Tickende Bombe Eswatini / SOS-Kinderdörfer befürchten neue Gewaltausbrüche

29.07.2021 – 04:30

SOS-Kinderdörfer weltweit

Mbabane (ots) Der Konflikt in Eswatini steht nach Befürchtungen der SOS-Kinderdörfer kurz vor einer weiteren Eskalation. “Wir sitzen auf einer tickenden Bombe”, sagt Loretta Mkhonta, Leiterin der Hilfsorganisation in dem kleinen Land im Süden Afrikas. Zwar sei die Lage momentan ruhig, aber in den Menschen schwele der Ärger. Die Festnahme zweier pro-demokratischer Parlamentsmitglieder am Wochenende habe die Wut erneut angefeuert. “Wir sind höchst beunruhigt”, sagt Mkhonta. Seit Ende Juni war es in Eswatini zu gewalttätigen Protesten gekommen. Die Demonstranten forderten Reformen in dem Land, das als letzte absolute Monarchie Afrikas gilt. Läden sind geplündert und zerstört, Lebensmittel- und Benzintransporte in Brand gesetzt worden. Militär und Polizei reagierten massiv. Bei den Auseinandersetzungen seien über 60 Menschen ums Leben gekommen. “Auf den Straßen werden Menschen geschlagen und getötet, weil sie ihre Meinung äußern”, sagt Mahlalela Buyaphi, Programmleiterin der SOS-Kinderdörfer. “Die Leidtragenden sind die Allerärmsten, die mit weniger als einem Dollar pro Tag auskommen müssen. Die Menschen stehen in langen Schlangen vor den Läden, es sind kaum noch Lebensmittel zu bekommen und die Preise sind deutlich gestiegen. Eltern wissen nicht mehr, wie sie ihre Kinder ernähren sollen”, sagt Buyaphi. Sie sorge sich auch um die Kinder, deren Eltern getötet oder inhaftiert wurden. Für ihren Schutz müsse dringend gesorgt werden. Eswatini gehört zu den Ländern mit einer extrem ungleichen Wohlstandsverteilung. Fast die Hälfte aller Einwohner gilt als arm, die AIDS-Rate ist die höchste der Welt, über 50 Prozent aller Kinder sind Waisen oder Halbwaisen. Es müsse unter allen Umständen vermieden werden, dass sich diese prekäre Situation weiter verschlechtere, sagt Loretta Mkhonto. Die nationale Leiterin der SOS-Kinderdörfer fordert ein sofortiges Ende der Gewalt. Die SOS-Kinderdörfer helfen Kindern und Familien in Eswatini seit Jahrzehnten. Elternlose Kinder bekommen wieder ein Zuhause, Familien werden auf dem Weg in ein unabhängiges Leben unterstützt. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:Boris BreyerStellvertretender PressesprecherSOS-Kinderdörfer weltweitTel.: 089/179 14-287E-Mail:

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Deutsche Umwelthilfe warnt: Wiederaufbau der vom Hochwasser zerstörten Gebiete muss an die Klimakrise angepasst werden

21.07.2021 – 11:30

Deutsche Umwelthilfe e.V.

Berlin (ots) Fataler Irrweg: Wenn – wie von etlichen Politikern und Politikerinnen vorgeschlagen – die zerstörten Gebäude an Ort und Stelle wiederaufgebaut werden, besteht für die Menschen beim nächsten Hochwasser die Gefahr, erneut alles zu verlieren DUH zeigt mit 10-Punkte-Programm auf, was neben Direkthilfen für Betroffene jetzt wirklich hilft: Sofortmaßnahmen für ökologischen Hochwasserschutz und eine naturbasierte Anpassung an die Klimakrise Die Gemeinschaftsaufgabe “Agrarstruktur und Küstenschutz” muss in “Anpassung an die Klimakrise und nachhaltige Landnutzung” umgewandelt werden Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) warnt, dass beim Wiederaufbau der von den Fluten zerstörten Gebieten schwere Fehler drohen. Mehrere Politikerinnen und Politiker haben in Interviews bereits angekündigt, alles exakt so wiederaufzubauen wie zuvor. Dies mag als Reflex gerade vor Ort zwar nachvollziehbar sein, birgt aber die Gefahr, dass die Menschen beim nächsten Hochwasser abermals alles verlieren. Die DUH fordert deshalb wichtige Veränderungen, damit die neu aufgebauten Gebiete gegen die Folgen der Klimakrise besser gewappnet sind und künftige Flutkatastrophen abgemildert werden. Neben einem entschlosseneren Kampf gegen die Erderhitzung müssen beim Wiederaufbau und auch bei allen anderen Planungen in Deutschland der ökologische Hochwasserschutz und eine naturbasierte Anpassung an die Klimakrise an erster Stelle stehen. Die DUH veröffentlicht dazu ein 10-Punkte-Programm, wie dies umzusetzen ist. Wichtig ist dabei unter anderem, Flüssen mehr Raum zu geben sowie Städte und Gemeinden klimaresilient zu gestalten. Das von der Politik versprochene Geld für den Wiederaufbau muss deswegen für eine gegen die Klimakrise widerstandsfähige Siedlungs- und Infrastruktur genutzt werden. Dazu DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner: “Den in den Regionen betroffenen Menschen muss jetzt schnellstmöglich dabei geholfen werden, wieder ein Dach über dem Kopf zu bekommen. Wichtig ist dabei aber: Damit die Menschen beim nächsten Hochwasser nicht wieder alles verlieren, dürfen manche Gebäude nicht am gleichen Ort errichtet werden wie zuvor. Wir können es uns angesichts der Klimakrise nicht mehr erlauben, in Überschwemmungsgebieten Häuser zu bauen, und müssen landwirtschaftlich genutzte Flächen in Flussnähe im Einklang mit der Natur bewirtschaften. Zudem brauchen wir mehr unversiegelte Flächen und mehr Grünflächen in den Städten. Nur so wird es uns gelingen, die verheerenden Folgen zukünftiger Starkregenereignisse abzumildern. Der entschiedene Kampf gegen die Klimakrise, Klimaanpassungsmaßnahmen und ökologischer Hochwasserschutz sind der entscheidende Dreiklang.” Nach den Hochwasserereignissen von 1997 an der Oder und 2002 an der Elbe hieß es von Seiten der Politik immer, man müsse den Flüssen mehr Raum geben. Wie der Auenzustandsbericht von 2021 jedoch zeigt, erfolgte die praktische Umsetzung bisher höchstens in homöopathischen Dosen. Dabei liegen die Lösungen seit langem in den Schubladen. Naturnahe, widerstandsfähige Flussauen speichern große Mengen an Kohlenstoff und können damit nicht nur zum Hochwasserrückhalt, sondern auch zum Klimaschutz beitragen. Städte und Gemeinden sind zugleich Betroffene von Extremereignissen und Verantwortliche für die Anpassung an die Klimakrise und den Katastrophenschutz. Es gibt zahlreiche Beispiele und fundierte Ansätze, wie durch so genannte grün-blaue Infrastruktur das Lebensumfeld in der Stadt verbessert werden kann. Offene, unversiegelte Flächen etwa bieten Raum für mehr Wasseraufnahme und gleichzeitig mehr Grün, Biodiversität und Erholung. Dies muss beim Wiederaufbau, aber auch bei jedem Neubaugebiet unbedingt Berücksichtigung finden. Und um die notwendigen Anpassungen an die Klimakrise zu gestalten, benötigt es eine bessere Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Kommunen. Dazu gehört eine konsequente Ausrichtung der notwendigen Finanzierungsinstrumente an den Zielen der Klimaneutralität, des Hochwasserschutzes und des Naturschutzes. “Die Anpassung an die Klimakrise ist eine gemeinsame Herausforderung für Bund und Länder. Dafür muss die bisher beim Bundeslandwirtschaftsministerium angesiedelte Gemeinschaftsaufgabe ‘Agrarstruktur und Küstenschutz’ in eine Gemeinschaftsaufgabe ‘Anpassung an die Klimakrise und nachhaltige Landnutzung’ umgewandelt werden. Immer noch werden klimaschädliche Praktiken in der Landnutzung von staatlicher Seite subventioniert, dabei muss in Zukunft eine nachhaltige, naturbasierte Anpassung im Vordergrund stehen”, so Müller-Kraenner weiter. Links: Das 10-Punkte-Programm für ökologischen Hochwasserschutz und eine naturbasierte Anpassung an die Klimakrise finden Sie hier: http://l.duh.de/p210721Pressekontakt:Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer0160 90354509, -Newsroom:030 2400867-20, , www.twitter.com/umwelthilfe, www.facebook.com/umwelthilfe, www.instagram.com/umwelthilfe

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ŠKODA Design entwirft Trophäen für die Sieger der Tour de France 2021

14.07.2021 – 11:47 <p class=”customer”> <a class=”story-customer” title=”weiter zum newsroom von Skoda Auto Deutschland GmbH” href=”https://www.presseportal.de/nr/28249″>Skoda Auto Deutschland GmbH</a> </p> <i><a data-category=”citylink-story-view” data-action=”click” data-label=”Citylink in Meldungsansicht” class=”story-city event-trigger” href=”https://www.presseportal.de/regional/Mlad%E1%20Boleslav” title=”News ausMladá Boleslav “>Mladá Boleslav</a> (ots)</i> › Diesjährige Tour de France-Trophäe

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E-Bike-Reparatur-Studie 2021 von Wertgarantie: E-Bike-Besitzer setzten 2020 verstärkt auf Reparaturen in Werkstätten

12.07.2021 – 15:19 <p class=”customer”> <a class=”story-customer” title=”weiter zum newsroom von Wertgarantie” href=”https://www.presseportal.de/nr/127001″>Wertgarantie</a> </p> <i><a data-category=”citylink-story-view” data-action=”click” data-label=”Citylink in Meldungsansicht” class=”story-city event-trigger” href=”https://www.presseportal.de/regional/Hannover” title=”News ausHannover “>Hannover</a> (ots)</i> Mit 1,95 Millionen verkauften E-Bikes war 2020 laut Statista ein Rekordjahr für den

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ADAC startet Pannenhilfe für Fahrräder / Gelbe Engel testen neuen Service ab sofort im Rahmen eines Pilotprojekts in Berlin und Brandenburg

12.07.2021 – 11:00 ADAC München (ots) Der ADAC baut sein Leistungsangebot im Bereich der Mobilität weiter aus: Mitglieder, die in Berlin und Brandenburg mit einer Fahrradpanne liegen bleiben, erhalten ab sofort im Rahmen eines Pilotprojekts kostenlose Pannenhilfe. Helfen werden die

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Außenblick-Studie: Wie blickt die Welt auf Deutschland?

08.07.2021 – 10:05

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Eschborn (ots)STUDIE “AUSSENBLICK” VORGESTELLT WIE BLICKT DIE WELT AUF DEUTSCHLAND? Was verbinden die Menschen weltweit mit der Bundesrepublik? Welche Folgen hat die Corona-Pandemie auf die Außenbeziehungen? Diese und weitere Fragen beleuchtet die heute vorgestellte Studie “Außenblick – Internationale Perspektiven auf Deutschland in Zeiten von Corona”, erstellt von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und dem Goethe-Institut. Gerade bei wirtschaftlichen Aspekten, beim Gesundheitssystem oder bei internationalen Beziehungen ist der Blick auf Deutschland sehr positiv. Kritisch werden Umweltskandale, mangelnde Digitalisierung sowie Populismus und rechtsextreme Anschläge wahrgenommen. In einer Online-Befragung gaben für die Studie “Außenblick – Internationale Perspektiven auf Deutschland in Zeiten von Corona” zunächst 600 Menschen aus knapp 40 Ländern mit fundiertem Wissen über Deutschland Auskunft, anschließend wurden etwa 50 weitergehende Interviews geführt.Ein zentrales Ergebnis: Das Management der Corona-Pandemie durch die Bundesregierung im Frühjahr 2020 wird international als vorbildlich wahrgenommen. Mit Blick auf die zweite Corona-Welle zeigten sich viele Befragte jedoch verwundert über das Starttempo der Impfkampagne und mangelnde Bereitschaft in der Bevölkerung, sich an Corona-Regeln zu halten. Deutschland wird nach wie vor als führende Wirtschaftsmacht und stabile Demokratie betrachtet. Risse erhält das Bild bei den Themen digitale Infrastruktur und Umweltschutz. Hier attestierten die an der Studie Teilnehmenden Deutschland eine Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Auch bei der Auseinandersetzung Deutschlands mit seiner Kolonialgeschichte sehen sie Nachholbedarf. Als eines der größten Risiken wird die Zunahme populistischer und extremistischer Tendenzen eingeschätzt: An der Studie Teilnehmende beschreiben, dass sie in den vergangenen Jahren in Deutschland weniger Freundlichkeit erlebt und verstärkt das Gefühl hätten, nicht willkommen zu sein. Außenpolitisch bedeutsam wird es den Befragten zufolge sein, wie Deutschland sich künftig im Spannungsfeld zwischen China, USA und Russland positioniert. Als selbstverständlich sehen sie hingegen Deutschlands Eintreten für ein starkes Europa an. Grundsätzlich könne sich Deutschland im Bereich der Forschung, Wissenschaft, Kunst oder Film noch intensiver international austauschen. Gleichzeitig würdigen die Befragten die weltweiten Kultur- und Wissenschaftsbeziehungen der Bundesrepublik und ihren kooperativen Ansatz. Dies mache die Zusammenarbeit mit Partnerinstitutionen mit Deutschland besonders für Forschende und Kulturschaffende attraktiv. Tanja Gönner, Vorstandssprecherin der GIZ, betont den Nutzen für die eigene Arbeit: “In der Studie finden sich zahlreiche Hinweise zur konkreten Ausgestaltung einer Kooperation – sowohl was die Erwartungen als auch die Themen angeht. In Zeiten von Corona nimmt natürlich globale Gesundheit einen bedeutenden Part ein, aber darüber hinaus grüne Wirtschaftsbelebung, gesellschaftlicher Zusammenhalt und Digitalisierung.” Gerade am Beispiel Digitalisierung würden widersprüchliche Wahrnehmungen und große Erwartungen an Deutschland deutlich: “Auf der einen Seite wird uns ein Rückstand widergespiegelt. Auf der anderen Seite wird Deutschland eine besondere Rolle bei der Erarbeitung von Regeln und Rahmenbedingungen zugesprochen. Der digitale Wandel spielt in unserer konkreten Arbeit eine wachsende Rolle und wir kümmern uns intensiv darum, unsere Gestaltungskraft einzubringen und auszuweiten.” Johannes Ebert, Generalsekretär des Goethe-Instituts, sagt: “Deutschland wird weiterhin als Kulturland mit internationaler Strahlkraft gesehen. Dass Theater und Museen auch in der Pandemie mit großem finanziellen Einsatz unterstützt wurden, sieht man als klares gesellschaftliches Bekenntnis zum Stellenwert von Kultur. Das ist eine wichtige Grundlage, um den internationalen Kulturaustausch kooperativ und zukunftsorientiert voranzutreiben, wie von den Befragten gefordert.” Auch einen anderen Punkt belegen die Gespräche: Ohne Deutschkenntnisse sei es schwierig, langfristig in Deutschland Fuß zu fassen. Ebert weiter: “Wir wissen aus früheren Studien, dass Deutschkenntnisse für einen Erfolg in Deutschland maßgeblich sind. Dass auch in dieser Studie viele fordern, den Zugang zur deutschen Sprache zu erleichtern, bestärkt uns darin, unsere Angebote zum Deutschlernen im In- und Ausland kontinuierlich weiterzuentwickeln und zu verstärken, sei es für Fachkräfte oder Studierende.” Kai Sicks, DAAD-Generalsekretär, führt dazu aus: “Deutschland ist als Standort für Bildung und Forschung bei den Gefragten weltweit sehr geschätzt. Gleichzeitig wünschen sich internationale Talente einen einfacheren Zugang zum deutschen Bildungssystem. Dabei bewerten sie die Kombination aus hochwertiger Lehre und exzellenter Forschung bei moderaten Kosten für die Studierenden als großen Wettbewerbsvorteil. Dies sollte Deutschland stärker nutzen. Positive Erwähnung findet zudem, dass deutsche Hochschulen intensiv mit Partnerinstitutionen weltweit zusammenarbeiten und viele internationale Forschende im Land anzutreffen sind. Auch die vielfältigen Austausch-möglichkeiten und Stipendien für Studierende werden von den Befragten sehr geschätzt.” Über die Außenblick-Studie Die Studie “Außenblick – Internationale Perspektiven auf Deutschland in Zeiten von Corona” ist ein Gemeinschaftsprojekt des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und des Goethe-Instituts. Sie basiert auf einem zweistufigen Studiendesign: eine Kombination aus einer strukturierten Online-Befragung im Januar 2021 und weitergehenden Interviews im März und April. Befragt wurden Expertinnen und Experten aus den Partnernetzwerken der drei Organisationen, die unser Land gut kennen und anhand ihrer Beobachtungen Erwartungen, Wünsche und Befürchtungen gegenüber Deutschland formulieren können. Über 600 Personen aus 37 Ländern gaben in der quantitativen Online-Umfrage Antworten. In vertiefenden Interviews wurden 48 Teilnehmende in 24 Ländern zu ihrer Sicht auf Deutschland befragt. Zur digitalen Pressemappe geht es hier: Pressemappen (giz.de)Weitere Informationen unter:www.goethe.de/aussenblickwww.daad.de/aussenblickwww.giz.de/aussenblickÜber die GIZ Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH ist ein weltweit tätiges Bundesunternehmen. Sie unterstützt die Bundesregierung in der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung und in der internationalen Bildungsarbeit. Die GIZ trägt dazu bei, dass Menschen und Gesellschaften eigene Perspektiven entwickeln und ihre Lebensbedingungen verbessern. Über den DAAD Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) ist die Organisation der deutschen Hochschulen und Studierendenschaften zur Internationalisierung des Wissenschaftssystems. Er schafft weltweit Zugänge zu den besten Studien- und Forschungsmöglichkeiten für Studierende, Forschende und Lehrende durch die Vergabe von Stipendien. Zudem fördert er transnationale Kooperationen und Partnerschaften zwischen Hochschulen und ist die Nationale Agentur für die europäische Hochschulzusammenarbeit. Über das Goethe-Institut Das Goethe-Institut ist das weltweit tätige Kulturinstitut der Bundesrepublik Deutschland. Mit 158 Instituten in 98 Ländern fördert es die Kenntnis der deutschen Sprache im Ausland, pflegt die internationale kulturelle Zusammenarbeit und vermittelt ein aktuelles Deutschlandbild. Durch Kooperationen mit Partnereinrichtungen an zahlreichen weiteren Orten verfügt das Goethe-Institut insgesamt über rund 1.000 Anlaufstellen weltweit. Pressekontakt:GIZ +49 6196 79-4466

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Im stern-Interview: Frank Thelen erklärt nach FDP-Spende: “Werde auch Politiker aus anderen Parteien unterstützen”

02.07.2021 – 18:39

Gruner+Jahr, STERN

Hamburg (ots) Nach seiner FDP-Spende hat Tech-Investor Frank Thelen im Interview mit dem stern (stern plus) angekündigt, dass er sich weiter im Wahlkampf einschalten will. “Ich werde auch Politiker aus anderen Parteien mit Spenden unterstützen, ihnen mein Netzwerk und meine Reichweite in den sozialen Medien zur Verfügung stellen”, sagte Thelen. Schon in den kommenden Tagen wolle er Näheres bekanntgeben. Auf die Frage, in welchen Parteien die Politiker aktiv seien, die er unterstützen wolle, antwortete Thelen: “Nicht in der AfD, nicht in der Linken. Alles andere lasse ich mir offen.” Im stern-Interview sprach sich Thelen dafür aus, dass sich auch Personen des öffentlichen Lebens häufiger parteipolitisch positionieren sollten. “Lächerlich wird es nur, wenn sich ein Formel-1-Fahrer, der in der Schweiz lebt und dort seine Steuern zahlt, in die Debatte um die Bundestagswahl einmischt”, sagte Thelen. Er kritisierte damit Formel-1-Pilot Sebastian Vettel, der im “Spiegel” erklärt hatte, die Grünen zu wählen. “Er fliegt im Privatjet um die Welt, verbrennt in der Formel 1 sehr viel Öl und Reifen. Und jetzt wirbt er für höhere Steuern, mehr Beschränkungen und mehr Umweltschutz? Entschuldigung, aber da habe ich das Gefühl, jemand will dringend sein Gewissen reinwaschen.” Am Dienstag war bekannt geworden, dass Thelen mit neun anderen Gründern eine halbe Million Euro an die FDP gespendet hat. Daraufhin geriet der Investor in die Kritik – auch weil er für sich mit einer Formulierung in den Augen mancher relativierend zum Klimawandel äußerte. “Das war ein Missverständnis”, erklärte Thelen. “Ich wollte damit nicht ausdrücken, dass Deutschland den Klimaschutz vernachlässigen kann, weil der eigene Beitrag im weltweiten Maßstab nicht riesig ist. Schon allein aus ethischen Gründen sollten wir uns in Deutschland so schnell wie möglich hin zur Klimaneutralität entwickeln.” Pressekontakt: Sabine Grüngreiff, Gruner + Jahr Unternehmenskommunikation,Telefon: 040 – 3703 2468, E-Mail:

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“Soldatin bzw. Soldat sein, nicht nur eine Berufung, sondern auch ein Beruf!”

02.07.2021 – 09:38

Verband der Soldaten der Bundeswehr e.V. (VSB)

Bonn (ots) Der Verband der Soldaten der Bundeswehr e.V. (kurz: VSB) als soldatische Interessenvertretung mit Sitz in Bonn hat der Bundesministerin der Verteidigung die Konzeption Personalmanagement VSB vorgelegt. Die Konzeption beinhaltet folgende Thematiken: das Berufsbild der Soldatin/des Soldaten, die Anerkennung von Bildung nach DQR, den Einstieg in die Laufbahn des “mittleren Dienstes”, die Durchlässigkeit der Laufbahnen, den Berufssoldaten auf Zeit sowie die Anpassung der Besoldungsstufen. Absicht der Konzeption ist es, im Rahmen der “Trendwende Personal” den Dienst in den Streitkräften attraktiver zu gestalten, um das gesteckte Ziel des personellen Aufwuchses bis zum Jahr 2030 zu erreichen. Analog zum Berufsbild Polizei oder Feuerwehr soll der Soldatenberuf ebenfalls seine zivile Anerkennung erhalten. Begründet wird dies unter anderem durch die Ausbildung, die neben einem militärischen Anteil auch einen fachlichen Teil beinhaltet. Daher lautet eine weitere Forderung, dass diese fachliche Ausbildung durch den Deutschen Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen (DQR) zivilberuflich anerkannt und damit auch verwertbar wird. Der VSB fordert daher die zwingende Aufnahme des Bundesverteidigungsministeriums in den Arbeitskreis Deutscher Qualifikationsrahmen. Eine weitere Forderung des Verbandes ist der Wegfall des einfachen Dienstes in der Laufbahn der Mannschaften. Dies soll durch die Einführung einer sogenannten “Spezialistenlaufbahn” erreicht werden, die den qualitativ gestiegenen Anforderungen an die verschiedenen Tätigkeiten in den Streitkräften gerecht werden soll. Darüber hinaus soll die Förderung besonders leistungsstarker Soldatinnen und Soldaten durch entsprechende Vermerke in Beurteilungen und die Vereinfachung des Auswahlverfahrens weiter erleichtert werden. Der sog. Berufssoldat auf Zeit und die Anpassung der Erfahrungsstufen im Bundesbesoldungsgesetz sind weitere Punkte auf der Agenda, die den Beruf in sozialer als auch in finanzieller Hinsicht weiter attraktiv machen sollen. Pressekontakt: Verband der Soldaten der Bundeswehr e.V.PressestelleBaumschulallee 18 a, 53115 BonnTelefon: (0228) 97897867, Fax: ()Email: : https://www.vsb-bund.de

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Import von Hunden – Tierschutz oder Geschäft? / Julia Klöckner mahnt: Tiere gibt es nicht zum Schnäppchenpreis

01.07.2021 – 10:00

MSD Tiergesundheit

Haar bei München (ots)- Corona hat die steigende Zahl illegaler Hundetransporte aus dem Ausland nochmals verstärkt.
– Infektionskrankheiten und Verhaltensauffälligkeiten machen Importtiere zur medizinischen Herausforderung.
– Experten fordern strengere Regularien – vor allem für den Online-Handel mit Tieren.
– Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner sieht auch die Käufer in der Pflicht. Die Nachfrage nach Hunden in Deutschland boomt. Deutsche Hundezüchter können allerdings nur einen Teil des Bedarfs decken. Als Folge dieses Trends, der durch die Covid-19-Pandemie noch verstärkt wurde, werden immer mehr Hunde aus dem Ausland importiert – teilweise über offizielle Tierschutzkanäle, teilweise aber auch über illegale Wege. Auf der Expertise 2021, einer virtuellen Fachkonferenz von MSD Tiergesundheit, diskutierten am 12. Mai 2021 fünf Expertinnen und Experten im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum Thema: “Import von Hunden – Tierschutz oder Geschäft?”. Im Fokus standen hier vor allem die medizinischen Herausforderungen, die der illegale Welpen-Handel sowie der Import von Hunden über vermeintliche Tierschützer aus dem europäischen Ausland mit sich bringt und die Frage, was den Kampf gegen die kriminellen Geschäfte so schwierig macht. Um illegale Hundeimporte einzudämmen, fordern die Panelisten einstimmig strengere Regularien – insbesondere für den Online-Handel mit Tieren. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner nimmt dabei auch die Käufer in die Pflicht: “Wer sich ein Tier anschaffen will, der muss wissen – Tiere gibt es nicht zum Schnäppchenpreis. Es ist wichtig, sich gut zu informieren, um Leid zu vermeiden.” Zahl illegaler Hundeimporte im letzten Jahr verdreifacht Einen Welpen der Wunschrasse aus dem Ausland zu kaufen oder einen Hund zu retten und ihm ein besseres zu Hause zu bieten – dieser Wunsch zukünftiger Hundebesitzer wird leider häufig von kriminellen Hundeimporteuren ausgenutzt. Im Fokus steht dabei keinesfalls das Wohl der Tiere: Welpen beliebter Rassen werden in sog. Vermehrungsstationen gezüchtet, zugunsten des Profits viel zu jung von der Mutter getrennt und ohne ausreichenden Impfschutz unter nicht mit dem Tierschutz zu vereinenden Transportbedingungen über die Ländergrenzen hinweg verkauft. Laut Tierschutzbund sind im letzten Jahr dreimal so viele Hunde über illegale Wege nach Deutschland gekommen wie im Jahr zuvor. Und auch für 2021 scheint der Trend nicht abzureißen [1]. “Das Problem illegaler Hundeimporte ist nicht neu” so Dr. Petra Sindern vom Bundesverband praktizierender Tierärzte. “Was das Thema aktuell jedoch so brisant macht, ist die starke Zunahme an illegalen Importen. Die Corona-Einsamkeit der Menschen hat den Trend verschärft – der deutsche Welpenmarkt ist wie leergefegt.” Auch bei Angeboten auf Social Media Plattformen wie Facebook oder Ebay sehen die Expertinnen und Experten des Panels ein großes Problem. Händler locken mit Schnäppchenpreisen und bauen beim zukünftigen Halter emotionalen Druck auf, beispielsweise mit der Rettung aus angeblichen Tötungsstationen. Eine strafrechtliche Nachverfolgung ist durch die Anonymität der Händler für die Behörden kaum möglich. Illegale Importe gefährden die Tiergesundheit Der illegale Import von Hunden stellt Tierärzte und Tierheime hierzulande vor eine medizinische Herausforderung. “Erkrankungen, die im mitteleuropäischen Raum so gut wie ausgestorben sind, flammen durch infizierte Importwelpen aus Ost- oder Südeuropa wieder auf”, so Dr. Michael Leschnik von der Veterinärmedizinischen Universität in Wien. Auch kommen die Tiere häufig mit unbekannten Krankheitsbildern in die Praxen, deren Erreger sich im schlimmsten Fall auf den Menschen übertragen können. Eine Umfrage von MSD Tiergesundheit unter rund 550 Tierärzten zeigt zudem, dass viele Tierhalter sich der gesundheitlichen Probleme ihrer neu gekauften Hunde gar nicht bewusst sind. Sie werden beim ersten Besuch des Tierarztes mit ausstehenden Impfungen, Parasitenbefall und gestörten Verhaltensmustern der Tiere überrascht. Damit einher geht eine finanzielle Herausforderung für die Besitzer und ein hoher zeitlicher Beratungsaufwand seitens der Ärzte. MSD Tiergesundheit hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, zukünftige Halter zu unterstützen, seriöse Tierhändler zu erkennen und über die Gefahren illegaler Hundeimporte aufzuklären. Auch Dr. Michael Leschnik betont: Prävention lohnt sich und ist im Zweifel einfacher, nachhaltiger, billiger und mit weniger Stress verbunden als die Behandlung selbst.” Politik und Panelisten fordern strengere Regularien Doch der Kampf gegen die kriminellen Machenschaften ausländischer Tierhändler ist schwer. Die Händler sind gut angepasst und agieren anonym. In ihrer Eröffnungsrede fordert Julia Klöckner via Videobotschaft daher einheitliche und für alle verpflichtende Branchenstandards zum Handel mit Tieren, eine bessere Rückverfolgung der Importwege (insbesondere Online) sowie zentrale, von den Ländern eingerichtete, Kontrollinstanzen. Und auch die Panelisten der Expertise sind sich einig, dass nur das Zusammenspiel mehrerer Maßnahmen dem Problem Herr werden kann. Ihre Forderungen an die Politik: – Eine EU weite Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Importtiere
– Eine länderübergreifende Zusammenarbeit bei der Kontrolle und Strafverfolgung von illegalem Tierhandel
– Verbindliche und strenge Regularien für den Online-Handel mit Tieren Potenzielle Käufer von Importtieren sind laut der Expertinnen und Experten vor allem in der Pflicht, sich über die Herkunft der Tiere zu informieren und Anzeichen für illegale Machenschaften, wie beispielsweise anonyme Übergabeorte oder fehlende Kontaktangaben zum Händler, nicht zu ignorieren. Die Panel-Teilnehmer im Überblick: – Priv.-Doz. Dr. Michael Leschnik (Vetmeduni Wien)
– Dr. Petra Sindern (Bundesverband praktizierender Tierärzte e.V.)
– Lisa Hoth (Tierärztin, Deutscher Tierschutzbund)
– Daniela Rickert (Amtstierärztin)
– Natascha Hirschmann (Vorsitzende, Tierheim Alsfeld) [1] Deutscher Tierschutzbund: Auswertung zum illegalen Heimtierhandel 2020 (10.05.202): https://ots.de/c9Ox7R Über MSD Tiergesundheit MSD ist ein führendes globales Gesundheitsunternehmen, das seit mehr als 125 Jahren neue Lösungen für Gesundheitsprobleme weltweit erforscht und weiterentwickelt. MSD Tiergesundheit ist die Tierarzneimittel und -gesundheitsmanagementsparte von MSD – in den USA und Kanada Merck & Co., Inc., mit Sitz in Kenilworth, NJ, USA. Als eines der bedeutendsten forschenden Pharmaunternehmen in der Veterinärmedizin bietet MSD Tiergesundheit Tierärzten, Landwirten, Tierhaltern und Regierungen eines der größten Portfolios an Tierarzneimitteln, Impfstoffen, Gesundheitslösungen und Dienstleistungen im Bereich Gesundheitsmanagement sowie eine umfangreiche Palette von digital vernetzten Produkten zur Identifizierung, Rückverfolgbarkeit und Überwachung. Um auch weiterhin mit wirksamen Mitteln die drängendsten Krankheiten unserer Zeit zu heilen, zu lindern oder zu verhindern, investiert MSD intensiv in Forschung und Entwicklung. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Prävention von Krankheiten und Seuchen durch die Entwicklung von wirksamen Impfstoffen. MSD Animal Health ist in mehr als 50 Ländern vertreten. Die Produkte sind in rund 150 Märkten weltweit erhältlich. In Deutschland hat die Unternehmensgruppe ihren Hauptsitz in Haar bei München. Weitere Informationen finden Sie auf der Website www.msd-tiergesundheit.de. Pressekontakt: Tonja GraßmannIntervet Deutschland GmbHTel: +49 89 456 14437Mobil: +49 173 526 GlasLHLKTel: +49 89 720187

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Mit Hund und Katze auf Reisen / EU: Heimtierausweis, Tollwut-Impfung und Chip notwendig

29.06.2021 – 12:03 <p class=”customer”> <a class=”story-customer” title=”weiter zum newsroom von ADAC” href=”https://www.presseportal.de/nr/7849″>ADAC</a> </p> <i><a data-category=”citylink-story-view” data-action=”click” data-label=”Citylink in Meldungsansicht” class=”story-city event-trigger” href=”https://www.presseportal.de/regional/M%FCnchen” title=”News ausMünchen “>München</a> (ots)</i> Wenn Hund oder Katze mit auf Reisen kommen, sollten sich ihre Besitzer vorab

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Die ewigen Widersprüchlichkeiten der Regulierung / Neuer Glücksspielstaatsvertrag

29.06.2021 – 09:00

LÖWEN ENTERTAINMENT GmbH

Bingen (ots) Zum 1. Juli tritt der Glücksspielstaatsvertrag 2021 in Kraft – der Auftakt auch für eine neue intellektuelle Auseinandersetzung mit dem Verhältnis zwischen Staat und Bürger. Denn gerade die politische Diskussion über die Regulierung des Glücksspiels ist bisher von Widersprüchlichkeiten und Inkonsequenzen geprägt. Ein Beitrag von Dr. Daniel Henzgen, Mitglied der Geschäftsleitung des Glücksspielanbieters Löwen Entertainment. Wenn es stimmt, dass wir aus einer Krise besonders gut lernen können, war das vergangene Jahr eine sehr harte Schule. Es stellte uns gesellschaftliche und moralische Fragen, auf die es keine einfachen Antworten gibt: Welche Einschränkungen von Grundrechten sind unter welchen Voraussetzungen zumutbar? Was ist uns als Gesellschaft wichtig? Wo stehen Werte in Konflikt zueinander? Und wie werden diese Konflikte aufgelöst? Was muss verhandelt werden, und was ist nicht verhandelbar? Diese Diskurse zu führen ist anstrengend. Es ist aber Aufgabe einer pluralistischen Gesellschaft und der Politik, die sie repräsentiert. Sowohl Politik als auch Bürger und Unternehmen müssen sich in diesem Aushandlungsprozess so stark wie vielleicht noch nie in der Geschichte dieses Landes auf die Bereitstellung wissenschaftlicher Erkenntnisse verlassen. Akzeptierte man zu Beginn der Pandemie noch sehr große Unsicherheiten, ist heute klar, dass viele als alternativlos verkaufte Gewissheiten in Wahrheit Werturteile über unterstellt unmündige und unvernünftige Bürger und Unternehmen waren. Nichts aber ist für den Zusammenhalt und die Zuversicht in der Bevölkerung gefährlicher als Ideologie, die als Wissenschaft verkauft wird. Wir kennen dieses Phänomen der als Pseudo-Evidenz getarnten Verachtung für Spielgäste und Glücksspielanbieter in der Regulierungsdiskussion seit vielen Jahren. Hier bestimmen nach wie vor wissenschaftlich längst widerlegte Glaubenssätze das Handeln. Dass mehr Angebot zu mehr Problemen führt, ist zum Beispiel solch ein Dogma. Wir bei Löwen Entertainment haben hingegen seit Langem erkannt: Nur wer Probleme wissenschaftlich fundiert erklärt, kann sie auch gesellschaftlich verantwortlich lösen. Von dieser Erkenntnis ist Politik – sowohl in der Pandemiebekämpfung als auch in der Glücksspielregulierung – in Teilen noch weit entfernt. Wissenschaft wird nur dann zitiert, wenn sie in das eigene Weltbild passt. So sind allein in Baden-Württemberg 8.000 Arbeitsplätze durch eine völlig realitätsferne, wissenschaftlich bewiesen sinnfreie regulatorische Abstandsvorgabe für Spielhallen, die mit Umsetzung des Glücksspielstaatsvertrags im Juli 2021 in Kraft treten soll, akut bedroht. Verbundspielhallen werden als gefährlich diffamiert und gleichzeitig Online-Casino-Angebote flächendeckend erlaubt. Selbst der staatliche Lottomonopolist will Online-Spielautomaten anbieten. Diese realitätsverweigernde Haltung spiegelte sich auch in der irreführenden Debatte um die Systemrelevanz von Industrien in der Pandemie wider. Die Frage ist dabei nicht, was relevant ist, sondern, welches System die politischen Akteure in Wahrheit im Sinn haben. Denn tatsächlich ist in einer sozialen Marktwirtschaft alles, was am Markt besteht, relevant für das System; auch das Konzert, der Bowling-Abend oder der Besuch in der Spielhalle – es bedient eine Nachfrage und damit Bedürfnisse von Menschen. Die kleinen menschlichen Alltagsfreuden zu negieren, für irrelevant oder minderwertig zu erklären und ihrer marktwirtschaftlichen Befriedigung prohibitiv zu begegnen, ist Ausdruck einer gefährlichen Ideologie. Denn sie konterkariert das eigene, offenbar nur vorgeschobene Ziel des Spielerschutzes. Millionen von Menschen konsumieren Glücksspiel. Schon immer. Die Versuche, mit Verboten dagegen anzugehen und legale qualitative Angebote zu marginalisieren, stärken immer nur den Schwarzmarkt und das illegale, unkontrollierte Spiel. Die Folgen und Nebenwirkungen solcher Verbote sind spätestens seit der amerikanischen Prohibition bekannt. Wem das egal ist, der muss sich den Vorwurf gefallen lassen, nicht nur nichts zu lernen, sondern nichts lernen zu wollen. Pressekontakt: LÖWEN ENTERTAINMENT GmbHSimon ObermeierLeiter Presse- und ÖffentlichkeitsarbeitSaarlandstraße 24055411 BingenTel.:+49 6721 407-266Fax: +49 6721 407-204Mobil:+49 151 11138395E-Mail:

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Ideen zur Demokratiebegeisterung unter jungen Menschen: UNMUTE NOW startet mit 30 Initiativen und 100 Stipendiat:innen in die Umsetzung

29.06.2021 – 08:00

ProjectTogether gGmbH

Berlin (ots)- Musik der Initiative “Hip Hop Parlament”, politische Aktionskunst der Organisation “Radikale Töchter” oder Instagram-Live-Streams mit ostdeutschen Politiker:innen: 30 Initiativen stärken ab sofort die demokratische Beteiligung junger Menschen mit unterschiedlichen Ansätzen.
– Eine unabhängige Expert:innen-Jury und ein Jugendbeirat haben aus über 300 Bewerbungen 30 Initiativen ausgewählt, die unterstützt durch Stipendien und Ressourcen in die Umsetzung von UNMUTE NOW starten.
– Ziel von UNMUTE NOW ist es, die aktive politische und gesellschaftliche Mitwirkung von jungen Menschen zu fördern. Initiiert wurde UNMUTE NOW von der gemeinnützigen Organisation ProjectTogether. Die Alfred Landecker Foundation unterstützt das Programm als Förderpartnerin mit 3,1 Millionen Euro. Die heiße Phase des Wahlkampfs beginnt und alle Spitzenpolitiker:innen reden über die Zukunft. Gerade junge Menschen werden jedoch nicht ausreichend angesprochen, integriert und gehört oder in die Gestaltung der Zukunft einbezogen. In der Demokratie braucht es neue Formate, die gezielt junge Menschen ansprechen und ihnen die Möglichkeit geben, sich zu politischen Themen zu äußern sowie Nicht-Wähler:innen für Demokratie begeistern und aktivieren. Genau deshalb fördert UNMUTE NOW 30 Initiativen, die junge Menschen in politische Prozesse integrieren und ihnen demokratische Teilhabe ermöglichen. Aus über 300 Bewerbungen hat eine 13-köpfige Jury – bestehend aus Expert:innen wie Ferdous Nasri, Gründerin und Leiterin von code curious oder Simon Schnetzer, Jugendforscher, Speaker und Futurist – 30 Initiativen ausgewählt. Ein 12-köpfiger Jugendbeirat war ebenfalls an der Entscheidung beteiligt. Breites Spektrum an innovativen Ideen startet in die Umsetzung Die Ansätze der Initiativen sind vielfältig: Von der Ansprache neuer Wähler:innen-Gruppen über Austauschformate mit politischen Vertreter:innen sowie neue Medienformate bis hin zu künstlerischen Angeboten. “Dass die Jury aus über 300 Bewerbungen auswählen konnte, zeigt, wie groß die Notwendigkeit ist, demokratische Beteiligung zu stärken. Wir freuen uns auf die enge Zusammenarbeit mit den vielen Initiativen. Gemeinsam erproben wir neue Formate, Inhalte und Kanäle und wollen konkret zeigen, wie eine Politik 2.0 für junge Menschen aussehen kann”, so Henrike Schlottmann, Geschäftsführerin von ProjectTogether. Teil von UNMUTE NOW sind bekannte Organisationen wie “Radikale Töchter”, ein Kollektiv für Aktionskunst, oder die beim Grimme Online Award ausgezeichneten “KARAKAYA TALKS”, eine Talkshow auf YouTube über Pop und Politik. Die Menschen vor Ort will “Y´alla Nachbarschaft!” erreichen und über digitale Dialog- und Interviewformate Erstwähler:innen für politische Themen sensibilisieren. Das Team von “Landlichter” fährt im Bus in ländliche Gebiete und eröffnet mit Outdoor-Angeboten Räume für die ungezwungene gesellschaftlich-politische Teilhabe. Die Initiative “Wir sind der Osten” nimmt ebenfalls am Umsetzungsprogramm teil. Mit dem neuen Format “Wir sind Politik” möchte das Team vor der Bundestagswahl mit Social-Media und Events junge Nichtwähler:innen ansprechen, Politiker:innen und Parteien vorstellen und Austausch ermöglichen – insbesondere zu den Herausforderungen für die in den ostdeutschen Bundesländern lebenden jungen Menschen. Alle ausgewählten Initiativen teilen die Mission, die Demokratiebegeisterung junger Menschen nachhaltig zu erhöhen. Sie zeigen neue Wege auf, wie sich junge Menschen mit für sie relevanten politischen Themen auseinandersetzen können – dort, wo sich die junge Generation bewegt. Weitere Informationen zu den 30 Projekten und ihren Lösungsansätzen bietet der Initiativenkatalog von UNMUTE NOW unter https://unmutenow.org/initativen. Andreas Eberhardt,Geschäftsführer der Alfred Landecker Foundation, erklärt: “Wir brauchen Innovationen für die Demokratie, damit sich junge Menschen aktiv beteiligen können und wollen. UNMUTE NOW verbindet demokratischen Aktivismus mit einer Start-up-Mentalität: Die Projekte werden schnell entwickelt, getestet und sind konsequent an den Bedürfnissen junger Menschen ausgerichtet.” Bedarfsgerechte Unterstützung: Ressourcen, Vernetzung, Coaching & Know-How Die Initiativen werden in den kommenden Monaten bei der Entwicklung, Erprobung und Umsetzung ihrer Ideen begleitet und unterstützt. Neben der finanziellen Förderung durch die Engagement-Stipendien, die mit 2.500 Euro pro Monat die Lebensunterhaltskosten und Projektkosten der Empfänger:innen für die Dauer der Initiativen abdecken, erhalten die Projekte Zugang zu einem Netzwerk von Mentor:innen, Coaches und Expert:innen sowie regelmäßige Workshops und Pro-bono-Ressourcen, etwa von Programmierer:innen und Designer:innen. Ziel ist die bedarfsgerechte Unterstützung, um schnell mögliche Lösungen für die fehlende Beteiligung junger Menschen am politischen Diskurs zu erkennen, zu erproben und umzusetzen. Veränderung durch Mitgestaltung: Open Social Innovation UNMUTE NOW basiert auf Open Social Innovation – einer Methodik, die für einen breiten Beteiligungsprozess (Open) steht, um gesellschaftliche Herausforderungen (Social) mit neuen Lösungen (Innovation) anzugehen. Dabei steht das parallele Erproben von zahlreichen Lösungsansätzen im Vordergrund, um schnell herauszufinden, was funktioniert und was nicht. Bewährte Ansätze werden mittels Kooperationen in die Umsetzung gebracht und verstetigt. Mehr zu UNMUTE NOW auf der Website: www.unmutenow.org Pressebildmaterial unter www.unmutenow.org/bildmaterial — Über ProjectTogether ProjectTogether entwickelt als Wegbereiter für gesellschaftlichen Fortschritt entlang der 17 Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen Open-Social-Innovation-Programme zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen. Dazu schafft die gemeinnützige Organisation Bottom-up-Problemlösungsprozesse unter breiter Beteiligung von Bürger:innen. Seit 2015 hat ProjectTogether 2.000+ soziale Initiativen in zehn thematischen Programmen unterstützt. 2018 hat die Europäische Kommission ProjectTogether als Vorreiter für die Förderung von Responsible Entrepreneurship ausgezeichnet. www.projecttogether.org Über die Alfred Landecker Foundation Die Alfred Landecker Foundation fördert und beschleunigt die Entwicklung einer offenen, demokratischen und diskriminierungsfreien Gesellschaft – innovativ, mutig und disruptiv. Als Inkubator für Demokratie im digitalen Zeitalter stellt die Alfred Landecker Foundation technologischen Fortschritt und umfassende Expertise in den Dienst offener Gesellschaften, der Bekämpfung von Antisemitismus und Rassismus und einer zeitgemäßen Erinnerungskultur. Die Stiftung schafft Netzwerke, Räume und Wissen, indem sie interdisziplinäre Projekte unterstützt, fördert, vernetzt und professionalisiert. Durch den Aufbau eines Netzwerks global aktiver Partner:innen macht sie Wissen und Erfahrungen breit verfügbar und bringt unterschiedlichste Perspektiven aus Wissenschaft und Praxis an einen Tisch. Weitere Informationen zu laufenden Projekten hier: https://www.alfredlandecker.org/de/was-wir-tun Die Alfred Landecker Foundation wurde 2019 von der Stifterfamilie Reimann gegründet und hat ihren Sitz in Berlin. Zuvor hatte der von ihr beauftragte Wirtschaftshistoriker Professor Paul Erker ermittelt, dass die Firmenleitung des Familienunternehmens Joh. A. Benckiser GmbH in der Zeit des Nationalsozialismus überzeugte Unterstützerin des NS-Regimes waren. Um sich ihrer daraus erwachsenden Verantwortung zu stellen, ist es den Firmenerben ein Anliegen, noch lebende Opfer des Holocaust zu unterstützen und, als Lehre aus der Geschichte für die Gegenwart, Demokratie und Menschenrechte zu fördern und zum Erhalt und der Stärkung einer pluralistischen Gesellschaft beizutragen. Weitere Informationen unter: https://www.alfredlandecker.org/de/wer-wir-sind Pressekontakt: Samuel +49 176 444 24 664

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Presseeinladung & Terminankündigung: BRIGITTE LIVE im Gespräch mit Annalena Baerbock

28.06.2021 – 09:00

Gruner+Jahr, BRIGITTE

Hamburg/Berlin (ots) Wann? 01. Juli 2021, Veranstaltungsbeginn 18:30 Uhr Wo? ASTOR Film Lounge Berlin (Kurfürstendamm 225, 10719 Berlin) Im Rahmen der Gesprächsreihe BRIGITTE LIVE begrüßt BRIGITTE-Chefredakteurin Brigitte Huber am 01. Juli 2021 um 18:30 Uhr die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock in der ASTOR Film Lounge Berlin. In dem Gespräch wird es nicht nur um Politik gehen, sondern auch um Persönliches. Bitte teilen Sie uns per E-Mail () Ihren Akkreditierungswunsch mit. Wenn Sie vor Ort nicht mit dabei sein können, laden wir Sie herzlich ein, per Livestream unter www.brigitte.de/live an der Veranstaltung teilzunehmen. Pressekontakt: Frauke MeierPR/Kommunikation BRIGITTEGruner + Jahr GmbHTelefon: 040 / 3703 – 2980E-Mail:

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Den letzten Willen umsetzen – mit Testamentsvollstrecker

25.06.2021 – 12:52

Hamburgische Notarkammer

Stuttgart (ots) Vielfach haben Erblasser Sorge, dass ihre Erben mit der Verteilung des Nachlasses und seiner Verwaltung überfordert sind oder deswegen gar Streit entsteht. Dann wird das Erbe womöglich zur Last und das wollen die wenigsten. In diesen und in weiteren Fällen kann ein Testamentsvollstrecker helfen, den letzten Willen des Erblassers umzusetzen. Streitvermeidung durch Auseinandersetzungsvollstreckung Hinterlässt der Erblasser mehrere Erben, geht der gesamte Nachlass auf diese als Erbengemeinschaft über. Alle Erben müssen sich dann über Verteilung oder Verkauf der einzelnen Nachlassgegenstände einigen. Gelingt das nicht und zerstreiten sich die Erben, kann am Ende sogar ein einzelner von ihnen die Teilungsversteigerung erzwingen. Über die Anordnung von Testamentsvollstreckung im Testament oder Erbvertrag kann das verhindert werden. Denn der Testamentsvollstrecker verteilt den Nachlass so, wie es der Erblasser wollte. Hierfür kann und sollte der Erblasser genaue Vorgaben machen. Möglich ist es aber auch, die Nachlassverteilung in das Ermessen des Testamentsvollstreckers zu stellen. Dr. Felix Ungerer, Geschäftsführer der Notarkammer Baden-Württemberg, fügt hinzu: “Der Testamentsvollstrecker kann für die Dauer seines Amtes zudem Auflagen des Erblassers durchsetzen, etwa dass der Familienbesitz zusammengehalten und ein Haus für eine gewisse Zeit nicht verkauft wird.” Dauervollstreckung zum Schutz unerfahrener und hilfebedürftiger Erben Dem Testamentsvollstrecker kann es auch zur Aufgabe gemacht werden, den Nachlass für die Erben über einen bestimmten Zeitraum und nach den Vorgaben des Erblassers zu verwalten, insbesondere wenn die Erben noch minderjährig oder zu unerfahren sind und daher keinen unmittelbaren Zugriff auf den Nachlass haben sollen. “Häufig ordnet der Erblasser die Testamentsvollstreckung bis zum 25. Lebensjahr der Erben an und bestimmt, dass bis dahin aus dem Nachlass der Unterhalt sowie die Ausbildung der Erben finanziert werden sollen”, weiß Dr. Ungerer zu berichten und weist auf einen weiteren Vorteil der Testamentsvollstreckung hin: “Der Testamentsvollstrecker unterliegt nicht denselben Kontrollmechanismen wie ein gesetzlicher Vertreter. Anders als die Eltern bzw. der Vormund braucht er daher etwa keine familiengerichtliche Genehmigung für den Verkauf einer Immobilie.” Die Dauervollstreckung ist zudem bei sogenannten Behinderten- und Bedürftigentestamenten unabdingbar. Auch hier verwaltet der Testamentsvollstrecker den Nachlass und finanziert aus den Erträgen bestimmte Zuwendungen an das Kind mit Behinderung oder den überschuldeten Erben. Gleichzeitig kann der Zugriff des Staates oder der Gläubiger auf die Nachlasssubstanz verhindert werden. In diesen Fällen bedarf es jedoch eingehender Beratung und maßgeschneiderter Regelungen neben der Testamentsvollstreckung, um das gewünschte Ziel zu erreichen. Die Person des Testamentsvollstreckers Die ausgewählte Person sollte fachlich und persönlich geeignet und mit der Amtsübernahme einverstanden sein. “Der Testamentsvollstrecker muss den Erben nötigenfalls Paroli bieten oder sie fürsorglich unterstützen können”, rät Dr. Ungerer. Vorsicht ist geboten, wenn der Testamentsvollstrecker gleichzeitig zum Vormund der Erben berufen wird, denn dann kann die Bestellung eines Ergänzungspflegers nötig werden, den der Erblasser aber vorsorglich benennen kann. Notarielle Beratung in Anspruch nehmen Beim Erben muss die Freundschaft nicht aufhören. Die Testamentsvollstreckung setzt den letzten Willen des Erblassers um, hilft Streit zu vermeiden und kann hilfebedürftige und unerfahrene Erben schützen. Wegen der Vielzahl möglicher Regelungen und der zu beachtenden Fallstricke empfiehlt es sich jedoch, notarielle Beratung in Anspruch zu nehmen. Die Notarin oder der Notar wird dem Erblasser die für seinen Einzelfall passende Gestaltung vorschlagen. Pressekontakt: Herr Notarassessor Dr. Felix UngererGeschäftsführer der Notarkammer Baden-WürttembergFriedrichstraße 9a70174 StuttgartTelefon: +49 711 305877-0Telefax: +49 711 305877-69E-Mail:

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Ergebnis der großen BRIGITTE-, ELTERN- und #proparents-Kampagne #Gleiches Recht für Eltern: mehr als 50.000 Unterschriften für Schutz von Müttern und Vätern im Job

25.06.2021 – 10:00

Gruner+Jahr, BRIGITTE

Hamburg (ots) Die Zeitschriften BRIGITTE und ELTERN und die Initiative #proparents forderten die zuständige Bundesfamilien- und Bundesjustizministerin Christine Lambrecht bei einem gemeinsamen Termin im Ministerium in Berlin auf, das Diskriminierungsmerkmal “Elternschaft” in das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) aufzunehmen. Ein allgemeiner Schutz, der Benachteiligungen von Müttern und Vätern im Job verhindert und sanktioniert, fehlt bisher. Kündigungen am ersten Tag nach der Elternzeit, kein gleichwertiger Arbeitsplatz oder weniger Gehalt beim Wiedereinstieg, abwertende Bemerkungen von Vorgesetzten bei Fehlzeiten aufgrund eines kranken Kindes – diese Fälle sind keine Seltenheit, sondern alltägliche Lebensrealität. Die Rechte erwerbstätiger Eltern werden insbesondere im Mutterschutzgesetz (MuSchG) und im Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG) geregelt. Diese Gesetze beinhalten jedoch keinen allgemeinen, langfristigen und konkreten Schutz vor Benachteiligungen. BRIGITTE, ELTERN und #proparents haben zur Untermauerung ihrer Forderung eine große Online-Petition gestartet, an der sich in den letzten Wochen mehr als 50.000 Unterstützer:innen beteiligt haben. Einige Hundert Betroffene haben sich außerdem mit ihren persönlichen Erfahrungen an die Initiator:innen der Kampagne gewandt. In dem gemeinsamen Termin im Bundesjustizministerium schilderte eine betroffene Mutter der Ministerin ihre Erlebnisse und appellierte gleichzeitig für mehr Rechte am Arbeitsplatz. Bundesjustizministerin Lambrecht: “Ich setze mich mit Nachdruck für eine familienfreundliche Gesellschaft ein, in der Familie und Beruf gut miteinander vereinbart werden können. Zu guten Rahmenbedingungen für ein gelingendes Familienleben gehört es, dass Eltern für ihre Kinder da sein können und zugleich am Erwerbsleben partizipieren können, ohne deswegen Benachteiligung zu erfahren oder befürchten zu müssen…..Das Anliegen der Petition werden wir sorgfältig prüfen und mit den anderen betroffenen Bundesministerien diskutieren.” Rosa Wetscher, Redaktionsleiterin ELTERN: “Wir übergeben heute an die Bundesfamilien- und Bundesjustizministerin Christine Lambrecht neben den Petitionsstimmen auch Fälle von betroffenen Eltern, die an uns herangetragen wurden; ihr Ministerium ist zuständig für einen besseren rechtlichen Schutz von Eltern. Wir hoffen auf ihre Unterstützung.” Brigitte Huber, Chefredakteurin BRIGITTE: “Wir danken allen, die uns in den letzten Wochen mit ihren Stimmen, Erfahrungen und Solidaritätsbekundungen unterstützt haben. So konnten wir das Thema – die Benachteiligung von Müttern und Vätern – in Deutschland sichtbar machen wie nie zuvor. Gemeinsam schaffen wir einen besseren rechtlichen Schutz für Eltern im Arbeitsleben!” Sandra Runge, Rechtsanwältin und Co-Initiatorin #proparents: “Wir sind überwältigt von der Resonanz, die wir auf unsere Kampagne “Gleiches Recht für Eltern” bekommen haben. Die Hälfte der Unterzeichner:innen unserer Petition gibt an, selbst von Benachteiligung im Job betroffen zu sein, das sind mehr als 25 000 Menschen in diesem Land. Diese Zahlen zeigen, dass wir etwas ändern müssen. Wir fordern deshalb: Elternschaft muss in der nächsten Legislaturperiode als Diskriminierungsmerkmal im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz verankert werden. Der Termin mit Frau Ministerin Lambrecht ist dabei auch vor dem Hintergrund der EU-Vereinbarkeitsrichtlinie ein wichtiger Meilenstein.” Alle Infos auf www.brigitte.de/elternrechte und www.proparentsinitiative.de Pressekontakt: Maike PelikanStellv. Leiterin MarkenkommunikationGruner + Jahr GmbHTel: +49 (0) 40 / 37 03 – 21 57E-Mail: KlaprothKommunikationsmanagerin ELTERNGruner + Jahr GmbHTel.: +49 (040) / 3703 – 5550E-Mail: WenzelCo-Initiatorin #proparentsTel: 0179-4674049E-Mail:

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Gehirnjogging für die PIN: Wenn der Schwan Achterbahn fährt

23.06.2021 – 10:30

EURO Kartensysteme GmbH

Frankfurt/Main (ots) Ein Einkaufsbummel ist endlich wieder möglich. Doch wer kennt das nicht, beim Bezahlen an der Kasse hat man die Geheimzahl für die girocard vergessen. Um sich die PIN wirksam einzuprägen, gibt es eine einfache, hilfreiche Technik. Die linke Gehirnhälfte ist für Zahlen und logisches Denken zuständig, die Rechte für Intuition und Verarbeitung von Bildern. Optimal ist es, wenn beide Gehirnhälfte zusammenarbeiten. Zahlen kann man also am besten im Gedächtnis verankern, indem man sich dazu eine Bildergeschichte ausdenkt. Die Ziffer 2 symbolisiert beispielsweise einen Schwan, die 8 eine Achterbahn, die 7 sind die sieben Zwerge und die Zahl 5 erinnert an fünf Finger an einer Hand. Je absurder die Geschichte, desto besser – dann hat das Gehirn seine wahre Freude. Bei der angenommenen PIN “2875” fährt für die 28 der Schwan Achterbahn, mit dabei sind für die 7 sieben Zwerge, die für die 5 fröhlich mit der Hand winken. Das ist nur ein Beispiel, wie man sich mit ein bisschen Fantasie und Gehirnjogging seine PIN besser merken kann. So hat man sie an der Kasse oder am Geldautomaten immer parat und sie ist vor fremden Zugriff geschützt. Weitere hilfreiche Tipps zum Merken der PIN gibt es auf www.pin-im-sinn.de. Pressekontakt: EURO Kartensysteme GmbHMargit SchneiderTel.: 069/979454558E-Mail: Schwarz & Sprenger GmbHAnja SchneiderTel.: 089/21537887-0E-Mail:

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Weltweiter Protest: Große Resonanz beim Tag gegen Tiertransporte

15.06.2021 – 12:27

Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt

Berlin (ots) Am 14. Juni machten anlässlich des Internationalen Tags gegen Tiertransporte Tierschützer und Tierschützerinnen weltweit auf das Leid von Millionen Tieren auf Tiertransporten aufmerksam. Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt drängt auf ein Verbot von Tiertransporten in Drittländer und fordert darüber hinaus strengere Regeln für innereuropäische Transporte. Gemeinsam mit zahlreichen Tierschutzorganisationen aus der ganzen Welt protestierte die Albert Schweitzer Stiftung am 14. Juni gegen Tiertransporte und forderte die Politik erneut zum Handeln auf. Aufgrund der Pandemie fand der Protest im zweiten Jahr in Folge online statt. Zum Beispiel machten mit dem Hashtag #BanLiveExports Tausende Menschen bei Twitter auf das Leid der Tiere aufmerksam. Jedes Jahr werden Millionen Tiere über Tausende von Kilometern auf dem Land- oder auf dem Seeweg transportiert. Während dieser Transporte leiden die Tiere meist enorm unter Stress, Erschöpfung, Überhitzung, Krankheiten und Verletzungen. Bei vielen dieser Tiere handelt es sich um Schafe und Kälber, die in überfüllten Transportern oder Schiffen ohne genügend Nahrung, Wasser und Platz befördert werden. Im Zielland werden sie häufig unter qualvollen Bedingungen getötet. “Die Verstöße gegen die Tierschutzvorgaben sind mitunter gravierend. Doch selbst wenn sie eingehalten werden: Weder deutsche noch europäische Gesetze schützen die Tiere vor erheblichem und andauerndem Leid”, meint Mahi Klosterhalfen, Präsident der Albert Schweitzer Stiftung. “Es ist höchste Zeit, dass die Politik handelt und insbesondere Langstreckentransporte verbietet. Qualvolle Tiertransporte über tausende Kilometer sind durch nichts zu rechtfertigen.” Besonders bei Transporten auf dem Seeweg sind die Zustände oft katastrophal: 2015 wurden 13.000 Schafe an Bord eines Frachters von Rumänien nach Jordanien transportiert. Im Zielhafen wurde die Einfuhr aus Angst vor Seuchen verweigert, da mehr als 5.000 Tiere bereits gestorben waren – allerdings an Dehydration, Hunger und Erschöpfung. Als das Schiff zwei Wochen später, am 14. Juni, schließlich in Somalia anlegte, waren alle 13.000 Schafe tot. Dass diese Katastrophe kein Einzelfall ist, wurde erst durch den jüngsten Skandal wieder deutlich: Über 2.500 Kälber wurden “notgetötet”, nachdem sie monatelang auf zwei Frachtern im Mittelmeer ausharren mussten. Die Bestimmungsländer Türkei und Libanon hatten sie wegen des Verdachts auf die Blauzungenkrankheit abgewiesen. Den Internationalen Tag gegen Tiertransporte hat die britische Tierschutzorganisation Compassion in World Farming (CIWF) vor einigen Jahren ins Leben gerufen. Der Aktionstag, mit dem jährlich der oben beschriebenen Tragödie am 14. Juni 2015 gedacht wird, soll die Öffentlichkeit auf die grausame Realität von Tiertransporten aufmerksam machen und Druck auf die politischen Entscheidungsträger und Entscheidungsträgerinnen ausüben. Neuseeland und Großbritannien haben bereits gehandelt und ihre Regeln für Tiertransporte verschärft. Jetzt müssen auch Deutschland und die EU nachziehen, fordern die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt und andere. Links – Internationale Aktionsseite: https://stoplivetransport.org
– offener Brief der Albert Schweitzer Stiftung an Bundesministerin Julia Klöckner: https://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/offener-brief-an-ministerin-kloeckner Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt Die Albert Schweitzer Stiftung setzt sich gegen Massentierhaltung und für die vegane Lebensweise ein. Dafür nutzt sie juristische Mittel und wirkt auf wichtige Akteure aus Wirtschaft und Politik ein, um Tierschutzstandards zu erhöhen, den Verbrauch von Tierprodukten zu reduzieren und das pflanzliche Lebensmittelangebot zu verbessern. Interessierten bietet sie fundierte Informationen und zeigt Alternativen auf. Mehr erfahren Sie auf https://albert-schweitzer-stiftung.de. Pressekontakt: Diana von WebelAlbert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt+49 30 400 54

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ŠKODA Design entwirft Trophäe für den ,Most Valuable Player‘ der IIHF Eishockey-WM 2021

07.06.2021 – 15:05 <p class=”customer”> <a class=”story-customer” title=”weiter zum newsroom von Skoda Auto Deutschland GmbH” href=”https://www.presseportal.de/nr/28249″>Skoda Auto Deutschland GmbH</a> </p> <i><a data-category=”citylink-story-view” data-action=”click” data-label=”Citylink in Meldungsansicht” class=”story-city event-trigger” href=”https://www.presseportal.de/regional/Mlad%E1%20Boleslav” title=”News ausMladá Boleslav “>Mladá Boleslav</a> (ots)</i> › Kanadier Andrew Mangiapane im

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Abenteuer Ausland: Was ein Expat in Shanghai und eine Überlebenskünstlerin in der amerikanischen Wildnis berichten

02.06.2021 – 07:00

BDAE GRUPPE

Hamburg (ots) In der Juni-Ausgabe des BDAE-Journals “Leben und Arbeiten im Ausland” berichtet China-Experte Torsten Sollitzer über den Arbeitsalltag in Shanghai und die Besonderheiten der chinesischen Geschäftspraxis anhand seiner Erfahrungen im Bereich des E-Commerce. Von München in die amerikanische Wildnis: Dokumentarfilmerin und Buchautorin Claudia Heuermann erzählt im Interview der aktuellen Ausgabe, wie sie sich den Traum einer Selbstversorger-Farm erfüllte und mit Mann und zwei Kindern in die Catskill Mountains auswanderte. Warum sie trotz vieler Erfolge sieben Jahre später nach Deutschland zurückkehrte und welcher Prozess dieser Entscheidung vorausging, thematisiert sie in dem spannenden persönlichen Gespräch. Informationen zum Thema Abenteuer Ausland Es sind Personen wie diese beiden Auswanderer, die sich beim BDAE auslandskrankenversichern. Das auf langfristige Auslandsversicherungen spezialisierte Unternehmen gibt einmal im Monat das kostenfreie Journal “Leben und Arbeiten im Ausland” heraus, das unter anderem über aktuelle Trends und Entwicklungen im internationalen Gesundheitssystem, in der Flug- und Reisebranche und vieles mehr im Hinblick auf das Abenteuer Ausland informiert. In der Juni-Ausgabe erfahren Leser unter anderem, welche Staaten am meisten in die Gesundheitsversorgung investieren, warum der Corona-Reiseschutz nicht immer so sicher ist wie beworben und in welchen Ländern sich Expats einer umfangreichen Studie zufolge am wohlsten fühlen. Ein weiterer wichtiger Themenblock sind die Service-News rund um internationale Gesundheitsthemen. Über die BDAE Gruppe Die BDAE Gruppe konzentriert sich seit 1995 ausschließlich darauf, Expats, digitale Nomaden und Vielreisende mit Sicherheit ins Ausland zu bringen. Und das spiegelt sich in der breiten Produktpalette wider. Bei den angebotenen Versicherungen handelt es sich um maßgeschneiderte Pakete, die das Ergebnis von 25 Jahren Spezial-Know-how in Sachen Langzeit-Auslandskrankenversicherung darstellen. In den Jahren 2019 und 2020 wurde das Unternehmen überdies vom F.A.Z.-Institut zum besten Spezialversicherer in Deutschland gekürt. Webauftritte www.bdae.com www.versichert-im-ausland.com entsendeberatung.bdae.com /www.bdae-ev.de www.expat-news.com Social-Media-Auftritte Facebook Instagram Youtube LinkedIn Twitter Pressekontakt: Anne-Katrin SchwanitzPresse & MarketingTel.: +49-40-30 68 74-14E-Mail:

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Schwere Hygienemängel in bayerischer Malzfabrik verheimlicht: foodwatch wirft Lebensmittelüberwachung Versagen vor – Staatsregierung muss Behörden zu Transparenz verpflichten

27.05.2021 – 10:29

foodwatch e.V.

Berlin (ots) +++ Bildmaterial unter: www.t1p.de/johann-zeitler +++ Massiver Schimmelbefall an Decken, Wänden und Türen: Die Bayerische Kontrollbehörde für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (KBLV) hat schwere Hygienemängel in der Malzfabrik Johann Zeitler über Monate verschwiegen. Das zeigt ein geheimer Kontrollbericht, den die Verbraucherorganisation foodwatch am Donnerstag öffentlich gemacht hat. Demnach dokumentierten Mitarbeiter der Kontrollbehörde bei einer Betriebsbegehung Anfang Februar 2021 massiven Schimmelbefall in der Fabrik, die nach eigenen Angaben bundesweit 50 Brauereien, darunter auch Augustiner, beliefert. Trotz der schwerwiegenden Mängel verhängte die Behörde jedoch kein Bußgeld und informierte nicht die Öffentlichkeit. Dies ist laut foodwatch ein schweres Versäumnis. “Schimmel, wohin das Auge reicht in einer Malzfabrik für das berühmte Bayerische Bier – ein Hygiene-Skandal der Superlative. Der größere Skandal ist jedoch, dass die Kontrollbehörde die katastrophalen Zustände verschwiegen hat. Die Bayerische Staatsregierung muss Konsequenzen aus dem Fall ziehen und für vollständige Transparenz sorgen: Alle Ergebnisse der Bayerischen Lebensmittelkontrollen müssen künftig veröffentlicht werden”, forderte Oliver Huizinga, Kampagnendirektor bei foodwatch. Behörden sind nach den Vorgaben des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches dazu verpflichtet, bei “nicht unerheblichen” oder “wiederholten” Hygienemängeln die Öffentlichkeit zu unterrichten, sofern ein Bußgeld von “mindestens 350 Euro” zu erwarten ist. Der Fall Zeitler zeige, dass die Behörden die Veröffentlichungspflicht einfach umgehen könnten, indem sie kein Bußgeld verhängen, kritisierte foodwatch. Bayerns Staatsregierung könne das nicht länger hinnehmen und müsse die notwendigen Schlüsse aus dem Behörden-Skandal ziehen: Per Landesgesetz müsse die Staatsregierung dafür sorgen, dass künftig alle Kontrollberichte konsequent veröffentlicht werden. Erfahrungen aus Dänemark, Norwegen oder Wales zeigten, dass Betriebe dadurch einen Anreiz bekämen, sich an die Hygiene-Regeln zu halten, so foodwatch. In Dänemark hat sich nach Einführung eines Transparenz-Systems die Beanstandungsquote in Betrieben halbiert. Die bayerische KBLV erklärte gegenüber dem Bayerischen Rundfunk, dass nach wie Teile des Betriebes gesperrt seien. Das Malz, das sich zum Zeitpunkt der Kontrolle in der Mälzerei befand, durfte nicht in Umlauf gebracht werden. Quellen und weiterführende Informationen: – KBLV-Kontrollbericht inkl. Fotos für die Malzfabrik Johann Zeitler: www.t1p.de/johann-zeitler
– Bayerischer Rundfunk zum Fall Zeitler: https://ots.de/Jz7Tno
– Weiterführende Informationen zu “Smiley-System” am Beispiel Berlin-Pankow: https://ots.de/Afn0c0 Pressekontakt: foodwatch e.V.Dario SarmadiE-Mail: .: +49 (0)170 523 88 11

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Studie belegt: Corona beeinflusst Mobilität von mehr als jedem Zweiten

12.05.2021 – 07:35 <p class=”customer”> <a class=”story-customer” title=”weiter zum newsroom von CLARK” href=”https://www.presseportal.de/nr/139186″>CLARK</a> </p> <i><a data-category=”citylink-story-view” data-action=”click” data-label=”Citylink in Meldungsansicht” class=”story-city event-trigger” href=”https://www.presseportal.de/regional/Frankfurt%20am%20Main” title=”News ausFrankfurt am Main “>Frankfurt am Main</a> (ots)</i> Die anhaltende Corona-Pandemie hat viele Auswirkungen auf das öffentliche

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Unfall oder Diebstahl – wie sind Pedelecs versichert?

05.05.2021 – 11:30 <p class=”customer”> <a class=”story-customer” title=”weiter zum newsroom von HUK-COBURG” href=”https://www.presseportal.de/nr/7239″>HUK-COBURG</a> </p> <i><a data-category=”citylink-story-view” data-action=”click” data-label=”Citylink in Meldungsansicht” class=”story-city event-trigger” href=”https://www.presseportal.de/regional/Coburg” title=”News ausCoburg “>Coburg</a> (ots)</i> Tipps für den Alltag Radfahren liegt voll im Trend. Seitdem die Pandemie uns

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International Justice Mission bezeichnet Abschaltung von Boystown als Erfolg im Kampf gegen sexuelle Online-Ausbeutung von Kindern

04.05.2021 – 12:14

International Justice Mission e.V.

Berlin (ots) Die Menschenrechtsorganisation International Justice Mission Deutschland e.V. (IJM) begrüßt den Ermittlungserfolg, der zur Stilllegung der Plattform “Boystown” geführt hat. Ermittlern in Deutschland ist damit ein wichtiger Schlag gegen die Verbreitung sogenannter “Kinderpornografie” gelungen, also Darstellungen sexuellen Missbrauchs von Kindern. Gleichzeitig fordert IJM aber von der Politik stärkere Initiative im Kampf gegen sexuelle Online-Ausbeutung von Kindern. Dietmar Roller, Vorstandsvorsitzender von IJM, zeigt sich erfreut: “Dass es gelungen ist, durch die internationale Zusammenarbeit der Ermittlungsbehörden, eine Plattform wie “Boystown” abzuschalten, ist ein wichtiger Erfolg. Allerdings verweisen die Ermittlungsergebnisse auf ein schockierendes Ausmaß der sexuellen Ausbeutung von Kindern im Internet. Die immense Zahl der Konsumenten, die wir aktuell in diesem Fall sehen, ist aus unserer Sicht nur die Spitze des Eisbergs. Sie bringt aber der Öffentlichkeit und den Strafverfolgungsbehörden das wahre Ausmaß dieses rücksichtlosen Verbrechens hoffentlich deutlicher vor Augen.” Im Rahmen einer von Deutschland initiierten Taskforce unter der Koordination von Europol hatten sich Behörden in den Niederlanden, Schweden, Australien, den USA und Kanada an den Ermittlungen gegen “Boystown” beteiligt. Wie das Bundeskriminalamt (BKA) mitteilte, hatte die Plattform zuletzt mehr als 400.000 Mitglieder. Damit war sie eine der größten Plattformen im Darknet zum Austausch von Bild- und Videoaufnahmen des sexuellen Missbrauchs von Kindern. Unter den geteilten Darstellungen befanden sich nach Angaben des BKA auch Aufnahmen des schwersten Missbrauchs von Kleinkindern. IJM fordert von der Politik ein tiefergreifendes Vorgehen im Kampf gegen sexuelle Online-Ausbeutung von Kindern. Mit einer entsprechenden Stellungnahme wird IJM, neben weiteren Sachverständigengruppen, wie Amnesty International Deutschland e. V., der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte e. V., oder dem Paritätischen Gesamtverband e. V., in diesem Zusammenhang den 14. Bericht der Bundesregierung über ihre Menschenrechtspolitik bewerten. Dazu findet am 5. Mai 2021 eine öffentliche Anhörung des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe statt. “Wir sehen es als ein wichtiges Signal, dass die Bundesregierung in ihrem Bericht die Verhütung und Bekämpfung von Menschenhandel, wozu auch Formen sexueller Ausbeutung zählen, als zentrale Themen anerkannt hat. Leider vermissen wir hier aber eine kritische Auseinandersetzung mit schnell wachsenden Formen der Ausbeutung in Zeiten einer steigenden Digitalisierung. Dazu zählt z.B., dass präventive Maßnahmen ausgeschöpft werden müssen, die heute technologisch möglich sind, um den sexuellen Missbrauch von Kindern zu verhindern. Gerade wenn es darum geht, Kinder vor schwerster sexueller Online-Ausbeutung zu schützen, sehen wir deswegen langfristige Handlungsbedarfe und notwendige Strategien, auf die die Bundesregierung eingehen muss,” skizziert Roller die Position von IJM. International Justice Mission Deutschland e. V. ist der deutsche Zweig der weltweit agierenden Menschenrechtsorganisation International Justice Mission (IJM), die gemeinsam mit Regierungen und lokalen Behörden Rechtssysteme verbessert, um Gewalt gegen Menschen in Armut zu bekämpfen und ihren Schutz zu garantieren. Weltweit arbeitet IJM an 30 Standorten in 22 Ländern mit über 1.000 Mitarbeitenden. Pressekontakt: Kontakt und Anfragen für Interviews:David Eißler: 030 246 369 013 oder

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ADAC Stiftung verteilt 60.000 Sicherheitswesten an Kindergärten und Kitas / Sichtbarkeit bedeutet mehr Sicherheit / Im Rahmen von “Aufgepasst mit ADACUS” werden Kindereinrichtungen unterstützt

03.05.2021 – 10:10 <p class=”customer”> <a class=”story-customer” title=”weiter zum newsroom von ADAC SE” href=”https://www.presseportal.de/nr/122834″>ADAC SE</a> </p> <i><a data-category=”citylink-story-view” data-action=”click” data-label=”Citylink in Meldungsansicht” class=”story-city event-trigger” href=”https://www.presseportal.de/regional/M%FCnchen” title=”News ausMünchen “>München</a> (ots)</i> In Deutschland kommt alle 20 Minuten ein Kind im Straßenverkehr zu

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Regierungspressekonferenz vom 27. April 2021

Sprecher: StS Seibert, Burger (AA), Gülde (BMG), Helmbold (BMVg), Kall (BMJV), Alter (BMI), Hartmann (BMF), Göpner-Reinecke (BMAS), Eichler (BMWi)Vorsitzender Feldhoff eröffnet die Pressekonferenz und begrüßt StS Seibert sowie die Sprecherinnen und Sprecher der Ministerien.StS Seibert: Der Vorsitzende hat gerade gesagt, die Bundespressekonferenz sei eine regierungsunabhängige Organisation von Journalisten und Journalistinnen. Sie ist ein Ort der Pressefreiheit. Deswegen ist es mir wichtig, gerade auch hier Stellung zu dem zu nehmen, was gestern ganz in der Nähe, in der Nähe des Paul-Löbe-Hauses, also eines Gebäudes des Deutschen Bundestags, geschehen ist. Mehrere Kameraleute und Reporter wurden angegriffen und an ihrer Arbeit und an der Berichterstattung gehindert.Die Bundesregierung verurteilt diesen Angriff. Freie Berichterstattung, Freiheit des Rundfunks und der Presse, das sind in Deutschland grundgesetzlich garantierte Werte. Wer Journalisten angreift, um sie in genau diesen grundgesetzlichen Rechten, die sie haben, zu beeinträchtigen, der stellt sich damit klar außerhalb unseres Rechtsstaats. Journalismus muss in Deutschland ohne Angst ausgeübt werden können. Presseberichterstattung darf nicht erschwert und nicht unmöglich gemacht werden. Deswegen ist ein solcher Angriff wie gestern nicht zu tolerieren. Die Verantwortlichen für den gestrigen Vorfall wurden von der Polizei schnell gestellt. Das ist wichtig und gut.Jetzt komme ich zu den ziemlich vielen Kabinettsthemen.Das erste ist eine wichtige Maßnahme zur Bürokratieerleichterung, die Umsetzung eines der wichtigen Punkte aus unserem 22-Punkte-Paket für Bürokratieerleichterungen, das vor zwei Wochen im Kabinett beschlossen wurde. Die Bundesregierung hat die gesetzlichen Voraussetzungen dafür geschaffen, ein Basisregister für Unternehmensstammdaten in Verbindung mit einer bundeseinheitlichen Wirtschaftsnummer einzuführen. Das Ziel ist es, dass Unternehmen von ihren Berichtspflichten entlastet sind, dass sie ihre Stammdaten nicht mehrfach und immer wieder neu an unterschiedliche Register melden müssen. Das verbesset auch die Qualität der Registerdaten und die Effizienz der Verwaltung, indem nämlich die Register miteinander vernetzt werden.Nach heutiger Planung könnte dieses Basisregister für Unternehmensstammdaten etwa 2024 betriebsreif sein. Das Entlastungspotenzial wird auf einen dreistelligen Millionenbetrag geschätzt.Der Bundeswirtschaftsminister hat dem Kabinett dann die 17. Verordnung zur Änderung der Außenwirtschaftsverordnung vorgelegt, und das Kabinett hat sie beschlossen. Es geht um ausländische Direktinvestitionen in Firmen hier in Deutschland. Auch künftig wird es die Ausnahme sein, dass die Bundesregierung eine ausländische Direktinvestition untersagen muss. Aber die Prüfpraxis zeigt, dass einzelne Investitionen unsere Sicherheitsinteressen durchaus wesentlich beeinträchtigen können. Daher wird das Rechtsinstrument mit Augenmaß gestärkt. Wir fügen die nationale Investitionsprüfung jetzt im Übrigen auch vollkommen in den EU-Rechtsrahmen ein. Insbesondere Investitionen im Falle von Zukunfts- und Hochtechnologiesektoren wie etwa künstlicher Intelligenz, autonomem Fahren, Halbleiter, Optoelektronik oder Quantentechnologie werden eine Meldepflicht auslösen.Das Kabinett hat sich dann mit der Rentenanpassung zum 1. Juli beschäftigt und die entsprechende Verordnung beschlossen. Sie wissen, dass die Grundlage einer Rentenanpassung immer die Lohnentwicklung des Vorjahres ist. Nun sind aufgrund der Pandemie die Löhne im vergangenen Jahr nicht gestiegen, sondern sie sind gesunken. Da wir aber eine gesetzlich verankerte Rentengarantie haben, werden Rentenkürzungen verhindert. Der Rentenwert in Westdeutschland bleibt stabil bei 34,19 Euro. Im Osten steigt der Rentenwert ab dem 1. Juli um 0,72 Prozent von bisher 33,23 Euro auf 33,47 Euro. Die Grundlage dafür ist die sogenannte Ost-West-Rentenangleichung. In diesem Jahr ist der aktuelle Ostrentenwert mindestens so anzupassen, dass er 97,9 Prozent des Westwerts erreicht. Also wird auch in der Coronapandemie an dem Ziel der Vollendung der sozialen Einheit festgehalten.Dann zu einem weiteren wichtigen Beschluss des Kabinetts, dem Deutschen Aufbau- und Resilienzplan: Der Bundesfinanzminister wird dazu, wenn ich es richtig verstehe, später noch eine Pressekonferenz geben. Ich will mich deswegen einigermaßen kurzfassen. Aber es ist ein sehr, sehr wichtiges Projekt. Die Coronakrise ist für Deutschland wie auch für die Europäische Union eine gewaltige Herausforderung. Die europäische Antwort darauf nennt sich „Next Generation EU“. Deren größtes Ausgabeninstrument ist die Aufbau- und Resilienzfazilität in Höhe von 672,5 Milliarden Euro. Damit wurde der Grundstein gelegt, um gemeinsam gestärkt aus der Krise hervorzugehen.Um nun Mittel aus dieser Aufbau- und Resilienzfazilität zu erhalten, müssen die Mitgliedsstaaten ihre eigenen nationalen Aufbau- und Resilienzpläne einreichen. Das hat das Kabinett heute beschlossen. Auf Basis des Entwurfs, den es schon im Dezember gab, wurde in einem sehr intensiven Dialog mit der Europäischen Kommission nun der Plan beschlossen. Er wird bis zum 30. April nach Brüssel übermittelt.Der deutsche Plan setzt die politischen Schwerpunkte, die sich der europäische Plan setzt, in geeignete Maßnahmen für eine wirtschaftliche Erholung und für eine zukunftsfähige Wirtschaft und Gesellschaft um. Im Zentrum stehen Klimaschutz und Digitalisierung. Durch den deutschen Aufbauplan gibt es im Wesentlichen Impulse in sechs Bereichen: Klimapolitik und Energiewende, Digitalisierung der Wirtschaft und der Infrastruktur, Digitalisierung der Bildung, Stärkung der sozialen Teilhabe, Stärkung eines pandemieresilienten Gesundheitssystems und moderne Verwaltung und Abbau von Investitionshemmnissen.Die europäischen Vorgaben – die Klimaquote von mindestens 37 Prozent, die Digitalquote von mindestens 20 Prozent – werden mit 40 Prozent für klimabezogene Ausgaben und mehr als 50 Prozent für Digitalisierungsausgaben klar erfüllt und übertroffen. Es ist also eine ausgewogene Mischung aus Investitionen und Reformen im Einklang mit den europäischen Vorgaben. Konkrete und verbindliche Ziele und Meilensteine unterlegen diese Absicht.Schließlich hat die Migrationsstaatsministerin, Frau Widmann-Mauz, die Stellungnahme der Bundesregierung zum Bericht der Fachkommission „Rahmenbedingungen der Integrationsfähigkeit“ vorgelegt. Er wurde vom Kabinett verabschiedet. Zur Erinnerung: Die unabhängige Kommission hatte den Bericht mit dem damaligen Titel „Gemeinsam die Einwanderungsgesellschaft gestalten“ am 20. Januar der Bundesregierung übergeben und dem Deutschen Bundestag zugeleitet.Die Bundesregierung konzentriert sich in ihrer Stellungnahme auf ausgewählte Aussagen des Berichts. Ich nenne ein paar: Vorschläge zur Einbürgerung, zur Diversität im öffentlichen Dienst, zum Umgang mit Rassismus, zum Spracherwerb, zu frühkindlicher Bildung, zur besonderen Situation von Migrantinnen am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt und zu den aktuellen Entwicklungen infolge der COVID-19-Pandemie. Die Empfehlungen der Fachkommission geben eine Vielzahl von Impulsen für die zukünftige Integrationspolitik. Das reicht also sicherlich weit in die nächste Legislaturperiode hinein.Die Bundesregierung dankt den Mitgliedern der Fachkommission ausdrücklich für ihr Engagement.Frage (zum Angriff auf ein Kamerateam): Herr Seibert, so sehr ich Ihre Erklärung unterstütze und den Vorfall verurteile, möchte ich doch fragen: Warum hört man solch eine Erklärung nicht, wenn Journalisten alternativer Medien attackiert werden?StS Seibert: Erstens einmal weiß ich, weil ich keine eigenen Erkenntnisse habe, nicht, was hinter dem gestrigen Angriff steht. Er fand ein paar hundert Meter von hier entfernt statt. Ich denke, dass das uns alle betreffen sollte.Grundsätzlich gilt das für Angriffe auf Journalisten aus welcher politischen oder vermeintlich politischen Motivation heraus auch immer. Journalisten müssen, wie ich gesagt habe, in Deutschland ohne Angst und ohne Einschüchterung ihre freie Arbeit machen können. Wer auch immer glaubt, er müsste durch brutale Gewalt diese Arbeit unterbinden, der stellt sich außerhalb unseres Rechtsstaats. Das ist es, was gestern einmal mehr deutlich wurde.Zusatzfrage: Ich habe vergangene Woche Ihrer Kollegin Frau Fietz eine Frage über ähnliche Vorfälle am Brandenburger Tor gestellt. Kommt dazu auch noch solch eine Verurteilung?Vorsitzender Feldhoff: Das war keine Frage.Zusatzfrage: Kommt dazu auch noch solch eine Stellungnahme der Bundesregierung?Vorsitzender Feldhoff: Ah, das war die Frage!StS Seibert: Ich habe jetzt sehr grundsätzliche Aussagen darüber gemacht, dass niemand in Deutschland glauben soll, er könne das grundgesetzlich geschützte Recht auf Freiheit der Berichterstattung durch Gewalt aushebeln oder beeinträchtigen.Frage: An das Auswärtige Amt: Die Bundesregierung bereitet Coronahilfen für Indien vor. Können Sie mir etwas zu dem Stand sagen? Einige andere Länder haben das Maßnahmenpaket, das sie planen, bereits verkündet. Wie weit ist die Bundesregierung damit?Burger: Ich kann Ihnen sagen, dass wir seit Ende vergangener Woche mit Hochdruck an einer Unterstützungsmission für Indien arbeiten. Dabei geht es insbesondere um Beatmungsgeräte, eine mobile Sauerstofferzeugungsanlage und Medikamente. Das Auswärtige Amt koordiniert diese Bemühungen innerhalb der Bundesregierung. Das Gesundheitsministerium und das Verteidigungsministerium steuern Material bei. Den Transport übernimmt größtenteils die Bundeswehr.Wir koordinieren unsere Unterstützung zudem im Rahmen des EU-Katastrophenhilfsmechanismus UCPM, auch um Synergien bei Transportmitteln zu nutzen. Nachdem die letzten Details mit der indischen Seite geklärt sind, sollte die erste Lieferung in den nächsten Tagen auf den Weg gebracht werden.Vielleicht können die genannten Ressorts BMG und BMVg zu weiteren Details ergänzen, wenn das von Interesse ist.Gülde: Ich kann Ihnen keine neuen Mitteilungen über den gestrigen Stand hinaus machen.Helmbold: Die Bundeswehr verfügt über mobile Gerätschaften zur Herstellung von Sauerstoff. Herr Burger hat schon angesprochen, dass wir uns auch auf den Lufttransport einrichten. Diese Punkte sind jetzt in Vorbereitung. Insbesondere aufgrund der sehr schwierigen Lage in Indien, hoffen wir natürlich, helfen zu können.Frage: Wird auch Impfstoff geschickt?Gülde: Eine Lieferung von Impfstoff ist derzeit noch nicht vorgesehen, nein.Zusatzfrage: Die internationalen Hilfsorganisationen sagen, das sei das Allerwichtigste. Warum passiert das nicht?Gülde: Wie gesagt, kann ich Ihnen diesbezüglich jetzt keinen Stand mitteilen. Herr Burger hat die Dinge, die wir liefern werden, bereits genannt. Darüber hinaus kann ich Ihnen noch mitteilen, dass wir auch Masken liefern werden. Das ist das, was ich dazu sagen kann.Burger: Ich würde gern ergänzen, dass wir auch in Kontakt mit verschiedenen deutschen Unternehmen stehen, die in der Medizinbranche oder in Branchen, die für die Versorgung von besonderer Bedeutung sind, tätig und teilweise ohnehin auf dem indischen Markt sehr aktiv sind, und uns bemühen, dort, wo dies sinnvoll ist, logistische Flankierung zu leisten.Zum Impfstoff: Es ist, glaube ich, auch wichtig, einfach im Hinterkopf zu haben, dass Indien ja selbst einer der größten Impfstoffproduzenten der Welt ist und insbesondere dort bereits in sehr großem Maßstab der AstraZeneca-Impfstoff produziert wird.Frage: Ich habe eine Frage zu der Verordnung, die ja gestern angekündigt wurde, die sich mit der Aufhebung der Grundrechtseinschränkungen für Geimpfte befassen soll und die das klären soll. Können Sie uns schon Genaueres dazu sagen, Herr Seibert? Wann soll die kommen? Was ist da geplant?StS Seibert: Es gibt seit der gestrigen Pressekonferenz, die ja am Abend stattfand, nun keinen neuen Stand. Das heißt, das war gestern eine ganz wichtige und auch grundlegende Diskussion zwischen Bund und Ländern über dieses Thema, das ja ein sensibles Thema ist, und nun wird die Bundesregierung – konkret das Innenministerium und das Justizministerium – eine solche Verordnung vorlegen. Der Plan ist, sie in der nächsten Woche in das Kabinett zu bringen. Sie muss vom Bundestag und vom Bundesrat gebilligt werden.Frage: Herr Seibert, es gibt ja jetzt breite Kritik an den Ergebnissen oder nicht erbrachten Ergebnissen dieses Impfgipfels. Viele Verbände und Kommunen sagen, sie hätten sich eigentlich gewünscht, dass gestern konkretere Ergebnisse zustande gebracht worden wären. Was sagen Sie zu der breiten Kritik?StS Seibert: Dazu sage ich, dass es wirklich wichtig war, dass wir über dieses Thema – das angesichts der noch relativ geringen Zahl von Menschen, die wirklich schon eine zweite Impfung hatten und komplett geimpft sind, und der sehr vielen Menschen, die sie noch nicht erhalten haben, nicht so einfach zu entscheiden ist – eine solche Diskussion mit den Ländern geführt haben, die ja auch durchaus unterschiedliche Meinungsbilder ergeben hat. Die Bundesregierung wird jetzt aber zügig diese Verordnung vorlegen, sie dem Bundestag und dann auch dem Bundesrat zuleiten. Das ist also ein Thema, mit dem wir uns jetzt mit aller Intensität befassen. Dafür war die gestrige Debatte oder der, sagen wir einmal, gestrige Meinungsaustausch wichtig.Frage: Ich habe eine Frage an das Innen- und das Justizministerium. Gestern wurde auch ein Zeitplan für diese Verordnung genannt. Herr Spahn erwähnte, dass dann am 28. Mai der Bundesrat final zustimmen könnte oder müsste. Ich hätte ganz gerne gewusst, warum das eigentlich so lange dauert und man bei einer Verordnung, die ja kein Gesetz ist, einen Monat lang darüber diskutiert. Vielleicht können Sie uns einfach noch einmal die Schritte bis zu einer finalen Verabschiedung und die Gründe dafür nennen, dass das so kompliziert zu sein scheint.Kall: Ich fange gerne an. – Ich denke, das hat einerseits den Grund, dass der Bundesrat zum nächsten Mal am 28. Mai im Plenum tagen wird. Vorher müsste der Bundestag zustimmen, der im Mai meines Wissens zwei Sitzungswochen hat.Was den Zeitplan der Bundesregierung angeht: Den hat Herr Seibert ja gerade skizziert. Es ist jetzt so, dass die Bundesregierung schon konkrete Eckpunkte für das gestrige Bund-Länder-Gespräch vorgelegt hat. Auf diesen Eckpunkten bauen wir jetzt auf und erarbeiten diese Rechtsverordnung. „Nächster Mittwoch im Kabinett“ ist ja eine sehr konkrete Aussage, was den weiteren Zeitplan der Bundesregierung angeht.Alter: Ich habe gar nichts zu ergänzen. Das Verfahren ist dargestellt worden, und das Bundesinnenministerium begleitet das konstruktiv.Zusatzfrage: Darf ich noch einmal nachfragen? Ich weiß, dass es eigentlich nicht Ihre Ebene betrifft, wenn die Bundesregierung nächste Woche einen Verordnungsentwurf beschließen will. Aber man fragt sich ja doch, warum es dann keine Sondersitzung von Bundestag und Bundesrat geben sollte. Ist also mit der Bundesregierung vereinbart, dass man jetzt diesen langen Zeitraum – immerhin einen Monat – abwarten will, oder würde es die Bundesregierung begrüßen, wenn man diese Verordnung schneller auf den Weg brächte?StS Seibert: Ich denke, den Sitzungsplan und den Zeitplan der beiden Kammern unseres Parlaments sollten wir jetzt von dieser Bank aus nicht beeinflussen, sondern das werden die in ihrer eigenen verfassungsmäßigen Zuständigkeit entscheiden.Die Gespräche mit den Ländern – und die Länder sind, wenn Sie so wollen, der Bundesrat – sind ja gestern sehr intensiv und auch gut gewesen.Zusatzfrage: Hängt das möglicherweise auch damit zusammen, dass man erst eine Mindestquote von voll Geimpften erreicht haben möchte, bevor die Rückgabe von Rechten in Kraft treten kann? Herr Seibert hat nämlich eben darauf hingewiesen, dass wir im Moment bei etwas mehr als 7 Prozent liegen. Gibt es also eine Art Mindestquote, an die die beiden Ministerien denken?Kall: Das ist für uns als Justizministerium nicht das entscheidende Kriterium, weil Freiheitsrechte immer Rechte jedes Einzelnen sind und die Grundfrage ist, welche Freiheitseinschränkungen sich für jeden Einzelnen, der davon betroffen ist, noch rechtfertigen lassen, dies dann eben auf Geimpfte, Genesene und negativ Getestete bezogen.Frage: Ich habe eine Frage, die eigentlich vier anspricht, aber entscheiden Sie selbst, wer antworten möchte. Laut PEI und RKI soll sich die Lage im Herbst entspannen. Es soll weitgehend durchgeimpft werden. Gibt es schon Pläne, wie dann mögliche Sonderrechte wieder abgebaut werden oder wie damit in diesem Fall umgegangen wird? Gibt es Automatismen oder dergleichen?StS Seibert: Was heißt „Sonderrechte abgebaut“? Sie fragten gerade: Gibt es Pläne, Sonderrechte abzubauen. – Ich kann dem jetzt nicht folgen.Zusatzfrage: Nennen Sie es, wie immer Sie möchten. Ich meine einen Wegfall von Einschränkungen, die jetzt geplant sind, beziehungsweise Bevorzugungen von Geimpften. Wie würden Sie es nennen?StS Seibert: Nicht den Abbau von Sonderrechten, aber egal. – Darüber sprechen wir doch. Wir sprechen doch darüber – auch aufgrund der neuen Erkenntnisse des Robert-Koch-Instituts, die es ja so klar gewonnen hatte wie in der Vergangenheit nicht, nämlich darüber, wie sozusagen der Status von Genesenen und zweifach Geimpften ist -, wie damit umzugehen ist. Genau zu diesem Thema wird die Bundesregierung auch auf Basis des gestrigen Gesprächs den Ländern eine Verordnung vorlegen.Die grundsätzliche Aussage: Unsere ganze Politik in Sachen Coronapandemie und gerade auch jetzt die Einführung der bundesweiten Notbremse dienen doch genau dem Ziel, möglichst schnell von den sehr hohen Inzidenzen, die es im Moment gibt, und der gewaltigen Belastung unseres Gesundheitssystems, die es im Moment gibt, herunterzukommen, um in eine Phase zu kommen, in der wir uns Lockerungen beziehungsweise Öffnungen – nennen Sie es eine Rückkehr zu einem normaleren Leben – wieder erlauben können, ohne jeweils das Risiko einzugehen, dass die Inzidenzen mit der Lockerung sofort wieder hochschnellen. Das ist das ganze Ziel unserer Arbeit. Das ist auch das ganze Ziel der jetzt gültigen bundesweiten Notbremse.Zusatz: Aber die Frage war ja eine andere, nämlich ob es konkrete Rückbaupläne oder Automatismen gibt, die dann mögliche Privilegien oder wie auch immer Sie es nennen mögen bei einer entspannten Lage automatisch abbauen.Alter: Vielleicht kann ich noch einmal etwas ergänzen. Wir hatten im Zusammenhang mit dem Gesetz hinsichtlich der Notbremse auch schon einmal verdeutlicht, dass dieses Gesetz im Prinzip einen Automatismus enthält. Die Bundesnotbremse greift dann, wenn eine Sieben-Tage-Inzidenz von 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen erreicht ist. Die Regelungen greifen dann nicht mehr, wenn die Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen nicht mehr erreicht wird. Dann fallen die Beschränkungen, die wir unter dem Begriff der Notbremse des Bundes zusammenfassen, automatisch weg. So ist der Mechanismus. Sie werden anhand des Infektionsgeschehens, das wir in den Landkreisen erkennen, nivelliert.Frage: Herr Seibert, in Portugal gab es gestern keinen einzigen Corona-Todesfall mehr. Sie werden wissen, dass Portugal eine Art No-COVID-Strategie gefahren hat, also eine mit einem harten Lockdown. Das scheint funktioniert zu haben. Wird sich die Bundesregierung an dem portugiesischen Modell ein Beispiel nehmen? Sie fahren ja eine andere Strategie.StS Seibert: Erst einmal freut uns das sehr für Portugal. Sie wissen, dass Portugal in einer extrem schwierigen Situation war. Es war so weit, dass die Bundeswehr in Portugal – ich glaube, auch mit einer gewissen Dankbarkeit angenommene – Hilfe geleistet hat, weil die Situation auf den Intensivstationen verzweifelt war. Portugal hatte eine extrem hohe Inzidenz, hat dann wie andere Länder, die eine so hohe Inzidenz hatten, sehr konsequente Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen, Ausgangssperren etc. vollzogen und hat damit – das freut uns wirklich – auch Erfolg gehabt.Unsere Politik tragen wir hier dreimal die Woche vor. Wir haben jetzt die bundesweite Notbremse mit sehr belastenden und harten Einschränkungen, und wir hoffen, dass sie – auch zusammen mit dem Fortschritt beim Impfen und dem Ausbau der Testmöglichkeiten, aber das gilt gerade für die Kontaktbeschränkungen; wenn Sie so wollen, also so, wie es auch Portugal erlebt hat – hoffentlich tatsächlich innerhalb absehbarer Zeit zu sehr viel niedrigeren Inzidenzen führen wird.Zusatz: Aber Portugal hatte ja keine Notbremsinzidenzwerte von 100 oder 200 festgelegt, sondern man hat ganz klar gesagt, der Wert müsse bei unter 30 oder unter 10 liegen. Das ist ja eine ganz andere Strategie, Herr Seibert.StS Seibert: Ich sehe jetzt nicht sehr viel Sinn darin, zwei Länder einfach so nebeneinander zu halten, – – –Zuruf: Warum?StS Seibert: Portugal hatte eine vielfach höhere Inzidenz. Portugal ist ein im Vergleich zu Deutschland etwas Kleineres Land und liegt nicht in der Mitte Europas, sondern am Rande Europas. Dort stellen sich andere Probleme dar. Deswegen, glaube ich, muss jedes Land sowohl von den Erfahrungen anderer lernen als auch seine eigene Lage analysieren. Die Bundesregierung ist überzeugt, dass wir mit dem, was wir jetzt mit Bund und Ländern ausgehandelt haben, von Bundestag und Bundesrat beschlossen, einen guten Weg gehen.Frage: Die USA haben angekündigt, 60 Millionen Dosen des AstraZeneca-Impfstoffs an andere Länder abzugeben. Plant Deutschland, Teile seines AstraZeneca-Impfstoffs, der ja auch nicht so gerne genutzt wird, abzugeben? Wenn ja, wieviel?Gülde: Zurzeit haben wir keine Hinweise darauf, dass der AstraZeneca-Impfstoff nicht genutzt wird, ganz im Gegenteil. Die Reserven – darauf hat Herr Minister Spahn in den vergangenen Tagen ja häufiger hingewiesen – in den Lagern und in den Impfzentren sind abgeschmolzen. Insofern kann ich Ihnen jetzt keine Lieferungen ins Ausland ankündigen.Frage: Herr Gülde, dann frage ich andersherum: Würde sich die Bundesregierung denn bemühen, Impfstoff aus den USA, der dort nicht verwendet wird, zu erhalten? Es gibt nämlich immer wieder Berichte über Lieferschwierigkeiten von AstraZeneca. Wenn dort jetzt größere Bestände verfügbar sind, bemüht sich die Bundesregierung darum?Damit zusammenhängend frage ich: Wie beurteilen Sie die Klage der EU-Kommission gegen das Unternehmen?Gülde: Wenn es solche Angebote seitens der USA gibt, die an Deutschland gerichtet werden, kann ich gerne etwas dazu sagen. Mir sind solche direkten Angebote an Deutschland nicht bekannt, und insofern kann ich darüber jetzt auch keine Auskunft geben.StS Seibert: Ich kann hier natürlich nicht für die USA sprechen, aber ich meine mich zu erinnern, vor einiger Zeit gelesen zu haben, dass die USA dabei insbesondere an Mexiko und Kanada denken, ihre direkten Nachbarn.Frage: Herr Gülde, Herr Seibert, wenn spätestens Anfang Juni die Impfpriorisierung beendet wird, kommt es umso mehr auf die Impfbereitschaft der Bevölkerung an. Wie würden Sie diese denn aktuell einschätzen? Wie könnte sie aus Ihrer Sicht verbessert werden?Gülde: Zunächst einmal haben wir immer gesagt: Die Impfpriorisierung kann im Juni aufgehoben werden. Wir haben nicht von „Anfang Juni“, sondern von „im Juni“ gesprochen. Der genaue Zeitpunkt hängt natürlich vom Fortgang der aktuellen Impfkampagne ab und auch davon, wie wir mit der dritten Kategorisierung in der Impfkampagne durchkommen. Wie gesagt, das Thema Priorisierung hat durchaus seine Berechtigung.Was die Bereitschaft zur Impfung anbelangt, so gibt es dazu Studien – beispielsweise der Universität Erfurt -, die gezeigt haben, dass die Impfbereitschaft zunehmend steigt. Anfang Dezember hatten wir einen Tiefstand. Seither sehen wir eine kontinuierliche Steigerung der Impfbereitschaft. Nichtsdestotrotz – darauf haben wir auch immer wieder aufmerksam gemacht – haben wir eine mehrgeteilte Kampagne, mit der wir zum Impfen aufrufen. Es bleibt natürlich immer wieder der Aufruf: Das Impfen schützt vor einem schweren Krankheitsverlauf von COVID. Das ist, denke ich, auch das beste Argument, sich impfen zu lassen.StS Seibert: Im Laufe der Zeit und im Verlauf der Impfkampagne werden immer neue Bevölkerungsgruppen angesprochen oder kommen für eine Impfung infrage. Das waren zunächst einmal die ganz Alten. Wir nähern uns jetzt der Prioritätsgruppe 3, mit der bereits begonnen wurde, und dann kommen natürlich irgendwann auch die vielen jungen Menschen hier im Lande. Natürlich muss eine Impfkampagne, muss der Appell, den die Bundesregierung macht, immer auch auf diese neuen Zielgruppen eingehen, die dann in den Fokus kommen.Es wird dabei aber immer um die gleichen Grundsätze gehen: um größtmögliche Transparenz, um sachliche Informationen und auch darum, auch auf skeptische Fragen einzugehen. Das haben wir bisher gemacht – das BMG ist dabei wirklich ganz vorne, und das Bundespresseamt bemüht sich auch mit seinen Mitteln -, und das werden wir auch weiterhin tun.Zusatzfrage: Herr Gülde, warum werden die Betriebsärzte erst ab Juni mit einbezogen? Viele Unternehmen bereiten sich schon vor. Es gibt auch Modellprojekte. Viele Experten sagen, dass das Impfen gerade über die Betriebsärzte ein entscheidender Hebel ist. Warum werden die Betriebsärzte erst ab Juni einbezogen? Liegt das daran, dass es bis dahin zu wenige Impfdosen gibt?Gülde: Ja, so ist es. Das liegt an der Impfstoffmenge.Frage: Wie wird sichergestellt, dass die Gelder aus dem EU-Wiederaufbauplan tatsächlich zu Mehrausgaben in Sachen Klima und Digitalisierung führen und nicht bloß schon geplante Ausgaben auf den EU-Topf umwälzen? Wann plant die Bundesregierung, Details ihres Plans zu veröffentlichen?Hartmann: Danke für die Frage. – Ich kann nur auf die Pressekonferenz verweisen, die Herr Scholz gleich mit Herrn Le Maire durchführen wird. Ich will nichts vorwegnehmen.Frage: Meine Frage bezieht sich auf den Arbeitsplatz und richtet sich an das BMAS. Gegebenenfalls kann Herr Seibert auch antworten, weil das BMAS die letzten Male nicht geantwortet hat. Es steht immer noch die Frage im Raum, warum es keine FFP2-Maskenpflicht am Arbeitsplatz gibt.Göpner-Reinecke: Das Ziel aller Maßnahmen, die zurzeit auch im Arbeitsschutz laufen, ist es immer – das ist ja hier oft genug betont worden -, die Beschäftigten zu schützen. Für unseren Bereich ist das speziell der Arbeitsplatz. Wie meine Kollegin in der letzten Woche richtig ausgeführt hat, ist die Arbeitsschutzverordnung ein Gesamtpaket aus Maßnahmen – sowohl technisch als auch organisatorisch.Dazu gehören neben dem Homeoffice und den Testangeboten das Lüften, die Handhygiene, Abtrennungen zwischen anwesenden Beschäftigten, aber auch das Tragen von medizinischen Schutzmasken. Die Unternehmen entscheiden aber immer vor Ort und individuell auf ihre Bedingungen angepasst, welche dieser Maßnahmen sie ergreifen. Sie müssen das in einer Gefährdungsbeurteilung zusammentragen, auf deren Grundlage ein Hygienekonzept festgelegt und natürlich auch umgesetzt wird.Wenn diese Gefährdungsbeurteilung ergibt, dass medizinische Masken einen nicht ausreichenden Schutz bieten, muss der Arbeitgeber auch FFP2-Masken bereitstellen. Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn Beschäftigte zum Beispiel durch einen erhöhten Ausstoß von Aerosolen gefährdet sind oder wenn sie Kontakt zu Personen haben, die keine Masken tragen müssen.Zusatzfrage: Ich wollte aber wissen, warum es am Arbeitsplatz keine Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske gibt.Wie bewerten Sie einen Arbeitgeber wie Amazon, der, wie „Panorama“ berichtet, in Deutschland an einzelnen Standorten den Mitarbeitern verbietet, FFP2-Masken zu tragen? Das hat den Hintergrund, dass aufgrund der Arbeitsschutzverordnung extra Pausen gewährt werden müssten. Das will der Arbeitgeber halt nicht leisten.Erstens. Warum keine Pflicht? Zweitens. Wie bewerten Sie das Amazon-Verbot?Göpner-Reinecke: Die Ausführungen zum Arbeitsschutz habe ich, glaube ich, ausführlich getroffen und darin auch festgehalten, dass durchaus FFP2-Masken vorgeschrieben sein können, wenn die Gefährdungsbeurteilung dies ergibt.Zu dem Punkt Amazon kann ich hier keine Stellung nehmen. Wir nehmen ja generell keine Stellung zu einzelnen Unternehmen.Frage: Direkt eine Frage zu den FFP2-Masken. Ich glaube, Herr Gülde wäre der richtige Ansprechpartner. Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene hat eine massive Skepsis, was die Massenanwendung von FFP2-Masken angeht. Ich will das nicht ausführen. Sie sagt: Die unterschiedlichen Typen müssen geschult werden. Was den Alltagsgebrauch angeht, gibt es Skepsis. Ohne die richtige Anwendung seien sie nicht sicherer als chirurgische Masken. Gerade im Hinblick auf die Frage von dem Kollegen: Was haben Sie für Erkenntnisse? Wie schätzen Sie das ein? – Vielen Dank.Gülde: Sie wissen, dass auf unseren Websiten – unter anderem zusammengegencorona.de – eine sehr ausführliche Beschreibung steht, wie FFP2-Masken und OP-Masken richtig anzuwenden sind. Natürlich ist es wichtig, auf den richtigen Sitz zu achten und auch darauf, dass nicht auf die Maske selbst gefasst wird, sondern nur an die Ränder. Wenn eine Maske richtig angewendet wird und richtig sitzt, hilft sie auch.StS Seibert: Man sieht aber doch sehr, sehr viele Menschen im Alltag, die das schaffen.Zusatzfrage: Ich sehe umgekehrt viele, bei denen sie schlecht sitzt. Haben Sie diesbezüglich Erkenntnisse? Gibt es Untersuchungen, wie sicher die Anwendung in der Praxis funktioniert? – Vielen Dank.Gülde: Mir liegen keine Studienergebnisse zu der Frage vor, wie viele Menschen die Maske richtig aufsetzen und anwenden können.Frage: Eine Frage an das BMAS. Warum gelten die AHA-Regeln nicht am Arbeitsplatz? Dort gilt ja entweder Abstand oder das Tragen einer Maske.Göpner-Reinecke: Nein, das ist nicht korrekt. Alle Maßnahmen, die in der Arbeitsschutzverordnung vorgegeben sind, stehen dem Arbeitgeber zur Verfügung. Er wählt daraus die aus, die den höchstmöglichen Schutz vor Infektionen sicherstellen. Ich weiß jetzt nicht, worauf Sie anspielen. Es steht in der Arbeitsschutzverordnung nicht, dass die eine Maßnahme die andere ausschließt, sondern diese Maßnahmen stehen zur Verfügung und können, wie gesagt, als Gesamtpaket genutzt werden.Zusatzfrage: Sie haben ja gerade gesagt, dass der Arbeitgeber das entscheiden kann. Die Arbeitgeber entscheiden entweder Maske oder Abstand. Es hat beides zu gelten. Das sind ja die AHA-Regeln für alle Menschen in Deutschland.Göpner-Reinecke: Ich kann hier ja jetzt nur allgemein sprechen. Die Umsetzung der Arbeitsschutzverordnung wird kontrolliert. Dabei kontrollieren die Arbeitsschutzkontrollbehörden der Länder und natürlich auch die Unfallversicherungsträger, welche Maßnahmen eingehalten werden und ob diese in ihrer Gesamtsumme den Vorgaben entsprechen. Sollte das nicht der Fall sein, wird das auch sanktioniert.StS Seibert: Ich glaube auch, dass Sie, wenn ich das so sagen darf, ein bisschen was falsch verstehen. Natürlich wäre es ideal, wenn die Menschen sowohl die Maske trügen als auch grundsätzlich und immer den Abstand einhielten. Es gibt aber natürlich Situationen – sonst könnte kaum ein Arzt oder kaum eine Krankenschwester arbeiten -, wo der Abstand natürlich nicht ganz einzuhalten ist. Genau da haben dann die FFP2-Masken beziehungsweise die Masken, die im medizinischen Bereich getragen werden und oft noch besser sind, ihre große Sicherheitswirkung.Zusatzfrage: Es geht aber mehr um Betriebe und Büros und nicht um Arztpraxen, Herr Seibert. Da wird das immer wieder berichtet.StS Seibert: Da sollte sich jeder an alles halten. Richtig.Zusatzfrage: Es gab letzte Woche eine Statistik, dass Arbeitsschutzkontrollmaßnahmen im Schnitt pro Betrieb nur alle 25 Jahre stattfinden, weil es zu wenige Leute dafür gibt. Können Sie die bestätigen?Göpner-Reinecke: Ich kann jetzt keine einzelnen statistischen Zahlen bewerten. Grundsätzlich ist es so, dass die Arbeitsschutzkontrollbehörden ihre Kontrollen danach ausrichten, wo es zum einen Berichte gibt, dass es dort ein Manko gibt und geprüft werden muss. Zum anderen richten sie ihr Augenmerk natürlich auch auf Branchen und Bereiche, die besonders kritisch sind.Diese Zahl, die Sie erwähnt haben, ist eine statistische Zahl und spiegelt insofern nicht den Einzelfall wider.Frage: Das Kabinett sollte vom BMG heute den Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes und anderen Gesetze vorgelegt bekommen. Was ist damit passiert? Ist das aufgeschoben worden?Gülde: Zum genauen Zeitplan kann ich Ihnen jetzt leider nichts sagen.Frage: Kurz zu unserem gestrigen Disput. Sie haben ja gesagt, das Gesundheitsministerium hat die wissenschaftlichen Studien für die Nachweise der Nützlichkeit einer nächtlichen Ausgangssperre. Ich habe recherchiert. Auf Ihrer Seite gibt es insgesamt drei Links zu wissenschaftlichen Studien. Sie nennen die auch „wissenschaftliche Studien“. Es sind aber alles nicht Peer-Review-Studien, also keine kontrollierten Studien. Wissenschaftler sagen, das sei unsolide, wenn man sie als wissenschaftlich ausgibt. Wie stehen Sie dazu?Gülde: Sie haben gestern die Behauptung aufgestellt, es gebe keine Studiengrundlage für nächtliche Ausgangssperren. Dem habe ich widersprochen und habe auch auf die Studienlage dazu hingewiesen. Darüber hinaus habe ich jetzt keine weiteren Erkenntnisse und gehe jetzt auch mit Ihnen nicht die Einzelstudien durch.Wenn Sie methodische Mängel dieser Studien festgestellt haben, steht es Ihnen selbstverständlich frei, die Autorinnen und Autoren darauf hinzuweisen. Aber zu diesen Einzelfragen kann ich mich jetzt nicht einlassen. Sie hatten gestern nach diesen Studien gefragt, und ich habe Ihnen diese genannt.Zusatzfrage: Ich habe die Aussage von mir nicht so in Erinnerung, wie Sie sie gesagt haben. Wir müssten nachlesen, ob das so stimmt.Aber die konkrete Frage ist: Warum geben Sie wissenschaftliche Studien als wissenschaftliche Studien aus, die nicht peer-reviewed sind und damit nicht den Ansprüchen einer wissenschaftlichen Studie genügen? – Danke.Gülde: Ich habe meinen Ausführungen jetzt gar nichts weiter hinzuzufügen. Grundsätzlich ist es so: Wir sehen den Nutzen und den Zweck nicht pharmazeutischer Intervention – den sehen wir seit einem Jahr. Das ist das Maskentragen, das ist das Beschränken von Kontakten, das ist das Abstandsgebot, das sind die Hygienemaßnahmen. Das sind alles Dinge, die sich auch in den Zahlen widerspiegeln.Darüber hinaus: Ja, auch nächtliche Ausgangsbeschränkungen haben einen Effekt, sie sollen nämlich Kontakte vermindern. Das ist das, was wir damit bezwecken. Auf die Studienlage dazu habe ich gestern hingewiesen.Frage: Die Insolvenzantragspflicht für Unternehmen ist ja bis Ende April ausgesetzt, und zwar für Unternehmen, die noch weiter auf Hilfen warten. Wie ist da jetzt der Stand? Wird diese Regelung doch noch einmal verlängert oder läuft diese Regelung Ende April aus?Kall: Dazu habe ich mich hier gestern ja schon geäußert; da gibt es seit gestern keinen neuen Stand. Im Moment ist eine Verlängerung über den 30. April hinaus jedenfalls von uns nicht geplant. Dazu laufen aber noch weitere Gespräche.Frage: Die Kanzlerin hat am Montag vorgerechnet, dass die Inzidenzen während einer Übergangsphase deutlich höher sein können als sie aussehen, weil sie nur die Menschen betreffen, die noch nicht geimpft wurden. Soll das vom RKI entsprechend wiedergegeben werden? Wird sich das auch auf die Notbremse auswirken?Gülde: Das müsste ich gegebenenfalls nachreichen.Frage: Herr Seibert, ich habe eine Frage zu dem Beratergremium der Bundeskanzlerin – das war ja schon öfter Thema. Hat sich das geändert? Kommt das Gremium noch regelmäßig zusammen? Lässt sich die Bundeskanzlerin weiterhin regelmäßig beraten?StS Seibert: Wir haben das tatsächlich schon vielfach besprochen. Es war der Bundesregierung immer wichtig, dass die Maßnahmen – die oft auch sehr belastenden Maßnahmen -, die wir für die Pandemiebekämpfung beschließen, fundiert und gut begründet sind. Deswegen gibt es ganz engen Austausch mit unterschiedlichsten Experten. Sie sprechen jetzt von „dem Beratergremium“ – das gibt es in dem Sinne nicht, sondern es gibt Beratungen, und zwar nicht nur auf der Ebene der Bundeskanzlerin, sondern natürlich auch bei den zuständigen Ministern, je nach Ressort, mit ganz unterschiedlichen Experten und Expertinnen. Das können Virologen und Epidemiologen sein; das können Mathematiker und Mobilitätsforscher sein; das sind Menschen aus den Sozialwissenschaften, wenn es zum Beispiel um die Auswirkungen auf Kinder oder auf Familien geht. Dieses Einholen von wissenschaftlichen Informationen, wissenschaftlicher Kenntnis, wird sich auch weiter fortsetzen, ja.Zusatzfrage: Wie oft kommt die Kanzlerin mit verschiedenen Experten zusammen?StS Seibert: Da kann ich Ihnen jetzt nicht sagen „einmal die Woche“ oder „dreimal im Monat“; denn eigentlich gibt es immer wieder einen Austausch. Es gibt ja auch schriftliche Ausarbeitungen von Wissenschaftlern, und wenn die Bundeskanzlerin die liest oder die Minister und Ministerinnen die lesen, dann ist das auch ein Zurkenntnisnehmen von wissenschaftlicher Arbeit und vom Forschungsstand.Ich kann Ihnen das so also nicht benennen, aber es ist von Anfang an in dieser Pandemie so gewesen, dass es einen engen Kontakt mit der Wissenschaft in ihrer gesamten Breite gab und auch weiter geben wird, weil es uns wichtig ist, dass Entscheidungen, die wir treffen und die die Bevölkerung, die Bürgerinnen und Bürger, in ihrem täglichen Leben zum Teil ja schwer belasten, auch wissenschaftlich fundiert sind.Frage: Eine Frage zum Terminkalender für kommende Woche: Die Regierungschefs der EU wurden ja zu einem Sozialgipfel in Porto eingeladen. Ist schon in Planung, wie die Bundesregierung sich da beteiligen wird?StS Seibert: Die Termine der kommenden Woche werde ich, wie üblich, am Freitag hier ankündigen. Dazu gibt es Gespräche, auch mit den europäischen Partnern.Frage: Herr Seibert, morgen sind ja die deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen. Sind da konkrete Beschlüsse geplant, und wenn ja, in welchen Bereichen – beispielsweise Marktzugang für deutsche Firmen etc.? Wird es im Anschluss eine Pressekonferenz der Bundeskanzlerin geben?StS Seibert: Ich glaube, ich habe meinen schönen Zettel zu diesem Thema heute nicht dabei; das ist natürlich schade. Ich kann Ihnen aber sagen: Ich hatte gestern ja vorgetragen, dass es das erste Mal ist, dass Regierungskonsultationen in einem digitalen Format stattfinden. Es wird ein Plenum geben, es wird die bilateralen Gespräche der Ministerinnen und Minister mit ihren chinesischen Counterparts geben, es wird das Gespräch der Bundeskanzlerin mit dem Ministerpräsidenten geben. Wir werden die Eröffnungsstatements beider Seiten, also der Bundeskanzlerin und von Ministerpräsident Li Keqiang, veröffentlichen. Eine Pressekonferenz ist in diesem Jahr, in dem das ganze digital durchgeführt wird, nicht vorgesehen.Weil Sie danach fragten, was es an konkreten Abschlüssen oder Beschlüssen im Bericht der wirtschaftlichen Zusammenarbeit, auch der Unternehmenszusammenarbeit, gibt: Da muss ich Sie auf morgen vertrösten.Frage: Aus welchem Grund gibt es keine Pressekonferenz? Sie haben jetzt nur „digital“ erwähnt, aber es gibt ja durchaus auch Formate, in denen die Kanzlerin digitale Pressekonferenzen macht. Warum ist das also diesmal nicht vorgesehen? Der Kanzlerin war das ja normalerweise auch in den Kontakten zu China immer sehr wichtig.Können Sie uns sagen, welche Minister teilnehmen? Nimmt das gesamte Kabinett teil oder nehmen nur einzelne teil?StS Seibert: Auf deutscher Seite sind es nach dem Stand der Planungen neben der Bundeskanzlerin der Außenminister, die Justizministerin, der Vizekanzler und Finanzminister, der Wirtschaftsminister, der Verkehrsminister, die Bildungsministerin, der Gesundheitsminister, die Ernährungs- und Landwirtschaftsministerin, der Arbeits- und Sozialminister und der Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit. Die Umweltministerin wird durch Staatssekretär Flasbarth vertreten. Es ist also das Kabinett, kann man so sagen – ich habe jetzt vielleicht jemanden vergessen, aber es ist ein Großteil des Kabinetts vertreten.Zur Frage der Pressekonferenz: Das wird ja jedes Mal neu entschieden. Es hat auch schon andere Regierungskonsultationen gegeben, beispielsweise mit Indien, bei denen es keine Pressekonferenz gab. Dieses Mal hat man sich auf diese Form geeinigt. Das ist keine Aussage darüber, wie es beim nächsten Mal wäre – wo wir dann hoffentlich auch wieder in der Lage sind, sozusagen beieinander zu sitzen.Zusatzfrage: Es gibt die Vermutung, dass es damit zusammenhängen könnte, dass es neben dem Wunsch nach gemeinsamen Projekten auch sehr viele Differenzen mit China gibt, und dass das der Grund sein könnte, warum keine Pressekonferenz gewünscht ist. Was sagen Sie dazu?StS Seibert: Diese Vermutung kommentiere ich nicht. Wir haben immer gesagt: Es wird um die gesamte Breite der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit gehen. Ich habe dazu hier am Montag ja gesprochen und gesagt, dass es neben konkreten gemeinsamen Interessen und dem konkreten Wunsch, bei gemeinsamen Projekten auch voranzukommen, im deutsch-chinesischen Verhältnis natürlich auch Meinungsunterschiede gibt, die mit den unterschiedlichen Gesellschaftssystemen zusammenhängen.Frage: Zu Israel und Palästina an das Auswärtige Amt: Human Rights Watch hat heute einen 213 Seiten dicken Report veröffentlicht, in dem es um die Behandlung der Palästinenser durch die Israelis geht. Human Rights Watch stellt fest, israelische Behörden würden Verbrechen gegen die Menschlichkeit, nämlich Apartheid und Verfolgung, begehen. Der Report von Human Rights Watch basiert auf israelischen Regierungsrichtlinien, die israelischen Juden die Dominanz über Palästinenser in Israel selbst und den Besatzungszonen garantieren sollen. Wie bewerten Sie diesen Bericht? Haben Sie ähnliche Funde gemacht?Burger: Es tut mir leid, zu diesem Bericht liegt mir noch keine Einschätzung vor. Wenn wir da etwas nachzureichen haben, werde ich das gerne tun.Zusatzfrage: Hat die Bundesregierung, hat die Botschaft in Israel oder vor Ort in Ramallah schon Verbrechen gegen die Menschlichkeit beziehungsweise Apartheid und Verfolgung festgestellt?Burger: Das sind rechtliche Wertungen, zu denen ich mich hier an dieser Stelle nicht einlassen werde.Frage: An Herrn Seibert oder an das Justizministerium: In Weimar gab es gestern eine Durchsuchungsaktion; Haus, Auto und Wohnung eines Richters, der ein Urteil gegen Masken- und Testpflicht an Schulen gefällt hat, wurde durchsucht. Kritiker sagen, sie sähen da eine Gefährdung der Unabhängigkeit der Justiz. Haben Sie diese Vorgänge im Fokus?Kall: Wie Sie wissen, kommentieren wir einzelne Ermittlungsverfahren von Staatsanwaltschaften beziehungsweise gerichtliche Verfahren als Bundesjustizministerium grundsätzlich nicht. Wir achten die Unabhängigkeit der Justiz.Vielleicht noch ein redaktioneller Hinweis: Sie können sich auch anschauen, wie andere Gerichte, insbesondere die Verwaltungsgerichte, in diesem Fall entschieden haben.Zusatz: Herr Kall, das war aber nicht meine Frage. Meine Frage war, ob Sie es im Fokus haben.Kall: Wie gesagt, wir kommentieren staatsanwaltschaftliche Ermittlungsverfahren nicht.Frage: Wenn Justiz gegen Justiz vorgeht, dann ist doch die Justizfreiheit garantiert, oder?Kall: Sie haben recht mit Ihrer Formulierung: Justiz gegen Justiz, in dem Fall wegen Rechtsbeugung. Dort gehören solche Verfahren hin. Das hat die Bundesregierung nicht zu kommentieren.Zusatzfrage: Es ist doch quasi auch ein Ausdruck der Justizfreiheit, wenn so etwas passiert?Kall: Das ist Ihre Interpretation. Wie gesagt, das haben wir gerade aus Respekt vor der Unabhängigkeit der Justiz von hier aus nicht zu kommentieren.Frage: An das BMWi: Aus Sicht von Verlegerverbänden ist die Presseförderung für diese Legislaturperiode gescheitert. Das habe das BMWi den Verbänden mitgeteilt. Was können Sie zu dem Thema Presseförderung sagen?Eichler: Dazu kann ich im Moment nichts weiter ergänzen.Zusatzfrage: Das heißt, Sie bestätigen, dass das Thema Presseförderung gescheitert ist?Eichler: Nein, das kann ich nicht bestätigen. Ich kann im Moment nur über den aktuellen Stand hinaus nichts sagen. Ich kann das aber gerne nachreichen.Frage: An das BMI als Sportministerium: Herr Alter, der DFB-Präsident Fritz Keller hat seinen Vize Rainer Koch mit dem Nazirichter Freisler verglichen. Wie bewerten Sie diese Äußerung? Halten Sie das für einen Sportfunktionär für angebracht?Alter: Ich bitte um Verständnis, dass wir an dieser Stelle wie üblich auch einzelne Fälle nicht bewerten. Wir haben aber zu dem Thema als solches eine ganz klare Position. Das BMI ist der Überzeugung, dass Nazivergleiche deplatziert und taktlos sind. Solche Vergleiche bergen immer die Gefahr, dass das NS-Unrecht verharmlost wird, und sie sind daher zu missbilligen. Der Nationalsozialismus ist für Millionen Tote und für unendliches Leid verantwortlich, und dessen muss sich jeder stets bewusst sein und sich entsprechend verhalten.Frage: Wie bewertet das Sportministerium eigentlich an sich das Chaos im DFB? Da findet ja ein krasser Führungskampf statt – da kann ja nicht einmal die CDU mithalten.Alter: Wir haben keine Veranlassung, die internen Prozessabläufe des DFB zu bewerten. Wir haben erstens keine detaillierte Kenntnis über die Gespräche, die intern laufen, und würden das zweitens auch nicht öffentlich kommentieren wollen.

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Gefühl von Freiheit: Manuel Neuer und Angelique Kerber schwärmen im Magazin Karl vom Radfahren

21.04.2021 – 10:51 <p class=”customer”> <a class=”story-customer” title=”weiter zum newsroom von Motor Presse Stuttgart” href=”https://www.presseportal.de/nr/22036″>Motor Presse Stuttgart</a> </p> <i><a data-category=”citylink-story-view” data-action=”click” data-label=”Citylink in Meldungsansicht” class=”story-city event-trigger” href=”https://www.presseportal.de/regional/Stuttgart” title=”News ausStuttgart “>Stuttgart</a> (ots)</i> Mit oder ohne E-Motor, viel oder wenig Unterstützung? Hauptsache

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TÜV Rheinland: Fahrradsitze und -anhänger müssen zur Größe von Kind und Fahrrad passen / Vor dem Start Größen- und Gewichtsangaben checken / Stabilen Fahrradständer anschaffen / Helm und Gurt anlegen

20.04.2021 – 10:00 <p class=”customer”> <a class=”story-customer” title=”weiter zum newsroom von TÜV Rheinland AG” href=”https://www.presseportal.de/nr/31385″>TÜV Rheinland AG</a> </p> <i><a data-category=”citylink-story-view” data-action=”click” data-label=”Citylink in Meldungsansicht” class=”story-city event-trigger” href=”https://www.presseportal.de/regional/K%F6ln” title=”News ausKöln “>Köln</a> (ots)</i> Kleine Kinder sind gerne Co-Piloten bei Fahrradfahrten der Eltern:

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Als Tandem unterwegs: Fahrrad-Lifestyle-Magazin Karl erscheint mit JobRad-Spezial

20.04.2021 – 09:16 <p class=”customer”> <a class=”story-customer” title=”weiter zum newsroom von Motor Presse Stuttgart, KARL” href=”https://www.presseportal.de/nr/133395″>Motor Presse Stuttgart, KARL</a> </p> <i><a data-category=”citylink-story-view” data-action=”click” data-label=”Citylink in Meldungsansicht” class=”story-city event-trigger” href=”https://www.presseportal.de/regional/Stuttgart%252FFreiburg%2C%20Deutschland” title=”News ausStuttgart/Freiburg, Deutschland “>Stuttgart/Freiburg, Deutschland</a> (ots)</i> Mehr Menschen aufs Rad bringen

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Save the Children fordert zum Earth Day mehr Schutz für 710 Millionen Kinder in der Klimakrise

19.04.2021 – 05:00

Save the Children Deutschland e.V.

Berlin (ots) Überschwemmungen, Dürren, Wirbelstürme und andere extreme Wetterereignisse haben dramatische Auswirkungen auf die Gesundheit von Kindern und ihren Familien. 710 Millionen Kinder leben weltweit in Regionen, in denen diese Auswirkungen des Klimawandels besonders gravierend sind. Diese Analyse und die damit verbundenen Forderungen veröffentlicht Save the Children anlässlich des Earth Day mit einem besonderen Appell an den US-Präsidenten Joe Biden, der für den 22. April, dem Earth Day, 40 internationale Spitzenpolitiker*innen zu einem virtuellen Klimagipfel eingeladen hat. Während alle Kinder weltweit den Klimawandel spüren, wird die Not der ohnehin von Armut, Konflikten oder Nahrungsknappheit betroffenen Kinder noch größer. Die Analyse von Save the Children und ND-GAIN belegt: – 70 Prozent der am stärksten betroffenen Länder liegen in Afrika;
– Die Auswirkungen des Klimawandels verschlimmern die ohnehin schon katastrophale Situation im Jemen, wo der bewaffnete Konflikt zu einer schweren Nahrungsmittelknappheit geführt hat, so dass Millionen von Kindern vom Hunger bedroht sind;
– Kinder in Bangladesch sind in hohem Maße Überschwemmungen, Zyklonen und dem Anstieg des Meeresspiegels ausgesetzt;
– Malaria und Dengue-Fieber plagen bereits Kinder in der Demokratischen Republik Kongo. Zunehmende extreme Wetterereignisse können zu neuen Gesundheitsrisiken führen, während das Gesundheitssystem bereits an seine Grenzen geraten ist. “Die Klimakrise ist die größte Bedrohung für Kinder und für die Verwirklichung ihrer Rechte über Grenzen und Generationen hinaus”, sagt Inger Ashing, CEO von Save the Children International. “Der Ausbruch von Covid-19 hat bereits Millionen von Kindern und Familien in die Armut getrieben, hat Hunger sowie Mangelernährung verstärkt. Die extremen klimatischen Veränderungen vergrößern zusätzlich die Not der Kinder. Aber Kinder können viel in Bewegung setzen. Die globale Klimaschutzbewegung ist dafür das beste Beispiel. Diese Kinder müssen jetzt angehört werden und Regierungen müssen auf ihre Forderungen reagieren.” Save the Children fordert die Regierungen auf, sofortige und drastische Maßnahmen zu ergreifen, um die Klima-Ungerechtigkeit anzugehen und weitere katastrophale Auswirkungen auf Kinder und ihre Familien zu vermeiden: – Anerkennen, dass die Klimakrise eine Kinderrechtskrise ist, welche die Kinder zuerst und am schlimmsten trifft;
– Erhöhung der Klimafinanzierung, insbesondere für die Anpassung, mit einem besonderen Fokus auf Kinder in ärmeren Ländern
– Sicherstellen, dass Kinder, insbesondere aus den am stärksten marginalisierten Gemeinschaften, bei kommenden Klimaveranstaltungen wie dem G-20-Jugendgipfel in Mailand und dem COP26 in Glasgow, im Mittelpunkt stehen.
– Ausbau anpassungsfähiger und belastbarer sozialer Sicherungssysteme, etwa Zuschüsse für Schwangere und Kinder.
– Mehr Staaten müssen ihren Verpflichtungen aus der Konvention über die Rechte des Kindes nachkommen, so dass jedes Kind vor Armut geschützt ist, z.B. durch die Bereitstellung von universellem Kindergeld. Hinweis für die Redaktionen: Die Länderdaten stammen von der Notre Dame Global Adaptation Initiative (ND-GAIN), 2018 (letzter Datensatz). https://gain.nd.edu/our-work/country-index/rankings/ Fotos, Videos, Erlebnisberichte zum Thema Klimakrise und die Auswirkungen auf die Kinder finden Sie hier: Somalia Sahra* und Amina*, https://www.contenthubsavethechildren.org/Package/2O4C2SAQ1JF4 Ahmed* und Nala* https://www.contenthubsavethechildren.org/Package/2O4C2SAQE8ZP Region Puntland (Video B-roll) https://www.contenthubsavethechildren.org/Package/2O4C2SARGYDO Mosambik Filomena* und ihr Sohn Baptista* https://www.contenthubsavethechildren.org/Package/2O4C2SAQCGBX Raquima* https://www.contenthubsavethechildren.org/Package/2O4C2SA5C4NK *Namen zum Schutz der Persönlichkeit geändert. Alle Bilder stehen Ihnen unter der Nennung © Save the Children auch zur Weitergabe an Dritte honorarfrei zur Verfügung. Über Save the Children Im Nachkriegsjahr 1919 gründete die britische Sozialreformerin Eglantyne Jebb Save the Children, um Kinder in Deutschland und Österreich vor dem Hungertod zu retten. Heute ist die inzwischen größte unabhängige Kinderrechtsorganisation der Welt in über 110 Ländern tätig. Save the Children setzt sich ein für Kinder in Kriegen, Konflikten und Katastrophen. Für eine Welt, die die Rechte der Kinder achtet. Eine Welt, in der alle Kinder gesund und sicher leben und frei und selbstbestimmt aufwachsen und lernen können – seit über 100 Jahren. Pressekontakt: Save the Children Deutschland e.V.Pressestelle – Aishe MalekshahiTel.: 030 – 27 59 59 79 – 833Mail: 

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ADFC-Auszeichnung: JobRad ist “Fahrradfreundlicher Arbeitgeber”

16.04.2021 – 10:25 <p class=”customer”> <a class=”story-customer” title=”weiter zum newsroom von JobRad GmbH” href=”https://www.presseportal.de/nr/80095″>JobRad GmbH</a> </p> <i><a data-category=”citylink-story-view” data-action=”click” data-label=”Citylink in Meldungsansicht” class=”story-city event-trigger” href=”https://www.presseportal.de/regional/Freiburg” title=”News ausFreiburg “>Freiburg</a> (ots)</i> Die Mission von JobRad lautet seit über einem Jahrzehnt: Menschen aufs

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Wuppertaler Schwebebahn startet Social Media-Aktion mit Axel Stein

23.03.2021 – 11:05 <p class=”customer”> <a class=”story-customer” title=”weiter zum newsroom von WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH” href=”https://www.presseportal.de/nr/128710″>WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH</a> </p> <i><a data-category=”citylink-story-view” data-action=”click” data-label=”Citylink in Meldungsansicht” class=”story-city event-trigger” href=”https://www.presseportal.de/regional/Wuppertal” title=”News ausWuppertal “>Wuppertal</a> (ots)</i> Zwischen Wuppertal und der Schwebebahn besteht eigentlich

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Region Stuttgart ist Deutschlands Hagelhochburg 2020

23.03.2021 – 07:00 <p class=”customer”> <a class=”story-customer” title=”weiter zum newsroom von Verti Versicherung AG” href=”https://www.presseportal.de/nr/43258″>Verti Versicherung AG</a> </p> <i><a data-category=”citylink-story-view” data-action=”click” data-label=”Citylink in Meldungsansicht” class=”story-city event-trigger” href=”https://www.presseportal.de/regional/Teltow” title=”News ausTeltow “>Teltow</a> (ots)</i> Im Großraum Stuttgart hat es im vergangenen Jahr mehr

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Hunderte von Tanzschuhen und Nägeln für das Kanzleramt

17.03.2021 – 11:45

Allgemeiner Deutscher Tanzlehrerverband – ADTV

Hamburg (ots) Einen ungewöhnlichen Posteingang hatte das Kanzleramt in den zurückliegenden Tagen zu verzeichnen. Zum Jahrestag des Pandemie-Lockdowns, hatten verschiedene Verbände von Tanzlehrenden, Tanzschaffenden und Unternehmern im Bereich Tanz zu einer gemeinsamen Aktion aufgerufen. Jeder einzelne schickte ein Paket mit nur einem Tanzschuh und einem Nagel an das Kanzleramt. Die Message hinter der Aktion: “Wir können unsere Tanzschuhe bald an den Nagel hängen”.Der 2. Schuh des Paares verblieb beim Versender in der Hoffnung, dass die Branche von der Politik nicht vergessen wird. Hunderte von Tanzschuhen haben somit ihren Weg aus dem gesamten Bundesgebiet nach Berlin gefunden. Vor einem Jahr standen zum ersten Mal die Ton- und Lichtanlagen der Tanzschulen still. Seit November 2020 ist das Gewerbe mehr als eingeschränkt – die komplette Branche kämpft ums Überleben! Tausende von Existenzen und Arbeitsplätzen sind in Gefahr! Die Tanzbranche trägt einen großen Teil zur mentalen und physischen Gesundheit der deutschen Bevölkerung bei. Zahlreiche Studien beweisen die positiven Auswirkungen der Bewegung zur Musik auf den menschlichen Körper und das eigene Immunsystem. Tanzschulen, Tanzschaffende oder Bildungseinrichtungen für künstlerischen Tanz haben bereits im Frühjahr 2020 bewiesen, dass Tanzen und Tanzunterricht hygienekonform möglich sind. Tanzunterrichtsstätten sind keine Pandemietreiber. Sie sind nicht das Problem, sondern Teil der Lösung, da sie Menschen bewegen, vor Langzeitschäden schützen und der Prävention von Infektionskrankheiten dienen. Dennoch hat die Branche Angst von der Politik vergessen oder nicht wahrgenommen zu werden und ruft mit dieser Aktion um Hilfe, da es momentan noch überhaupt keine Perspektive auf Normalität gibt. Ob die Nägel und die Schuhe den Nerv der Politik treffen, bleibt abzuwarten… Pressekontakt: Alexander Cristian Vizepräsident:Swinging World e.V. Der Unternehmerverband der Tanzschulen Swinging World GmbH Weidestr. 120 b | 22083 Hamburg T: (0 40) 50 05 82-0 | M: (+49 1 72) 7360063E-Mail: – swinging-world.de | tanzen.deKarl-Werner Wiemers Medienreferent:Swinging World GmbH Tel. 040500582-24 E-Mail:

Original-Content von: Allgemeiner Deutscher Tanzlehrerverband – ADTV, übermittelt durch news aktuell

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Münchner Polizei ermittelte schon 2015 gegen Marsalek

16.03.2021 – 14:38

Capital, G+J Wirtschaftsmedien

Berlin (ots) Kommissarin ermittelte auf Basis von Rechtshilfeersuchen der US-Regierung wegen möglicher Beihilfe zu unerlaubtem Glücksspiel / Staatsanwaltschaft München beendete Ermittlungen mangels Tatverdacht / Razzia in Wirecard-Zentrale wenige Monate später Nach Hinweisen der US-Regierung hat die Münchner Kriminalpolizei bereits im Sommer 2015 gegen den damaligen Wirecard-Vorstand Jan Marsalek und andere Topmanager ermittelt. Das geht aus Ermittlungsakten hervor, die dem Wirtschaftsmagazin CAPITAL (Heft 4/2021, EVT 18. März) vorliegen. Dabei ging es um Beihilfe zu unerlaubtem Glücksspiel durch eine Konzerntochter von Wirecard. Die Ermittlungen in Deutschland wurden jedoch nach kurzer Zeit mangels Tatverdacht beendet. Den Akten zufolge hatte das US-Justizministerium den deutschen Behörden zuvor in einem Rechtshilfeersuchen Erkenntnisse zu illegalen Aktivitäten der Wirecard-Tochter Click2Pay geliefert. Bei Click2Pay handelte es sich um einen Softwareanbieter für Geldtransfers im Internet, über den auch große Pokerwebsites in den USA die Zahlungen von Spielern abwickelten. Laut den US-Glücksspielgesetzen waren solche Transaktionen illegal. Click2Pay hatte daher eine Methode entwickelt, Zahlungen zu verschleiern. Wie aus den Akten weiter hervorgeht, ermittelte nach den Hinweisen der Amerikaner eine Kriminalkommissarin bei der Münchner Polizei wegen Beihilfe zur unerlaubten Veranstaltung eines Glücksspiels gegen vier Wirecard-Manager – darunter Marsalek. Im August 2015 bat sie darum, beim Amtsgericht München einen Durchsuchungsbeschluss für die Geschäftsräume von Click2Pay in der Aschheimer Wirecard-Zentrale zu erwirken. Mitte September verfügte jedoch ein Staatsanwalt der Staatsanwaltschaft München I, die Ermittlungen zu beenden. Es gebe keinen “begründeten Tatverdacht” gegen Marsalek und die weiteren beschuldigten Manager, hieß es in der Verfügung. Allerdings führte die Staatsanwaltschaft München I dann im Dezember 2015 auf Ersuchen der US-Regierung eine Razzia in der Wirecard-Zentrale durch. Auf Anfrage von CAPITAL bestätigte die Staatsanwaltschaft die Durchsuchung Ende 2015 im Rahmen einer Rechtshilfe für das amerikanische Justizministerium. Zu der Frage, ob es sich dabei um den gleichen Vorgang handelte wie im Sommer, wollte sie sich nicht äußern. Die US-Regierung habe um “strikte Vertraulichkeit” gebeten, erklärte eine Sprecherin. Wie das bayerische Justizministerium auf Anfrage von CAPITAL bestätigte, zogen die Amerikaner ihr Rechtshilfeersuchen an die deutschen Behörden im Herbst 2018 zurück. Nach Angaben eines Ministeriumssprechers hatte es zuvor einen juristischen Streit gegeben. Wirecard-Vertreter hatten gegen die Entscheidung der Staatsanwaltschaft München geklagt, ihnen wie von der US-Regierung gewünscht die Einsichtnahme in die übermittelten Akten der US-Behörden zu verwehren. Nach einem Beschluss des Oberlandesgerichts München am 10. September 2018 hätten die Amerikaner dann ihr Ersuchen zurückgenommen, “um die Vertraulichkeit der von dort übersandten Dokumente weiterhin zu gewährleisten”, erklärte ein Sprecher des Justizministeriums. Zu weiteren Details des Rechtshilfeverfahrens wollte er sich unter Verweis auf die “Pressehoheit” der USA nicht äußern. Pressekontakt: Thomas SteinmannRedaktion CAPITALTelefon: 030/220 74-5119E-Mail:

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Lotto-Geschäftsführer Georg Wacker: Keine Nachteile für legale Glücksspielanbieter

16.03.2021 – 14:30

Lotto Baden-Württemberg

Stuttgart (ots) “Potentiellen Schwachstellen bei der Umsetzung des neuen Glücksspielstaatsvertrages muss frühzeitig entgegengewirkt werden”, fordert Georg Wacker, Geschäftsführer der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg, heute beim 18. Symposium Glücksspiel an der Universität Stuttgart-Hohenheim. Das Vertragswerk sei ein klassischer politischer Kompromiss, so Georg Wacker. “Der Glücksspielstaatsvertrag ist ein gemeinsamer Nenner vieler unterschiedlicher und sich teils widersprechender Interessen”, führt der Lotto-Chef aus. Der Vertrag sei im Großen und Ganzen zu begrüßen, weise allerdings in Bezug auf dessen Umsetzung potentielle Schwachstellen auf. Entscheidende Fragen laut Georg Wacker seien: “Gelingt es, die Fachkompetenz in der gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder zu bündeln? Wie wirkt sich die lange Übergangszeit bis zum Arbeitsbeginn der neuen Behörde in Sachsen-Anhalt aus, gerade im Hinblick auf die im Staatsvertrag verankerte Überprüfung der Regulierung? Und schaffen wir es, endlich das jahrelange Vollzugsdefizit beim illegalen Online-Glücksspiel zu beseitigen?” Der Lotto-Geschäftsführer sieht zudem die Gefahr von Marktverzerrungen. Denn die neuen Lizenzen für bisher verbotene Online-Glücksspiele könnten erst ab 1. Juli 2021 beantragt werden, während bisher illegal handelnden oder nur in Schleswig-Holstein erlaubten Anbietern durch den Beschluss der Chefs der Staatskanzleien vom 8. September 2020 eine Übergangsfrist gewährt wurde. “Ursprünglich sollten Erlaubnisse bereits zum 1. Juli 2021 möglich sein. Durch eine spätere Lizenzvergabe drohen Wettbewerbsnachteile für legale Anbieter und Interessenten”, so Georg Wacker. Denn Voraussetzung für einen Wettbewerb auf Augenhöhe seien gleiche Startbedingungen. “Es steht einem Rechtsstaat nicht gut an, wenn sich bestimmte Anbieter de facto eigenständige Marktbedingungen schaffen.” Der Chef von Lotto Baden-Württemberg erneuerte zudem seine Forderung an die Politik, angesichts des stark wachsenden Glücksspielmarktes den Aufsichten deutlich mehr Geld und zusätzliches Personal zu gewähren. In anderen europäischen Ländern seien die Aufsichten teils wesentlich schlagkräftiger aufgestellt – und der Anteil illegaler Anbieter am Gesamtmarkt dank eines effektiven Vollzugs entsprechend niedriger. Pressekontakt: Mathias YagmurUnternehmenssprecherTelefon: 0711/81000-117E-Mail:

Original-Content von: Lotto Baden-Württemberg, übermittelt durch news aktuell

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Wer hat an der Uhr gedreht? – Zeitumstellung erhöht das Risiko von Wildunfällen

15.03.2021 – 12:50 <p class=”customer”> <a class=”story-customer” title=”weiter zum newsroom von Deutscher Jagdverband e.V. (DJV)” href=”https://www.presseportal.de/nr/54673″>Deutscher Jagdverband e.V. (DJV)</a> </p> <p class=”story-download-headline”>3 Audios</p><ul class=”story-download-list” readability=”26″><li class=”story-download-list-item” data-duration=”02:08″ data-type=”audio” id=”attid-756497-mb” data-src=”https://cache.pressmailing.net/content/4e01ea8c-7483-4149-a359-703c84b49a9b/210315_BmE_Zeitumstellung.mp3?attachment=false.jpg” data-index=”0″ data-id=”756497″ data-name=”210315_BmE_Zeitumstellung.mp3″ readability=”25″><span class=”story-download-doc-icon” aria-hidden=”true” data-icon=””></span><span><span class=”strong”>210315_BmE_Zeitumstellung.mp3</span><br>MP3 – 2,0

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Weltverbrauchertag 2021

12.03.2021 – 09:08

Philip Morris GmbH

Gräfelfing (ots)- 80 Prozent der 17 Millionen Raucher*innen in Deutschland versuchen erst gar nicht aufzuhören[1]. Denn: Die vielfältigen Appelle zum Rauchstopp gehen oft an ihrer Lebenswirklichkeit vorbei und bleiben damit ohne Wirkung
– Schadstoffreduzierte Alternativen zur Zigarette werden im öffentlichen Diskurs und in der Regulierung zu selten berücksichtigt
– Der aktuelle Entwurf zum Tabaksteuermodernisierungsgesetz etwa hätte eine Lenkungswirkung in die vollkommen falsche Richtung zur Folge Nur 20 Prozent der Raucher*innen in Deutschland haben im letzten Jahr einen Rauchstoppversuch unternommen[2]. Zum Weltverbrauchertag 2021 appelieren Regulierungsexperten an den Staat, gezielt regulatorische und steuerliche Lenkimpulse zu gestalten, die Raucher*innen weg von der Zigarette führen. In den vergangenen Jahren wurden vermehrt alternative Produkte für Raucher*innen, wie beispielsweise E-Zigaretten oder Tabakerhitzer, entwickelt. Wissenschaftliche Studien, etwa vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)[3],[4] bescheinigen ihnen ein deutlich niedrigeres Risikopotenzial im Vergleich zur Zigarette. Deshalb ist es von zentraler Bedeutung, die traditionellen Ansätze der Tabakkontrolle um Anreize für den Umstieg auf schadstoffreduzierte Produkte zu ergänzen. “Der aktuelle Entwurf eines Tabaksteuermodernisierungsgesetzes wird in dieser Hinsicht seinem Namen nicht gerecht und würde zu einer Lenkungswirkung in die genau falsche Richtung führen: nämlich, dass die Raucher*innen nicht auf schadstoffreduzierte Alternativprodukte vollständig umsteigen oder im schlimmsten Fall ganz bei der Zigarette bleiben beziehungsweise sogar zu ihr zurückkehren”, betont Thomas Christmann, Leiter Fiscal Affairs bei der Philip Morris GmbH. “Wir brauchen eine differenzierte Regulierung von nikotinhaltigen Produkten, die sich klar an deren individuellem Risiko orientiert, in Verbindung mit einer gezielten Informationspolitik gegenüber den Raucher*innen. Nur so kann eine Vielzahl von ihnen zum Umstieg auf schadstoffreduzierte Produkte bewegt werden”, sagt Maximilian Jell, Leiter Regulatory Affairs & Reduced Risk Products bei der Philip Morris GmbH. Aufklärung zu schadstoffreduzierten Alternativen zur Zigarette dringend nötig “Das aktuell geringe Verbraucherwissen ist eine verpasste Chance, die zu Lasten einer informierten Verbraucherentscheidung der Raucher*innen geht”, sagt Dr. Alexander Nussbaum, Leiter Scientific & Medical Affairs bei der Philip Morris GmbH. Unbestritten ist, dass der sofortige und komplette Verzicht auf Tabak und Nikotin die beste Option für Raucher*innen darstellt. Wer nicht aufhört, sollte aber zumindest auf schadstoffreduzierte Produkte umsteigen. Diese sind laut Experteneinschätzung schon jetzt geeignet, einen Beitrag zum Gesundheitsschutz von Raucher*innen zu leisten[6]. Umfragen zeigen jedoch, dass das Wissen über diese nachweislich schadstoffreduzierten Alternativen zum Rauchen herkömmlicher Zigaretten unter deutschen Raucher*innen kaum verbreitet ist[7]. Großbritannien: Vorbild für Aufklärung und Regulierung, orientiert an der Lebenswirklichkeit der Raucher*innen Immer mehr Länder ergänzen ihre bisher genutzten Instrumente zur Tabakkontrolle um eine Informationspolitik, die sich am individuellen gesundheitlichen Risiko der Produkte orientiert. In Großbritannien zum Beispiel wird der Ansatz der Risikoreduzierung beim Tabak- bzw. Nikotinkonsum von öffentlicher Seite mit verständlichen, wissenschaftlich fundierten Informationen für Raucher*innen über Alternativen zur Zigarette aktiv vorangetrieben. Das führt dazu, dass Raucher*innen in Großbritannien die relativen Gesundheitsrisiken schadstoffreduzierter Alternativen im Vergleich zur Zigarette deutlich besser einschätzen als deutsche Raucher*innen[8]. Über Philip Morris International Inc. (PMI) PMI ist ein international führendes Tabakunternehmen, das außerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika tätig ist. Über die Philip Morris GmbH Die 1970 in Deutschland gegründete Philip Morris GmbH ist ein Unternehmen von Philip Morris International Inc. (PMI). Mit einem Marktanteil von 39 Prozent im Jahr 2020 ist das Unternehmen bereits seit 1987 Marktführer auf dem deutschen Zigarettenmarkt. [1] Kotz D, Batra A, Kastaun S. Smoking cessation attempts and common strategies employed: A Germany-wide representation survey conducted in 19 waves from 2016 to 2019 (the DEBRA Study) and analyzed by socioeconomic status. Dtsch Ärztebl Int. 2020; 117:7-13. doi: 10.3238/arztebl.2020.0007. [2] Kotz D, Batra A, Kastaun S. Smoking cessation attempts and common strategies employed: A Germany-wide representation survey conducted in 19 waves from 2016 to 2019 (the DEBRA Study) and analyzed by socioeconomic status. Dtsch Ärztebl Int. 2020; 117:7-13. doi: 10.3238/arztebl.2020.0007. [3] Mallock N, Böss L, Burk R, et al. Levels of selected analytes in the emissions of “heat not burn” tobacco products that are relevant to assess human health risks. Arch Toxicol 92, 2145-2149 (2018). https://doi.org/10.1007/s00204-018-2215-y. [4] Pieper E, Mallock N, Henkler-Stephani, F, et al. Tabakerhitzer als neues Produkt der Tabakindustrie: Gesundheitliche Risiken. Bundesgesundheitsbl 61, 1422-1428 (2018). https://doi.org/10.1007/s00103-018-2823-y. [6] Stöver et al. (2020). Positionspapier “Neue Wege zur Eindämmung des Rauchens: Tabakkonsum & Schadensminimierung (Tobacco Harm Reduction)”, 15.10.2020, https://ots.de/EUw0FC. [7] Roland Berger GmbH, IPE Institut für Politikevaluation GmbH (2021). Die Zukunft der Tabakregulierung in Deutschland. Teil IV. Die Auswirkungen unterschiedlicher Ansätze auf die Raucherprävalenz bei der Regulierung risikoreduzierter Produkte. [8] Roland Berger GmbH, IPE Institut für Politikevaluation GmbH (2021). Die Zukunft der Tabakregulierung in Deutschland. Teil IV. Die Auswirkungen unterschiedlicher Ansätze auf die Raucherprävalenz bei der Regulierung risikoreduzierter Produkte. Aktualisierte Version vom 12.03.21 – 10:15 Uhr Pressekontakt: Philip Morris GmbHPressestelleTel.: +49 89 7247 2275E-Mail:

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Teuer, kompliziert, gefährlich – warum die häufigsten Gründe gegen E-Bikes doch nur Vorurteile sind

09.03.2021 – 12:47 <p class=”customer”> <a class=”story-customer” title=”weiter zum newsroom von Leon Cycle” href=”https://www.presseportal.de/nr/154002″>Leon Cycle</a> </p> <i><a data-category=”citylink-story-view” data-action=”click” data-label=”Citylink in Meldungsansicht” class=”story-city event-trigger” href=”https://www.presseportal.de/regional/Hannover” title=”News ausHannover “>Hannover</a> (ots)</i> E-Bikes – oder besser Pedelecs – werden von immer mehr Fahrradfahrern

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Rumänische Satire gewinnt Goldenen Bären

Goldener Bären 2021: Radu Judes filmische Groteske über eine Lehrerin auf der gesellschaftlichen Anklagebank.
Als eine der ersten gratulierte Kulturstaatsministerin Monika Grütters dem Team um Radu Jude und Produzentin Ada Solomon sowie den weiteren Preisträgerinnen und Preisträgern. Zugleich dankte sie den Festivalleitern Mariette Rissenbeek und Carlo Chatrian für das „Wagnis“, das sie mit der diesjährigen Sonderausgabe der Berlinale eingegangen seien. Gerade angesichts der erzwungenen Distanz und des fehlenden Publikums sei es sehr erfreulich, dass die Berlinale „Flagge für den Kinofilm“ zeige, sagte Grütters.
Zwei Bären für den deutschen Film
15 Filme aus 16 Ländern waren zum diesjährigen Berlinale-Wettbewerb eingeladen. Neben dem Gewinner des Goldenen Bären verkündete die internationale Jury heute auch die Preisträger der sieben Silbernen Bären. 
Mit dem Großen Preis der Jury wurde der Film “Wheel of Fortune and Fantasy” des japanischen Regisseurs Ryusuke Hamaguchi ausgezeichnet. Die deutsche Regisseurin Maria Speth erhielt den Preis der Jury für ihren Dokumentarfilm „Herr Bachmann und seine Klasse“. Maren Eggert überzeugte die internationale Jury mit ihrer schauspielerischen Leistung in Maria Schraders „Ich bin dein Mensch“. 
Auch die Jurys der Sektionen Berlinale Shorts, Encounters und Generation gaben zum Abschluss des ersten Teils der Berlinale die jeweiligen Preisträger bekannt.
Eine besondere Festivaledition
Die Berlinale findet in diesem Jahr pandemiebedingt als Sonderausgabe in zwei Abschnitten statt. 
Den Auftakt bildete ein digitales Branchenevent für das Fachpublikum in der ersten Märzwoche. Neben dem Wettbewerb galt die besondere Aufmerksamkeit der Filmbranche dabei dem European Film Market (EFM). Er zählt zu den wichtigsten Filmmessen weltweit und ist als erster Branchentreff des Jahres richtungsweisend für das beginnende Filmjahr. Parallel dazu konnten die internationale Jury und Filmkritiker die Wettbewerbsbeiträge sichten. 
Vom 9. bis zum 20. Juni können schließlich alle Filmbegeisterten das Berlinale-Programm beim Publikumsfestival in Berliner Kinos und Freiluftkinos für sich entdecken. Viele der Filmemacherinnen und –macher sollen dann vor Ort sein. Auch die Preise werden erst im Sommer verliehen.
Ausblick auf den Sommer
Auch wenn die Anzahl der Filme 2021 gegenüber den Vorjahren reduziert wurde, sind beim Sommerfestival im Juni alle Sektionen – von Encounters über Panorama bis zur Retrospektive – vertreten. Insgesamt 166 Produktionen aus 59 Nationen präsentiert die Berlinale dann auf der großen Kinoleinwand und zeigt damit die Vielfalt des internationalen Filmschaffens. 
Die Internationalen Filmfestspiele Berlin sind eines der bedeutendsten Filmfestivals der Welt und das größte Publikumsfestival im Filmbereich. Der Bund übernimmt mit 10,3 Millionen Euro rund ein Drittel der Festivalkosten. 2021 fängt er zudem die erheblichen Mehrkosten, die durch die Sonderausgabe entstehen, mit einem zweistelligen Millionenbetrag aus dem NEUSTART KULTUR-Programm auf. 

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Presseeinladung zur Onlinepressekonferenz 9. März 2021: Ergebnisse der “Studie Junge Deutsche 2021” mit Jugendforscher Simon Schnetzer, Prof. Dr. Klaus Hurrelmann und TikTok Creatorin Nina Poppel

04.03.2021 – 12:32

Simon Schnetzer / Studie Junge Deutsche

Kempten / Berlin (ots) Wie wirkt sich die Pandemie auf die Lebens- und Arbeitsrealität von jungen Menschen aus? Wie ist es um ihre Zufriedenheit bestellt? Wie spiegeln sich die Corona-Krise und die Fridays for Future-Bewegung in den Wertevorstellungen junger Menschen wider? Die “Studie Junge Deutsche 2021” liefert neue Erkenntnisse über Lage und Bedürfnisse der Generationen Y & Z in Freizeit sowie Beruf. Die Studie beantwortet auch, welches neue Label die junge Generation bekommt und welche Perspektiven sie benötigen. Wir laden Sie herzlich dazu ein, diese Erkenntnisse mit uns zu diskutieren: Datum: Dienstag, 09. März 2021, 10 – 11 Uhr Online: Zoom (Link folgt nach Registrierung) Es sprechen: Simon Schnetzer, Jugendforscher und Initiator der Studie Junge Deutsche; Prof. Dr. Klaus Hurrelmann, Bildungs- und Sozialisationsforscher und Nina Poppel, TikTok Creatorin Simon Schnetzer, Jahrgang 1979, ist Jugendforscher und Experte für die junge Generation. Seit dem Jahr 2010 erforscht der Autor der Studie “Junge Deutsche” den Einfluss von Digitalisierung auf die Lebens- und Arbeitswelten von morgen, um mit Arbeitgebern, Brands und Verbänden Zukunftsfähigkeit zu gestalten. Weitere Informationen und Kontakt: https://simon-schnetzer.com/ Prof. Dr. Dr. h.c. Klaus Hurrelmann, Jahrgang 1944, ist Sozialwissenschaftler mit den Schwerpunkten Jugend-, Bildungs- und Gesundheitsforschung. Seit dem Jahr 2009 arbeitet er als Senior Professor of Public Health and Education an der Hertie School of Governance in Berlin. Hurrelmann gehört seit 2002 dem Leitungsteam der Shell Jugendstudien an und begründete die World Vision Kinderstudien. Zudem hat er zahlreiche Lehr- und Handbücher zur Sozialisations- und Jugendforschung veröffentlicht. Weitere Informationen und Kontakt: https://www.hertie-school.org/de/ueber-uns/profil/person/hurrelmann/ Nina Poppel begeistert als Content Creatorin “Nini erklärt Politik” eine über 80.000 Follower*innen starke Community auf TikTok. Ihr Anliegen: Politik Basics einfach und leicht verständlich rüberbringen. Die 26-jährige gebürtige Sigmaringerin hat journalistische Erfahrungen unter anderem beim ZDF und dem SWR gesammelt und absolviert aktuell ihren Master in Empirischer Politik- und Sozialforschung an der Universität Stuttgart. Weitere Informationen: www.tiktok.com/@nini_erklaert_politik Wir freuen uns über Ihr digitales Erscheinen! Bitte geben Sie uns so bald als möglich formlos Bescheid per E-Mail und Pressekontakt: Pressekontakt Studie Junge Deutsche 2021:Ulrike Propach +49 178 4155391Ivana Peric Anfragen Studie Junge Deutsche 2021:Simon Schnetzer

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Universität Kiel und Forum Moderne Landwirtschaft starten Verbrauchermonitor Moderne Landwirtschaft

04.03.2021 – 11:00

Forum Moderne Landwirtschaft e.V.

Berlin / Kiel (ots) Die Agrar- und Ernährungswissenschaftliche Fakultät der Universität Kiel untersucht ab sofort im Auftrag des Forums Moderne Landwirtschaft (FML) regelmäßig, wie die deutsche Bevölkerung die moderne Landwirtschaft wahrnimmt. Der Verbrauchermonitor Moderne Landwirtschaft, der ab heute vierteljährlich erscheinen wird, zeigt anhand eines Indexes auf, wie sich das Vertrauen der Bevölkerung in die moderne Landwirtschaft im Zeitverlauf entwickelt. Der Index analysiert die Einstellung anhand verschiedener Faktoren und Dimensionen. Darüber hinaus können Ereignisse herausgearbeitet werden, die das Verhältnis der Bevölkerung zur Landwirtschaft besonders beeinflussen. Grundlage für den Index bilden Online-Befragungsdaten, die im Auftrag des Forums für Moderne Landwirtschaft seit 2020 regelmäßig – gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut civey – erhoben werden. Die Lücke zwischen Stadt und Land wird immer größer. Es gibt viele Missverständnisse rund um die Arbeit der Landwirtinnen und Landwirte in Deutschland und die Entfremdung zwischen Landwirten und Verbrauchern nimmt täglich zu. Das Forum Moderne Landwirtschaft (FML) arbeitet dem entgegen und setzt sich seit einigen Jahren für den aktiven Dialog ein. Der Verbrauchermonitor Moderne Landwirtschaft und der enthaltene Index wurden ins Leben gerufen, um besser zu verstehen, was die Gemütslage der deutschen Bevölkerung in Bezug auf die moderne Landwirtschaft maßgeblich beeinflusst. Was ist der Verbrauchermonitor Moderne Landwirtschaft? Der Verbrauchermonitor Moderne Landwirtschaft – besteht zum einen aus 44 Fragen, die relevante Bereiche der Landwirtschaft abdecken. Dadurch können im Detail Meinungsbilder der deutschen Bevölkerung zur Landwirtschaft dargestellt werden.
– enthält neben den 44 festen Fragen thematische Schwerpunkte, die sich nach aktuellen gesellschaftspolitischen Diskussionen richten. So umfasst er im ersten Quartal die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Landwirtschaft und fragt die Haltung der Verbraucher gegenüber der Landwirtschaft ab.
– erscheint ab sofort quartalsweise. Was genau steckt hinter dem Verbraucherindex? Mit dem Verbraucherindex, integraler Bestandteil des Verbrauchermonitors Moderne Landwirtschaft, erfasst das FML – erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik – langfristig, wie sich das Verhältnis der deutschen Bevölkerung zur modernen Landwirtschaft entwickelt. Methodisch erfolgt dies anhand einer explorativen Faktoranalyse auf der Grundlage von Online-Befragungsdaten, die im Auftrag des Forums für Moderne Landwirtschaft regelmäßig – gemeinsam mit den Meinungsforschern von civey – erhoben wurden. Das Image der modernen Landwirtschaft wird dabei als mehrdimensionales Konstrukt konzipiert, das unter anderem auf folgenden Themen wie Tierwohl, Ackerbau, Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und Technologie basiert. Der Index befindet sich noch im Aufbau, er zeigt aber jetzt schon, dass das Image der modernen Landwirtschaft messbar und mehrdimensional ist. Informationsschocks oder Skandale beeinflussen den Ausschlag des Indexes. Der Index lag zuletzt bei 50,7. “Die moderne Landwirtschaft ist einem stetigen Wandel ausgesetzt und die Sicht des Verbrauchers auf die Landwirtschaft kann aus verschiedenen Blickwinkeln erfolgen.”, sagt Prof. Dr. Dr. Christian Henning von der Uni Kiel. “Der Verbraucherindex zeigt uns dabei im Detail, was die deutsche Bevölkerung beeinflusst, wenn es um das Image der modernen Landwirtschaft geht. Somit lassen sich Informationsschocks in Relation zum Image sehen und durch gezielte Kommunikation kann das Vertrauen in die Branche gesteigert werden.” “Die Ansicht, dass die Landwirtschaft ein wichtiger Bestandteil der Gesellschaft ist und zur Sicherstellung der Lebensmittelversorgung beiträgt, teilen viele Verbraucherinnen und Verbraucher”, ergänzt Henrik Tesch, geschäftsführender Vorstand beim Forum Moderne Landwirtschaft. “Dennoch fehlt es häufig am aktiven Austausch und der Ausräumung von Missverständnissen. Umso wichtiger ist es, dass Landwirtinnen und Landwirte den aktiven Dialog zum Verbraucher suchen. Nur wenn es gelingt, dass beide Parteien wieder zusammenfinden, kann auch die Zukunft der Landwirtschaft gemeinsam gestaltet werden.” Drei Sonderfragen, die im Verbrauchermonitor Ausgabe 01/21 enthalten sind: 1. Welche dieser Auswirkungen wird die Corona-Pandemie aus ihrer Sicht langfristig auf die Landwirtschaft in Deutschland haben? – 43 Prozent der deutschen Bevölkerung wünschen sich weniger Import und mehr nationale Lebensmittel;
– 40 Prozent denken, dass die Sicherstellung der Lebensmittelversorgung wichtiger wird;
– 22 Prozent denken, dass die Pandemie bessere Arbeitsbedingungen für Saisonarbeiter schaffen wird;
– 25 Prozent denken, dass der Landwirt als Versorger wieder ein größeres Ansehen erlangen wird. Innerhalb des Monitors wurden die Auswirkungen, die die Corona-Pandemie aus Sicht der Verbraucher langfristig auf die Landwirtschaft in Deutschland hat, untersucht. Diese Frage wurde sowohl während der ersten Infektionswelle im Juni 2020 als auch im Februar 2021 gestellt. Sowohl im Juni 2020 (48 Prozent) als auch im Februar 2021 (43 Prozent) zeigt sich, dass die deutsche Bevölkerung glaubt, dass zukünftig der Fokus auf mehr nationalen Lebensmitteln liege und es zu weniger Import kommen würde. Auch die Sicherstellung der Versorgung nimmt einen wichtigen Stellenwert bei der deutschen Bevölkerung ein. Im Juni 2020 gaben 40 Prozent an, dass sie glauben, dass das die größte Auswirkung der Corona-Pandemie ist, im Februar 2021 ist die Zahl gleichgeblieben. Einzig bei der Einschätzung zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Saisonarbeiter lassen sich, während der zwei Infektionswellen Veränderungen spüren. So gaben im Juni 2020 34 Prozent an, dass es durch die Pandemie, ihrer Meinung nach, zu besseren Arbeitsbedingungen der Saisonarbeiter käme. Im Februar 2021, nachdem die Beschäftigungsbedingungen für Saisonarbeiter sich verbessert haben, sehen das nur noch 22 Prozent der Befragten so. Die Veränderungen lassen sich durch den Corona-Ausbruch bei einer großen Schlachterei erklären und die anschließende Diskussion um die Arbeitsbedingungen der Saisonarbeiter. Auch solche Informationsmeldungen werden durch den Verbraucherindex sichtbar. 2. Warum haben viele Verbraucher Ihrer Meinung nach eine kritische Haltung gegenüber der Landwirtschaft? – 52 Prozent der Befragten geben an, ein zu geringes Wissen über die Landwirtschaft zu haben;
– 43 Prozent der Befragten sagen, dass Medien vorrangig Missstände der Landwirtschaft aufzeigen;
– 41 Prozent sind der Meinung, dass das Wissen über die Nahrungsmittelherstellung zu gering ist;
– 31 Prozent geben an, dass das an der negativen öffentlichen Darstellung durch NGOs liegt. Im Rahmen der Sonderthemen des Verbrauchermonitors Landwirtschaft wurde auch die kritische Haltung vieler Verbraucher gegenüber der Landwirtschaft abgefragt. Im November 2020 gaben 48 Prozent an, dass eine kritische Haltung vor allem mit einem zu geringen Wissen über Landwirtschaft einhergehe. Im Februar 2021 sieht das mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung bereits so (52 Prozent). Auch, dass vorrangig Missstände in den Medien dargestellt werden, sehen viele als einen Hauptgrund für eine kritische Haltung. Im November letzten Jahres gaben 41 Prozent an, dass Medien häufig Missstände zeigen, im Februar sind es 43 Prozent. Ebenfalls haben viele Verbraucher in ihren Augen ein zu geringes Wissen über die Nahrungsmittelherstellung (November 2020: 37 Prozent, Februar 2021: 41 Prozent). Auch hier lässt sich also beobachten, dass die Lücke zwischen Stadt und Land weiterwächst. 3. Welche der folgenden Aussagen verbinden Sie mit einem “modernen Landwirt”? – 63 Prozent der Befragten meinen, dass ein moderner Landwirt auf das Wohl seiner Tiere achtet;
– 56 Prozent denken, dass ein moderner Landwirt seine Böden nachhaltig bewirtschaftet;
– 41 Prozent sagen, dass der moderne Landwirt ein wichtiger Bestandteil der Bevölkerung ist;
– 39 Prozent geben an, dass ein moderner Landwirt innovative Technologie nutzt. Die Frage, welche Aussagen Verbraucherinnen und Verbraucher mit einem modernen Landwirt verbinden, wurde ebenfalls innerhalb des ersten Monitors abgefragt. Dabei gaben 63 Prozent an, dass ein moderner Landwirt vor allem auf das Wohl seiner Tiere achtet. Im Juni 2020 sahen das nur 59 Prozent so. 56 Prozent denken, dass ein moderner Landwirt seine Böden nachhaltig bearbeitet (Juni 2020: 55 Prozent) und 41 Prozent sagen, dass moderne Landwirtinnen und Landwirte ein wichtiger Bestandteil der Gesellschaft sind. Der Wert lag schon im Juni 2020 bei 41 Prozent. Zusätzlich geben 39 Prozent der Befragten an, dass ihrer Meinung nach, ein moderner Landwirt innovative Technologie nutzt. Der Wert ist seit Juni 2020 gleichbleibend. Alle Informationen zum Verbrauchermonitor finden Sie auch unter: verbrauchermonitor-landwirtschaft.de Quelle: Civey / Uni Kiel / Forum Moderne Landwirtschaft (FML): Befragungszeitraum Juni 2020 & Februar 2021, *Mehrfachantworten möglich, Stichprobengröße 10.000 Über das Forum Moderne Landwirtschaft e.V.: Im Forum Moderne Landwirtschaft haben sich Verbände, Organisationen und Unternehmen der Agrarbranche zusammengeschlossen. Ihr gemeinsames Anliegen ist es, über die moderne Landwirtschaft zu informieren und den Dialog zwischen Gesellschaft und Landwirtschaft zu stärken. Der Verein zählt aktuell 60 Mitglieder und wird von rund 200 landwirtschaftlichen Betrieben unterstützt. Weitere Informationen finden Sie hier: moderne-landwirtschaft.de Pressekontakt: Beatrix ReißigLeitung Kommunikation / PressesprecherinForum Moderne Landwirtschaft e.V.Fanny-Zobel-Str. 7, 12435 BerlinTel. +49 (0) 30 814 5555 – 70Mobil +49 (0) 1523 396 8394E-Mail www.moderne-landwirtschaft.de

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Herzliche Einladung zum gemeinsamen Pressegespräch der Landesregierung Baden-Württemberg und dm-drogerie markt in Karlsruhe

03.03.2021 – 17:31

dm-drogerie markt

Karlsruhe (ots) Gemeinsam mit dem Ministerium für Soziales und Integration in Baden-Württemberg und der Koordinierungsstelle des Landes startet dm-drogerie markt morgen, 4. März, eine Initiative mit dem Ziel, Schnelltest-Center für kostenfreie und zertifizierte Corona-Schnelltests bei dm-Märkten im Bundesland aufzubauen. Ein Testlauf erfolgt morgen vor dem Firmensitz in Karlsruhe, dem dm-dialogicum. Minister Manfred Lucha, Staatssekretär Dr. Florian Stegmann, der Koordinator der Landesregierung, und Christoph Werner, Vorsitzender der dm-Geschäftsführung, werden das Vorhaben vorstellen. Wir laden Sie herzlich am Donnerstag, 4. März 2021, nach Karlsruhe ein. Beginn ist um 10 Uhr, am dm-dialogicum, Am dm-Platz 1. Wir übertragen die Konferenz auch auf unserem Youtube-Kanal unter https://youtu.be/cw-7ZSPmDDQ. Über Ihre Zusage freuen wir uns sehr. Bitte teilen Sie uns per E-Mail an mit, ob Sie vor Ort teilnehmen. Im Anschluss an die Konferenz stehen Ihnen Minister Manfred Lucha, Staatssekretär Dr. Florian Stegmann und Christoph Werner für Fragen gerne vor Ort, telefonisch oder via Teams zur Verfügung. Pressekontakt: Herbert Arthendm-drogerie marktTelefon: +49 721 5592

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Rennen um die Bären gestartet

Vom 1. bis zum 5. März findet der erste Teil der Berlinale 2021 statt – und damit auch der Wettbewerb um die Bären.
15 Filme aus 16 Ländern nehmen am diesjährigen Berlinale-Wettbewerb teil. Vier Produktionen davon stammen aus Deutschland, hinzu kommt eine deutsch-georgische Koproduktion. Auf der Leinwand zu sehen sind die Filme aber vorerst nur für die internationale Jury – und online für die Fachpresse. Filmfans können sie im Sommer während eines Publikumsfestivals in Berliner Kinos und Freiluftkinos für sich entdecken. 
Die Berlinale findet in diesem Jahr als Sonderedition in zwei Abschnitten statt: vom 1. bis zum 5. März als Branchenevent für das Fachpublikum, zwischen dem 9. und 20. Juni schließlich für alle Filmbegeisterten. Dann werden auch die Preise verliehen. Wer die Silbernen und den Goldenen Bären gewinnt, wird schon diesen Freitag bekanntgegeben.
Neben dem Wettbewerb gilt die besondere Aufmerksamkeit der Filmbranche auch in diesem Jahr wieder dem European Film Market (EFM), der parallel stattfindet. Er zählt zu den wichtigsten Filmmessen weltweit und ist als erster Branchentreff des Jahres richtungsweisend für das beginnende Filmjahr. Ausgewählte Talks und Workshops der Fachmesse können in diesem Jahr kostenlos im Livestream mitverfolgt werden.
Die Internationalen Filmfestspiele Berlin sind eines der bedeutendsten Filmfestivals der Welt und das größte Publikumsfestival im Filmbereich. Der Bund übernimmt mit 10,3 Millionen Euro rund ein Drittel der Festivalkosten. 2021 fängt er zudem die erheblichen Mehrkosten, die durch die Sonderausgabe entstehen, mit einem zweistelligen Millionenbetrag aus dem NEUSTART KULTUR-Programm auf. 
Über 160 Filme in elf Sektionen
Neben den Wettbewerbsfilmen präsentiert die Berlinale im Sommer mehr als 150 weitere Produktionen auf der großen Kinoleinwand. Auch wenn die Anzahl der Filme 2021 gegenüber den Vorjahren reduziert wurde, sind fast alle Sektionen – von Generation bis zum Panorama – beim Festival vertreten.
Aus Deutschland wurden die Regisseurinnen Maria Schrader und Maria Speth, der Regisseur Dominik Graf sowie Daniel Brühl mit seinem Regiedebüt in den Wettbewerb eingeladen. Sie gehen unter anderem mit dem Südkoreaner Hong Sangsoo, der französischen Regisseurin Céline Sciamma sowie dem Mexikaner Alonso Ruizpalacios ins Rennen um den Goldenen Bären.
Fast alle Filme sind während der Pandemie entstanden. Auch wenn diese in den Festivalbeiträgen nur selten direkt thematisiert wird, spiegeln die Filme die gegenwärtige Situation doch wider: Ungewissheit ist ein immer wiederkehrendes Motiv genauso wie die Kraft menschlicher Begegnung.
Vielfalt des internationalen Filmschaffens
Insgesamt 166 Filme aus 59 Nationen sind auf der diesjährigen Berlinale zu sehen, darunter viele Koproduktionen. Deutschland ist mit insgesamt 18 internationalen Koproduktionen in den verschiedenen Sektionen vertreten. In Zeiten, in denen pandemiebedingte Beschränkungen den individuellen Bewegungsradius begrenzen, zeigen die Filme die Vielfalt des internationalen Filmschaffens – und laden in unbekannte, fremde Welten ein. 

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Rennen um die Bären startet

Der erste Teil der Berlinale 2021 geht los – und damit auch der Wettbewerb um die Bären.
15 Filme aus 16 Ländern nehmen am diesjährigen Berlinale-Wettbewerb teil. Vier Produktionen davon stammen aus Deutschland, hinzu kommt eine deutsch-georgische Koproduktion. Auf der Leinwand zu sehen sind die Filme aber vorerst nur für die internationale Jury – und online für die Fachpresse. Filmfans können sie im Sommer während eines Publikumsfestivals in Berliner Kinos und Freiluftkinos für sich entdecken. 
Die Berlinale findet in diesem Jahr als Sonderedition in zwei Abschnitten statt: von heute an bis zum 5. März als Branchenevent für das Fachpublikum, zwischen dem 9. und 20. Juni schließlich für alle Filmbegeisterten. Dann werden auch die Preise verliehen. Wer die Silbernen und den Goldenen Bären gewinnt, wird schon diesen Freitag bekanntgegeben.
Neben dem Wettbewerb gilt die besondere Aufmerksamkeit der Filmbranche auch in diesem Jahr wieder dem European Film Market (EFM), der parallel stattfindet. Er zählt zu den wichtigsten Filmmessen weltweit und ist als erster Branchentreff des Jahres richtungsweisend für das beginnende Filmjahr. Ausgewählte Talks und Workshops der Fachmesse können in diesem Jahr kostenlos im Livestream mitverfolgt werden.
Die Internationalen Filmfestspiele Berlin sind eines der bedeutendsten Filmfestivals der Welt und das größte Publikumsfestival im Filmbereich. Der Bund übernimmt mit 10,3 Millionen Euro rund ein Drittel der Festivalkosten. 2021 fängt er zudem die erheblichen Mehrkosten, die durch die Sonderausgabe entstehen, mit einem zweistelligen Millionenbetrag aus dem NEUSTART KULTUR-Programm auf. 
Über 160 Filme in elf Sektionen
Neben den Wettbewerbsfilmen präsentiert die Berlinale im Sommer mehr als 150 weitere Produktionen auf der großen Kinoleinwand. Auch wenn die Anzahl der Filme 2021 gegenüber den Vorjahren reduziert wurde, sind fast alle Sektionen – von Generation bis zum Panorama – beim Festival vertreten.
Aus Deutschland wurden die Regisseurinnen Maria Schrader und Maria Speth, der Regisseur Dominik Graf sowie Daniel Brühl mit seinem Regiedebüt in den Wettbewerb eingeladen. Sie gehen unter anderem mit dem Südkoreaner Hong Sangsoo, der französischen Regisseurin Céline Sciamma sowie dem Mexikaner Alonso Ruizpalacios ins Rennen um den Goldenen Bären.
Fast alle Filme sind während der Pandemie entstanden. Auch wenn diese in den Festivalbeiträgen nur selten direkt thematisiert wird, spiegeln die Filme die gegenwärtige Situation doch wider: Ungewissheit ist ein immer wiederkehrendes Motiv genauso wie die Kraft menschlicher Begegnung.
Vielfalt des internationalen Filmschaffens
Insgesamt 166 Filme aus 59 Nationen sind auf der diesjährigen Berlinale zu sehen, darunter viele Koproduktionen. Deutschland ist mit insgesamt 18 internationalen Koproduktionen in den verschiedenen Sektionen vertreten. In Zeiten, in denen pandemiebedingte Beschränkungen den individuellen Bewegungsradius begrenzen, zeigen die Filme die Vielfalt des internationalen Filmschaffens – und laden in unbekannte, fremde Welten ein. 

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Mehr Geld im Portemonnaie oder auf dem Konto: Wie die Online Plattform Meine Finanzen im Griff hilft Geld zu sparen

25.02.2021 – 08:10

Finanzen im Griff Vermittlungsgesellschaft mbH

Nürnberg (ots) Die Corona-Pandemie belastet weiterhin die deutsche Wirtschaft und ist auch für viele Bürgerinnen und Bürger mit erheblichen finanziellen Einbußen verbunden. Millionen Menschen sind von Kurzarbeit oder sogar Arbeitslosigkeit betroffen. Nach Angaben des Essener Wirtschaftsforschungsinstituts RWI sind erstmals seit Jahren die real verfügbaren Einkommen gesunken. Die Normalität ist noch nicht zurückgekehrt. Staatliche Hilfsprogramme sollen für eine Entlastung in Zeiten der Pandemie sorgen. Zusätzlich sind verschiedene Steuerentlastungen angekündigt worden. Der Konjunkturexperte Torsten Schmidt vom Leibniz Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) aus Essen, prognostiziert einen leichten Anstieg des real verfügbaren Einkommens, allerdings werde das Vor-Krisen-Niveau 2021 wohl noch nicht wieder erreicht werde. Das Marktforschungsinstitut GfK geht in einer aktuellen Studie davon aus, dass die Kaufkraft der Verbraucher in Deutschland 2021 nominal um knapp zwei Prozent steigen wird. Zieht man davon die Inflationsrate ab, dürfte das Plus deutlich unter einem Prozent liegen. Für fast alle Bürger fällt ab Januar der Solidaritätszuschlag weg. Außerdem erhöht sich das Kindergeld einschließlich Kinderfreibetrag. Negativ wirkt sich für die Verbraucher vor allem das Auslaufen der Mehrwertsteuersenkung aus. Die Bundesregierung hatte die Steuer wegen der Corona-Pandemie für ein halbes Jahr gesenkt, um damit die Konjunktur zu stützen. Seit dem 1. Januar gelten in Deutschland wieder die normalen Mehrwertsteuersätze von 19 Prozent und ermäßigt von 7 Prozent. Zudem wird Heizen und Autofahren mit fossilen Brennstoffen teurer; denn ab 2021 gibt es eine nationale CO2-Bepreisung, um alternative, klimaschonende Energien voranzutreiben. Das sind nur einige staatliche Neuregelungen in diesem Jahr, die sich direkt auf die eigene finanzielle Situation auswirken. Um jederzeit den Überblick über die persönliche Einnahmen- und Ausgabensituation zu wahren, bietet sich die Nutzung der Kredit- und Finanzmanagementplattform “Meine Finanzen im Griff” an. Das Onlineportal wird von dem Nürnberger Unternehmen “Finanzen im Griff” unterhalten und stellt verschiedene Tools zur Verfügung, um seine persönlichen Finanzen zu managen. Die Kontrolle der Ausgaben- und Einnahmenverteilung Damit Sie Ihre täglichen Ausgaben und die Fixkosten besser im Blick haben, hilft die Führung eines Haushaltsbuchs. Mit “Meine Finanzen im Griff” entfällt dabei die lästige Zettelwirtschaft. Die Anwendung erlaubt das schnelle Eingeben von Einnahmen und Ausgaben in verschiedene Kategorien. Monatliche und jährliche Statistiken können erstellt und auch grafisch dargestellt werden. Einsparpotenziale können durch die grafische Auswertung besonders einfach identifiziert werden. Ein Tarifrechner für Versicherungen, Kredite, Strom und andere Ausgaben findet sich ebenfalls auf dem Serviceportal. Damit lassen sich schnell die preisgünstigsten Angebote erkennen und so weiter Geld einsparen. Ordnung schafft eine Inventarliste, in die alle Neuanschaffungen mit dazugehörigen Rechnungen und Garantien eingetragen werden. Mit Hilfe eines Finanzierungsrechners können Anschaffungen und die damit verbundene finanzielle Belastung vorab auf der Plattform geplant werden. So lassen sich unnötige Kosten vermeiden. Bestehende Kredite können mit den entsprechenden Tilgungsplänen in einer Übersicht erfasst und bildlich dargestellt werden. Das Onlineportal bietet zudem die Möglichkeit Darlehnsanfragen zu stellen und einen Bonitätscheck durchführen zu lassen. “Meine Finanzen im Griff” erleichtert es, die eigenen Finanzen im Blick zu behalten und zu koordinieren. Ohne großen Aufwand kann so eine vernünftige Budgetverteilung erreicht werden, um Geld einzusparen, das man an anderer Stelle besser verwenden kann. Pressekontakt: Finanzen im Griff Vermittlungsgesellschaft mbHFrauentorgraben 3990443 Nürnberghttps://meine.finanzen-im-griff.de/

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Thomas D on Air: Neuer Radiospot, Motiv und Interview gegen Tierversuche – Rapper unterstützt PETAs Kampagne zum “Research Modernisation Deal”

16.02.2021 – 13:51

PETA Deutschland e.V.

Stuttgart (ots) Der Deutschrapper Thomas D spricht klare Worte gegen Tiermissbrauch: In einem neuen Radiospot leiht er PETA seine Stimme, um sich gegen Tierversuche starkzumachen. Damit geht er mit der Tierschutzorganisation neue Wege – denn nicht nur bildgewaltige Motive oder Videos sind Teil von PETAs Kampagnen, auch Radiospots sind seit Kurzem im Einsatz. Im aktuellen Spot engagiert sich Thomas konkret für PETAs Kampagne “Genug versucht”, die mit dem “Research Modernisation Deal (RMD)” eine Strategie für den Ausstieg aus Tierversuchen anbietet. Begleitend zum Radiospot stellt der Sänger außerdem ein Motiv vor. Die Message: Tierversuche haben kaum Nutzen für die Erforschung menschlicher Krankheiten, verschwenden Ressourcen wie Zeit und Geld und müssen dringend durch bessere Forschungsmethoden ersetzt werden. “Lasst uns grausame und sinnlose Tierversuche endgültig abschaffen – für die Tiere und eine bessere Forschung”, fordert der langjährige PETA-Unterstützer Thomas D. “Jährlich sterben rund 3 Millionen Tiere allein in Deutschland in Versuchslaboren, das ist unfassbar. Ratten, Mäuse oder Kaninchen werden vergiftet, mit Elektroschocks gequält oder künstlich krank gemacht. Und für was? Dafür, dass 95 Prozent der neu entwickelten Medikamente die klinischen Tests mit Menschen nicht bestehen!” Thomas D ist bereits seit über 20 Jahren für PETA aktiv und damit Unterstützer der ersten Stunde. Seine kreativen Tierschutzkampagnen sorgten immer wieder bundesweit für Aufsehen. So engagierte er sich erstmals 1998 mit einem Motiv gegen Pelz, lief als prominentes Model über den Catwalk von PETAs Fashionshow und nahm an zahlreichen Veranstaltungen in Deutschland sowie in den USA teil. Der Sänger ernährt sich seit vielen Jahren konsequent vegetarisch und lebt auf seinem Hof in der Eifel gemeinsam mit seiner Familie, Freunden und Tieren: So stand vor Jahren auch schon Hausschwein Erika gemeinsam mit ihm vor der Kamera, Hunde und Katzen sind feste Mitbewohner. Der Research Modernisation Deal PETAs Strategiepapier zur Modernisierung der Forschung zeigt konkret auf, wie der Ausstieg aus Tierversuchen in der Praxis möglich ist. Wie dringend ein solcher Ausstiegsplan ist, beweist die jährlich veröffentlichte Anzahl der Tiere, die für “wissenschaftliche Zwecke” verwendet und/oder getötet werden: Die Bundesregierung und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft geben seit Jahren als Ziel an, Tierversuche vollständig ersetzen zu wollen. Die Zahl der missbrauchten Tiere jedoch steigt seit Jahren wieder an. Die Tierrechtsorganisation fordert von der Bundesregierung einen verbindlichen Ausstiegsplan und liefert mit dem RMD ein Hilfsmittel, um einen solchen zu erarbeiten. Medikamentenentwicklung: Durchfallquoten von bis zu 100 Prozent Dass die Ergebnisse aus Tierversuchen meist nicht auf den Menschen übertragbar sind, zeigt sich auch in der Medikamentenentwicklung: 95 von 100 neuen Medikamenten versagen in klinischen Tests beim Menschen, obwohl sie im Tierversuch wirksam und sicher waren. Bei verschiedenen Krankheiten liegt die Durchfallquote von Medikamenten sogar noch höher, etwa bei Krebs (96,6 %), Alzheimer (99,6 %) und Schlaganfall (100 % bei mehr als 1000 Wirkstoffen und über 100 klinischen Studien). [1, 2, 3] Der Grund für diese hohe Zahl an Misserfolgen bei Tierversuchen ist meist derselbe: Genetik, Stoffwechsel und Anatomie unterscheiden sich von Tierart zu Tierart. Um wertvolle Zeit und finanzielle Mittel nicht länger so massiv zu verschwenden, muss die Entwicklung von tierfreien, effektiveren Forschungs- und Testmethoden verstärkt gefördert werden und der Tierversuch als “Goldstandard” abschafft werden. PETAs Motto lautet in Teilen: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren oder sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Weltanschauung, die den Menschen als allen anderen Lebewesen überlegen einstuft. [1] Wong, C. H./Siah, K. W./Lo, A. W. (2019): Estimation of clinical trial success rates and related parameters. Biostatistics. 2019;20(2):273-286. Online abrufbar unter: https://academic.oup.com/biostatistics/article/20/2/273/4817524. (29.04.2020). [2] Pistollato, F./Ohayon, E. L./Lam, A./et al. (2016): Alzheimer disease research in the 21st century: Past and current failures, new perspectives and funding opportunities. Oncotarget. 2016;7(26):38999-39016. [3] Roth, S./Liesz, A. (2016): Stroke research at the crossroads – where are we heading? Swiss Medical Weekly. 2016 July 11. 146:w14329. Das Motiv, ein Interview mit Thomas D sowie der neue Radiospot stehen hier zum Download zur Verfügung und können für Berichterstattungen verwendet werden. Weitere Informationen: PETA.de/neuigkeiten/thomas-d-gegen-tierversuche PETA.de/Wissenschaft-statt-Tierversuche ___ Interview mit Thomas D Du machst Dich mit dem neuen PETA-Radiospot gegen Tierversuche stark, warum? Tierversuche sind einfach schlechte Wissenschaft, ihre Ergebnisse bringen kaum effektive Behandlungsmethoden oder Heilmittel gegen menschliche Krankheiten hervor. Das heißt konkret: Wir verschwenden immense Ressourcen, die dann woanders fehlen. Dadurch verzögert sich die Entwicklung wirksamer Medikamente und Behandlungsmethoden. Jährlich sterben rund 3 Millionen Tiere allein in Deutschland in Versuchslaboren, das ist unfassbar. Ratten, Mäuse oder Kaninchen werden vergiftet, mit Elektroschocks gequält oder künstlich krank gemacht. Und für was? Dafür, dass 95 Prozent der neu entwickelten Medikamente die klinischen Tests mit Menschen nicht bestehen. Und das, obwohl sie in Tierversuchen für sicher und wirksam befunden wurden. Das ist eine verkehrte Welt. Wie soll denn die Wissenschaft aus Deiner Sicht dann vorgehen, wie neue Medikamente finden? Es gibt ja bereits zahlreiche tierfreie Methoden, die zuverlässige Ergebnisse liefern, im Gegensatz zu Experimenten an Tieren. Da gibt es ein riesiges Potential. Zum Beispiel im Labor gezüchtete Mini-Organe aus menschlichen Zellen, die nennt man Organoide. Sie können sogar zu einem kleinen Organismus verbunden werden. Oder computerbasierte Modelle und bildgebende Verfahren, mit denen sich immer mehr großartige Möglichkeiten entwickeln. Mit einem Ausstiegsplan aus Tierversuchen und Investitionen in tierfreie Forschung könnten noch viel mehr effektive Lösungen entwickelt werden. In diese Bereiche sollten viel mehr Steuergelder investiert werden! PETA hat für all das einen Leitfaden entwickelt, den “Research Modernisation Deal”. Das ist ein detailliertes Strategiepapier für Wissenschaft und Politik, das genau aufzeigt, wie Tierversuche ersetzt werden können. Du wirbst im Spot für Unterstützung, wie genau kann die aussehen? PETA hat unter genugversucht.de alle wichtigen Infos zusammengestellt, und dort findet man auch eine Petition. Je mehr Menschen diese unterzeichnen, desto größer ist der Druck auf Politik und Wirtschaft. Jede oder jeder Einzelne kann etwas bewirken! Es gibt bei PETA außerdem eine Liste, auf der tierversuchsfreie Marken zu finden sind. Je mehr Konsumenten sich daran orientieren, desto besser! Und die Qualprodukte finden weniger Absatz. Wie ist denn Dein persönlicher Bezug zu Tieren? Tiere sind Teil meines Lebens, und das schon wirklich lang. Tiere gehören zu unserer Familie und es ist eine große Freude, sie um sich zu haben. Sie sind authentisch, bringen uns zum Lachen, bringen Ruhe rein oder sind einfach nur als treue Freunde an unserer Seite. Mein verstorbenes Hausschwein Erika zum Beispiel war unfassbar schlau und sensibel. Als Ferkel lebte sie damals erst im Haus zusammen mit uns und unseren Hunden. Als sie groß war, bekam sie eine Freundin und ein großes Gehege bei uns auf dem Hof. Sie ging mit uns spazieren, lag mit mir im Heu, liebte es, am Bauch gekrault zu werden, wusste, was “Nein” bedeutet und aber auch genau, was sie wollte und was nicht. Ich bin dankbar für die Zeit, die wir zusammen hatten. Sie war eine Bereicherung in meinem Leben und mein Glücksschwein. Pressekontakt: Valeria Goller, +49 711 860591-521,

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25 Millionen Deutsche horten mehr als 5.000 Euro auf ihren unverzinsten Konten

12.02.2021 – 07:30

CHECK24 GmbH

München (ots)- YouGov-Umfrage: 36 Prozent der Verbraucher*innen legen Vermögen über 5.000 Euro nicht an
– Fünf Prozent der Befragten belassen sogar mehr als 50.000 Euro unverzinst
– CHECK24 Tages- und Festgeldkonten bieten attraktive Zinsen bis 0,91 Prozent Verbraucher*innen in Deutschland lassen teilweise hohe Summen auf unverzinsten Konten liegen. Das zeigt eine repräsentative YouGov-Umfrage im Auftrag von CHECK24: 39 Prozent der Befragten gaben an, Vermögen bis zu 5.000 Euro auf unverzinsten Konten angelegt zu haben. 36 Prozent belassen noch höhere Summen auf dem Girokonto, Tagesgeldkonto oder in Bargeld, ohne eine Rendite zu erhalten – das sind rund 25 Millionen Deutsche.1) Bei fünf Prozent der Befragten beläuft sich das unverzinste Vermögen sogar auf über 50.000 Euro.2) “Millionen Deutsche horten Geld auf unrentablen Konten”, sagt Rainer Gerhard, Geschäftsführer Karten und Konten bei CHECK24. “Dort verliert das Vermögen durch die Inflation erheblich an Kaufkraft. Wer auf Sicherheit setzt und dennoch nicht auf Renditen verzichten möchte, sollte Tages- und Festgeldkonten als Alternative prüfen.” Bestes einjähriges Festgeldkonto bietet 274 Euro Rendite Unter den Laufzeiten bis ein Jahr bietet das bestverzinste Festgeldkonto im CHECK24-Vergleich Verbraucher*innen derzeit 0,91 Prozent Zinsen: Legen sie 30.000 Euro an, erhalten sie innerhalb von zwölf Monaten eine Rendite in Höhe von 274 Euro. Für längere Laufzeiten und unter Anrechnung von Neukundenvorteilen liegen die Zinsen sogar noch höher. “Sparer*innen, die ihr Geld risikoarm anlegen möchten, können mit Festgeld attraktive Gewinne erzielen”, sagt Rainer Gerhard. “Mit Tagesgeld bleiben Verbraucher*innen stets flexibel” Für Verbraucher*innen, die jederzeit über ihr Vermögen verfügen möchten, bieten sich Tagesgeldkonten an. Beim bestverzinsten Angebot erhalten Verbraucher*innen 0,40 Prozent Zinsen bei einer Anlagedauer von 120 Tagen und einem Anlagebetrag von 30.000 Euro. Das ergibt einen Ertrag von knapp 40 Euro. “Mit Tagesgeld bleiben Verbraucher*innen flexibel, ohne auf Renditen zu verzichten”, erklärt Rainer Gerhard. “Dort ist das Vermögen jederzeit verfügbar.” Digitaler Abschluss und einfache Verwaltung – bei Verbraucherfragen beraten CHECK24-Expert*innen Der Tages- und Festgeldvergleich von CHECK24 umfasst neben deutschen Geldinstituten auch Banken im europäischen Ausland. Der Abschluss bei nationalen und internationalen Anlagebanken ist volldigital über VideoIdent möglich. Mit dem CHECK24 Anlagekonto und dem CHECK24 Kontomanager verwalten Kund*innen ihre Geldanlagen einfach und übersichtlich. Bei sämtlichen Fragen zu Anlageprodukten helfen die CHECK24-Expert*innen im persönlichen Beratungsgespräch per Telefon und E-Mail. 1)Quelle: https://ots.de/CDFiiw; 36 Prozent der Einwohner in Deutschland über 18 Jahren 2)Quelle: YouGov. Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH im Auftrag von CHECK24, an der 2.030 Personen zwischen dem 29.1. und 31.1.2021 teilnahmen. Die Ergebnisse sind gewichtet und repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren. Pressekontakt: Edgar Kirk, Public Relations Manager, Tel. +49 89 2000 47 1175,  Daniel Friedheim, Director Public Relations,Tel. +49 89 2000 47 1170,

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Wer ringt um den Goldenen Bären?

Auch bei der diesjährigen Sonderausgabe der Berlinale findet der Wettbewerb um den Goldenen Bären statt.
15 Filme aus 16 Ländern nehmen am diesjährigen Berlinale-Wettbewerb teil, vier Produktionen davon stammen aus Deutschland. Das hat die Festivalleitung heute in Berlin bekanntgegeben.
Die Internationalen Filmfestspiele Berlin werden 2021 in einer zweigeteilten Sonderedition stattfinden. Parallel zur digitalen Fachmesse vom 1. bis zum 5. März wird eine internationale Jury die Wettbewerbsfilme sichten und über die Gewinner des Goldenen Bären entscheiden. Das Publikum kann die Filme zwischen dem 9. und 20. Juni im Rahmen eines Publikumsfestivals in Berliner Kinos und Freiluftkinos sehen. Dann wird auch die Preisverleihung stattfinden.
Die Berlinale ist eines der bedeutendsten Filmfestivals der Welt und das größte Publikumsfestival im Filmbereich. Der Bund übernimmt mit 10,3 Millionen Euro rund ein Drittel der Festivalkosten. 2021 fängt er zudem die erheblichen Mehrkosten, die durch die Sonderausgabe entstehen, mit einem zweistelligen Millionenbetrag aus dem NEUSTART KULTUR-Programm auf. 
Rennen um den Goldenen Bären
Neben den Wettbewerbsfilmen präsentiert die Berlinale im Sommer mehr als 80 weitere Langfilme sowie 25 Kurzfilme auf der großen Kinoleinwand. Auch wenn die Anzahl der Filme 2021 gegenüber den Vorjahren reduziert wurde, sind fast alle Sektionen – von Generation bis zum Panorama – beim Festival vertreten.
Aus Deutschland wurden die Regisseurinnen Maria Schrader und Maria Speth sowie die Regisseure Dominik Graf und Daniel Brühl in den Wettbewerb eingeladen. Sie gehen unter anderem mit dem Südkoreaner Hong Sangsoo, der französischen Regisseurin Céline Sciamma sowie dem Mexikaner Alonso Ruizpalacios ins Rennen um den Goldenen Bären.
Fast alle Filme sind während der Pandemie entstanden. Auch wenn diese in den Festivalbeiträgen nur selten direkt thematisiert wird, spiegeln die Filme die gegenwärtige Situation doch wider: Ungewissheit ist ein immer wiederkehrendes Motiv genauso wie die Kraft menschlicher Begegnung.
Vielfalt des internationalen Filmschaffens
Neben 24 eigenen Beiträgen ist Deutschland in diesem Jahr mit 18 internationalen Koproduktionen in den einzelnen Sektionen vertreten. Auch die diesjährigen Beiträge der Sektion „Perspektive Deutsches Kino“ überschreiten nationale Grenzen. Zwar sind die Filme größtenteils in Deutschland entstanden, doch ihre Geschichten nehmen die Zuschauer unter anderem mit nach Nigeria, Kanada und Hongkong. 
In Zeiten, in denen pandemiebedingte Beschränkungen den individuellen Bewegungsradius begrenzen, zeigen die Filme die Vielfalt des internationalen Filmschaffens – und laden in unbekannte, fremde Welten ein.  

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Gesetzliche Krankenversicherung: Wechsel 2021 noch einfacher

11.02.2021 – 09:00

Finanztip Verbraucherinformation GmbH – ein Unternehmen der Finanztip Stiftung

Berlin (ots) Viele Krankenkassen haben zum Jahreswechsel ihre Zusatzbeiträge erhöht, darunter auch die beiden mitgliederstärksten: die TK und die Barmer. Für eine Sonderkündigung wegen der Beitragserhöhung ist es inzwischen zu spät. Das ist aber nicht dramatisch: Wer bereits zwölf Monate bei seiner Kasse versichert ist, kann regulär kündigen. Und das geht jetzt noch einfacher als bisher: Denn die neue Kasse kümmert sich um alle Formalitäten – und übernimmt auch die Kündigung. Der Geldratgeber Finanztip hat beim Krankenkassenvergleich fünf besonders leistungsstarke Kassen gefunden. Der allgemeine Beitragssatz ist bei allen gesetzlichen Krankenkassen gleich. Hinzu kommt je nach Krankenkasse ein Zusatzbeitrag. Der liegt 2021 im Durchschnitt bei 1,3 Prozent. Wem die Krankenversicherung zu teuer ist oder wer bestimmte Leistungen bei seiner Kasse vermisst, der kann seit diesem Jahr noch einfacher wechseln. “Bislang war die Mindestvertragslaufzeit 18 Monate; seit dem 1. Januar 2021 kann man bereits nach zwölf Monaten wechseln”, sagt Julia Rieder, Versicherungsexpertin bei Finanztip. Sofortiges Krankenkassenwahlrecht bei veränderten Bedingungen Die neue Krankenkasse übernimmt zudem die Kündigung. “Damit sollte man allerdings nicht bis zum Monatsletzten warten, denn die zweimonatige Kündigungsfrist beginnt erst, wenn die neue Kasse die bisherige über den Wechsel informiert hat”, erklärt Rieder. In bestimmten Fällen haben Versicherungsnehmer jedoch ein sofortiges Krankenkassenwahlrecht. “Wer den Arbeitgeber wechselt, sich selbstständig macht oder arbeitslos wird, kann von einem Tag auf den anderen die Krankenkasse wechseln”, weiß Rieder. Auch wer bisher familienversichert war und sich jetzt selbst versichern muss, kann binnen 14 Tagen zu einem neuen Anbieter gehen. Finanztip empfiehlt IKK Classic, HEK, SBK, BKK24 und BKK VBU Für Versicherte, die regelmäßig Gesundheitsleistungen wie eine professionelle Zahnreinigung oder Sportkurse nutzen, lohnt es sich, vor dem Wechsel das Angebot verschiedener Kassen zu vergleichen. Zwar ist ein Großteil der Kassenleistungen gleich, bei der Kostenübernahme für solche Zusatzleistungen gibt es aber deutliche Unterschiede. Mit der Wahl der passenden Krankenkasse lässt sich pro Jahr schnell ein dreistelliger Betrag sparen. Die Experten-Redaktion von Finanztip hat im Januar 2021 die Leistungen von 14 bundesweit geöffneten Krankenkassen verglichen. “Für unseren Krankenkassenvergleich haben wir das Angebot verschiedener Kassen anhand von 30 Merkmalen aus den Bereichen Service, Familie, Vorsorge, alternative Heilmethoden und Transparenz bewertet”, sagt Rieder. IKK Classic, HEK, SBK, BKK24 und BKK VBU boten dabei ein starkes Leistungsspektrum zu einem moderaten Beitrag. Weitere Informationen und Testergebnisse: – Kündigung und Wechsel der Krankenkasse: https://www.finanztip.de/gkv/krankenkasse-kuendigen/
– Krankenkassenvergleich: https://www.finanztip.de/gkv/
– Gesetzliche Krankenversicherung Test: https://www.finanztip.de/gkv/gkv-test/
– Krankenkasse teurer: So bekommst Du weiter gute Leistungen günstig: https://ots.de/pQysRL Zur Pressemitteilung: https://ots.de/URITtU Über Finanztip Finanztip ist Deutschlands Geld-Ratgeber. Wir zeigen Verbrauchern, wie sie ihre Finanzen einfach selbst machen können. Dafür recherchiert die unabhängige Experten-Redaktion rund um Chefredakteur Hermann-Josef Tenhagen die wichtigsten Finanzthemen für Verbraucher: von Geldanlage, Versicherung und Kredit über Energie, Medien und Mobilität bis hin zu Reise, Recht und Steuern. Dabei arbeiten unsere Experten nach einem strengen Redaktionskodex. Das kostenlose Angebot von Finanztip umfasst einen wöchentlichen Newsletter mit mehr als 750.000 Abonnenten sowie eine Website mit mehr als 1.000 fundierten Ratgebern mit konkreten Empfehlungen. Die Finanztip-Ratgeber wurden im vergangenen Jahr mehr als 60 Millionen Mal aufgerufen. Darüber hinaus bietet Finanztip einen Youtube-Kanal mit mehr als 150.000 Followern sowie die Podcasts “Auf Geldreise” (der sich speziell an Frauen richtet), “Tenhagens Corona-Podcast” und “Geld ganz einfach” mit Saidi. Finanztip ist Teil der gemeinnützigen Finanztip Stiftung, deren Stiftungszweck die Finanzbildung von Verbrauchern ist. Täglich neue Geld-Tipps auf Instagram, Facebook und Twitter. Pressekontakt: Marcus DrostFinanztip Verbraucherinformation GmbH – ein Unternehmen derFinanztip-StiftungHasenheide 5410967 BerlinTelefon: 030 / 220 56 09 – 80http://www.finanztip.de/presse/Geschäftsführer: Hermann-Josef Tenhagen, Dr. Fabian DanySitz der Gesellschaft: Berlin | Amtsgericht: Charlottenburg | HRB162233 B

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