SKODA AUTO eröffnet hochmoderne neue Zentrale Pilothalle am Standort Mladá Boleslav

20.01.2021 – 14:49 <p class=”customer”> <a class=”story-customer” title=”weiter zum newsroom von Skoda Auto Deutschland GmbH” href=”https://www.presseportal.de/nr/28249″>Skoda Auto Deutschland GmbH</a> </p> <i><a data-category=”citylink-story-view” data-action=”click” data-label=”Citylink in Meldungsansicht” class=”story-city event-trigger” href=”https://www.presseportal.de/regional/Mlad%E1%20Boleslav” title=”News ausMladá Boleslav “>Mladá Boleslav</a> (ots)</i> Gebäude bietet optimale Voraussetzungen für

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vbw fordert mehr Entschlossenheit und Tempo für die Energiewende / Brossardt: “Wir müssen akzeptieren, dass die Energiewende in der Landschaft sichtbar wird”

vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.: München (ots) – Bei der Vorstellung des 9. Monitorings der Energiewende der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. fordert vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt mehr Entschlossenheit und Tempo beim Vollzug einer erfolgreichen …

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Höchstwert bei Frauenanteil in Dax-Vorständen zum Jahresbeginn

20.01.2021 – 13:43

Russell Reynolds Associates

München (ots)- Gesetzliche Frauenquote zeigt vor Inkrafttreten Wirkung
– Frauenanteil im Dax steigt zu Jahresbeginn auf 15,3%
– Erstmals drei Dax-Vorstände mit über 30% Frauenanteil
– Unmittelbare Ergebnis-Verantwortung haben nur wenige weibliche Vorstände Die gesetzliche Frauenquote für Vorstände börsennotierter Unternehmen zeigt bereits vor Inkrafttreten deutliche Wirkung: Zum Jahresbeginn (1. Januar 2021) erreichte der Frauenanteil der Vorstände der 30 Dax-Unternehmen mit 15,3% einen neuen Höchstwert. Nachdem der Anteil in 2020 bis Mitte des Jahres rückläufig war, stieg er innerhalb der letzten sechs Monate um zwei Prozentpunkte (von 13,3% im Juli 2020, ein Wachstum von 15%). Auch im M-Dax wurde mit 11,0% der bisher höchste Frauenanteil verzeichnet (von 10,5% im Juli 2020). Das geht aus einer Analyse der Vorstandsgremien durch die Personalberatung Russell Reynolds Associates hervor. Rechnet man die bereits für dieses Jahr beschlossenen und bekannt gegebenen Neubesetzungen von Vorstandsposten mit Frauen hinzu, beträgt der Frauenanteil im Dax 16,9% – die schnellste Steigerung der letzten zehn Jahre. Das Bundeskabinett hatte am 6. Januar dieses Jahres einen Gesetzentwurf (FüPoG II) beschlossen, nach dem in Vorständen börsennotierter und paritätisch mitbestimmter Unternehmen mit mehr als drei Mitgliedern mindestens eine Frau sitzen muss. Der Gesetzentwurf muss noch durch das parlamentarische Verfahren, soll aber in dieser Legislaturperiode verabschiedet werden. “Nach jahrelanger Diskussion und Stagnation der Frauenquote in Vorständen ist jetzt mit der Ankündigung des Gesetzes schnell Bewegung in die erste Liga der börsennotierten Unternehmen gekommen. Wir sehen eine ähnliche Entwicklung wie kurz vor dem Inkrafttreten der Frauenquote für Aufsichtsräte im Jahr 2015: Im Vorfeld stieg der Anteil neu gewählter Frauen stark an. Allerdings flachte er nach Erreichen der Mindestquote auch schnell wieder ab”, so Jens-Thomas Pietralla, Leiter der Europäischen Board & CEO Praxisgruppe bei Russell Reynolds Associates. Zum 1. Januar 2021 waren zehn Vorstandspositionen neu zu besetzen, vier davon, also 40%, gingen an Frauen. Bei den weiteren sieben bekannten Neubesetzungen von Vorständen in diesem Jahr kommen nach jetziger Planung vier Frauen und drei Männer zum Zug. Mit dem Jahreswechsel haben auch erstmals drei Dax-Unternehmen (Deutsche Telekom, SAP, Allianz) mehr als 30% Frauen im Vorstand, 2020 traf das noch auf kein Dax-Unternehmen zu; acht Dax-Unternehmen hatten zum 1. Januar 2021 weiterhin keine Frau im Vorstand; zum 1. Februar verringert sich die Zahl auf sieben, zum 1. April auf sechs, weil zunächst Bayer und dann E.ON Frauen in ihre Vorstände berufen. Der rasche Anstieg des Frauenanteils könnte allerdings durch die Erweiterung des Dax auf 40 Mitglieder ab September 2021 gebremst werden. Denn die aktuell als Dax-Aufsteiger gehandelten Unternehmen haben unterdurchschnittliche Frauenanteile und würden die Quote nach heutigem Stand von 16,9% auf 15,4% drücken. Im europäischen Ländervergleich liegt Deutschland trotz des jüngsten Anstiegs auch jetzt noch nicht auf den vorderen Plätzen. Da der Frauenanteil in Ländern wie Großbritannien, Finnland, den Niederlanden und Dänemark zuletzt noch schneller zugenommen hat, erreicht Deutschland nur Platz neun (von elf führenden Ländern Europas). “Trotz der raschen Veränderung bleibt viel zu tun. Zum Beispiel zeigt sich bei detaillierterer Betrachtung, dass der Großteil der Frauen weiterhin auf Positionen ohne unmittelbare Ergebnis- (P&

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Nach Gesetzesbeschluss: RECUP- und REBOWL-Pfandsystem rüstet Gastronomie für Mehrweg-Pflicht

20.01.2021 – 13:16

reCup GmbH

München/Berlin (ots) Das Bundeskabinett hat heute die Novelle zur Änderung des Verpackungsgesetzes beschlossen. Restaurants, Cafés und Bistros sind ab 2023 verpflichtet, ihrer Kundschaft den Coffee-to-go oder das Take-away-Gericht in einem Mehrwegbehältnis anzubieten. Das Mehrwegsystem RECUP und REBOWL bietet deutschlandweit zusammen mit über 5.000 Ausgabestellen Konsument*innen sowie Gastronom*innen eine unkomplizierte und kostensparende Mehrweg-Alternative. Dabei setzt das Unternehmen, wie auch das Bundesumweltministerium, auf das System von Pfand. Das Bundeskabinett hat heute dem Vorschlag von Bundesumweltministerin Svenja Schulze zu einer Änderung des Verpackungsgesetzes zugestimmt. Gastronomie, die Waren zum Mitnehmen verkauft, ist demnach ab 2023 dazu verpflichtet, ihrer Kundschaft wiederverwendbare Becher oder Behälter als Alternative zu den Einwegverpackungen anzubieten. Eine Ausnahme gilt dabei für Geschäfte mit einer Verkaufsfläche bis 80 Quadratmetern und maximal fünf Mitarbeitern. Bundesumweltministerin Svenja Schulze: “Mein Ziel ist, dass Mehrweg-Boxen und Mehrweg-Becher für unterwegs der neue Standard werden.” RECUP- und REBOWL-Pfandsystem als Lösung An diesem Ziel arbeitet auch die reCup GmbH aus München und etablierte schon vor 4 Jahren ein Pfandsystem für To-go-Becher und Take-away-Schalen, das sich mittlerweile über ganz Deutschland erstreckt. “Das RECUP- und REBOWL-Pfandsystem zeigt, dass Mehrweg funktioniert”, so Fabian Eckert, Geschäftsführer der reCup GmbH, heute bei der Pressekonferenz des Bundesumweltministeriums. “Wir wissen, dass die Gastronomie momentan vor großen Herausforderungen steht, aber wir sind uns sicher, dass wir diese gemeinsam meistern werden”, so Eckert weiter. Das Pfandsystem der reCup GmbH, welches zusammen mit Partnern wie Shell, Alnatura, McDonalds oder Bio Company Einwegmüll einspart, zeigt, dass die Mehrweg-Alternative weder mehr kosten muss, noch einen Verlust der To-go-Mentalität bedeutet. Mit dem flächendeckenden Pfandsystem für Mehrwegbehälter bietet die reCup GmbH als First-Mover bereits heute die Mehrweg-Lösung für die Gastronomie, die heute im Bundeskabinett beschlossen wurde. Aktuell können Gastronom*innen das Pfandsystem rund um die RECUP-Becher und REBOWL-Schalen kostenlos für 3 Monate testen. Warum die reCup GmbH auf Pfand setzt Dass das System von Pfand in Deutschland funktioniert, unterstreicht der Beschluss des Kabinetts, die Pfandpflicht auf sämtliche Getränkeflaschen aus Einwegkunststoff sowie Getränkedosen zu erweitern. Auch RECUP und REBOWL zeigen, dass ein analoges Pfandsystem Mehrweg der breiten Masse zugänglich macht. Das Pfandsystem ist einfach zu nutzen, RECUP und REBOWL verzichten hierbei ganz bewusst auf eine App-Registrierung, denn so werden die Einstiegshürden sowohl für ihre Partner*Innen als auch für Nutzer*Innen möglichst gering gehalten. Es gibt keine fehleranfällige Technik im Hintergrund. Der Tauschhandel per Pfand ist ein geläufiges System, das allen Alters- und Gesellschaftsschichten zugänglich ist und sich ganz unkompliziert in den Alltag integrieren lässt. Den Vorteil dieses Systems sieht auch die Ministerin: “Wenn sie (die Mehrweg-Behälter) ein Pfand haben, dann gibt es einen höheren Anreiz, sie zurückzubringen und eben nicht draußen liegenzulassen”, so Umweltministerin Svenja Schulze. Über die RECUP GmbH Das im September 2016 von Fabian Eckert und Florian Pachaly gegründete Unternehmen RECUP GmbH bietet mit den beiden deutschlandweiten Pfandsystemen RECUP und REBOWL eine einfache, attraktive und nachhaltige Alternative zu Einwegverpackungen. Die zirkulären Pfandsysteme basieren auf zu 100% recyclebaren Mehrwegbehältern, RECUP auf Coffee-to-go-Bechern und REBOWL auf Take-away-Schalen. Die Pfandsysteme sind einfach zu nutzen und funktionieren ohne App-Registrierung oder Voranmeldung. Mit mittlerweile rund 45 Mitarbeitern*innen und über 5.300 Cafés, Restaurants, Bäckereien, Kiosken und Tankstellenstationen arbeitet die reCup GmbH an der bundesweiten Erweiterung der beiden Pfandsysteme. Ziel des unter anderem von der Deutschen Umwelthilfe e.V. als “Best Practice” ausgezeichneten Unternehmens ist es, Einweg überflüssig zu machen, die gesellschaftliche Sensibilisierung zum Thema Verpackungsmüll weiter voranzutreiben und dazu anzuregen, das allgemeine Konsumverhalten zu überdenken. Weitere Informationen zu RECUP unter www.recup.de. Weitere Informationen zu REBOWL unter www.rebowl.de Pressekontakt: Greta Mager | Presse & ÖffentlichkeitsarbeitT: +49 176 7320 4474E: | www.recup.dereCup GmbH | Hofmannstraße 52 | 81379 München

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Homeoffice als Corona-Maßnahme jetzt durchsetzen!

Zu der neuen Corona–Maßnahme mit der Unternehmen verpflichtet werden, Homeoffice zu ermöglichen, erklärt Beate Müller-Gemmeke, Sprecherin für ArbeitnehmerInnenrechte und aktive Arbeitsmarktpolitik:
Früher wäre besser gewesen. In der vergangenen Sitzungswoche hat die Koalition noch mehrheitlich unseren Antrag abgelehnt, mithilfe einer Arbeitsschutzverordnung die Unternehmen befristet zu verpflichten, ihren Beschäftigten Homeoffice zu ermöglichen, wenn die Tätigkeit es zulässt. Gestern wurde dies nun von Bund und Ländern beschlossen. Das war überfällig. Denn Kontakte können nicht nur im Privaten reduziert werden. Nur mit verpflichtenden Kontaktbeschränkungen auch in der Arbeitswelt können Infektionen stärker eingedämmt werden. Und nur so, mit deutlich weniger Infektionen, bekommen wir auch die Teile der Wirtschaft wieder zum Laufen, die von Schließungen betroffen sind.
Gleichzeitig bietet mehr Homeoffice auch mehr Schutz für alle. Denn so werden auch Busse und Bahnen leerer. Das schützt diejenigen, die im Supermarkt arbeiten oder Pflegepersonal, das nicht im Homeoffice arbeiten kann. Bundesarbeitsminister Heil muss jetzt dafür sorgen, dass auch diese Menschen den bestmöglichen Infektionsschutz bekommen.
Gleichzeitig muss sich die Bundesregierung auch an die eigene Nase fassen und Homeoffice in den Ministerien und nachgeordneten Bundesbehörden durchsetzen. Denn hier hapert es noch. Das geht aus einer DGB-Studie und verschiedenen Schreiben hervor, die unsere Fraktion in den letzten Tagen erreicht haben. Die neue Arbeitsschutzverordnung darf nicht nur auf dem Papier stehen. Heil muss sie jetzt durchsetzen – auch in den regierungseigenen Häusern.

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Deutsche Geflügelwirtschaft kritisiert nationalen Alleingang beim Ausstieg aus Kükentöten als zu kurz gegriffen

20.01.2021 – 12:12

Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V.

Berlin (ots) Der heute vom Bundeskabinett verabschiedete Gesetzesentwurf zum Verbot des Tötens von Hahnenküken bringe nur eine deutsche Teillösung des Problems und innerhalb der EU immense Wettbewerbsnachteile für die heimische Geflügelwirtschaft, sagt Friedrich-Otto Ripke, Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V. (ZDG): “Der Ausstieg aus dem Kükentöten ist richtig. Wir als deutsche Geflügelwirtschaft begrüßen diesen Schritt ausdrücklich. Bereits seit rund 15 Jahren investieren wir viel Geld und Know-how in Verfahren, die diesen Weg möglich machen – mit realen und praktikablen Lösungsansätzen.” Allerdings sieht die deutsche Geflügelwirtschaft in dem jetzt verabschiedeten Gesetzesentwurf wieder einmal einen nationalen Alleingang der Bundesregierung. Das Gesetz hat keine ausreichende Faktenbasis und gilt nicht im europäischen Ausland. Das sind zwei schwerwiegende Mängel, kritisiert der Verband. Die Folge sind immense Wettbewerbsnachteile für die deutsche Geflügelwirtschaft, weil innerhalb der EU weiter Eier aus Brütereien verkehren, die männliche Küken am ersten Lebenstag töten. Diese Eierprodukte stehen ganz legal im deutschen Lebensmitteleinzelhandel oder werden im Großverbrauchersegment verarbeitet. Hinzu kommt, dass weibliche Küken aus ausländischen Brütereien, die Kükentöten praktizieren, weiterhin in Deutschland als angehende Junghennen eingestallt werden dürfen. Kleinere Brütereien vor dem Aus “Diese Tatsache wird kleinere deutsche Brütereien die Existenz kosten. Gerade die deutschen Züchter und Brüter sind es aber, die maßgeblich zum aktuellen Tierwohlfortschritt beigetragen haben”, wird Ripke deutlich. “Wenn die Politik durchschlagendes Interesse daran hätte, männliche Küken vollumfänglich zu schützen, müsste sie entschlossen auf EU-Ebene aktiv geworden sein, mit dem Ziel, einen verbindlichen Rechtsrahmen für den europäischen Wirtschaftsraum zu schaffen. Alles andere ist Augenwischerei. Das führt nur dazu, dass unser niedriger deutscher Selbstversorgungsgrad bei Eiern von rund 70 % weiter sinkt und Arbeitsplätze in der deutschen Geflügelwirtschaft gefährdet werden”, so der ZDG-Präsident. Das Gesetzt sieht vor, dass in Deutschland produzierte Eier bis Ende 2021 aus ausschließlich kükentötenfreien Lieferketten kommen. Henner Schönecke, Vorsitzender vom Bundesverband Ei, unterstreicht: “Das ist für die deutschen Brütereien und Eiererzeuger unter den aktuellen Voraussetzungen kaum zu leisten – selbst wenn wir sämtliche heute verfügbaren Lösungsansätze wie Geschlechtsbestimmungsverfahren, Zweinutzungshühner und Junghahnaufzucht einsetzen. Dazu sind die Kosten dafür unverhältnismäßig hoch und mit den derzeitigen Eier-Erlösen nicht zu decken.” Übergangszeit bis Ende 2023 notwendig, aber keine Garantie Mit den von der deutschen Geflügelwirtschaft bereits angewandten Geschlechtsbestim-mungsverfahren sind in 2020 rund 6 Millionen Eier selektiert worden. Mit der alternativen Junghahnmast haben die Brütereien mindestens weiteren 5 Millionen Küken das Leben gerettet. Bei über 40 Millionen weiblichen Küken, die jedes Jahr in Deutschland schlüpfen, zeigen diese Zahlen anschaulich, dass bis Ende 2021 nicht erreicht werden kann, ebenso viele männliche Küken entweder nicht zum Schlüpfen kommen zu lassen oder zu mästen. Insofern begrüßt der Verband die Übergangszeit bis Ende 2023 als mindestens notwendig. Dennoch bleiben die deutschen Erzeuger skeptisch, ob exakt zum Stichtag 31.12.2023 Vollzug gemeldet werden kann, wie es das Gesetz fordert. Ohne die Aussicht auf neue Baugenehmigungen für Junghahn-Mastställe und ohne belastbare Hinweise aus Wissenschaft und Forschung auf zeitlich nah am Brutbeginn messende Geschlechtsbestimmungsverfahren, ist der Ausstieg aus dem Kükentöten fraglich. “Wir als deutsche Geflügelwirtschaft wollen den Ausstieg mit allen praktikablen Mitteln!” fasst Friedrich-Otto Ripke zusammen. Über den ZDG Der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V. vertritt als berufsständische Dach- und Spitzenorganisation die Interessen der deutschen Geflügelwirtschaft auf Bundes- und EU-Ebene gegenüber politischen, amtlichen sowie berufsständischen Organisationen, der Öffentlichkeit und dem Ausland. Die rund 8.000 Mitglieder sind in Bundes- und Landesverbänden organisiert. Pressekontakt: ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V.Michael SteinhauserClaire-Waldoff-Str. 7 | 10117 BerlinTel. 030 288831-40 | Fax 030 288831-50E-Mail: | Internet: www.zdg-online.de

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Benzin und Diesel leicht verteuert / Ölpreis ähnlich hoch wie vor Wochenfrist

20.01.2021 – 12:08 ADAC München (ots) Die Kraftstoffpreise in Deutschland sind im Vergleich zur vergangenen Woche leicht gestiegen. Der Preis für einen Liter Super E10 kletterte um 0,6 Cent auf 1,354 Euro im bundesweiten Durchschnitt. Diesel verteuerte sich binnen Wochenfrist

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Kontrollfunktion der Betriebsräte ist systemrelevant

„Die Ankündigung von Bundeswirtschaftsminister Altmaier, man werde Kontrollen auf Einhaltung des Infektionsschutzes am Arbeitsplatz ,kaum brauchen’, ist haarsträubend. Der Bundesregierung ist bekannt, dass in jedem fünften Betrieb keine speziellen Corona-Schutzmaßnahmen umgesetzt werden. Trotzdem bleibt es bei bloßen Appellen. Das ist unverantwortlich”, kommentiert Klaus Ernst, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE und Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Energie, die neuen Beschlüsse zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Ernst weiter:
„Eine wichtige Rolle bei der Kontrolle des Infektionsschutzes am Arbeitsplatz spielen Betriebsräte. Sie können Beschwerden der Mitarbeiter nachgehen und Verbesserungen durchsetzen. Deshalb ist es zwingend notwendig, dass die Arbeit von Betriebsräten auch in der Krise vollumfänglich geschützt und als systemrelevant anerkannt wird. Unabhängig davon sind Arbeitsschutzkontrollen der Behörden erforderlich. Nur so wird sichergestellt, dass die schwarzen Schafe nicht weiterhin russisches Roulette mit der Gesundheit ihrer Beschäftigten spielen können. Darüber hinaus ist die Forderung Thüringens nach einer Teststrategie für Betriebe, den öffentlichen Dienst und Bildungs- und Betreuungseinrichtungen unbedingt umzusetzen.”

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Corona und Autofahren: Das gilt im Lockdown / ADAC Straßenwacht leistet uneingeschränkt Pannenhilfe

20.01.2021 – 11:15 ADAC München (ots) Die für den Lockdown getroffenen Einschränkungen gelten auch für Autofahrer. Das Autofahren ist grundsätzlich erlaubt, Ausflüge sind allerdings örtlich untersagt und auch auf die jeweiligen Ausgangssperren müssen Autofahrer achten. Darauf weist der ADAC hin.

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Aiways jetzt auch in Frankreich: Exklusive Partnerschaft mit Car East France

20.01.2021 – 11:00 <p class=”customer”> <a class=”story-customer” title=”weiter zum newsroom von Aiways Automobile Europe GmbH” href=”https://www.presseportal.de/nr/150402″>Aiways Automobile Europe GmbH</a> </p> <i><a data-category=”citylink-story-view” data-action=”click” data-label=”Citylink in Meldungsansicht” class=”story-city event-trigger” href=”https://www.presseportal.de/regional/M%FCnchen” title=”News ausMünchen “>München</a> (ots)</i></p><pre class=”xmllist”>- Marktstart auch in Frankreich mit digitalen

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Das Miteinander gestalten

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Staatsministerin Annette Widmann-Mauz, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, bei der Übergabe des Integrationsberichtes.
Die Vorsitzenden der Fachkommission Integrationsfähigkeit, Derya Çağlar und Ashok Sridharan, haben am Mittwoch in einer virtuellen Zusammenkunft den Bericht “Gemeinsam die Einwanderungsgesellschaft gestalten” an Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie der Staatsministerin für Migration, Flüchtlinge und Integration, Annette Widmann-Mauz übergeben. Anwesend waren auch Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und Markus Kerber, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat.

Video Bericht zum Stand der Integrationspolitik
Chancen und Gefahren
In ihrem Abschlussbericht gibt die unabhängige Fachkommission einen Überblick über den Stand und die Zukunft der Integrationspolitik in Deutschland. Der Fokus liegt auf dem Zusammenhang von Migration und Integration sowie den Themenfeldern Sprachförderung, Arbeitsmarktintegration, Bildung, Wohnen und Gesundheit. Auch der gesellschaftliche Zusammenhalt und die Gefahren durch Rassismus, Rechtsextremismus und Terrorismus werden im Bericht angesprochen. Die Fachkommission hat eine eigene Webseite eingerichtet, auf der sie ihren Bericht und ihre fortlaufende Arbeit ausführlich darstellt. 
Die Empfehlungen werden innerhalb der Bundesregierung und im Kabinett beraten. Danach wird der Bericht an den Deutschen Bundestag und den Bundesrat übergeben.
Integration ist eine Daueraufgabe für alle
Die Bundeskanzlerin erklärte, dass durch die sehr große Zuwanderung der letzten Jahre ein Aufgabenberg vor uns liege, wo viel Integrationsarbeit geleistet werden müsse. “Das geht sowohl an die staatlichen Ebenen als auch immer an die beteiligten Menschen”, so Merkel. Auf das Thema Integration und Zuwanderung sei ein großes Augenmerk zu legen, damit uns nicht die bereits erzielten Erfolge verloren gehen. Die Mitglieder der Fachkommission möchten die Integration von Migration entkoppeln und umfassender als bisher verstehen. Integration ist ein Prozess, der die Gesellschaft als ganze betrifft und braucht daher die Anstrengungen aller. Zugleich ist Integration eine Daueraufgabe.
In Deutschland ein neues “Wir” schaffen
Nach Überzeugung der Fachkommission ist es erforderlich, ein offenes Selbstverständnis von “Deutschsein” mit Zugehörigkeitskriterien zu entwickeln. Damit soll die Diversität des Einwanderungslandes Deutschland unterstrichen und die Grundlage für ein gutes Miteinander geschaffen werden, ein neues “Wir”. Trotzdem werde es immer auch verschiedene Vorstellungen und kontroverse Debatten darüber geben, wie Migrations- und Integrationspolitik zu gestalten sind.
Der unabhängigen Kommission gehören 24 Mitglieder aus Wissenschaft und Praxis an. Den Vorsitz haben Derya Çağlar, Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin, und Ashok Sridharan, Oberbürgermeister a.D. der Bundesstadt Bonn.
Migration als Chance begreifen
“Es werden gut ausgebildete Fachkräfte eine Chance haben, und insofern ist Bildung und Berufsausbildung dann natürlich ein zentraler Punkt, um geleichwertige Chancen auch wirklich zu ermöglichen”. Das erklärte Bundeskanzlerin Merkel bei der Übergabe des Berichts. Die Fachommission ist der Auffassung: Der Anteil der Eingewanderten und ihrer Nachkommen an der Bevölkerung in Deutschland werde in den nächsten Jahrzehnten weiter steigen.
Mit Migration verbinden sich viele Chancen. Offene Gesellschaften können von steigender kultureller und sozialer Vielfalt profitieren. Wenn die Integration in den Bildungs- und Arbeitsmarkt gelingt, können sich daraus erhebliche wirtschaftliche Gewinne und auch fiskalische Erträge für den Sozialstaat ergeben. Insbesondere angesichts des demografischen Wandels.
Integration bedeutet Teilhabe
Einwanderung erhöht die Vielfalt, das wird im Bericht verdeutlicht. Inzwischen ist gut ein Viertel der Bevölkerung in Deutschland selbst eingewandert oder stammt von Einwanderinnen und Einwanderern ab. Eine chancengleiche Teilhabe zu gewährleisten, bedeutet darauf hinzuarbeiten, dass Angehörige aller gesellschaftlichen Gruppen entsprechend ihree Qualifikationen und Fähigkeiten auf allen Hierarchieebenen adäquat vertreten sind. Das gilt für Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Medien und Zivilgesellschaft.
Die Kommission vertritt die Meinung, in diesem Sinne eine Öffnung staatlicher Institutionen zu forcieren, die sich an der gesellschaftlichen Diversität orientiert. Denn staatliches Handeln hat eine Signalwirkung für die Gesamtgesellschaft. Dies gilt für Eingewanderte und ihre Nachkommen ebenso wie für andere tendenziell benachteiligte gesellschaftliche Gruppen.
Bereits im Koalitionsvertag wurde festgelegt, dass eine Fachkommission der Bundesregierung eingesetzt wird, die sich mit den Rahmenbedingungen der Integrationsfähigkeit befasst und einen entsprechenden Bericht dem Deutschen Bundestag zuleitet.

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Elitepanel 2021: Deutsche Spitzen-Manager und Politiker setzen große Hoffnungen auf neuen US-Präsidenten

20.01.2021 – 11:00

Capital, G+J Wirtschaftsmedien

Berlin (ots) Überwältigende Mehrheit erwartet bessere Beziehungen zu den USA – und bessere Geschäftsaussichten / Kein Kurswechsel gegenüber China / Elitepanel 2021 des IfD Allensbach befragt über 500 Manager, Politiker und Leiter*innen von Bundesbehörden Die Top-Entscheider aus Wirtschaft und Politik in Deutschland blicken mit hohen Erwartungen und großem Optimismus auf den neuen US-Präsidenten Joe Biden. Dies zeigen die Ergebnisse der renommierten Umfrage Elitepanel des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Wirtschaftsmagazins Capital und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ). Demnach erwarten 96 Prozent der befragten Manager und Spitzenpolitiker, dass sich das deutsch-amerikanische Verhältnis unter Biden verbessern wird. Für US-Unternehmen erwarten 40 Prozent der Befragten einen positiven Effekt durch Bidens Politik, nur 4 Prozent rechnen mit einer Belastung für US-Unternehmen. Gegenüber der Amtseinführung Donald Trumps vor vier Jahren ist dies eine deutliche Verbesserung, damals hatten immerhin 35 Prozent der befragten deutschen Manager und Politiker angegeben, die mutmaßlich nationalistischere Politik Trumps werde US-Unternehmen belasten, und nur 33 Prozent hatten erwartet, Trumps Politik werde US-Unternehmen nutzen. Auch für deutsche Unternehmen sind die befragten Entscheider ausgesprochen optimistisch: 63 Prozent erwarten, dass deutsche Unternehmen von Bidens Politik profitieren werden, bei Trump dachten dies nur vier Prozent. Umgekehrt ist der Anteil derer, die von der Agenda des künftigen US-Präsidenten Schaden für deutsche Unternehmen erwarten, von 43 Prozent Ende 2016 auf nur noch ein Prozent gefallen. Für die deutsche Konjunktur sind die Entscheider dagegen eher skeptisch gestimmt. Lediglich 16 Prozent der Befragten setzen auf einen schnellen, kräftigen und dauerhaften Aufschwung in den kommenden sechs Monaten, 40 Prozent dagegen auf einen eher schwachen Aufschwung. 28 Prozent der Befragten stellen sich sogar auf einen weiteren Abschwung ein. Mit 87 Prozent ist die große Mehrheit aller Befragten überzeugt, dass die deutsche Wirtschaft das Niveau von vor der Corona-Pandemie erst im Jahr 2022 wieder erreichen wird. Dass die Corona-Pandemie die Unternehmen noch lange beschäftigen wird, zeigt sich auch an den konkreten Konsequenzen, die viele Manager aus der Pandemie ziehen wollen: So geben 82 Prozent der befragten Unternehmenslenker an, sie wollten die Anzahl von Dienstreisen auch langfristig reduzieren, 66 Prozent wollen bei einer stärkeren Nutzung des Homeoffice bleiben. 37 Prozent der befragten Chefs wollen deshalb auch Büroflächen reduzieren oder haben dies bereits getan. Das “Capital / F.A.Z. Elite-Panel” ist Europas am prominentesten besetzte Führungskräfte-Umfrage. Das Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) führt sie seit 1987 für das Wirtschaftsmagazin ‘Capital’ durch, seit 2015 ist die F.A.Z. als zweiter Auftraggeber dabei. Unter den aktuell 517 befragten Top-Entscheidern aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung sind 100 Vorstände von Unternehmen mit mehr als 20 000 Mitarbeitern, 20 Minister und Ministerpräsidenten sowie 27 Behördenchefs. Die Interviews wurden von Anfang Dezember 2020 bis Anfang Januar 2021 geführt. Pressekontakt: Isabelle HaeslerPR / Kommunikation CapitalTel: 040-3703 3706Mail:

Original-Content von: Capital, G+J Wirtschaftsmedien, übermittelt durch news aktuell

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Transparente Vermögensberatung für alle: wealthpilot erhält Kapital für Expansion in neue Marktsegmente

20.01.2021 – 10:44

Wealthpilot

München (ots) wealthpilot schöpft das volle Potential aus dem Vermögensmanagement für Endkunden, Vermögensberater und Banken – Gemäß diesem Motto will wealthpilot für Endkunden von Vermögensberatungen, Banken und Versicherungen das Financial Home der Zukunft errichten. Zur Weiterentwicklung der entsprechenden Software-as-a-Service-Plattform (SaaS) hat das Münchner FinTech in einer Finanzierungsrunde 8 Millionen Euro erhalten. Davon stammen 3,4 Millionen Euro vom neuen Investor Seventure, die verbleibende Summe von den Altinvestoren Bayern Kapital, MIG Fonds sowie einem Konsortium von Business Angels. wealthpilot betreibt eine digitale Plattform, die hybride Vermögensberatung ermöglicht: Auf eine digitalisierte Aggregation von Finanzinformationen des Kunden baut eine individuelle Beratung durch den Vermögensberater auf. Das Modell ist erfolgreich: Mit 42 Milliarden Euro hat sich die Summe der auf der Plattform hinterlegten Vermögenswerte seit Mitte 2018 verzehnfacht. Mit den Mitteln will wealthpilot das Team sowie das Produkt weiter ausbauen, das starke Wachstum in den bewährten Marktsegmenten fortführen und neue Bereiche bei Versicherungen erschließen. Ein großer Teil der sogenannten Mass-Affluent – das sind Menschen aus der wohlhabenden Mittelschicht mit einem hohen Grad an liquiden Vermögenswerten – wird bei der finanziellen Beratung und Planung vernachlässigt. Das Problem der finanziellen Versorgungslücke in dieser weltweit rund eine halbe Milliarde umfassenden Bevölkerungsschicht will wealthpilot durch hybride Beratung lösen. Idee der hybriden Vermögensberatung ist es, die Vorteile einer datengetriebenen, digitalen Vermögensplattform, wie z.B. eine transparente Analyse zu allen Vermögenswerten, mit einer umfassenden und persönlichen Beratung zu kombinieren. Die SaaS-Plattform von wealthpilot aggregiert, analysiert und plant auf Wunsch des Endkunden automatisch alle seine Finanzinformationen, unabhängig von Asset-Klasse und Finanzinstitut, und zeigt diese per Knopfdruck in einer digitalen Übersicht. Von der Immobilie über Aktienfonds, Depots und Sichteinlagen bis hin zur fondsgebundenen Lebensversicherung. Damit kann der Kunde zusammen mit seinem Bankberater, Makler oder Vermögensverwalter eine personalisierte und ganzheitliche Finanzstrategie erstellen. Die Technologie reicht dabei weit über PSD2-Standards und klassisches Multibanking hinaus. Die Datenhoheit bleibt stets beim Kunden. Mit dem frischen Kapital will wealthpilot auch die Datenaggregation in der Tiefe und Breite stärker ausbauen, so dass künftig neben dem Ausbau der bestehenden Datenschnittstellen für die liquiden Anlagen noch mehr Vermögenswerte wie Immobilien und auch Beteiligungen in der transparenten Übersicht verfügbar sind. “So schafft wealthpilot die Voraussetzungen dafür, dass jeder Klarheit darüber bekommt, wie seine finanzielle Situation aussieht und wie darauf basierend die individuellen finanziellen Lebensziele erreicht werden können”, erklärt Stephan Schug, der Co-CEO von wealthpilot. “Wir wollen dem Endkunden ein Zuhause für seine Vermögenswerte geben. Heute und in Zukunft liegt diese neue Heimat auf einer digitalen Plattform, die alle Vermögenswerte in einer hohen Datenqualität aggregiert sowie analysiert und auf der eine persönliche Finanzstrategie mit dem Berater erarbeitet und umgesetzt werden kann.” Mit der Software-Lösung des Münchner FinTechs arbeiten mittlerweile mehr als 8.500 Banken, Versicherungen, Vermögensverwalter und Vermögensberater und deren Endkunden – und die über die Plattform gemanagten Vermögenswerte der Endkunden konnte wealthpilot auf 42 Milliarden Euro erhöhen. Zu den Kunden zählen namhafte Kreditinstitute wie die Berliner Volksbank, die Volksbank Mittelhessen, verschiedene Geldinstitute aus der Sparkassen-Finanzgruppe, aber auch die Helvetia Lebensversicherung. Nebst der Optimierung der Datenaggregation will wealthpilot die neuen Mittel dafür einsetzen, das Team zu stärken und den Vertrieb weiter auszubauen mit dem Ziel, das exklusive Vermögensmanagement sowohl national als auch international einer breiten Bevölkerungsschicht zugänglich zu machen. “Wir freuen uns, wealthpilot in Zukunft bei seiner Expansionsstrategie zu unterstützen. Diese Finanzierungsrunde ermöglicht es wealthpilot nicht nur, weiterhin die Bedürfnisse einer stetig wachsenden Bevölkerungsschicht hinsichtlich des Managements ihres Vermögens zu unterstützen, sondern auch eine globale Vermögens-Management-Lösung anzubieten, die alle Arten von Vermögenswerten abbilden kann. Wir sind überzeugt, dass wealthpilot in Zukunft zu den führenden paneuropäischen FinTechs zählen wird”, sagt Andreas Schenk, Venture Partner im Digital Technologies-Team bei Seventure Partners. “Die Wachstumsraten von wealthpilot sind nach wie vor beeindruckend”, sagt Bayern-Kapital-Geschäftsführer Dr. Georg Ried. “Die Corona-Krise hat die Digitalisierung im Finanzsektor noch einmal enorm beschleunigt. In den vergangenen Jahren hat sich das innovative Unternehmen beeindruckend weiterentwickelt – und wir sehen nach wie vor erhebliches Wachstums- und Expansionspotenzial. Deshalb unterstützen wir wealthpilot gerne bei seinen nächsten Wachstumsschritten.” “Im heutigem Niedrigzinsumfeld müssen sich Anleger proaktiver mit ihrer Vermögenslage auseinandersetzten”, sagt Boris Bernstein, Venture Partner bei MIG Fonds. “Wir sehen ein großes Potenzial für wealthpilot, da sie Beratern und Endkunden hilft, gemeinsam finanzielle Ziele zu planen und besser umzusetzen. Das Wachstum durch die Krise im letzten Jahr zeigt, dass das Angebot sehr gut ankommt.” Über wealthpilot: Die wealthpilot GmbH mit Sitz in München und Graz ist ein schnell wachsendes Technologieunternehmen und liefert eine digitale Infrastruktur für die persönliche Vermögensberatung der Zukunft. Die Software-as-a-Service-Plattform (SaaS) ist eine der führenden Lösungen im hybriden Vermögensmanagement und ermöglicht Banken, Vermögensverwaltern und -beratern eine Symbiose aus digitaler und persönlicher Vermögensberatung. wealthpilot ist bereits bei über 8.500 Kooperationspartnern im Einsatz, die Vermögenswerte von über 42 Mrd. Euro mit wealthpilot analysieren und planen. Mehr Informationen unter: www.wealthpilot.de Über Seventure Partners: Seventure Partners ist eine führende Venture Capital Gesellschaft in Europa mit einem Fondsvolumen von 850 Mio. EUR, welches Ende 2020 verwaltet wurde. Seit 1997 investiert Seventure Partners in innovative Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial in zwei Bereichen: Biowissenschaften in Europa, Israel, Asien und Nordamerika sowie digitale Technologien in Frankreich und Nordeuropa. Bei den digitalen Technologien liegen die drei Hauptschwerpunkte bei FinTech / Insurtech, Retailtech und anderen digitalen innovativen Lösungen. Die Investitionen können zwischen 500.000 und 10 Mio. EUR pro Runde oder bis zu 20 Mio. EUR pro Unternehmen umfassen, wobei sowohl Early Stage, Late Stage, Growth sowie Pre-IPO im Fokus liegen. Seventure Partners ist eine Tochtergesellschaft von Natixis Investment Managers, die zu den weltweit größten Vermögensverwaltungsunternehmen zählt. Natixis ist an der Pariser Börse notiert und die Corporate Finance-, Management- und Finanzdienstleistungsbank von BPCE, der zweitgrößten Bankengruppe in Frankreich. Mehr Informationen unter: www.seventure.com / Twitter: @SeventureP Über Bayern Kapital: Die Bayern Kapital GmbH mit Sitz in Landshut wurde auf Initiative der Bayerischen Staatsregierung 1995 als 100-prozentige Tochtergesellschaft der LfA Förderbank Bayern gegründet. Bayern Kapital stellt als Venture-Capital-Gesellschaft des Freistaats Bayern den Gründern innovativer High-Tech-Unternehmen und jungen, innovativen Technologieunternehmen in Bayern Beteiligungskapital zur Verfügung. Bayern Kapital verwaltet derzeit zwölf Beteiligungsfonds mit einem Beteiligungsvolumen von rund 500 Millionen Euro. Bislang hat Bayern Kapital rund 350 Millionen Euro Beteiligungskapital in rund 290 innovative technologieorientierte Unternehmen aus verschiedensten Branchen investiert, darunter Life Sciences, Software & IT, Werkstoffe & Neue Materialien, Nanotechnologie sowie Umwelttechnologie. So sind in Bayern über 8.000 Arbeitsplätze dauerhaft in zukunftsfähigen Unternehmen entstanden. Mehr Informationen unter: www.bayernkapital.de Über die MIG AG: Die MIG Verwaltungs AG (MIG AG), München, zählt zu den führenden deutschen VC-Investoren. MIG investiert über die MIG Fonds in junge Deep Tech- und Life Sciences-Unternehmen im deutschsprachigen Europa und darüber hinaus. Das Unternehmen hat bisher rund 580 Millionen EUR in über 40 Unternehmen investiert. MIGs Portfoliounternehmen entwickeln Innovationen in den Bereichen Biopharmazeutika, künstliche Intelligenz/maschinelles Lernen, Quantentechnologien, Digitalisierung/IOT, Präzisionsmedizin und Digital Health. Aktuell besteht das MIG-Beteiligungsportfolio aus 28 Unternehmen. MIGs Investment-Team besteht aus einer engagierten Expertengruppe von Ingenieuren, Biologen, Wissenschaftlern und Investoren, die in analytischen und kreativen Prozessen Risiken und Chancen von Geschäftsmodellen und Technologien bewerten. Ihre Reputation, ihre Erfahrung und ihr Netzwerk ermöglichen einen hervorragenden Zugang zu Unternehmen, Institutionen und Entscheidern, um das Wachstum ihrer Portfoliounternehmen zu unterstützen. Mehr Informationen unter: www.mig.ag, www.mig-fonds.de Pressekontakt wealthpilot: IWK Communication Partner Ira Wülfing / Andreas Klein+49. 89. 2000

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KfW Research: Mittelstand stellt Innovationstätigkeit in Corona-Krise zurück, Entwicklung bei Digitalisierung ambivalent

20.01.2021 – 10:14

KfW

Frankfurt am Main (ots)- Corona-Beschränkungen sorgen für kurzfristigen Digitalisierungs- und Innovationsschub
– Strategische, längerfristig angelegte Vorhaben aufgrund von finanziellen Engpässen häufig zurückgestellt oder zeitlich gestreckt
– Insbesondere kleine Mittelständler agieren zurückhaltender Lockdown und Kontaktbeschränkungen in Folge der Corona-Pandemie haben im Mittelstand für einen kurzfristigen Digitalisierungs- und Innovationsschub gesorgt. Die angespannte finanzielle Situation hat jedoch im weiteren Krisenverlauf für mehr Zurückhaltung bei den Innovationsaktivitäten gesorgt. Dies ergab eine Sonderbefragung im Rahmen des KfW-Mittelstandspanels im September 2020. Daraus ging hervor, dass 25 % der Mittelständler ihre Innovationsaktivitäten aufgrund der Corona-Krise zurückgefahren, aber nur 10 % ihre diesbezüglichen Anstrengungen ausgeweitet haben. Hinsichtlich der Digitalisierung ist der Impuls aktuell noch positiv. Hier gaben 23 % an, ihre Aktivitäten ausgebaut zu haben, 14 % verringerten jedoch ihre Tätigkeiten in diesem Feld. Die Auswertung ergab außerdem, dass größere Unternehmen und Unternehmen mit eigener Forschung und Entwicklung auch in der Krise weiterhin ihre Digitalisierungs- und Innovationsstrategien umgesetzt oder sogar intensiviert haben, während kleinere Mittelständler häufiger ihre Anstrengungen zurückgefahren haben. Sie dürften sich vor allem auf unmittelbare Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Geschäftstätigkeit beschränkt haben. Besonders in Unternehmen mit starkem Umsatzrückgang fehlten Finanzierungsmittel für längerfristig und strategisch angelegte Innovations- und Digitalisierungsaktivitäten. Dies lässt befürchten, dass mit zunehmender Krisendauer weitere Unternehmen diese Aktivitäten drosseln werden. Dr. Fritzi Köhler-Geib, Chefvolkswirtin der KfW Bankengruppe, sagt: “Die Corona-Krise hat in vielen Unternehmen zunächst eine Innovations- und Digitalisierungswelle ausgelöst, zum Beispiel durch den Ausbau von Homeoffice-Kapazitäten oder Umstellungen im Vertrieb. Dieser Schub ist allerdings vordergründig. Denn wir sehen, dass die Corona-Pandemie die Zukunftsinvestitionen im Mittelstand insgesamt belastet. Dies gilt unmittelbar für den Zeitraum während der akuten Krise. Auch im Nachgang der Krise ist eine Schwächung der Zukunftsinvestitionen zu befürchten, da Unternehmen dann verstärkt in ihre Krisenfestigkeit investieren werden. Für Investitionen in eine höhere Wettbewerbsfähigkeit werden diese finanziellen Mittel dann fehlen. Wirtschaftspolitische Anreize können helfen, diesen Zielkonflikt zu entschärfen.” Weitere Informationen zur Corona Sonderbefragung Innovation und Digitalisierung im KfW Mittelstandspanel finden Sie unter: www.kfw.de/fokus Pressekontakt: KfW, Palmengartenstr. 5 – 9, 60325 FrankfurtKommunikation (KOM), Christine VolkTel. +49 (0)69 7431 3867, Fax: +49 (0)69 7431 3266,E-Mail: , Internet: www.kfw.de

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Was in Puncto Home office beschlossen wurde, ist richtig

Mehr Home office ist ein weiterer entscheidender Beitrag, um die Pandemie in den Griff zu kriegen. Wer jetzt so tut, als sei das der Untergang der sozialen Marktwirtschaft, verkennt den Ernst der Lage.
„Was in Puncto Homeoffice beschlossen wurde, ist richtig. Es ist ein weiterer entscheidender Beitrag, um die Pandemie in den Griff zu kriegen. Wer jetzt so tut, als sei das der Untergang der sozialen Marktwirtschaft, verkennt den Ernst der Lage. Klar ist, dass wir gerade alles dafür tun, um einen schärferen Lockdown – auch in der Wirtschaft – zu vermeiden. Dazu gehört auch mehr Arbeitsschutz dort, wo kein Homeoffice möglich ist. Natürlich wird die geplante Verordnung befristet werden.“

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ZDK: Automobilhandel braucht dringend eine Perspektive

20.01.2021 – 09:41 Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe Bonn (ots) Nach den aktuellen Beschlüssen des Corona-Krisengipfels bleiben die Kfz-Werkstätten aufgrund ihrer Systemrelevanz geöffnet, und Automobile können weiterhin produziert werden. Der stationäre Autohandel als Absatzkanal bleibt jedoch zunächst bis Mitte Februar untersagt. Das

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Baufi24 steigert Finanzierungsvolumen in 2020 um 110 Prozent

20.01.2021 – 09:00

Baufi24 Baufinanzierung AG

Hamburg (ots)- Umsatz im Geschäftsjahr 2020 nahezu verdoppelt
– Wachstumsbeitrag durch Töchter FinLink und LoanLink24
– Geschäftsstellen sollen in 2021 von aktuell rund 60 auf 100 anwachsen Die Baufi24 Baufinanzierung AG verzeichnet ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2020: Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte das Hamburger Fintech sein abgeschlossenes Finanzierungsvolumen mit einer Steigerung von 110 Prozent mehr als verdoppeln. Das (vorläufige) prozentuale Umsatzwachstum betrug 96 Prozent. Gleichzeitig vervierfachte Baufi24 im selben Geschäftsjahr die Anzahl seiner Mitarbeiter von 20 auf rund 80. Die Anzahl der im Franchisesystem betriebenen, lokalen Geschäftsstellen erhöhte sich von 30 auf rund 60. Damit hält der Erfolgs- und Wachstumskurs des aufstrebenden Hamburger Baufinanzierungsspezialisten weiter an. Tomas Peeters, Vorstandsvorsitzender der Baufi24 Baufinanzierung AG erklärt: “In der Corona-Pandemie haben im vergangenen Jahr viele Menschen ihren Eigenheimwunsch realisiert. Die daraus resultierende, konstante Nachfrage hat Baufi24 in die Karten gespielt. Dank unserem Angebot online sowie in unseren Geschäftsstellen haben wir einen deutlichen Kundenzuwachs verzeichnet. Dieser Trend wird auch 2021 anhalten.” Für das weitere Unternehmenswachstum, so Peeters weiter, sollen dafür in allen Bereichen der Firma insgesamt rund 30 neue Mitarbeiter eingestellt werden. Ausblick 2021: Ausbau auf rund 100 Geschäftsstellen Baufi24 sucht weiter zielstrebige Finanzierungsexperten für die Eröffnung seiner lokalen Geschäftsstellen in einem mehrfach ausgezeichneten Franchisesystem. Die Baufi24-Geschäftsstellenleiter, die nicht zu den FTE zählen, profitieren von regionalem Gebietsschutz, einer modernen CRM-Lösung und natürlich der Unterstützung aus dem Hamburger Hauptsitz der Unternehmensgruppe. Attraktive Standorte wie Düsseldorf oder Frankfurt sind derzeit beispielsweise noch unbesetzt, in Hamburg und Berlin werden auch weitere Geschäftsstellenleiter gesucht. Ziel des Unternehmens ist es, bis Ende 2021 rund 100 Geschäftsstellen eröffnet bzw. unter Vertrag zu haben. B2B und B2C: Baufi24-Gruppe stellt sich als Immobilienfinanzierer ganzheitlich auf Baufi24 ist der am schnellsten wachsende Baufinanzierungsvertrieb in Deutschland und immer mehr Finanzierungen werden über Vermittler abgeschlossen, auch weil Banken und Sparkassen derzeit jährlich rund 1.000 Filialen schließen. Davon profitierten im abgeschlossenen Geschäftsjahr auch die den Finanzierungsservice komplettierenden Tochtergesellschaften FinLink GmbH und LoanLink24 Mortgage GmbH. Mit ihrer plattformunabhängigen CRM-Lösung für Immobilienfinanzierung hat sich FinLink bereits als führender Anbieter im Markt etabliert. Das Berliner Startup entwickelt innovative Software unter Einsatz von KI für Baufinanzierung. Die vergebenen Lizenzen stiegen im Jahr 2020 von 100 auf 485 an. LoanLink24 ist ein Angebot der Baufi24-Gruppe für englischsprachigen Kundinnen und Kunden, die in Deutschland einen Kredit aufnehmen möchten oder einen Immobilienkauf planen. Im Jahr 2021 sollen bis zu sieben Büros mit englischsprachigen Finanzierungsexperten in Deutschlands Großstädten bzw. Ballungszentren eröffnet werden. Weitere Informationen stehen auf der Partnerwebsite zur Verfügung. Über Baufi24 Die Baufi24 Baufinanzierung AG mit Hauptsitz in Hamburg ist einer der großen deutschen Immobilienfinanzierungsvermittler für Baufinanzierung, Bausparen und Kredite. Das Fintech steht als gründergeführtes Unternehmen für smarte, innovative Immobilienfinanzierung und einen vertrauensvollen Umgang mit seinen Kunden. 2006 als Suchmaschine für Baufinanzierungen gegründet, positioniert sich das Unternehmen seit 2020 strategisch neu: Aus dem SEO-Ansatz wird ein “echter” Immobilienfinanzierer mit lokalen Geschäftsstellen. Als unabhängiger Anbieter vergleicht Baufi24 die Angebote von mehr als 450 Banken mit dem Ziel, schnellere Kreditzusagen bei geringem bürokratischem Aufwand zu ermöglichen. Zum Angebot gehören die Unterstützung bei der Immobiliensuche sowie die Bewertung von Häusern und Wohnungen. Die persönliche Beratung ermöglichen Finanzierungsberater in über aktuell rund 60 regionalen Geschäftsstellen. Für seine Leistungen wurde Baufi24 in 2020 mehrfach ausgezeichnet – unter anderem von Focus Money wiederholt als “Deutschlands bestes Franchiseunternehmen”. Zur Baufi24-Gruppe gehören Baufi24, Kredit24 und LoanLink24 jeweils für Endkonsumenten sowie FinLink, ein CRM für Finanzierungen für B2B-Kunden. Pressekontakt: Baufi24 Baufinanzierung AGLara VitzthumSenior Manager PR & UnternehmenskommunikationMobil: +49 170-9653334E-Mail & Presseverteileraufnahme:

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Videoschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 19. Januar 2021

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder fassen folgenden Beschluss:Zum Beginn des Jahres 2021 gibt es in der Corona-Pandemie große Hoffnung. Die Zulassung von inzwischen zwei Impfstoffen, der Beginn der Impfungen und die Aussicht auf weitere erfolgreiche Impfstoffkandidaten sind verbunden mit der Hoffnung, dass die Pandemie in diesem Jahr überwunden werden kann. Genau dies war auch von Anfang an das Ziel von Bund und Ländern: Sobald bei entsprechender Verfügbarkeit allen Bürgerinnen und Bürgern ein Impfangebot gemacht werden kann, gibt es eine Perspektive für eine Normalisierung unseres Alltags und die Rückkehr zu einem Leben ohne pandemiebedingte Einschränkungen.Ferner zeigt sich deutlich, dass die Beschränkungen seit dem 16. Dezember wirken und Neuinfektionszahlen zurück gehen. Mit Erleichterung nehmen Bund und Länder zur Kenntnis, dass damit auch die Belastung der Krankenhäuser und Intensivstation auf immer noch hohem Niveau jetzt leicht rückläufig ist. Das hat auch viel mit dem besonnenen Verhalten der Bürgerinnen und Bürger während der Weihnachtsfeiertage zu tun. Dafür sind die Bundeskanzlerin und Regierungschefinnen und -chefs der Länder von Herzen dankbar.Zu Beginn dieses neuen Jahres gibt es aber auch große Herausforderungen: Die Impfstoffmengen werden – bei allen Bemühungen um frühzeitige Impfstofflieferungen und zusätzliche Produktionskapazitäten – in den kommenden Monaten noch knapp sein, sodass eine Entspannung der Lage durch Impfimmunität in der Bevölkerung noch nicht zu erwarten ist. Allerdings wird es durch die laufenden Impfungen einen zunehmenden Schutz der besonders vulnerablen Gruppen geben. Der Winter ist außerdem ohnehin eine Zeit, in der Atemwegserkrankungen sich leicht ausbreiten, was die Bekämpfung des Virus erschwert. Darüber hinaus sind alle Bürgerinnen und Bürger von den langen Monaten des Lebens in der Pandemie angestrengt und wünschen sich eine baldige Entlastung von den pandemiebedingten Einschränkungen.Ganz wesentliche Sorgen machen aber vor allem die Erkenntnisse über Mutationen des SARS-CoV2-Virus. Die britischen Gesundheitsbehörden und die überwiegende Zahl der Forscher sind sehr alarmiert, weil epidemiologische Erkenntnisse darauf hindeuten, dass die dort aufgetretene Mutation B1.1.7 deutlich infektiöser ist, als das uns bisher bekannte Virus. Ähnlich wie damals zu Beginn der Pandemie hinsichtlich des Virus gibt es jetzt hinsichtlich der neuen Mutation noch keine eindeutige Gewissheit bezüglich deren Eigenschaften. Da die Mutation B.1.1.7 bereits in Deutschland nachgewiesen wurde, sind Bund und Länder gemeinsam der Auffassung, dass der jetzige Erkenntnisstand zwingend ein vorsorgendes Handeln erfordert, weil die Folgen einer Verbreitung einer Virusmutation mit höherem Ansteckungspotenzial eine schwerwiegende Verschärfung der pandemischen Lage bedeuten würde. Deshalb gebietet es das Vorsorgeprinzip, den weiteren Eintrag nach Deutschland und die Verbreitung der Mutationen in Deutschland möglichst weitgehend zu unterbinden.Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und -chefs der Länder sind daher heute vorgezogen zu einer Konferenz  zusammengetreten, um zur Abwendung der Risiken, die durch die Mutation hinzugetreten sind, den Rückgang des Infektionsgeschehens in Deutschland noch einmal deutlich zu beschleunigen. Bei einer niedrigen Reproduktionszahl wird auch die Reproduktion einer möglichen ansteckenderen Mutation stärker gehemmt. Dazu ist es erforderlich, weitere Maßnahmen zu ergreifen. Eine schnelle Senkung der Infektionszahlen führt dazu, dass die Gesundheitsämter die Infektionsketten wieder kontrollieren können, um ein erneutes exponentielles Ansteigen der Neuinfektionen zu verhindern.Wesentlicher Erfolgsfaktor für alle Maßnahmen ist dabei die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger, die Maßnahmen in ihrem Alltag so umzusetzen, dass das Virus wirklich keine Chance zur Verbreitung hat. Die weit überwiegende Zahl der Menschen in Deutschland tut dies seit fast einem Jahr mit großer Disziplin. Allerdings zeigen die Mobilitätsdaten, dass das öffentliche Leben im März und April 2020 stärker zurückgegangen war. Deshalb appellieren Bund und Länder jetzt noch einmal an alle Bürgerinnen und Bürger: Auf die nächsten Wochen in der Pandemie kommt es entscheidend an. Wir müssen die Infektionszahlen jetzt wieder dauerhaft unter eine 7-Tage-Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner senken, damit wir ähnlich wie im Sommer des letzten Jahres bei niedrigem Infektionsniveau wieder Normalität zurückgewinnen können.Wenn die Virusmutationen sich tatsächlich als deutlich ansteckender erweisen, ist eine weitere deutliche Verschärfung der Situation wahrscheinlich. Dies gilt es zu vermeiden. Deshalb braucht es jetzt eine gemeinsame Anstrengung von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft, um schnell die Neuinfektionszahlen zu senken.Vor diesem Hintergrund vereinbaren die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder:
1. Die bisherigen Beschlüsse von Bund und Ländern gelten fort. Die zusätzlichen bzw. geänderten Maßnahmen aus diesem Beschluss werden Bund und Länder zügig umsetzen. Alle Maßnahmen, die auf diesen gemeinsamen Beschlüssen beruhen, sollen zunächst befristet bis zum 14. Februar 2021 gelten. Bund und Länder werden rechtzeitig vor dem Auslaufen der Maßnahmen zusammenkommen, um über das Vorgehen nach dem 14. Februar zu beraten. Eine Arbeitsgruppe auf Ebene des Chefs des Bundeskanzleramtes und der Chefinnen und Chefs der Staats- und Senatskanzleien wird beauftragt, bis dahin ein Konzept für eine sichere und gerechte Öffnungsstrategie zu erarbeiten.2. Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder bitten alle Bürgerinnen und Bürger dringend, auch in den nächsten drei Wochen alle Kontakte auf das absolut notwendige Minimum zu beschränken und soweit möglich zu Hause zu bleiben. Private Zusammenkünfte sind weiterhin im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet. Dabei trägt es erheblich zur Reduzierung des Infektionsrisikos bei, wenn die Zahl der Haushalte, aus der die weiteren Personen kommen, möglichst konstant und möglichst klein gehalten wird („social bubble“).3. Das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen hat sich in der Pandemie als besonders wirkungsvolle Maßnahme erwiesen. Gerade vor dem Hintergrund möglicher besonders ansteckender Mutationen weisen Bund und Länder darauf hin, dass medizinische Masken (also sogenannte OP-Masken oder auch Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2) eine höhere Schutzwirkung haben als Alltagsmasken, die keiner Normierung in Hinblick auf ihre Wirkung unterliegen. Deshalb wird die Pflicht zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Geschäften verbindlich auf eine Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken konkretisiert. Generell wird in Situationen, in denen ein engerer oder längerer Kontakt zu anderen Personen, insbesondere in geschlossenen Räumen unvermeidbar ist, die Nutzung medizinischer Masken angeraten.4. Das Ziel von Bund und Ländern ist es, die Kontakte im öffentlichen Personenverkehr so zu reduzieren, dass das Fahrgastaufkommen deutlich zurückgeht und so in der Regel Abstände gewahrt werden können. Dieses Ziel soll durch weitgehende Nutzung von Homeoffice-Möglichkeiten, die Entzerrung des Fahrgastaufkommens in den Stoßzeiten des Berufs- und Schülerverkehrs und – wo möglich und nötig – durch zusätzlich eingesetzte Verkehrsmittel erreicht werden. Ergänzend dazu wird eine Pflicht zum Tragen medizinischer Masken im öffentlichen Personenverkehr eingeführt.5. Der Betrieb von Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen hat höchste Bedeutung für die Bildung der Kinder und für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf der Eltern. Geschlossene Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen, ausgesetzte Präsenzpflicht bzw. Distanzunterricht in Schulen über einen längeren Zeitraum bleiben nicht ohne negative Folgen für die Bildungsbiographien und die soziale Teilhabe der Kinder und Jugendlichen. Dennoch gibt es ernst zu nehmende Hinweise, dass die Mutation B.1.1.7 des SARS-CoV2-Virus sich auch stärker unter Kinder und Jugendlichen verbreitet, als das bei dem bisher bekannten Virus der Fall ist. Deshalb ist eine Verlängerung des Beschlusses vom 13. Dezember 2020 bis 14. Februar notwendig, sowie eine restriktive Umsetzung. Danach bleiben die Schulen grundsätzlich geschlossen bzw. die Präsenzpflicht ausgesetzt. In Kindertagesstätten wird analog verfahren. Bund und Länder danken ausdrücklich Lehrerinnen und Lehrern, Erzieherinnen und Erziehern und dem pädagogischen Personal in Schulen und in der Kindertagesbetreuung für die Bewältigung der großen Herausforderungen in der Pandemie. Ihr Arbeits- und Gesundheitsschutz hat hohe Priorität.6. Für Alten- und Pflegeheime sind besondere Schutzmaßnahmen zu treffen. Hohe Inzidenzen in der älteren Bevölkerung und zahlreiche Ausbrüche in solchen Einrichtungen in den letzten Wochen trotz aller bereits getroffenen Maßnahmen wie der Umsetzung von Hygienekonzepten und der Bereitstellung von Schutzausrüstung haben dies noch einmal verdeutlicht. Für das Personal in Altenund Pflegeeinrichtungen wird beim Kontakt mit den Bewohnern eine FFP2-Maskenpflicht vorgesehen. Mindestens bis die Impfungen mit beiden Impfdosen in den Einrichtungen abgeschlossen sind und die Personen eine entsprechende Immunität aufgebaut haben, kommt den Schnelltests beim Betreten der Einrichtungen eine besondere Bedeutung zu. Deshalb haben die Länder auf Grundlage des gemeinsamen Beschlusses vom 13. Dezember 2020 eine verpflichtende Testung mehrmals pro Woche für das Personal in den Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie für alle Besucherinnen und Besucher angeordnet. Vielfach fehlen in den Einrichtungen die personellen Kapazitäten, solche Schnelltests vor Ort durchzuführen, obwohl die Finanzierung sowohl der Anschaffung als auch der Testdurchführung über die Testverordnung des Bundes sichergestellt ist. Die  Einrichtungen sind in der Verantwortung, eine umfassende Umsetzung der Testanordnung sicherzustellen. Unterstützend haben Bund und Länder aufbauend auf bestehenden Maßnahmen der Länder eine gemeinsame Initiative gestartet, um kurzfristig Bundeswehrsoldaten und im zweiten Schritt Freiwillige vorübergehend zur Durchführung von umfangreichen Schnelltests in die Einrichtungen zu bringen.Die Hilfsorganisationen in Deutschland übernehmen die entsprechenden Schulungen. Die kommunalen  Spitzenverbände koordinieren, um den regionalen Bedarf zu erfassen und die Bundesagentur für Arbeit wird die Vermittlung unterstützen. Neben den Pflege- und Altenheimen sind auch Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen besonders schutzbedürftige Orte mit erhöhtem Infektionsgeschehen. Daher ist es wichtig, dass auch in diesen Einrichtungen ausreichende Testungen vorgenommen werden können. Für Leistungserbringer der Eingliederungshilfe übernimmt der Bund die Personalkosten für die Testung. Für die Sachkosten gilt die bereits getroffene Regelung in der CoronavirusTestverordnung.7. Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen sowie die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sind nur unter folgenden Voraussetzungen zulässig: Der Mindestabstand von 1,5 Metern wird gewahrt, es gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske auch am Platz, der Gemeindegesang ist untersagt, Zusammenkünfte mit mehr als 10 Teilnehmenden sind beim zuständigen Ordnungsamt spätestens zwei Werktage zuvor anzuzeigen, sofern keine generellen Absprachen mit den entsprechenden Behörden getroffen wurden.
8. Angesichts der pandemischen Lage ist auch die weitere Reduzierung von epidemiologisch relevanten Kontakten im beruflichen Kontext erforderlich. Dazu wird das Bundesministerium für Arbeit und Soziales eine Verordnung befristet bis zum 15. März 2021 erlassen, wonach Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber überall dort, wo es möglich ist, den Beschäftigten das Arbeiten im Homeoffice ermöglichen müssen, sofern die Tätigkeiten es zulassen. Dadurch werden Kontakte am Arbeitsort, aber auch auf dem Weg zur Arbeit reduziert. Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder bitten die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, das Angebot zu nutzen.Dort, wo Präsenz am Arbeitsplatz weiter erforderlich ist, muss für Arbeitsbereiche auf engem Raum im Rahmen der Umsetzung der COVID19- Arbeitsschutzstandards weiterhin die Belegung von Räumen reduziert werden oder es sind ohne ausreichende Abstände medizinische Masken einzusetzen, die vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt werden.Zur weiteren Reduzierung der Fahrgastzahlen im ÖPNV zu klassischen Berufsverkehrszeiten werden die Unternehmen aufgefordert, flexible Arbeitszeiten wo immer möglich so einzusetzen, dass das Fahrgastaufkommen zu Arbeitsbeginn und -ende möglichst stark entzerrt wird.Zur weiteren Stimulierung der Wirtschaft und zur Förderung der Digitalisierung werden bestimmte digitale Wirtschaftsgüter rückwirkend zum 1. Januar 2021 sofort abgeschrieben. Damit können insoweit die Kosten für Computerhardware und Software zur Dateneingabe und -verarbeitung zukünftig im Jahr der Anschaffung oder Herstellung steuellich vollständig berücksichtigt werden. Gleichzeitig profitieren davon auch alle, die im HomeOffice arbeiten. Die Umsetzung soll untergesetzlich geregelt und damit schnell verfügbar gemacht werden.9. Das Infektionsgeschehen entwickelt sich regional unterschiedlich. Das Ziel der 7-Tages-Inzidenz von 50 wurde in weiten Teilen bisher nicht erreicht. In Landkreisen und Ländern mit hohen Inzidenzen werden die Länder weiterhin über die allgemeinen Regeln hinausgehende umfangreiche lokale und regionale Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz ergreifen. Auch bei regional sinkenden Inzidenzen ist darauf zu achten, dass unterschiedliche Maßnahmen in den verschiedenen Landkreisen und Ländern nicht zu Ausweichbewegungen der Bürgerinnen und Bürger und einem erneuten Anstieg der Inzidenz führen. Dabei müssen die regionalen Maßnahmen vor dem Hintergrund der zu vermeidenden Ausbreitung der Virusmutation so angepasst werden, dass ein Erreichen einer Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern pro Woche bis Mitte Februar auch in Regionen mit derzeit noch besonders hoher Inzidenz realistisch wird. Dabei soll bei Bewertung der Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen auch berücksichtigt werden, dass -wenn dieses Ziel nicht erreicht werden kann- vor dem Hintergrund der Virusmutation eine wirksame Eindämmung der Verbreitung der Coronavirus-Krankheit-2019 erheblich gefährdet wäre und damit umfassende Schutzmaßnahmen erforderlich sind.10. Seit dem Start der Impfungen in Deutschland am 27. Dezember 2020 wurden in Deutschland über eine Million Bürgerinnen und Bürger geimpft. Die ersten Zweitimpfungen im Abstand von mindestens drei Wochen zur Erstimpfung haben begonnen. Fast 50 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen wurden bereits geimpft. Bund und Länder halten an ihrem Ziel fest, bis spätestens Mitte Februar allen Bewohnerinnen und Bewohnern von Pflegeeinrichtungen ein Impfangebot zu machen.Nachdem die Lieferungen bis zum 18./19. Januar 2021 nach Plan erfolgten, wurde unerwartet und viel zu kurzfristig letzten Freitag dem Bund und den Ländern über die EU-Kommission mitgeteilt, dass Pfizer / BioNtech wegen Umbauten im Werk Puurs die bereits zugesagte Liefermenge für die nächsten zwei bis drei Wochen nicht werden vollständig einhalten können. Nach Angaben von Pfizer dienen die Umbauten dazu, die Kapazitäten ab Mitte Februar zu erhöhen.Zugesagt worden ist nunmehr, dass die für das erste Quartal angekündigten Mengen trotz dieser Umbauten vollständig im ersten Quartal geliefert werden.Bund und Länder bitten die EU-Kommission in den Verhandlungen mit Pfizer / BioNtech schnellstmöglich Klarheit und Sicherheit für die weiteren Lieferungen und Lieferdaten bis mindestens zum Ende des ersten Quartals zu schaffen.Bund und Länder setzen darauf, dass nach den Zulassungen der Impfstoffe von Pifzer / BioNTech und Moderna auch der von der EMA angekündigte Zeitplan bis Ende Januar zu einer Zulassung des Impfstoffes von AstraZeneca führt, sofern sich keine unerwarteten Ergebnisse bei der Prüfung der eigereichten Daten ergeben. Die Zulassung dieses dritten Impfstoffes für die Europäische Union ermöglichte noch im ersten Quartal eine signifikante Steigerung des Impfangebots. Bund und Länder begrüßen die enorme  Kooperationsbereitschaft, die sich in der deutschen und europäischen Pharmaindustrie zeigt. Nachdem die Bundesregierung seit dem Frühjahr derartige Kooperation fördert und begleitet, entwickeln sich nun nach der Zulassung erster Impfstoffe noch weiter verstärkte Anstrengungen vom Maschinenbau über die Hersteller von Vorprodukten in der chemischen Industrie bis hin zum Ausbau von Kapazitäten zur Abfüllung, um schnellstmöglich die Produktions- und Abfüllkapazitäten zu erhöhen. Eine besondere Herausforderung dabei ist, dass mit der mRNA-Technologie eine völlig neue Technologie zur Anwendung kommt, die eine spezielle Fachexpertise und Produktionsumgebung braucht. In diesem Sinn ist auch die angekündigte Zusammenarbeit von CureVac und Bayer zu begrüßen. Die Aufsichts- und Genehmigungsbehörden von Bund und den jeweiligen Standortländern werden die notwendigen Verfahren durch eine Bündelung von Ressourcen und eine Verkürzung der formalen Abläufe beschleunigen. Dies trägt dazu bei, dass das gemeinsame Ziel, allen Impfwilligen in Deutschland spätestens bis Ende des Sommers ein Impfangebot zu machen, erreicht werden kann. Dieses Ziel ist erreichbar, wenn die geplanten Zulassungen und die zugesagten Liefermengen termingerecht erfolgen. Der Bundesgesundheitsminister und die Gesundheitsminister und -ministerinnen der Länder werden gebeten, das Logistikkonzept für die Impfkampagne ständig aktuell abzustimmen.Der Bund wird den Ländern auf Grundlage der Herstellermeldungen verlässliche Lieferzeiten übermitteln, um ein abgesichertes Terminmanagement vor Ort zu ermöglichen. Dazu ist ein Planungshorizont von sechs Wochen erstrebenswert.11. Es ist wesentlich, durch vermehrte Sequenzierung einen Überblick über die Verbreitung von Mutationen in Deutschland zu erhalten. Deshalb hat das Bundesministerium der Gesundheit am 18. Januar 2021 erstmalig eine Coronavirus-Surveillanceverordnung erlassen, die die Voraussetzungen (Struktur, Vergütung, Meldewege etc.) dafür schafft, dass im Rahmen der KrankheitserregerSurveillance kurzfristig mehr Genomsequenzdaten der in Deutschland zirkulierenden Varianten des Virus für Analysen zur Verfügung stehen und dem RKI gemeldet werden, um relevante bekannte und vor allem auch neue Mutationen und deren Verbreitung schnell zu erkennen und Maßnahmen einzuleiten. Der Bund wird bis Anfang Februar eine erste Auswertung über die bis dahin vorliegenden Ergebnisse vorlegen.12. Bund und Länder danken den Beschäftigten in den Gesundheitsämtern für die wichtige Arbeit, die sie nunmehr seit fast einem Jahr unter hohem Arbeitsdruck zur Kontrolle der Pandemie leisten. Angesichts des hohen  Infektionsgeschehens musste in den letzten Monaten vielfach die Arbeit priorisiert werden und eine vollständige Kontaktnachverfolgung war nicht mehr möglich. Grundlage der Öffnungsstrategie ist die Wiedererlangung und Aufrechterhaltung der Kontrolle über das Infektionsgeschehen durch eine vollständige Kontaktnachverfolgung. Dazu ist es erforderlich, die Gesundheitsämter organisatorisch und personell in die Lage zu versetzen, dies leisten zu können. Deshalb werden die Länder – wo notwendig – die personellen Kapazitäten der Gesundheitsämter jetzt so verstärken, dass eine Kontaktnachverfolgung mindestens bis zu einer 7-Tages-Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner flächendeckend gewährleistet werden kann. Der Bund unterstützt die Länder dabei durch eine gemeinsame Initiative, bei der Studierende auf das System SORMAS geschult werden und für die bevorstehenden Semesterferien von Mitte Februar bis Mitte April gewonnen werden sollen, die Kontaktnachverfolgung zu unterstützen.13. Um die engagierten Beschäftigten in den Gesundheitsämtern vor Ort bei ihrer wichtigen Arbeit in dieser Pandemie von unnötigem Aufwand zu entlasten, hat der Bund mit Partnern digitale Werkzeuge für die tägliche Arbeit (weiter-)entwickelt, auch in Umsetzung der geltenden Datensicherheits- und datenschutzrechtlichen Anforderungen. Vor dem Hintergrund der Notwendigkeit, in Kürze wieder eine vollständige Nachvollziehbarkeit der Infektionsketten durch die Gesundheitsämter sicherzustellen ist insbesondere der flächendeckende Einsatz von SORMAS (Surveillance Outbreack Response Management and Analysis System) zum besseren Management der Kontaktpersonen und Kontaktketten erforderlich. Die Länder werden durch entsprechende Vorgaben sicherstellen, dass künftig alle Gesundheitsämter SORMAS und DEMIS nutzen. Der Bund wird die dafür erforderlichen technischen Ressourcen bereitstellen. Bis Ende Februar soll SORMAS in allen  Gesundheitsämtern installiert werden. Die Länder werden mit den SORMAS-Entwicklern ein Verfahren zur Anbindung bzw. Integration ihrer derzeit genutzten Softwaresysteme verabreden.14. Die Verlängerung der Maßnahmen stellt Unternehmen und Beschäftigte vor weitere Herausforderungen. Daher wird die Überbrückungshilfe III des Bundes nochmals verbessert. Für den besonders betroffenen Einzelhandel werden die handelsrechtlichen Abschreibungen auf nicht verkäufliche Saisonware bei den Fixkosten berücksichtigt. Der Bund wird außerdem die Zugangsvoraussetzungen insgesamt vereinfachen und die monatlichen Förderhöchstbeträge für Unternehmen und Soloselbständige deutlich anheben. Da viele Unternehmen angesichts der Dauer der Pandemie an die geltenden beihilferechtlichen Obergrenzen stoßen, setzt sich die Bundesregierung bei der Europäischen Kommission mit Nachdruck für die Anhebung der beihilferechtlichen  Höchstsätze ein.Der Bund wird die Abschlagszahlungen deutlich anheben und direkt vornehmen. Die Länder werden die regulären Auszahlungen bewerkstelligen. Nachdem der Bund die Voraussetzungen geschaffen hat, werden Bund und Länder die Auszahlungen so schnell wie möglich realisieren. Die Abschlagszahlungen für die Überbrückungshilfe III werden im Monat Februar erfolgen. Die Fachverfahren werden so rechtzeitig programmiert, dass die abschließenden Auszahlungen durch die Länder im Monat März erfolgen werden. Die Insolvenzantragspflicht für Geschäftsleiter von Unternehmen, die einen Anspruch auf die Gewährung finanzieller Hilfeleistungen im Rahmen staatlicher Hilfsprogramme zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie haben und rechtzeitig einen entsprechenden, aussichtsreichen Antrag gestellt haben, wird bis Ende April ausgesetzt.15. Die WHO hat wiederholt festgestellt, dass die Europäische Union aufgrund ihrer Freizügigkeit auch epidemisch als ein Gebiet anzusehen ist. Bereits in den zurückliegenden Monaten haben immer wieder ein unterschiedliches Infektionsgeschehen und unterschiedliche Beschränkungsmaßnahmen dazu geführt, dass das Infektionsgeschehen zwischen Deutschland und den Nachbarstaaten sich trotz der ergriffenen Maßnahmen wechselseitig beeinflusst hat. Vor dem Hintergrund möglicher Mutationen, die sich dominant ausbreiten, ist die Notwendigkeit einer gemeinsamen Strategie gegen die Ausbreitung des Virus und zur Bekämpfung der Mutanten von allergrößter Bedeutung. Deshalb wird Deutschland auf dem Europäischen Rat am 21. Januar 2021 dafür werben, dass in den europäischen Staaten vergleichbare und synchronisierte Maßnahmen zur Erkennung und Eindämmung von Virusmutanten und zur Reduzierung des Infektionsgeschehens insgesamt ergriffen werden, um weitergehende Beschränkungen bei der Einreise zu vermeiden. Bereits in dieser Woche hat der Bund eine Einreiseverordnung erlassen, die die bestehenden kurzfristig vor Weihnachten ergriffenen Einreisebeschränkungen bezüglich des Vereinigten Königsreichs und Südafrika ablösen und nunmehr generell bei Einreisenden aus Ländern, die als Verbreitungsgebiet problematischer Virusvarianten eingestuftwerden, greifen und neben Auflagen für die Beförderer von Reisenden auch verschärfte Test- und Quarantänepflichten vorsehen. Darüber hinaus hat Deutschland bei Einreisen aus Risikogebieten zusätzlich neben der bestehenden zehntägigen Quarantänepflicht, die vorzeitig beendet werden kann, sobald ein negatives Testergebnis eines frühestens am fünften Tag der Quarantäne erhobenen Coronatests vorliegt, eine Testpflicht bei Einreise eingeführt (Zwei-TestStrategie). Auch im Rahmen dieser neuen Strategie wurde die besondere Situation der Grenzregionen (Grenzpendler) berücksichtigt. Der Testpflicht bei Einreise kann durch eine Testung binnen 48 Stunden vor Anreise oder durch eine Testung unmittelbar nach Einreise nachgekommen werden. Bei Mutationsgebieten ist der Test vor Einreise obligatorisch. Bund und Länder weisen noch einmal eindrücklich darauf hin, dass Reisen in Risikogebiete ohne triftigen Grund unbedingt zu vermeiden sind und dass neben der Test- und Quarantänepflicht eine Verpflichtung zur digitalen Einreiseanmeldung bei Einreisen aus Risikogebieten besteht.Protokollerklärungen:TH zu Punkt 8: Der Bund wird gebeten zu prüfen, ob und wie eine Teststrategie für Betriebe, öffentlichen Dienst und Bildungs- und Betreuungseinrichtungen einen Beitrag zu einem dauerhaften Infektionsschutz leisten kann.TH zu Punkt 9: Der Freistaat Thüringen spricht sich dafür aus, dass die Länder ihre bisherige langfristige Strategie präzisieren, wie auf die verschiedenen Inzidenzwerte bundeseinheitlich zu reagieren ist (gemeinsame Ausrichtung auf ein Ampelsystem): Eine Inzidenz bis 35 bedeutet, das keine besonderen Maßnahmen notwendig sind: Grün. Ab 35 werden Maßnahmen wie Abstandsund Hygiene regeln umgesetzt: Gelb. Ab einer Inzidenz von 50 werden die Maßnahmen umgesetzt, wie das Schließen von Einzelhandel und Gaststätten u.ä., die sich bewährt haben, um die Inzidenz zu senken (rot). Der Katastrophenfall träte bei der Überschreitung von einer 400er Inzidenz jeweils im landesweiten Durchschnitt ein.BB zu Punkt 15: Das Land Brandenburg geht davon aus, dass nach dem zwischenzeitlichen Inkrafttreten der  Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes für Grenzpendler/Grenzgänger, insbesondere in systemrelevanten Bereichen (kritische Infrastruktur, Gesundheit/Pflege, Lebensmittellogistik), mit dem Bund eine praktikable Lösung zur Umsetzung der Testpflicht, auch nach Einreise, gefunden werden kann.

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Beschlossene Maßnahmen sozialverträglich gestalten

„Der Staat muss dafür sorgen, dass die beschlossenen Maßnahmen auch tatsächlich umsetzbar und finanziell abgesichert sind, damit alle denselben Schutz erhalten. Das heißt, dass jetzt allen kostenlos medizinische Masken zur Verfügung gestellt werden müssen. Die Kosten dafür sind niedriger als die Milliardenhilfen für Konzerne. Eine Einzelfallprüfung wäre zu langwierig und bedürftige Menschen könnten übersehen werden”, erklärt Achim Kessler, gesundheitspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, zu den Ergebnissen der Beratung der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten. Achim Kessler weiter:
„Wir brauchen mehr und gezieltere Arbeitsschutzkontrollen in Ergänzung zum Homeoffice: Nur knapp die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland leistet tatsächlich Büroarbeit, gleichzeitig setzen etwa 20 Prozent der Arbeitgeber keine speziellen Regelungen zum Arbeitsschutz um. Solange der Staat hier nicht kontrollierend eingreift, bleibt die Wirtschaft der zentrale Infektionstreiber.
Zugleich müssen wir den Zugang zu Impfstoffen massiv ausweiten: Es darf doch nicht sein, dass auf dem Höhepunkt der Pandemie vertraglich zugesicherte Lieferungen vom Hersteller einseitig gecancelt werden. Die Bundesregierung muss endlich Zwangslizenzen erteilen und einen Technologietransfer sicherstellen, um die Produktionskapazitäten auszuweiten und uns so von einzelnen Herstellern unabhängig zu machen.”

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“Pandemien und Klimawandel: Wie ernähren wir die Welt?”

Das Global Forum for Food and Agriculture findet in diesem Jahr genauso wie die Grüne Woche virtuell statt.
“Gemeinsam müssen wir Strategien entwickeln, um die Versorgung mit Lebensmitteln überall auf der Welt zu sichern, weitere Pandemien zu unterbinden und die Landwirtschaft widerstandsfähig gegen den Klimawandel zu machen”, betonte Uwe Feiler, Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, zur Eröffnung des 13. Welternährungsforums. “Nur so werden wir die jetzige Krise meistern und künftige Krisen verhindern.”
Worum geht es beim Global Forum for Food and Agriculture (GFFA)?
“Pandemien und Klimawandel: Wie ernähren wir die Welt?” – zu diesem Thema wurden mehrere Leitfragen formuliert, auf die sich die Expertinnen und Experten konzentrieren:
Wie können die Ernährungssysteme gestärkt aus der COVID-19-Pandemie hervorgehen?
Was kann der Agrarsektor zur Verhinderung weiterer Pandemien beitragen?
Wie können die Ernährungssysteme klimaresilienter werden?
Wie können die Ernährungssysteme besser als bisher zum Klimaschutz beitragen?
Politischer Höhepunkt ist die 13. Berliner Agrarministerkonferenz am Freitag, dem 22. Januar 2021, unter Leitung von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner. Die Konferenz wird in diesem Jahr mit einer Videobotschaft von UN-Generalsekretär António Guterres eröffnet. Mehr als 70 Agrarministerinnen und -minister aus aller Welt sowie hochrangige Vertreterinnen und Vertreter von 14 internationalen Organisationen werden sich zuschalten und eine gemeinsame politische Position zum Thema des GFFA erarbeiten.
Was ist das GFFA und wie können Interessierte teilnehmen?
Das GFFA ist eine auf internationaler Ebene fest etablierte Konferenz zu zentralen Zukunftsfragen der Ernährung und Landwirtschaft. Bis zum 22. Januar werden rund 2.000 Besucherinnen und Besucher und rund 110 Sprecher aus 120 Nationen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft erwartet.
Das Forum findet erstmals virtuell statt und ermöglicht es allen Interessierten, den Livestream mitzuverfolgen, aber auch mitzudiskutieren und mitabzustimmen. Der Zugang dazu ist über die Seite gffa-berlin.de möglich.
Zeitgleich findet die Internationale Grüne Woche (IGW) ebenfalls virtuell statt. Welche Schwerpunkte sind gesetzt?
Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner betonte zur Eröffnung der IGW, die noch bis zum 21. Januar stattfindet: Neue Trends, neue Lebensmittel, neue Forschungsprojekte würden gerade in dieser Zeit entstehen; die gesamte Agrarbranche modernisiere sich und sei in einem Umbruch ist. Das Bundeslandwirtschaftsministerium nutze daher die Möglichkeiten der virtuellen IGW, um seinen Beitrag zu zeigen, Landwirtschaft und Ernährung nachhaltiger zu gestalten.
So wählte das Bundeslandwirtschaftsministerium das Motto “SMART4life – unsere Ernte, unser Essen”. “Smart” heißt hier nicht nur schlau, sondern auch zukunftsorientiert, nachhaltig und lebensnah – in Bezug auf die Ernährung, die Entwicklung der ländlichen Regionen, und die Zukunft der Landwirtschaft.
Auf der Webseite des BMEL sind Interviews, Portraits, und Livetalks mit Fachleuten abrufbar. Parallel lädt Ministerin Klöckner zum Bürgergespräch ein. Das gesamte Programm finden Interessierte in der Übersicht.
Eingebettet in die Internationale Grüne Woche ist auch das 4. Zukunftsforum Ländliche Entwicklung. Was erwartet die virtuellen Besucherinnen und Besucher hier?
“Alles digital oder doch wieder ‘normal'”? Neue Formen von Arbeit und Teilhabe als Chance für die Ländlichen Räume” – unter dieser Überschrift steht das Zukunftsforum Ländliche Entwicklung. Es findet pandemiebedingt erstmals als digitales Format vom 20. bis zum 21. Januar statt.
Das Zukunftsforum hat sich zum größten Forum für die ländlichen Räume in Deutschland entwickelt. Sich informieren, austauschen und vernetzen ist gerade in dieser herausfordernden Zeit wichtiger denn je. Auf der Agenda stehen 32 Online-Fachforen zu Themen wie Teilhabe und Engagement im digitalen Raum, neue Netzwerke, Coworking, digitale Lösungen für Alltagsfragen und Erkenntnisse aus der Forschung.
Unter www.zukunftsforum-laendliche-entwicklung.de können alle Interessierten sich beteiligen.

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BdB mahnt Coronahilfen an und fordert Perspektive für den Pflanzenverkauf

19.01.2021 – 15:33

Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V.

Berlin (ots) Der Bund deutscher Baumschulen (BdB) hat sich an die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten gewandt, damit diese eine rasche Perspektive für den Pflanzenverkauf geben. In einem Schreiben an die Bundesminister Altmaier, Scholz und Klöckner fordert der Verband zudem die Einbeziehung verderblicher Saisonware in die Coronahilfen, da diese in der Phase des Lockdowns nicht in den Endverkauf gelangen. “Als Bund deutscher Baumschulen kämpfen wir im Augenblick an zwei Fronten. Einerseits wollen wir die Politik dazu bewegen, ab Mitte Februar, nach dem Ende des harten Lockdowns, den Pflanzenverkauf zu ermöglichen. Andererseits wollen wir bereits jetzt Vorkehrungen treffen, dass etwaige Lockdown-Schäden in unserer Branche durch die Hilfsgelder der Regierung abgefedert werden”, so Hauptgeschäftsführer Markus Guhl. Bereits der Lockdown im letzten Frühjahr habe gezeigt, dass der Pflanzenverkauf eine wichtige psychologische Stütze in der Bevölkerung gewesen sei. “Auch wenn in der zweiten Februarhälfte und im März möglicherweise nicht alle Lockdown-Maßnahmen beendet sein werden, ist der Pflanzenverkauf im beginnenden Frühjahr ein wichtiges Hoffnungssignal für die Menschen in unserem Land. Die Betriebe haben zudem gezeigt, dass sie äußerst verantwortungsvoll die Hygienemaßnahmen umsetzen. Etwaige Verstöße gegen die AHA-Regeln seien faktisch nicht festgestellt worden”, erläutert Guhl weiter. “Da wir aber wissen, dass bereits ab Anfang Februar die Gartencenter und Baumärkte bestückt werden müssen, dies aber wegen des vorherrschenden Lockdowns zunächst nicht möglich ist, gehen wir von diversen Schäden in unseren Produktionsbetrieben aus. Auch etwaige Schäden in baumschulerischen Endverkaufsbetrieben sind in dem Zusammenhang nicht auszuschließen. Daher ist es zwingend notwendig, die Baumschulen bei der von Bundeswirtschaftsminister Altmaier geplanten Einbeziehungen von verderblicher saisonaler Ware mit ins Boot zu holen”. Natürlich hoffe man, dass möglichst keine Ware vernichtet werden müsse. Denn dies wäre nicht nur ein herber wirtschaftlicher Verlust, sondern auch für die Umwelt von großem Schaden. “Jedes nicht gepflanzte Gehölz ist eines zu wenig im Kampf gegen den Klimawandel”, so Guhl. Pressekontakt: Teodora VasilevaReferentin für VerbandskommunikationTel.: 030-240 86

Original-Content von: Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V., übermittelt durch news aktuell

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Weniger Schulden als erwartet

“Wir haben die Kraft, weiter massiv gegen die Corona-Krise zu halten und genau das tun wir”, so Bundesfinanzminister Olaf Scholz. 
Im Corona-Krisenjahr 2020 haben umfassende Hilfen und Rekordinvestitionen Wirtschaft und Beschäftigung in Deutschland stabilisiert. In der Folge fielen die Sozialausgaben geringer und die Steuereinnahmen deutlich höher aus, als von Experten erwartet. Das geht aus dem vorläufigen Abschluss des Bundeshaushalts 2020 hervor.
Durch die günstige Entwicklung konnte der Bund knapp 90 Milliarden Euro weniger neue Schulden aufnehmen als ursprünglich veranschlagt. Insgesamt belief sich die Nettokreditaufnahme auf 130,5 Milliarden Euro. Die Schuldenquote liegt damit deutlich niedriger als prognostiziert und ist die niedrigste im G7 -Vergleich. Insgesamt gab der Bund im vergangenen Jahr 443,4 Milliarden Euro aus und nahm 313 Milliarden Euro ein.
“Trotz der Pandemie haben wir die Finanzen gut im Griff”, fasste Bundesfinanzminister Olaf Scholz zusammen. Für das laufende Jahr kündigte er an: “Wir haben die Kraft, weiter massiv gegen die Corona-Krise zu halten und genau das tun wir. Bei den Hilfen satteln wir noch darauf, um nach der Krise wieder kraftvoll durchzustarten.”
Ausführliche Informationen zum Haushaltsabschluss 2020 finden Sie hier.

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Gegen Elektrosmog in Elektroautos / Peter Mertens investiert in israelisches Start-up VHOLA

19.01.2021 – 14:00 VHOLA Tel Aviv/Eppstein (ots) Dr. Ing. Peter Mertens, Automotive Industry Veteran und Investor, hat sich an der Pre-Seed Phase des israelischen Start-ups VHOLA Labs (VHOLA) beteiligt und einen Sitz im Aufsichtsrat übernommen. Das Start-up entwickelt Lösungen zur

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Impact Start-up YAPU Solutions wird am 25. Januar auf dem ersten globalen Gipfel zur Klimaanpassung vorgestellt

19.01.2021 – 12:23

YAPU Solutions GmbH

Berlin (ots) Nach einem wettbewerbsorientierten Prozess wurde YAPU Solutions von der Global Commission on Adaptation’s Nature-Based Solutions Action Track als eines der führenden “Innovativen Finanzierungsmodelle für Investitionen des Privatsektors in naturbasierte Anpassungslösungen” identifiziert. Als solches wird YAPU im Rahmen des ersten weltweiten Climate Adaptation Summit, der vom 25. bis 26. Januar von den Niederlanden veranstaltet wird, als Beispiel für innovative Finanzierungsmodelle vorgestellt, die Hindernisse für die Finanzierung naturbasierter Lösungen abbauen. Ziel des Gipfeltreffens zur Klimaanpassung ist es, die weltweiten Bemühungen zur Anpassung unserer Gesellschaften und Volkswirtschaften an die unvermeidlichen Auswirkungen des Klimawandels im kommenden Jahrzehnt zu beschleunigen, Innovationen zu integrieren und zu verstärken, indem eine umfassende Agenda für Anpassungsmaßnahmen aufgelegt wird. Auf dem Gipfel werden unter anderem Staats- und Regierungschefs wie UN-Generalsekretär Ban Ki-moon, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Präsident Emmanuel Macron, Premierminister Boris Johnson, Premierminister Seikh Hasina und Kristalina Georgieva (Geschäftsführerin IWF) Vertreter des Privatsektors, der Zivilgesellschaft und Jugendbewegungen zusammenkommen. Das gelobte Finanzierungsmodell von YAPU konzentriert sich darauf, (Mikro-) Finanzinstituten (MFIs) eine Softwareplattform für die Digitalisierung von Kreditprozessen zur Verfügung zu stellen, die automatisch die Validierung von naturbasierten Anpassungs-Lösungen (Nature-based Solutions) sowie Klimadaten umfasst. Das Angebot der Plattform wird mit einer standardisierten und skalierbaren Beratung zu Anpassungsfinanzierungen kombiniert, die es Finanzinstituten ermöglicht, maßgeschneiderte Finanzkreditprodukte einschließlich naturbasierter Lösungen für Kleinbauern in Entwicklungsländern zu entwickeln. Diese ermöglichen es Kleinbauern, in produktivere landwirtschaftliche Praktiken zu investieren und gleichzeitig ihre Klimaresilienz zu erhöhen. Infolgedessen werden die Ernährungssicherheit und der Zugang zu Finanzmitteln für Kleinbauern und die verwundbarsten Bevölkerungsgruppen, die von ihnen abhängig sind, verbessert, während umfassende Daten zu den wirtschaftlichen Vorteilen naturbasierter Lösungen in verschiedenen lokalen Umgebungen gesammelt werden. Premierminister Mark Rutte betont die generelle Bedeutung von Anpassungsmaßnahmen: “Keiner von uns kann sich den Folgen des Klimawandels entziehen. Keiner von uns kann ein Auge zudrücken, vor dem was gerade passiert und was in Zukunft passieren wird. Wir alle haben die Verantwortung, die Ursachen des Klimawandels anzugehen und uns an seine Auswirkungen anzupassen. Jetzt müssen wir die Klimaanpassung auf die nächste Ebene bringen.” YAPU Solutions hat seinen Ansatz zur Förderung der Klimaanpassung in zwei Vorzeigeprojekten erfolgreich umgesetzt: Das Projekt “Mikrofinanzierung für ökosystembasierte Anpassung” (MEbA) wird vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen implementiert und vom Bundesumweltministerium finanziert. Die zweite, von YAPU Solutions ausgeführte, Phase des Projekts (2018-2020) umfasste eine Implementierung mit neun Institutionen in Kolumbien, Ecuador, Costa Rica, El Salvador und der Dominikanischen Republik sowie Senegal und Benin (siehe www.unepmeba.org). Darüber hinaus führt YAPU zusammen mit Red de Instituciones Financieras de Desarrollo (der größte Verband von MFIs in Ecuador) die Implementierung des von der Interamerikanischen Entwicklungsbank (IDBLab) finanzierten Projekts “EcoMicro: Agrarfinanzierung und intelligente Daten zur Klimaanpassung in Ecuador” durch, das 14 MFIs in Ecuador anspricht (siehe www.ecomicroecuador.org.ec). YAPU Solutions wurde 2017 in Berlin gegründet und betreibt eine Tochtergesellschaft in Quito, Ecuador. Das Unternehmen ist derzeit in Lateinamerika (Ecuador, Kolumbien, El Salvador, Costa Rica und Guatemala) und in Westafrika (Benin und Senegal) tätig. Pressekontakt: Hannes GräfHead of Brand and Communication(+49)177

Original-Content von: YAPU Solutions GmbH, übermittelt durch news aktuell

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Homeoffice-Pflicht im Verordnungswege und FFP2-Maskenpflicht in der Produktion völlig inakzeptabel

19.01.2021 – 12:20

Arbeitgeberverband Gesamtmetall

Berlin (ots) Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall warnt vor den Bund-Länder-Beratungen zur Corona-Krise vor weiteren Verschärfungen für die Wirtschaft. Insbesondere die disktutierten Regelungen zu einer FFP2-Maskenpflicht und zur Pflicht des mobilen Arbeitens seien völlig inakzeptabel. “Die zuletzt verschiedentlich diskutierte Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske bei der Arbeit zeigt eher von Aktionismus, denn von nüchterner Abwägung”, sagte Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander. “Nicht nur sind die Arbeitsplätze in der Industrie kein Hotspot, die Pflicht würde auch zu einem höheren Personalbedarf und damit sogar zu zusätzlichen Begegnungen im ÖPNV sorgen. Falls der Weg zur Arbeit als besonderes Risiko ausgemacht wird, muss die öffentliche Hand das Angebot des ÖPNV erhöhen, statt mit einer FFP2-Maskenpflicht von den eigenen Versäumnissen abzulenken. Arbeitsmediziner warnen zudem, dass eine FFP2-Maskenpflicht zu mehr Schmierinfektionen und zu unnötigen Belastungen für die Beschäftigten führt”. Auch die Pläne von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil zu einer Homeoffice-Pflicht kritisiert Zander scharf: “Mit der Pflicht zum Angebot von Homeoffice ist der Minister kürzlich bereits einmal politisch gescheitert. Noch im November hatte er verkündet, von diesem Vorhaben abzusehen. Dieses nun unter dem Etikett der Pandemiebekämpung einzubringen, erweckt den Eindruck, als nutze der Minister die Pandemie für parteipolitische Zwecke. Das ist insbesondere bemerkenswert, da sich inzwischen auch die Gewerkschaften gegen einen Homeoffice-Zwang ausgesprochen haben.” Zander verwies darauf, dass diese Planungen auch im Widerspruch zu dem gemeinsamen Appell des Bundesrpräsidenten mit dem Arbeitgeberpräsidenten Dr. Rainer Dulger und dem DGB-Vorsitzenden Reiner Hoffmann stünden. Die Einführung der Homeoffice-Pflicht unter dem Corona-Vorwand führe auch dazu, dass so ein massiver Eingriff im Verordnungsweg vorgenommen wird, statt die offene Diskussion im parlamantarischen Verfahren zu suchen: “Die Argumente gegen eine Homeoffice-Pflicht sind bekannt und werden durch das Virus nicht beseitigt”, sagte Zander. Zander weiter: “Wir brauchen differenziertere Lösungen je nach Lage des jeweiligen Infektionsgeschehens. Schließlich sind die Unternehmen nachweislich keine Infektionsschwerpunkte. Hier liegt der Anteil nach Zahlen des Robert Koch-Instituts bei gerade mal zwei bis vier Prozent. Stattdessen finden Infektionen vor allem in Alten- und Pflegeheimen (rund 43 Prozent) und im privaten Haushalt (rund 28 Prozent) statt. Die Möglichkeiten, weitere Infektionen durch einen harten Lockdown der Industrie zu vermeiden, sind also gering, der mögliche wirtschaftliche Schaden aber enorm.” Pressekontakt: Martin LeutzLeiter Kommunikation und PresseVoßstr. 1610117 Berlin030 / 55150 –

Original-Content von: Arbeitgeberverband Gesamtmetall, übermittelt durch news aktuell

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Die Hilfen aus dem Frühjahr haben sofort geholfen

Dank des Wumms aus dem Bundesfinanzministerium mussten Unternehmen weniger staatliche Hilfen in Anspruch nehmen als befürchtet und auch die Steuereinnahmen haben sich besser entwickelt als gedacht.
„Dass wir deutlich weniger Schulden in 2020 machen mussten, ist das Ergebnis schnell wirkender Konjunkturmaßnahmen im Frühjahr, die der Wirtschaft sofort geholfen haben.
Dank des Wumms aus dem Bundesfinanzministerium mussten Unternehmen weniger staatliche Hilfen in Anspruch nehmen als befürchtet und auch die Steuereinnahmen haben sich besser entwickelt als gedacht, weil wir Wirtschaft und vor allem Beschäftigung stabilisieren konnten.
Das gibt uns nun den nötigen Spielraum, weiter mit aller Kraft gemeinsam gegen die wirtschaftlichen, sozialen und gesundheitlichen Folgen der Corona-Pandemie vorzugehen. Ob die November- und Dezemberhilfen oder die Überbrückungshilfen – das Geld muss jetzt aber auch fließen. Ich erwarte, dass der dafür zuständige Bundeswirtschaftsminister das nun endlich hinbekommt!
Wenn die aktuellen Hilfen dann endlich ähnlich gut funktionieren wie unsere Hilfen im Frühjahr 2020, dann wäre das ein dringend notwendiges Signal an die Unternehmen und Selbstständigen, aber auch ein gutes Zeichen für den Bundeshaushalt 2021.
Übrigens ist es nicht nur erfreulich, wie gut Deutschland im internationalen Vergleich, sowohl was die Schuldenquote oder die Wirtschaftsleistung, dasteht. Uns ist es auch gelungen mit Maßnahmen wie dem europäischen Kurzarbeitergeld oder dem europäischen Wiederaufbaupaket Europa in dieser schweren Zeit zusammenzuhalten.
Für die SPD ist klar, dass der Weg der Rekordinvestitionen, den wir bereits vor der Pandemie begonnen haben, jetzt konsequent weitergegangen werden muss. Wir müssen und werden in Klimaschutz, Digitalisierung und Infrastruktur weiter Rekordsummen investieren, um Deutschland nicht nur aus der Krise zu führen, sondern auch zukunftsfest aufzustellen.“

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Homeoffice: dbb Hessen stellt Positionspapier vor

19.01.2021 – 12:18

dbb Hessen beamtenbund und tarifunion

Frankfurt (ots) Der dbb Hessen sieht im Ausbau des Homeoffice auch und gerade für Beschäftigte des öffentlichen Dienstes nicht nur einen wichtigen Weg, den Betrieb auch während der Pandemie und weiterer Lockdowns so weit wie möglich wie gewohnt aufrecht zu erhalten. “Das Thema Homeoffice ist nicht nur während der Pandemie wichtig”, sagt der Landesvorsitzende Heini Schmitt. “Eine flexiblere Regelung ist auch ein wesentlicher Baustein für die zukünftige Arbeitswelt, dem gegenüber sich auch der öffentliche Dienst auf gar keinen Fall mehr verschließen darf.” Entgegen aller Bedenken zeigt sich anhand der Erfahrungen während der Pandemie, dass Homeoffice in größerem Umfang auch im öffentlichen Dienst funktioniert und für Arbeitgeber und Beschäftigte häufig eine Win-win-Situation darstellt. Selbstverständlich gibt es dabei auch im öffentlichen Dienst viele Tätigkeitsbereiche, die eine physische Anwesenheit vor Ort erfordern. Auch die Arbeitsbedingungen dieser Beschäftigten müssen unter Pandemiebedingungen ebenfalls sorgfältig betrachtet werden. Grundsätzlich bietet das Thema aus Sicht des dbb Hessen überwiegend Chancen – auch im Hinblick auf die Attraktivität des öffentlichen Dienstes für Bewerber. Im Hinblick auf die Gewinnung von Nachwuchs- und Fachkräften steht der ÖD natürlich in direkter Konkurrenz zur Privatwirtschaft und muss auch in dieser Hinsicht konkurrenzfähig sein. Wichtig ist dem dbb Hessen dabei jedoch, dass dies in geregeltem Maße geschieht und die Beschäftigten im Homeoffice am Ende nicht draufzahlen. Sei es, indem sie selbst in die notwendige Infrastruktur investieren müssen, oder bei anstehenden Beförderungen außen vor bleiben. “Wenn diese Dinge beachtet und eingehalten werden, könnte die Pandemie und der damit einhergehende Digitalisierungsschub einen ungewollten Innovationsschub für den öffentlichen Dienst bedeuten”, sagt Schmitt. “Wenn es darum geht, die Dienstleistungen der Verwaltung für unsere Bürgerinnen und Bürger alsbald zumindest zu einem großen Anteil auch in digitaler Form anzubieten, dann muss das in einem gewissen Rahmen geschehen und die Beschäftigten müssen dabei mitgenommen werden”, sagt Schmitt. “Staatliche Dienstleistungen können schneller und bequemer erlangt werden, Beschäftigte in der Verwaltung können flexibler Arbeiten und Beruf, Karriere und Familie besser miteinander verbinden, wenn sie nicht jeden Arbeitstag gezwungen sind, zu vorgegebenen festen Zeiten an den Arbeitsplatz zu pendeln.” Im vergangenen Jahr hat das Arbeiten von zu Hause oder unterwegs im Zuge der Pandemie einen enormen Schub erfahren. “Diese Entwicklung wollen wir beibehalten, diesen Schwung wollen wir mitnehmen und neben den herkömmlichen Arbeitsformen vor allem das Homeoffice als eine Form des flexiblen Arbeitens weiter gefördert wissen”, so Schmitt. Pressekontakt: Andreas NöthenPressesprecher0170

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Weitere Erpressungsversuche der USA

„Ich gehe davon aus, dass auch die weiteren Sanktionen der USA gegen Unternehmen, die am Bau von Nord Stream 2 beteiligt sind, nicht die beabsichtigte Wirkung haben. Trotzdem sind sie nicht hinnehmbar. Es ist unerträglich, wie die USA die wirtschaftlichen Interessen ihrer Gasindustrie durchsetzen und dabei sogenannte Verbündete zu Befehlsempfängern degradieren wollen”, kommentiert Klaus Ernst, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE und Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Energie, die Ankündigung von US-Präsident Trump, am letzten Tag seiner Amtszeit noch Sanktionen gegen das Verlegeschiff Fortuna zu verhängen. Ernst weiter:
„Ich fordere die Bundesregierung auf, die Geschäftsträgerin der US-Botschaft einzubestellen und unmissverständlich die Haltung der Bundesregierung deutlich zu machen. Ich unterstütze deshalb, dass die EU konkrete Vorschläge auf den Tisch legen will, wie die internationale Rolle des Euro gestärkt und die Blocking-Verordnung erweitert werden kann, um die Sanktionsdrohungen ins Leere laufen zu lassen. Auch Strafzölle auf Gasimporte aus den USA sollten erhoben werden. Denn ich befürchte, auch der neue Präsident wird die aggressive Wirtschaftspolitik seines Landes nicht ändern.”

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Max Straubinger: “Es ist weiterhin generationengerecht, den Nachholfaktor auszusetzen”

Rede zum Nachholfaktor im Rentenrecht

Max Straubinger (CDU/CSU):
Geschätzte Frau Präsidentin! Werte Kolleginnen und Kollegen! Wir debattieren heute zum zweiten Mal den Antrag der FDP, den Nachholfaktor wieder in Kraft zu setzen; denn er ist ja nicht abgeschafft, sondern nur bis 2025 außer Kraft gesetzt. Das haben wir als Koalition auch unter dem Gesichtspunkt vereinbart, dass sich die Menschen in unserem Land auf die Rente und auf die gesetzliche Rentenversicherung verlassen können. Ich glaube, dass wir hier sehr klug gehandelt haben, auf der einen Seite den Rentnern in unserem Lande Sicherheit zu geben, aber gleichzeitig auch die jungen Beitragszahler nicht zu überfordern. Der Kollege Kapschack hat gerade zur doppelten Haltelinie ausgeführt, dass es uns auf der einen Seite wichtig war, das Rentenniveau bei 48 Prozent zu halten, aber gleichzeitig auch, die Beitragszahler nicht zu überfordern. Deswegen wird der Beitragssatz bis 2025 nicht über 20 Prozent steigen.
Jetzt wissen alle, die sich schon lange mit der Rentenpolitik in unserem Land beschäftigen und auseinandersetzen, dass nicht nur ein Faktor bestimmend sein kann für eine verlässliche Rente für die Bürgerinnen und Bürger im Land, dass nicht nur ein Faktor entscheidend ist, ob wir das als gerecht oder als weniger gerecht empfinden. Diese Gerechtigkeitsfrage wird, glaube ich, in keinster Weise in dem Antrag der FDP gelöst.
(Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU – Dr. Matthias Zimmer [CDU/CSU]: Mit Gerechtigkeit haben die es halt nicht!)
Denn es konnte ja nirgendwo begründet werden, wo die Gerechtigkeit tatsächlich liegt. Wir hatten schon Jahre mit Beitragssätzen von 19,8 Prozent, ja, von 20 Prozent, einmal, glaube ich, sogar von 20,2 Prozent in unserem Land. Ich glaube nicht, dass jemand sagen kann: „Das war völlig ungerecht“, oder: Der jetzige Beitragssatz von 18,6 Prozent ist vollends gerecht. – Also, das wird sich nie ganz manifestieren lassen.
Deshalb haben wir zu diesem Antrag der FDP eine Anhörung durchgeführt. Ich persönlich konnte an der Anhörung nicht teilnehmen ob eines anderen Termins; aber ich habe sie mir heute einmal ein bisschen zu Gemüte geführt, indem ich das Protokoll gelesen habe. Und ich musste feststellen, dass eigentlich niemand von den geladenen Sachverständigen beziffern konnte,
(Johannes Vogel [Olpe] [FDP]: Was?)
wie sich die Belastung auf die Jungen auswirken wird, wenn wir den Nachholfaktor bis 2025 nicht in Kraft setzen. Selbst die geladene Sachverständige der FDP, Frau Kochskämper, konnte dies in der Anhörung nicht mit Zahlen manifestieren.
(Johannes Vogel [Olpe] [FDP]: Nicht auf den Euro, aber natürlich! Liegt in der Natur der Sache!)
Die Zahlen, die Sie in den schriftlichen Unterlagen genannt haben, wurden von vielen anderen Rentenwissenschaftlern zerpflückt. Von daher: Die Feststellung, es gäbe eine große Ungerechtigkeit im Handeln der Regierungsfraktionen, lieber Johannes Vogel, haben die Sachverständigen hier nicht untermauert.
(Johannes Vogel [Olpe] [FDP]: Quatsch!)
Selbst die Arbeitgeberseite, vertreten durch Herrn Gunkel, die ja sicherlich danach trachtet, es unter den Gesichtspunkten der Wirtschaftsbetriebe, die sie besonders vertreten, zu sehen,
(Bettina Stark-Watzinger [FDP]: Hätten Sie mal hingehört!)
hat die Konfliktsituation dargelegt – nämlich den Nachholfaktor auszusetzen bzw. die Haltelinie von 48 Prozent beizubehalten – und auf das Primat der Politik verwiesen. Er hat gesagt: Auch in der Frage „Renten und Haltelinien“ gilt das Primat der Politik.
(Johannes Vogel [Olpe] [FDP]: Aha!)
Somit fühlen wir uns in unserem Handeln bestätigt.
(Bettina Stark-Watzinger [FDP]: Und wer bezahlt das?)
Ich glaube, dass hiermit dargelegt ist: Es ist weiterhin generationengerecht, den Nachholfaktor auszusetzen und – vor allen Dingen – an den doppelten Haltelinien festzuhalten, nämlich zum einen das Rentenniveau bei 48 Prozent festzuschreiben – wenn es geht, natürlich auch darüber liegend –, aber gleichzeitig den Beitragssatz weiterhin bei unter 20 Prozent zu halten, damit die junge Generation, die beitragszahlende Generation nicht überfordert wird.
(Bettina Stark-Watzinger [FDP]: Die zahlen es über die Steuer!)
Deshalb, glaube ich, lohnt es sich, Herr Kollege Vogel, wesentlich stärker über den großen Rahmen der Rentenversicherung zu diskutieren als nur über einen kleinen Faktor,
(Bettina Stark-Watzinger [FDP]: Große Wirkung!)
der jetzt Grund Ihres Antrags ist. Es geht um die große Linie: Wie sorgen wir dafür, dass die Generation nach 2025 eine gute Rente hat?
(Bettina Stark-Watzinger [FDP]: Wo sind denn die Ergebnisse?)
Ich sage es ganz offen: Die SPD steht hier immer mehr auf der Verteilungsseite und sagt, hohe Beiträge und hohe Löhne seien der Garant dafür. Aber lieber Kollege Kapschack, da kommt zuerst das Wirtschaften! Wir brauchen genügend Arbeitsplätze und eine hohe Zahl sozialversicherungspflichtiger Beschäftigungsverhältnisse; das ist letztendlich die Grundlage.
(Markus Kurth [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Haben wir alles! – Matthias W. Birkwald [DIE LINKE]: 39 Millionen sind jetzt nicht so schlecht, Herr Kollege Straubinger!)
Wir stellen schon auch die Wirtschaft mit in den Vordergrund. Die Wettbewerbsfähigkeit unserer Volkswirtschaft ist letztendlich mit eine Grundlage dafür, dass wir sichere Renten in unserem Land und einen sicheren Sozialstaat haben. Die Union steht in besonderem Maße dafür; das hat sie über die Jahrzehnte bewiesen.
Wir lehnen aus guten Gründen und auch mit gutem Gewissen, selbst wenn wir in der Weihnachtszeit sind, den Antrag der FDP ab.
(Christian Dürr [FDP]: Was?)
Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit.
(Beifall bei der CDU/CSU)
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Max Straubinger: “Es ist weiterhin generationengerecht, den Nachholfaktor auszusetzen”

Geschätzte Frau Präsidentin! Werte Kolleginnen und Kollegen! Wir debattieren heute zum zweiten Mal den Antrag der FDP, den Nachholfaktor wieder in Kraft zu setzen; denn er ist ja nicht abgeschafft, sondern nur bis 2025 außer Kraft gesetzt. Das haben wir als Koalition auch unter dem Gesichtspunkt vereinbart, dass sich die Menschen in unserem Land auf die Rente und auf die gesetzliche Rentenversicherung verlassen können. Ich glaube, dass wir hier sehr klug gehandelt haben, auf der einen Seite den Rentnern in unserem Lande Sicherheit zu geben, aber gleichzeitig auch die jungen Beitragszahler nicht zu überfordern. Der Kollege Kapschack hat gerade zur doppelten Haltelinie ausgeführt, dass es uns auf der einen Seite wichtig war, das Rentenniveau bei 48 Prozent zu halten, aber gleichzeitig auch, die Beitragszahler nicht zu überfordern. Deswegen wird der Beitragssatz bis 2025 nicht über 20 Prozent steigen.
Jetzt wissen alle, die sich schon lange mit der Rentenpolitik in unserem Land beschäftigen und auseinandersetzen, dass nicht nur ein Faktor bestimmend sein kann für eine verlässliche Rente für die Bürgerinnen und Bürger im Land, dass nicht nur ein Faktor entscheidend ist, ob wir das als gerecht oder als weniger gerecht empfinden. Diese Gerechtigkeitsfrage wird, glaube ich, in keinster Weise in dem Antrag der FDP gelöst.
(Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU – Dr. Matthias Zimmer [CDU/CSU]: Mit Gerechtigkeit haben die es halt nicht!)
Denn es konnte ja nirgendwo begründet werden, wo die Gerechtigkeit tatsächlich liegt. Wir hatten schon Jahre mit Beitragssätzen von 19,8 Prozent, ja, von 20 Prozent, einmal, glaube ich, sogar von 20,2 Prozent in unserem Land. Ich glaube nicht, dass jemand sagen kann: „Das war völlig ungerecht“, oder: Der jetzige Beitragssatz von 18,6 Prozent ist vollends gerecht. – Also, das wird sich nie ganz manifestieren lassen.
Deshalb haben wir zu diesem Antrag der FDP eine Anhörung durchgeführt. Ich persönlich konnte an der Anhörung nicht teilnehmen ob eines anderen Termins; aber ich habe sie mir heute einmal ein bisschen zu Gemüte geführt, indem ich das Protokoll gelesen habe. Und ich musste feststellen, dass eigentlich niemand von den geladenen Sachverständigen beziffern konnte,
(Johannes Vogel [Olpe] [FDP]: Was?)
wie sich die Belastung auf die Jungen auswirken wird, wenn wir den Nachholfaktor bis 2025 nicht in Kraft setzen. Selbst die geladene Sachverständige der FDP, Frau Kochskämper, konnte dies in der Anhörung nicht mit Zahlen manifestieren.
(Johannes Vogel [Olpe] [FDP]: Nicht auf den Euro, aber natürlich! Liegt in der Natur der Sache!)
Die Zahlen, die Sie in den schriftlichen Unterlagen genannt haben, wurden von vielen anderen Rentenwissenschaftlern zerpflückt. Von daher: Die Feststellung, es gäbe eine große Ungerechtigkeit im Handeln der Regierungsfraktionen, lieber Johannes Vogel, haben die Sachverständigen hier nicht untermauert.
(Johannes Vogel [Olpe] [FDP]: Quatsch!)
Selbst die Arbeitgeberseite, vertreten durch Herrn Gunkel, die ja sicherlich danach trachtet, es unter den Gesichtspunkten der Wirtschaftsbetriebe, die sie besonders vertreten, zu sehen,
(Bettina Stark-Watzinger [FDP]: Hätten Sie mal hingehört!)
hat die Konfliktsituation dargelegt – nämlich den Nachholfaktor auszusetzen bzw. die Haltelinie von 48 Prozent beizubehalten – und auf das Primat der Politik verwiesen. Er hat gesagt: Auch in der Frage „Renten und Haltelinien“ gilt das Primat der Politik.
(Johannes Vogel [Olpe] [FDP]: Aha!)
Somit fühlen wir uns in unserem Handeln bestätigt.
(Bettina Stark-Watzinger [FDP]: Und wer bezahlt das?)
Ich glaube, dass hiermit dargelegt ist: Es ist weiterhin generationengerecht, den Nachholfaktor auszusetzen und – vor allen Dingen – an den doppelten Haltelinien festzuhalten, nämlich zum einen das Rentenniveau bei 48 Prozent festzuschreiben – wenn es geht, natürlich auch darüber liegend –, aber gleichzeitig den Beitragssatz weiterhin bei unter 20 Prozent zu halten, damit die junge Generation, die beitragszahlende Generation nicht überfordert wird.
(Bettina Stark-Watzinger [FDP]: Die zahlen es über die Steuer!)
Deshalb, glaube ich, lohnt es sich, Herr Kollege Vogel, wesentlich stärker über den großen Rahmen der Rentenversicherung zu diskutieren als nur über einen kleinen Faktor,
(Bettina Stark-Watzinger [FDP]: Große Wirkung!)
der jetzt Grund Ihres Antrags ist. Es geht um die große Linie: Wie sorgen wir dafür, dass die Generation nach 2025 eine gute Rente hat?
(Bettina Stark-Watzinger [FDP]: Wo sind denn die Ergebnisse?)
Ich sage es ganz offen: Die SPD steht hier immer mehr auf der Verteilungsseite und sagt, hohe Beiträge und hohe Löhne seien der Garant dafür. Aber lieber Kollege Kapschack, da kommt zuerst das Wirtschaften! Wir brauchen genügend Arbeitsplätze und eine hohe Zahl sozialversicherungspflichtiger Beschäftigungsverhältnisse; das ist letztendlich die Grundlage.
(Markus Kurth [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Haben wir alles! – Matthias W. Birkwald [DIE LINKE]: 39 Millionen sind jetzt nicht so schlecht, Herr Kollege Straubinger!)
Wir stellen schon auch die Wirtschaft mit in den Vordergrund. Die Wettbewerbsfähigkeit unserer Volkswirtschaft ist letztendlich mit eine Grundlage dafür, dass wir sichere Renten in unserem Land und einen sicheren Sozialstaat haben. Die Union steht in besonderem Maße dafür; das hat sie über die Jahrzehnte bewiesen.
Wir lehnen aus guten Gründen und auch mit gutem Gewissen, selbst wenn wir in der Weihnachtszeit sind, den Antrag der FDP ab.
(Christian Dürr [FDP]: Was?)
Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit.
(Beifall bei der CDU/CSU)

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Fahrgastverband: Politik muss mehr Homeoffice und flexiblere Arbeitszeiten ermöglichen

19.01.2021 – 11:01 <p class=”customer”> <a class=”story-customer” title=”weiter zum newsroom von Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)” href=”https://www.presseportal.de/nr/51580″>Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)</a> </p> <i><a data-category=”citylink-story-view” data-action=”click” data-label=”Citylink in Meldungsansicht” class=”story-city event-trigger” href=”https://www.presseportal.de/regional/Berlin” title=”News ausBerlin “>Berlin</a> (ots)</i> Der Berliner Fahrgastverband fordert die Politik auf, in der

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Zahl der Woche: Eine Stunde und länger: So lange sind deutsche Autofahrer täglich unterwegs

19.01.2021 – 11:00 <p class=”customer”> <a class=”story-customer” title=”weiter zum newsroom von CosmosDirekt” href=”https://www.presseportal.de/nr/63229″>CosmosDirekt</a> </p> <i><a data-category=”citylink-story-view” data-action=”click” data-label=”Citylink in Meldungsansicht” class=”story-city event-trigger” href=”https://www.presseportal.de/regional/Saarbr%FCcken” title=”News ausSaarbrücken “>Saarbrücken</a> (ots)</i></p><pre class=”xmllist”>- <span class=”b”>21 Prozent der Autofahrer in Deutschland verbringen mindestens eine Stunde pro

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OLYMP beauftragt PAYONE mit der Zahlungsabwicklung im POS- und E-Commerce-Geschäft

19.01.2021 – 10:00

PAYONE GmbH

Frankfurt am Main (ots) PAYONE, Joint Venture von Worldline, dem europäischen Marktführer im Bereich Zahlungsverkehrs- und Transaktionsdienstleistungen, sowie der DSV-Gruppe, Kompetenzcenter Payment der Sparkassen-Finanzgruppe, verantwortet die gesamte Zahlungsabwicklung im stationären Filial- wie im E-Commerce-Geschäft für OLYMP, Marktführer für Herrenoberhemden in Deutschland. Die PAYONE GmbH hat zum 1. September 2020 die Verantwortung für die Abwicklung aller Zahlungen in mehr als 50 Store-Filialen in Deutschland, Österreich, Ungarn, Frankreich und den Niederlanden des international tätigen Bekleidungsspezialisten sowie die gesamte Abwicklung aller Zahlungen im Online-Geschäft übernommen. Diese Dienstleistung umfasst alle Zahlungen über Mastercard, Visa, AMEX, JCB, Diners/Discover, UnionPay und girocard. Mark Bezner, geschäftsführender Gesellschafter der OLYMP Bezner KG, kommentiert: “An das überaus sensible Thema der bargeldlosen Zahlungsabwicklung legen wir dieselben kompromisslosen Qualitätsmaßstäbe wie an unsere hochwertigen Bekleidungsprodukte. Mit PAYONE haben wir einen erfahrenen Partner an der Seite, dessen Leistungen, Lösungsansätze und Beratung uns bereits im Vorfeld unserer Geschäftsbeziehung überzeugt haben.” Niklaus Santschi, Vorsitzender der Geschäftsführung von PAYONE, ergänzt: “In den letzten Jahren hat OLYMP einen starken Wachstumskurs auch außerhalb seines Kernmarktes Deutschland vorgelegt. Wir freuen uns, diese positive Geschäftsentwicklung mit unseren Payment-Services zu unterstützen und mittel- bis langfristig um intelligente neue kundenfreundliche Lösungen auszubauen.” Über PAYONE PAYONE ist einer der führenden Payment-Anbieter Europas und versteht sich als Partner des Handels. Am POS, online oder mobil – PAYONE hilft Händlern und Dienstleistern bei den immer komplexer werdenden Herausforderungen in Bezug auf Bezahlprozesse und Vertriebskanäle. Als Full-Service-Zahlungsdienstleister sorgt PAYONE hierbei für ein Payment, das im Hintergrund einfach, schnell, sicher und nahezu unsichtbar funktioniert. Egal, ob Kredit- und Debitkarten, alternative Zahlungsmittel, Karten- und Automatenterminals, E-Commerce oder Mobile Payment – PAYONE liefert individuelle Lösungen bei höchsten Sicherheitsstandards. So helfen zukunftsweisende Omnichannel-Konzepte aus dem Hause PAYONE dem Handel dabei, sich konsequent auf die Bedürfnisse der eigenen Kunden zu fokussieren. Dabei verfolgt PAYONE immer das Ziel, reibungsloses Payment zu ermöglichen. PAYONE wickelt für seine rund 200.000 Kunden in der DACH-Region mehr als 2,6 Milliarden Transaktionen pro Jahr ab. Überdies hält das Unternehmen mit seinen über 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an acht Standorten zahlreiche Mehrwert-Services bereit, die weit über das klassische Payment-Geschäft hinausgehen. PAYONE ist ein Unternehmen von Worldline und der DSV-Gruppe (Deutscher Sparkassenverlag). PAYONE arbeitet europaweit für namhafte globale Marken ebenso wie für kleine und mittelgroße Unternehmen. Zu den Kunden zählen beispielsweise PUMA, Rossmann, vitafy und Sansibar. Mehr Informationen finden Sie unter: https://www.payone.com Über OLYMP Die OLYMP Bezner KG aus Bietigheim-Bissingen bei Stuttgart ist der Marktführer von Herrenoberhemden in Deutschland. Darüber hinaus wird das hochwertige Bekleidungssortiment an Hemden, Strick- und Wirkwaren sowie Accessoires weltweit in mehr als 40 Ländern vertrieben. Der erzielte Umsatz im Geschäftsjahr 2019 betrug 268 Millionen Euro. Das Unternehmen beschäftigt 920 Personen in Deutschland und Österreich. https://www.olymp.com/de_de/company/about/ Über Worldline Worldline [Euronext: WLN] ist der europäische Marktführer und weltweit die Nummer 4 im Bereich Zahlungsverkehrs- und Transaktionsdienstleistungen. Mit seiner globalen Reichweite und seinem Engagement für innovative Lösungen ist Worldline der Technologiepartner der Wahl für Händler, Banken und Acquirer ebenso wie für Betreiber öffentlicher Verkehrsmittel, Regierungsbehörden und Industrieunternehmen aller Branchen. Mit über 20.000 Mitarbeitenden in mehr als 50 Ländern bietet Worldline nachhaltige, vertrauenswürdige und sichere Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Zahlungsverkehrs und fördert somit das Geschäftswachstum seiner Kunden in aller Welt. Zu den von Worldline angebotenen Dienstleistungen in den Bereichen Merchant Services; Terminals, Solutions & Services; Financial Services und Mobility & e-Transactional Services zählen das nationale und internationale Commercial Acquiring sowohl für den stationären Handel als auch im Online-Geschäft, die hochsichere Abwicklung von Zahlungstransaktionen, ein umfassendes Portfolio an Zahlterminals sowie e-Ticketing und digitale Dienstleistungen im industriellen Umfeld. Der Pro-forma-Umsatz von Worldline betrug 2019 rund 5,3 Milliarden Euro. worldline.com Pressekontakt: Susanne GruppLyoner Straße 9 | 60528 Frankfurt/MainPhone: +49 69 6630-5132E-Mail:

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Europäische Büromärkte 2020 leiden unter dem wirtschaftlichen Double Dip

19.01.2021 – 09:23

Jones Lang LaSalle SE (JLL)

Frankfurt (ots)- Trotz schwieriger Marktbedingungen Anstieg des gewichteten europäischen Büro-Mietpreisindex im vierten Quartal 2020 gegenüber dem Vorquartal um 0,5 Prozent – im Jahresvergleich plus 1 Prozent, damit niedrigste Rate seit 2010
– Mit einem Minus von 35 Prozent deutliche Einbußen beim europäischen Büroflächenumsatz im vierten Quartal 2020 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im Jahresvergleich massiver Rückgang von 41 Prozent auf 8,2 Mio. m²
– Trotz hoher Baufertigstellungen nur marginale Zunahme der europäischen Büro-Leerstandsquote um 10 Basispunkte auf 6,4 Prozent Die Reaktionen auf die Covid-19-Pandemie durch die nationalen Gesundheitsschutzmaßen bestimmte auch in den letzten drei Monaten 2020 die Wirtschaftsleistung und die Performance der Immobilienmärkte. Angesichts einer beschleunigten zweiten Epidemie-Welle verhängten viele Länder in Europa zwischen Oktober und Dezember weitere Beschränkungen bzw. Lockdowns für ihre Unternehmen und Bürger. In der Folge wurden die Prognosen für das BIP-Wachstum im letzten Quartal revidiert, so dass – nach einer kurzfristigen Erholung im Sommer – eine erneute Rezession (Double-Dip) verzeichnet werden musste. Der Schwung hatte bereits vor der Verschärfung der Beschränkungen nachgelassen, die Unvorhersehbarkeit der Situation und die Planungsunfähigkeit für Haushalte und Unternehmen widerspiegelnd. Die Ausweitung staatlicher Unterstützungsprogramme hat dazu beitragen, die sich aus den verschärften Beschränkungen ergebenden Auswirkungen bzw. den Schaden für die Wirtschaft zu minimieren. Sie vollständig abzuwenden wird nicht möglich sein, Folgeschäden werden zunehmen, zumal mit Beginn des neuen Jahres in vielen Ländern die Beschränkungen weiter verschärft worden sind oder werden. Die Wirtschaft wird unmittelbar noch härter getroffen, die Erholung verzögert, verlängert sich. Die Hoffnung für ein Durchbrechen des Kreislaufs von Lockdown und Wiedereröffnung richtet sich auf die Durchführung von Impfungen in der gesamten Region. Sie nähren die Aussicht auf eine Rückkehr einer zumindest gewissen Normalität. Büro-Spitzenmieten 2020 mit niedrigstem prozentualem Wachstum seit 2010 Die meisten auf der europäischen JLL-Immobilienuhr genannten 35 Märkte bewegen sich im letzten Quartal des Jahres 2020 im gleichen Quadranten wie drei Monate zuvor: im Verlangsamten Mietpreiswachstum oder am Anfang des Beschleunigten Mietpreisrückgangs. Der gewichtete europäische Büro-Mietpreisindex von JLL* legte im vierten Quartal 2020 (gegenüber Q 3) um 0,5 Prozent zu. Das Angebot an Flächen bei erstklassigen Objekten in 1A-Lagen blieb in den meisten Städten knapp und war Grundlage für die relativ widerstandsfähige Performance während dieser Pandemie. Mit einem leichten Plus von 1 Prozent bewegte sich der jährliche Mietpreisanstieg 2020 in Europa aber unter dem Fünf- bzw. Zehnjahresschnitt (+3,6 % bzw. +2,6 %). Es ist das niedrigste prozentuale Wachstum seit 2010. Mietzuwächse wurden gegenüber dem Vorquartal (Q 4/Q 3 2020) in vier der 24 Index-Städte verzeichnet, darunter zwei deutsche Immobilienhochburgen: Hamburg (Q 4/Q 3 2020: +3,3 % auf 372 Euro/m²/Jahr) und Berlin (+2,7 % auf 456 Euro/m²/Jahr). Hamburg kann in der Krise mit einer diversifizierten Wirtschaft punkten. Das ermöglicht der Stadt, ökonomische Einbrüche vergleichsweise gut abzufedern. Zudem gibt es hier eine stark ausgeprägte Digitalwirtschaft, die gerade im Pandemiejahr zu einer Schlüsselbranche geworden ist. Im Jahresvergleich kommt Hamburg mit einem Plus von 6,9 Prozent nicht nur auf den höchsten Mietpreiszuwachs unter den deutschen Big 7, sondern markiert darüber hinaus auch den zweithöchsten Anstieg unter den europäischen Index-Städten. In der deutschen Hauptstadt unterstützt dernach wie vor bestehende Angebotsmangel bei hochwertigen Gebäuden und die vor allem mit Corona verbundene Abnahme der spekulativen Bautätigkeit die Spitzenmieten. Im Jahresvergleich kommt Berlin auf ein Plus von 2,7 Prozent. Auch Paris (+3,3 % auf 930 Euro/m²/Jahr) und Edinburgh (+1,4 % auf 433 Euro/m²/Jahr) weisen ein Plus zwischen dem vierten und dritten Quartal 2020 auf. Die, wenn auch geringen Zuwächse im Spitzensegment, bestätigen, dass sich selbst in Pandemiezeiten noch nicht alle Märkte in mieterfreundliche Märkte gedreht haben. In der französischen Hauptstadt etwa haben die Nominalmieten sogar das zweite Quartal in Folge auf 930 Euro/m²/Jahr zugelegt. Der Grund ist das Allzeit-Tief bei der Verfügbarkeit von 1A-Flächen. Sinkende Spitzenmieten mussten im vierten Quartal für fünf Index-Städte notiert werden, der stärkste in Lyon (4,5 % gegenüber Q3 auf 320 Euro/m²/Jahr), gefolgt von London West End (- 2,1 % auf 1.383 Euro/m²/Jahr), Stockholm (- 2,0 % auf 746 Euro/m²/Jahr), Barcelona (- 1,8 % auf 324 Euro/m²/Jahr) und Madrid (- 1,4 % auf 432 Euro/m²/Jahr). Bemerkenswert ist europaweit aber das Auseinanderlaufen der Spitzenmieten und Mieten in Sekundärlagen. Letztere sind 2020 in fast allen Märkten Europas gefallen. Insgesamt geht JLL davon aus, dass die europäischen Spitzenmieten 2021 nicht stark korrigiert werden, niedrig einstellige Rückgänge sind in einigen Städten wahrscheinlich – genauso wie ein Anstieg ab 2022. Incentives nehmen schneller zu Der Blick auf den Index für die effektive Netto-Spitzenmiete zeigt im Jahresvergleich (Q 4 2020/Q 4 2019) einen Rückgang um – 0,5 Prozent. Damit ist 2020 das erste Jahr seit 2013 mit einem Negativwert. Deutlich wird damit, dass die Incentives wie zum Beispiel mietfreie Zeiten zugenommen haben. Die Rahmenbedingungen im Coronajahr mit den vielfältigen Unsicherheiten und Folgen haben bei einem Drittel aller analysierten europäischen Märkte im Laufe von 2020 im Jahresvergleich zu einer Verringerung der effektiven Netto-Spitzenmiete geführt. Dazu gehören Prag (-12 % im Jahresvergleich), Amsterdam, Madrid, Barcelona und Frankfurt mit jeweils einem Minus von sechs Prozent. Im Durchschnitt stiegen sie 2020 um 150 Basispunkte auf 10 Prozent. 2021 ist mit einem deutlichen Anstieg solcher Mietanreize zu rechnen, da die Vermieter versuchen werden, ihre Mieteinnahmen zu sichern. Dies gilt insbesondere bei Pipeline-Projekten für den Zeitraum 2021 bis 2023. Schlag ins Kontor durch zwei Lockdowns – Büroflächenumsatz sinkt um 41 Prozent Der im Sommer verbesserten Stimmung bei Verbrauchern und Wirtschaft wurde Ende des Jahres ein weiterer Schlag versetzt, als eine neue Welle von Covid-19-Infektionen in den meisten Teilen Europas zu erneuten Lockdown-Beschränkungen geführt hat. Die Folge waren ausbleibende Vermietungs-Abschlüsse, die auf 2021 verschoben wurden. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen haben die letzten drei Monate immerhin gehalten, was in der Regel ein viertes Quartal im Laufe eines Jahres ausmacht: das höchste vierteljährliche Umsatzniveau. Gegenüber dem dritten Quartal lag das Volumen um 41 Prozent höher. Allerdings, Fakt ist auch: die vermieteten 2,4 Mio. m² bewegten sich deutlich unter dem Abschlussquartal des Vorjahres (- 35 %) und gehen in die Statistik als schwächstes viertes Quartal seit 2002 ein. Insgesamt summierte sich das Umsatzvolumen 2020 auf 8,2 Mio. m², entsprechend einem Minus im Jahresvergleich von 41 Prozent, sowohl der Fünf- als auch der Zehnjahresschnitt sind deutlich unterschritten (-37 % bzw. -31 %). Die Nettoabsorption (= Veränderung im belegten Bestand) ist positiv geblieben, fällt aber auf den niedrigsten Stand seit der globalen Finanzkrise. Nach einem wahrscheinlich schwachen Start in den ersten Monaten werden die Aktivitäten ab Mitte 2021 wieder anziehen – vorausgesetzt die allgemeine Situation entspannt sich durch eine große Anzahl erfolgreicher Impfungen. Ein Plus von 15 bis 20 Prozent gegenüber dem schwachen 2020er Ergebnis könnte im laufenden Jahr unterm Strich erzielt werden. Eine Pandemie macht nicht vor Grenzen halt: 20 analysierte westeuropäische als auch vier mittel- und osteuropäischen Märkte verzeichneten 2020 gleichermaßen deutlich zweistellige Einbußen (- 41 % bzw. – 39% gegenüber 2019). Mit einem Zuwachs von einem Viertel gegenüber dem Vorjahr war Luxemburg der einzige Markt, der bei den Büroflächen ein Umsatzplus gegenüber 2019 vermelden konnte. Dies war auf eine Handvoll großer einmaliger Transaktionen zurückzuführen. Auch für die deutschen Büromärkte ist für das Gesamtjahr 2020 eine deutliche Nachfrageschwäche zu konstatieren, wobei das vierte Quartal gegenüber den Monaten Juli bis Ende September noch einmal deutlich zulegte, vor allem in Berlin, Hamburg und Frankfurt. Unterm Strich beläuft sich der Rückgang des Büroflächenumsatzes in den Big 7 2020 auf über 33 Prozent, das Gesamtvolumen schließt mit 2,67 Mio. m². In der aktuellen Rezession überwiegt der Rotstift: Umzugspläne werden zunächst aufgeschoben oder es wird eine Vertragsverlängerung in den bestehenden Flächen angestrebt. In der Konsequenz fehlen vor allem die großflächigen Vermietungen ab 10.000 m². Weiter von Einbußen betroffen ist London. Neben der Pandemie gab es in Großbritannien aufgrund der mit dem Brexit verbundenen Unsicherheit erheblichen Gegenwind. Zusammen mit dem nochmals rückläufigen Umsatz im vierten Quartal auf 66.000 m² schlugen 2020 insgesamt nur 411.000 m² zu Buche, das niedrigste jemals erzielte Gesamtjahresergebnis. Mit dem Vermeiden eines harten Brexit sind zumindest einige Voraussetzungen für ein steigendes Geschäftsvertrauen in 2021 geschaffen. Auch Paris, flächenmäßig größter Büromarkt, mit einem Umsatz in den letzten drei Monaten, der mit 409.000 m² beinahe so hoch ausfiel wie das addierte Volumen aus dem zweiten und dritten Quartal muss insgesamt Jahreseinbußen von – 45 Prozent verkraften. Neben den Märkten in den dominierenden Volkwirtschaften Deutschland, UK und Frankreich verzeichneten 2020 acht der 24 europäischen Index-Städte im Jahresvergleich Umsatzrückgänge von mindestens 50 Prozent. Außer London (- 77%) betraf das Utrecht (- 67 %) und Barcelona (-64 %) am stärksten. Dublin, Lyon, Budapest, Den Haag und Stockholm lagen zwischen – 55 und – 50 Prozent. Büroflächenleerstand in den meisten Märkten leicht gestiegen – Tendenz leicht aufwärts – Fertigstellungen 2021 so hoch wie noch nie? Die Leerstandsquote für Büroflächen ist in Europa das vierte Quartal in Folge leicht auf 6,4 Prozent angestiegen (+ 10 Basispunkte gegenüber dem Vorquartal). Nur drei der 24 Indexmärkte konnten auf einen Rückgang verweisen: Paris (- 80 Bps auf 5,2 %), Utrecht (- 60 Bps auf 6,4 %) und Frankfurt (-40 Bps auf 6,1 %). In den deutschen Immobilienhochburgen hat die Büro-Leerstandsquote zum Jahresende im Schnitt 3,7 Prozent (2019: 3,0 %) erreicht und bewegt sich damit aber immer noch deutlich unter dem langfristigen Durchschnitt. Im Gegensatz zum Umsatz zeigen sich die Big 7 in Bezug auf die Leerstandsentwicklung noch uneinheitlich. Während in der Aggregation das Volumen freier Flächen im Jahresvergleich um 23 Prozent angestiegen ist, verzeichnete Stuttgart noch einen weiteren Rückgang und auch in Hamburg blieb der Leerstand stabil. Überdurchschnittlich mit Raten von jeweils über 50 Prozent zog der Leerstand dagegen in Berlin und München an. Man darf aber nicht übersehen, dass die Leerstandsquoten auch hier mit 2,8 und 3,5 Prozent weiterhin sehr niedrig sind. In der Tendenz werden die Leerstände in Deutschland bis Ende 2021 weiter zunehmen auf durchschnittlich 4,5 Prozent. Der Büromarkt ist damit aber weit von einer Angebotsschwemme entfernt. In 18 der 24 Indexmärkte hat der Leerstand zugelegt, angeführt von Barcelona (+150 Basispunkte auf 6,7 %), Luxemburg (+120 Bps auf 4,1 %), Dublin (+100 Bps auf 10,3 %), London (+ 80 Bps auf 6,6 %). Für 2021 wird eine Zunahme des europäischen Büroflächen-Leerstands um 120 Basispunkte auf rund 7,6 % prognostiziert – der höchste Stand seit 2017. Neben dem hohen Fertigstellungsniveau ist dies auch teilweise auf die Zunahme von aktuell nicht benötigten Flächen zurückzuführen, die Nutzer an Untermieter abgeben, um damit Mieteinnahmen zu generieren. Dies dürfte sich in den Zahlen ab 2021 stärker widerspiegeln. Die europaweiten Projektentwicklungsaktivitäten erreichten 2020 mit 4,4 Mio. m² das höchste Niveau seit 2014. Dabei entfielen auf die Monate Oktober bis einschließlich Dezember Baufertigstellungen von rund 1,6 Mio. m² und damit das höchste vierteljährliche Volumen seit dem vierten Quartal 2008. London (281.000 m²), Berlin (197.000 m²), Paris (171.000 m²) und Hamburg (122.000 m²) machten den größten Teil solcher neuen Flächen aus. Wenn die Planungen nicht verschoben oder bis auf Weiteres zurückgefahren werden, wird 2021 ein Neubauvolumen von 8,2 Mio. m² Bürofläche in Europa erwartet. Das wäre dann das höchste jemals verzeichnete Volumen. Pressekontakt: Dorothea Koch, Tel. 069 2003 1007,

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Deutschlands größte Onlinemesse für Oldtimer, Youngtimer & Co. – 2. Classics to Click startet im März / TV-Stars Detlev “Det” Müller und Helge Thomsen sind dabei

19.01.2021 – 09:00 <p class=”customer”> <a class=”story-customer” title=”weiter zum newsroom von OCC Assekuradeur GmbH” href=”https://www.presseportal.de/nr/140927″>OCC Assekuradeur GmbH</a> </p> <i><a data-category=”citylink-story-view” data-action=”click” data-label=”Citylink in Meldungsansicht” class=”story-city event-trigger” href=”https://www.presseportal.de/regional/L%FCbeck” title=”News ausLübeck “>Lübeck</a> (ots)</i> Sie ist Deutschlands einzige Onlinemesse mit freiem Eintritt für

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Kfz-Versicherung: Meiste gefahrene Kilometer in Mecklenburg-Vorpommern

19.01.2021 – 07:30 <p class=”customer”> <a class=”story-customer” title=”weiter zum newsroom von CHECK24 GmbH” href=”https://www.presseportal.de/nr/73164″>CHECK24 GmbH</a> </p> <i><a data-category=”citylink-story-view” data-action=”click” data-label=”Citylink in Meldungsansicht” class=”story-city event-trigger” href=”https://www.presseportal.de/regional/M%FCnchen” title=”News ausMünchen “>München</a> (ots)</i></p><pre class=”xmllist”>- Autofahrer*innen legen in Deutschland im Schnitt 11.387 Kilometer im Jahr

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ZDK betont Vereinbarkeit von Infektionsschutz und Automobilhandel

Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe [Newsroom]Bonn (ots) – Mit Blick auf die morgen anstehenden weiteren Bund-Länder-Gespräche zur Corona-Pandemie weist der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) kritisch auf die besondere Situation in den Autohäusern hin. "Die Betriebe sind … Lesen Sie hier weiter…Original-Content von:

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Dachdeckerhandwerk: Harten Lockdown gemeinsam verhindern / Gemeinsames Statement des ZVDH und der IG BAU / Baustellen sind keine Corona-Hotspots

18.01.2021 – 16:09

Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks ZVDH

Köln/Frankfurt (ots) Es wird derzeit heftig debattiert, ob ein harter Lockdown zur Senkung der hohen Infektionszahlen notwendig sei. Hiervon wäre auch das Dachdeckerhandwerk massiv betroffen. Die Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA) hat sich eindeutig gegen eine solch drastische Maßnahme ausgesprochen. Und führende Wirtschaftsinstitute verweisen darauf, dass eine weitere Destabilisierung der gesamten Wirtschaft zu einem massiven Anstieg von Insolvenzen und auch zu erhöhter Arbeitslosigkeit führen könne. ZVDH und IG BAU: Gemeinsam einen Lockdown verhindern Die beiden Sozialpartner – der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) und die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) – sind sich einig, dass ein kompletter Lockdown für die Bauwirtschaft nur im Schulterschluss vermieden werden kann. So wolle man gemeinsam noch mehr als zuvor aufklären und für das strikte Einhalten der AHA+L-Maßnahmen am Arbeitsplatz und auf der Fahrt zur Arbeitsstelle werben; also Abstand halten, Hygienemaßnahmen berücksichtigen, Atemschutz tragen und regelmäßiges Stoßlüften. “Wir sprechen uns entschieden gegen das derzeit diskutierte komplette Herunterfahren aller Wirtschaftszweige aus. Im Bereich der Bauwirtschaft gibt es keine erhöhte Infektionsgefahr, das haben die aktuellen Zahlen der Berufsgenossenschaft gerade nochmal bestätigt. Wenn alle Regeln eingehalten werden, ist das Risiko einer Ansteckung auf den Baustellen sehr gering”, erklärt ZVDH-Präsident Dirk Bollwerk. IG BAU-Bundesvorstandsmitglied Carsten Burckhardt bekräftigt: “Es liegt jetzt an uns allen, einen harten Lockdown zu verhindern. Das gilt für die Unternehmen und für alle Kollegen und Kolleginnen auf den Baustellen, die für das Befolgen und Einhalten der Hygieneregeln zuständig sind. Die Aktion der Bau-Berufsgenossenschaft, unseren Beschäftigten 3 Millionen FFP2-Masken zur Verfügung zu stellen, geht genau in die richtige Richtung und wird helfen, das Infektionsrisiko weiter zu vermindern.” Bollwerk und Burckhardt appellieren an ihre Mitglieder, sich der besonderen Verantwortung bewusst zu sein, und das sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich. Denn ein wirklich harter Lockdown betreffe die Betriebe genauso wie den Arbeitsplatz jedes Einzelnen. Beide verweisen zudem auf umfangreiches Informationsmaterial, das ZVDH, IG BAU und die BG BAU ihren Mitgliedern zur Verfügung stellen. Wichtig seien aktuell die Handlungshilfen der Berufsgenossenschaft, um auf Baustellen ein coronakonformes Arbeiten sicherzustellen: Handlungshilfen der BG BAU ZVDH-Präsident Dirk Bollwerk (Quelle: ZVDH) IG BAU-Bundesvorstandsmitglied Carsten Burckhardt (Quelle: IG BAU, Alexander Paul Englert) Pressekontakt: DEUTSCHES DACHDECKERHANDWERKZentralverbandClaudia BüttnerBereichsleiterin PresseZentralverband des Deutschen DachdeckerhandwerksFritz-Reuter-Str. 1 // 50968 KölnTel. 0221-398038-12Fax 0221-398038-512E-Mail // www.dachdeckerdeinberuf.deNeu! Unser Podcast – Einfach mal reinhören:https://bit.ly/ZVDH-Podcast……………………………………..Johannes BauerPressesprecherIndustriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU)Vorstandsbereich BundesvorsitzenderPressestelle Olof-Palme-Str. 19 // 60439 Frankfurt am MainTelefon: +49 69 95737-201 // Fax: +496995737139E-Mail:

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Hegelmann Gruppe plant US-Expansion

18.01.2021 – 15:38 <p class=”customer”> <a class=”story-customer” title=”weiter zum newsroom von Hegelmann Gruppe” href=”https://www.presseportal.de/nr/149661″>Hegelmann Gruppe</a> </p> <i><a data-category=”citylink-story-view” data-action=”click” data-label=”Citylink in Meldungsansicht” class=”story-city event-trigger” href=”https://www.presseportal.de/regional/Bruchsal” title=”News ausBruchsal “>Bruchsal</a> (ots)</i> Investition in Höhe von zehn Millionen Euro in den ersten drei

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M-Sport Ford startet bei der Rallye Monte Carlo mit drei allradgetriebenen Fiesta in die neue WM-Saison

18.01.2021 – 15:03 <p class=”customer”> <a class=”story-customer” title=”weiter zum newsroom von Ford-Werke GmbH” href=”https://www.presseportal.de/nr/6955″>Ford-Werke GmbH</a> </p> <i><a data-category=”citylink-story-view” data-action=”click” data-label=”Citylink in Meldungsansicht” class=”story-city event-trigger” href=”https://www.presseportal.de/regional/K%F6ln” title=”News ausKöln “>Köln</a> (ots)</i></p><pre class=”xmllist”>- Teemu Suninen und sein neuer alter Beifahrer Mikko Markkula sowie

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Einstieg in den E-Sport: Versicherungsgruppe die Bayerische neuer Partner von Berlin International Gaming

18.01.2021 – 15:00

die Bayerische

München (ots) Die Versicherungsgruppe die Bayerische geht neue Wege und weitet ihr Sponsoring-Engagement auf den Zukunftsmarkt E-Sport aus. Mit Beginn der Saison 2021 startet die Bayerische als offizieller Versicherungspartner von Berlin International Gaming (BIG), einer der erfolgreichsten E-Sport-Organisationen Europas. Als Hauptpartner des BIG League of Legends Teams unterstützt die Versicherungsgruppe außerdem den vielfachen Meister und Europe-Masters-Gewinner des Actions-Strategie-Spiels. “Schon länger beobachten wir den Siegeszug des E-Sports in Europa mit großer Begeisterung.”, sagt Martin Gräfer, Vorstand der Versicherungsgruppe die Bayerische. “Mit unserem Engagement bei Berlin International Gaming setzen wir nun den ersten Schritt in diesem jungen, dynamischen und rasant wachsenden Umfeld. Es freut uns ungemein dies Seite an Seite mit einem der absoluten Big-Player der deutschen E-Sport-Vereine zu tun. Wir können es kaum erwarten gemeinsam mit BIG und der großen Fan-Gemeinde auf Titeljagd zu gehen.” “Es ehrt uns als Club sehr, ein solch traditionsreiches Versicherungsunternehmen erstmalig als Partner in den E-Sport begleiten zu dürfen.”, sagt Daniel Finkler, CEO Berlin International Gaming. “Die Partnerschaft ist ein weiterer Meilenstein in unserer Historie und zeigt die Relevanz des deutschen E-Sport-Marktes. Wir freuen uns auf eine langfristige Zusammenarbeit.” Berlin International Gaming, weltweit bekannt unter dem Kürzel BIG, ist eine der erfolgreichsten europäischen E-Sport-Organisationen mit Sitz in Berlin. Derzeit beschäftigt der deutsche Verein Top-Teams und Spieler in den Titeln League of Legends, CS:GO, Quake, StarCraft, FIFA, Valorant und Trackmania. Seit 2017 konnte sich der Verein an der Weltspitze etablieren und zahlreiche Achtungserfolge in verschiedenen Disziplinen feiern. Das Partnerportfolio von BIG umfasst OMEN (HP), Corsair, Red Bull, Betway, SkinBaron, Backforce (Interstuhl) und Volvic. Das League Of Legends Team von BIG konnte sich 2019 insgesamt sechs Meisterschaften sichern, darunter drei Premier-Tour-Siege und eine deutsche Meisterschaft. Als Höhepunkt des League Of Legends Teams gilt der Gewinn der European Masters Summer 2019 im polnischen Kattowitz. Seit 2020 spielt das Team in der Prime League, der höchsten Spielklasse für League Of Legends im DACH Raum. Als offizieller Versicherungspartner von Berlin International Gaming entwickeln die beiden Partner zukünftig zielgruppenorientierte E-Sport-Produkte und Dienstleistungen. Im Rahmen der Partnerschaft erwirbt die Bayerische ein umfangreiches Hauptpartner-Rechtepaket im Bereich League Of Legends sowie zusätzliche Rechte in den renommierten Spiele-Titeln “Trackmania” mit Rennfahrer Dennis “Massa” Lotze und “Starcraft 2” mit Tobias “ShoWTimE” Sieber. Bei allen Rechtepaketen legen die Bayerische und Berlin International Gaming einen Fokus auf Markensichtbarkeit und die Zielgruppenansprache über digitale Kanäle. Damit möchte die Versicherungsgruppe ihre Bekanntheit in der jungen Zielgruppe steigern und Mehrwerte für die E-Sport-Community kreieren. Seit 2016 ist die Bayerische als Hauptsponsor des Traditions-Fußballvereins TSV 1860 München und damit als Versicherungspartner prominent im traditionellen Sport vertreten. Darüber hinaus unterstützt das Versicherungsunternehmen auch Vereine und Projekte im Breitensport und engagiert sich bei sozialen Partnerschaften. Die beiden Markenbotschafter Samuel Koch und die mehrmalige Olympiasiegerin Magdalena Neuner, Markenbotschafterin der nachhaltigen Versicherungs- und Vorsorgemarke Pangaea Life, runden das aktuelle Sponsoring-Portfolio des Unternehmens ab. Die Versicherungsgruppe die Bayerische wurde 1858 gegründet und besteht aus den Gesellschaften Bayerische Beamten Lebensversicherung a.G. (Konzernmutter), BL die Bayerische Lebensversicherung AG und der Kompositgesellschaft BA die Bayerische Allgemeine Versicherung AG. Die gesamten Beitragseinnahmen der Gruppe betragen über 600 Millionen Euro. Die Gruppe steigert ihr Eigenkapital kontinuierlich und liegt dabei weit über dem Branchenschnitt. Es werden Kapitalanlagen von über 4,8 Milliarden Euro verwaltet. Mehr als 12.000 persönliche Berater stehen den Kunden der Bayerischen bundesweit zur Verfügung. Die Ratingagentur Assekurata hat der Neuen Bayerischen Leben in einer aktuellen umfangreichen Unternehmensanalyse erneut die Qualitätsnote A+ (“sehr gut”) verliehen und bescheinigt dem Unternehmen eine weit über der Branche liegende Finanzkraft. Berlin International Gaming, weltweit bekannt unter dem Shorthandle BIG, ist eine der erfolgreichsten europäischen Esport-Organisationen mit Sitz in Berlin. Derzeit beschäftigt der deutsche Verein Top-Teams und Spieler in den Titeln League of Legends, CS:GO, Quake, StarCraft, FIFA, Valorant und Trackmania. Seit 2017 konnte sich der Verein an der Weltspitze etablieren und zahlreiche Achtungserfolge in verschiedenen Disziplinen feiern. Das Partnerportfolio von BIG umfasst OMEN (HP), Corsair, Red Bull, Betway, SkinBaron, Backforce (Interstuhl) und Volvic. Das League Of Legends Team von konnte sich 2019 insgesamt sechs Meisterschaften sichern. Neben den drei Premier Tour Siegen, dem Gewinn der SINN League, konnte man auch die letzte ESL Meisterschaft Saison auf dem ersten Platz abschließen. Als Höhepunkt des League Of Legends Teams gilt der Gewinn der European Masters Summer 2019 in Kattowitz. Seit 2020 spielt das League Of Legends Team in der Prime League, der höchsten Spielklasse für League Of Legends im DACH Raum. Pressekontakt: Pressestelle der Unternehmensgruppe die BayerischeMoritz Rebhan, Thomas-Dehler-Straße 25, 81737 München,Telefon (089) 6787-8285,E-Mail: , Internet: www.diebayerische.de

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264 Firmen unterzeichnen Offenen Brief der GZ Goldschmiede Zeitung an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel / Perspektiven und schnelle Hilfen für Juweliere und Goldschmiede, Wiedereröffnung am 1. Februar

18.01.2021 – 14:52

GZ Goldschmiede-Zeitung

Hamburg (ots) 264 Unternehmen unterstützen die Initiative der GZ Goldschmiede Zeitung, die sich heute mit einem Offenen Brief an die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel gewandt hat. Darin fordert das Branchenmagazin die Öffnung des Nonfood-Einzelhandels unter Hygiene-Auflagen zum 1. Februar und die zügige Auszahlung der versprochenen Corona-Hilfen, da sonst jahrhundertalte Firmenhistorien enden und Handwerkskünste unwiederbringlich verschwinden werden. Zu den Unterzeichnern gehören neben selbständigen Juwelieren und Goldschmieden aus dem gesamten Bundesgebiet auch Handelsketten, Uhren- und Schmuckmarken, Edelsteinschleifereien, Unternehmensdienstleister und Messen. Der Offene Brief im Wortlaut: “Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel, die GZ Goldschmiede Zeitung vertritt seit 1898 die Belange der Schmuck- und Uhrenbranche und ist offizielles Organ der Handwerksverbände. Nun sehen wir für die rund 8000 Juweliere und Goldschmiede sowie die Hunderte zuliefernden Manufakturen und Hersteller aufgrund des anhaltenden Shutdowns ernsthafte Gefahren für die Zukunft dieser traditionsreichen Industrie. Firmenhistorien, die oft über viele Jahrhunderte zurückreichen, drohen aufgrund der Einschränkungen 2021 für immer zu enden. Handwerkskünste werden unwiederbringlich verschwinden. Und damit geht auch ein wertvolles Kulturgut verloren. Die Handelslandschaft in den Städten droht um eine weitere Facette ärmer zu werden. Immer mehr Geschäft wandert ins Internet ab. Mehr als ein Drittel der Schmuck- und Uhrengeschäfte bangen laut Umfragen des Einzelhandelsverbands HDE derzeit um ihre Existenz. Die Zahl derer, die momentan verzweifeln und keine Zukunft mehr sehen, wächst. Damit steigt auch die Zahl derer, die diese Maßnahmen nicht mehr unterstützen. Unsere Branche hat bereits zum ersten Shutdown im Frühjahr 2020 viel Geld in die Hand genommen, um ausgefeilte Hygienekonzepte zu installieren. Mit Erfolg hat man den Einkauf sicher gemacht. Juweliersgeschäfte sind nicht frequenz-, sondern termingetrieben. Wir verstehen, dass aufgrund des Infektionsgeschehens einschneidende Maßnahmen zur Senkung der Kontakte ergriffen werden mussten. Der gesundheitliche Schutz der Bevölkerung hat Vorrang vor allen ökonomischen Belangen. Wir akzeptieren und befürworten daher auch befristete Geschäftsschließungen. Was uns in der derzeitigen Situation fehlt, sind Perspektiven. Die Geschäftsschließungen ohne absehbares Ende sowie das schleppende Anlaufen der Finanzhilfen sorgen bei Juwelieren und Goldschmieden nachhaltig für Frustration. Wir bitten Sie daher eindringlich, dem Nonfood-Einzelhandel ab dem 1. Februar die Wiedereröffnung unter Hygieneauflagen zu ermöglichen. Zudem appellieren wir an Sie, dass die Finanzhilfen wie versprochen schnell und unkompliziert fließen. Es geht um die Sicherung vieler Einzelperspektiven für die Zukunft, die in ihrer Summe die Vielfalt unserer Handelslandschaft und Handwerkskultur ausmachen. Mittlerweile haben 264 Branchenteilnehmer die Petition unterschrieben, was die Wichtigkeit des Anliegens zeigt. Wir danken Ihnen herzlich für die Aufmerksamkeit und stehen für Rückfragen gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen Dr. Christian Jürgens GZ Goldschmiede Zeitung / Untitled Verlag und Agentur GmbH & Co. KG” Der Brief mit der vollständigen Liste der Unterzeichner: https://www.gz-online.de/files/content/news/wirtschaft/gz0120/2021_OffenerBrief_GZ.pdf Pressekontakt: Untitled Verlag und Agentur GmbH & Co. KGGZ Goldschmiede ZeitungDr. Christian JürgensChefredakteur040 189

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Mark Hauptmann: “Sozialverträgliche Lösung finden”

Sehr geehrter Herr Präsident! Meine geschätzten Kolleginnen und Kollegen! Wie häufig in diesen Debatten hat bei der Linken der Jammerton den neuen Kammerton definiert.
(Lachen bei Abgeordneten der LINKEN – Zuruf von der LINKEN: Das ist doch albern!)
Sie nutzen hier eine Werksschließung, wovon es übrigens viele in ganz Deutschland gibt. Sie haben ja keine Werksschließung in Nordrhein-Westfalen oder in Niedersachsen ausgesucht, sondern Sie nutzen bewusst eine Werksschließung in Sachsen, um diese zu instrumentalisieren.
Ich gebe Ihnen auch den Beweis dafür. Das zeigt sich, wenn man sich anschaut, welche Stimmung Sie vor den Toren von Haribo machen und zu was Sie da eigentlich aufrufen. Ich zitiere: Es geht nicht um den Konflikt zwischen Ost und West, sondern zwischen Besitzern der Produktionsmittel und Beschäftigten.
(Beifall bei Abgeordneten der LINKEN)
– Und Sie klatschen auch noch.
(Dr. Diether Dehm [DIE LINKE]: Aber ja!)
Sie stimmen vor den Konzerntoren ein Lied an: „Stille Nacht, streikende Nacht, wir pfeifen auf die Gnade des Herrn und übernehmen den Haribo-Konzern“.
(Beifall bei Abgeordneten der LINKEN)
Das ist Ihr Niveau als Streit- und als Spaltpilz dieser Gesellschaft.
(Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU)
Sie sind mitnichten an dem Wohl der Beschäftigten interessiert. Ihnen geht es darum, unsere Gesellschaft, unsere soziale Marktwirtschaft zu überwinden. Das ist Ihr eigentliches Ziel.
(Zuruf von der LINKEN: Ja, ja!)
Meine sehr geehrten Damen und Herren, wenn Sie ehrlich gewesen wären in dieser Debatte,
(Zuruf der Abg. Sabine Zimmermann [Zwickau] [DIE LINKE])
Frau Zimmermann, dann hätten Sie die Debatte geführt, als Haribo das Werk in Bayern geschlossen hat, und nicht erst dann, als das Werk in Sachsen geschlossen wurde. Das ist die Wahrheit.
(Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU)
Ihnen geht es also mitnichten um Haribo. Ihnen geht es mitnichten um die Beschäftigten, sondern um die Überwindung unserer sozialen Marktwirtschaft. Und wir sagen als Unionsfraktion ganz klar: Wir stehen gegen Enteignung, wie Sie das hier vorschlagen und beklatschen. Wir wollen Konzernen, Unternehmen, Mittelständlern keine Vorgaben machen, wo sie vielleicht besser wirtschaften können.
Aus einer wirtschaftlichen Perspektive kann man den Schritt von Haribo sogar nachvollziehen;
(Zuruf von der LINKEN: Ach!)
denn die verbleibenden vier Werke von Haribo befinden sich alle in einem Radius von 100 Kilometern um den Ort Grafschaft in Nordrhein-Westfalen, um die Logistik des Konzerns besser ausnutzen zu können, um weniger Verkehr auf die Straßen zu bringen und um sich stärker Synergien und wettbewerbstechnische Möglichkeiten zunutze zu machen.
(Alexander Graf Lambsdorff [FDP]: Exakt so ist es!)
Wir sehen also, dass Sie mit Ihren Vorschlägen aus der Mottenkiste à la VEB Haribo eher noch die 3 000 weiteren Beschäftigten des Konzerns gefährden würden, als die Zukunft zu sichern.
(Beifall bei Abgeordneten der FDP)
Unser Dank gilt hier ganz besonders zum einen dem Wahlkreisabgeordneten Carsten Körber und zum anderen dem Ministerpräsidenten Michael Kretschmer; denn die beiden arbeiten an der Zukunftsperspektive vor Ort und an der Zukunftsperspektive für die Beschäftigten.
(Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU – Zuruf von der LINKEN: Na ja!)
Was ist die Zukunftsperspektive? Erstens: zu schauen, wie Gewerbesteuerausfälle für die Kommune reduziert werden können. Für die nächsten Jahre gibt es eine Lösung, damit Gewerbesteuerausfälle kompensiert werden. Zweitens: eine sozialverträgliche Lösung zu finden, auch im Einvernehmen mit der Gewerkschaft. Die Lösung, die hier präsentiert wurde: ein umfangreiches, millionenschweres soziales Paket, das geschnürt wurde, um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch in der Zeit nach Weihnachten eine Möglichkeit zu geben. Drittens: eine Perspektive, wie man mit einem der vier möglichen Interessenten den Standort retten kann. Das ist Konstruktivität, und nicht eine solche Spaltpilzargumentation, wie Sie sie hier in die Debatte einbringen.
Meine sehr geehrten Damen und Herren, zur Ehrlichkeit in der Debatte gehört auch, dass ich von den Linken noch nie Positivbeispiele dazu gehört habe, wo sich gerade im Osten die Wirtschaft in eine ganz andere Richtung entwickelt hat, nämlich in eine positive.
(Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU – Zuruf von der LINKEN: Doch! In Thüringen! – Alexander Graf Lambsdorff [FDP]: Das wäre dann ja Kapitalismus! Das wäre nicht okay!)
Kein Wort von Ihnen dazu! Keine Aktuelle Stunde dazu, dass beispielsweise Tesla 12 000 neue Arbeitsplätze schafft mit der größten Batteriefabrik der Welt in Brandenburg. Kein Wort dazu, dass VW den größten Strategiewechsel in der Geschichte eingeleitet hat, indem in Zwickau der Grundstein für die Produktion des VW ID.3 gelegt wurde. Kein Wort dazu, dass in Meerane, woher der Kollege stammt, die Akkuserienproduktion noch mal 1 000 neue Jobs bringt. Kein Wort von Ihnen dazu, dass BASF sein Prestigezentrum für die Batteriekomponenten nicht nach Baden, sondern nach Brandenburg verlagert. Kein Wort von Ihnen, dass BMW die E-Auto-Produktion in Leipzig aufbaut oder das chinesische Batterieunternehmen CATL in Thüringen eine Produktionsstätte aufbaut.
(Dr. Diether Dehm [DIE LINKE]: Wer ist denn in Thüringen Ministerpräsident?)
Kein Wort von Ihnen dazu, dass die Agentur für Sprunginnovationen, bei der es darum geht, neue Geschäftsmodelle der Zukunft zu entwickeln, ebenfalls nach Leipzig geht oder dass es eine Fülle von Regionen gibt, die sich in der sozialen Marktwirtschaft nicht nur bewährt, sondern noch weiter gesteigert haben.
Deswegen behalten wir den Kurs der Mitte in der sozialen Marktwirtschaft bei und vertrauen nicht auf die Streitpilzargumentationen der Ränder von Linken und AfD.
Herzlichen Dank.
(Beifall bei der CDU/CSU und der FDP)

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Jana Schimke: “Wir leben in einer sozialen Marktwirtschaft”

Jana Schimke (CDU/CSU):
Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Der Verlust des Arbeitsplatzes ist bitter. Das habe ich in meiner Biografie selbst erfahren dürfen, und ich kann mir zu gut vorstellen, wie sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Haribo in Wilkau-Haßlau im Moment fühlen. Aber – Entschuldigung, Frau Zimmermann – das, was Sie hier tun, ist, eine politische Debatte vom Zaun zu brechen – auf dem Rücken eines Familienbetriebes
(Alexander Graf Lambsdorff [FDP]: Ja!)
und auf dem Rücken der Beschäftigten.
(Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der FDP – Matthias Höhn [DIE LINKE]: Ich glaube, das sehen die Beschäftigten anders!)
Frau Zimmermann, Sie sind nach meiner Kenntnis – korrigieren Sie mich, wenn es falsch ist – ehemalige hauptamtliche Gewerkschafterin, und Sie sind aktuell die DGB-Vorsitzende in Zwickau.
(Sabine Zimmermann [Zwickau] [DIE LINKE]: Richtig!)
Da sollten Sie sich eigentlich auskennen mit der Frage, was Sozialpartnerschaft bedeutet,
(Sabine Zimmermann [Zwickau] [DIE LINKE]: Eben!)
was es bedeutet, wenn Unternehmensleitung und Betriebsrat eine Vereinbarung treffen.
(Sabine Zimmermann [Zwickau] [DIE LINKE]: Genau!)
Nichts anderes ist bei Haribo geschehen. Es gibt einen Sozialplan, einen sehr guten Sozialplan – die Kollegen haben das heute schon sehr eindrucksvoll hier dargelegt – mit großzügiger Unterstützung, der gemeinschaftlich zwischen Unternehmensleitung und Betriebsrat beschlossen und verabredet wurde.
(Zurufe von der LINKEN)
Warum, liebe Frau Zimmermann, treten Sie hier also auf, führen eine Debatte vor der gesamten Bundesrepublik und führen damit all das ad absurdum, was Ihre Kolleginnen und Kollegen im Betriebsrat mit der Geschäftsleitung vereinbart haben? Liebe Frau Zimmermann, das ist nicht nur unprofessionell, das ist auch menschlich unterirdisch.
(Kai Whittaker [CDU/CSU], an die Abg. Sabine Zimmermann [Zwickau] [DIE LINKE] gewandt: Zurücktreten sollten Sie!)
Das darf ich an dieser Stelle mal sagen. So stelle ich mir Sozialpartnerschaft nicht vor. Wenn wir ernst meinen, was wir sagen, nämlich dass wir Tarifbindung fördern wollen, dass wir Unternehmen unterstützen wollen, wenn wir aber auch leidenschaftliche Gewerkschafter sind, dann sollten wir uns auch an die Grundregeln des Alltäglichen halten.
Noch etwas, liebe Kolleginnen und Kollegen sowohl von der Linken als auch von der AfD: Wir leben in einer sozialen Marktwirtschaft und in keiner Planwirtschaft. Das heißt: Scheitern, Arbeitslosigkeit oder wiederum Unternehmensansiedlungen gehören zum Leben leider dazu.
(Matthias Höhn [DIE LINKE]: Einfach Schicksal! Ja, super!)
So ist das. Ich möchte keine volkseigenen Betriebe, die subventioniert werden, die rote Zahlen schreiben und die man irgendwie versucht am Leben zu halten. Ich will eine gesunde Wirtschaft haben.
Unsere Aufgabe als Parlament ist nicht nur, den Menschen einerseits die Kraft zu geben, mit solchen Lebenssituationen umzugehen, ihnen soziale Hilfestellung zu geben
(Matthias Höhn [DIE LINKE]: Ja, da sind Sie ganz toll drin!)
und sie andererseits bei der Jobsuche zu unterstützen, sondern auch, den Unternehmen dahin gehend zu helfen, ihren unternehmerischen Erfolg, wo auch immer, bestmöglich – im besten Fall natürlich in Deutschland – umzusetzen. Das ist unsere Aufgabe.
Es ist nicht unsere Aufgabe, eine unternehmerische Entscheidung, die ich persönlich schon nachvollziehen kann – in Zeiten der Globalisierung, der Digitalisierung geht es darum, effiziente Lieferketten herzustellen –, zu kommentieren und gar noch zu bewerten. Liebe Frau Zimmermann, unsere Betriebe brauchen keine Unternehmensberatung durch die Politik. Ich sage das, weil ich der Auffassung bin, dass der Staat nicht der bessere Unternehmer ist, meine Damen und Herren.
(Beifall bei der CDU/CSU und der FDP)
Worum geht es, liebe Kolleginnen und Kollegen? Es geht bei diesen Diskussionen – wie wir sie damals schon mit Blick auf Siemens in Sachsen geführt haben – zunächst einmal darum, bei den Fakten zu bleiben: Benennen Sie die guten Ergebnisse des Sozialplans. Sagen Sie, dass das eine gemeinschaftliche Einigung von Geschäftsführung und Betriebsrat ist. Sagen Sie den Menschen, dass das auch eine unumstößliche Entscheidung ist.
(Amira Mohamed Ali [DIE LINKE]: Das stimmt doch gar nicht!)
Hier steht nicht zur Diskussion, ob Haribo am Standort in Wilkau-Haßlau bleibt; das steht gar nicht zur Debatte. Machen Sie den Menschen keine falschen Hoffnungen. Das ist das Schlimmste, finde ich, was Verantwortungsträger wie wir tun können. Wir müssen die Menschen mit der Wahrheit konfrontieren und sie darin unterstützen, in ihrem Leben neue Wege zu finden.
(Beifall bei der CDU/CSU)
Die Entscheidung von Haribo ist keine Entscheidung gegen den Osten; das darf an dieser Stelle auch gesagt sein. Natürlich kämpfen wir als ostdeutsche Kolleginnen und Kollegen für unsere Heimat. Wir wollen, dass dort was passiert. Wir wollen, dass Unternehmen dahin kommen. Wir können aber auch die Defizite – geschuldet durch 40 Jahre DDR – eben nicht einfach wegdiskutieren; das ist so.
(Matthias Höhn [DIE LINKE]: Ja, ja!)
Aber es ist unglaublich viel im Osten passiert. Wir haben eine super Identität entwickeln können. Wir haben ein neues Selbstbewusstsein entwickeln können. Bei uns gibt es viele Start-ups. Bei uns gibt es junge Unternehmensgründer. Bei uns gibt es einen Mittelstand, der sich immer mehr stabilisiert. Das, meine Damen und Herren, sollten wir weiterhin unterstützen.
(Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU)
Last, but not least, liebe Kolleginnen und Kollegen: –
Vizepräsident Wolfgang Kubicki:
Kommen Sie zum Schluss, Frau Kollegin.

Jana Schimke (CDU/CSU):
– Ich komme zum Schluss, Herr Präsident. – Die Entscheidung von Haribo ist nach wie vor eine Entscheidung für Deutschland gewesen.
(Widerspruch bei der LINKEN)
In Rheinland-Pfalz entstehen nämlich mehr Arbeitsplätze, als jetzt verloren gehen.
Vizepräsident Wolfgang Kubicki:
Frau Kollegin, kommen Sie bitte zum Schluss.

Jana Schimke (CDU/CSU):
Auch das ist unsere Aufgabe: dies als Deutscher Bundestag anzuerkennen.
Vielen Dank.
(Beifall bei der CDU/CSU)

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Dieselskandal rund um Audi AG-Dieselmotor EA897: Oberlandesgericht Koblenz steht auf der Seite des geschädigten Verbrauchers

18.01.2021 – 13:40 <p class=”customer”> <a class=”story-customer” title=”weiter zum newsroom von Dr. Hartung Rechtsanwaltsgesellschaft mbH” href=”https://www.presseportal.de/nr/135256″>Dr. Hartung Rechtsanwaltsgesellschaft mbH</a> </p> <i><a data-category=”citylink-story-view” data-action=”click” data-label=”Citylink in Meldungsansicht” class=”story-city event-trigger” href=”https://www.presseportal.de/regional/M%F6nchengladbach” title=”News ausMönchengladbach “>Mönchengladbach</a> (ots)</i> Die Audi AG hat eine weitere ganz

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Thorsten Frei: “Es geht um Vertrauen”

Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! „It’s the economy, stupid.“ Mit diesem Satz hat Bill Clinton 1992 nicht nur die Präsidentschaftswahl in den USA gewonnen, sondern er hat damit letztlich auch auf den Punkt gebracht, um was es geht: um die Grundlagen von Wohlstand und Arbeitsplätzen, die Grundlage unseres Gemeinwesens schlechthin.
Wenn man sich das mal auf die Verhältnisse übersetzt, in denen wir leben, dann bedeutet das im Klartext, dass eine funktionierende und prosperierende Wirtschaft der Grund dafür ist, dass wir in der Lage sind, jedes Jahr – in diesem Jahr 153,2 Milliarden Euro – soziale Leistungen auszubringen, dass wir in der Lage sind, diese unglaublichen Wirtschaftshilfen im Rahmen der Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Pandemie auszubringen, um nach der Krise auch wieder auf die Füße zu kommen.
Ein wesentlicher Bestandteil einer funktionierenden Wirtschaft ist das Vertrauen, ist das Vertrauen in die Marktordnung, ist das Vertrauen in die Marktteilnehmer, ist das Vertrauen darauf, dass die Leistungen erbracht werden, die Werke, die Dienstleistungen bezahlt werden und dass man nicht bei jedem einzelnen Fall davon ausgehen muss, dass man Vorleistungen benötigt, dass man Sicherungen braucht und anderes mehr. Das würde dem Markt die Flexibilität entziehen.
Deswegen, glaube ich, darf man nicht dem Trugschluss unterliegen, dass das Insolvenzwesen so etwas wie die Friedhofsordnung der Marktwirtschaft wäre, sondern ganz im Gegenteil: Es ist die Grundvoraussetzung dafür, dass mit Vertrauen agiert werden kann.
(Zuruf der Abg. Judith Skudelny [FDP])
Deswegen ist es so richtig, deswegen ist es so wichtig und deswegen ist es notwendig, dass wir an diesem Thema auch arbeiten.
(Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU)
Es geht um Vertrauen, um das Funktionieren der Wirtschaft. Es geht – wir haben es vorhin in einer anderen Debatte schon erlebt – auch um die zweite Chance.
Es stimmt, sehr geehrter Herr Kollege Jacobi: Das ist in der Tat nichts, was in der Adventszeit vom Himmel gefallen wäre, sondern wir haben eine EU-Richtlinie zur Restrukturierung. Diese ist gut und richtig, weil sie es schafft, zwischen den beiden insolvenzrechtlichen Strängen einen dritten guten Weg zu gehen – zwischen der freien Sanierung auf der einen Seite und der mit dem Insolvenzverwalter auf der anderen Seite, bei der das Unternehmen gezwungen ist, das Heft des Handelns letztlich aus der Hand zu geben.
Mit der vorinsolvenzlichen Restrukturierung schaffen wir es, dass auch eine große Mehrheit der Gläubiger in der Lage ist, dem Unternehmer das Vertrauen entgegenzubringen, das Unternehmen im Sinne der Gläubiger selber aus der Krise zu führen. Das ist eine große Chance. Das ist immer richtig, aber das ist in der wirtschaftlichen Situation, in der wir derzeit sind, ganz besonders wichtig und richtig. Deswegen ist es auch gut, dass wir das Verfahren beschleunigt haben, dass wir es dieses Jahr zum Abschluss bringen und dass wir letztlich auch dafür sorgen können, dass es zum 1. Januar des kommenden Jahres in Kraft treten kann.
Ich will darüber hinaus auch noch etwas zu den wirtschaftlichen Hilfen in der Pandemie und der Frage sagen, dass wir die Insolvenzantragspflicht auch für den sachlichen Grund ausgesetzt haben, dass es im Zusammenhang mit verzögerten staatlichen Leistungen, nicht nur bei November- und Dezemberhilfen, sondern auch bei Kurzarbeitergeld, Überbrückungshilfe III und anderem mehr, erfolgt.
Wir machen diese Hilfen, damit wir Wirtschaftsstrukturen in der Krise nicht zerstören und wir aus dieser Krise gestärkt herausgehen können. Das wird letztlich nur dann passieren können, wenn die Hilfen, die wir ausgeben, die Unternehmen auch erreichen, und zwar bevor sie insolvent sind. Deswegen ist es richtig – dafür bedanke ich mich ausdrücklich –, dass der Rechtsausschuss zu diesem Thema lange und ausgiebig getagt hat, um diese Änderung noch zu ermöglichen und heute hier ins Parlament zu bringen. Ich glaube, das ist im Sinne von uns allen. Das ist richtig und gut für die Unternehmen unseres Landes.
Herzlichen Dank.
(Beifall bei der CDU/CSU)

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Dr. Heribert Hirte: “Wir schaffen ein vorinsolvenzliches Sanierungsverfahren”

Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich möchte an das anknüpfen, was der Kollege Brunner gerade gesagt hat. Er hat gesagt, kein Unternehmen habe es verdient, in die Insolvenz zu gehen. Das ist so nicht ganz richtig. Wir wünschen keinem Unternehmen, dass es in die Insolvenz gehen muss. Und mit diesem Gesetz wollen wir dazu beitragen, dass dieser Wunsch, dass es nicht zur Insolvenz kommt, in Erfüllung geht.
Mit diesem Gesetz schaffen wir ein vorinsolvenzliches Sanierungsverfahren. Wir schaffen die Möglichkeit, gerade nicht in die Insolvenz gehen zu müssen, sondern vorher zur Einigung zu kommen. Aus marktwirtschaftlicher Sicht sind freiwillige Einigungen mit den Gläubigern das Beste, dass man also in einem konsensualen Verfahren weiterkommt. Noch besser ist es, wenn das alles antizipiert wird.
Leider – das ist der Bezug zur Krise – passiert das nicht immer. Deshalb brauchen wir gewisse Mehrheitsentscheidungen und einen gewissen Druck. Genau dafür sorgen wir mit dem Verfahren, das wir jetzt zusätzlich einführen werden. Der Kollege Frei hat den gesamten volkswirtschaftlichen Zusammenhang schon erörtert.
In der Tat geht das zurück auf eine europäische Richtlinie. An der Rechtssetzung dieser Richtlinie – das muss ich betonen – haben wir als Fraktion, haben wir als Bundestag uns im Vorfeld beteiligt. Hier kommt nichts von oben. Nein, das kommt von ganz unten, und es wird von ganz Europa getragen. Das dient im Übrigen indirekt auch der Stabilisierung des Euro.
Wir haben im Vergleich zum Regierungsentwurf ein paar wesentliche Punkte geändert. Einige möchte ich ein wenig erläutern:
Das Wichtigste ist, glaube ich – das merkt man an den Rückmeldungen in den letzten Tagen –, dass wir in diesem vorinsolvenzlichen Verfahren die Möglichkeit der Vertragsbeendigung gestrichen haben. Wir haben das getan, weil wir in der Anhörung sehr deutlich gesagt bekommen haben, dass die Gläubiger sonst möglicherweise bei ihrer Kreditpolitik auf die Möglichkeit eines vorinsolvenzlichen Verfahrens Rücksicht nehmen müssten, dass sie weniger Kredit ausreichen, weniger Warenkredit gewähren würden, dass letztlich die Schuldner dieses Sanierungsrisiko an die Gläubiger weitergeben könnten und dass deshalb auch kleine und mittelständische Unternehmen betroffen wären. Das ist der erste und wichtigste Punkt. Das heißt nicht, dass man darüber nicht hätte nachdenken können – diese Möglichkeit besteht auch in anderen Ländern –; aber in der jetzigen Phase wäre das, glauben wir, ein falsches Zeichen, ein falscher Schritt gewesen.
Wir haben zweitens die Haftungsregelungen für Geschäftsleiter im Vorfeld der Insolvenz in den §§ 2 und 3 des Regierungsentwurfs herausgenommen. Wir haben sie deshalb herausgenommen, weil wir die Sorge hatten, dass sonst zum 1. Januar 2021 viele Geschäftsführer, vor allen Dingen von kleinen und mittelständischen Unternehmen, ihr Amt hätten niederlegen müssen – aus Sorge, dass sie schon in der drohenden Zahlungsunfähigkeit sind. Gerade in der Anhörung wurde uns gesagt: Das betrifft große Teile der Wirtschaft, je nach Bewertung. – Und das ist eines der Probleme. Diese Bewertung ist nicht ganz klar; sie wird im Nachhinein bestätigt. Und wenn Sie ein Unternehmen mit solchen Unsicherheiten belasten, dann ist das ein Risiko. Dieses Risiko haben wir aus dem Gesetzentwurf rausgenommen.
Wir hätten uns gewünscht, dass wir die Liquiditätsplanung, die Planung in die Zukunft, die jetzt in § 1 geregelt ist, noch ein bisschen präziser hätten fassen können, gerade für kleine und mittelständische Unternehmen. Das haben wir in der Tat in der Kürze der Zeit nicht geschafft. Wir werden aber da im Dialog bleiben. – Vielen Dank.
(Dr. Manuela Rottmann [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Ei, ei, ei!)
Und wir haben einen wichtigen Punkt gesetzt. Wir haben nämlich die Vergütung sowohl der Restrukturierungsbeauftragten als auch der Insolvenzverwalter klar offengelegt. Jeder weiß jetzt, was das kostet und was die Verfahren im Vergleich kosten. Das ist viel, gerade auch für kleine und mittelständische Unternehmen. Sicher – das kann ich mir vorstellen – könnte man noch mehr machen. Aber wir müssen jetzt erst mal einen Schritt weiter kommen, und das tun wir.
Frau Kollegin Rottmann, Sie haben recht: Das Verfahren ist am Ende unglücklich gelaufen. Aber ich bin in einem Punkt stolz darauf, dass es so gelaufen ist, wie es gelaufen ist: Wir als Bundestag – und das haben wir im Rechtsausschuss durchgesetzt – führen die Debatte über die Verlängerung der Aussetzung der Insolvenzantragspflicht. Wir sind das entscheidende Organ. Stellen Sie sich vor – das war ja anfangs in der Diskussion –, die Ministerin, die hier sitzt, hätte das alleine gemacht.
(Zuruf der Abg. Dr. Manuela Rottmann [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN])
Dann hätten wir die Ministerin vielleicht noch kritisieren können, aber wir hätten es nicht mal richtig erfahren. Jetzt diskutieren wir offen darüber. Ich finde es richtig, dass Minister Altmaier sich um Hilfen für kleine und mittelständische Unternehmen bemüht, und ich finde es schade, dass die Grünen dies ablehnen.
Ich bitte Sie um Zustimmung zu diesem Gesetzentwurf. Das ist ein gutes Gesetz.
Vielen Dank.
(Beifall bei der CDU/CSU – Zuruf der Abg. Dr. Manuela Rottmann [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN])
Vizepräsident Wolfgang Kubicki:
Vielen Dank, Herr Professor Dr. Hirte.
Bevor ich dem letzten Redner das Wort erteile, will ich auf etwas hinweisen: Ich habe mehrfach gesehen, dass Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Fraktionen aus dem Plenarsaal heraus mit ihrem Handy telefonieren. Dies ist unzulässig. Ich weise darauf hin, dass dies mit einem Ordnungsruf belegt werden kann und auch wird. Nehmen Sie das wirklich ernst.
Letzter Redner ist der Kollege Alexander Hoffmann, CDU/CSU-Fraktion.
(Beifall bei der CDU/CSU)

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Wattner SunAsset 10 übernimmt elftes und zwölftes Solarkraftwerk / Portfolio bewährter deutscher Solarkraftwerke / Zinsen von 3,4% auf 4,8% steigend

Wattner AG: Köln (ots) – Wattner SunAsset 10 hat zwei weitere Solarkraftwerk für 3,5 Millionen Euro übernommen. Es handelt sich um die Freiflächenanlagen Loitz I & II mit einer Gesamtleistung von 5,777 Megawatt und einer gesetzlich garantierten …

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BVMW: Industrie-Lockdown würde massiven volkswirtschaftlichen Schaden anrichten

18.01.2021 – 11:30

BVMW

Berlin (ots) Zum morgigen Coronagipfel der Bundesregierung mit den Länderchefs erklärt BVMW Bundesgeschäftsführer Markus Jerger: “Der Mittelstand warnt vor den schwerwiegenden Folgen eines Industrie-Lockdowns. Unternehmen lassen sich nicht wie eine Glühbirne nach Belieben aus- und einschalten. Ein totaler Lockdown würde insbesondere im Produzierenden Gewerbe für viele Betriebe das Aus bedeuten und dadurch massiven volkswirtschaftlichen Schaden anrichten. Die Millionen Mittelständler und Selbstständigen brauchen endlich Planungssicherheit und einen verlässlichen Fahrplan zur Öffnung der Wirtschaft. Die Teilnehmer des Coronagipfels sollten daher alle Kräfte darauf richten, die Impflogistik zu verbessern und das Impftempo mit Impfungen rund um die Uhr deutlich zu erhöhen. Weitere Impfpannen können wir uns nicht leisten.” Pressekontakt: BVMW PressesprecherEberhard VogtTel.: 030 53320620Mail:

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Sitzheizung, Radio, Zigarettenanzünder: Was sie verbrauchen und was das kostet / ADAC ermittelt Energieaufwand von elektrischen Verbrauchern im Auto

18.01.2021 – 11:00 ADAC München (ots) Sitzheizung, beheizbare Außenspiegel und Lenkradheizung sind im Winter willkommene Komfortfunktionen im Auto. Sie verbrauchen aber extra Energie – wieviel, hat der ADAC ermittelt und in Kosten für Benziner und Elektrofahrzeuge umgerechnet. Der Verbrauch von

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