entdecken Technik” ab Frühjahr 2021 in ganz Rheinland-Pfalz umsetzen
– Die KSB Stiftung unterstützt die Kooperation mit Materialien zur langfristigen Verankerung der Projekte im MINT-Unterricht Das Bildungsministerium Rheinland-Pfalz und die Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V. haben eine zweijährige Kooperationsvereinbarung geschlossen. Dr. Stefanie Hubig, Bildungsministerin, und Michael Heinz, Lenkungskreisvorsitzender der Wissensfabrik, unterzeichneten am 11. Februar die Vereinbarung zum “MINT-Hub Rheinland-Pfalz” in einer Online-Pressekonferenz. “Das MINT-Hub Rheinland-Pfalz ist ein Paradebeispiel dafür, was unsere landesweite MINT-Strategie so stark macht: Innovation, Synergien, Miteinander. Und ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Beteiligten dafür, dass uns das so gut gelingt. Die Förderung junger Menschen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik ist eine Investition in die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen und damit in die Zukunft unseres Landes”, unterstreicht Dr. Stefanie Hubig, Bildungsministerin Rheinland-Pfalz. Ziel der Kooperation ist es durch ein Regionalpatenprogramm mehr als 200 weiteren Schulen die Umsetzung der Wissensfabrik-Bildungsprojekte “IT2School – Gemeinsam IT entdecken” und “KiTec – Kinder entdecken Technik” zu ermöglichen. “Eine gute MINT-Bildung ist entscheidend für Kinder und Jugendliche, um sich mündig an gesellschaftlichen Diskursen zu beteiligen und erfolgreich am Berufsleben teilzuhaben. Kinder und Jugendliche sind die Innovatoren von morgen. Deshalb müssen wir bereits in der Schule die Begeisterung für technisch-naturwissenschaftliche Themen fördern”, sagt Michael Heinz, Lenkungskreisvorsitzender der Wissensfabrik. Die KSB Stiftung bringt sich ebenfalls ein und finanziert die Materialien, um die Projekte langfristig im Unterricht zu verankern. Malu Dreyer unterstützt das gemeinsame Vorhaben – die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin eröffnete die virtuelle Konferenz und betonte: “Ich freue mich sehr, dass wir heute mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen dem Bildungsministerium und der Wissensfabrik einen weiteren Grundstein legen, um Rheinland-Pfalz zu einem starken MINT-Land zu machen.” Das Bildungsministerium finanziert zwei Jahre lang die haptischen Projektmaterialien in einem Umfang von ca. 175.000 EUR. Neben der Finanzierung der Materialien übernimmt das Bildungsministerium über das Pädagogische Landesinstitut und die kommunalen Medienzentren auch die Fortbildung der mehr als 400 Lehrkräfte. Die Wissensfabrik stellt die Projekt-Konzepte sowie die Logistik bereit und übernimmt den Versand der über 200 Schulsets. Die Kooperationsvereinbarung wird mit Hilfe des Regionalpatenprogramms umgesetzt: Regionalpaten aus den Regionen von Rheinland-Pfalz koordinieren die Umsetzung der Wissensfabrik-Bildungsprojekte KiTec und IT2School in ihren Schulen. Damit wird in Zukunft MINT-Bildung als zentraler Bestandteil in der regionalen Bildungsplanung verankert. Die MINT-Geschäftsstelle in Rheinland-Pfalz übernimmt die Koordination der Regionen. “Ich bin mir sicher, in Regionen, in denen es bislang noch wenig oder keine koordinierten MINT-Aktivitäten gibt, kann das MINT-Regionalpaten-Konzept einen Anstoß geben, die regionale MINT-Förderung zu stärken und mit Hilfe der Materialien weiter ausbauen”, sagt Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig über das Regionalpatenprogramm. Um den Wirkungsgrad der Kooperation auszuweiten, sind weitere wirtschaftliche Akteure und Unterstützer in Rheinland-Pfalz willkommen. Weitere Informationen zum MINT-Hub in Rheinland-Pfalz haben wir hier für Sie zusammengestellt. Die Pressefotos können hier heruntergeladen werden. Über die Wissensfabrik Die “Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V.” ist eine Initiative von Unternehmen und Stiftungen, die sich für gute MINT-Bildung von Kindern und Jugendlichen sowie Unternehmertum in Deutschland engagiert. Das bundesweite Netzwerk der deutschen Wirtschaft zählt rund 130 Mitglieder aller Branchen und Größen. Ziel ist es, den Austausch zwischen Wirtschaft, Bildungseinrichtungen und Wissenschaft zu fördern, um so die Innovationsfähigkeit Deutschlands zu stärken. In mehr als 3.000 Bildungspartnerschaften engagiert sich der gemeinnützige Verein mit Sitz in Ludwigshafen für Wissenstransfer und Kompetenzentwicklung in Naturwissenschaften, Technik sowie wirtschaftlichem Denken und Handeln. Ein Schwerpunkt sind Bildungsprojekte für Kindergärten und Grundschulen, die gemeinsam mit wissenschaftlichen Partnern entwickelt wurden. Außerdem begleitet die Wissensfabrik junge Unternehmer bei der Umsetzung ihrer Geschäftsideen mit einem Mentoringprogramm und mit der Gründerinitiative WECONOMY. Die Wissensfabrik ist eine besonders wirkungsvoll arbeitende Organisation: Für ihr Technik-Projekt KiTec hat sie das Phineo Wirkt-Siegel erhalten. Mehr auf www.wissensfabrik.de. Die Kooperation: MINT-Hub Rheinland-Pfalz Eine gute MINT-Bildung ist entscheidend, um sich mündig an gesellschaftlichen Diskussionen zu beteiligen und das eigene Berufsleben zu gestalten. Aus diesem Grund unterstützen das Bildungsministerium Rheinland-Pfalz, das Pädagogische Landesinstitut, die Wissensfabrik sowie BASF und weitere Partner aus der Wirtschaft die digitale Bildung in Rheinland-Pfalz mit dem Bildungsprojekt “IT2School-Gemeinsam IT entdecken” und die technische Bildung mit dem Projekt “KiTec – Kinder entdecken Technik”. Das gemeinsame Vorhaben ist Teil der Landesstrategien “Digitale Bildung entscheidet” und “MINT läuft”. Nach einer Pilotierung mit Unterstützung der BASF mit Beginn des Schuljahres 2019/2020 im rheinland-pfälzischen Teil der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN), können Schulen die Projekte mit weiteren Partnern, wie beispielsweise der IHK Rheinhessen, Boehringer Ingelheim, IKK Südwest und Lotto-Stiftung, in anderen Regionen von Rheinland-Pfalz umsetzen. Pressekontakt: Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V. Anja Heinzelmann Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Mobil: 0152/54911450 Rheinland-PfalzMinisterium für BildungPressestelleHenning Henn+49 6131

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Karliczek: Wir brauchen im 21. Jahrhundert mehr Frauen in Spitzenpositionen von Wissenschaft und Forschung

11.02.2021 – 09:33

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Berlin (ots) Bundesforschungsministerin Anja Karliczek zum Internationalen Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft Der Internationale Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft wurde am 22. Dezember 2015 in der Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossen. Er wird jährlich am 11. Februar begangen und weist auf die entscheidende Rolle hin, die Mädchen und Frauen in Wissenschaft und Technologie spielen. Aus diesem Anlass erklärt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek: “Deutschland ist Innovationsland. Unser größter Schatz sind die vielen klugen Menschen in unserem Land. Auf ihren Schultern basiert unser Wohlstand und unser hoher Lebensstandard. Um den großen Herausforderungen unserer Zeit – von Pandemie bis Klimawandel- erfolgreich begegnen zu können, müssen wir unsere Potentiale voll ausschöpfen. Wir brauchen im 21. Jahrhundert mehr Frauen in Spitzenpositionen von Wissenschaft und Forschung! Hier sehe ich noch Luft nach oben. Das Bundesforschungsministerium ist in diesem Sinne aktiv und hat bereits ein Bündel von Maßnahmen aufgelegt. So hat das erfolgreiche Professorinnenprogramm des Bundes und der Länder wesentlich dazu beigetragen, die Anzahl der Professorinnen an Hochschulen in Deutschland nachhaltig zu erhöhen. Ich freue mich, dass ihr Anteil so von rund 16 Prozent im Jahr 2007 auf nahezu 25 Prozent gesteigert werden konnte. Mit dem neuen Förderschwerpunkt ,Innovative Frauen im Fokus’ fördern wir von 2020 bis 2026 mit 41 Millionen Euro Forschungsprojekte sowie Umsetzungs- und Verstetigungsmaßnahmen, die die Sichtbarkeit von Frauen, ihrer Leistungen und ihres Potenzials in Wissenschaft, Innovation und Gesellschaft weiter erhöhen. Junge Frauen erhalten so in der Öffentlichkeit wirksame, neue Rollenvorbilder, die sie dabei unterstützen, eine Berufswahl anhand ihrer Talente unabhängig von althergebrachten Rollenklischees zu treffen. Nur so gewinnen wir die besten Talente zur Lösung heutiger wie künftiger Herausforderungen. Dies wird auch über unseren Förderschwerpunkt ‘Erfolg mit MINT – Neue Chancen für Frauen’ und gemeinsam mit über 360 Partnern im Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen ‘Komm, mach MINT.’, der Teil des MINT-Aktionsplans ist, weiter unterstützt. Wir fördern so das Potenzial unserer jungen, gut ausgebildeten Frauengeneration für zukunftsträchtige Berufe im MINT-Bereich. Auch durch die vielfältigen Angebote rund um den Girls’ Day werden jedes Jahr Schülerinnen für Studiengänge und Berufskarrieren im MINT-Bereich begeistert.” Hintergrund: Das “Professorinnenprogramm” wurde 2008 vom BMBF gemeinsam mit den Ländern aufgelegt, um die Anzahl von Frauen in Spitzenpositionen im Wissenschaftssystem zu erhöhen, die Repräsentanz von Frauen auf allen Qualifikationsstufen im Wissenschaftssystem zu verbessern und so einen Beitrag zu mehr Geschlechtergerechtigkeit zu leisten. In der jetzigen dritten Phase stehen insgesamt 200 Millionen Euro zur Verfügung. Dies entspricht einer Steigerung um 33 Prozent gegenüber den ersten beiden Programmphasen. Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.bmbf.de/de/das-professorinnenprogramm-236.html Die neue Förderrichtlinie “Innovative Frauen im Fokus” fördert forschende und wissensvermittelnde Einrichtungen bei der Entwicklung nachhaltiger Strategien zur Erhöhung der Sichtbarkeit und Repräsentanz von Frauen in Wissenschaft, Forschung und Innovation und deren struktureller Verankerung in Organisationen. Im Zeitraum 2020 bis 2026 hat das BMBF Mittel in Höhe von 41 Millionen Euro (davon 36 Millionen Euro für Forschungs- und Umsetzungsprojekte sowie fünf Millionen Euro für ein Metavorhaben) für den neuen Förderschwerpunkt bereitgestellt. Weitere Informationen sowie die Förderrichtlinie finden Sie hier: https://www.bmbf.de/de/innovative-frauen-im-fokus-13027.html. Seit 2008 verpflichten sich im Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen – “Komm, mach MINT.” inzwischen über 360 Partner aus Wissenschaft, Gesellschaft, Wirtschaft, Sozialpartnern, Medien und Politik zur Umsetzung innovativer Maßnahmen mit dem Ziel, Mädchen und Frauen für MINT-Berufe zu begeistern und den Anteil an Studienanfängerinnen in MINT-Fächern zu steigern. In der Förderrichtlinie “Erfolg mit MINT – Neue Chancen für Frauen” haben seit 2016 mit einem Gesamtbudget von über 20 Millionen Euro insgesamt 55 Projekte vielfältige Strategien entwickelt, um MINT-Karrierewege von Mädchen und Frauen auch im Kontext der Digitalisierung zu befördern. Auf der Tagung “Erfolg mit MINT – Karrieren gestalten, Potenziale entfalten”, die am 11. und 12. November 2019 stattfand, wurden ausgewählte Projektergebnisse vorgestellt. Die Tagungsergebnisse stehen auf der MINT-Webseite des BMBF zur Verfügung. Beim jährlich in ganz Deutschland stattfindenden Girls’ Day – Mädchen-Zukunftstag können Schülerinnen Einblicke in MINT-Berufsfelder erhalten. Über 10.000 Unternehmen, Abteilungen, Hochschulen, Forschungszentren und ähnliche Einrichtungen nahmen 2019 am Girls’ Day teil und vermittelten auf rd. 100.000 Plätzen in Laboren, Büros und Werkstätten einen Einblick in ihre Arbeit. Dieses Jahr findet der Aktionstag am 22. April 2021 Corona Pandemie-bedingt digital statt. Pressekontakt: Pressestelle BMBFPostanschrift11055 BerlinTel.+49 30 1857-5050Fax+49 30 /bmbf_bundwww.facebook.com/bmbf.dewww.instagram.com/bmbf.bund

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Karliczek: Berufsausbildungsabschlüsse in Deutschland und der Schweiz haben vergleichbar hohe Qualität

10.02.2021 – 13:46

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Berlin (ots) Bundesregierung schließt Abkommen mit der Schweiz zur gegenseitigen Feststellung der Gleichwertigkeit von Berufsqualifikationen ab Am heutigen Mittwoch haben Bundesbildungsministerin Anja Karliczek und die Schweizer Bildungsstaatssekretärin Martina Hirayama in Berlin ein völkerrechtliches Abkommen zur gegenseitigen Feststellung der Gleichwertigkeit von Berufsqualifikationen unterzeichnet. Das Abkommen ersetzt die bestehende Vereinbarung mit der Schweiz über die gegenseitige Anerkennung handwerklicher Prüfungen. Anlässlich der Unterzeichnung erklärt Bundesbildungsministerin Anja Karliczek: “Dies Berufsausbildungssysteme in Deutschland und der Schweiz haben vieles gemeinsam: Auch in unserem Nachbarland ist die Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis zentral bei der Ausbildung. Diese duale Ausbildung garantiert uns einen sehr hohen Qualitätsstandard. Das heute unterzeichnete neue Abkommen trägt dieser Gemeinsamkeit Rechnung und erleichtert Fachkräften im jeweils anderen Staat die Berufsausübung sowie die Weiterbildung. Für bundesrechtlich geregelte Handwerks- und IHK- Berufe lässt es ein im Vergleich zum regulären Anerkennungsverfahren vereinfachtes Verfahren zu. Damit wollen wir die grenzüberschreitende Mobilität fördern.” Die Schweizer Bildungsstaatssekretärin Martina Hirayama untersteicht: “Das heute unterzeichnete Abkommen ist eine exzellente Grundlage für die langfristige Sicherung und Weiterentwicklung der gegenseitigen Anerkennung von beruflichen Qualifikationen. Es ist nicht nur Ausdruck der ausgezeichneten, langjährigen Zusammenarbeit im Bildungsbereich zwischen der Schweiz und Deutschland, sondern auch unseres gemeinsamen Willens, die internationale Wertschätzung des dualen Berufsbildungssystems zu stärken und seine Zukunftsfähigkeit zu demonstrieren.” Hintergrund: Das neue Abkommen ersetzt die bestehende Vereinbarung mit der Schweiz über die gegenseitige Anerkennung handwerklicher Prüfungen von 1937 und ermöglicht zukünftig die erleichterte Anerkennung für eine breitere Gruppe von Berufen. Die frühere Vereinbarung war nicht mehr zeitgemäß, da sich die Berufsausbildung in beiden Staaten wesentlich weiterentwickelt hat. Nach dem neuen Abkommen erfolgt die Anerkennung von Berufsqualifikationen in Deutschland und der Schweiz innerhalb der bestehenden Strukturen nach dem Schweizer Berufsbildungsgesetz bzw. dem deutschen Berufsqualifikationsfeststellunggesetz (BQFG). Es regelt eine im Vergleich zum üblichen Verfahren erleichterte Anerkennung. Zugleich sieht es einen Mechanismus vor, um flexibel auf künftige Änderungen in den Berufsausbildungen reagieren zu können. Das Abkommen gilt für bundesrechtlich geregelte Aus- und Fortbildungsabschlüsse nach dem Berufsbildungsgesetz und der Handwerksordnung. Die mit der Schweiz im Freihandelsabkommen mit der EU vereinbarte Geltung der Berufsanerkennungsrichtlinie EU 2005/36 für reglementierte Berufe bleibt bestehen. Zur Umsetzung des Abkommens ist in Deutschland ein Vertragsgesetz erforderlich. Danach erst tritt das Abkommen in Kraft. Mit dem Inkrafttreten ist voraussichtlich im November 2021 zu rechnen. Weitere Informationen zum Thema Anerkennung von ausländischen Berufsqualifikationen sowie zur bilateralen bildungs- und forschungspolitischen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Schweiz: www.anerkennung-in-deutschland.de https://www.bmbf.de/de/schweiz-3493.html Pressekontakt: Pressestelle BMBFPostanschrift11055 BerlinTel.+49 30 1857-5050Fax+49 30 /bmbf_bundwww.facebook.com/bmbf.dewww.instagram.com/bmbf.bund

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Empfehlungen für ein starkes Forschungs- und Innovationssystem in Deutschland

10.02.2021 – 09:49

Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft

Berlin (ots) Wie Deutschland gestärkt aus der Corona-Krise kommt: Gemeinsames Ergebnispapier zum Forschungsgipfel-Roundtable 2020 von Stifterverband und Leopoldina sowie von der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) und VolkswagenStiftung Auf dem “Forschungsgipfel Roundtable 2020” haben hochrangige Wissenschaftler, Unternehmer und Politiker diskutiert, wie die Erfahrungen aus der Corona-Pandemie genutzt werden können, um Stärken des deutschen Forschungs- und Innovationssystems auszubauen. Andreas Barner, Präsident des Stifterverbandes, Gerald Haug, Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Uwe Cantner, Vorsitzender der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI), und Georg Schütte, Generalsekretär der VolkswagenStiftung, haben in einem Ergebnispapier die wichtigsten Empfehlungen zusammengefasst. Die zentralen Ergebnisse: Europa stärken, um einseitige Abhängigkeiten zu vermeiden. Globale Lieferketten von Unternehmen werden in weltweiten Krisensituationen zur “Achillesverse der Wirtschaft”. Zugleich hat sich gerade während der Pandemie die Kreativität gleichberechtigt kooperierender, internationaler Partner in Forschung, Zulieferung und Vertrieb als großer Gewinn für Resilienz und Agilität erwiesen. Deutschland und Europa müssen daher einerseits ihre technologische Souveränität stärken, andererseits braucht es offene Grenzen, weltweite Arbeitsteilung und Kooperation sowie die strategische Abstimmung von Forschungs- und Innovationsprogrammen zwischen Deutschland und der Europäischen Union. Nachhaltigkeit und Digitalisierung sollten hierbei ganz oben auf der Agenda stehen. Die innereuropäische Zusammenarbeit in anwendungsorientierter Forschung für Schlüsseltechnologien soll beschleunigt und gestärkt werden. Dafür muss der Staat die richtigen Rahmenbedingungen schaffen. Internationale Kooperation in der Wissenschaft stärken. Eine offene Innovationskultur und internationale Zusammenarbeit haben die schnelle Entwicklung von COVID-19-Impfstoffen ermöglicht. Offene Grenzen, Mobilität von Wissenschaftlern und international geteilte Forschungs- und Produktionsplattformen gelten als wesentliche Voraussetzung für erfolgreiche Krisenbewältigung. Deshalb sollen diese auch künftig gefördert werden. Gesellschaftliche Bedeutung herausragender Wissenschaft Rechnung tragen. Standards für Transparenz und Qualität von Forschungsarbeiten müssen überprüft und international verankert werden. So wird das Vertrauen der Menschen in Forschungsergebnisse gestärkt. Die Wissenschaft soll sich gerade im transformativen Wandel weiter “mit Ad-hoc-Stellungnahmen in der evidenzbasierten, interdisziplinären und unabhängigen Beratung von Politik und Öffentlichkeit engagieren”. Hierfür ist der Rückgriff auf einen immerwährend aktualisierten Wissensspeicher die zentrale Voraussetzung. Begeisterung schaffen für mehr Mut kreativ Denkender. Für exzellente Forschung und Entwicklung “made in Germany” oder “made in Europe” sollen Schulen und Hochschulen mehr Experimentierräume schaffen. Junge Menschen hätten hier die Chance, Ideen von der Theorie in die Praxis umzusetzen. Wichtig ist der intensive Ausbau der Förderung von Sprunginnovationen durch gezielte Vergabe von Fördergeldern für risikoreiche Forschungsvorhaben und durch einen radikal vereinfachten Wissenstransfer. Deutschland braucht eine neue Innovationskultur, “die Mut zum Risiko honoriert und auf Fokussierung statt auf Breitenförderung setzt”. Chancen der Digitalisierung nutzen. Deutschland braucht einen offeneren und schnelleren Zugang zu öffentlichen Daten. Voraussetzung dafür ist eine sichere wie leistungsstarke technische Infrastruktur und exzellent ausgebildetes Personal. Die Europäische Union soll Standards setzen, “die die gemeinwohlorientierte Nutzung von Daten zu Zwecken der Forschung, des Gesundheitsschutzes und der Krisenbewältigung besser ermöglichen als bisher.” Diese sind auch in eine übergeordnete Data-Governance-Architektur einzubinden. Das ausführliche Ergebnispapier des Forschungsgipfel-Roundtables 2020 zum Downloaden: https://forschungsgipfel.de/2020/roundtable Zum Forschungsgipfel Roundtable Aufgrund der Absage des regulären Forschungsgipfels 2020 wegen der Corona-Pandemie haben die Initiatoren des Forschungsgipfels ein neues, exklusives Format ins Leben gerufen. Am 17. November 2020 haben sie den ersten Forschungsgipfel Roundtable veranstaltet. Rund 30 hochrangige Entscheider aus Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik haben über die Auswirkungen der Corona-Krise auf Forschung und Innovation und über die sich daraus ergebenden Schlussfolgerungen debattiert. Der nächste reguläre Forschungsgipfel ist für den 19. Mai 2021 geplant. Pressekontakt: Peggy GroßPressesprecherinStifterverbandT 030

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Karliczek: Nur gemeinsam schaffen wir zukunftsweisende und bahnbrechende Krebsforschung in Deutschland

04.02.2021 – 11:57

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Berlin (ots) Bilanz nach zwei Jahren Nationale Dekade gegen Krebs anlässlich des Weltkrebstags Vor zwei Jahren hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit dem Bundesministerium für Gesundheit und weiteren Partnern das Bündnis Nationale Dekade gegen Krebs initiiert. Wir wollen mit dieser Initiative erreichen, dass künftig möglichst viele Krebserkrankungen verhindert werden und Betroffene ein besseres Leben führen können. Anlässlich des heutigen Weltkrebstags und des zweijährigen Bestehens der Nationalen Dekade gegen Krebs stellt die Bundesministerin Karliczek gemeinsam mit drei Experten der Krebsforschung in Deutschland die Erfolge der Initiative vor. Dazu erklärt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek: “Covid-19 und insbesondere die rasante und erfolgreiche Impfstoffentwicklung war das bestimmende Forschungsthema des vergangenen Jahres. Auch wenn über die Krebsforschung im vergangenen Jahr nicht soviel gesprochen wurde, ist die Bekämpfung des Krebses für unser Haus weiter ein prioritäres Vorhaben. Wir haben die Arbeit auch 2020 gemeinsam mit unseren Partnern und Unterstützern engagiert vorangetrieben. Nach den Ergebnissen und Empfehlungen der Arbeitsgruppen der Dekade haben wir wichtige Initiativen und Vorhaben eingeleitet und umgesetzt. Das BMBF hat beispielsweise neue Forschungen im Bereich der Darmkrebsprävention angestoßen. Konkret fördern wir interdisziplinäre Verbünde zur Erforschung der Prävention von Darmkrebs bei jüngeren Menschen. Wir wollen auch besser verstehen, was in Tumorzellen genau passiert, wie sie sich immer weiter vermehren und warum sie sich auch innerhalb eines Tumors unterscheiden können. Dazu fördern wir die Forschungen zur Tumorheterogenität und darauf basierenden neuen Behandlungsstrategien. Darüber hinaus investiert das BMBF neben den bisherigen Standorten in Heidelberg und Dresden in den Ausbau des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen an vier potenziellen neuen Standorten: – Berlin,
– Essen/Köln,
– Stuttgart/Tübingen-Ulm und
– Würzburg mit den Partnern Erlangen, Regensburg, Augsburg. Damit können Patientinnen und Patienten künftig schneller und wohnortnah von den Ergebnissen aus der Krebsforschung profitieren. Wir wollen auch in Europa aktiv gegen den Krebs vorgehen. Gemeinsam mit Portugal und Slowenien haben wir im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft deshalb eine Deklaration zur Stärkung der europäischen Krebsforschung verabschiedet, um den Menschen überall in Europa den gleichen Zugang zur besten und modernsten Versorgung zu ermöglichen. Auch im kommenden Jahr werden wir unsere Anstrengungen zum Erreichen der Ziele der Nationalen Dekade gegen Krebs fortsetzen: Wir werden die Vernetzung der Akteure im Bereich der Krebsforschung weiter vorantreiben. Wir werden die Patientenbeteiligung in der Forschung weiter ausbauen – unter anderem mit einer Patientencharta für die Krebsforschung auf europäischer Ebene. Und wir werden die Krebsforschung mit weiteren Fördermaßnahmen stärken und dabei konsequent auf zukunftsfähige und innovative Krebsmedizin setzen. So werden wir unseren ambitionierten Zielen – möglichst viele Krebsneuerkrankungen zu verhindern und die Heilungschancen für die Betroffenen zu erhöhen – wieder einen Schritt näherkommen.” PD Dr. Özlem Türeci, Vorständin des deutschen Spitzenclusters für individualisierte ImmunIntervention (Ci3) und Mitglied im Strategiekreis der Nationalen Dekade gegen Krebs, betont: “Sich in den Dienst der Menschheit und Gesundheit zu stellen, ist der nobelste Zweck, den Forschung und Entwicklung erfüllen können. Die COVID-19 Pandemie hat uns im Zeitraffer und mit globalem Ausmaß gezeigt, wo die Herausforderungen liegen. Sie hat gezeigt, dass Innovationsoffenheit und die Zusammenarbeit entlang der Medikamentenentwicklungskette erfolgsentscheidend sind. Deutschland ist in der Entwicklung neuer Krebstherapien und -Impfstoffe sowohl auf akademischer als auch biopharmazeutischer Ebene ein Vorreiter. Auch wenn wir durch neue Immuntherapien in einigen Bereichen schon große Fortschritte in der Krebstherapie erzielen konnten, erfordert Krebs als eine multifaktorielle und sehr individuelle Erkrankung neuartige Therapie-Paradigmen. Diese zu den Patienten zu bringen, ist eine große Aufgabe, die Wissenschaftler, Entwickler und Regulatoren nur gemeinsam erfolgreich angehen können.” Prof. Dr. Michael Baumann, Vorstandsvorsitzender und Wissenschaftlicher Vorstand des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und Ko-Vorsitzender des Strategiekreises der Nationalen Dekade gegen Krebs, erklärt: “Die Projekte, die innerhalb der Dekade gestartet werden, vereinen zwei große Stärken: Zum einen die langfristige Auslegung: So können grundlegende molekulare Fragen der Krebsentstehung erforscht und die Ergebnisse in die Translation und möglicherweise sogar in die klinische Prüfung gebracht werden. Die zweite Stärke ist, dass alle relevanten Akteure, gerade auch die Patienten, an den Projekten der Dekade beteiligt sind. Damit stellen wir sicher, dass die Forschung auch tatsächlich an den Bedürfnissen der Betroffenen orientiert ist.” Prof. Dr. Dirk Jäger, Geschäftsführender Direktor des NCT-Standortes Heidelberg, sagt: “Unser Ziel ist es Krebserkrankungen zu verstehen. Auf dieser Grundlage wollen wir für jede Tumorart und perspektivisch für jeden einzelnen Patienten eine individuelle Therapie konzipieren. Wir können zwar heute und in naher Zukunft nicht jede Krebserkrankung heilen, aber sie immer häufiger in eine kontrollierbare Erkrankungssituation bringen. Der Ausbau der NCTs auf nationalem Level wird helfen, diese Entwicklungen rascher in klinische Testung zu bringen und im nächsten Schritt individualisierte Behandlungskonzepte all unseren Patientinnen und Patienten zugänglich zu machen.” Hintergrund: In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 500.000 Menschen an Krebs. Bis zum Jahr 2030 rechnen Expertinnen und Experten mit einem Anstieg der Neuerkrankungen auf etwa 600.000 Fälle jährlich. Die Nationale Dekade gegen Krebs vereint erstmals die zentralen Akteure der deutschen Krebsforschungslandschaft in einem Bündnis. Dazu zählen – neben dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) – auch zwei Organisationen der Patientenvertretung. Gemeinsam mit weiteren Akteuren bilden sie den Strategiekreis, der insgesamt 17 Partnerorganisationen umfasst und als Impulsgeber fungiert. Die drei Arbeitsgruppen der Nationalen Dekade gegen Krebs sollen zentrale Forschungsaufgaben definieren und Lösungsstrategien entwickeln: Die Arbeitsgruppe “Große ungelöste Fragen der Krebsforschung” definiert die wichtigsten Fragen der Krebsforschung und entwickelt einen Fahrplan für deren Bearbeitung; die Arbeitsgruppe “Prävention” entwickelt Strategien und Konzepte, um Krebsneuerkrankungen besser zu verhindern; die Arbeitsgruppe “Wissen generieren durch Vernetzung von Forschung und Versorgung” erstellt ein Konzept, das den Prozess des gegenseitigen Lernens von Krebsforschung und Versorgung optimieren soll. Mit unserem Aufruf, sich der Dekade als Unterstützer anzuschließen, ist es uns gelungen, weitere Kräfte für eine starke Krebsforschung zu mobilisieren: Rund 40 Organisationen, Institutionen und Unternehmen aus ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen engagieren sich mittlerweile als Unterstützer der Dekade. Und es werden immer mehr. Weitere Informationen: https://www.bmbf.de/de/nationale-dekade-gegen-krebs-7430.html www.dekade-gegen-krebs.de/zweivonzehn #XgegenKrebs Pressekontakt: Pressestelle BMBFPostanschrift11055 BerlinTel.+49 30 1857-5050Fax+49 30 /bmbf_bundwww.facebook.com/bmbf.dewww.instagram.com/bmbf.bund

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Karliczek: Mehr außerschulische MINT-Bildungsangebote für Schülerinnen und Schüler

04.02.2021 – 11:43

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Berlin (ots) BMBF-Förderwettbewerb MINT-Cluster geht weiter – Jetzt bewerben! Der Ausbau der MINT- Nachmittagsangebote geht weiter. Dafür hat das BMBF jetzt eine zweite Wettbewerbsrunde der regionalen MINT-Cluster gestartet. Damit weitet das BMBF seine Anstrengungen aus, um die MINT-Bildung in Deutschland zu stärken. Bis zum 26. April 2021 können MINT-Vereine im Zusammenschluss mit weiteren Partnern wie Schülerlaboren und Schülerforschungszentren, Kinder- und Jugendbildungswerken, Unternehmen, Hochschulen oder Kommunen und Landkreisen ihre Ideen einreichen, um das außerschulische MINT-Bildungsangebot für Schülerinnen und Schüler zu verstetigen. Hierzu erklärt Bundesbildungsministerin Anja Karliczek: “Gute MINT Bildung leistet einen wichtigen Beitrag für das Innovationsland Deutschland. In diesem Feld brauchen wir Nachwuchs. Außerschulische Lernorte sind eine hervorragende Ergänzung des Schulunterrichts, um junge Menschen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – kurz: MINT – zu begeistern. Ich freue mich, dass wir mit der zweiten Wettbewerbsrunde noch mehr MINT- Angebote in die Fläche bringen werden. Die kürzlich gestarteten 22 MINT-Cluster der ersten Förderrunde ermöglichen es zehn- bis -16-jährigen Schülerinnen und Schüler zu forschen, in Laboren oder mobilen Makerspaces zu experimentieren, 3-D-Druck auszuprobieren oder Coding zu lernen. Dabei sollten sich die potentiellen MINT-Cluster eng mit den Schulen vor Ort vernetzen. Als Bund unterstützen wir die Länder in Sachen Bildung so gut es uns möglich ist. Diese Förderung reiht sich damit in die umfangreichen Maßnahmen des BMBF wie den DigitalPakt Schule oder Programme zur Lehrerqualifizierung. Nur gemeinsam können Bund und Länder den wirtschaftlichen Erfolg und die Zukunftsfähigkeit unseres Landes sichern.” Hintergrund: Die eingereichten Skizzen werden mithilfe von Gutachterinnen und Gutachtern bewertet, die das BMBF bei der Auswahl der überzeugendsten Projekte unterstützen. Im Förderwettbewerb sind auch Ansätze gefragt, die Mädchen und junge Frauen noch stärker für MINT-Berufe begeistern. Die neuen MINT-Cluster sollen möglichst noch bis Jahresende starten. Pro MINT-Cluster stellt das BMBF über eine Laufzeit von 3 bis 5 Jahren durchschnittlich 500.000 EUR zur Verfügung. Insgesamt stellt das BMBF bis zu 32 Mio EUR für den Ausbau der außerschulischen MINT-Angebote bereit. Dieses Förderprogramm ist eine zentrale Maßnahme des MINT-Aktionsplans, den das BMBF zur Stärkung der MINT-Bildung aufgelegt hat. Die Förderrichtlinie findet sich hier: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-3353.html Informationen zur Förderberatung und den kürzlich gestarteten MINT-Clustern der ersten Förderrunde finden sich unter https://ots.de/EHbLAY Der vollständige MINT-Aktionsplan des BMBF findet sich unter: MINT-Aktionsplan – BMBF https://www.bmbf.de/de/mint-aktionsplan-10115.html Pressekontakt: Pressestelle BMBFPostanschrift11055 BerlinTel.+49 30 1857-5050Fax+49 30 /bmbf_bundwww.facebook.com/bmbf.dewww.instagram.com/bmbf.bund

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Gutachten Aktionsrat Bildung “Nachhaltigkeit im Bildungswesen” – vbw fordert stärkeren Ausbau der Bildung für nachhaltige Entwicklung

04.02.2021 – 10:12

ibw – Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft

München (ots) Der von der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. initiierte Aktionsrat Bildung hat sein neues Gutachten “Nachhaltigkeit im Bildungswesen – was jetzt getan werden muss” vorgestellt. Darin appelliert das unabhängige Gremium renommierter Wissenschaftler*innen dafür, Bildung für nachhaltige Entwicklung in allen Lernphasen zu stärken. “Das Thema Nachhaltigkeit ist, angestoßen durch das Engagement der Jugend, auf der politischen und gesellschaftlichen Agenda nach oben gerückt. Für eine sachliche Debatte ist es wichtig, Wissen über Hintergründe zu vermitteln und Orientierungshilfe zu geben. Hier ist unser Bildungssystem noch mehr gefordert”, so vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. Prof. Dr. Dr. h. c. Dieter Lenzen, Vorsitzender des Aktionsrats Bildung betont: “Es nutzt wenig, der nachwachsenden Generation Angst vor der Zukunft zu machen. Angst ist ein schlechter Ratgeber, Wissen, Einsicht und nachhaltiges Handeln als eine Art zweiter Natur dagegen ein guter. Der psychologische Aspekt spielt bei Bildung zur nachhaltigen Entwicklung somit eine große Rolle”. “Bildung zur nachhaltigen Entwicklung darf sich nicht auf die rein theoretische Wissensvermittlung beschränken. Aufgabe von Bildungseinrichtungen ist es vielmehr, Kinder und Jugendliche zum eigenständigen Handeln und Gestalten zu befähigen”, sagt Aktionsratsmitglied Prof. Dr. Olaf Köller. Im Gutachten kommt der Aktionsrat Bildung zu dem Schluss, dass Unterrichtsinhalte zum Thema nachhaltige Entwicklung inhaltlich mehr in die Tiefe gehen und stärker auf den Erwerb von Handlungskompetenz abzielen müssen. Denn nach Ansicht des Expertengremiums gelangen Schüler*innen vor allem auf der Grundlage direkter Erfahrungen zu einer Einstellung, die sich auch auf ihr eigenes Verhalten auswirkt. Um innovative Ansätze für Unterricht in Nachhaltigkeit zu entwickeln und Wissen und Handeln der Schüler*innen in Einklang zu bringen, hat die vbw im Rahmen der Stiftung Bildungspakt Bayern einen Modellversuch angestoßen, der noch in diesem Jahr starten soll. Darüber hinaus tritt die vbw dafür ein, an allen allgemeinbildenden Schulen im Freistaat jährliche Projektwochen zum Thema Nachhaltigkeit einzuführen, wie dies bereits für den Bereich “Alltagskompetenz” verankert ist. “Man muss den Kindern und Jugendlichen im Unterricht Gelegenheit geben, nachhaltiges Handeln selbst zu erproben und auf diese Weise positive Verhaltenserfahrungen zu sammeln und für sich selbst anzunehmen”, so Brossardt. Das Gutachten steht unter www.vbw-bayern.de zum Download bereit. Pressekontakt: Lena Grümann, Tel. 089-551 78-391, E-Mail:

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Vereinbarung unterzeichnet: Großforschung und universitäre Forschung wachsen am KIT noch enger zusammen

04.02.2021 – 09:01

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Berlin (ots) Bund und Land Baden-Württemberg einigen sich auf weitere Schritte zur Vollendung der Fusion am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, und Baden-Württembergs Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Theresia Bauer, haben sich auf weitere Schritte zur Vollendung der bundesweit einzigartigen Fusion am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) geeinigt. Eine renommierte Universität und ein Großforschungszentrum festigen und vertiefen so ihre bereits im Jahr 2009 erfolgte Fusion. Um das volle Potenzial in Forschung, Lehre und Innovation auszuschöpfen, werden administrative Hürden abgebaut und mehr Flexibilität in der Mittelverwendung ermöglicht. Es galt, – insbesondere im Bereich Personal und Haushalt – ganz neue Rechtskonstruktionen zu entwickeln, die sowohl den Anforderungen einer Universität als auch einer Großforschungseinrichtung Rechnung tragen. Zum rechtlichen und finanziellen Rahmen der Fusion haben Land und Bund eine Verwaltungsvereinbarung abgestimmt, die jetzt unterzeichnet wurde. Die Umsetzung erfolgt im Wege einer KIT-Gesetz-Novelle und der Änderung weiterer Rechtsvorschriften mit dem sogenannten “2. KIT-Weiterentwicklungsgesetz”, das am Mittwoch im Landtag verabschiedet wurde. Hierzu erklärt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek: “Jetzt wächst zusammen, was zusammen gehört. Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit dem Land Baden-Württemberg den nächsten großen Entwicklungsschritt beim KIT gehen. Durch die Vollendung der Fusion von Universität und Großforschungseinrichtung am Standort KIT stärken wir den Wissenschaftsstandort Deutschland insgesamt und erhöhen seine internationale Anziehungskraft. Als Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft kann das KIT künftig Forschung, Lehre und Innovation noch stärker aus einem Guss bieten. Großforschung und universitäre Forschung am KIT wachsen eng zusammen. Ich bin überzeugt, dass wir vom KIT in Zukunft große Innovationen und starke Impulse für den Wissens- und Technologietransfer erwarten können. Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, die dafür notwendigen, bundesweit einmaligen Rahmenbedingungen für Forschung, Lehre und Innovation zu schaffen. Das KIT geht von unnötigen administrativen Grenzziehungen befreit in eine gesicherte Zukunft. Aufgrund der vereinbarten Paktsteigerungen unterstützt der Bund das KIT als Helmholtz-Einrichtung in diesem Jahr mit 322 Millionen Euro.” Baden-Württembergs Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Theresia Bauer, sagte: “Bereits heute ist das KIT eine besondere Einrichtung. Künftig arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im KIT bei der Erfüllung der universitären und der Großforschungsaufgaben nicht mehr in getrennten Bereichen und haben einen einheitlichen Rechtsrahmen. Dies unterstreicht die Einzigartigkeit des KIT und schafft noch bessere Grundlagen für Forschung, Lehre und Innovation. Die Rahmenbedingungen und die Umgebung, die es in dieser Form so nur am KIT gibt, werden eine Magnetwirkung entfalten und national wie international exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wie auch Studierende nach Karlsruhe ziehen. Das KIT wird auch künftig Aufgaben einer Universität und eines Großforschungszentrums haben. Die Kombination von freier Grundlagenforschung und strategischer Helmholtz-Forschung in einer Einrichtung gehört zur DNA des KIT. Gerade der Aufbau dieser unmittelbaren Kombination ist der Stoff, aus dem die besondere Attraktivität des KIT besteht: Sie schafft eine Anziehungskraft und Magnetwirkung, mit der Spitzenköpfe gewonnen werden können. Ziel ist es, durch stärkere Einheit Synergien zu erzeugen, die dann zu einer noch höheren wissenschaftlichen Qualität führen. Studierende haben die Möglichkeit, unmittelbar auch im Gebiet der Großforschung und an Großgeräten ausgebildet zu werden – und Impulse für die Großforschung zu setzen.” Prof. Holger Hanselka, Präsident des KIT, ergänzt: “Heute ist ein großartiger Tag für uns. Denn künftig werden sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des KIT an Universitäts- und Großforschungsaufgaben gleichermaßen beteiligen können und wir werden einen Personalkörper haben – das ist einzigartig in Deutschland. Diese wichtigen Weichenstellungen bedeuten für das KIT mehr Flexibilität und Agilität. Ich bin überzeugt: Dies wird das KIT als Exzellenzuniversität im Wettbewerb der Forschungseinrichtungen weiter stärken und auch international den Wissenschaftsstandort Deutschland Vorteile bringen. Für den Mut und die Unterstützung, gemeinsam mit uns diesen Schritt zu gehen, danke ich der Politik in Bund und Land außerordentlich.” Hintergrund: Mit der Reform und der weiteren Verschränkung der Aufgaben des KIT sollen die Rahmenbedingungen des KIT für die Wahrnehmung seiner Aufgaben gestärkt werden. Das KIT soll in einer Institution mit gemeinsamen Strukturen, einem einheitlichen Rechtsrahmen und auch künftig unter einheitlicher Führung außeruniversitäre und universitäre Spitzenforschung mit exzellenter akademischer Ausbildung verbinden und Kristallisationspunkt für umfassende Innovationen sein. Ziel ist die weitere Verschränkung von Forschung, Lehre und Innovation – von der Grundlagenforschung bis zur anwendungsorientierten Forschung auf hohem Niveau und mit korrespondierender Lehre. Sichtbaren Ausdruck findet dies in Verwaltungsvereinbarung und Gesetz unter anderem in der Aufhebung der bisher verselbständigten Bereiche “Universitätsbereich” und “Großforschungsbereich” sowie der Auflösung der entsprechenden Sondervermögen und der Schaffung einer völlig neuen, einheitlichen Personalkategorie. Die Aufgaben des wissenschaftlichen Personals werden zusammengeführt. Für das wissenschaftliche Leitungspersonal wird ein neues Statusamt eingerichtet. Dienstaufgaben können sowohl universitäre wie auch Großforschungsaufgaben sein. Damit ist es möglich, den einzelnen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Aufgaben sehr flexibel zuzuweisen. Nachdem laut Verwaltungsvereinbarung die Bundesmittel für die Großforschungsaufgabe dem KIT künftig über das Land zur Verfügung gestellt werden, enthält der Gesetzentwurf Instrumente, die das Wissenschaftsministerium benötigt, um die Vorgaben des Bundes bezüglich der Großforschungsmittel an das KIT sicherzustellen. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine der größten deutschen Wissenschaftseinrichtungen. Das Institut wurde am 1. Oktober 2009 als Zusammenschluss der Universität Karlsruhe und der Forschungszentrum Karlsruhe GmbH gegründet. Es ist sowohl Universität als auch Großforschungseinrichtung in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e.V. (HGF). Damit ist das KIT die bundesweit erste und in dieser weitgehenden Form nach wie vor auch einzige Einrichtung, die in Form der Fusion zweier Einrichtungen unterschiedlichen Typus die bisherige Unterteilung der deutschen Wissenschafts- und Forschungslandschaft in universitäre und außeruniversitäre Einrichtungen aufbricht. Somit besitzt die Fusion des KIT eine starke überregionale Bedeutung für unsere Wissenschafts- und Forschungspolitik. Der Universitätsbereich wird institutionell vollständig vom Land Baden-Württemberg finanziert. Der Großforschungsbereich wird institutionell in dem für die HGF-Zentren üblichen Finanzierungsschlüssel von Bund und Sitzland im Verhältnis 90:10 finanziert. Als “Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft” schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine knapp 23.500 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Das KIT wurde 2019 im Zuge der Exzellenzstrategie als eine Exzellenzuniversität ausgezeichnet. Pressekontakt: Pressestelle BMBFPostanschrift11055 BerlinTel.+49 30 1857-5050Fax+49 30 /bmbf_bundwww.facebook.com/bmbf.dewww.instagram.com/bmbf.bund

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Neue Studie: Homeschooling verschärft die Bildungsungleichheit

04.02.2021 – 07:00

rbb – Rundfunk Berlin-Brandenburg

Berlin (ots) Die gegenwärtige Praxis des Distanzunterrichts verschärft die Ungleichheit im Schulwesen. Das belegt eine Erhebung der Landeselternkonferenz Nordrhein-Westfalen, die dem ARD-Magazin Kontraste exklusiv vorab vorliegt. Hierzu wurden 22.000 Eltern aus Nordrhein-Westfalen online zum Homeschooling befragt. Demnach sind ausgerechnet die Schulformen mit den größten Herausforderungen bei der technischen Ausstattung benachteiligt: Während rund 60 Prozent der Gymnasien ihren Schülern digitale Endgeräte wie Tablets zur Verfügung stellen, sind es bei Haupt- oder Realschulen lediglich 30 Prozent. “Je mehr wir uns anstrengen, digital voranzukommen, was auch richtig ist” sagt Anke Staar von der Landeselternkonferenz NRW, desto größer werde “die Schere zu den Schulen, die über digitale Zusatzhilfen nicht verfügen”. Über alle Schulformen hinweg hat der Umfrage zufolge gut jeder vierte Schüler nur einmal die Woche oder nie Kontakt zum Lehrer. Mehr als die Hälfte aller Kinder benötige aber auf jeden Fall Unterstützung, jedes dritte Kind sogar dauerhaft. Nicht alle Eltern können das leisten, aus sprachlichen oder technischen Gründen. Hinzu kommen große regionale Unterschiede, wie Kontraste durch eine deutschlandweite Anfrage zur Praxis der Grundschulen herausfand. In den acht Bundesländern Hamburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Hessen, Saarland, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen werden Eltern zwar gebeten, ihr Kind nur im Notfall zur Schule zu schicken, können dies aber eigenverantwortlich entscheiden. In Hessen etwa gehen laut hessischem Kultusministerium rund 20 Prozent der Schülerinnen und Schüler in die Schule, in Bremen sind es 65 Prozent. Sechs Bundesländer setzen hingegen hohe Hürden für die Präsenz von Grundschülern in der Schule. In Berlin beispielsweise haben darauf nur Kinder von Alleinerziehenden oder Eltern mit systemrelevanten Berufen Anspruch. Eine weitere Ausnahme gilt bei Kindeswohlgefährdung. Der föderale Flickenteppich zeigt sich auch bei der Frage nach Corona-Tests an Schulen: Auch Anfang Februar gibt es hier noch keine einheitliche Strategie. In manchen Ländern wird nur anlassbezogen getestet, in anderen standardmäßig. Mal werden nur Lehrer getestet, anderswo auch Schüler. Manche Länder vertrauen nur PCR-Tests, andere auch Schnelltests, wie die “Kontraste”-Recherche zeigt. Mehr dazu heute Donnerstag, 04. Februar, im Ersten bei Kontraste um 21:45 Uhr. Pressekontakt: Rundfunk Berlin-BrandenburgKontrasteDas Magazin aus BerlinTelefon: +49 30 97993 22800Telefax: +49 30 97993 ://www.rbb-online.de/kontraste/Ihr Rundfunkbeitrag für gutes Programm

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Chinas Geld an deutschen Unis: Gefahr für Wissenschaftsfreiheit und Forschungsethik? / Einladung zur einer Videokonferenz mit David Missal

02.02.2021 – 08:00

Piratenpartei Deutschland

Berlin (ots) Etliche deutsche Hochschulen erhalten Geld aus China. Dabei kommt es zu problematischen Konstellationen. Hochschulen müssen sich an chinesisches Recht halten oder forschen für Unternehmen, die in Menschenrechts-Verbrechen in China involviert sind. In einer großangelegten Recherche untersucht David Missal diese Kooperationen. Er hat die 100 größten deutschen Hochschulen gefragt, wie abhängig sie von chinesischen Mitteln sind. Im Rahmen einer Online-Diskussion [1] stellt er seine vorläufigen Ergebnisse vor. Einladungslink: meet.piratensommer.de/b/dan-vc9-upr (keine Registrierung nötig) Wann: Freitag, 05. Februar um 20 Uhr BBB David Missal [2] studierte Chinastudien an der Freien Universität Berlin sowie Journalistik an der University of Hong Kong. David Missal beschäftigt sich vor allem mit der Menschenrechts-Lage in China sowie der Einflussnahme der Kommunistischen Partei Chinas in Deutschland. Wir freuen uns auf regen Austausch mit Interessierten und Gästen. Quellen: [1] meet.piratensommer.de/b/ [2] www.davidmissal.de / twitter.com/DavidJRMissal [3] Youtube Stream: youtu.be/sV5FASS7fQE Pressekontakt: Bundespressestelle Bundesgeschäftsstelle,Presse- und ÖffentlichkeitsarbeitPiratenpartei DeutschlandPflugstraße 9A | 10115 BerlinE-Mail: : www.piratenpartei.de/presseTelefon: 030 / 60 98 97 510Fax: 030 / 60 98 97 519

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Clemens Fuest fordert eine No-Covid-Strategie und maximale Impfstoffproduktion / Der Präsident des ifo Instituts analysierte für die LMU die aktuelle Wirtschaftslage

01.02.2021 – 09:11

Ludwig-Maximilians-Universität München

München, Bayern (ots)- Ein Lockdown, der die Infektionen reduziert und die Epidemie unter Kontrolle bringt, ist auch für die nachhaltige Erholung der Wirtschaft wichtig
– Das produzierende Gewerbe kommt besser durch die Krise als der Dienstleistungssektor und stützt so die gesamtwirtschaftliche Erholung
– Kurzarbeit und Liquiditätshilfen sind sinnvolle Instrumente, um Arbeitsplätze zu sichern und Unternehmen in der Krise zu stützen Im Rahmen der Online-Veranstaltungsreihe “Corona Lectures” der LMU analysierte Prof. Clemens Fuest die aktuelle Wirtschaftslage und gab konkrete Empfehlungen, um die Krise zu überwinden. “Deutschland ist bislang gut durch die Krise gekommen, da hat die Wirtschaftspolitik etwa über das Kurzarbeitergeld und andere Liquiditätshilfen die Lage gut stabilisiert”, sagte Fuest. “Aber die Branchen sind durch die Pandemie sehr unterschiedlich betroffen, das produzierende Gewerbe zeigt sich sehr robust, der Dienstleistungssektor dagegen hat nach wie vor große Probleme.” “Teilweise sind Einzelunternehmen trotz funktionierender Geschäftsmodelle in Not geraten”, sagte Fuest. “Hier muss der Staat schnell Hilfe leisten.” Während das produzierende Gewerbe nicht von angeordneten Lockdowns betroffen ist, seien die Probleme des Dienstleistungssektors nicht nur auf den Lockdown zurückzuführen, sondern auch auf eine allgemeine private Konsumzurückhaltung. Die Mehrwertsteuersenkung habe hier wenig bewirkt, so Fuest. Impfungen schnell vorantreiben: ein Ausweg aus der Krise Sehr wichtig für den gesundheitlichen Schutz der Bevölkerung und für die Wirtschaftserholung sei eine schnelle Verbreitung der Impfungen. Der LMU-Professor wirbt für eine entschiedene “No-Covid-Strategie”: “Die Inzidenz muss unter 10 sinken, erst dann ist die Pandemie wieder kontrollierbar”, plädierte Fuest. “Um dahin zu kommen, brauchen wir mehr FFP2-Masken, mehr Tests und mehr mobiles Arbeiten”, so Clemens Fuest. Nicht zielführend seien laut ifo-Präsident hingegen Vorschläge, die die gesamte Wirtschaft lahmlegen wollen, um die Inzidenz zu senken. Das produzierende Gewerbe mit hohem relativen Wertschöpfungsanteil ermögliche derzeit, dass wir uns die Hilfsmaßnahmen für Betroffene weiter leisten können. Stärkere staatliche Investitionen in die Impfstoffentwicklung Um eine schnellere und breitere Impfung der Bevölkerung zu erreichen, sollte sich der Staat stärker engagieren und die nationale Impfstoffherstellung besser fördern. Berechnungen zeigten, dass sich nahezu jede Investition in den massiven Ausbau der Impfstoffproduktion für den Staat lohne: “Die Kosten eines Lockdowns sind in jedem Fall höher.” Fuest verwies aber auch auf Belastungen jenseits der ökonomischen Dimension. “Diese Krise hat Familien und Kinder extrem belastet, die gravierendsten Folgen gibt es im Bildungssystem”, bemängelt der Präsident des ifo Instituts. Trotz der hohen staatlichen Investitionen, um die Pandemie zu bekämpfen und die deutsche Wirtschaft zu unterstützen, zeigte sich Clemens Fuest zuversichtlich, dass sich die Schulden wieder abbauen lassen. “Wenn wir im kommenden Jahr wieder ein Wachstum erreichen, müssen weder die Steuern erhöht noch die Investitionen in Zukunftsprojekte gekürzt werden”, sagte Fuest. Negativzinsen auf deutsche Staatsanleihen erlauben einen langsamen Schuldenabbau. Der Vortrag und die anschließende Diskussion mit Prof. Oliver Jahraus, Vizepräsident der LMU, und dem Publikum ist ab sofort auf dem Youtube-Kanal der LMU unter https://youtu.be/d2qj3wLJHr8zu finden. Weitere Informationen sowie ein Kurzinterview mit Prof. Clemens Fuest finden Sie hier: https://www.uni-muenchen.de/forschung/news/2021/corona_fuest.html Weitere Termine der “Corona Lectures”: www.lmu.de/corona-lectures Pressekontakt: Claudia RussoLeitung Kommunikation & PresseLudwig-Maximilians-Universität MünchenLeopoldstr. 380802 MünchenPhone: +49 (0) 89 2180-3423E-Mail:

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Stifterverband verabschiedet Data-Literacy-Charta

Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft: Berlin (ots) – Der Stifterverband ist Initiator und Unterzeichner der Data-Literacy-Charta. Mit der Charta drücken die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner das gemeinsame Verständnis von Datenkompetenzen und deren Bedeutung in Bildungsprozessen …

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Karliczek: Bundesmittel für Lehrerlaptops können fließen

27.01.2021 – 13:45

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Berlin (ots) Bundesbildungsministerin unterzeichnet Bund-Länder-Vereinbarung zur Ausleihe von Laptops auch an Lehrkräfte. Am heutigen Mittwoch hat Bundesbildungsministerin Anja Karliczek die Bund-Länder-Vereinbarung “Leihgeräte für Lehrkräfte” unterschrieben. Damit wird das Engagement des Bundes zur Digitalisierung der Schulen ausgeweitet. Zuvor hatten die Länder die entsprechende Zusatzvereinbarung im DigitalPakt Schule sternförmig unterschrieben. Mit der Unterschrift des Bundes, kann die Verwaltungsvereinbarung am morgigen Mittwoch in Kraft treten. Dazu erklärt Bundesbildungsministerin Anja Karliczek: “Es ist gut, dass am morgigen Donnerstag nun auch die Verwaltungsvereinbarung ‘Leihgeräte für Lehrkräfte’ in Kraft treten kann und die 500 Millionen Euro des Bundes hierfür dann fließen können. Das ist sicherlich ein gutes Signal für die Schulen. In der Vereinbarung haben wir uns mit den Ländern zudem auf einen sogenannten frühzeitigen Maßnahmenbeginn geeinigt. Das heißt, dass bereits seit dem 3. Juni von den Ländern auch mit Blick auf dieses Programm entsprechende Endgeräte angeschafft werden konnten. Die Länder können die Kosten dafür aus den Bundesmitteln im DigitalPakt Schule finanzieren, wenn die Zusatzvereinbarung in Kraft getreten ist und dies so gewünscht wird. Dieses Programm reiht sich in die zusätzlichen Hilfen des Bundes in Sachen digitales Lernen ein. Im vergangenen Jahr sind bereits zwei weitere Zusatzvereinbarungen des DigitalPakt Schule in Kraft getreten: ein Sofortausstattungsprogramm, damit Schulen an Kinder und Jugendliche Laptops ausleihen können, die keine eigenen Geräte nutzen können, und ein Administratoren-Programm. Diese Programme sind wichtig, denn in diesen langen Wochen der Corona-Pandemie sind wir aktuell weiterhin sehr stark auf das Distanzlernen angewiesen. Zwar hat sich das Distanzlernen seit März weiterentwickelt. Aber einen vollständigen Unterricht können die Lehrerinnen und Lehrer auf Distanz nicht anbieten. Die Lehrkräfte an unseren Bildungseinrichtungen, aber auch die Erzieherinnen und Erzieher, kommen in diesen Tagen sicherlich vielfach an ihre Grenzen. Für ihren Einsatz danke ich ihnen von ganzen Herzen. Aber auch den Eltern kann ich nicht genug danken: Sie sind derzeit gleichzeitig Mutter oder Vater, Arbeitnehmer, Spielgefährte, Koch und Ersatz-Lehrer. Sie stemmen eine unvergleichbare Mammutaufgabe.” Hintergrund: Mit dem DigitalPakt Schule investiert der Bund mittlerweile 6,5 Milliarden Euro in eine flächendeckende Infrastruktur für digitales Lernen. Ursprünglich war der DigitalPakt auf 5 Milliarden Euro vom Bund ausgelegt. Im Zuge der Corona-Pandemie hat der Bund seine Anstrengungen ausgeweitet, um: – 500 Millionen Euro für ein Sofortausstattungsprogramm, damit Schulen Laptops an diejenigen Schülerinnen und Schüler ausleihen können, die zu Hause nicht auf eigene Endgeräte zugreifen können
– 500 Millionen Euro zur Förderung von Administratoren, die sich um die digitale Technik in den Schulen kümmern
– 500 Millionen Euro, damit Schulen Lehrerlaptops ausgeben können. Mit der Unterschrift unter die dritte Zusatzvereinbarung “Leihgeräte für Lehrkräfte” zum DigitalPakt Schule können nun mit 500 Millionen Euro die Schulen auch digitale Endgeräte an Lehrerinnen und Lehrer ausleihen. Die Mittel dafür stehen bereit. Bund und Länder haben sich in der Vereinbarung zudem auf einen sogenannten frühzeitigen Maßnahmenbeginn geeinigt. Das heißt, dass bereits seit dem 3. Juni von den Ländern entsprechende Endgeräte angeschafft werden können. Die Länder können die Kosten dafür aus den Bundesmitteln im DigitalPakt Schule finanzieren. Pressekontakt: Pressestelle BMBFPostanschrift11055 BerlinTel.+49 30 1857-5050Fax+49 30 /bmbf_bundwww.facebook.com/bmbf.dewww.instagram.com/bmbf.bund

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LMU-Philosophin sieht in Verschwörungstheorien eine Gefahr für die Demokratie / Professorin Monika Betzler analysierte im Rahmen der “Corona Lectures”, was Verschwörungstheorien so gefährlich macht

18.01.2021 – 09:18

Ludwig-Maximilians-Universität München

München, Bayern (ots)- Verschwörungstheoretiker fühlen sich mit ihren Ängsten in der Öffentlichkeit nicht ausreichend wahrgenommen
– Durch Gegenargumente fühlen sich Verbreiter von Verschwörungstheorien eher bestätigt Im Rahmen der Online-Veranstaltungsreihe “Corona Lectures” der LMU analysierte Prof. Monika Betzler, auf welchen Denkfehlern Verschwörungstheorien basieren und warum sie so erfolgreich sind. Eine der Haupterkenntnisse der LMU-Philosophin: Menschen, die zu Verschwörungsmythen neigen, fühlen sich oft mit ihren Sorgen und Ängsten in der Gesellschaft nicht ausreichend wahrgenommen. Aus diesem Gefühl heraus entwickeln sie Misstrauen gegen Experten und Politiker. “Gegenargumente und Faktenchecks können diese Menschen nur schwer erreichen”, so Betzler: “Denn ein Verschwörungstheoretiker hat selbstabdichtende Überzeugungen: Jeder Beweis gegen die Verschwörung bestätigt sie.” Deshalb ist es möglicherweise erfolgversprechender, den moralischen und gesellschaftlichen Schaden zu betonen, den Verschwörungstheorien anrichten. “Das Problem ist, dass Verschwörungsmythen anderen Menschen schaden”, betont Betzler, Professorin für Praktische Philosophie und Ethik an der LMU. “Wir sollten Verschwörungstheorien sehr ernst nehmen, denn sie bedrohen die Demokratie. Sie sind nachweislich Katalysatoren für Polarisierung und Gewalt und unterwandern das Vertrauen in Politik und Wissenschaft.” Die Philosophin plädiert dafür, klar zu benennen, welche Auswirkungen Verschwörungstheorien auf unsere Werte haben und die Eigeninteressen derjenigen zu entlarven, die sie verbreiten. Dabei hält sie auch rechtliche Schritte unter Umständen für gerechtfertigt: “Wir sollten Hassreden, Verleumdungen und diskriminierende Äußerungen verbieten, insbesondere wenn sie mit Verschwörungsdenken einhergehen.” Der Vortrag und die anschließende Diskussion mit Prof. Oliver Jahraus, Vizepräsident der LMU, und dem Publikum ist auf dem Youtube-Kanal der LMU abrufbar: https://youtu.be/CegHufLtWrc Weitere Informationen sowie ein Kurzinterview mit Prof. Monika Betzler finden Sie hier: https://www.uni-muenchen.de/forschung/news/2020/corona_betzler.html Weitere Termine der “Corona Lectures”: www.lmu.de/corona-lectures Pressekontakt: Claudia RussoLeitung Kommunikation & PresseLudwig-Maximilians-Universität MünchenLeopoldstr. 380802 MünchenPhone: +49 (0) 89 2180-3423E-Mail:

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Karliczek: Neue Innovationen zum Erhalt der Artenvielfalt

14.01.2021 – 09:08

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Berlin (ots) Konferenz zum Erhalt der Artenvielfalt stellt neue Forschungsprojekte vor Bundesforschungsministerin Anja Karliczek eröffnet heute virtuell die nationale Kick-off-Konferenz zur Forschungsinitiative zum Erhalt der Artenvielfalt. Die Konferenz findet am 14. und 15. Januar statt. Gemeinsam mit Professor Mosbrugger, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats der Forschungsinitiative, zieht sie eine Zwischenbilanz zu den Forschungsinnovationen, die in dieser Initiative zum Schutz der Biodiversität bereits auf den Weg gebracht wurden. Dazu erklärt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek: “Artenvielfalt ist unsere Lebensgrundlage. Für ihren Schutz haben wir im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) deshalb vor zwei Jahren die Forschungsinitiative zum Erhalt der Artenvielfalt ins Leben gerufen. Für die Initiative stellt das BMBF in den kommenden Jahren bis zu 200 Millionen Euro zur Verfügung. Damit fördern wir die wissenschaftliche Untersuchung der Biodiversität in Deutschland und unterstützen die Entwicklung neuer, effektiver Artenschutzmaßnahmen. Nicht zuletzt der Verlust von Lebensräumen hat in unserem Zeitalter zu einem massiven Rückgang an biologischer Vielfalt geführt. Wir haben daher Expertinnen und Experten gefragt, an welchen Stellschrauben wir ansetzen müssen, um in unserer Heimat eine Trendwende einzuleiten. Ich freue mich, dass es unseren Expertinnen und Experten gelungen ist, trotz der schwierigen Rahmenbedingungen aufgrund der COVID-19-Pandemie schon wichtige Impulse zu setzen. Auf der Kick-off-Konferenz heute und morgen stellen wir die bislang gestarteten Projekte der Öffentlichkeit vor. Das Projekt AMMOD wird es uns zum Beispiel erlauben, die Erfassung der Artenvielfalt stärker zu automatisieren. Künstliche Intelligenz wird hierbei eine zentrale Rolle spielen. Die Ursachen, Dynamiken und Folgen von Biodiversitätsveränderungen betrachten wir großflächig in Projekten wie dem Forschungsverbund FEdA-Faktencheck und kleinräumig im Bezug auf Insekten in Naturschutzgebieten im Projekt DINA. In der Fördermaßnahme namens BiodiWert zur Wertschätzung und Sicherung von Biodiversität in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft entwickeln wir neue Ansätze dafür, dem Verlust der Biodiversität entgegenzuwirken. In der zweiten Jahreshälfte werden nun die innovativsten und erfolgversprechendsten Forschungskonzepte aus der Fördermaßnahme umgesetzt – gemeinsam mit Partnern aus Industrie, Handel, Landwirtschaft, Kommunen und öffentlicher Verwaltung sowie der Zivilgesellschaft. Denn um einen tatsächlichen Wandel beim Erhalt der Artenvielfalt zu vollziehen, sind wir alle gefragt. Artenschutz ist unsere beste Zukunftsvorsorge.” Hintergrund: Der 2019 vorgelegte Bericht des Weltbiodiversitätsrates IPBES macht deutlich, dass eine Million Arten vom Aussterben bedroht sind. Allein bei über 70 Prozent unserer heimischen Pflanzen wurden in den letzten 60 Jahren deutschlandweit Rückgänge festgestellt. 30 Prozent unserer Säugetiere sind bestandsgefährdet. Die Schwerpunkte der BMBF-Forschungsinitiative zum Erhalt der Artenvielfalt bauen auf den Empfehlungen eines Kreises renommierter Biodiversitätsforscherinnen und -forscher auf (“Frankfurter Erklärung”). Die Initiative ist im BMBF-Rahmenprogramm Forschung für Nachhaltige Entwicklung – FONA eingebettet und trägt zur Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt sowie zur Hightech-Strategie 2025 der Bundesregierung bei. Weitere Informationen: https://www.feda.bio/de/ https://www.fona.de/de/massnahmen/foerdermassnahmen/ammod.php https://ots.de/cuNZ3P https://www.fona.de/de/wertschaetzung-und-sicherung-von-biodiversitaet- Pressekontakt: Pressestelle BMBFPostanschrift11055 BerlinTel.+49 30 1857-5050Fax+49 30 /bmbf_bundwww.facebook.com/bmbf.dewww.instagram.com/bmbf.bund

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PIRATEN Niedersachsen kritisieren Desinformationspolitik von Minister Tonne – Digitalisierung der Schulen weiterhin ungenügend

12.01.2021 – 17:46

Piratenpartei Deutschland

Hannover (ots) Mit gestrigem Datum zeigte sich Kultusminister Tonne weitgehend zufrieden mit dem Ablauf des ersten Schultages nach den verlängerten Weihnachtsferien. [1] Die PIRATEN Niedersachsen widersprechen dem damit gezeigten Bild nachdrücklich. “Wenn Kultusminister Tonne es so darstellt, als wäre der teilweise im Distanzunterricht [2] durchgeführte gestrige erste Schultag alles in allem tutti paletti gewesen, fragt man sich sofort, wen er mit dieser Desinformationspolitik hinters Licht führen will. Denn wie eine etwas genauere Betrachtung zeigt, liefen die digitalen Unterrichtseinheiten alles andere als geordnet ab. [3] Umso verlogener ist es, nun so zu tun, als hätte man seine Hausaufgaben gemacht und die Lernenden wie Lehrenden nicht ins kalte Wasser geworfen. Nein, im Gegenteil, da ist noch unendlich viel zu tun. Ob das aber mit einem Kultusminister möglich ist, der Probleme lieber zu kaschieren versucht, als zu beheben, ist mehr als zweifelhaft. Aber Ministerpräsident Weil scheint unfähig zu sein, den Geist, den er für dieses Amt rief, wieder loszuwerden. Dabei hätte er hier nicht einmal die Probleme, die der bayerische Ministerpräsident Söder bei der Entlassung seines Kultusministers hat. [4] Vielleicht ist das der Grund, weshalb er nicht einmal so tut, als würde er das Versagen von Grant Hendrik Tonne noch gutheißen,” kritisiert Thomas Ganskow [5], Vorsitzender der PIRATEN Niedersachsen und deren Spitzenkandidat zur Bundestagswahl 2021 [6] scharf. Digitalisierung verschlafen Bruno Adam Wolf, politischer Geschäftsführer der PIRATEN Niedersachsen und Vorsitzender im Schul- und Bildungsausschuss der Landeshauptstadt Hannover dazu:: “Fakt ist, dass die Digitalisierung im Bildungsbereich die letzten 20 Jahre als unwichtig ignoriert wurde bzw. mit Absicht keine Mittel dafür eingesetzt. Frei nach dem Motto, einige Schulen sind mehr schlecht als recht und ohne übergreifenden Plan ans Internet angeschlossen [7], da muss man wohl nichts mehr machen, die “Schulen können das ja gut selber”. Aber viel schlimmer, seit der “ersten Welle” ist nicht wirklich etwas passiert zur Verbesserung der Situation – und das trotz Digitalpakt, Medienentwicklungsplänen und Initiativen des Lehrpersonals! Auch haben wir eine starke und kompetente Elternschaft, aber auch die ist inzwischen schwer demotiviert. Die doch recht lange Zeit der Erholung im Sommer 2020 bis zum Spätherbst, als die Pandemie in ihre zweite heiße Phase trat, wurde fast bis gar nicht genutzt. Dabei wurden alle verheerenden Vorhersagen für den Herbst erfüllt und seitdem immer mehr übertroffen! Wenn jetzt der Anbieter von iServ zynisch die Überlastung darauf zurückführt, dass sich alle Nutzer um 8 Uhr angemeldet haben [8], dann hat er wohl vergessen, dass das die übliche Zeit für den Schulbeginn ist. Darauf muss die Technik dann auch abgestellt sein. Das hätte auch das Ministerium bei der Beauftragung wissen müssen. Hier hat sich nunmehr erwiesen, dass die Zeit der verlängerten Ferien in viel zu geringem Maße dafür genutzt wurde, schnellstens alles Notwendige in der technischen und vor allem personellen Ausstattung zu erarbeiten. Doch weder ist es mit Schulungen der Lehrkräfte voran gegangen noch mit dem Ausbau der Technik. Aber das war aufgrund der unsäglich verhindernden bürokratischen Abläufe in der Landesregierung und den Kommunalverwaltungen ein Schuss in den digitalen Ofen. [9] [10]” Geteilter Unterricht kein (All)heilmittel “Es zeigt sich also, dass ein komplettes Distanzlernen kaum in einem Umfang möglich ist, der das Wort “Lehre” verdient. Aber auch ein geteilter Unterricht für die Abschlussklassen ist ein Irrweg, solange weder die Gefahr einer Infektion noch die Einhaltung der Hygieneregeln auf akzeptable Weise gewährleistet ist. Uns erreichen Meldungen, dass sich in Abiturklassen ein Klima der Angst verbreitet. Einerseits Angst vor der Infektion, andererseits die Angst vor den Abschlussarbeiten. Die, verbunden mit einer unzulänglichen Vorbereitung, können den Lernenden ihre gewünschten Studien- und Berufswege verbauen. Denn anders als in 2020 wird die letzte Phase vor den Prüfungen eben nicht in kompletter Heimvorbereitung vorgenommen, weshalb auch zumindest teilweise die darauf zurück geführten Effekte [11] nicht zu erwarten sind,” erklärt Jens Berwing, Generalsekretär der PIRATEN Niedersachsen und Vater schulpflichtiger Kinder. “Dazu kommt aktuell, dass mit dem ständigen Lüften nach uns vorliegenden Meldungen die Unterrichtsräume ständig kalt sind, was die Konzentrationsfähigkeit merklich behindert. Hier macht sich nun bemerkbar, dass es Gelder für die Anschaffung von mobilen Lüftungsgeräten nur in Ausnahmefällen gab und gibt. [12] Ein Irrweg, den wir schon seit langem bemängeln [13]. Aber auch das scheint dem Minister in seinem Präsenzunterrichtswahn um jeden Preis nach wie vor egal zu sein. Der Kultusminister ist untragbar und in seinem Verantwortungsbereich in jeder Hinsicht vollkommen unfähig! Erneut [14] fordern wir daher seine unverzügliche Ablösung.” Quellen: [1] https://ots.de/YWubvm [2] https://ots.de/PrkCIZ [3] https://ots.de/4kKclw [4] https://ots.de/IqUEri [5] https://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Thomas_Ganskow [6] https://wiki.piratenpartei.de/Bundestagswahl_2021/Landesliste_NDS [7] https://twitter.com/TagesschauVor20/status/1348657660485378048?s=20 [8] https://ots.de/YZ4zF7 [9] https://ots.de/9dGsny [10] https://ots.de/NcC2KY [11] https://ots.de/5MkL0R [12] https://ots.de/X3ODv8 darin verlinkte Anlage 5 [13] https://ots.de/RCJ8vU [14] https://piraten-nds.de/2020/11/27/minister-tonne-muss-zuruecktreten/ Pressekontakt: Piratenpartei NiedersachsenThomas GanskowHaltenhoffstr. 5030167 HannoverWeb: https://piraten-nds.de/Mail: .: 0511-64692599Alle unsere Pressemitteilungen finden Sie unterhttps://piraten-nds.de/category/pressemitteilung/

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Fälschungssichere FFP2-Masken auf Papier der Bundesdruckerei

Billige minderwertige China Plagiate sollen vermieden werten – Hochwerte fälschungssichere FFP2 Masken mit Stoff der Bundesdruckerei Wer kennt das nicht, da haben wir Anfang 2020 aus China Masken bestellt und gekommen ist teils minderwertige Ware, aufgedruckte Zeichen waren teils gefälscht,

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OECD-Bildungsexperte Schleicher begrüßt Berliner Schulöffnungspläne

08.01.2021 – 09:08

Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)

BerlinBerlin (ots) Der Bildungsdirektor der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), Andreas Schleicher, hat die Pläne des Berliner Senats, die Schulen trotz Lockdowns schrittweise zu öffnen, begrüßt. Im Inforadio vom rbb sagte Schleicher am Freitag, Bildung sei immer Beziehungsarbeit und nicht nur Wissensvermittlung. “Gerade in den ersten Schul- und Lebensjahren ist der Präsenzunterricht einfach nicht ersetzbar. (…) Insofern ist der Ansatz in Berlin, wenn das die Gesundheitslage zulässt, sehr vernünftig, dass man gerade bei den kleinsten Kindern schnell anfängt, auch in begrenzten Klassen.” Bei den höheren Jahrgängen könne auch der Wechselunterricht, die Digitalisierung, etwas erreichen, so Schleicher. Gleichzeitig gab er zu bedenken, dass das digitale Angebot in Deutschland noch sehr begrenzt ist. Schleicher forderte außerdem so viel wie möglich Ersatzunterricht und Zusatzangebote in den Ferienzeiten. “Jetzt einfach zu sagen, das Schuljahr ist verloren und wir setzen das einfach irgendwann obendrauf, ist keine akzeptable Lösung.” Das ganze Interview zum Nachhören: https://ots.de/k82jNU Pressekontakt: Rundfunk Berlin-BrandenburgInforadioChef/Chefin vom DienstTel.: 030 – 97993 37400Mail: Rundfunkbeitrag für gutes Programm.

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