SPD-Sportpolitikerin Freitag: Olympische Spiele eigentlich nicht verantwortbar und nicht fair

23.07.2021 – 09:03

rbb – Rundfunk Berlin-Brandenburg

Berlin (ots) Die Vorsitzende des Bundestagssportausschusses, Dagmar Freitag, hat die Entscheidung kritisiert, die Olympischen Sommerspiele stattfinden zu lassen. Die SPD-Politikerin sagte am Freitag im Inforadio vom rbb, aus Sicht der Athleten verstehe sie den Wunsch, an den Spielen teilzunehmen. “Aber wenn wir sehen, was gesundheitlich auf der Welt los ist, muss ich einfach sagen, eine Veranstaltung, zu der fast 100.000 Menschen aus fünf Kontinenten kommen, passt nicht in die Zeit einer Pandemie, und deshalb, denke ich, ist es eigentlich nicht verantwortbar.” Freitag sagte weiter, das IOC entscheide zwar nicht allein, aber: “Der Druck ist ungeheuer groß. Und wenn Sie das Gebaren von Sportfunktionären, insbesondere auf internationaler Ebene kennen, dann wissen sie, dass die sehr wohl Druck ausüben können.” Die Politikerin kritisierte auch die IOC-Auflage für Sportlerinnen und Sportler, bei einer Corona-Erkrankung auf Schadenersatzforderungen zu verzichten. “Es kann doch nicht sein, dass man die Benefits als IOC einstreicht – nämlich das Geld der Sponsoren – und dass man die Risiken auf die Athleten abwälzt. (…) Ohne die Athletinnen und Athleten gäbe es diese Spiele schließlich gar nicht.” Eine weitere große Frage sei die Fairness. Während der Pandemie hätten Dopingkontrollen bei weitem nicht in dem Maße stattfinden können, wie es üblich und auch notwendig gewesen wäre. “Kurzum, es wird aus vielerlei Gründen auch viele Fragezeichen hinter erzielten Leistungen geben, und ob das ein fairer Wettbewerb werden wird, da habe ich persönlich Zweifel.” Das vollständige Interview zum Nachhören: https://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/int/202107/23/588596.htmlPressekontakt:Rundfunk Berlin-BrandenburgInforadioChef/Chefin vom DienstTel.: 030 – 97993 – 37400Mail:

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ŠKODA 1100 OHC (1957): der schöne Traum von Le Mans

22.07.2021 – 16:13 <p class=”customer”> <a class=”story-customer” title=”weiter zum newsroom von Skoda Auto Deutschland GmbH” href=”https://www.presseportal.de/nr/28249″>Skoda Auto Deutschland GmbH</a> </p> <i><a data-category=”citylink-story-view” data-action=”click” data-label=”Citylink in Meldungsansicht” class=”story-city event-trigger” href=”https://www.presseportal.de/regional/Mlad%E1%20Boleslav” title=”News ausMladá Boleslav “>Mladá Boleslav</a> (ots)</i> › Der Rennwagen ŠKODA 1100

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Abo, Kauf & Co: Viele Wege führen aufs E-Bike. Welcher eignet sich für wen? / ADAC e-Ride bietet flexible Abos von Greenstorm / E-Bikes aller Kategorien verfügbar / Preisvorteil für ADAC Mitglieder

21.07.2021 – 11:05 <p class=”customer”> <a class=”story-customer” title=”weiter zum newsroom von ADAC SE” href=”https://www.presseportal.de/nr/122834″>ADAC SE</a> </p> <i><a data-category=”citylink-story-view” data-action=”click” data-label=”Citylink in Meldungsansicht” class=”story-city event-trigger” href=”https://www.presseportal.de/regional/M%FCnchen” title=”News ausMünchen “>München</a> (ots)</i> Fast zwei Millionen E-Bikes fanden im Jahr 2020 einen Abnehmer in

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Sieger der 108. Tour de France Tadej Pogačar mit Kristallglas-Trophäe von ŠKODA AUTO geehrt

19.07.2021 – 18:27 <p class=”customer”> <a class=”story-customer” title=”weiter zum newsroom von Skoda Auto Deutschland GmbH” href=”https://www.presseportal.de/nr/28249″>Skoda Auto Deutschland GmbH</a> </p> <i><a data-category=”citylink-story-view” data-action=”click” data-label=”Citylink in Meldungsansicht” class=”story-city event-trigger” href=”https://www.presseportal.de/regional/Mlad%E1%20Boleslav” title=”News ausMladá Boleslav “>Mladá Boleslav</a> (ots)</i> › Bereits zum elften Mal

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Katar dementiert Verhandlungen zwischen dem DFB und Qatar Airways

16.07.2021 – 13:08

Botschaft des Staates Katar in Berlin

Berlin (ots) Anlässlich der Presseberichterstattung um das Unternehmen Qatar Airways in Verbindung mit dem Deutschen Fußball Bund (DFB) erklärt der Botschafter des Staates Katar in Deutschland, Seine Exzellenz Abdulla Mohammed Al-Thani, am 16.07.2021 in Berlin: “Entgegen der Presseberichterstattung hat es zu keinem Zeitpunkt Verhandlungen oder Gespräche zwischen Qatar Airways und dem DFB über ein Sponsoring oder sonstige Förderungen gegeben. Qatar Airways wurde zwar von Seiten des DFB mit einem derartigen Begehren kontaktiert, dies blieb aber bis zum heutigen Tag unbeantwortet. Qatar Airways zieht es derzeit nicht in Betracht, entsprechende Verhandlungen aufzunehmen.” Weiterhin erklärt der Botschafter: “Mit großer Freude, Begeisterung und Dankbarkeit sieht Katar der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 entgegen. Die nun in Deutschland geführte Debatte wird mit Befremden zur Kenntnis genommen, da sie auf unwahren Tatsachenbehauptungen basiert. Qatar Airways ist ein verlässliches Luftfahrt-Unternehmen, das auch in außergewöhnlichen Situationen wie dem Ausbruch der Corona-Pandemie 2020 deutsche Staatsbürger aus vielen Teilen der Welt zurück in ihr Heimatland brachte, während andere Fluglinien den Betrieb bereits eingestellt hatten.” Der Botschafter bittet die deutschen Medien keine voreiligen Aussagen zu treffen, ohne vorher die Tatsachen zu prüfen. Die Botschaft des Staates Katar in Berlin steht gerne sämtlichen Anfragen oder Anliegen von Presse und Politik, die Katar betreffen, zur Verfügung. Pressekontakt: Botschaft des Staates Katar in BerlinHagenstraße 5614193 BerlinTel.: +49 30 86 20

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Jan Kopecký feiert mit Sieg bei der Bohemia Rallye 120-jähriges Jubiläum von ŠKODA im Motorsport

12.07.2021 – 15:01 <p class=”customer”> <a class=”story-customer” title=”weiter zum newsroom von Skoda Auto Deutschland GmbH” href=”https://www.presseportal.de/nr/28249″>Skoda Auto Deutschland GmbH</a> </p> <i><a data-category=”citylink-story-view” data-action=”click” data-label=”Citylink in Meldungsansicht” class=”story-city event-trigger” href=”https://www.presseportal.de/regional/Mlad%E1%20Boleslav” title=”News ausMladá Boleslav “>Mladá Boleslav</a> (ots)</i> › Beim Heimspiel von ŠKODA

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120 Jahre ŠKODA Motorsport: Startschuss auf der Strecke Paris – Berlin mit Motorrädern von Laurin & Klement

28.06.2021 – 16:17 <p class=”customer”> <a class=”story-customer” title=”weiter zum newsroom von Skoda Auto Deutschland GmbH” href=”https://www.presseportal.de/nr/28249″>Skoda Auto Deutschland GmbH</a> </p> <i><a data-category=”citylink-story-view” data-action=”click” data-label=”Citylink in Meldungsansicht” class=”story-city event-trigger” href=”https://www.presseportal.de/regional/Mlad%E1%20Boleslav” title=”News ausMladá Boleslav “>Mladá Boleslav</a> (ots)</i> › Erstes internationales Rennen mit

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ŠKODA AUTO zum 18. Mal offizieller Hauptpartner der Tour de France

22.06.2021 – 11:37 <p class=”customer”> <a class=”story-customer” title=”weiter zum newsroom von Skoda Auto Deutschland GmbH” href=”https://www.presseportal.de/nr/28249″>Skoda Auto Deutschland GmbH</a> </p> <i><a data-category=”citylink-story-view” data-action=”click” data-label=”Citylink in Meldungsansicht” class=”story-city event-trigger” href=”https://www.presseportal.de/regional/Mlad%E1%20Boleslav” title=”News ausMladá Boleslav “>Mladá Boleslav</a> (ots)</i> › ŠKODA AUTO unterstützt die

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Rallye Italien Sardinien: ŠKODA Teams kämpfen um den Sieg in den Kategorien WRC2 und WRC3

02.06.2021 – 10:19 <p class=”customer”> <a class=”story-customer” title=”weiter zum newsroom von Skoda Auto Deutschland GmbH” href=”https://www.presseportal.de/nr/28249″>Skoda Auto Deutschland GmbH</a> </p> <i><a data-category=”citylink-story-view” data-action=”click” data-label=”Citylink in Meldungsansicht” class=”story-city event-trigger” href=”https://www.presseportal.de/regional/Mlad%E1%20Boleslav” title=”News ausMladá Boleslav “>Mladá Boleslav</a> (ots)</i> › WRC2-Tabellenführer Andreas Mikkelsen (NOR)

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Rennen um innovative Technik: Smudo startet beim Int. 24h-Rennen mit Green-Tech-Porsche

02.06.2021 – 09:25 <p class=”customer”> <a class=”story-customer” title=”weiter zum newsroom von Four Motors GmbH” href=”https://www.presseportal.de/nr/67940″>Four Motors GmbH</a> </p> <i><a data-category=”citylink-story-view” data-action=”click” data-label=”Citylink in Meldungsansicht” class=”story-city event-trigger” href=”https://www.presseportal.de/regional/Reutlingen%20%252F%20N%FCrburg” title=”News ausReutlingen / Nürburg “>Reutlingen / Nürburg</a> (ots)</i> Er zeigt seit Jahren, dass

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Ab auf die Insel: M-Sport Ford will bei der WM-Rallye Italien auf Sardinien an starke Portugal-Vorstellung anknüpfen

31.05.2021 – 10:14 <p class=”customer”> <a class=”story-customer” title=”weiter zum newsroom von Ford-Werke GmbH” href=”https://www.presseportal.de/nr/6955″>Ford-Werke GmbH</a> </p> <i><a data-category=”citylink-story-view” data-action=”click” data-label=”Citylink in Meldungsansicht” class=”story-city event-trigger” href=”https://www.presseportal.de/regional/K%F6ln%252FSardinien” title=”News ausKöln/Sardinien “>Köln/Sardinien</a> (ots)</i></p><pre class=”xmllist”>- Schotter-Paradies im Mittelmeer: Fünfter Rallye-WM-Saisonlauf wartet mit einigen Neuerungen auf

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Motorradrennfahrer aus 17 Nationen sorgen für Hochspannung beim IDM-Saisonstart in Oschersleben

21.05.2021 – 08:49 <p class=”customer”> <a class=”story-customer” title=”weiter zum newsroom von Motor Presse Stuttgart” href=”https://www.presseportal.de/nr/22036″>Motor Presse Stuttgart</a> </p> <i><a data-category=”citylink-story-view” data-action=”click” data-label=”Citylink in Meldungsansicht” class=”story-city event-trigger” href=”https://www.presseportal.de/regional/Stuttgart” title=”News ausStuttgart “>Stuttgart</a> (ots)</i> An diesem Wochenende startet die Internationale Motorradmeisterschaft (IDM) in

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Vor 100 Jahren: Großer Motorsport auf der Opel-Rennbahn

20.05.2021 – 13:42 <p class=”customer”> <a class=”story-customer” title=”weiter zum newsroom von Opel Automobile GmbH” href=”https://www.presseportal.de/nr/59486″>Opel Automobile GmbH</a> </p> <i><a data-category=”citylink-story-view” data-action=”click” data-label=”Citylink in Meldungsansicht” class=”story-city event-trigger” href=”https://www.presseportal.de/regional/R%FCsselsheim” title=”News ausRüsselsheim “>Rüsselsheim</a> (ots)</i></p><pre class=”xmllist”>- Frühe Erfolge: Fritz von Opel und Werksfahrer Carl

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Rallye Portugal: 18 privat eingesetzte ŠKODA FABIA Rally2 evo unter insgesamt 42 Rally2-Fahrzeugen

18.05.2021 – 13:14 <p class=”customer”> <a class=”story-customer” title=”weiter zum newsroom von Skoda Auto Deutschland GmbH” href=”https://www.presseportal.de/nr/28249″>Skoda Auto Deutschland GmbH</a> </p> <i><a data-category=”citylink-story-view” data-action=”click” data-label=”Citylink in Meldungsansicht” class=”story-city event-trigger” href=”https://www.presseportal.de/regional/Mlad%E1%20Boleslav” title=”News ausMladá Boleslav “>Mladá Boleslav</a> (ots)</i> › WRC2-Tabellenführer Andreas Mikkelsen (NOR)

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Jede Menge Schotter: M-Sport Ford startet bei der Rallye Portugal mit einem Großaufgebot an Nachwuchsstars

14.05.2021 – 14:37 <p class=”customer”> <a class=”story-customer” title=”weiter zum newsroom von Ford-Werke GmbH” href=”https://www.presseportal.de/nr/6955″>Ford-Werke GmbH</a> </p> <i><a data-category=”citylink-story-view” data-action=”click” data-label=”Citylink in Meldungsansicht” class=”story-city event-trigger” href=”https://www.presseportal.de/regional/K%F6ln” title=”News ausKöln “>Köln</a> (ots)</i> · Adrien Fourmaux und Co-Pilot Renaud Jamoul sowie Gus Greensmith und

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ŠKODA OCTAVIA TOURING SPORT (1960): erfolgreiche Rückkehr auf internationale Rallye-Pisten

30.04.2021 – 15:49 <p class=”customer”> <a class=”story-customer” title=”weiter zum newsroom von Skoda Auto Deutschland GmbH” href=”https://www.presseportal.de/nr/28249″>Skoda Auto Deutschland GmbH</a> </p> <i><a data-category=”citylink-story-view” data-action=”click” data-label=”Citylink in Meldungsansicht” class=”story-city event-trigger” href=”https://www.presseportal.de/regional/Mlad%E1%20Boleslav” title=”News ausMladá Boleslav “>Mladá Boleslav</a> (ots)</i> › Ende der 1950er-Jahre kehrte

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29.04.2021 | Mitarbeiterin/Mitarbeiter (m/w/d) im Bereich Abteilung Verwaltung (V32)

 Beim Polizeipräsidium Südosthessen, Abteilung Verwaltung/V3/V32, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Vollzeitstelle/40 Wochenstunden in der Sachbearbeitung zu besetzen.
Die Vergütung erfolgt in der Entgeltgruppe 8 TV-H.
Das Aufgabengebiet der zu besetzenden Stelle umfasst insbesondere:

Berechnung der Dienstjubiläen
Prüfung und Bearbeitung der Anträge auf Dienstbefreiung
Prüfung und Fortschreibung der Umsetzungswunschliste
Prüfung und Bearbeitung von Anträgen bezüglich Gemeinschaftsveranstaltungen
Administrative Bearbeitung von Sterbefällen
Erstellung der monatlichen Übersicht für das Bekleidungsgeld (Datenshare)
Zusammenstellung der Infomappen für neue Bedienstete
Prüfung und Bearbeitung von Anträgen zur Inanspruchnahme von Zeiten des Lebensarbeitszeitkontos (LAK)
Bearbeitung Mutterschutz- und Elternzeitangelegenheiten
Anträge auf Beurlaubung
Anträge auf Reduzierung und Erhöhung der Arbeitszeit
Bearbeitung von Veränderungsmeldungen

Das Anforderungsprofil erfordert:

Eine mind. mit der Note „befriedigend“ abgeschlossene Berufsausbildung zur/zum

Verwaltungsfachangestellten
Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement bzw. Bürokauffrau/Bürokaufmann oder Kauffrau/Kaufmann für Bürokommunikation

Verantwortungs- und Pflichtbewusstsein sowie Motivation
Selbständiges Arbeiten und gute Organisationsfähigkeit
Gute Kooperations- und Teamfähigkeit
Schnelle Auffassungsgabe
Gute Kenntnisse in den PC-Anwendungen MS Word, MS Outlook und MS Excel
Kenntnisse in den einschlägigen Vorschriften und Empfehlungen zur Büroorganisation (DIN 5008 etc.)
Gute schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit
SAP HCM Kenntnisse und/oder Bereitschaft, sich in SAP HCM intensiv einzuarbeiten und an den vorgeschriebenen Lehrgängen teilzunehmen.

Wünschenswert sind:

berufliche Erfahrung in einer Personalverwaltung im öffentlichen Dienst, bevorzugt in einer Polizeibehörde
Fachkenntnisse in den Rechtsgebieten des HBG, des TV-H, des Pflegezeitgesetzes, der Dienstjubiläumsverordnung des Landes Hessen, des Mutterschutzgesetzes, der Mutterschutz- und Elternzeitverordnung, des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes und der Hessischen Urlaubsverordnung.

Für Nachfragen und weitere Informationen stehen AF Näther unter der Tel.-Nr. 069 8098 1125 und OARin Baum-Frömling unter der Tel.-Nr. 069 8098 1131 zur Verfügung. Bewerbungen sind bis zum 14.05.2021 (Posteingang) an die Abteilung Verwaltung/V 3 zu richten (auf dem Postweg, nicht per Email).
Dem Polizeipräsidium Südosthessen wurde für das besondere Engagement zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf das Gütesiegel des Landes Hessen „Familienfreundlicher Arbeitgeber Land Hessen“ vom Hessischen Ministerium des Innern und für Sport verliehen.
Die Beschäftigten des Landes Hessen erhalten zunächst bis Ende 2021 ein Landesticket für den Regionalverkehr im gesamten Land Hessen, einschließlich Mitnahmeregelung. Zudem gibt es beim Polizeipräsidium Südosthessen ein attraktives Gesundheitssportangebot.
Bewerbungen von Personen mit Behinderungen im Sinne des § 2 Abs. 2 SGB IX werden bei gleicher Qualifikation im Rahmen der entsprechenden Bestimmungen bevorzugt berücksichtigt. Die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern wird gewährleistet. Eine generelle Erhöhung des Frauenanteils in allen Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, wird angestrebt.
Vollzeitstellen sind grundsätzlich teilbar (§9 Abs. 2 HGlG).
Ehrenamtliches Engagement wird in Hessen gefördert. Soweit Sie ehrenamtlich tätig sind, wird gebeten, dies in den Bewerbungsunterlagen anzugeben. Im Ehrenamt erworbene Erfahrungen und Fähigkeiten können gegebenenfalls im Rahmen von Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung positiv berücksichtigt werden, wenn sie für die vorgegebene Tätigkeit förderlich sind.
Die Erfassung und Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zum Zwecke der Durchführung des Bewerbungsverfahrens erfolgt auf der Grundlage des § 23 des Hessischen Datenschutz- und Informationsfreiheitsgesetzes (HDSIG). Mit Ihrer Bewerbung erklären Sie sich ausdrücklich einverstanden, dass die von Ihnen übersandten Daten zum Zwecke des Bewerbungsverfahrens Verwendung finden dürfen. Diese Einwilligung ist jederzeit widerruflich (Art. 7 Abs. 3 S.1 Datenschutz-Grundverordnung). Ihre personenbezogenen Daten werden – beginnend mit dem Eingang Ihrer Bewerbung – bis sechs Monate nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens gespeichert und sodann gelöscht. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer  Website.
Legen Sie bitte lediglich Fotokopien Ihrer Zeugnisse, Zertifikate und Beurteilungen bei und verwenden Sie keine Bewerbungsmappen, da die Unterlagen im Anschluss an das Auswahlverfahren unter Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen vernichtet werden.
Auf die Übersendung von Bewerbungsfotos bitten wir zu verzichten.
Sollten Sie bereits in einem Beschäftigungsverhältnis zu einem Arbeitgeber des öffentlichen Dienstes stehen, so fügen Sie Ihrer Bewerbung bitte eine Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in Ihre Personalakte bei.
Bitte vervollständigen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen durch eine formlose Einverständniserklärung zur Sicherheitsüberprüfung Ihrer persönlichen Daten in polizeilichen Auskunftssystemen.

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Eckhard Pols: “Mit dieser Regierung kommen die Binnenschiffer voran”

Um es gleich vorwegzunehmen: dickes Lob! Mit dem vorliegenden Entwurf hat die Bundesregierung ein fachlich sehr gutes und inhaltlich zielgenaues Gesetz vorgelegt.Deutschland steht vor der Aufgabe, bis Ende 2027 die europäische Wasserrahmenrichtlinie umzusetzen. Das heißt, dass wir bei Oberflächengewässern den guten ökologischen Zustand herstellen müssen und bei als künstlich oder erheblich verändert eingestuften Gewässern das gute ökologische Potenzial und den guten chemischen Zustand erreichen. Bund und Länder begreifen dies als eine gesamtstaatliche Aufgabe. Bisher ist es so, dass die Länder für die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie zuständig sind.Wir müssen uns aber klar sein, dass die gesetzte Frist nicht eingehalten werden kann, wenn wir die Kompetenzverteilung zwischen Bund und Ländern nicht zeitnah ändern. Mit dem vorliegenden Gesetzentwurf übernimmt daher der Bund den wasserwirtschaftlichen Ausbau an seinen Binnenwasserstraßen, soweit dies der Erreichung der Bewirtschaftungsziele der Richtlinie dient. Dabei wird die Wasserstraßen und Schifffahrtsverwaltung die Hoheitsaufgabe für den Bund wahrnehmen. Die Übernahme des wasserwirtschaftlichen Ausbaus verspricht Synergieeffekte zwischen der verkehrlichen und wasserwirtschaftlichen Verwaltung unserer Bundeswasserstraßen. Schließlich wird hier die Kompetenz für die Bundeswasserstraßen in einer Hand liegen.Natürlich bedeuten mehr Aufgaben auch einen Bedarf nach mehr Personal. Und deswegen wird das Bundesverkehrsministerium auch die Entsperrung der bereits im Haushaltsgesetz 2021 aufgeführten 88 WSV-Stellen für die neue Aufgabe beantragen. Bis 2027 soll es einen Auf wuchs um insgesamt 208 unbefristete Stellen geben.Doch es gehen noch weitere Neuerungen mit dem Gesetz einher:Neben der neuen Kompetenzzuordnung erhält der Begriff des „allgemeinen Verkehrs“ in § 1 Bundeswasserstraßengesetz erstmalig eine genaue Definition. So erweitert sich die Anlage 1 mit den Binnenwasserstraßen des Bundes, die nach dem alten Verständnis dem allgemeinen Verkehr dienen, um die „sonstigen Bundeswasserstraßen“. Dies ist nötig, damit die neue Bundesaufgabe des wasserwirtschaftlichen Ausbaus für alle bundeseigenen Binnenwasserstraßen gilt, also auch für diejenigen, die zwar Bundeswasserstraßen im Sinne des Artikels 89 Grundgesetz sind, aber derzeit nicht in der Anlage 1 enthalten sind. Dies betrifft zum Beispiel die nördliche Werra und in Brandenburg die Rheinsberger Gewässer.Darüber hinaus ist der Begriff den Begebenheiten der Gegenwart anzupassen. Auch dies leistet das Gesetz. Der Begriff „allgemeiner Verkehr“ soll sich nicht mehr nur auf den Güterverkehr beziehen, sondern auch auf die inzwischen noch wichtiger gewordene Fahrgastschiff fahrt sowie den Sport und Freizeitverkehr. Denn gerade in ländlichen, strukturschwachen Regionen bilden sie starke Säulen der Wirtschaft und Beschäftigung – und finden in der Praxis vielerorts statt.Drittens werden mit dem Gesetz zum ersten Mal auch bundeseinheitliche Legaldefinitionen der seitlichen Abgrenzung und des Ufers der Binnenwasserstraßen des Bundes eingeführt. Denn anders als verkehrliche Maß nahmen können solche zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie auch abseits der Bundeswasserstraße an sich stattfinden.Der Gesetzentwurf entspricht damit den Erfordernissen der Gegenwart und Zukunft und trägt neben der Umwelt insbesondere auch der Bedeutung der Fahrgast, Sport und Freizeitschifffahrt Rechnung.Die Bundesregierung beweist einmal mehr, dass sie sich ihrer Verantwortung für die Wasserstraßen bewusst ist und diese Verantwortung wahrnimmt. Das zeigt sich ferner am Investitionshochlauf im Infrastrukturbereich und bei der Förderung umweltfreundlicher Antriebstechnologien, beim Masterplan Binnenschifffahrt und beim avisierten Masterplan Freizeitschifffahrt.Kurz gesagt: Mit dieser Regierung kommen die Wasserstraßen, kommen die Binnenschiffer voran.

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Das Leid und Unrecht anerkennen

Frau Prof. Andresen, Sie sind Vorsitzende der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs. Was ist die Aufgabe der Kommission und warum braucht es sie?Prof. Sabine Andresen: Um Kinder und Jugendliche wirksam schützen zu können, braucht es den Blick in die Vergangenheit. Wir wollen erkennen, welche Strukturen Missbrauch ermöglicht oder begünstigt haben, warum sich Kinder nicht anvertraut haben oder wenn doch, warum ihnen nicht geholfen wurde. Und auch, wieso es möglich war, dass Taten verschwiegen oder gar vertuscht werden konnten.Wir haben den Auftrag, sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen in allen Bereichen zu untersuchen, in denen sich Kinder aufhalten. Dazu zählen neben der Schule, dem Sport und anderen Freizeiteinrichtungen, den Kirchen und Heimen auch die Familie und das soziale Umfeld. Bisher ist die Kommission weltweit die einzige Aufarbeitungskommission, die sexuellen Kindesmissbrauch in der Familie untersucht. Das ist ein besonders wichtiger Bereich, weil sexuelle Gewalt dort sehr häufig geschieht. Und gerade in Familien sind Kinder ja ganz besonders abhängig und sie können sehr allein mit ihren Erlebnissen, dem Schmerz und den Ängsten sein.Ein wichtiger Bestandteil Ihrer Arbeit ist das Gespräch mit Betroffenen von sexuellem Missbrauch. Warum ist das so wichtig?Andresen: Sexueller Kindesmissbrauch geht oft damit einher, dass Betroffenen nicht zugehört und geglaubt wird. Diese Erfahrung wiederholt sich häufig im Laufe ihres Lebens. Betroffene einzuladen, ihnen zuzuhören und zu glauben und ihre Berichte als Ausgangspunkt für Aufklärung und Aufarbeitung anzuerkennen, ist deshalb wichtig. Insofern sind die Anhörungen der Kommission für viele Betroffene eine sehr hilfreiche und wertvolle Erfahrung. Aber zugleich ist das Sprechen über die sexuelle Gewalt auch schmerzhaft und es kann wieder als belastend erlebt werden.Für uns war es eine wichtige Erkenntnis, von betroffenen Menschen zu hören, wie viele von ihnen bereits als Kinder den Mut gefasst und gesprochen, sich anvertraut haben. Auch diesen Mut und das damit verbundene Leid und Unrecht, wenn der Missbrauch nicht beendet, ihnen nicht geholfen wurde, zu sehen und anzuerkennen, ist ein Ziel unserer Arbeit. Dafür schaffen wir einen sicheren vertraulichen Raum, in dem Betroffene, außerhalb von Therapieräumen und Gerichtssälen sprechen können.Das Sprechen über die sexuelle Gewalt ist für viele Betroffene auch mit dem Ziel verbunden, einen aktiven und sehr sinnvollen Beitrag zu leisten, nämlich Kindern und Jugendlichen heute Leid zu ersparen und sie besser zu schützen. Diese Motivation ist bemerkenswert und wir haben großen Respekt davor.Sie starten heute einen Aufruf an Betroffene aus dem Umfeld der Schulen. Sie sollen sich bei der Unabhängigen Kommission melden, um von ihren Erfahrungen zu berichten. Warum ist das aus Ihrer Sicht nötig? Ist sexueller Missbrauch denn ein großes Problem an unseren Schulen?Andresen: In sehr vielen vertraulichen Anhörungen und schriftlichen Berichten von Betroffenen spielt die Schule eine Rolle. Alle sind zur Schule gegangen und diese ist als Alltagsort und -erfahrung einfach sehr präsent. Wie taucht Schule in den Berichten Betroffener auf? Für manche war sie ein Schutzort, wenn sie beispielsweise in der Familie sexuelle Gewalt erlitten haben. Aber Betroffene berichten auch von der Schule als Tatort, weil Pädagogen oder Peers – also Mitschüler – übergriffig waren. Wir wollen nun herausfinden, welche Bedingungen den Missbrauch an Schulen ermöglicht haben, welche Strukturen und Haltungen dazu beigetragen haben, dass Gewalt verschwiegen und die Aufklärung verhindert wurde. Und uns interessiert, wer Kindern auf welche Art und Weise geholfen hat.Um dieses Wissen zu erlangen, haben wir eine

Aufrufkampagne gestartet. Wir möchten Betroffene, die sexuellen Missbrauch in der Schule erlebt haben, ermutigen, sich bei uns zu melden und von ihren Erfahrungen zu berichten. Aber wir möchten auch Zeitzeuginnen und Zeitzeugen wie beispielsweise Lehrerinnen und Lehrer mit dem Aufruf ansprechen.
Betroffene können sich über die anonyme und kostenfreie Nummer des Infotelefons Aufarbeitung 0800-4030040 melden. Sie können sich auch auf der

Internetseite der Aufarbeitungskommission über die verschiedenen Möglichkeiten informieren, wie sie der Kommission berichten können: in einer vertraulichen Anhörung oder mit einem schriftlichen Bericht.Haben Sie zuvor bereits andere Schwerpunkte gesetzt?Andresen: Wir haben 2016 unsere Arbeit mit dem Bereich Familie begonnen. Bereits nach unserem ersten öffentlichen Hearing meldeten sich rund 800 Menschen, die sexuellen Kindesmissbrauch in der Familie erlebt hatten und uns davon berichten wollten. Zu den Bereichen die wir außerdem untersucht haben, gehören die evangelische und die katholische Kirche, der Sport, sexueller Kindesmissbrauch in pädophilen Strukturen sowie in organisierten und rituellen Gewaltstrukturen. Auch den Kontext DDR haben wir bearbeitet.Hat sich in den vergangenen Jahren auch etwas verbessert?Andresen: Ich glaube, inzwischen erkennen immer mehr Menschen an, dass sexuelle Gewalt ein Verbrechen ist und nicht bagatellisiert werden darf. In der Zivilgesellschaft gibt es inzwischen eine größere Bereitschaft, betroffenen Menschen zuzuhören und ihnen zu glauben. Ein großer Gewinn, gerade auch für den Schutz von Kindern und Jugendlichen, ist es, dass immer mehr betroffene Menschen die Kraft und den Mut aufbringen, über das in ihrer Kindheit und Jugend erlebte Unrecht zu sprechen. Ich würde das sehr hoch gewichten und ich hoffe, dass wir dadurch alle lernen, über sexuelle Gewalt zu sprechen und sie nicht immer wieder auszublenden. Es gibt in vielen pädagogischen und sozialen Bereichen die Bereitschaft für Präventionsansätze und auch die Erkenntnis, dass Vernetzung mit Fachleuten von außen hilfreich ist. Deutlich schwerer fällt es dagegen, in die Vergangenheit des eigenen Verbandes oder der eigenen Schule zu blicken und sich für Aufarbeitung zurückliegender Fälle verantwortlich zu zeigen.Man darf sich nicht entmutigen lassen und nun auf halber Strecke quasi stehenbleiben. Es gibt zahlreiche Schritte in die richtige Richtung, gerade auch wenn wir auf die Forschung blicken, beispielsweise zu sexualisierter Gewalt in organisierten und rituellen Strukturen. Als ein Ergebnis der letzten Jahre kann man sicherlich auch die große öffentliche Debatte um die Aufarbeitung der Kirchen verstehen und die Erwartungshaltung vieler Bürgerinnen und Bürger, dass Geistliche in der katholischen und evangelischen Kirche Verantwortung übernehmen.Für erwachsene Betroffene fehlt es bislang leider oft an passgenauer Unterstützung. Viele sind mit den Folgen des sexuellen Kindesmissbrauchs zum Teil weit ins Erwachsenenalter hinein konfrontiert. Sie müssen schneller und unbürokratisch die richtigen Hilfen bekommen können. Betroffen von sexuellem Kindesmissbrauch zu sein, erleben viele noch als Stigma und das liegt an uns als Gesellschaft.Wie kann man Missbrauch im eigenen Umfeld erkennen und was kann jeder Einzelne tun, um Betroffenen zu helfen?Andresen: Für Kinder ist es häufig sehr schwer, über die Gewalterfahrungen zu sprechen. Entweder weil sie sich unsicher fühlen und das Geschehene nicht einordnen können. Oder weil sie eine tiefe Scham empfinden, über etwas so Intimes zu sprechen. Sie können sich auch mitschuldig fühlen, weil der Täter ihnen das eingeredet hat und sie dazu zwingt, darüber zu schweigen.Zunächst ist es wichtig, Verhaltensänderungen bei einem Kind ernst zu nehmen und nachzufragen oder bereit zu sein, ihm zuzuhören, wenn es sich von selbst anvertraut. Es ist wichtig, dem Kind das Gefühl zu geben, das es richtig war, darüber zu sprechen und dass man ihm helfen wird. Man muss das Problem aber nicht selbst lösen können. Man sollte jedoch wissen, wo man professionelle Hilfe bekommt, zum Beispiel bei einer spezialisierten Beratungsstelle. Auch beim Hilfetelefon Sexueller Missbrauch oder beim Hilfeportal Sexueller Missbrauch erhält man die nötigen Informationen. Auch wenn man sich einfach nur unsicher fühlt, ein komisches Gefühl hat, kann das die richtige Anlaufstelle sein.

Aufruf an Betroffene:

Werden Sie los, was Sie nicht löslässt.

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»Es klingt schon etwas skurril, wenn Autominister Andreas Scheuer aus Deutschland ein ›Fahrradland‹ machen möchte. Bishe…

»Es klingt schon etwas skurril, wenn Autominister Andreas Scheuer aus Deutschland ein ›Fahrradland‹ machen möchte. Bisher ist davon jedenfalls nichts zu erkennen«, findet unser Andreas Wagner, MdB mit Blick auf den Nationalen Radverkehrskongress, auf dem der Verkehrsminister den ›nationalen Radverkehrsplan 3.0‹ vorgestellt hat. »Von einem Fahrradland sind wir meilenweit entfernt, was auch der selbsternannte ›Radminister‹ Scheuer wissen müsste.« Wie ist Ihre Meinung? 👍 = D…IE LINKE. im Bundestag hat Recht (Anm. d. Red.: danke) ❤️ = mit Andi Scheuer wird jetzt für Radfahrende alles besser 🥰 = wer sein Fahrrad liebt, der schiebt 😄 = Sport ist Mord 😲 = ein Tausendsassa! 😢 = Es gibt viel zu wenig und zu schlechte Radwege 😡 = Habt Ihr keine wichtigeren Themen? Oder: Die Linken wollen mir wieder das Autofahren verbieten!!!111!!! Hier mehr erfahren: https://www.linksfraktion.de/…/vom-fahrradland-ist-deutsch…/

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Kreative Ideen für digitales Lernen

Kai Schmidt, Anika Buche, Verena Knoblauch, Stephan Bayer und Christopher Reiners heißen die fünf Impulsgeber beim Online-Dialog der Bundeskanzlerin zum “Kulturwandel digitales Lernen“. Auch wenn ihre Lebensläufe sehr verschieden sind: alle fünf Lehrkräfte und Gründer verbindet Kreativität und Lust auf neue Lösungen für das digitale Lernen und Lehren.Kai Schmidt: Lehrer mit eigenem YouTube-KanalBekannt ist er als YouTuber „

Lehrerschmidt“. Sein Kanal hat mehr als 900.000 Abonnenten. Offline handelt es sich um Kai Schmidt, 41 Jahre alt, Mathelehrer und Rektor einer Oberschule in Niedersachsen. Seit fünf Jahren ist er als “Lehrerschmidt“ bei YouTube präsent. Die Idee war, seinen Schülerinnen und Schülern Hilfestellungen für die Hausaufgaben zu vermitteln.

Der Youtube-Kanal von Kai Schmidt begann als Hausaufgaben-Hilfe für seine Schüler.

Foto: Andre Sobott

Videos auch bei Lehrkräften und Eltern beliebt  „Ich war damals wie heute von der Idee begeistert, Wissen in Form von kurzen Lernvideos zu vermitteln“, berichtet Kai Schmidt. Seinen Kanal nutzen auch verstärkt Lehrkräfte und Eltern.In mehr als 1.500 Videos vermittelt er die gesamte Schulmathematik von Klasse 1 bis Klasse 10. Es gibt ebenfalls Videos aus dem Bereich Physik und Allgemeinwissen. Darüber hinaus tritt Schmidt aktiv für das New Learning und Flipped Classroom ein: hierbei erarbeiten die Lernenden die Lerninhalte zuhause und wenden sie im Unterricht an. In zahlreichen Vorträgen stellt Schmidt die Vor- und Nachteile dieser Methode vor.115 Millionen AufrufeDie Klickzahlen seiner Videos sind gewaltig und besonders in der Corona-Pandemie nach oben geschnellt: die täglichen Besucherzahlen liegen laut Kai Schmidt zwischen 300.000 und 400.000. Seine Videos wurden bisher über 115 Millionen Mal aufgerufen.     Anika Buche: Gründerin von „Edu-sense“   Die 32-jährige ist Lehrerin am Albert-Schweitzer-Gymnasium Hürth bei Köln und Gründerin von „

Edu-sense“, einer sozialen Initative, die Schulen mit einer Blaupause bei der zeitgemäßen Schulentwicklung helfen möchte. In der Sekundarstufe I und II unterrichtet sie die Fächer Mathematik, Sport und Biologie. „Ich bin absolute Vollblut-Lehrerin. Der Beruf macht mir unglaublich Spaß. Jeden Tag darf ich mit jungen, kreativen Menschen zusammenarbeiten, die das Handwerkszeug zur Gestaltung ihrer Zukunft mitbekommen sollen- das ist sehr motivierend für mich.“„Mut haben, Neues auszuprobieren“Die junge Lehrerin setzt bei der Lerngestaltung seit ihrem Referendariat auf neue Lernwerkzeuge und -methoden. „Den Mut zu haben Neues auszuprobieren, ist das, was ich jedem nur empfehlen kann. Das bedeutet zwar auch, dass es manchmal nicht direkt läuft und man improvisieren und variieren muss, jedoch ist der Mehrwert zeitgemäßer Lernmöglichkeiten absolut lohnenswert.“An ihrer Schule leitet Anika Buche den Bereich der Digitalisierung. Gemeinsam mit einem Kollegen hat sie ein 20-köpfiges Team auf die Beine gestellt, das die interne Fortbildung und den Support übernimmt. Zahlreiche Entwicklungen am Gymnasium waren nach viel Tüftelei so erfolgreich, dass Anika Buche diese gerne mit anderen Schulen teilen wollte.

Mit der Plattform “Edu-sense” bietet Anika Buche innovative pädadogische Ansätze des Lehrerns und Lernens.

Foto: Anika Buche

Kostenfreie Unterstützung für andere SchulenDeshalb gründete Anika Buche “Edu-sense“. Die Initiative stellt erprobte Konzepte und Best Practices von Schulen bei der Digitalisierung zusammen. Und ein Leitfaden gibt Empfehlungen: zur IT-Ausstattung, zur Organisation des digitalen Unterrichts sowie zu Fragen der Kommunikation und zur Finanzierung.Verena Knoblauch: Medienpädagogische BeraterinVerena Knoblauch ist Grundschullehrerin in Nürnberg, Medienpädagogin und Autorin. Bereits seit Jahren arbeitet sie in der Schule erfolgreich mit digitalen Medien. Gemeinsam mit einer Kollegin etablierte die 39-Jährige die Einführung von zwei Tablet-Klassen. Dort erarbeiten sich die Kinder beispielsweise mithilfe der Suchmaschine „FragFinn“ eigenständig Wissen zu Tieren oder Pflanzen oder nutzen intuitive Apps wie „Book Creator“ für ihre Präsentationen. Innovativ ist auch der Ansatz, dass sich die Kinder mit dem Thema “Fake News“ auseinandersetzen, indem sie selbst welche formulieren.      Den Unterricht neu denken„Der Einsatz von digitalen Medien ist wichtig, damit die Kinder dazu befähigt werden, sich in einer durch Digitalität geprägten Gesellschaft zurechtzufinden und aktiv und selbstbestimmt daran teilzuhaben“, betont Verena Knoblauch. Ihr Ziel: Den Unterricht im Sinne einer zeitgemäßen Bildung stetig neu zu denken und zu verändern.Erst kürzlich hat sie eine neue Idee eines Kollegen aus Potsdam aufgegriffen: der sogenannte „Escape Room im Klassenzimmer“ auch „EduBreakOut“ genannt. Dabei lösen die Schüler analoge und digitale Hinweise und Rätsel, um gemeinsam eine Mission zu erfüllen.Neben der Tätigkeit an der Schule arbeitet die Lehrerin als „medienpädagogische Beraterin digitale Bildung“am

staatlichen Schulamt in Nürnberg. In diesem Jahr hat sie außerdem die stellvertretende Leitung des Medienzentrums der Städte Nürnberg und Fürth übernommen.

Verena Knoblauch hat in ihren Grundschulklassen in Nürnberg digitale Lernformate etabliert.

Foto: Thorsten Megele

Es gibt keine PatentlösungenSeit Jahren ist Verena Knoblauch auch in der Lehrerfortbildung tätig. Zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus Schul- und Hochschulpraxis gründete sie Anfang des Jahres das Institut für zeitgemäße Prüfungskultur. Darüber hinaus hält sie bundesweit Vorträge zum digitalen Lehren und Lernen und veranstaltet Seminare.Ihr Motto ist dabei stets: „Es gibt keine Patentlösungen. One size fits all? Was schon bei Kleidung nicht ordentlich sitzt, funktioniert im Bildungsbereich erst recht nicht.“Stephan Bayer: Gründer und Geschäftsführer von „sofatutor“Die umfangreichste Online-Lernplattform für Schulthemen im deutschsprachigen Raum ist die Idee von Stephan Bayer, Gründer und Geschäftsführer von „sofatutor“. Der 38-jährige Experte für digitale Bildung, Podcaster, Soziologe und Politologe engagiert sich daneben in diversen Ehrenämtern und Think Tanks.Kinder lernen in eigenem Tempo  Als Bayer vor 13 Jahren „sofatutor“ gründete, wollte er den Schulunterricht grundlegend umkrempeln. Dazu arbeiten er und sein inzwischen 250-köpfiges Team bis heute an einem dynamischen System, das es über Klassenstufen und Fächergrenzen hinweg Kindern und Jugendlichen ermöglicht, im eigenen Tempo zu lernen.Und die Vision kommt an: Seit Corona steigen die Nutzerzahlen drastisch, sodass heute 1,5 Millionen User pro Woche auf die mehr als 11.000 Lernvideos und gut 43.000 Übungen von „

sofatutor“ zugreifen. Das Besondere: die Plattform bietet Inhalte für alle Klassenstufen und Schulformen von der Grundschule bis zum Abschluss an und deckt damit das gesamte Curriculum ab.Besonders Lehrkräfte entdecken während der Pandemie die Vorteile der Plattform für ihren Unterricht. Laut Stephan Bayer nutzen die Plattform mehr als 10.000 Schulen.

Auf der Seite “sofatutor” bieten Stephan Beyer und sein Team mehrere Zehntausend Lernmodule an.

Foto: sofatutor/Sascha Kott

Schulen benötigen digitale Inhalte„Das Corona-Jahr hat vor allem gezeigt: Schulen benötigen digitale Inhalte. Mit unserer Plattform sind wir inzwischen zum Rückgrat des Homeschoolings geworden. Innovative digitale Lernangebote bilden auch künftig unsere DNA, um Schulen, Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern die besten digitale Lerninhalte bereitstellen zu können.“Christopher Reiners: Co-Gründer der „Corona-School“Mitte März 2020: Schulen und Universitäten gehen in den Corona-bedingten Lockdown. Für Millionen Kinder und Jugendliche beginnt Digital-Unterricht und zusätzliches Pauken, um im Lernstoff mitzukommen. Viele Studierende wollen sich in dieser außergewöhnlichen Situation sozial engagieren. Gemeinsam mit einem Freund will Mathematik-Student Christopher Reiners beide Seiten zusammenführen: die Idee der „

Corona-School“ war geboren. Hierbei geben Studierende vor allem Schülerinnen und Schülern Lernunterstützung – und zwar digital. Eine Schülerin in Freiburg kann so beispielsweise Unterstützung von einer Studentin in Kiel bekommen, wenn diese besonders gut zusammenpassen.Lernunterstützung ist kostenfreiDas Besondere an der digitalen Nachhilfe: die bisher über 12.000 engagieren sich ehrenamtlich. „So ermöglicht die Corona-School Kindern den Zugang zu individueller Lernunterstützung, die für kommerzielle Angebote nicht das nötige Geld haben“, betont Co-Gründer Christopher Reiners.

Die “Corona-School” von Christopher Reimers bietet digitale Nachhilfe durch Studierende.

Foto: Christopher Reiners

Der 23-Jährige hebt auch den Nutzen für die ehrenamtlich tätigen Studierenden hervor. „Bei uns können Lehramtsstudierende digitale Praktika machen und bekommen diese im Studium angerechnet.“ In der „Corona-School“ erhalten Schülerinnen und Schüler kostenfreie hochwertige Unterstützung. Und die Studierenden sammeln viel praktische Erfahrung, vor allem im digitalen Kontext, ist sich Reiners sicher. Und wenn die jungen Nachhilfe-Pädagogen selbst mal Hilfe brauchen, stehen ihnen innerhalb eines Mentoren-Programms beispielsweise erfahrene ehemalige Lehrkräfte zur Verfügung.Angebot auch für die Zeit nach der Pandemie  Laut Reiners wird die Arbeit der „Corona-School“ mittlerweile durch Spenden unterstützt. Damit sie auch weiter dabei helfen kann, Lernlücken bei Schülerinnen und Schülern zu vermeiden. Auch wenn die Idee zur Lernunterstützung durch die Pandemie geboren wurde, will Christoper Reiners die Arbeit der „Corona-School“ langfristig fortsetzen.

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M-Sport Ford zieht positive Bilanz nach dem WM-Debüt der Rallye Kroatien

26.04.2021 – 08:17 <p class=”customer”> <a class=”story-customer” title=”weiter zum newsroom von Ford-Werke GmbH” href=”https://www.presseportal.de/nr/6955″>Ford-Werke GmbH</a> </p> <i><a data-category=”citylink-story-view” data-action=”click” data-label=”Citylink in Meldungsansicht” class=”story-city event-trigger” href=”https://www.presseportal.de/regional/Kroatien” title=”News ausKroatien “>Kroatien</a> (ots)</i></p><pre class=”xmllist”>- Sensationelle Premiere am Steuer des Ford Fiesta WRC: Adrien Fourmaux

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Anhörung zum Thema Rentenversicherung

Ohne Aussprache hat der Bundestag am Donnerstag, 22. April 2021, eine Reihe von Vorlagen zur weiteren Beratung in die Ausschüsse überwiesen:  Arbeit und Soziales Mutterschutz: Ein Gesetzentwurf der Bundesregierung (19/28115) zu einem Übereinkommen der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) über den Mutterschutz wird federführend im Ausschuss für Arbeit und Soziales beraten. Das Übereinkommen Nr. 183 vom 15. Juni 2000 ist eine Überarbeitung des Mutterschutz-Übereinkommens von 1952, das wegen seiner zu detaillierten Regelungen nur von wenigen IAO-Mitgliedstaaten unterzeichnet worden war. Das Übereinkommen Nr. 183 vermeide durch flexiblere Regelungen diese Hindernisse, so die Regierung. Ziel sei es, die Gleichstellung aller erwerbstätigen Frauen sowie die Gesundheit und Sicherheit von Mutter und Kind weiter zu fördern. Mit dem Gesetz würden die Voraussetzungen für eine Ratifikation des Übereinkommens durch Deutschland geschaffen.Produktsicherheit: Ein Gesetzentwurf der Bundesregierung (19/28406) zur Anpassung des Produktsicherheitsgesetzes und zur Neuordnung des Rechts der überwachungsbedürftigen Anlagen wird federführend im Ausschuss für Arbeit und Soziales beraten. Mit dem Gesetz soll das bisherige Produktsicherheitsgesetz durch eine Neufassung abgelöst und an die EU-Verordnung 2019 / 1020 und das bereits in das Gesetzgebungsverfahren eingebrachte Marktüberwachungsgesetz angepasst werden. Mit Artikel 3 des Gesetzes wird außerdem das neue Gesetz über überwachungsbedürftige Anlagen im Hinblick auf den sicheren Betrieb solcher Anlagen erlassen. Es enthält darüber hinaus Anpassungen in anderen Rechtsvorschriften.Barrierefreiheit: Ein Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Umsetzung der EU-Richtlinie 2019 / 882 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Barrierefreiheitsanforderungen für Produkte und Dienstleistungen und zur Änderung des Jugendarbeitsschutzgesetzes (19/28653) wird federführend im Ausschuss für Arbeit und Soziales beraten. Mit dem Entwurf will die Bundesregierung europarechtliche Vorgaben zur Harmonisierung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Barrierefreiheitsanforderungen für bestimmte Produkte und Dienstleistungen herbeiführen. Ziel dabei solle es sein, die Verfügbarkeit barrierefreier Produkte und Dienstleistungen auf dem Binnenmarkt zu erhöhen, heißt es in dem Entwurf.Rentenversicherung: Die Fraktion Die Linke will freiwillige Zusatzbeiträge in der gesetzlichen Rentenversicherung ausbauen und dafür die Förderung der Riester-Rente beenden. In einem Antrag (19/27317) schreiben die Abgeordneten zur Begründung: „Riester-Renten und auch viele Formen kapitalgedeckter Betriebsrenten sind weder aus verbraucherpolitischer Sicht noch aus ökonomischen und verteilungspolitischen Gesichtspunkten dazu geeignet, ein nach dem Umlageverfahren organisiertes Pflichtversicherungssystem zu ersetzen.“ Die Linke fordert deshalb, die gesetzliche Rente wieder zum „tragenden Fundament zukünftiger Alterssicherung“ auszubauen. In einem ersten Schritt soll dazu die „Rente nach Mindestentgeltpunkten“ entfristet und reformiert werden, die „Grundrente“ reformiert werden sowie das Rentenniveau wieder auf 53 Prozent angehoben werden. Der Antrag wird im Ausschuss für Arbeit und Soziales weiterberaten.RechtRechtsverkehr: Die Bundesregierung hat den Entwurf eines Gesetzes vorgelegt, mit dem der digitale Wandel der Justiz begleitet werden soll. Der Vorlage (19/28399) zufolge soll der elektronische Rechtsverkehr mit den Gerichten ausgebaut werden, indem die digitalen Zugangsmöglichkeiten zu den Gerichten erweitert werden. Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Organisationen und Verbände sowie andere professionelle Verfahrensbeteiligte erhielten unter anderem die Möglichkeit, möglichst kostenneutral über ein neues besonderes elektronisches Postfach mit den Gerichten auf sicherem Wege zu kommunizieren. Dafür werde ein sogenanntes besonderes elektronisches Bürger- und Organisationenpostfach (eBO) geschaffen, heißt es in dem Entwurf, der zur weiteren Beratung an den Rechtsausschuss überwiesen wurde.Ehesachen: Ein Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Durchführung der EU-Verordnung 2019 / 1111 über die Zuständigkeit, die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Ehesachen und in Verfahren betreffend die elterliche Verantwortung sowie über internationale Kindesentführungen und zur Änderung sonstiger Vorschriften (19/28681) soll federführend im Rechtsausschuss beraten werden. Neben „notwendigen Folgeänderungen“ im Rechtspflegergesetz, im Auslandsunterhaltsgesetz, im Gesetz über Gerichtskosten in Familiensachen, im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz sowie im Achten Buch Sozialgesetzbuch im Nachgang einer EU-Verordnung sieht der Entwurf die Änderung einzelner Vorschriften der Zivilprozessordnung vor, die der Durchführung anderer EU-Verordnungen auf dem Gebiet der justiziellen Zusammenarbeit in Zivil- und Handelssachen dienen, heißt es im Entwurf.Patentamt: Ebenfalls im Rechtsausschuss beraten wird ein Gesetzentwurf der Bundesregierung über weitere Aufgaben des Deutschen Patent- und Markenamts und zur Änderung des Patentkostengesetzes (19/28680). Die Attraktivität des Patentschutzes und damit die Leistungsfähigkeit der deutschen Wirtschaft insgesamt soll durch eine schnellere Patentprüfung gesteigert werden, heißt es in dem Entwurf. In diesem Kontext sei auch eine „innovationsverträgliche Gebührenanpassung“ notwendig. Die Jahresgebühren für Patente seien seit geraumer Zeit unverändert geblieben. Nun gelte es, die seit 1999 eingetretene inflationsbedingte Absenkung des Gebührenniveaus zu verkürzen. Dies nämlich habe dazu geführt, dass die mit dem Fortschreiten der Patentlaufzeit höheren Gebühren, die für die Aufrechterhaltung des Schutzes zu zahlen seien, „ihre innovationspolitische Lenkungsfunktion nicht mehr in ausreichendem Maße erfüllen können“, da sie inflationsbedingt faktisch günstiger geworden seien.Wirtschaft und EnergieMarktüberwachung: Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf zur „Neuordnung der Marktüberwachung“ (19/28401) vorgelegt. Damit soll eine einheitliche Marktüberwachung für europäisch harmonisierte und europäisch nicht harmonisierte Non-Food-Produkte sichergestellt werden. Der Gesetzentwurf wird federführend im Wirtschaftsausschuss beraten.Tagebau: Die Bundesregierung hat den „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Bundesberggesetzes und zur Änderung der Verwaltungsgerichtsordnung“ (19/28402) vorgelegt, mit dem sie die Genehmigungsverfahren für Braunkohletagebaue an den Kohleausstieg anpassen will. Es gelte, einen Stillstand der Tagebaue zu vermeiden und Planungssicherheit zu gewährleisten, so die Bundesregierung. Mit dem Gesetz wolle man die Dauer von Genehmigungsverfahren bei der Umplanung von Braunkohletagebauen verkürzen. Außerdem soll per Gesetz Lithium in allen Formen als „bergfreier Bodenschatz“ definiert werden. Der Entwurf wird im Ausschuss für Wirtschaft und Energie weiter beraten.Messgeräte: Die Bundesregierung will mit einem Gesetzentwurf die Umsetzung von Richtlinien im Mess- und Eichgesetz erleichtern. Ziel des „Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Mess- und Eichgesetzes“ (19/26410) sei es, Vorschriften redaktionell anzupassen, um der Richtlinien-Umsetzung besser Rechnung zu tragen, erklärt die Bundesregierung. Der Entwurf wird federführend im Wirtschaftsausschuss beraten.Unternehmensstatistiken: Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf  (19/28411) vorgelegt, mit dem die EU-Rahmenverordnung EBS (Regulation on European business statistics) in nationales Recht umgesetzt werden soll. Ziel sei es, Unternehmensstatistiken auf EU-Ebene weitgehend zu harmonisieren und Daten somit besser vergleichbar zu machen. Das Gesetz schafft unter anderem rechtliche Voraussetzungen zum Austausch von Einzeldaten. Der Gesetzentwurf wird zur weiteren Beratung an den Wirtschaftsausschuss überwiesen.Entsorgungsfonds: Der von der Bundesregierung eingebrachte Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Änderung des Entsorgungsfondsgesetzes (19/28685) wird federführend im Ausschuss für Wirtschaft und Energie beraten. Der Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung (KENFO) soll, so der Entwurf, von rechtlichen und administrativen Belastungen entlastet werden. Die geplante Neuregelung des Entsorgungsfondsgesetzes solle außerdem sicherstellen, dass der Fonds „sämtliche ihm zur Verfügung stehenden Anlagemittel praktikabel, rechtssicher und im zur Zweckverfolgung erforderlichen Umfang nutzen kann, um die zur Finanzierungssicherung der Entsorgungskosten notwendigen Erträge erwirtschaften zu können“, heißt es weiter. Ernährung und LandwirtschaftÖkologische Erzeugung: Ein Gesetzentwurf der Bundesregierung (19/28404) zur Änderung des Öko-Landbaugesetzes (ÖLG) und des Öko-Kennzeichengesetzes wird zur weiteren Beratung an den Landwirtschaftsausschuss überwiesen. Wie die Regierung in dem Entwurf schreibt, dienen die beiden Gesetze der Durchführung des EU-Rechts auf dem Gebiet der ökologischen Erzeugung und der Kennzeichnung entsprechender Produkte. Ab dem 1. Januar 2022 gelte die neue EU-Öko-Basisverordnung 2018 / 848, mit der die Rechtsgrundlagen für die ökologische Produktion und die Kennzeichnung ökologischer Erzeugnisse aktualisiert und detaillierter gestaltet würden, so die Bundesregierung. Die Änderungen des ÖLG und des Öko-Kennzeichengesetzes dienten der Anpassung an das EU-Recht.Pflanzengesundheit: Die Bundesregierung legt einen Gesetzentwurf (19/28405) zur Umsetzung europäischer Rechtsvorschriften zur Pflanzengesundheit vor. Demnach stelle die Einschleppung gefährlicher Bakterien, Viren, Insekten und Pilzkrankheiten ein besonders hohes Risiko für die landwirtschaftliche Produktion, die Sicherstellung der Ernten und der Ernährung, aber auch für die Kulturlandschaft, für Wälder und für Pflanzen in der freien Natur dar. Laut der Bundesregierung schaffen die EU-Verordnungen 2016 / 2031 und  2017 / 625 die Grundlagen, um der sogenannten „phytosanitären Bedrohung“ durch gefährliche Schadorganismen der Pflanzen zu begegnen. Darin seien Pflichten, Verbote, Beschränkungen sowie Anforderungen und Maßnahmen festgelegt, deren Durchführung, Kontrolle und Sanktionierung national sicherzustellen seien. Der Gesetzentwurf wird zur weiteren Beratung an den Landwirtschaftsausschuss überwiesen.Nahrungsergänzungsmittel: Ein Antrag der Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD mit dem Titel „Gesundheitlichen Verbraucherschutz bei Nahrungsergänzungsmitteln und angereicherten Lebensmitteln verbessern“ (19/28783) wird im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft weiterberaten. Demnach soll sich die Bundesregierung auf EU-Ebene für die Sicherstellung eines hohen gesundheitlichen Schutzniveaus für Verbraucherinnen und Verbraucher stark machen – nicht zuletzt für die EU-weiten Höchstmengenregelungen für Vitamine und Mineralstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln und in angereicherten Lebensmitteln, heißt es. Außerdem soll die Forschung im Bereich Nährstoffversorgung und Nahrungsergänzungsmittel verstärkt werden und dabei sollen insbesondere Risikogruppen wie Kinder, Schwangere, Stillende und Senioren in den Fokus genommen werden, um Daten zu sammeln und Wissenslücken zu schließen.Küken: „Kükentöten wirklich beenden – Aufzucht männlicher Küken fördern“ (19/28773) lautet der Titel eines Antrags der Fraktion Die Linke, der im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft weiterberaten wird. Darin fordert die Fraktion die Bundesregierung dazu auf, einen Gesetzentwurf vorzulegen, der unter anderem das Töten von Küken allein aus wirtschaftlichen Gründen zu einem Straftatbestand nach Paragraf 17 Ziffer 1 Tierschutzgesetz macht sowie tiergerechte Mindestanforderungen für Aufzucht, Haltung und Transport von sogenannten Bruderhähnen und Zweinutzungshühnern festlegt. Darüber hinaus solle die Bundesregierung ein dauerhaftes Förderprogramm einrichten, dass die Landwirte bei der Umstellung von bestehender Legelinien- oder Mastgeflügel-Haltung auf die Haltung von Zweinutzungshühnern aus Bundesmitteln unterstützt.Abgesetzt: Tierversuche: Von der Tagesordnung abgesetzt hat der Bundestag die geplante Überweisung eines angekündigten Antrags der Fraktion Die Linke mit dem Titel „Tierversuche beenden – Alternativmethoden fördern“ an den Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft.Geflügelhaltung: Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen verlangt von der Bundesregierung in einem Antrag (19/13549), den Antibiotikaeinsatz in der Geflügelhaltung zu verringern. Konkret soll die Anwendung des Wirkstoffs Colistin, der für die Humanmedizin von großer Bedeutung sei, sowie aller weiterer Reserveantibiotika in der Geflügelhaltung gesetzlich ausgeschlossen werden. Die Tierhaltungssysteme in Deutschland seien zudem so umzubauen, dass die Gesundheit der Tiere ohne die Anwendung von Antibiotika gewährleistet ist. Dafür seien tiergerechte Haltungssysteme, ausreichend Platz und Freilandzugang essenziell. Der Fokus bei der Zucht des Geflügels soll nicht weiter auf Hochleistung gelegt werden, stattdessen auf robuste und vitale Zweinutzungsrassen. Der Antrag wird federführend im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft beraten.InneresBundesbesoldung: Ein Gesetzentwurf der Bundesregierung „zur Anpassung der Bundesbesoldung und -versorgung für 2021/2022 und zur Änderung weiterer dienstrechtlicher Vorschriften“ (19/28677) wird federführend im Ausschuss für Inneres und Heimat beraten. Wie die Bundesregierung schreibt, werden damit die Dienst- und Versorgungsbezüge im Bund unter Berücksichtigung des Tarifabschlusses vom 25. Oktober 2020 für die Tarifbeschäftigten des öffentlichen Dienstes des Bundes an die Entwicklung der allgemeinen wirtschaftlichen und finanziellen Verhältnisse angepasst. Die Dienst-, Anwärter- und Versorgungsbezüge werden zum 1. April 2021 um 1,2 Prozent und zum 1. April 2022 um 1,8 Prozent linear angehoben. Abgesetzt: Islamkonferenz: „Ausschluss von extremistischen Verbänden aus der Deutschen Islamkonferenz“ lautet der Titel eines angekündigten Antrags der AfD-Fraktion, der im Ausschuss für Inneres und Heimat weiter beraten werden sollte. Die Überweisung dieses Antrags wurde jedoch von der Tagesordnung abgesetzt. GesundheitTierarzneimittel: Ein Gesetzentwurf der Bundesregierung zum Erlass eines Tierarzneimittelgesetzes und zur Anpassung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften (19/28658) wird federführend im Gesundheitsausschuss beraten. Mit dem Entwurf soll ein Tierarzneimittelgesetz als eigenständiges neues Stammgesetz erlassen werden. Zeitgleich sollen dabei im Arzneimittelgesetz die auf Tierarzneimittel bezogenen Bestimmungen aufgehoben werden. Damit kommt die Bundesregierung EU-rechtlichen Vorgaben nach. Der Nutzen des Gesetzes, so die Bundesregierung, bestehe für Bürgerinnen und Bürger sowie für Wirtschaft und Verwaltung darin, „das hohe Niveau des Gesundheitsschutzes von Mensch und Tier, das durch kohärente Rechtsvorschriften zu Tierarzneimitteln und hohe Qualitätsstandards für Tierarzneimittel sichergestellt wird, auch weiterhin aufrechtzuerhalten und bei der Entwicklung und Vermarktung von Tierarzneimitteln im Geltungsbereich dieses Gesetzes spürbare Effizienzgewinne zu erzielen“. Gesundheitsversorgung: „Trans-Gesundheitsversorgung in die Regelleistungen der gesetzlichen Krankenkasse aufnehmen“ lautet der Titel eines Antrags der Fraktion Die Linke (19/28779), der im Gesundheitsausschuss weiterberaten wird. Darin fordern die Abgeordneten, „die Gesundheitsversorgung von trans*, intergeschlechtlichen und nicht-binären Personen“ zu verbessern, indem die gesetzlichen Krankenkassen künftig bestimmte Leistungen übernehmen. Gegenwärtig würden etwa Transitionsmaßnahmen in Bezug auf körpermodifizierende Operationen, Epilation und Hilfsmittel wie Epithesen, Perücken oder Kompressionswesten nicht auf ärztliche Überweisung oder Rezept von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden, heißt es in der Vorlage.Kurzzeitpflege: Die Linksfraktion fordert eine Stärkung der Entlastungspflege. Der Mangel an Kurzzeitpflegeangeboten sei eklatant und habe sich in den vergangenen Jahren verschärft, heißt es in einem Antrag (19/19639) der Fraktion. Die Abgeordneten fordern unter anderem einen Rechtsanspruch auf ein jährliches Entlastungsbudget für alle Menschen mit anerkanntem Pflegebedarf der Pflegegrade I bis V. Dafür sollten die Leistungen der Verhinderungspflege, der Kurzzeitpflege, der Entlastungsbetrag und mindestens 50 Prozent der Leistungsansprüche der teilstationären Pflege zusammengeführt werden. Außerdem verlangen die Antragsteller, dass der Anspruch auf Kurzzeitpflege erweitert und präzisiert wird. Die Vorlage wird federführend im Gesundheitsausschuss weiterberaten.Geschlechtergerechtigkeit: Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert mehr Geschlechtergerechtigkeit im Gesundheitssystem. Solange hauptsächlich Männer im Gesundheitssystem Entscheidungen träfen und ein männlicher Körper in der Gesundheitsforschung und -versorgung als Norm gelte, kämen Frauen zu kurz, heißt es in einem Antrag der Fraktion (19/27882), der zur weiteren Beratung an den Gesundheitsausschuss überwiesen wurde. Darin fordern die Abgeordneten unter anderem eine paritätische Repräsentanz von Frauen in Entscheidungsgremien und Führungspositionen des Gesundheitswesens. Ferner müssten geschlechtersensible Qualitätsstandards entwickelt werden. In geschlechterspezifischen Bereichen des Gesundheitssystems müsse die Über-, Unter- und Fehlversorgung behoben werden.Globale Gesundheit: „Aktionsplan globale Gesundheit – Ziele entschlossen erreichen“ (19/28765) lautet der Titel eines Antrags der FDP-Fraktion, der federführend im Gesundheitsausschuss beraten wird. Darin fordern die Antragsteller die Bundesregierung unter anderem dazu auf, bis zum Ende der Legislaturperiode einen Aktionsplan für globale Gesundheit mit konkreten Zielen vorzulegen. Dieser solle als Umsetzungsplan für die neue globale Gesundheitsstrategie dienen. Es habe sich gezeigt, dass in einer vernetzten Welt Gesundheit in all ihren Dimensionen und Facetten global gestaltet werden müsse, um aktuellen Herausforderungen zu begegnen und zukünftige Krisen zu verhindern, schreiben die Antragsteller.Drug-Checking: Ein Antrag der Fraktion Die Linke mit dem Titel „Rechtssicherheit für Drug-Checking schaffen“ (19/28774) wird federführend im Gesundheitsausschuss weiterberaten. Demnach solle durch Änderungen im Betäubungsmittelgesetz klargestellt werden, „dass sowohl stationäres sowie mobiles Drug-Checking (Substanzanalyse) durch die Kooperation kommunaler Drogenberatung/-hilfe und labormedizinischen Einrichtungen weder eine erlaubnispflichtige Handlung noch eine Straftat darstellen“.Angehörigenpflege: Ebenfalls an den Gesundheitsausschuss überwiesen wurde ein Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen mit dem Titel „Bessere Vereinbarkeit von Angehörigenpflege und Beruf durch eine PflegeZeit Plus“ (19/28781). Demnach sollen das Pflegezeitgesetz und das Familienpflegezeitgesetz zu einem Gesetz für mehr Zeitsouveränität für pflegende Angehörige weiterentwickelt werden. Außerdem sollen Reformen des Arbeitsrechtes auf eine bessere Vereinbarkeit von Familie, Angehörigenpflege und Erwerbstätigkeit hinwirken und Kommunen beim Aufbau von Unterstützungsstrukturen vor Ort unterstützt werden.VerkehrLuftverkehr: Die Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD bringen den Entwurf eines „Sechzehnten Gesetzes zur Änderung des Luftverkehrsgesetzes“ (19/28788) ein. Mit der Vorlage soll durch Bundesmittel die Flugsicherungsorganisation bezuschusst werden. Die Vorlage wurde zur weiteren Beratung an den Verkehrsausschuss überwiesen.Gefahrengut: Ebenfalls an den Verkehrsausschuss überwiesen wurde ein Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Änderung des Europäischen Übereinkommens vom 30. September 1957 über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße (19/28683). Demnach seien redaktionelle Änderungen am Gesetzestext erforderlich.Straßenverkehr: Auch der von der Bundesregierung eingebrachte Entwurf eines „Vierten Gesetzes zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes und anderer straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften“ (19/28684) wird im Verkehrsausschuss weiterberaten. Demnach gelte es, die zentrale Verordnungsermächtigung in Paragraf 6 des Straßenverkehrsgesetzes (StVG) übersichtlicher zu gestalten. Vielfache Änderungen und Ergänzungen, insbesondere durch kleinschrittige Aufzählungen, Verwendung von Beispielen und Details, erhöhten zudem das Risiko einer falschen Rechtsanwendung beim Verordnungserlass, heißt es darin. Zur Verbesserung der Sanktionierung von Verstößen gegen nationale Genehmigungsvorschriften beziehungsweise europäische Typgenehmigungsvorschriften und zur Schaffung von mehr Normklarheit sollen nun die Paragrafen 23 und die folgenden des Straßenverkehrsgesetzes überarbeitet werden. FinanzenDoppelbesteuerung: Ein Gesetzentwurf der Bundesregierung befasst sich mit dem Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Zypern „zur Vermeidung der Doppelbesteuerung und zur Verhinderung der Steuerverkürzung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen“ (19/28657). Der Gesetzentwurf, der zur weiteren Beratung an den Finanzausschuss überwiesen wurde, bezieht sich auf ein Protokoll vom 19. Februar 2021 zur Änderung des Abkommens vom 18. Februar 2011.Tabaksteuer: Ebenfalls an den Finanzausschuss überwiesen wurde ein Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Modernisierung des Tabaksteuerrechts (19/28655). Erhitzter Tabak wird derzeit unter Anwendung des Steuertarifs für Pfeifentabak als Rauchtabak besteuert. Nikotinhaltige Substanzen zur Verwendung in E-Zigaretten unterliegen nicht der Tabaksteuer. Der Gesetzentwurf sieht unter anderem vor, das Tabaksteuermodell ab 2022 fortzuschreiben. Das vom 1. Januar 2011 bis 14. Februar 2016 erstmals angewandte Tabaksteuermodell gewährleistete laut Regierung konstante Tabaksteuereinnahmen von 14,1 bis 14,9 Milliarden Euro pro Jahr. Um die Tabaksteuereinnahmen auch künftig konstant zu halten, soll dieses Tabaksteuermodell ab dem 2022 fortgeführt werden. Für erhitzten Tabak soll ab 2022 eine zusätzliche Steuer eingeführt werden, sodass er künftig wie Zigaretten besteuert wird. Nikotinhaltige Substanzen zur Verwendung in E-Zigaretten sollen ab 1. Juli 2022 der Tabaksteuer unterliegen. Der Gesetzentwurf sieht darüber hinaus über einen Zeitraum von fünf Jahren, beginnend ab 2022, jährliche Tabaksteuererhöhungen für Zigaretten und Feinschnitt vor. Flankiert werden sollen sie durch die Änderung der bestehenden Mindeststeuer für Zigarren und Zigarillos und für Pfeifentabak zum 1. Januar 2022 und zum 1. Januar 2023.Kultur und MedienStiftung: Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz soll nach dem Willen der FDP als Dachorganisation aufgelöst werden. Die ihr bislang untergeordneten Institutionen Staatliche Museen zu Berlin und die Staatsbibliothek zu Berlin sollten in zwei eigene, neue Stiftungen bürgerlichen Rechts eingebracht werden, fordert die Fraktion in einem Antrag (19/24534). Zur Begründung heißt es, die Marke „Stiftung Preußischer Kulturbesitz“ würde im In- und Ausland nicht in ausreichendem Maße wahrgenommen. Eine umfassende Reform versetze die einzelnen Einrichtungen der Stiftung künftig in die Lage, eigenverantwortlich, publikumsorientiert und jeweils als sichtbar eigenständige Marke zu agieren. Der Antrag wird federführend im Ausschuss für Kultur und Medien weiterberaten.UmweltAtomenergie: Das von der Bundesregierung eingebrachte 18. Gesetz zur Änderung des Atomgesetzes (19/28682) wird im federführenden Umweltausschuss weiterberaten. Mit dem Gesetzentwurf sollen die sich aus dem 13. Gesetz zur Änderung des Atomgesetzes ergebenden verfassungsrechtlichen Beeinträchtigungen für die betroffenen Energieversorgungsunternehmen behoben und – zusammen mit einem zu schließenden öffentlich-rechtlich Vertrag – alle hiermit verbundenen zwischen den Beteiligten strittigen Rechtsfragen in gegenseitigem Einvernehmen abschließend geregelt werden, heißt es. Zu diesem Zweck seien verschiedenen Energieversorgungsunternehmen in unterschiedlichem Umfang ein konkreter finanzieller Ausgleich für entwertete Investitionen in die Laufzeitverlängerung und für gemäß Anlage 3 Spalte 2 des Atomgesetzes unverwertbare Elektrizitätsmengen zu gewähren. Pfand: Ein Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen mit dem Titel „Rein in eine Zukunft ohne Müll – Mehrweg und innovative Pfandsysteme fördern“ (19/28782) wird im Umweltausschuss weiterberaten. Demnach soll das Aufkommen an Verpackungsabfall bis zum Jahr 2030 auf 110 Kilogramm pro Kopf halbiert und dann bis zum Jahr 2050 kontinuierlich weiter abgesenkt werden. Auch soll das verbraucherfreundliche Mehrwegsystem bei Getränkeflaschen gestärkt und der Verbrauch von To-go-Lebensmittelverpackungen drastisch gesenkt werden.FamilieBeteiligung: „Für eine lebendige Demokratie – Beteiligung und Engagement auf Bundesebene stärken“ lautet der Titel eines Antrags der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/27879), der federführend im Familienausschuss beraten wird. Darin verlangen die Antragsteller von der Bundesregierung unter anderem die Schaffung eines „Beteiligungsgesetzes“ als Grundlage für Bürgerbeteiligung auf Bundesebene, eine verantwortliche Position innerhalb der Bundesregierung, die für Bürgerschaftliches Engagement, Demokratie, Partizipation und Zivilgesellschaft zuständig ist sowie ein Online-Beteiligungsportal.SportAbgesetzt: Olympische Spiele: Von der Tagesordnung abgesetzt hat der Bundestag die geplante Überweisung eines angekündigten Antrags der AfD-Fraktion mit dem Titel „Impfmöglichkeit für die Teilnehmer der Olympischen und Paralympischen Spiele in Tokio 2021 schaffen“ an den Sportausschuss. Abgesetzt: Training: Ebenfalls von der Tagesordnung abgesetzt wurde die geplante Überweisung eines weiteren angekündigten Antrags der AfD-Fraktion mit dem Titel „Wiederaufnahme des Trainings- und Wettkampfbetriebes für alle Mannschafts- und Individualsportarten, die im Freien ausgeübt werden können“ an den Sportausschuss. Bildung und ForschungHochschulen: Ein Antrag der AfD-Fraktion mit dem Titel „Untersuchung zur Bedrohung der Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit an deutschen Hochschulen umgehend durchführen“ (19/28797) wird federführend im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung weiterberaten. Demnach soll umgehend einen Forschungsverbund berufen werden, der bundesweit eine Studie zur Bedrohung der Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit an deutschen Hochschulen erstellt.Kulturförderung: Ebenfalls an den Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung überwiesen wurde ein Antrag der Fraktion Die Linke mit dem Titel: „Kultur macht stark – Förderung anpassen, sichern und verstetigen“ (19/28780). Darin fordern die Abgeordneten unter anderem, das Bundesprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ über das Jahr 2022 in einer dritten Förderphase mit erhöhten Mitteln fortzuführen. Die Mittel sollen dabei jährlich um 10 Millionen angehoben werden, heißt es. (irs/ste/22.04.2021)    

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Anhörung zum Thema Homeoffice

Ohne Aussprache hat der Bundestag am Donnerstag, 11. Februar 2021, über die Überweisung einer Reihe von Vorlagen zur weiteren Beratung in die Ausschüsse abgestimmt:Wahlprüfung, Immunität und GeschäftsordnungOrdnungsgeld: Die Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD haben einen Gesetzentwurf zur Änderung des Abgeordnetengesetzes (19/26540) eingebracht. Er sieht vor, dass im Bundestag ein Ordnungsgeld in Höhe von 1.000 Euro, im Wiederholungsfall von 2.000 Euro, eingeführt wird. Es kann vom amtierenden Präsidiumsmitglied bei einer nicht nur geringfügigen Verletzung der Hausordnung des Bundestages festgesetzt werden. Der Gesetzentwurf wird federführend im Geschäftsordnungsausschuss beraten.Nebentätigkeiten: Die Linksfraktion fordert mehr Transparenz für Nebentätigkeiten von Abgeordneten. In einem Gesetzentwurf (19/25354) schlagen die Abgeordneten eine entsprechende Änderung des Abgeordnetengesetzes vor. Demnach soll eine bezahlte Lobbytätigkeit im Bundestag und gegenüber der Bundesregierung untersagt werden. Auch die Annahme von Spenden soll parteiangehörigen Abgeordneten verboten sein. Zulässig bleibe die Annahme von Spenden durch parteiunabhängige Abgeordnete. Allerdings soll die Anzeigepflicht durch eine Änderung der Geschäftsordnung des Bundestages transparenter gestaltet werden. So solle die Grenze für die Anzeigepflicht auf 500 Euro und für die Veröffentlichungspflicht auf 1.000 Euro abgesenkt werden. Optionen auf Gesellschaftsanteile wie Aktienoptionen sollen von Abgeordneten offengelegt werden müssen. Beteiligungen an Personen- und Aktiengesellschaften sollen bereits ab einer Beteiligung von fünf Prozent der Anteile angezeigt werden müssen. Die Vorlage wird federführend im Geschäftsordnungsausschuss beraten.Nebeneinkünfte: Die Linksfraktion fordert mehr Transparenz bei Nebeneinkünften von Abgeordneten. Die Verhaltensregeln in der Geschäftsordnung des Bundestages sollen entsprechend geändert werden, heißt es in einem Antrag der Abgeordneten (19/25348). Vorgeschlagen wird eine betragsgenaue Veröffentlichung für alle Nebeneinkünfte, auch solche aus Unternehmensbeteiligungen. Die Anzeigepflicht soll bereits ab 1.000 Euro im Jahr greifen. Bei Spenden soll die Anzeigepflicht auf 500 Euro und die Veröffentlichungspflicht auf 1.000 Euro abgesenkt werden. Daneben sollen Hinweise auf die Mitgliedschaft im Bundestag in beruflichen oder geschäftlichen Angelegenheiten unzulässig sein. Die Vorlage wird federführend im Geschäftsordnungsausschuss beraten.Gesetzentwürfe: Die Linksfraktion fordert eine bessere Lesbarkeit von Gesetzentwürfen und eine entsprechende Änderung der Geschäftsordnung des Bundestages. „Einem Gesetzentwurf, der die Änderung eines geltenden Gesetzes vorsieht, ist eine Lesefassung mit der Gegenüberstellung des geltenden und des beabsichtigen künftigen Wortlauts der Normen beizufügen“, heißt es in einem Antrag der Fraktion (19/26315). Der neue Absatz 3 soll an den Paragrafen 76 der Geschäftsordnung des Bundestages angefügt werden. Der direkte Vergleich zwischen dem geltenden und künftigen Wortlaut würde die Lesbarkeit von Gesetzentwürfen wesentlich verbessern, heißt es zur Begründung. Für die Öffentlichkeit sei die jetzige Gesetzgebungstechnik unübersichtlich. Die Vorlage wird federführend im Geschäftsordnungsausschuss beraten.Gesetzgebung: Die FDP-Fraktion hat einen Antrag (19/26537) vorgelegt, der die Gesetzgebung transparenter machen soll. Demnach müsse einem Gesetzentwurf zukünftig immer eine Synopse beigefügt werden. Künftig solle allen Gesetzentwürfen der Regierung sowie allen Diskussions- und Referentenentwürfen eine Synopse beigefügt werden, welche die aktuelle Rechtslage sowie die Änderungen mit entsprechenden Hervorhebungen gegenüberstellt. Die Vorlage wird federführend im Geschäftsordnungsausschuss beraten.Arbeit und SozialesInklusion: Die FDP-Fraktion fordert in einem Antrag (19/24886) die umfassende gesellschaftliche Teilhabe für Menschen mit Behinderungen. Darin heißt es: „Menschenrechte sind für unsere Gesellschaft nicht verhandelbar und die UN-Behindertenrechtskonvention formuliert einen klaren Auftrag an die deutsche Politik: Die individuelle Betrachtung des Menschen und seiner Bedürfnisse und Ansprüche sollen im Mittelpunkt stehen.“ Der Ausschuss für Arbeit und Soziales wird sich mit der Vorlage federführend befassen.Homeoffice: Die Linke hat einen Antrag (19/26298) für das „Recht auf gute Arbeit im Homeoffice“ gestellt. Darin fordert sie die Bundesregierung auf, einen Gesetzentwurf vorzulegen, der einen individuellen Rechtsanspruch auf Homeoffice festschreibt und unter anderem folgende Eckpunkte enthalten soll: So solle Homeoffice nur als Ergänzung zum bestehenden Arbeitsplatz im Betrieb ausgeübt werden und nur einen begrenzten Teil der vertraglich festgelegten Arbeitszeit umfassen dürfen. Homeoffice solle freiwillig und mit einem Rückkehrrecht an den bestehenden Arbeitsplatz verbunden sein. Es solle ferner ausschließlich aufgrund betrieblich nachvollziehbarer Gründe und unter Einhaltung der betrieblichen Mitbestimmungsrechte verwehrt werden können. Zu den Forderungen der Abgeordneten zählen außerdem Regelungen für die Arbeitszeit und den Datenschutz. Der Ausschuss für Arbeit und Soziales wird sich mit dem Antrag federführend befassen.Westbalkanregelung: Die FDP-Fraktion hat einen Antrag (19/26524) eingebracht, der die Chancen der sogenannten Westbalkanregelung (Paragraf 26 Absatz 2 der Verordnung über die Beschäftigung von Ausländerinnen und Ausländer) nutzen will. Die Regelung besagt, dass Staatsangehörige von Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Nordmazedonien, Montenegro und Serbien in den Jahren 2021 bis einschließlich 2023 vorbehaltlich einer Vorrangprüfung in Deutschland eine Beschäftigung ausüben können. Laut FDP soll die Bundesregierung die Westbalkanregelung bis Ende 2025 verlängern und dafür sorgen, dass die Verfahren zur Visaerteilung unter anderem durch eine bessere Ausstattung der deutschen Auslandsvertretungen beschleunigt werden und jederzeit Transparenz über den Stand des Antragsverfahrens hergestellt ist. Der Ausschuss für Arbeit und Soziales wird sich mit der Vorlage federführend befassen.GesundheitRentenplus: Die Fraktion Die Linke fordert in einem Antrag (19/25349) höhere Rentenleistungen für pflegende Angehörige. 84 Prozent der Pflegebedürftigen, die zu Hause gepflegt werden, würden allein durch Angehörige oder Nahestehende mit Bezug von Pflegegeld versorgt. Seit 2017 steige die Zahl rentenversicherter Pflegepersonen sprunghaft, argumentieren die Abgeordneten. Sie kritisieren, dass Verbesserungen der vergangenen Jahre erst ab Pflegegrad 2 gelten und die unterschiedliche rentenrechtliche Bewertung der Pflegegrade und Versorgungsformen nicht aufgehoben sei. Der Antrag wird federführend im Gesundheitsausschuss beraten.Ernährung und LandwirtschaftNutzhanf: Die Potenziale des Nutzhanfanbaus voll ausschöpfen wollen die Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke in einem gemeinsamen Antrag (19/25883). Die Abgeordneten fordern die Bundesregierung auf, einen Gesetzesentwurf vorzulegen, um Nutzhanf und daraus hergestellte Produkte sowie Extrakte aus dem Anwendungsbereich des Betäubungsmittelgesetzes herauszunehmen. Außerdem soll der sogenannte THC-Grenzwert für Nutzhanf auf mindestens 0,6 Prozent in der Trockenmasse angepasst werden, um eine Unterscheidung zwischen Nutzhanf und Hanf zur Gewinnung von Marihuana als Rauschmittel zu ermöglichen. Zudem sollen die Richtwerte für Produkte aus Nutzhanf sinnvoll angepasst werden. Die Vorlage wurde zur federführenden Beratung an den Landwirtschaftsausschuss überwiesen.Bundesförderfonds: Die Bundesregierung soll einen Bundesförderfonds für Forschung und Lehre im ländlichen Raum auflegen. Das fordert die Fraktion Die Linke in einem vorgelegten Antrag (19/26297). Dazu soll ab der 20. Legislaturperiode ein zweckgebundener ressortübergreifender Förderfonds aus Mitteln der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“, der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Agrarstruktur und Küstenschutz“ sowie aus Förderprogrammen des Bundesministeriums für Verkehr und Infrastruktur und des Ministeriums des Innern, für Bau und Heimat eingerichtet werden. Die Vorlage wurde zur federführenden Beratung an den Landwirtschaftsausschuss überwiesen.Wirtschaft und EnergieTelekommunikationsmodernisierungsgesetz I: Bündnis 90/Die Grünen haben einen Antrag (19/26531) vorgelegt, der zum Ausbau der digitalen Infrastruktur beitragen und eine Grundversorgung garantieren soll. Die Vorlage wurde zur federführenden Beratung an den Wirtschaftsausschuss überwiesen. Die Grünen wollen unter anderem einen Rechtsanspruch auf einen schnellen Breitband-Internetanschluss festschreiben, mit einer Übertragungsrate, wie sie an der Mehrzahl der deutschen Internetanschlüsse bereits heute genutzt wird. Dabei müsse regelmäßig überprüft werden, ob die Schwelle von 80 Prozent der Nutzer noch angemessen ist, um soziale und wirtschaftliche Teilhabe zu gewährleisten. Zur Bestimmung der von der Mehrheit genutzten Mindestbandbreite müsse die vertraglich vereinbarte Maximalbandbreite („bis zu“- Bandbreite) zugrunde gelegt werden. Die Fraktion will die Bundesnetzagentur verpflichten, innerhalb von einem Monat nach Inkrafttreten des Gesetzes die für den Universaldienst maßgebliche Mindestbandbreite verbindlich festzulegen, und zwar anhand der ihr bereits vorliegenden Daten zur Internetnutzung.Telekommunikationsmodernisierungsgesetz II: Bündnis 90/Die Grünen haben einen weiteren Antrag (19/26532) vorgelegt, der den Schutz von Verbraucherinnen und Verbrauchern im Rahmen des Telekommunikationsmodernisierungsgesetzes in den Mittelpunkt stellen soll. Die Vorlage wurde zur federführenden Beratung an den Wirtschaftsausschuss überwiesen. Die Grünen fordern darin, dass die anfängliche Laufzeit eines Vertrags zwischen einem Verbraucher und einem Anbieter öffentlich zugänglicher Telekommunikationsdienste auf maximal zwölf Monate begrenzt wird. Festgesetzt werden müsse, dass der Verbraucher weiterhin monatlich vom Anbieter darüber informiert werden muss, zu welchem Zeitpunkt ein laufender Vertrag gekündigt werden kann. Die Einhaltung der vertraglich vereinbarten Bandbreiten müsse sichergestellt werden.Telekommunikationsmodernisierungsgesetz III: Bündnis 90/Die Grünen haben zudem einen Antrag (19/26533) vorgelegt, der den Datenschutz, die IT-Sicherheit und die Bürgerrechte im Rahmen des Telekommunikationsmodernisierungsgesetzes sichern soll. Die Vorlage wurde zur federführenden Beratung an den Wirtschaftsausschuss überwiesen. Die Bundesregierung wird darin aufgefordert, das bislang nicht im Bundeskabinett verabschiedete Telekommunikations-Telemedien-Datenschutzgesetz (TTDSG) vorzulegen und sicherzustellen, dass Bürgerrechte im Allgemeinen und die informationelle Selbstbestimmung im Besonderen gewahrt werden. Sichergestellt werden müsse, dass das neu zu normierende TTDSG umfassende Datenschutzvorschriften beinhaltet und zeitgleich mit dem Telekommunikationsmodernisierungsgesetz in Kraft tritt, um eine Schutzlücke und die Gefährdung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung und des Fernmeldegeheimnisses zu verhindern.FinanzenUmsatzsteuer: Die FDP-Fraktion hat einen Antrag (19/26534) eingebracht, der eine Reform der Umsatzsteuer vorsieht. Die Vorlage wird im Finanzausschuss federführend beraten. So solle die Bundesregierung ein elektronisches Meldesystem bundesweit einheitlich einführen, das für die Erstellung, Prüfung und Weiterleitung von Rechnungen verwendet werden kann. Auch solle die Einführung einer europaweit einheitlichen IT-basierten Zollabwicklung vorangetrieben werden. Zudem müssten die technischen Voraussetzungen für eine Digitalisierung des Zollwesens geschaffen werden, sodass die Daten des Zolls bezüglich Einfuhrumsatzsteuer und weiterer Eingangsabgaben den Finanzbehörden digital zur Verfügung gestellt werden können. Auf EU-Ebene solle sich die Regierung für eine Ermächtigung zur Einführung einer verpflichtenden elektronischen Rechnung durch die Europäische Kommission und in Deutschland für die Einführung eines E-Rechnungs- und Clearance-Verfahrens einsetzen.MenschenrechteHongkong: Die FDP-Fraktion hat einen Antrag (19/26535) eingebracht, der den steigenden Repressalien in Hongkong entgegentreten soll. Demnach sollen unter anderem der deutsche und der europäische Einsatz für die Menschenrechte erhöht werden. Die Vorlage wird im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe federführend beraten. Die Bundesregierung wird unter anderem aufgefordert, die jüngsten Verhaftungswellen, die zunehmende Repression und die massiven Menschenrechtsverletzungen in Hongkong auf das Schärfste zu verurteile. Gegenüber der chinesischen Regierung solle sie sich für die Einhaltung der völkerrechtlich garantierten Menschen- und Bürgerrechte einsetzen. Dazu gehöre auch die Forderung, alle politisch Inhaftierten freizulassen und alle Klagen gegen die Demokratie-Aktivisten fallen zu lassen.InneresPolizei: Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat einen Antrag (19/26529) mit der Forderung eingebracht, die Polizeizulage wieder ruhegehaltsfähig zu gestalten. Die Vorlage wird federführend im Innenausschuss weiterberaten. Es müsse davon ausgegangen werden, dass spezifische Belastungen des Polizeiberufs über den aktiven Dienst hinauswirken, schreibt die Fraktion. Dies gelte vor allem für besondere Belastungssituationen, die Betroffene oft Jahre oder Jahrzehnte beschäftigen, könne aber auch aus der beruflichen Befassung mit extremen Vorfällen resultieren, in deren Folge Informationen verarbeitet werden müssen, die schwer zu ertragen seien. Werbung: Die AfD-Fraktion hat einen Antrag (19/26548) eingebracht, der die Einstellung bezahlter Regierungswerbung in sozialen Netzwerken fordert. Indem die Bundesregierung das Einstellen bezahlter Beiträge in sozialen Medien beendigt, bleibe die negative Informationsfreiheit der Nutzer gewahrt, schreiben die Abgeordneten. Interessierte Bürger könnten weiterhin Informationen durch ein Abonnement des jeweiligen Inhalts erhalten. Die Vorlage wird im Innenausschuss federführend beraten.SportSpitzensportförderung: Die Grünen setzen sich in einem Antrag (19/26528) für die Einrichtung eines Transparenzportals für die Spitzensportförderung des Bundes ein. Die Vorlage wird federführend im Sportausschuss beraten. Das Transparenzportal solle dazu dienen, die Förderung für Sportverbände und Stützpunkte sowie für sportwissenschaftliche Einrichtungen, Sportstättenbau und weitere Zuwendungsempfänger nach den Open-Data-Kriterien zu veröffentlichen. Auch solle die Regierung die Förderung je nach Spitzensportdisziplinen der Verbände darstellen und veröffentlichen, um somit auch die seit 2018 vom Potenzialanalysesystem (PotAS) vorgenommene Bewertung der Leistungspotenziale einzelner Sportdisziplinen transparent zu machen. Die seit 2001 nicht mehr erhobene Sportstättenstatistik von Bund und Ländern wollen die Grünen mit weiterführenden Angaben wieder einrichten und veröffentlichen.FamilieGewalt: Die AfD-Fraktion hat einen Antrag mit dem Titel „Erweiterung des Bundesinvestitionsprogramms ‘Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen’ auf schutzbedürftige Männer (mit Kind)“ vorgelegt (19/26550). Männer haben laut AfD ebenso wie Frauen das Recht, vor Verletzungen geschützt zu werden. Es sei daher notwendig die Schutzangebote des Bundes, hier das Bundesinvestitionsprogramm „Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“, auch auf schutzbedürftige Männer auszuweiten, vor allem, wenn Sie ein oder mehrere Kinder versorgen müssen. Daher solle die Bundesregierung das Bundesinvestitionsprogramms „Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“ um den Zusatz „und schutzbedürftige Männer“ erweitern und die Schutzangebote dieses Programms auch auf Männer auszudehnen. Die Vorlage wird im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend federführend beraten. (eis/vom/11.02.2021)

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+++ Wir brauchen ein Aufholpaket für Kinder und Jugendliche +++ Geschlossene Kitas, Schulen und Freizeiteinrichtungen -…

+++ Wir brauchen ein Aufholpaket für Kinder und Jugendliche +++ Geschlossene Kitas, Schulen und Freizeiteinrichtungen – es besteht kein Zweifel, dass Kinder und Jugendliche besonders unter den Einschränkungen der Pandemie leiden. Sie haben nicht nur etliche Schulstunden verpasst und Lernstoff

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Kampf um sauberen Sport zentral für faire Wettbewerbe bei den Olympischen Spielen

„Der Kampf um einen sauberen Sport ist zentral für faire Wettbewerbe bei den Olympischen Spielen 2021 in Tokio. Die Einführung der neuen Kronzeugenregelung wird das Anti-Doping Gesetz hierzulande zusätzlich stärken und die Integrität des Sports künftig noch besser schützen. Zudem kann das deutsche Anti-Doping-Gesetz mit der bereichsspezifischen Kronzeugenregelung als Vorbild fungieren und beispielgebend für andere Ländern sein.Dopingtäter brauchen einen greifbaren Anreiz, sich von Manipulation und Betrug abzuwenden und sich gegenüber Behörden zu offenbaren. Nur so können wir die Mauer des Schweigens brechen und zur Aufklärungs- und Präventionshilfe beizutragen. Denn: Ermittlungsbehörden treffen im Spitzensport häufig auf nach außen abgeschottete Strukturen, was die Aufklärung von Dopingvergehen wesentlich erschwert. Künftig kann es zur Strafmilderung oder zum Absehen von Strafe kommen, wenn Aufklärungs- und Präventionshilfe geleistet wird.Der nationale und internationale Kampf gegen Doping im Sport ist während der Pandemie zeitweise ins Stocken oder gar zum Erliegen gekommen. Mit Hochdruck arbeitet das Internationale Olympische Committee (IOC) gerade an Schutzkonzepten und Hygieneregelungen, damit die Olympischen Spiele 2021 in Tokio stattfinden können. Trotz der Herausforderungen im Zuge der Pandemie braucht es einen effektiven Anti-Doping Kampf, um letztlich faire Wettbewerbe zu garantieren.“

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Kampf gegen Doping verbessern – Kronzeugenregelung kommt

Mahmut Özdemir, sportpolitischer Sprecher;Dagmar Freitag, zuständige Berichterstatterin:
Der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Änderung des Anti-Doping-Gesetzes wird heute im Bundestag in erster Lesung beraten. Er greift Forderungen der SPD-Fraktion und der Ermittlungsbehörden auf, die sich schon lange für die Einführung einer Kronzeugenregelung zur effektiven Bekämpfung von Doping im Sport stark machen.
„Mit der Einführung der Kronzeugenregelung im Anti-Doping-Gesetz stärken all jenen den Rücken, die zur Aufdeckung von Doping beitragen wollen. Denn bei der Ermittlung in Doping-Fällen sind die Behörden in besonderer Weise auf Insiderinformationen von Sportlerinnen und Sportler und ihrem Umfeld angewiesen. Bislang wirkte sich eine Kooperation mit den Ermittlungsbehörden nicht strafmildernd aus, wenn man selbst am Doping beteiligt war. Die neue Kronzeugenregelung wird das ändern. Damit senden wir das klare Signal, dass sich Doping im Sport nicht lohnt.
Das allein reicht aber noch nicht. Neben einer gebotenen Debatte über die Strafandrohung sollten die Länder dringend mehr Schwerpunktstaatsanwaltschaften einrichten, die sich gezielt mit der Bekämpfung von Doping beschäftigen. So können die dahinterstehenden kriminellen Strukturen schneller und effektiver enttarnt und zerschlagen werden. Es gibt sie bisher nur in drei Bundesländern.
Die konsequente Bekämpfung und Prävention von Doping hat aber nicht nur die Fairness und Wettbewerbsgleichheit im Sport zum Ziel. An erster Stelle steht immer der Schutz der Gesundheit von Sportlerinnen und Sportlern, insbesondere bei Minderjährigen. Mit der Änderung des Anti-Doping-Gesetzes stellen wir genau diese Ziele nach vorn.“

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Ausnahmen mit Augenmaß für Kinder- und Jugendsport im Infektionsschutzgesetz

„Die Ausnahmen für den Kinder-, Jugend- und Individualsport wurden mit Augenmaß getroffen. Sie sind nicht nur verantwortbar, sondern mit Blick auf die Stärkung der Gesundheit durch Sport und Bewegung sogar geboten. Denn: Nach aktuellen Erkenntnissen führender Wissenschaftler sind Infektionen beim kontaktlosen Sport im Freien selten. Mit den nunmehr geltenden Regelungen schützen wir die Menschen vor weiteren Infektionen und stärken ihre Gesundheit durch ein verantwortungsvolles Sport- und Bewegungsangebot.Sport und Bewegung sind für die motorische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen unverzichtbar. Ein durchdachtes Sportangebot stellt zudem einen wichtigen psychologischen Ausgleich dar, um mit den Herausforderungen der Pandemie besser zurecht zu kommen. Die vorangegangenen Beratungen um den 4. Kinder- und Jugendsportbericht haben ferner gezeigt, dass Bewegungsmangel zu Adipositas sowie schwer einholbaren konditionellen und koordinativen Defiziten führt.Mit dem vorliegenden Gesetz wird Individualsport allein oder mit Personen des eigenen Hausstandes weiterhin möglich sein. Trotz möglicher Ausgangsbeschränkungen können Lauftraining oder Spaziergänge selbst zu späten Abendstunden stattfinden, wenn hierfür keine Sportstätte genutzt wird.“

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21.04.2021 | Sachbearbeiter/-in (w/m/d) im Sachgebiet – Controlling – für das HLKA gesucht

Im Präsidialbüro des Hessischen Landeskriminalamts ist im Hauptsachgebiet P 3 – Controlling, Interne Revision –, vorbehaltlich einer noch zu realisierenden Personalmaßnahme, zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelleeiner Sachbearbeiterin/eines Sachbearbeiters (w/m/d)im Sachgebiet P 31 – Controlling –
zu besetzen.
Die Eingruppierung erfolgt in der EntGr. 11 TV-H.
Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen:

Unterstützung des Finanzcontrollings bei der Erstellung der Monats- und Jahresabschlussarbeiten im SAP Modul CO
fachliche Anwendungsbetreuung im SAP Modul CO
allgemeine unterstützende und beratende Arbeiten für die SAP Module FI, AA und MM
Koordinations- und Abstimmungsmanagement bei Änderungen der CO-Struktur
Durchführung der Prüfungsschritte von Internen Kontrollsystemen (IKS-Prüfung)
Durchführung von internen Audits sowie die Erstellung von Prüfberichten
Wahrnehmung der Zahlstellenaufsicht mit regelmäßiger Überprüfung
Auswertung von SAP-Parametern und Erstellung von BerichtenStammdaten- und Benutzerpflege in SAP
Auswertung und Bereitstellung entscheidungsrelevanter Führungsinformationen
Beratung und Information der Kostenstellenverantwortlichen
Evaluation / Qualitätssicherung im Rechnungswesen und der Kosten- und Leistungsrechnung
Weiterentwicklung und Ausbau des Planungs- und Controlling-Systems
Entgegennehmen, Prüfen und Kanalisieren von Anregungen zur Vereinfachung von Verwaltungsabläufen bzw. zur Einsparung von Haushaltsmitteln
Beratung in betriebswirtschaftlichen Fragen und Problemstellungen

Vorausgesetzt werden:

abgeschlossenes Bachelorstudium der Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Controlling, Bilanzbuchhaltung oder vergleichbare berufliche Qualifikationerste Erfahrungen im Controlling einer Behörde (Nachweis durch entsprechende Bescheinigung erforderlich)
umfassende EDV-Anwendungskenntnisse, insbesondere der gängigen MS-Office-Anwendungen und SAP
gute Kenntnisse über die Struktur und Organisationsabläufe einer Behörde
besonders ausgeprägtes analytisches Denken
sichere mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit
hohe Eigeninitiative, Kommunikationsfähigkeit, Organisationsgeschick und Belastbarkeit
soziale Kompetenz mit ausgeprägter Teamfähigkeit
Bereitschaft zur ständigen Weiterbildung
fundierte Kenntnisse im kaufmännischen Rechnungswesen des Landes Hessen

Ihre Bewerbungsunterlagen sollten zu den Profilanforderungen die entsprechenden Nachweise (z. B. Zeugnisse und Zertifikate) enthalten. Unvollständig vorgelegte Bewerbungen können zum Ausschluss aus dem Verfahren führen.
Bei Interesse stehen Ihnen für weiterführende Informationen Frau Heep-Schneider, erreichbar unter der Tel-Nr. 0611/83-80220, oder Frau Stoianov, erreichbar unter der Tel-Nr. 0611/83-80310 zur Verfügung. Für Fragen rund um Ihre Bewerbung kontaktieren Sie bitte das Einstellungsmanagement unter den Tel.-Nr. 0611/83-23161 oder -23162.
Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich. Die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern wird gewährleistet. Bewerbungen von Frauen in Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, sind besonders erwünscht.
Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen im Sinne des § 2 Abs. 2 SGB IX werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt. Ein entsprechender Nachweis ist der Bewerbung beizufügen. Die Erfassung und Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zum Zwecke der Durchführung des Bewerbungsverfahrens erfolgt auf der Grundlage des § 23 des Hessischen Datenschutz- und Informationsgesetzes (HDSIG). Mit Ihrer Bewerbung erklären Sie sich ausdrücklich einverstanden, dass die von Ihnen übersandten Daten zum Zwecke des Bewerbungsverfahrens Verwendung finden dürfen. Diese Einwilligung ist jederzeit widerruflich (Art. 7 Abs. 3 S. 1 Datenschutz-Grundverordnung).
Ehrenamtliches Engagement wird in Hessen gefördert. Soweit Sie ehrenamtlich tätig sind, wird gebeten, dies in den Bewerbungsunterlagen anzugeben. Im Ehrenamt erworbene Erfahrungen und Fähigkeiten können gegebenenfalls im Rahmen von Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung positiv berücksichtigt werden, wenn sie für die vorgegebene Tätigkeit förderlich sind.
Dem Hessischen Landeskriminalamt wurde aufgrund der Sicherheit des Arbeitsplatzes und einer wertschätzenden Behördenkultur das Gütesiegel „Familienfreundlicher Arbeitgeber Land Hessen“ vom Hessischen Ministerium des Innern und für Sport verliehen.
Für die Beschäftigten des Landes Hessen besteht, zunächst bis Ende 2021, die Möglichkeit zur kostenfreien Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Hessen.
Vollständige Bewerbungsunterlagen sind unter Angabe der Kennziffer A 13 / 2021 bis zum 16. Mai 2021 per Mail an zu senden. Anlagen zu Ihrer Bewerbung können ausschließlich im pdf-Format entgegengenommen werden. In Ausnahmefällen ist auch eine Übersendung der Bewerbungsunterlagen auf dem Postweg an das Hessische Landeskriminalamt, Einstellungsmanagement, Hölderlinstraße 1 – 5, 65187 Wiesbaden, möglich. Eine Rücksendung von Bewerbungsunterlagen und Mappen erfolgt jedoch nicht.
gez.: (Paschek)- im Original unterzeichnet –

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Sicherheit für alle

Uli Grötsch, stellvertretender innenpolitischer Sprecher;Susanne Mittag, zuständige Berichterstatterin:
Die SPD-Bundestagsfraktion hat in ihrer heutigen Sitzung das Positionspapier „Sicherheit für alle! – Sozialdemokratische Innenpolitik für mehr öffentliche Sicherheit“ beschlossen. Zuvor hatte der Minister für Inneres und Sport des Landes Niedersachsen, Boris Pistorius, als Gast mit der Fraktion über sozialdemokratische Innenpolitik und Kriminalitätsbekämpfung diskutiert.
„Sicherheit ist ein sozialdemokratisches Kernanliegen und bedeutet für uns soziale Absicherung und Schutz vor Gewalt und Übergriffen. Dabei gilt es, die Balance zwischen Sicherheit und Freiheit zu bewahren. Wir stehen für eine wehrhafte Demokratie und einen starken Rechtsstaat, in dem alle Menschen sich frei entfalten und ein sicheres Leben führen können. Alle Bürgerinnen und Bürger haben das Recht auf einen starken Staat, der den gesamtgesellschaftlichen Frieden wahrt und sie unabhängig von ihrer persönlichen Situation und ihren finanziellen Verhältnissen umfassend vor Kriminalität und Bedrohung schützt.
Wir schaffen mehr Sicherheit durch entschiedenes Vorgehen an Kriminalitätsschwerpunkten oder öffentlichen Parks. Unsere Präventionskonzepte gehen dabei Hand in Hand mit städtebaulichen Maßnahmen einher, aber auch mit Verschärfungen im Waffenrecht. Zur Bekämpfung von organisierter und Alltagskriminalität legen wir den ganzheitlichen Ansatz unserer sozialdemokratischen Länder-Innenminister und Länder-Innenministerinnen zu Grunde. In Ergänzung zur jährlichen Polizeilichen Kriminalstatistik werden wir einen regelmäßigen Sicherheitsbericht über tatsächliche Kriminalitätstrends erstellen, um gezielt Maßnahmen dagegen ergreifen zu können. Nicht nur auf den Straßen, sondern auch im digitalen Raum werden wir für mehr Sicherheit sorgen, indem wir Hasskriminalität kompromisslos verfolgen.
Für uns ist Sicherheit eine Frage der sozialen Gerechtigkeit, denn nur Reiche können sich einen schwachen Staat leisten.“

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Zwei Tests pro Woche für Arbeitnehmer

Der Schutz der Beschäftigten ist wichtiger als Profitmaximierung, die Interessen von Kindern und Familien sind zentral: Diese Punkte hat die SPD-Fraktion im Infektionsschutzgesetz durchgesetzt.Noch immer stecken sich sehr viele Menschen mit dem Corona-Virus an. Ärzte und Pflegekräfte klagen über Engpässe auf den Intensivstationen. Mehr als 80.000 Menschen sind bereits durch das Virus gestorben. 
Mit der Novelle des Infektionsschutzgesetzes werden diese Woche die gesetzlichen Grundlagen geschaffen, um die dritte Welle der Pandemie zu brechen und die Lage in den Griff zu bekommen. 
Nach langen Verhandlungen mit dem Koalitionspartner und in enger Abstimmung mit den Bundesländern hat die SPD-Fraktion einen sehr guten Kompromiss erreicht. Erstmals wird es bundeseinheitliche Regeln geben und keinen Flickenteppich mehr. Alle notwendigen Einschränkungen müssen einheitlich, transparent und nachvollziehbar sein.
In den Verhandlungen war es allein die SPD-Fraktion, die sich für verpflichtenden Arbeitnehmerschutz durch Arbeitgeber, für Kinder und Jugendliche und ihre Familien sowie einen besseren Grundrechtsschutz eingesetzt hat. Im Einzelnen konnte sie folgendes Paket verhandeln:
Unabhängig von der Inzidenz werden die Unternehmen beim Thema Arbeitsschutz noch stärker in die Pflicht genommen. Denn auch am Arbeitsplatz gilt, dass Kontakte drastisch reduziert werden und sicherer gemacht werden müssen. Deshalb wird Homeoffice, wo es möglich ist noch verbindlicher als bisher vorgeschrieben. Arbeitgeber werden verpflichtet, den Beschäftigten zweimal (statt nur einmal) pro Woche einen Corona-Test anzubieten, wo Homeoffice objektiv nicht möglich ist. Schutz der Beschäftigten ist wichtiger als Profitinteressen der Unternehmen. 
Der SPD-Fraktion war es dabei wichtig, dass bei den Kontaktbeschränkungen das Prinzip “Außen vor Innen” greift. Deshalb ist Sport und Bewegung im Freien weiter möglich. Kinder können in Gruppen bis zu 5 Kindern gemeinsam mit einem getesteten Trainer im Freien Sport treiben. 
Dazu gehört, dass ab einer 7-Tage-Inzidenz von mehr als 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in einem Landkreis Geschäfte und Einrichtungen schließen müssen und private Zusammenkünfte begrenzt werden. Zudem wird eine nächtliche Ausgangsbeschränkung zwischen 22 Uhr und 5 Uhr eingeführt. Zwischen 22.00 und 24.00 Uhr kann eine Person aber weiterhin Spazieren gehen oder Sport treiben. „Test, click and meet“ wird bei einer Inzidenz von 100-150 weiter möglich sein und Abhol- und Lieferdienste bleiben erlaubt. Die Notbremse wirkt unmittelbar, aber die SPD-Fraktion hat die Möglichkeit zur vorbeugenden Feststellungsklage beim Verwaltungsgericht durchgesetzt. 
Um Schülerinnen und Schüler, insbesondere aber auch ihre Eltern und das Schulpersonal zu schützen, gehen Schulen im Inzidenzbereich von 100-165 in den Wechselunterricht und müssen ab einer Inzidenz 165 in den Distanzunterricht. 
Kinder und Jugendliche leiden besonders unter den Einschränkungen im Kita- und Schulbetrieb. Deshalb wird ein 2 Milliarden schweres Corona-Aufhol-Paket für Kinder und Jugendliche beschlossen und in den Nachtragshaushalt aufgenommen werden. Dabei müssen aufgetretene Lernrückstände in den Blick genommen und Nachhilfeangebote angeboten werden. Auch zusätzliche soziale Arbeit in den Bildungseinrichtungen und schwerpunktmäßig im Umfeld von Schulen mit besonderen sozialen Herausforderungen werden gefördert. In den Schulferien werden kinder- und jugendgerechte Bildungs- und Erholungsangebote unterstützt. 
Viele Familien leiden unter Doppelbelastung von Homeoffice und Homeschooling. Um hier etwas Erleichterung zu schaffen, wird der Rechtsanspruch auf Kinderkrankentagegeld ausgeweitet: künftig sind 30 Tage pro Kind möglich (10 mehr als bisher), für Alleinerziehende 60 Tage (20 mehr als bisher). 
Die Einschränkungen sind bis zum 30. Juni befristet. Außerdem wird es Ausnahmen für geimpfte Personen geben, die in einer Rechtsverordnung des Bundes geregelt werden sollen.  Diese bedarf der Zustimmung des Bundestages. 
Auch für Menschen mit Behinderung hat die SPD-Fraktion Verbesserungen erreicht: die Assistenzkräfte zählen nunmehr mit den Betreuten wie ein Haushalt. 
Nichts wird beschlossen ohne die Zustimmung des Bundestages. Es gibt also keinen Blankoscheck für die Regierung.

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Rallye Kroatien: Andreas Mikkelsen will im ŠKODA FABIA Rally2 evo WRC2-Führung ausbauen

19.04.2021 – 14:08 <p class=”customer”> <a class=”story-customer” title=”weiter zum newsroom von Skoda Auto Deutschland GmbH” href=”https://www.presseportal.de/nr/28249″>Skoda Auto Deutschland GmbH</a> </p> <i><a data-category=”citylink-story-view” data-action=”click” data-label=”Citylink in Meldungsansicht” class=”story-city event-trigger” href=”https://www.presseportal.de/regional/Mlad%E1%20Boleslav” title=”News ausMladá Boleslav “>Mladá Boleslav</a> (ots)</i> › Beim dritten Lauf zur

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24-Stunden-Blitzmarathon – Gemeinsam gegen Raser

19.04.2021, PP Oberfranken

OBERFRANKEN. Wie auch in den Vorjahren war im Jahr 2020 überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit die Hauptunfallursache für schwere und tödliche Verkehrsunfälle. Deshalb möchte die oberfränkische Polizei auch beim diesjährigen 24-Stunden-Blitzmarathon vom 21. bis 22. April erneut zur Erhöhung der Verkehrssicherheit beitragen. Ziel ist es, die Verkehrsunfälle aufgrund überhöhter Geschwindigkeit, insbesondere auf Landstraßen zu reduzieren.

Zu schnelles Fahren ist Hauptursache für schwere Verkehrsunfälle
In Bayern kommen jedes Jahr rund dreimal so viele Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, als durch Mord oder Totschlag. Statistisch gesehen ist jeder dritte Einwohner Bayerns in seinem Leben an einem Verkehrsunfall mit Personenschaden beteiligt. Rasen tötet Menschen und dabei ist es für die Opfer und ihre Angehörigen egal, ob sie Geschädigte eines Verkehrsunfalls oder eines Verbrechens werden.Die Maßnahmen der Verkehrsüberwachung und damit der Blitzmarathon retten Leben, da insbesondere durch die Öffentlichkeitswirksamkeit viele Verkehrsteilnehmer für die Gefährlichkeit von Geschwindigkeitsverstößen sensibilisiert werden. Ziel ist es, einen breiten Denkprozess anzustoßen, der letztlich auch zu einem Einstellungs- und Verhaltenswandel führt.Erfreulicherweise sanken im vergangenen Jahr die Geschwindigkeitsunfälle im oberfränkischen Regierungsbezirk von 1.735 im Jahr 2019 auf 1.334 Verkehrsunfälle im Jahr 2020 und somit um rund 23 Prozent. Dieser Eindruck relativiert sich allerdings, wenn man ihn unter Corona-Aspekten betrachtet. Während der Pandemie ging der Verkehr auf den Straßen deutlich zurück.

Positive Ergebnisse aus zurückliegenden Blitzmarathons
Coronabedingt musste die Aktion im vergangenen Jahr leider ausgesetzt werden. Beim letztmaligen 24-Stunden-Blitzmarathon vom 3. bis zum 4. April 2019 stellte die oberfränkische Polizei 491 Geschwindigkeitssünder fest, trotz frühzeitig veröffentlichter Messstellen. Den traurigen Höchstwert maßen die Beamten auf der Bundesstraße B173 bei Köditz, im Landkreis Hof, mit 153 Stundenkilometern bei erlaubten 100 Stundenkilometern. Dieses Jahr wird der 24-Stunden-Blitz-Marathon, unter Beachtung der herrschenden Inzidenzwerte sowie der geltenden Hygienevorschriften, zum bereits achten Mal durchgeführt.

Erstmals ist auch der Enforcement Trailer im Einsatz

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Abstimmung über die Änderung des Infektionsschutzgesetzes

Die von der Bundesregierung geplante einheitliche Notbremse im Kampf gegen die rapide steigenden Corona-Infektionszahlen ist bei der Opposition teils auf heftige Gegenwehr gestoßen. Redner von FDP, der Linken und der AfD warfen der Regierung am Freitag, 16. April 2021, in einer von Zwischenrufen und harten Vorwürfen geprägten Debatte vor, den Bürgern unzumutbare und nicht zu rechtfertigende Auflagen zumuten zu wollen. Auch die Grünen kritisierten, die Vorlage sei in der jetzigen Form nicht zustimmungsfähig. Union und SPD verteidigten ihren Gesetzentwurf im Grundsatz, zeigten sich aber offen für Änderungen im parlamentarischen Verfahren. Das sogenannte vierte Bevölkerungsschutzgesetz (19/28444) soll am 21. April vom Bundestag und am 23. April vom Bundesrat beschlossen werden.Bundesweite NotbremseZur Eindämmung des Coronavirus soll künftig bundesweit eine automatische Notbremse ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100 gelten. Die bundesweit einheitlichen Schutzvorkehrungen werden in einem neuen Paragrafen 28b des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) konkret aufgeführt, darunter Kontaktbeschränkungen sowie Auflagen für Freizeiteinrichtungen, Geschäfte, Kultur, Sport oder Gaststätten. Vorgesehen ist unter anderem auch eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr. Die Bundesregierung wird mit dem Gesetz außerdem dazu ermächtigt, bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 durch Rechtsverordnungen Gebote und Verbote zu erlassen. Solche Rechtsverordnungen bedürfen der Zustimmung von Bundestag und Bundesrat.Beraten wurde im Zuge der Debatte zudem ein Antrag der Fraktion Die Linke mit dem Titel „Mehr Sicherheit und Lebensqualität mit Schnelltests und Selbsttests für alle“ (19/27960). Er wurde ebenso wie der Koalitionsentwurf im Anschluss an den Gesundheitsausschuss überwiesen.Kanzlerin: Das Virus versteht keine HalbherzigkeitBundeskanzlerin Dr. Angela Merkel (CDU) machte in ihrer Rede den Ernst der Lage deutlich. „Es führt kein Weg daran vorbei, wir müssen die dritte Welle der Pandemie bremsen und den rapiden Anstieg der Infektionen stoppen.“ Dazu müssten die Kräfte von Bund und Ländern besser gebündelt werden. Die bundesweite Notbremse sei überfällig, denn die Lage sei sehr ernst. „Die dritte Welle der Pandemie hat unser Land fest im Griff.“ Das zeigten unter anderem die belegten Intensivbetten. Merkel betonte: „Die Intensivmediziner senden einen Hilferuf nach dem anderen“ und fügte hinzu: „Wer sind wir denn, wenn wir diese Notrufe überhören würden?“Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 100 sei die mit den Ländern bereits vereinbarte Notbremse künftig nicht mehr Auslegungssache, sondern greife automatisch. Die Kanzlerin räumte ein, dass damit harte Einschränkungen verbunden seien und nannte die geplanten nächtlichen Ausgangsbeschränkungen. Die Einwände dagegen nehme sie ernst, es gehe aber darum, Kontakte und Mobilität zu reduzieren, darunter „abendliche Besuchsbewegungen“. Dies sei zwar kein Allheilmittel, könne aber zusammen mit anderen Auflagen eine Wirkung entfalten. Sie halte die Auflagen für geeignet, verhältnismäßig und erforderlich, um die Infektionswelle zu brechen. Merkel betonte, die Pandemie habe gezeigt, dass das Virus keine Halbherzigkeiten verzeihe. „Es verzeiht auch kein Zögern, das Virus versteht nur die Sprache der Entschlossenheit.“ Das helfe am Ende allen. Die Notbremse sei das geeignete Instrument, um die drohende Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern. AfD: Alarmierendes Dokument obrigkeitsstaatlichen DenkensDie AfD-Fraktion hielt der Bundesregierung schwere Fehler und Machtmissbrauch zulasten der Bürger und der Wirtschaft vor. Mit Blick auf den Gesetzentwurf sagte Fraktionschefin Dr. Alice Weidel, noch nie habe es eine Bundesregierung gewagt, „in so wenigen Sätzen so viele Angriffe auf die Grund- und Freiheitsrechte der Bürger, auf Rechtsstaatlichkeit und demokratische Prinzipien unterzubringen“. Die vorgeschlagene Ergänzung des Infektionsschutzgesetzes sei „ein alarmierendes Dokument obrigkeitsstaatlichen Denkens“ und offenbare ein tiefes Misstrauen gegenüber Bürgern und demokratischen Institutionen. Weidel rügte: „Sie misstrauen den Bürgern, deswegen wollen Sie sie tagsüber gängeln und nachts einsperren.“ Die Bundesregierung lege zudem die Axt an die föderalen Wurzeln der Republik, entmachte Ministerpräsidenten, Landräte und Bürgermeister, indem eine „Ermächtigung“ in das Gesetz geschrieben werde, Rechtsverordnungen zu erlassen. Die geplanten Ausgangsbeschränkungen nannte die AfD-Politikerin „unverhältnismäßig und verfassungswidrig“, zudem nutzlos und kontraproduktiv. Die festgelegten Inzidenzzahlen seien willkürlich. Und wenn jemand Widerspruch anmelde, werde das als Verschwörungstheorie abgetan. Weidel forderte ein differenziertes Vorgehen und den gezielten Schutz von Risikogruppen, statt die Grundrechte für alle einzuschränken und das ganze Land „an die Wand zu fahren“.Linke: Bundestag wird faktisch entmachtetHarsche Kritik kam auch von Linksfraktionschef Dr. Dietmar Bartsch, der den Gesetzentwurf als Beleg dafür wertete, dass die Pandemiebekämpfung über die Bund-Länder-Gespräche gescheitert sei. Die Bundesregierung habe mit ihrem verfehlten Krisenmanagement das Land in die dritte Welle manövriert. Das Versagen der Verantwortlichen erscheine vielen Bürgern inzwischen als unverzeihlich. Andere Länder hätten sich mit konsequenten Impfungen schon Freiheiten geschaffen, Deutschland hingegen habe in der Impfkampagne versagt. Bartsch fügte hinzu, es sei inakzeptabel, dass der Bundestag mit diesem Gesetz nicht gestärkt, sondern faktisch entmachtet werde und die Regierung sich einen Blankoscheck ausstellen wolle. „Das ist keine Stärkung des demokratischen Verfahrens, sondern eine Abrissbirne des Parlamentarismus.“ Die geplanten Auflagen seien auch nicht durchdacht. Aerosolforscher bestätigten, dass die Gefahr in Innenräumen lauere, nicht beim Abendspaziergang. Es sei richtig, Kontakte zu beschränken, eine Ausgangsbeschränkung sei aber nicht die Lösung. Bartsch warnte insbesondere vor den Folgen des Lockdowns für Kinder und Jugendliche. „Kinder sind der blinde Fleck in der Pandemiebekämpfung.“ Hingegen sei das Verständnis für die Wirtschaft stets groß.FDP hat „verfassungsrechtliche Fragen“Nach Ansicht der FDP wirft der Gesetzentwurf in der jetzigen Form verfassungsrechtliche Fragen auf. Fraktionschef Christian Lindner räumte zwar ein, dass die Lage ernst und die Entwicklung auf den Intensivstationen problematisch sei. Die Ausgangssperre sei jedoch rechtlich und praktisch fragwürdig. So würde künftig auch ein geimpftes Ehepaar daran gehindert, nach 21 Uhr vor die Tür zu treten. Lindner warnte vor den sozialen Folgen eines Dauerlockdowns, wenn Menschen über Wochen in engen Wohnungen bleiben müssten. „Das ist ein enormer sozialer Schaden, der damit verbunden ist.“Lindner mahnte, niemand könne ein Interesse daran haben, dass die Novelle vor dem Bundesverfassungsgericht scheitere. Er forderte: „Es muss nun schnell, wirksam und rechtssicher gehandelt werden.“ Dazu gehöre eine Teststrategie und mehr Tempo beim Impfen. Es sei auch richtig, künftig den Bundestag stärker zu beteiligen und nicht nur auf die Bund-Länder-Gespräche zu setzen. Wenn nun aber gar keine Beteiligung der Länder mehr vorgesehen sei, wäre das die falsche Konsequenz aus dem Scheitern der Osterruhe. Grüne: Nicht warten, bis die Schulen in Flammen stehenKatrin Göring-Eckardt (Bündnis 90/Die Grünen) monierte eine fehlende Perspektive für die Bürger nach vielen Monaten in der Pandemie. Die Bürger verhielten sich solidarisch, würden aber inzwischen einseitig belastet. Die geplante Gesetzesänderung reiche nicht aus, um die dritte Welle zu brechen. Die Fraktionschefin bezweifelte, dass mit Einschränkungen ab einer Inzidenz von 100 die nötige Wirkung zu erzielen ist, und forderte einen niedrigeren Referenzwert. Den für Schulen geltenden Inzidenzwert von 200 lehnte sie auch ab. Man dürfe nicht warten, bis die Schulen „in Flammen“ stünden, zumal sich durch die Mutationen viele Kinder infizierten. Göring-Eckardt rügte, dass der Entwurf nicht im Eilverfahren durch das Parlament geht und mahnte. „Es kommt jetzt auf jeden Tag an.“ Sie forderte zugleich lebensnahe Regeln. So müsse eine Ausgangsbeschränkung angemessen und verhältnismäßig sein. Zudem dürften die Regeln für die Wirtschaft nicht weiter locker ausfallen, während auf der anderen Seite eine Ausgangssperre gelte. SPD: Länder sollen Notbremse schon jetzt umsetzenRedner der Koalitionsfraktionen forderten die Opposition auf, konstruktiv an der gesetzlichen Änderung mitzuarbeiten. Bärbel Bas (SPD) sagte, viele Menschen erwarteten bundeseinheitliche Regelungen und keinen Flickenteppich. Sie forderte die Länder auf, schon jetzt von der Notbremse Gebrauch zu machen und nicht auf die Bundesgesetzgebung zu warten. Corona-Infektionen seien keine Kleinigkeit, manche Betroffene hätten noch lange damit zu tun, wenn die akute Krankheit auch schon überstanden sei.Zunächst gehe es darum, die dritte Welle zu bekämpfen, danach könne und sollte über Stufenpläne gesprochen werden, „denn wir brauchen auch eine Öffnungsperspektive“. Dies sei insbesondere für Kinder und Jugendliche wichtig. Bas forderte ein rasches und entschlossenes Vorgehen, es sei „fünf nach zwölf“. CDU/CSU: Licht am Ende des TunnelsThorsten Frei (CDU/CSU) appellierte an die Bürger, jetzt nicht den Mut zu verlieren, wo bereits Licht am Ende des Tunnels erkennbar sei. So sei zuletzt die Zahl der Impfungen deutlich gestiegen. Impfen allein reiche aber nicht, es müssten die notwendigen Begleitmaßnahmen auf den Weg gebracht werden. Er wandte sich entschieden gegen die Darstellung der Linken, wonach mit dem Gesetzentwurf die Rolle des Bundestages geschmälert werde. Der Entwurf gebe dem Parlament so viele Möglichkeiten wie nie zuvor. „Mehr Parlamentarismus geht doch überhaupt nicht.“Es sei falsch, von einem Freibrief für die Bundesregierung zu sprechen. So gebe es einen Zustimmungsvorbehalt von Bundestag und Bundesrat für Verordnungen der Regierung. Frei sagte, entscheidend im Kampf gegen die Pandemie sei ein Mix aus unterschiedlichen Maßnahmen. Er sprach sich dafür aus, den „guten Gesetzentwurf“ in den folgenden Beratungen noch besser zu machen. Einen Ansatzpunkt sehe er etwa bei der Regelung für Schulen. Gesetzentwurf von CDU/CSU und SPDMit dem Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen sollen dem Bund bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie zusätzliche Handlungsmöglichkeiten gegeben werden, um, wie es darin heißt, „eine bundesweit einheitliche Steuerung des Infektionsschutzes zu gewährleisten“. Überschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen die Anzahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen den Schwellenwert von 100, sollen künftig bundeseinheitliche Regelungen greifen. Demnach sollen private Zusammenkünfte auf die Angehörigen eines Hausstandes und maximal eine weitere Person begrenzt werden. Ausgenommen dabei sind Kinder unter 14 Jahren. Außerdem sollen zwischen 21 Uhr und fünf Uhr des Folgetages Ausgangsbeschränkungen gelten. Aufenthalte außerhalb des Wohnraums sollen allerdings gestattet bleiben, wenn diese unter anderem zur Berufsausübung, zur Abwendung einer Gefahr für Leib, Leben oder Eigentum, zur Wahrnehmung des Sorge- oder Umgangsrechts, zur Ausübung des Dienstes oder des Mandats, der Berichterstattung durch Vertreterinnen und Vertreter von Presse, Rundfunk, Film und anderer Medien, zur unaufschiebbaren Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen oder Minderjähriger, der Begleitung Sterbender oder der Versorgung von Tieren dienen.Schließung von Freizeiteinrichtungen und GeschäftenUntersagt werden soll bei einem Sieben-Tage-Inzidenzwert von 100 auch die Öffnung von Freizeiteinrichtungen, Museen, Kinos, Theatern und ähnlichen Einrichtungen. Gleiches soll für Gaststätten gelten. Die Auslieferung von Speisen und Getränken sowie deren Abverkauf zum Mitnehmen sollen dagegen weiterhin möglich sein. Schließen sollen laut Vorlage auch die meisten Geschäfte. Von der Regelung ausgenommen werden sollen der Lebensmittelhandel einschließlich der Direktvermarktung, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Stellen des Zeitungsverkaufs, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte und Gartenmärkte.Weitere Einschränkungen sind für die Ausübung von Sport und die Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen vorgesehen. Auch die Zurverfügungstellung von Übernachtungsangeboten zu touristischen Zwecken soll untersagt werden können. Die Regelungen sollen außer Kraft treten, wenn der Inzidenzwert von 100 an fünf aufeinander folgenden Werktagen unterschritten wird.Regelungen für den SchulbetriebWeitere Einschränkungen sind für den Schulbetrieb vorgesehen. So sollen Schulen, Berufsschulen, Hochschulen, außerschulische Einrichtungen der Erwachsenenbildung und ähnliche Einrichtungen ab einem Inzidenzwert von 200 den Präsenzunterricht einstellen müssen. Ausnahmen sollen allerdings für Abschlussklassen und Förderschulen möglich sein.Außerdem sieht der Entwurf eine Teststrategie für Schüler und Lehrer vor. Zweimal wöchentlich sollen diese auf das Coronavirus getestet werden, um am Präsenzunterricht teilnehmen zu dürfen. Antrag der LinkenDie Linksfraktion fordert mehr Schnelltests und Selbsttests. Selbsttests ermöglichten es den Menschen, sich aktiv an der Bekämpfung der Corona-Pandemie zu beteiligen und andere zu schützen, heißt es in dem Antrag der Fraktion (19/27960).Die Abgeordneten fordern, flächendeckend die Möglichkeit zu schaffen, mehrmals pro Woche für alle kostenlose Selbsttests zu erhalten. Für Kitas und Schulen sollten verpflichtend mindestens zweimal in der Woche Schnelltests für Kinder und Personal angeboten werden. (pk/ste/eis/16.04.2020)

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Anhörung zur Einsamkeit in Deutschland

Ohne Aussprache hat der Bundestag am Donnerstag, 17. Dezember 2020, eine Reihe von Vorlagen zur weiteren Beratung in die Ausschüsse überwiesen:Wirtschaft und EnergieHandel mit Betäubungsmitteln: Der Bundesrat will die Strafverfolgung beim Handel etwa mit Betäubungsmitteln erleichtern. Dazu hat er einen Gesetzentwurf (19/20347) „zur Verbesserung der Strafverfolgung hinsichtlich des Handels mit inkriminierten Gütern unter Nutzung von Postdienstleistern“ vorgelegt, der federführend im Wirtschaftsausschuss beraten wird. Künftig sollen Beschäftigte von Postdienstleistern verpflichtet werden, verdächtige Postsendungen bei den Strafverfolgungsbehörden vorzulegen, heißt es. Dabei gehe es um Sendungen, bei denen zureichende tatsächliche Anhaltspunkte dafür bestehen, dass mit ihnen Straftaten nach dem Betäubungsmittelgesetz, dem Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz, dem Arzneimittelgesetz, dem Anti-Doping-Gesetz, dem Waffengesetz oder dem Sprengstoffgesetz begangen werden.Vergleichbarkeit von Unternehmensstatistiken: Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf zu Unternehmensstatistiken vorgelegt, mit dem sie EU-Vorgaben in nationales Recht umsetzen will. Der „Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über europäische Unternehmensstatistiken zur Aufhebung von zehn Rechtsakten im Bereich Unternehmensstatistiken und zur Änderung anderer Statistikgesetze“ (19/24840) und die zugrunde liegende EU-Verordnungen zielten auf eine Vereinheitlichung, Flexibilisierung und Konsolidierung der Unternehmensstatistiken ab, heißt es darin. „Die EU-weite Harmonisierung eröffnet die Chance auf eine schnellere Verfügbarkeit, bessere Qualität sowie intraeuropäische Vergleichbarkeit der Unternehmensstatistiken.“ Es gehe um eine Basis für wirtschaftspolitische Entscheidungen der EU. Die Vorlage wird federführend im Wirtschaftsausschuss beraten.Arbeit und SozialesMenschen mit Behinderungen: „Gute Arbeit für Menschen mit Behinderungen ermöglichen und sichern“ lautet der Titel eines Antrags der Linksfraktion (19/24690), der im federführenden Arbeits- und Sozialausschuss beraten wird. Darin verlangt die Fraktion unter anderem, eine ministeriumsübergreifende beschäftigungspolitische Gesamtstrategie für Menschen mit Behinderungen aufzustellen. Außerdem soll das System der Beschäftigungspflicht und der Ausgleichsabgabe umgestaltet werden. Konkret soll unter anderem die Beschäftigungspflicht auf sechs Prozent angehoben und die Ausgleichsabgabe als Bußgeld umgestaltet und deutlich angehoben werden. Möglichkeiten, mit denen Unternehmen die Zahlungen der Abgabe umgehen können, sollen reduziert werden.Private Arbeitsvermittlung: Ein Antrag der FDP, der ebenfalls im Arbeitsausschuss beraten wird, will „Chancen der privaten Arbeitsvermittlung für Arbeitssuchende besser nutzen“ (19/25299). Demnach solle ein Rechtsanspruch auf einen „Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein“ für die private Arbeitsvermittlung auch für Leistungsbezieher sozialgesetzlich geschaffen werden.GesundheitVideotherapie im Heilmittelbereich: Die AfD fordert in einem Antrag, die „Videotherapie im Heilmittelbereich dauerhaft“ zu ermöglichen (19/25315). Federführend wird die Vorlage im Gesundheitsausschuss beraten. Bei vorliegender ärztlicher Verordnung mit dem Vermerk der „notwendigen Videotherapie“ solle diese dauerhaft angeboten werden dürfen, fordern die Abgeordneten.Mund-Nasen-Bedeckung: Ein weiterer Antrag der AfD trägt den Titel „Diskriminierung von Menschen mit Behinderung und sonstigen vulnerablen Gruppen durch Mund-Nasen-Bedeckung beenden“ (19/25314). Auch mit dieser Vorlage wird sich der Gesundheitsausschuss federführend befassen. Gemeinsam mit den Ländern, so die Forderung der AfD, solle die Bundesregierung einheitliche Regelungen zur Befreiung von der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung festlegen.Pandemierat: Ein Gesetzentwurf der Linksfraktion fordert einen Pandemierat des Bundestages (Pandemieratgesetz –PandemieratG, 19/25254). Die Initiative wird nun federführend im Gesundheitsausschuss beraten. Laut Linksfraktion soll eine Rechtsgrundlage für die Einsetzung eines aus Wissenschaftlern sowie Bürgern zusammengesetzten, multidisziplinär ausgerichteten, als Hilfsorgan des Deutschen Bundestages fungierenden Pandemierates in das Infektionsschutzgesetz aufgenommen werden, der den Deutschen Bundestag bei der fortlaufenden Analyse und Bewertung der von der Bundesregierung vorgelegten Erkenntnisse und Informationen unterstützt.Bau, Wohnen, Stadtentwicklung und KommunenCO2-Preis: Die Grünen wollen „mit dem CO2-Preis im Wärmebereich echte Lenkungswirkung erzielen“. Ihr Antrag (19/24432) wird federführend im Ausschuss für Bau, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen beraten. In der Vorlage heißt es, dass in vermieteten Gebäuden Vermieter die Kosten einer CO2-Bepreisung der Wärmekosten tragen müssten. Diese Forderung beziehe sich auf Wohnraum- und Gewerbemietverhältnisse. Bei steigendem CO2-Preis soll es den Abgeordneten zufolge Härtefallregelungen für Kleinvermieter geben.Innenstädte I: „Innenstädte retten – Gemischte und lebenswerte Nachbarschaften schaffen“ (19/25258). Mit diesem Titel ist ein Antrag der Linksfraktion überschrieben, der im federführenden Stadtentwicklungsausschuss beraten wird. Demnach solle unter anderem ein „Notfallprogramm Innenstadtrettung“ in Höhe von 500 Millionen Euro aufgelegt werden, um den Kommunen und Gewerbetreibenden bei den Auswirkungen der Corona-Krise „unbürokratische Unterstützung“ zukommen zu lassen.Emissionen im Gebäudesektor: Ein Antrag der FDP-Fraktion, der einen „fairen Klimaschutz für Mieter und Vermieter“ (19/25246) fordert, wurde zur weiteren Beratung an den federführenden Bauausschuss überwiesen. Die FDP will Anreize für Vermieter schaffen, sodass diese aufgrund steigender Energiekosten in klimaschonende Technologien investieren. Innenstädte II: „Neuer Schwung für unsere Innenstädte“ (19/25296) ist ein Antrag der FDP überschrieben, der ebenfalls federführend im Bauausschuss beraten wird. Die Fraktion verlangt unter anderem, mehr Sonntagsöffnungszeiten für Einzelhandelsunternehmen zuzulassen.SportLeistungssportförderung: Im federführenden Sportausschuss beraten wird ein Antrag der Fraktion Die Linke mit dem Titel „Konzept zur Neustrukturierung des Leistungssports und der Spitzensportförderung auf den Prüfstand stellen“ (19/25253). Demnach solle die Bundesregierung bis April 2021 dem Bundestag einen Zwischenbericht zur Umsetzung des Konzeptes zur Neustrukturierung des Leistungssports und der Spitzensportförderung vorlegen. Das Konzepte wurde in der vergangenen Wahlperiode beschlossen.Breitensport in Pandemiezeiten: Ebenfalls im Sportausschuss beraten wird ein Antrag der FDP zum Erhalt der Breitensportlandschaft in Pandemiezeiten (19/25245). Demnach solle im Rahmen einer außerordentlichen Sportministerkonferenz beraten werden, wie pandemiebedingte Schäden durch das „verlorene Sportjahr“ aufgefangen und Unterstützungsmaßnahmen von Bund, Ländern und Kommunen für den Breitensport ausgestaltet werden könnten, um „strukturelle Verwerfungen“ zu verhindern.Potenzialanalyse-System: Ein weiterer Antrag der Liberalen, der im federführenden Sportausschuss beraten wird, trägt den Titel „Transparenz schaffen und Potenzialanalysesystem verbessern“ (19/25243). Ziel des von Bundesinnenministerium und Deutschen Olympischen Sportbund neu geschaffenen Potenzialanalyse-Systems sei die Analyse der disziplinbezogenen Potenziale der Olympischen Spitzenverbände auf Basis von sportwissenschaftlichen und sportfachlichen Leistungskriterien, um eine objektive und transparente Entscheidungsgrundlage für die Verteilung von Fördersummen des Bundes herzustellen, schreiben die Liberalen. Dabei gelte es nach Ansicht der Fraktion, Transparenz und Fairness gegenüber Spitzenverbänden und der Öffentlichkeit herzustellen.  Kultur und Medien„Deutscher Herbst“: Ein Antrag der AfD-Fraktion trägt den Titel „Die ‚Landshut‘ endlich ausstellen – ein Museum für die Opfer des ‚deutschen Herbstes‘ errichten“ (19/25313). Die Vorlage wird federführend im Ausschuss für Kultur und Medien beraten. Die Bundesregierung wird unter anderem aufgefordert, mit der Regierung des Landes Berlin einen geeigneten Standort für ein „Museum des Deutschen Herbstes“ in der Bundeshauptstadt zu finden, das die „Landshut“ als Ausstellungsstück enthält. Auch solle sie einen bundesweiten Wettbewerb für den Bau eines „Museums des Deutschen Herbstes“ ausschreiben und eine Jury berufen, die anhand der eingegangenen Vorschläge einen ersten, zweiten und dritten Preisträger für den Wettbewerb bestimmt.Europäische Baudenkmäler: Ebenfalls im Kulturausschuss federführend beraten wird ein Antrag der FDP mit dem Titel „European Heritage Trust – Erhalt europäischer Baudenkmäler und kulturelle Revitalisierung ländlicher Regionen“ (19/24208). Demnach soll auf europäischer Ebene eine Stiftung zum Erhalt von Baudenkmälern besonderer nationaler, gesamteuropäischer und bauhistorischer Bedeutung geschaffen werden. Nach Ansicht der Liberalen tun sich viele EU-Staaten schwer, ihre zahlreichen Baudenkmäler zu sanieren und zu erhalten. Vor allem in den Ländern Südeuropas hätten die wirtschaftlichen Probleme in den vergangenen Jahren zu einem „beispiellosen Verfall“ historischer Bauten geführt und Osteuropa leide noch immer unter den „enormen Langzeitschäden des Sozialismus“.RechtVertrauenspersonen in der Strafverfolgung: Die FDP will den Einsatz von Vertrauenspersonen im Rahmen der Strafverfolgung und der Gefahrenabwehr „konsequent gesetzlich regeln“ (19/25248). Ein entsprechender Antrag wird im federführenden Rechtsausschuss weiterberaten werden. Der Einsatz von Vertrauenspersonen sei immer ein Drahtseilakt, schreiben die Liberalen. Gleichwohl sei er ein notwendiges Mittel der verdeckten Informationserhebung von Nachrichtendiensten. Nun gelte es deren Einsatzbereiche zu definieren und klare Kriterien hinsichtlich der Voraussetzungen und Grenzen für die Tätigkeit als Vertrauensperson festzulegen, heißt es in dem Antrag.Zwangsräumungen: Die Linksfraktion fordert in einem Antrag Zwangsräumungen zu verhindern und Obdachlose sicher unterzubringen (19/25259). Die Vorlage wird im federführenden Rechtsausschuss weiterberaten werden. Dem Antrag nach soll die Bundesregierung unter anderem für ein Moratorium von Kündigungen aufgrund von pandemiebedingten Mietschulden sorgen.FinanzenStaatsbedienstete: Ein weiterer Antrag der FDP trägt den Titel „Transparenzoffensive für private Finanzgeschäfte von Staatsbediensteten“ (19/25297). Er wird federführend im Finanzausschuss beraten werden. Danach soll die Bundesregierung eine Evaluation der internen Anzeige- und Kontrollsysteme für private Finanzgeschäfte von Bediensteten der Ressorts sowie aller Geschäftsbereichsbehörden durchführen. Sofern Bedienstete etwa mit der Überwachung von Finanzinstituten betraut sind, sollen die von der Aufsicht für die Finanzbranche aufgestellten Erwartungen an die Unterbindung von Interessenkollisionen und/oder Insiderhandel in gleicher Weise in die Überlegungen für eine Verbesserung der internen Anzeige- und Kontrollsysteme einbezogen werden. Insbesondere soll das sogenannte Zweitschriftverfahren in solche Erwägungen einfließen.HaushaltBesucherinformationszentrums des Bundestages: Ein Antrag (19/20791), mit dem sich die Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke und FDP gemeinsam dafür aussprechen, den Bau eines Besucherinformationszentrums des Bundestages voranzutreiben, wurde in den federführenden Haushaltsausschuss überwiesen. Um den auf einer Fläche im Großen Tiergarten in Berlin geplanten Bau zu ermöglichen, soll nach Vorstellung der Fraktionen eine Fläche an der Scharnhorststraße 29/30 in Berlin-Mitte zur Kompensation der wegfallenden Grünfläche übereignet werden. Die Bundesregierung wird aufgefordert, die Übereignung der Fläche (sogenanntes Grabfeld I des ehemaligen Invalidenfriedhofs) mit der Maßgabe zu versehen, „eine Bebauung der Ausgleichsfläche für die nächsten 30 Jahre vertraglich auszuschließen“. Zudem fordern die Fraktionen die Bundesregierung auf, die notwendigen Flächen für das Informationszentrum zeitnah zu erwerben. Aus Sicht von FDP, Linksfraktion und Grünen wäre die Rückgewinnung des Grabfeldes für die öffentliche Grünanlage Invalidenfriedhof und der damit einhergehenden Beseitigung der aktuellen Garagenbebauung zudem „eine angemessene Würdigung der vorhandenen Grabanlagen“. In dem Antrag verweisen die Fraktionen darauf, dass sich dafür auch ein eigener Förderverein seit vielen Jahren einsetze. Familie, Senioren, Frauen und JugendEinsamkeit: Die FDP befasst sich in einem Antrag mit der Einsamkeit (19/25249). Es bestehe die Notwendigkeit, Konzepte zu entwickeln, die Einsamkeit in allen Altersgruppen vorbeugt und Vereinsamung entschlossen entgegentritt, schreib die Fraktion darin. Die Bundesregierung solle deshalb „umgehend eine interdisziplinär besetzte wissenschaftliche Expertenkommission einsetzen, die das Phänomen der Einsamkeit und deren Auswirkungen auf den einzelnen Menschen und die Gesellschaft evaluiert“. Diese solle in der Folge Empfehlungen zur Bekämpfung des Phänomens aussprechen. Die Vorlage wird nun federführend im Seniorenausschuss beraten.(ste/vom/17.12.2020)

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»Innenminister Seehofer versprach am 7. Dezember 2019 einen ›Dritten Goldenen Plan Sportstätten‹, und als er nicht liefe…

»Innenminister Seehofer versprach am 7. Dezember 2019 einen ›Dritten Goldenen Plan Sportstätten‹, und als er nicht lieferte, legte DIE LINKE im Bundestag im Juni 2020 als einzige Fraktion einen seriösen Vorschlag auf den Tisch«, betont Dr. André Hahn. »Mit 10 mal eine Milliarde vom Bund soll – gemeinsam mit Ländern und Kommunen – der Sanierungsbedarf bei Sportstätten und Schwimmbädern von rund 31 Milliarden Euro abgebaut und Sport für alle an Schulen sowie in Vereinen ermöglicht werden.« Ganze Rede hier ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=VNzxqjtVjNM

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Neue Einsatzwagen bei der Polizei Berlin in Dienst genommen

Gemeinsame Meldung Polizei Berlin und Senatsverwaltung für Inneres und SportNr. 0825Innensenator Andreas Geisel und Polizeipräsidentin Dr. Barbara Slowik haben heute die neuen Einsatzwagen der Polizei Berlin vorgestellt. Alle 51 Fahrzeuge der Großbestellung wurden bereits mit Funkgeräten und Waffenkoffern ausgestattet und stehen ab sofort den Polizeiabschnitten der Direktionen zur Verfügung.Mit der Beschaffung neuer Einsatzwagen geht die Polizei Berlin einen weiteren wichtigen Schritt zur Erneuerung ihres Fuhrparks.

Innensenator Andreas Geisel: „Gute Arbeit erfordert gute Ausrüstung. Kaum ein Thema ist bei meinen Dienststellenbesuchen von den Polizisten so oft angesprochen worden, wie einsatzfähige Polizeiwagen. Versprochen, gehalten. Wir haben in den letzten Jahren bei der Polizei Berlin viel investiert und viel erreicht. Jeder investierte Euro ist eine Investition in die Sicherheit unserer Stadt.”

„Die Schutzausstattung meiner Kolleginnen und Kollegen hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich verbessert. Neue Dienstwaffen, neue Schutzwesten, taktische Schutzkleidung – das alles muss im Fahrzeug verstaut werden. Die Beschaffung von Einsatzwagen einer höheren Fahrzeugklasse – den Utilities – war folgerichtig und ist eine wichtige Investition in die verbesserten Arbeitsbedingungen meiner Kolleginnen und Kollegen“, sagte die Polizeipräsidentin.

An dem Beschaffungsprozess und der Ausgestaltung der Einsatzfahrzeuge wurden auch die tatsächlichen Nutzerinnen und Nutzer beteiligt. In mehreren Workshops erarbeiteten die Teilnehmenden unter Beachtung der rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen ein Konzept, das die Einführung eines neuen Fahrzeugmodells vorsah. Im Ergebnis entschied man sich einvernehmlich für einen modernen Kleinbus.Dieser bietet den Einsatzkräften im Rahmen ihres täglichen Dienstes optimale Arbeitsbedingungen. Zu den Ausstattungshighlights gehören das gestiegene Platzangebot für alle Fahrzeuginsassen, ein als Schreibgelegenheit nutzbarer Klapptisch sowie ein großer Laderaum mit einem ausgeklügelten Ordnungssystem, in dem alle erforderlichen Einsatzmittel sicher verstaut werden können.Zunächst erhält jeder Polizeiabschnitt einen neuen Einsatzwagen, die übrigen Fahrzeuge werden auf die Direktionen verteilt. In den Folgejahren sollen zudem pro Jahr im Rahmen von Innovationszyklen weitere 40 Fahrzeuge hinzukommen, um schließlich die gesamte bisherige Fahrzeugflotte modernisieren zu können.

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Jugend wieder in Bewegung bringen

Mahmut Özdemir, sportpolitischer Sprecher:
Aerosolforscher weisen eindringlich darauf hin, dass Ansteckungen fast ausnahmslos in Innenräumen stattfinden und Aktivitäten im Freien keinen nennenswerten Einfluss auf das Infektionsgeschehen haben. Die SPD-Fraktion im Bundestag begrüßt diese Feststellung und fordert, Kindern und Jugendlichen sofort wieder die Ausübung von Vereinssport im Freien zu ermöglichen. So kann Gesundheitsprävention betrieben und der zunehmenden Pandemiemüdigkeit entgegengewirkt werden.
„Der Appell der Aerosolforscher stützt unsere Forderung, Kindern und Jugendlichen umgehend wieder die Ausübung von Vereinssport im Freien zu ermöglichen. Denn gerade im Kindes- und Jugendalter wird die Grundlage für lebenslanges Sporttreiben gelegt. Outdoor-Aktivitäten in den Vereinen tragen nach Einschätzung der Gesellschaft für Aerosolforschung in 99,9 Prozent nicht zu einer Virusübertragung bei und führen im Gegensatz zu Aktivitäten in kleinen Innenräumen so gut wie nie zu sogenannten ‘Clusterinfektionen‘.
Es ist daher höchste Zeit, Kinder und Jugendliche aus den teilweise beengten Kinderzimmern der elterlichen Wohnung heraus ins Freie zu holen und eine Allianz zum Neustart des Kinder- und Jugendsports zu schmieden. Im Freien und auf den Sportplätzen lässt sich das Ansteckungsrisiko nach Einschätzung der Experten vermeiden, wenn auf längere Gespräche mit geringem Abstand verzichtet wird. Bewegung dient der Gesundheitsprävention, Persönlichkeitsentwicklung und der sozialen Teilhabe. Gleichzeitig stärken wir unsere 90.000 Sportvereine, die seit Pandemiebeginn unter sinkenden Mitgliederzahlen leiden.
Dies ist umso dringlicher als nach Erkenntnissen der sogenannten COPSY-Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf mittlerweile jedes dritte Kind Auffälligkeiten aufweist. Neben vermehrtem Übergewicht nimmt bei Kindern und Jugendlichen die motorische Leistungsfähigkeit stetig ab. Diesen langfristig negativen Auswirkungen müssen wir entgegentreten. Deshalb fordern wir seit längerem eine Sport-Allianz ‚Mit Schwung und Bewegung raus aus der Pandemie‘.”

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Es geht nur gemeinsam

Bärbel Bas, stellvertretende Fraktionsvorsitzende;Dirk Wiese, stellvertretender Fraktionsvorsitzender:
Deutschland befindet sich mitten in der dritten Welle der Corona-Pandemie. Trotz regelmäßiger Treffen von Bundeskanzlerin und Ministerpräsidenten und seit Monaten geltenden einschränkenden Maßnahmen für die Menschen in den Bundesländern, steigen die Infektionszahlen weiter dramatisch an. Es braucht eine stärkere Rolle des Bundes und eine Kraftanstrengung von Bundestag, Bundesregierung und Bundesländern für ein gemeinsames Vorgehen. Das Positionspapier der SPD-Bundestagsfraktion stellt bei der Änderung des Infektionsschutzgesetzes die richtigen Weichen.
„Die bisherigen Maßnahmen haben bei der Bekämpfung der Pandemie nicht den erhofften Erfolg gebracht. Uneinheitliche Ausgestaltungen der aktuellen Regelungen in den Ländern und ein Flickenteppich von Maßnahmen in den Landkreisen und Kommunen führen zu Verwirrung und Unsicherheit in der Bevölkerung. Die Pandemie kennt keine Länder- und erst recht keine Kreis- oder Stadtgrenzen. Die SPD-Bundestagsfraktion ist seit Monaten für effektive und verhältnismäßige Maßnahmen und eine deutlich stärkere Rolle des Bundes eingetreten. Nur mit einem einheitlichen Vorgehen von Bund und Ländern und nachvollziehbaren Regelungen für die Bürgerinnen und Bürger werden wir dauerhaft die Infektionszahlen senken können und den Menschen eine Perspektive für eine transparente und verantwortungsvolle Öffnung des kulturellen und wirtschaftlichen Bereichs geben können.
Mit bundesweit konsequentem einheitlichem Schutz, verpflichtendem Homeoffice für alle Arbeitnehmenden und regelmäßigen Tests in Betrieben, Schulen und Kitas können wir die dritte Infektionswelle in den Griff bekommen. Dringend notwendig ist es, die Notbremse im Infektionsschutzgesetz zu verankern, damit sie bundeseinheitlich umgesetzt wird. Dass der Bundestag künftig bei dem Erlass von Rechtsverordnungen der Bundesregierung mitentscheidet, wird zu einer größeren Akzeptanz der Maßnahmen in der Bevölkerung führen. Eingriffe in die Grundrechte der Bürgerinnen und Bürger müssen geeignet, erforderlich und angemessen sein und dürfen nicht außer Verhältnis zu dem damit bezweckten Nutzen stehen. So sollte Sport im Freien durchgehend weiter möglich sein.
Entscheidend für den Erfolg von Öffnungsstrategien ist eine effektive Nachverfolgung von Corona-Kontakten. Digitale Lösungen zur Übertragung von Kontaktinformationen an die Gesundheitsämter können helfen, die Kontaktnachverfolgung im Alltag zu vereinfachen, zu beschleunigen und die Gesundheitsämter zu entlasten. Wir brauchen darüber hinaus einen effektiven Ausbau von Produktionskapazitäten für Impfstoffe und Tests sowie das Vorantreiben der Forschung an Medikamenten gegen COVID. Wir benötigen zudem zeitnah eine bundeseinheitliche Klarstellung, dass Geimpfte bei den Öffnungsstrategien gleich behandelt werden wie Personen, die ein negatives Testergebnis vorweisen können.
Für die SPD-Bundestagfraktion steht fest, dass angesichts der weiteren Einschränkungen die Hilfsprogramme für Familien, Betriebe und Beschäftigte unter anderem in Gastronomie, Kultur und Tourismus aufgestockt und bis zum Jahresende verlängert werden müssen. Wir brauchen ein großes Corona-Aufhol-Paket für Kinder und Jugendliche, das aufgetretene Lernrückstände in den Blick nimmt, aber nicht dabei stehen bleibt. Mit zwei Milliarden Euro müssen neben der Nachhilfeunterstützung auch zusätzliche soziale Arbeit gerade bei Schulen mit besonderen sozialen Herausforderungen und kinder- und jugendgerechte Bildungs- und Erholungsangebote in den Schulferien finanziert werden. Eine Erweiterung der Kinderkrankentage, weitere Zuschüsse für Kinder im Hilfebezug und ausgebaute Gewaltschutzprogramme halten wir zudem für unerlässlich.“

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Bundeseinheitliche Notbremse bei hohen Infektionszahlen

In der derzeitigen Phase der Pandemiebewältigung ist es wichtig, schnell bundeseinheitlich mit schützenden Maßnahmen reagieren zu können. „Die bundeseinheitliche Notbremse ist überfällig,“ so Bundeskanzlerin Angela Merkel im Anschluss an die Kabinettsitzung, „denn die Lage ist ernst. Wir alle müssen sie auch ernst nehmen.“Durch das Auftreten der neuen Virusvarianten hat sich die epidemiologische Lage geändert. „Die dritte Welle der Pandemie hat unser Land fest im Griff“, stellt die Kanzlerin fest. Die Zahl der Neuinfektionen steigt stetig, immer mehr Menschen benötigen eine intensivmedizinische Behandlung. „Wenn wir warten würden, bis alle Intensivbetten belegt sind, dann wäre es zu spät. Das dürfen wir nicht zulassen. Und wir dürfen auch die Hilferufe der Intensivmediziner nicht überhören.“Daher hat das Kabinett am Dienstag eine Ergänzung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen, und zwar als Formulierungshilfe für die Fraktionen von CDU/CSU und SPD im Deutschen Bundestag.Bisher haben vor allem die Länder in eigener Verantwortung über Art und Umfang entsprechender Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus befunden, zumeist auf einer gemeinsam verabredeten Grundlage der Beratungen der Regierungschefinnen und -chefs mit der Bundeskanzlerin. Diese Maßnahmen gelten bei einer Inzidenz unter 100 auch weiterhin. Bundeseinheitliche Notbremse Überschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen die Anzahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen den Schwellenwert von 100, so sollen dort ab dem übernächsten Tag zusätzliche Maßnahmen gelten. Es handelt sich dabei um eine Vielzahl von Maßnahmen, mit denen Kontakte deutlich reduziert werden sollen. Diese Maßnahmen sind im neu eingefügten § 28b Infektionsschutzgesetz zu finden. Dies sind in erster Linie die Maßnahmen, die bereits zwischen den Ländern und dem Bund zur Notbremse vereinbart wurden.       Kontaktbeschränkungen für private Treffen drinnen und draußen: Die Reduzierung von Kontakten – damit auch privaten Kontakten – ist das wirksamste Mittel, um die Zahl der Neuinfektionen zu bremsen.  Trotzdem soll keiner einsam bleiben. Daher sind Treffen eines Haustandes mit einer weiteren Person auch bei einer Inzidenz über 100 weiterhin möglich – Treffen mit mehr Menschen dagegen nicht. Öffnungen von Geschäften: Grundgedanke ist, dass die verlässliche Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln, Verbrauchsgütern des täglichen Bedarfs und existentiellen Dienstleistungen sichergestellt bleiben soll. Offenbleiben können demzufolge der Lebensmittelhandel einschließlich der Direktvermarktung, ebenso Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Stellen des Zeitungsverkaufs, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte und Gartenmärkte. Voraussetzung bleiben natürlich die Beachtung entsprechender Hygienekonzepte und die Maskenpflicht. Im Dienstleistungsbereich bleibt alles, was nicht ausdrücklich untersagt wird, offen, also beispielsweise Fahrrad- und Autowerkstätten, Banken und Sparkassen, Poststellen und ähnliches.Körpernahe Dienstleistungen – nur in Ausnahmen: Körpernahe Dienstleistungen sollen nur zu medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Zwecken in Anspruch genommen werden. Ausnahme: der Friseurbesuch, allerdings nur, wenn die Kundinnen und Kunden einen tagesaktuellen negativen Corona-Test vorlegen können – und natürlich nur mit Maske. Andere körpernahe Dienstleistungen sollen nicht mehr möglich sein.Eingeschränkte Freizeit- und Sportmöglichkeiten: Gastronomie und Hotellerie, Freizeit- und Kultureinrichtungen sollen bei einer Inzidenz über 100 schließen.  Berufssportler sowie der Leistungssportler der Bundes- und Landeskader können weiterhin trainieren und auch Wettkämpfe austragen, – wie gehabt ohne Zuschauer und unter Beachtung von Schutz- und Hygienekonzepten. Für alle anderen gilt: Sport ja, aber alleine, zu zweit oder nur mit Mitgliedern des eigenen Hausstandes.   Ausgangsbeschränkungen: Im Zeitraum zwischen 21 Uhr und 5 Uhr soll nur derjenige das Haus verlassen, der einen guten Grund hat, zum Beispiel arbeitet, medizinische Hilfe braucht oder den Hund ausführen muss. Ausgangsbeschränkungen sind ein Instrument unter vielen anderen. Sie tragen dazu bei, das Mobilität begrenzt wird. Und Einschränkungen der Mobilität helfen, die Zahl der Neuinfektionen zu senken.Kein Präsenzunterricht bei einer Inzidenz über 200: Das Infektionsgeschehen macht nicht vor der Schultür halt. Aufgrund der dynamischen Infektionslage ist es daher richtig, auch hier zu bundeseinheitlichen Regelungen zu kommen, wenn es die epidemiologische Lage erfordert. Bei einer Inzidenz über 200 soll der Präsenzunterricht in Schulen und die Regelbetreuung in Kitas untersagt werden. Mögliche Ausnahmen: Abschlussklassen und Förderschulen.Gemeinsames Ziel: Infektionszahlen senken„Ich bin mir ganz bewusst, dass es harte Einschränkungen sind, die das neue Infektionsschutzgesetz insbesondere für Kreise oberhalb der Inzidenz 100 vorsieht: Kontaktbeschränkungen, Schließungen von Geschäften, Kultur- und Sporteinrichtungen, nächtliche Ausgangssperren,“ so die Bundeskanzlerin.Alle Maßnahmen gelten einem Ziel: Deutschland aus dieser Phase der stetig steigenden Infektionszahlen, der sich füllenden Intensivstationen und der bestürzend hohen täglichen Zahl der Corona-Toten herauszuführen.„Wir haben es ja schon einmal geschafft, durch konsequentes Handeln die Zahl der Ansteckungen wieder auf ein kontrollierbares Maß zu reduzieren. Und das kann und wird uns auch wieder gelingen.“ Die Bundeskanzlerin verwies zudem auf die zunehmende Zahl der Impfungen. Sie ist sich sicher: „Wir gehen dem Licht am Ende dieses Tunnels mit immer größeren Schritten entgegen.“Der Entwurf eines Vierten Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite wird in den nächsten Tagen im Bundestag beraten. Anschließend wird der Bundesrat beteiligt. Der Entwurf ist im Bundesrat nicht zustimmungspflichtig.

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Die jetzt im Gesetzentwurf der Regierung vorgesehene scharfe Ausgangssperre halten wir für unverhältnismäßig. Vom abendl…

Die jetzt im Gesetzentwurf der Regierung vorgesehene scharfe Ausgangssperre halten wir für unverhältnismäßig. Vom abendlichen Spaziergang oder Sport wie Joggen nach dem Feierabend geht keine Gefahr aus. Deshalb halten wir diese Bestimmung für verfassungsrechtlich für höchst angreifbar. Damit sind wir

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PD Goerlitz – Handschellen klicken im Romantikteich

Verantwortlich: Kai Siebenäuger (ks), Anja Leuschner (al), Sebastian Ulbrich (su), Julia Garten (jg)
Handschellen klicken im Romantikteich

Ottendorf-OkrillaBoxberg/O.L., OT Uhyst, B 15606.04.2021, 22.30 Uhr – 03.50 Uhr

Eine außergewöhnliche Fahndung hat sich in der Nacht zu Mittwoch in den Revierbereichen Kamenz und Weißwasser ereignet.

Alles begann mit einem Notruf. Ein Anwohner aus Ottendorf-Okrilla hörte am späten Dienstagabend seinen Audi vom Grundstück fahren und witterte einen Diebstahl. In dem A6 im Wert von etwa 27.000 Euro befanden sich zudem der Fahrzeugbrief sowie ein Reisepass. Das Führungs- und Lagezentrum der Polizei informierte sofort sämtliche Kräfte, darunter alle Reviere, den Einsatzzug und die Bundespolizei.

Die Ordnungshüter fahndeten auf Hochtouren nach dem gestohlenen Fahrzeug. Eine Streife des Polizeireviers Weißwasser entdeckte den Pkw schließlich in Uhyst an der Spree. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf. Von der Bahnhofstraße fuhr der Flüchtige in einen unbefestigten Waldweg. Dieser endete an einem Teich. Dort baute der Audi-Lenker einen Unfall und blieb teilweise im Wasser stehen. Er sprang aus dem Wagen und rannte ins Schilf des sogenannten Romatikteiches. Dort verloren die Polizisten zunächst den Sichtkontakt zu dem Flüchtigen.

Kräfte der Reviere Weißwasser, Kamenz sowie Hoyerswerda, des Einsatzzuges, der Bundespolizei und auch der Gemeinsamen Fahndungsgruppe Bautzen durchkämmten den Bereich. Ein Polizeihubschrauber kam ebenfalls vor Ort.

Beamte aus Weißwasser hörten schließlich wie Enten in dem Teich aufgeschreckt wurden. Sie vernahmen zudem ein Vibrationsgeräusch, welches vermutlich vom Handy des Tatverdächtigen stammte. Sie näherten sich dem Gewässer. Das fliegende Auge lokalisierte den Mann circa 20 Meter vom Ufer entfernt im Wasser. Aus der Luft lotsten die Beamten die Kollegen am Boden und teilten ihnen jede Bewegung des Gesuchten mit. Die Polizei umstellte den Teich. Die Uniformierten aus Weißwasser begaben sich ins Wasser und ergriffen dort den Flüchtigen.

Bei dem 24-Jährigen klickten nun die Handschellen. Der polnische Bürger stand unter dem Einfluss von Drogen. Ein Test zeigte den Konsum von Amphetaminen an. Da der Mann stark unterkühlt war, kam er zunächst zur Behandlung in ein Krankenhaus. Rettungskräfte kümmerten sich auch um die zwei Polizisten, welche den Beschuldigten im kalten Wasser festgenommen hatten. Die Uniformierten stellten den Audi sicher, an welchem aufgrund des Unfalls ein Sachschaden von circa 15.000 Euro entstand war. Der Verkehrsunfalldienst nahm den Unfall auf.

Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizeiinspektion. Eine Haftrichtervorführung wird erst nach der Entlassung aus dem Krankenhaus erfolgen. Der Tatverdächtige wird sich wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls sowie des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln zu verantworten haben.

Anlage: Aufnahmen aus dem Polizeihubschrauber (al)

Teilnahme an Versammlungen – Was die Polizei rät

Landkreise Görlitz und Bautzen07.04.2021

Auch zukünftig werden Bürgerinnen und Bürger ihr verfassungsmäßig geschütztes Recht auf Versammlungsfreiheit in den Landkreisen Görlitz und Bautzen wahrnehmen. Zurückliegend fanden im Zusammenhang mit der Pandemie zahlreiche angezeigte und nicht angezeigte Versammlungen statt. Die Teilnahme an einer Versammlung ist ein Grund- und Bürgerrecht, geht aber regelmäßig auch mit Pflichten einher. Diese ergeben sich aus den Auflagen der zuständigen Versammlungsbehörde beziehungsweise aus der aktuellen Corona-Schutz-Verordnung.

Insbesondere in Pandemiezeiten kommt dem Infektionsschutz bei Versammlungen eine besondere Rolle zu. Die aktuelle Corona-Schutz-Verordnung schreibt Teilnehmern das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und das Einhalten eines Mindestabstandes von 1,5 Metern vor. Auch gestattet die Verordnung nur ortsfeste Versammlungen, keine sich fortbewegende Aufzüge.

Erfahrungen aus zuletzt stattgefundenen Versammlungen, insbesondere die des sogenannten „Ringspazierganges“ in Zittau, zeigten ein offenbares Missverständnis einiger Versammlungsteilnehmer hinsichtlich des Versammlungsbegriffs, dessen Definition sowie damit einhergehender Pflichten.

Was ist eine Versammlung?

Eine Versammlung im Sinne des Sächsischen Versammlungsgesetzes ist  eine örtliche Zusammenkunft von mindestens zwei Personen zur gemeinschaftlichen, überwiegend auf die Teilhabe an der öffentlichen Meinungsbildung gerichteten Erörterung oder Kundgebung. Ein Aufzug ist eine sich fortbewegende Versammlung.

Ergänzend regelt die aktuelle Fassung der Corona-Schutz-Verordnung die Teilnahme an Versammlungen im derzeitigen Pandemiegeschehen. Grundvoraussetzungen sind das Tragen eines medizinischen Mund- und Nasenschutzes, ein Mindestabstand von 1,5 Metern sowie eine ortsfest stattfindende Versammlung.

Aufgabe der Polizei

Die sächsische Polizei schützt auch zukünftig das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit. Die Einsatzkräfte befinden sich bei der aktuellen Situation in einem Spannungsfeld zwischen dem Recht auf Versammlungsfreiheit und dem Infektionsschutz. Die „rote Linie“ ergibt sich für die Beamten immer aus der Friedlichkeit und Störungsfreiheit der Versammlung. Verstöße gegen die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung werden auch zukünftig nicht toleriert. Unter Wahrung der Verhältnismäßigkeit werden die Einsatzkräfte Regelverstöße konsequent ahnden.

Was empfiehlt die Polizei?

Die Polizei gewährleistet zu jeder Zeit das Recht auf Versammlungsfreiheit. Übernehmen Sie Verantwortung und zeigen Sie eine geplante Versammlung bei der Versammlungsbehörde an. Machen Sie von Ihrer Meinungsfreiheit Gebrauch, halten Sie sich dabei aber an die entsprechenden Auflagen. Bleiben Sie an Ihrem angemeldeten Versammlungsort, tragen Sie einen Mund- und Nasenschutz und halten Sie den geforderten Mindestabstand von 1,5 Metern ein. (ks)

Kontrolle der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung

Landkreise Bautzen und Görlitz06.04.2021, 05.00 Uhr – 07.04.2021, 05.00 Uhr

Zwischen Dienstag- und Mittwochmorgen hat die Polizei in den Landkreisen Bautzen und Görlitz zahlreiche Einsätze im Zusammenhang mit der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung registriert. Dabei waren die Beamten im öffentlichen Raum bei Kontrollen präsent, überwachten die Einhaltung der Vorschriften und begleiteten Versammlungen.

Die Uniformierten ahndeten elf Verstöße und fertigten entsprechende Anzeigen.

Zwei Kontrollen fanden gemeinsam mit der Bundespolizei statt. Insgesamt waren am Dienstag über 20 Polizisten im Einsatz.

Versammlungen

Görlitz, Postplatz, Untermarkt06.04.2021, 18.30 Uhr – 19.30 Uhr

Etwa 120 Personen trafen sich am Dienstagabend in Görlitz zu zwei Versammlungen am Postplatz und am Untermarkt. Mit Unterstützung des Einsatzzuges ahndeten die Beamten des örtlichen Reviers zwei Verstöße gegen die Corona-Schutz-Verordnung.

Oppach, August-Bebel-Straße06.04.2021, 14.30 Uhr – 15.00 Uhr

An der August-Bebel-Straße in Oppach fand am Dienstagnachmittag eine Versammlung unter dem Motto “Internationaler Tag des Sports – Aufmerksam machen auf die Lage im Sportbereich” statt. Die acht Teilnehmer trugen Mund-Nasen-Bedeckungen und hielten die Abstandsregeln ein. Sie zeigten vier Plakate mit den Mottos “Öffnet den Sport” und “Sport für unsere Kinder” sowie drei von Schulkindern gemalte Bilder. Die Menschen kamen mit der Bürgermeisterin der Gemeinde Oppach ins Gespräch und übergaben ihr einen offenen Brief.

Sonstige Feststellungen

Bautzen, Kornmarkt06.04.2021, 10.40 Uhr

Fünf Männer im Alter von 30 bis 51 Jahren tranken am Dienstagvormittag auf dem Bautzener Kornmarkt Alkohol und trugen keinen Mund-Nasen-Schutz. Eine Streife des örtlichen Reviers erstattete Anzeigen wegen der Verstöße gegen die Corona-Schutz-Verordnung.

Die Polizei appelliert an die Menschen, sich an die Regeln der Corona-Schutz-Verordnung zu halten, auch wenn dies eine Herausforderung darstellt. Sie dienen dem Schutz der Gesundheit aller. Sie sind an Covid19 erkrankt oder hatten Kontakt zu einer infizierten Person? Bitte halten Sie sich zwingend an die Quarantäneanordnung. Ein Zuwiderhandeln ist mit hohen Strafen bedroht und gefährdet andere Menschen in nicht unerheblicher Weise! (ks, su)

Autobahnpolizeirevier Bautzen

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Eisplattenunfall

BAB 4, Görlitz – Dresden, zwischen den Anschlussstellen Bautzen-Ost und Bautzen-West06.04.2021, 08.00 Uhr

Die aktuellen winterlichen Wetterverhältnisse finden auch auf Lkw ihren Niederschlag und haben dann ungewollte Folgen. Am Dienstagmorgen hat sich auf der A 4 bei Bautzen vom Dach eines Lastzug-Anhängers eine Eisplatte gelöst. Sie traf einen Audi, dessen 41-jähriger Fahrer den Brummi gerade überholte. Der Mann kam mit dem Schrecken davon. Am Audi entstand Sachschaden in Höhe von rund 200 Euro. Die Autobahnpolizei nahm den Unfall auf und erstattete eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gegen den 52-jährigen polnischen Lkw-Fahrer. (al)

Tanksäule beschädigt und geflüchtet

BAB 4, Görlitz – Dresden, Rastanlage Oberlausitz06.04.2021, 19.00 Uhr

Auf der Autobahnrastanlage Oberlausitz der A 4 hat am Dienstagabend der Fahrer eines Mercedes-Sattelzuges mit seinem Anhänger eine Tanksäule beschädigt. Der Lenker bemerkte den Unfall offenbar, verließ dann aber unerlaubt den Unfallort und fuhr weiter in Richtung Dresden. Zur Schadenshöhe liegen derzeit noch keine Angaben vor. Die Ermittlungen laufen. (al)

Landkreis Bautzen

Polizeireviere Bautzen/Kamenz/Hoyerswerda

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BMW zerkratzt

Bautzen, Schulstraße01.04.2021, 12.00 Uhr – 05.04.2021, 12.00 Uhr

Am Osterwochenende haben Unbekannte in Bautzen einen BMW zerkratzt, der in einer Tiefgarage an der Schulstraße parkte. Mit einem spitzen Gegenstand hinterließen die Vandalen mehrere Kratzer an der rechten Heckseite des X1. Die Schadenshöhe war noch nicht bezifferbar. Der Kriminaldienst des Polizeireviers Bautzen übernahm die Ermittlungen. (su)

Türen aufgebrochen

Bautzen, Kurt-Pchalek-Straße06.04.2021

Unbekannte sind in ein leer stehendes Haus an der Kurt-Pchalek-Straße eingebrochen, wie die Polizei in Bautzen gestern erfuhr. Die Kriminellen brachen mehrere Türen auf, entwendeten aber augenscheinlich nichts. Es entstand ein Sachschaden von rund 600 Euro. Der Kriminaldienst in Bautzen übernahm die Ermittlungen. (su)

Opel-Fahrer nicht ganz nüchtern

Großpostwitz/O.L., Fabrikstraße07.04.2021, 01.20 Uhr

In der Nacht zu Mittwoch haben Bautzener Polizisten einen angetrunkenen Opel-Fahrer in Großpostwitz erwischt. Der 41-Jährige fuhr mit seinem Meriva auf der Fabrikstraße. In einer Kontrolle pustete der Deutsche umgerechnet 0,56 Promille und verstieß damit gegen die 0,5-Promille-Grenze. Die Beamten untersagten die Weiterfahrt und erstatteten Anzeige. Dem Mann drohen nun mindestens 500 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot. (su)

Skulptur gestohlen – Zeugen gesucht

Radeberg, OT Liegau-Augustusbad, Am Wald26.02.2021 – 18.03.2021

Unbekannte Täter haben im Zeitraum von Dienstag, den 23. Februar bis  Donnerstag, den 18. März 2021, von einem Grundstück Am Wald in Liegau-Augustusbad eine Skulptur entwendet. Die eine Frau darstellende Figur ist circa ein Meter groß und stand unbefestigt auf einem Betonsockel. Der Geschädigte schätzte den Diebstahlschaden auf circa 7.000 Euro.

Der örtliche Kriminaldienst nahm die Ermittlungen auf und sucht nun nach Zeugen. Wer Angaben zum Diebstahl, insbesondere zu den Tätern und einem möglichen Tatfahrzeug machen kann, wird gebeten sich an die Polizei in Kamenz unter der Rufnummer 03578 352 – 0 oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Anlage: Foto der Skulptur (jg)

Radlader verschwunden

Kamenz, OT Biehla, S 9401.04.2021, 16.00 Uhr – 04.04.2021, 08.00 Uhr06.04.2021, 07.20 Uhr polizeibekannt

Unbekannte haben am Osterwochenende Beute auf einer Baustelle an der S 94 in Biehla gemacht. Sie stahlen einen Caterpillar Radlader 906H mit Palettengabel. Die blaue Baumaschine hatte einen Wert von circa 25.000 Euro. Die Polizei schrieb das Diebesgut zur Fahndung aus. Die Ermittlungen übernahm der Kamenzer Kriminaldienst. (al)

Motorradfahrer verunglückt

Kamenz, Hohe Straße, Einmündung Forststraße06.04.2021, 08.30 Uhr

Am Dienstagmorgen hat sich auf der Hohe Straße in Kamenz ein Verkehrsunfall mit einer Kawaski ereignet. Der 39-jährige Motorradfahrer stürzte aus bislang ungeklärter Ursache und zog sich leichte Verletzungen zu. Ein Rettungswagen brachte ihn zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Der Sachschaden belief sich auf circa 500 Euro. (jg)

Zwei Schwerverletzte nach Verkehrsunfall

Schwepnitz, OT Bulleritz, Brackenweg06.04.2021, 12.00 Uhr

Am Dienstagmittag ist es auf dem Brackenweg zwischen Schwepnitz und Bulleritz zu einem folgenschweren Verkehrsunfall gekommen. Eine 16-jährige KTM-Fahrerin kam aus bislang ungeklärter Ursache in einer Kurve von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum. Sie und ihre 15-jährige Sozia verletzten sich dabei schwer. Rettungskräfte brachten beide in ein Krankenhaus. Der Gesamtschaden belief sich auf etwa 5.000 Euro. (jg)

Alkoholfahrt beendet

Kamenz, Siedlungsweg06.04.2021, 20.00 Uhr

Am Dienstagabend haben Beamte des örtlichen Reviers am Siedlungsweg in Kamenz eine Alkoholfahrt gestoppt. Ein Test bei dem 59-jährigen BMW-Fahrer ergab einen Wert von umgerechnet 1,18 Promille. Die Polizei beschlagnahmte den Führerschein des Deutschen und ermittelt nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr. (jg)

Einbrecher treiben ihr Unwesen

Mehrere Einbrüche und Diebstähle haben Geschädigte nach dem Osterwochenende bei der Polizei angezeigt. Dabei sind unbekannte Täter in verschiedene Objekte, auf Baustellen und in Firmen eingedrungen und haben dort nicht unerhebliche Schäden hinterlassen.

Hoyerswerda, Am Elsterbogen01.04.2021, 14.00 Uhr – 06.04.2021, 06.30 Uhr

Am Dienstagmorgen stellten Mitarbeiter einer Firma den Diebstahl mehrerer Meter Kabel von einer Baustelle Am Elsterbogen in Hoyerswerda fest. Die Beute der Kriminellen hatte einen Wert von rund 3.000 Euro. Außerdem beschmierten Unbekannte auf einer angrenzenden Baustelle einen Bagger mit schwarzer Farbe und verursachten damit einen Sachschaden von circa 50 Euro.

Hoyerswerda, Am Speicher01.04.2021, 15.00 Uhr – 06.04.2021, 08.00 Uhr

Eine Rüttelplatte im Wert von etwa 1.000 Euro verschwand zwischen Donnerstag letzter Woche und Dienstagmorgen von einer Baustelle Am Speicher in Hoyerswerda. Die Täter zogen offenbar das Gerät auf den daran befindlichen Rollen in ein angrenzendes Waldstück, wo sich die Spur verlor. Sachschaden entstand nach erster Übersicht nicht.

Spreetal, OT Spreewitz, Südstraße02.04.2021 – 03.04.2021

Bereits zwischen Karfreitag und Samstag gelangten Unbekannte gewaltsam auf ein Gelände einer Firma in Spreewitz. Sie stahlen aus einem Schacht circa 200 Meter fünfadriges Kabel im Wert von etwa 2.000 Euro. Der Sachschaden betrug circa zehn Euro.

In allen angezeigten Fällen ermittelt der zuständige Kriminaldienst. (al)

Landkreis Görlitz

Polizeireviere Görlitz/Zittau-Oberland/Weißwasser

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Navi aus Opel gestohlen

Görlitz, Mühlweg05.04.2021, 16.00 Uhr – 06.04.2021, 07.00 Uhr

Diebe sind zwischen Montag und Dienstag in einen Opel am Mühlweg in Görlitz eingebrochen. Sie griffen sich ein mobiles Navigationsgerät im Wert von etwa 100 Euro. Am Mokka entstand ein Sachschaden von rund 250 Euro. Der örtliche Kriminaldienst wird sich mit dem Fall befassen. (al)

Radfahrerin mit fast 2 Promille unterwegs

Görlitz, Nieskyer Straße06.04.2021, 19.35 Uhr

Beamte des Reviers Görlitz haben am Dienstagabend eine betrunkene Fahrradfahrerin an der Nieskyer Straße ertappt. Die 35-Jährige saß mit umgerechnet 1,8 Promille auf ihrem Drahtesel, wie ein Test zeigte. Das Rad musste sie erst einmal stehen lassen und den Polizisten zur Blutentnahme folgen. Diese erstatteten Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr. (su)

Merida-Fahrrad aus Keller gestohlen

Zittau, Äußere Weberstraße05.04.2021, 16.00 Uhr – 06.04.2021, 07.00 Uhr

In der Nacht zu Dienstag haben Einbrecher an der Äußeren Weberstraße in Zittau ein Merida-Fahrrad gestohlen. Dazu drangen die Unbekannten gewaltsam das Kellerabteil eines Mehrfamilienhaus ein und verursachten rund zehn Euro Sachschaden. Das Fahrrad war etwa 200 Euro wert. Der Kriminaldienst des Polizeireviers Zittau-Oberland übernahm die Ermittlungen und schrieb das Rad zur Fahndung aus. (su)

Rüttelplatte aus Garage entwendet

Kottmar, OT Walddorf, Kirschallee05.04.2021, 18.00 Uhr – 06.04.2021, 07.00 Uhr

In der Nacht zu Dienstag haben Unbekannte eine rund 160 Kilogramm schwere Rüttelplatte in Walddorf gestohlen. Die Baumaschine stand in einer Garage an der Kirschallee und war rund 450 Euro wert. Der Kriminaldienst des Reviers Zittau-Oberland übernahm die Ermittlungen. (su)

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PD Chemnitz – Kollision zwischen Kleintransporter und Lkw

ChemnitzKupferkabel entwendetZeit:     06.04.2021, 20.00 Uhr bis 07.04.2021, 02.30 UhrOrt:      OT Erfenschlag(1188) Unbekannte haben sich vergangene Nacht Zutritt auf ein Firmengelände in der Dr.-Karl-Wolff-Straße verschafft. In der Folge schnitten die Diebe von der dortigen Baustelle etwa 75 Meter Starkstromkabel ab und entwendeten es. Es entstand ein Stehlschaden von ca. 800 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen. (Js)Container in Brand gesetztZeit:     07.04.2021, 00.35 UhrOrt:      OT Kappel(1189) Feuerwehr und Polizei kamen vergangene Nacht in der Dr.-Salvador-Allende-Straße zum Einsatz. Dort hatten Unbekannte zwei Papiercontainer in Brand gesetzt, die dadurch vollständig zerstört wurden. Der entstandene Sachschaden wurde auf etwa 1 000 Euro geschätzt. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung. (Js)Fußgänger gestreiftZeit:     06.04.2021, 18.00 UhrOrt:      OT Harthau(1190) Den verkehrsberuhigten Bereich der Stöcklstraße stadtauswärts befuhr am Dienstag der 21-jährige Fahrer eines Pkw BMW. Dabei streifte das Auto einen Fußgänger (20), der durch den Anstoß stürzte. Der 20-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Am BMW entstand Sachschaden in Höhe von etwa 1 000 Euro. (Kg)Ein Verletzter bei AuffahrunfallZeit:     06.04.2021, 14.45 UhrOrt:      OT Ebersdorf(1191) In der Frankenberger Straße hielten am Dienstagnachmittag der 29-jährige Fahrer eines Pkw VW und die 33-jährige Fahrerin eines Pkw Opel verkehrsbedingt. Der 19-jährige Fahrer eines Pkw Seat fuhr auf den Opel, der durch den Anstoß noch gegen den VW geschoben wurde. Der Beifahrer (21) des Seat erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. An den drei Autos entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 4 500 Euro. (Kg)Landkreis MittelsachsenBrand in leerstehendem WohnhausZeit:     06.04.2021, 18.25 Uhr polizeibekanntOrt:      Döbeln(1192) Am Dienstag kamen Feuerwehr und Polizei in der Bahnhofstraße zum Einsatz. In einem leerstehenden Wohnhaus war offenbar Unrat im Dachgeschoss in Brand geraten. Die Flammen konnten schnell gelöscht und ein weiteres Ausbreiten verhindert werden. Verletzt wurde niemand. Angaben zur Höhe des Sachschadens liegen noch nicht vor. Aufgrund der Löscharbeiten wurde die Bahnhofstraße kurzzeitig gesperrt.Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung aufgenommen. Eine technische beziehungsweise elektrische Brandursache wird ausgeschlossen. (mg)Mit Leitplanke kollidiertZeit:     06.04.2021, 06.35 UhrOrt:      Großweitzschen(1193) Die Ortsverbindungsstraße (K 7542) aus Richtung Großweitzschen in Richtung Hochweitzschen befuhr am Dienstag früh die 33-jährige Fahrerin eines Pkw Mazda. In einer Rechtskurve kam der Mazda nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der Leitplanke. Dabei erlitt die Mazda-Fahrerin leichte Verletzungen. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 5 000 Euro. (Kg)Abgekommen und überschlagenZeit:     07.04.2021, 07.00 UhrOrt:      Großschirma, OT Reichenbach(1194) Am Mittwochmorgen befuhr der 34-jährige Fahrer eines Pkw Dacia die Ortsverbindungsstraße von Reichenbach in Richtung Seifersdorf. Ungefähr 300 Meter nach dem Ortsausgang Reichenbach kam der Dacia nach links von der winterglatten Fahrbahn ab und überschlug sich. Der 34-Jährige wurde im Auto eingeklemmt und durch die Feuerwehr gerettet. Ein Rettungshubschrauber brachte den Schwerverletzten in ein Krankenhaus. Am Pkw entstand Sachschaden in Höhe von ca. 5 000 Euro. (Kg)Erheblicher Sachschaden nach UnfallZeit:     06.04.2021, 05.30 UhrOrt:      Mulda, OT Zethau(1195) Am Dienstag früh war der 50-jährige Fahrer eines Lkw Mercedes mit Anhänger auf der Voigtsdorfer Straße in Richtung Voigtsdorf unterwegs. Als er bergauf fuhr, geriet die Fahrzeugkombination ins Rutschen und kam mit durchdrehenden Rädern nach rechts von der Fahrbahn ab. Offenbar geriet dabei ein Hinterreifen des Lkw in Brand. Nachdem der Fahrer ausgestiegen war, weitete sich das Feuer auf den Lkw aus, der vollständig ausbrannte. Die Feuerwehr löschte die Flammen. Der Anhänger blieb augenscheinlich unbeschädigt. Der entstandene Sachschaden beziffert sich insgesamt auf etwa 150.000 Euro. Verletzt wurde niemand. (Kg)Auffahrunfall unter BrummisZeit:     06.04.2021, 07.10 UhrOrt:      Striegistal, Bundesautobahn 4, Dresden – Chemnitz(1196) Ungefähr einen Kilometer nach der Anschlussstelle Berbersdorf bremste auf der Autobahn 4 am Dienstagmorgen der in Richtung Chemnitz fahrende 57-jährige Fahrer eines Sattelzuges Scania verkehrsbedingt. Der nachfolgende Fahrer (43) eines Sattelzuges MAN kam nicht rechtzeitig zum Stehen und fuhr auf den Anhänger des Scania. Dabei erlitt der 43-Jährige leichte Verletzungen. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 18.000 Euro. (Kg)Pkw kollidierte mit MittelleitplankeZeit:     07.04.2021, 08.00 UhrOrt:      Hainichen, Bundesautobahn 4, Chemnitz – Dresden(1197) Am Mittwochmorgen befuhr die 60-jährige Fahrerin eines Pkw Ford die Autobahn 4 in Richtung Dresden. Etwa 300 Meter nach der Anschlussstelle Hainichen kam der Ford nach links von der winterglatten Fahrbahn ab und kollidierte mit der Mittelleitplanke. Dabei zog sich die Ford-Fahrerin leichte Verletzungen zu. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 7 000 Euro. (Kg)Kollision zwischen Kleintransporter und LkwZeit:     07.04.2021, 07.35 UhrOrt:      Hainichen, Bundesautobahn 4, Chemnitz – Dresden(1198) Der 29-jährige Fahrer eines Mercedes-Kleintransporters war am Mittwochmorgen im linken Fahrstreifen der Autobahn 4 in Richtung Dresden unterwegs. Ungefähr einen halben Kilometer nach der Anschlussstelle Hainichen kam der Kleintransporter nach rechts von der winterlichen Fahrbahn ab und kollidierte mit dem Anhänger eines im rechten Fahrstreifen fahrenden Lkw MAN (Fahrer: 58). Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 12.000 Euro. (Kg)Auffahrunfall an KreuzungZeit:     06.04.2021, 08.05 UhrOrt:      Hartmannsdorf(1199) Die Burgstädter Straße in Richtung Limbach-Oberfrohna befuhren am Dienstagmorgen die 39-jährige Fahrerin eines Pkw Audi und die 54-jährige Fahrerin eines Pkw VW. An der Kreuzung Burgstädter Straße/Mühlauer Straße hielt die VW-Fahrerin verkehrsbedingt bei „Rot“ an. Die nachfolgende Audi-Fahrerin kam nicht rechtzeitig zum Stehen und fuhr auf den haltenden VW. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 10.000 Euro. (Kg)ErzgebirgskreisMutmaßliche Sprayer gestelltZeit:     07.04.2021, gegen 01.10 Uhr polizeibekanntOrt:      Schwarzenberg(1200) In der Robert-Koch-Straße stellten Polizisten in der vergangenen Nacht nach einem Zeugenhinweis zwei mutmaßliche Sprayer (16, 17), die an ein nahegelegenes Trafohäuschen kurz zuvor zwei Schriftzüge sowie zwei Symbole gesprüht haben sollen. Bei der Überprüfung der Jugendlichen fanden die Beamten in ihren Rucksäcken u. a. insgesamt 18 Spraydosen. Sie wurden sichergestellt. Durch die Schmierereien mit Sport- und Polizeibezug auf einer Fläche von bis zu ca. 2,50 Meter mal 7,00 Meter entstand Sachschaden in derzeit noch nicht bekannter Höhe. Gegen die deutschen Staatsangehörigen wurden Anzeigen wegen Sachbeschädigung gefertigt. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden sie an ihre Erziehungsberechtigten übergeben. (mg)Abgekommen und gegen Zaun gefahrenZeit:     06.04.2021, 10.15 UhrOrt:      Annaberg-Buchholz, OT Frohnau(1201) Am Dienstagvormittag war die 31-jährige Fahrerin eines Pkw Citroën in der Hauptstraße aus Richtung Dörfel in Richtung Sehmatalstraße unterwegs. Dabei kam der Citroën nach links von der Fahrbahn ab und überfuhr einen Metallzaun. Die 31-Jährige zog sich bei dem Unfall leichte Verletzungen zu. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 4 000 Euro. (Kg)

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@Polizei_Ffm: Im Bereich des #Hafenpark​s haben wir die Botschafter der @Stadt_FFM bei der Durchsetzung der Corona-Regeln unterstützt.Draußen sein, Sport draußen machen – kein Problem, aber bitte dabei auf die aktuellen Regeln achten: Abstand halten!Mund und Nase bedecken!#FfM0204

Im Bereich des #Hafenpark​s haben wir die Botschafter der @Stadt_FFM bei der Durchsetzung der Corona-Regeln unterstützt.

Draußen sein, Sport draußen machen – kein Problem, aber bitte dabei auf die aktuellen Regeln achten:

Abstand halten!
Mund und Nase bedecken!

#FfM0204

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01.04.2021 | Mitarbeiterin/Mitarbeiter (m/w/d) im Bereich Zutrittskontrollsystem

  STELLENAUSSCHREIBUNG
Beim Polizeipräsidium Südosthessen, Abteilung Zentrale Dienste/Führungsgruppe, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine unbefristete Stelle im Gebäudemanagement zu besetzen. Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen die Sachbearbeitung im Aufgabenbereich Zutrittskontrollsystem (ZKS) im Gebäude des Polizeipräsidiums.
Die Vergütung erfolgt in der Entgeltgruppe 6 TV-H.
Der Dienstort befindet sich in Mühlheim. Nach Bezug des geplanten Neubaus, voraussichtlich Juli 2021, wird der Dienstort in Offenbach sein.
Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen:
1. Neuausstellungen und Verwaltung der Zugangskontrollkarten und Hausausweise für interne und externe Mitarbeiter bzw. Fremdfirmen im Gebäude

Abstimmung der Daten mit den Abteilungen und Organisationseinheiten
Anlegen der neuen Zugangskontrollkarten und Hausausweise inkl. Ausgabe
Erstellung/Aufbereitung von Auswerteberichten aus dem System
Änderungen der Schließgruppen im Primionsystem (ZKS)
Umsetzung von Sperrvorgängen und Einziehung von Karten
Dokumentation für das ZKS und Fristenüberwachung
Pflege des Raumbuches
Pflege Leitsystem

2. Mitarbeit im Sachbereich Betrieb

Entgegennahme von Störmeldungen im Neubau und Eingabe in das Störmeldesystem
Mitarbeit bei Betriebskostenabrechnungen und der Abrechnung von Fremdnutzungen
Mitarbeit bei der Abrechnung von Sonderleistungen beim Privaten Partner und dem LBIHMitarbeit im Fachbereich Liegenschaften

Fristenkontrolle /Dokumentation
Pflege und Dokumentation der Eskalationsfälle im Fachbereich Zentrale Dienste/Liegenschaften

Anforderungsprofil
Vorausgesetzt werden:

Abgeschlossene Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte/r, Justizfachangestell-te/r, Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement/-kommunikation bzw. vergleichbare Qualifikation
Bereitschaft zum Einarbeiten in das Zutrittskontrollsystem Primion und das CAFM-System (Computer Aided Facility Management/ EDV-System, in dem die Störmeldungen im Neubau verarbeitet und verfolgt werden)
Bereitschaft zur Einarbeitung in das Beschaffungswesen für den Abruf von Sonderleistungen mit separater Abrechnung (z.B. Spontanreinigungen inkl. Beschaffungsantrag)
Bereitschaft zum Einarbeiten in die Aufgabengebiete Nebenkostenabrechnung und Abrechnungen von Fremdnutzungen
Gute Anwenderkenntnisse in MS Office

Wünschenswert sind:

Kaufmännische Kenntnisse
Erfahrungen in einer Sachbearbeitung

Es wird darauf hingewiesen, dass ca. 4 Wochen vor den Zuweisungsterminen (1.2. und 1.8. eines jeden Jahres) aufgrund der dann entstehenden Arbeitshäufung grundsätzlich kein Erholungsurlaub genehmigt werden kann.
Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte bis zum 22.04.2021 (Posteingang) unmittelbar an das Polizeipräsidium Südosthessen, Abteilung Verwaltung V 3, Geleitsstraße 124, 63067 Offenbach am Main. Hierbei sind insbesondere die stellenspezifischen Anforderungen durch Nachweise zu belegen.
Für weitere Informationen stehen Ihnen Herr Bommer, Tel. 06108 603600 und Frau Möll-Witt, Tel. 06108 603604, zur Verfügung.
Dem Polizeipräsidium Südosthessen wurde für das besondere Engagement zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf das Gütesiegel des Landes Hessen
„Familienfreundlicher Arbeitgeber Land Hessen“ vom Hessischen Ministerium des Innern und für Sport verliehen.
Die Beschäftigten des Landes Hessen erhalten zunächst bis Ende 2021 ein Landesticket für den Regionalverkehr im gesamten Land Hessen, einschließlich Mitnahmeregelung. Zudem gibt es beim Polizeipräsidium Südosthessen ein attraktives Gesundheitssportangebot.
Bewerbungen von Personen mit Behinderungen im Sinne des § 2 Abs. 2 SGB IX werden bei gleicher Qualifikation im Rahmen der entsprechenden Bestimmungen bevorzugt berücksichtigt. Die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern wird gewährleistet. Eine generelle Erhöhung des Frauenanteils in allen Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, wird angestrebt.
Vollzeitstellen sind grundsätzlich teilbar (§9 Abs. 2 HGlG).
Ehrenamtliches Engagement wird in Hessen gefördert. Soweit Sie ehrenamtlich tätig sind, wird gebeten, dies in den Bewerbungsunterlagen anzugeben. Im Ehrenamt erworbene Erfahrungen und Fähigkeiten können gegebenenfalls im Rahmen von Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung positiv berücksichtigt werden, wenn sie für die vorgegebene Tätigkeit förderlich sind.
Die Erfassung und Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zum Zwecke der Durchführung des Bewerbungsverfahrens erfolgt auf der Grundlage des § 23 des Hessischen Datenschutz- und Informationsfreiheitsgesetzes (HDSIG). Mit Ihrer Bewerbung erklären Sie sich ausdrücklich einverstanden, dass die von Ihnen übersandten Daten zum Zwecke des Bewerbungsverfahrens Verwendung finden dürfen. Diese Einwilligung ist jederzeit widerruflich (Art. 7 Abs. 3 S.1 Datenschutz-Grundverordnung). Ihre personenbezogenen Daten werden – beginnend mit dem Eingang Ihrer Bewerbung – bis sechs Monate nach Abschluss des Bewerbungs-verfahrens gespeichert und sodann gelöscht.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer  Website.
Legen Sie bitte lediglich Fotokopien Ihrer Zeugnisse, Zertifikate und Beurteilungen bei und verwenden Sie keine Bewerbungsmappen, da die Unterlagen im Anschluss an das Auswahlverfahren unter Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen vernichtet werden.
Auf die Übersendung von Bewerbungsfotos bitten wir zu verzichten.
Sollten Sie bereits in einem Beschäftigungsverhältnis zu einem Arbeitgeber des öffentlichen Dienstes stehen, so fügen Sie Ihrer Bewerbung bitte eine Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in Ihre Personalakte bei.
Bitte vervollständigen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen durch eine formlose Einverständniserklärung zur Sicherheitsüberprüfung Ihrer persönlichen Daten in polizeilichen Auskunftssystemen.

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01.04.2021 | Mitarbeiterin/Mitarbeiter (m/w/d) im Bereich Verwaltung

STELLENAUSSCHREIBUNG
Beim Polizeipräsidium Südosthessen, Abteilung Verwaltung/V3/V32, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine unbefristete Teilzeitstelle (50 %, 20 Wochenstunden) zu besetzen.
Die Vergütung erfolgt in der Entgeltgruppe 8 TV-H
Das Aufgabengebiet der zu besetzenden Stelle umfasst insbesondere:

Berechnung der Dienstjubiläen der Beamten, Veranlassung der Ehrung (Erstellung der Urkunde und Verfügung) und Eingabe in SAP
Prüfung und Bearbeitung der Anträge auf Dienstbefreiung
Prüfung und Fortschreibung der Umsetzungswunschliste
Prüfung und Bearbeitung von Anträgen bezüglich Gemeinschaftsveranstaltungen
Administrative Bearbeitung von Sterbefällen von Beamten und Tarifbeschäftigten
Erstellung der monatlichen Übersicht für das Bekleidungsgeld (Datenshare)
Zusammenstellung der Infomappen für neue Bedienstete
Prüfung und Bearbeitung von Anträgen zur Inanspruchnahme und Auszahlung von LAK und Eingabe in SAP

Das Anforderungsprofil erfordert:

eine abgeschlossene Berufsausbildung zur/zum Verwaltungsfachangestellten, zur/zum Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement oder einen vergleichbaren Abschluss
Verantwortungs- und Pflichtbewusstsein sowie Motivation
selbständiges Arbeiten, gute Organisationsfähigkeit, eigenständige Fristenverwaltung
gute Kooperations- und Teamfähigkeit
schnelle Auffassungsgabe
gute Kenntnisse in den PC-Anwendungen MS Word, MS Outlook und MS Excel
Kenntnisse in den einschlägigen Vorschriften und Empfehlungen zur Büroorganisation (DIN 5008 etc.)
gute schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit
SAP HCM Kenntnisse und/oder Bereitschaft, sich in SAP HCM intensiv einzuarbeiten und an den vorgeschriebenen Lehrgängen teilzunehmen

Wünschenswert wäre berufliche Erfahrung in einer Personalverwaltung im öffentlichen Dienst, bevorzugt in einer Polizeibehörde.
Weiterhin wären Fachkenntnisse in den Rechtsgebieten des HBG, des TV-H, der HUrlVO, des Pflegezeitgesetzes und der Dienstjubiläumsverordnung des Landes Hessen wünschenswert.
Für Nachfragen und weitere Informationen stehen AF Näther unter der Tel.-Nr. 069 8098 1125 und AR’in Baum-Frömling unter der Tel.-Nr. 069 8098 1131 zur Verfügung. Bewerbungen sind bis zum 22.04.2021 (Posteingang) an die Abteilung Verwaltung/V 3 zu richten (auf dem Postweg, nicht per Email).
Dem Polizeipräsidium Südosthessen wurde für das besondere Engagement zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf das Gütesiegel des Landes Hessen „Familienfreundlicher Arbeitgeber Land Hessen“ vom Hessischen Ministerium des Innern und für Sport verliehen.
Die Beschäftigten des Landes Hessen erhalten zunächst bis Ende 2021 ein Landesticket für den Regionalverkehr im gesamten Land Hessen, einschließlich Mitnahmeregelung. Zudem gibt es beim Polizeipräsidium Südosthessen ein attraktives Gesundheitssportangebot.
Bewerbungen von Personen mit Behinderungen im Sinne des § 2 Abs. 2 SGB IX werden bei gleicher Qualifikation im Rahmen der entsprechenden Bestimmungen bevorzugt berücksichtigt. Die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern wird gewährleistet. Eine generelle Erhöhung des Frauenanteils in allen Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, wird angestrebt.
Ehrenamtliches Engagement wird in Hessen gefördert. Soweit Sie ehrenamtlich tätig sind, wird gebeten, dies in den Bewerbungsunterlagen anzugeben. Im Ehrenamt erworbene Erfahrungen und Fähigkeiten können gegebenenfalls im Rahmen von Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung positiv berücksichtigt werden, wenn sie für die vorgegebene Tätigkeit förderlich sind.
Die Erfassung und Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zum Zwecke der Durchführung des Bewerbungsverfahrens erfolgt auf der Grundlage des § 23 des Hessischen Datenschutz- und Informationsfreiheitsgesetzes (HDSIG). Mit Ihrer Bewerbung erklären Sie sich ausdrücklich einverstanden, dass die von Ihnen übersandten Daten zum Zwecke des Bewerbungsverfahrens Verwendung finden dürfen. Diese Einwilligung ist jederzeit widerruflich (Art. 7 Abs. 3 S.1 Datenschutz-Grundverordnung). Ihre personenbezogenen Daten werden – beginnend mit dem Eingang Ihrer Bewerbung – bis sechs Monate nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens gespeichert und sodann gelöscht. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer  Website.
Legen Sie bitte lediglich Fotokopien Ihrer Zeugnisse, Zertifikate und Beurteilungen bei und verwenden Sie keine Bewerbungsmappen, da die Unterlagen im Anschluss an das Auswahlverfahren unter Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen vernichtet werden.
Auf die Übersendung von Bewerbungsfotos bitten wir zu verzichten.
Sollten Sie bereits in einem Beschäftigungsverhältnis zu einem Arbeitgeber des öffentlichen Dienstes stehen, so fügen Sie Ihrer Bewerbung bitte eine Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in Ihre Personalakte bei.
Bitte vervollständigen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen durch eine formlose Einverständniserklärung zur Sicherheitsüberprüfung Ihrer persönlichen Daten in polizeilichen Auskunftssystemen.

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01.04.2021 | Sachbearbeiter/-in (w/m/d) – Digitaler Erkennungsdienst, KFZ-Forensik – für das HLKA gesucht

Im Hessischen Landeskriminalamt in der Abteilung 3 – IuK-Einsatz und Cybercrime – sind im Hauptsachgebiet 34 – Digitalforensik – zum nächstmöglichen Zeitpunkt zwei unbefristete Stellen alsSachbearbeiterin / Sachbearbeiter (w/m/d)im Sachgebiet 343 – Digitaler Erkennungsdienst, KFZ-Forensik –
zu besetzen.
Die Eingruppierung erfolgt in der EntGr. 9 a TV-H.

Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen:

Beratung von Strafverfolgungsbehörden in IT-technischen Fragen
Unterstützung bei Einsätzen und Durchsuchungsmaßnahmen, insbesondere das Erkennen und Erheben von digitalen Spuren am Einsatzort/Tatort und aus Fahrzeugen
Gerichtsverwertbare Beweissicherung, Aufbereitung von Daten und elektronischen Spuren an Tatorten und weiteren Beweismitteln (z.B. IoT-Geräte, KFZ, eBikes, etc.)
Durchführung von Datensicherungen und -aufbereitungen elektronischer Datenträger (interne Datenträger aus Laptop / PC, externe Datenträger, IoT-Geräte, Multimediageräte in KFZ, KFZ-Steuergeräten, etc.)
Mitarbeit bei Planung, Aufbau und Wartung dienststelleninterner IT-Infrastruktur
Service und Support an den IT-Systemen der Digitalforensik

Vorausgesetzt werden:
Abgeschlossene Ausbildung als

Fachinformatikerin / Fachinformatiker für Systemintegration
IT-Systemelektronikerin / IT-Systemelektroniker
Elektronikerin / Elektroniker für Informations- und Systemtechnik

oder vergleichbare Berufe
Fachkenntnisse

Kenntnisse im Bereich der IT, sowohl im Bereich Hard- als auch im Bereich Software insbesondere der Betriebssysteme Windows, UNIX/Linux (und dessen Derivate, insbesondere QNX), macOS, Android, IOS sowie Datenbanken z.B. SQL/ MySQL / SQLiteKenntnisse / Interessen zu Gebäudeautomationstechniken und deren Protokollen wie z.B. ZigBee, Z-Wave, EnOcean, KNX, BACnet / IP
Kenntnisse und Erfahrungen aus den Bereichen der:

anwendungsorientierten Mikroprozessoren (ARM, AT, etc.)
Elektrotechnik, insbesondere Flashspeichertechnologien
systemnahen Programmierung und von skriptbasierten Programmiersprachen (z.B. Python, Java, C/C++)

Erfahrungen im Umfeld Telematik, Embedded Systems und/oder Automotive Software, sowie der Protokolle TCP, UDS SOME/IP, DoIP und der geeigneten Tools zur Analyse wären wünschenswert.
handwerkliches Geschick im Umgang mit elektronischen Komponenten, Datenträgern und bei der Fertigung elektronischer Schaltungen wäre vorteilhaft.

Dienstverrichtung

Bereitschaft zu Hospitationen und Fortbildungen in verschiedenen Behörden der Polizei Hessen
Bereitschaft zur Dienstverrichtung außerhalb der normalen Bürozeit sowie Rufbereitschaft auch außerhalb der Stammdienststelle

Allgemeines

sehr gute Sprachkenntnisse Deutsch in Wort und Schrift
gute Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift
Fähigkeit, komplexe Sachverhalte in mündlicher und schriftlicher Form prägnant und verständlich darzustellen
ausgeprägte kommunikative Fähigkeiten und Teamfähigkeit
hohes persönliches Engagement und Einsatzbereitschaft

Wünschenswert ist eine Mindestverweildauer von vier Jahren.
Aufgrund des Aufgabenzuschnittes der Dienststelle ist eine Sicherheitsüberprüfung mit der Einstufung “geheim” notwendig.
Ihre Bewerbungsunterlagen müssen zu den Profilanforderungen die entsprechenden Nachweise (z. B. Zeugnisse und Zertifikate) enthalten. Unvollständig vorgelegte Bewerbungen führen zum Ausschluss aus dem Verfahren.
Bei Interesse steht Ihnen für weiterführende Informationen Herr Sabais, erreichbar unter der Tel-Nr. 0611/83-34000, oder Herr Schneider, erreichbar unter der Tel-Nr. 0611/83-34300, zur Verfügung. Für Fragen rund um Ihre Bewerbung kontaktieren Sie bitte das Einstellungsmanagement unter den Tel.-Nr. 0611/83-23161 oder -23162.
Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich. Die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern wird gewährleistet. Bewerbungen von Frauen in Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, sind besonders erwünscht.
Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen im Sinne des § 2 Abs. 2 SGB IX werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt. Ein entsprechender Nachweis ist der Bewerbung beizufügen. Die Erfassung und Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zum Zwecke der Durchführung des Bewerbungsverfahrens erfolgt auf der Grundlage des § 23 des Hessischen Datenschutz- und Informationsgesetzes (HDSIG). Mit Ihrer Bewerbung erklären Sie sich ausdrücklich einverstanden, dass die von Ihnen übersandten Daten zum Zwecke des Bewerbungsverfahrens Verwendung finden dürfen. Diese Einwilligung ist jederzeit widerruflich (Art. 7 Abs. 3 S. 1 Datenschutz-Grundverordnung).
Ehrenamtliches Engagement wird in Hessen gefördert. Soweit Sie ehrenamtlich tätig sind, wird gebeten, dies in den Bewerbungsunterlagen anzugeben. Im Ehrenamt erworbene Erfahrungen und Fähigkeiten können gegebenenfalls im Rahmen von Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung positiv berücksichtigt werden, wenn sie für die vorgegebene Tätigkeit förderlich sind.
Dem Hessischen Landeskriminalamt wurde aufgrund der Sicherheit des Arbeitsplatzes und einer wertschätzenden Behördenkultur das Gütesiegel „Familienfreundlicher Arbeitgeber Land Hessen“ vom Hessischen Ministerium des Innern und für Sport verliehen.
Für die Beschäftigten des Landes Hessen besteht, zunächst bis Ende 2021, die Möglichkeit zur kostenfreien Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Hessen.
Vollständige Bewerbungsunterlagen sind unter Angabe der Kennziffer A 11 / 2021 bis zum 02.05.2021 per Mail an zu senden. Anlagen zu Ihrer Bewerbung können ausschließlich im pdf-Format entgegengenommen werden. In Ausnahmefällen ist auch eine Übersendung der Bewerbungsunterlagen auf dem Postweg an das Hessische Landeskriminalamt, Einstellungsmanagement, Hölderlinstraße 1 – 5, 65187 Wiesbaden, möglich. Eine Rücksendung von Bewerbungsunterlagen und Mappen erfolgt jedoch nicht.
gez.: (Paschek)- im Original unterzeichnet –

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Hinter der Maske ist ein Mensch

Sie setzen sich für die Menschen in Deutschland ein, teilweise riskieren sie dabei sogar ihr Leben. Polizei und Rettungskräfte sind eine wichtige Stütze für die Gesellschaft, weil sie immer helfen und immer da sind. Die Corona-Pandemie hat auch Einfluss auf ihren Berufsalltag und ihr Arbeiten. Im Gegensatz zu vielen anderen Berufen kann hier kein Homeoffice gemacht und kein Abstand gehalten werden.In einer neuen Kampagne des Bundesinnenministeriums finden diejenigen Gehör, die für uns alle jeden Tag im Einsatz sind – weiterhin mit Leidenschaft und Pflichtbewusstsein, aber jetzt auch mit Maske: Polizei und Rettungskräfte.Viviane Wagenknecht, BundespolizistinFür Viviane hat die Pandemie einiges verändert, sowohl beruflich als auch privat. Wie für alle berufstätigen Eltern ist die Kinderbetreuung gerade nur schwer zu meistern, vor allem wenn die Großeltern Teil der Risikogruppe sind. Ihren Arbeitsalltag verbringt Viviane momentan insbesondere mit der Kontrolle von Abstandsregeln und der Maskenpflicht. Den Unmut über die Maßnahmen kann sie nachvollziehen, niemand trage gerne Maske. Trotzdem sollten jetzt alle mitmachen, damit die Pandemie schneller unter Kontrolle gebracht werden kann. Das spart Zeit und Nerven, die momentan dringend benötigt werden. Viviane hofft daher auf mehr Verständnis für sich und ihre Kolleginnen und Kollegen: „Manchmal habe ich das Gefühl, es wird vergessen, dass hinter der Maske auch nur ein Mensch steckt.“Neben der Polizei sind in der Pandemie auch Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst oder THW gefordert. Hier äußern sich stellvertretend Vertreter aus diesen Berufsgruppen:Sabrina Woelffling, Feuerwehrfrau„Wir werden die Pandemie nicht als Einzelkämpfer durchstehen. Die Maßnahmen sind für alle einschneidend, doch da müssen wir jetzt durch, wenn wir den Einschränkungen bald ein Ende setzen wollen.“

Durch die Corona-Maßnahmen sei das Miteinander schwieriger geworden, auch bei Einsätzen – so Feuerwehrfrau Sabrina Woelffling.

Foto: Bundesregierung

Auf der Wache verbringen Sabrina und ihr Team 12- oder 24-Stunden-Schichten zusammen, sie fühlen sich daher wie eine Familie. „Wir machen Sport, kochen und essen zusammen, teilen uns einen Schlafraum, fahren Einsätze und verarbeiten diese hinterher gemeinsam. Das schweißt zusammen und macht die Feuerwehr so einzigartig.“ Durch die Corona-Maßnahmen ist das Miteinander schwieriger geworden, auch bei den Einsätzen. Was früher Hand in Hand gemeistert wurde, muss nun zusätzlich mit einer großen Portion Distanz geschafft werden. Da ist es besonders enttäuschend, wenn einige sich noch immer nicht an die Regeln halten: „Es macht mich traurig zu sehen, wie leichtsinnig viele Menschen noch immer mit dieser heiklen Situation umgehen. Als wäre die eigene Bequemlichkeit wichtiger als das Überleben anderer.“Manuel Wilm, Notfallsanitäter„Corona kann alle treffen. Nicht nur ältere, sondern auch junge und sportlich aktive Menschen. Bei unseren Einsätzen habe ich immer im Hinterkopf, dass es mich auch erwischen könnte.“

Hofft auf Einsicht und Rücksicht in der Gesellschaft: Notfallsanitäter Manuel Wilm.

Foto: Bundesregierung

Seit 20 Jahren arbeitet Manuel als Notfallsanitäter. In der Pandemie ist sein Job wichtiger denn je, das weiß er. Auch wenn seine Schichten heute körperlich und mental anstrengender sind als vor Beginn der Pandemie, lässt er sich nicht entmutigen. Er liebt seinen Beruf und nimmt die Risiken, die seine Arbeit mit sich bringen, in Kauf, um Leben zu retten. Gerade deshalb hofft er auf mehr Einsicht und Rücksicht in der Gesellschaft: „Corona kann alle treffen. Nicht nur ältere, sondern auch junge und sportlich aktive Menschen. Bei unseren Einsätzen habe ich immer im Hinterkopf, dass es mich auch erwischen könnte.“Fabienne Gentner, THW-Helferin„Vor Weihnachten haben wir in kürzester Zeit eine Corona-Teststation aufgebaut. Da war die Wertschätzung in der Bevölkerung besonders groß. Man merkt schon, dass die Bevölkerung die Pandemie ernst nimmt und alle mitarbeiten, damit sie bald endet.“

Die Arbeit beim Technischen Hilfswerk habe sich seit Corona verändert, so Fabienne Gentner. Aktuell stehen der Transport von Masken und Hygienemitteln oder der Aufbau von Impfstationen im Fokus.

Foto: Bundesregierung

Die ehrenamtliche Arbeit beim Technischen Hilfswerk hat sich seit Corona verändert. Fabienne und ihre Teammitglieder werden jetzt meist auf Transportfahrten eingesetzt, holen Masken und Hygienemittel oder bauen Impfstationen mit auf. Die körperliche Arbeit ist durch die Maskenpflicht anstrengender geworden und das Team muss bei der Arbeit auch untereinander darauf achten, Abstand zu halten. Das erschwert vor allem ihre Tätigkeit im Katastrophenschutz, wenn gemeinsam angepackt werden muss. Fabienne schätzt dafür das achtsame und kollegiale Miteinander beim THW umso mehr: „Wir gehen als gutes Vorbild voran und halten uns strikt an die Maßnahmen. Hoffentlich inspiriert das auch andere dazu, sich in dieser schwierigen Zeit solidarisch zu verhalten.“

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31.03.2021 | Ingenieurwissenschaftler/in (w/m/d) für den Fachbereich – Brand, Explosion – im HLKA gesucht

Im Hessischen Landeskriminalamt in der Abteilung 6 – Kriminalwissenschaftliches und ‑technisches Institut – ist in der Fachgruppe 62 – Chemie, Brand, Explosion – im Fachbereich 623 – Brand, Explosion – zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle alsIngenieurwissenschaftler/Ingenieurwissenschaftlerin (w/m/d) (Bachelor of Science/ Engineering, Diplom-Ingenieur FH) (Fachrichtungen: Elektrotechnik, Maschinenbau oder vergleichbar)
zu besetzen.
Die Stelleninhaberin/der Stelleninhaber soll nach erfolgreicher Fortbildung als Sachverständige/ Sachverständiger für Brand und Explosionsursachen tätig sein.
Die Eingruppierung erfolgt bis zur EntGr. 12 TV-H.
Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen:

Untersuchung von Brand- und Explosionsorten zur Aufklärung der Schadensursache im Rahmen polizeilicher Ermittlungsverfahren
Bewertung von Brand- und Explosionsspurenbildern sowie Zündquellen
Erstellen von Gefährdungsanalysen im Zusammenhang mit Brand- bzw. Explosionsgeschehen (Beurteilung von Personengefährdungen durch das Schadenereignis, insbesondere in Fällen von Brandstiftungen)
Durchführung von Brandsimulationen durch computergestützte Simulation der Brandphänomenologie zur Erlangung von Kenntnissen, wie sich Brände und Rauchgase ausbreiten
Feststellung der Ursache bei Gasvergiftungen, Stromtodesfällen und bei Betriebsunfällen
kriminaltechnische Untersuchung und Bewertung von Gegenständen (z. B. Elektrogeräten) hinsichtlich einer möglichen Brandursache
Erstellung von forensischen Gutachten und Untersuchungsberichten zu Schadensursachen sowie deren mündliche Vertretung vor Gericht
Mitwirkung bei der Aus- und Fortbildung von Polizeibeamtinnen und -beamten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Feuerwehren

Fachliche Anforderungen:

abgeschlossenes ingenieurwissenschaftliches Studium der Fachrichtungen Elektrotechnik, Maschinenbau (Bachelor) oder vergleichbar gute Kenntnisse im Bereich Elektrotechnik und Elektrik
Kenntnisse bzw. die Bereitschaft zur Einarbeitung in chemisch-physikalische Fragestellungen im Zusammenhang mit möglichen Brandursachen
Führerschein Klasse B (oder C1E)

Persönliche Anforderungen:

Da der Aufgabenbereich häufig Außeneinsätze und Untersuchungen an Brandorten einschließt, besteht die Notwendigkeit einer sehr guten physischen und psychischen Konstitution.
insbesondere körperliche Belastbarkeit bei Arbeiten unter erschwerten Bedingungen und dem Tragen von Atemschutz
die Fähigkeit zum Arbeiten in einem interdisziplinären Team
gute mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit in der deutschen Sprache
hohe Leistungsbereitschaft, Teamfähigkeit, Eigeninitiative und Flexibilität
Bereitschaft zur Einarbeitung in kriminalwissenschaftliche und kriminaltechnische Themen
Bereitschaft zur fachübergreifenden Weiterbildung

Von Vorteil sind:

Kenntnisse auf dem Gebiet des elektrotechnischen Vorschriftenwesens (VDE-Normen)
handwerkliche Fähigkeiten und Kenntnisse im Bereich elektrischer Installationen
Kenntnisse auf dem Gebiet der computergestützten Brandsimulation (z. B. FDIS) o.ä. Bereichen
feuerwehrtechnische Ausbildung- bzw. Vorbildung

Besonderer Hinweis:Die Stelleninhaberin / der Stelleninhaber kann am Brandort mit gesundheitsschädlichen Stoffen in Berührung kommen, so dass das Tragen einer angemessenen Arbeitsschutzkleidung und Atemschutzmaske erforderlich wird, was zu erschwerten Arbeitsbedingungen führt.
Ihre Bewerbungsunterlagen müssen zu den Profilanforderungen die entsprechenden Nachweise (z. B. Zeugnisse und Zertifikate) enthalten. Unvollständig vorgelegte Bewerbungen führen zum Ausschluss aus dem Verfahren.
Für Nachfragen und weitere Informationen zur ausgeschriebenen Stelle stehen Herr Dr. Möbus unter der Tel.-Nr. 0611/83-62000 sowie Herr Faust unter der Tel.-Nr. 0611/83-62300 zur Verfügung. Für Fragen rund um Ihre Bewerbung kontaktieren Sie bitte das Einstellungsmanagement unter den Tel.-Nr. 0611/83-23161 oder -23162.
Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich. Die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern wird gewährleistet. Bewerbungen von Frauen in Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, sind besonders erwünscht.
Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen im Sinne des § 2 Abs. 2 SGB IX werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt. Ein entsprechender Nachweis ist der Bewerbung beizufügen. Die Erfassung und Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zum Zwecke der Durchführung des Bewerbungsverfahrens erfolgt auf der Grundlage des § 23 des Hessischen Datenschutz- und Informationsgesetzes (HDSIG). Mit Ihrer Bewerbung erklären Sie sich ausdrücklich einverstanden, dass die von Ihnen übersandten Daten zum Zwecke des Bewerbungsverfahrens Verwendung finden dürfen. Diese Einwilligung ist jederzeit widerruflich (Art. 7 Abs. 3 S. 1 Datenschutz-Grundverordnung).
Ehrenamtliches Engagement wird in Hessen gefördert. Soweit Sie ehrenamtlich tätig sind, wird gebeten, dies in den Bewerbungsunterlagen anzugeben. Im Ehrenamt erworbene Erfahrungen und Fähigkeiten können gegebenenfalls im Rahmen von Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung positiv berücksichtigt werden, wenn sie für die vorgegebene Tätigkeit förderlich sind.
Dem Hessischen Landeskriminalamt wurde aufgrund der Sicherheit des Arbeitsplatzes und einer wertschätzenden Behördenkultur das Gütesiegel „Familienfreundlicher Arbeitgeber Land Hessen“ vom Hessischen Ministerium des Innern und für Sport verliehen.
Für die Beschäftigten des Landes Hessen besteht, zunächst bis Ende 2021, die Möglichkeit zur kostenfreien Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Hessen.
Vollständige Bewerbungsunterlagen sind unter Angabe der Kennziffer A 19 / 2020 bis zum 02.05.2021 per Mail an zu senden. Anlagen zu Ihrer Bewerbung können ausschließlich im pdf-Format entgegengenommen werden. In Ausnahmefällen ist auch eine Übersendung der Bewerbungsunterlagen auf dem Postweg an das Hessische Landeskriminalamt, Einstellungsmanagement, Hölderlinstraße 1 – 5, 65187 Wiesbaden, möglich. Eine Rücksendung von Bewerbungsunterlagen und Mappen erfolgt jedoch nicht.

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