Europäische Partnerschaft für Supercomputer der nächsten Generation: Deutschland wird sich als Standort bewerben

14.07.2021 – 10:17

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Berlin (ots) Der Rat der Europäischen Union hat heute die europäische Partnerschaft EuroHPC auf den Weg gebracht. Beim Supercomputing bündeln die Europäische Union, die Mitgliedstaaten und die Industrie in der Initiative EuroHPC (European High Performance Computing) ihre Kräfte. EuroHPC ist eine Partnerschaft in der Form eines “Gemeinsamen Unternehmens” nach Artikel 187 der EU-Verträge. Mit bis zu sieben Milliarden Euro soll in den nächsten sieben Jahren das High-Performance Computing (HPC) in Europa gestärkt werden. Hierzu erklärt der Staatssekretär im Bundesforschungsministerium, Wolf-Dieter Lukas: “Die Spitzenforschung in Deutschland und Europa braucht leistungsfähige Rechner, um exzellente Wissenschaft und Innovationen möglich zu machen. Deshalb beteiligt sich Deutschland an EuroHPC. Mit EuroHPC bündelt Europa seine Kräfte, um die technologische Souveränität im Bereich des High-Performance Computings zu sichern. Viele drängende Forschungsfragen, etwa zum Klimawandel und zur Bewältigung von Pandemien, verlangen nach immer komplexeren und genaueren Modellen, die nur mit den neuesten Technologien berechenbar sind. Die Kombination aus Künstlicher Intelligenz und der Analyse großer Datenmengen stellt hohe Anforderungen an Software und Hardware und neue Generationen von Supercomputern. Diese Supercomputer der nächsten Generation – der sogenannten Exascale-Klasse – ermöglichen vielversprechende neue Anwendungen in Wissenschaft und Industrie. Die Weiterentwicklung des High-Performance Computing ist daher ein wesentlicher Beitrag für den technologischen Fortschritt in Europa und stärkt die internationale Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und der EU. Mit einer Bewerbung auf einen der ersten Exascale-Supercomputer wollen wir weiterhin Vorreiter in Europa sein. Mit unserem Programm “Hoch- und Höchstleistungsrechnen für das digitale Zeitalter” ist Deutschland für EuroHPC strategisch gut aufgestellt. Aus Deutschland wird sich das Gauss Centre for Supercomputing bewerben. Unser Ziel ist es, dass bis 2024 der erste europäische Supercomputer der Exascale-Klasse in Deutschland in Betrieb genommen werden kann.” Pressemitteilung des Rats der Europäischen Union zur Verabschiedung der Verordnung zur Gründung des Gemeinsamen Unternehmens für europäisches Hochleistungsrechnen (EuroHPC): https://ots.de/11UxBB Hintergrund: Das EuroHPC ist eine europäische Partnerschaft zwischen der Europäischen Union, teilnehmenden Staaten und Industrieverbänden in der Form eines “Gemeinsamen Unternehmens” nach Artikel 187 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV). Mit einem gemeinsamen Budget von bis zu sieben Milliarden Euro soll Europa eine weltweite Führungsrolle im Bereich des High-Performance Computings einnehmen. Dabei stellt die EU bis zu drei Milliarden Euro aus dem Unionshaushalt zur Verfügung, die teilnehmenden Staaten (EU-Mitgliedstaaten und assoziierte Staaten) sollen denselben Betrag aufbringen, während die teilnehmenden Unternehmen bis zu 900 Millionen Euro beitragen. Aus den Geldern werden unter anderem mehrere Supercomputer der nächsten Generation (sog. Exascale-Klasse) beschafft, die nötigen Technologien und Anwendungen entwickelt und Aus- und Weiterbildung im Supercomputing gefördert. Die Standorte der zu beschaffenden Supercomputer werden im Wettbewerb vergeben. Aus Deutschland wird sich das Gauss Centre for Supercomputing (GCS) um den ersten Exascale-Rechner bewerben. Das europäische Bewerbungsverfahren soll noch in diesem Jahr beginnen. Die Inbetriebnahme des Rechners ist bis 2024 geplant. Das GCS betreibt die leistungsstärksten drei Supercomputer für wissenschaftliche Zwecke in Deutschland. Forscherinnen und Forscher aus Wissenschaft und Wirtschaft können sich voraussichtlich ab Ende 2021 auf Basis wettbewerblicher Ausschreibungen um Fördermittel aus EuroHPC bewerben. In Deutschland stehen im Rahmen des Bundesprogramms “Hoch- und Höchstleistungsrechnen für das digitale Zeitalter – Forschung und Investitionen zum High-Performance-Computing” bis 2024 über 300 Millionen Euro sowie zusätzliche Mittel, die die Bundesregierung bereits im Zukunfts- und Konjunkturpaket vorgesehen hat, zur Verfügung. Diese Mittel sollen unter anderem für den Ausbau der Supercomputer in Deutschland auf die nächste Leistungsstufe, die sogenannte Exascale-Klasse, genutzt werden. Zu den Mitteln des Bundes kommen erhebliche Kofinanzierungen durch die Länder sowie die Europäische Union im Rahmen der europäischen Partnerschaft EuroHPC hinzu. Das Programm zum High-Performance Computing ist Teil der Datenstrategie der Bundesregierung. Es trägt dazu bei, Dateninfrastrukturen in Deutschland leistungsfähig und nachhaltig zu gestalten. Viele Fragestellungen aus Wirtschaft und Wissenschaft werden mit dem Einsatz massiver Rechenleistung beantwortet. Komplexe Systeme werden am Rechner simuliert – das Klima, menschliche Organe, pharmazeutische Wirkstoffe, Strömungen von Gasen und Flüssigkeiten oder Prozesse in fernen Galaxien. Anwendungen der Künstlichen Intelligenz, des maschinellen Lernens und der Datenanalyse erschließen neue Forschungs- und Anwendungsgebiete. Auch hier ist hohe Rechenleistung und intelligente Software nötig. Das Programm soll wissenschaftliche Exzellenz und Wertschöpfungspotenziale der Wirtschaft in Deutschland und Europa durch den Ausbau von Rechenkapazitäten, Vernetzung und neue Technologien fördern. Das Programm umfasst Investitionen in die Rechnerinfrastruktur in Deutschland. Das Gauss Center for Supercomputing (GCS) gewährleistet die Verfügbarkeit von Höchstleistungsrechnen auf weltweit wettbewerbsfähigem Niveau. Das GCS umfasst drei Rechenzentren der Spitzenklasse an den Standorten Jülich, Stuttgart und München. Zusammen mit den Sitzländern Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern investiert das BMBF regelmäßig in diese Standorte. Aktuelle Herausforderung ist der Technologiesprung auf sogenannte Exascale-Rechner. Weitere Informationen https://www.bmbf.de/de/supercomputing-852.html Pressekontakt: Pressestelle BMBFPostanschrift11055 BerlinTel.+49 30 1857-5050Fax+49 30 /bmbf_bundwww.facebook.com/bmbf.dewww.instagram.com/bmbf.bund

Original-Content von: Bundesministerium für Bildung und Forschung, übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

Neuer “Preis für Politische Influencer in den Sozialen Medien” / Hanns-Seidel-Stiftung verleiht Auszeichnung auf den Münchner Medientagen 2021

08.07.2021 – 11:50

Hanns-Seidel-Stiftung e.V.

München (ots) Der mit insgesamt 6.000 Euro dotierte Preis “Politische Influencer in den Sozialen Medien” ist erstmals ausgeschrieben und wird im Rahmen der Münchner Medientage am 27. Oktober 2021 vom Vorsitzenden der Hanns-Seidel-Stiftung, Markus Ferber, MdEP, verliehen. Einsendeschluss ist der 30. September 2021. Die Hanns-Seidel-Stiftung als auszeichnende Organisation möchte mit dem Preis einen Impuls für qualitativ guten Social-Media-Content im Bereich Politik setzen. “Tagesaktuelles Geschehen oder Hintergründe der bundesdeutschen Politik sollen informativ, sachlich und allgemein verständlich aufbereitet sein, um die Öffentlichkeit insgesamt oder eine Zielgruppe zu informieren”, formuliert Stiftungsvorsitzender Markus Ferber, MdEP, die Erwartungen an die Preisträger. “Es gibt viele Inhaltsproduzentinnen und -produzenten, die Gutes leisten, aber außerhalb ihrer Nische (zu) wenig wahrgenommen werden. Auch diese haben wir im Blick, um ihnen mehr Publizität zu ermöglichen”, ergänzt Jury-Vorsitzende Prof. Dr. Annika Sehl, Professorin für digitalen Journalismus an der Universität der Bundeswehr München. Die Jury besteht aus Wissenschaftlern und Praktikern und ist schon jetzt gespannt, welcher Content aus Instagram, Facebook, TikTok sowie in Blogs bzw. als Podcasts vorgeschlagen wird (max. 15 Minuten / Podcast-Formate: 45 Minuten). Selbst- und Fremdnominierungen sind gleichermaßen möglich. Einsendeschluss ist der 30. September 2021. Die eingereichten Beiträge müssen seit dem 1. Januar 2021 veröffentlicht worden sein. Die detaillierten Ausschreibungsbedingungen sind auch abrufbar unter www.hss.de/ueber-uns/politische-influencer-in-den-sozialen-medien/ Zusammenstellung wichtiger Daten zum Preis: Preisausschreibung “Politische Influencer in den Sozialen Medien” 2021 Dotierung Insgesamt 6.000 Euro – Verleihung in unterschiedlichen Kategorien Teilnahmeberechtigt Alle Personen mit Wohnsitz in Deutschland, die im vergangenen Jahr (mindestens einmal monatlich) multimediale Inhalte über verschiedene Social-Media-Kanäle zu politischen Themen eigenständig produziert und publiziert haben. Die Beiträge müssen seit dem 1. Januar 2021 veröffentlicht worden sein. Die einreichenden Personen können, müssen aber nicht, als (festangestellte) Journalistinnen und Journalisten tätig sein. Selbst- oder Fremdnominierungen sind möglich. Inhaltliche Anforderung und Verbreitungsmedien Die Beiträge müssen tagesaktuelles Geschehen oder Hintergründe der bundesdeutschen Politik zum Inhalt haben und darüber informativ, sachlich und verständlich berichten. Der Wettbewerb ist geöffnet für Beiträge via Instagram, Facebook, TikTok sowie in Blogs und Podcasts. Bei Sendereihen wird ein Einzelbeitrag zur Bewertung vorgelegt. Die maximale Länge der eingereichten Beiträge beträgt 15 Minuten (Ausnahme für Podcast-Formate: 45 Minuten). Einsendeschluss 30. September 2021 Jury Eine unabhängige Jury mit namhaften Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Praxis wird die Preisträgerinnen und Preisträger bestimmen. Preisverleihung Im Rahmen der Medientage München am 27. Oktober 2021, 19.00 Uhr (Präsenz/Hybrid/Online – noch offen). Bewerbungsunterlagen Beiträge mit korrekter und aktueller Verlinkung zum Original-Content – Datum der Erstveröffentlichung
– Ggf. Erklärung zu weiteren an der Produktion beteiligten Personen
– Name, Anschrift und Mail-Kontakt der vorgeschlagenen Person(en) Einsendungen, Rückfragen, Kontakt Gabriele Uitz, Leiterin Referat Medien und Journalistische Förderung, Institut für Begabtenförderung der Hanns-Seidel-Stiftung, Tel.: +49 (0) 89 1258 383 – E-Mail: Pressekontakt: Hubertus Klingsbö. 089 1258 262

Original-Content von: Hanns-Seidel-Stiftung e.V., übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

Europäische Städte und Regionen wollen Online-Plattformen strenger regulieren

02.07.2021 – 15:54

Europäischer Ausschuss der Regionen

Brüssel (ots) Der Europäische Ausschuss der Regionen bekräftigt sein Engagement für das weitreichende EU-Gesetzesvorhaben zur Stärkung der demokratischen Kontrolle über marktbeherrschende Internetplattformen und zur Wiederherstellung einer fairen Online-Wirtschaft, von der auch kleinere Unternehmen und Verbraucher profitieren. Auf ihrer Plenartagung verabschiedeten die Mitglieder eine Stellungnahme, in der sie die Absicht der Europäischen Kommission unterstützen, die digitalen Märkte und Dienste strenger zu regulieren. Gleichzeitig wiesen sie auf die Innovationen und Kompetenzen hin, mit denen die Städte und Regionen zu einer soliden und wirksamen Regulierung beitragen können. Die Stellungnahme des AdR zum Gesetzespaket über digitale Dienste ist Teil einer breiten Palette von Initiativen, die darauf abzielen, das Profil des AdR als einer der treibenden EU-Kräfte für einen inklusiven digitalen Wandel zu schärfen. Das Gesetzespaket über digitale Dienste besteht aus zwei Rechtsetzungsinitiativen der Europäischen Kommission: dem Gesetz über digitale Dienste (Digital Services Act, DSA) und dem Gesetz über digitale Märkte (Digital Markets Act, DMA). Mit dem Paket wird das EU-Wettbewerbsrecht aktualisiert und gestärkt, um der Forderung nach einer soliden Regulierung der Plattformen gerecht zu werden. Es zielt darauf ab, die Marktmacht sogenannter Gatekeeper-Plattformen zu beschränken, die den Zugang kleinerer Unternehmen zu den Verbrauchern kontrollieren und quasi als private Regulierungsbehörden agieren. Mit dem Paket soll auch dafür gesorgt werden, dass die Plattformen für verbreitete Inhalte haften. Auf diese Weise soll der ungehinderten Verbreitung von Desinformation entgegengewirkt werden. Die Regulierung der Plattformen weist eine starke regionale Dimension auf. Viele Sektoren, in denen Online-Plattformen eine dominierende Rolle spielen wie Stadtverkehr, Wohnungswesen, Beherbergung von Touristen und Erbringung öffentlicher Dienstleistungen, werden auf lokaler und regionaler Ebene reguliert. Die lokalen und regionalen Gebietskörperschaften spielen daher eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung und Durchsetzung wirksamer Rechtsvorschriften: Sie verfügen über die nötigen Informationen und Erfahrungen und sind den betroffenen Akteuren am nächsten. Peter Florianschütz (AT/SPE), Abgeordneter des Wiener Landtags, Mitglied des Wiener Gemeinderats und Schattenberichterstatter der AdR-Stellungnahme, sagte: “Wir zielen in beiden Rechtsakten auf klare Regeln ab: Ordentliche Fristen, vernünftige Schwellenwerte und handlungsfähige Aufsichtsbehörden. Und wir brauchen starke Rechte der EU-Kommission. Im Bereich der Kurzfristvermietung müssen die lokalen und regionalen Verwaltungsbehörden den Vollzug sicherstellen können. Dazu benötigen sie schnellen und einfachen Zugang zu Informationen um Anordnungen treffen zu können.” Die Regulierung der Plattformen hat auch erhebliche Auswirkungen auf viele KMU. Mit zunehmender Digitalisierung der Unternehmen erfolgen ihre Interaktionen mit Verbrauchern und Lieferanten sowie sonstige Geschäftskontakte immer häufiger über die Vermittlung privater Online-Plattformen. Dadurch nimmt ihre Abhängigkeit von diesen neuen Akteuren zu, und ihre Geschäftsmodelle werden erhöhten Risiken und Unsicherheiten ausgesetzt. In seiner Stellungnahme plädiert der AdR für einen soliden Rechtsrahmen, der dafür sorgt, dass die KMU den direkten Zugang zu den Verbrauchern nicht verlieren und sich so gleichberechtigt am Wettbewerb beteiligen können. Diese Forderung wird auch durch die Ergebnisse einer Studie über die rechtlichen und politischen Voraussetzungen zur Unterstützung des digitalen Wandels traditioneller Unternehmen bekräftigt, die vor kurzem Thema eines Webinars des AdR war. Die endgültige Fassung der Studie wird Mitte Juli vorliegen. Berichterstatterin Rodi Kratsa (EL/EVP), Gouverneurin der Region Ionische Inseln, erklärte: “Mit dieser Stellungnahme wird die Stimme der regionalen Gebietskörperschaften gestärkt. Ziel ist es, zur präzisen Gestaltung einer Regelung mit größtmöglichen positiven Auswirkungen beizutragen und zu vermeiden, dass die Lösung bestehender Probleme zu neuen Problemen führt. Die Digitalisierung ist ebenso wie unsere Abhängigkeit von der digitalen Infrastruktur eine Tatsache, die mit der Pandemie nur noch deutlicher zutage getreten ist. Wir müssen die KMU schützen, denn häufig sind sie von den größeren Plattformen abhängig. Sie sind es, die am stärksten unter dem Verlust des Zugangs zu Plattformen oder Dienstleistungen leiden, auf die sie in ihrer Geschäftstätigkeit mehr und mehr angewiesen sind.” Ein weiteres wichtiges Anliegen des AdR, das in der Stellungnahme zum Ausdruck kommt, ist die Abmilderung und Überwindung der “doppelten digitalen Kluft”. Sie entsteht durch die ungleiche Verteilung notwendiger Voraussetzungen, um die potenziellen sozialen und wirtschaftlichen Vorteile der Digitalisierung nutzen zu können: Digitaler Kompetenzen und dem Zugang zu Hochkapazitäts-Netzen. Nach Ansicht des AdR muss vor allem der großflächige Ausbau der Breitbandinfrastruktur beschleunigt werden, um territorialen und sozialen Ungleichheiten entgegenzuwirken und den digitalen Zusammenhalt zu gewährleisten. Diese wichtige Aufgabe steht auch regelmäßig auf der Agenda der Breitbandplattform des AdR. Dabei handelt es sich um ein Forum, das gemeinsam mit der Europäischen Kommission eingerichtet wurde, um das rechtliche, technische und praktische Wissen zu bündeln und die Suche nach Lösungen zu beschleunigen, die es allen Bürgern, KMU und öffentlichen Verwaltungen ermöglichen, sich erfolgreich in der Online-Welt zu bewegen. Pressekontakt: Tobias KolonkoTel. +32 (0)2 282 2003Mobil +31

Original-Content von: Europäischer Ausschuss der Regionen, übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

HPI-Direktor Meinel bei Potsdamer Sicherheitsgesprächen: “Deutschland muss digital souveräner werden, um international auf Augenhöhe agieren zu können.”

17.06.2021 – 14:49

HPI Hasso-Plattner-Institut

Potsdam (ots) Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) bringt heute im Rahmen der “Potsdamer Gespräche zur Nationalen CyberSicherheit” einen kleinen exklusiven Kreis an Vertretern deutscher Sicherheitsbehörden, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen. Schwerpunktthemen der Gespräche sind die steigende Bedrohung durch Cyberangriffe und die notwendige Stärkung der IT-Sicherheit und der digitalen Souveränität Deutschlands, aber auch die besonderen Risiken im Zusammenhang mit der anstehenden Bundestagswahl oder Schadprogrammen wie Emotet. Die Gespräche sind nicht öffentlich, aber wir konnten einige Zitate für Sie zusammenstellen: Arne Schönbohm, Präsident des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) – “Die COVID-19-Pandemie hat zu einer nie dagewesenen Nutzung des Digitalen geführt. Damit werden Angriffsvektoren im digitalen Raum noch relevanter. Dieser Bedrohungslage müssen wir uns entgegenstellen: indem wir Informationssicherheit als Voraussetzung einer erfolgreichen Digitalisierung begreifen und in die Tat umsetzen.” Michael Niemeier, Vizepräsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz – “Im Wahljahr 2021 geht das Bundesamt für Verfassungsschutz von einem erhöhten Gefährdungspotenzial durch illegitime ausländische Einflussnahme aus. Doch unsere Cyber- und Spionageabwehr ist gut aufgestellt und ressortübergreifend vernetzt, um die Sicherheitsinteressen unserer Demokratie zu schützen.” Prof. Claudia Eckert, Direktorin Fraunhofer AISEC – “Die Pandemie verdeutlicht unsere starke Abhängigkeit von verlässlicher IT. Die gleichzeitige große Zunahme der Cyberangriffe zeigt, dass erhebliche Investitionen erforderlich sind, um diese Abhängigkeit zu reduzieren und die Cybersicherheit zu verstärken. Erforderlich sind u.a. Werkzeuge zur automatisierten Beurteilung von Sicherheitsrisiken beim IT-Einsatz und die Entwicklung vertrauenswürdiger Hardware, mobiler Plattformen oder Datenräume.” Thomas Fetten, Chief Executive Officer Deutsche Telekom Security GmbH – “Die Digitalisierung hat während der Pandemie einen starken Schub erhalten. Deutschland und Europa haben nun die Chance im Bereich der Digitalen Souveränität entscheidende Schritte einzuleiten: Self-Souverän-IDs, Europäische Cloud Lösungen wie GaiaX, Künstliche Intelligenz, aber auch eine verstärkte Kompetenz im Bereich Cyber-Security werden essenziell sein, um in der globalen Digitalisierungswelle eine führende Rolle zu übernehmen.” Wilfried Karl, Präsident der Zentralen Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich (ZITiS) – “Um in der digitalen Welt Cybercrime wirksam bekämpfen zu können, benötigen die Sicherheitsbehörden effektive Instrumente. Die ZITiS unterstützt mit entsprechenden Technologien und Methoden. Sie leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Cyberfähigkeit der Sicherheitsbehörden und deren digitaler Souveränität.” Prof. Christoph Meinel, Gastgeber und Direktor des Hasso-Plattner-Instituts – “Als ein führendes Industrieland muss Deutschland digital souveräner werden, um seine eigenen Normen und Werte auch im Cyberraum durchsetzen und international auf Augenhöhe kooperieren und agieren zu können.” Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für Digital Engineering (https://hpi.de). Mit dem Bachelorstudiengang “IT-Systems Engineering” bietet die gemeinsame Digital-Engineering-Fakultät des HPI und der Universität Potsdam ein deutschlandweit einmaliges und besonders praxisnahes ingenieurwissenschaftliches Informatikstudium an, das von derzeit rund 700 Studierenden genutzt wird. In den vier Masterstudiengängen “IT-Systems Engineering”, “Digital Health”, “Data Engineering” und “Cybersecurity” können darauf aufbauend eigene Forschungsschwerpunkte gesetzt werden. Bei den CHE-Hochschulrankings belegt das HPI stets Spitzenplätze. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studierende nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet jährlich 240 Plätze für ein Zusatzstudium an. Derzeit sind am HPI 21 Professorinnen und Professoren sowie über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung – in seinen IT-Fachgebieten, aber auch in den HPI Research Schools für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Irvine, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche. Pressekontakt: Rosenbach, Tel. 0331 5509-119, undCarina Kretzschmar-Weidmann, Tel. 0331 5509-177,

Original-Content von: HPI Hasso-Plattner-Institut, übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

Pilot in Schleswig-Holstein erfolgreich abgeschlossen: Dataport.kommunal bietet Kommunen neues bedarfsorientiertes IT-Portfolio

15.06.2021 – 09:00

Dataport

Altenholz (ots) Im Kreis Steinburg testeten die vier Ämter Schenefeld, Itzehoe-Land, Wilstermarsch und Krempermarsch gemeinsam Leistungen aus dem kommunalen Service-Portfolio von dataport.kommunal im Rahmen eines Pilotprojekts. Nun wurde die Pilotphase erfolgreich abgeschlossen und das Projekt ist in den Regelbetrieb übergegangen. Mit dem Service-Portfolio bietet dataport.kommunal allen Kommunen in Schleswig-Holstein ab sofort umfangreiche auf die jeweiligen Anforderungen zugeschnittene IT-Betriebs-Leistungen. Die Module reichen von Fachverfahren über die Bereiche Endgeräte, LAN, Mail und Druck bis zu Benutzer- und Zentrale Services. Kommunen werden zunehmend digital, doch ihnen fehlt es häufig an der technischen Ausstattung und angesichts des Fachkräftemangels auch an Fachpersonal für einen sicheren, effizienten IT-Betrieb. Besonders kleinere Ämter können die umfangreichen (sicherheits-)technischen IT-Anforderungen im Zuge von Digitalisierungsvorhaben kaum allein bewältigen. Das modulare kommunale Service-Portfolio von dataport.kommunal ermöglicht Kommunen in Schleswig-Holstein einen professionellen, sicheren und verfügbaren IT-Betrieb. Kommunen können bedarfsgerecht die komplette Informationstechnik an dataport.kommunal auslagern oder auch nur einzelne Module nutzen. Die Sicherheit von Bürger*innen- und Verwaltungsdaten wird in jedem Fall vollumfänglich gewährleistet. Strategische Entscheidungen und Vorgaben liegen bei Inanspruchnahme von Leistungen aus dem Portfolio im Rahmen der kommunalen Selbstverwaltung weiterhin bei den Ämtern. Auf eigenes kommunales IT-Betriebspersonal kann bei Full-Outsourcing kosteneinsparend verzichtet werden. In Informationsveranstaltungen, gemeinsamen Workshops und Beratungsgesprächen verständigten sich die Kommunen und dataport.kommunal vorab auf Ziele für die IT-Entwicklung der Pilotphase. Dabei stand der fachliche Austausch zwischen allen Beteiligten im Vordergrund. Durch die langjährige Erfahrung und Kompetenz für kommunale Prozesse seitens dataport.kommunal konnten individuelle Lösungswege für die Anforderungen und Bedürfnisse der Ämter entwickelt werden. Statements der am Pilotprojekt “Kommunales Service-Portfolio” beteiligten Ämter: – Mathias Siebenborn, Leitender Verwaltungsbeamter des Amtes Itzehoe-Land: “Die wachsenden Anforderungen an die IT einer Kommunalverwaltung haben im Laufe der letzten Jahre ein Maß erreicht, dass zunehmend schwerer von den Ämtern allein bewältigt werden konnte. Der Schritt hin zu einer Umstellung der IT-Umgebung aus der Amtsverwaltung in einen gemeinsamen Rechenzentrumsbetrieb mit dataport.kommunal war daher folgerichtig. Damit verbunden ist ein fundamentaler Systemwechsel, der ein neues und zeitgemäßes Niveau der IT- und Datensicherheit, des digitalen Workflows sowie externer Service- und Beratungsleistungen eröffnet. Durch das gemeinsame Vorgehen der vier Kooperationsämter konnten vielfältige Synergien, beispielsweise in wirtschaftlicher Hinsicht, erreicht werden. Die künftige Aufgabe wird es sein, die weiteren Potenziale der Digitalisierung, die sich nunmehr eröffnen, nutzbar zu machen. Insgesamt ist die Amtsverwaltung für die Herausforderungen der Digitalisierung nun besser aufgestellt und in der Lage ihre Dienstleistungen und Angebote für Bürger*innen, Ehrenamt sowie moderne Arbeitsbedingungen für ihre Beschäftigten anzubieten.”
– Heiko Wiese, Leitender Verwaltungsbeamter des Amtes Wilstermarsch: “Mit dem gemeinsam entwickelten Strategiepapier und durch die Umsetzung der Konsolidierung unserer IT-Umgebung hat sich die kooperative Zusammenarbeit der vier Ämter vertieft. Das ist zugleich eine hervorragende Basis für den weiteren Austausch und die gemeinsame Abstimmung und Entwicklung auch zu anderen kommunalen Handlungsfeldern. Das Amt Wilstermarsch ist damit als moderner Dienstleister für seine Bürgerinnen und Bürger, das Ehrenamt aktuell und für die zukünftigen Digitalisierungsherausforderungen gut aufgestellt.”
– Andreas Faust, Amtsdirektor in Schenefeld: “Die gesamte IT-Struktur beim Amt Schenefeld ist durch die Umstellung grundlegend neu und zukunftsfähig aufgesetzt worden – verbunden mit einem deutlichen Plus an Sicherheit und Flexibilität. Veränderungen erfordern immer Mut, Weitblick und Willen. Für das Amt Schenefeld war dieser Weg der richtige, um mit einer modernen und zukunftsorientieren IT in die Zukunft zu gehen.”
– Jörg Bucher, Leitender Verwaltungsbeamter des Amtes Krempermarsch: “Kommunalpolitiker*innen, Bürger*innen und Mitarbeitende erwarten zu Recht eine Verwaltung, die digital auf dem aktuellen Stand ist. Mit der Umstellung der IT ist den beteiligten Ämtern damit ein weiterer Entwicklungssprung gelungen.” Über dataport.kommunal Dataport.kommunal begleitet Städte, Regionen und Kommunen in allen Digitalisierungsvorhaben und unterstützt seine Kunden dabei, die Attraktivität und Wirtschaftskraft für Menschen und Unternehmen vor Ort zu steigern. Dafür arbeitet der IT-Dienstleister für die kommunale öffentliche Hand mit Anbietern aus der Region zusammen, fördert kommunale IT-Kooperationen und kombiniert das notwendige Fachwissen mit kommunaler Verwaltungskompetenz. Dataport.kommunal ist eine Marke von Dataport und baut seine Leistungsfähigkeit auf den Kompetenzen und Angeboten des IT-Dienstleisters auf. Träger der Anstalt öffentlichen Rechts sind die Länder Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein sowie der kommunale “IT-Verbund Schleswig-Holstein”. Dataport hat 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erzielte 2020 einen Umsatz von voraussichtlich 894 Millionen Euro. Mehr Informationen unter www.dataport-kommunal.de | LinkedIn | Twitter Pressekontakt: Britta Heinrich, PressesprecherinDataport AöRBillstraße 8220539 HamburgE-Mail: : 040 42846-3047Mobil: 0171 3342284

Original-Content von: Dataport, übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

Karliczek: Mit exzellenter IT-Sicherheitsforschung legen wir den Grundstein für eine sichere digitale Welt

02.06.2021 – 12:26

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Berlin (ots) Bundesregierung startet 350-Millionen-Rahmenprogramm zur IT-Sicherheitsforschung Heute hat die Bundesregierung das Forschungsrahmenprogramm zur IT-Sicherheit “Digital. Sicher. Souverän.” verabschiedet, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eingebracht wurde. Zum Kabinettsbeschluss erklärt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek: “In einer Welt, in der alle Lebensbereiche zunehmend von Digitalisierung geprägt sind, müssen wir uns auf die digitale Sicherheit absolut verlassen können. Ohne IT-Sicherheit gibt es heutzutage keine Sicherheit im Alltag mehr. Den Grundstein für eine sichere digitale Welt, in der wir die zahlreichen Chancen der Digitalisierung selbstbestimmt nutzen können, legen wir mit exzellenter IT-Sicherheitsforschung. Wir stehen hierbei vor komplexen Herausforderungen, die mit der Datenexplosion sowie dem Aufkommen neuer Technologien weiter zunehmen werden: Cyberangriffe auf staatliche Institutionen, Hochschulen oder Unternehmen, gezielte Desinformationen in sozialen Netzwerken oder auch Quantencomputer, die mit ihrer enormen Rechenleistung künftig gängige Verschlüsselungsverfahren überwinden. Wir erleben zudem bereits heute ein exponentielles Wachstum bei der Anzahl vernetzter Geräte. Zeitgleich prägt die Künstliche Intelligenz in Form unterschiedlichster Anwendungen immer stärker unseren Alltag. Die reale und die digitale Welt verbinden sich zunehmend – jetzt bereits in 5G und perspektivisch noch stärker in 6G. Die vernetzte Welt hat große Auswirkungen auf jeden Einzelnen von uns, aber auch auf die Gesellschaft insgesamt. Ohne IT-Sicherheit können wir nicht sicher sein, dass unser Wasserhahn noch läuft, die U-Bahn fährt, eine Überweisung richtig ankommt. Wir können nicht sicher sein, dass Autos produziert und Kranke versorgt werden können. Ohne IT-Sicherheit können wir nicht sicher sein, dass unsere Demokratie funktioniert. Wir müssen daher jetzt handeln: Die digitale Welt sicher zu gestalten, ist eine zentrale Zukunftsaufgabe für Deutschland und die Europäische Union. Forschung für IT-Sicherheit und Privatheit in der digitalen Welt ist hierfür der Schlüssel. Mit dem neuen Forschungsprogramm ‘Digital. Sicher. Souverän.’ stellt das Bundesforschungsministerium 350 Millionen Euro bis 2026 bereit. Damit bereiten wir den Weg für eine exzellente Forschung für IT-Sicherheit und Privatheit, für wirtschaftliche Prosperität und technologische Souveränität in Deutschland und in Europa. Und wir schaffen damit die Basis für ein besseres digitales Leben – damit wir alle heute und in Zukunft digital, sicher und souverän leben können.” Hintergrund: Mit dem Rahmenprogramm “Digital. Sicher. Souverän.” will die Bundesregierung die technologische Souveränität auf dem Gebiet der IT-Sicherheitsforschung weiter ausbauen und setzt den Rahmen für die künftige Forschungsförderung für eine sichere digitale Welt. Das BMBF stellt für die Umsetzung bis 2026 mindestens 350 Millionen Euro bereit. Das Rahmenprogramm richtet die IT-Sicherheitsforschung der kommenden Jahre an sieben übergeordneten strategischen Zielen aus: – digitalen Wandel sicher und nachhaltig gestalten,
– Daten und Know-how schützen und nutzen,
– stabile, digitale Demokratie und Gesellschaft gewährleisten,
– selbstbestimmte Privatheit und innovativen Datenschutz ermöglichen,
– Deutschland in Innovation und Transfer zukunftssicher an die Weltspitze bringen,
– führende Köpfe qualifizieren und gewinnen,
– die technologische Souveränität Deutschlands und Europas sichern. Das Programm baut auf dem Vorläuferprogramm der IT-Sicherheitsforschung “Selbstbestimmt und sicher in der digitalen Welt 2015-2020” auf und berücksichtigt die Digitalisierung in ihrer Gesamtheit und deren Auswirkung auf den gesellschaftlichen Wandel. Da inzwischen alle gesellschaftlichen Bereiche digital durchdrungen sind, berücksichtigt das Programm sowohl technologische als auch gesellschaftliche Themen in der IT-Sicherheitsforschung. So stehen neben technologiebasierten Innovationen auch Fragen zu Privatheit, Datenschutz und Selbstbestimmung im Fokus der Forschungsförderung. Ziel ist es, mit einer an diesem Anspruch orientierten Forschung europäischer Prägung Innovationen anzustoßen und dadurch die technologische Souveränität Deutschlands und Europas in Zukunft zu wahren und in wichtigen Schlüsselbereichen auszubauen. Um dies zu erreichen, wird das BMBF die Forschungsförderung durch einen kontinuierlichen Dialog mit allen zentralen Zielgruppen begleiten – von Forschungscommunities über Akteurinnen und Akteure aus Wirtschaft und Politik bis hin zu Bürgerinnen und Bürgern, den späteren Nutzerinnen und Nutzern der digitalen Technologien. Eine zentrale Säule der exzellenten IT-Sicherheitsforschung in Deutschland bilden dabei die durch das BMBF initiierten nationalen Forschungszentren für IT-Sicherheit ATHENE in Darmstadt, KASTEL in Karlsruhe und CISPA in Saarbrücken. Im Bereich Privacy hat sich das BMBF-geförderte “Forum Privatheit” als fundierte Stimme zu rechtlichen, ethischen, soziologischen und technischen Aspekten etabliert und wird als “Plattform Privatheit” weiter ausgebaut. Mit dem Forschungsnetzwerk Depersonalisierung werden künftig Fragen der Anonymisierung und des technischen Datenschutzes gebündelt. Auf dem Feld der Quantenkommunikation ist die Initiative QuNET wegweisend. Ziel von QuNET ist es, Technologien für ein Pilotnetz zur Quantenkommunikation in Deutschland zu entwickeln, das der abhör- und manipulationssicheren Datenübertragung dient. Erfolgreiche Projekte wie diese werden im Rahmen des neuen Programms weiter ausgebaut. Mit dem Start des Forschungsrahmenprogramms wird gleichzeitig die erste Förderrichtlinie veröffentlicht. Die Bekanntmachung “Richtlinie zur Förderung von Forschungsvorhaben zum Thema IoT-Sicherheit in Smart Home, Produktion und sensiblen Infrastrukturen” soll das sogenannte “Internet der Dinge” zuhause, in der Produktion sowie in sensiblen Infrastrukturen sicherer machen. Mit der Förderung beabsichtigt das BMBF ferner, die Expertise und Wertschöpfung im Bereich der IT-Sicherheit für diese IoT-Systeme (“Internet of Things”) am Standort Deutschland nachhaltig zu stärken. Weitere Informationen: BMBF-Fachportal “Vernetzung und Sicherheit digitaler Systeme”: https://www.forschung-it-sicherheit-kommunikationssysteme.de/ Pressekontakt: Pressestelle BMBFPostanschrift11055 BerlinTel.+49 30 1857-5050Fax+49 30 /bmbf_bundwww.facebook.com/bmbf.dewww.instagram.com/bmbf.bund

Original-Content von: Bundesministerium für Bildung und Forschung, übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

“5G-Netzausbau: Wir brauchen mehr Fachkompetenz bei politischen Entscheidungen in unserer digitalen Welt – und ein Digitalministerium!”

28.05.2021 – 14:10

TDT AG

Essenbach (ots) Der IT-Experte Michael Pickhardt zu Konsequenzen der 3G-Abschaltung, zur Innovationskraft von 5G, zu Versäumnissen bei der Einführung des neuen Funk-Standards, zur Rolle der heimischen Wirtschaft in der Digitalisierung – und warum wir ein Digitalministerium brauchen Im Sommer 2021 wird das 3G-Netz abgeschaltet. Das bisherige Medien-Echo zum neuen Funk-Standard 5G konzentriert sich meist auf Fragen und Sorgen von Handy-Nutzern. Der deutsche Digitalexperte Michael Pickhardt richtet jetzt den Blick auf den größeren Zusammenhang: Er bedauert die von der Politik vertanen Chancen bei der 5G-Einführung und beleuchtet die Möglichkeiten, die der neue Funk-Standard bietet: “Flächendeckendes 5G wird einen Innovationsschub für große Bereiche der heimischen Industrie und Wirtschaft bedeuten!” Dabei appelliert Michael Pickhardt an die Politik, endlich die Erfahrungen der deutschen Wirtschaft in der Digitalisierung zu nutzen und nach der Bundestagswahl ein eigenständiges Digitalministerium einzurichten. Von 2G zu 5G – wofür stehen diese Abkürzungen eigentlich? Eine Zahl und der Buchstabe G, dieses Kürzel geht auf die Geschichte unserer Funkstandards zurück, erläutert Michael Pickhardt: “2G steht für die 2. Generation des Mobilfunks – dieser Standard ist noch heute für normales Telefonieren und SMS vorgesehen. Es geht hier nicht um Datenübertragung.” Anders verhält es sich mit 3G und 4G: “Bei der 3. und 4. Generation ist bereits Datenübertragung vorgesehen gewesen, bei 3G noch relativ langsam, bei 4G dank LTE (Long Term Evolution) schon richtig schnell!” Bei den jetzt kommenden Funk-Standards geht es jedoch nicht nur um die Schnelligkeit der Datenübertragung: “Mit 5G sind wir teilweise schneller. Aber diese 5. Generation der Funk-Standards bietet eine Vielzahl zusätzlicher Anwendungsmöglichkeiten, die bisher nicht möglich waren!” Wenn 3G wegfällt – wird unser Netz dann schlechter? Das Abschalten von 3G und der neue Standard 5G stehen im direkten Zusammenhang. Michael Pickhardt: “Der 5G-Ausbau kann nicht stattfinden, ohne 3G abzuschalten. Der Grund dafür ist technisch einfach zu erklären: 3G verwendet zum Teil ähnliche Frequenzen wie 5G. Wenn man 5G haben will, muss man dort also den Platz freimachen.” Michael Pickhardt tritt entschieden einem Vorurteil entgegen, das sich hartnäckig in Social Media und Chat-Foren hält: “Wer glaubt, dass die Abschaltung von 3G dazu führt, dass sich die Netzabdeckung bei uns verschlechtern würde, liegt falsch. Das Gegenteil ist der Fall!” Der neue 5G-Standard – welchen Vorteil haben wir davon? 5G ist ein Aufbruch in ein neues Funk-Standard-Zeitalter. Michael Pickhardt betont: “Der 5G-Standard mit seinen unterschiedlichen Frequenzbereichen bietet ein breites Spektrum an Datenübertragungs-Technologien und somit auch die Basis für verschiedenste neue Anwendungsbereiche. Genau dazu sollte man 5G auch benutzen!” Zu diesen Anwendungsbereichen zählen unter anderem Campus-Netze für große Industrieanlagen oder Messegelände. Zudem bietet 5G die Möglichkeit, eine sehr große Anzahl von Endgeräten mit niedriger Bandbreite anzubinden. Hierfür werden die niederen Frequenzen der 5G-Technologie benutzt. Michael Pickhardt: “Dies hat den Vorteil der hohen Durchdringung – oft sehr wichtig im Bereich des Internet of Things (IoT) oder auch Smart Metering. Denn auch der Stromzähler im Keller ist – trotz dicker Mauern – in Zukunft online im 5G-Netz. Die neue Technologie rückt auch Anwendungen wie autonomes Fahren oder Tele-Operationen in den Bereich des Machbaren, da wir jetzt extrem kurze Latenzzeiten, also Datenübertragung nahezu in Echtzeit haben. Und die sehr hohen Übertragungsraten im 5G-Netz sind nun eine echte Alternative zum herkömmlichen, terrestrisch gebundenen Internetanschluss.” Das neue 5G-Netz flächendeckend – welche Chancen wurden verpasst? Um heute für den Nutzer ein flächendeckendes 5G-Netz zu erreichen, muss jeder 5G-Provider sein eigenes Netz ebenso flächendeckend ausbauen. Michael Pickhardt analysiert: “Besser wäre es gewesen, von Anfang an nationales Roaming von den einzelnen Providern einzufordern. Bei einem nationalen Roaming können sich Mobilfunkgeräte automatisch in das beste verfügbare Netz einwählen, das am jeweiligen Standort des Nutzers zu haben ist – ein technisches Szenario, das beispielsweise für dünner besiedelte Regionen von großem Interesse ist. Für den Nutzer hätte es dann gereicht, dass irgendein 5G-Netzbetreiber in seiner Gegend das Netz ausgebaut hat: Er wäre online.” Hier fehlte offenbar die nötige Fachkompetenz auf politischer Ebene, wie Michael Pickhardt resümiert: “Technisch und kaufmännisch war nationales Roaming damals umsetzbar. Es ist bedauerlich, dass diese Chance vertan wurde.” Ein Lichtblick von Seiten der 5G-Netzbetreiber ist hier das Angebot von SIM-Karten mit nationalem Roaming für den professionellen Bereich. “Diese Option, so wichtig diese ist, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass eine Gesamtlösung aller 5G-Beteiligten für alle Anschlüsse von Anfang an zu einer wesentlich besseren Ausgangssituation bei der 5G-Einführung geführt hätte”, schränkt Michael Pickhardt ein und ergänzt: “Zudem fehlen die Milliarden, die die Provider bei der 5G-Versteigerung an den Staat gezahlt haben, jetzt für den Ausbau!” Der Blick nach vorn – wie kann die Politik es in Zukunft besser machen? Der Digitalexperte fordert, gerade auch im Hinblick auf die Einführung von 6G: “Wir brauchen mehr technologische und wirtschaftliche Fachkompetenz bei politischen Entscheidungen für unsere Welt, die längst eine digitale ist. Allein die Tatsache, dass Entscheidungen zu unserer digitalen Gegenwart und Zukunft aktuell auf mehrere Ministerien verteilt werden, verstärkt den Eindruck, dass Digitales offenbar als eine Art politische Nebenbeschäftigung verstanden wird. Wir benötigen dringend eine Bündelung der politischen Entscheidungskraft in einem übergeordneten Digitalministerium, das aber bitte das bisherige Durcheinander von Zuständigkeiten und Nicht-Zuständigkeiten umfassend ersetzt!” Und Michael Pickhardt pointiert: “Wenn Politiker glauben, digitale Lösungen – beispielsweise aus einem baltischen Staat – quasi Copy & Paste auf Deutschland zu übertragen, ist dies grundverkehrt. Wir übertragen ja auch nicht die Verkehrsinfrastruktur von Sylt auf Berlin. Gerade in der deutschen Wirtschaft – und gerade im Mittelstand – ist geballte digitale Fachkompetenz vorhanden. Die Politik muss nur endlich lernen, diese zu nutzen!” Michael Pickhardt arbeitet seit dem Jahr 1984 in der Telekommunikationsbranche und ist heute Vorstandsvorsitzender der TDT AG, die seit über vier Jahrzehnten ein Pionier und Vorreiter für Lösungen in der digitalen Kommunikation ist. Zum Thema “Nationales Roaming” auch die Pressemitteilung vom 28. März 2019 unter https://www.presseportal.de/pm/131846/4230370. Weitere Informationen unter https://www.tdt.de. Pressekontakt: Dr. Sascha PriesterLeiter der Pressestelle / Pressesprecher / Head of PressTDT AGSiemensstraße 1884051 EssenbachTel.: +49 8703 929 102Mobil: +49 173 6556882Email:

Original-Content von: TDT AG, übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

Deutschland braucht eine nachhaltige Digitalpolitik

20.05.2021 – 11:35

Rat für Digitale Ökologie

Berlin (ots) Auf die nächste Bundesregierung kommen große Herausforderungen zu. Besonders wichtig wird sein, wie es Deutschland und Europa gelingt, die Potentiale der Digitalisierung für eine nachhaltige und gemeinwohlorientierte Entwicklung zu mobilisieren. Zweifellos braucht es dafür gut ausgebaute digitale Infrastrukturen und eine exzellente Breitbandversorgung, doch es geht um viel mehr als allein um Technik. “Wir sehen eine frei flottierende und ressortabhängige ad-hoc-Bearbeitung von Themen, nicht aber eine konsistente und zukunftsfähige Digitalpolitik, die auf die Werte der Offenen Gesellschaft und des demokratischen Rechtsstaats bezogen ist”, so Prof. Dr. Harald Welzer, Sprecher des Rates für Digitale Ökologie. “Mit unserem Impulspapier wollen wir die Debatte über die Digitalpolitik der nächsten Bundesregierung inspirieren.” Kernpunkt des Impulspapieres, das sich mit Fragen wie der digitalen Bildung, den Chancen und Risiken neuer Technologien im Bereich von Gesundheit, Mobilität und Kommunen beschäftigt, ist ein notwendiger Paradigmenwechsel: Gemeinwohl, Nachhaltigkeit und digitale Souveränität müssen in den Mittelpunkt der digitalen Transformation gestellt werden. “Wir müssen Daseinsvorsorge heute neu denken. Digitale Infrastrukturen sind Teil der Daseinsvorsorge. Daraus folgt, dass sie in den Besitz der öffentlichen Hand gehören. Zentral ist es, diese Infrastruktur vor Cyberangriffen und möglichen Mißbrauch z.B. durch staatsabhängige Konzerne aus China zu schützen”, so Gerd Billen, Staatssekretär a.D. Wichtig ist auch, dass ein Datentreuhändergesetz einen sicheren und vertrauenswürdigen Raum z.B. für die Nutzung und Analyse medizinischer Daten im Interesse des Gemeinwohls schafft. In einem Datenzugangsgesetz sollten zudem die Bedingungen für die Nutzung von Daten privater Akteure für Forschung und Gemeinwohlzwecke festgelegt werden. “Die Gestaltung der digitalen Transformation muss viel stärker an der dringenden Bewältigung sozial-ökologischer Herausforderungen ausgerichtet werden, allen voran der Bekämpfung des Klimawandels”, so Prof. Andrea Krajewski. Der Ausbau digitaler Infrastrukturen sowie die Herstellungsbedingungen und das Design digitaler Geräte sollte so gestaltet werden, dass absolute Ressourcen- und Energieeinsparungen erzielt werden. Für die politische Gestaltung der Digitalen Transformation braucht es auch ein eigenständiges und starkes Digitalministerium: “Es mangelt der derzeitigen Bundesregierung nicht an guten Vorschlägen. Es fehlt aber an Konsistenz und an Durchsetzungskraft. Der Rat für Digitale Ökologie legt deshalb einen konkreten Vorschlag für ein agiles Digitalministerium vor”, so Prof. Dr. Harald Welzer. Das ausführliche Positionspapier “Für eine nachhaltige Digitalpolitik” ist auf der Website des Rates für Digitale Ökologie abrufbar und wird am 21. Mai um 15 Uhr auf der Off Stage der re:publica diskutiert. Über den Rat für Digitale Ökologie Der interdisziplinäre Rat für Digitale Ökologie hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Digitale Transformation der Gesellschaft aus den Begrenztheiten einer rein wirtschafts- und technikgetriebenen Betrachtung zu befreien. Aus der Sicht des Rates für Digitale Ökologie muss die Gesellschaft definieren, wie und wofür digitale Technologien und Anwendungen eingesetzt werden. Dies ist vor allem deswegen unabdingbar, weil die Digitale Transformation alle Bereiche der demokratischen Gesellschaft betrifft und weil die ökonomischen, kulturellen, politischen, psychologischen und gesundheitlichen Dimensionen der Digitalen Transformation miteinander in Wechselwirkung stehen. Erst vor dem Hintergrund einer Ökologie digitaler Systeme wird auch eine Politik der Digitalen Transformation denkbar, die Leitlinien für den Technikeinsatz vorgeben kann und muss. Der Rat betrachtet es als seine Aufgabe, Debatten anzustoßen und die Digitale Transformation als zentrales gesellschaftspolitisches Thema begreifbar zu machen. Die Digitale Transformation ist in all ihren Dimensionen eine politische Gestaltungsaufgabe. Der Rat ist ein Projekt von FUTURZWEI. Stiftung Zukunftsfähigkeit und besteht aus: – Gerd Billen, Staatssekretär a.D.
– Prof. Dr. Vanessa Miriam Carlow, Institute for Sustainable Urbanism, TU Braunschweig
– Prof. Dr. Maja Göpel, The New Institute
– Dieter Janecek, MdB, Obmann im Digitalausschuss des Deutschen Bundestags
– Dr. Wolfgang Kaleck, European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR)
– Prof. Andrea Krajewski, Interactive Media Design, Hochschule Darmstadt
– Dr. Constanze Kurz, Chaos Computer Club
– Prof. Dr. Johannes Merck, Otto Group
– Dr. h.c. August Oetker, Unternehmer
– Dr. Frederike Petzschner, Carney Institute for Brain Science, Brown University
– Prof. Dr. Bernhard Pörksen, Medienwissenschaften, Universität Tübingen
– Prof. Dr. Peter Reichl, Fakultät für Informatik, Universität Wien
– Prof. Dr. Tilman Santarius, IÖW, TU Berlin
– Prof. Dr. Harald Welzer, FUTURZWEI. Stiftung Zukunftsfähigkeit (Sprecher)
– Dr. Marie-Luise Wolff, ENTEGA AG Mehr erfahren: https://ratfuerdigitaleoekologie.org Pressekontakt: Rat für Digitale ÖkologieProf. Dr. Harald @ratfuerdigitaleoekologieTel +49 30 397 177 07Postanschrift:FUTURZWEI. Stiftung ZukunftsfähigkeitLehrter Str. 57, Haus 6, EGD-10557 Berlin

Original-Content von: Rat für Digitale Ökologie, übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

Die White Label Vertriebsplattform für traditionelle und digitale Assets

18.05.2021 – 12:38

21.finance AG

Frankfurt (ots) Die im Jahr 2017 gegründete 21.finance AG bietet digitale und regulierte Softwarelösungen für die Optimierung der Wertschöpfungskette von Finanzinstituten. Mit Marketplace as a Service (MaaS) unterstützt die 21finance Finanzinstitute dabei, ihre Reichweite zu erhöhen und ihre Produkte und Emittenten mit Anlegern in ganz Europa zu verbinden. Mit der White Label-Lösung erhalten Sie Zugang zu Software und Support-Services, mit welchen Sie Ihren Investoren ein innovatives Anlageerlebnis bieten können. Marketplace as a Service zusammengefasst: – Von Finanzbehörden regulierte Prozesse inklusive Anlegerkategorisierung nach MiFID II in professionelle und nicht-professionelle Investoren
– Integration in die vom Kunden bestehende Infrastruktur und Corporate Identity durch agil entwickeltes Front- und Backend mit API-First-Ansatz
– Schnelle und rentable Implementierung durch die vollständige Verwaltung inklusive Schnittstellen-Entwicklung, Produktanlage und Endkunden-Support
– Komplettierung des Service-Angebots durch ein weitreichendes Partnernetzwerk mit Schnittstellen zu Zahlstellen, Verwahrstellen und Identity-Service-Providern Mehr Informationen unter https://21.finance/de/ Bilder und weitere Inhalte in hoher Auflösung können Sie hier ansehen und herunterladen: https://21.finance/de/presseraum/ Pressekontakt: Für Presseanfragen wenden Sie sich bitte an: Grigorij Richters, E: , T: +49 (0)173 263 1512Bitte kontaktieren Sie Herrn Richters für Interviewanfragen mit dem Gründer Herrn Heinzle.

Original-Content von: 21.finance AG, übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

Der Geschäftsbereich epay von Euronet Worldwide wird globaler Partner für digitale Mehrwertdienste von Fintech Revolut

17.05.2021 – 15:45

epay – transact Elektronische Zahlungssysteme GmbH

Martinsried/ München (ots) Durch die Integration seines bekannten Gutschein- und Prepaid-Portfolios unterstützt epay Revolut – eine Fintech App mit derzeit stolzen 15 Millionen Kunden weltweit – bei seiner globalen Expansion in 36 Länder und erschließt einen neuen digitalen und mobilen Vertriebskanal für sein Markenpartnernetzwerk. epay, ein Geschäftsbereich von Euronet Worldwide, Inc. (NASDAQ:EEFT), ist jetzt der globale Partner für digitale Gutschein- und Prepaid-Produkte für die führende britische Fintech-App Revolut. Die neue Partnerschaft zwischen Revolut und dem Full-Service Payment Provider epay wird sich durch eine API-Integration in die drei Revolut-Apps (Consumer, Business und Junior) über 36 Länder erstrecken. Seit April 2021 bietet epay Revolut-Kunden in diesen Ländern Zugang zu einer Fülle bekannter digitaler Inhalte und Marken auf globaler und lokaler Ebene in den Kategorien Food, Entertainment, Lifestyle, Gaming, Gesundheit und Wellness sowie Homeoffice und Office-Kategorien, wie zum Beispiel Twitch, IKEA, Nintendo, Spotify Premium. Mit diesem Zugang haben Revolut-Kunden die Möglichkeit, Gutscheine und digitale Inhalte einfach und reibungslos zu kaufen, zu verschenken und damit belohnt zu werden – und dies alles, ohne jemals ihre Revolut-App verlassen zu müssen. Zusätzlich zu den Ländern der Phase 1, die im April startete (darunter Großbritannien und ein Großteil Europas), werden in den kommenden Monaten weitere Länder und Kernmärkte wie die USA und Australien folgen. Gleichzeitig wird eine Ausweitung der Business-App erfolgen, die in erster Linie in Großbritannien beginnen wird. Weltweite Expansion von Revolut mit einem kategorieübergreifenden Marktplatz Bislang gab es noch keine Fintech-App mit einem kategorieübergreifenden Marktplatz – Revolut ist damit der erste Fintech-Anbieter weltweit, der seinen Kunden diese attraktiven Mehrwertdienste auf so breiter Ebene anbietet. Dies unterstützt die Mission des Unternehmens, die weltweit erste wirklich globale “One-Stop-Finanz-App” mit einer Reihe von Vorteilen für alle Verbraucher anzubieten. Zusätzliche digitale Services wie die Möglichkeit, Geschenkkarten und Prepaid-Produkte der Lieblingsmarken der Nutzer direkt aus der App heraus zu kaufen und zu versenden, unterstützen diese Mission und tragen dazu bei, neue Kundengruppen für die App zu gewinnen, was einen höheren Nutzungsgrad der mobilen Anwendung und eine Steigerung des Kundennutzens und der Kundenbindung bedeutet. “Unsere Kunden sind vor allem Millennials und Digital Natives, die von einer Finanz-App sowohl attraktive Zusatzleistungen als auch ein perfektes Nutzererlebnis erwarten – beides ermöglichen wir mit der flexiblen API-Integration von epay,” erklärt Maisum Dairkee, Product Owner bei Revolut. “Die API-Integration von epay bietet nicht nur Zugriff auf eine breite Palette skalierbarer Inhalte, um auf alle Kundenbedürfnisse auf lokaler und globaler Ebene eingehen zu können, sondern dient auch dazu, ein perfektes und reibungsloses Kundenerlebnis zu bieten, ohne die App jemals verlassen zu müssen.” Partnerschaft mit Vision und Potenzial Die Partnerschaft soll schnell ausgebaut werden: Neben den derzeit geplanten 36 Ländern werden die Mehrwertdienste von epay künftig bei jedem weiteren internationalen Launch von Revolut zum Standardangebot gehören. Auch die bestehenden Kategorien werden weiter ausgebaut. So sind beispielsweise die beliebten Kategorien Wellness, Beauty, Gesundheit, Fitness und Mode auf dem Radar beider Unternehmen und werden als Kernkategorien betrachtet, auf die man sich konzentrieren und die man ausbauen möchte. Die Kooperation mit Revolut ist eine bahnbrechende Partnerschaft für epay. “Unsere technische Lösung und unsere Prozesse ermöglichen es uns, Revolut über eine einzige API als Full-Service Payment Provider mit Mehrwertdiensten zu versorgen. Das bedeutet, dass wir über die klassische Rolle eines Geschenkkartenanbieters hinausgehen und stattdessen eher ein Infrastrukturpartner für einen weltweiten Roll-out werden. Wir wollen Fintechs wie Revolut helfen, ihren Kunden genau die Inhalte zu bieten, die sie erwarten oder schon immer wollten. Außerdem zeigen wir unserem bestehenden Portfolio von über 2000 Geschenkkarten- und Prepaid-Markenpartnern neue Wege auf, sich mit ihren Kunden zu verbinden, indem wir neue digitale und mobile Vertriebskanäle wie Revolut erschließen”, sagt Kevin Caponecchi, Executive VP und CEO von epay, Software und EFT Asia Pacific Division. Interessierte Marken wenden sich bitte an ihren bestehenden epay-Ansprechpartner oder an Über Revolut Revolut baut die erste wirklich globale Finanz-Superapp der Welt auf. Im Jahr 2015 startete Revolut in Großbritannien mit Geldtransfer und Geldwechsel. Heute nutzen unsere 15 Millionen Kunden auf der ganzen Welt Dutzende der innovativen Produkte von Revolut und führen mehr als 100 Millionen Transaktionen pro Monat durch. Mit unseren Privat- und Geschäftskonten helfen wir unseren Kunden, ihre finanzielle Gesundheit zu verbessern, ihnen mehr Kontrolle zu geben und Menschen auf der ganzen Welt nahtlos zu verbinden. www.revolut.com Über epay: epay ist ein weltweit führender Full-Service-Paymentprovider für Gutschein-, Zahlungs- und Prepaid-Lösungen und wickelte 2,4 Milliarden Transaktionen in 2020 ab. epay hat ein umfassendes Händlernetz mit 736.000 Point-of-Sale Terminals in 60 Ländern aufgebaut, um bekannte Marken mit Verbrauchern auf der ganzen Welt zu verbinden. Das Unternehmen verfügt über ein Portfolio an Gutscheinkarten (Prepaid-, Closed-Loop- und Geschenkkarten), Unternehmensanreizen und Zahlungslösungen (Kartenakzeptanz, Terminals, E-Commerce, Mobile und Internet of Payment) für den Omnichannel-Handel und bietet seine Dienstleistungen dank seiner eigenen Kassenintegrationssoftware an. epay ist ein Segment von Euronet Worldwide, Inc. (NASDAQ: EEFT), ein in Kansas ansässiges Unternehmen, das 2020 einen Umsatz von 2,5 Milliarden Dollar erzielte, 8.000 Mitarbeiter beschäftigt und Kunden in 175 Ländern bedient. Mehr Informationen unter: www.epay.de Über Euronet Worldwide, Inc. Euronet Worldwide ist ein führender Anbieter von sicheren elektronischen Finanztransaktionslösungen. Das Unternehmen bietet Zahlungsdienste und Lösungen zur Zahlungsabwicklung für Finanzinstitute, Einzelhandel, Dienstleister und einzelne Verbraucher an. Diese Dienste beinhalten unter anderem umfassende Lösungen für Geldautomaten, Verkaufsstellen (Point-of-Sale, POS) und Karten-Outsourcing sowie Kartenausstellung und Händlerakquisitionsdienste, Softwarelösungen, auf Bargeld oder Online-Überweisungen basierende Consumer-to-Consumer- und Business-to-Business-Geldüberweisungsdienste und den elektronischen Vertrieb von digitalen Medien und Prepaid-Handyminuten. Euronet verfügt über ein weitläufiges globales Zahlungsnetzwerk mit u. a. 36.777 Geldautomaten und rund 349.000 POS-Terminals für den elektronischen Zahlungsverkehr. Darüber hinaus bietet Euronet ein wachsendes Portfolio von ausgelagerten Debit- und Kreditkartenleistungen, Kartensoftwarelösungen; ein Prepaid-Abwicklungsnetz mit etwa 736.000 POS-Terminals an etwa 345.000 Einzelhandelsstandorten und ein globales Geldüberweisungsnetz mit etwa 475.000 Standorten, die 159 Länder bedienen. Vom Hauptsitz in Leawood, Kansas (USA) und 66 Standorten in aller Welt bedient Euronet Kunden in rund 175 Ländern. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Unternehmens unter www.euronetworldwide.com. Pressekontakt: Pressekontakt Euronet Worldwide, Inc:Stephanie TaylorDirector of Financial Planning and Investor Relations Euronet Worldwide, Inc.+ Revolut:Kiran Wylie, Senior Communications Manager | | epay DACH:Jana WeisshauptPR & Communicationsepay – transact Elektronische Zahlungssysteme GmbHFraunhoferstr. 10D-82152 Martinsried+49 89

Original-Content von: epay – transact Elektronische Zahlungssysteme GmbH, übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

Bitkom gegen IT-Security: IT-Sicherheitsgesetz sei nur mit “fragwürdigem Mehrwert” / Rainer M. Richter: “Neun von zehn IoT-Geräten haben nach unseren Stichproben Sicherheitslücken.”

29.04.2021 – 11:05

IoT Inspector GmbH

Bad Homburg v.d.H. (ots) Der Digitalverband Bitkom kritisierte das neue, eben verabschiedete IT-Sicherheitsgesetz 2.0 der deutschen Bundesregierung als “eine Kombination aus technischer Zertifizierungsmaschinerie und politisch-regulatorischem Gutdünken mit fragwürdigem Mehrwert für die IT-Sicherheit”. Diese Position kann Rainer M. Richter, Experte für IT-Security und Geschäftsführer von IoT Inspector, nicht teilen: “Das Gesetz ist lange überfällig und inkludiert endlich alle Geräte, die in IT-Netzwerken verwendet werden – also auch die Millionen von IoT-Devices. Das jüngste Beispiel in den USA – hier wurden Produkte von fünf bekannten Unternehmen und OEM-Herstellern aus Sicherheitsgründen ausdrücklich für den Einsatz in Behörden verboten – zeigt, wie wichtig eine Regulierung für solche Geräte ist”, sagt Richter. Sein Team hat eine Unternehmenslösung entwickelt, die in wenigen Minuten sämtliche Schwachstellen in der Firmware eines IoT-Devices aufdecken kann. Für Hacker sind die smarten Helfer – vom Staubsaugerroboter über Router, von der Lichtsteueranlage bis zum Schließsystem oder Sicherheitskameras mit IP-Anschluss – ein trojanisches Pferd, mit dem ein Eindringen in gesicherte Netzwerke ohne weiteres möglich ist. Hackerangriff auf Klinik mit schwerwiegenden Folgen Ebenfalls eine Sicherheitslücke in der Firmware eines Netzwerkgerätes des Herstellers Citrix nutzten Hacker bei dem Angriff auf die Uniklinik Düsseldorf im September 2020 aus. Es dauerte einen ganzen Monat, bis das Krankenhaus wieder seinen Regelbetrieb aufnehmen konnte. “Wer dann noch behauptet, dass eine gesetzliche Regulierung hier einen fragwürdigen Mehrwert bietet, hat offensichtlich die Zeichen der Zeit nicht erkannt, oder ist sich des enormen Risikos nicht bewusst”, resümiert Rainer M. Richter von IoT Inspector. Das Unternehmen analysiert zu Recherchezwecken immer wieder IoT-Geräte aller Art und deckt so regelmäßig Schwachstellen auf, die von Hackern innerhalb kürzester Zeit in großem Stil missbraucht werden können. Pflicht zur Absicherung Kritischer Infrastrukturen Betreiber Kritischer Infrastrukturen (KRITIS) sind ab dem 1. Januar 2022 verpflichtet, Systeme zur Angriffserkennung innerhalb ihrer IT-Struktur einzusetzen. Das gilt für bundesweit rund 90 Kliniken, die mehr als 30.000 vollstationäre Patienten pro Jahr versorgen. Die Whitehat Hacker von IoT Inspector begrüßen die neue Position des BSI. “Dieser Schritt ist richtig und konsequent, denn die Bedrohungslage durch Cyber-Kriminalität in Deutschland bleibt auf einem angespannt hohen Niveau”, sagt auch Arne Schönbohm, Präsident des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik). Auch Huawei unter Beobachtung In den USA für den Einsatz in Behörden und öffentlichen Netzen verboten, in den Niederlanden versehen mit gefährlichen Administratorrechten im Netz des Providers KPN und damit unter Spionageverdacht: Der chinesische Hersteller Huawei sollte auch in Deutschland Komponenten für den Ausbau des mobilen 5G-Netzes bereitstellen. Sofern das BSI auf der Basis des neuen IT-Sicherheitsgesetzes ein Verbot ausspricht, wäre dieses Risiko eliminiert. “Es muss klar werden, dass nicht nur Computer, Rechenzentren und Server ein Risiko sind, sondern jedes Device mit einem drahtgebundenen oder drahtlosen Netzwerkzugang. Jede Schwachstelle darin ist ein potentielles Einfallstor für Cyberkriminelle – neun von zehn IoT-Geräten haben nach unseren Stichproben Sicherheitslücken. Das muss dringend geändert werden”, fordert Rainer M. Richter von IoT Inspector. Über IoT Inspector: Die Technologie von IoT Inspector ermöglicht mit wenigen Mausklicks eine automatisierte Firmware-Prüfung von IoT-Devices auf kritische Sicherheitslücken. Der integrierte Compliance Checker deckt gleichzeitig Verletzungen internationaler Compliance-Vorgaben auf. Schwachstellen für Angriffe von außen und Sicherheitsrisiken werden in kürzester Zeit identifiziert und können gezielt behoben werden. Die einfach per Web-Interface zu bedienende Lösung deckt für Hersteller und Inverkehrbringer von IoT-Technologie unbekannte Sicherheitsrisiken auf. Dies gilt insbesondere für Produkte, die von einem OEM-Partner gefertigt werden. Auch Infrastrukturanbieter, Beratungsunternehmen, Wissenschaftler und Systemhäuser profitieren von dem Angebot und können Ihren Kunden wertvollen Mehrwert bieten. Pressekontakt: Kontakt: IoT Inspector GmbH, Tannenwaldallee 2, 61348 Bad Homburg, Deutschland,Julia Alunovic, E-Mail: ,Web: https://www.iot-inspector.comPR-Agentur: euromarcom public relations GmbH,Mühlhohle 2, 65205 Wiesbaden, Deutschland, Tel.: +49 (0)611-973150,E-Mail: , Web: www.euromarcom.de

Original-Content von: IoT Inspector GmbH, übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

Glasfaser für alle! Neue Gesetze und Richtlinien ebnen den Weg

26.04.2021 – 17:34

MICUS Strategieberatung GmbH

Düsseldorf (ots) Kurz vor dem Ende der Regierungszeit hat nunmehr die Bundesregierung sowohl das Telekommunikationsgesetz (TKG) modernisiert als auch die Richtlinie “Förderung zur Unterstützung des Gigabitausbaus der Telekommunikationsnetze in der Bundesrepublik Deutschland” veröffentlicht. Was dies für den Glasfaserausbau in Deutschland bedeutet, erläutert der Branchenexperte Dr. Martin Fornefeld in einem Interview. Herr Dr. Fornefeld, Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat am 26. April 2021 den Start des neuen Gigabit-Förderprogramms bekanntgegeben. Was heißt das für den Glasfaserausbau? Mit dem neuen Förderprogramm soll zukünftig auch in Gebieten ein geförderter Glasfaserausbau ermöglicht werden, in denen lediglich eine Internet-Versorgung unter 100 Mbit/s (“graue NGA-Flecken”) verfügbar ist. Bisher waren Breitbandfördermaßnahmen nur in Gebieten möglich, die mit maximal 30 Mbit/s (“weiße NGA-Flecken”) versorgt waren. Für Schulen, Krankenhäuser und Gewerbegebiete gilt eine Aufgreifschwelle von 500 Mbit/s. Für Behörden, Verwaltungseinrichtungen sowie kleine und mittlere Unternehmen ist eine Förderung bereits möglich, sofern noch kein Glasfaseranschluss vorhanden ist. Insgesamt stellt der Bund rund 12 Milliarden Euro für die Förderung von Glasfaseranbindungen zur Verfügung. Mit diesen Mitteln werden in Verbindung mit der Kofinanzierung der Länder bis 90 %, in einigen Fällen sogar bis zu 100 % der Kosten des Gigabitausbaus als Wirtschaftlichkeitslücken- oder Betreibermodell finanziert. Das ist ein Meilenstein für den weiteren Glasfaserausbau und alle Kreise, Kommunen und Unternehmen sind nunmehr gefragt, diese Chancen auch zu nutzen. Förderanträge können ab sofort gestellt werden. Wie erhalten Landkreise und Kommunen die Fördermittel? Für einen Förderantrag ist die aktuelle Versorgungslage zu bestimmen, ein Markterkundungsverfahren durchzuführen, die Fördergebiete abzugrenzen sowie der Förderbedarf auf Basis einer Netzplanung zu bestimmen. Nach einem vorläufigen Bescheid ist ein Vergabeverfahren durchzuführen und auf dessen Basis der endgültige Förderantrag zu stellen. Das klingt sehr komplex. Können Kreise und Kommunen dabei Unterstützung erhalten? Diese Verfahren, die Kommunikation mit dem jeweiligen Projektträger, der anschließende Netzausbau und der Abruf der Fördermittel bergen zahlreiche Stolpersteine und Verzögerungspotenziale. Da Einzelanträge bis zu 150 Mio. Euro gestellt werden können, geht es zudem um Summen, mit denen die meisten Antragssteller in der Regel nicht oder nur selten zu tun haben. Zur Qualitätssicherung der Gigabit-Ausbauprojekte werden Ausgaben für die Beauftragung von Beratungsleistungen zu 100 % gefördert. Kreise erhalten dabei bis zu 200.000 Euro, Kommunen 50.000 Euro. Wir als MICUS begleiten unsere Kunden dabei von Beginn an und führen Sie sicher durch das gesamte Verfahren, bis hin zum fertigen Netz. Was bedeutet das für Bürgerinnen und Bürger in Bezug auf den Glasfaseranschluss? Jedes Haus, jede Schule, jedes Krankenhaus, jedes Unternehmen etc. kann jetzt grundsätzlich einen Glasfaseranschluss gefördert bekommen, wenn es noch nicht gigabitfähig erschlossen ist. Herr Dr. Fornefeld, das TKG wurde erneuert, welche Vorteile ergeben sich daraus für den Glasfaserausbau in Deutschland? Durch die Modernisierung des TKG wird Glasfaser als das Medium der Zukunft im Gesetz endlich verankert, was lange überfällig war. Das sogenannte Umlageprivileg der Kosten des Kabelanschlusses auf die Betriebskosten der Mieter entfällt künftig und gleichzeitig können dann die Kosten für einen Glasfaseranschluss über die Betriebskosten oder alternativ als Modernisierungsmaßnahme abgerechnet werden. Auch neu ist in diesem Zusammenhang, dass der Eigentümer dann Drittanbietern Zugang zum Hausübergabepunkt zu transparenten und diskriminierungsfreien Bedingungen gewähren muss. Das schafft gleiche Voraussetzungen und völlig neue Anreize für die Modernisierung eines Hausanschlusses hin zur Glasfaser. Was bedeutet das für den Verbraucher? Bisher galt: Wenn ein Kabelanschluss vorhanden war, war dies ein Angebotsmonopol. Jetzt hat der Mieter die Wahl und kann auch Leistungen anderer Dienstleister über das Netz beziehen. Herr Dr. Fornefeld, vielen Dank für das Gespräch! Über MICUS MICUS Strategieberatung GmbH ist eines der deutschlandweit führenden Beratungsunternehmen in den Bereichen Breitbandausbau, Glasfasernetzplanungen, Geschäftsfeldentwicklungen sowie Digitalisierungsstrategien. Wir unterstützen und beraten unsere Kunden in ihren wichtigsten Entscheidungsprozessen. MICUS steht für maßgeschneiderte Lösungen und eine zielorientierte Umsetzung von Projekten. Seit unserer Gründung im Jahr 2000 lassen wir uns am Erfolg unserer Beratungsarbeit messen. Pressekontakt: Herr Andreas Spiegel, Herr Andreas MeschederGeschäftsführer MICUS Strategieberatung GmbHPempelforter Str. 5040211 DüsseldorfTel.: +49(0)211 49769111E-Mail:

Original-Content von: MICUS Strategieberatung GmbH, übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

App-Update für die mobile Führerscheinkontrolle: Driver App Verbesserungen für noch mehr Komfort

13.04.2021 – 08:25 <p class=”customer”> <a class=”story-customer” title=”weiter zum newsroom von LapID Service GmbH” href=”https://www.presseportal.de/nr/149692″>LapID Service GmbH</a> </p> <i><a data-category=”citylink-story-view” data-action=”click” data-label=”Citylink in Meldungsansicht” class=”story-city event-trigger” href=”https://www.presseportal.de/regional/Netphen” title=”News ausNetphen “>Netphen</a> (ots)</i> Fünf Jahre ist es bereits her, dass die LapID

Weiterlesen

Karliczek: 6G wird unsere Kommunikation revolutionieren – rund 700 Millionen Euro für die Vernetzungstechnologie von übermorgen

12.04.2021 – 11:00

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Berlin (ots) BMBF fördert 6G-Kommunikationstechnologie mit Mitteln aus dem Zukunftspaket der Bundesregierung Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) startet in dieser Woche die erste deutsche Forschungsinitiative zur 6G-Technologie. Die entsprechende Förderrichtlinie wurde nun veröffentlicht. 6G soll ab etwa 2030 die Nachfolge von der 5G-Technologie in den Kommunikationsnetzen antreten. Ziel der ersten Fördermaßnahme ist es, die Grundlage für ein Innovationsökosystem für zukünftige Kommunikationstechnologien rund um 6G zu schaffen. Hierzu erklärt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek: “Wir müssen jetzt schon an das Übermorgen denken und neue Schlüsseltechnologien und Standards in den Kommunikationstechnologien von Beginn an mitgestalten. Die digitale Transformation hat sich beschleunigt und die Notwendigkeit einer starken Netzinfrastruktur unterstrichen. Mit 4G stand uns erstmalig ein drahtloses Breitbandinternet zur Verfügung und einfachere Maschinenanwendungen wurden möglich. 5G setzt hier bereits wichtige Maßstäbe und wird die digitale Vernetzung auf die nächste Ebene heben. 6G aber wird die mobile Datentechnologie der Zukunft sein und unsere Kommunikation im nächsten Jahrzehnt bestimmen, ja revolutionieren. Mit 6G werden Daten mehr als 100 Mal schneller übertragen als mit 5G – mit großen Vorteilen für die mobile Kommunikation jedes einzelnen Menschen. Aber auch für unsere Industrie und Landwirtschaft. Wer hier alle Potentiale erschließen will, kommt um 6G nicht herum. Dazu ein Beispiel: Reale und virtuelle Welten rücken mit Künstlicher Intelligenz noch näher aneinander. In der sogenannten Extended-Reality, zu Deutsch: Erweiterte Realität, können Hologramme – zum Beispiel Menschen in 3D – in hoher Auflösung und in Echtzeit auf mobile Endgeräte oder in Räume gestreamt und projiziert werden. Somit werden reale Interaktionen simuliert, unabhängig davon, wo sich die Teilnehmenden befinden – ob zuhause auf dem Land, im Büro in der Großstadt oder unterwegs im Zug, Flugzeug oder selbstfahrenden Auto. Dies eröffnet neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit über Entfernung, nicht nur im Büroalltag, sondern auch in der Produktion. Auch in der medizinischen Versorgung kann es dadurch neue Möglichkeiten geben, beispielsweise für die Behandlung aus der Ferne. Dafür müssen wir jetzt massiv in die 6G-Forschung investieren. Nur so können wir die technologische Souveränität Deutschlands und Europas langfristig stärken. Wir wollen künftig nicht abhängig von anderen sein. Dafür brauchen wir ein Jahrzehnt des Aufbruchs und massive Investitionen in die Technologien von morgen und übermorgen. Ich freue mich, dass wir bis 2025 rund 700 Millionen Euro in die Erforschung dieser Zukunftstechnik investieren können. Das ist ein starkes Signal, das zeigt, welche Bedeutung wir 6G beimessen. Ich setze alles daran, dass Deutschland bei dieser Generation nicht nur die technologischen Grundlagen entwickelt, sondern dass unsere Unternehmen auch führend dabei sein werden, 6G zu nutzen und anzubieten. Mit der ersten deutschen 6G-Forschungsinitiative, die in dieser Woche startet und mit rund 200 Millionen Euro gefördert wird, setzen wir einen wichtigen Meilenstein hin zu einem Innovationsökosystem der nächsten Mobilfunkgeneration. Weitere Maßnahmen der 6G-Intiative werden noch in diesem Jahr folgen. Diese Investitionen werden durch das Zukunftspaket der Bundesregierung ermöglicht, aus dem alleine 685 Millionen Euro in die 6G-Forschung fließen und die durch weitere BMBF-Aktivtäten ergänzt werden. Durch diese zusätzlichen Mittel aus dem Konjunkturpaket ist Deutschland im internationalen Wettlauf um die Entwicklung von 6G nun in einer sehr guten Startposition.” Hintergrund: Die Fördermaßnahme “6G-Forschungs-Hubs; Plattform für zukünftige Kommunikationstechnologien und 6G” des BMBF ist Teil der Umsetzung des Zukunfts- und Konjunkturpaketes der Bundesregierung und wird mit rund 200 Millionen Euro aus dem Zukunftspaket gefördert. Mit der Forschung zu 6G setzt sich Deutschland das Ziel, in der Weltspitze als Technologieanbieter eine führende Rolle einzunehmen und frühzeitig den technologischen Wandel mitzugestalten. Damit wird auch ein Beitrag zur Umsetzung der Hightech-Strategie 2025 der Bundesregierung geleistet. Gegenstand der ersten Fördermaßnahme ist die Erforschung von zukünftigen Kommunikationstechnologien, um die nächste Generation mobiler Kommunikation sowie der dafür notwendigen Glasfasernetze technologisch vorzubereiten. Für Forschung, Entwicklung und Transfer von 6G wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Das neue 6G-Ökosystem wird deshalb alle Technologieebenen umfassen. So wird ein Gesamtsystem mit allen erforderlichen Komponenten entwickelt, aufgebaut und im Labor getestet. Dabei geht es auch um neue Anwendungen, wobei von Anfang an Unternehmen mit einbezogen werden, die auf diesem Feld Innovationen vorantreiben wollen. Eine Lösung, um möglichste viele Akteure am Ökosystem teilhaben zu lassen, sind offene und überprüfbare Softwareschnittstellen – z.B. über ein nach offenem Standard betriebenes Funkzugangsnetz (engl. Open-RAN, Radio-Access-Network). Weitere Fördermaßnahmen sollen im nächsten Schritt den schnellen Transfer der 6G-Technologie in innovative Produkte sicherstellen. Diese Fördermaßnahmen sollen ebenfalls noch in 2021 veröffentlicht werden. Die nun startende Fördermaßnahme “6G-Forschungs-Hubs; Plattform für zukünftige Kommunikationstechnologien und 6G” des BMBF besteht aus zwei Teilen: 6G-Forschungs-Hubs: Die 6G-Forschungs-Hubs bauen auf wissenschaftliche Exzellenz. Aus Forschungsverbünden herausragender Forschungsinstitute und Hochschulen sollen Innovationen für die Kommunikationstechnologien der Zukunft entstehen. Ziel ist es, Kooperationen ins Leben zu rufen, in denen Forschungsinstitute und Hochschulen auf dem Gebiet von 6G zusammenarbeiten. Dabei geht es nicht nur um die drahtlose Übertragung, sondern auch um glasfaserbasierte leitungsgebundene Netze. Deshalb werden in den 6G-Forschungs-Hubs übergreifend die herausragenden Expertisen aus beiden Welten gebündelt. In die Forschungsverbünde werden sich Expertinnen und Experten aller Technologieebenen einbringen: Anwendung neuer Materialien sowie die Entwicklung von Komponenten wie etwa Antennen und Verstärker werden ebenso adressiert wie vollständige Module, z.B. Modems, und Software für das Netzwerkmanagement. 6G-Plattform: Neben den “6G-Forschungs-Hubs” fördert das BMBF zudem zur übergreifenden Vernetzung der Akteure und Bündelung der 6G-Aktivitäten eine “Plattform für zukünftige Kommunikationstechnologien und 6G” – kurz 6G-Plattform. Die 6G-Plattform soll praktisch ein Dachprojekt sein, aus dem die Entwicklung immer wieder angetrieben wird. Sie soll im Rahmen der 6G-Initiative übergeordnete Fragestellungen zur Erforschung und Entwicklung der Grundlagen für einen zukünftigen 6G-Standard in enger Kooperation mit den “6G-Forschungs-Hubs” bearbeiten und koordinieren. Eine internationale Harmonisierung mit anderen 6G-Programmen soll vorangetrieben und Fragen der Regulierung und Standardisierung adressiert werden. Weitere Informationen: BMBF-Bekanntmachung “6G-Forschungs-Hubs; Plattform für zukünftige Kommunikationstechnologien und 6G”: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-3528.html BMBF Fachportal “Vernetzung und Sicherheit digitaler Systeme” Pressekontakt: Pressestelle BMBFPostanschrift11055 BerlinTel.+49 30 1857-5050Fax+49 30 /bmbf_bundwww.facebook.com/bmbf.dewww.instagram.com/bmbf.bund

Original-Content von: Bundesministerium für Bildung und Forschung, übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

Für nachhaltige Mobilfunktarife – Anbieter WEtell startet Crowdinvesting-Kampagne

07.04.2021 – 09:40

WEtell GmbH

Freiburg im Breisgau (ots) Kleinanleger*innen aufgepasst: Wer das Jungunternehmen WEtell dabei unterstützen will, mit nachhaltigen Mobilfunktarifen die Branche zu revolutionieren, kann sich an einer Crowdinvesting-Kampagne beteiligen – und sich sicher sein, sein Geld zu 100 Prozent im Sinne der Nachhaltigkeit anzulegen. Los geht’s am 08. April 2021. Bitte ein Mobilfunktarif mit dem Fokus auf Nachhaltigkeit! Was für viele ungewöhnlich klingt, gibt es längst. Seit Juli 2020 ist der Anbieter WEtell mit Sitz in Freiburg in der hart umkämpften Mobilfunkbranche aktiv – den Markt weiter erobern will er mit Tarifen, für die Klimaschutz, Datenschutz, Fairness und Transparenz selbstverständlich ist. Eben nachhaltige Tarife. Jetzt braucht das Jungunternehmen einen Finanzierungsschub. Nötig sind 700.000 Euro. Großinvestoren ins Boot holen? Nein. Denn WEtell will unabhängig bleiben. Damit nicht eines Tages aus Finanzgründen womöglich die Nachhaltigkeitswerte über Bord geworfen werden müssen. Besser als Großinvestoren: Eine “crowd”, sprich: viele Kleinanleger*innen. Mit Beträgen von 250 Euro bis 25.000 Euro sind sie dabei. Ihr Geld investieren Interessierte über die GLS Crowd der GLS Crowdfunding GmbH (ein Partnerunternehmen der GLS Gemeinschaftsbank). Und zwar in Form eines Nachrangdarlehens. Die Anleger erhalten ihr Investment bis Ende 2024 in einem vordefinierten Tilgungsplan zurück. Mit Zinsen. Die am 08. April startende Crowdinvesting-Kampagne hat eine Laufzeit von fünf Wochen. Doch schnell sein lohnt sich: Crowdinvestings sind oft bereits innerhalb weniger Stunden ausgebucht. Wofür WEtell das Geld benötigt? Für Marketing und Vertrieb – um noch bekannter zu werden und weitere Kund*innen zu gewinnen. Außerdem für die Weiterentwicklung der Prozesse und Produkte – um etwa eine App zu entwickeln und den Geschäftskundenbereich auszubauen. Und dann soll das Geld dafür verwendet werden, die Organisationsstruktur weiter zu perfektionieren sowie die Fix- und Personalkosten bis zum wirtschaftlichen Break-Even zu tragen. Wer hinter WEtell steckt? Das sind die Gründer Alma Spribille (36), Andreas Schmucker (36) und Nico Tucher (34). “Wir sind überzeugt, dass erfolgreiches Unternehmertum nicht auf Kosten von Qualität, Umwelt, der Kund*innen oder der Mitarbeitenden gehen muss”, sagt Alma Spribille. Nachhaltiges Wirtschaften ist auch im Mobilfunk möglich. WEtell verkauft branchenübliche Mobilfunktarife mit zuverlässiger D-Netz-Qualität und klarer öko-sozialer Ausrichtung. Das Unternehmen bietet Mobilfunk mit vollem Fokus auf Klimaschutz, Datenschutz, Fairness und Transparenz. So hat WEtell zum Beispiel bereits 1.000 Solarmodule in Deutschland installieren lassen – dies spart CO2-Emissionen von umgerechnet 10.000 Kund*innen zu 200 Prozent ein. In Sachen Datenschutz garantiert WEtell unter anderem, dass Nutzungsdaten der Kund*innen so früh wie möglich gelöscht werden. Fairness heißt bei WEtell zum Beispiel: Das Tarifangebot kommt mit monatlicher Kündbarkeit ohne lange Vertragslaufzeiten aus. Mehr über die Werte von WEtell lesen Sie hier. Pressekontakt: WEtell GmbHAndreas SchmuckerTel.: 0761-76999848E-Mail:

Original-Content von: WEtell GmbH, übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

Joachim Paul und Joana Cotar (AfD): Entwicklung der Gaia-X-Cloud kommt nicht voran – fragwürdige Beteiligungen widersprechen technologischer Souveränität

06.04.2021 – 18:43

AfD – Alternative für Deutschland

Berlin (ots) Die Entwicklung der europäischen Cloud-Plattform “Gaia-X” kommt nicht wesentlich voran. Seit dem Bundeswirtschaftsminister Altmaier die Idee vor 17 Monaten auf dem sogenannten Digitalgipfel der Bundesregierung vorstellte, ist noch keine einzige Zeile Code geschrieben worden. Verantwortlich für diese Verzögerung ist nicht die Corona-Pandemie, sondern die europäische Bürokratie. Langwierige Verhandlungen und Ausschreibungsprozesse hemmen den Fortschritt enorm. Darüber hinaus gibt es aus dem öffentlichen Sektor noch keinerlei Nachfrage für “Gaia-X”, da private Anbieter wie zum Beispiel Amazon bereits seit Jahren funktionierende Cloud-Lösungen anbieten. Dazu Joachim Paul, Mitglied des Bundesvorstandes: “Das Tauziehen um ‘Gaia-X’ erinnern frappierend an die ‘De-Mail’, die zwar als Durchbruch gefeiert wurde, sich aber am Markt nie durchsetzen konnte. Mittlerweile gehören 212 IT-Firmen und Forschungsrichtungen – darunter nunmehr teilweise fragwürdige Unternehmen wie die chinesischen Tech-Riesen Alibaba und Huawei, Amazon, Google, Microsoft und das wegen enger Verbindungen zum US-Militär in der Kritik stehende Unternehmen Palantir – zur sogenannten europäischen Cloud-Allianz. Warum man gerade jene Firmen, von denen man durch die Schaffung der Cloud ‘Gaia-X’ eigentlich unabhängig werden wollte, nun prominent in den Entwicklungsprozess einbindet, erschließt sich mir nicht. Offenbar ist die Sensibilität für die notwendige technologische Souveränität Europas – zu der die Cloud ‘Gaia-X’ wesentlich beitragen sollte – immer noch zu wenig ausgeprägt. Es muss sorgfältig geprüft werden, ob es tatsächlich den Interessen Europas und Deutschlands entspricht, wenn diese Unternehmen Fördergelder und Zugang zu relevanten Informationen aus dem Entwicklungsprozess erhalten. Im Zweifel muss die Antwort ‘Nein’ lauten.” Joana Cotar, Mitglied im Bundesvorstand und digitalpolitische Sprecherin der AfD-Bundestagsfraktion, ergänzt: “Eine europäische Lösung sollte auch ausschließlich in Europa von europäischen Unternehmen entwickelt werden. Erneut zeigt sich, wie lähmend sich die Schwerfälligkeit der EU gerade auf diesem Gebiet auswirkt. Wahrscheinlich wäre das Cloud-Projekt bereits wesentlich weiter, wenn sich die Regierungen einiger auf dem Handlungsfeld führender EU-Staaten bilateral auf ein Pilotprojekt geeinigt hätten – ohne den Umweg über Brüssel.” Pressekontakt: Alternative für DeutschlandBundesgeschäftsstelleSchillstraße 9 / 10785 BerlinTelefon: 030 220 5696 50E-Mail:

Original-Content von: AfD – Alternative für Deutschland, übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

Einsatz gegen Hass im Netz im Ländervergleich: / Bayern, Berlin und NRW Spitze, Schlusslichter Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein/ Campact veröffentlicht erste bundesweite Vergleichsstudie

24.03.2021 – 06:00

Campact e.V.

Verden / Jena (ots) In der ersten bundesweiten Vergleichsstudie der Maßnahmen, die die Bundesländer gegen Hass im Netz ergreifen, belegen Bayern, Berlin und Nordrhein-Westfalen die ersten Plätze. Die Studie untersucht erstmals, wie die Bundesländer gegen Hass im Netz vorgehen. Dafür wurden die jeweiligen Ministerien aller 16 Bundesländer zu bestehenden sowie geplanten Aktivitäten befragt. Schlusslicht sind gleichauf Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Hessen beantwortete den Fragebogen nicht. Die Studie “#KeinNetzfürHass” wurde im Auftrag der Demokratie-Stiftung Campact und der Amadeu Antonio Stiftung vom Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) Jena durchgeführt. Berücksichtigt sind Maßnahmen bis Sommer 2020. Matthias Quent, Direktor des IDZ: “Die gute Nachricht zuerst: Die durchgeführte Studie zeigt, dass überall in Deutschland neue Strukturen zur Bekämpfung von Hate Speech entstehen. Sie belegt aber auch, dass viele Länder im Kampf gegen Hass im Netz erst am Anfang stehen – es bleibt viel zu tun.” Miriam Schader, Koordinatorin der Studie bei Campact: “Die Studie offenbart eklatante Unterschiede zwischen den Bundesländern. Insgesamt scheinen die Länder Hate Speech und die davon ausgehenden Gefahren immer noch zu unterschätzen, denn ein großer Teil der Vergehen wird gar nicht erfasst. In den meisten Ländern fehlen dauerhafte Ermittlungsgruppen, spezialisierte Staatsanwaltschaften und Sonderdezernate. Außerdem fehlt oft ein zentrales Element, nämlich die Möglichkeit, Online-Bedrohungen auch online unkompliziert und anonym zu melden oder zur Anzeige zu bringen.” Zugleich zeigt die Studie durch zahlreiche positive Beispiele, wie systematisch und energisch der Kampf gegen Hasskriminalität geführt werden kann, wenn entsprechende Landesmittel zur Verfügung gestellt werden. Insbesondere im Bereich Bildung hebt die Untersuchung bundesweit gute Ansätze hervor. Nachholbedarf gibt es laut der Studie in allen Bundesländern bei der Opferberatung. Zwar existieren in allen Ländern Beratungsstellen für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt. Doch für die professionelle Begleitung der Opfer von Online-Hassrede stellen bislang nur drei Länder zusätzliche Mittel zur Verfügung. “Ob Opfer von Internet-Hass angemessen beraten werden, hängt daher derzeit vom Wohnort ab”, so Miriam Schader von Campact. “Das muss sich dringend ändern.” Weitere Informationen für Redaktionen: Gesamte Studie zum Download: https://www.campact.de/hate-speech/bundeslaender-ranking/. Die Übersichtskarte mit dem Länderranking finden Sie auf Seite 12. Zur Studie verschicken wir jeweils Bundesland-Varianten dieser Presseinformation an die jeweiligen Redaktionen. Doppelsendungen bitten wir zu entschuldigen. Basis ist immer die Studie “#KeinNetzFürHass.” Hessen hat den Fragebogen nicht beantwortet. Stichtag war der 30. Juni 2020. Pressekontakt: Clara Koschies | Pressesprecherin Campact | Tel: 01714890455 | | Artilleriestr. 6 | 27283 VerdenMiriam Schader | Koordinatorin der Studie | Tel. 0170 5041440

Original-Content von: Campact e.V., übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

Meross Garagentoröffner mit Apple Homekit erstmals für unter 34 Euro frei Haus zu haben / Smarter Helfer öffnet und schließt das Garagentor automatisch, per App oder via Spracheingabe

16.03.2021 – 10:05 <p class=”customer”> <a class=”story-customer” title=”weiter zum newsroom von Meross” href=”https://www.presseportal.de/nr/154196″>Meross</a> </p> <i><a data-category=”citylink-story-view” data-action=”click” data-label=”Citylink in Meldungsansicht” class=”story-city event-trigger” href=”https://www.presseportal.de/regional/Gr%FCnwald%252FShenzhen” title=”News ausGrünwald/Shenzhen “>Grünwald/Shenzhen</a> (ots)</i> Das Garagentor automatisch öffnen und schließen, wenn sich das Auto dem Zuhause nähert

Weiterlesen

DNS-Sperren – PIRATEN fordern sofortigen Stopp

14.03.2021 – 10:00

Piratenpartei Deutschland

Berlin (ots) Wie die Bundesnetzagentur in ihrer Pressemitteilung vom 11. März [1] mitgeteilt hat, habe die “Clearingstelle Urheberrecht im Internet” (CUII) die Sperrung einer ersten Website auf Grund von urheberrechtsverletzenden Inhalten veranlasst. Bei besagter Sperre handelt es sich um eine so genannte Domain-Name-System-Sperre (DNS-Sperre), bei der eine Domain nicht mehr der IP-Adresse des Webseiten-Servers zugeordnet werden kann. Weiter heißt es in dem Schreiben, dass eine solche DNS-Sperre im Einklang mit den deutschen Gesetzen und der Netzneutralität durchgesetzt werden soll. Dies habe sich die Bundesnetzagentur zur Aufgabe gemacht. Das Bundeskartellamt ließ seinerseits verlauten, dass zum jetzigen Zeitpunkt keine Einwände gegen den Start der Clearingstelle vorliegen, man “die Entwicklung der Praxis jedoch beobachten” wolle [2]. PIRATEN für sofortiges Ende von diese unverhältnismäßigen Internetzensurmaßnahmen Die Piratenpartei setzt sich seit Jahren für die Netzneutralität ein und fordert daher, die manipulativen Eingriffe in den Internetverkehr, egal ob von privater oder staatlicher Seite, grundsätzlich und ausnahmslos zu verbieten. “Wir wissen seit der Zensursula-Debatte vor über zehn Jahren, dass das bewährte “Löschen statt Sperren” funktioniert – hierbei werden Inhalte lediglich gelöscht, anstatt sie im Internet vollständig unzugänglich zu machen. Es ist weder zielführend noch wünschenswert, in einer liberalen Demokratie eine digitale Zensurinfrastruktur für die Durchsetzung von Urheberrechten zu schaffen. Damit wird ein massives Missbrauchspotential geschaffen, mit katastrophalen Folgen für die Meinungsfreiheit im Netz. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Begehrlichkeiten entstehen. Dann werden diese Möglichkeiten gegen beliebige weitere Inhalte eingesetzt und der Zugang ebenfalls gesperrt. Den Einsatz dieser Methode kann man regelmäßig bei totalitären Regimen beobachten, er ist Alltag in China und Russland,”mahnt Sebastian Alscher, Bundesvorsitzender der Piratenpartei Deutschland. Schon jetzt sind einzelne Provider gerichtlich verpflichtet, bestimmte Webseiten auf Grund von Urheberrechtsverletzungen zu sperren. [3] Der massive Eingriff in die Grundprinzipien eines freien Internets ist an dieser Stelle nach Ansicht der Piratenpartei nicht gegeben. Alscher führt weiter aus:”DNS-Sperren, also das Verhindern, dass Datenpakete im Internet die gewünschte Ziel-Adresse erreichen, ist wie mit Kanonen auf Spatzen zu schießen. Beim Versuch, einzelne unlizenzierte Inhalte vor den Nutzern zu verbergen, werden im Zweifelsfall viele legitime Inhalte auf einer Website gesperrt. Deshalb sollte von gesetzgeberischer Seite auf ein komplettes Verbot von Netzsperren hingewirkt werden.” Auch den Einschätzungen der Bundesnetzagentur, dass Internetsperren mit der Netzneutralität zu vereinbaren sind, widerspricht Alscher klar: “Entweder wir haben Netzneutralität, oder es gibt manipulative Eingriffe in den Internetverkehr. Dann haben wir keine völlige Netzneutralität im ursprünglichen Sinne, wie wir sie fordern. Sonst wäre die staatlich angeordnete ‘Große Firewall von China’ auch mit der Netzneutralität zu vereinbaren. Wenn wir bei so einer absurden Definition von Netzneutralität angekommen sind, dann sind ernsthafte Sorgen um die Grundpfeiler unserer Demokratie angebracht.” Jetzt aktiv werden und technische Gegenmaßnahmen ergreifen Die Piratenpartei ruft dazu auf, sich gegen diese Form der Internetzensur zu schützen und alternative DNS-Server in Routern bzw. auf Endgeräten einzurichten. Beispielsweise den zensurfreien DNS-Server von Digitalcourage [4], der unter den IP-Adressen 46.182.19.48 (IPv4) bzw. 2a02:2970:1002::18 (IPv6) erreichbar ist.Einige Browser nutzen derzeit bereits DNS over HTTPS (DoH), was providerseitige DNS-Sperren ebenfalls ins Leere laufen lassen würde. Auch hier können aus Gründen der Privatsphäre alternative DoH-Server in den Browsereinstellungen sinnvoll sein. Quellen [1] https://ots.de/yqNOhR [2]https://ots.de/cD6M6g [3]https://ots.de/ZKWSmX [4]https://digitalcourage.de/support/zensurfreier-dns-server Pressekontakt: Bundespressestelle Bundesgeschäftsstelle,Presse- und ÖffentlichkeitsarbeitPiratenpartei DeutschlandPflugstraße 9A | 10115 BerlinE-Mail: : www.piratenpartei.de/presseTelefon: 030 / 60 98 97 510Fax: 030 / 60 98 97 519Für die Zulassung zur Bundestagswahl benötigen wir Unterstützunghttps://wiki.piratenpartei.de/UnterstützerunterschriftenAlle Pressemitteilungen finden Sie online unter:www.piratenpartei.de/presse/mitteilungen

Original-Content von: Piratenpartei Deutschland, übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

eGovernment MONITOR: Deutschland sollte Bürgererfahrung bei öffentlichen Dienstleistungen verbessern

11.02.2021 – 07:20

DXC Technology

Böblingen (ots) Immer mehr Bundesbürger sind bereit, moderne Technologiedienstleistungen der öffentlichen Hand zu nutzen. Das zeigen Ergebnisse der Umfrage “eGovernment Monitor 2020”, die von DXC Technology (NYSE: DXC) und der InitiativeD21, Deutschlands größtem gemeinnützigen Netzwerk für die digitale Wirtschaft durchgeführt wurde. Die Studie liefert einen umfassenden Überblick, wie moderne Technologien für Verwaltungsdienstleistungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz in der Bevölkerung akzeptiert werden. 54 Prozent der Bundesbürger nutzen mittlerweile die E-Government-Dienste von Bund, Ländern und Kommunen. Zum Vergleich: In der Schweiz sind es 60 Prozent und in Österreich 72 Prozent. Im Vergleich zu den Vorjahren haben sich die öffentlichen Dienstleistungen in Deutschland allerdings verbessert. Die Umfrageergebnisse zeigen einen Modernisierungstrend bei Verwaltungsdienstleistungen, der dazu beitragen könnte, die Effizienz des öffentlichen Sektors zu steigern und die Erfahrung der Bürger mit den erbrachten Services zu verbessern. “Effiziente Dienste und positive Erlebnisse bei der Nutzung sind der Dreh- und Angelpunkt, um die Akzeptanz von E-Government-Angeboten zügig zu steigern”, sagt Hans Leisentritt, Managing Director von DXC Technology für die DACH-Region, der mit seinem Team die technologische Transformation des öffentlichen Sektors vorantreibt. “Insofern ist es wichtig, die Hürden für die Nutzung zu senken sowie effiziente und einfach zu handhabende E-Dienste anzubieten, die sich mit dem Niveau privatwirtschaftlicher Angebote messen können.” DXC arbeitet in Deutschland mit Bundes- und Landesbehörden zusammen, um deren geschäftskritische Dienste reibungslos und effizient zu betreiben. Die Einführung digitaler Technologien hilft dabei, Bürgerbedürfnisse besser zu erfüllen und mit dem Transformationsprozess Sicherheit, Gesundheit und Wohlbefinden zu steigern. Innovative Technologien machen es öffentlichen Einrichtungen möglich, der Bevölkerung neue Lösungen anzubieten, indem Daten besser analysieren werden. Dazu kommt, Probleme bei der Transformation von Altsystemen zu lösen und in unsicheren Zeiten Beständigkeit zu erhalten. Ein erfolgreiches Praxisbeispiel stammt von einer Behörde, die papierbasierte Abläufe bereits vollständig auf neue Technologien umstellen konnte: DXC hat die Behörde bei der Suche nach der richtigen Technologielösung beraten und die Umstellung begleitet. Wichtig war in diesem Prozess der Hinweis, Analytik- und Cloudtechnologien einzubeziehen und damit die Voraussetzungen für eine Automatisierung zu schaffen, mit der sich die Effizienz steigern lässt. Der Technologiewechsel ist für die Behörde ein Erfolgsrezept: Die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger werden heute schneller erkannt und bearbeitet und die öffentliche Hand kann effizienter auf unterschiedlichste Anfragen reagieren. Die Bürger haben den Vorteil, auf alle Dienstleistungen der Ämter online zugreifen zu können, ohne das Haus verlassen zu müssen – ein wichtiger Beitrag für eine positive Kundenerfahrung. Über DXC Technology DXC Technology (NYSE: DXC) unterstützt globale Unternehmen beim Betrieb ihrer geschäftskritischen Systeme und Abläufe, während gleichzeitig die IT modernisiert, die Datenarchitektur optimiert und die Sicherheit und Skalierbarkeit in öffentlichen, privaten und hybriden Clouds gewährleistet wird. Mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Innovationsförderung vertrauen die weltweit größten Unternehmen auf DXCs Enterprise Technology Stack, um ein neues Niveau an Leistung, Wettbewerbsfähigkeit und Kundenzufriedenheit zu erreichen. Erfahren Sie mehr über DXCs Geschichte und unseren Fokus auf unsere Mitarbeiter, Kunden und die operative Umsetzung unter www.dxc.technology/. Pressekontakt: Christina TrauntschnigHead of Marketing and Communications, GermanyDXC Technologyemail: Telefon: M +43 (0) 676 7868804Carsten HeereconNEWSnetworkTelefon: +49 (0) 40 822 44 284E-Mail:

Original-Content von: DXC Technology, übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

Schleswig-Holstein und Dataport vereinbaren Zusammenarbeit beim Thema CoWorking

29.01.2021 – 10:11

Dataport

Altenholz (ots) Das Land Schleswig-Holstein plant, seinen Beschäftigten externe CoWorking-Spaces als einen alternativen Arbeitsort für mobiles Arbeiten anzubieten und in Zusammenarbeit mit Dataport zu testen. Eine entsprechende Absichtserklärung haben Dirk Schrödter, Chef der Staatskanzlei, und Dr. Johann Bizer, Vorstandsvorsitzender von Dataport, unterzeichnet. Noch im Frühjahr soll die Zusammenarbeit vertraglich vereinbart werden und beginnen. Geplant ist ein Pilotprojekt für das laufende Jahr. Dirk Schrödter, Chef der Staatskanzlei, dazu: “Das Arbeiten in CoWorking-Spaces ist ein neuer Trend in ganz Deutschland und Ausdruck neuer und moderner Arbeitskultur. Schleswig-Holstein ist auf diesem modernen Gebiet Pionier. Das Land greift diese innovativen Trends gern auf, sei es im Bereich der Digitalisierung oder im Bereich einer neuen Arbeitskultur. Wir bereichern damit unser Angebot attraktiver Arbeitsbedingungen für unsere Beschäftigten.” “Die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht, dass es sinnvolle Alternativen zur klassischen Büroarbeit gibt. CoWorking-Spaces als sprichwörtlicher dritter Ort vereinen viele Vorteile von Büro- und Heimarbeitsplatz”, sagt Dr. Johann Bizer, Vorstandsvorsitzender von Dataport. “Dataport kennt die Anforderungen der Verwaltung an ihre Arbeitsplätze und ist der richtige Partner, um gemeinsam mit ihr das Arbeiten der Zukunft zu gestalten.” Das Land Schleswig-Holstein möchte seinen Beschäftigten CoWorking, das Arbeiten in von verschiedenen Arbeitgebern genutzten Gemeinschaftsbüros, für das Jahr 2021 zunächst probeweise ermöglichen. Dataport soll die dafür nötigen Rahmenbedingungen schaffen und die CoWorking-Arbeitsplätze den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der schleswig-holsteinischen Landesverwaltung über externe Betreiber bereitstellen. Mit der Option, mobil zu arbeiten, möchte das Land Schleswig-Holstein die Attraktivität des Öffentlichen Dienstes stärken. Wohnortnahe CoWorking-Spaces bieten insbesondere jenen Beschäftigten eine Alternative, denen räumliche oder technische Ressourcen für die Heimarbeit fehlen, oder die nicht auf den sozialen Austausch in einer Bürogemeinschaft verzichten möchten. www.dataport.de Pressekontakt: Britta Heinrich, PressesprecherinDataport AöRBillstraße 8220539 HamburgE-Mail: : 040 42846-3047Mobil: 0171 3342284

Original-Content von: Dataport, übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

Europäischer Datenschutztag 2021: Software-Unternehmen wenden sich gegen die Einführung von Crypto-Backdoors

28.01.2021 – 18:17

Tresorit AG

Hannover / Zürich (ots)- Am 28. Januar 2021 ist der europäische Datenschutztag. Zu diesem Anlass fordern die vier Software-Unternehmen ProtonMail, Threema, Tutanota und Tresorit: Datensicherheit muss in der EU weiterhin höchste Priorität haben
– Die Software-Anbieter sehen derzeit den Datenschutz in der EU in Gefahr: EU-Politiker beraten über die Einführung von sogenannten Crypto-Backdoors in Ende-zu-Ende-verschlüsselten Lösungen, ob für E-Mail, Messaging oder File-Sharing-Apps
– Crypto-Backdoors zerstören jedoch das Konzept von Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und senken somit die Sicherheit für Unternehmen und Bürger – weshalb sich die Software-Unternehmen gemeinsam gegen das Vorhaben wenden Am 28. Januar 2021 ist der europäische Datenschutztag. Zu diesem Anlass rückt die aktuelle Diskussion über die Einführung von Crypto-Backdoors in Ende-zu-Ende-verschlüsselter Software erneut in den Fokus. Die vier europäischen Software-Unternehmen ProtonMail, Threema, Tutanota und Tresorit fordern zu diesem Anlass gemeinschaftlich die EU-Politiker auf, dieses Vorhaben zu überdenken. Das vom EU-Ministerrat erklärte Ziel “Sicherheit durch Verschlüsselung und Sicherheit trotz Verschlüsselung” zu erlangen, würde beim Einsatz sogenannter Crypto-Backdoors die Datensicherheit von Millionen von Europäern bedrohen und das Vertrauen in die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung untergraben. Die vier europäischen Technologieunternehmen ProtonMail, Threema, Tutanota und Tresorit wenden sich deshalb gegen dieses Vorhaben. Der aktuelle Entwurf der Resolution des EU-Ministerrates beruht auf einem eingeschränkten Verständnis der technischen Aspekte von Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Denn Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist absolut, Daten sind entweder verschlüsselt oder nicht. Während der Wunsch, den Strafverfolgungsbehörden mehr Werkzeuge zur Verbrechensbekämpfung an die Hand zu geben, verständlich ist, ist die Aufhebung der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung dabei nicht der richtige Weg, sind sich die Security-Experten von ProtonMail, Threema, Tutanota und Tresorit einig. Im letzten Jahr haben Millionen von Privatpersonen und Unternehmen auf Technologien wie Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gesetzt, um ihre digitale Sicherheit und Privatsphäre zu gewährleisten. Es scheint deshalb nicht konsequent, dass die politischen Entscheidungsträger in der EU jetzt auf solche Gesetze drängen, die den wachsenden europäischen Technologiesektor in diesem Bereich untergraben. In den kommenden Monaten ist die Ausarbeitung konkreter Vorschläge seitens der Politik geplant. Die Resolution hat der Europäischen Kommission den Weg geebnet, um in den kommenden Monaten mit der Ausarbeitung konkreter Vorschläge zu beginnen. Aber wie ProtonMail, Threema, Tresorit und Tutanota betonen, sollte die Kommission bedenken, dass es aus technologischer Sicht unmöglich ist, einen Zugang zu Ende-zu-Ende-verschlüsselten Inhalten zu gewähren, ohne die Sicherheit der gesamten Systeme zu gefährden. “Dies ist nicht das erste Mal, dass wir eine verschlüsselungsfeindliche Rhetorik aus einigen Teilen Europas hören, und ich bezweifle, dass es das letzte Mal sein wird. Aber das bedeutet nicht, dass wir klein beigeben sollten”, sagte Andy Yen, CEO und Gründer von ProtonMail, einem Ende-zu-Ende-verschlüsselten E-Mail-Dienst. “Eigentlich unterscheidet sich die Resolution nicht von den vorherigen Vorschlägen, die ebenfalls eine starke Gegenreaktion von datenschutzbewussten Unternehmen, Mitgliedern der Zivilgesellschaft, Experten und Europaabgeordneten hervorgerufen haben. Der Unterschied ist allerdings, dass dieses Mal explizite Worte wie ‘Verbot’ oder ‘Hintertür’ vermieden wurden – das Ergebnis ist aber dasselbe. Daher ist es umso wichtiger, dass jetzt Schritte unternommen werden, um diese Vorschläge zu unterbinden und die Rechte der Europäer auf Privatsphäre intakt bleiben.” “Unternehmen setzen auf Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, um ihr geistiges Eigentum zu schützen und Bürger nutzen solche Lösungen, um sicher zu kommunizieren und ihr Recht auf Privatsphäre zu nutzen. Europäische Anbieter zu zwingen, die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung absichtlich zu schwächen, würde nicht nur die europäische IT- und Startup-Wirtschaft zerstören, sondern auch die IT-Sicherheit für alle verringern. Damit würde sich Europa in die Riege der berüchtigtsten Überwachungsstaaten einreihen und seinen einzigartigen Wettbewerbsvorteil bei dem Schutz der Privatsphäre seiner Bürger leichtfertig aufgeben”, sagte Martin Blatter, CEO von Threema, der Ende-zu-Ende-verschlüsselten Instant-Messaging-Anwendung. “Diese Resolution würde das zunehmende Vertrauen von Privatpersonen und Unternehmen in Ende-zu-Ende-verschlüsselte Dienste ernsthaft untergraben. Insbesondere im Hinblick auf die ansonsten sehr fortschrittliche Haltung der EU in Sachen Datenschutz, ist die neue Resolution alarmierend. Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) befürwortet ausdrücklich eine starke Verschlüsselung als eine grundlegende Technologie, um die Privatsphäre der Bürger zu gewährleisten. Diese neuen Vorschläge sind unvereinbar mit der aktuellen Haltung der EU zum Datenschutz”, so István Lám, Mitgründer und CEO von Tresorit, einem Cloudlösungs-Anbieter für den Austausch von Dateien mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. “Verschlüsselung ist quasi das Rückgrat des Internets. Jeder EU-Bürger braucht Verschlüsselungstechnologien, damit seine Daten im Netz sicher sind. Mit dem jüngsten Versuch, Crypto-Backdoors durchzusetzen, wollen Politiker einen einfachen Weg finden, um Verbrechen wie Terroranschläge zu verhindern. Allerdings lassen sie dabei die ganze Reihe an Verbrechen außer Acht, vor denen uns die Verschlüsselung bewahrt. So schützt Ende-zu-Ende-Verschlüsselung Daten und Kommunikation vor Hackern, (ausländischen) Regierungen und Terroristen. Indem Politiker den Einbau von Hintertüren in verschlüsselte Lösungen fordern, würden sie die Sicherheitslevel vermindern”, sagte Arne Möhle, Mitbegründer von Tutanota, dem deutschen Anbieter von Ende-zu-Ende-verschlüsselten E-Mails. Über Tresorit Tresorit ist eine Ende-zu-Ende verschlüsselte Zero-Knowledge-Content-Collaboration-Plattform (CCP). Ziel ist es, Daten von Personen und Organisationen mit der höchsten Klassifizierung in der Cloud zu schützen. Mit regionalen Standorten in Zürich, der Schweiz, Deutschland, Ungarn und den USA ist Tresorit auf dem Markt für Enterprise Cloud Storage und Content Collaboration Plattformen tätig. Tresorit ist die sicherste Art der Zusammenarbeit und verschlüsseln alles, um nichts zu wissen.Erfahren Sie mehr unter www.tresorit.com Tresorit AG | Minervastrasse 3 | 8032 Zürich | Schweiz (c) Tresorit, 2021. Pressekontakt: PIABO PR GmbH Julia Loeser : +49 30 2576 205 – 19Mobil: +49 173 2564621Markgrafenstraße 3610117 Berlin | Germany

Original-Content von: Tresorit AG, übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

Middelberg: Wichtiges Update für Deutschlands Cybersicherheit

28.01.2021 – 17:49

CDU/CSU – Bundestagsfraktion

Berlin (ots) IT-Sicherheitsgesetz 2.0 verbessert Schutz der Verbraucher, der Wirtschaft und der Verwaltung Der Deutsche Bundestag berät heute in erster Lesung das IT-Sicherheitsgesetz 2.0. Dazu erklärt der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Mathias Middelberg: “Die IT-Sicherheitslage ist angespannt. Die Zahl der Cyberattacken nimmt immer weiter zu, und die Angriffe werden immer ausgefeilter. Nach Angaben des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik übersteigt die Zahl der Schadprogramme inzwischen die Milliardengrenze. Allein von Juni 2019 bis Mai 2020 sind rund 117 Millionen neue Varianten hinzugekommen – das sind etwa 320.000 neue Schadprogramme pro Tag. Fast jeder von uns hat schon einmal den Ausfall seines Computers oder auch den Verlust seines Handys erlebt. Wir Verbraucher, aber auch die Wirtschaft und der Staat sind längst von sicheren IT-Systemen abhängig. Das gilt erst recht während der Corona-Pandemie, in der das Arbeiten im Home-Office zur Regel geworden ist. Vor diesem Hintergrund stellt das heute in erster Lesung beratene IT-Sicherheitsgesetz 2.0 ein wichtiges Update für Deutschlands Cybersicherheit dar. Wir wollen damit den Schutz vor Cyberattacken umfassend verstärken: Für die Verbraucher wird ein einheitliches IT-Sicherheitssiegel eingeführt, das die IT-Sicherheit von Verbraucherprodukten erstmals für Bürgerinnen und Bürger sichtbar macht. Um kritische Infrastrukturen, die zum Beispiel die Versorgung der Bevölkerung mit Energie oder Wasser sichern, besser zu schützen, werden die Betreiber verpflichtet, Systeme zur Angriffserkennung einzusetzen. Der Einsatz kritischer Komponenten zum Beispiel in der 5G-Infrastruktur kann künftig untersagt werden, wenn überwiegende öffentliche Interessen, insbesondere sicherheitspolitische Belange der Bundesrepublik Deutschland, entgegenstehen. Zudem werden die Meldepflichten von Cybervorfällen auf weitere Wirtschaftsbereiche, wie Unternehmen der Rüstungsindustrie ausgeweitet. Zum Schutz der Bundes-IT erhält das BSI schließlich die notwendigen Kontroll- und Prüfbefugnisse im Bereich der Bundesverwaltung. Mit diesen Änderungen sorgen wir dafür, dass Deutschland auch digital eines der sichersten Länder der Welt bleibt.” Hintergrund: Die CDU/CSU-Fraktion ist die größte Fraktion im Deutschen Bundestag. Sie repräsentiert im Parlament die Volksparteien der Mitte und fühlt sich Freiheit, Zusammenhalt und Eigenverantwortung verpflichtet. Auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes setzt sich die Unionsfraktion für einen starken freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat, die soziale und ökologische Marktwirtschaft, die Einbindung in die westliche Wertegemeinschaft sowie für die Einigung Europas ein. Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag ist Ralph Brinkhaus. Pressekontakt: CDU/CSU – BundestagsfraktionPressestelleTelefon: (030) 227-53015Fax: (030) 227-56660Internet: http://www.cducsu.deEmail:

Original-Content von: CDU/CSU – Bundestagsfraktion, übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

Digitaler Cloud-Arbeitsplatz von toplink erfüllt die neue Corona-Arbeitsschutzverordnung / Ab 27. Januar 2021 müssen Unternehmen Mitarbeiter mit Bürotätigkeiten Home Office ermöglichen

28.01.2021 – 14:15

toplink GmbH

Darmstadt (ots) Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) setzt Unternehmen mit der ab dem 27. Januar 2021 geltenden Corona-Arbeitsschutzverordnung unter Druck. Zwar mit zeitlicher Befristung zunächst bis 15. März sind Unternehmen verpflichtet, Mitarbeiter mit Bürotätigkeiten im Home Office arbeiten zu lassen. “Dieser Zwang zum Home Office setzt Firmen endgültig die Pistole auf die Brust und erfordert vor allem einen extrem schnellen Ausbau der Kommunikations-Infrastruktur, um die Erreichbarkeit der Mitarbeiter unter der gewohnten Telefonnummer des Büros zu gewährleisten”, sagt Jens Weller, Geschäftsführer von toplink. Das Unternehmen betreibt eines der größten digitalen Telefonnetze weltweit und bringt nicht nur Festnetztelefonie auf jedes gewünschte mobile Endgerät sowie auf den PC oder Mac, sondern integriert auch Lösungen wie Microsoft Teams und Microsoft 365 in die Komplettlösung für einen mobilen Arbeitsplatz. Damit erfüllt toplink in einem Angebot sämtliche Anforderungen des Ministeriums: Das BMAS definiert Büroarbeit als Tätigkeiten, “die geeignet sind, unter Verwendung von Informationstechnologie aus dem Privatbereich der Beschäftigten durchgeführt werden zu können”. Zeitlicher Druck ist hoch Die Nichtverfügbarkeit benötigter IT-Ausstattung, notwendige Veränderung der Arbeitsorganisation oder unzureichende Qualifizierung der betroffenen Beschäftigten könnten laut BMAS allenfalls befristet bis zur umgehenden Beseitigung des Verhinderungsgrunds als zwingende betriebliche Gründe angeführt werden. Wer also seine telefonische Erreichbarkeit ohne Rufumleitungen auf Mobiltelefone abbilden will, ist gut mit der Einführung von VoIP beraten. Mit dem Zusatz der Office-Anwendungen schließt toplink derweil die letzte Lücke, bis zu tagesaktuell zu- und abbestellbaren Lizenzen für Microsoft Teams – ein Service für Teamorganisation und Videokonferenzen. Durch besondere Volumenlizenzen ist bei Teams-Buchung über toplink eine tagesaktuelle Buchbarkeit gegeben. Das eigene SIP-Trunk-Netz ist die technische Stütze und in alle Anwendungen zum bequemen Anrufmanagement integriert – sogar Mitarbeiter ohne PC können so telefonisch in Microsoft Teams zugeschaltet werden. Ende kaum absehbar Zwar ist das Recht auf Home Office zunächst bis zum 15. März befristet, eine Verlängerung ist allerdings wahrscheinlich – und damit bleibt der Druck zur Alternative bestehen. “Ein schneller Einsatz des Arbeitsplatzes der Zukunft ist jetzt nötig – und dabei sind Telefonie, Office-Anwendungen und Collaboration-Tools zwingend nötig und kommen idealerweise aus einer Hand”, erklärt Jens Weller von toplink. Wie sehr das Modell gefragt ist, zeigen seine eigenen Zahlen: Mit einem Wachstum von bis zu 70 Prozent je Sparte ist klar, wie hoch der Bedarf bei Unternehmen und Institutionen ist. Die toplink GmbH (www.toplink.de) hat den Arbeitsplatz “to go” entwickelt. Als Betreiber eines der größten Cloud-Telefonsysteme in Deutschland bietet toplink sichere Telekommunikation über das Internet und modernste Collaboration-Tools bis zur Anbindung an Microsoft Office 365 und Microsoft Teams. Damit ist das mobile Büro mit allen wichtigen Funktionen auf jedem Endgerät nutzbar und funktioniert in über 60 Ländern. Alle Dienste werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben und unterliegen den deutschen Datenschutzbestimmungen. toplink ist einer der wenigen Anbieter in Deutschland, der alle Kundenanschlüsse automatisch und permanent vor Gebührenmissbrauch schützt. Neben den Lösungen für Großunternehmen und Mittelständler bietet toplink unter www.toplink-xpress.de ein Online-Portal für Selbstständige, Freiberufler und Kleinunternehmen an, über das sich vollautomatisiert ein IP-basierter Telefonanschluss einrichten lässt. Für Telefonkonferenzen lässt sich in wenigen Minuten der toplink-Dienst MyTelco einrichten. Pressekontakt: Weitere Informationen: toplink GmbH,Robert-Bosch-Str. 20, 64293 Darmstadt,E-Mail: , Web: www.toplink.dePR-Agentur: euromarcom public relations GmbH,Tel.: 0611/973150,E-Mail: ,Web: www.euromarcom.de

Original-Content von: toplink GmbH, übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

Joachim Paul: Gegen “Deplatforming”: Polen stärkt Freiheit und Rechtsstaatlichkeit im Netz – Deutschland geht mit NetzDG in entgegengesetzte Richtung

AfD – Alternative für Deutschland: Berlin (ots) – Die polnische Regierung will gegen willkürliche Account-Sperrungen und das Löschen von Inhalten durch Social-Media-Plattformen vorgehen. Sofern Beiträge nicht gegen polnisches Recht verstoßen, soll deren Löschung grundsätzlich …

Weiterlesen

Alarmierend: 45 Millionen medizinische Bilder weltweit im ungeschützten Online-Zugriff

14.01.2021 – 10:49

CybelAngel

Paris / New York (ots) Das Analystenteam von CybelAngel, dem Spezialisten für digitales Risikomanagement, stellt jetzt seinen aktuellen Forschungsbericht “Full Body Exposure” vor. Demnach sind im Internet weltweit mehr als 45 Millionen medizinische Bilddateien – darunter Röntgen-, CT- und MRT-Scans – auf ungeschützten Servern für jedermann frei zugänglich. Der Bericht “Full Body Exposure” basiert auf Untersuchungen von Network Attached Storage (NAS) und Digital Imaging and Communications in Medicine (DICOM), die über sechs Monate hinweg weltweit durchgeführt wurde. Die Analysten deckten auf, dass Millionen sensibler Bilder und Patientendaten im Internet frei zugänglich sind – unverschlüsselt und ohne Passwortschutz. Für den Bericht scannten die CybelAngel-Tools auf mehr als 2.140 Servern rund 4,3 Milliarden IP-Adressen in 67 Ländern. Dabei wurden mehr als 45 Millionen medizinische Bilder identifiziert, die für jedermann offen zugänglich waren. Allein in Deutschland fanden die Analysten in den letzten sechs Monaten auf 251 Servern 39.204 frei zugängliche DICOM-Aufnahmen. Diese ließen sich problemlos ohne Benutzernamen oder Passwort abrufen und enthielten bis zu 200 Zeilen Metadaten mit persönlichen Informationen, die eine zweifelsfreie Identifizierung der betroffenen Patienten ermöglichten. Bessere Schutzvorkehrungen für Patientendaten notwendig “Für unsere Untersuchung haben wir keine Hacking-Tools verwendet”, betont David Sygula, Senior Cybersecurity Analyst bei CybelAngel und Autor des Berichts. “Trotzdem war es uns ein Leichtes, besagte Daten zu identifizieren und problemlos darauf zuzugreifen. Fachpersonal, das sensible medizinische Daten teilt und speichert, muss in Zukunft deutlich bessere Schutzmechanismen integrieren.” Die Brisanz des Themas liegt unter anderem auch an der Komplexität der verwendeten IT-Umgebungen. “Medizinische Einrichtungen arbeiten meist mit einem Netz von Drittanbietern, die untereinander wiederum verknüpft sind”, erklärt Sygula. “Die Cloud ist dabei, Dreh- und Angelpunkt als wichtige Plattform für den Austausch von Daten zu werden.” Sicherheitslücken stellen in einer solchen Umgebung ein enormes Risiko dar. Das gilt einerseits für die Personen, deren Daten kompromittiert werden. Andererseits sind auch Einrichtungen des Gesundheitswesens durch die aufgedeckten Sicherheitsmängel gefährdet. “Die Sicherheit und die Privatsphäre der persönlichsten Daten der Patienten müssen deutlich besser geschützt werden, damit diese vertraulichen Informationen nicht in die falschen Hände geraten”, mahnt der Autor der Studie. Der Bericht hebt die Sicherheitsrisiken von öffentlich zugänglichen Bildern mit sehr persönlichen Informationen hervor, einschließlich Ransomware und Erpressung. Betrug ist ein weiterer entscheidender Risikofaktor, da medizinische Aufnahmen im Darknet zu Höchstpreisen verkauft werden können. Wenige Schritte zu mehr Datenschutz Compliance hat im Bereich des Gesundheitswesens einen besonders hohen Stellenwert. So sind europäische Gesundheitsdienstleister verpflichtet, die Vorschriften der DSGVO einzuhalten. Verstöße gegen die regelkonforme Sicherung sensibler Patientendaten sind sanktionspflichtig und können hohe Strafen nach sich ziehen. Um die Sicherheit von Patientendaten aller Art zu garantieren, rät CybelAngel zu einigen grundlegenden Schritten. Die wichtigsten Maßnahmen sind: – Lecks bei Dritten identifizieren und stopfen
– Cloud-Zugriffe sperren, wo immer es angebracht ist
– Daten außerhalb des Netzwerks ausreichend überwachen Der vollständige Bericht “Full Body Exposure” kann hier abgerufen werden: https://cybelangel.com/medical-data-breaches/ Pressekontakt: Weissenbach PRHelmut WeissenbachTel. +49 (0) 89 5506 7771E-Mail:

Original-Content von: CybelAngel, übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

Umstrittene EU-Anti-Terror-Internetverordnung TERREG kommt: Uploadfilter raus, ausländische Löschanordnungen drin

10.12.2020 – 18:18

Piratenpartei Deutschland

Berlin, BrüsselBerlin, Brüssel (ots) Heute hat die finale Trilog-Verhandlung zwischen Parlament, Kommission und Rat über die geplante TERREG-Verordnung zur Verhinderung der Verbreitung terroristischer Inhalte im Internet stattgefunden. Die Einigung bedroht die Meinungsfreiheit im Netz. Patrick Breyer, Europaabgeordneter der Piratenpartei und Schattenberichterstatter der Fraktion Grüne/EFA, kommentiert: “Dass Victor Orban künftig in Deutschland direkt Internetseiten löschen lassen kann, öffnet politisch motivierter Internetzensur Tür und Tor. Die Meinungsfreiheit in Europa wird auf den kleinsten gemeinsamen Nenner harmonisiert. Es fehlt ein Richtervorbehalt für Löschanordnungen. Und der Terrorismusbegriff ist bedenklich weit und missbrauchsanfällig. Damit dürfte diese beispiellose Anti-Terror-Internetverordnung das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung unverhältnismäßig weit einschränken und vor Gericht keinen Bestand haben. Immerhin konnten wir nach harter Arbeit und Protesten der Zivilgesellschaft wichtige Teilerfolge erringen: Eine Pflicht zum Einsatz fehleranfälliger Uploadfilter haben wir verhindert, Journalismus, Kunst und Wissenschaft werden gesondert geschützt und für kleine und nichtkommerzielle Plattformen konnte eine Ausnahme von der 1-Stunden-Löschfrist durchgesetzt werden.” Problematisch sind im Einzelnen folgende Punkte: Behörden in allen EU-Mitgliedsstaaten (einschließlich denjenigen mit rechtsstaatlichen Problemen wie Ungarn und Polen) werden strafbewehrt und ohne Richtervorbehalt die Löschung angeblich “terroristischer Inhalte” innerhalb einer Stunde von beliebigen Website-Betreibern auch im Ausland anordnen können. So könnte etwa Ungarns Regierungschef Orban künftig die Löschung von Internetveröffentlichungen in Deutschland anordnen. Anti-Terror-Gesetze wurden in der Vergangenheit bereits gegen katalanische Separatisten, gegen Einwanderer in Ungarn und soziale Proteste in Frankreich eingesetzt, was das Missbrauchsrisiko unterstreicht. Der Staat der Veröffentlichung und dessen Gerichte können nur eingeschränkt und in aufwändigen Verfahren gegen unrechtmäßige ausländische Löschanordnungen einschreiten. Immerhin kann gegen ausländische Löschanordnungen im Land der Veröffentlichung geklagt werden. Die EU-Regierungen im Rat stimmen immerhin wichtigen Schutzvorkehrungen, die das Europäische Parlament forderte, zu: 1. Es gibt eine Einigung darauf, Inhalte, die zu Bildungs-, Kunst-, journalistischen oder Forschungszwecken oder zur Sensibilisierung gegen terroristische Aktivitäten verbreitet werden sowie Inhalte, die Ausdruckpolemischer oder kontroverser Ansichten im Rahmen einer öffentlichen Debatte sind, von Löschungen auszunehmen. 2. Es gibt einen eindeutig formulierten Verzicht auf den verpflichtenden Einsatz fehleranfälliger Uploadfiltern. Die fehleranfälligen Zensuralgorithmen, die terroristische Propaganda nicht zuverlässig von der legitimen Nutzung von Bildern/Videos unterscheiden können, werden aber verbreitet freiwillig eingesetzt. 3. Es gibt eine Verständigung darauf, Geldstrafen für Anbieter auszuschließen, die aus technischen oder betrieblichen Gründen einer Löschanordnung nicht innerhalb einer Stunde nachkommen können (z.B. private Webseitenbetreiber zur Nachtzeit). Breyer abschließend: “Ich habe hart daran gearbeitet, dass die Grundrechte eingehalten werden, um zu verhindern, dass die Verordnung von Gerichten für nichtig erklärt wird, wie es bei einem ähnlichen französischen Gesetz (AVIA) geschehen ist, das vom französischen Verfassungsgericht als verfassungswidrig erklärt wurde. Leider ist das nicht gelungen. Eine vor Gericht gescheiterte Verordnung ist das untauglichste Mittel, um gegen terroristische Online-Inhalte vorzugehen. Insgesamt ist unwahrscheinlich, dass durch die geplante Verordnung terroristische Anschläge verhindert werden. Um die Radikalisierung und Rekrutierung von Terroristen zu verhindern, wäre es sinnvoller, legitime Missstände wie die Diskriminierung von Muslimen und Menschenrechtsverletzungen anzugehen. Es wäre notwendig, die zivilgesellschaftliche Arbeit gegen Hassideologie und Islamismus sowie Programme zur Entradikalisierung und Aussteigerprogramme stabil zu finanzieren. Schließlich ist die entschlossene Verfolgung des Terrorismus und der zu ihm aufstachelnden Inhalte wichtig. Zu oft waren Terroristen der Polizei schon lange bekannt, aber ihre Spuren wurden nicht weiterverfolgt. Auch bei den Verhandlungen über die EU-Verordnung verweigerten die Regierungen eine Anzeigepflicht für strafbare terroristische Veröffentlichungen, weil ihnen eine konsequente strafrechtliche Verfolgung zu viel Arbeit ist.” Interessant für Sie könnten auch die Ergebnisse einer Meinungsumfrage dazu sein: https://www.patrick-breyer.de/?p=592773 Weitere Informationen rund um die Verhandlungen finden Sie hier:https://www.patrick-breyer.de/?p=590542 Pressekontakt: Ihr Ansprechpartner: Bundespressestelle BundesgeschäftsstellePresse- und ÖffentlichkeitsarbeitPiratenpartei DeutschlandPflugstraße 9A10115 BerlinE-Mail: : www.piratenpartei.de/presseTelefon: 030 / 60 98 97 510Fax: 030 / 60 98 97 519 Alle Pressemitteilungen finden Sie online unter: www.piratenpartei.de/presse/mitteilungen

Original-Content von: Piratenpartei Deutschland, übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen