28.04.2021 | Haushandwerkerin / Haushandwerker (m/w/d) in Darmstadt gesucht

Logo des Polizeipräsidiums SüdhessenDas Polizeipräsidium Südhessen stellt zum nächstmöglichen Termin
eine Haushandwerkerin / einen Haushandwerker (m/w/d) in der Führungsgruppe der Abteilung Zentrale Dienste
im Beschäftigungsumfang von 97,5 % (39 St. /Woche) der regelmäßigen tariflichen Wochenarbeitszeit
am Standort Darmstadt ein.
Die Beschäftigung erfolgt zunächst befristet für 12 Monate auf der Grundlage des Tarifvertrages Hessen (TV-H) bei tariflicher Eingruppierung in der Entgeltgruppe 3.

Aufgaben:

Umzugsarbeiten und Möbeltransport in den Liegenschaften der Behörde
Auf- und Abbau von Büromöbeln, Stellwänden usw.
Montage- und Wartungsarbeiten, die nicht von externen Dienstleistern ausführt werden
Maler- und Lackierarbeiten im Außenbereich, sofern nicht von externen Dienstleistern ausgeführt
Kleinere Schreinertätigkeiten (z. B. Regalzuschnitt)
Einbau/Austausch Schlösser und Beschläge für Schränke
Logistikfahrten
Unterstützung und Organisation von Entsorgung Sperrmüll und Metall
Unterstützung im Rahmen von Versorgungseinsätzen auch außerhalb der Regelarbeitszeit

Anforderungen:

Handwerkliches Geschick, Erfahrungen im holz- oder metallbearbeitenden Handwerk sind
wünschenswert
Zuverlässigkeit und Teamfähigkeit
Einsatzfreude, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit
Beherrschen der deutschen Sprache in Wort und Schrift
Besitz der Fahrerlaubnis B (alt: Klasse 3)
Körperliche Eignung und Befähigung zum Heben, Halten und Tragen von Lasten zwischen 10 und 15 kg für Frauen bzw. 15 und 20 kg für Männer (Richtwerte aus der DGUVInformation) sowie für gelegentliche Arbeiten über Kopf
Bereitschaft zur Übernahme von Diensten außerhalb der Regelarbeitszeit

Für das Polizeipräsidium Südhessen ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein wichtiges Anliegen. Deshalb wurde die Behörde in diesem Jahr bereits zum 3. Mal mit dem Gütesiegel „Familienfreundlicher Arbeitgeber Land Hessen“ ausgezeichnet.
Teilzeitbeschäftigung ist im dienstlich vertretbaren Umfang möglich.
Die Behörde strebt eine Erhöhung des Frauenanteils u.a. in der Entgeltgruppe 3 TV-H an. Bewerbungen von Frauen wird daher mit besonderem Interesse entgegengesehen.
Menschen mit Schwerbehinderung oder einer Gleichstellung werden im Rahmen der geltenden Bestimmungen bevorzugt berücksichtigt. Ein entsprechender Nachweis ist der Bewerbung beizufügen.
Ehrenamtliches Engagement wird in Hessen gefördert. Soweit die Bewerberin / der Bewerber ehrenamtlich tätig ist, wird gebeten, dies in der Bewerbung anzugeben. Im Ehrenamt erworbene Erfahrungen und Fähigkeiten können ggf. berücksichtigt werden, wenn sie für die vorgesehene Tätigkeit dienlich sind.
In dem Jahr 2021 wird für die Bediensteten der hessischen Landesverwaltung das „LandesTicket“ zur Verfügung gestellt, mit dem die kostenlose Nutzung des ÖPNV in Hessen (teilweise auch in angrenzenden Städten, wie z. B. Mainz) möglich ist.
Ihre schriftliche Bewerbung bitte ich unter Beifügung der üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Kopien der Zeugnisse etc.) bis zum 13.05.2021 auf dem Postweg (bitte nicht per E-Mail) an das
Polizeipräsidium SüdhessenAbteilung VerwaltungKlappacher Straße 14564285 Darmstadt,
zu richten. Bewerbungen werden ausschließlich mittels Briefpost angenommen.
Bitte reichen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen nicht in aufwändig gestalteten Bewerbungsmappen, sondern einfach geheftet und nur in Kopie ein, da diese nach Abschluss des Auswahlverfahrens unter Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen vernichtet werden.
Die Erfassung und Verarbeitung der personenbezogenen Daten zum Zwecke der Durchführung des Bewerbungsverfahrens erfolgt auf der Grundlage des § 23 des Hessischen Datenschutz- und Informationsgesetztes (HDSIG). Mit Ihrer Bewerbung erklären Sie sich ausdrücklich einverstanden, dass die von Ihnen übersandten Daten zum Zwecke des Bewerbungsverfahrens Verwendung finden dürfen. Hierbei werden die Daten ggf. auch weiterverarbeitet, um eine Zuverlässigkeitsüberprüfung der Bewerberinnen und Bewerber nach § 13a HSOG durchzuführen.
Diese Einwilligung ist jederzeit widerruflich (Art. 7 Abs. 3 S. 1 Datenschutz-Grundverordnung).
Hinweise zur Datenverarbeitung beim Polizeipräsidium Südhessen finden Sie  hier.
Bei Rückfragen steht Ihnen Frau Wölfelschneider von der Abteilung Verwaltung unter der Rufnummer 06151/969-3007 oder per E-Mail () zur Verfügung.
Polizeipräsidium Südhessen, V 33 – 10 d 04Im Auftrag,gez. Michel, Leitende Regierungsdirektorin

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@BremenPolizei: Am Montag demonstrierten in der Östl. Vorstadt & in #Hemelingen ca. 330 Teilnehmende mit dem Rad gg. die Ausgangsbeschränkungen. Dabei wurden Pyrotechnik gezündet, Autos beschädigt & polizeifeindliche Parolen gerufen. Die #Polizei #Bremen sucht Zeugen.▶️

Am Montag demonstrierten in der Östl. Vorstadt & in #Hemelingen ca. 330 Teilnehmende mit dem Rad gg. die Ausgangsbeschränkungen. Dabei wurden Pyrotechnik gezündet, Autos beschädigt & polizeifeindliche Parolen gerufen. Die #Polizei#Bremen sucht Zeugen.

https://fcld.ly/5wj6uex 

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Pressemeldungen für den Landkreis Unterallgäu & Memmingen vom 26. April 2021

26.04.2021, PP Schwaben Süd/West

Die tagesaktuellen Meldungen der Polizeiinspektionen Memmingen, Mindelheim und Bad Wörishofen, sowie Meldungen der Kriminalpolizei, der Verkehrs- und Fahndungsdienststellen mit Regionalbezug.Medienkontakt:Pressestelle beim Polizeipräsidium Schwaben Süd/West, D-87439 Kempten (Allgäu), Rufnummer (+49) 0831 9909-0 (-1012/ -1013).Verkehrsunfall mit verletztem E-Bike-FahrerMINDELHEIM. Am Sonntagnachmittag ereignete sich ein Verkehrsunfall mit Personenschaden in der Teckstraße in Mindelheim. Nach ersten Ermittlungen befuhr ein 83-jähriger E-Bike-Fahrer die Kornstraße in nördlicher Richtung. Dabei übersah er den aus seiner Sicht von links kommenden und vorfahrtsberechtigten Pkw-Fahrer, einen 23-jährigen Unterallgäuer, der die Teckstraße in östlicher Richtung befuhr. Durch die Kollision wurde der 83-Jährige auf die Windschutzscheibe geschleudert und anschließend auf die Straße. Er erlitt ein Schädelhirntrauma und wurde mit dem Rettungswagen in das Krankenhaus nach Mindelheim verbracht. Am Pkw entstand Sachschaden in Höhe ca. 5.000 Euro, weiterhin wurde das E-Bike beschädigt, hier entstand nach vorläufigen Schätzungen ein Sachschaden von ca. 500 Euro. (PI Mindelheim) Trunkenheit im StraßenverkehrMINDELHEIM. Am frühen Sonntagabend wurde ein 33-jähriger PKW-Fahrer in der Landsberger Straße einer Verkehrskontrolle unterzogen. Hierbei wurde ein Atemalkoholwert von über einem Promille festgestellt. Aufgrund dessen wurde bei dem Mann eine Blutentnahme durchgeführt und es erwartet ihn nun eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr. (PI Mindelheim)Verkehrsunfall mit PersonenschadenBAD WÖRISHOFEN. Am Samstagnachmittag befuhr eine 30-Jährige die Kirchdorfer Straße und wollte nach links in den Parkplatz eines Supermarktes einbiegen. Der hinter ihr fahrende Pkw-Lenker bemerkte dies zu spät und fuhr aufgrund zu geringen Sicherheitsabstand auf den Pkw der Dame auf. Diese wurde leicht verletzt und musste zur Abklärung der Verletzungen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden. Über die Höhe des Sachschadens bei den beiden Fahrzeugen ist noch nichts bekannt. (PI Buchloe)Übungsmunition in Legau aufgefundenLEGAU/LKR. UNTERALLGÄU. Am Sonntag, 25.04.2021, gegen 17:00 Uhr ging auf der Polizeiinspektion Memmingen die Mitteilung ein, dass Kinder in Legau im Zimmerplatz 16 in einem Gartengrundstück einen bombenähnlichen Gegenstand gefunden haben. Die eintreffende Streifenbesatzung evakuierte zunächst die umliegenden Gebäude, gleichzeitig wurde der Kampfmittelbeseitigungsdienst in München über den Fund informiert. Es stellte sich dann relativ schnell heraus, dass es sich bei dem Gegenstand um eine Übungspanzerabwehrrakete handelte. Eine Gefahr ging von dieser nicht mehr aus, nachdem sie schon gezündet worden war. Sie wurde im Anschluss zur Verwahrung auf die PI Memmingen verbracht und die Anwohner konnten in ihre Häuser zurückkehren. (PI Memmingen)Alkoholisierter Mann in Babenhausen in Polizeigewahrsam genommen.BABENHAUSEN/LKR. UNTERALLÄU. Am Sonntag, 25.04.2021, gegen 18:30 Uhr wurde ein 42-jähriger Mann in Babenhausen in der Mörikestraße in Polizeigewahrsam genommen. Der Mann fiel bereits zwei Stunden vorher auf, nachdem er auf einen dortigen Spielplatz eine Frau beleidigte. Zwei Stunden später fiel er erneut wieder negativ auf, nachdem er Mitbewohner anpöbelte und deutlich alkoholisiert war. Er verbrachte den Rest der Nacht in der Polizeizelle. (PI Memmingen)Verkehrsunfall mit leicht verletzter Person und hohen SachschadenOTTOBEUREN/LKR. UNTERALLGÄU. Am Sonntag, 25.04.2021, gegen 12:35 Uhr wollte ein 18-jähriger PKW-Lenker von Eheim kommend auf die Staatsstraße 2013 einfahren. Dabei missachtete er die Vorfahrt eines von Ottobeuren kommenden PKW-Lenker und kollidierte mit diesem. Glücklicherweise wurde der nur Mann leicht verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden in Höhe von circa 20.000 Euro. (PI Memmingen)Unfallfluchten in MemmingenMEMMINGEN. Am vergangenen Wochenende wurden auf der PI Memmingen zwei Unfallfluchten zur Anzeige gebracht. Ein Gartenzaun wurde von Samstag auf Sonntag, 24.04.2021 bis 25.04.2021, in Memmingen/Ferthofen in der Aitracherstraße beschädigt. Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer versuchte mit seinem PKW samt Anhänger an der dortigen Straße zu wenden und verursachte dabei den Schaden. Ein Im Unteresch 15 abgestellter blauer Nissan Micra wurde ebenfalls von Samstag auf Sonntag angefahren. Er wies einen Schaden an der vorderen rechten Stoßstange auf. Die Gesamtschadenshöhe der beiden Unfallfluchten wird auf circa 1.000 Euro beziffert. In diesem Zusammenhang bittet die Polizei Memmingen um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung, insbesondere, wer Angaben zu den Unfällen bzw. zu den Unfallflüchtigen machen kann. Mitteilungen unter der Rufnummer 08331/100-0. (PI Memmingen)

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POL-F: 210426 – 0494 Frankfurt-Nordend: Angriff auf Polizeibeamte nach Corona-Verstoß

26.04.2021 – 11:25

Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Frankfurt (ots) (mc) Ein Polizeibeamter wurde gestern im Adolph-von-Holzhausen-Park körperlich angegangen, nachdem ein Mann zuvor gegen die Corona-Verordnung verstieß. Gegen 15.10 Uhr bestreiften zwei Polizeibeamte zu Fuß den rege besuchten Park. Während die Abstände größtenteils eingehalten wurden, war das Tragen der Mundnasenbedeckung (MNB) allerdings vernachlässigt worden. Durch das offensive Ansprechen der Beamten konnte dies erfolgreich verändert werden. Dabei wurde den Beamten nach eigener Schilderung sehr höflich und verständnisvoll begegnet. Ein Mann weigerte sich trotz Aufforderung die MNB zu tragen, obwohl er diese am Arm mit sich führte. Im weiteren Verlauf kam er einem erteilten Platzverweis nicht nach und suchte mutmaßlich die Konfrontation mit den Beamten. Mit gezücktem Handy kam er den Beamten aufdringlich nah, wodurch sie zur Durchsetzung des Platzverweises den Mann in Gewahrsam nahmen. Dabei schlug er einen 53-jährigen Polizisten ins Gesicht. Gegen den 21-Jährigen wird nun wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt. Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Frankfurt am MainPressestelleAdickesallee 7060322 Frankfurt am MainDirekte Erreichbarkeit von Mo. – Fr.: 07:30 Uhr bis 17:00 UhrTelefon: 069 / 755-82110 (CvD)Fax: 069 / 755-82009E-Mail: Polizeipräsidium Ffm.: http://www.polizei.hessen.de/ppffm    

Original-Content von: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, übermittelt durch news aktuell

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Brand in Drogeriemarkt – Polizei sucht zündelnde Kinder

25.04.2021, PP Unterfranken

WÜRZBURG/INNENSTADT – Am Samstag gegen 15:19 Uhr wurde am Dominkanerplatz im dortigen Drogeriemarkt ein Brandmeldealarm ausgelöst. Sofort wurde das Geschäft geräumt und die Feuerwehr alarmiert. Bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte hatte ein Mitarbeiter den Brand bereits mittels Feuerlöscher gelöscht. Die Feuerwehr übernahm dann im Anschluss die weiteren Löscharbeiten und Entrauchungen. Wenig später konnten die Beamten zum Brandherd vordringen und die Ermittlungen aufnehmen.
Bei der Begehung konnten sie feststellen, dass bislang Unbekannte offensichtlich in einem Regal ein Plastikteil entzündeten, welches dann auf das Regal übergriff. Neben dem Brandherd konnten die Beamten ein Feuerzeug auffinden, weshalb die Beamten, sowohl ausgehend von den Brandspuren als auch durch das aufgefundene Feuerzeug, von Brandstiftung ausgehen. Bei der Sichtung der Videobänder konnten die Beamten dann feststellen, dass hier drei Kinder im augenscheinlichen Alter von 6 bis 12 Jahren offensichtlich gezündelt hatten. Diese befanden sich in Begleitung einer Erwachsenen. Die Personalien der Verdächtigen blieben allerdings bislang unbekannt. Die Polizei hofft nun auch auf Hinweise von Zeugen.

Kind, das gezündelt hatte: dunkle, kurze Haare, trug eine schwarze Maske, ein graues langärmeliges Shirt und eine blaue Jeans

2. Kind: dunkle Haare, stämmige Figur, war bekleidet mit einem rotem T-Shirt und einer grauen Hose

3. Kind: blonde Haare, bekleidet mit grün-grauem Deutschland-Trikot und einer grauen Hose

Frau, die die Kinder begleitet hat, beim Zündeln selbst allerdings nicht in der Nähe war: trug eine schwarze offene Strickjacke mit pinkem Oberteil darunter

Durch den Brand selbst entstand lediglich geringer Sachschaden. Durch die Löscharbeiten wurden allerdings weitere Artikel unverkäuflich und die Etage mit dem Brandherd blieb an diesem Tag für Kunden geschlossen. Aus diesem Grund ist eine genaue Schadenshöhe noch nicht bekannt. Verletzt wurde zum Glück niemand.

Wer Hinweise zu den Tätern geben kann wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt unter der Tel. 0931/457-2230 zu melden.

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Bad Oeynhausen: Tatverdacht: Kinder zündeln an Mülltonnen | Minden-Lübbecke

Zwei Kinder haben offenbar am Donnerstagabend in der Straße “Im Leingarten” in Höhe des dortigen Schulzentrums zwei Mülltonnen in Brand gesetzt.

 

Als ein Zeuge gegen 21.50 Uhr die beiden brennenden Tonnen bemerkte und zwei tatverdächtige Jungen vom Tatort wegrennen sah, lief er diesen nach und brachte die beiden Elfjährigen zurück zum Tatort, um dort mit diesen auf das Eintreffen der gerufenen Polizei zu warten.

 

Gegenüber den Beamten bestritten die strafunmündigen Kinder zunächst die Taten, räumten später aber ein, an den Mülltonnen gezündelt zu haben. Beide wurden in die Obhut ihrer Erziehungsberechtigten übergeben.

 

Während an dem betroffenen Müllbehälter aus Stahl kein Schaden entstand, wurde eine Kunststoffmülltonne durch das Feuer stark beschädigt. Kräfte der Feuerwehr hatten zwischenzeitlich die Flammen abgelöscht.

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PD Leipzig – Raubüberfälle | Diebe auf frischer Tat erwischt – Festnahme | Einsatzgeschehen im Bereich Herderpark

Verantwortlich: Dorothea Benndorf (db), Sandra Freitag (sf), Birgit Höhn (bh), Mandy Heimann (mh), Philipp Jurke (pj)
Raubüberfälle

Ort:      Leipzig (Zentrum-Ost), Georgiring / GoethestraßeZeit:     21.04.2021, zwischen 20:45 Uhr und 21:00 Uhr

In den gestrigen Abendstunden wurde ein 34-Jähriger am Schwanenteich von einem unbekannten Mann angesprochen und in ein Gespräch verwickelt. Unter anderem wurde er  gefragt, ob er Betäubungsmittel kaufen wolle. Dies verneinte der 34-Jährige. Plötzlich bekam er von einer zweiten unbekannten Person (männlich) einen Stoß von hinten. Dieser riss ihm  anschließend das Handy aus der Hand und rannte weg. Der Mann, der ihn als erstes angesprochen hatte, sprühte dem 34-Jährigen noch Pfefferspray ins Gesicht und flüchtete dann ebenfalls. Der Stehlschaden liegt im niedrigen vierstelligen Bereich.

Die beiden Angreifer konnten wie folgt beschrieben werden:

Person 1:

circa 20-25 Jahre alt
circa 1,65 bis 1,70 Meter groß
schlanke Statur
dunkler Teint
kurze Haare
dunkle Oberbekleidung
blaue Jeans
hatte ein blaues Samsung Handy bei sich

Person 2:

circa 20-25 Jahre alt
circa 1,85 Meter groß
schlanke sportliche Statur
dunkler Teint
dunkle kurze Haare
weißer Sportanzug mit orangefarbenen Brustbereich

Am Dienstag ereignete sich ein ähnlicher Sachverhalt in der Eisenbahnstraße in Neustadt-Neuschönefeld. Gegen 16:40 Uhr wurde einem 20-Jährigen von einer circa fünfköpfigen Gruppe auch Drogen zum Verkauf angeboten. Als er den Kauf ablehnte, wurde er von zwei Personen aus der Gruppe ins Gesicht geschlagen und ging in der Folge zu Boden. Einer der unbekannten Personen versuchte ihm anschließend das Handy zu stehlen, was der Geschädigte jedoch verhindern konnte. Die Personengruppe flüchtete. Danach bemerkte der 20-Jährige, dass ihm Bargeld im unteren dreistelligen Bereich fehlte. Die Ermittlungen wegen einer Raubstraftat wurden aufgenommen. (db)

Die Kriminalpolizei ermittelt in beiden Fällen wegen Rauben und sucht nun Zeugen.

Personen, die Hinweise zu den beiden unbekannten Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden.

Diebe auf frischer Tat erwischt – Festnahme

Ort:      Leipzig (Zentrum), BrühlZeit:     21.04.2021, gegen 15:40 Uhr

Am gestrigen Nachmittag war der Fahrer eines Getränkelieferdienstes gerade dabei, Getränke auszuliefern, als sich zwei Männer (28, libysch) und (18, libysch) dem Fahrzeug, einem Renault Trafic, näherten. Während der 18-Jährige die Gegend beobachtete und die Tathandlung absicherte, öffnete der 28-Jährige die unverschlossene Fahrzeugtür des Transporters und entwendete ein hochwertiges Smartphone (niedriger vierstelliger Wert) aus dem Fahrzeuginneren. Das Geschehen wurde durch einen Zeugen beobachtet. Er nahm die Verfolgung der beiden Tatverdächtigen auf, die sich in Richtung Richard-Wagner-Platz/Hainstraße entfernten und informierte die Polizei. Polizeibeamte der Fahrradstaffel fuhren zu dem Hinweisgeber. Dieser gab den Beamten Informationen zum Aufenthaltsort der beiden Tatverdächtigen, die kurz darauf durch die Polizeibeamten gestellt werden konnten. Nach einer Überprüfung in den polizeilichen Systemen, stellte sich heraus, dass beide Personen in der Vergangenheit bereits mehrfach in Verbindung mit Eigentumsdelikten aufgefallen waren. Nachdem Polizeibeamte der „Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Bahnhof-Zentrum“ zur Unterstützung vor Ort eintrafen, wurden die beiden Tatverdächtigen durchsucht. Dabei wurde bei dem 18-Jährigen das entwendete Smartphone aufgefunden, das im weiteren Verlauf eindeutig dem Fahrer des Lieferdienstes zugeordnet werden konnte. Die beiden Männer wurden zur Durchführung weiterer Maßnahmen zu einer Polizeidienststelle gebracht. Dort wurde ihnen auf Anordnung des diensthabenden Staatsanwaltes die vorläufige Festnahme eröffnet. In der Zwischenzeit konnte auch der geschädigte Fahrer des Lieferdienstes ausfindig gemacht werden. Am heutigen Tag wurde das entwendete Mobiltelefon an diesen übergeben und die beiden Tatverdächtigen nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Gegen sie wird nun wegen Diebstahls ermittelt. (pj)

Einsatzgeschehen im Bereich Herderpark

Ort:      Leipzig (Connewitz), HerderparkZeit:     21.04.2021, gegen 19:30 Uhr bis 22:30 Uhr

Bei dem anstehenden Haftprüfungstermin im Fall Lina E. wurde gestern in Karlsruhe die weitere Haft angeordnet. Aufgrund dessen wurde bundesweit zu Solidarisierungsaktionen in den sozialen Medien und speziell für Leipzig zu einer Spontondemonstration im Herderpark in Connewitz, aufgerufen. Durch Polizeikräfte konnten um 19:40 Uhr zunächst circa 30 Personen im Bereich des Herderparks festgestellt werden. Die Zahl wuchs im weiteren Verlauf bis auf etwa 60 Personen an. Zu keinem Zeitpunkt konnte ein Demonstrationsgeschehen festgestellt werden, vielmehr hielten sich die Menschen in kleinen, losen Gruppen auf. Bis circa 21:15 Uhr hatten sich alle Personen aus dem Herderpark entfernt und es kam zu keinen Vorkommnissen. In der weiteren Folge wurde 21:19 Uhr Pyrotechnik gezündet und wenige Minuten später im Bereich der Wolfgang-Heinze-Straße/ Basedowstraße durch unbekannte Personen Straßenschilder auf die Straße gelegt, wodurch ein Linienbus der LVB kurzzeitig blockiert wurde. Sofort wurde durch Bürger versucht die Gegenstände zu beräumen. Gemeinsam mit den hinzugekommenen Einsatzkräften der sächsischen Bereitschaftspolizei konnten die Straße freigeräumt werden. Aufgrund der Blockade wurde der öffentliche Personennahverkehr der LVB bis 22:30 Uhr umgeleitet. (mh)

Fahrlässige Körperverletzung und Unfallflucht

Ort:      Eilenburg, Dübener Landstraße (S 11)

Zeit:     21.04.2021, gegen 15:45 Uhr

Ein derzeit unbekannter Fahrzeugführer befuhr mit einem dunklen Fahrzeug (SUV) die S 11 von Eilenburg in Richtung Laußig. Kurz nach der Ortslage Eilenburg in Höhe des Tierheimes überholte er einen vor ihm fahrenden Hyundai (Fahrer, 21). Nach dem Überholvorgang scherte er unmittelbar vor dem Hyundai wieder ein. Aufgrund dieser Situation wich der 21-Jährige nach rechts aus, kam von der Fahrbahn ab, überschlug sich und blieb im Straßengraben stehen. Der unbekannte Fahrer setzte seine Fahrt pflichtwidrig fort. Der Hyundai-Fahrer wurde mit leichten Verletzungen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Am Pkw entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 5.000 Euro (Totalschaden). Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Eine Berührung zwischen den beiden Fahrzeugen gab es nicht. Polizeibeamte des Verkehrsunfalldienstes haben die Ermittlungen wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort und fahrlässiger Körperverletzung aufgenommen.

Die Polizei sucht dringend Zeugen, die Hinweise zu diesem Unfall sowie zu dem unbekannten Fahrer und dessen Fahrzeug, bei dem es sich um einen dunklen SUV handeln soll, geben können. Diese werden gebeten, sich an die Verkehrspolizei Leipzig, Verkehrsunfalldienst, Schongauerstraße 13, Telefon (0341) 255 – 2851 (tagsüber), sonst 255 – 2910 zu wenden. (bh)

Motorrad gestohlen

Ort:      Leipzig (Stötteritz), Untere Eichstädtstraße

Zeit:     20.04.2021, gegen 19:00 Uhr bis 21.04.2021, gegen 05:30 Uhr

Vom Dienstag zum Mittwoch stahlen Unbekannte das auf dem Hinterhof eines Grundstückes gesichert abgestellte Motorrad Suzuki GSX-R600 in den Farben blau und rot mit dem amtlichen Kennzeichen L – S 510. Die Halterin musste das Fehlen ihres Fahrzeuges morgens feststellen und verständigte sofort die Polizei. Ihr entstand ein Schaden in Höhe von etwa 8.500 Euro. Nach dem entwendeten Fahrzeug wurde die Fahndung eingeleitet. Polizeibeamte des Reviers Südost ermitteln im besonders schweren Fall des Diebstahls. (bh)

Rennradfahrerin schwer verletzt

Ort:      Markkleeberg (Gaschwitz), Cröbernsche Straße/Pleißeradweg

Zeit:     21.04.2021, gegen 15:20 Uhr

Am Mittwochnachmittag fuhr ein 39-Jähriger (deutsch) mit seinem Rennrad auf dem Pleißeradweg in  Richtung Großstädteln mit der Absicht, die Cröbernsche Straße geradeaus zu überqueren. Dabei beachtete er eine Rennradfahrerin (34) nicht, die auf der Cröbernschen Straße in westlicher Richtung unterwegs war. Beide Radfahrer stießen zusammen und stürzten. Dabei verletzten sich die Frau schwer und der Mann leicht. Die 34-Jährige wurde stationär in einer Klinik aufgenommen. An beiden Rennrädern entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 1.100 Euro. Gegen den 39-Jährigen wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. (bh)

Betrug – Enkeltricks, Schockanrufe, falsche Polizeibeamte, Gewinnversprechen

Ort:      Leipzig (Paunsdorf), (Leutzsch), (Großzschocher), (Connewitz), Eilenburg und Naunhof

Zeit:     21.04.2021, zwischen 11:00 Uhr und 13:00 Uhr

Wiederholt meldeten sich am 21. April 2021 um die Mittagszeit in sechs Fällen unbekannte Anruferinnen und  Anrufer am Telefon und gaben sich ihren Opfern gegenüber als Enkel/-in, andere Verwandte, Polizeibeamter und Rechtsanwältin aus. Sie forderten von den Geschädigten im Alter von 56 bis 87 Jahren Geld für eine Kaution, für verursachte Unfälle mit Todesfolge und machten Gewinnversprechen. In einem Fall konnten Hausbewohner verhindern, dass eine 86-Jährige zu einer Bank ging, um Geld für ihren angeblichen Enkel abzuheben. Alle Geschädigten riefen die Polizei. Beamte der Kriminalpolizei haben die Ermittlungen wegen Betrugs aufgenommen. (bh)

Ein Verletzter nach Auseinandersetzung in Volkmarsdorf

Ort:      Leipzig (Volkmarsdorf), Hildegardstraße/EisenbahnstraßeZeit:     21.04.2021, gegen 16:30 Uhr

Gestern Nachmittag wurde der Polizei eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen mitgeteilt, bei der auch ein Pkw beschädigt wurde. Polizeibeamte stellten daraufhin an der Haltestelle Torgauer Platz mehrere Personen fest, von denen eine (m, 16) blutete. Zeugen gaben an, dass es vor einem Bistro an der Ecke Hildegardstraße/Eisenbahnstraße zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen von etwa acht bis zehn Personen kam, bei der der 16-Jährige in der weiteren Folge durch eine Person gegen eine parkenden Pkw VW gestoßen wurde. Eine Scheibe des Pkw ging zu Bruch und der 16-Jährige wurde leicht verletzt und musste ambulant behandelt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts einer gefährlichen Körperverletzung aufgenommen. (sf)

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POL-F: 210422 – 0476 Frankfurt-Bergen-Enkheim: 17-Jähriger durch Messer verletzt

22.04.2021 – 11:33

Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Frankfurt (ots) (dr) Am gestrigen Mittwochabend (21. April 2021) kam es in Bergen-Enkheim zu einer Auseinandersetzung, bei der ein 19-Jähriger ein Messer gegen einen 17-Jährigen sowie Pfefferspray gegen eine Gruppe Minderjähriger eingesetzt haben soll. Der 19-Jährige konnte von der Polizei festgenommen werden. Nacht derzeitigen Kenntnissen kam es gegen 19:40 Uhr im Bereich einer U-Bahnendhaltestelle in der Borsigallee zu Streitigkeiten zwischen einem 19-Jährigen, welcher in Begleitung seiner Freundin unterwegs war, und einer Gruppe Jugendlicher und Kinder. Es entwickelte sich eine Auseinandersetzung, in welcher der 19-Jährige ein Messer gezückt haben soll. Ein 17-Jähriger aus der Gruppe soll versucht haben, diesen zu entwaffnen, erlitt jedoch Verletzungen an der Hand. Im weiteren Verlauf setzte der 19-Jährige Pfefferspray ein und flüchtete zunächst. Mehrere aus der Gruppe klagten anschließend über Atembeschwerden und Augenreizungen, welche durch die eingetroffenen Rettungskräfte versorgt wurden. Der 17-Jährige kam zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus. Der flüchtige 19-Jährige konnte in der Nähe von einer Polizeistreife festgenommen werden. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten ein Messer sowie eine geringe Menge Marihuana auf. Die weiteren polizeilichen Maßnahmen erfolgten schließlich auf der Polizeidienststelle. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Gefährlichen Körperverletzung und Bedrohung dauern an. Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Frankfurt am MainPressestelleAdickesallee 7060322 Frankfurt am MainDirekte Erreichbarkeit von Mo. – Fr.: 07:30 Uhr bis 17:00 UhrTelefon: 069 / 755-82110 (CvD)Fax: 069 / 755-82009E-Mail: Polizeipräsidium Ffm.: http://www.polizei.hessen.de/ppffm    

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21.04.2021 | Stellenausschreibung einer Sachbearbeiterin / eines Sachbearbeiters Liegenschafts- und Bauangelegenheiten (m / w / d)

Bei der Polizeiakademie Hessen ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt in der Abteilung Verwaltung die Stelleeiner Sachbearbeiterin / eines Sachbearbeiters Liegenschafts- und Bauangelegenheiten (m / w / d)
im Sachgebiet V 41 Liegenschaften zu besetzen.
Die Stelle ist je nach den persönlichen Voraussetzungen bewertet bis Entgeltgruppe 11 TV-H.
Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen:

verantwortliche Sachbearbeitung bei kleineren Neu-, Um- und Erweiterungsbauten der Behörde
technische Überwachung von Baumaßnahmen in Bauangelegenheiten der Liegenschaften der HPA (u.a. Koordination und Controlling baulicher Leistungen / finanzielle Abstimmungen)
eigenständige Bearbeitung von kleineren Projekten sowie Überwachung von beauftragten externen Architektur- / Ingenieurbüros bei diesbezüglichen Bauangelegenheiten
konzeptionelle Mitarbeit in behördeninternen bzw. anlassbezogenen behördenübergreifenden Arbeitsgruppen / Projektgruppen
Erstellen von Baubedarfsbeschreibungen sowie funktionalen Leistungsbeschreibungen
Gebäudemanagement in Abgrenzung zum „Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen“ (LBIH)
Zentraler Ansprechpartner in Liegenschaftsangelegenheiten des LBIH
Interne Kommunikation mit den jeweiligen Nutzern in der Realisationsphase
Mitwirken bei der Erstellung von Entscheidungsunterlagen
Vorbereitung und Durchführung von Ausschreibungen / Beauftragung externer Firmen zur Realisierung nutzerspezifischer Vorhaben im Rahmen der Vergaberichtlinien (VOL) sowie Abnahme erbrachter Leistungen, Rechnungsprüfungen und liegenschaftsbezogene Beschaffungsmaßnahmen
Prüfung von Nebenkostenabrechnungen des LBIH
Veranlassung von Zuverlässigkeitsüberprüfungen externer Dienstleister
Erstellung und Überwachung von Bewachungsverträgen mit externen Dienstleistern
Gewährleistung des Inneren Dienstbetriebes im Rahmen der eigenen Zuständigkeit

Vorausgesetzt werden:

Abgeschlossener Studiengang Bachelor of Engineering Bauingenieurswesen oder Technisches Gebäudemanagement oder vergleichbarer Abschluss
fundierte Kenntnisse im Facility Management
sehr gute Organisations- und Kommunikationsfähigkeit
besonders hohes Maß an Flexibilität
Teamfähigkeit und Identifikation mit der Aufgabesehr gute Kenntnisse im Umgang mit PC-Standardsoftware (MS-Office-Anwendungen obligatorisch)
Fahrerlaubnisklasse B

Wünschenswert sind:

Kenntnisse im öffentlichen Vergabe- und Baurecht
Berufserfahrung in der Landesverwaltung

Bewerbungen bitte ich formlos bis spätestens
17. Mai 2021
an die Polizeiakademie Hessen, Abteilung Verwaltung / V 3 (ggf. vorab per Fax an 0611-9460-2309), Schönbergstraße 100, 65199 Wiesbaden zu übersenden.
Bewerbungen per email als pdf-Datei bitte ich wie folgt zu adressieren:

Bewerbungen, die nach Ende der Bewerbungsfrist eingehen, haben keinen Anspruch auf Teilnahme am Auswahlverfahren.
Aufgrund des Frauenförder- und Gleichstellungsplans besteht die Verpflichtung der Polizeiakademie Hessen, den Frauenanteil in dem Bereich, in dem die Stelle zu besetzen ist, zu erhöhen. Bewerbungen von Frauen sind daher besonders erwünscht. Teilzeitbeschäftigung ist unter Berücksichtigung der dienstlichen Belange grundsätzlich möglich. Bewerbungen von Menschen mit Behinderung im Sinne des§ 2 Absatz 2 und 3 SGB IX werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Die Polizeiakademie Hessen ist mit dem Gütesiegel familienfreundlicher Arbeitgeber Land Hessen zertifiziert. Ehrenamtliches Engagement wird in Hessen gefördert. Soweit die Bewerberinnen und Bewerber ehrenamtlich tätig sind, wird gebeten, dies in der Bewerbung anzugeben. Im Ehrenamt erworbene Erfahrungen und Fähigkeiten können gegebenenfalls im Rahmen von Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung berücksichtigt werden, wenn sie für die vorgesehene Tätigkeit dienlich sind.
Die Erfassung und Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zum Zwecke der Durchführung des Bewerbungsverfahrens erfolgt auf der Grundlage des § 23 Abs. 1 i.V.m. Abs. 8 Satz 2 des Hessischen Datenschutz- und Informationsgesetzes (HDSIG). Mit Ihrer Bewerbung erklären Sie sich ausdrücklich einverstanden, dass die von Ihnen übersandten Daten zum Zwecke des Bewerbungsverfahrens Verwendung finden dürfen. Diese Einwilligung ist jederzeit widerruflich (Art. 7 Abs. 3 S. 1 Datenschutz-Grundverordnung.
Für weitergehende Fragen oder Informationen stehen Ihnen fachlich Herr Speis (Leitung HSG V 4 – Zentrale Dienste, Telefonnummer (0611/9460-2400) oder Herr Garnjost (stv. Leitung HSG V 4 – Zentrale Dienste, Telefonnummer (0611/9460-2401) bzw. organisatorisch Herr Rosar (Telefonnummer 0611/9460-2300) gerne zur Verfügung.
HPA -15 h – Wiesbaden, 08.04.2021 – gez. Frutig , Präsident (komm.)

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21.04.2021 | Stellenausschreibung einer Sachbearbeiterin/eines Sachbearbeiters (m, w, d) im Bereich Finanzen/Controlling

An der Polizeiakademie Hessen ist in der Abteilung Verwaltung im Hauptsachgebiet V 2Finanzen und Beschaffung zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle
einer Sachbearbeiterin/eines Sachbearbeiters (m, w, d)
im Bereich Finanzen/Controlling
zu besetzen.
Die zu besetzende Stelle steht ist nach der Entgeltgruppe 9a TV-H bewertet.
Es handelt sich um eine interessante und verantwortungsvolle Tätigkeit mit Schwerpunkten in den nachfolgend näher beschriebenen Bereichen und Tätigkeitsfeldern:

Eigenständige Bearbeitung auch komplexer Vorgänge im elektronisch- kreditorischen Rechnungsworkflow (EKRW) und im Bereich FI
Mitwirkung bei der Qualitätssicherung in der Finanzbuchhaltung mittels SAP FI
Eigenständige Bearbeitung, Fertigung und Prüfung von debitorischen Rechnungen der Polizeiakademie Hessen
Mitwirkung bei der Qualitätssicherung im Controlling CO und Berichtswesen Business Intelligence (BI)
Mitwirkung im Rahmen der Produkthaushaltsplanung
Anpassung der Kostenstruktur bei Veränderungen, inhaltliche Zuordnung von Leistungen bzw. Anpassung von Verrechnungsumlagen
Pflege der Kennzahlen für die Verrechnung
Zusammenarbeit mit anderen Organisationseinheiten, Behörden und Institutionen

Vorausgesetzt werden:

abgeschlossene Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte/-fachangestellter oder kaufmännische Ausbildung sowie Erfahrungen im Bereich der Finanzbuchhaltung
ausgeprägtes Verantwortungs- und Pflichtbewusstsein
hohes Maß an Eigeninitiative
sorgfältiges, selbständiges und systematisches Arbeiten
Teamfähigkeit und ausgeprägte soziale Kompetenz
Bereitschaft zur ständigen Weiterbildung, insbesondere im Rahmen der Anwendungvon SAP sowie EKRW
freundlicher und angemessener Umgang mit den Kunden und externen Stellen
Kenntnisse im Bereich Controlling

Wünschenswert sind:

Kenntnisse der einschlägigen haushaltsrechtlichen Bestimmungen
Kenntnisse in SAP- FI und/oder SAP- CO
Kenntnisse im Berichtswesen BI
Kenntnisse im EKRW
Kenntnisse in der Landeshaushaltsordnung mit den VV LHO

Wir bieten:

Einen teamorientierten Arbeitsplatz mit Freiraum für eigene Entscheidungen und Eigeninitiativen in einer interessanten, vielseitigen und zukunftsorientierten Arbeitsumgebung sowie
leistungsgerechte Vergütung nach Entgeltgruppe 9a TV-H entsprechend Ihrer Qualifikation sowie alle Sozialleistungen des öffentlichen Dienstes
ein kostenfreies Landesticket, mit dem Beschäftigte des Landes Hessen, ggw.befristet bis 31. Dezember 2021, im gesamten Land Hessen kostenfrei vielfältige Angebote im öffentlichen Personennahverkehr nutzen können

Bewerbungen bitte ich formlos bis spätestens
10. Mai 2021
an die Polizeiakademie Hessen, Abteilung Verwaltung / V 3 (ggf. vorab per Fax an 0611-9460-2309), Schönbergstraße 100, 65199 Wiesbaden zu übersenden.
Bewerbungen per email als pdf-Datei bitte ich wie folgt zu adressieren:

Bewerbungen, die nach Ende der Bewerbungsfrist eingehen, haben keinen Anspruch auf Teilnahme am Auswahlverfahren.
Aufgrund des Frauenförder- und Gleichstellungsplans besteht die Verpflichtung der Polizeiakademie Hessen, den Frauenanteil in dem Bereich, in dem die Stelle zu besetzen ist, zu erhöhen. Bewerbungen von Frauen sind daher besonders erwünscht. Teilzeitbeschäftigung ist unter Berücksichtigung der dienstlichen Belange grundsätzlich möglich. Bewerbungen von Menschen mit Behinderung im Sinne des § 2 Absatz 2 und 3 SGB IX werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Die Polizeiakademie Hessen ist mit dem Gütesiegel familienfreundlicher Arbeitgeber Land Hessen zertifiziert.
Ehrenamtliches Engagement wird in Hessen gefördert. Soweit die Bewerberinnen und Bewerber ehrenamtlich tätig sind, wird gebeten, dies in der Bewerbung anzugeben. Im Ehrenamt erworbene Erfahrungen und Fähigkeiten können gegebenenfalls im Rahmen von Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung berücksichtigt werden, wenn sie für die vorgesehene Tätigkeit dienlich sind.
Die Erfassung und Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zum Zwecke der Durchführung des Bewerbungsverfahrens erfolgt auf der Grundlage des § 23 Abs. 1 i.V.m. Abs. 8 Satz 2 des Hessischen Datenschutz- und Informationsgesetzes (HDSIG). Mit Ihrer Bewerbung erklären Sie sich ausdrücklich einverstanden, dass die von Ihnen übersandten Daten zum Zwecke des Bewerbungsverfahrens Verwendung finden dürfen. Diese Einwilligung ist jederzeit widerruflich (Art. 7 Abs. 3 S. 1 Datenschutz-Grundverordnung
Für weitergehende Fragen stehen Ihnen fachlich Frau Wonnerth (0611/9460-2220)bzw. organisatorisch Herr Rosar (Telefonnummer 0611/9460-2300) gerne zur Verfügung.Polizeiakademie Hessen, Wiesbaden, 08.04.2021, gez. Frutig – 15 h

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Kripo findet Marihuana-Plantage bei Hausdurchsuchung | Paderborn

Paderborn-Neuenbeken

(mb) Bei einer Hausdurchsuchung an der Gogrevenstraße hat die Polizei am Dienstag eine illegale Cannabisplantage entdeckt und sichergestellt. Gegen den mutmaßlichen Betreiber wird jetzt wegen des Verdachts auf Drogenhandel mit Marihuana ermittelt.

Anfang März gingen im Paderborner Drogen-Kommissariat Hinweise auf den professionellen Anbau von Cannabisplanzen im Keller eines Mietshauses ein. Mit den ersten Ermittlungsergebnissen beantragte die Staatsanwaltschaft einen Durchsuchungsbeschluss für die Räumlichkeiten des Tatverdächtigen (32). Den gerichtlich erlassenen Beschluss vollstreckte die Kripo am Dienstagvormittag. In zwei Kellerräumen entdeckten die Polizisten Cannabispflanzen. In einer mit entsprechender Technik ausgestatteten “Growbox” wurden Cannabissetzlinge gezüchtet. Teils erntereife Cannabispflanzen standen in einem mit Wachstumslampen, Filtern und Belüftung eingerichteten Raum. Die Polizisten stellten 25 Pflanzen inklusive des zugehörigen Equipments sowie mehrere mit Cannabisblüten gefüllte Einmachgläser sicher. Dabei handelte es sich vermutlich um einen Teil der letzten Ernte mit einem Netto-Gewicht von 145 Gramm. Pro Pflanze und Ernte können 20 bis 40 Gramm Marihuana gewonnen werden und es ist deswegen von einer nicht “geringen” Menge der Droge auszugehen. Gegen den Mieter der Kellerräume läuft jetzt ein Strafverfahren.

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21.04.2021 | Sachbearbeiter/-in (w/m/d) im Sachgebiet – Controlling – für das HLKA gesucht

Im Präsidialbüro des Hessischen Landeskriminalamts ist im Hauptsachgebiet P 3 – Controlling, Interne Revision –, vorbehaltlich einer noch zu realisierenden Personalmaßnahme, zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelleeiner Sachbearbeiterin/eines Sachbearbeiters (w/m/d)im Sachgebiet P 31 – Controlling –
zu besetzen.
Die Eingruppierung erfolgt in der EntGr. 11 TV-H.
Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen:

Unterstützung des Finanzcontrollings bei der Erstellung der Monats- und Jahresabschlussarbeiten im SAP Modul CO
fachliche Anwendungsbetreuung im SAP Modul CO
allgemeine unterstützende und beratende Arbeiten für die SAP Module FI, AA und MM
Koordinations- und Abstimmungsmanagement bei Änderungen der CO-Struktur
Durchführung der Prüfungsschritte von Internen Kontrollsystemen (IKS-Prüfung)
Durchführung von internen Audits sowie die Erstellung von Prüfberichten
Wahrnehmung der Zahlstellenaufsicht mit regelmäßiger Überprüfung
Auswertung von SAP-Parametern und Erstellung von BerichtenStammdaten- und Benutzerpflege in SAP
Auswertung und Bereitstellung entscheidungsrelevanter Führungsinformationen
Beratung und Information der Kostenstellenverantwortlichen
Evaluation / Qualitätssicherung im Rechnungswesen und der Kosten- und Leistungsrechnung
Weiterentwicklung und Ausbau des Planungs- und Controlling-Systems
Entgegennehmen, Prüfen und Kanalisieren von Anregungen zur Vereinfachung von Verwaltungsabläufen bzw. zur Einsparung von Haushaltsmitteln
Beratung in betriebswirtschaftlichen Fragen und Problemstellungen

Vorausgesetzt werden:

abgeschlossenes Bachelorstudium der Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Controlling, Bilanzbuchhaltung oder vergleichbare berufliche Qualifikationerste Erfahrungen im Controlling einer Behörde (Nachweis durch entsprechende Bescheinigung erforderlich)
umfassende EDV-Anwendungskenntnisse, insbesondere der gängigen MS-Office-Anwendungen und SAP
gute Kenntnisse über die Struktur und Organisationsabläufe einer Behörde
besonders ausgeprägtes analytisches Denken
sichere mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit
hohe Eigeninitiative, Kommunikationsfähigkeit, Organisationsgeschick und Belastbarkeit
soziale Kompetenz mit ausgeprägter Teamfähigkeit
Bereitschaft zur ständigen Weiterbildung
fundierte Kenntnisse im kaufmännischen Rechnungswesen des Landes Hessen

Ihre Bewerbungsunterlagen sollten zu den Profilanforderungen die entsprechenden Nachweise (z. B. Zeugnisse und Zertifikate) enthalten. Unvollständig vorgelegte Bewerbungen können zum Ausschluss aus dem Verfahren führen.
Bei Interesse stehen Ihnen für weiterführende Informationen Frau Heep-Schneider, erreichbar unter der Tel-Nr. 0611/83-80220, oder Frau Stoianov, erreichbar unter der Tel-Nr. 0611/83-80310 zur Verfügung. Für Fragen rund um Ihre Bewerbung kontaktieren Sie bitte das Einstellungsmanagement unter den Tel.-Nr. 0611/83-23161 oder -23162.
Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich. Die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern wird gewährleistet. Bewerbungen von Frauen in Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, sind besonders erwünscht.
Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen im Sinne des § 2 Abs. 2 SGB IX werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt. Ein entsprechender Nachweis ist der Bewerbung beizufügen. Die Erfassung und Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zum Zwecke der Durchführung des Bewerbungsverfahrens erfolgt auf der Grundlage des § 23 des Hessischen Datenschutz- und Informationsgesetzes (HDSIG). Mit Ihrer Bewerbung erklären Sie sich ausdrücklich einverstanden, dass die von Ihnen übersandten Daten zum Zwecke des Bewerbungsverfahrens Verwendung finden dürfen. Diese Einwilligung ist jederzeit widerruflich (Art. 7 Abs. 3 S. 1 Datenschutz-Grundverordnung).
Ehrenamtliches Engagement wird in Hessen gefördert. Soweit Sie ehrenamtlich tätig sind, wird gebeten, dies in den Bewerbungsunterlagen anzugeben. Im Ehrenamt erworbene Erfahrungen und Fähigkeiten können gegebenenfalls im Rahmen von Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung positiv berücksichtigt werden, wenn sie für die vorgegebene Tätigkeit förderlich sind.
Dem Hessischen Landeskriminalamt wurde aufgrund der Sicherheit des Arbeitsplatzes und einer wertschätzenden Behördenkultur das Gütesiegel „Familienfreundlicher Arbeitgeber Land Hessen“ vom Hessischen Ministerium des Innern und für Sport verliehen.
Für die Beschäftigten des Landes Hessen besteht, zunächst bis Ende 2021, die Möglichkeit zur kostenfreien Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Hessen.
Vollständige Bewerbungsunterlagen sind unter Angabe der Kennziffer A 13 / 2021 bis zum 16. Mai 2021 per Mail an zu senden. Anlagen zu Ihrer Bewerbung können ausschließlich im pdf-Format entgegengenommen werden. In Ausnahmefällen ist auch eine Übersendung der Bewerbungsunterlagen auf dem Postweg an das Hessische Landeskriminalamt, Einstellungsmanagement, Hölderlinstraße 1 – 5, 65187 Wiesbaden, möglich. Eine Rücksendung von Bewerbungsunterlagen und Mappen erfolgt jedoch nicht.
gez.: (Paschek)- im Original unterzeichnet –

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PD Dresden – 22 Corona-Verstöße bei Versammlung u. a. Meldungen

Landeshauptstadt Dresden22 Corona-Verstöße bei Versammlung Zeit:     19.04.2021, 18.00 Uhr bis 19.30 UhrOrt:      Dresden-AltstadtIm Zusammenhang mit dem gestrigen Versammlungsgeschehen am Altmarkt führte die Polizeidirektion Dresden einen Einsatz durch.Dabei stellten die Beamten 22 Verstöße gegen die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung fest und ahndeten diese. Außerdem fertigten die Beamten gegen zwei Personen Anzeige wegen Beleidigung bzw. Bedrohung.Weiterhin stellten die Polizisten die Personalien von sechs Personen fest, die im Verdacht stehen an der verbotenen Versammlung am 17. April am Postplatz beteiligt gewesen zu sein (siehe auch Medieninformation der Polizeidirektion Dresden Nr. 228/21 vom 17.04.2021). (ml)Radfahrer bei Unfall leicht verletztZeit:     19.04.2021, 14.30 UhrOrt:      Dresden-LöbtauEin Radfahrer (17) ist bei einem Unfall auf der Tharandter Straße leicht verletzt worden.Der 17-Jährige war am Montagnachmittag in Richtung Freital unterwegs, als er an der Altfrankener Straße von einem abbiegenden Lkw (Fahrer 54) erfasst wurde. Die Polizei ermittelt zur genauen Unfallursache. (rr)Um 80.000 Euro betrogenZeit:     30.12.2020 bis 19.04.2021Ort:      DresdenUnbekannte haben eine 67-jährige Dresdnerin um 80.000 Euro betrogen.Die Seniorin wurde in den vergangenen Monaten wiederholt von mehreren Unbekannten angerufen. Die Männer behaupteten, mit dem Ersparten der 67-Jährigen Handel treiben zu wollen. Nach anfänglicher Vorsicht gab die Frau den Männern Zugang zu ihrem Onlinekonto, von dem diese insgesamt 80.000 Euro auf mehrere Konten überwiesen.Die Polizei rät:Legen Sie ein gesundes Misstrauen an den Tag.Geben Sie am Telefon keinerlei Auskünfte zu Ihren finanziellen Verhältnissen.Übergeben Sie fremden Personen niemals Geld oder Zugang zu Ihren Konten.Ziehen Sie bei Zweifeln eine Vertrauensperson hinzu und verständigen Sie die Polizei.Überweisen Sie kein Geld, ohne dies vorher ernsthaft zu prüfen. (uh)Plakate im StadtgebietZeit:     20.04.2021, 05.20 Uhr festgestelltOrt:      Stadtgebiet DresdenIn der vergangenen Nacht haben Unbekannte mehrere größere Plakate im Stadtgebiet Dresden ausgehangen, deren Inhalte sich allesamt gegen die Maßnahmen der Pandemiebekämpfung richten. Die Plakate wurden unter anderem an der Waldschlößchenbrücke sowie an Autobahnbrücken der A 4 und A 17 festgestellt.Die Banner wurden zwischenzeitlich beseitig. Der Staatschutz ermittelt. (ml)Elektrowerkzeuge aus Lager gestohlenZeit:     17.04.2021 bis 19.04.20201, 06.00 UhrOrt:      Dresden-JohannstadtAm vergangenen Wochenende sind Unbekannte in ein Baustellenlager an der Fetscherstraße eingebrochen. Die Täter hebelten die Eingangstür auf und stahlen elf Elektrowerkzeuge samt Zubehör. Zu dem entstandenen Schaden liegen noch keine Angaben vor. (ml)Landkreis MeißenPyrotechnik in Versammlung gezündetZeit:     19.04.2021, 18.00 Uhr bis 22.00 UhrOrt:      MeißenNach einer Versammlung auf dem Heinrichsplatz fertigte die Polizei drei Strafanzeigen.Nachdem eine große Zahl der etwa 270 Teilnehmer ihre Mund-Nasen-Bedeckung im Laufe der Versammlung abgesetzt hatte, forderte die Polizei die Versammlungsleiterin dazu auf, die Auflagen zu Hygiene und Abständen durchzusetzen. Der Aufforderung kam diese nicht nach. Außerdem wurde innerhalb der Versammlung Pyrotechnik gezündet. Die Polizei ermittelt wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz und das Sprengstoffgesetz. (uh)Hakenkreuz an Halle geschmiertZeit:     19.04.2021, 08.20 Uhr polizeibekanntOrt:      Stauchitz, OT SeerhausenUnbekannte haben mit schwarzer Farbe ein etwa 30 Zentimeter großes Hakenkreuz an eine Halle an der Meißner Straße gesprüht.Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch nicht bekannt. Der Staatsschutz ermittelt. (rr)Landkreis Sächsische Schweiz-OsterzgebirgeAnzeigen nach verbotenem DemonstrationszugZeit:     19.04.2021, 18.00 Uhr bis 20.00 UhrOrt:      Freital-DeubenMit zunächst 20 Beamten sicherte die Polizei am Montagabend eine Versammlung entlang der Dresdner Straße ab. Die etwa 150 Teilnehmer hielten zunächst Abstände und Hygieneregeln ein.Auf das Zeichen eines Mannes setzten sich jedoch etwa 130 Teilnehmer in Richtung Wilsdruffer Straße in Bewegung. Da ein derartiger Aufzug gegen die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung verstößt, zog die Polizei weitere Kräfte hinzu. Sie stellte die Identität des Initiators fest und fertigte eine entsprechende Strafanzeige. Außerdem nahmen die Beamten 21 Anzeigen wegen weiterer Verstöße gegen die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung auf. Die Polizei wird vorliegendes Videomaterial zu dem verbotenen Aufzug auswerten. Weitere Anzeigen sind zu erwarten. (uh)Hundewelpe aus Tierheim gestohlen – Zeugen gesuchtZeit:     18.04.2021, 17.15 Uhr bis 17.35 UhrOrt:      Freital-BurgkUnbekannte haben am Sonntagabend einen Hundewelpen gestohlen.Nach dem aktuellen Ermittlungsstand hatten die Täter das Vorhängeschloss am Außengehege eines Tierheimes zerstört und dann den weiblichen Welpen der Rasse Cane Corso mitgenommen. Die kleine Hündin hat einen Wert von etwa 2.000 Euro.Die Polizei ermittelt wegen Diebstahls und sucht Zeugen. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. (rr)Unter Alkoholeinfluss gefahrenZeit:     19.04.2021, 06.50 UhrOrt:      HeidenauPolizisten haben am Montagmorgen das Auto eines 55-Jährigen auf der Dresdner Straße gestoppt.Sie bemerkten Alkoholgeruch bei dem Mann und baten ihn zu einem Atemalkoholtest. Dieser ergab einen Wert von 0,9 Promille. Die Beamten fertigten eine Anzeige wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss gegen den 55-Jährigen. (uh)

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@BremenPolizei: Freitagnachmittag kam es auf einem Schulgelände in #Bremen #Huchting zu einem #Polizei​einsatz, nachdem dort Feuerwerkskörper gezündet wurden. Ein zehnjähriger Junge schmiss mit einer Flasche nach einem Polizisten und widersetzte sich den Maßnahmen.▶️

Freitagnachmittag kam es auf einem Schulgelände in #Bremen#Huchting zu einem #Polizei​einsatz, nachdem dort Feuerwerkskörper gezündet wurden. Ein zehnjähriger Junge schmiss mit einer Flasche nach einem Polizisten und widersetzte sich den Maßnahmen.

https://fcld.ly/5g36hf6 

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Aufzug durch Innenstadt – nicht angezeigte Versammlung löst Polizeieinsatz aus

15.04.2021, PP Unterfranken

ASCHAFFENBURG. Rund 100 Demonstranten sind am Montagabend mit Fahnen, Transparenten und lauter Musik durch die Innenstadt gezogen. Die Aschaffenburger Polizei war mit Unterstützungskräften im Einsatz, allerdings hatte sich der Versammlungsaufzug bei Eintreffen der Einsatzkräfte bereits aufgelöst. Zu Sachbeschädigungen, Gewalttätigkeiten oder Gefährdungen von Außenstehenden kam es nicht. Dennoch wurden Ermittlungen wegen unterschiedlichen Verstößen, u. a. gegen das Bayerische Versammlungs- und das Infektionsschutzgesetz, eingeleitet.
Gegen 21.10 Uhr waren die ersten Mitteilungen über die Versammlung bei der Polizei eingegangen. In der Folge wurde bekannt, dass sich die rund 100 Personen offenbar im Bereich Grünewaldstraße zusammengefunden hatten, um anschließend in Aufzugsformation durch die Innenstadt zu ziehen. Nach aktuellen Lageerkenntnissen handelte es sich bei den Teilnehmern insbesondere um Kritiker der aktuellen Corona-Maßnahmen. Im Hinblick auf die Zusammensetzung der Teilnehmer dauern die intensiven Ermittlungen noch an. Da es sich offensichtlich um eine organisierte Aktion handelte, hätte der Aufzug im Vorfeld bei der Versammlungsbehörde angezeigt werden müssen.Umgehend nach Eingang der Mitteilungen war die Aschaffenburger Polizei mit Unterstützungskräften der Operativen Ergänzungsdienste Würzburg und Aschaffenburg, der Bayerischen Bereitschaftspolizei sowie benachbarter Polizeidienststellen im Einsatz. Als die Einsatzkräfte eintrafen, löste sich der Aufzug im Bereich der Lindenallee bereits in Kleingruppen auf, die in unterschiedliche Richtungen von dannen zogen. Im Bereich der Innenstadt stellten die eingesetzten Beamten von einer Vielzahl an Personen die Personalien fest. Rund 15 davon konnten der Versammlung inzwischen zugeordnet werden. Die Kriminalpolizei Aschaffenburg hat Ermittlungen aufgenommen, da die Versammlungsteilnehmer zum Teil vermummt bzw. maskiert waren, Corona-Regeln nicht eingehalten wurden und während des Aufzugs Pyrotechnik in Form von bengalischen Fackeln gezündet wurde. Dies stellt Verstöße gegen das Bayerische Versammlungsgesetz, das Infektionsschutzgesetz und das Sprengstoffgesetz dar.Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass möglicherweise weitere Aktionen geplant sind, wird die Aschaffenburger Polizei in den kommenden Tagen und Wochen insbesondere auch im Innenstadtbereich verstärkt präsent sein. Sollte es wiederum zu Versammlungen kommen, die durch Kundgebungsmittel wie z. B. Pyrotechnik oder Maskierungen und der Art der Durchführung ein nicht akzeptables Bild erwecken, werden diese durch die Polizei konsequent unterbunden. Derartige Verstöße sind weiterhin mit Straf- und Bußgeldverfahren und regelmäßig mit empfindlichen Sanktionen verbunden.

Sollten unangemeldete bzw. sich spontan entwickelnde Versammlungen festgestellt werden, ist die Polizei für jeden Hinweis, auch über Notruf 110, dankbar.

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15.04.2021 | Informatikerin / Informatiker (m/w/d) im Zentralen Kommissariat 60 (Auswertung / Analyse) in Darmstadt gesucht

Logo des Polizeipräsidiums SüdhessenDas Polizeipräsidium Südhessen stellt im Bereich der Kriminaldirektion der Abteilung Einsatz zum nächstmöglichen Termin
eine Informatikerin / einen Informatiker (m/w/d)
im Zentralen Kommissariat 60 (Auswertung / Analyse)
am Dienstort Darmstadt ein.
Die Beschäftigung erfolgt auf der Grundlage des Tarifvertrages Hessen (TV-H) bei tariflicher Eingruppierung in der Entgeltgruppe 11.
Aufgaben:

Eigenverantwortliche Bearbeitung von operativen und konzeptionellen Analyse- und Auswerteprojekten im Rahmen polizeilicher Ermittlungsverfahren, insbesondere in den Bereichen- Telekommunikationsforensik- Arbeit mit Geoinformationen- Verarbeitung von „Massendaten“ aus unterschiedlichen Quellen- Visualisierung von komplexen Sachverhaltenunter Nutzung der im ZK 60 angesiedelten analytischen Softwareprodukten
Systemadministration der eigenen Server- und Netzwerkstruktur der Analyse- und Auswertestelle
Dauerhafte Überprüfung der standardisierten analytischen Arbeitsprozesse im ZK 60 aus dem Blick der Informatik mit dem Ziel- Erkennen von Schwachstellen- Aufzeigen/ Planen von Optimierungsmöglichkeiten (Beraterfunktion)- Eigenständige Erarbeitung/ Programmierung von notwendigen EDV-gestützten Optimierungsprozessen- Aufbau, Konfiguration und Pflege von projektbezogenen SQL-Datenbanken
Entwicklung/ Erstellung/ Anpassung von automatisierten Analyse- bzw. Auswertemöglichkeiten durch eigene Skripte und Programmierlösungen in den hier genutzten analytischen Softwareprodukten
Unterstützung in technischen Fragestellungen (Bewertung/ Auswahl neuer sowie die Optimierung bereits eingesetzter Technologien)
Fachliche Unterstützung bei der Durchführung von landesweiten Schulungsmaßnahmen und Workshops

Anforderungen:

Abgeschlossenes Studium (FH/Bachelor) der Fachrichtung Informatik oder vergleichbarer Studienabschluss, alternativ abgeschlossene Berufsausbildung zur Fachinformatikerin/ zum Fachinformatiker – Fachrichtung Anwendungsentwicklung
Vertiefte Kenntnisse im Bereich der praktischen und angewandten Informatik, von Rechnerarchitekturen und dem Betriebssystem Windows Server
Vertiefte Kenntnisse im Bereich relationaler Datenbanken, insbesondere MS SQL Server und der Abfragesprache SQL
Kenntnisse von Script- und Programmiersprachen unter MS Windows (Windows Scripting, VBA) sowie Python
Sicherer Umgang mit MS Office
Kenntnisse zu insbesondere folgenden Softwarelösungen/ Themengebieten oder die Bereitschaft, entsprechende Kenntnisse zu erwerben und zu vertiefen:IBM i2 Analyst’s NotebookhumanIT InfoZoomESRI ArcGISGeoinformatikKommunikationstechnologien (Mobilfunk)Aufbau von Social Media PlattformenUmgang mit „Massendaten“
Sicherer Umgang mit der deutschen Sprache in Wort und Schrift
Gute Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift
Selbständiger problemlösungsorientierter Arbeitsstil
Hohes Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein
Hohe Zuverlässigkeit und ausgeprägte Team- und Kommunikationsfähigkeit
Sehr gutes analytisches Verständnis
Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten
Fahrerlaubnis der Klasse B
Bereitschaft zur ständigen Aus- und Fortbildung im Bereich EDV

Die Teilnahme am Eignungsauswahlverfahren hängt vom Bestehen eines schriftlichen Eingangstests ab.
Für das Polizeipräsidium Südhessen ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein wichtiges Anliegen. Deshalb wurde die Behörde in diesem Jahr bereits zum 3. Mal mit dem Gütesiegel „Familienfreundlicher Arbeitgeber Land Hessen“ ausgezeichnet.
Teilzeitbeschäftigung ist im dienstlich vertretbaren Umfang möglich.
Die Behörde strebt eine Erhöhung des Frauenanteils u.a. in der Entgeltgruppe 11 TV-H an. Bewerbungen von Frauen wird daher mit besonderem Interesse entgegengesehen.
Menschen mit Schwerbehinderung oder einer Gleichstellung werden im Rahmen der geltenden Bestimmungen bevorzugt berücksichtigt. Ein entsprechender Nachweis ist der Bewerbung beizufügen.
Ehrenamtliches Engagement wird in Hessen gefördert. Soweit die Bewerberin / der Bewerber ehrenamtlich tätig ist, wird gebeten, dies in der Bewerbung anzugeben. Im Ehrenamt erworbene Erfahrungen und Fähigkeiten können ggf. berücksichtigt werden, wenn sie für die vorgesehene Tätigkeit dienlich sind.
In dem Jahr 2021 wird für die Bediensteten der hessischen Landesverwaltung das „LandesTicket“ zur Verfügung gestellt, mit dem die kostenlose Nutzung des ÖPNV in Hessen (teilweise auch in angrenzenden Städten, wie z. B. Mainz) möglich ist.
Ihre schriftliche Bewerbung bitte ich unter Beifügung der üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Kopien der Zeugnisse etc.) bis zum 07.05.2021 auf dem Postweg (bitte nicht per E-Mail) an das
Polizeipräsidium SüdhessenAbteilung VerwaltungKlappacher Straße 14564285 Darmstadt,
zu richten. Bewerbungen werden ausschließlich mittels Briefpost angenommen.
Bitte reichen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen nicht in aufwändig gestalteten Bewerbungsmappen, sondern einfach geheftet und nur in Kopie ein, da diese nach Abschluss des Auswahlverfahrens unter Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen vernichtet werden.
Die Erfassung und Verarbeitung der personenbezogenen Daten zum Zwecke der Durchführung des Bewerbungsverfahrens erfolgt auf der Grundlage des § 23 des Hessischen Datenschutz- und Informationsgesetztes (HDSIG). Mit Ihrer Bewerbung erklären Sie sich ausdrücklich einverstanden, dass die von Ihnen übersandten Daten zum Zwecke des Bewerbungsverfahrens Verwendung finden dürfen. Hierbei werden die Daten ggf. auch weiterverarbeitet, um eine Zuverlässigkeitsüberprüfung der Bewerberinnen und Bewerber nach § 13a HSOG durchzuführen.
Diese Einwilligung ist jederzeit widerruflich (Art. 7 Abs. 3 S. 1 Datenschutz-Grundverordnung).
Hinweise zur Datenverarbeitung beim Polizeipräsidium Südhessen finden Sie  hier.
Bei Rückfragen steht Ihnen Frau Wölfelschneider von der Abteilung Verwaltung unter der Rufnummer 06151/969-3007 oder per E-Mail () zur Verfügung.
Polizeipräsidium Südhessen, V 33 – 10 d 04Im Auftrag,gez. Michel, Leitende Regierungsdirektorin

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PD Chemnitz – 18-Jährige sexuell belästigt – Tatverdächtigen gestellt

ChemnitzAuf Lärm folgte Anzeige wegen DrogenanbauZeit:     11.04.2021, 09.00 UhrOrt:      OT Markersdorf(1238) Wegen einer im Haus herumschreienden Person wurde die Polizei am Sonntagvormittag in einen Wohnblock nahe der Markersdorfer Straße gerufen. In einer dortigen Wohnung konnten die Beamten den mutmaßlichen Lärmverursacher (36) kurz darauf auch ausfindig machen. Aufgrund seines psychischen Zustands wurde der Rettungsdienst hinzugezogen und der Mann in eine Fachklinik gebracht. Während des Einsatzes fiel den Beamten in der Wohnung ein Anbauzelt auf, in dem mehrere Cannabispflanzen gezüchtet wurden. Insgesamt stellten die Beamten acht derartige Pflanzen sowie einen Sack und drei weitere Behältnisse bereits geerntetes Cannabis sicher. Auch das Aufzuchtzelt sowie entsprechende Utensilien zum Anbau und Konsum der Betäubungsmittel nahmen die Polizisten mit. Die konkrete Drogenmenge müssen nun die weiteren Untersuchungen zeigen. Gegen den deutschen Staatsangehörigen wurde Anzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erstattet. (gö)18-Jährige sexuell belästigt – Tatverdächtigen gestelltZeit:     11.04.2021, 23.50 UhrOrt:      OT Kappel(1239) An einer Haltestelle an der Kappler Drehe stieg eine junge Frau (18) kurz vor Mitternacht aus einem Bus aus. Mit ihr verließ auch ein Mann mit Fahrrad den Bus, der ihr folgte und sie ansprach. Dabei habe er sie plötzlich unsittlich berührt und fuhr dann weg. Kurze Zeit später kam er jedoch zurückgefahren, wobei er seine Hose öffnete und sexuelle Handlungen an sich vorgenommen haben soll. Die 18-Jährige rannte daraufhin davon.Alarmierte Polizeibeamte konnten im Zuge der Tatortbereichsfahndung in der Theaterstraße den beschriebenen Mann stellen. Der 32-jährige Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen. Auf Weisung der Staatsanwaltschaft wurde der deutsche Staatsangehörige nach den ersten polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß gesetzt. (gö)Tatverdächtiger nach Sachbeschädigung ermitteltZeit:     11.04.2021, 21.00 UhrOrt:      OT Altchemnitz(1240) Ein Anwohner (44) der Annaberger Straße ist am Sonntag nach einem lauten Knall auf eine Sachbeschädigung an einer Haltestelle aufmerksam geworden. Eine Scheibe eines Fahrgastunterstandes war zerstört worden. Der Anwohner sah an der Haltestelle noch den mutmaßlichen Täter, der kurze Zeit später verschwand. Daraufhin nahm der Zeuge die Verfolgung auf. Er konnte den Unbekannten stellen, sprach ihn an und hielt ihn fest. Der mutmaßliche Täter schlug dann nach dem 44-Jährigen, traf ihn jedoch nicht. Anschließend verschwand der Mann in einem Hauseingang. Alarmierte Polizisten konnten anhand der Zeugenbeschreibung die Wohnung ausfindig machen, die der Unbekannte aufgesucht hatte. Der Tatverdächtige selbst konnte dort zwar nicht mehr angetroffen werden, jedoch richten sich die weiteren Ermittlungen wegen Sachbeschädigung und versuchter Körperverletzung nun gegen einen bekannt gemachten 24-jährigen Deutschen. (gö)Fassaden, Auto und Stromkasten beschädigtZeit:     08.04.2021, 19.00 Uhr bis 11.04.2021, 13.50 UhrOrt:      OT Markersdorf(1241) Am Wochenende wurden mehrere Anzeigen wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Sachbeschädigung in der Faleska-Meinig-Straße sowie Wilhelm-Firl-Straße erstattet. Unbekannte hatten zwei Gebäudefassaden, einen Stromkasten und ein Auto besprüht und mit Aufklebern beklebt. Unter anderem Hakenkreuze sowie weitere verfassungsfeindliche und beleidigende Schriftzüge in unterschiedlichen Farben waren angebracht worden. Der Gesamtsachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. (gö)Fehlendes Kennzeichen fiel aufZeit:     11.04.2021, 07.15 UhrOrt:      OT Yorckgebiet(1242) In der August-Bebel-Straße fiel einer Polizeistreife am Sonntag früh ein Pkw Audi auf, an dem eines der amtlichen Kennzeichen fehlte. In der Folge hielten die Polizisten den Audi in der Heinrich-Schütz-Straße an und unterzogen ihn einer allgemeinen Verkehrskontrolle. Dabei wurden diverse Beschädigungen an der Beifahrerseite des Autos festgestellt. Der Fahrer (36) gab auf Nachfrage dazu an, auf der Bundesautobahn 4, zwischen Görlitz und Dresden, mit der Leitplanke kollidiert zu sein. Des Weiteren nahmen die Beamten Alkoholgeruch wahr. Ein mit dem 36-Jährigen durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,08 Promille. Außerdem reagierte ein Drogenvortest positiv auf Amphetamine. Für den deutschen Staatsangehörigen folgten eine Blutentnahme, die Sicherstellung seines Führerscheines sowie eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr. Außerdem besteht der Verdacht des unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Dazu laufen die Ermittlungen. (Kg)Bei Auffahrunfall verletztZeit:     12.04.2021, 07.45 UhrOrt:      OT Reichenhain(1243) Auf dem Südring, auf Höhe der Abfahrt Annaberger Straße, fuhr am Montagmorgen der 58-jährige Fahrer eines Lkw Mercedes auf einen verkehrsbedingt langsam fahrenden VW Polo, der durch den Anstoß gegen den davor fahrenden VW Passat (Fahrerin: 38) geschoben wurde. Die Polo-Fahrerin (22) erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 7 500 Euro. (Kg)Sturz nach AnstoßZeit:     11.04.2021, 16.45 UhrOrt:      OT Kaßberg(1244) In der Henriettenstraße öffnete der Fahrer (26) eines am Fahrbahnrand parkenden Pkw Toyota die Fahrzeugtür, um auszusteigen. Gleichzeitig befuhr eine 29-jährige Fahrradfahrerin die Henriettenstraße und kollidierte mit der offenen Autotür. Durch den Anstoß stürzte die 29-Jährige und erlitt leichte Verletzungen. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 1 000 Euro. (Kg) 

Landkreis MittelsachsenMatratze in Brand gesteckt Zeit:     12.04.2021, 00.35 UhrOrt:      Hainichen(1245) Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei kamen vergangene Nacht in der Ernst-Thälmann-Straße zum Einsatz. Ein 40-Jähriger hatte vermutlich eine Matratze in seiner Wohnung in Brand gesetzt. Der mutmaßliche Täter und eine ebenfalls dort lebende Angehörige wurden durch Einsatzkräfte aus der Wohnung gebracht und wegen des Verdachts der Rauchgasintoxikation vom Rettungsdienst vor Ort versorgt. Zwischenzeitlich hatte die Feuerwehr die glimmende Matratze aus dem Mehrfamilienhaus getragen und anschließend gelöscht. Die Wohnung ist weiterhin bewohnbar. Angaben zum Sachschaden liegen der Stabsstelle Kommunikation momentan nicht vor. Gegen den erheblich alkoholisierten Tatverdächtigen wird nun wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung ermittelt. (Re)Kontrolliert und erwischtZeit:     11.04.2021, 21.30 Uhr und 12.04.2021, 03.25 UhrOrt:      Flöha(1246) Im Bereich der Straße Zur Baumwolle/Seeberstraße kontrollierten Polizisten am Sonntag einen Pkw Opel im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle. Dabei nahmen sie Alkoholgeruch bei der 36-jährigen Fahrerin wahr. Ein mit der Frau durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,2 Promille. Für die deutsche Staatsangehörige folgten eine Blutentnahme, die Sicherstellung ihres Führerscheines sowie eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.Die unsichere Fahrweise eines Pkw Nissan fiel zudem in der Nacht zum Montag Beamten der Bundespolizei Chemnitz in der Chemnitzer Straße (B 173) auf. Sie hielten das Auto an und zogen Kollegen des Polizeireviers Mittweida hinzu. Bei der Kontrolle bemerkten die Polizisten Alkoholgeruch bei der 49-jährigen Nissan-Fahrerin. Ein mit der Frau durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,36 Promille. Für die tschechische Staatsangehörige folgten eine Blutentnahme, die Sicherstellung ihres Führerscheines sowie eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr. (Kg)Abgekommen und überschlagenZeit:     11.04.2021, 16.40 UhrOrt:      Königsfeld, OT Leupahn(1247) Am Sonntagnachmittag befuhr ein 24-jähriger Motorradfahrer die Hauptstraße aus Richtung Leutenhain in Richtung Leupahn. In einer Linkskurve, ungefähr 200 Meter vor dem Ortseingang Leupahn, kam das Motorrad KTM nach rechts von der Fahrbahn ab. Der 24-Jährige überschlug sich mehrfach und zog sich schwere Verletzungen zu. An der KTM entstand Sachschaden in Höhe von etwa 3 500 Euro. (Kg)

ErzgebirgskreisComputer aus Schule entwendet Zeit:     10.04.2021, 12.00 Uhr bis 11.04.2021, 10.00 UhrOrt:      Annaberg-Buchholz(1248) Im Zinnackerweg sind Unbekannte über ein eingeschlagenes Fenster in ein Schulgebäude eingebrochen. In der Folge entwendeten sie einen Computer. Ersten Schätzungen zufolge beziffert sich der Gesamtschaden auf ca. 1 600 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen. (mg)Mutmaßlicher Einbrecher festgenommen – ErgänzungsmeldungZeit:     10.04.2021, polizeibekannt: 07.15 UhrOrt:      Thermalbad Wiesenbad, OT Wiesa(1249) Am Samstagvormittag konnte ein mutmaßlicher Einbrecher (42) durch Polizeibeamte in der Talstraße gestellt und vorläufig festgenommen werden (siehe Medieninformation Nr. 170, Meldung 1235). Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Chemnitz wurde der 42-Jährige (russische Staatsangehörigkeit) am Sonntag am Amtsgericht Chemnitz einem Richter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl. Der Mann befindet sich mittlerweile in einer Justizvollzugsanstalt. (mg)Bei Sturz schwer verletztZeit:     11.04.2021, 15.50 UhrOrt:      Thum, OT Herold(1250) Eine 15-jährige Fahrradfahrerin befuhr am Sonntagnachmittag den Gehweg der Zschopauer Straße aus Richtung Herold in Richtung Venusberg. Dabei stürzte die Jugendliche aus bisher unbekannter Ursache und zog sich schwere Verletzungen zu. Am Fahrrad entstand geringer Sachschaden. (Kg)Kollision beim AbbiegenZeit:     11.04.2021, 17.45 UhrOrt:      Geyer(1251) Von der Elterleiner Straße (S 222) nach links in ein Grundstück bog am Sonntag der 35-jährige Fahrer eines Pkw VW ab und kollidierte dabei mit einem entgegenkommenden Pkw Kia (Fahrer: 23). Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. An den Autos entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 15.000 Euro. (Kg)Geldautomat in Einkaufscenter aufgebrochen/Zeugen gesuchtZeit:     10.04.2021, 22.30 Uhr bis 12.04.2021, 05.30 UhrOrt:      Lugau(1252) In den frühen Morgenstunden informierte ein Mitarbeiter eines Einkaufscenters die Polizei über einen Einbruch in den Komplex in der Chemnitzer Straße. Nach bisherigen Erkenntnissen waren Unbekannte in das Center eingedrungen, brachen einen darin befindlichen Geldautomaten auf und entwendeten Bargeld daraus. Zudem wurden weitere Räumlichkeiten in dem Gebäude durchsucht. Ob auch aus diesen etwas entwendet wurde, ist Gegenstand der Ermittlungen. Konkrete Angaben zum Stehl- und Sachschaden liegen noch nicht vor. Am Tatort sind derzeit Kriminaltechniker zur Spurensicherung im Einsatz. Die Ermittlungen dauern an.Es werden Zeugen gesucht. Wer hat Beobachtungen gemacht, die mit dem Einbruch in Zusammenhang stehen könnten? Wem sind am Tatort Personen oder Fahrzeuge aufgefallen? Zeugen, insbesondere auch Anwohner, die Wahrnehmungen in dem Zusammenhang gemacht haben, werden gebeten, sich an die Kriminalpolizei Chemnitz unter der Rufnummer 0371 387-3448 zu wenden. (mg)Biker stürzteZeit:     11.04.2021, 17.10 UhrOrt:      Zwönitz(1253) Der 42-jährige Fahrer eines Krads Honda war am Sonntag in der Niederzwönitzer Straße (S 257) in Richtung Dorfchemnitz unterwegs. Vor einem derzeit voll gesperrten Bereich der Straße, wollte er wenden. Dabei stürzte der 42-Jährige aus bisher unbekannter Ursache und zog sich schwere Verletzungen zu. An der Honda entstand Sachschaden in Höhe von etwa 200 Euro. (Kg)Kollision an ParkplatzausfahrtZeit:     11.04.2021, 18.05 UhrOrt:      Hohndorf(1254) Von einem Parkplatz nach links auf die Poststraße (S 256) in Richtung Oelsnitz/Erzgeb. fuhr am Sonntag der 70-jährige Fahrer eines Pkw Dacia. Dabei kollidierte der Dacia mit einem vorbeifahrenden Moped Simson. Der Mopedfahrer (17) stürzte durch den Anstoß und erlitt leichte Verletzungen. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 2 000 Euro. (Kg)Anstoß an parkenden PkwZeit:     11.04.2021, 08.15 UhrOrt:      Stollberg(1255) In der Oberen Mühlenstraße fuhr am Sonntagmorgen die 80-jährige Fahrerin eines Pkw VW gegen einen parkenden Pkw Audi, wobei Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 13.000 Euro entstand. Verletzt wurde niemand. (Kg)Fußgängerin touchiertZeit:     12.04.2021, 05.30 UhrOrt:      Olbernhau(1256) Die Freiberger Straße (B 171) stadteinwärts befuhr am Montag früh die 55-jährige Fahrerin eines Pkw Renault. Dabei touchierte der Pkw eine die Straße überquerende Fußgängerin (51). Durch den Anstoß erlitt die 51-Jährige leichte Verletzungen. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 300 Euro. (Kg)

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12.04.2021 | Neues Stellenangebot: Medizinische/r Fachangestellte/r (w/m/d)

Beim Hessischen Bereitschaftspolizeipräsidium
ist beim Polizeiärztlichen Dienst am Standort Frankfurt – vorbehaltlich noch durchzuführender Personalmaßnahmen – zum nächstmöglichen Termin eine unbefristete Stelle alsMedizinische/r Fachangestellte/r (w/m/d)
Kennziffer 04-2021
zu besetzen.
Der Beschäftigungsumfang beträgt 50 % (20 Stunden / Woche). Die Einstellung erfolgt in der Entgeltgruppe 6 des TV-H.
Ihre Aufgaben:

die Mitwirkung bei der Durchführung von Untersuchungen und Behandlungen in einem arztpraxisähnlichen Dienst
ambulante sanitätsdienstliche Versorgungen
Blutentnahmen und Impfungen
Durchführung von apparatetechnischen Untersuchungen (z. B. Belastungs-EKG, Hör- und Sehtest)
Einstellungsuntersuchungen sowie
laufbahnrechtliche Untersuchungen und Tauglichkeitsuntersuchungen
Schreibarbeiten, Sachbearbeitung und Aktenführung
Patientenanmeldung, Terminvereinbarung und Terminüberwachung, Koordinierung von Untersuchungsterminen

Anforderungen:A-Kriterien – diese müssen erfüllt sein:

eine abgeschlossene Ausbildung zur/zum Medizinischen Fachangestellten
2-jährige Berufserfahrung in dieser Tätigkeit
gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift (sicherer Umgang)
gute Kenntnisse in der medizinischen Terminologie
zügiges Computerschreiben nach Diktat
gute Kenntnisse in den MS-Office-Anwendungen, insbesondere MS-Word undMS-Excel

B-Kriterien – wünschenswert:

gute Kommunikationsfähigkeit
ein hohes Maß an Organisationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Belastbarkeit,Einsatzbereitschaft und Zuverlässigkeit

Wir bieten:

ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis im öffentlichen Dienst
flexible, familienfreundliche Arbeitszeiten
ein kostenfreies Landesticket mit dem Beschäftige des Landes Hessen zunächst befristet bis zum 31. Dezember 2021, im gesamten Land Hessen kostenfrei den öffentlichen Personennahverkehr nutzen können

Nach dem Hessischen Gleichberechtigungsgesetz besteht für die hiesige Behörde eine Verpflichtung zur Erhöhung des Frauenanteils. Daher sind Bewerbungen von Frauen besonders erwünscht.
Das Hessische Bereitschaftspolizeipräsidium fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern und unterstützt grundsätzlich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten und ist mit dem Gütesiegel „Familienfreundlicher Arbeitgeber Land Hessen“ zertifiziert.
Ehrenamtliches Engagement wird in Hessen gefördert. Im Ehrenamt erworbeneErfahrungen und Fähigkeiten können gegebenenfalls im Rahmen von Eignung,Befähigung und fachlicher Leistung positiv berücksichtigt werden, wenn sie für dievorgesehene Tätigkeit dienlich sind.
Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung im Rahmen der entsprechenden Bestimmungen besonders berücksichtigt.
Für Fachfragen steht Ihnen Frau Dr. Caspari, (Tel. 069/755 27005) gerne zur Verfügung. Bei Fragen zum Auswahlverfahren können Sie sich an Frau Ilona Macholl (Tel 06134/602-4332) wenden.
Mitarbeiter/innen der Hessischen Landesverwaltung werden gebeten, ihr Einverständnis zur Einsichtnahme in ihre Personalakte durch die Personalverwaltung des Hessischen Bereitschaftspolizeipräsidiums zu erklären.
Bitte richten Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (Tabellarischer Lebenslauf, Prüfungsbeleg über die abgeschlossene Ausbildung, Arbeitszeugnisse und evtl. Nachweis der Schwerbehinderung in Kopie) unter Angabe der Kennziffer „04-2021“, einer E-Mail-Adresse und Telefonnummer ohne Bewerbungsmappe vorzugsweise elektronisch, (ausschließlich als PDF-Datei mit max. 8 MB, andere Formate werden aus Sicherheitsgründen am zentralen Internet-Eingang gesperrt), an:

oder postalisch an:
Hessisches BereitschaftspolizeipräsidiumSachgebiet V 33 – BewerbungenWiesbadener Straße 9955252 Mainz-Kastel.
Die Bewerbungsfrist endet mit Ablauf des 10.05.2021 (Eingang in unserer Behörde).
Es können nur Bewerbungen berücksichtigt werden, die alle erforderlichenUnterlagen enthalten.
Verspätet eingehende Bewerbungen haben keinen Anspruch auf Berücksichtigung. Nicht berücksichtigte Bewerber/innen erhalten nach Abschluss des Auswahlverfahrens eine Nachricht. Eine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen / Bewerbungsmappen kann nicht erfolgen. Es wird daher um Vorlage entsprechender Kopien gebeten. Eine datenschutzgerechte Vernichtung nach Abschluss des Verfahrens wird zugesichert.
Die Erfassung und Verarbeitung der personenbezogenen Daten zum Zwecke der Durchführung des Bewerbungsverfahrens erfolgt auf der Grundlage des § 23 desHessischen Datenschutz- und Informationsfreiheitsgesetzes (GDSIG) sowie Art. 13 der Verordnung (EU) 2016/649 des Europäischen Parlaments und des Rates vom25. Mai 2018 (Datenschutz-Grundverordnung).
gez.
(Pfeiffer)

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07.04.2021 | Neues Stellenangebot: Waffenmechaniker/in (w/m/d)

Beim Hessischen Bereitschaftspolizeipräsidium in Kassel
ist in der IV. Bereitschaftspolizeiabteilung, Servicewerkstatt Waffen und Geräte – vorbehaltlich noch durchzuführender Personalmaßnahmen – zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine unbefristete/befristete Stelle alsWaffenmechaniker/in (w/m/d)
Kennziffer 07-2021
zu besetzen.
Der Beschäftigungsumfang beträgt 99 % (39,6 Stunden / Woche). Die Einstellung erfolgt in der Entgeltgruppe 7 des TV-H.
Ihre Aufgaben:

Mitwirkung bei der Durchführung von Waffenrevisionen
Mitwirkung bei Waffen-, Munitions- und Geräteerprobungen
Annahme und Ausgabe von instand zu setzenden bzw. instandgesetzten Waffen und Geräten
Ausfüllen der Instandsetzungsaufträge mit Dokumentation der durchgeführten Arbeiten und des Ersatzteilverbrauchs
Mitwirkung bei Formveränderungen an Waffen und Geräten nach den Vorgaben des Herstellers
Betreuung von Waffenträgern bei auftretenden Problemstellungen
Mitwirkung bei der Entwicklung und Fertigung von Werkzeugen und Sonderteilen
Ausführung von Fräs-, Dreh-, Bohr-, Schweiß- und Feilarbeiten
Mitwirkung bzw. Durchführung von Funktionsbeschuss bzw. Anschuss instandgesetzter Waffen sowie Durchführung anfallender Justierarbeiten

Anforderungen:A-Kriterien – diese müssen erfüllt sein:

eine abgeschlossene Berufsausbildung zum Waffenmechaniker oder Werkzeugmacher oder in einem metallverarbeitenden Beruf (Gesellen – oder Facharbeiterbrief)
mindestens eine 2-jährigen Berufserfahrung
Fachkenntnisse im Bereich der Waffen- und Munitionstechnik
die Bereitschaft, noch fehlendes Fachwissen durch die Teilnahme an mehrwöchigen Lehrgängen zu erwerben
Fahrerlaubnis Klasse B bzw. 3
Gute MS-Office-Kenntnisse in den Anwendungen Word und Excel
ein hohes Maß an Pflichtbewusstsein, Zuverlässigkeit und Organisationsgeschick sowie
eine stark ausgeprägte Team-, Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit

Wir bieten:

ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis im öffentlichen Dienst
flexible, familienfreundliche Arbeitszeiten
ein kostenfreies Landesticket mit dem Beschäftige des Landes Hessen zunächst befristet bis zum 31. Dezember 2021, im gesamten Land Hessen kostenfrei den öffentlichen Personennahverkehr nutzen können

Nach dem Hessischen Gleichberechtigungsgesetz besteht für die hiesige Behörde eine Verpflichtung zur Erhöhung des Frauenanteils. Daher sind Bewerbungen von Frauen besonders erwünscht. Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich, dievollständige Besetzung der Stelle muss jedoch gewährleistet sein.
Das Hessische Bereitschaftspolizeipräsidium fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern und unterstützt grundsätzlich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten und ist mit dem Gütesiegel „Familienfreundlicher Arbeitgeber Land Hessen“ zertifiziert.
Ehrenamtliches Engagement wird in Hessen gefördert. Im Ehrenamt erworbeneErfahrungen und Fähigkeiten können gegebenenfalls im Rahmen von Eignung,Befähigung und fachlicher Leistung positiv berücksichtigt werden, wenn sie für dievorgesehene Tätigkeit dienlich sind.
Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung im Rahmen der entsprechenden Bestimmungen besonders berücksichtigt.
Für Fachfragen steht Ihnen Herr Alexander Koch, Leiter der Servicewerkstatt Waffen und Geräte (Tel. 0561/4806150) gerne zur Verfügung. Bei Fragen zum Auswahl-verfahren können Sie sich an Herrn Vishal Chada (Tel 06134/602-4333) wenden.
Mitarbeiter/innen der Hessischen Landesverwaltung werden gebeten, ihr Einverständnis zur Einsichtnahme in ihre Personalakte durch die Personalverwaltung des Hessischen Bereitschaftspolizeipräsidiums zu erklären.
Bitte richten Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (Tabellarischer Lebenslauf, Prüfungszeugnis der Ausbildung, Arbeitszeugnisse, Nachweis einer Fahrerlaubnis der Klasse „B“ und ggfs. Nachweis über vorliegende Schwerbehinderung in Kopie) unter Angabe der Kennziffer „07-2021“, einer E-Mail-Adresse und Telefonnummer ohne Bewerbungsmappe vorzugsweise elektronisch, (ausschließlich als PDF-Datei mit max. 8 MB, andere Formate werden aus Sicherheitsgründen am zentralen Internet-Eingang gesperrt), an:

oder postalisch an:
Hessisches BereitschaftspolizeipräsidiumSachgebiet V 33 – BewerbungenWiesbadener Straße 9955252 Mainz-Kastel.
Die Bewerbungsfrist endet mit Ablauf des 05.05.2021 (Eingang in unserer Behörde).
Es können nur Bewerbungen berücksichtigt werden, die alle erforderlichenUnterlagen enthalten.
Verspätet eingehende Bewerbungen haben keinen Anspruch auf Berücksichtigung. Nicht berücksichtigte Bewerber/innen erhalten nach Abschluss des Auswahlverfahrens eine Nachricht. Eine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen / Bewerbungsmappen kann nicht erfolgen. Es wird daher um Vorlage entsprechender Kopien gebeten. Eine datenschutzgerechte Vernichtung nach Abschluss des Verfahrens wird zugesichert.
Die Erfassung und Verarbeitung der personenbezogenen Daten zum Zwecke der Durchführung des Bewerbungsverfahrens erfolgt auf der Grundlage des § 23 desHessischen Datenschutz- und Informationsfreiheitsgesetzes (GDSIG) sowie Art. 13 der Verordnung (EU) 2016/649 des Europäischen Parlaments und des Rates vom25. Mai 2018 (Datenschutz-Grundverordnung).
gez.
(Pfeiffer)

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LPI-SLF: Kindern zündeln und verursachen Kleinbrand eines Holzunterstandes

06.04.2021 – 15:30

Landespolizeiinspektion Saalfeld

Friesau (ots) Am Karsamstag wurde eine brennende Grillhütte/ kleine Scheune auf dem Festplatz in Friesau mitgeteilt.
Nachdem die eingesetzte Feuerwehr den Unterstand abgelöscht hatte, stellte sich heraus, dass zwei Kinder im Alter von 11 und 12 Jahren gezündelt hatten, indem sie mehrere, in der Hütte angebrachte, Werbeplakate mit einem Feuerzeug angezündet hatten. Das Feuer griff anschließend auf das Dach des Unterstandes sowie eine Holztrommel über- dadurch entstand Sachschaden in Höhe von etwa 200 Euro.
Die beiden Kinder wurden nach einem belehrenden Gespräch wohlbehalten an ihre Eltern übergeben. Rückfragen bitte an: Thüringer PolizeiLandespolizeiinspektion SaalfeldPressestelleTelefon: 03671 56 1504E-Mail: ://www.thueringen.de/th3/polizei/index.aspx

Original-Content von: Landespolizeiinspektion Saalfeld, übermittelt durch news aktuell

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POL-H: Ausgangssperre: Polizei zieht positive Zwischenbilanz nach erster Einsatznacht

02.04.2021 – 15:01

Polizeidirektion Hannover

Hannover (ots) Anlässlich der ab Donnerstag, 01.04.2021, geltenden Ausgangssperre hat die Polizeidirektion Hannover in der Stadt und in der Region Hannover verstärkt Präsenz gezeigt. Dabei kontrollierten die Beamten der Polizeiinspektionen Garbsen, Burgdorf, Hannover und Besondere Dienste die Einhaltung des Ansammlungsverbots und der Ausgangssperre. Verstöße wurden konsequent geahndet. Mit einem Großaufgebot gingen die Polizeibeamten in der Nacht zu Karfreitag in den Einsatz, um die Einhaltung der Ausgangssperre zu kontrollieren. Insgesamt verzeichnete die Behörde vergleichsweise wenig Verstöße. Gegen 22:10 Uhr stellte die Polizei eine Menschenansammlung im Bereich der Lutherkirche (Hannover-Nordstadt) fest. Die circa 50 junge Menschen wurden als Versammlung eingestuft. Die Versammlungsteilnehmer trugen alle einen Mund-Nase-Schutz. Auf Ansprache durch die Polizei reagierten sie aggressiv und es wurden Knallkörper gezündet. Die Polizei zog weitere Einsatzkräfte hinzu. Kurz vor 23:00 Uhr löste sich die Versammlung auf. Insgesamt wurden in der Nacht im gesamten Zuständigkeitsgebiet der Polizeidirektion Hannover 122 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, 22 Platzverweise und 276 Gefährderansprachen durchgeführt. Die Bilanz der Polizeidirektion Hannover fällt deshalb überwiegend positiv aus. /nash, mr Rückfragen bitte an: Polizeidirektion HannoverNatalia ShapovalovaTelefon: 0511 109-1040E-Mail: ://www.pd-h.polizei-nds.de

Original-Content von: Polizeidirektion Hannover, übermittelt durch news aktuell

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POL-H: Ausgangssperre: Polizei zieht positive Zwischenbilanz nach erster Einsatznacht

02.04.2021 – 12:55

Polizeidirektion Hannover

Hannover (ots) Anlässlich der ab Donnerstag, 01.04.2021, geltenden Ausgangssperre hat die Polizeidirektion Hannover in der Stadt und in der Region Hannover verstärkt Präsenz gezeigt. Dabei kontrollierten die Beamten der Polizeiinspektionen Garbsen, Burgdorf, Hannover und Besondere Dienste die Einhaltung des Ansammlungsverbots und der Ausgangssperre. Verstöße wurden konsequent geahndet. Mit einem Großaufgebot gingen die Polizeibeamten in der Nacht zu Karfreitag in den Einsatz, um die Einhaltung der Ausgangssperre zu kontrollieren. Insgesamt verzeichnete die Behörde vergleichsweise wenig Verstöße. Gegen 22:00 Uhr stellte die Polizei eine Menschenansammlung im Bereich der Lutherkirche (Hannover-Nordstadt) fest. Die circa 50 junge Menschen wurden als Versammlung eingestuft. Die Versammlungsteilnehmer trugen alle einen Mund-Nase-Schutz. Auf Ansprache durch die Polizei reagierten sie aggressiv und es wurden Knallkörper gezündet.
Die Polizei zog weitere Einsatzkräfte hinzu. Nach etwa 20 Minuten löste sich die Versammlung auf. Insgesamt wurden in der Nacht im gesamten Zuständigkeitsgebiet der Polizeidirektion Hannover 122 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, 22 Platzverweise und 276 Gefährderansprachen durchgeführt. Die Bilanz der Polizeidirektion Hannover fällt deshalb überwiegend positiv aus. /nash, mr Rückfragen bitte an: Polizeidirektion HannoverNatalia ShapovalovaTelefon: 0511 109-1040E-Mail: ://www.pd-h.polizei-nds.de

Original-Content von: Polizeidirektion Hannover, übermittelt durch news aktuell

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01.04.2021 | Sachbearbeiter/-in (w/m/d) – Digitaler Erkennungsdienst, KFZ-Forensik – für das HLKA gesucht

Im Hessischen Landeskriminalamt in der Abteilung 3 – IuK-Einsatz und Cybercrime – sind im Hauptsachgebiet 34 – Digitalforensik – zum nächstmöglichen Zeitpunkt zwei unbefristete Stellen alsSachbearbeiterin / Sachbearbeiter (w/m/d)im Sachgebiet 343 – Digitaler Erkennungsdienst, KFZ-Forensik –
zu besetzen.
Die Eingruppierung erfolgt in der EntGr. 9 a TV-H.

Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen:

Beratung von Strafverfolgungsbehörden in IT-technischen Fragen
Unterstützung bei Einsätzen und Durchsuchungsmaßnahmen, insbesondere das Erkennen und Erheben von digitalen Spuren am Einsatzort/Tatort und aus Fahrzeugen
Gerichtsverwertbare Beweissicherung, Aufbereitung von Daten und elektronischen Spuren an Tatorten und weiteren Beweismitteln (z.B. IoT-Geräte, KFZ, eBikes, etc.)
Durchführung von Datensicherungen und -aufbereitungen elektronischer Datenträger (interne Datenträger aus Laptop / PC, externe Datenträger, IoT-Geräte, Multimediageräte in KFZ, KFZ-Steuergeräten, etc.)
Mitarbeit bei Planung, Aufbau und Wartung dienststelleninterner IT-Infrastruktur
Service und Support an den IT-Systemen der Digitalforensik

Vorausgesetzt werden:
Abgeschlossene Ausbildung als

Fachinformatikerin / Fachinformatiker für Systemintegration
IT-Systemelektronikerin / IT-Systemelektroniker
Elektronikerin / Elektroniker für Informations- und Systemtechnik

oder vergleichbare Berufe
Fachkenntnisse

Kenntnisse im Bereich der IT, sowohl im Bereich Hard- als auch im Bereich Software insbesondere der Betriebssysteme Windows, UNIX/Linux (und dessen Derivate, insbesondere QNX), macOS, Android, IOS sowie Datenbanken z.B. SQL/ MySQL / SQLiteKenntnisse / Interessen zu Gebäudeautomationstechniken und deren Protokollen wie z.B. ZigBee, Z-Wave, EnOcean, KNX, BACnet / IP
Kenntnisse und Erfahrungen aus den Bereichen der:

anwendungsorientierten Mikroprozessoren (ARM, AT, etc.)
Elektrotechnik, insbesondere Flashspeichertechnologien
systemnahen Programmierung und von skriptbasierten Programmiersprachen (z.B. Python, Java, C/C++)

Erfahrungen im Umfeld Telematik, Embedded Systems und/oder Automotive Software, sowie der Protokolle TCP, UDS SOME/IP, DoIP und der geeigneten Tools zur Analyse wären wünschenswert.
handwerkliches Geschick im Umgang mit elektronischen Komponenten, Datenträgern und bei der Fertigung elektronischer Schaltungen wäre vorteilhaft.

Dienstverrichtung

Bereitschaft zu Hospitationen und Fortbildungen in verschiedenen Behörden der Polizei Hessen
Bereitschaft zur Dienstverrichtung außerhalb der normalen Bürozeit sowie Rufbereitschaft auch außerhalb der Stammdienststelle

Allgemeines

sehr gute Sprachkenntnisse Deutsch in Wort und Schrift
gute Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift
Fähigkeit, komplexe Sachverhalte in mündlicher und schriftlicher Form prägnant und verständlich darzustellen
ausgeprägte kommunikative Fähigkeiten und Teamfähigkeit
hohes persönliches Engagement und Einsatzbereitschaft

Wünschenswert ist eine Mindestverweildauer von vier Jahren.
Aufgrund des Aufgabenzuschnittes der Dienststelle ist eine Sicherheitsüberprüfung mit der Einstufung “geheim” notwendig.
Ihre Bewerbungsunterlagen müssen zu den Profilanforderungen die entsprechenden Nachweise (z. B. Zeugnisse und Zertifikate) enthalten. Unvollständig vorgelegte Bewerbungen führen zum Ausschluss aus dem Verfahren.
Bei Interesse steht Ihnen für weiterführende Informationen Herr Sabais, erreichbar unter der Tel-Nr. 0611/83-34000, oder Herr Schneider, erreichbar unter der Tel-Nr. 0611/83-34300, zur Verfügung. Für Fragen rund um Ihre Bewerbung kontaktieren Sie bitte das Einstellungsmanagement unter den Tel.-Nr. 0611/83-23161 oder -23162.
Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich. Die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern wird gewährleistet. Bewerbungen von Frauen in Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, sind besonders erwünscht.
Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen im Sinne des § 2 Abs. 2 SGB IX werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt. Ein entsprechender Nachweis ist der Bewerbung beizufügen. Die Erfassung und Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zum Zwecke der Durchführung des Bewerbungsverfahrens erfolgt auf der Grundlage des § 23 des Hessischen Datenschutz- und Informationsgesetzes (HDSIG). Mit Ihrer Bewerbung erklären Sie sich ausdrücklich einverstanden, dass die von Ihnen übersandten Daten zum Zwecke des Bewerbungsverfahrens Verwendung finden dürfen. Diese Einwilligung ist jederzeit widerruflich (Art. 7 Abs. 3 S. 1 Datenschutz-Grundverordnung).
Ehrenamtliches Engagement wird in Hessen gefördert. Soweit Sie ehrenamtlich tätig sind, wird gebeten, dies in den Bewerbungsunterlagen anzugeben. Im Ehrenamt erworbene Erfahrungen und Fähigkeiten können gegebenenfalls im Rahmen von Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung positiv berücksichtigt werden, wenn sie für die vorgegebene Tätigkeit förderlich sind.
Dem Hessischen Landeskriminalamt wurde aufgrund der Sicherheit des Arbeitsplatzes und einer wertschätzenden Behördenkultur das Gütesiegel „Familienfreundlicher Arbeitgeber Land Hessen“ vom Hessischen Ministerium des Innern und für Sport verliehen.
Für die Beschäftigten des Landes Hessen besteht, zunächst bis Ende 2021, die Möglichkeit zur kostenfreien Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Hessen.
Vollständige Bewerbungsunterlagen sind unter Angabe der Kennziffer A 11 / 2021 bis zum 02.05.2021 per Mail an zu senden. Anlagen zu Ihrer Bewerbung können ausschließlich im pdf-Format entgegengenommen werden. In Ausnahmefällen ist auch eine Übersendung der Bewerbungsunterlagen auf dem Postweg an das Hessische Landeskriminalamt, Einstellungsmanagement, Hölderlinstraße 1 – 5, 65187 Wiesbaden, möglich. Eine Rücksendung von Bewerbungsunterlagen und Mappen erfolgt jedoch nicht.
gez.: (Paschek)- im Original unterzeichnet –

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POL-HI: Kriminalstatistik 2020 der Polizei Bad Salzdetfurth

30.03.2021 – 14:10

Polizeiinspektion Hildesheim

Ein DokumentPKS2020Handout-Final17.03.2021.pdfPDF – 228 kB

Hildesheim (ots) Polizeikommissariat Bad Salzdetfurth präsentiert die
Polizeiliche Kriminalstatistik -PKS- 2020 Entgegen dem Trend: Entgegen dem Landestrend wurden beim PK Bad Salzdetfurth im Jahr 2020 mehr Straftaten angezeigt, nämlich 2.043 ( plus 92) Straftaten.
Für das Land Niedersachsen wurden im Jahr 2020 insgesamt 497.158 Straftaten gezählt, damit 9.424 Fälle weniger. Zunahme von Diebstahlsdelikten: Während in anderen Bereichen die Anzahl der Diebstahlsdelikte deutlich abnahm, verzeichneten wir in unserem Zuständigkeitsbereich eine Zunahme von 25 Taten. Corona-Effekt: Die Körperverletzungsdelikte sind im Coronajahr 2020 um ca. 20 % zurückgegangen. Bei Körperverletzungsdelikten wirken der Konsum von Alkohol und/oder Drogen wie ein Katalysator; die Hemmschwelle sinkt, das Aggressionspotential steigt. Nach unserer Bewertung scheinen die Pandemie bedingten Kontaktbeschränkungen, Verbote öffentlicher Veranstaltungen und Feiern, geschlossenen Gaststätten und Alkoholverbot in der Öffentlichkeit nicht nur bei der Bekämpfung des Virus hilfreich gewesen zu sein, sondern auch zu weniger Tatgelegenheiten von Körperverletzungen geführt zu haben. Leichter Anstieg von Häuslicher Gewalt: Im Gegensatz dazu stiegen die Einsätze in Fällen von Häuslicher Gewalt, 93 Fälle, leicht um 4 Fälle an. Besorgniserregend: Mehr BTM-Delikte und Fälle von Medikamentenmissbrauch.
Wie bereits in den Vorjahren steigt die Anzahl der Drogendelikte auf 148 vom Vorjahr 108 Fälle. Darüber hinaus beobachten wir aktuell mit Sorge einen missbräuchlichen Umgang mit Medikamenten, wie z.B. Tilidin, durch junge Menschen um sich zu berauschen. Für Rückfragen steht zur Verfügung: Ingrid Wiltzsch
Leiterin Kriminalermittlungsdienst
PK Bad Salzdetfurth
Tel. 05063/901 – 125 Rückfragen bitte an: Polizeiinspektion HildesheimSchützenwiese 2431137 HildesheimPolizeikommissariat Bad SalzdetfurthTelefon: 05063 / 901-0http://www.pd-goe.polizei-nds.de/dienststellen/pi_hildesheim/

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Spenden gesammelt  (Kyritz )

Polizeibeamte stellten gestern gegen 16.30 Uhr bei einer Streifenfahrt in der Pritzwalker Straße zwei Personen auf dem Parkplatz eines Supermarktes fest, die Passanten ansprachen und offenbar Spenden sammelten. Das rumänische Paar – ein 20-Jähriger und eine 18-Jährige – wurden überprüft. Beide waren bereits polizeilich bekannt. Die Beamten nahmen eine Strafanzeige wegen versuchten Betruges auf und belehrten die Beiden. Mit einem Pkw verließen sie den Parkplatz. Wenig später meldeten sich Zeugen in Neustadt/Dosse, die das Paar beim Unterschriften und Spenden sammeln gesehen hatten. In Nauen (HVL) konnten sie erneut kontrolliert werden.  Eine bislang unbekannte junge Frau bat gegen 15.15 Uhr in der Lenzener Chaussee in Wittenberge (PR) vor einem Geschäft Passanten um Spenden. Sie verschwand noch vor Eintreffen der Polizei.Unter dem Vorwand, Spenden für Hilfsbedürftige zu sammeln, erlangen Betrüger nicht selten Bargeld von ihren Opfern. Ist das Portemonnaie erst einmal gezückt und offen, haben die Täterinnen oder Täter leichtes Spiel. Mit einem Klemmbrett (Spendenliste) kann der Blick zur offenen Börse schnell verdeckt werden. Um zu spenden, muss man kein Bargeld an Fremde übergeben, man kann auch später überweisen. Lassen Sie sich nicht (emotional) unter Druck setzen und fragen Sie nach dem genauen Spendenzweck. Spenden Sie lieber für Organisationen, die Ihnen auch bekannt sind. Geben Sie ihre persönlichen Daten (auch Kontoverbindung) niemals heraus.

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POL-H: Versammlungen in Hannovers Innenstadt verlaufen ohne Zwischenfälle

27.03.2021 – 17:21

Polizeidirektion Hannover

Hannover (ots) In Hannover sind am Samstag mehrere stationäre Versammlungen und Aufzüge friedlich verlaufen. Bei der größten Versammlung im Stadtteil Linden kamen in der Spitze rund 200 Teilnehmende zusammen. Auch auf dem Opernplatz, am Maschsee und in der Innenstadt wurde demonstriert. Zudem fand ein Autokorso mit mehreren Dutzend Teilnehmenden statt. Bereits um 12:00 Uhr startete auf dem Opernplatz eine Versammlung der Initiative “Seebrücke” unter dem Motto “Solidarität grenzenlos – gemeinsam gegen Abschottungspolitik und Rassismus”. Bis zu 100 Teilnehmende kamen zusammen. Bis zum Ende der Versammlung um 14:00 Uhr demonstrierten die Teilnehmenden friedlich. Gegen 14:40 Uhr setzte sich auf dem Schützenplatz ein Autokorso in Bewegung. Unter dem Motto “Grundgesetz, Freiheit, Selbstbestimmung” beteiligten sich an der Versammlung 101 Pkw. Nachdem sie sich auf einer zuvor festgelegten Route durch die Stadt gefahren waren, kehrten sie wenig später zum Schützenplatz zurück, wo die Versammlung auch zu Ende ging. Zur größten Versammlung des Tages kamen ab 14:00 Uhr im Bereich “Am Küchengarten” Personen unter dem Motto “Wohnraum für Alle” zusammen. Nach einer Auftaktkundgebung zogen in der Spitze rund 200 Personen durch mehrere Straßen im hannoverschen Stadtteil Linden. An mehreren Stellen hielt der Aufzug für Zwischenkundgebungen. In mehreren Fällen wurde Pyrotechnik gezündet. Verletzt wurde niemand, auch wurde die Versammlung dadurch nicht gestört. Am Zielort “Am Küchengarten” endete die Versammlung gegen 16:35 Uhr. Am Samstagnachmittag fanden zudem noch drei weitere Versammlungen statt. Von 14:00 bis 17:00 Uhr demonstrierte die Initiative “Baloch National Movement” zum Thema “Gegen die Besetzung Belutschistans durch Pakistan” auf einer festgelegten Route in der Innenstadt. Start- und Zielpunkt der Versammlung war der Ernst-August-Platz/Ecke Bahnhofstraße. 94 Teilnehmende schlossen sich an. Am Maschsee wurde von 13:00 bis 15:00 Uhr von der Initiative “Aufstehen für den Frieden” zu einem “Friedensmarsch – Werbung für Abrüstung” aufgerufen, an dem sich sechs Menschen beteiligten. Ab 15:00 Uhr demonstrierte zudem die Initiative “Nav-Dem” bei einem Aufzug durch die Innenstadt zum Thema “Festgenommene HDP-Abgeordnete”. Die Polizei zählte 63 Teilnehmende. Alle Versammlungen verliefen friedlich. Vereinzelt wurden Verstöße Teilnehmender gegen die Corona-Verordnung festgestellt. Einsatzkräfte fertigten entsprechende Ordnungswidrigkeitsanzeigen. /ram Rückfragen bitte an: Polizeidirektion HannoverMichael BertramTelefon: 0160/9776 8747 (Nachfragen dazu bis 17:45 Uhr oder Sonntag, ab 10:00 Uhr)E-Mail: ://www.pd-h.polizei-nds.de

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26.03.2021 | Versuchte Geldautomatensprengung in Oestrich-Winkel

  
Wer erkennt diese Person? 
Nachdem es im Oktober vergangenen Jahres in einer Bankfiliale in Oestrich-Winkel zueiner versuchten Geldautomatensprengung kam, wendet sich die Polizei nun mit Bildern der Überwachungskamera an die Öffentlichkeit.
In den frühen Morgenstunden des 18. Oktobers 2020 wurde im Vorraum der Bankfiliale eineselbstgebaute Sprengvorrichtung gezündet. Aufgrund der Gesamtumstände gehen die zuständigen Ermittler der Polizeidirektion Rheingau-Taunus davon aus, dass mit der Sprengvorrichtung beabsichtigt wurde, den Geldautomaten zu öffnen. Dieses Vorhaben scheiterte jedoch, so dass nur Sachschaden entstand.
Aufgrund einer aufgezeichneten Videosequenz fahndet die Polizei nach einer etwa 25- 40 Jahre alten männlichen Person, welche zuvor die Bankfiliale aufgesucht hatte und mit der Tat in Verbindung stehen könnte.
Da die bisherigen Ermittlungen nicht auf die Spur des Mannes führten, wurde durch die Staatsanwaltschaft Wiesbaden ein Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung beim Amtsgericht erwirkt. Personen,welche den Mann auf den Lichtbildern wiedererkennen oder Angaben zu dessen Aufenthaltsort machen können, werden gebeten, sich mit den zuständigen Ermittlern der Polizeidirektion Rheingau-Taunus unter der Telefonnummer 06124 7078-266 oder unter der Email-Adresse in Verbindung zu setzen.
Weitere Bilder der Person:
Weitere Bilder:

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POL-H: Veröffentlichung der Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2020 der Polizeidirektion Hannover

26.03.2021 – 11:00

Polizeidirektion Hannover

Ein DokumentPresseinformation_final.pdfPDF – 1,7 MB

Hannover (ots) Weiterhin deutlich weniger Wohnungseinbrüche, niedrigster Wert der Gesamtfallzahlen seit 20 Jahren, deutliche Rückgänge der Beförderungserschleichungen und Gelegenheitsdiebstähle sowie eine stabile Aufklärungsquote – das sind die positiven Entwicklungen der im vergangenen Jahr in der Polizeidirektion Hannover registrierten Straftaten. Dem gegenüber ist jedoch erneut ein Anstieg der Gewalt- und Sexualdelikte zu verzeichnen. Gesamtzahl der Straftaten Die Anzahl der registrierten Straftaten im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Hannover ist von 2019 auf 2020 leicht gesunken. Die Fallzahlen verringerten sich um 2.452 auf nun 103.849 Taten (minus 2,31 Prozent). Dies ist der niedrigste Stand seit dem Jahr 1990. In der Landeshauptstadt wurden im vergangenen Jahr 68.540 (2019: 69.613) und im Umland 35.309 (2019: 36.688) Ermittlungsvorgänge abschließend bearbeitet und an die zuständigen Staatsanwaltschaften übergeben. Somit ist im Stadtgebiet sowie in den Umlandgemeinden ein leichter Rückgang der registrierten Straftaten zu beobachten. Im Zusammenhang mit der pandemischen Lage verzeichnete die Polizeidirektion Hannover mit dem ersten Lockdown im März 2020 teilweise einen signifikanten Fallzahlenrückgang. Obwohl im ersten Quartal 2020 deutlich mehr Straftaten als im gleichen Zeitraum des Vorjahres der PKS gemeldet worden sind, erreichte diese im weiteren Jahresverlauf nicht das Gesamtjahresniveau aus 2019. Es ist erkennbar, dass durch den Rückgang des öffentlichen Lebens aufgrund der erlassenen Beschränkungen sowie des veränderten Alltags und der Lebensgewohnheiten der Bevölkerung Tatgelegenheiten fehlten und die Pandemie damit direkt Einfluss auf die Kriminalitätslage genommen hat. Aufklärungsquote Der positive Trend der vergangenen fünf Jahre bei der Gesamtaufklärungsquote der Polizeidirektion Hannover wurde im Jahr 2020 stabilisiert und hält sich auf einem ähnlich hohen Niveau von 64,92 Prozent (minus 0,08 Prozentpunkte). Im Langzeitvergleich bedeutet dies den zweithöchsten Wert der vergangenen 20 Jahre. Tötungsdelikte Im Bereich der Kapitaldelikte (Mord und Totschlag) ist ein Anstieg um acht Taten auf nun 44 endabgegebene Fälle zu beobachten. 2020 flossen 33 versuchte Tötungsdelikte sowie elf vollendete Taten in die Kriminalstatistik ein. Im Vorjahr waren es 29 versuchte und sieben vollendete Tötungsdelikte, wobei es in 2019 auffallend niedrige Fallzahlen gab. Bei knapp jedem dritten Tötungsdelikt verwendeten die Täter eine Stichwaffe als Tatmittel. Messerangriffe Im Sinne der PKS-Erfassung umfasst der Begriff solche Tathandlungen, bei denen der Angriff mit einem Messer unmittelbar gegen eine Person angedroht oder ausgeführt wird.
2020 wurden 557 Delikte mit dem Merker “Messerangriff” registriert. Im Jahr 2019 wurden 463 Fälle gezählt, sodass sich hier eine Steigerung um 20,30 Prozent ergibt. Die Mehrzahl der Opfer (60,32 Prozent) blieb bei den Angriffen unverletzt, in diesen Fällen wurde ein Messer zur Bedrohung gegen Personen eingesetzt. Zu den 557 Ermittlungsvorgängen wurden 455 Tatverdächtige erfasst, wobei die deutliche Mehrheit (87,25 Prozent) von ihnen männlichen Geschlechts ist. In 31 Prozent der Fälle standen die Tatverdächtigen unter dem Einfluss berauschender Mittel. Sexualstraftaten Erneut verzeichnete die Polizeidirektion Hannover einen Anstieg bei den Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung von 6,84 Prozent auf nunmehr 1.203 Fälle. Dies entspricht im Mehrjahresvergleich der höchsten Anzahl an Ermittlungsvorgängen in diesem Deliktsfeld; im Vergleich zum Jahr 2016 haben sich die Zahlen mehr als verdoppelt. Einfluss darauf haben auch die international bekannt gewordene Kampagne #metoo und nationale Gesetzesänderungen genommen. Kinderpornografie Verantwortlich für den Anstieg der Sexualstraftaten ist unter anderem der Anstieg von Fällen im Bereich des sexuellen Missbrauchs von Kindern von 136 auf 175 (plus 28,68 Prozent) sowie das häufigere Verbreiten pornografischer Schriften (plus 44 Fälle). Ursächlich für die hohen Fallzahlen sind insbesondere bundesweit geführte Verfahrenskomplexe sowie Aktivitäten des Bundeskriminalamtes, durch die entsprechende Taten aufgedeckt wurden. Der anhaltende weltweite Trend zum Teilen von Nacktbildern durch/von Kindern und Jugendlichen via Social Media spielt eine weitere Rolle bei beiden Deliktsgruppen. Hannovers Polizeipräsident, Volker Kluwe, betrachtet den anhaltenden Anstieg bei den Fallzahlen der Sexualdelikte einerseits mit Sorge, andererseits sei dieser aber auch ein Resultat der intensiven Ermittlungsarbeit der Polizeidirektion Hannover, des Landes- und Bundeskriminalamtes sowie internationaler Stellen, welche die Taten aus dem Dunkelfeld ins Hellfeld führen. Nach dem besonders hohen Anstieg der Verbreitung pornografischer Schriften im Jahr 2019 sei nun erneut ein Anstieg erkennbar, der mit der zunehmenden Nutzung digitaler Medien und der Verbreitung in den Messenger-Diensten begründet sein könnte. Rohheitsdelikte und Straftaten gegen die persönliche Freiheit (u.a. Bedrohung, Nötigung, Nachstellung und Freiheitsberaubung)
In diesen Deliktsfeldern verzeichnet die Polizeidirektion Hannover einen Rückgang der Fallzahlen um 223 auf 15.018 Taten (minus 1,46 Prozent). Dieses rührt genauer betrachtet aus einem Rückgang der Fallzahlen bei den Körperverletzungen um 560 Fälle (minus 4,96 Prozent), was die Polizeidirektion Hannover auf die pandemiebedingten Einschränkungen des öffentlichen Lebens (Schließung von Diskotheken, Ausfall von Großveranstaltungen wie Maschsee- und Schützenfest sowie Fußballspiele ohne Zuschauer etc.) zurückführt. Entgegen dem Rückgang der einfachen Körperverletzungen ist eine leichte Steigerung bei den gefährlichen Körperverletzungen ersichtlich (plus 2,21 Prozent).
Hingegen wurden im Jahr 2020 mit einem Zuwachs von 192 Fällen (plus 27,79 Prozent) deutlich mehr Raubstraftaten erfasst. Sie lassen sich größtenteils speziell aus dem Straßenraub herleiten, dessen Fallzahl sich in 2020 um 134 erhöht hat (plus 54,92 Prozent). Eine Analyse der Raubdelikte macht deutlich, dass die meisten dem Ortsteil Mitte im Zuständigkeitsbereich des Polizeikommissariats Hannover-Mitte zuzuordnen sind. Hier ist der behördenweite Brennpunkt zu finden, was der Struktur des Stadtteils mit seinen Einkaufsmöglichkeiten, dem Vergnügungsviertel, dem Hauptbahnhof und der damit verbundenen hohen Frequentierung geschuldet sein dürfte. Diebstahlsdelikte Positive Entwicklungen sind bei den einfachen und schweren Diebstählen (minus 3,83 Prozent) und dabei im Besonderen bei den Einbrüchen in gewerbliche Objekte (minus 19,02 Prozent), dem Ladendiebstahl (minus 6,49 Prozent) sowie dem Wohnungseinbruchdiebstahl (minus 24,74 Prozent)festzustellen. Diese Entwicklungen sind ebenfalls direkt mit den veränderten Lebensbedingungen im öffentlichen und privaten Bereich aufgrund der Pandemie in Verbindung zu bringen. Gegenüber dem Vorjahr und dem seinerzeit niedrigsten Wert der Wohnungseinbrüche seit 1988 liegt ein erneuter und deutlicher Rückgang um 445 Fälle auf nunmehr 1.354 Fälle vor. Mit Blick auf das Jahr 2016 haben sich die Fallzahlen inzwischen mehr als halbiert. Besonders erfreulich ist, dass weiterhin ein steigender Anteil der Taten nicht vollendet werden konnte. In etwa jedem zweiten Fall blieb es beim Versuch. Hier entfalten die Anstrengungen der Präventionsarbeit und der verbesserten technischen Sicherung von Wohnobjekten ihre Wirkung. Eine vermehrte pandemiebedingte Präsenz von Menschen im eigenen Wohnraum durch Homeoffice und Kurzarbeit, aber auch die erschwerten Reisebedingungen für überörtlich agierende Tätergruppierungen spielen bei dem Rückgang der Fallzahlen eine erhebliche Rolle. Weiterhin sinkend sind auch die Fallzahlen im Bereich der Kfz-Kriminalität. Der schwere Diebstahl an bzw. aus Kraftfahrzeugen sank um 110 Fälle (minus 5,14 Prozent). Es wurden 97 weniger Pkw entwendet (minus 18,73 Prozent). Ein deutlicher Anstieg ist hingegen bei den Fällen des schweren Diebstahls aus Boden- und Kellerräumen festzustellen (plus 61,52 Prozent). Diese Fälle fanden vorwiegend im Stadtgebiet der Landeshauptstadt Hannover statt. Betrug Im Bereich der Vermögens- und Fälschungsdelikte sind deutliche Rückgänge der Fallzahlen ersichtlich (minus 4,91 Prozent). Diese rühren vornehmlich aus den Tatbeständen des Erschleichens von Leistungen (u.a. das sogenannte “Schwarzfahren”) her, welche aufgrund der pandemischen Lage zurückgingen (minus 11,59 Prozent). Deutliche Zuwächse sind bei dem Betrug mit entwendeten Zahlungsmitteln ersichtlich (plus 21,68 Prozent). Der Großteil dieser Taten fand im hannoverschen Zentrum statt, Steigerungen sind jedoch in allen Bereichen der Region Hannover erkennbar. Neu entwickelte sich das Phänomen der unberechtigten Beantragung von Corona-Soforthilfen, was sich an der deutlich erhöhten Zahl der Subventionsbetrüge (301 Fälle) offenbart. Tatort Internet – Cybercrime Die Ermittlungsvorgänge, bei deren Ausführung das Internet zur Anwendung kam, sind um 15,86 Prozent gestiegen, im Zehnjahresvergleich liegt dieser Wert jedoch auf einem durchschnittlichen Niveau. Den größten Anteil in diesem Phänomen stellen mit 2.569 Fällen und einem Zuwachs von plus 10,59 Prozent die Delikte des Waren- und Warenkreditbetrugs dar. Aber auch bei den Taten des Subventionsbetrugs im Zusammenhang mit den Corona-Soforthilfen kam das Tatmittel Internet zum Einsatz. Rauschgiftkriminalität Die Mehrzahl dieser Straftaten wird erst durch die Kontrolltätigkeiten der Polizei bekannt. Sie blieb in 2020 knapp auf dem hohen Vorjahresniveau (minus 0,57 Prozent), trotz der pandemiebedingten Beschränkungen sowie der dadurch veränderten Priorisierung bei den polizeilichen Einsatzmaßnahmen. Bei den Rauschgiftdelikten ist der fortwährende zunehmende Trend von Fällen mit der Droge Kokain prägnant: plus 25,39 Prozent auf aktuell 1.432 Fälle. Häusliche Gewalt Aufgrund der pandemischen Ausnahmesituation wurde ein Anstieg von Fällen der häuslichen Gewalt befürchtet. Der Trend ansteigender Fallzahlen in diesem Deliktsbereich ist niedersachsenweit festzustellen. Im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Hannover sind in diesem Jahr 4.408 Fälle mit “Häuslicher Gewalt” in die PKS eingeflossen. Dazu gehören überwiegend Körperverletzungen und nur vereinzelt Tötungs- oder Sexualdelikte. Die Fallzahlen sind zwar im Vergleich zu 2019 um neun Fälle gesunken, sie bleiben jedoch auf einem gleichbleibend hohen Niveau. Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass häusliche Gewalt oft im sogenannten Dunkelfeld stattfindet. Die Polizeidirektion Hannover hat in 2020 unter der landesweiten Anti-Gewalt-Kampagne #schlussdamit auch speziell die häusliche Gewalt in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Straftaten unter dem Einfluss von Alkohol
Der Anteil der Straftaten unter Alkoholeinfluss zeigt eine leicht sinkende Tendenz. Mit einem Anteil von 7,15% liegt der geringste Wert der letzten 5 Jahre vor. Das könnte zum einen mit den Einschränkungen des öffentlichen Lebens (Diskotheken, Großveranstaltungen wie Maschsee-, Schützenfest, Fußballspiele etc.) in Verbindung stehen. Bei derartigen Veranstaltungen kommt es häufig mit steigendem Alkoholkonsum zu einer gesteigerten Aggressivität und zum Auftreten von Konflikten. Zum anderen wird seit mehreren Jahren ein leicht rückläufiger Trend beim Konsum alkoholischer Getränke beobachtet. Gewalt gegen Mitarbeitende von Polizei und Rettungsdiensten
Erneut wurden im Jahr 2020 mehr Angriffe gegen Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte registriert (plus 7,65 Prozent). Dieser Trend ist auch landesweit feststellbar. In nunmehr 788 Ermittlungsvorgängen ist mindestens eine Beamtin oder ein Beamter Opfer einer Straftat geworden. Bei über 90 Prozent dieser Taten handelt es sich um Widerstände gegen Vollstreckungsbeamte und tätliche Angriffe auf solche. Die Fälle der Körperverletzungsdelikte zum Nachteil von Polizeibeamtinnen und -beamten sanken hingegen von 53 Fällen im Jahr 2019 auf nun 24. Gerade im aktuellen Berichtsjahr stehen die Einsatzkräfte der Polizei im Kontext der Pandemie unter besonderer Beobachtung in der Öffentlichkeit. Vor allem aufgrund der verstärkten Kontrollmaßnahmen der Polizei in Bezug auf die jeweils gültigen Corona-Verordnungen sowie der teilweise schwindenden Akzeptanz dieser Regeln in der Bevölkerung ist von einem gesteigerten Konfliktpotenzial auszugehen. Entgegen der Entwicklungen der Gewalttaten gegen die Polizei nahm die Zahl der Fälle gegen Rettungskräfte um 21 Taten ab. Dadurch bewegte sich die Gesamtzahl von 41 Fällen auf einem deutlich niedrigeren Niveau als jene des Jahres 2019. Kriminalität im Flüchtlingskontext Die Polizeiliche Kriminalstatistik weist keine Definition für den Begriff “Flüchtlinge” aus. Einen Anhaltspunkt für eine Flüchtlingseigenschaft ist, dass eine Person keine deutsche Staatsangehörigkeit hat und einen der Aufenthaltsanlässe “Asylbewerber”, “Duldung”, “Kontingent- bzw. Bürgerkriegsflüchtling” oder “unerlaubter Aufenthalt” aufweist. In diesem Zusammenhang erfasste die Polizeidirektion Hannover 2020 statistisch insgesamt 6.880 Ermittlungsvorgänge (5.068 ohne ausländerrechtliche Verstöße) was einen Anstieg um 60 Taten bedeutet. Somit war im Vergleich zum Jahr 2019 ein Anstieg um 0,88 Prozent zu verzeichnen (plus 1,1 Prozent bei Straftaten ohne ausländerrechtliche Verstöße). Der Anstieg könnte als mögliche Auswirkung der Corona-Pandemie gedeutet werden. Durch diese könnten sich soziale Probleme bei den zugewanderten Personen durch die zeitweilige Einschränkung der Hilfsangebote eher noch verschlechtert haben. Jugendkriminalität Im Bereich der Jugendkriminalität sind die Fallzahlen (- 9,86 %) und die Anzahl der minderjährigen Tatverdächtigen (-8,22 %) im Vergleich zu 2019 deutlich zurückgegangen.
Die Anzahl der minderjährigen Tatverdächtigen liegt im Berichtsjahr 2020 auf dem niedrigsten Stand seit dem Jahr 2016. Dabei ist der auffälligste Rückgang bei den Diebstählen (-22,07 %) erkennbar, was im direkten Zusammenhang mit den pandemiebedingten Einschränkungen des öffentlichen Lebens (z. B. Schließung des Einzelhandels) stehen dürfte. Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2020 finden Sie auch auf unserer Homepage unter https://www.pd-h.polizei-nds.de/kriminalitaet/ Rückfragen bitte an: Polizeidirektion HannoverJessika NiemetzTelefon: 0511 109-1040E-Mail: ://www.pd-h.polizei-nds.de

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26.03.2021 | Mitarbeiter/-in (w/m/d) in der Zentrale Asservatenstelle, Poststelle

Im Hessischen Landeskriminalamt in der Abteilung 2 – Verwaltung, Zentrale Dienste – ist im Hauptsachgebiet 24 – Zentrale Dienste – vorbehaltlich einer noch zu realisierenden Personalmaßnahme zum nächstmöglichen Termin die bis zum 28.02.2023 befristete Stelleeiner Mitarbeiterin / eines Mitarbeiters (w/m/d)im Sachgebiet 243 – Zentrale Asservatenstelle, Poststelle –
zu besetzen.
Die Eingruppierung erfolgt in der EntGr. 6 TV-H.
Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen:

Annahme der Asservate mit Überprüfung der Nachweise auf Richtigkeit und Vollständigkeit
Ein-, Aus- und Umräumen der Asservate in den dafür vor gesehenen Räumlichkeiten
Führen der Nachweisbücher und Listen
Kennzeichnung und fachgerechte Lagerung und Transport der Asservate
Abwicklung der Verfahren mit der Staatsanwaltschaft, mit anderen Polizeidienststellen, dem Gericht und den Justizvollzugsanstalten, den Ordnungsbehörden und den Berechtigten, fallweise auch außerhalb hiesiger Behörde
Unterstützung bei Einsätzen im Einsatzraum
Einziehung, Herausgabe, Vernichtung, Verwertung sowie Weitergabe der Asservate
Anforderung des Materials und Ausgabe an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Pflege und Instandhaltung der Lagerräume für Asservateeigenständige Erledigung des anfallenden Schriftverkehrs mit den beteiligten Dienststellen
Betreuung von Handwerkspersonal in den Asservatenräumen

Die Stelle ist keine reine Büro- und Schreibtischtätigkeit. Sie beinhaltet in hohem Maße auch körperliche Aktivitäten wie die Entgegennahme und den Transport von Asservaten, das Verbringen an den Lagerort sowie die Vernichtung, Verwertung und Weitergabe der Asservate.
Vorausgesetzt werden:

abgeschlossene Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte/Verwaltungsfachangestellter, Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement oder Justizfachangestellte/Justizfachangestellter mit mindestens der Note „befriedigend“ (ein entsprechendes Prüfungszeugnis ist der Bewerbung beizufügen)
gute Kenntnisse und sicherer Umgang in den PC-Anwendungen Microsoft Office (MS Excel, MS Word und MS Outlook)
Bereitschaft zum Erwerb der erforderlichen Spezialkenntnisse wie z. B. Kenntnisse der Asservatenordnung und der Sicherstellungsbestimmungen
Grundkenntnisse der für den Polizeidienst relevanten gängigen Rechts- und Verwaltungsvorschriften
Bereitschaft zur fachspezifischen Fortbildung
Fähigkeit zu eigenständigem Arbeiten
hohe Belastbarkeit und Einsatzbereitschaft
sehr gute Auffassungsgabe
ausgeprägte Teamfähigkeit und Organisationsfähigkeit
hohes Maß an Verantwortungs- und Pflichtbewusstsein
körperliche Eignung zum Heben und Tragen der Asservate (Kisten und Gegenstände bis zu 25 kg)
Führerschein der Klasse BBereitschaft zur Dienstverrichtung außerhalb der Regeldienstzeiten

Wünschenswert sind Grundkenntnisse des Aufbaus und der grundsätzlichen Vorgangs- und Ablaufwege einer Behörde.
Ihre Bewerbungsunterlagen müssen zu den Profilanforderungen die entsprechenden Nachweise (z. B. Zeugnisse und Zertifikate) enthalten. Unvollständig vorgelegte Bewerbungen führen zum Ausschluss aus dem Verfahren.
Bei Interesse steht Ihnen für weiterführende Informationen Herr Ralph Thomas, erreichbar unter der Tel-Nr. 0611/83-24300, zur Verfügung. Für Fragen rund um Ihre Bewerbung kontaktieren Sie bitte das Einstellungsmanagement unter den Tel.-Nr. 0611/83-23161, -23162 oder -23163.
Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich. Die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern wird gewährleistet. Bewerbungen von Frauen in Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, sind besonders erwünscht.
Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen im Sinne des § 2 Abs. 2 SGB IX werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt. Ein entsprechender Nachweis ist der Bewerbung beizufügen. Die Erfassung und Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zum Zwecke der Durchführung des Bewerbungsverfahrens erfolgt auf der Grundlage des § 23 des Hessischen Datenschutz- und Informationsgesetzes (HDSIG). Mit Ihrer Bewerbung erklären Sie sich ausdrücklich einverstanden, dass die von Ihnen übersandten Daten zum Zwecke des Bewerbungsverfahrens Verwendung finden dürfen. Diese Einwilligung ist jederzeit widerruflich (Art. 7 Abs. 3 S. 1 Datenschutz-Grundverordnung).
Ehrenamtliches Engagement wird in Hessen gefördert. Soweit Sie ehrenamtlich tätig sind, wird gebeten, dies in den Bewerbungsunterlagen anzugeben. Im Ehrenamt erworbene Erfahrungen und Fähigkeiten können gegebenenfalls im Rahmen von Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung positiv berücksichtigt werden, wenn sie für die vorgegebene Tätigkeit förderlich sind.
Dem Hessischen Landeskriminalamt wurde aufgrund der Sicherheit des Arbeitsplatzes und einer wertschätzenden Behördenkultur das Gütesiegel „Familienfreundlicher Arbeitgeber Land Hessen“ vom Hessischen Ministerium des Innern und für Sport verliehen.
Für die Beschäftigten des Landes Hessen besteht, zunächst bis Ende 2021, die Möglichkeit zur kostenfreien Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Hessen.
Vollständige Bewerbungsunterlagen sind unter Angabe der Kennziffer A 9 / 202 bis zum 18.04.2021 per Mail an zu senden. Anlagen zu Ihrer Bewerbung können ausschließlich im pdf-Format entgegengenommen werden. In Ausnahmefällen ist auch eine Übersendung der Bewerbungsunterlagen auf dem Postweg an das Hessische Landeskriminalamt, Einstellungsmanagement, Hölderlinstraße 1 – 5, 65187 Wiesbaden, möglich. Eine Rücksendung von Bewerbungsunterlagen und Mappen erfolgt jedoch nicht.
gez.: (Thurau)- im Original unterschrieben –

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26.03.2021 | Mitarbeiter/-in (m/w/d) in der Beschaffung für das HLKA gesucht

Im Hessischen Landeskriminalamt in der Abteilung 2 – Verwaltung, Zentrale Dienste – ist im Hauptsachgebiet 24 – Zentrale Dienste – zum nächstmöglichen Termin die unbefristete Stelleeiner Mitarbeiterin / eines Mitarbeiters (m/w/d)im Sachgebiet 242 – Beschaffung –
zu besetzen.
Die Eingruppierung erfolgt in der EntGr. 6 TV-H.

Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen:

Bearbeitung von Beschaffungsverfahren bis zu einem Auftragswert von 7.500 € bei Lieferleistungen und 10.000 € bei Dienstleistungen

Durchführung verfahrensbezogener Abstimmungen mit den zu beteiligenden (Fach)-Stellen und den zuständigen Zentralen Beschaffungsstellen, Berücksichtigung von Standards, Beteiligung der technischen Koordination des HPT (bei IT-Beschaffungen)
die Auftragserteilung, Auftragsabwicklung und Dokumentation
die Erledigung der Aufgaben im elektronischen kreditorischen Workflow (MM-ekRW) und der periodischen Arbeiten in SAP-MM

Vertretung der Mitarbeiterin / des Mitarbeiters des Aufgabenfeldes Mobilfunkverwaltung (im wesentlichen Verwaltung bestehender Mobilfunkverträge, Beschaffung von SIM-Karten und Endgeräten aus Rahmenverträgen des Landes Hessen)
Vertretung der Lagerverwalterin / des Lagerverwalters (Entgegennehmen von Warenanlieferungen, Ausgabe an die Warenempfänger, Verbuchen von Wareneingängen)

Vorausgesetzt werden:

abgeschlossene Berufsausbildung als Verwaltungsfachangestellte/Verwaltungsfachangestellter oder als Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement mit mindestens der Abschlussnote „befriedigend“ oder vergleichbare kaufmännische Ausbildung
sorgfältiges, gewissenhaftes und systematisches Arbeiten
ausgeprägtes Verantwortungs- und Pflichtbewusstsein
Organisationsgeschick
Bereitschaft zur ständigen Weiterbildung
Kommunikationsgeschick
ausgeprägte Belastbarkeit
körperliche Eignung zum zeitweisen Heben von Lasten bis zu 25 Kilogramm

Wünschenswert sind Kenntnisse in der kaufmännischen Software SAP, bevorzugt Modul MM.
Ihre Bewerbungsunterlagen müssen zu den Profilanforderungen die entsprechenden Nachweise (z. B. Zeugnisse und Zertifikate) enthalten. Unvollständig vorgelegte Bewerbungen führen zum Ausschluss aus dem Verfahren.
Bei Interesse steht Ihnen für weiterführende Informationen Herr Frank Kindinger, erreichbar unter der Tel-Nr. 0611/83-24200, zur Verfügung. Für Fragen rund um Ihre Bewerbung kontaktieren Sie bitte das Einstellungsmanagement unter den Tel.-Nr. 0611/83-23161 oder -23162.
Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich. Die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern wird gewährleistet. Bewerbungen von Frauen in Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, sind besonders erwünscht. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass eine Versetzung auch während einer Beurlaubung (einschließlich Elternzeit) erfolgen kann.
Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen im Sinne des § 2 Abs. 2 SGB IX werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt. Ein entsprechender Nachweis ist der Bewerbung beizufügen. Die Erfassung und Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zum Zwecke der Durchführung des Bewerbungsverfahrens erfolgt auf der Grundlage des § 23 des Hessischen Datenschutz- und Informationsgesetzes (HDSIG). Mit Ihrer Bewerbung erklären Sie sich ausdrücklich einverstanden, dass die von Ihnen übersandten Daten zum Zwecke des Bewerbungsverfahrens Verwendung finden dürfen. Diese Einwilligung ist jederzeit widerruflich (Art. 7 Abs. 3 S. 1 Datenschutz-Grundverordnung).
Ehrenamtliches Engagement wird in Hessen gefördert. Soweit Sie ehrenamtlich tätig sind, wird gebeten, dies in den Bewerbungsunterlagen anzugeben. Im Ehrenamt erworbene Erfahrungen und Fähigkeiten können gegebenenfalls im Rahmen von Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung positiv berücksichtigt werden, wenn sie für die vorgegebene Tätigkeit förderlich sind.
Dem Hessischen Landeskriminalamt wurde aufgrund der Sicherheit des Arbeitsplatzes und einer wertschätzenden Behördenkultur das Gütesiegel „Familienfreundlicher Arbeitgeber Land Hessen“ vom Hessischen Ministerium des Innern und für Sport verliehen.
Für die Beschäftigten des Landes Hessen besteht, zunächst bis Ende 2021, die Möglichkeit zur kostenfreien Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Hessen.
Vollständige Bewerbungsunterlagen sind unter Angabe der Kennziffer A 8 / 2021 bis zum 18. April 2021 per Mail an zu senden. Anlagen zu Ihrer Bewerbung können ausschließlich im pdf-Format entgegengenommen werden. In Ausnahmefällen ist auch eine Übersendung der Bewerbungsunterlagen auf dem Postweg an das Hessische Landeskriminalamt, Einstellungsmanagement, Hölderlinstraße 1 – 5, 65187 Wiesbaden, möglich. Eine Rücksendung von Bewerbungsunterlagen und Mappen erfolgt jedoch nicht.
gez.: (Thurau)- im Original unterzeichnet –

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Digitale Modernisierung von Versorgung und Pflege

Maria Klein-Schmeink (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):Sehr geehrter Herr Präsident! Meine lieben Kolleginnen und Kollegen! Sehr geehrter Herr Minister! Mit diesem dritten Gesetz zur Digitalisierung im Gesundheitswesen werden durchaus richtige Schritte unternommen. Es wurde eben schon gesagt: der Ausbau der Telemedizin – ein ganz, ganz wichtiger Faktor –, die Entwicklung von digitalen Pflegeanwendungen – ein wichtiger Schritt, der nach vorne führen und die Pflege unterstützen kann.Aber wir müssen sagen: Dieses Gesetz hat genau den gleichen Webfehler wie seine Vorgänger. Immer wieder fehlt die Strategie für die Digitalisierung im Gesundheitswesen. Es muss vorher festgelegt werden: Welche Ziele wollen wir erreichen? Auf welchen Wegen tun wir das? Was sind die Grundprinzipien? Genau das fehlt, genauso wie die Beteiligung aller Akteure und vor allen Dingen die der Patientinnen und Patienten.(Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)Das führt dazu, dass wir wieder ein großes Gesetz mit zahlreichen Fristen bekommen. Ich habe gezählt: Es gibt mindestens 40 Regelungen, bei denen wieder irgendwelche Funktionen mit Fristen versehen werden, damit sie zum Tragen kommen, weitere 17 Aufträge an die gematik. Aber am Ende wird damit das Gleiche passieren, was mit den vorherigen Gesetzen passiert ist.Ja, die ePA steht im Gesetz, ist auch laut Gesetz seit Anfang des Jahres zugänglich. Aber im realen Leben ist sie nur für wenige Menschen zugänglich, weil es schon an der Hürde scheitert, sich gegenüber der Krankenkasse überhaupt als derjenige auszuweisen, der – ich habe dieses Verfahren gemacht; ich weiß, wovon ich spreche – Anspruch auf Einsicht in die ePA hat. Wir sehen: Diese Möglichkeit nutzen gerade mal 115 000 Menschen.Das zeigt: Um Digitalisierung im Alltag wirklich erlebbar zu machen, braucht es vorweg einen Plan,(Beifall bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN)braucht es ganz klare Schritte, die definiert worden sind und die man erreichen will. Vor allen Dingen braucht es die Orientierung am tatsächlichen Nutzen für die Patientinnen und Patienten. Das muss es sein.(Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)Genau darauf werden chronisch Kranke bis mindestens 2026 warten müssen, bis nämlich ihr Heilmittelerbringer an diese Telematikinfrastruktur angeschlossen ist – ganz zu schweigen von der häuslichen Krankenpflege, von der psychiatrischen häuslichen Krankenpflege, von den Hospizdiensten, die in diesem umfangreichen Gesetz alle vergessen worden sind.Das zeigt, wie wichtig es eigentlich wäre, das Vorgehen zu verändern: weg von Fristsetzungen, die hintereinander aufgeführt werden, ohne dass sie in der tatsächlichen Versorgung ankommen, hin zu einer ganz konkreten Beteiligung aller Akteure, einer klaren Strategie und klar formulierten Schritten, wann was tatsächlich für die Versorgung zur Verfügung steht. Da muss es langgehen.(Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)Vizepräsident Dr. Hans-Peter Friedrich:Vielen Dank. – Nächster Redner: für die CDU/CSU-Fraktion der Kollege Tino Sorge.(Beifall bei der CDU/CSU)

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POL-OF: * Mann zeigte sich unsittlich * Wer beschädigte den schwarzen Chevrolet Camaro? * Verkehrskontrolle mit Fokus auf Kleinkrafträdern *

24.03.2021 – 14:05

Polizeipräsidium Südosthessen – Offenbach

Offenbach (ots) Bereich Offenbach 1. Mann zeigte sich unsittlich – Dietzenbach (aa) Ein Exhibitionist war am Dienstagnachmittag auf einem E-Bike im Wald im Bereich “Am Steinberg” zugange. Gegen 17.25 Uhr fuhr er an zwei Fußgängerinnen, die mit einem Hund unterwegs waren, zunächst zweimal vorbei. Dann stoppte der 16 bis 22 Jahre alte, schlanke und etwa 1,80 Meter große Täter und entblößte sich. Als er trotz Aufforderung nicht aufhörte, schrien die Dietzenbacherinnen und liefen zum Wohngebiet. Der dunkel gekleidete Mann flüchtete mit seinem Fahrrad in Richtung Bundesstraße 459. Das E-Bike war dunkel und hatte einen mit gelben Bändern befestigten Fahrradkorb auf dem Gepäckträger. Die Kriminalpolizei bittet um weitere Hinweise unter der Rufnummer 069 8098-1234. 2. Wer beschädigte den schwarzen Chevrolet Camaro? Zeugen gesucht! – Mühlheim (tl) Kratzer an der Stoßstange und dem Kotflügel auf der Fahrerseite sowie etwa 3.000 Euro Sachschaden – deswegen suchen die Ermittler der Unfallfluchtgruppe nun den Verursacher und bitten um Zeugenhinweise. Entstanden ist der Schaden am Dienstag im Zeitraum von 7.55 bis 17.05 Uhr an einem schwarzen Chevrolet Camaro, der in der Bleichstraße in Höhe der 10er-Hausnummern geparkt war. Zeugen können sich unter der Rufnummer 06183 911 55-0 melden. Bereich Main-Kinzig 1. Am Bücherschrank gezündelt – Rodenbach (mm) Unbekannte haben am Mittwoch, kurz vor 3 Uhr, versucht den für jedermann zugängigen Bücherschrank in der Hanauer Landstraße in Niederrodenbach anzuzünden. Einige der darin befindlichen Bücher haben die Täter im näheren Umfeld des Schrankes auch in Brand gesetzt. Nach einem Zeugenhinweis haben sich zwei dunkel gekleidete männliche Personen zu diesem Zeitpunkt dort aufgehalten. Das Alter der beiden wird auf zirka 17 Jahre geschätzt. Weitere Hinweise nimmt die Polizeistation Hanau II unter der Rufnummer 06181 9010-0 entgegen. 2. Verkehrskontrolle mit Fokus auf Kleinkrafträdern – Nidderau (aa) Auf einige Auto- und Motorroller-Fahrer, die am Dienstagvormittag in Nidderau unterwegs waren, kommt Ungemach zu. Denn Polizeibeamte der Direktion Verkehrssicherheit und Sonderdienste führten zwischen 8.30 und 11.30 Uhr in der Konrad-Adenauer-Allee auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums eine Verkehrskontrolle durch. Mit dabei waren auch zwei Polizeikrad-Fahrer, die gezielt Motorroller-Fahrer zur Kontrollstelle lotsten. Fünf Kleinkrafträder wurden schließlich auf dem Rollenprüfstand gecheckt. Zwei waren deutlich zu schnell, wodurch die Betriebserlaubnis erloschen war. Ebenfalls ohne Betriebserlaubnis war ein Mercedes-Fahrer unterwegs. Denn sein Fahrzeug war offensichtlich getunt. Der Fahrer musste daher an Ort und Stelle die Spurverbreiterung an seiner Karosse wieder ausbauen. Wegen Verdachts der Drogenfahrt auf einem getunten Motorroller muss sich dagegen ein 46-Jähriger verantworten. Die Polizisten kontrollierten gegen 9.30 Uhr den Mann aus Nidderau. Abgesehen davon, dass für den Roller die Betriebserlaubnis erloschen war, hat der 46-Jährige wohl auch nicht die erforderliche Fahrerlaubnis. An seinem Kleinkraftrad war zudem ein Versicherungskennzeichen angebracht, das zwar wie in diesem Jahr vorgeschrieben in blau war, allerdings für das Jahr 2012 ausgegeben war. Hier liegt also auch der Verdacht der Urkundenfälschung vor. Auf den Beschuldigten, der eine Blutprobe abgeben musste, kommen nun die entsprechenden Verfahren zu. Gar kein Versicherungskennzeichen war an einem E-Scooter angebracht, mit dem sich ein Mann offensichtlich an der Kontrollstelle vorbeischleichen wollte. Laut der Beamten, die ihn bereits im Visier hatten, schob er den Scooter zunächst an ihnen vorbei und stieg schließlich in einiger Entfernung auf. Der Polizist auf seinem Zivilmotorrad beobachtete dies natürlich ganz genau und stoppte schließlich den Verdächtigen. Polizeihauptkommissar Walter Füssel sagte: “Bei unserer Kontrolle war einiges los. Viele Bürgerinnen und Bürger haben uns angesprochen und sich positiv über unsere Aktion geäußert.” Die Beamten überprüften 24 Fahrzeuge und 29 Personen. Sie stellten unter anderem noch mehrere Handy- und Gurtverstöße fest und einige Mängelkarten aus. Hinweis: Ein Bild ist dieser Meldung beigefügt. Offenbach, 24.03.2021, Pressestelle, Thomas Leipold Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium SüdosthessenGeleitsstraße 124, 63067 OffenbachPressestelleTelefon: 069 / 8098 – 1210Fax: 069 / 8098 – 1207Rudi Neu (neu) – 1212 oder 0173 591 8868Andrea Ackermann (aa) – 1214 oder 0173 / 301 7834Michael Malkmus (mm) – 1213 oder 0173 / 301 7743Felix Geis (fg) – 1211 oder 0162 / 201 3806Alexander Schlüter (as) – 1218 oder 0162 / 201 3290Thomas Leipold (tl) – 1231 oder 0160 / 980 00745E-Mail:

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Bilanzmeldung zu einem Aufzug in Kreuzberg und Friedrichshain

Nr. 0635Mit in der Spitze bis zu 1200 Teilnehmenden zog gestern Abend eine Demonstration durch Kreuzberg und Friedrichshain. Unter dem Motto „Wir sind unregierbar – Meuterei & Rigaer 94 verteidigen“ startete der Aufzug gegen 18.40 Uhr mit rund 700 Teilnehmenden in der Reichenberger Straße. Unmittelbar nachdem der Aufzug sich in Bewegung gesetzt hatte, wurde aus der Demo heraus ein Einsatzfahrzeug der Polizei mit einem Stein beworfen. Verletzt wurde hierbei niemand.Bereits vor dem Loslaufen waren immer wieder pyrotechnische Gegenstände gezündet und polizeifeindliche Sprechchöre skandiert worden. Dieses Verhalten setzte sich dann in der Folge fort, woraufhin der Aufzug von Polizeikräften über einen großen Teil der Strecke eng begleitet wurde, um das Zünden von Pyrotechnik zu verhindern. Der Versammlungsleiter wurde immer wieder aufgefordert dieses Verhalten der Teilnehmenden seiner Demonstration zu unterbinden, erfolglos. Während der gesamten Aufzugsphase kommt es wiederholt zu polizeifeindlichen Sprechchören, dem Abbrennen von Pyrotechnik und vereinzelt zu körperlichen Angriffen auf die eingesetzten Kräfte. Seitens der eingesetzten Polizeikräfte wurde körperliche Gewalt in Form von Schieben und Drücken eingesetzt um weitere Attacken zu verhindern. Im Bereich der Rigaer Straße kam es dann vermehrt zum Zünden von Pyrotechnik und Nebeltöpfen, die von umliegenden Dächern und Balkonen teilweise in Richtung eingesetzter
Polizeikräfte geworfen wurden.Aus dem Haus Rigaer Straße 94 wurde gegen 20 Uhr ein Nebeltopf geworfen, der unmittelbar neben Kräften einer Einsatzhundertschaft landete, unter ein parkendes Fahrzeug rollte, dort in Flammen aufging und von den eingesetzten Kräften gelöscht werden musste.Um 20.08 Uhr beendete der Versammlungsleiter die Demonstration vorzeitig am Frankfurter Tor. Im Rahmen des Abstroms kam es zu insgesamt sieben Freiheitsbeschränkungen nach Beleidigung, Widerstand, Körperverletzungsdelikten und versuchten Gefangenenbefreiungen.Insgesamt waren rund 650 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte eingesetzt, davon rund 300 unmittelbar am Aufzug. Fünf Polizeikräfte erlitten leichte Verletzungen durch neben ihnen explodierte Pyrotechnik. Die Polizistinnen und Polizisten schrieben 22 Strafanzeigen unter anderem wegen Tätlichen Angriffs, Körperverletzung, Widerstands, versuchter gefährlicher Körperverletzung, versuchter Gefangenenbefreiung und Beleidigung. Des Weiteren wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen des Abbrennens von Pyrotechnik gefertigt. Fünf Männer und zwei Frauen wurden im Zusammenhang mit der Demonstration vorläufig festgenommen.

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LPD-EF: Landesweiter Polizeieinsatz in Thüringen am 13. März 2021

13.03.2021 – 17:33

Landespolizeidirektion Thüringen

Erfurt (ots) Die Thüringer Polizei führte zur Absicherung mehrerer Versammlungslagen im Freistaat am Samstag unter Leitung der Landespolizeidirektion einen umfangreichen Polizeieinsatz durch. Anlässlich der erstmaligen Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie vor einem Jahr wurde zu diversen Protestaktionen aufgerufen. Das Hauptaugenmerk der polizeilichen Einsatzlage lag auf einer angemeldeten Versammlung auf dem Erfurter Domplatz. Hier wurden in der Spitze 539 Teilnehmer gezählt. Der Versammlungsraum wurde mit polizeilichen Absperrgittern umzäunt. Außerhalb der Umgitterung hielten sich zeitweise bis zu 330 Personen auf. Während des Zulaufes zu dieser Versammlung beleidigte ein 62-jähriger Mann die vor Ort eingesetzten Polizeibeamten und leistete bei der anschließenden Identitätsfeststellung aktiven Widerstand. Außerdem leistete ein 44-jähriger Versammlungsteilnehmer ebenfalls während seiner Identitätsfeststellung Widerstand. Beide Personen wurden kurzzeitig in Gewahrsam genommen, jedoch nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vor Ort wieder entlassen. Während der Versammlungsdurchführung kam es mehrfach zu Abstands- und Auflagenverstößen, u. a. durch das Nichttragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Bei einem angemeldeten Autokorso unter dem Motto “Freiheitskorso”, versammelten sich in Suhl 82 Teilnehmer mit insgesamt 76 Fahrzeugen. Gegen die ordnungsbehördliche Auflage, während des Korsos nicht zu hupen, insbesondere vor Krankenhäusern und Altenheimen, hielten sich nicht alle Versammlungsteilnehmer, so dass insgesamt 30 Auflagenverstöße festgestellt und zur Ahndung an die örtliche Versammlungsbehörde übermittelt wurden. Neben dem Korso in Suhl fand auch in Altenburg ein Autokorso mit 45 Fahrzeugen, jeweils mit zwei Personen besetzt, statt. Hier versuchten im Bereich des Altenburger Marktplatzes zehn Personen die Durchführung des Korsos zu verhindern, indem sich diese zwischen die Fahrzeuge stellten und umher liefen. Vor Ort befindliche Einsatzkräfte der Polizei unterbanden weitere Störungen, so dass der Korso im weiteren Verlauf ohne weitere Störungen beendet werden konnte. Resümierend kann die Thüringer Polizei auf einen erfolgreichen, wenn nicht ganz störungsfreien Einsatz zurückblicken und bedankt sich für das Verständnis bezüglich der heute erforderlichen Einschränkungen in Erfurt, Altenburg und Suhl. Rückfragen bitte an: Thüringer PolizeiLandespolizeidirektion ThüringenPressestelleTelefon: 0361 662 3025E-Mail: ://www.thueringen.de/th3/polizei/index.aspx

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PD Chemnitz – Wohnungsdurchsuchung – Drogen, Waffen und Bargeld beschlagnahmt

ChemnitzWohnungsdurchsuchung – Drogen, Waffen und Bargeld beschlagnahmtZeit:     11.03.2021, 06.00 UhrOrt:      OT Morgenleite-Bildveröffentlichung-(812) Im Zuge einer Wohnungsdurchsuchung in der Bruno-Granz-Straße beschlagnahmten Beamte der Kriminalpolizeiinspektion Chemnitz am gestrigen Tag diverse Betäubungsmittel, Bargeld und Waffen. 
Der Beschluss zur Wohnungsdurchsuchung war auf Anordnung der zuständigen Staatsanwaltschaft im Rahmen eines laufenden Ermittlungsverfahrens gegen einen 23-Jährigen (Staatsangehörigkeit: Eritrea) ergangen. Ihm wird der Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vorgeworfen. Da es Hinweise gab, dass der Tatverdächtige Waffen besitzt, wurden die Kriminalisten durch das sächsische Spezialeinsatzkommando unterstützt. In der Wohnung fanden die Beamten etwa 45 Gramm Marihuana, rund 200 Ecstasy-Tabletten, 4,6 Gramm Crystal und 2 Gramm Kokain. Zudem wurde ein verbotenes Jagdmesser, eine Druckluftpistole samt Munition, verschiedene Betäubungsmittel-Utensilien und ca. 2 000 Euro Bargeld in szenetypischer Stückelung gefunden. Die Betäubungsmittel sowie das Zubehör, die Waffen und das Geld wurden beschlagnahmt.Im Rahmen der Durchsuchung wurde noch ein weiterer 26-Jähriger (Staatsangehörigkeit: Eritrea) in der Wohnung angetroffen, welcher Hanfsamen bei sich hatte. Gegen ihn wurden Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. (Re) 
Schwelbrand in WohnungZeit:     11.03.2021, 19.25 Uhr polizeibekanntOrt:      OT Zentrum(813) Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei kamen am gestrigen Abend in der Schadestraße zum Einsatz. Eine 75-jährige Frau hatte offensichtlich im Umgang mit offener Flamme eine starke Rauchentwicklung verursacht. Eine Pflegedienstmitarbeiterin bemerkte das Geschehen und wählte umgehend den Notruf. Sachschaden entstand in diesem Zusammenhang nicht. Die Seniorin wurde wegen des Verdachts der Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei geht von einer fahrlässigen Brandentstehung aus. (Re)   Stromkabel entwendetZeit:     09.03.2021, 16.00 Uhr bis 11.03.2021, 07.00 UhrOrt:      OT Markersdorf und OT Klaffenbach(814) Unbekannten Tätern gelang es in dieser Woche, Stromkabel im Wert von insgesamt etwa 4 200 Euro von einer Baustelle in der Wilhelm-Firl-Straße zu entwenden. Der bei der Tatbegehung entstandene Sachschaden fällt mit ca. 50 Euro vergleichsweise gering aus.
Von Dienstag zu Mittwoch brachen die Unbekannten zunächst einen Stromkasten im Baustellengelände auf und entfernten in der Folge alle Sicherungen. Schließlich entwendeten die Diebe etwa 15 Meter Stromkabel im Wert von etwa 800 Euro. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag waren erneut unbekannte Täter auf dem Baustellengelände zugange und entwendeten weitere etwa 65 Meter Stromkabel im Wert von ca. 3 400 Euro.
Auch in der Chemnitzer Straße haben Unbekannte in der Nacht von Dienstag zu Mittwoch etwa 50 Meter Stromkabel vom Außengelände einer Baustelle entwendet. Angaben zum entstandenen Schaden liegen der Stabsstelle Kommunikation gegenwärtig nicht vor.
Die Polizei ermittelt wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls und prüft zudem Zusammenhänge zwischen den Buntmetalldiebstählen. (Re)Trunkenheitsfahrten gestopptZeit:     11.03.2021, 16.00 Uhr und 17.40 UhrOrt:      OT Sonnenberg und OT Altchemnitz(815) In der Gießerstraße fiel Polizisten am Donnerstag die unsichere Fahrweise eines E-Bike-Fahrers auf, weswegen sie den Mann (32) im Bereich Gießerstraße/Hainstraße anhielten und einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Ein dabei mit dem 32-Jährigen durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,06 Promille. Zudem wurde bei der Kontrolle durch eine Zeugin bekannt, dass das von dem Mann genutzte Fahrrad am Dienstag dieser Woche aus dem Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses gestohlen wurde. Die Beamten stellten das Fahrrad sicher. Inwieweit der 32-Jährige mit dem Diebstahl in Verbindung steht, müssen die weiteren Ermittlungen ergeben. Zunächst folgten für den tunesischen Staatsangehörigen eine Blutentnahme und ein Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.Die Fahrweise eines Pkw Mercedes fiel Beamten gegen 17.40 Uhr in der Schulstraße auf, weswegen sie dem Fahrzeug folgten, um es anzuhalten und einer Kontrolle zu unterziehen. Der Mercedes fuhr im weiteren Verlauf auf die Annaberger Straße stadteinwärts. Die Anhaltezeichen des nachfolgenden Funkstreifenwagens wie „Stop Polizei“, Blaulicht und Martinshorn ignorierte der Fahrzeugführer. Erst als er an einer roten Ampel verkehrsbedingt halten musste, konnten die Polizisten den Mercedes-Fahrer (55) zum Anhalten auf einem nahegelegenen Parkplatz bewegen. Bei der dort durchgeführten Verkehrskontrolle nahmen die Beamten Alkoholgeruch bei dem55-Jährigen wahr. Ein mit ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,26 Promille. Für den deutschen Staatsangehörigen folgten eine Blutentnahme, die Sicherstellung seines Führerscheines sowie eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr. (Kg)Vorfahrtsfehler?Zeit:     12.03.2021, 06.05 UhrOrt:      OT Klaffenbach(816) Von der Berbisdorfer Straße aus kreuzte am Freitag früh die 53-jährige Fahrerin eines Pkw VW die bevorrechtigte Annaberger Straße (B 95) und kollidierte dabei mit einem auf der Bundesstraße fahrenden Renault-Kleintransporter (Fahrer: 58). Bei dem Unfall zog sich die VW-Fahrerin leichte Verletzungen zu. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 15.000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. (Kg)Kollision beim ÜberholenZeit:     11.03.2021, 11.25 UhrOrt:      OT Klaffenbach(817) Vor einer Baustellenampel auf der Klaffenbacher Hauptstraße überholte am Donnerstag die 74-jährige Fahrerin eines Pkw Opel einen Peugeot-Kleintransporter (Fahrer: 26), der jedoch zur selben Zeit nach links in den Bergweg abbog. Es kam zur Kollision zwischen den Fahrzeugen, wobei Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 13.000 Euro entstand. Verletzt wurde niemand. (Kg)Sattelzug kollidierte mit PkwZeit:     11.03.2021, 12.30 UhrOrt:      OT Schönau(818) Auf der landwärtigen Fahrbahn der Neefestraße, ungefähr 200 Meter vor der Abfahrt zum „Neefepark“, wechselte am Donnerstagmittag der 55-jährige Fahrer eines Sattelzuges Mercedes in den rechten Fahrstreifen. Dabei stieß der Sattelzug mit einem dort fahrenden Pkw VW (Fahrer: 68) zusammen, der durch den Anstoß nach rechts auf den angrenzenden Grünstreifen schleuderte. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 18.000 Euro. (Kg)Landkreis MittelsachsenPolizei- und FeuerwehreinsatzZeit:     11.03.2021, 20.20 UhrOrt:      Döbeln(819) In der Ziegelstraße kam es gestern zum Brand eines Altreifenstapels sowie unweit dessen eines Schuppens in einem ungenutzten Kleingartengrundstück. Zeugen hatten zuvor in Brandortnähe eine Personengruppe gesehen, die dort Pyrotechnik gezündet haben soll. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft Zusammenhänge. Angaben zum Sachschaden liegen noch nicht vor. (gö)Diebe stahlen E-BikeZeit:     10.03.2021, 03.00 Uhr bis 14.00 UhrOrt:      Döbeln(820) In der Lommatzscher Straße ist am Mittwoch ein schwarzes E-Bike der Marke Cube gestohlen worden. Der Besitzer hatte es vor einem Wohnhaus in einem Fahrradständer angeschlossen. Der Stehlschaden wurde mit etwa 1 800 Euro beziffert. (gö)Bargeld aus Firma gestohlenZeit:     11.03.2021, 18.15 Uhr bis 12.03.2021, 06.15 UhrOrt:      Hainichen(821) In einem Gewerbegebiet nahe der B 169 sind Unbekannte über Nacht in ein Firmengebäude eingebrochen. Nachdem die Täter über ein aufgehebeltes Fenster in das Gebäude gelangt waren, durchsuchten die Einbrecher sämtliche Innenräume nach Brauchbarem, wobei auch eine Tür aufgebrochen wurde. In der Folge entwendeten sie einige hundert Euro Bargeld und verschwanden unerkannt. Der Gesamtschaden summiert sich nach einem ersten Überblick auf etwa 1 300 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen. (mg)
Kontrolle auf ParkplatzZeit:     11.03.2021, 23.50 UhrOrt:      Mühlau, Bundesautobahn 72, Hof – Leipzig(822) Auf dem Parkplatz „Mühlbachtal“ stellten Polizisten Donnerstagnacht einen rangierenden Pkw Skoda fest und unterzogen ihn einer allgemeinen Verkehrskontrolle. Im Rahmen dieser wurde mit dem Fahrer (57) auch ein Atemalkoholtest durchgeführt, der einen Wert von 1,74 Promille ergab. Für den deutschen Staatsangehörigen folgten eine Blutentnahme sowie eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr. Zudem kam noch eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis hinzu, da der Mann nicht im Besitz solch eines gültigen Dokumentes ist. (Kg)Abgekommen und überschlagenZeit:     11.03.2021, 15.20 UhrOrt:      Penig, Bundesautobahn 72, Hof – Leipzig(823) Gut drei Kilometer nach der Anschlussstelle Niederfrohna kam am Donnerstag ein VW-Transporter aus bisher unbekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Der VW-Fahrer (59) erlitt dabei schwere Verletzungen. Am Fahrzeug und der Leitplanke entstand Sachschaden in Höhe von insgesamtca. 6 000 Euro. (Kg)ErzgebirgskreisOldtimer gestohlenZeit:     25.02.2021, 14.00 Uhr bis 11.03.2021, 10.00 UhrOrt:      Thum(824) Unbekannte öffneten in einem Komplex in der Annaberger Straße gewaltsam eine Garage. Aus dieser wurde ein nicht zugelassener, weißer Trabant 600 gestohlen. Offenbar hatten die Täter noch einen davor befindlichen Baum gefällt. Der Gesamtschaden wurde mit mehreren tausend Euro beziffert. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen. (gö)Regenrinne entwendetZeit:     10.03.2021, 10.30 Uhr bis 11.03.2021, 18.30 UhrOrt:      Thum(825) Diebe machten sich in der Chemnitzer Straße an der Kirche zu schaffen und entwendeten zwei ca. einen Meter lange Kupferfallrohre. Der Gesamtschaden wird mit mehreren hundert Euro beziffert. (gö)Kontrolliert und erwischtZeit:     11.03.2021, 21.40 Uhr und 22.10 UhrOrt:      Ehrenfriedersdorf und Sehmatal, OT Sehma(826) In der Chemnitzer Straße in Ehrenfriedersdorf hielten Polizisten am Donnerstag einen Pkw Mazda im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle an. Dabei wurde auch ein Atemalkoholtest mit dem 25-jährigen Fahrer durchgeführt. Dieser ergab einen Wert von 1,22 Promille.Auch bei einer Kontrolle in der Talstraße in Sehma wurde mit dem Fahrer (38) eines Pkw Audi ein Atemalkoholtest durchgeführt. Hier ergab der Test einen Wert von 1,46 Promille.
Für beide Fahrzeugführer (beide deutsche Staatsangehörige) folgten jeweils eine Blutentnahme, die Sicherstellung des Führerscheines sowie eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr. (Kg)Mehrere Anzeigen nach KontrolleZeit:     11.03.2021, 19.00 UhrOrt:      Schwarzenberg(827) Nach einem Hinweis kam die Polizei gestern am Bahnhof zum Einsatz. Dort hielten sich mehrere junge Leute auf, die Lärm verursachten, alkoholische Getränke konsumierten und sich offenbar nicht an die geltenden Hygienebestimmungen hielten. Vor Ort war bereits ein Wachschutz, dem gegenüber verfassungsfeindliche Parolen geäußert worden waren. Zwei junge Männer (17, 18; deutsche Staatsangehörige) konnten hierbei als Tatverdächtige ausgemacht werden. Der 17-Jährige beleidigte im weiteren Verlauf die eingesetzten Polizisten. Sie brachten den Jugendlichen zur Dienststelle, wo die Beamten bei einer Durchsuchung noch geringe Mengen Cannabis fanden. Er wurde im Anschluss einer berechtigten Aufsichtsperson übergeben. Die Polizei ermittelt wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Beleidigung sowie Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. (gö)Mopedfahrer flüchteteZeit:     11.03.2021, 21.30 UhrOrt:      Amtsberg(828) Einen Mopedfahrer wollten Polizisten am Donnerstagabend in der Ortslage Schlößchen kontrollieren. Doch dieser reagierte nicht auf die Anhaltesignale, sondern beschleunigte seine Simson auf etwa 80 km/h. Die Beamten verfolgten das Kleinkraftrad über zwei Kilometer durch die Ortslage, unter anderem auch entlang unbefestigter Wege einer Gartenanlage. Bei Abbiegevorgängen kam der Fahrer offenbar aufgrund seiner Geschwindigkeit und Fahrweise mehrfach beinahe zu Sturz. Auf einem unbefestigten Weg an der ehemaligen Papierfabrik konnte er das Moped augenscheinlich nicht weiterführen und stoppte. Die gefahrene Geschwindigkeit ließ auf eine verbotswidrige Leistungssteigerung des Kleinkraftrads schließen, weshalb die Polizisten entsprechende Teile des Mopeds sicherstellten. Die Polizei ermittelt nun aufgrund des getunten Fahrzeugs wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Über die verkehrsgefährdende Fahrweise des 17-Jährigen (deutsche Staatsangehörigkeit) wird nun auch die Fahrerlaubnisbehörde in Kenntnis gesetzt. (gö)

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Einsatzkräfte der Polizei Berlin attackiert

Nr. 0540Am Rande einer Demonstration gestern Abend in Friedrichshain wurden Einsatzkräfte der Polizei Berlin von ehemaligen Demonstrierenden attackiert.Unter dem Motto „Vorsicht Brandgefahr – Finger weg vor der Rigaer 94“ fand gestern in der Rigaer Straße eine angemeldete Kundgebung statt. Gegen 18.20 Uhr begann die Versammlung mit etwa 120 Teilnehmenden, deren Zahl im Verlauf der Demonstration auf circa 550 anstieg. Im Bereich des Versammlungsortes wurden mehrmals Feuerwerkskörper und ein Nebeltopf gezündet. Unmittelbar nach Beendigung der Kundgebung durch den Versammlungsleiter nahmen Polizistinnen und Polizisten einen Tatverdächtigen fest, der in der Rigaer Straße eine Jalousie beschmiert hatte. Hierbei versuchten ehemalige Demonstrationsteilnehmende die Festnahme zu verhindern, woraufhin Einsatzkräfte die Personen abdrängen bzw. wegschubsen mussten. Um einer am Boden liegenden Frau Hilfe leisten zu können, versuchte ein Demonstrationssanitäter vergeblich an die Frau zu gelangen. Ehemalige Demonstrationsteilnehmende versperrten ihm den Weg, sodass Einsatzkräfte die Personen teilweise abdrängen mussten, um die Hilfeleistungen zu ermöglichen. Da die Personen nun die Beamtinnen und Beamten attackierten, musste die Gruppe durch körperliche Gewalt abgedrängt werden. Hierbei wurde eine Frau wegen tätlichen Angriffs auf eine Dienstkraft festgenommen.Auch die Festnahme der Frau wurde aus einer circa 30-köpfigen Gruppe heraus versucht zu verhindern, sodass in der Folge zwei weitere Personen festgenommen wurden. Gegen 22.30 Uhr hatte sich ein Großteil der ehemaligen Demonstrierenden entfernt. Eingeleitet wurden in Zusammenhang mit den Vorkommnissen insgesamt neun Strafermittlungsverfahren, unter anderem wegen schwerem Landfriedensbruch, tätlichem Angriff und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. An dem Einsatz waren rund 500 Beamtinnen und Beamte beteiligt.

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POL-H: Zeugenaufruf: Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung in Marienwerder

11.03.2021 – 13:09

Polizeidirektion Hannover

Hannover (ots) Im hannoverschen Stadtteil Marienwerder sind am Mittwoch, 10.03.2021, mehrere Personen aneinandergeraten. Zeugen informierten die Polizei, die jedoch nur noch einzelne Tatbeteiligte feststellen konnte. In der Folge wurden Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei meldeten Zeugen am Mittwoch gegen 17:15 Uhr bei der Polizei, dass es auf einem Verbindungsweg zwischen den Stadtbahnhaltestellen “Wissenschaftspark” und “Pascalstraße” sowie in einer Stadtbahn der Linie 4 im hannoverschen Stadtteil Marienwerder zu einer Schlägerei zwischen mehreren Beteiligten gekommen war. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, konnten nur noch einzelne mutmaßliche Tatbeteiligte angetroffen werden. Wie die Ermittlungen ergaben, hatten Veröffentlichungen im Internet zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen überwiegend weiblichen Beteiligten geführt. Laut Zeugen soll ein Täter oder eine Täterin eine Stichwaffe gezückt, diese jedoch nicht eingesetzt haben. Eine 14 und zwei 15 Jahre alte Mädchen wurde bei der Auseinandersetzung leicht verletzt. Zudem verletzte sich ein 16-Jähriger selbst. Dieser hatte in einer Stadtbahn der Linie 4 eine Trennscheibe eingeschlagen, nachdem sich die Auseinandersetzung zwischen den Personengruppen in die Tram verlagert hatte. Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung, gefährlicher und einfacher Körperverletzung ein. Die Ermittler suchen nun nach Zeugen der Auseinandersetzung, die Hinweise zu der Tat und den Beteiligten geben können. Hinweise sind an das Polizeikommissariat Hannover-Stöcken unter Telefon 0511 109-3815 zu richten. /ram, nash Rückfragen bitte an: Polizeidirektion HannoverMichael BertramTelefon: 0511 109-1040E-Mail: ://www.pd-h.polizei-nds.de

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PD Chemnitz – Polizeiliche Kriminalstatistik 2020 – Erzgebirgskreis

Straftatenzahl deutlich angestiegen
Aufklärungsquote weiterhin hoch
erheblicher Anstieg bei Diebstählen unter erschwerten Bedingungen
Für den Erzgebirgskreis wurden im Jahr 2020 insgesamt 11.140 Straftaten registriert. Dies sind 1 018 Fälle (+10,1 Prozent) mehr als im Jahr 2019.Insgesamt konnten 7 470 Fälle aufgeklärt werden. Die Aufklärungsquote beträgt 67,1 Prozent.Die Häufigkeitsziffer, die ausdrückt, wie viele Straftaten statistisch auf 100.000 Einwohner entfallen, liegt bei 3 326.Im Bereich der allgemeinen Kriminalität wurden 10.915 Fälle (+1 112) registriert, von denen 7 247 (66,4 Prozent) aufgeklärt wurden.Weiterhin wurden 225 (-94) Straftaten gegen das Aufenthalts-, Asyl- und Freizügigkeitsgesetz aktenkundig. Die Aufklärungsquote beträgt hier 99,1 Prozent.Fast alle Straftatenobergruppen weisen Anstiege auf, so auch bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (+88 Fälle). Besonders deutlich stiegen die Fallzahlen bei Delikten des Diebstahls unter erschwerten Umständen (+524 Fälle), Betrug (+168 Fälle) sowie Sachbeschädigungen (+146 Fälle).Es wurden 5 143 Tatverdächtige ermittelt. Dabei handelt es sich um 4 264 deutsche und 879 nichtdeutsche Tatverdächtige. Ein Viertel der nichtdeutschen Tatverdächtigen (220) verstieß gegen Bestimmungen des Aufenthalts-, Asyl- und Freizügigkeitsgesetzes.2020 wurden 2 180 Personen Opfer einer Straftat. Betroffen waren zu 57,2 Prozent männliche und zu 42,8 Prozent weibliche Personen.Der gemeldete finanzielle Schaden betrug insgesamt ca. 8,3 Millionen Euro, wobei etwa 2,7 Millionen Euro Schaden durch Wirtschaftskriminalität und etwa 3,7 Millionen Euro durch Diebstahlshandlungen entstanden.Ausgewählte DeliktsbereicheDiebstahlsdelikteDer Anteil der Diebstahlskriminalität am Gesamtaufkommen der Straftaten im Erzgebirgskreis liegt bei 27,8 Prozent. Die Aufklärungsquote für die Diebstahlsdelikte insgesamt liegt bei 39,7 Prozent.Die Statistik weist 1 521 Diebstähle ohne erschwerende Umstände (-76 Fälle) sowie 1 571 Diebstähle unter erschwerenden Umständen (+524 Fälle) aus. Im Bereich der Diebstähle unter erschwerten Umständen ist nach deutlichen Rückgängen in den vergangenen vier Jahren nun erstmals wieder ein erheblicher Anstieg zu verzeichnen.Zahl der Wohnungseinbrüche leicht gestiegenAuch im Bereich der Wohnungseinbrüche sind nach einem deutlichen Rückgang im Jahr 2019 (-60 Fälle zu 2018) im Jahr 2020 wieder 23 Fälle mehr und somit 80 Fälle erfasst. Bei 30 dieser Fälle handelt es sich um Tageswohnungseinbrüche.Die Aufklärungsquote bei Wohnungseinbrüchen liegt bei 38,8 Prozent.Diebstahlsdelikte ums KraftfahrzeugBei Diebstählen rund ums Kraftfahrzeug ist die Entwicklung im Jahr 2020 im Erzgebirgskreis unterschiedlich und abermals konträr zur Fallentwicklung von 2018 auf 2019. Während bei Diebstählen von Kraftwagen[1] ein Rückgang um 13 Fälle auf nun 41 Fälle sichtbar ist, stiegen die Fallzahlen bei Diebstählen von Krafträdern1 (75 Fälle/+41) deutlich an. Dies ist der höchste Stand in den vergangenen fünf Jahren. Nahezu unverändert zeigen sich die Fallzahlen bei Diebstählen an bzw. aus Kraftfahrzeugen (308 Fälle/+12).Sonstige Diebstähle unter erschwerenden UmständenAnstiege bei den Diebstählen unter erschwerenden Umständen weisen fast alle Erscheinungsformen auf. Zuwächse verzeichneten beispielsweise Fahrraddiebstähle (143 Fälle/+55), schwere Diebstähle in/aus Geschäften/Kioske (106 Fälle/+39), in/aus Boden, Keller oder Waschküchen (160 Fälle/+42) sowie schwere Diebstähle auf Baustellen (57 Fälle/+23).RauschgiftdelikteDie Zahl der Rauschgiftdelikte ist im vergangenen Jahr erneut um 73 Fälle auf nunmehr 936 Fälle gestiegen. Die Aufklärungsquote liegt bei 97 Prozent. Insgesamt wurden 772 Tatverdächtige ermittelt. Dabei handelt es sich um 675 deutsche Tatverdächtige sowie 97 nichtdeutsche Tatverdächtige (12,6 Prozent).Der überwiegende Teil der Taten entfällt mit 753 Fällen (+88) auf allgemeine Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz (sogenannte Konsumentendelikte). Anstiege der Fallzahlen resultieren vorrangig aus allgemeinen Verstößen mittels Cannabis und dessen Zubereitungen (495 Fälle/+57) sowie allgemeinen Verstößen mittels Crystal (198 Fälle/+13) und allgemeinen Verstößen mittels Amphetamin (46 Fälle/+22).Zudem wurden 119 Ermittlungsverfahren (+11 Fälle) wegen unerlaubten Handels und Schmuggels von Betäubungsmitteln abgeschlossen. Die Zahlen der sonstigen Verstöße nach BtMG, u.a. unerlaubter Anbau sowie Handel/Herstellung/Abgabe/Besitz von nichtgeringen Mengen, sind um 25 auf nunmehr 59 Fälle zurückgegangen.Sachbeschädigungen/sonstige Straftaten nach StGBSachbeschädigungen werden unter der Obergruppe sonstige Straftaten nach StGB erfasst. Von den dort verzeichneten 3 075 Taten entfallen über die Hälfte auf Sachbeschädigungen. Im Jahr 2020 wurden im Erzgebirgskreis 1 689 Fälle (+146) und damit erneut mehr Fälle als im Vorjahr erfasst. Der Anteil der Sachbeschädigungen an der Gesamtkriminalität beträgt 15,2 Prozent. 544 Fälle (32,2 Prozent) konnten aufgeklärt werden. Unter den erfassten Fällen sind 423 Sachbeschädigungen an Kfz sowie 249 Sachbeschädigungen durch Graffiti.Weitere Anstiege bei den sonstigen Straftaten nach StGB waren insbesondere bei Beleidigungen (586 Fälle/+103) sowie Hausfriedensbruch (183 Fälle/+41) zu verzeichnen.Straftaten gegen die sexuelle SelbstbestimmungBei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung wurden im vergangenen Jahr 280 Fälle und somit 88 Fälle mehr als im Vorjahr registriert.Der Anstieg resultiert wie schon im Vorjahr hauptsächlich aus Anstiegen der Fälle von Verbreitung von Pornografie (110 Fälle/+38) sowie sexuellem Missbrauch von Kindern (81 Fälle/+25). Beide Erscheinungsformen weisen abermals die höchsten Fallzahlen in dieser Obergruppe auf. Steigende Fallzahlen waren auch bei sexuellen Übergriffen/sexuelle Nötigung (39 Fälle/+19) zu verzeichnen. Die Aufklärungsquote liegt bei 94,6 Prozent.Rohheitsdelikte/Straftaten gegen die persönliche FreiheitDie Anzahl der Rohheitsdelikte bzw. Straftaten gegen die persönliche Freiheit ist mit 1 645 Fällen (+2) nahezu identisch zum Vorjahr. Die meisten Fälle wurden bei vorsätzlichen einfachen Körperverletzungen (697 Fälle/-33) und gefährlicher und schwerer Körperverletzung (242 Fälle/-19) gezählt. Anstiege waren bei Bedrohung(280 Fälle/+44) sowie Nachstellung/Stalking (79 Fälle/+20) zu verzeichnen.Die Aufklärungsquote liegt bei 93,1 Prozent.Vermögens- und FälschungsdelikteIm Jahr 2020 ist die Zahl der Vermögens- und Fälschungsdelikte um 169 auf insgesamt 1 592 Fälle gestiegen. Dabei sind insbesondere bei Warenkreditbetrug (608 Fälle/+88) sowie Geldkreditbetrug (69 Fälle/+44) höhere Fallzahlen erfasst.Gewaltkriminalität[2]Die Gewaltkriminalität bewegt sich mit einem Rückgang um 27 Fälle unter dem Niveau des Jahres 2019. Insgesamt wurden 296 Fälle registriert. Dies entspricht einem Anteil von 2,7 Prozent der Gesamtkriminalität. Die Aufklärungsquote liegt bei 89,9 Prozent. Das Gros der Delikte im Bereich der Gewaltkriminalität sind gefährliche und schwere Körperverletzungen (242 Fälle).Straßenkriminalität[3]Im Bereich der Straßenkriminalität wurden 2020 insgesamt 1 660 und somit 68 Fälle mehr als im Vorjahr registriert. Der Anteil der Straßenkriminalität an der Gesamtkriminalität liegt bei 14,9 Prozent. Ein Großteil der Taten sind Fälle von Sachbeschädigungen an Kfz (423 Fälle/-20), sonstige Sachbeschädigungen auf Straßen (496 Fälle/+67) sowie Diebstähle an oder aus Kfz (308 Fälle/+12). 

[1] einschließlich unbefugter Gebrauch

[2] Gewaltkriminalität setzt sich statistisch gesehen zusammen aus: Mord, Totschlag und Tötung auf Verlangen, Vergewaltigung und sexuelle Nötigung, Raub, räuberische Erpressung, Körperverletzung mit Todesfolge, gefährliche und schwere Körperverletzung, erpresserischer Menschenraub, Geiselnahme und Angriff auf den Luftverkehr

[3] Unter dieser Sammelbezeichnung sind alle Delikte registriert, die zu öffentlichen Wegen, Straßen und Plätzen einen Bezug haben

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10.03.2021 | Sachbearbeiter/-in (w/m/d) im Bereich der Zeitwirtschaft für das HLKA gesucht

Im Hessischen Landeskriminalamt in der Abteilung 2 – Verwaltung, Zentrale Dienste – ist vorbehaltlich einer noch zu realisierenden Personalmaßnahme im Hauptsachgebiet 23 – Personalverwaltung und -entwicklung, Aus- und Fortbildung – im Sachgebiet 231 – Personalverwaltung – zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine unbefristete Stelle als
Sachbearbeiterin / Sachbearbeiter (w/m/d)
im Bereich der Zeitwirtschaft
(Systemadministrator/in und Themenbeauftragte/r IZEMA)

in Vollzeit zu besetzen.
Die Eingruppierung erfolgt in der EntGr. 9 b TV-H.
Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen:
Systemadministration SP-Expert / IZEMA und Themenbeauftragte/r IZEMA

Dazu gehört insbesondere:
Systembetreuung / Benutzerverwaltung
Erstellung von Auswertungen (Reports) aus SAP oder SP-ExpertÜberprüfung der IZEMA-Pläne der gesamten Behörde, mit Analyse der Fehlermeldungen und die Beratung der IZEMA-Planer zur anschließenden Behebung
Beratung und Unterstützung bei der Erarbeitung und Gestaltung neuer, flexibler Arbeitszeitmodelle
Unterstützung der Fachgruppe IZEMA im HPT sowie der Koordinierungsstelle IZEMA beim Landespolizeipräsidium mit den Schwerpunkten der Steuerung zentraler Hinweise, Erstellung von Handlungsanleitungen und Systemoptimierung
Vertretung der Behörde in den einschlägigen Arbeitskreisen (z. B. AG SysAdmin)

Einweisung, Schulung und Betreuung der IZEMA-Planer / -innen
Aufgaben der Zeitwirtschaft im Rahmen der Personalverwaltung

Dazu gehört insbesondere die Sachbearbeitung in Zusammenhang mit arbeitsrechtlichen Fragestellungen (Dienstbefreiung, Mehrarbeit, unständige Bezüge, Lebensarbeitszeitkonten etc.)

Vorausgesetzt werden:
eine abgeschlossene Berufsausbildung zur / zum Verwaltungsfachangestellten oder Kauffrau / Kaufmann für Büromanagement mit mindestens gutem Abschluss
Erfahrungen im Bereich der Personalverwaltung, vorzugsweise im öffentlichen Dienst
sichere MS Office-KenntnisseKenntnisse in den einschlägigen Gesetzen und Verordnungen (HBG, TV-H, BUrlG, HUrlVO, HAZVO, HPolAZVO etc.)
soziale Kompetenz, insbesondere Team- und Kooperationsfähigkeit
hohe Belastbarkeit und Stressresistenz
umsichtige Arbeitsgestaltung und Organisationsfähigkeit
Leistungsbereitschaft und Eigeninitiative
Bereitschaft zur ständigen Weiterbildung und Teilnahme am Systemadministratorenlehrgang
serviceorientiertes Arbeiten
Wünschenswert sind:
Kenntnisse über Aufbau, Abläufe und Verhalten der Systemsoftware SP-Expert (IZEMA)
Kenntnisse im Bereich SAP/HR
Ihre Bewerbungsunterlagen sollten zu den Profilanforderungen die entsprechenden Nachweise (z. B. Zeugnisse und Zertifikate) sowie Referenzen enthalten. Unvollständig vorgelegte Bewerbungen führen zum Ausschluss aus dem Verfahren.
Als Ansprechpartnerinnen für Rückfragen fachlicher Art stehen Frau Bachmann unter der Tel.-Nr. 0611/83-23000 und Frau Brichta unter der Tel.-Nr. 0611/83-23100 zur Verfügung. Für Fragen rund um Ihre Bewerbung kontaktieren Sie bitte das Einstellungsmanagement unter den Tel.-Nr. 0611/83-23161 oder -23162.
Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich. Für die Dauer der Implementierung des neuen Arbeitszeiterfassungssystems und dessen Umsetzung in den Wirkbetrieb ab März 2021 ist eine Vollzeitbeschäftigung im ersten Jahr zwingend notwendig.
Die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern wird gewährleistet. Bewerbungen von Frauen in Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, sind besonders erwünscht. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass eine Versetzung auch während einer Beurlaubung (einschließlich Elternzeit) erfolgen kann.
Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen im Sinne des § 2 Abs. 2 SGB IX werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt. Ein entsprechender Nachweis ist der Bewerbung beizufügen. Die Erfassung und Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zum Zwecke der Durchführung des Bewerbungsverfahrens erfolgt auf der Grundlage des § 23 des Hessischen Datenschutz- und Informationsgesetzes (HDSIG). Mit Ihrer Bewerbung erklären Sie sich ausdrücklich einverstanden, dass die von Ihnen übersandten Daten zum Zwecke des Bewerbungsverfahrens Verwendung finden dürfen. Diese Einwilligung ist jederzeit widerruflich (Art. 7 Abs. 3 S. 1 Datenschutz-Grundverordnung).
Ehrenamtliches Engagement wird in Hessen gefördert. Soweit Sie ehrenamtlich tätig sind, wird gebeten, dies in den Bewerbungsunterlagen anzugeben. Im Ehrenamt erworbene Erfahrungen und Fähigkeiten können gegebenenfalls im Rahmen von Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung positiv berücksichtigt werden, wenn sie für die vorgegebene Tätigkeit förderlich sind.
Dem Hessischen Landeskriminalamt wurde aufgrund der Sicherheit des Arbeitsplatzes und einer wertschätzenden Behördenkultur das Gütesiegel „Familienfreundlicher Arbeitgeber Land Hessen“ vom Hessischen Ministerium des Innern und für Sport verliehen.
Für die Beschäftigten des Landes Hessen besteht, zunächst bis Ende 2021, die Möglichkeit zur kostenfreien Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Hessen.
Vollständige Bewerbungsunterlagen sind unter Angabe der Kennziffer A 4 / 2021 bis zum 11. April 2021 per Mail an zu senden. Anlagen zu Ihrer Bewerbung können ausschließlich im pdf-Format entgegengenommen werden. In Ausnahmefällen ist auch eine Übersendung der Bewerbungsunterlagen auf dem Postweg an das Hessische Landeskriminalamt, Einstellungsmanagement, Hölderlinstraße 1 – 5, 65187 Wiesbaden, möglich. Eine Rücksendung von Bewerbungsunterlagen und Mappen erfolgt jedoch nicht.
gez.: (Thurau)- im Original unterzeichnet –

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Pressemeldungen für den Landkreis Oberallgäu & Kempten vom 10. März 2021

10.03.2021, PP Schwaben Süd/West

Die tagesaktuellen Meldungen der Polizeiinspektionen Kempten, Sonthofen, Immenstadt, Oberstdorf und der Polizeistation Oberstaufen, sowie Meldungen der Kriminalpolizei, der Verkehrs- und Fahndungsdienststellen mit Regionalbezug.
Medienkontakt:Pressestelle beim Polizeipräsidium Schwaben Süd/West, D-87439 Kempten (Allgäu),Rufnummer (+49) 0831 9909-0 (-1012/ -1013).SachbeschädigungIMMENSTADT. In der Zeit vom 04.03. bis zum 08.03.2021 wurde durch einen unbekannten Täter ein Sichtschutz (Holzlatten) am Hallenbad Immenstadt beschädigt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 200 Euro.(PI Immenstadt)VerkehrsunfallIMMENSTADT. Am Montag, gegen 21.45 Uhr, stieß ein 66-Jähriger beim rückwärts ausparken auf einem Parkplatz im Ortsteil Seifen gegen den geparkten Pkw eines 21-Jährigen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 2.000 Euro.(PI Immenstadt)VerkehrsunfallfluchtBLAICHACH. In der Zeit von Montag, 20.00 Uhr, bis Dienstag, 12.40 Uhr, wurde der weiße Pkw Peugeot 208 einer Frau, der in der Hornstraße abgestellt war, durch einen Unbekannten vorne links angefahren. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 500 Euro. Eventuelle Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.(PI Immenstadt)Unter Alkoholeinfluss am SteuerOBERSTAUFEN. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde die PI Immenstadt zu einem Streit in der Immenstädter Straße gerufen. Bei der Überprüfung der anwesenden Personen stellten die Beamten eine 69-Jährige festgestellt, die zuvor mit ihrem Pkw gefahren war. Da die Beamten bei der Frau Alkoholgeruch wahrnahmen, führten sie einen Alkoholtest durch, der ein Ergebnis von über 1,1 Promille erbrachte. Die Frau musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Die Beamten stellten zudem ihren Führerschein sicher.(PI Immenstadt)Siloballen macht sich selbständigOBERSTAUFEN. Am 09.03.2021 gegen 11 Uhr wurde der PSt Oberstaufen mitgeteilt, dass ein in Laufenegg, Gemeinde Oberstaufen, geparkter Pkw durch einen den Hang herunterrollenden Siloballen beschädigt wurde. Dieser befand sich, bevor er ins Rollen kam, in abschüssigem Gelände auf einem Bauernhof oberhalb des geparkten Pkw. Der Schaden, welcher der Heuballen verursacht hat, wird auf ca. 7.000 Euro geschätzt.(PSt Oberstaufen)Verkehrsstatistik der Polizeiinspektion Sonthofen für 2020SONTHOFEN. Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Sonthofen sind mit insgesamt 903 Verkehrsunfällen, die Zahlen im Vergleich zu 2019 (1.087) um gut 17 % gesunken. Erstaunlicherweise sind die Zahlen der Verkehrsunfälle mit Personenschäden, welche auf 171 beziffert werden, exakt identisch mit denen aus dem Vorjahr. Anders als in 2019, war im Berichtsjahr leider ein Verkehrstoter zu beklagen. Hierbei handelte es sich um eine 87-jährige Fußgängerin, welche im Januar vergangenen Jahres in den frühen Abendstunden in Sonthofen die Richard-Wagner-Straße überqueren wollte. Die dunkel gekleidete Dame übersah hierbei einen querenden Pkw, welcher zwar noch bremste und versuchte auszuweichen, einen seitlichen Streifanstoß aber nicht mehr verhindern konnte. Die Frau erlitt schwere Verletzungen und erlag diesen dann wenige Tage später im Krankenhaus.Erfreulich zu vermelden, ist der Rückgang bei den Verkehrsunfällen, welche auf den Einfluss von Alkohol oder Drogen zurückzuführen waren. Während dies 2019 bei 15 Unfällen ursächlich war, kam es 2020 in dieser Kategorie nur zu 11 Unfällen, was einem Rückgang von gut 26 % entspricht.Was die Zahl der folgenlosen Trunkenheitsfahrten angeht, wurden im Vergleich zum Vorjahr (50) insgesamt 52 alkoholisierte Fahrzeuglenker aus dem Verkehr gezogen. Wegen des Einflusses von Betäubungsmitteln wurden 10 Fahrzeuglenker beanstandet, was zu 2019 mit 25 Beanstandungen einem Rückgang von 60 % entspricht.Äußerst zufriedenstellend sind auch die Zahlen der geklärten Unfallfluchten. Von 218 gemeldeten Fällen konnten 108 geklärt werden, was einer Aufklärungsquote von fast 50 % entspricht. Mit diesem Ergebnis liegt die Inspektion Sonthofen im Verbandsvergleich mit ganz oben an der Spitze.Auch sehr erfreulich ist der deutliche Rückgang von 34 % bei den Motorradunfällen. Im Gegensatz zum Vorjahreszeitraum wurden statt 33 nur noch 22 Motorradunfälle in unserem Bereich gezählt. Das pandemiebedingte, aber relativ kurze „Motorradfahrverbot“ Anfang des letzten Jahres scheint dabei aber weniger ausschlaggebend gewesen zu sein als die zahlreichen und intensiven Kontrollen am Jochpass, welche zusammen mit der Motorradkontrollgruppe der Verkehrspolizei Kempten durchgeführt wurden und auch in der kommenden Saison wieder stattfinden werden.Aus verkehrstechnischer Sicht können die Beamten der Sonthofener Inspektion somit durchaus zufrieden auf das vergangene Jahr zurückblicken.(PI Sonthofen)Kutschenunfall mit zwei Verletzten | Zeugen gesuchtOY-MITTELBERG. Am Dienstag kam es gegen 18:15 Uhr im Ortsteil Mittelberg, dort im Bereich des Hornwegs, zu einem Unfall mit einer einspännigen Kutsche. Der 63-jährige Kutscher fuhr mit seinem Gespann auf einem kleinen Feldweg aus Richtung „Auf dem Kreuz“ kommend in Richtung Hornweg. Neben ihm saßen seine zwei Enkelkinder, ein zweijähriges Mädchen und ein sechsjähriger Junge. Nach bisheriger Kenntnis wollte der Kutscher etwa auf halber Strecke wegen einer Schneewehe umdrehen und wendete das Gespann. Dieses schaukelte sich dabei auf, wobei der Kutscher und das Mädchen von der Kutsche herunterfielen. Das Pferd (ein Haflinger) ging mit der Kutsche und dem noch darauf sitzenden Jungen durch und lief in Richtung Ortskern. Dabei kam es zu wohl auch zu einem Zusammenstoß mit einem bisher nicht näher bekannten Pkw und einem Anstoß an einen Zaun. Der Junge konnte danach von der Kutsche springen. Die bisher unbekannte Fahrzeugführerin konnte das Pferd wohl letztendlich am Kurhaus in Oy mitsamt der Kutsche feststellen. Sie brachte das Pferd zurück zum Kutscher. Das Mädchen wurde mit Verdacht auf eine Oberschenkelfraktur ins Krankenhaus gebracht. Die weiteren Beteiligten wurden nach bisheriger Kenntnis nicht verletzt. Das Pferd wurde leicht verletzt. Weder Kutsche noch Pkw konnten bisher durch die Polizei überprüft werden, da sie nicht mehr vor Ort waren. Die Schadenshöhe ist daher unbekannt. Die Rettungsleitstelle ging irrtümlich von einem Unfall beim Spielen aus und informierte daher die Polizei zunächst nicht, sondern erst sehr viel später.Zeugen zu dem Vorfall werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Kempten unter der Tel.-Nr. (0831) 9909-2050 zu melden.(VPI Kempten)VerkehrsunfallfluchtKEMPTEN. Am Dienstag wurde in der Zeit von ca. 17:25 bis 17:35 Uhr in der Webergasse ein gegenüber Hausnummer 16 am Fahrbahnrand geparkter schwarzer Pkw Audi an der Fahrertür angefahren. Der Verursacher kümmerte sich nicht um den Schaden in Höhe von ca. 1.000 Euro.Hinweise zu dem Vorfall nimmt die Verkehrspolizeiinspektion Kempten unter der Tel.-Nr. (0831) 9909-2050 entgegen.(VPI Kempten)VerkehrsunfallfluchtKEMPTEN. Am Dienstag wurde in der Zeit von ca. 11:45 bis 13:30 Uhr in im Vicariweg ein auf Höhe Hausnummer 20 geparkter grauer Pkw VW Tiguan an der Frontschürze angefahren. Der Verursacher kümmerte sich nicht um den Schaden in Höhe von ca. 800 Euro. Das Verursacherfahrzeug dürfte im Anstoßbereich rot lackiert sein.Hinweise zu dem Vorfall nimmt die Verkehrspolizeiinspektion Kempten unter der Tel.-Nr. (0831) 9909-2050 entgegen.(VPI Kempten)

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Positive Bilanz zur Kriminalitätsentwicklung und zum Verkehrsunfallgeschehen

Die Polizeidirektion West zieht aus polizeilicher Sicht eine überwiegend positive Bilanz für das Jahr 2020. Sowohl die Anzahl der Straftaten als auch der Verkehrsunfälle ist im Vergleich zum Vorjahr spürbar zurückgegangen. Die Bilanzen sind jedoch auch maßgeblich durch die Corona-Pandemie, deren Auswirkungen und damit verbundenen Einschränkungen beeinflusst worden – müssen in zukünftigen sowie retrograden Jahresvergleichen deshalb immer gesondert betrachtet werden.
Weniger beeinflusst hat die Pandemie das Einsatzaufkommen innerhalb der Polizeidirektion West, die für die öffentliche Sicherheit in den Landkreisen Potsdam-Mittelmark, Havelland und Teltow-Fläming sowie in der kreisfreien Stadt Brandenburg an der Havel und der Landeshauptstadt Potsdam eine wesentliche Verantwortung trägt. Über 100.000 polizeiliche Sofort- bzw. Notrufeinsätze sind im vergangenen Jahr bewältigt worden. Aus Einsatzsicht wies das vergangene Jahr somit das zweithöchste Aufkommen nach 2012 auf.
Der Leiter der Polizeidirektion West, Karsten Schiewe: „2020 war rückblickend auch für die Polizeidirektion West ein besonderes und außergewöhnliches Jahr. Die Polizei stand vor neuen Herausforderungen, die wir gemeinsam – das kann ich mit Stolz sagen – sehr gut bewältigt haben. Was die zahlenmäßige Entwicklung der Kriminalitäts- und Verkehrslage betrifft, muss das Jahr 2020 gesondert betrachtet werden. Wir hatten zwar rund 5.800 Straftaten und 4.400 Unfälle weniger als im Jahr davor, entscheidend für uns ist jedoch, dass sich die Westbrandenburger sicher fühlen. Das können und das tun sie auch! Dafür haben die Polizistinnen und Polizisten der Polizeidirektion West auch im vergangenen Jahr wieder viel getan.“
Polizeiliche Kriminalstatistik
Die Zahl der in der polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) erfassten Fälle ist im Vergleich zu 2019 um insgesamt 10,4 Prozent zurückgegangen (2020: 50.017; 2019: 55.821). Die Aufklärungsquote liegt bei 55,3 Prozent (2019: 54 %).
Auffällig ist insbesondere der Rückgang der Fälle bei Diebstahlsdelikten. Hier wurden fast 3.000 Fälle weniger gezählt als noch im Jahr zuvor (2020: 17.721; 2019: 20.648). Auch die Zahl der Einbrüche in Wohnungen und Einfamilienhäuser ist nach einem Anstieg im Vorjahr wieder rückläufig. Hier kann ein Rekordtief verzeichnet werden! Insgesamt wurden im gesamten Direktionsbereich gut ein Fünftel weniger Einbrüche gezählt (2020: 868; 2019: 1.101). Hier hatte die Polizeidirektion West für 2020 einen Präventionsschwerpunkt gesetzt. In den sogenannten „Luna-Streifen“ waren Polizisten mit und ohne Uniform insbesondere in der dunklen Jahreszeit verstärkt im Einsatz und wurde dabei u.a. von der Reiterstaffel der Bundespolizei unterstützt.
Der Leiter der Kriminalpolizei der Direktion West, Sven Mutschischk: „Die Corona-Pandemie hat außerdem dazu geführt, dass viele Menschen häufiger zu Hause waren. Dadurch hatten Täter schlicht weniger Gelegenheiten, unbemerkt in Häuser oder Wohnungen einzubrechen. Einerseits schreckt die Anwesenheit der Bewohner ab, andererseits sind mehr aufmerksame Nachbarn zuhause. Das zeigte sich auch in einem erhöhten Hinweisaufkommen und mündete in einer verbesserten Aufklärungsquote im vergangenen Jahr.“
Bei der Zahl der Gewaltstraftaten ist ebenfalls eine insgesamt rückläufige Entwicklung zu verzeichnen (2020: 1.414; 2019: 1.582; -10,6 %). Der Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit lag im vergangenen Jahr auf den möglichen Auswirkungen der Corona-Einschränkungen insbesondere mit Blick auf häusliche Gewalt. Wobei der vermutete Anstieg sich auch in den Fallzahlen, die der Polizeidirektion West bekannt geworden sind, widerspiegelt: Die Zahl der Straftaten, die im Rahmen der polizeilichen Bearbeitung als „häusliche Gewalt“ gewertet wurden, lag bei 1.478 (2019: 1.279; 2018: 1.146).
Verkehrsunfallbilanz
In der Polizeidirektion West ist sowohl die Anzahl der Verkehrsunfälle insgesamt (2020: 21.170; 2019: 25.578) als auch die Zahl der Unfälle mit verletzten Personen (2020: 2.620 Unfälle; 2019: 3.058 Unfälle) deutlich zurückgegangen. Jedoch sind trotz dieser positiven Gesamtentwicklung auch 2020 – genau wie im Vorjahr – wieder 35 Menschen auf den Straßen im Direktionsbereich bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. Allein 14 Unfallopfer sind dabei im Zusammenhang mit Raserei gestorben.
Der Leiter der Polizeidirektion West, Karsten Schiewe: „Alle 25 Minuten gibt es in Westbrandenburg einen Verkehrsunfall. Jeden Tag werden sieben Menschen bei Unfällen verletzt und jeden Monat verlieren sogar drei Menschen ihr Leben auf den Straßen in unserer Region. Dass die Zahl der getöteten Verkehrsteilnehmer trotz der sinkenden Gesamtunfallzahlen stagniert, macht einmal mehr deutlich, dass wir weiterhin konsequent an der Einhaltung der Verkehrsregeln arbeiten müssen. Allein durch Raserei kamen 14 Menschen ums Leben. Flächendeckende Geschwindigkeitskontrollen bleiben daher ein Schwerpunkt der polizeilichen Arbeit, um Raser von vorn herein auszubremsen.“
Verkehrsaufkommen
Dass die gesunkenen Unfallzahlen im Wesentlichen auf die Einschränkungen und Auswirkungen der Corona-Pandemie zurückzuführen sind, ist anzunehmen, da aufgrund der geschlossenen Verkaufseinrichtungen und vermehrtem Homeoffice das Verkehrsaufkommen nachvollziehbar beeinflusst wurde.
So zeigt eine Auswertung des Landesbetriebs Straßenwesen, dass an der beispielhaft ausgewählten Zählstelle Lehnin an der BAB 2 die durchschnittliche tägliche Verkehrsdichte in beiden Fahrtrichtungen in den beiden letzten März-Wochen 2020 um 40,7 Prozent niedriger war als im Vergleichszeitraum im Jahr 2019. Im gesamten Monat April fällt die Differenz noch deutlicher aus: im April 2020 waren an der Zählstelle täglich 51,1 Prozent weniger Fahrzeuge unterwegs als noch 2019.
Die Hauptunfallursachen waren im Jahr 2020:
1.       Abstand                       1.983 Unfälle    2 getötete Personen
2.       Geschwindigkeit          1.405 Unfälle    14 getötete Personen
3.       Vorfahrt/Vorrang          1.214 Unfälle    2 getötete Personen
4.       Alkohol                         355 Unfälle       1 getötete Person
Leider ist damit unangepasste bzw. überhöhte Geschwindigkeit bei den Unfallursachen vom dritten Platz wieder auf den zweiten Platz gerückt.
Besonders gefährdete Verkehrsteilnehmer
Während sich der generelle Rückgang der Unfallzahlen auch in den einzelnen Gruppen der Unfallbeteiligten meist sogar deutlich zeigt, gibt es in der Gruppe der Radfahrer als Unfallbeteiligte kaum eine Veränderung bei den Unfallzahlen im Vergleich zum Vorjahr. Nahezu gleichviele Unfälle mit Radfahrern als Unfallbeteiligte wurden gezählt (2020:1.385; 2019: 1.440). Bei drei von insgesamt sieben im vergangenen Jahr getöteten Radfahrern haben die Unfallermittlungen ergeben, dass die Unfälle durch die Radler selbst verursacht wurden. Dies gilt auch insgesamt für etwa die Hälfte aller Unfälle mit Radlern. Bei Fußgängern zeigt sich sogar, dass der Anteil der Unfälle, bei denen diese als Unfallverursacher ermittelt wurden, deutlich gestiegen ist. (2020: 49,2%, 2019: 36,4%).
Bei jungen Fahrern (18-24 Jahre) als Unfallverursacher ist zwar die Zahl der insgesamt gezählten Unfälle entsprechend dem Gesamttrend gesunken. Jedoch sind nach einem erfreulichen Rückgang im Vorjahr dabei wieder mehr Verletzte (2020: 421; 2019: 403) und sogar Todesopfer (2020: 7; 2019: 0) zu beklagen.
Erfreulich ist dagegen die Entwicklung bei Kindern. 2020 verunglückten 26,4 Prozent und genau 100 Kinder weniger im Straßenverkehr als im Jahr zuvor (2020: 279; 2019: 379).
Verkehrskontrollen
Auch 2020 hat die Polizeidirektion West intensiv kontrolliert, ob sich Verkehrsteilnehmer an die geltenden Vorschriften halten. Dabei waren bei automatischen und lasergestützten Geschwindigkeitskontrollen der Polizeidirektion West im Durchschnitt etwa jede Minute des Jahres ein Fahrer oder eine Fahrerin auf den Straßen in Westbrandenburg zu schnell unterwegs. Jeden Tag wurden durchschnittlich vier Fahrzeugführer „bei Rot“ an der Ampel von der Polizei ertappt und etwa genauso viele fuhren erwiesener Maßen unter Alkohol oder Drogeneinfluss.

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Elisabeth Motschmann: “Qualifizierte Frauen gibt es im Kunst- und Kulturbereich genug”

Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Auch im Kultur- und Medienbereich, der sich so gerne fortschrittlich gibt, uns gerne kritisiert, haben Frauen schlechtere Chancen als Männer. Das gilt für Honorare und Gehälter, für Auftritts- und Ausstellungsmöglichkeiten, für die Vergabe von Preisen und Stipendien oder für die Besetzung von Führungspositionen in Kultureinrichtungen. Qualifizierte Frauen gibt es im Kunst- und Kulturbereich genug – man blicke nur auf die Kunsthochschulen und Universitäten.
Kommen wir zum Medienbereich. Auch hier fehlt es nicht an kompetenten Frauen; nur: Sie sind oft nicht sichtbar. Sowohl in der Besetzung der Führungsämter als auch in den Positionen vor der Kamera fehlen sie. Frauen sind schlichtweg unterrepräsentiert.
(Zuruf von der AfD: Maischberger!)
Daran würde sich übrigens auch nichts ändern, wenn ARD und ZDF fusionierten, wie es sich eine Gruppe meiner Partei wünscht. Aber darüber unterhalten wir uns dann zu einem anderen Zeitpunkt.
(Stefan Müller [Erlangen] [CDU/CSU]: Genau, so machen wir das!)
Noch immer sehen wir überwiegend männliche Gäste und Experten in den Nachrichtensendungen und Talkshows. Sie erklären uns die Welt. Bestes Beispiel: unser Kollege Karl Lauterbach. Rund 50 Auftritte wurden inzwischen in Sachen Corona gezählt: bei Maischberger, „Markus Lanz“ – gestern Abend zuletzt –, „Anne Will“, oder „Hart aber fair“.
(Alexander Ulrich [DIE LINKE]: Abends bei Lauterbach!)
Ein fleißiger Kollege und Abgeordneter, ohne Frage. Aber es gibt doch inzwischen genügend weibliche Expertinnen und erst recht weibliche Mediziner – übrigens auch in diesem Parlament. Ich verstehe nicht, warum die nicht auch einmal eingeladen werden, sondern immer nur der Gleiche.
(Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU und der LINKEN)
Frauen moderieren – immerhin –, und die Zahl der Kommentatorinnen, zum Beispiel in den Tagesthemen, ist zuletzt gestiegen.
(Margit Stumpp [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Was ist mit Philipp Amthor?)
Aber kann es wirklich sein, dass nur jeder dritte Hauptakteur im Bereich der Nachrichten weiblich ist? Das zumindest zeigt eine Studie der Uni Rostock. Die Ergebnisse dieser Studie zur Geschlechtergerechtigkeit in den Medien sind schon schockierend. Seit 20 Jahren hat sich leider nur sehr wenig verändert.
Schauen wir auf einen anderen Bereich: die Spielfilme. Kommen Frauen vor, sind sie meist vor allem hübsch und jung. Frauen sind gerne gesehen, sofern es um Liebe, Beziehung und Partnerschaft geht. Und: Sie sind nicht älter als 30 Jahre. Der Graben zwischen Männern und Frauen bricht ab 35 Jahren auf,
(Zuruf von der AfD: Unfug!)
je älter, desto weniger Frauen auf dem Bildschirm. Ab 50 Jahren sind dann nur noch ein Viertel der Protagonistinnen weiblich.
(Lachen bei der AfD)
Zahlen lügen nicht. Was müssen wir also tun? Wir müssen speziell an die Programme des öffentlich-rechtlichen Rundfunks besonders strenge Maßstäbe anlegen.
Zweitens. Um mehr Frauen auf die Podien und als Sachverständige vor die Kamera zu bringen, brauchen wir eine Expertinnendatenbank, und zwar nicht nur für das Fernsehen, sondern für alle kulturellen Sparten.
Drittens. Jurys und Aufsichtsgremien des Rundfunks sind ausgewogen zu besetzen.
Viertens. Zur fairen Bezahlung von Künstlerinnen werden Honorarempfehlungen in den Förderrichtlinien angelegt.
Natürlich sind Frauen nicht in allen Kultursparten benachteiligt, auch das gehört zur Wahrheit. Die Buch- und Verlagsbranche zum Beispiel ist deutlich weiblicher als andere; eine Ausnahme, die die Regel bestätigt. Denn an anderer Stelle muss man beispielsweise Dirigentinnen und Intendantinnen mit der Lupe suchen. Das kann doch wohl nicht wahr sein!
(Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU, der SPD und der LINKEN)
Wir alle müssen an einem Bewusstseinswandel arbeiten. An Anstößen hat es in den letzten Jahren wahrlich nicht gefehlt, sei es von den ProQuote-Verbänden, der MaLisa Stiftung, dem Deutschen Kulturrat oder auch der Wissenschaft. Staatsministerin Monika Grütters ist tatkräftig vorangegangen. Die BKM hat die Geschlechtergerechtigkeit in der Kultur zu einem Schwerpunktthema der EU-Ratspräsidentschaft gemacht. Jurys und Gremien, auf die sie Einfluss hat, sind bereits weitgehend paritätisch besetzt. Und sie hat wissenschaftliche Studien finanziert.
Ich fasse zusammen: Kunst, Kultur und Medien müssen zeigen, dass sie mit Blick auf das Thema Geschlechtergerechtigkeit endlich besser werden. Männliche Netzwerke und Machtsicherungssysteme müssen der Vergangenheit angehören, auch in Kunst, Kultur und Medien. Unser Antrag zeigt, wie es gehen kann.
Vielen Dank.
(Beifall bei der CDU/CSU)

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Straftaten in Brandenburg erneut deutlich gesunken (Potsdam)

Die Zahl der polizeilich registrierten Straftaten hat in Brandenburg einen historischen Tiefststand erreicht. Im Jahr 2020 wurden insgesamt 162.941 Straftaten registriert. Das entspricht einem Rückgang von 8.887 Straftaten beziehungsweise 5,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das teilte heute Innenminister Michael Stübgen bei der Vorstellung der polizeilichen Kriminalstatistik zusammen mit Polizeipräsident Oliver Stepien mit. Die Zahl der erfassten Fälle der Kriminalstatistik ist damit zum siebten Mal in Folge gesunken.
Stübgen: „Der erneute Rückgang ist erfreulich, aber nur die eine Seite der Medaille. Die andere zeigt ein drastisches Bild: Die häusliche Gewalt ist im Pandemie-Jahr extrem gestiegen. Knapp 20 Prozent mehr Fälle mussten registriert werden. Menschen blieben häufiger zu Hause, Existenzängste machten sich breit, der Zugang zu Hilfsangeboten war erschwert. Das sind erste Erklärungsansätze, rechtfertigen aber keine Taten. Sie zeigen vielmehr, dass Corona sich auch auf die Kriminalstatistik ausgewirkt hat. Durch die Pandemie haben sich Tatgelegenheiten verändert. Diebstahl- und Betrugsdelikte sind gesunken, Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung und Sachbeschädigung hingegen gestiegen. Besonders trifft mich die erneut hohe Fallzahl an Gewalt gegenüber Polizistinnen und Polizisten. Täglich sorgen sie für die Sicherheit im Land, werden aber zu oft selbst zum Opfer. Darüber kann auch nicht der leichte Rückgang der Fallzahlen hinwegtäuschen. Gewalt gegen Polizeibedienstete ist nicht tolerierbar und muss mit der vollen Härte des Rechtsstaats begegnet werden. Deshalb setze ich mich mit meinen Kolleginnen und Kollegen von CDU und CSU für eine Verschärfung des Strafmaßes ein, wie wir in der Heilbronner Erklärung deutlich gemacht haben.“
Von den erfassten 162.941 Straftaten konnten 91.874 aufgeklärt werden. Das entspricht einer Aufklärungsquote von 56,4 Prozent. Damit ist die Quote geringfügig um 0,1 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Ermittelt wurden 2020 insgesamt 63.835 Tatverdächtige, das entspricht einem Rückgang von 2,4 Prozent beziehungsweise 1.539 Tatverdächtigen.
Stepien: „Die Kriminalitätsbilanz für das vergangene Jahr ist eine Mischung aus Licht und Schatten. Die Corona-Pandemie hat das Kriminalitätsgeschehen in Brandenburg beeinflusst. Seit Beginn des Jahrtausends haben wir nie weniger Straftaten festgestellt als im letzten Jahr. Beispielsweise ereigneten sich so wenig Diebstähle wie seit 20 Jahren nicht mehr und wurde weniger in Häuser und Wohnungen eingebrochen. Fälle häuslicher Gewalt hingegen haben drastisch zugenommen. Nicht hinnehmbar ist das anhaltend hohe Niveau von Fällen der Gewalt gegen Polizeibeamte. Hier gilt es diejenigen bestmöglich zu sichern, die tagtäglich für Schutz sorgen.“

Kriminalitätsentwicklung 2020 nach ausgewählten Deliktsbereichen

Grundsätzlich ist in den vergangenen fünf Jahren ein Wandel in der Zusammensetzung der Gesamtkriminalität festzustellen. Diebstahlsdelikte machen zwar weiterhin den größten Teil an der Gesamtkriminalität aus, dennoch hat sich der Anteil in den vergangenen Jahren erheblich um insgesamt sieben Prozentpunkte auf nunmehr 33,7 Prozent reduziert. Hingegen hat sich der Anteile der Rohheitsdelikte und Straftaten gegen die persönliche Freiheit im vergangenen Jahr um 2,1 Prozentpunkte auf 14,9 Prozent erhöht.
Im Jahr 2020 wurden insgesamt 5.235 Straftaten im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt in der Polizeilichen Kriminalstatistik registriert, davon 260 Fälle als mit Strafe bedrohte Versuchshandlungen (2019: 165 Fälle). Damit war ein Anstieg um 19,8 Prozent zu verzeichnen. Der Anteil an den Gesamtstraftaten beläuft sich auf 3,2 Prozent und ist somit um 0,7 Prozentpunkte gestiegen. Insbesondere wurden mehr Körperverletzungen (3.761 Fälle; +23,0 %) und mehr Bedrohungen (475 Fälle; +41,4 %) erfasst. Im Jahr 2020 wurden 4.275 Tatverdächtige ermittelt, davon war der Hauptanteil männlich (2020: 75,8%; 2019:77,2 %). Wie in den vergangenen Jahren auch waren weibliche Opfer am häufigsten von häuslicher Gewalt betroffen. Von den insgesamt 5.073 Opfern (2019: 4.101) waren 70,9 Prozent (2019: 71,8%) weiblichen und 29,1 Prozent (2019: 28,2 %) männlichen Geschlechts. Besonders hoch ist die Gefährdung bei weiblichen Personen im Alter zwischen 21 und 40 Jahren.
Die Anzahl der Diebstahlsdelikte ist gegenüber dem Vorjahr um 7,1 Prozent gesunken (2020: 54.862 Fälle; 2019: 59.079 Fälle). Insbesondere war ein Rückgang der Fallzahlen bei Diebstahl von Fahrrädern von 12.236 auf 10.942 Fälle (-1.294 Fälle; -10,6 %), bei Diebstahl in/aus Dienst-, Büro-, Fabrikationsräumen von 3.651 auf 3.207 Fälle (-444 Fälle; -12,2 %), beim Taschendiebstahl von 1.176 auf 845 Fälle (-331 Fälle; -28,1 %) und beim Diebstahl in/aus Gärten, Gartenanlagen, Gartenlauben, Bungalows von 2.285 auf 2.051 Fälle (-234 Fälle; -10,2 %) festzustellen. Auch beim Diebstahl von Kraftwagen konnte ein Rückgang von 2.019 auf 1.796 Fälle (-223 Fälle; -11,0 %) registriert werden. Im Jahr 2020 waren 33,7 Prozent (2019: 34,4%) aller erfassten Straftaten Diebstahlsdelikte.
Um 10,6 Prozent ist die Zahl der registrierten Betrugsstraftaten gesunken (2020: 15.840 Fälle; 2019: 17.718 Fälle). Ein deutlicher Rückgang war insbesondere bei Beförderungserschleichung (2020: 2.138 Fälle; -16,1 %) und Tankbetrug (2020: 2.622 Fälle; -10,1 %) zu verzeichnen.
Bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung war gegenüber dem Vorjahr ein leichter Anstieg um 1,2 Prozent (2020: 2.152 Fälle; 2019: 2.127 Fälle) zu verzeichnen. Deren Anteil an der Gesamtkriminalität betrug 1,3 Prozent (2019: 1,2 %). Ursächlich für die Gesamtentwicklung war die Zunahme von Delikten des Verbreitens pornografischer Schriften (+84 Fälle; 18,3 %) und der sexuellen Belästigung (+65 Fälle; +17,3 %). Dagegen sind die Fälle des sexuellen Missbrauchs von Kindern um 10,5 Prozent auf 511 Fälle zurückgegangen.
Im Jahr 2020 wurden 9.462 Fälle der Rauschgiftkriminalität erfasst. Das waren 183 Fälle weniger als im Vorjahr (2019: 9.645 Fälle). Hauptsächlich wurde der Rückgang durch den unerlaubten Handel und Schmuggel mit/von Rauschgiften (1.174 Fälle; -11,9 %) bestimmt. Der Anteil der Rauschgiftkriminalität an der Gesamtkriminalität betrug 5,8 Prozent (2019: 5,6 %).
Die erfassten Fälle von Gewaltkriminalität sind um 6,7 Prozent auf 4.693 Fälle (2019: 5.028 Fälle) zurückgegangen. In diesen Bereich fallen unter anderem Delikte wie gefährliche und schwere Körperverletzung, Vergewaltigung, Mord und Totschlag. Insgesamt wurden 2020 in zehn Fällen Mordermittlungen der Polizei abgeschlossen. Das entspricht einem Rückgang von 44,4 Prozent (2020: 10 Fälle; 2019: 18 Fälle). Ebenso gab es einen Rückgang bei versuchtem Totschlag und Totschlag um 13,2 Prozent (2020: 33 Fälle; 2019: 38 Fälle).
Leicht zurückgegangen ist die Gewalt gegen Polizeibedienstete. Im vergangenen Jahr wurden 1.158 Fälle registriert. Das ist ein Rückgang von 98 Fällen (2019: 1.256 Fälle). Dabei wurden 2.085 Polizistinnen und Polizisten als Opfer gezählt, 71 weniger als im Vorjahr. Der Anstieg beträgt 26,6 Prozent. Widerstandsdelikte gegen Polizeivollzugsbeamte machen den Hauptanteil der Fälle aus. Von den 1.149 aufgeklärten Fällen standen in der Hälfte (50,7%) der Fälle die Tatverdächtigen unter dem Einfluss von Alkohol.
Die registrierte Gesamtkriminalität in den brandenburgischen Grenzgemeinden zu Polen ist gegenüber dem Vorjahr minimal zurückgegangen. Im Jahr 2020 wurden 0,2 Prozent weniger Straftaten registriert (2020: 17.857 Fälle; 2019: 17.890 Fälle). Die Aufklärungsquote betrug 59,3 Prozent (2018: 60 %).
Gesunken ist ebenfalls die registrierte Gesamtkriminalität im engeren Verflechtungsraum mit Berlin. Im Jahr 2020 wurden insgesamt 72.588 Straftaten im sogenannten engeren Verflechtungsraum registriert. Gegenüber 2019 ist das ein Rückgang um 6,2 Prozent (2019: 77.369 Fälle). Die Aufklärungsquote lag bei 54,4 Prozent (2019: 53,1 %).
Die Anzahl der Straftaten mit Tatbeteiligung von Zuwanderern ist leicht rückläufig. Im Jahr 2020 wurden landesweit 11.474 Straftaten durch Zuwanderer erfasst. Das ist ein Rückgang um 0,8 Prozent. Ohne Berücksichtigung der ausländerrechtlichen Verstöße fällt der Rückgang mit 1,4 Prozent noch stärker aus (2020: 6.652 Straftaten; 2019: 6.746).
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Quelle: 
Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes BrandenburgPressemitteilung Nr. 007/21 vom 08.03.2021

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PD Goerlitz – Rettungsaktion statt Nachtruhe

Verantwortlich: Anja Leuschner (al), Franziska Schulenburg (fs), Sebastian Ulbrich (su) und Winfried Franke (wf)Rettungsaktion statt Nachtruhe
Rothenburg/O.L., Südstraße04.03.2021, 01.45 Uhr
In der Nacht zu Donnerstag hat ein 40-Jähriger in Rothenburg nicht gezögert, als er Hilferufe vor seinem Wohnblock hörte. Wie sich herausstellte, irrte ein 92-jähriger Senior vor dem Haus an der Südstraße umher. Der Anwohner eilte dem Hilflosen nach und bat ihm seine Hilfe an. Der Ältere wollte scheinbar zur Polizei, weil seine Medikamente verschwunden waren. Der Helfer rief eine Polizeistreife hinzu. Die Beamten brachten den Hilfesuchenden nach Hause und informierten den Pflegedienst.
Der 40-Jährige ist Polizist und absolviert derzeit ein Aufstiegsstudium an der Hochschule der Sächsischen Polizei (FH) in Rothenburg. (su)

Taxifahrer und Angestellte verhindern Trickbetrüge
Görlitz, Zittauer Straße03.03.2021, 11.00 Uhr
Göda01.12.2021 – 04.03.2021, 12.20 Uhr
Sowohl am Mittwoch als auch am Donnerstag haben umsichtige Personen zwei Rentner vor dem Verlust ihres Geldes bewahrt.
Eine Angestellte eines Supermarktes an der Zittauer Straße in Görlitz wunderte sich am Mittwochmorgen über den Einkauf einer Seniorin. Die 69-Jährige war im Begriff Gutscheinkarten von Google Play im Wert von 1.000 Euro zu kaufen. Die aufmerksame Mitarbeiterin sprach die Dame an, klärte sie über die Betrugsmasche auf und rief die Polizei. Die Seniorin hatte zuvor einen Anruf erhalten. Demnach hätte sie knapp 50.000 Euro gewonnen und müsse für die Auszahlung die Codes der Gutscheinkarten durchgeben.
Ein Taxifahrer fuhr am Donnerstagmittag mit einem Ehepaar im Alter von 72 und 75 Jahren von Göda nach Kamenz. Während der Fahrt erhielt die Rentnerin einen Anruf. Der 45-Jährige bekam mit, dass es in dem Gespräch um eine Geldübergabe ging. Er übernahm kurzerhand das Telefon. Daraufhin legten die Betrüger auf. Der Fahrer informierte die Polizei. Die Senioren sollten in Kamenz 4.800 Euro für einen angeblichen Gewinn übergeben. Seit Dezember 2020 erfolgten bereits mehrere Geldübergaben des Paares an die unbekannten Täter. Der Schaden belief sich auf mehrere zehntausend Euro.
Die Polizeidirektion Görlitz bedankt sich bei der Angestellten und dem Taxifahrer für ihr beherztes Eingreifen. Am Mittwoch und Donnerstag zeigten fast 15 Geschädigte entsprechende Betrugsanrufe bei den Polizeidienststellen in Zittau-Oberland, Bautzen und Görlitz an. Das ist nur die Spitze des Eisberges. Täglich erhalten zumeist lebensältere Menschen Anrufe von dreisten Betrügern. Sie verwenden verschiedene Maschen, um den Geschädigten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Entweder gaukeln sie einen angeblichen Geldgewinn vor, der die Zahlung von Gebühren oder die Übermittlung von Codes auf verschiedenen Gutscheinkarten erfordert. Oder es wird eine vermeintliche Notlage eines Angehörigen geschildert. Dieser wäre krank oder hätte einen Unfall verursacht und müsse ins Gefängnis. Durch eine Zahlung könne ein Medikament helfen oder eine Inhaftierung abgewendet werden. Die Geldforderungen belaufen sich zwischen 1.000 Euro und mehreren 100.000 Euro. Die Täter setzen ihre Opfer emotional unter Druck. Teilweise sind ihnen bereits die Namen der Angehörigen bekannt.  Manchmal weint eine Person im Hintergrund. Lassen Sie sich von all dem nicht aufs Glatteis führen! Gehen Sie weder auf die Herausgabe persönlicher Daten, geschweige denn auf Geldforderungen ein! Legen Sie zwingend auf und erstatten Sie Anzeige!
Die Polizei appelliert an alle, mit ihren Verwandten über die Betrugsmaschen zu sprechen und Mitarbeiter von Banken, Verkehrs- und Einzelhandelsbetrieben zu sensibilisieren. Helfen Sie mit den Tätern den Garaus zu machen!
In allen Fällen führt das Kommissariat für Betrugsdelikte der Kriminalpolizeiinspektion die Ermittlungen. (fs)

Deutsch-Tschechische Polizeikräfte wirken erfolgreich zusammen
Seifhennersdorf, Nordstraße05.03.2021, 04.00 Uhr
Unbekannte sind in den frühen Morgenstunden des Freitags in einen Getränkemarkt an der Nordstraße in Seifhennersdorf eingebrochen. Die Täter entwendeten mehrere Metaxa-Flaschen und 20 Stangen Zigaretten. Sie verschafften sich offenbar gewaltsam Zugang über die Haupteingangstür und verursachten einen Sachschaden von etwa 1.000 Euro. Der Wert des Diebesgutes ist bislang nicht bekannt. Nach vollendeter Tat flüchteten die Langfinger wohl mit einem Pkw.
Tschechische Polizeibeamte kontrollierten später am Tag das mutmaßliche Fluchtfahrzeug. Sie entdeckten das Diebesgut und stellten einen 38-jährigen tschechischen Tatverdächtigen. Im Rahmen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit konnte das Diebesgut im Fahrzeug dem Einbruchdiebstahl in Seifhennersdorf zugeordnet werden. Spezialisten sicherten Spuren am Tatort. Die weiteren Ermittlungen führt der zuständige Kriminaldienst. (wf)

Kontrolle der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung
Landkreise Bautzen und Görlitz04.03.2021, 05.00 Uhr – 05.03.2021, 05.00 Uhr
Zwischen Donnerstag- und Freitagmorgen hat die Polizei in den Landkreisen Bautzen und Görlitz zahlreiche Einsätze im Zusammenhang mit der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung registriert. Dabei waren die Beamten im öffentlichen Raum bei Kontrollen präsent und überwachten die Einhaltung der Vorschriften.
Die Uniformierten ahndeten über 20 Verstöße und fertigten entsprechende Anzeigen. Des Weiteren erteilten sie 13 Platzverweisungen.
Zwei Kontrollen erfolgten in Zusammenarbeit mit der Bundespolizei. Unterstützung erhielten die Beamten von Kräften der Bereitschaftspolizei. Insgesamt waren am Donnerstag über 30 Polizisten im Einsatz.
Sonstige Feststellungen
Bautzen, Kreckwitzer Straße04.03.2021, 21.45 Uhr
Im Rahmen von Kontrollen zur Einhaltung der Corona-Schutz-Verordnung stellten Polizisten an der Kreckwitzer Straße in Bautzen eine Gruppe von insgesamt zwölf Personen fest. Diese hielten über längere Zeit nicht den erforderlichen Mindestabstand ein. Alle Anwesenden erhielten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige und  einen Platzverweis.
Görlitz, Sattigstraße04.03.2021, 15.40 Uhr
Beamte des Görlitzer Reviers bemerkten am Donnerstagnachmittag eine Gruppe von drei Personen auf der Sattigstraße. Das Mädchen im Alter von 14 Jahren, der 16- und der 22-Jährige erhielten je eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen die Kontaktbeschränkungen.
Eibau, Hauptstraße04.03.2021, 10.00 Uhr
Polizeibeamte des Reviers Zittau-Oberland kontrollierten in Eibau am Donnerstagvormittag die Einhaltung der Corona-Schutz-Verordnung. Die Polizeikräfte forderten einen 63-jährigen Mann auf, seine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, welche dieser in den Händen hielt. Weder kam er der Aufforderung nach noch konnte der Mann ein ärztliches Attest vorweisen. Die Beamten fertigten infolgedessen eine Anzeige.
Die Polizei appelliert an die Menschen, sich an die Ausgangsbeschränkungen und -sperren sowie die Regeln bezüglich der Corona-Schutz-Verordnung zu halten, auch wenn dies eine Herausforderung darstellt. Sie dienen dem Schutz der Gesundheit aller. Sie sind an Covid19 erkrankt oder hatten Kontakt zu einer infizierten Person? Bitte halten Sie sich zwingend an die Quarantäneanordnung. Ein Zuwiderhandeln ist mit hohen Strafen bedroht und gefährdet andere Menschen in nicht unerheblicher Weise! (al, fs, wf)

Autobahnpolizeirevier Bautzen___________________________
Verkehrsunsicher
BAB 4, Dresden – Görlitz, Anschlussstelle Nieder Seifersdorf04.03.2021, 11.05 Uhr
Den richtigen Riecher hatte eine Streife der Autobahnpolizei am Donnerstagvormittag, als sie einen Sattelzug mit Auflieger an der Anschlussstelle Nieder Seifersdorf von der Autobahn lotste. An dem Scania des 51-jährigen Fahrers stellten die Polizisten schnell gravierende Mängel fest. Die Bremsscheibe der A-Achse rechts war total verschlissen und es bestand eine unmittelbare Bruchgefahr. Die Quertraversen der B- und C-Achsen waren beidseitig gerissen. Ein Sachverständiger stufte den Auflieger als verkehrsunsicher ein und untersagte die Weiterfahrt. Der polnische Lenker und auch der Halter erhielten entsprechende Anzeigen.
BAB 4, Görlitz – Dresden, Anschlussstelle Nieder Seifersdorf04.03.2021, 17.15 Uhr
Ein 46-jähriger polnischer Fahrer transportierte am Donnerstagnachmittag drei Insassen mit einem Kleinbus nach Frankreich. Das Gefährt hatte zudem einen Starrdeichsel-Anhänger im Schlepptau. Doch dieser hielt einer Überprüfung nicht stand, denn die Betriebsbremsanlage war völlig funktionslos. Außerdem war die Anhängelast um mehr als 30 Prozent überschritten. Damit war die Reise zunächst beendet, zumindest für den Anhänger. Fahrer und Halter sehen einer Anzeige entgegen. (al)

65 km/h zu viel auf dem Tacho
BAB 4, Görlitz – Dresden, Parkplatz An der Neiße04.03.2021, 14.00 Uhr – 19.00 Uhr
Auf der Autobahn 4 in Höhe des Parkplatzes An der Neiße hat die Polizei am Donnerstagnachmittag fünf Stunden lang die Geschwindigkeit überwacht. Bekanntermaßen ist dort die Geschwindigkeit auf 80 km/h begrenzt. 1.420 Fahrzeuge passierten die Lichtschranke und exakt 100 davon waren zu schnell. 69 Mal blieb es bei einem Verwarngeld. Aber 32 Fahrer erhalten eine Bußgeldanzeige. Schnellster war der Fahrer eines VW mit geblitzten 145 km/h. Er muss mit einem hohen Bußgeld, Punkten in Flensburg sowie einem Fahrverbot rechnen. (al)

Landkreis BautzenPolizeireviere Bautzen/Kamenz/Hoyerswerda____________________________________
Geschwindigkeit kontrolliert
Doberschau-Gaußig, OT Dretschen, S 11604.03.2021, 07.30 Uhr – 11.30 Uhr
Auf der S 116 in Dretschen gilt ein Tempolimit von 50 km/h. Dessen Einhaltung hat ein Messteam am Donnerstagvormittag vier Stunden lang unter die Lupe genommen. Rund 420 Fahrzeuge durchfuhren die Messstelle. 25 davon waren zu schnell. 23 brauchen nur ein Verwarngeld zu bezahlen. Zwei Fahrer hatten es jedoch besonders eilig und erhalten demnächst einen Bußgeldbescheid. Den negativen Tagesrekord lieferte der Fahrer eines Pkw mit Bautzener Kennzeichen, welcher mit 80 km/h vom System erfasst wurde. (al)

Gewässerverunreinigung – Zeugen gesucht
Bautzen, Schreberweg04.03.2021, 10.20 Uhr
Anwohner haben am Donnerstagvormittag im Lessinggraben in Bautzen einen großen Klumpen entdeckt. Dieser löste sich offenbar langsam auf und ein ölhaltiger Film entstand. Die Bürger verständigten Polizei und Feuerwehr. Der Ölfilm breitete sich weiter aus bis in den Albrechtsbach, in welchen der Lessinggraben mündet. Neben dem Geruch nach Kraftstoff nahmen die Einsatzkräfte auch einen scharfen Ammoniakgeruch wahr. Kameraden der Feuerwehr entfernten die Substanz, errichteten Ölsperren und reinigten den Zufluss mit einem Filter. Polizisten sicherten Spuren und nahmen die Ermittlungen zu den unbekannten Verursachern auf. Es ist bislang nicht bekannt, ob ein Schaden für die Umwelt entstanden ist. Möglicherweise entsorgten Bürger illegal mineralölhaltige Abfälle.
Anwohner oder Zeugen, welche ungewöhnliche Vorfälle im Zusammenhang mit der Gewässerverunreinigung bemerkt haben, wenden sich bitte an das Polizeirevier Bautzen unter der Rufnummer 03583 62 – 0 oder an jede andere Polizeidienststelle. (al)

Nach Unfall ohne Fahrzeug geflohen – Zeugen gesucht
Sohland an der Spree, Zittauer Straße04.03.2021, 18.05 Uhr
Ein bisher unbekannter Audi-Fahrer hat am Donnerstagabend einen Unfall in Sohland verursacht und sich anschließend davon gemacht.
Vermutlich war der Lenker auf der B 98 von Sohland in Richtung Oppach unterwegs, kam kurz vor dem Ortseingang nach links von der Fahrbahn ab und fuhr gegen die Leitplanke. Offenbar drehte sich das Fahrzeug und blieb auf der linken Fahrbahnseite stehen. Ein Zeuge sah den qualmenden Pkw, woraufhin der Unfallverursacher zunächst mit dem Fahrzeug flüchtete und in Richtung Sohland nach links in einen Feldweg abbog. Eine Streife des Zolls fand das Verursacherfahrzeug wenig später ohne Fahrer. Wegen auslaufender Flüssigkeiten kam die Feuerwehr zum Einsatz. Weitere Ermittlungen führten bisher nicht zum Auffinden des Unfallverursachers. Die Polizei sucht nun Zeugen, die Angaben zum Geschehen und dem Lenker machen können. Wer Hinweise geben kann, wendet sich bitte an das Polizeirevier Bautzen unter der Rufnummer 03591 356 – 0 oder an jede andere Polizeidienststelle. (al)

Unter Drogen hinterm Lenkrad
Bautzen, Steinstraße04.03.2021, 19.30 Uhr
Am Donnerstagabend haben Bürger eine Polizeistreife auf die Steinstraße in Bautzen gerufen. Auf dem Parkplatz eines Supermarktes stand ein Opel, in dem ein 34-Jähriger saß. Er hatte kurz zuvor geparkt. Der Mann verhielt sich offenbar sehr merkwürdig, weshalb der Verdacht aufkam, er könne unter dem Einfluss berauschender Substanzen stehen. Ein Drogentest bestätigte die Vermutung. Die Polizisten ordneten eine Blutentnahme an, untersagten dem Deutschen die Weiterfahrt und erstatteten Anzeige.
Bautzen, Dr.-Salvador-Allende-Straße05.03.2021, 00.30 Uhr
Eine Streife des Bautzener Reviers beendete in der Nacht zu Freitag eine berauschte Fahrt. Sie stoppten einen VW auf der Dr.-Salvador-Allende-Straße. Ein Drogentest bei dem 30-jährigen Fahrer reagierte positiv auf Cannabis. Eine Blutentnahme folgte. Die Polizisten unterbanden die Weiterfahrt und zeigten den Deutschen an. (al)

Frontalzusammenstoß an Anschlussstelle – Zeugen gesucht
Bautzen, B 156, Autobahnanschlussstelle Bautzen-Ost05.03.2021, 05.05 Uhr
Ersthelfer haben am Freitagmorgen einen Frontalzusammenstoß zwischen einem Mitsubishi und einem Transporter in Bautzen gemeldet.
Rettungskräfte und Polizei rückten zur Unfallstelle aus und sperrten den Bereich für die notwendigen Maßnahmen ab. Ein 22-Jähriger war mit seinem Pkw auf der B 156 von Niedergurig in Richtung Bautzen unterwegs. Zur selben Zeit wollte ein 57-jähriger Fiat-Ducato-Lenker von Bautzen kommend auf die A 4 in Richtung Dresden auffahren. Dabei kam es zur Kollision. Beide Fahrzeugführer gaben an „Grün“ gehabt zu haben. Rettungskräfte brachten den 22-Jährigen in ein Krankenhaus. Die Schadenshöhe betrug circa 12.000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden durch Abschleppdienste geborgen. Der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion Görlitz hat die Ermittlungen aufgenommen.
Zeugen, die den Verkehrsunfall beobachtet haben und/oder Angaben zu den Grün/Rot-Phasen der Lichtzeichenanlage machen können, werden gebeten sich beim Verkehrsunfalldienst unter der Rufnummer 03591 367 – 0 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. (al)

Unverletzt nach Überschlag
Radeberg, Badstraße04.03.2021, 21.35 Uhr
Ein Ford ist am Donnerstagabend in Radeberg kurz nach dem Ortseingangsschild verunglückt. Der 47-jährige Fahrer kam in einer leichten Linkskurve rechts von der Fahrbahn ab. Dabei beschädigte das Fahrzeug fünf Leitpfosten, krachte gegen eine Grundstücksbegrenzung, überschlug sich und kam auf der Gegenfahrbahn zum Stehen. Der Fahrer blieb unverletzt. Am Pkw entstand ein Totalschaden. Der Gesamtunfallschaden betrug etwa 10.500 Euro. (wf)

Betrunken unterwegs
Haselbachtal, OT Reichenbach, Am Lindenberg05.03.2021, 00.05 Uhr
In der Nacht zu Freitag haben Beamte des Polizeireviers Kamenz in Haselbachtal einen Chevrolet Am Lindenberg überprüft. Während der Kontrolle nahmen die Polizisten Alkoholgeruch wahr. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 46-Jährigen umgerechnet 1,18 Promille. Die Beamten ordneten eine Blutentnahme an, zogen den Führerschein ein und erstatteten Anzeige gegen den Deutschen wegen Trunkenheit im Verkehr. (wf)

Vermisstensuche endet glücklich
Großröhrsdorf, OT Kleinröhrsdorf, Großröhrsdorfer Straße04.03.2021, 13.40 Uhr – 23.00 Uhr
Am Donnerstag hat ein unverschlossener Opel nach einem Bürgerhinweis eine Vermisstensuche ausgelöst. In dem Fahrzeug befanden sich der Zündschlüssel und die Fahrzeugpapiere. Der 70-jährige Halter war unauffindbar. Polizeibeamte überprüften daraufhin Krankenhäuser und das familiäre Umfeld des Rentners. Weil diese Maßnahmen keinen Erfolg brachten, kam auch ein Mantrailer der Polizei zum Einsatz. Gegen 20 Uhr ging bei den Beamten dann der entscheidende Hinweis ein. Der Gesuchte befand sich in hilfloser Lage auf einem Firmengelände in Pulsnitz. Dem 70-Jährigen ging es den Umständen entsprechend gut. Rettungskräfte brachten ihn zur Behandlung in ein Krankenhaus. Wie und zu welchem Zweck er sich in die Pfefferkuchenstadt begeben hat, blieb jedoch noch unklar. (wf)

Zu schnell und unter Alkoholeinfluss
Hoyerswerda, Hufelandstraße04.03.2021, 10.30 Uhr – 11.30 Uhr
Hoyerswerdaer Polizisten haben am Donnerstagvormittag bei einer Geschwindigkeitskontrolle einen Opel-Fahrer unter Alkoholeinfluss erwischt. Die Beamten stellten die Messanlage an der Hufelandstraße auf. Insgesamt passierten rund 40 Fahrzeuge die Lichtschranke, wovon sechs zu schnell waren. Alle Temposünder lagen im Verwarngeldbereich. Der Laser erfasste einen 42-Jährigen bei erlaubten 30 mit 49 km/h. Bei der Verkehrskontrolle nahmen die Uniformierten Alkoholgeruch wahr. Der polnische Staatsbürger pustete umgerechnet ein Promille. Dies stellte einen Verstoß gegen die 0,5-Promille-Grenze dar und hatte die Untersagung der Weiterfahrt und eine Anzeige zur Folge. (fs)

Temposünder im Visier
Königswartha, OT Caminau, B 9604.03.2021, 15.00 Uhr – 19.00 Uhr
Auf der B 96 in Caminau gilt eine innerorts übliche Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h. Ein Messteam hat dieses Limit am Donnerstagnachmittag vier Stunden lang überwacht. Rund 680 Fahrzeuge wurden gemessen und 13 waren zu schnell. In sieben Fällen kamen die Fahrer mit einer Verwarnung davon. Sechs Lenker überschritten das Limit erheblich. Sie sehen einem Bußgeldbescheid entgegen. Die höchste Überschreitung lieferte der Fahrer eines VW-Transporters mit Bautzener Kennzeichen, welchen das System mit 74 km/h erfasste. (al)

Waffe sichergestellt
Hoyerswerda, Friedrich-Löffler-Straße04.03.2021, 23.20 Uhr
Bei der Kontrolle eines Radfahrers an der Friedrich-Löffler-Straße in Hoyerswerda haben Polizisten in einem naheliegenden Gebüsch eine Pistole entdeckt. Es handelte sich um eine Schreckschusswaffe in einem Holster mit fünf Patronen. Ob eine Verbindung zwischen dem 19-Jährigen und der Waffe bestand, ist Gegenstand der Ermittlungen. Die Beamten stellten die Waffe samt Munition sicher und fertigten eine Anzeige wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz. (fs)

Drogen und Einhandmesser dabei
Hoyerswerda, Lindenweg05.03.2021, 04.00 Uhr
Am frühen Freitagmorgen hat eine Kontrolle am Lindenweg in Hoyerswerda mutmaßliche Drogen und ein Einhandmesser zutage gebracht. Polizeibeamte kontrollierten eine Gruppe von Personen im Alter von 32 bis 38 Jahren. Bei dem Älteren fanden die Uniformierten circa ein Gramm Cannabis. Im näheren Umfeld lag zudem eine kleine Tüte mit kristallinen Substanzen. Die 33-Jährige führte ein verbotenes Messer mit sich. Neben der Gruppe stand ein ungesichertes weißes 28er Curtis Damenfahrrad. In dem angebrachten Korb befanden sich ein Baustrahler, ein Seesack, eine Zange und ein Nachtsichtfernglas. Nach Angaben der Personen gehörte es ihnen nicht. Die Polizisten stellten die Betäubungsmittel, das Rad samt Inhalt und das Messer sicher. Die älteren beiden deutschen Staatsbürger müssen sich wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittel- sowie das Waffengesetz verantworten. (fs)

Landkreis Görlitz
Polizeireviere Görlitz/Zittau-Oberland/Weißwasser
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Ohne Versicherungsschutz
Görlitz, Heilige-Grab-Straße04.03.2021, 13.55 Uhr
Während einer Geschwindigkeitskontrolle haben Beamte des Görlitzer Reviers einen Audi ohne Versicherungsschutz entdeckt. Der A6 parkte an der Heilige-Grab-Straße. Zudem bemerkten die Uniformierten, dass sich keine Plaketten auf den Kennzeichen befanden. Kurze Zeit später erschien der 36-jährige Halter an dem Auto. Er legte zunächst eine Bescheinigung über einen gültigen Versicherungsvertrag vor. Bei der anschließenden Prüfung stellte sich jedoch heraus, dass kein aktueller Versicherungsschutz bestand. Der Deutsche erhielt Anzeigen wegen des Verdachts des Kennzeichenmissbrauchs sowie des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. (al)

Versuchter Wohnungseinbruch
Zittau, Brunnenstraße
04.03.2021, 11.00 Uhr – 15.00 Uhr

Unbekannte Täter haben am Donnerstagmittag versucht in eine Wohnung an der Brunnenstraße in Zittau einzubrechen. Die Unbekannten hantierten an der Eingangstür und verursachten einen Sachschaden von etwa 1.000 Euro. Ein Eindringen gelang nicht. Der örtliche Kriminaldienst befasst sich weiter mit dem Fall. (fs)

Unfall zwischen Pkw und E-Bike
Weißwasser/O.L., Muskauer Straße04.03.2021, 12.10 Uhr
Ein 71-jähriger Pkw-Fahrer ist am Donnerstagmittag in Weißwasser mit einer 40-jährigen Lenkerin eines E-Bike kollidiert. Bei dem Versuch auf die Muskauer Straße aufzufahren, übersah dieser offenbar die Frau auf dem Radweg. Bei dem Zusammenstoß wurde die E-Bike-Fahrerin leicht verletzt und kam zur Behandlung in ein Krankenhaus. Es entstand ein Sachschaden von rund 2.000 Euro. (wf)

Unachtsamkeit im Straßenverkehr
Krauschwitz, Geschwister-Scholl-Straße04.03.2021, 12.05 Uhr
Am Donnerstagmittag ist ein Firmenfahrzeug in Krauschwitz mit einem Grundstückspfeiler kollidiert. Der 61 Jahre alte Fahrer hielt mit dem Wagen am Straßenrand, um Werbeprospekte zu verteilen. Dabei vergaß er offenbar die Handbremse anzuziehen, sodass der Iveco auf die linke Fahrbahnseite rollte und mit einem Grundstückspfeiler zusammenstieß. Es entstand ein Sachschaden sowohl am Fahrzeug als auch am Grundstückspfeiler in Höhe von circa 5.500 Euro. (wf)

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PD Leipzig – Einbruch in Firma | Pkw kommt von Fahrbahn ab – zwei Verletzte | Einbruch in Geschäft

Einbruch in FirmaOrt:      MarkrankstädtZeit:     28.02.2021, gegen 21:30 Uhr
Am Sonntagabend hatten sich Unbekannte gewaltsam Zutritt zum Gelände einer Firma verschafft und es dort auf Buntmetall abgesehen. Sie stahlen etwa 48 Meter Kupferkabel und legten das Diebesgut zum Abtransport bereit. Beim Eintreffen der Polizeibeamten flüchteten zwei Männer (32/ 33, deutsch), die sich an einem außerhalb des Firmengeländes abgestellten Transporter befanden. Die Beamten verfolgten beide und konnten sie festhalten. Der Fahrer des Transporters konnte vom Ort flüchten. Das bereitgelegte Diebesgut auf dem Firmengelände wurde sichergestellt. Beamte der Kriminalpolizei haben die Ermittlungen im besonders schweren Fall des Diebstahls aufgenommen. (bh)
Pkw kommt von Fahrbahn ab – zwei Verletzte
Ort:      A 38, Anschlussstelle Leipzig-Südwest, km 196,3 i. R. GöttingenZeit:     28.02.2021, gegen 16:15 Uhr
Der Fahrer (30, deutsch) eines Skoda Rapid hatte die Absicht an der Anschlussstelle Leipzig-Südwest von der Autobahn 38 abzufahren. In der weiteren Folge fuhr der 30-Jährige jedoch nicht nach rechts ab, sondern geradeaus gegen eine Schutzplanke. Das Fahrzeug überschlug sich und blieb schließlich auf dem Dach liegen. Dabei wurden sowohl der 30-Jährige als auch eine Insassin (2) verletzt. Sie wurden mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. An dem Skoda, der abgeschleppt werden musste, entstand ein Sachschaden von etwa 20.000 Euro. Die Polizei hat Ermittlungen wegen einer fahrlässigen Körperverletzung eingeleitet. (pj)
Einbruch in Geschäft
Ort:      Markranstädt (Großlehna)Zeit:     27.02.2021, gegen 18:15 Uhr bis 01.03.2021, gegen 04:00 Uhr
Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma setzten die Polizei über einen Einbruch in Kenntnis. Beamte stellten am Tatort fest, dass Unbekannte ein Fenstergitter verbogen und dann die Fensterscheibe eingeschlagen hatten. Anschließend kletterten sie in den Laden, öffneten gewaltsam die Tür zum Büro und durchsuchten alles. Sie stahlen mehrere Stangen Zigaretten unterschiedlicher Marken. Anschließend verschafften sie sich noch Zutritt zum Umkleideraum, in dem sie Spinde aufbrachen. Ob und was sie daraus gestohlen haben, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen. Zur Höhe des Stehl- und Sachschadens liegen derzeit noch keine Angaben vor. Beamte der Kriminalpolizei ermitteln im besonders schweren Fall des Diebstahls. (bh)
Kontrollen zur Einhaltung der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung im Bereich der Polizeidirektion Leipzig
In der vergangenen Woche führten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte der Polizeidirektion Leipzig mit Unterstützung von Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei zahlreiche Kontrollen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie durch. Ebenso wurden Kontrollen im Zusammenwirken mit dem Ordnungsamt und in Amtshilfe für das Gesundheitsamt durchgeführt. Dabei wurden im Zeitraum vom 22. Februar 2021 bis 28. Februar 2021 im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Leipzig insgesamt 567 Verstöße gegen die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung festgestellt. Schwerpunkt der Kontrollen und  Feststellungen war das Stadtgebiet Leipzig. Bei den Kontrollen wurde am häufigsten gegen die Vorschriften zur Kontaktbeschränkung und zum Tragen des Mund-Nasen-Schutzes verstoßen.
Am Sonntagabend wurden Polizeibeamte des Polizeireviers Leipzig-Zentrum darüber in Kenntnis gesetzt, dass aus einem Mietbereich Partylärm zu hören ist. Bei der Überprüfung vor Ort stellten die Beamten in dem Mietbereich etwa 20 Personen sowie den Wohnungsinhaber fest. Diese feierten eine Party. In dem Mietbereich ist lediglich eine Person gemeldet. Somit lag ein Fall einer unzulässigen Gruppenbildung in privat genutzten Räumen vor. Aufgrund des Verstoßes gegen die geltenden Bestimmungen zu den Kontaktbeschränkungen fertigten die Beamten zahlreiche Ordnungswidrigkeitenanzeigen.
Im Stadtgebiet Rötha fanden sich gestern Abend etwa 50 Personen zu einer Versammlung unter freiem Himmel ein, die jedoch zuvor nicht angemeldet worden ist. Unter Zuhilfenahme von technischen Geräten wurde unter anderem „Merkel muss weg“ skandiert. Außerdem wurden Transparente, Fahnen und Sirenen mitgeführt sowie Bengalos gezündet. Vor Eintreffen der Polizei löste sich der Aufzug auf. Im Zuge der Kontrollen der Abfahrtswege wurden mehrere Teilnehmer festgestellt, Veranstaltungsmittel sichergestellt und Anzeigen wegen eines Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz sowie der CoronaSchutzVO gefertigt. (pj)
Wäschediebstahl – Zeugenaufruf
Ort:      Böhlen, Am PohlersfeldZeit:     26.02.2021, zwischen 08:00 Uhr und 14:00 Uhr
Am Freitag, zwischen 08:00 Uhr und 14:00 Uhr, stahlen Unbekannte Wäsche von der Leine eines Grundstücks. Es wurden mehrere Bekleidungsstücke, wie Jeans, Oberbekleidung, Unterwäsche, Kinder-Jogginghosen sowie Arbeitssachen mit einem Firmenlogo im Wert von einer niedrigen dreistelligen Summe entwendet. Der Geschädigte erstattete Anzeige wegen eines Diebstahls.
Wer hat während der Tatzeit Beobachtungen gemacht, wer kann Hinweise zum/zu den Tatverdächtigen geben? Zeugen wenden sich bitte an das Polizeirevier Borna, Grimmaische Straße 1a, Tel. (03433) 244 – 0. (bh)
Unerlaubt vom Unfallort entfernt – Zeugenaufruf
Ort:      Delitzsch (Döbernitz), K 7442Zeit:     24.02.2021, gegen 09:00 Uhr bis 13:15 Uhr
Am 24. Februar 2021, gegen 09:00 Uhr befuhr ein Lkw die K 7442 (Ortsumgehung Delitzsch in Höhe Döbernitz) in Richtung S 4. Beim Befahren der Bahnüberführung streifte der Lkw die Leitplanke auf der rechten Fahrbahnseite. Im Anschluss entfernte sich der Fahrer/ die Fahrerin pflichtwidrig von der Unfallstelle. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 7.000 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort aufgenommen.
Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise zu dem unbekannten Fahrzeug, dem Fahrer/ der Fahrerin oder zu dem Verkehrsunfall geben können. Diese werden gebeten, sich an das Polizeirevier Delitzsch, Hallesche Straße 58 in 04509 Delitzsch, Tel. (034202) 66-100 zu melden. (tl)

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LPI-SLF: “Drogenpilze” gezüchtet

01.03.2021 – 10:57

Landespolizeiinspektion Saalfeld

Judenbach (ots) Am Freitagmorgen wurden die Räumlichkeiten eines 30-Jährigen durchsucht. Dabei wurde u. a. eine Aufzuchtanlage für verbotene psychoaktive Pilze (ca. 250 Gramm Pilzmaterial) und Bargeld im dreistelligen Bereich aufgefunden. Der Mann muss sich nunmehr wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten. Rückfragen bitte an: Thüringer PolizeiLandespolizeiinspektion SaalfeldPressestelleTelefon: 03671 56 1503E-Mail: ://www.thueringen.de/th3/polizei/index.aspx

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