Pressemeldungen für den Landkreis Günzburg vom 27. Februar 2021

27.02.2021, PP Schwaben Süd/West

Die tagesaktuellen Meldungen der Polizeiinspektionen Günzburg, Krumbach und Burgau, sowie Meldungen der Kriminalpolizei, der Verkehrs- und Fahndungsdienststellen mit Regionalbezug.Medienkontakt:Pressestelle beim Polizeipräsidium Schwaben Süd/West, D-87439 Kempten (Allgäu),Rufnummer (+49) 0831 9909-0 (-1012/ -1013).
BetrugKAMMELTAL. Wie erst jetzt bekannt wurde, klingelte zur Tatzeit am 30.01.2021 ein bislang unbekannter Täter an einer Wohnung in Kammeltal OT Wettenhausen. Als die Bewohnerin, eine ältere Dame, öffnete, kam es zu einem sogenannten Haustürgeschäft. Die Geschädigte erwarb letztlich insgesamt 12 Bücher zum Preis von 3595,00 Euro. Zur Finanzierung wurde gleichzeitig ein Kredit in selbiger Höhe mit einem Zinssatz von 11,99 % p.a. vermittelt. Als die Tochter der Geschädigten von der Tat erfuhr, entschied man sich zur Anzeigenerstattung. Zeugen oder weitere Geschädigte, welche Hinweise auf die Tat oder den Täter geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Burgau, Tel.: 08222/9690-0, in Verbindung zu setzen. (PI Burgau)Betäubungsmittelfund in SchrebergartenGÜNZBURG. In einem Schrebergarten bei Günzburg wurden der Polizei am frühen Abend des 26.02.2021 mehrere junge Personen gemeldet, die ein Lagerfeuer machen und beisammen sitzen sollten. Bei Eintreffen der Streife flüchteten alle Personen sofort von der Einsatzörtlichkeit. Bei Begutachtung der Feuerstelle konnte starker Marihuanageruch festgestellt werden. In einem noch dort liegendem Sportbeutel wurden neben einem Personalausweis auch eine geringe Menge Marihuana aufgefunden. Den Besitzer, der unweit der Tatörtlichkeit angetroffen werden konnte, erwarten nun Anzeigen nach dem Betäubungsmittelgesetz, sowie dem Infektionsschutzgesetz.(PI Günzburg)Smart brennt auf B16GÜNZBURG. Am 26.02.2021 fing gegen 17:00 Uhr der Smart einer 21-Jährigen ohne erkennbaren Grund auf der B16 bei der A8-Anschlussstelle Günzburg plötzlich Feuer. Die Dame konnte ihr Fahrzeug abstellen und sich selbst in Sicherheit bringen. Sie blieb bei dem Vorfall unverletzt. Die Feuerwehr konnte den Pkw löschen, der im Anschluss abgeschleppt wurde. Der Schaden beläuft sich auf etwa € 3.500,-.(PI Günzburg)Qualmender Lkw-ReifenICHENHAUSEN. Am Nachmittag des 26.02.2021 bemerkte der Fahrer eines Lkws in Ichenhausen, Neue Bahnhofstraße plötzlich, dass ein Reifen seiner Sattelzugmaschine stark zu qualmen begonnen hatte. Da auch ein Feuerlöscher die Rauchentwicklung nicht stoppen konnte und der Fahrer in Sorge war, der Reifen könnte Feuer fangen, wurde die Feuerwehr hinzugezogen, die den Reifen abkühlte und die Gefahrenstelle absicherte.(PI Günzburg)Beschädigter Außenspiegel an PkwGÜNZBURG. Zwischen dem späten Abend des 25.02.2021 und dem Mittag des 26.02.2021 wurde an einem Pkw in der Schöblstraße bei Hausnummer 65 ein Außenspiegel beschädigt. Aufgrund der Beschädigungen wurde ein Verkehrsunfall ausgeschlossen, der Spiegel wurde demnach offensichtlich mutwillig beschädigt. Wer für den Schaden verantwortlich ist, ist bislang unbekannt. Zeugen, die Angaben hierzu machen können, werden gebeten, sich bei der PI Günzburg (08221/919-0) zu melden.(PI Günzburg)VerkehrsunfallGÜNZBURG. Am 26.02.2021 ereignete sich um 11:30 Uhr im Industriegebiet in Günzburg ein Verkehrsunfall. Ein 70-jähriger Herr wollte mit seinem Pkw aus der Rudolf-Diesel-Straße auf die Lochfelbenstraße einfahren, übersah dabei den von links kommenden, vorfahrtsberechtigten Pkw eines 63-Jährigen und kollidierte frontal mit dessen Beifahrerseite. Beide Unfallbeteiligten blieben hierbei unverletzt, der Sachschaden beläuft sich auf € 22.000,-.(PI Günzburg)Katalysator aus Pkw entwendetLEIPHEIM. Im Zeitraum von 10.02. bis 25.02.2021 wurde durch einen bislang unbekannten Täter der Katalysator eines in der Fritz-Wendel-Straße in Leipheim abgestellten Pkw, vermutlich mittels eines Winkelschleifers, herausgetrennt und entwendet. Der Schaden am Fahrzeug beläuft sich auf etwa € 1500,-. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der PI Günzburg (08221/919-0) zu melden.(PI Günzburg)Betrügerische SMSAICHEN. Bereits vor wenigen Tagen erhielt eine Frau aus dem Bereich Obergessertshausen eine SMS von einer Ihr unbekannten Rufnummer, über eine angebliche Paketzustellung. Darin war ein Link der zu einer Internetseite führte. Beim Anklicken dieses Linkes wird man jedoch auf eine betrügerische Internetseite weitergeleitet. Gleichzeitig wird in der Regel ein Schadprogramm auf das Handy geladen, über das dann zu einem späteren Zeitpunkt wiederum SMS an weitere Handys verschickt werden. Eine weitere Abklärung ergab hier einen Anschluß in Nordrhein-Westfalen. Dessen Inhaberin wurde vor ca. 2 Monaten ebenfalls Opfer einer „Paket-SMS“ und hatte den jetzigen Versand der SMS von ihrem Smartphone bislang noch nicht bemerkt. Bislang entstand durch den Empfang der SMS kein Schaden.( PI Krumbach )VandalismusKRUMBACH. Im Zeitraum von Donnerstagabend bis Freitagmorgen kam es im Bereich einer Schule in der Jochnerstraße zu mehreren Sachbeschädigungen. Hierbei wurde von einem bislang unbekannten Täter zwei Glaslaternen zerschlagen, ein Rollladen an der Sporthalle beschädigt, eine Warnleuchte von einem dortigen Bauzaun gerissen, sowie ein Feuer auf dem Hartplatz gemacht. Der Schaden dürfte ca. 2500 Euro betragen. Zeugen welche Hinweise auf den oder die Täter geben können, werden gebeten sich auf der Polizeiinspektion Krumbach, Tel. 08282 / 905-0 zu melden.( PI Krumbach )UnfallfluchtKRUMBACH. Am Freitagvormittag kam es im Zeitraum von 11:15 – 11:30 Uhr in der Bahnhofstraße, auf den Parkplätzen des dortigen Ärztehauses zu einer Verkehrsunfallflucht. Hierbei wurde ein geparkter Pkw an seiner hinteren linken Seite von einem unbekannten anderen Fahrzeug angefahren. Dessen Fahrer fuhr offenbar weiter, ohne sich um den entstandenen Schaden in Höhe von ca. 2000 Euro zu kümmern. Aufgrund er aufgefundenen Spuren, dürfte es sich um ein silbernes Fahrzeug gehandelt haben. Zeugen welche Angaben zu dem Vorfall machen können, werden gebeten sich auf der Polizeiinspektion Krumbach, Tel. 08282 / 905-0 zu melden.( PI Krumbach )UnfallfluchtTHANNHAUSEN. Am Donnerstagnachmittag zwischen 14:30 – 14:45 Uhr kam es auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Edmund-Zimmermann-Straße zu einer Verkehrsunfallflucht. Hierbei wurde der linke Außenspiegel eines geparkten Fahrzeuges beschädigt. Der bislang unbekannte Verursacher entfernte sich ohne sich um den entstandenen Schaden in Höhe von ca. 200 Euro zu kümmern. Aufgrund vorgefundener Lackanhaftungen dürfte es sich bei dem Verursacher um ein gelbes Fahrzeug gehandelt haben. Zeugen welche diesbezüglich Angaben machen können, werden gebeten sich auf der Polizeiinspektion Krumbach, Tel. 08282 / 905-0 zu melden.( PI Krumbach )Verstöße gegen InfektionsschutzKRUMBACH. Am Freitagabend gegen 21.00 Uhr konnte im Bereich des Demeterwegs eine Gruppe von 3 Personen festgestellt werden, die zusammen, Schulter an Schulter, ohne erforderlichen Abstand und ohne Maske, im Kofferraum eines VW Busses saßen. Alle drei erwartet nun eine Anzeige aufgrund Verstoßes gegen die derzeit geltenden Bestimmungen des Infektionsschutzes.( PI Krumbach )AICHEN. Kurz vor Mitternacht wurde im Bereich des Wiesweg eine dortige „Bude“ kontrolliert. Hierbei konnte durch die Polizeistreife Musik und Stimmen aus dem verwendeten Bauwagen festgestellt werden. Insgesamt konnten in der Bude 8 Personen angetroffen werden, der Großteil davon alkoholisiert. Alle trugen keinen Mundschutz und die erforderlichen Abstände wurden nicht eingehalten. Alle erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 250 Euro.( PI Krumbach )

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+++ 150 Euro für jedes Kind +++ Bei Familien fehlt es in der Pandemie an allen Ecken und Enden. Deshalb beschließen wir…

+++ 150 Euro für jedes Kind +++ Bei Familien fehlt es in der Pandemie an allen Ecken und Enden. Deshalb beschließen wir in dieser Woche im Bundestag: es gibt noch einmal 150 Euro Kinderbonus für jedes Kind! Denn warum sollte

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„Die Chefetagen in Deutschland sind reine Männerclubs und in der Krise hat sich diese Monokultur sogar noch breiter gema…

„Die Chefetagen in Deutschland sind reine Männerclubs und in der Krise hat sich diese Monokultur sogar noch breiter gemacht“, sagt Doris Achelwilm. „Wir müssen höllisch aufpassen, dass die Folgen der Pandemie nicht bereits erkämpfte Fortschritte wieder kaputt machen. Da, wo auf butterweiche Quoten und Freiwilligkeit gesetzt wird, bewegt sich wenig. Es braucht mehr Anstrengung und Konsequenz, damit die gerechtere Verteilung von Ressourcen wie Zeit, Geld und Entscheidungsmacht zwischen den Geschlechtern endlich Realität wird.“

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PD Zwickau – Plauen: Betrug durch falschen Microsoft-Mitarbeiter

Inhalt

Medieninformation: 122/2021Verantwortlich: Roberto KunzStand: 27.02.2021, 01:00 Uhr

Vogtlandkreis

Betrug durch falschen Microsoft-Mitarbeiter
Zeit: 26.02.2021, 10:00 Uhr bis 16:45 UhrOrt: Plauen, Tauschwitz 14
Unbekannte Täter riefen den 59–jährigen Geschädigten an und gaben sich als Mitarbeiter von Microsoft aus. Sie behaupteten, dass es schwerwiegende Probleme mit dem Computer gäbe. Daraufhin gewährte der Geschädigte ihnen Zugriff auf das Gerät. Zur Behebung des Schadens und der Zurückerlangung seiner Daten sollte der Geschädigte mehrfach Geldbeträge überweisen. Diese steigerten sich von anfänglichen 25 EUR über 819 EUR bis hin zu 1.605 EUR. Der Geschädigte überwies die Beträge per Online-Überweisung. Die Täter gaben an, sich nochmals zu melden und das Passwort mitzuteilen, welches zum Entsperren des Computers nötig ist. Nach Rücksprache mit der Bank konnten die Überweisungen storniert werden. (rk)

Landkreis Zwickau

Versuchter Betrug durch Gewinnspielversprechen
Zeit: 26.02.2021, gegen 10:00 UhrOrt: Crimmitschau, Hauptstraße
Eine 63-jährige Geschädigte erhielt zwei Anrufe zu einem angeblichen Gewinn in Höhe von 38.500 EUR. Sie müsste nur die Transportkosten in Höhe von 900 EUR durch den Kauf von Google-Play-Karten begleichen. Eine Geldübergabe fand nicht statt. (rk)

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FDP plädiert für Lern-Buddys im Corona-Schuljahr

26.02.2021

Die Corona-Krise ist für viele Schüler eine große Herausforderung – nicht nur wegen des Home-Schoolings, sondern auch wegen der sozialen Isolation und gesundheitlicher wie finanzieller Sorgen in der Familie. “Viel zu viele Kinder werden die Lernrückstände kaum aufholen können”, meint FDP-Präsidiumsmitglied Katja Suding. Die Freien Demokraten fordern die Regierung deswegen auf, ein “Bundesprogramm Lern-Buddys” einzuführen. Damit könnte “die Bundesregierung jetzt zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen”, meint FDP-Bildungspolitiker Jens Brandenburg. Denn als Lern-Buddy könnten Studierende einspringen, die häufig ihren Nebenjob durch die Pandemie verloren haben. Wenn Medizinstudierende beim Impfen aushelfen könnten, dann könnten auch auch Lehramts- und Fachstudierende der Bildung unter die Arme greifen.

Das Programm wäre eine schnelle und pragmatische Hilfe für diese zwei Generationen, Schüler und Studierende, die in der Krise viel zu oft vergessen wurden. Eine Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf habe gezeigt, dass jedes dritte Kind durch die Corona-Pandemie und den Lockdown psychisch belastet sei. “Besonders stark betroffen sind Kinder aus finanziell benachteiligten Elternhäusern. Sie müssen sich den Lernstoff nun vorrangig eigenständig erarbeiten”, erklärt Brandenburg das Problem. Ein eigenes Zimmer, ein Computer, schnelles Internet und Eltern, die täglich auf die Lernzeiten achten, seien keine Selbstverständlichkeit. Schon jetzt hätten viele Schüler im Distanzunterricht den Anschluss verloren, meint der Bildungspolitiker.Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat in den vergangenen Wochen mehrfach ein Programm zur Aufholung angekündigt. “Wie immer macht sie vage Versprechen und vertagt konkrete Maßnahmen in die Zukunft. Die Wissenslücken werden aber jeden Tag größer”, verdeutlicht Brandenburg den Ernst der Lage. Es brauche jetzt schnell ein schlagkräftiges Aufholprogramm, um die großen Lernrückstände zu schließen. Und genau dafür haben die Freien Demokraten den Antrag “Bundesprogramm Lern-Buddys − Studierende helfen im Corona-Schuljahr” eingereicht.Neben den Schülern würden auch Studierende seit langem vergeblich auf eine verlässliche Krisenunterstützung warten. Viele von ihnen hätten ihren Nebenjob zur Finanzierung des Studiums in der Gastronomie, dem Einzelhandel oder der Veranstaltungsbranche im Lockdown verloren. “Schon längst hätte das BAföG, das seit Jahren immer weniger Studierende erreicht, zu einer elternunabhängigen Förderung reformiert werden müssen. Die viel zu späte und bürokratische Mini-Überbrückungshilfe der Bundesregierung hat die Not bisher kaum gelindert”, kritisiert Brandenburg, Sprecher für Studium und berufliche Bildung der FDP-Fraktion.Deswegen will die FDP-Fraktion die Studenten zu unterstützenden Lern-Buddys für Schülerinnen und Schüler machen. Dabei wären nicht nur Lehramtsstudierende eine Unterstützung für benachteiligte Schüler. Auch Fachstudierende wie Anglistik-Studenten könnten beispielsweise helfen, die mündliche Prüfung in Englisch vorzubereiten. Und auch “Lehrkräfte könnten von digitalaffinen Unterrichtshelferinnen und -helfern profitieren, die sie beim Erstellen digitaler Unterrichtmaterialien und Selbstlernangebote unterstützen und einen Unterricht in Teilgruppen ermöglichen”, erklärt Brandenburg.Die Freien Demokraten fordern die Bundesregierung auf, jetzt schnell und unkompliziert dafür zu sorgen, dass aus der Corona-Krise keine anhaltende Bildungskrise wird. “Dafür muss sie aber willens sein, Geld in die Hand zu nehmen”, meint der Liberale. Mit einer Milliarde Euro könnte die Regierung ein eineinhalbjähriges Lern-Buddy-Programm mit etwa 170.000 Lern-Buddys auf den Weg bringen. Die Studierenden sollten mit mindestens zehn Euro pro Unterrichtsstunde entlohnt werden. Auch die Anrechnung von Leistungspunkten für das Lehramtsstudium sollte möglich sein. Außerdem sollten Schulen das Geld unbürokratisch einsetzen können und beispielsweise Kooperationen mit bestehenden Initiativen und Nachhilfeinstituten ausbauen.Das Programm hätte zahlreiche Vorteile meint Brandenburg: Neben der individuellen Betreuung für die Schüler könnten Studierende Praxiserfahrung sammeln und finanziell wieder selbstständig werden. Lehrkräfte würden pragmatische Unterstützung erhalten und Eltern vom kräftezehrenden Homeschooling entlastet werden.

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Polizeibericht – Die Tagesthemen (26.02.2021)

01: Schwerpunktaktion an Pferseer Unterführung02: Sachbeschädigung durch Graffiti03: Betrugsversuch am Telefon04: Sachbeschädigung im Parkdeck05: Bei Radarmessung: Raser geblitzt06: Führerloser Reifen sorgt für Aufregung07: Bremsen manipuliert08: Diebstahl von Baumaschinen09: Trickbetrug durch falsche Polizeibeamte01: Schwerpunktaktion an Pferseer Unterführung
Innenstadt -Bereits seit der vergangenen Woche fanden an der Pferseer Unterführung (Frölichstraße/Pferseer Straße) regelmäßig Verkehrskontrollen statt. Im Vorfeld gingen bei Polizei und Stadt mehrere Bürgerbeschwerden ein, welche das Verhalten von einigen Verkehrsteilnehmern im Tunnel kritisierten.Die Schwerpunktaktion richtete sich an alle Verkehrsteilnehmer. Bei den Kraftfahrzeugen wurde u.a. die Einhaltung der seit 2020 geltenden zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h durch Geschwindigkeitsmessungen überprüft. Außerdem achteten die Beamten auf das Verhalten von Kraftfahrzeugführern gegenüber Radfahrern, z.B. beim Überholen. Aber auch Radfahrer und deren Verhalten auf dem Fußgängerweg standen im Fokus.Bei Fehlverhalten wurden Verkehrsteilnehmer sofort angehalten und der jeweilige Verstoß noch vor Ort geahndet.Bei den Kontrollaktionen wurde das Verhalten von mehreren hundert Verkehrsteilnehmern überprüft. Dabei wurden 63 Geschwindigkeitsverstöße von Kraftfahrzeugführern festgestellt (50 gebührenpflichtige Verwarnungen, 13 Ordnungswidrigkeitenanzeigen). Auch 239 Radfahrer wurden kontrolliert. In 116 Fällen wurde die vorgegebene Schrittgeschwindigkeit auf dem Gehweg, der für Radverkehr freigegeben ist, missachtet. Weil dabei kaum Fußgänger unterwegs waren und niemand behindert oder gefährdet wurde, beließen es die Beamten in den meisten Fällen bei einer mündlichen Verwarnung. Auch sogenannte Geisterradler wurden angehalten.Die Polizei zieht insgesamt ein positives Fazit der Schwerpunktaktion, zu der sich der Großteil der Verkehrsteilnehmer sehr positiv geäußert haben. Dass man dabei auf das Verhalten aller Verkehrsteilnehmer geachtet hat, unterstreicht den Appell von Polizeivizepräsident Markus Trebes anlässlich der Veröffentlichung der Verkehrsstatistik vergangene Woche:„Jeder einzelne Verkehrsteilnehmer kann durch sein eigenes Verhalten, durch Rücksichtnahme und Umsicht zur Verkehrssicherheit beitragen. Dazu muss sich jeder seiner Verantwortung im Straßenverkehr für sich und andere bewusst sein.“
02: Sachbeschädigung durch Graffiti
Innenstadt -Am 25.02.2021, gegen 22:36 Uhr, konnte ein Anwohner beobachten, wie die Fassade der Fachhochschule besprüht wurde. Der 30-jährige Augsburger informierte daraufhin umgehend die Polizei. Als die Polizeibeamten an der Tatörtlichkeit eintrafen, flüchtete der 19-jährige Täter. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und konnten den Sprayer kurz darauf stellen. Gegen den 19-Jährigen wird nun ein Strafverfahren eingeleitet.
03: Betrugsversuch am Telefon
Universitätsviertel -Am 25.02.2021, gegen 16:00 Uhr, gab sich bei einer 86-jährigen eine weibliche Anruferin als Angestellte des Landgerichts in Augsburg aus. Die Anruferin gab der Rentnerin zu verstehen, dass sie noch von ihr Geld bräuchte. Eine Geldsumme wurde nicht genannt. Als die 86-Jährige Verdacht schöpfte, stellte sich die Anruferin als ihre Nichte vor. Die Anruferin vereinbarte mit der Rentnerin, dass sie sich noch um einen Kuchen kümmern wird und anschließend bei ihr vorbeikommen möchte. Zu einem Treffen kam es allerdings nicht.In diesem Fall handelt es sich um eine Betrugsmasche, durch welche Betrüger an das Vermögen ihrer potentiellen Opfer gelangen wollen.Verhaltenstipps und Hinweise zu dieser und weiteren Betrugsmaschen finden Sie unter: www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug
04: Sachbeschädigung im Parkdeck
Universitätsviertel –Im Zeitraum vom 19.02.2021 bis 23.02.2021 wurden am Parkdeck, Am Technologiezentrum 1, durch unbekannte Täter Deckenplatten, sowie eine Oberbeleuchtung beschädigt. Der Schaden wird auf rund 3500 Euro geschätzt.Hinweise zur Sachbeschädigung nimmt die PI Augsburg Süd unter 0821/323-2710 entgegen.
05: Bei Radarmessung: Raser geblitzt
BAB A8 -Am vergangenen Montag (22.02.2021) im Zeitraum zwischen 14.00 und 19.30 Uhr führte die VPI Augsburg Höhe Augsburg West (in Fahrtrichtung München) eine Geschwindigkeitsüberwachung durch.Seit 31.07.2020 ist der Streckenabschnitt in Fahrtrichtung München von Edenbergen bis zur AS Friedberg aufgrund der hohen Verkehrs- und Unfallbelastung temporär von 06.00 bis 20.00 Uhr auf 120 km/h begrenzt, ebenso in der Gegenrichtung von der AS Friedberg bis zur AS Neusäß.Bei einem Durchlauf von 6715 Fahrzeugen wurden hierbei 167 Fahrzeugführer im Anzeigenbereich gemessen, 37 Fahrzeugführern droht nun sogar ein Fahrverbot.Der schnellste Verkehrsteilnehmer wurde mit stolzen 213 km/h gemessen. Den Fahrer erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 1.200 Euro, zwei Punkte in Flensburg und – was ihn vermutlich noch mehr schmerzen wird – drei Monate Fahrverbot.
06: Führerloser Reifen sorgt für Aufregung
Aichach -Ein gehöriger Schreck dürfte einem 33-jährigen Autofahrer gestern (25.02.2021) gegen 14.40 Uhr in die Glieder gefahren sein. Der Mann war mit seinem Audi auf der Bahnhofstraße gefahren, als ihm auf Höhe des Anwesens Nummer 18 ein Lkw-Reifen entgegenkam und gegen die Front seines Pkw prallte. Der Reifen hatte sich von einem Sattelauflieger hinten rechts gelöst, war zunächst gegen eine Mauer gerollt und von dort schließlich an den Pkw geraten.Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 1.000 Euro. Personen kamen nicht zu Schaden.
07: Bremsen manipuliert
Nördlingen -Ein unbekannter Täter machte sich am Montag (22.02.2021) zwischen 08.00 Uhr und 12.00 Uhr an einem grauen Pkw VW Touran zu schaffen, als dieser in der auf dem Parkplatz am Deininger Tor parkte. Der Täter löste an beiden vorderen Bremssatteln die Entlüftungsschrauben für die Bremsflüssigkeit. Die 52-Jährige bemerkte den Schaden zum Glück recht schnell, da die digitale Kontrollanzeige des Pkw während der Fahrt Alarm schlug. Sie konnte den Pkw zum Glück unfallfrei in die Werkstatt fahren. Der Täter verursachte einen Gesamtschaden in Höhe von ca. 200 Euro. Die Polizei Nördlingen bittet dringend um Hinweise zu dieser Tat, da wegen dem Tatbestand des gefährlichen Eingriffes in den Straßenverkehr ermittelt wird.Hinweise werden unter der Telefonnummer 09081/2956-0 entgegen genommen.
08: Diebstahl von Baumaschinen
Gersthofen -Gestern (25.02.2021) stellte der Besitzer einer Sanitärfirma gegen 14.00 Uhr fest, dass auf seiner Baustelle an der Augsburger Straße (Römertor) aus dem Gebäudekomplex sein Equipment gestohlen wurde. Der Schaden beläuft sich laut dem Geschädigten auf mindestens 6.500 Euro. Der oder die Täter hatten es auf hochwertige Baumaschinen sowie Installationsmaterial für Bäder und WCs abgesehen. Der Diebstahl ereignete sich zwischen dem 18.01.21 und dem gestrigen Donnerstag.Hinweise werden unter der Telefonnummer 0821/323-1810 entgegen genommen.
09: Trickbetrug durch falsche Polizeibeamte
Fischach -Am Donnerstag, 25.02.2020 um 20.00 Uhr, hatten unbekannte Täter in sieben Fällen im Raum Fischach bei Bürgern angerufen und sich u.a. als „Kriminialpolizei Zusmarshausen “ ausgegeben. Wie üblich bei solchen Anrufen wurde eine Legende aufgebaut, wonach die vermeintliche Kriminalpolizei eine Einbrecher- oder Diebesbande festgenommen hätte. Hierbei sei eine Liste gefunden worden, auf der der Angerufene stehen soll. Anschließend fragten die Täter nach einem Tresor oder Wertgegenstände. Die Anrufe erfolgten mit unterdrückter oder mit einer gespooften (gefälschten) Telefonnummer. Glücklicherweise erkannten alle Telefonadressaten den betrügerischen Anruf und es blieb im Versuchsstadium, ohne dass es zu einem Vermögensschaden kam.Hilfreiche Tipps hierzu finden sich auch unter: www.polizei-beratung.de

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Alexander Krauß: “Niemand soll Angst haben, dass ihn im Alter die Kosten für die Pflege auffressen”

Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Die Zuzahlungen zur Pflege im Heim betragen im Schnitt über 2 000 Euro pro Monat. Ich hatte am Montag Bürgersprechstunde, und zwei Bürger haben mich auf dieses Thema angesprochen. Das ist ein Thema, das die Bürger nicht nur bei mir im Erzgebirge bewegt, sondern in ganz Deutschland.
Deswegen brauchen wir eine Reform. Niemand soll Angst haben, dass ihn im Alter die Kosten für die Pflege auffressen. Besonders betroffen sind diejenigen Menschen, die lange pflegebedürftig sind, die also über mehrere Jahre auf Pflege angewiesen sind. Wir haben in dieser Wahlperiode bereits die Angehörigen, also die Kinder, entlastet. Die werden nur noch dann an den Pflegekosten beteiligt, wenn das Einkommen mehr als 100 000 Euro jährlich beträgt. Wir sollten es möglichst noch in dieser Wahlperiode schaffen, dass auch die Pflegebedürftigen selbst bzw. ihre Ehepartner entlastet werden.
Das wird nicht zum Nulltarif geschehen können. Wenn wir eine Reform machen, kostet das Geld; dann müssen wir, glaube ich, mindestens 5 Milliarden Euro in die Hand nehmen. Ich finde es sehr gut, dass der Bundesgesundheitsminister Reformvorschläge vorgelegt und eine Diskussion eingeleitet hat. Jetzt brauchen wir aber auch den Bundesfinanzminister, damit wir das ausfinanzieren können.
Und, liebe Kolleginnen und Kollegen, wir müssen über Inhalte einer Pflegereform sprechen. Im September letzten Jahres hat die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft, also der Sozialflügel der CDU, ein Konzept für eine Pflegereform vorgelegt, das ich wirklich gut finde, weil sehr gute Vorschläge darin enthalten sind. Der Grundgedanke ist, dass man nach einem Jahr Aufenthalt im Heim 25 Prozent – also ein Viertel – weniger von dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil bezahlt, im zweiten Jahr dann noch mal 25 Prozent weniger und im dritten Jahr dann noch mal 25 Prozent weniger. Das heißt aber nicht, dass man auf null kommt, und das ist mir auch wichtig.
Ich möchte, dass wir das System einer Teilkaskoversicherung beibehalten.
(Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU)
Ansonsten, meine Damen und Herren, passiert das, was passiert, wenn Sie einen Autounfall haben und zum Autohaus gehen. Die fragen Sie als Erstes: War es ein Versicherungsschaden – dann wird es doppelt so teuer –, oder bezahlen Sie selber? Diese Frage möchte ich bei der Pflegeversicherung nicht haben. Es muss so sein, dass der Versicherte, also der Pflegebedürftige, oder seine Angehörigen kritisch nachfragen.
Ich will dieses kritische Nachfragen mal an einem Beispiel deutlich machen, das mir in der Bürgersprechstunde begegnet ist: Braucht das Altenpflegeheim jetzt noch den Kleinbus dazu oder nicht? Das löst ja Kosten aus. Ich möchte, dass die Angehörigen, die Pflegebedürftigen nachfragen: Muss das sein? Dieses Nachfragen wird aber nur dann passieren, wenn man selber daran beteiligt ist. Wenn man daran nicht mehr beteiligt ist, weil alles von der Pflegeversicherung bezahlt wird oder weil man einen Flatrate-Beitrag bezahlt hat, dann fallen diese Fragen leider weg.
Ich finde noch einige andere nachdenkenswerte Punkte in dem Konzept der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft. Erster Punkt: Die Bundesländer sollten sich an den Investitionskosten stärker beteiligen.
(Claudia Moll [SPD]: Da hat er recht! Das ist gut!)
Das steht auch schon im Sozialgesetzbuch, nur machen die Länder das leider nicht ausreichend.
Zweiter Punkt: Den Pflegeheimbewohnern sollte es deutlich erleichtert werden, Wohngeld zu beziehen. Wohngeldzahlungen sind auch derzeit schon möglich. Diese Zahlungen sollten für Pflegeheimbewohner erhöht werden. Das hätte den Vorteil, dass man zielgerichtet genau diejenigen trifft, die nur geringe Renten haben, und nicht jeder sozusagen entlastet wird.
Und ein dritter Punkt: Warum nehmen wir nicht aus dem Energie- und Klimafonds auch Geld für ein Programm bei unserer bundeseigenen KfW-Bank, mit dem wir die Sanierung oder den Neubau von Heimen unterstützen. Wenn wir dort ein Programm mit 3 Milliarden Euro hätten, wäre das eine Entlastung von im Durchschnitt 250 Euro pro Monat für die Bewohner.
Meine sehr geehrten Damen und Herren, jetzt geht es darum, Konzepte zu diskutieren, danach das Geld vom Finanzminister zu organisieren und dann die Pflegeversicherung mit einem Gesetz zu reformieren.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
(Beifall bei der CDU/CSU)

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Vorläufige Zahlen 2020: SV SparkassenVersicherung entwickelt sich sehr gut in schwierigem Umfeld

26.02.2021 – 14:53

SV SparkassenVersicherung

Stuttgart (ots)- Starkes Neugeschäft führt zu hohem Wachstum in der Schaden-/ Unfallversicherung
– Lebensversicherung unverzichtbar bei privater und betrieblicher Altersvorsorge
– SV auch im Homeoffice mit hohem Service für Kunden
– Digitalisierung schreitet voran Die SV SparkassenVersicherung (SV) blickt nach vorläufigen Zahlen auf ein herausforderndes, aber sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2020. Nach dem sehr starken Wachstum 2019 um 11,1 Prozent konnte die SV auf Konzernebene 2020 trotz der Einschränkungen in persönlichen Kundenkontakten die Beiträge des selbst abgeschlossenen Geschäfts konstant halten. Der Schaden-/Unfallversicherer ist dabei deutlich stärker als der Markt gewachsen, während der Lebensversicherer aufgrund geringerer Einmalbeiträge einen leichten Beitragsrückgang zu verzeichnen hatte. Der 2020 neu gegründete Pensionsfonds der SV hat bereits Beiträge von 56 Millionen Euro in seinem ersten Rumpfgeschäftsjahr vereinnahmt. Das SV Konzernergebnis nach Steuern ist um 12,1 Prozent auf 60,1 Millionen Euro (Vorjahr: 53,6) angestiegen. “Mit unseren Geschäftszahlen 2020 sind wir sehr zufrieden. Genauso wichtig ist aber, dass wir im Innen- und Außendienst für unsere Kunden da waren, wenn sie uns gebraucht haben”, sagt Dr. Andreas Jahn, Vorstandsvorsitzender der SV. Bei ihrem Schaden-/Unfallversicherer blickt die SV auf ein sehr gutes Jahr. Die gebuchten Bruttobeiträge im selbst abgeschlossenen Geschäft stiegen um 3,7 Prozent auf 1,69 Milliarden Euro (1,63). Damit ist die SV 2020 deutlich stärker gewachsen als der Markt. Beigetragen hierzu hat auch ein sehr gutes Neugeschäft, das um 2,0 Prozent auf 107,6 Millionen Euro (105,6) gesteigert werden konnte. “Dass wir trotz der Beschränkungen im persönlichen Kundenkontakt das bisher beste Neugeschäftsergebnis der SV Gebäudeversicherung (SVG) erreicht haben zeigt, dass wir mit unserem regionalen Geschäftsmodell Kundennähe vor Ort, aber auch digital bieten und mit unseren Produkten und Vertriebspartnern die Bedarfe unserer zunehmend hybriden Kunden treffen”, so Jahn. Mit einer gegenüber dem Vorjahr nahezu unveränderten Schaden-Kostenquote in Höhe von 84,3 Prozent erreichte die SVG einen sehr guten Jahresüberschuss in Höhe von 83,1 Millionen Euro (82,8). “Auch in der Lebensversicherung haben wir im mehrjährigen Vergleich ein sehr gutes Neugeschäft erreicht. Dass die Einmalbeiträge von Jahr zu Jahr gewissen Schwankungen unterliegen ist normal. Die Zahlen zeigen aber eindeutig, dass für unsere Kunden die Lebensversicherung nach wie vor ein unverzichtbarer Bestandteil der privaten und betrieblichen Altersvorsorge ist und auch in Zukunft sein wird”, so Jahn. Das Neugeschäft nach Beitragssumme gegen laufenden Beitrag blieb nach dem sehr guten Vorjahr auf hohem Niveau stabil. Es erreichte 2.149,7 Millionen Euro (2.242,7) und ist damit der zweithöchste Wert, der letztmalig 2012 übertroffen wurde. Die Einmalbeiträge gingen nach dem starken Anstieg im Vorjahr auf 748,5 Millionen Euro (865,7) zurück, liegen aber über den Werten der Jahre 2018 und 2017 (592,0 bzw. 739,4). Die gebuchten Bruttobeiträge in der privaten und betrieblichen Altersversorgung sanken um 6,6 Prozent auf 1,73 Milliarden Euro (1,85, 2018: 1,57). Die SV Lebensversicherung erzielte trotz schwieriger Rahmenbedingungen gute Ergebnisse und beweist sich als ein stabiles und finanzstarkes Unternehmen. Stabiles Kapitalanlageergebnis in volatilen Märkten Das Kapitalanlageergebnis im SV Konzern war trotz zwischenzeitlicher Marktverwerfungen durch die Pandemie und der unverändert anhaltenden Niedrigzinsphase mit 687,9 Millionen Euro (847,0) erfreulich. Der Kapitalanlagebestand des Konzerns stieg um 2,2 Prozent auf 26,28 Milliarden Euro (25,71). Dabei konnte die SV Lebensversicherung eine Nettoverzinsung von 2,9 Prozent (3,4) erwirtschaften. Die stillen Reserven der SV Lebensversicherung stiegen auf 4.168,4 Millionen Euro, was einer Reservequote von 18,8 % (16,6) entspricht. Auch bei der SV Gebäudeversicherung konnten die stillen Reserven auf 665,5 Millionen Euro gesteigert werden, die Reservequote liegt bei 19,4 % (19,3). Die Nettoverzinsung der SV Gebäudeversicherung lag bei 2,1 Prozent (2,3). Diese Kapitalanlageergebnisse spiegeln die hohe Stabilität des SV Konzerns und seiner Gesellschaften wider, die auch in der überdurchschnittlichen Bedeckung unter Solvency II zum Ausdruck kommt. SV Gebäudeversicherung: Erfreuliches Wachstum führt zu guten Ergebnissen trotz gestiegener Schadenaufwendungen Die Schadenaufwendungen des Geschäftsjahres stiegen im selbst abgeschlossenen Geschäft im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 1,14 Milliarden Euro (1,12). Das Sturmtief “Sabine” verursachte im Februar 2020 im Geschäftsgebiet der SV über 47.000 Schäden und Aufwendungen von rund 74 Millionen Euro. Damit steht “Sabine” in der Reihe großer Unwetterereignisse, die in den letzten Jahren immer mehr zunehmen. Die bilanzielle Schaden-Kostenquote in der Schaden-/Unfallversicherung lag mit 84,3 Prozent (85,2) leicht unter dem Vorjahr und damit erneut deutlich unter den Werten der Branche. “Hier zahlen sich unsere Aktivitäten der letzten Jahre zur Verbesserung der Versicherungstechnik im Privat- und Firmengeschäft aus. Eine besondere Bedeutung hat dabei unser Schadenmanagement. Hier bieten wir unseren Kunden sehr guten Service sowie einfache und innovative Prozesse”, kommentiert Jahn die Entwicklung. Schadenmanagement mit immer mehr digitalen Helfern Die Schadenregulierung und die Begutachtungen vor Ort liefen auch in Zeiten von Kontaktbeschränkungen mit entsprechenden Hygiene- und Sicherheitskonzepten weiter. Die Schadenkalkulation erfolgt mit dem selbst entwickelten Regulierungstool ProfClaim. Damit wissen die Kunden bereits beim Termin vor Ort, welche Kosten übernommen werden. Per App werden die Schäden erfasst und kalkuliert und auch die Schadenauszahlung erfolgt mit der App direkt auf das Konto des Kunden. Über einen Dienstleisterservice kann die SV die Schadenbehebung wie etwa die Trocknung eines Leitungswasserschadens durch einen qualifizierten Betrieb sofort anstoßen. Mit Hilfe des “Schadentrackings” werden die Kunden automatisch per E-Mail über den aktuellen Stand der Schadenbearbeitung informiert. Jahn: “2020 haben sich unsere digitalen Services und Helfer besonders bewährt und sowohl Kundennutzen als auch Effizienzsteigerungen generiert.” Betriebliche Altersversorgung ist Zukunftsfeld: SV baut führende Rolle aus Die guten Ergebnisse der SV Lebensversicherung waren auch 2020 maßgeblich getrieben durch die Produkte der betrieblichen Altersversorgung, auf die 32 Prozent des Neugeschäfts entfielen. Insgesamt sank die Beitragssumme im Neugeschäft in der betrieblichen Altersversorgung zwar um 7,4 Prozent auf 928,9 Millionen Euro (1.002,6), liegt aber nach einem sehr erfolgreichen Vorjahr deutlich über dem Niveau von 2018 (830,1). Im April 2020 gründete die SV die SV Pensionsfonds AG (SVP) und schloss damit eine Lücke in ihrer Produktpalette. In den nächsten Jahren wird der Zins zur bilanziellen Bewertung von Pensionsverpflichtungen deutlich sinken. Dies führt bei vielen Unternehmen zu hohen Aufwänden und bilanziellen Belastungen. Mit der Übertragung der Pensionsverpflichtungen auf einen Pensionsfonds kann diesem Problem begegnet werden. Mit der SVP bietet die SV den Verbundunternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe und weiteren Kunden ein Angebot zur sicheren und nachhaltigen Anlage und Verwaltung der Pensionen. Bei der Kapitalanlage nutzt die SVP die hohe Kompetenz der Kapitalanlagegesellschaften der Sparkassen-Finanzgruppe. Jahn: “Wir erwarten uns hier einen weiteren Schub für das Geschäftsfeld der betrieblichen Altersvorsorge und bauen unsere sehr gute Marktposition weiter aus.” Der Pensionsfonds trug bereits in den ersten Monaten seines Geschäftsbetriebs mit 56,3 Millionen Euro zu den gesamten Beitragseinnahmen bei. Fondspolicen im Aufwind Sehr erfreulich war 2020 die Entwicklung bei den fondsgebundenen Versicherungen. Das Neugeschäft nach Beitragssumme verdoppelte sich auf 348,0 Millionen Euro (160,2). Der größte Teil entfiel auf die VermögensPolice Invest, die 2018 eingeführt wurde. Im Mai 2020 wurde mit dem GenerationenPlan Invest eine neue fondsgebundene Lebensversicherung im Bereich Generationen- und Vermögensmanagement eingeführt. Damit hat die SV ihr Angebot an modernen und wettbewerbsfähigen Produkten weiter ausgebaut. In Zusammenarbeit mit der DekaBank hat die SV ihr Fondsangebot erweitert. Insgesamt stehen aktuell 54 Fonds zur Auswahl (ETFs, Multi-Asset Fonds, gemanagte Fonds und 5 nachhaltige Fonds). Jahn: “Das Thema Nachhaltigkeit hat für uns eine große Bedeutung, sowohl bei den eigenen Kapitalanlagen als auch bei den Angeboten für unsere Kunden. Daher haben wir gemeinsam mit der DekaBank hier neue Angebote entwickelt. 2021 werden weitere folgen.” SV Konzern: Mit dem Krisenmanagement durch die Pandemie Jahn: “Unser Krisenmanagement hat sehr gut funktioniert. Wir waren durchweg im Innen- und Außendienst arbeitsfähig und auch in diesen schwierigen Zeiten für unsere Kunden da.” Die SV hat frühzeitig Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter*innen, zur Sicherstellung der Betriebsstabilität sowie zur Unterstützung von Kunden und Vertriebspartnern ergriffen. Strenge Hygieneanforderungen wurden entwickelt, um den Betrieb aufrecht erhalten zu können und um die Infektionsgefahr an allen SV Standorten und im Vertrieb zu minimieren. Ihren Mitarbeiter*innen im Innen- und Außendienst bot die SV erweiterte Möglichkeiten für Homeoffice und eine erhöhte Flexibilität bei den Arbeitszeiten. Die Homeofficequote wurde stark erhöht und die IT-Kapazitäten wurden entsprechend angepasst, um die Anbindungen an die Systeme stabil zu halten. Inzwischen arbeiten bis zu 90 Prozent der Belegschaft im Homeoffice. Durch die Corona-Pandemie stieß die Online-Beratung auf eine höhere Akzeptanz beim Kunden. Die SV hat bereits Ende 2018 die Weichen für den hybriden Vertrieb gestellt und 2020 die Online-Beratung im gesamten Geschäftsgebiet angeboten. SV setzt Big Data und KI-Modelle ein Der Einsatz von Big Data ist ein wichtiger Teil der Digitalisierung in der SV. Mit Hilfe der KI-Modelle erarbeitet die SV für ihre Kunden und Vertriebspartner schnellere und einfachere Prozesse. Die SV hat dafür ein “Big Data Lab” aufgebaut, das KI-Anwendungsfälle identifiziert und Prototypen zur Prozessautomatisierung und Vertriebsunterstützung entwickelt. Überzeugen diese Prototypen, werden sie bis zur Produktionsreife weiterentwickelt und über die “Big Data Factory” in die Systeme der SV integriert. Im September 2020 ging der erste Prozess produktiv – die Risikoprüfung im Leben-Antragsprozess. Hier wird mit einer KI zu größeren Teilen als bisher dunkelverarbeitet und die SV damit schneller und kundenfreundlicher. Anfang 2021 folgte die Selbstregulierung von kleineren Schäden. Dabei bekommen die Kunden die Möglichkeit, sich ihren Schaden selbst auszubezahlen. Mit Überspannungsschäden durch Blitz und der Regulierung von Stromkosten bei Trocknungen startet die SV. Jahn: “Digitalisierung spielt für uns eine große Rolle, ist aber kein Selbstzweck. Wir setzen auf die konkrete Umsetzung von Prozessverbesserungen und Automatisierungen, und zwar in dieser Reihenfolge – erst optimieren, dann automatisieren.” 2021 liegt der Fokus nun verstärkt auf der Vertriebsunterstützung. Die bereits in zahlreichen Vertriebs- und Marketingaktionen erfolgreich zum Einsatz gekommenen KI-Modelle zur Ermittlung besonders kaufaffiner Kunden gehen über die “Big Data Factory” in den Regelbetrieb. Die Ergebnisse können dem Außendienst so dauerhaft und direkt in den Vertriebssystemen zur Verfügung gestellt werden. Über die SV SparkassenVersicherung: Die SV ist ein moderner Regionalversicherer mit einem umfassenden Produkt- und Serviceangebot. 3,7 Millionen Kunden vertrauen uns den Schutz ihrer Vermögenswerte an. Als einer der großen öffentlichen Versicherer stehen wir für Sicherheit und Nähe. Der Konzernsitz ist Stuttgart. Die SV ist Teil der Sparkassen-Finanzgruppe, sie beschäftigt 5.000 Mitarbeiter*innen im Innen- und Außendienst. Ansprechpartner: SV SparkassenVersicherungUnternehmenskommunikationSylvia KnittelPressesprecherinTelefon: (0711) 898 – 48221Mobil: 0172 / RöschTelefon: (0711) 898 –

Original-Content von: SV SparkassenVersicherung, übermittelt durch news aktuell

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PD Dresden – Unfall mit gestohlenem Audi Q7 – Tatverdächtiger gestellt, u.a. Meldungen

Landeshauptstadt DresdenUnfall mit gestohlenem Audi Q7 – Tatverdächtiger gestelltZeit:       25.02.2021, 06.05 UhrOrt:        Dresden-BAB 4Am Donnerstagmorgen haben Beamte der Polizeidirektion Dresden einen 22-Jährigen gestellt, der auf der BAB 4 mit einem gestohlenen Audi Q7 versucht hatte, sich einer Polizeikontrolle zu entziehen.
Auf Höhe Parkplatz Am Steinberg in Fahrtrichtung Dresden wurden die Polizeibeamten auf den Audi aufmerksam und wollten ihn kontrollieren. Er missachtete die Anhaltezeichen und beschleunigte. Dabei gefährdete er mehrfach andere Verkehrsteilnehmer. Polizisten setzten sich mit zwei Fahrzeugen vor den Audi, um seine Geschwindigkeit zu reduzieren. Der 22-jährige Pole fuhr jedoch mittig hindurch und streifte dabei einen zivilen Streifenwagen. Die Beamten blieben unverletzt. Es entstand ein Sachschaden von rund 10.000 Euro.An der Abfahrt Dresden-Neustadt verließ der Tatverdächtige die Autobahn. Er stellte den Q7 auf der Scharfenberger Straße ab und flüchtete zu Fuß. Die Beamten konnten ihn unweit des Abstellortes festnehmen. Er stand augenscheinlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Ein Drogentest reagierte positiv auf Amphetamine.Die Polizei ermittelt unter anderem wegen diverser Verkehrsstraftaten, Diebstahls und Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel. (ms/sg)Körperverletzung und VolksverhetzungZeit:       25.02.2021, 17.40 UhrOrt:        Dresden-GorbitzAm Donnerstagnachmittag ist ein Mann (35) bei einer Auseinandersetzung an der Lise-Meitner-Straße verletzt worden.Der 35-jährige Deutsche und ein Begleiter (38) trafen auf einen 30-jährigen Marokkaner. Der 38-jährige Deutsche rief diesem offenbar ausländerfeindliche Sprüche zu. Daraufhin kam es zu einer handfesten Auseinandersetzung mit weiteren Beteiligten, bei der der 35-Jährige verletzt wurde. Er musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Der genaue Hergang des Sachverhalts ist Bestandteil der Ermittlungen wegen Körperverletzung und Volksverhetzung. (lr)Auseinandersetzung im InnenhofZeit:       25.02.2021, 19.05 UhrOrt:        Dresden-SüdvorstadtAm Donnerstagabend ist es in einem Innenhof an der Budapester Straße zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Menschen gekommen.Laut Zeugenaussagen hatten sich etwa 20 Personen geschlagen. Als alarmierte Polizeibeamte am Einsatzort eintrafen, hatten sich die Beteiligten bereits entfernt. Die Hintergründe er Auseinandersetzung sind unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Landfriedensbruch. (sg)Cliptütchen mit Tabletten in Hellerau verteilt – ZeugenaufrufZeit:       25.02.2021, 10.30 Uhr bekanntOrt:        Dresden-HellerauAnwohner und Polizeibeamte haben gestern mehrere Cliptütchen mit Tabletten im Bereich der Gartenstadt Hellerau gefunden und sichergestellt.Nach ersten Hinweisen auf die Tütchen stellten Beamte bislang 21 Stück sicher. Darin befanden sich augenscheinlich Betäubungsmittel in Tablettenform. Sie waren offen unter anderem auf Parkbänken, vor Mülltonnen, Stromkästen und einer Kita abgelegt. Ein Drogenschnelltest reagierte positiv. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen unerlaubten Inverkehrbringens von Betäubungsmitteln und sucht Zeugen, die Angaben zum Sachverhalt machen können.Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Telefonnummer (0351) 483 22 33 entgegen. (sg)Falsche Abonnements – Achtung BetrugZeit:       25.02.2021, 18.10 UhrOrt:        Dresden-NickernEine Unbekannte hat am Donnerstagabend versucht einen Mann (60) zu betrügen.Die Frau bot dem Dresdner am Telefon an, die Laufzeit eines angeblich abgeschlossenen Abonnements zu verkürzen. Dazu sollte er über drei Monate eine Gebühr von 67 Euro zahlen. Die Betrügerin fragte Personal- und Kontodaten ab. Der Mann ging nicht auf den Betrug ein und wandte sich an die Polizei. Ein Vermögensschaden trat nicht ein. (ms)Graffiti auf BaustelleZeit:       24.02.2021, 19.00 Uhr bis 25.02.2021, 07.10 UhrOrt:        Dresden-FriedrichstadtUnbekannte haben in der Nacht zum Donnerstag mehrere Graffiti an einem Neubau hinterlassen.Die Täter gelangten auf bislang unbekannte Weise in ein Tunnelbauwerk an der Pieschener Allee und beschmierten die Wände großflächig mit mehreren Graffiti. Der Sachschaden wurde auf rund 10.000 Euro beziffert. (lr)Landkreis MeißenReifen beschädigtZeit:       23.02.2021 bis 25.02.2021, 17.45 UhrOrt:        Klipphausen, OT WeistroppUnbekannte haben in Weistropp in den vergangenen Tagen drei Räder eines Audi beschädigt. Die Reifen wurden offensichtlich mit einem scharfen Gegenstand zerstochen. Eine Schadenssumme ist noch nicht bekannt. (lr)WildunfälleZeit:       25.02.2021, 19.30 Uhr und 22.40 UhrOrt:        Meißen/KlipphausenAm Donnerstagabend ereigneten sich zwei Wildunfälle im Revierbereich Meißen.Auf der K 8030 war ein VW Sharan (Fahrer 65) von Riemsdorf nach Polenz unterwegs. In Höhe des Ortsteils Semmelsberg überquerte eine Rotte Wildschweine die Straße. Der VW stieß mit einem der Tiere zusammen, was in der Folge weiterlief. Am Auto entstand ein Schaden von rund 3.000 Euro.Am späten Abend war ein VW Tiguan (Fahrer 56) auf der B 101 von Meißen in Richtung Nossen unterwegs. Knapp 500 Meter hinter Meißen überquerten zwei Rehe die Fahrbahn. Eines der Tiere wurde vom VW erfasst, lief aber weiter. Am Auto entstand ein Schaden in Höhe von rund 200 Euro. (lr)Landkreis Sächsische Schweiz-OsterzgebirgeBetrugsversuchZeit:       25.02.2021, 20.20 Uhr polizeibekanntOrt:        HeidenauIn den vergangenen Tagen haben Unbekannte versucht eine Heidenauerin (75) zu betrügen.Angebliche Polizisten riefen mehrfach bei der Frau an und berichteten über angeblich gestellte Räuber, bei denen Bankdaten der 75-Jährigen gefunden wurden. Zur Sicherheit solle sie ihr Geld abheben und an Polizeibeamte übergeben. Angehörige informierten die echte Polizei. Eine Übergabe und Vermögensschaden fand nicht statt. Die Polizei ermittelt wegen Betrugs. (lr)AutobrandZeit:       25.02.2021, 22.45 UhrOrt:        Freital, OT DeubenIn der Nacht zu Freitag hat auf der Körnerstraße ein Audi A4 gebrannt.Offenbar setzten unbekannte Täter den auf dem Parkplatz eines Lebensmittelmarktes abgestellten Wagen in Brand. Der Audi brannte vollständig aus, die genaue Ursache ist bisher unklar. Es entstand Sachschaden in Höhe von 8.000 Euro.Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen. (ms)Parkplatzunfall – ZeugenaufrufZeit:       25.02.2021, 10.30 Uhr bis 10.50 UhrOrt:        Freital, OT DöhlenAm Donnerstagvormittag ist ein unbekannter Fahrer gegen einen geparkten Toyota Yaris gestoßen.Die 67-jährige Fahrerin stellte ihren Toyota auf dem Parkplatz eines Lebensmittelmarktes an der Dresdner Straße ab. Als sie nach dem Einkaufen zu ihrem Wagen zurückkehrte, stellte sie am Heck einen Schaden fest. Der unbekannte Unfallverursacher war bereits weggefahren.

Die Verkehrspolizei sucht Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Telefonnummer (0351) 483 22 33 entgegen. (ms)Reh angefahren – VerkehrsunfallZeit:       25.02.2021, 07.15 UhrOrt:        SebnitzAm Donnerstagmorgen erfasste ein Mazda CX-3 (Fahrer 37) auf der S 165 zwischen den Sebnitzer Ortsteilen Saupsdorf und Hertigswalde ein Reh. Das Tier querte die Straße von links nach rechts. Der Fahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen oder ausweichen und es kam zum Unfall. Am Mazda entstand ein Sachschaden von rund 3.000 Euro, das Reh flüchtete in ein angrenzendes Waldstück. (ms)Unfall beim WendenZeit:       25.02.2021, 11.00 UhrOrt:        SebnitzAm Donnerstagvormittag stieß die Fahrerin (62) eines Suzuki auf der Hohnsteiner Straße gegen ein Geländer. Beim Versuch zu wenden beschädigte sie dieses im Bereich der Außenwaschboxen einer Tankstelle und verursachte einen Gesamtschaden von ca. 2.500 Euro. (ms)

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Lovescamming und Sexpressing | 46-Jährige wird Opfer eines Liebesbetruges

26.02.2021, PP Schwaben Süd/West

Polizei warnt vor Liebesbetrüger im Internet.
MEMMINGEN. Seit Ende Dezember hatte sich ein unbekannter Täter als prominenter österreichischer Sänger ausgegeben und über Soziale Medien Kontakt zu einer 49-jährigen Memmingerin aufgenommen. Über mehrere Wochen hinweg beteuerte er ihr gegenüber seine Liebe und erklärte er in finanziellen Schwierigkeiten zu stecken. Hierbei brachte er sie dazu sogenannte Prepaid-Wertkarten zu kaufen und ihm entsprechende Codes im Wert von 200 Euro zu übermitteln. Anschließend hatte der dreiste Schwindler unter einer anderen Legende abermals Kontakt zu ihr gesucht. Nun gab er sich als verliebter ausländischer Soldat aus und bat die Arbeitslose um die Übersendung von 1.500 Euro um sie besuchen zu können. Zudem überredete er sie intime Fotos von sich preiszugeben. Nach Erhalt der Bilder zeigte er jedoch sein wahres Gesicht und nötigte die Frau mit der Veröffentlichung ihrer Fotos an ihre sozialen Kontakte wenn sie nicht bezahlen würde. Die Kriminalpolizeiinspektion Memmingen hat zwischenzeitlich die Ermittlungen aufgenommen.(KPI Memmingen)
Die Masche von Sexpressing
Das Phänomen ist bei der Polizei als „Sexpressung“ bekannt. Diese Vorgehensweise stellt eine wiederholte, deutschlandweit vorkommende Erpressungsmasche dar.In einer Variante wird den Angeschriebenen gedroht per E-Mail ein pikantes Video mit sexuellen Handlungen zu veröffentlichen. Im Gegenzug fordert der Täter eine Zahlung über einen Bezahldienst. In den meisten Fällen existieren solche angeblichen Videoaufnahmen nicht. Derartige E-Mails werden massenweise ohne konkretes Ziel als Spam-Mail verschickt.Bei einer anderen Variante lernt der Betroffene zunächst eine fremde Person über soziale Netzwerke kennen. Während der Kommunikation wird ein Vertrauensverhältnis aufgebaut mit dem Ziel, den Betroffenen zu sexuellen Handlungen vor der Kamera zu überreden. Diese Handlungen werden aufgezeichnet und gedroht zu veröffentlichen. Die Forderungen liegen meistens im drei oder vierstelligen Bereich.
Die Tipps der Polizei
– Empfänger solcher E-Mails sollten nicht auf Forderungen eingehen oder mit den Absendern in Kontakt treten.- Nehmen Sie keine Freundschaftsanfragen von fremden Personen an. Nehmen Sie in keinem Fall sexuelle Handlungen vor der Kamera vor, insbesondere nicht vor fremden Personen.- Sollten Sie bereits erpresst werden, überweisen Sie kein Geld und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
Die Masche von Lovescamming
Das Phänomen ist bei der Polizei als „Love Scamming“ bekannt. Die Angesprochenen werden mit Liebesbekundungen und Aufmerksamkeit überhäuft. Es entsteht im Verlauf der Zeit eine emotionale Abhängigkeit beziehungsweise eine Beziehung zum Unbekannten – auf einmal kommt ein vermeintlicher Notfall oder eine finanzielle Notlage in das Leben der neuen Liebe. Helfen kann nur das Opfer – mit dem eigenen Geld. Die Opfer trauen sich aufgrund der intimen Details aus der Kommunikation oft nicht, eine Anzeige bei der Polizei zu erstatten.
Die Tipps der Polizei
Grundsätzlich sollte man Menschen, die man nie persönlich kennengelernt oder gesehen hat, kein Geld überweisen oder auf sonstige Forderungen eingehen. Gerade im Internet tummeln sich viele Betrüger, die an der Gutgläubigkeit ihrer Mitmenschen viel Geld verdienen wollen. Seien Sie also immer misstrauisch bei unglaublichen Angeboten.Detailliertere Hinweise zur Vorgehensweise der Täter, zu deren Erkennbarkeit, zu Ihrem Schutz und zur Nachweisbarkeit der Tat finden Sie im Internet unter folgendem Link:
(PP Schwaben Süd/West, 13:55 Uhr, WA)Medienkontakt:Pressestelle beim Polizeipräsidium Schwaben Süd/West, D-87439 Kempten (Allgäu),Rufnummer (+49) 0831 9909-0 (-1012/ -1013)

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Susanne Ferschl: „Die Krisenpolitik der Bundesregierung ist sozial unausgewogen und befördert weiter eine Umverteilung v…

Susanne Ferschl: „Die Krisenpolitik der Bundesregierung ist sozial unausgewogen und befördert weiter eine Umverteilung von unten nach oben! Ein Sozialschutzpaket, das den Namen auch verdient, muss Lohnabhängige schützen und ihre Rechte stärken – gerade in einer Krise. Notwendig sind ein Mindestkurzarbeitergeld, die Verlängerung der Bezugszeit von Arbeitslosengeld, eine Erhöhung des Regelsatzes und ein monatlicher Pandemiezuschlag von mindestens 100 Euro auf alle Sozialleistungen. Das Geld muss da ankommen, wo es am nötigsten gebraucht wird und Superreiche und Großkonzerne müssen zur Finanzierung der Krisenkosten herangezogen werden!“

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PD Chemnitz – Erneute Komplexkontrolle in der Innenstadt

ChemnitzErneute Komplexkontrolle in der InnenstadtZeit:     25.02.2021, 13.00 Uhr bis 21.00 UhrOrt:      Innenstadt Chemnitz(635) Beamte der Inspektion Zentrale Dienste führten gestern erneut eine Komplexkontrolle im Innenstadtbereich durch. Im Fokus standen dabei nicht nur die Bekämpfung der Rauschgift- sondern auch der Straßenkriminalität.Die wesentlichen Feststellungen: In der Brückenstraße bemerkten die Beamten einen verletzten Mann und forderten den Rettungsdienst an. Den Verletzungen voraus gegangen war eine Auseinandersetzung zwischen dem Mann und vier weiteren Personen.Weiterhin überprüften die Einsatzkräfte in der Inneren Klosterstraße ein Quartett, welches zuvor bei einer Drogenübergabe beobachtet worden war. Bei der Durchsuchung stellten die Polizisten nicht nur rund vier Gramm Marihuana, sondern auch noch einige hundert Euro Bargeld und Handys sicher. Gegen drei der Männer (36/libanesische Staatsangehörigkeit; 22 und 39/beide israelische Staatsangehörigkeit) wurden Anzeigen nach dem Betäubungsmittelgesetz gefertigt.Nahe des Stadthallenparks fand zudem eine Kontrolle eines 43-Jährigen (georgische Staatsangehörigkeit) statt. Dieser hatte etwa zwei Gramm Marihuana dabei, welches sichergestellt wurde.Auch ein Rauschgiftspürhund kam gestern zum Einsatz. Nach einem Hinweis fand der Vierbeiner im Stadthallenpark ein Drogendepot mit etwa sieben Gramm Marihuana. (Js)Nach Geldforderung geschlagen?/Zeugen gesuchtZeit:     25.02.2021, 19.00 UhrOrt:      OT Helbersdorf(636) Ein 60-Jähriger soll sich gestern Abend im Stadtpark auf dem Hauptweg in Höhe Volkswagen aufgehalten haben, als ihn ein Unbekannter angesprochen und Geld von ihm gefordert haben soll. Der unter Alkoholeinfluss stehende Geschädigte ging nicht auf die Forderung ein. Daraufhin soll der Mann ihn geschlagen haben, wodurch er verletzt wurde. Danach ging der 60-Jährige zu einem Bekannten und informierte die Polizei.Die eingesetzten Beamten fertigten eine Anzeige wegen des Verdachts der versuchten räuberischen Erpressung. Ein zusätzlich hinzugerufener Rettungsdienst verbrachte den Geschädigten im Anschluss zur Untersuchung in ein Krankenhaus.Die Polizei sucht indes Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder auch zum möglichen Tatverdächtigen geben können. Sie werden gebeten, sich bei der Chemnitzer Kriminalpolizei unter Telefon 0371 387-3448 zu melden. (Js)Beute in Kleingartenanlagen gemachtZeit:     25.02.2021 polizeibekanntOrt:      OT Helbersdorf und OT Stelzendorf(637) Der Polizei wurden gestern mehrere Einbrüche in Gartenlauben gemeldet.Nahe der Scheffelstraße hatten Unbekannte offenbar in der Nacht zu Donnerstag insgesamt sechs Gartenlaben in einer Kleingartenanlage aufgebrochen. Im Inneren hatten sie nach Brauchbarem gesucht und nach ersten Erkenntnissen einen Akku sowie eine Wildkamera entwendet.Weiterhin hatten Unbekannte in der Zeit von Dienstagnachmittag zu gestern Mittag vier Gartenlauben in einer Kleingartenanlage nahe der Stollberger Straße aufgebrochen.Abschließende Angaben zu den jeweiligen Stehl- und Sachschäden stehen derzeit noch aus. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (Js)Kontrolle endete in JVAZeit:     26.02.2021, 08.00 UhrOrt:      OT Sonnenberg(638) Polizisten sind heute Morgen auf einen Mann in der Paul-Gerhardt-Straße aufmerksam geworden. Bei der anschließenden Kontrolle des 28-Jährigen stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Sitzungshaftbefehl vorlag. Nachdem dieser ihm bekannt gegeben wurde, versuchte der Mann zu flüchten. Die Beamten stoppten ihn, wobei sich der Flüchtige durch Tritte wehrte. In der Folge gelang es den Polizisten, ihn zu überwältigen und auf das Polizeirevier zu bringen. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Allerdings wurde im Rahmen der Widerstandshandlungen offenbar ein geparkter Pkw BMW beschädigt. Schadensangaben sind derzeit nicht bekannt. Bei der späteren Durchsuchung des 28-Jährigen fanden die Beamten noch insgesamt drei Cliptütchen mit geringen Mengen Betäubungsmittel (Crystal und Marihuana).Gegen den Deutschen wurden Anzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gefertigt. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde er aufgrund des Haftbefehls in eine sächsische Justizvollzugsanstalt gebracht. (Js)Fahrradfahrerin nicht beachtet?Zeit:     25.02.2021, 17.35 UhrOrt:      OT Kleinolbersdorf-Altenhain(639) Von der Gornauer Straße auf die bevorrechtigte Zschopauer Straße fuhr am Donnerstag der 20-jährige Fahrer eines Pkw Kia. Dabei kollidierte das Auto mit einer auf der Zschopauer Straße in Richtung Zschopau fahrenden Pedelec-Fahrerin (48). Die 48-Jährige wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand geringer Sachschaden. (Kg)Landkreis Mittelsachsen14-Jährige bei Auseinandersetzung verletzt/Zeugen gesuchtZeit:     25.02.2021, 17.40 UhrOrt:      Freiberg(640) Polizei und Rettungskräfte kamen am Donnerstagnachmittag nach einem Zeugenhinweis wegen einer Auseinandersetzung am Bebelplatz zum Einsatz.Vor Ort bestätigte sich den eingesetzten Beamten das Geschehen. Wie sich im Zuge der Anzeigeaufnahme herausstellte, war es im Bereich der Zufahrt zur Warenanlieferung eines Einkaufscenters zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen einer Gruppe und zwei Unbekannten gekommen. Nach derzeitigen Erkenntnissen sei das Duo auf die Gruppierung zugegangen und habe diese unvermittelt angegriffen. Infolgedessen schlugen und traten die Angreifer auf vier der sieben Personen ein. Eine 14-Jährige kam während des Geschehens durch einen Tritt zu Sturz und verletzte sich. Anschließend flüchtete das Duo in Richtung Bahnhof. Die Jugendliche wurde zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Die drei weiteren Geschädigten (m/17, w/18, m/18) erlitten leichte Verletzungen, die jedoch nicht ärztlich versorgt werden mussten.Die Angreifer wurden wie folgt beschrieben: Beide seien etwa 25 Jahre alt, 1,80 Meter groß. Sie hatten dunkle Haare sowie einen dunklen Teint. Einer der beiden Männer hatte zudem einen dunklen, fülligen Kinnbart und trug eine gelbe Jacke sowie Turnschuhe der Marke Nike. Sein Komplize trug einen dunklen Pullover.Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und sucht weitere Zeugen. Wer kann Angaben zum Geschehen bzw. zur Identität der beschriebenen Männer machen? Unter Telefon 03731 70-0 nimmt das Polizeirevier Freiberg Hinweise entgegen. (mg)Wohnhaus niedergebranntZeit:     25.02.2021, gegen 23.55 UhrOrt:      Leisnig, OT Börtewitz(641) Feuerwehr, Polizei und Rettungskräfte wurden in der Nacht zu Freitag in die Neue Straße gerufen. Dort war es aus nicht geklärter Ursache in der Garage eines Wohnhauses zum Brand gekommen. In der Folge weitete sich das Feuer von der im Haus befindlichen Garage auf das komplette Gebäude aus und brannte vollständig nieder. Ein in der Garage abgestellter Pkw Hyundai sowie ein Krad Suzuki wurden ebenfalls zerstört. Die zwei Bewohner brachten sich selbständig in Sicherheit und wählten anschließend den Notruf. Sie blieben unverletzt. Die Löscharbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden an. Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen derzeit noch nicht vor. Brandursachenermittler der Chemnitzer Kriminalpolizei untersuchten heute den Brandort. Abschließende Aussagen zur Brandursache liegen noch nicht vor. Die Polizei führt hierzu weitere Ermittlungen. (mg)Sechsjähriger von Pkw erfasstZeit:     25.02.2021, 17.15 UhrOrt:      Bobritzsch-Hilbersdorf, OT Sohra(642) Nahe der Bergstraße fuhr am Donnerstag ein sechsjähriger Junge mit seinem Fahrrad hinter einer Hausecke hervor auf die Ortsstraße. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem auf der Ortsstraße fahrenden Pkw Hyundai (Fahrer: 51). Der Sechsjährige stürzte durch den Anstoß und erlitt leichte Verletzungen. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 1 000 Euro.Parkendes Auto gestreiftZeit:     25.02.2021, 18.00 UhrOrt:      Freiberg(643) Ein 56-jähriger Pkw-Fahrer war am Donnerstagabend in der Maxim-Gorki-Straße unterwegs und streifte dabei beim Vorbeifahren einen parkenden Pkw Skoda. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 500 Euro. Verletzt wurde niemand. Der 56-jährige Autofahrer stellte sich dennoch einem Arzt vor – zur Blutentnahme. Ein mit dem Mann durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,44 Promille. Für den deutschen Staatsangehörigen folgten die Sicherstellung seines Führerscheines sowie eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr. (Kg)Kind bei Unfall verletztZeit:     25.02.2021, 15.35 UhrOrt:      Frankenberg(644) In der Dr.-Bruno-Kochmann-Straße, unmittelbar nach dem Kreisverkehr, kam es am Donnerstagnachmittag zu einem Zusammenstoß zwischen einem Pkw Seat und einem elfjährigen Jungen. Die Seat-Fahrerin (37) kam aus Richtung Kreisverkehr gefahren und der Elfjährige rannte über die Fahrbahn. Der Junge erlitt schwere Verletzungen. Am Auto entstand Sachschaden in Höhe von etwa 500 Euro. (Kg)Beim Ausweichen ins Schleudern geratenZeit:     25.02.2021, 16.35 UhrOrt:      Lichtenau, Bundesautobahn 4, Chemnitz – Dresden(645) Der 50-jährige Fahrer eines Peugeot-Kleintransporters war am Donnerstag im mittleren Fahrstreifen der Autobahn 4 in Richtung Dresden unterwegs. Ungefähr zwei Kilometer nach der Anschlussstelle Chemnitz-Ost wich der 50-Jährige einem vom rechten in den mittleren Fahrstreifen wechselnden, bisher unbekannten Sattelzug nach links aus. Dabei geriet der Kleintransporter ins Schleudern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der rechten Leitplanke. Letztendlich blieb der Peugeot entgegengesetzt zur Fahrtrichtung auf dem Seitenstreifen stehen. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Am Kleintransporter entstand Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro. Der unbekannte Sattelzug, mit dem es zu keiner Kollision gekommen war, setzte seine Fahrt unerlaubt fort. Die Polizei hat Ermittlungen wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort aufgenommen. (Kg)Leitplanke beschädigt und abgebaut/Zeugen gesuchtZeit:     23.02.2021, 00.00 Uhr bis 08.20 UhrOrt:      Lichtenau, Bundesautobahn 4, Dresden – Chemnitz(646) Bei der Einfahrt zur Rastanlage „Auerswalder Blick“ der Richtungsfahrbahn Chemnitz kam am vergangenen Dienstag ein bisher unbekannter Lkw nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß gegen die Leitplanke sowie ein Verkehrszeichen. Nach dem Anstoß schraubte der unbekannte Lkw-Fahrer noch Teile der Leitplanke ab, um seine Fahrt fortsetzen zu können. Der Lkw entfernte sich unerlaubt vom Unfallort. Der Schaden an der Leitplanke und dem Verkehrszeichen beziffert sich insgesamt auf etwa 1 500 Euro.Wer hat im angegebenen Zeitraum an der Einfahrt zur Rastanlage Beobachtungen gemacht, die mit dem geschilderten Geschehen in Zusammenhang stehen könnten? Wer kann Angaben zum unbekannten Lkw und dessen Fahrzeugführer machen? Unter Telefon 0371 8740-0 werden Hinweise beim Autobahnpolizeirevier Chemnitz entgegengenommen. (Kg)ErzgebirgskreisMehrere verfassungswidrige SchmierereienZeit:     25.02.2021, 13.50 Uhr bis 26.02.2021, 07.00 UhrOrt:      Schwarzenberg(647) Unbekannte haben mit schwarzer Sprühfarbe auf eine Glasscheibe des Schrägaufzuges im Hammerweg eine etwa 40 Zentimeter mal 60 Zentimeter große SS-Rune aufgebracht. Die Schmiererei konnte rückstandslos entfernt werden.Zudem wurde durch unbekannte Täter eine weitere schwarze SS-Rune in unmittelbarer Nähe in der Uferstraße an eine Hauswand gesprüht. Der Sachschaden durch das etwa 65 Zentimeter mal 80 Zentimeter große Symbol beläuft sich auf ca. 200 Euro. Weitere 100 Euro Sachschaden entstanden durch eine ebenfalls schwarz übersprühte Kennzeichentafel eines am Tatort geparkten Pkw. Die Polizei ermittelt in beiden Fällen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und wegen Sachbeschädigung. Ob ein Tatzusammenhang besteht werden die Ermittlungen zeigen. (Re)Hoher Sachschaden durch SprühereienZeit:     25.02.2021, 16.00 Uhr bis 26.02.2021, 07.00 Uhr Ort:      Burkhardtsdorf, OT Meinersdorf(648) Durch Unbekannte wurden in der Nacht von Donnerstag zu Freitag ein Bagger und ein Baucontainer in der Bahnhofstraße mittels schwarzer Farbe besprüht. Der entstandene Sachschaden summiert auf insgesamt etwa 3 000 Euro. Die Polizei hat wegen der Graffiti die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen. (Re)Verkehrszeichen und Schilder beklebtZeit:     26.02.2021, 09.00 Uhr polizeibekannt Ort:      Zwönitz(649) Unbekannte Täter haben in der Niederzwönitzer Straße mehrere Verkehrszeichen und Straßennamenschilder mit Aufklebern beklebt. Auf den Aufklebern waren unter anderem rechtsmotivierte Schriftzüge und diverse rechtsmotivierte Zeichen zu sehen. Angaben zum Sachschaden liegen der Stabsstelle Kommunikation noch nicht vor. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. (Re)Fußgänger beim Vorbeifahren gestreiftZeit:     25.02.2021, 07.15 UhrOrt:      Sehmatal, OT Sehma(650) Ein bisher unbekannter Pkw befuhr am Donnerstag früh die Cunersdorfer Straße in Richtung Fabrikstraße. Dabei streifte das Fahrzeug einen am Fahrbahnrand stehenden 16-jährigen Jungen, der stürzte und leichte Verletzungen erlitt. Der unbekannte Pkw-Fahrer hielt kurz an, setzte dann aber seine Fahrt über die Fabrikstraße in Richtung Karlsbader Straße fort. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort aufgenommen. (Kg)

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POL-GÖ: (70/2021) Vorbildlich reagiert – Osteroder Bankmitarbeiter wittert “Enkeltrick”, großer finanzieller Schaden für Seniorin verhindert

26.02.2021 – 13:47

Polizeiinspektion Göttingen

Göttingen (ots) OSTERODE (jk) – Großes Lob für einen Bankmitarbeiter mit dem “richtigen Riecher” für Enkeltrick-Betrüger. Durch sein vorbildliches Handeln hat ein Angestellter in der vergangenen Woche in Osterode (Landkreis Göttingen) verhindert, dass die Ersparnisse einer Seniorin in die Hände von Telefon-Betrügern fielen. Die 86-Jährige war in der Filiale erschienen und wollte 10.000 Euro für ihre angeblich in einen Verkehrsunfall verwickelte Enkelin abheben. Nur kurz zuvor, gegen Mittag desselben Tages, hatte die Seniorin einen Anruf erhalten. In dem Telefonat gab eine Frau vor, ihre Enkelin zu sein und wegen eines Verkehrsunfalls, in den sie verwickelt gewesen sei, bei der Polizei zu sitzen. Dort ließe man sie nicht wieder frei. Um einer Einlieferung ins Gefängnis zu entgehen, benötige sie unbedingt eine größere Summe Bargeld. Der Anruf der Betrügerin verfehlte seine Wirkung nicht. Aus Sorge um ihre “Enkelin” machte sich die verängstigte Seniorin sogleich auf den Weg zu ihrer Bank. Als sie am Schalter ihre Notlage schilderte, wurde einer der Bankmitarbeiter allerdings misstrauisch und witterte einen “Enkeltrick”. Der Angestellte kombinierte schnell und rief sofort bei der von der Betrügerin im Telefonat genannten Polizeidienststelle an, um sich
nach dem geschilderten Unfall zu erkundigen. Die Auskunft, die er von den Beamten erhielt, bestätigte den Verdacht. Den Unfall hatte es nie gegeben. “Und wieder einmal hat ein aufmerksamer Bankmitarbeiter Schlimmeres verhindert! Dafür ein großes Lob und mein herzlicher Dank!”, sagte der Leiter des Polizeikommissariats Osterode, Erster Polizeihauptkommissar Heiko Fette, als er vom so glücklichen Ausgang des Falles erfuhr. Hinweise auf die unbekannte Betrügerin gibt es bislang nicht. Die Ermittlungen dazu dauern an. Die Polizei Osterode rät vor allem älteren Menschen: – Seien Sie misstrauisch, wenn sich Anrufer am Telefon nicht
selber mit Namen melden. Raten Sie nicht, wer anruft, sondern fordern
Sie Anrufer grundsätzlich dazu auf, ihren Namen selbst zu nennen. – Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als
Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen.
Erfragen Sie beim Anrufer Dinge, die nur der richtige
Verwandte/Bekannte wissen kann. – Geben Sie keine Details zu Ihren familiären und finanziellen
Verhältnissen preis. – Lassen Sie sich nicht drängen und unter Druck setzen. Nehmen Sie
sich Zeit, um die Angaben des Anrufers zu überprüfen. Rufen Sie die
jeweilige Person unter der Ihnen lange bekannten Nummer an und lassen
Sie sich den Sachverhalt bestätigen. – Wenn ein Anrufer Geld oder andere Wertsachen von Ihnen fordert:
Besprechen Sie dies mit Familienangehörige oder anderen Ihnen
nahestehende Personen. – Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen wie Schmuck an
unbekannte Personen. – Kommt Ihnen ein Anruf verdächtig vor, informieren Sie
unverzüglich die Polizei unter der Nummer 110. – Sind Sie bereits Opfer eines Enkeltricks geworden, zeigen Sie
die Tat unbedingt bei der Polizei an. Dies kann der Polizei helfen,
Zusammenhänge zu erkennen, andere Personen entsprechend zu
sensibilisieren und die Täter zu überführen. – Lassen Sie Ihren Vornamen im Telefonbuch abkürzen (aus Herta
Schmidt wird beispielsweise H. Schmidt). So können die Täter Sie gar
nicht mehr ausfindig machen. Zum Ändern eines Telefonbucheintrags
wenden Sie sich an die Telekom. – Bewahren Sie Ihre Wertsachen, z.B. höhere Geldbeträge und andere
Wertgegenstände nicht zuhause auf, sondern auf der Bank oder im
Bankschließfach. Rückfragen bitte an: Polizeiinspektion GöttingenPresse- und ÖffentlichkeitsarbeitJasmin KaatzOtto-Hahn-Straße 237077 GöttingenTelefon: 0551/491-2017Fax: 0551/491-2010E-Mail: ://www.pi-goe.polizei-nds.de

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POL-EL: Meppen/Rheine – Falsche Polizeibeamte ergaunern Bargeld

26.02.2021 – 13:46

Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim

Meppen/Rheine (ots) Am Donnerstagnachmittag ist es zu einer vollendeten Betrugstat durch sogenannte falsche Polizeibeamte gekommen. Die unbekannten Täter gaben sich am Telefon als Polizeibeamte aus Berlin aus und gaukelten einem in Meppen lebenden Senior vor, sein Sohn habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht; er würde sich nun in Haft befinden. Weiter gaben sie während des Telefonates an, dass man nur durch die Zahlung eines Geldbetrages das Verfahren beschleunigen könne und ihn dann aus der Haft entlassen werde. Im Verlaufe des Gesprächs brachten die Täter den Senior dazu nach Rheine zu fahren, wo er gegen 16.30 Uhr auf einem Parkplatz nahe des dortigen Amtsgerichts Bargeld an einen Mann übergab. Der unbekannte Täter, welcher sich als Bote des Amtsgerichts Rheine vorstellte, war zwischen 45-50 Jahre alt, ca. 160 -170 cm groß und hatte eine untersetzte Statur. Er trug etwas längeres dunkles Haar. Hinweise nimmt die Polizei in Lingen unter der Rufnummer (0591)870 entgegen. In diesem Zusammenhang weist die Polizei ausdrücklich darauf hin, dass diese niemals um Geldbeträge bitten wird. Geben Sie keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis, lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen und legen ggf. einfach auf, übergeben Sie jedoch in keinem Fall Geld an unbekannte Personen. Im Zweifel wenden Sie sich an ihre örtliche Polizeidienststelle. Weitere Informationen erhalten Sie auch unter:https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-durch-falsche-polizisten/ Rückfragen bitte an: Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft BentheimInes KreimerPressesprecherinTelefon: 0591 87 – 204E-Mail: ://www.pi-el.polizei-nds.deAußerhalb der Geschäftszeiten wenden Sie sich bitte an die örtlichzuständige Polizeidienststelle.

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Geschwindigkeitskontrollen

Nr. 0442Einsatzkräfte des Verkehrsdienstes haben in den gestrigen Nachmittags– und Abendstunden gezielt stationäre Geschwindigkeitskontrollen in Charlottenburg Nord durchgeführt. In der Zeit von 16.30 bis 22 Uhr wurden auf der BAB 111 auf Höhe der Anschlussstelle Saatwinkler Damm in Fahrtrichtung Dreieck Charlottenburg die Geschwindigkeiten von insgesamt 9523 Fahrzeugen gemessen. Dabei wurden 905 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Ein Verkehrsteilnehmer blieb den Einsatzkräften besonders in Erinnerung. Der 35-jährige Autofahrer wurde gegen 20.15 Uhr mit 160 km/h bei erlaubten 80 km/h auf der BAB 111 gemessen. Den BMW-Fahrer erwartet nun ein Bußgeld von mindestens 1360,- Euro, zwei Punkten in Flensburg und drei Monate Fahrverbot.

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POL-LG: ++ Radfahrer angefahren – schwer verletzt ++ Pedelecs gestohlen ++ Zigarettenautomat aufgebrochen ++ “Licht an!” – … die Polizei kontrolliert ++

26.02.2021 – 13:33

Polizeiinspektion Lüneburg

Lüneburg (ots) Presse – 26.02.2021 ++ Lüneburg Hittbergen – Radfahrer angefahren – schwer verletzt Am 25.02.21, gegen 17.00 Uhr, befuhr ein 59-Jähriger mit seinem VW Multivan die L219 von Lüdersburg in Richtung Hohnstorf/Elbe. Auf gerader Strecke, einige hundert Meter hinter der Einmündung der K2 nch Jürgenstorf, überholte der VW-Fahrer zwei auf der rechten Seite fahrende Fahrradfahrer. Der VW-Fahrer fuhr mit so wenig Seitenabstand an den Radfahrern vorbei, dass er den hinten fahrenden, 30 Jahre alten Fahrradfahrer touchierte. In Folge stürzte der 30-Jährige und verletzte sich hierbei schwer. An VW und Fahrrad entstanden Sachschäden von ca. 600 Euro.
Der aus Neumünster in Schleswig-Holstein stammende Schwerverletzte wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik in Hamburg geflogen. Lüneburg – Pedelecs gestohlen Zwei hochwertige Pedelecs der Marke Raleigh, die mit einer Stahlkette gesichert waren, haben unbekannte Täter zwischen dem 22 und 24.02.21 von einem Firmengelände in der Straße Auf der Höhe gestohlen. Der entstandene Schaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.
Zeugenhinweise nimmt die Polizei Lüneburg, Tel.: 04131/8306-2215, entgegen. Melbeck – Zigarettenautomat aufgebrochen In der Nacht zum 25.02.21 brachen unbekannte Täter einen Zigarettenautomaten auf, der in der Straße Am Voßberg, Ecke Hohe Luft, aufgestellt ist. Die Täter stahlen sowohl Bargeld als auch Zigaretten. Der entstandene Sachschaden wurde noch nicht genau beziffert, dürfte sich jedoch auf mindestens mehrere hundert Euro belaufen.
Hinweise nimmt die Polizei Melbeck, Tel.: 04134/909440, entgegen. Neetze – Pkw beschädigt Ein unbekannter Täter ist am 24.02.21, zwischen 14.30 und 18.00 Uhr, über einen Pkw Hyundai gelaufen, der im Moorweg am Fahrbahnrand abgestellt war. Hierdurch entstand eine Delle in der Motorhaube des Pkw. Es entstand ein Schaden von mehreren hundert Euro.
Hinweise nimmt die Polizei Scharnebeck, Tel.: 04136/900590, entgegen. Lüneburg – Weiterfahrt untersagt Den 21 Jahre alten Fahrer eines E-Scooters kontrollierten Polizeibeamte am Mittwochmorgen, 24.02.21, in der Hamburger Straße. Der E-Scooter hatte keinen Versicherungsschutz. Der 21-Jährige musste seinen Weg daher zu Fuß fortsetzen.
Am Donnerstag, gegen 14.00 Uhr, wurde ein 40 Jahre alter BMW-Fahrer in der Straße Mehlbachstrift von der Polizei kontrolliert. Infolge von Manipulationen am Luftfilter des BMW war die Betriebserlaubnis des Pkw erloschen. Auch dem 40-Jährigen wurde daher die Weiterfahrt untersagt.
Außerdem erwartet beide Männer jeweils ein Bußgeld. Lüchow-Dannenberg Wurstow – … die Polizei kontrolliert die Geschwindigkeit Die Geschwindigkeit kontrollierte die Polizei in den Morgenstunden des 25.02.21 in der Teplinger Straße. Dabei ahndeten die Beamten auf der Landesstraße 262 in der 50 km/h-Zone insgesamt zwei Verstöße. Uelzen Ebstorf – ohne Führerschein unterwegs Einen 59 Jahre alten Kleinkraftradfahrer stoppte die Polizei in den Nachmittagsstunden des 25.02.21 auf einem Parkplatz im Fritz-Reuter-Weg. Bei der Kontrolle des Mannes aus dem Landkreis Uelzen gegen 15:20 Uhr stellten die Beamten bei diesem einen Alkoholwert von 0,88 Promille fest. Ihn erwartet ein Ordnungswidrigkeitenverfahren sowie ein Fahrverbot. Uelzen – “Licht an!” – … die Polizei kontrolliert Ihre Kontrollen von Fahrradfahrern setzte die Polizei auch am 25. und 26.02.21 fort. In den Morgenstunden des 25.02. kontrollierten die Beamten dabei im Bereich der Schule in der Heinrich-Meyerholz-Straße insgesamt 31 Fahrräder. Siebe davon wiesen Mängel auf.
In den Abendstunden des 25.02. kontrollierten die Beamten im Stadtgebiet sieben weitere Radfahrer, die Defektes bzw. nichteingeschaltetes Licht hatten.
In der Birkenallee, Bahnhofstraße und Veerßer Straße kontrollierte die Polizei in den Morgenstunden des 26.02.21. Hier kontrollierten die Beamten insgesamt 46 Drahtesel. Es wurden neun Verstöße geahndet. Rückfragen bitte an: Polizeiinspektion LüneburgPressestelleKai RichterTelefon: 04131/8306-2324 o. Mobil 01520 9348855E-Mail: ://www.polizei.niedersachsen.de/dst/pdlg/lueneburg/

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POL-OF: Zeugensuche nach Unfallflucht: Wer schrieb den Hinweiszettel?;Auseinandersetzung auf Parkplatz;Einbruch in Geschäft – Festnahme von drei Verdächtigen und mehr

26.02.2021 – 13:32

Polizeipräsidium Südosthessen – Offenbach

Offenbach (ots) Bereich Offenbach 1. Zeugensuche nach Unfallflucht: Wer schrieb den Hinweiszettel? – Offenbach (tl) Wer brachte den Hinweiszettel an der Windschutzscheibe eines geparkten schwarzen Seat Leon an? Diese Frage beschäftigt die Polizei in Offenbach im Zusammenhang mit einer Unfallflucht, die sich am Donnerstag, gegen 14.40 Uhr, in der Jacques-Offenbach-Straße (einstellige Hausnummern) ereignete. Dabei entstand etwa 500 Sachschaden am Heck des Leon. Gemäß den Angaben auf dem Zettel wurde der Seat offenbar von einem schwarzen BMW mit OF-Kennzeichen touchiert, welcher dann geflüchtet war. Die Polizei bittet nun den unbekannten Hinweisgeber und auch weitere Zeugen, sich beim 2. Polizeirevier unter der Rufnummer 069 8098-5200 zu melden. 2. Zeugen nach Unfallflucht in der Bahnhofstraße gesucht! – Neu-Isenburg (fg) Vermutlich ein roter Wagen hat in der Zeit zwischen Mittwoch- und Donnerstagmorgen einen Unfall in der Bahnhofstraße verursacht und sich nicht um den Schaden von rund 1.000 Euro gekümmert. Die 29-jährige Halterin hatte ihren weißen Opel Corsa am Mittwochmorgen, gegen 8.30 Uhr, im Bereich der 220er-Hausnummern am Fahrbahnrand abgestellt. Als sie am Donnerstagmorgen, gegen 8 Uhr, zu ihrem Auto zurückkehrte, stellte sie den Schaden am vorderen Kotflügel der Fahrerseite sowie an der Stoßstange fest. Da sich rote Fremdfarbe am Opel Corsa befand, gehen die Beamten der Polizeistation Neu-Isenburg davon aus, dass es sich beim unfallverursachenden Fahrzeug um ein rotes Auto handelt. Zeugen melden sich bitte unter der Rufnummer 06102 2902-0. 3. Auseinandersetzung auf Parkplatz – Mühlheim am Main (tl) Ein zunächst verbal geführter Streit vor einem Einkaufsmarkt in der Friedenstraße endete am Mittwochvormittag zwischen den beiden Beteiligten in einer tätlichen Auseinandersetzung. Als die zwei Männer im Alter von 48 und 51 Jahren gegen 11.45 Uhr auf dem dortigen Kundenparkplatz aufeinandertrafen, kam es nach einem kurzen Streitgespräch zu einer körperlichen Attacke durch den Jüngeren gegen den Älteren, der infolgedessen leicht verletzt wurde.
Ersten Ermittlungen zufolge kennen sich die beiden Streithähne. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06108 6000-0 bei der Polizei in Mühlheim zu melden. Main-Kinzig-Kreis 1. Wohnungsinhaber überrascht Einbrecher – Nidderau-Windecken (tl) Offenbar überrascht von der Rückkehr des Hauseigentümers flüchteten am frühen Donnerstagabend zwei Einbrecher aus einem Einfamilienhaus in der Alexandra-Harder-Straße (Bereich 50er-Hausnummer), in welches sie sich zuvor gewaltsam Zutritt verschafft hatten. In der Zeit von 18.20 bis 19 Uhr brachen die ungebetenen Gäste die Terrassentür auf und durchsuchten das Haus. Als der Geschädigte nach Hause kam, verließen die beiden Langfinger fluchtartig das Haus, wobei der erste Täter in den Garten rannte, dort über den etwa zwei Meter hohen Zaun kletterte und dabei einen Teil des Diebesguts verlor. Der Zweite verließ das Haus aus dem ersten Obergeschoss über ein Vordach, sprang über den Zaun in Richtung Alexandra-Harder-Straße und entkam ebenfalls.
Ein mutmaßlicher Mittäter wartete mit einem weißen Ford am Kreisel hinter dem Haus, ließ den ersten Täter einsteigen und flüchtete schließlich in Richtung Bundesstraße 45.
Die allesamt männlichen Täter konnten wie folgt beschrieben werden:
Erster Täter: schlank, etwa 1,90 Meter groß, dunkle Haare.
Zweiter Täter: etwa 20 Jahre alt, dunkles Haar mit Mittelscheitel, bekleidet mit dunklem Trainingsanzug mit einem weißen Ärmelstreifen.
Dritter Täter (im Auto): zirka 35 Jahre alt, Glatze.
Die Kriminalpolizei in Hanau bittet nun Zeugen, die weitere Hinweise zu den Tätern oder dem Fluchtfahrzeug geben können, sich unter der Rufnummer 06181 100-123 zu melden. 2. Durch Wendevorgang wurde anderes Fahrzeug abgedrängt – Zeugen gesucht – Gelnhausen (aa) Nach einer Unfallflucht am Mittwochmittag auf der Landesstraße 3202 wird der etwa 60 Jahre alte Fahrer eines schwarzen SUV Mercedes gesucht. Nach ersten Erkenntnissen war gegen 13.50 Uhr ein 56-jähriger VW Transporter-Fahrer aus Bernbach kommend in Richtung Gelnhausen unterwegs und wollte auf die Autobahn 66 in Richtung Fulda auffahren. Parallel war der Mercedes gefahren und holte beim verbotswidrigen Wenden nach rechts aus. Dadurch wurde der Transporter abgedrängt und touchierte die Schutzplanke. Der Mercedes-Fahrer kümmerte sich nicht um den Schaden von etwa 2.600 Euro und fuhr davon. Eine Berührung der Fahrzeuge gab es nicht. Die Beamten der Unfallfluchtgruppe bitten um Hinweise zum Verursacher unter der Rufnummer 06183 91155-0. 3. Unfallflucht auf Supermarktparkplatz – Wächtersbach (fg) Innerhalb von zehn Minuten ereignete sich am Mittwochnachmittag auf dem Parkplatz des Jawoll-Marktes in der Industriestraße eine Unfallflucht, bei der ein geparkter Mercedes angefahren wurde. Der Unfallverursacher, der in einem schwarzen SUV unterwegs gewesen sein soll, machte sich anschließen aus dem Staub. Der entstandene Schaden wird auf etwa 1.200 Euro geschätzt. Zeugen die zwischen 16.10 und 16.20 Uhr Beobachtungen gemacht haben und Hinweise auf den Verursacher haben, melden sich bitte unter der Rufnummer 06051 827-0 auf der Wache der Polizei in Gelnhausen. 4. Einbruch in Geschäft – Festnahme von drei Verdächtigen – Schöneck/Kilianstädten (aa) Polizeibeamte nahmen am Freitagmorgen drei mutmaßliche Einbrecher vorläufig fest. Gegen 7 Uhr meldete über Notruf eine Anwohnerin der Bleichstraße, dass gerade ein maskierter Mann eine Scheibe eingeschlagen habe. Bei Eintreffen der ersten Streifen waren die Täter laut Zeugenhinweise in einem Ford davongefahren. Im Rahmen der Fahndung, an der auch der Polizeihubschrauber eingebunden war, wurde der Fiesta in der Hamburger Straße verlassen aufgefunden. Hier sahen wiederum Zeugen, drei Männer zu Fuß flüchten. Aufgrund der guten Personenbeschreibung fassten die Einsatzkräfte kurz hintereinander die Beschuldigten im Alter von 28, 42 und 43 Jahren. Sie stehen im Verdacht; mit einem Stein die Schaufensterscheibe eines Geschäfts zertrümmert zu haben. Gestohlen wurde offensichtlich nichts, zumal sich in der Kasse kein Geld befand. Die Ermittlungen dauern an. Noch nicht bekannte Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06181 100-123 zu melden. 5. Eimer auf Auto abgestellt – Zeugen gesucht – Jossgrund/Pfaffenhausen (aa) Die Beamten der Ermittlungsgruppe in Bad Orb haben derzeit eine nicht alltägliche Sachbeschädigung auf dem Tisch, zu der sie um Hinweise bitten. Ein Unbekannter hat am Sonntag einen in der Kalbachstraße geparkten BMW beschädigt, in dem er einen großen gelben Eimer auf der Motorhaube abgestellt hatte. Hierbei wurde an mehreren Stellen die Lackierung zerkratzt. Der Schaden wird auf 1.000 Euro geschätzt. Zudem waren an dem blauen 3er und weiteren geparkten Fahrzeugen die Außenspiegel und Scheibenwischer um- beziehungsweise weggeklappt. Die ist nicht das erste Mal geschehen: Seit geraumer Zeit geht eine Person durch die Straßen und “vergreift” sich an geparkten Autos. Die Polizei bittet um Hinweise unter der Rufnummer 06052 9148-0. 6. Gleich zwei Außenspiegel abgefahren – L 3195 / Steinau an der Straße (tl) Als eine 44-Jährige am Donnerstagnachmittag, gegen 15.15 Uhr, mit ihrem VW Polo auf der Landesstraße 3195 von Ulmbach in Richtung Steinau an der Straße unterwegs war, wurde ihr in Höhe eines Parkplatzes, vor dem Abzweig nach Sarrod, der linke Außenspiegel abgefahren. Nach Angaben der Frau kam ihr der Verursacher, bei dem es sich um ein helles Fahrzeug gehandelt haben soll, in der dortigen Kurve entgegen und fuhr dabei offenbar zu weit links. An dem Polo entstand ein Schaden von etwa 500 Euro.
Nachdem die Steinauerin am Abzweig nach Sarrod angehalten hatte, hielt ein bislang unbekannter Zeuge kurz an und äußerte, dass er den Unfall beobachtet habe. Kurz darauf kam eine weitere namentlich unbekannte Frau hinzu, die angab, dass sie ebenfalls und mutmaßlich vom gleichen Verursacher am Fahrer-Außenspiegel touchiert wurde.
Diese beiden Verkehrsteilnehmer, sowie weitere Zeugen werden nun gebeten, sich bei der Polizei in Schlüchtern zu melden (Telefon: 06661 9610-0). Offenbach, 26.02.2021, Pressestelle, Andrea Ackermann Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium SüdosthessenGeleitsstraße 124, 63067 OffenbachPressestelleTelefon: 069 / 8098 – 1210Fax: 069 / 8098 – 1207Rudi Neu (neu) – 1212 oder 0173 591 8868Andrea Ackermann (aa) – 1214 oder 0173 / 301 7834Michael Malkmus (mm) – 1213 oder 0173 / 301 7743Felix Geis (fg) – 1211 oder 0162 / 201 3806Alexander Schlüter (as) – 1218 oder 0162 / 201 3290Thomas Leipold (tl) – 1231 oder 0160 / 980 00745E-Mail:

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Jahresergebnis 2020: Grifols steigert seinen Umsatz auf 5,34 Milliarden Euro

26.02.2021 – 13:31

Grifols

Barcelona, Spanien (ots) – Grifols steigert den Umsatz um 4,7% (6,1% cc[1]), maßgeblich basierend auf den Entwicklungen der Geschäftsbereiche Bioscience und Diagnostic. Ohne Plasmaverkäufe an Dritte ist dies ein Anstieg von 6,5% (7,9% cc). Neue Produkte machen mehr als 50% des Umsatzwachstums aus.
– Die robuste Nachfrage nach Plasmaproteinen und die Einführung neuer Produkte steigern den Umsatz des Geschäftsbereiches Bioscience um 6,2% (7,6% cc) auf 4,243 Mrd. Euro.
– Der Geschäftsbereich Diagnostic wächst um 5,8% (7,3% cc) auf 776 Mio. Euro, angetrieben durch den Umsatz mit dem molekularen Test zum Nachweis von SARS-CoV-2.
– Der ausgewiesene Nettogewinn beläuft sich auf 619 Mio. Euro und liegt damit auf dem Niveau des Vorjahrs. Das bereinigte Nettoergebnis[2]erreicht 736 Mio. Euro, ein Anstieg von 6,6% gegenüber 2019.
– Der operative Netto-Cashflow erreicht 1,11 Mrd. Euro. Der Nettoverschuldungsgrad im Verhältnis zum EBITDA beträgt 4,5x (4,2x in 2019) und 4,0x ohne COVID-19-Effekte.
– Grifols begrenzte die Auswirkungen von COVID-19 auf seine Netto-Plasmaversorgung auf 15% im Jahr 2020. Für 2021 ist das Unternehmen für einen Wiederanstieg seiner gesammelten Plasmamengen aufgrund von Impfeinsätzen und der Lockerung von Pandemieeinschränkungen sowie seines aktuellen Expansionsplans, einschließlich zusätzlich, unmittelbar verfügbarem Plasma, vorbereitet.
– Grifols beschleunigt seine F+E+i-Bemühungen weiter und ernennt eine neue Leitung für wissenschaftliche Innovation, um seinen Plan für eine nachhaltige Margenentwicklung weiter umzusetzen.
– Bemerkenswert ist die Integration der Pipeline von Alkahest, die durch ihre zahlreichen Projekte ein erhebliches kommerzielles Potenzial in sich birgt. Das Unternehmen setzt sein Versprechen, AMBAR zu einer realistischen Behandlung für Alzheimer-Patienten zu machen, weiter um und plant die Eröffnung von Referenzzentren weltweit.
– Ein Team von fast 24.000 Mitarbeitern ermöglicht es Grifols, den Patienten in diesen beispiellosen Zeiten weiterhin seine wichtigen Produkte und Dienstleistungen zur Verfügung zu stellen.
– Grifols ist als eines der nachhaltigsten Unternehmen der Welt anerkannt und im Dow Jones Sustainability Index, Euronext Vigeo, FTSE4Good und Bloomberg Gender Equality Index gelistet. Grifols (MCE:GRF, MCE:GRF.P, NASDAQ:GRFS) hat auch im Jahr 2020 seine Resilienz und sein Engagement für nachhaltiges Wachstum unter Beweis gestellt. Die Geschäftsstrategie des Unternehmens zielt darauf ab, eine solide finanzielle Leistung zu erzielen, indem sie sich auf vier Hauptziele konzentriert: Plasmaversorgung, industrielle Exzellenz, globale Expansion und Innovation. Grifols schloss das Jahr 2020 mit einem Umsatz von 5,34 Mrd. Euro ab, was einem Anstieg von 4,7% (6,1% cc) entspricht, der durch das Wachstum in den Geschäftsbereichen Bioscience und Diagnostic getragen wurde. Ohne Berücksichtigung der Plasmaverkäufe an Dritte stieg der Umsatz um 6,5% (7,9% cc). Der Beitrag neuer Produkte machte mehr als 50% des Umsatzwachstums aus. Der Geschäftsbereich Bioscience, der Hauptwachstumsmotor des Unternehmens, erreichte im Jahr 2020 einen wichtigen Meilenstein, indem er über zehn Jahre lang jedes Quartal ein Umsatzwachstum verbuchen konnte. Seine Umsatzerlöse stiegen um 6,2% (7,6% cc) auf 4,243 Mrd. Euro, getrieben durch einen Aufschwung bei den Umsätzen mit Immunglobulinen in Ländern wie den USA und Kanada, einen Anstieg der Albuminumsätze, insbesondere in den USA und China, sowie den starken Beitrag neuer Produkte wie Xembify®, VISTASEALTM und TAVLESSE®. In der zweiten Jahreshälfte 2020 steigerte der Geschäftsbereich Diagnostic seine Umsatzerlöse deutlich und verzeichnete insbesondere in Spanien starke Verkäufe seines molekularen TMA-Tests (Transcription-Mediated Amplification) zum Nachweis des SARS-CoV-2-Virus. Diagnostic verzeichnete Umsatzerlöse in Höhe von 776 Millionen Euro, was einem Anstieg von 5,8% (7,3% cc) gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Umsatzerlöse des Geschäftsbereiches Hospital wurden durch COVID-19 beeinträchtigt, was zu einer Verlangsamung bestimmter Krankenhausinvestitionen und Behandlungen führte. Die Umsatzerlöse beliefen sich auf 119 Mio. Euro, ein Rückgang von 11,7% (10,3% cc) gegenüber 2019. Der Bio Supplies-Bereich Commercial, der den Umsatz mit biologischen Produkten für den nicht-therapeutischen Gebrauch umfasst, wuchs im Jahr 2020 um 65,6% (cc), was Grifols’ Engagement in diesem Marktsegment verdeutlicht. Der Geschäftsbereich Bio Supplies erzielte einen Umsatz von 224 Mio. Euro, ein Rückgang von 15,9% (15,3%) im Vergleich zu 2019, was in erster Linie auf das Auslaufen bestimmter Plasmaverkaufsverträge mit Dritten zurückzuführen ist. Zum 31. Dezember 2020 betrug die Bruttomarge 42,2% (45,9% im Jahr 2019), einschließlich der Auswirkung in Höhe von 205 Mio. Euro für die Anpassung des Bestandswertes von Grifols (non-cash), die hauptsächlich auf die COVID-19-Effekte zurückzuführen ist. In Anbetracht seiner Verpflichtung zu Vorsicht und Rentabilität hat Grifols einen Plan zur Eindämmung der Betriebskosten mit einem geschätzten positiven Effekt von 112 Millionen Euro in der Gewinn- und Verlustrechnung 2020 umgesetzt. Das Unternehmen arbeitet daran, einen wesentlichen Teil davon dauerhaft zu erreichen. Der Plan hat keine Auswirkungen auf die Arbeitskräfte oder Innovationsinvestitionen des Unternehmens. Grifols schätzt eine Nettoauswirkung von 155 Mio. Euro auf das EBITDA als Folge von COVID-19. Diese Zahl beinhaltet die negative Auswirkung auf den Bestandswert und den geringeren Umsatz des Geschäftsbereiches Bioscience im vierten Quartal sowie die positive Auswirkung des Plans zur Eindämmung der Betriebskosten und den Beitrag des SARS-CoV-2-Nachweistests. Insgesamt belief sich das ausgewiesene EBITDA auf 1,324 Mrd. Euro, was einer Marge von 24,8% gegenüber den Umsatzerlösen entspricht (28,1% im Jahr 2019). Ohne die Auswirkungen von COVID-19 in Höhe von 155 Mio. Euro liegt das EBITDA bei 1,479 Mrd. Euro, was einer Marge von 27,4% gegenüber den Umsatzerlösen entspricht. Das Finanzergebnis von Grifols hat sich im Laufe des Jahres weiter verbessert und erreichte 178 Mio. Euro. Darin enthalten sind 97 Mio. Euro geringere Nettofinanzaufwendungen, die hauptsächlich auf den Abschluss der Schuldenrefinanzierung im November 2019 zurückzuführen sind, ein positiver Effekt von 18 Mio. Euro aus Wechselkursdifferenzen sowie 57 Mio. Euro an Kapitalgewinnen nach dem Abschluss der Shanghai RAAS-Transaktion im ersten Quartal 2020. Der ausgewiesene Nettogewinn belief sich im Jahr 2020 auf 619 Mio. Euro, ein Rückgang um 1,1% gegenüber den 625 Mio. Euro im Jahr 2019. Der bereinigte Nettogewinn belief sich auf 736 Mio. Euro (691 Mio. Euro im Jahr 2019). Im Jahr 2020 hat Grifols weiterhin Innovationen und CAPEX-Investitionen gefördert, um sein nachhaltiges und langfristiges Wachstum zu unterstützen. Die Netto-F+E+i-Investitionen, einschließlich interner, externer und Beteiligungsprojekte, beliefen sich auf 298 Mio. Euro (329 Mio. Euro im Jahr 2019). Grifols hat auch seinen Investitionsplan vorangetrieben und 308 Mio. Euro (332 Mio. Euro im Jahr 2019) bereitgestellt, um den Ausbau der Produktionskapazitäten des Geschäftsbereiches Bioscience zu beschleunigen und das Wachstum der anderen Geschäftsbereiche voranzutreiben. Grifols’ strategische Investitionen der letzten Jahre zur Erhöhung der Plasmaversorgung in Verbindung mit Bemühungen zur Steigerung der betrieblichen Effizienz waren die treibenden Kräfte hinter dem Wachstum und den robusten Lagerbeständen des Unternehmens. Dank dieser Investitionen und eines effektiven Bestandsmanagements konnte das Unternehmen seinen Aufwärtstrend im Jahr 2020 fortsetzen. Im Jahr 2020 war Grifols in der Lage, die Auswirkungen auf die Netto-Plasmaversorgung um etwa 15% zu begrenzen, trotz COVID-19-bedingter Einschränkungen wie Social Distancing, Mobilitätsbeschränkungen und Lockdowns. In 2021 ist das Unternehmen für einen Wiederanstieg seiner gesammelten Plasmamengen aufgrund einer breiteren Impfung und der Lockerung der COVID-19-Beschränkungen, vorbereitet. Grifols treibt auch seine Bemühungen voran, seine Plasmaversorgung durch seinen Expansionsplan zu erhöhen, der organisches und anorganisches Wachstum umfasst. Als Teil dieser Strategie erwarb es Zentren in den Vereinigten Staaten und Europa sowie drei Produktionsstätten in Kanada. Außerdem schreitet der Bau von 20 Plasmazentren und Produktionsanlagen in Ägypten voran, nachdem eine Allianz mit der ägyptischen Regierung unterzeichnet wurde. Diese Partnerschaft wird die Präsenz des Unternehmens im Nahen Osten und in Afrika erweitern. Was das organische Wachstum betrifft, plant das Unternehmen die Eröffnung von 15 bis 20 neuen Plasmazentren im Jahr 2021. Zum 31. Dezember 2020 beläuft sich die Liquiditätsposition von Grifols auf fast 1,5 Mrd. Euro, einschließlich 580 Mio. Euro an Barmitteln und fast 900 Mio. Euro an nicht in Anspruch genommenen Kreditlinien. Grifols ergriff im zweiten Quartal zusätzliche Maßnahmen zur Stärkung seiner Liquiditätsposition, darunter die Aufstockung seines revolvierenden Mehrwährungs-Kreditrahmens von 500 Mio. USD auf 1.000 Mio. USD mit einer Laufzeit bis November 2025. Dieser Kreditrahmen hat ähnliche Bedingungen wie der im November 2019 unterzeichnete und seine Erweiterung hat die Verschuldung des Unternehmens nicht erhöht. Vor dem Hintergrund von Wachstum, Unternehmenstransaktionen und anhaltenden CAPEX- und F+E-Investitionen kann Grifols ein hohes und nachhaltiges Niveau an Aktivität und der Generierung des operativen Netto-Cashflows aufweisen. Die Optimierung des Working-Capital-Managements hat die finanzielle Leistung von Grifols weiter gestärkt. Im Jahr 2020 erwirtschaftete das Unternehmen einen operativen Cashflow in Höhe von 1,11 Mrd. Euro (569 Mio. Euro im Jahr 2019) und verfügt damit über die notwendige Solvenz, um die geplanten Investitionen vor dem Hintergrund einer höheren Nachfrage zu tätigen. Ohne die Auswirkungen von IFRS 16[3] belief sich die Nettofinanzverschuldung von Grifols zum 31. Dezember 2020 auf 5,714 Mrd. Euro. Das Verhältnis von Nettofinanzschulden zu EBITDA beträgt 4,5x (4,2x im Dezember 2019) und 4,0x ohne die Auswirkungen von COVID-19. Nach dem Abschluss der Schuldenrefinanzierung im November 2019 muss Grifols bis 2025 keine nennenswerten Fälligkeits- oder Abschlagszahlungen leisten. Die Optimierung und Reduzierung des Schuldenniveaus bleibt eine Priorität für das Finanzmanagement von Grifols. Grifols ist darauf vorbereitet, auf die Anforderungen des aktuellen Kontextes zu reagieren und bleibt seiner langfristigen Wachstumsstrategie verpflichtet. Das Unternehmen wird weiterhin alle potenziellen Auswirkungen auf den Betrieb überwachen und alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um mögliche Auswirkungen auf seine Lieferkette abzumildern. —————– Über Grifols Grifols ist ein globales Healthcare-Unternehmen, das 1909 in Barcelona gegründet wurde und sich für die Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens von Menschen auf der ganzen Welt einsetzt. Seine vier Geschäftsbereiche – Bioscience, Diagnostic, Hospital und Bio Supplies – entwickeln, produzieren und vermarkten innovative Lösungen und Dienstleistungen, die in mehr als 100 Ländern verkauft werden. Als Pionier in der Plasmabranche betreibt Grifols ein wachsendes Netzwerk von Spendezentren weltweit. Es verarbeitet gesammeltes Plasma in unentbehrliche Medikamente zur Behandlung seltener, chronischer und manchmal lebensbedrohlicher Krankheiten. Als anerkannter Marktführer in der Transfusionsmedizin bietet Grifols auch ein umfassendes Portfolio an Lösungen, die die Sicherheit von der Spende bis zur Transfusion erhöhen. Darüber hinaus liefert das Unternehmen Geräte, Informationen und Dienstleistungen, die es Krankenhäusern, Apotheken und medizinischem Fachpersonal ermöglichen, effizient eine fachkundige medizinische Versorgung zu leisten. Grifols, mit fast 24.000 Mitarbeitern in 30 Ländern, hat sich einem nachhaltigen Geschäftsmodell verschrieben, das den Standard für kontinuierliche Innovation, Qualität, Sicherheit und ethische Führung setzt. Im Jahr 2020 belief sich der wirtschaftliche Einfluss von Grifols in seinen Kerngeschäftsländern auf 7,5 Milliarden Euro. Das Unternehmen schuf außerdem 140.000 Arbeitsplätze, einschließlich indirekter und induzierter Arbeitsplätze. Die Klasse-A-Aktien des Unternehmens sind an der spanischen Börse notiert, wo sie Teil des Ibex-35 sind (MCE:GRF). Die stimmrechtslosen Aktien der Klasse B von Grifols sind am Mercado Continuo (MCE:GRF.P) und über ADRs an der US-amerikanischen NASDAQ (NASDAQ:GRFS) notiert. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte Grifols.com ———- [1] Währungsbereinigt ohne Berücksichtigung von Wechselkursschwankungen. [2] Ohne einmalige Effekte, einschließlich der Auswirkungen von COVID-19, Abschreibungen auf abgegrenzte Finanzierungskosten im Zusammenhang mit der Refinanzierung, Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte im Zusammenhang mit Akquisitionen und IFRS 16. [3] Zum 31. Dezember 2020 beliefen sich die Auswirkungen von IFRS 16 auf die Schulden auf insgesamt 733 Mio. Euro. Pressekontakt: Investor Relations:@grifols.comTel. +34 93 571 02 21Medienkontakte:Duomo Comunicación – Grifols PressestelleRaquel . +34 91 311 92 89 – 91 311 92 90Grifols Pressestelle DeutschlandRüdiger . +49 6172 265 97 12

Original-Content von: Grifols, übermittelt durch news aktuell

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Pressemeldungen für den Landkreis Neu-Ulm vom 26. Februar 2021

26.02.2021, PP Schwaben Süd/West

Die tagesaktuellen Meldungen der Polizeiinspektionen Neu-Ulm, Illertissen, Weißenhorn und der Polizeistation Senden, sowie Meldungen der Kriminalpolizei, der Verkehrs- und Fahndungsdienststellen mit Regionalbezug.Medienkontakt:Pressestelle beim Polizeipräsidium Schwaben Süd/West, D-87439 Kempten (Allgäu),Rufnummer (+49) 0831 9909-0 (-1012/ -1013).
Diebstahl eines PedelecNEU-ULM/OFFENHAUSEN. Am Donnerstag, in der Zeit von 13.15 bis 21.00 Uhr wurde auf einem Firmenparklatz in der Ernst-Abbe-Straße ein Pedelec im Wert von ca. 2.600 Euro entwendet. Das Rad war an einem Fahrradständer abgestellt und mit einem Schloss gesichert. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei Neu-Ulm, Tel. 0731/80130 in Verbindung zu setzen.(PI Neu-Ulm)Fensterscheibe am Pfarrhaus beschädigt – Zeugen gesuchtNEU-ULM/PFUHL. Am 22.02.2021 wurde festgestellt, dass eine Scheibe des Pfarrhauses in der Griesmayerstraße mit einem spitzen Gegenstand verkratzt wurde. Der Schaden beläuft sich auf ca. 800 Euro. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei Neu-Ulm, Tel. 0731/80130 in Verbindung zu setzen.(PI Neu-Ulm)Nach Streit muss Person in Gewahrsam genommen werdenNEU-ULM. In den Nachmittagsstunden des 25.02.2021 war eine männliche Person zu Besuch in einer Gemeinschaftsunterkunft in Neu-Ulm. Im Verlauf des Besuches kam es jedoch zu einer verbalen Streitigkeit mit dem Bewohner. Der in einer Gemeinschaftsunterkunft in Nersingen wohnhaft Gast wollte trotz mehrfacher Aufforderung durch die eingesetzte Streife die Unterkunft nicht verlassen. Der uneinsichtige Gast wurde deshalb in Gewahrsam genommen und zur PI Neu-Ulm verbracht. Nachdem er sich dort beruhigt hatte und sich einsichtig zeigte, konnte er aus dem Gewahrsam entlassen werden. (PI Neu-Ulm)Bei Unfall wird Radfahrerin leicht verletztNEU-ULM. Am Donnerstagvormittag, gegen 11.00 Uhr kam es an der Kreuzung Schützenstraße/Schießausallee zu einem Verkehrsunfall bei dem eine Radfahrerin leicht verletzt wurde. Eine 32-jährige Fahrerin eines Renault befuhr die Schützenstraße in westlicher Richtung und missachtete das Rotlicht an der Kreuzung. Dadurch kam es zu einem Zusammenstoß mit einer 57-jährigen Radfahrerin, die die Schießhausallee in südlicher Richtung befuhr. Auf Grund des Zusammenstoßes stürzte die Radfahrerin und zog sich hierbei leichte Verletzungen zu. Am Fahrrad entstand ein Schaden in Höhe von ca. 200 Euro, am Pkw in Höhe von 2.000 Euro.(PI Neu-Ulm)Radfahrer übersehenNEU-ULM. Am Vormittag des 25.02.2021 kam es im Bereich der Schützenstraße zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Radfahrer und einem Pkw-Fahrer. Eine 32-Jährige befuhr die Schützenstraße in Richtung Adenauerbrücke. Auf Höhe der Kreuzung Scheißhausallee übersah sie, nach ersten Ermittlungen der Beamten vor Ort, das Rotlicht der Ampel. Hierbei erfasste sie einen, gerade mit seinem Fahrrad die Kreuzung querenden 34-jährigen Mann frontal. Der junge Mann stürzte daraufhin zu Boden und erlitt hierbei Verletzungen im Bereich seines linken Handgelenkes. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 2.200 Euro (OED Neu-Ulm)Abgelenkt am SteuerELCHINGEN/BAB 8. Gleich zweimal mussten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Neu-Ulm auf der BAB 8 in Fahrtrichtung München einschreiten. Bereits um 08.20 Uhr fiel ein kroatischer Lkw-Fahrer auf, der während der Fahrt sein Mobiltelefon benutzte. Gegen 09.18 Uhr fiel Ihnen ein ungarisches Pkw-Anhänger-Gespann auf. Der Fahrer benutzte sein Mobiltelefon ganz ungeniert. Ihnen war die Gefahr der Ablenkung nicht bewusst. Beide Fahrer mussten zur Sicherung des Verfahrens ein Bußgeld hinterlegen.(VPI Neu-Ulm)UnfallfluchtILLERTISSEN-AU. Im Verlauf des Donnerstags, im Zeitraum zwischen 08.00 Uhr und 17.00 Uhr, wurde entlang der Bürststraße ein Metallzaun angefahren. Den Unfallspuren zufolge muss der Verursacher den Zaun mit einem Pkw oder einem Autoanhänger touchiert haben. Weitere Angaben zum Unfallhergang sind derzeit nicht möglich. Der entstandene Sachschaden wird auf 600 Euro geschätzt. Zeugenhinweise bitte an die Polizei Illertissen, Tel. 07303/9651-0.(PI Illertissen)UnfallfluchtILLERTISSEN. Am Donnerstagnachmittag, gegen 16.30 Uhr, fuhr eine 21-Jährige mit ihrem Pkw auf der Friedhofstraße stadteinwärts. Vor ihr fuhr ein unbekannter Pkw-Fahrer oder eine unbekannte Pkw-Fahrerin. Als der Unbekannte an mehreren geparkten Fahrzeugen vorbeifahren wollte, scherte er zunächst auf die Gegenfahrbahn aus. Dort herrschte allerdings Gegenverkehr. Als der oder die Unbekannte dies erkannte, setzte sie ihr Auto zurück. Hierbei wurde die dahinter wartende 21-Jährige übersehen und es kam zur Kollision beider Fahrzeuge. Nach dem Unfall setzte der Unbekannte seine Fahrt unbeirrt fort. Die 21-Jährige notierte sich das amtliche Kennzeichen und verständigte die Polizei. Die strafrechtlichen Ermittlungen in Bezug auf den Unfallverursacher oder die Unfallverursacherin dauern noch an. Der entstandene Sachschaden wird auf 200 Euro geschätzt. Weitere Zeugenhinweise bitte an die Polizei Illertissen, Tel. 07303/9651-0.(PI Illertissen)Verkehrsunfall mit schwerverletzter FußgängerinILLERTISSEN. Am Donnerstagvormittag ereignete sich im Bereich der Hauptstraße ein schwerer Verkehrsunfall. Eine 81-jährige Pkw-Fahrerin fuhr vorwärts in eine Parkbucht, welche senkrecht zur Fahrbahn verläuft. Als sie schon eingeparkt hatte, rutschte sie offenbar von der Bremse auf das Gaspedal und beschleunigte deshalb stark in Richtung des Gehweges. Dort erfasste sie eine 27-jährige Fußgängerin und klemmte diese zwischen dem Fahrzeug und der Gebäudefassade ein. Die junge Frau wurde hierdurch schwer, jedoch glücklicherweise nicht lebensgefährlich verletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Der Hubschrauber war auf einer Grünfläche in der Siemensstraße gelandet und die Verletzte wurde vom Rettungsdienst dorthin verlegt. Es entstand ein Sachschaden von geschätzten 3.500 Euro. Die Polizei Illertissen hat ein Strafverfahren gegen die Unfallverursacherin eingeleitet.(PI Illertissen)Sinn des polizeilichen Notrufs nicht verstandenSENDEN. Gestrige Nacht gingen mehrere Anrufe eines 23-Jährigen über Notruf in der Einsatzzentrale in Kempten ein. Da der 23-Jährige kein konkretes Anliegen nennen konnte, wurde er mehrfach über den eigentlichen Sinn des Notrufs hingewiesen. Da sich der Anrufer davon unbeeindruckt zeigte, musste das Mobiltelefon durch eine Polizeistreife sichergestellt werden. Gegen den 23-Jährigen wird jetzt wegen Missbrauch von Notrufen ermittelt.(PSt Senden)

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Falsche Enkelin am Telefon | Bankmitarbeiter verhindert Enkeltrickbetrug

26.02.2021, PP Schwaben Süd/West

MEMMINGEN. Durch betrügerisches Vortäuschen einer falschen Enkelin haben bislang Unbekannte erneut versucht an die Ersparnisse einer 83-jährigen Seniorin zu gelangen.
Gestern, am 25.02.2021, gegen 10.25 Uhr, meldete sich die offensichtlich täuschend echt wirkende falsche Enkelin telefonisch bei der Rentnerin um sie um finanzielle Unterstützung bei einem eiligen Wohnungskauf zu bitten. Als die hilfsbereite Dame daraufhin mit dem Fahrrad zur Bank fuhr um 37.000 Euro Bargeld abzuheben, war einem aufmerksamen Bankmitarbeiter die Betrugsmasche aufgefallen und alarmierte die Polizei. Eine mögliche Übergabe des Geldes an die dreisten Betrüger konnte somit glücklicherweise verhindert werden.(KPI Memmingen)
Die Masche
„Rate mal, wer hier spricht?“ – so oder ähnlich beginnen solche Anrufe bei Bürgerinnen und Bürgern. Es meldet sich ein vermeintlicher Enkel bei Seniorinnen und Senioren und bittet schnell um Bargeld, weil er in einer Notlage stecke. Die Namen und Geschichten sind austauschbar, die Masche dahinter bleibt die gleiche. Durch geschickte Gesprächsführung schaffen es die Betrüger, dem Angerufenen glaubhaft zu machen, dass sich ein Verwandter am anderen Ende der Leitung befindet.
Tipps der Polizei
• Seien Sie misstrauisch, wenn sich Anrufer am Telefon nicht selber mit Namen melden. Raten Sie nicht, wer anruft, sondern fordern Sie Anrufer grundsätzlich dazu auf, ihren Namen selbst zu nennen.• Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen. Erfragen Sie beim Anrufer Dinge, die nur der richtige Verwandte/Bekannte wissen kann.• Geben Sie keine Details zu Ihren familiären und finanziellen Verhältnissen preis.• Lassen Sie sich nicht drängen und unter Druck setzen.• Wenn ein Anrufer Geld oder andere Wertsachen von Ihnen fordert: Besprechen Sie dies mit Familienangehörigen oder anderen Ihnen nahe stehende Personen.• Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen wie Schmuck an unbekannte Personen.(PP Schwaben Süd/West, 12:45, WA)Medienkontakt:Pressestelle beim Polizeipräsidium Schwaben Süd/West, D-87439 Kempten (Allgäu),Rufnummer (+49) 0831 9909-0 (-1012/ -1013).

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Drogen im Keller versteckt – Festnahme

Nr. 0440Gestern Nachmittag nahmen Polizeieinsatzkräfte im Ortsteil Falkenhagener Feld einen mutmaßlichen Drogenhändler fest. Nach einem Hinweis über die Internetwache der Polizei Berlin überprüften Zivilkräfte des Polizeiabschnittes 21 gegen 16 Uhr einen Keller in einem Mehrfamilienhaus an der Zeppelinstraße, da es dort des Öfteren nach „Gras“ riechen soll. Als auch die Polizisten den Geruch von vermutlich Marihuana aus dem Kellerverschlag einer 37-jährigen Mieterin feststellten, zogen sie Unterstützungskräfte mit Rauschgiftspürhunden hinzu. Nach Einholung eines Durchsuchungsbeschlusses verschafften sie sich gemeinsam Zugang zum Keller und fanden in verschiedenen Behältnissen etwa ein Kilogramm mutmaßliches Marihuana sowie eine kleine Menge Haschisch, eine Feinwaage, eine Schreckschusswaffe mit Platzpatronen sowie Geld. Die weiteren Ermittlungen der Zivilfahnder führten zum 36-jährigen Lebensgefährten der Frau, der für die Drogen im Keller verantwortlich sein soll. Er erschien kurze Zeit später bei seiner Freundin und wurde von den Einsatzkräften festgenommen. Beim Festgenommenen fanden die Beamten zudem eine kleine Menge vermutliches Marihuana. Die Drogen, das Geld, die Feinwaage und die Schreckschusswaffe mit den Platzpatronen wurden beschlagnahmt. Der 36-Jährige muss sich nun wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln verantworten und soll heute im Laufe des Tages nach Prüfung der Staatsanwaltschaft einem Richter vorgeführt werden. Die Ermittlungen dauern an und werden vom Fachkommissariat für Betäubungsmitteldelikte in der Polizeidirektion 2 (West) geführt.

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Geld erpresst (Frankfurt (Oder) )

Am späten Abend des 25.02.2021 wartete ein 22 Jahre alter Mann am Topfmarkt auf die Straßenbahn, als er von einem noch Unbekannten um Geld angegangen wurde. Der Mann bedrohte ihn verbal und brachte sein Gegenüber tatsächlich zur Übergabe von etwas Bargeld. Anschließend flüchtete der Täter. Kriminalisten der Inspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) ermitteln nun, um wen es sich dabei gehandelt hatte.

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„Die Kultur muss mitgedacht werden“

Berliner Morgenpost: Frau Grütters, wie würden Sie die Lage der Kulturschaffenden im Land beschreiben?
Monika Grütters: Verzweifelt und desolat. Ich will und kann das nicht beschönigen. Es geht fast allen schlecht, nicht nur wirtschaftlich, sondern vor allen Dingen auch seelisch. Das Coronavirus hat den Lebensnerv der Kultur, aber auch unseres Gemeinwesens getroffen. Es ist für uns Menschen vollkommen unnatürlich, dauerhaft Abstand halten zu müssen. Die Kultur ist so etwas wie der Modus unseres Zusammenlebens. Die Kultureinrichtungen sind in der Lage, die Menschen aus ihrer Isolation wieder herauszuholen. Deshalb ist eine behutsame Öffnung nicht nur für die Künstlerinnen und Künstler wichtig, sondern auch für das Publikum.
Sie haben unter dem Titel NEUSTART KULTUR ein umfangreiches Hilfsprogramm in Höhe von mittlerweile zwei Milliarden Euro aufgelegt. Wird das alles abgerufen, kommt das Geld an?
Unser Programm läuft sehr gut. NEUSTART KULTUR zeichnet sich durch zweierlei aus: Die Kultur ist das einzige Ressort, das auf Bundesebene ein eigenes Programm bekommen hat. Das hat uns natürlich in die Lage versetzt, sehr spezifische, passgenaue Hilfsangebote für alle sehr unterschiedlichen Kulturbranchen zu formulieren. Wir haben von Anfang an auf das Prinzip gesetzt, das gemeinsam mit den Dachverbänden der einzelnen Sparten zu machen. Von der ersten Milliarde sind bereits 900 Millionen Euro verbindlich belegt. Das war die Voraussetzung dafür, dass wir jetzt eine zweite Hilfsmilliarde zur Verfügung gestellt bekommen haben.
In Berlin gehen wieder Kinder zur Schule. Die Friseure sind auch bald wieder offen. Was ist mit den Museen und den Galerien, mit den Kultureinrichtungen insgesamt?
Ich persönlich kann in dieser Hinsicht keinen Unterschied zwischen Friseuren, Galerien, Buchhandlungen und Museen erkennen. Es gibt inzwischen Studien namhafter Experten über die Sicherheit auch in Theatern, Kinos und Konzerthäusern, die zeigen, dass in diesen Einrichtungen mit ihren modernen Lüftungsanlagen eine Menge geht. Ich erwarte und verlange, dass diese Wissenschaftler ernst genommen werden. Es muss einen Anspruch darauf geben, die Kultur von Anfang an mitzudenken. Die Logik, man wolle größere Menschensammlungen auf dem Weg zu den Einrichtungen verhindern, kann ich nur solange nachvollziehen, wie sie auch für den kommerziellen Bereich gilt. Die Öffnungen dürfen nicht nach einer rein wirtschaftlichen Logik vollzogen werden.
Eines Ihrer Großprojekte ist die Reform der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Kürzlich war zu lesen, das Vorhaben werde nunmehr in den Gremien zerrieben.
Davon kann überhaupt nicht die Rede sein. Im Sommer vergangenen Jahres kam das von uns beauftragte Gutachten des Wissenschaftsrates, das den dringenden Reformbedarf der Stiftung überzeugend nachgewiesen hat. Seitdem hat die Reformkommission zwei Mal getagt, die nächste Sitzung findet bereits Anfang März statt. Zur Kommission gehört auch jeweils ein Mitglied der betroffenen Einrichtungen, zuletzt der Museen. Es ist mir wichtig, dass diese für sich selbst sprechen und nicht von der Generaldirektion vertreten werden. Wir wollen nicht über den Kopf der einzelnen Museen hinweg entscheiden, welche Schritte nun die richtigen sind.
Gerade bei den Staatlichen Museen ist der Handlungsbedarf ja am größten. Der Besucherschwund wird seit Jahren beklagt. Ist die Generaldirektion als Hierarchieebene das Problem?
Die Generaldirektion war in der Anfangszeit der Stiftung keine abwegige Idee. Im Westen Berlins wurden neue Einrichtungen gebaut, für die es gut war, ein Dach zu haben, um sich gemeinsam zu artikulieren. Aber wenn Sie sich heute allein den Reichtum der Nationalgalerie ansehen, die mit der Alten Nationalgalerie, der Friedrichswerderschen Kirche, der Neuen Nationalgalerie, dem Hamburger Bahnhof, den Sammlungen Berggruen und Scharf-Gerstenberg und bald auch mit dem Museum des 20. Jahrhunderts sieben Häuser vereint, erkennt man: Da sind heute die Herausforderungen ganz andere. Deshalb muss die Frage erlaubt sein, ob es eine Generaldirektion überhaupt noch braucht. Über die Antwort reden wir in der Reformkommission, eines aber ist ganz klar: Es muss viel mehr Autonomie und Eigenverantwortung für die Einrichtungen geben.
In der Kommission ist von den Museumsdirektoren eine Clusterlösung vorgeschlagen worden, die sich nach vier Standorten gliedert: Dahlem, Museumsinsel, Nationalgalerie und Kulturforum. Wie soll das genau funktionieren?
Zunächst einmal: Unter den Museumsdirektorinnen und -direktoren ist eine starke Aufbruchsstimmung spürbar, was mich sehr freut. Die Häuser haben sich untereinander vernetzt und professionell beraten lassen. Sie sehen die Chance, ihre Zukunft selbst zu gestalten. Das Cluster-Modell wäre eine Möglichkeit, den Einrichtungen mehr Selbstständigkeit und Bewegungsfreiheit zu geben. Bestimmte Serviceleistungen wie das Bauen, die Digitalisierung, das Justiziariat können weiterhin zentral gesteuert werden – aber die einzelnen Häuser müssen mehr eigene Personal- und Budgetverantwortung erhalten.
Und pro Cluster gibt es jeweils einen Sprecher auf Zeit?
So der Vorschlag. Wir werden darüber reden, ob und wie das funktionieren kann. Aber es ist doch zunächst einmal ein gutes Zeichen, dass die Museen nicht einen kleinen König vor die Nase gesetzt bekommen wollen.
Nun stehen uns in diesem Herbst Bundestagswahlen bevor. Könnte das gesamte Projekt nicht ins Stocken geraten, wenn Ihre Position als Kulturstaatsministerin neu vergeben wird?
Ich bin mit Leidenschaft im Hier und Jetzt Kulturstaatsministerin und beschäftige mich nicht damit, was nach der Wahl passiert. Wer immer nur daran denkt, könnte ja nie ein Großprojekt anpacken. Aber sicher ist die Reformkommission der SPK ein schnelles Denken und Handeln schuldig. Sobald wir eine Empfehlung ausgesprochen haben, müssen wahrscheinlich Stiftungsgesetz und Satzung geändert werden. Der Stiftungsrat, in dem momentan 16 Länder sitzen, bedarf dringend einer Reform. Auch die Finanzströme müssen neu geregelt werden. Diese Prozesse werden wir anstoßen.
Noch ein Wort zu den Hohenzollern. Die Entschädigungsverhandlungen mit der Familie scheinen ins Stocken geraten. Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Linke) sagte letztens, er wolle sich von der Familie nicht erpressen lassen. Sind die Museen in Berlin und Brandenburg nun bald leer?
Wir haben bei diesen Verhandlungen ausschließlich die Interessen der Museen im Blick. Unabhängig von der Klärung der strittigen Eigentumsfragen gehören die Leihgaben eindeutig den Hohenzollern. Für den Bund sind weitere Verhandlungen aber erst dann sinnvoll, wenn die Länder Berlin und Brandenburg deren Fortsetzung eindeutig befürworten, sich also alle Parteien innerhalb der beiden Landesregierungen einig sind. Nach unserem Eindruck gibt es diesen Konsens derzeit nicht. Im Gegenteil: Die Aussage von Herrn Lederer zeigt, dass dieses Thema so wie 2019 von der Linken in Brandenburg jetzt auch von der Linken in Berlin zum Wahlkampfthema gemacht wird. Auf der anderen Seite waren die Hohenzollern schlecht beraten, sich mit einer Flut von Klagen gegen Historiker und Journalisten zu wenden und so ihr öffentliches Ansehen massiv zu beschädigen.
Kommen wir zum Schluss noch zur Landespolitik. Kai Wegner hat Sie als CDU-Landesvorsitzende in Berlin abgelöst, auch weil Sie nicht genug Zeit für die Parteiarbeit hatten. Wie sehen Sie die Arbeit Ihres Nachfolgers?
Das mit der mangelnden Zeit ist eine verwegene Unterstellung. Aber es ist klar, dass jemand, der kein Ressort auf Bundesebene leitet, anders agieren kann, weil er da weniger Rücksichten nehmen muss. Kai Wegner macht das toll. Er hat vor allen Dingen auch in allen unseren Kreisverbänden einen guten Rückhalt.
Wie will die Union es schaffen, in der Innenstadt erfolgreich zu sein?
Indem wir auf die Vielfalt unserer Themen und unseres Personals setzen. Eine Volkspartei muss die ganze Lebenswirklichkeit der Stadt abbilden. Persönlichkeiten wie Burkard Dregger, Thomas Heilmann, Falko Liecke, Manja Schreiner oder Joe Chialo und Monika Grütters verkörpern überzeugend dieses Spektrum und den Anspruch einer Volkspartei hier in Berlin.
Ihnen werden schon lange Sympathien für die Grünen nachgesagt. Ist das Ihre bevorzugte Regierungskonstellation im Bund?
Wir konzentrieren uns zunächst einmal auf unsere eigenen Stärken. Natürlich gibt es in einzelnen Bereichen mit manchen Grünen für mich Schnittmengen. Unabhängig von der gegenwärtigen Situation komme ich aber auch in anderen Koalitionen gut klar. Mir ist dabei vor allem immer ein sozialethischer Ansatz sehr wichtig. Deshalb engagiere ich mich auch in der Kirche. Die soziale Verantwortung der Wirtschaft, die wir in der CDU in den Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ kleiden, hat für mich herausragende Bedeutung.
Würde die CDU auch in Berlin mit den Grünen zusammengehen, notfalls auch als Juniorpartner?
Wir wollen den Wechsel – ganz wichtig ist, dass wir diese verheerende rot-rot-grüne Regierung ablösen. Ich kenne niemanden in Berlin, der oder die glücklich damit ist, wie diese Stadt seit fünf Jahren regiert wird. Ich kenne keine einzige Berlinerin und keinen einzigen Berliner, die finden: „Das haben die gut gemacht.“ Ob Wohnungsbau, Verwaltung, Verkehr oder Schulpolitik: Die gesamte Performance dieser Berliner Koalition ist so schlecht, dass das Image Berlins nach innen und außen leider schwer gelitten hat. Und die Bürgerinnen und Bürger dieser wunderbaren Stadt zahlen jeden Tag den Preis dafür.
Sie sind seit zwei Legislaturperioden Kulturstaatsministerin unter Kanzlerin Merkel. Was erfüllt Sie mit dem größten Stolz?
Die Fertigstellung des Humboldt Forums. Ich bin sicher, dass es Maßstäbe setzen wird. Ich bin eine große Verfechterin der Idee, dort ein interdisziplinäres Haus zu etablieren, das in der Mitte der deutschen Hauptstadt nicht unsere eigene Geschichte zeigt, sondern die der außereuropäischen Kulturen. Das finde ich einfach eine gute Haltung. Und ich habe große Zuversicht, dass das Humboldt Forum sehr, sehr spannend wird – und damit eine große Bereicherung nicht nur für Berlin, sondern für ganz Deutschland.

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Betrüger prellen Rentnerin um Ersparnisse (Kerkwitz)

Dreiste Betrüger haben am Donnerstag eine 83-Jährige um ihre Ersparnisse betrogen. Die hilfsbereite und gutgläubige Seniorin erhielt einen Anruf von Betrügern. Diese gaben sich als Polizei aus und teilten ihr mit, dass ihr Sohn einen Verkehrsunfall hatte und dabei ein Kind verletzt worden sei. Um ihm nun eine Haft zu ersparen, müsse sie einen hohen Geldbetrag als Kaution bezahlen. Ein angeblicher Rechtsanwalt verstärkte bei dem Telefonat den Druck auf die Frau. Einige Zeit später holten die Täter den Geldbetrag – die Altersvorsorge der Frau – von ihr ab. Als ihr Zweifel aufkamen, war es bereits zu spät. Ihr Sohn verneinte, einen Unfall gehabt zu haben und es wurde Anzeige bei der Polizei erstattet.
Mit der gleichen Masche versuchten es Betrüger bei einer Frau in Guben. Sie fragte nach dem Auto ihres Sohnes und dieses wurde falsch beschrieben. Sie legte auf und erstattete Anzeige. 
In diesem Zusammenhang nochmals einige Hinweise ihrer Polizei: Niemals wird die Polizei Telefonate führen, indem von Ihnen Geld verlangt wird. Kommt es tatsächlich zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Person schwer verletzt wird, so werden die nächsten Angehörigen von der Polizei über diese Tatsache persönlich informiert. Diese Beamten erscheinen in Uniform und können sich als Polizisten ausweisen. Auch hier würde es nie zu einer Geldforderung von der Polizei kommen.
Bitte, nennen Sie keine Namen Ihrer wirklichen Enkel/Verwandten. Geben Sie keine Auskünfte über Ihre Ersparnisse. Heben Sie aus diesem Anlass kein Geld von Ihrem Konto oder Sparbuch ab. Bestehen Sie auf eine persönliche Kontaktaufnahme. Informieren Sie sich über die wirkliche Notlage eines Enkels/Verwandten bei Ihren Kindern oder in der Verwandtschaft. Übergeben Sie niemals Geld an fremde Personen. Informieren Sie umgehend die Polizei unter der Notrufnummer 110. Bewahren Sie keine großen Geldbeträge zu Hause auf. Kontakttelefonnummern und Hinweise zum Schutz vor aktuellen Betrugsmaschen finden Sie auf der Internetseite der Brandenburger Polizei unter https://polizei.brandenburg.de/seite/aktuelle-betrugsphaenomene-im-land-brand/641821.

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Pressemeldungen für den Landkreis Oberallgäu & Kempten vom 26. Februar 2021

26.02.2021, PP Schwaben Süd/West

Die tagesaktuellen Meldungen der Polizeiinspektionen Kempten, Sonthofen, Immenstadt, Oberstdorf und der Polizeistation Oberstaufen, sowie Meldungen der Kriminalpolizei, der Verkehrs- und Fahndungsdienststellen mit Regionalbezug.Medienkontakt:Pressestelle beim Polizeipräsidium Schwaben Süd/West, D-87439 Kempten (Allgäu),Rufnummer (+49) 0831 9909-0 (-1012/ -1013).
VerkehrsunfallWERTACH. Am Donnerstag, gegen 10.05 Uhr, wollte eine 48-Jährige mit ihrem Pkw auf dem Parkplatz eines Discounters in der Grüntenseestraße rückwärts ausparken, übersah dabei einen 40-Jährigen, der mit seinem Pkw hinter ihr vorbeifuhr, und stieß mit diesem zusammen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 1.000 Euro.(PI Immenstadt)VerkehrsunfallIMMENSTADT. Am Donnerstag, gegen 09.30 Uhr, stieß eine 75-Jährige beim Einparken auf einem Parkplatz in der Sonthofener Straße mit ihrem Pkw gegen den abgestellten Pkw eines 60-Jährigen. Der entstandene Gesamtsachschaden beläuft sich auf ca. 1.000 Euro.(PI Immenstadt)Sachbeschädigung an einem Pkw – Zeugen gesuchtKEMPTEN. Im Tatzeitraum vom 02.02.2021 bis zum 04.02.2021 zerkratzte eine bislang unbekannte Täterschaft die Motorhaube und das Dach eines geparkten Pkws in der Haubenschloßstraße/Üblherstraße in Kempten. Bei der Tat entstand dem Eigentümer ein Sachschaden in Höhe von über 2.300 Euro. Die Polizei Kempten hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise unter 0831/9909-2140.(PI Kempten)Manipulation eines Garagenschlosses – Zeugen gesuchtKEMPTEN. In der Nacht vom 24.02.2021 auf den 25.02.2021 schlug eine bislang unbekannte Täterschaft in der Tiefenbacher Straße in Kempten einen Nagel in ein Garagenschloss und zwickte anschließend dessen Kopf ab. Der Nagel konnte nur mit Hilfe von Spezialwerkzeug aus dem Schloss entfernt werden. Glücklicherweise entstand dem Geschädigten der Tat so nur ein Schaden in Höhe der Arbeitskosten für die Entfernung des Nagels. Die Polizei Kempten hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise unter 0831/9909-2140.(PI Kempten)Herbeiführen einer Brandgefahr – Zeugen gesuchtKEMPTEN. Am 25.02.2021 gegen 13.30 Uhr führte eine bislang unbekannte Täterschaft erneut eine Brandgefahr am Schwabelsberger Weiher in Kempten im Bereich des Schwalbenwegs 61 herbei. Im Rahmen der Anzeigenaufnahme stellte sich heraus, dass versucht wurde ein Baumstumpf in Brand zu setzen. An der Tatörtlichkeit beobachteten die eingesetzten Feuerwehrkräfte zwei Jugendliche, die sich von der Tatörtlichkeit entfernten. Die jungen Männer flüchteten in Richtung der der Tom-Mutter-Schule. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen kann nicht ausgeschlossen werden, dass diese in Verbindung mit der herbeigeführten Brandgefahr stehen. Bereits am 24.02.2021 wurde der PI Kempten ein Brand an der oben genannten Örtlichkeit mitgeteilt. Auch hier konnten zwei Jugendliche beim Verlassen des Tatortes beobachtet werden. Die Polizei Kempten hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise unter 0831/9909-2140.(PI Kempten)Pkw-BrandKEMPTEN/B12. Am frühen Donnerstagnachmittag fuhr eine Kaufbeurerin mit ihrem Pkw auf der B12 in Richtung Kaufbeuren. Kurz nach Kempten bemerkte sie Rauchentwicklung aus dem Motorraum und hielt an. Den entstehenden Brand löschte die Feuerwehr. An dem betagten Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 1.000 Euro. Inwieweit die Fahrbahndecke beschädigt wurde, ist noch nicht bekannt. Als Brandursache steht ein technischer Defekt im Raum.(VPI Kempten)Unfall mit PolizeifahrzeugALTUSRIED/MUTHMANNSHOFEN. Am Donnerstagmorgen war eine Polizeistreife im Rahmen eines Einsatzes bei einem Anwesen im Raum Muthmannshofen. Nach Beendigung des Einsatzes kam es zu einem Verkehrsunfall, als der Fahrer des Dienst-Pkw vom Anwesen auf die vorbeiführende Straße einbog. Er übersah dabei einen von rechts kommenden anderen Pkw und stieß in dessen Fahrerseite. Diese Seite wies bereits einen ziemlich großen Altschaden auf, sodass der Gesamtschaden in Höhe von 2.000 Euro liegt. Verletzt wurde niemand.(VPI Kempten)Lkw-KontrollenMARKTOBERDORF/UNTERTHINGAU. Am Donnerstagvormittag wurden auf der B12 zwei Lkw-Fahrer beanstandet. Der eine Fahrer hatte die Ladung nur unzureichend gesichert; außerdem konnte er keine Transportlizenz vorlegen. Die Weiterfahrt wurde unterbunden. Fahrer und Transporteur bekommen eine Anzeige.Der zweite Lkw-Fahrer fiel auf, weil er mit erhöhter Geschwindigkeit unterwegs war und trotz Überholverbot einen anderen Pkw überholte. Nach ein paar Minuten folgte ein weiterer Überholverstoß. Die nachfolgende Kontrolle ergab bei der Auswertung des digitalen Kontrollgeräts eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 23 km/h. Der Fahrer mit Wohnsitz im Ausland musste eine Sicherheitsleistung in Höhe von knapp 260 Euro hinterlegen.(VPI Kempten)Gruppe verstößt gegen Maskenpflicht und AbstandsgebotOBERSTDORF. Am gestrigen Donnerstag, den 25.02.2021, konnten in den späteren Abendstunden durch Beamte der Polizei Oberstdorf sechs Personen in Oberstdorf festgestellt werden, die in einem Bauwagen eng beieinander stehend Alkohol konsumierten. Die zwischen 25 und 56 Jahre alten Männer achteten hierbei weder auf das Abstandsgebot zueinander noch auf die Verpflichtung, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Anschließend wurden die deutlich alkoholisierten Arbeiter durch ihren Arbeitgeber mit einem Fahrzeug abgeholt und zu ihren Unterkünften außerhalb Oberstdorfs verbracht. Aufgrund vorliegender Verstöße wurde daher ein Bußgeldverfahren nach dem Infektionsschutzgesetz gegen alle Betroffenen eingeleitet.(PI Oberstdorf)Drogeneinfluss im StraßenverkehrFISCHEN. Auffällig wurde gestern ein 17-Jähriger auf einem Leichtkraftrad, der bei einer polizeilichen Verkehrskontrolle drogentypische Ausfallerscheinungen hatte. Nachdem der Jugendliche nach erfolgter Belehrung zugab, dass er in den Vortagen Marihuana konsumiert hatte, wurde ein Drogenschnelltest durchgeführt, der positiv verlief. Es erfolgte eine sofortige Unterbindung der Weiterfahrt. Der sichergestellte Fahrzeugschlüssel wurde dem verständigten Vater übergeben. Anschließend wurde eine Blutentnahme im Krankenhaus Oberstdorf veranlasst. Auch konnten in der Wohnung des Betroffenen im Beisein der Eltern keine weiteren Betäubungsmittel aufgefunden werden. Den betroffenen Jugendlichen erwartet nun eine Anzeige nach dem Straßenverkehrsgesetz sowie beim Erstverstoß ein einmonatiges Fahrverbot, 500 Euro Bußgeld und 2 Punkte im Fahreignungsregister in Flensburg.(PI Oberstdorf)

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Pressemeldungen für den Landkreis Ostallgäu & Kaufbeuren vom 26. Februar 2021

26.02.2021, PP Schwaben Süd/West

Die tagesaktuellen Meldungen der Polizeiinspektionen Buchloe, Kaufbeuren, Marktoberdorf, Füssen und der Polizeistation Pfronten, sowie Meldungen der Kriminalpolizei, der Verkehrs- und Fahndungsdienststellen mit Regionalbezug.Medienkontakt:Pressestelle beim Polizeipräsidium Schwaben Süd/West, D-87439 Kempten (Allgäu),Rufnummer (+49) 0831 9909-0 (-1012/ -1013).
Pkw-Lenker mit Verdacht auf DrogeneinflussBUCHLOE. Am späten Donnerstagabend kontrollierten Streifenbeamte der Polizeiinspektion Buchloe in der Bahnhofstraße einen Pkw-Lenker. Dabei zeigte der 19-jährige junge Mann drogentypische Auffälligkeiten. Da der Vortest positiv auf THC verlief, wurde eine Blutentnahme angeordnet. Dem Fahrer drohen ein hohes Bußgeld und Fahrverbot.(PI Buchloe)UnfallfluchtBUCHLOE. Donnerstagnachmittag bog ein 80-jähriger Mann mit seinem Pkw von der Augsburger nach links auf die Landsberger Straße ein. Er übersah den Pkw einer 47-Jährigen, die gleichzeitig bevorrechtigt vom Postberg nach rechts in die Landsberger Straße einbog. Es kam zum Zusammenstoß. Der Verursacher kümmerte sich nicht um den Schaden und fuhr zu einer nahegelegenen medizinischen Behandlung. Die Geschädigte folgte ihm und verständigte die Polizei. Es wurde ein Strafverfahren wegen Unfallflucht eingeleitet.(PI Buchloe)Geparkten Pkw angefahrenBUCHLOE. Zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen wurde in der Peter-Dörfler-Straße ein geparkter schwarzer Pkw angefahren. Der unbekannte Verursacher hinterließ keine Personalien. Er stieß vermutlich beim Rangieren gegen die vordere Stoßstange des 26-jährigen Geschädigten. Es entstand nur geringer Sachschaden. Zeugenhinweise bitte an die Polizeiinspektion Buchloe, Tel. 08241/9690-0.(PI Buchloe)Streit zwischen Nachbarn eskaliertKAUFBEUREN. Am späten Donnerstagnachmittag ereignete sich eine Streitigkeit zwischen zwei Männern im Garten eines Wohnanwesens der Inneren Buchleuthenstraße in Kaufbeuren. Nach aktuellem Kenntnisstand eskalierte der zunächst verbale Streit, sodass der 53-Jährige den 51-Jährigen in das Gesicht schlug. Der 51-Jährige reagierte durch einen Angriff mit einer Schaufel gegen den 53-jährigen Mann, woraufhin dieser seinem Kontrahenten mit einem Messer drohte. Bei dem Messer handelte es sich um ein Küchenmesser. Die Ermittlungen dauern weiter an. Zeugen, die den Vorfall beobachteten, werden gebeten, sich bei der Polizei Kaufbeuren unter 08341/9330 zu melden.(PI Kaufbeuren)Vorfahrt missachtetMARKTOBERDORF. Gestern ereignete sich gegen 11.00 Uhr ein Unfall als ein 19-Jähriger Thalhofener die Vorfahrt eines anderen Pkw missachtete. Der junge Mann bog von der B12 kommend auf die B472 nach links ein, wobei es zum Zusammenstoß mit einem Pickup kam, der gerade in Richtung Ruderatshofen unterwegs war. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Der entstandene Sachschaden an den Pkws wird insgesamt auf ca. 2.000 Euro geschätzt.(PI Marktoberdorf)Schwerer FahrradsturzBIDINGEN. Vergangenen Donnerstag stürzte gegen 09.00 Uhr ein 58-Jähriger mit seinem Fahrrad und verletzte sich dabei schwer. Der Mann war auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Königsried und Ingenried unterwegs als er im abschüssigen Kurvenbereich bleicht nasser Fahrbahn stürzte. Er musste mit dem Rettungshubschrauber in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht werden.(PI Marktoberdorf)Ansitz entwendetFÜSSEN. Zwischen Sonntag und Mittwoch dieser Woche wurde ein Ansitz (Jäger Hochsitz) im Bereich des Galgenbichel entwendet. Dieser war mit einem Spanngurt und mehreren Holzpfählen gesichert. Hinweise nimmt die Polizei Füssen unter der Telefonnummer 08362/91230 entgegen.(PI Füssen)Betrügerische BestellungNESSELWANG. Ein unbekannter Täter hackte sich auf einer Shoppingplattform in das Profil eines 32-Jährigen ein und bestellte dort unter falschem Namen mehrere Kleidungsstücke. Der unbekannte Täter gab eine Lieferadresse in Nordrhein-Westfahlen an. Die Ermittlungen werden an die zuständige Polizeiinspektion abgegeben. Der Geschädigte konnte einen Teil der Bestellung rechtzeitig stornieren.(PI Füssen)Kinder auf dem Schulweg angesprochenROßHAUPTEN. Am 23.02.2021 gegen 13.00 Uhr befanden sich zwei Grundschüler auf dem Nachhauseweg, als sie von einem bislang unbekannten Mann angesprochen wurden. Dieser sei den Kindern zuerst mit seinem Pkw hinterhergefahren, habe dann neben ihnen angehalten und die Kinder dann unter anderem nach ihren Namen gefragt. Die Kinder reagierten in vorbildlicher Weise nicht auf das Ansprechen und liefen davon. Der ältere Mann war mit einem dunkelblauen Kleintransporter mit ostallgäuer Kennzeichen unterwegs und trug einen grauen Filzhut. Die Polizei Füssen bittet um sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 08362/91230.(PI Füssen)Tourenski entwendetSCHWANGAU. Wie erst jetzt angezeigt wurde, wurden am vergangenen Donnerstag, 18.02.2021, zwischen 12.00 Uhr und 12.45 Uhr in der Forggenseestraße in Schwangau ein Paar Tourenski der Marke Stöckli, Typ Edge 88 gestohlen. Auffällig an den Skiern ist die metallic-blaue Farbe und die montierte ATK-Bindung. Die Ski waren vor einem Einfamilienhaus zum Trocknen aufgestellt und sind nun verschwunden. Die Ski haben mit Bindung einen Wert von ca. 1.200 Euro. Die Polizeiinspektion Füssen bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 08362/9123-0.(PI Füssen)E-Bike entwendetFÜSSEN. Am vergangenen Mittwoch wurde zwischen 7.30 und 17.30 Uhr in Füssen im Venetianerwinkel ein weiß-blaues Pedelec Fahrrad der Marke Haibike aus der Tiefgarage gestohlen. Täter muss sich Zugang über das Garagentor verschafft habe, als dieses offen stand. Das Fahrrad hatte einen Wert von über 2.000 Euro. Hinweise nimmt die Polizei Füssen unter der Telefonnummer 08362/91230 entgegen.(PI Füssen)Anrufe durch Falsche PolizeibeamteFÜSSEN. Am Donnerstagabend gegen 19.00 Uhr riefen innerhalb kurzer Zeit drei falsche Polizeibeamte bei älteren Damen an. Der Täter gab sich als Beamte der „Kriminalpolizei Füssen“ aus und wollte in einem Telefonat erfahren, ob ein Safe und Bargeld im Haus sei. Aufgrund einer angeblichen Einbruchserie in der Nachbarschaft seien die Daten der Geschädigten bekannt. Bereits am Vortag kam es zu einem gleichgelagerten Fall.Beide Damen reagierten vorbildlich und ließen sich auf kein weiteres Gespräch ein. In beiden Fällen kam es zu keinerlei Beute und die Täter konnten abgewimmelt werden. Nachdem es in Füssen keine eigene Dienststelle der Kriminalpolizei gibt, sind Anrufe mit derartiger Meldungen leicht als Betrugsmasche zu erkennen. Die für Füssen zuständige Kriminalpolizei befindet sich in Kempten.(PI Füssen)VerkehrsunfallfluchtPFRONTEN. Am Mittwochnachmittag gegen 14.00 Uhr kam es im Begegnungsverkehr auf dem Falkensteinweg zu einem Streifzusammenstoß zwischen einem braunen Kleinwagen und einem orangen Pritschenwagen. In der letzten engen letzten Kurve im Falkensteinweg streifte der Pritschenwagen mit dem Heck den Pkw und beschädigte diesen. Der Pritschenwagen fuhr weiter bergaufwärts in Richtung-König-Ludwig-Weg. Eventuell hat der Fahrer des Klein-Lkw den Zusammenstoß gar nicht bemerkt. Die Pkw-Fahrerin stellte zu Hause an ihrem Pkw einen Schaden am Kotflügel und der hinteren Stoßstange fest. Der Schaden beträgt ca. 1.000 Euro. Bislang konnte der orange Pritschenwagen nicht ausfindig gemacht werden. Hinweise bitte an die Polizeistation Pfronten, Tel. 08363/9000.(PSt Pfronten)Schaufensterscheibe beschädigtPFRONTEN. In der vergangenen Woche wurde eine Schaufensterscheibe bei einem Radsportgeschäft in Pfronten-Ried beschädigt. Die Glasscheibe wurde von einem unbekannten spitzen Gegenstand getroffen oder dagegen geschlagen. Dabei riss die Glasscheibe. Der Schaden beträgt ca. 500 Euro. Hinweise bitte an die Polizei Pfronten, Tel. 08363/9000.(PSt Pfronten)Verstöße gegen die bayrische Infektionsschutz-VerordnungNESSELWANG. Zwei Familien aus Nordbayern wurden mit ihren Wohnmobilen in Nesselwang auf Parkplätzen angetroffen. Die Personen hielten sich dort über Nacht verbotener Weise auf. Die eine Familie mit vier Kindern wollte eigentlich nach Italien reisen, ihnen wurde aber die Einreise nach Österreich verwehrt. Das andere Ehepaar wollte länger zum Wandern im Allgäu bleiben. Nachdem die Ausgangsbeschränkungen in Bayern immer noch ihre Gültigkeit haben, sind solche mehrtägigen Ausflüge in Bayern derzeit nicht erlaubt. Die Reisenden wurden aufgefordert sich wieder nach Hause zu begeben und werden wegen der Ordnungswidrigkeit angezeigt. Sie müssen nun mit einem Bußgeld rechnen.(PSt Pfronten)

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Pressemeldungen für den Landkreis Unterallgäu & Memmingen vom 26. Februar 2021

26.02.2021, PP Schwaben Süd/West

Die tagesaktuellen Meldungen der Polizeiinspektionen Memmingen, Mindelheim und Bad Wörishofen, sowie Meldungen der Kriminalpolizei, der Verkehrs- und Fahndungsdienststellen mit Regionalbezug.Medienkontakt:Pressestelle beim Polizeipräsidium Schwaben Süd/West, D-87439 Kempten (Allgäu),Rufnummer (+49) 0831 9909-0 (-1012/ -1013).
Unter Drogeneinfluss auf Kleinkraftrad unterwegsMEMMINGEN. In den Nachtstunden des Donnerstags, 25.02.2021, kontrollierte eine Streifenbesatzung in Buxheim einen 24-jährigen Fahrer eines Kleinkraftrades. Bei der Kontrolle wurde bei ihm starker Marihuanageruch wahrgenommen. Ein vor Ort freiwillig durchgeführter Test bestätigte den Verdacht, dass er unter Drogeneinfluss das Kleinkraftrad führt. Die Weiterfahrt wurde untersagt und eine Blutentnahme angeordnet. Ihn erwarten nun ein einmonatiges Fahrverbot sowie eine Geldbuße über 500 Euro.(PI Memmingen)Brennendes Bankett führt zu Feuerwehreinsatz.OBERSCHÖNEGG / LKR UNTERALLGÄU. Am Donnerstag, 25.02.2021, gegen 13.00 Uhr musste die Freiwillige Feuerwehr Oberschönegg zum Einsatz zu einem Bankettbrand auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Oberschönegg und Engishausen ausrücken. Aus bislang unbekannter Ursache geriet ein circa 25 Quadratmeter großer Bankettstreifen mit trockenem Gras in Brand. Noch vor Eintreffen einer Streifenbesatzung der PI Memmingen hatte die Feuerwehr den Brand abgelöscht. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt und es entstand kein Sachschaden.(PI Memmingen)Verkehrsunfall mit „Geisterradler“MINDELHEIM. Am Donnerstagmittag wollte ein 54-jähriger Pkw-Fahrer von einem Autowaschpark nach rechts in die Allgäuer Straße einfahren. Hierbei übersah er einen von rechts kommenden Fahrradfahrer, der den gemeinsamen Fuß- und Radweg als „Geisterfahrer“ entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung befuhr. Der 49-jährige Radfahrer wurde bei dem Zusammenstoß schwer verletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 2.500 Euro.(PI Mindelheim)Verkehrsunfallflucht – Zeugen gesuchtPFAFFENHAUSEN. Am Donnerstag, den 25.02.2021, in der Zeit von 07.00 Uhr bis 09.00 Uhr, wurde in der Regens-Rößle-Straße ein geparkter grauer Pkw Opel angefahren. Der Unfallverursacher fuhr anschließend, ohne sich um den verursachten Schaden zu kümmern, davon. An der Unfallstelle konnten mehrere blaue Lacksplitter aufgefunden werden, die darauf hindeuten, dass der Verursacher mit einem blauen Fahrzeug unterwegs war. Personen, die Angaben zum Unfallhergang oder zum Unfallverursacher machen können, werden gebeten sich bei der Polizeiinspektion Mindelheim, unter der Tel. 08261/7685-0, zu melden.(PI Mindelheim)Fahrschülerin fährt ohne FührerscheinMINDELHEIM. Am Donnerstagnachmittag fiel einer zivilen Streife der Polizei Mindelheim eine junge Pkw-Führerin mit unsicherer Fahrweise auf. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass die 25-jährige Fahrzeugführerin auf dem Weg zum Fahrschulunterricht war, und sie noch nicht im Besitz eines Führerscheins ist. Sie muss sich nun auf ein Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis einstellen.(PI Mindelheim)Enkeltrick/Falsche Polizeibeamte – SchockanrufMINDELHEIM/NASSENBEUREN. Am Donnerstagnachmittag, den 25.02.2021, erhielt die Polizei Mindelheim mehrere Mitteilungen über sogenannte Schockanrufe. Zunächst wurde eine 78-jährige Frau von Unbekannten kontaktiert. Der Anrufer gab sich als Enkel der Frau aus, und gab an, dass er einen Unfall hatte und jetzt dringend 19.000 Euro bräuchte. Die Frau ließ sich allerdings nicht verunsichern und verständigte die Polizei. Am späten Nachmittag gegen 17.00 Uhr erhielt ein 68jähriger Mann aus Mindelheim einen ähnlichen Anruf. Hier gaben die unbekannten Täter ebenfalls zunächst vor ein Enkelkind zu sein, dass finanziell in Nöte geraten ist. Kurze Zeit später erhielt der Mann einen zweiten Anruf, bei dem sich die Täter als Kriminalpolizisten ausgaben. Es wurde gesagt, dass das Telefongespräch mit abgehört wurde und dass der Mann auf die Geldforderung eingehen soll. Nach Abholung durch den Täter würde die Kriminalpolizei, diesen dann direkt an der Haustüre verhaften.Auch diese Behauptung war natürlich gelogen und entsprach nicht der Wahrheit.In diesem Zusammenhang noch einmal die Warnung seitens der Polizei, auf keinerlei Geld-/Wertsachenforderungen am Telefon, einzugehen. Desweitern möchte die Polizei nochmals auf weitere Betrugsmaschen am Telefon hinweisen. Oftmals geben sich Betrüger als Mitarbeiter von Microsoft aus und geben an, dass Lizenzen am Computer abgelaufen sind. Die Betrüger versuchen dann über ein Fernwartungsprogramm Zugang zu den Computern zu erhalten. Sie spionieren in diesem Vorgang Passwörter und ähnliches aus. Seien sie misstrauisch am Telefon. Sollten sich die Anrufer als Enkelkinder ausgeben, rufen sie bei den Eltern der Enkel an und versichern sie sich über den Wahrheitsgehalt der Aussagen. Die Polizei ruft niemals bei ihnen zu Hause an fragt nach Geld oder Wertsachen und holt diese vor allem nicht bei ihnen ab. Die Firma Microsoft führt keine Serviceanrufe am Telefon durch. Computerlizenzen müssen in einem Onlineshop oder im Fachhandelt käuflich erworben werden.(PI Mindelheim)Verkehrsunfall zwischen Überholer und AbbiegerTUSSENHAUSEN. Am Donnerstagnachmittag, 25.02.2021, ereignete sich auf der Strecke von Tussenhausen nach Rammingen ein Verkehrsunfall. Hierbei wollte ein 32-jähriger Mann mit seinem Pkw in Fahrtrichtung Rammingen einen vor ihm fahrenden Pkw überholen, dessen Fahrer aber gerade nach links in einen Feldweg abbog. Trotz Ausweichmanöver des Überholten kam es dann zu einer Kollision zwischen den Fahrzeugen. Bei dem Unfall entstand ein Schaden von etwa 5.000 Euro. Verletzt wurde hierbei glücklicherweise niemand.(PI Bad Wörishofen)Betrunkener AutofahrerBAD WÖRISHOFEN. Am Donnerstagmittag, 25.02.2021, erschien alkoholisierter 60-jähriger Mann an einer Tankstelle und wollte dort Zigaretten kaufen. Infolge der Alkoholeinwirkung hatte der 60-Jährige jedoch große Schwierigkeiten den Kauf durchzuführen. Die in der Tankstelle anwesende Verkäuferin informierte daraufhin die Polizei. Die eintreffende Polizeistreife konnte bei dem Mann eine Alkoholisierung von deutlich über einem Promille feststellen. Da der Mann nachweislich mit seinem Pkw in alkoholisiertem Zustand zur Tankstelle fuhr, erwartet diesen nun eine Strafanzeige aufgrund Trunkenheit im Straßenverkehr. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 2 Promille. Eine Blutentnahme wurde durchgeführt und der Führerschein sichergestellt.(PI Bad Wörishofen).

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Pressemeldungen für den Landkreis Günzburg vom 26. Februar 2021

26.02.2021, PP Schwaben Süd/West

Die tagesaktuellen Meldungen der Polizeiinspektionen Günzburg, Krumbach und Burgau, sowie Meldungen der Kriminalpolizei, der Verkehrs- und Fahndungsdienststellen mit Regionalbezug.Medienkontakt:Pressestelle beim Polizeipräsidium Schwaben Süd/West, D-87439 Kempten (Allgäu),Rufnummer (+49) 0831 9909-0 (-1012/ -1013).
Versuchter Trickbetrug | EnkeltrickGÜNZBURG. Gestern Nachmittag und gestern Abend erhielten zwei Geschädigte einen Anruf von einer weiblichen Person, die sich als seine Enkelin ausgab. Unter anderem unter dem Vorwand, dass sie in Geldnot wären, versuchte sie von den Geschädigten Bargeld zu erhalten. Die Angerufenen erkannten jedoch sofort, dass es sich bei der Anruferin nicht um die Enkelin handelt und beendeten das Telefongespräch. Diese Betrugsmasche ist hinlänglich bekannt. Die Anrufer geben sich unter anderem als Enkel aus und versuchen unter dem Vorwand, dass sie kurzfristig Geld benötigen würden, die Geschädigten zur Übergabe von Bargeld oder Wertgegenständen zu bewegen. Die Polizei bittet darum, solche Anrufe grundsätzlich anzuzeigen.(PI Günzburg)InternetbetrugGÜNZBURG. Ein Geschädigter stieß im Internet in einem sogenannten Online-Shop auf ein Angebot für einen Fernseher. Er bestellte dieses Gerät und bezahlte den Kaufpreis. Der Fernseher wurde ihm jedoch nicht geliefert. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen muss davon ausgegangen werden, dass dieser Online-Shop tatsächlich nicht existent ist sondern es sich um einen sogenannten Fake-Shop handelt. Der Mann erstattete Anzeige. Die Polizei hat nun die Ermittlungen zur Feststellung der Betreiber des Fake-Shops aufgenommen.(PI Günzburg)Versuchter Trickbetrug –Schockanruf und falscher Polizeibeamter-GÜNZBURG. Am späten gestrigen Nachmittag erhielt eine Geschädigte einen Anruf einer weiblichen Person. Diese gab sich als die Tochter der Geschädigten aus und erklärte, dass sie aufgrund eines Verkehrsunfalls, welcher sich aktuell ereignet haben soll, mehrere zehntausend Euro benötigen würde, damit der Schaden des Unfallgegners repariert werden kann und sie so einer Anzeige bei der Polizei entgehen könne. Die Geschädigte war skeptisch und beendete das Telefongespräch. Anschließend rief sie ihre Tochter an. Von dieser wurde sie darüber aufgeklärt, dass es sich um eine bekannte Betrugsmasche handeln würde. Nach Beendigung des Telefonates mit ihrer Tochter erhielt die Geschädigte erneut einen Anruf. In diesem gab sich der Anrufer nun als Polizeibeamter aus und erklärte, dass man die Betrüger des vorhergehenden Anrufes (vermeintlicher Verkehrsunfall der Tochter) festnehmen möchte. Als Lockmittel für eine Festnahme würde man jedoch das Geld der Geschädigten benötigen. Die Geschädigte war misstrauisch und beendete das Telefongespräch. Letztlich wurden die beiden Anrufe bei der Polizei angezeigt. Zur Übergabe von Bargeld oder Wertsachen kam es nicht. Die Polizei warnt ausdrücklich vor diesen Betrugsmaschen. Unter dem Vorwand von verschiedensten Legenden (falsche Polizeibeamte, falsche Bedienstete von Behörden, angebliche Verwandte/Bekannte etc.) versuchen diese Trickbetrüger von ihren Opfern Geld oder Wertgegenstände zu erhalten. Die Polizei bittet darum, auf solche Anrufe keinesfalls einzugehen sondern diese unverzüglich zu beenden und anschließend bei der Polizei anzuzeigen. Am Telefon sollten keine persönlichen Daten mitgeteilt werden. Ebenso sollten keine Auskünfte über das eigene Vermögen erteilt werden. Zudem bittet die Polizei darum, diese Betrugsmaschen auch im eigenen Verwandten- und Bekanntenkreis zu thematisieren.(PI Günzburg)Erpressung – VersuchGÜNZBURG/BIBERTAL. Gestern und heute erhielten mehrere Mitbürger jeweils eine E-Mail von einer bislang unbekannten Person. In dieser E-Mail wird den Geschädigten mitgeteilt, dass ihr Computer angeblich gehackt worden sei. Die Geschädigten werden in der E-Mail damit erpresst, dass der Inhalt der Festplatte veröffentlicht bzw. an Kontakte der Geschädigten versandt würde, wenn sie nicht einen bestimmten Geldbetrag mit der Kryptowährung „Bitcoin“ bezahlen würden. Die Geschädigten gingen auf diesen Erpressungsversuch nicht ein sondern zeigten diesen entsprechend bei der Polizei ein.(PI Günzburg)VerkehrsunfallLEIPHEIM. Gestern Nachmittag musste eine 20-jährige Pkw-Fahrerin auf der Staatsstraße 2509 zwischen Leipheim und Unterfahlheim an einer roten Ampel anhalten. Ein ihr nachfolgender 22-jähriger Pkw-Fahrer erkannte dies aus Unachtsamkeit zu spät und fuhr auf das Fahrzeug der 20-Jährigen auf. Nach dem Aufprall schleuderte das Fahrzeug des 22-Jährigen noch gegen das Halterohr eines Verkehrsschildes. Bei diesem Verkehrsunfall entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 8.000 Euro.(PI Günzburg)Ehefrau fährt Ehemann hinten aufTHANNHAUSEN. Ein Ehepaar machte sich am gestrigen Donnerstag gegen 16.20 Uhr gemeinsam auf den Weg und holte bei einem Autohaus ihren neuen Wagen ab. Hintereinander fuhren sie zur nächsten Tankstelle, um den neuwertigen Pkw zu betanken. Hierbei übersah die Ehefrau, dass ihr Gatte mit dem neuen Pkw bereits an der ersten Zapfsäule anhielt und fuhr ihm hinten auf. Der Sachschaden sowohl am alten als auch am neuen Fahrzeug beträgt mehrere Hundert Euro.(PI Krumbach)Unter Drogeneinfluss auf der Autobahn unterwegsLEIPHEIM/BAB 8. Bei der Verkehrskontrolle eines britischen Pkw am Donnerstag, 25.02.2021 am späten Nachmittag fiel den Fahndern der Verkehrspolizeiinspektion Neu-Ulm der 21-jährige Fahrer auf. Der Pkw war Richtung München unterwegs und wurde an der Tank und Rastanlage Leipheim einer Kontrolle unterzogen. Dass die Fahnder den richtigen Riecher hatten, stellte sich bei der Überprüfung des rumänischen Fahrers heraus. Ein Drogenschnelltest ergab, dass dieser unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Er musste sich einer Blutentnahme unterziehen, die Weiterfahrt wurde unterbunden. Den 21-jährigen Mann erwartet nun eine Ordnungswidrigkeitenanzeige mit Fahrverbot und einem mittleren dreistelligen Bußgeld.(VPI Neu-Ulm)FeuerwehreinsatzKAMMELTAL. Zu einem Einsatz der Feuerwehr Wettenhausen kam es am Donnerstagnachmittag gegen 15.00 Uhr. Ein 63-Jähriger wollte auf seinem Grundstück in der Pfarrer-Vogg-Straße Unkraut mit einem Gasbrenner abfackeln. Dabei geriet die Hecke seines Nachbarn in Brand, diese musste durch die Feuerwehr abgelöscht werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 500 Euro.(PI Burgau)UnfallfluchtBURGAU. Am Donnerstagmittag zwischen 12.00 Uhr und 14.00 Uhr wurde eine Glassichtschutzscheibe, die in der Burgauer Mühlstraße einen öffentlichen Parkplatz vom angrenzenden Grundstück abtrennt, von einem bisher unbekannten Fahrzeug angefahren und beschädigt. Der verantwortliche Fahrer fuhr weiter, ohne sich um den angerichteten Schaden in Höhe von ca. 250 Euro zu kümmern. Zeugenhinweise bitte unter Tel. 08222/96900 an die Polizeiinspektion Burgau.(PI Burgau)VerkehrsunfallBURGAU. Am Donnerstag gegen 17.00 Uhr war ein 89-jähriger Pkw-Fahrer in der Burgauer Kapuzinerstraße unterwegs und wollte nach links in die Dillinger Straße einbiegen. Hierbei übersah er ein von links kommendes, vorfahrtsberechtigtes Fahrzeug einer 43-Jährigen. Durch den Zusammenstoß der beiden Pkw entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 9.000 Euro. Personen wurden nicht verletzt.(PI Burgau)

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Rentnerin von angeblichen Heilerinnen um hohen Geldbetrag betrogen – Polizei sucht Zeugen

26.02.2021, PP Mittelfranken

NÜRNBERG. (261) Eine Seniorin wurde am Mittwochnachmittag (24.02.2021) im Nürnberger Stadtteil Langwasser Opfer von zwei Trickbetrügerinnen. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen des Vorfalls.
Gegen 14:00 Uhr befand sich die Seniorin vor einem Verbrauchermarkt in der Wettersteinstraße 39, als sie von zwei Frauen auf Russisch angesprochen wurde. Die beiden Frauen gaben sich als Heilerinnen aus und boten der Seniorin an, sie und ihre Familie vor jeglichem Unheil zu bewahren. Dazu sollte die Frau ihr gesamtes Bargeld zu Hause holen und in ein Tuch wickeln. Durch heilende Kräfte wollten die „Heilerinnen“ anschließend das Geld von bösen Einflüssen reinigen.Die Seniorin tat, wie man ihr aufgetragen hatte und übergab den beiden Frauen schließlich ein Tuch, in welches sie mehrere tausend Euro Bargeld eingewickelt hatte. Die beiden Frauen lenkten die Dame im Rahmen der Behandlung mehrmals ab und gaben das Tuch anschließend zurück. Als der Rentnerin zu Hause Zweifel kamen, musste sie feststellen, dass sich in dem Tuch kein Bargeld, sondern nur noch Papier befand. Am nächsten Tag erstattete das Opfer Anzeige bei der Polizei.Die beiden Täterinnen können folgendermaßen beschrieben werden:1. Täterin:ca. 65 Jahre alt, ca. 165 cm groß, kräftige Figur, südländisches Aussehen, dunkle zum Pferdeschwanz gebundene Haare, bekleidet mit schwarz-weiß gestreiftem Pullover2. Täterin:ca. 55 Jahre alt, ca. 155 cm groß, sehr kräftige Figur, asiatisches Aussehen, mandelförmige Augen, nähere Beschreibung liegt nicht vorBeide Frauen sprachen russisch!Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei sucht Zeugen, die im Zeitraum zwischen 14:00 und 15:00 Uhr verdächtige Frauen im Bereich der Wettersteinstraße vor dem dortigen Verbrauchermarkt gesehen haben. Evtl. wurden auch weitere Frauen von den beiden Täterinnen angesprochen. Sachdienliche Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 3333 entgegen.

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Bönen – Polizei und Bankangestellte verhindern Trickbetrug an älterem Ehepaar – Lob des Kriminaldirektors | Unna

Polizei und eine aufmerksame Bankangestellte haben am Donnerstag (25.02.2021) verhindert, dass ein älteres Ehepaar aus Bönen Opfer eines Trickbetrugs wird.
Die Geschädigten erhielten seit 11.30 Uhr mehrere Anrufe von einer männlichen Person, die sich als Polizeibeamter ausgab und vortäuschte, nach einem Einbruch in der Nachbarschaft einen Tatverdächtigen festgenommen zu haben, bei dem ein Zettel gefunden wurde, auf dem die Namen und die Adresse der Geschädigten standen. Zudem sei es bei ihrer Bank zu kriminellen Handlungen gekommen. Demnach würde sich ein Mitarbeiter des Geldinstituts an Kundengeldern bereichern, gaukelte der Täter am Telefon vor.
Aus diesem Grund forderte die männliche Person die Geschädigten auf, einen fünfstelligen Betrag zu besorgen und der Polizei an einem Treffpunkt zu übergeben, der später noch vereinbart wird. Das Ehepaar glaubte dem falschen Polizeibeamten und suchte seine Bank auf. Weil die Mitarbeiterin des Geldinstituts allerdings misstrauisch wurde und einen laufenden Betrugsversuch vermutete, informierte sie die echte Polizei. Einsatzkräfte begleiteten die Senioren nach Hause, wo die Polizei im Rahmen sofort eingeleiteter Maßnahmen auf eine fingierte Geldübergabe vorbereitet war.
Es kam zu keiner Vermögungsverfügung. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
“Unser großer Dank gilt der hellwachen Bankbeschäftigten, die in diesem Fall den kriminellen Schachzug durchschaut und durch ihr schnelles, vorbildliches Handeln maßgeblichen Anteil daran hat, dass ein älteres Ehepaar nicht um eine hohe Summe betrogen wurde”, betont Kriminaldirektor Christoph Strickmann, Leiter der Direktion Kriminalität bei der Kreispolizeibehörde Unna.

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HZA-DD: Unversteuerte Zigaretten im Postpaket Leipziger Zoll stellt über 10.000 Zigaretten sicher

26.02.2021 – 11:51

Hauptzollamt Dresden

Dresden (ots) Leipziger Zöllner kontrollierten am 24. Februar 2021 in einem Postverteilzentrum Sendungen, die auf dem Landweg aus Polen nach Deutschland verbracht wurden.
Dabei stellten sie nach der Röntgenkontrolle ein Paket sicher, in dem sich ausschließlich Zigaretten befanden. Insgesamt zählten die Zöllner 10.100 Stück unversteuerte Zigaretten. In letzter Zeit stellt der Zoll vermehrt Sendungen mit verbrauchsteuerpflichtigen Waren im innergemeinschaftlichen Postversand fest. Nicht selten erfolgte die vorherige Bestellung da-bei über das Internet oder soziale Netzwerke. Das Hauptzollamt Dresden weißt in diesem Zusammenhang darauf hin, dass ausschließlich Tabakwaren mit gültiger Steuerbanderole, die eine Person im Rahmen der Richtmengen für ihren Eigenbedarf in einem Mitgliedstaat der EU erwirbt und selbst nach Deutschland befördert, steuerfrei sind.
“Beim Versand von Tabakwaren aus anderen Mitgliedsstaaten per Post ist die Rechtslage eine andere”, erläutert Pressesprecherin Heike Wilsdorf.
“In diesen Fällen handelt es sich nach Tabaksteuerrecht um ein gewerbliches Verbringen.
Die Tabakwaren aus anderen Mitgliedstaaten werden ohne gültige deutsche Steuerzeichen versendet und die Tabaksteuer wird fällig. Die Tabakwaren werden von der Zollverwaltung bereits bei der Lieferung sichergestellt und vernichtet.
Dies gilt sowohl für Sendungen von privat an privat als auch von einem Händler an privat.”
Die fällige Tabaksteuer schulden neben dem Versender auch der Empfänger.
Empfänger und Versender haben darüber hinaus mit einem Bußgeld- oder Steuerstrafverfahren oder der Erhebung eines Zuschlages in Höhe der Tabaksteuer zu rechnen Rückfragen bitte an: Hauptzollamt DresdenPressesprecherinHeike WilsdorfTelefon: 0351-8161-1044E-Mail:

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POL-SZ: Pressemitteilung des Polizeikommissariats Wolfenbüttel vom Freitag, 26. Februar 2021:

26.02.2021 – 11:26

Polizei Salzgitter

Wolfenbüttel (ots) Wolfenbüttel: Diebstahl eines Pedelec Mittwoch, 24.02.2021, 22:00 Uhr, bis Donnerstag, 25.02.2021, 06:30 Uhr In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gelangten unbekannte Täter nach Aufhebeln der Tür in eine Gartenlaube in der Martin-Luther-Straße in Wolfenbüttel. Aus der Laube wurde ein Pedelec der Marke Bergamont, E-Horizon, im Wert von rund 1700 Euro entwendet. Hinweise: 05331 / 933-0. Wolfenbüttel: Scheiben von drei PKW eingeschlagen Mittwoch, 24.02.2021, bis Donnerstag, 25.02.2021 In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurden von drei im Stadtgebiet von Wolfenbüttel abgestellten PKW jeweils eine Scheibe eingeschlagen und anschließend vorgefundene Gegenstände aus den Fahrzeugen entwendet. Aus einem Im Ginsterweg abgestellten Skoda wurde eine Umhängetasche samt Inhalt entwendet. In der Josef-Müller-Straße war ein abgestellter VW betroffen. Hier wurde ein Etui mit diversen persönlichen Unterlagen entwendet. Ebenso war ein PKW Nissan in der Schleiermacherstraße betroffen. Aus diesem Fahrzeug wurde eine Handtasche samt Inhalt entwendet. Der entstandene Schaden beträgt insgesamt zirka 2000 Euro. Ein möglicher Tatzusammenhang kann nicht ausgeschlossen werden. Wolfenbüttel: Seniorin Opfer vom Auftreten falscher Polizeibeamter geworden Donnerstag, 25.02.2021 Eine 89-jährige Seniorin aus Wolfenbüttel ist am Donnerstag Opfer vom Auftreten falscher Polizeibeamter geworden. Demnach hätte eine unbekannte Person sich telefonisch bei der Seniorin als Polizeibeamter ausgegeben. Er habe mitgeteilt, dass eine Freundin einen Verkehrsunfall verursacht habe, bei dem ein Mensch ums Leben gekommen sei. Nun benötige die Freundin dringend Bargeld. Kurze Zeit später erschienen ein unbekannter Mann und eine unbekannte Frau an der Haustür der Seniorin und nahmen einen größeren Bargeldbetrag im Empfang und entfernten sich im Anschluss unerkannt. Bitte beachten Sie die Tipps Ihrer Polizei und informieren Sie ältere Angehörige / Bekannte über die Masche der Betrüger:
Am Telefon versuchen sie ihre Opfer unter verschiedenen Vorwänden, dazu zu bringen, Geld- und Wertgegenstände im Haus oder auf der Bank an einen Unbekannten zu übergeben, der sich ebenfalls als Polizist ausgibt. – Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel
Polizisten, den Dienstausweis.
– Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der
die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer
der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die
Telefonauskunft geben. Wichtig: Lassen Sie den Besucher
währenddessen vor der abgesperrten Tür warten.
– Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.
– Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen
Verhältnissen preis.
– Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie
einfach auf.
– Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen. Schöppenstedt: Pedelec Fahrer nach Sturz schwer verletzt Donnerstag, 25.02.2021, gegen 16:50 Uhr Ein 79-Jahre alter Pedelec Fahrer ist am Donnerstagnachmittag in Schöppenstedt, Hinter der Bahn, nach einem Sturz mit seinem Pedelec schwer verletzt worden. Der Senior musste mit Kopfverletzungen mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Braunschweig gebracht werden. Rückfragen bitte an: Polizei SalzgitterPolizeikommissariat WolfenbüttelFrank OppermannTelefon: 05331 / 933 – 104E-Mail: ://www.polizei.niedersachsen.de

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Versuchter Raub vor Raiffeisenbank in Gollhofen geklärt – Tatverdächtiger festgenommen

26.02.2021, PP Mittelfranken

BAD WINDSHEIM. (260) Wie mit Meldung 187 vom 11.02.2021 berichtet, hatte am 09.02.2021 ein unbekannter Mann versucht, eine Frau vor der Raiffeisenbank zu berauben. Ein Tatverdächtiger konnte ermittelt und festgenommen werden.
Gegen 19:20 Uhr war die 69-Jährige in der Bank um Geld abzuheben. Als sie den Schalterraum verlassen hatte, trat ein maskierter Mann hinter einem Baum hervor, bedrohte die Frau mit einem Messer und forderte Geld. Die bedrohte Frau drehte sich sofort um, und rannte um Hilfe schreiend davon. Daraufhin flüchtete der mutmaßliche Räuber ohne Beute in unbekannte Richtung.Aufgrund des Zeugenaufrufes meldete sich ein Zeuge, der zur fraglichen Zeit eine Person in der Nähe laufen sah, die der Beschreibung entsprach. Daraufhin konnte nun ein 20-jähriger Tatverdächtiger ermittelt und festgenommen werden, der bei einer Vernehmung die Tat auch sofort einräumte. Er wird nun wegen versuchter schwerer räuberischer Erpressung angezeigt.

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Was haben eine Waschmaschine, ein Fernseher und ein Kühlschrank gemeinsam? Sie alle werden ab dem 1. März mit dem neuen…

Was haben eine Waschmaschine, ein Fernseher und ein Kühlschrank gemeinsam? Sie alle werden ab dem 1. März mit dem neuen EU-Energielabel gekennzeichnet. Darauf zu achten kann bares Geld bedeuten, denn effiziente Geräte können mehrere hundert Euro pro Jahr sparen. Mehr dazu erfahren Sie hier: http://bpaq.de/fb_energielabel

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iglo-Mutterunternehmen Nomad Foods wächst auch in 2020 sehr dynamisch

26.02.2021 – 11:17

iglo Deutschland

Hamburg (ots)- Umsatz 2020 verzeichnete einen Anstieg um 8,2% auf 2.516 Millionen Euro
– Der Gewinn nach Steuern beträgt 225,1 Millionen Euro (2019: EUR 153,6 Mio.)
– Das EBITDA stieg im Vergleich zum Vorjahr um 8% auf 469 Millionen Euro Das iglo-Mutterunternehmen Nomad Foods mit Sitz in Feltham in Großbritannien verzeichnet in 2020 das fünfte Jahr in Folge ein Ergebniswachstum. Das in New York gelistete Unternehmen (NYSE: NOMD), mit Marken wie iglo, Birds Eye, Findus, Goodfella’s u.a. ist die größte Tiefkühlkost-Lebensmittelgruppe Europas und beschäftigt rund 4.900 Mitarbeiter. Der Umsatz stieg in 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 8,2% auf EUR 2.516 Mio., gleichzeitig realisierte die Gruppe einen Gewinn nach Steuern von EUR 225,1 Mio. (2019: EUR 153,6 Mio.). Der bereinigte Gewinn nach Steuer wuchs um 12% auf EUR 262,6 Mio. Das bereinigte EBITDA stieg um 8% auf EUR 467 Mio. Ebenso einen Anstieg verzeichnete das Ergebnis je Aktie. Das bereinigte EPS stieg um 10% auf EUR 1,35. Dies ist auf das Wachstum des bereinigten Ergebnisses nach Steuern und den kumulierten Effekt von Aktienrückkäufen gegenüber dem Vorjahr zurückzuführen. Das berichtete EPS wuchs um 46% auf EUR 1,14. Wachstumstreiber waren in 2020 sowohl die traditionellen Segmente mit beispielsweise Fisch und Gemüsevarianten, aber auch die stark nachgefragten Innovationen rund um vegetarisches und vegane Angebote sowie die neuen pflanzenbasierten Fleischalternativen. Im letzteren Segment ist die Gruppe in Europa in der Tiefkühlkategorie mit Abstand Marktführer und bestimmt die Wachstumsdynamik. Stéfan Descheemaeker, Chief Executive Officer von Nomad Foods, erklärte: “2020 war ein beispielloses Jahr für Nomad Foods. Ich bin stolz auf unsere gemeinsame Reaktion auf die COVID-19-Pandemie, insbesondere auf unser Engagement, unsere Kunden zu betreuen und gleichzeitig die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter zu priorisieren. Das Unternehmen lieferte ein weiteres Jahr mit starker finanzieller Leistung und schuf eine neue Grundlage, auf der wir im Jahr 2021 aufbauen werden, indem wir ein weiteres Jahr Wachstum über alle wichtigen Kennzahlen hinweg erzielen. Dieses erwartete, organische Wachstum im Jahr 2021 wird durch die Akquisition von Findus Schweiz und eine deutliche Reduzierung unserer Aktienanzahl im Vergleich zum Vorjahr aufgrund unserer aktiven Rückkaufaktivitäten seit März 2020 unterstützt. ” Im Ausblick für das Gesamtjahr 2021 erwartet das Management ein Umsatz- und bereinigtes EBITDA-Wachstum von ca. 3-5%. Das bereinigte EPS wird voraussichtlich zwischen 1,50 und 1,55 Euro liegen, was einem Wachstum von 11-15% entspricht. Für das Gesamtjahr wird aktuell ein organisches Umsatzwachstum von ca. 1-2% angenommen. Zusatzinformationen: Die ausführlichen Ausführungen zum Jahresergebnis 2020 sind (in englische Sprache) abrufbar unter: https://www.nomadfoods.com/news/nomad-foods-reports-fourth-quarter-and-full-year-2020-financial-results/ Weitere Ausführungen zu den Unternehmensaktivitäten und den operativen Entwicklungen finden sich in einer kürzlich stattgefundenen Analystenpräsentation unter: https://www.nomadfoods.com/wp-content/uploads/2021/02/cagny-2021-final-presentation.pdf Pressekontakt: iglo DeutschlandAlfred JansenLeiter Unternehmens- & NachhaltigkeitskommunikationOsterbekstraße 90c, 22083 HamburgTel: +49 (0)40 180

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POL-HH: 210226-2. Kontrollen im Straßenverkehr: Fahrradstaffeln und ProViDa-Streife ahnden Verstöße

26.02.2021 – 11:12

Polizei Hamburg

Hamburg (ots) Zeit: 25./26.02.2021; Ort: Hamburger Stadtgebiet Am Donnerstag wurden bei Kontrollen im Straßenverkehr zahlreiche Ordnungswidrigkeiten geahndet. Zwei Raser erwartet ein hohes Bußgeld. Vom frühen Donnerstagmorgen bis zum Nachmittag kontrollierten die Fahrradstaffeln der Verkehrsdirektionen Innenstadt/West (VD 2) und Süd (VD 4) sowohl in Altona als auch in Bergedorf und Harburg. Dazu im Wesentlichen: Bereich Kraftfahrzeugverkehr: – 3x Handynutzung
– 1x Rotlichtverstoß
– 11x Parken auf Radwegen Bereich Radverkehr: – 1x Handynutzung
– 10x Rotlichtverstoß
– 6x Befahren des Gehwegs
– 3x falsche Radwegseite Die Einsatzkräfte leiteten insgesamt 41 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Am späten Donnerstagabend wurde eine zivile ProViDa-Streife der Verkehrsstaffel Innenstadt/West (VD 2) bei der Fahrt auf der BAB 7 in Richtung Norden in Höhe der Anschlussstelle Hausbruch von einem Volvo überholt. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h wurde dabei offensichtlich deutlich überschritten. Die Streife nahm die Verfolgung auf und dokumentierte die weitere Fahrt auf Video. Durch den dortigen Baustellenbereich wurde der Volvo bei erlaubten 80 km/h mit einer Geschwindigkeit von bis zu 119 km/h gesteuert. Als die zulässige Höchstgeschwindigkeit im Auffahrtsbereich der Anschlussstelle Waltershof auf 60 km/h reduziert wurde, dokumentierte die Streife eine gefahrene Höchstgeschwindigkeit von 121 km/h. Das Fahrzeug wurde an der Anschlussstelle Bahrenfeld angehalten und der Fahrer einer Kontrolle unterzogen. Als die Beamten an das Auto des 53-jährigen Mannes herantraten, erkannten sie in der Mittelkonsole ein Handy, auf dem eine Radar-Warn-App installiert und eingeschaltet war. Der Betrieb einer solchen Warneinrichtung ist nicht zulässig und wird als Ordnungswidrigkeit geahndet. Eine solche Radar-Warn-App warnt den Fahrer vor stationären Blitzern, nicht aber vor ProViDa-Fahrzeugen. Auf den Fahrer kommen nun ein Bußgeld von 880 Euro wegen vorsätzlicher Geschwindigkeitsüberschreitung, zwei Punkte im Fahreignungsregister sowie ein Fahrverbot von zwei Monaten zu. Die illegale Nutzung der Radar-Warn-App wird mit daneben mit 75 Euro und einem Punkt im Fahreignungsregister tatmehrheitlich geahndet. Kurz nach Mitternacht befuhr die ProViDa-Streife die Kieler Straße stadtauswärts. Auf Höhe der Kreuzung zum Lagenfelder Damm wurde die Besatzung auf einen Audi A8L (360 PS) aufmerksam, welcher an der dortigen roten Ampel wartete. Als die Ampel auf Grün schaltete, beschleunigte der Fahrer den Wagen erheblich und erreichte im weiteren Verlauf eine Höchstgeschwindigkeit von 135 km/h bei zulässigen 50 km/h. An der Kreuzung zum Sportplatzring musste er erneut an einer roten Ampel anhalten. Als die Ampel auf Grün schaltete, beschleunigte er erneut erheblich. Den Baustellenbereich auf Höhe der Anschlussstelle Stellingen befuhr er trotz Spurzusammenführung auf eine Spur und Spurverschwenkungen mit 121 km/h bei zulässigen 50 km/h. Danach wurde er dann durch einen vorausfahrenden Linienbus gebremst. Anschließend befuhr er die Kieler Straße zunächst deutlich gemäßigter weiter. Auf Höhe der Einmündung zur Straße “An der Feldmark” beschleunigte der Fahrer trotz feuchter Fahrbahn erneut vehement und schnitt die S-Kurve in Richtung Eidelstedter Platz deutlich. Hier wurde eine Geschwindigkeit von 111 km/h bei zulässigen 50 km/h dokumentiert. Der Audi konnte in der Lohkampstraße angehalten und überprüft werden. Auf den Fahrer (31) kommen nun ein Bußgeld von 3.680 Euro, zwei Punkte im Fahreignungsregister und ein dreimonatiges Fahrverbot zu. Die ProViDa-Besatzung ahndete daneben auch noch vier weitere Geschwindigkeitsverstöße im einmonatigen Fahrverbotsbereich. Die Polizei wird auch weiterhin regelmäßig kontrollieren, um die Verkehrsteilnehmer für ein rücksichtsvolles Miteinander zu sensibilisieren und Verstöße konsequent zu ahnden. Abb. Rückfragen der Medien bitte an: Polizei HamburgPresse- und ÖffentlichkeitsarbeitFlorian AbbensethTelefon: +49 40 4286-56213E-Mail:

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Corona geht an die Substanz. Vor allem, wenn ohnehin schon wenig Geld da ist. Je länger die Pandemie dauert, desto höher…

Corona geht an die Substanz. Vor allem, wenn ohnehin schon wenig Geld da ist. Je länger die Pandemie dauert, desto höher werden die finanziellen Belastungen. Desinfektionsmittel, Coronaschnelltests oder zusätzliche Stromkosten durch vermehrtes Daheimsein – nicht alle Menschen können sich das

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POL-BS: Trickbetrüger erbeuten 140.000 Euro

26.02.2021 – 10:46

Polizei Braunschweig

Braunschweig (ots) Braunschweig, Rüningen 25.02.2021, 14.00 Uhr Eine 83-jährige Braunschweigerin wurde Opfer eines Trickbetruges. Eine Braunschweigerin erhielt am Donnerstag einen Anruf von einem angeblichen Apotheker. Dieser gab an, dass aktuell viel Falschgeld im Umlauf sei. Er sagte der Dame, dass er Mitarbeiter zu ihr schicken würde, um ihr Geld zu überprüfen und gegebenenfalls auszutauschen.
Einige Zeit später standen drei Männer vor ihrer Tür. Während einer der Männer mit ihr redete und sie ablenkte, durchsuchten die anderen Männer die Wohnung. Hierbei rissen sie auch das Telefonkabel aus der Wand. Am Ende nahmen die Männer in etwa 140.000 Euro zur Überprüfung mit. Das zuständige Fachkommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei rät dazu, keine fremden Menschen in die Wohnung zu lassen. Polizeibeamte oder Mitarbeiter anderer Behörden werden niemals Bargeld oder Wertsachen zur Überprüfung oder Verwahrung abholen. Rückfragen bitte an: Polizei BraunschweigPI Braunschweig, ÖffentlichkeitsarbeitTelefon: 0531/476-3032 und -3033E-Mail: ://www.polizei-braunschweig.de

Original-Content von: Polizei Braunschweig, übermittelt durch news aktuell

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@polizeiberlin: #runtervomgasGestern Abend kontrollierte unser #Verkehrsdienst auf der #A111 das Tempo von 9523 Fahrzeugen – fast 10 % waren zu schnell. Einer raste mit 160 bei erlaubten 80 km/h. Ihn erwarten ein Fahrverbot, ein bis zu 4-stelliges Bußgeld und 2 #Flenspunkte. ^tsm

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Bain-Studie zu ESG-Anleihen und -Krediten / Nachhaltige Finanzierungen werden für Banken zunehmend attraktiv

26.02.2021 – 09:30

Bain & Company

München/Zürich (ots)- In Europa boomen ESG-gebundene Kredite für Unternehmen
– Globales Emissionsvolumen von ESG-Anleihen ist zuletzt auf 268 Milliarden Euro gestiegen
– Höhere Kosten für Prüfung und Reporting in diesem neuen Geschäftsfeld werden durch deutlich niedrigere Risikokosten ausgeglichen
– Passende Produkte, kundenspezifische Beratung und ansprechende Kundenerlebnisse sind zentrale Erfolgsfaktoren ESG-Produkte (Environmental, Social, Governance) erobern die Finanzwelt – erst im Asset-Management, dann im Corporate-Banking. Firmenkunden setzen immer häufiger auf Kredite und Anleihen, deren Konditionen auch vom Erreichen bestimmter ökologischer, sozialer oder ethischer Ziele abhängen. Allein in Europa hat sich das Volumen ESG-gebundener Kredite an Unternehmen innerhalb von zwei Jahren nahezu vervierfacht – von 27 Milliarden Euro im Jahr 2017 auf 102 Milliarden Euro 2019 (Abbildung). Im globalen Geschäft waren die Wachstumsraten noch höher. Zuletzt summierte sich das ESG-bezogene Emissionsvolumen auf 268 Milliarden Euro. Allerdings entspricht dies erst 1 Prozent aller Unternehmensanleihen. Groß ist daher das Wachstumspotenzial. Das sind Ergebnisse der Studie “Higher Value, Lower Risk: ESG Finance Moves to the Banking Mainstream” der internationalen Unternehmensberatung Bain & Company. “Angesichts der aktuellen Wachstumszahlen ist es eine Frage der Zeit, bis sich nachhaltige Finanzierungen im Alltag etablieren”, ist Dr. Christian Graf, Bain-Partner und Co-Autor der Studie, überzeugt. “Da sich die Ansprüche der Kunden verändern, verankern immer mehr Unternehmen das Thema Nachhaltigkeit in ihrer Strategie. Sie setzen sich klare Ziele und starten entsprechende Projekte. Und von ihren Kreditinstituten erwarten sie, dass sie passende Finanzierungslösungen bereitstellen.” Dies biete Banken auch die Chance, sich strategisch neu zu positionieren – und so neue Kunden und Marktanteile zu gewinnen. Geringeres Ausfallrisiko Allerdings stellen ESG-Finanzierungen die Bankbranche zunächst einmal vor neue Herausforderungen, denn die Institute müssen die Angaben ihrer Kunden zur Nachhaltigkeit überprüfen und verfolgen. Doch dieser Mehraufwand rechnet sich. Das zeigt ein Vergleich der Risikokosten der 25 größten europäischen Banken mit denen der europäischen Mitglieder der Global Alliance for Banking on Values, einem Netzwerk von weltweit mittlerweile mehr als 60 auf Nachhaltigkeit spezialisierten Instituten. So kamen die der Global Alliance angeschlossenen europäischen Banken über die vergangenen fünf Jahre hinweg auf ein Drittel weniger Risikokosten als die Top 25. “Offenkundig gibt es einen Zusammenhang zwischen dem ESG-Engagement und dem Risikoprofil von Unternehmen”, erklärt Bain-Partner und Bankenexperte Dr. Stefan Wörner. Wer seinen Energieverbrauch verringere, Abfallmengen reduziere oder seine Marke durch ESG-Initiativen stärke, dürfte finanzielle Erfolge verbuchen. “Führende Banken haben das Thema Nachhaltigkeit frühzeitig entdeckt”, so Wörner weiter. “Bei ihnen fließen bereits seit einigen Jahren ESG-Kriterien in den Kreditrisikoprüfungsprozess ein. Das ermöglicht es ihnen auch, sich vor potenziellen Imageschäden zu schützen, die durch die Finanzierung nicht ESG-konformer Assets entstehen könnten.” Noch allerdings ist eine entscheidende Hürde zu nehmen. Durch die zunehmende Bedeutung des Themas in Politik und Öffentlichkeit sind viele unterschiedliche Reportingrichtlinien entstanden. Bislang gibt es keinen einheitlichen Standard für Unternehmen, was ESG-Konformität anbelangt. Die Bandbreite für Banken oder Investoren kann vom Ausschluss kontroverser Branchen bis hin zum sogenannten Impact Investing reichen. “Viele Kreditinstitute fragen sich, wie sie die Substanz ihrer ESG-Strategien messen und belegen sollen, um Greenwashing-Vorwürfe zu vermeiden”, sagt Wörner. “Sie sollten daher frühzeitig messbare Ziele in ihrer Strategie verankern und ihre Reportingprozesse darauf auslegen.” Wachsender Bedarf Banken sind rund um den Globus gefordert, ihre ESG-Kompetenz zügig auf- beziehungsweise auszubauen und insbesondere ihr Kreditgeschäft in diese Richtung zu entwickeln. Erfolgskritisch sind dabei drei Faktoren: 1. Passende Produkte. Nachhaltige Kredite müssen mehrere Bedingungen erfüllen. Klare Ziele sind ebenso erforderlich wie passende Kennzahlen, um die Fortschritte beispielsweise bei der Reduzierung von CO2-Emissionen zu messen. Unverzichtbar sind zudem einfache Monitoring- und Reportingprozesse. 2. Kundenspezifische Beratung. Viele Unternehmen sind beim Einbetten von Nachhaltigkeitsinitiativen in Finanzierungen noch auf Unterstützung angewiesen. Insbesondere größere Firmenkunden sollten von ESG-Spezialisten beraten werden. Bei kleineren Kunden lässt sich auf standardisierte digitale Lösungen zurückgreifen. 3. Ansprechende Kundenerlebnisse. ESG-Finanzierungen sind nur ein Baustein bei der Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien in Unternehmen. Je früher sich Banken einbringen, desto eher haben sie die Chance, solche Kredite in Gesamtkonzepte einzufügen und sich als strategischer Partner zu etablieren. “Das Thema Nachhaltigkeit hat in Unternehmen längst seinen festen Platz auf der Vorstandsagenda”, stellt Bain-Partner Graf fest. “Deshalb sollten sich Banken jetzt intensiv mit nachhaltigen Finanzierungen befassen und mit entsprechenden Kompetenzen punkten, um sich die attraktivsten Kunden aussuchen zu können.” Je fitter Banken in puncto ESG-Trends würden, und das schnell, desto größer seien ihre Chancen auf einen dauerhaften Wettbewerbsvorsprung in einem wachstumsstarken und profitablen Geschäftsfeld. “Es entsteht eine klassische Win-win-Situation”, so Graf. “Mehr ESG-Finanzierungen bedeuten mehr ökologischen, sozialen und ethischen Fortschritt in unserer Gesellschaft.” Eine Grafik zum Thema finden Sie hier: https://www.bain.com/de/insights/esg-gebundene-kredite-an-unternehmen-boomen/ Bain & Company Bain & Company ist eine international führende Unternehmensberatung, die Entscheiderinnen und Entscheider weltweit bei der Zukunftsgestaltung unterstützt. Mit unseren 59 Büros in 37 Ländern sind wir in unmittelbarer Nähe unserer Kunden. Wir arbeiten gemeinsam mit ihnen daran, den Wettbewerb zu übertreffen und neue Standards in den jeweiligen Branchen zu setzen. Partner aus unserem Ökosystem digitaler Innovatoren ergänzen unsere Expertise und sorgen mit dafür, dass wir für unsere Kunden bessere, schnellere und nachhaltigere Ergebnisse erzielen. In den kommenden zehn Jahren werden wir weltweit mehr als eine Milliarde US-Dollar in Pro-Bono-Projekte investieren. Wir unterstützen Organisationen, die sich den aktuellen Herausforderungen in den Bereichen Bildung, Umwelt sowie wirtschaftliche Entwicklung stellen und sich für Gleichberechtigung in jeder Hinsicht engagieren. Seit unserer Gründung 1973 messen wir unseren Erfolg am Erfolg unserer Kunden und sind stolz darauf, dass wir die höchste Weiterempfehlungsrate in der Beratungsbranche haben. Erfahren Sie mehr unter: www.bain.de, www.bain-company.ch Folgen Sie uns auf: LinkedIn, Xing, Facebook, Instagram, Bain Insights App Pressekontakt: Patrick PelsterBain & Company Germany, Inc.Karlsplatz 180335 MünchenTel.: +49 89 5123 1524Mobil: +49 151 5801 Kunstmann-SeikBain & Company Germany, Inc.Karlsplatz 180335 MünchenE-Mail: .: +49 (0)89 5123 1246Mobil: +49 (0)151 5801 1246

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Schockanruf – 93-Jährige durchschaut miese Corona-Masche | Bonn

Demnach meldete sich die Unbekannte am Telefon ohne Akzent als angebliche Tochter der Seniorin. Sie liege mit einer Corona-Erkrankung im Krankenhaus und könne mit einem 15.000 Euro teuren Medikament behandelt werden. Die Mutter sollte das Geld zur Verfügung stellen.
Die aufmerksame Seniorin zweifelte nach eigenen Angaben schnell an der Glaubwürdigkeit des Anrufs. Sie gab gegenüber der Anruferin an, nur eine kleinere Geldsumme auf dem Bankkonto zu haben. Das war der Anruferin aber wohl zu wenig, so dass diese nach Geld oder Schmuck im Haus fragte. Als die 93-Jährige das verneinte, beendete die Anruferin das Gespräch.
Im Anschluss kontaktierte die Frau ihre Tochter, die sich gesund und wohlbehalten nicht im Krankenhaus befindet. Ebenso informierte die Frau die Polizei.
Das zuständige Kriminalkommissariat hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen. Die Bonner Polizei appelliert noch einmal eindringlich: Seien Sie misstrauisch am Telefon!- Rufen Sie Ihren vermeintlichen Verwandten unter einer Ihnen bekannten Nummer zurück und vergewissern Sie sich, ob tatsächlich eine Notlage vorliegt.- Machen Sie am Telefon keine Angaben zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen.- Geben Sie niemals Geld an Fremde heraus.- Informieren Sie bei verdächtigen Anrufen die Polizei unter dem Notruf 110. 

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POL-STD: Stader Polizei fahndet mit Täterfoto nach Tankstellenräuber, Unbekannte brechen drei Firmenfahrzeuge in Ovelgönne auf und entwenden Werkzeuge

26.02.2021 – 08:15

Polizeiinspektion Stade

Stade (ots) 1. Stader Polizei fahndet mit Täterfoto nach Tankstellenräuber Im vergangenen Dezember am frühen Morgen des 17.12. gegen 06:30 h hat ein bisher unbekannter maskierter Mann die OIL-Tankstelle in der Harburger Straße in Stade betreten. Der Unbekannte bedrohte die anwesende 56-jährige Angestellte aus Stade mit einem Messer und forderte die Herausgabe von Geld. Aus der so geöffneten Kasse konnte der Räuber dann mehrere hundert Euro Bargeld entwenden und mit der Beute in unbekannte Richtung flüchten. Eine sofort eingeleitete Fahndung und die bisherigen Ermittlungen blieben leider bisher erfolglos. Die Polizei sucht jetzt mit Fotos aus der Überwachungskamera nach dem Täter und fragt: “Wer kennt den hier abgebildeten Räuber oder kann Hinweise zu dessen Identität geben?” Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 04141-102215 bei der Stader Polizei zu melden. Fotos in der digitalen Pressemappe der Polizeiinspektion Stade. 2. Unbekannte brechen drei Firmenfahrzeuge in Ovelgönne auf und entwenden Werkzeuge Bisher unbekannte Täter haben in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag auf dem Parkplatz eines Hotels an der Bundesstraße 73 in Buxtehude-Ovelgönne drei dort abgestellte Firmenfahrzeuge aufgebrochen und dann aus dem Inneren der Sprinter jeweils mehrere Akku-Werkzeuge entwendet. Der angerichtete Schaden wird auf über tausend Euro geschätzt. Hinweise bitte an das Polizeikommissariat Buxtehude unter der Rufnummer 04161-647115. Rückfragen bitte an: Polizeiinspektion StadePressestelleRainer BohmbachTelefon: 04141/102-104E-Mail:

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Anhörung zum Kurzarbeiter­geld

Der Bundestag hat am Donnerstag, 17. September 2020, sieben Oppositionsanträgen zum Thema Arbeit beraten. Darunter waren auch je eine Vorlage der Linksfraktion und der Grünen, die nach Abstimmung keine Mehrheit erreichten. Die Linke, die verlangt hatte, Arbeitnehmerrechte sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Fleischindustrie durchzusetzen (19/20189), traf nur bei Bündnis 90/Die Grünen auf Gegenliebe. Deren Antrag wiederum, der auf Zeichnung und Ratifikation der UN-Wanderarbeiterkonvention drang (19/7919), erhielt nur aus den Reihen der Linken Zuspruch. Zur Abstimmung über die Anträge lagen je eine Beschlussempfehlung des Ausschusses für Arbeit und Soziales (19/22578) und des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe vor (19/13172).
Oppositionsanträge in erster Lesung
Erstmals befassten sich die Abgeordneten im Zuge der Aussprache auch mit einem Antrag der FDP-Fraktion mit dem Titel „Menschenwürdige und inklusive Arbeitswelt voranbringen“ (19/22474) sowie ein Antrag der Fraktion Die Linke, mit dem Titel „Arbeitsschutzkontrollgesetz nachzubessern und Ausbeutung in der Fleischindustrie beenden“ (19/22488). Beide Anträge sollen nun gemeinsam mit einem Antrag der AfD und einem Antrag der Grünen im Ausschuss für Arbeit und Soziales weiterberaten werden. Der AfD-Antrag wirbt für „eine langfristig tragfähige Sozial- und Arbeitsmarktpolitik“ und will „Ressourcen nachhaltig sichern“ (19/22545); die Grünen-Vorlage fordert die Einführung einer sogenannten Qualifizierung-Kurzarbeit (19/17521).
Ebenfalls zum ersten Mal auf der Tagesordnung stand ein weiter Antrag der FDP, die fordert, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Führungsetagen durch Auszeiten zu ermöglichen (19/20780). Dieser Antrag wird nun federführend im Rechtsausschuss weiterberaten. 
Linke: Lasten des Wandels nicht einseitig verteilen
In der Debatte mahnte Susanne Ferschl (Die Linke), die Beschäftigten dürften nicht die Verlierer des Wandels sein, der sich nicht erst seit gestern auf dem Arbeitsmarkt abspiele. Deshalb bräuchten sie unter anderem mehr Mitspracherechte in ihren Betrieben. Denn nur durch ihre Beteiligung könne der Wandel der Arbeitswelt nachhaltig gestaltet werden, also so, dass er den Beschäftigten auch morgen noch ein sicheres Einkommen sichere.
Ferschl forderte, auch die Einkommensreichsten der Gesellschaft über eine Vermögenssteuer an der Finanzierung der Corona-Krise zu beteiligen.
CDU/CSU: Arbeit als Ausdruck der Personalität des Menschen
Prof. Dr. Matthias Zimmer (CDU/CSU) nutzte seine Rede für eher philosophisch ausgerichtete Überlegungen über den Charakter der Arbeit und den Zusammenhang zu dem christlichen Wertefundament, auf das sich die Unionsparteien berufen würden. „Das C in unserem Namen verpflichtet uns“, mahnte Zimmer.
Denn Arbeit habe nicht nur eine objektive Dimension, sondern ist „Ausdruck der Personalität des Menschen. Das verleiht der Arbeit Würde“. Arbeit, die dies nicht berücksichtige, sei „entfremdete Arbeit. Arbeit, die krank macht, Arbeit, die keine Wertschätzung genießt, Arbeit ohne gerechten Lohn“. Solche Formen der Arbeit, die eben nicht nachhaltig seien, müssten national wie global „eliminiert“ werden, forderte Zimmer.
AfD: Der Niedriglohnsektor ist nicht nachhaltig
René Springer (AfD) fragte, wie nachhaltig es denn sei, dass sich Deutschland einen riesigen Niedriglohnsektor leiste, obwohl jeder wisse, dass mit diesen Niedriglöhnen keine armutsfeste Rente verdient werden könne. Altersarmut bedeute aber auch, kommende Generationen übermäßig zu belasten.
Er kritisierte außerdem das Festhalten der Bundesregierung am Fachkräfteeinwanderungsgesetz, weil durch die Corona-Krise zuerst die Belange der von Arbeitslosigkeit bedrohten und betroffenen deutschen Arbeitnehmer berücksichtigt werden sollten.
Regierung: Ausbeutung  nicht mit Arbeit verwechseln
Hubertus Heil (SPD), Bundesminister für Arbeit und Soziales, legte seinen Schwerpunkt auf die Frage nach dem Charakter der Arbeit von morgen. Alle Beschäftigten bräuchten die Chance, durch Weiterbildungen diese Arbeit auch machen zu können, betonte er.
„Aber um was für Arbeit geht es? Die Ausbeutung von Menschen darf nicht mit Arbeit verwechselt werden“, appellierte er unter Hinweis auf die jüngsten Skandale in der Fleischwirtschaft. Auch international müsse Deutschland als Handelsnation über entsprechende Abkommen und ein Lieferkettengesetz seiner Verantwortung gerecht werden.
FDP: Corona beschleunigte viele Prozesse
Jens Beeck (FDP) verwies darauf, dass die Corona-Pandemie dafür gesorgt habe, in der Arbeitswelt neue Wege finden zu müssen. Sowohl die Etablierung des Homeoffices als auch die digitale Transformation habe die Arbeitswelt im Schnelldurchlauf erlebt.
Er kritisierte zwar nicht die Zielsetzungen der jüngsten Regierungsinitiativen für ein Lieferketten- und ein Arbeitsschutzkontrollgesetz, warnte jedoch vor neuen bürokratischen Hürden. Der Arbeitsmarkt der Zukunft müsse zudem die Potenziale von Menschen mit Behinderungen viel stärker nutzen als heute, sagte Beeck.
Grüne: Transformation muss sozial und ökologisch sein
Beate Müller-Gemmeke (Bündnis 90/Die Grünen) verband die Auswirkungen der Corona-Krise mit der Klimakrise. Die Transformation des Arbeitsmarktes müsse ökologisch und sozial ausgestaltet sein. Klimapolitik und soziale Gerechtigkeit gehörten zusammen, mahnte sie.
So müsse zum Beispiel die Autoindustrie stärker darin unterstützt werden, die Transformation zu ökologisch nachhaltiger Produktion zu gestalten. Ein Ansatz könne sein, das Kurzarbeitergeld viel stärker an eine  Qualifizierung der Beschäftigten zu koppeln.
SPD: Nachhaltigkeit genau definieren
Michael Gerdes (SPD) setzte sich zunächst kritisch mit dem Begriff der Nachhaltigkeit auseinander: „Das ist einer dieser Begriffe, die auch wir Politiker gerne benutzen, weil sie modern klingen.“ Aber jeder Fachpolitiker sei in der Pflicht, genau zu definieren, was dies für sein Ressort bedeute.
Die Antwort lieferte er gleich dazu: „Langfristig für soziale Sicherheit zu sorgen und Arbeitsplätze zu erhalten, ist nachhaltig. Ein Arbeitsplatz, der nicht nur heute, sondern auch morgen die Lohntüte füllt, ist nachhaltig. Ein Arbeitsplatz, der meine Familie ernähren kann, ist nachhaltig“, sagte Gerdes.
Linke: Bessere Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie
Die Fraktion Die Linke forderte in ihrem abgelehnten Antrag (19/20189) bessere Arbeitsbedingungen und einen besseren Gesundheitsschutz in der Fleischindustrie. „Extrem lange Arbeitszeiten, Akkordarbeit auf engstem Raum, fehlende Pausen sowie unhygienische Sammelunterkünfte zu überhöhten Mieten sind auch sonst unerträglich. In Pandemiezeiten jedoch stellen diese Bedingungen ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar und begünstigen die Ausbreitung des Coronavirus“, schreiben die Abgeordneten unter Verweis auf die jüngsten Corona-Ausbrüche in deutschen Schlachthöfen.
Die Linke verlangte unter anderem, dass das Schlachten und die Verarbeitung von Fleisch ab Januar 2021 nur noch durch Beschäftigte des eigenen Betriebes erlaubt sein soll. Werkverträge und Arbeitnehmerüberlassung sollen in diesem Bereich verboten werden. Außerdem sollte über eine stärkere betriebliche Mitbestimmung erreicht werden, die Interessen der Beschäftigten besser zu vertreten. Ferner sollten die Tarifvertragsparteien in der Fleischbranche darin unterstützt werden, eine bundesweit tragfähige Tarifstruktur zu schaffen und einen brancheneinheitlichen Tarifvertrag im Anschluss für allgemeinverbindlich zu erklären. Im Hinblick auf den Arbeitsschutz sollten alle im Betrieb eines Arbeitgebers tätigen Personen als Beschäftigte gelten, also besonders auch Werkvertragsbeschäftigte, forderte Die Linke.
Grüne dringen auf Schutz von Wanderarbeitern
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen setzte sich für den Schutz der weltweit rund 150 Millionen Wanderarbeiter ein. „Wanderarbeitnehmer und Wanderarbeitnehmerinnen sind in besonderem Maß von Missbrauch und Ausbeutung gefährdet“, schreiben die Abgeordneten in ihrem mehrheitlich abgelehnten Antrag (19/7919). Menschenrechtsverletzungen fänden in den Heimatländern, den Transitländern und auch in den Aufnahmeländern statt. Die Bundesregierung wird unter anderem aufgefordert, die UN-Wanderarbeiterkonvention aus dem Jahre 2003 zu unterzeichnen und dem Bundestag zur Ratifikation vorzulegen. Sie sollte sich dafür einzusetzen, dass andere EU-Mitgliedstaaten die Konvention ebenfalls ratifizieren.
Die Zeichnung und Ratifizierung der völkerrechtlich bindenden Konvention betrachten die Grünen als wichtigen Schritt für eine verantwortungsvolle und menschenwürdige Migrationspolitik. Eine glaubwürdige Implementierung des UN-Migrationspaktes beginne mit der Ratifizierung der Wanderarbeiterkonvention. „Die Bundesregierung sollte innerhalb der Europäischen Union diesbezüglich mit gutem Beispiel vorangehen.“ (che/mwo/ahe/sas/ste/17.09.2020)

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Pflege in Würde und klimaverträgliches Bauen

Die bis dato erfolgreichste Online-Petition in der Geschichte des Petitionsausschusses des Bundestages fordert eine Gesundheitsreform „für eine bessere Pflege zum Schutz der Pflegebedürftigen“ mit 206.667 Online-Mitzeichnungen. Mit ihren Unterschriften auf entsprechenden Listen haben zudem mehr als 60.000 Menschen die Petition des Journalisten Bernhard Albrecht „analog“ unterstützt. Dank des mehr als deutlich überschrittenen Quorums (50.000 Unterstützer innerhalb von vier Wochen) wird die Petition am Montag, 1. März 2021, durch den Petitionsausschuss unter Leitung von Marian Wendt (CDU/CSU) ab etwa 14 Uhr in öffentlicher Sitzung beraten.
Zu Beginn der Veranstaltung um 13 Uhr im Europasaal 4.900 des Paul-Löbe Hauses in Berlin steht jedoch die Forderung nach einem umfassenden Maßnahmenpaket für ein klima- und sozialverträgliches Bauen im Blickpunkt. Die Eingabe des Petenten Michael Wicke verzeichnete 57.476 Online-Mitzeichnungen.
Die Sitzung wird live im Internet auf www.bundestag.de übertragen.
Nachhaltiges Bauen und Betreiben von Gebäuden
Mit der Petition fordert Wicke, Mitglied der Initiative Architects for Future, einen klima- und sozialverträglichen Bausektor. Durch ein umfassendes Maßnahmenpaket solle vollständig auf nachhaltiges Bauen und Betreiben von Gebäuden umgestellt werden, um die Pariser Klimaschutzziele zu erreichen und die Lebensqualität der gesamten Umwelt zukunftssicher zu gestalten. Als vordringlich benennt der Petent elementare Änderungen bezüglich Baustoffen, Kreislauffähigkeit, Ökobilanzierung, Bestandsschutz, Biodiversität, Bildung und Lehre sowie der Bedarfsplanung. 
Der ökologische Fußabdruck von Gebäuden sei höher als vielfach angenommen, heißt es in der Petition. „Bau und Betrieb von Gebäuden verursachen in Deutschland etwa 40 Prozent des CO2-Ausstoßes und 52 Prozent unseres Müllaufkommens“, schreibt der Architekt. Zudem würden dadurch 90 Prozent der mineralischen, nicht nachwachsenden Rohstoffe in der Baustoffproduktion verbraucht. Um dies zu ändern, müsse Deutschland eine umfassende Bauwende einleiten. „Effektive Veränderungen werden vor allem mit Gesetzen erreicht“, heißt es in der Vorlage. Das „Verantwortlichmachen des Einzelnen“ und punktuelle Förderung genügen aus Sicht Wickes nicht. „Die aktuellen baupolitischen Rahmenbedingungen sind unzureichend und so nicht konform mit den Zielen der Pariser Klimakonferenz“, schreibt er.
Preis von Baumaterialien muss Umweltfolgekosten umfassen
Gefordert wird daher unter anderem, dass der Marktpreis von Baumaterialien alle Umweltfolgekosten umfasst. Auch müssten Bauprodukte kreislaufgerecht rückgebaut und verbaut werden, „um sie nach Dekonstruktion wieder verwenden zu können“. Ressourcenaufwand und CO2-Ausstoß eines Gebäudes müssten über den ganzen Lebenszyklus transparent dargestellt werden. Ziel der Petition ist es auch, die Flächenversiegelung zu minimieren. Sie soll nur noch genehmigt werden, „wenn sie am Gebäude oder in direkter Umgebung ökologisch ausgeglichen wird“. 
Rekord-Petition: Bessere Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte
Bessere Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte fordert Bernhard Albrecht in seiner Eingabe. Dazu gehörten verlässliche Arbeitszeiten, die Entlastung von Bürokratie sowie Personalschlüssel „nach echtem Bedarf“. Der Petent spricht sich auch für die Aufwertung des Berufsbildes der Pflege aus. Beiträge dazu seien höhere Gehälter, Zulagen und Entlohnung von Weiterqualifizierung, mehr Entscheidungsmöglichkeiten an den Patienten sowie bessere Karrierechancen. Benötigt werde zudem die konsequente Abkehr von Profitdenken und ökonomischen Fehlanreizen durch eine Gesundheitsreform.
„Wir alle brauchen Pflege in Würde“, schreibt Albrecht in der Begründung zu seiner Petition. Das gelte im Krankenhaus nach einem Herzinfarkt oder Unfall – ebenso wie im Heim oder zu Hause, „wenn unsere Liebsten oder wir selbst hinfällig werden“. Benötigt würden dazu gut ausgebildete Pflegekräfte, die Zeit haben zuzuhören, zu beobachten und Fragen zu stellen. 
„Bessere Pflege als gesamtgesellschaftliche Aufgabe finanzierbar“
Derzeit gelte aber: Je billiger die Pflege, desto höher der Gewinn, kritisiert der Petent. In den Krankenhäusern müssten Pflegende immer mehr Patientinnen und Patienten in immer kürzerer Zeit „durchschleusen“. Schuld seien der hohe ökonomische Druck und das Abrechnungssystem nach „Fallpauschalen“. Mehr „Fälle“ bedeuteten mehr Geld. „Hauptsache, die Stationen sind voll – egal, ob gute Pflege möglich ist“, heißt es in der Petition.
Bessere Pflege ist nach Auffassung Albrechts als gesamtgesellschaftliche Aufgabe finanzierbar. Fachkundig gepflegte Patienten und Heimbewohner erlitten weniger Komplikationen, würden schneller gesund und kosteten daher weniger Geld. „Milliarden Euro für unnötige Übertherapien könnten gespart werden“, schreibt der Petent. Pflegekräfte hätten dann weniger „Fälle“ zu betreuen und würden sofort entlastet. Gewinne dürfen nicht an Dritte, zum Beispiel Aktionäre, abfließen. Sie gehörten ins solidarisch finanzierte Gesundheitssystem reinvestiert, wird verlangt. „Wir brauchen jetzt eine grundlegende Reform unseres Gesundheitssystems. Nur so werden Pflegeberufe wieder attraktiv. Nur dann werden sich junge Menschen dafür interessieren – und auch die, die aus dem Beruf geflohen sind, zurückkehren“, heißt es in der Petition.
Abschließendes Votum in späterer Sitzung 
Im Verlauf der öffentlichen Sitzung erhalten die Petenten die Möglichkeit, ihr Anliegen nochmals kurz darzustellen, um dann konkrete Fragen der Ausschussmitglieder zu beantworten.
An der Sitzung nehmen auch Mitglieder der Bundesregierung teil, die von den Abgeordneten zu den Themen befragt werden können. Ein abschließendes Votum wird der Ausschuss in einer seiner späteren Sitzungen fällen. (hau/19.02.2021)

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Verbraucherverträge fair gestalten

Karl Lauterbach, zuständiger Berichterstatter:
Die Koalition will Verbraucherinnen und Verbraucher vor aufgedrängten Verträgen schützen und ihre Wahlfreiheit stärken. Mit dem Gesetz für faire Verbraucherverträge von Verbraucherschutzministerin Christine Lambrecht, das heute in erster Lesung beraten wurde, soll Kostenfallen endlich ein Riegel vorgeschoben werden.
„Ziel der SPD-Bundestagsfraktion ist es, die Menschen beim Abschluss von Verträgen besser zu schützen und aufgedrängte Verträge zu verhindern. Der ausgehandelte Gesetzentwurf sieht vor, dass Strom- oder Gasverträge künftig in Textform geschlossen werden. Ungewollte Anbieterwechsel auf Grund von Telefonwerbung werden so verhindert. Deshalb ist diese Bestätigungslösung auch für alle anderen telefonisch ausgehandelten Verträge bei Dauerschuldverhältnissen vorstellbar. Außerdem wird unerlaubte Telefonwerbung künftig besser verhindert und stärker sanktioniert: Anbieter müssen dann dokumentieren, dass sie eine Einwilligung der Verbraucherinnen und Verbraucher für Werbeanrufe haben.
Bei Abo-Verträgen wird es für die Kundinnen und Kunden Verbesserungen bei Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen geben. Im parlamentarischen Verfahren werden die Regelungen zu den maximal erlaubten Mindestvertragslaufzeiten noch einmal beraten. Hier braucht es noch weitere Verbesserungen. Überlange Vertragslaufzeiten und lange automatische Verlängerungen ziehen Verbraucherinnen und Verbrauchern Geld aus der Tasche und behindern den Wettbewerb. Sie sind nicht im Sinne der Kundinnen und Kunden, denn sie verhindern oft einen Wechsel zu besseren und bedarfsgerechteren Angeboten. Verbraucherinnen und Verbraucher benötigen, insbesondere in Corona-Zeiten, deutlich mehr Flexibilität.
Im parlamentarischen Verfahren wird sich zeigen, ob unser Koalitionspartner wirklich bereit ist, Verbraucherinnen und Verbraucher und nicht bestehende Geschäftsmodelle zu schützen.“

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@polizei_nrw_bo: Aktuell rufen Trickbetrüger vermehrt in #Bochum #Wattenscheid an. Die Masche: Ein Familienmitglied sei in einen Unfall verwickelt und brauche dringend Geld. ➡ Es kann auch Ihre Eltern treffen. Bitte warnen Sie sie vor diesen Gefahren!📍 Wichtige Infos:

Aktuell rufen Trickbetrüger vermehrt in #Bochum #Wattenscheid an. Die Masche: Ein Familienmitglied sei in einen Unfall verwickelt und brauche dringend Geld. ➡ Es kann auch Ihre Eltern treffen. Bitte warnen Sie sie vor diesen Gefahren!📍 Wichtige Infos: https://t.co/P5G2E1bEBh pic.twitter.com/pACDJpqay9— Polizei NRW BO (@polizei_nrw_bo) February 25, 2021

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EANS-Hinweisbekanntmachung: Palfinger AG / Jahresfinanzbericht gemäß § 124 Abs. 1 BörseG

25.02.2021 – 17:06

Palfinger Holding AG

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Hinweisbekanntmachung für Finanzberichte übermittelt durch euro adhoc mit
dem Ziel einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent
verantwortlich.
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Hiermit gibt die Palfinger AG bekannt, dass folgende Finanzberichte
veröffentlicht werden:

Bericht: Jahresfinanzbericht gemäß § 124 Abs. 1 BörseG
Deutsch:
Veröffentlichungsdatum: 25.02.2021
Veröffentlichungsort: https://www.palfinger.ag/de/news/publikationen

Rückfragehinweis:
Hannes Roither | Konzernsprecher | PALFINGER AG
T +43 662 2281-81100 |

Ende der Mitteilung euro adhoc
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Lamprechtshausener Bundesstraße 8
A-5020 Salzburg
Telefon: 0662/2281-81101
FAX: 0662/2281-81070
Email:
WWW: www.palfinger.ag
ISIN: AT0000758305
Indizes:
Börsen: Wien
Sprache: Deutsch

Original-Content von: Palfinger Holding AG, übermittelt durch news aktuell

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EANS-Hinweisbekanntmachung: Palfinger AG / Jahresfinanzbericht gemäß § 124 Abs. 1 BörseG (ESEF-Format)

25.02.2021 – 16:53

Palfinger Holding AG

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Hinweisbekanntmachung für Finanzberichte übermittelt durch euro adhoc mit
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verantwortlich.
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Hiermit gibt die Palfinger AG bekannt, dass folgende Finanzberichte
veröffentlicht werden:

Bericht: Jahresfinanzbericht gemäß § 124 Abs. 1 BörseG (ESEF-Format)
Deutsch:
Veröffentlichungsdatum: 25.02.2021
Veröffentlichungsort: https://www.palfinger.ag/de/news/publikationen

Rückfragehinweis:
Hannes Roither | Konzernsprecher | PALFINGER AG
T +43 662 2281-81100 |

Ende der Mitteilung euro adhoc
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PD Chemnitz – Trio nach Raubstraftat festgenommen

Inhalt

Medieninformation: 88/2021Verantwortlich: Marcus GerschlerStand: 25.02.2021, 16:15 Uhr

Landkreis MittelsachsenTrio nach Raubstraftat festgenommenZeit:     24.02.2021, 08.10 Uhr, polizeibekannt: 12.00 UhrOrt:      Mittweida(634) Wegen schweren Raubes in Tateinheit mit u. a. gefährlicher Körperverletzung, Nötigung und Sachbeschädigung ermittelt derzeit das Polizeirevier Mittweida. Die Tat ereignete sich gestern in der Wohnung eines 20-Jährigen nahe der Straße des Friedens. Noch am selben Tag sind die drei mutmaßlichen Täter (m/20, m/29, m/48) festgenommen worden.Der Geschädigte war am Morgen durch zunächst zwei Männer in seiner Wohnung aufgesucht worden, ein Dritter kam später hinzu. Offenbar aufgrund persönlicher Diskrepanzen sollen sie den 20-Jährigen bedroht, beleidigt und Geld gefordert haben. Weiterhin attackierten sie ihn körperlich und beschädigten ein Tablet sowie Handy. Weitere Unterhaltungselektronik und Besitztümer des Geschädigten nahmen die Täter später in ihrem Pkw mit und verschwanden. Der Geschädigte suchte zunächst Angehörige auf, die später die Polizei informierten. Er hatte Verletzungen erlitten und wurde in ein Krankenhaus gebracht.Im Zuge der ersten Ermittlungen ergaben sich Hinweise zu den Tätern. Im Laufe des späten Nachmittags und Abends konnten die drei Tatverdächtigen mit samt der Beute unter anderem an ihren Wohnanschriften festgenommen werden.Die drei deutschen Staatsangehörigen wurden heute einem Richter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl gegen den 20-Jährigen sowie den 29-Jährigen. Beide wurden in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Ermittlungen gegen die drei Männer wegen schweren Raubes dauern indes weiter an. (gö) 

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