Europäische Unternehmen sehen das Licht am Ende des Tunnels – jetzt hungrig nach Wachstum

16.06.2021 – 13:05

Intrum Deutschland GmbH

Heppenheim (ots) Heute stellt Intrum die 23. Ausgabe des European Payment Report 2021* vor. Der Bericht stellt fest, dass die Hälfte der befragten Unternehmen froh ist, das Jahr 2020 überlebt zu haben. Dabei ist die Realität nicht so düster ausgefallen wie erwartet, zum Teil dank staatlicher Unterstützung, aber auch aufgrund neuer, digitaler Geschäftsmodelle, die an Boden gewinnen. Nichtsdestotrotz sind viele Unternehmen angeschlagen und sehnen sich nach einem neuen Kapitel des Wachstums. Obwohl die Pandemie die Welt auf den Kopf gestellt und wirtschaftliche Turbulenzen ausgelöst hat, sind die Unternehmer heute weitaus positiver gestimmt als noch vor einem Jahr erwartet und nehmen nun wichtige strategische Initiativen in Angriff. Vier von zehn kleinen und mittleren Unternehmen geben an, dass sie die Digitalisierung ihres Unternehmens als Folge von Covid-19 beschleunigt haben. Deutsche Firmen blicken positiv in die Zukunft, erkennen aber die Notwendigkeit, Routinen und Prozesse in Form zu bringen 50 Prozent sagen, dass Kreditausfälle bei Kundenzahlungen problematisch sind – vier Prozentpunkte über dem europäischen Durchschnitt. Und 55 Prozent geben an, dass ihre Routinen und Prozesse nicht so stark sind, wie sie sein müssten, um die finanzielle Nachhaltigkeit in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit zu gewährleisten, verglichen mit 52 Prozent in ganz Europa. Gleichzeitig ist die wahre Auswirkung der Pandemie auf das Zahlungsverhalten noch nicht abzusehen. Staatliche Beihilfen in Kombination mit der zunehmenden Zurückhaltung der Unternehmen, längere Zahlungsfristen auszuhandeln, haben die Liquidität im vergangenen Jahr gestützt. Die meisten europäischen Befragten (62 Prozent) geben an, dass sie noch nie so besorgt über die Zahlungsfähigkeit ihrer Schuldner waren und prognostizieren, dass das Risiko von Zahlungsverzug in den nächsten zwölf Monaten zunehmen wird. Nahezu die Hälfte aller europäischen Unternehmen geht davon aus, dass das Risiko von Zahlungsverzögerungen und -ausfällen zunehmen wird, und mit dem Wegfall der staatlichen Unterstützung wird die Situation noch schwieriger werden. Das Zahlungsverhalten wird durch staatliche Unterstützung überdeckt – aber das ist nicht das ganze Bild Die europäischen Unternehmen haben jedoch nicht nur dank staatlicher Unterstützung und verbesserter Technologieentwicklung überlebt. Der Bericht zeigt, dass die Unternehmen versucht haben, die Zahlungsfristen zu verkürzen und ihre Zahlungsbedingungen gegenüber den Kunden strenger zu gestalten. Im Jahr 2021 gibt es einen Rückgang von 20 Prozent gegenüber dem letzten Jahr bei den Unternehmen, die längere Zahlungsfristen akzeptiert haben als ihnen lieb ist, um die Kundenbeziehung zu schützen. Darüber hinaus hat die Pandemie die Unternehmen dazu motiviert, einen proaktiveren Ansatz zu verfolgen, wie sie die Liquidität und das Risiko verspäteter Zahlungen mindern. Mehr als sechs von zehn (65 Prozent) der kleinen und mittelständischen Unternehmen geben an, dass die Pandemie sie motiviert hat, sich in diesem Bereich zu verbessern. Unternehmen sehen Zahlungsverzug als ein gesellschaftliches Problem und fordern eine gesamtgesellschaftliche Lösung In Anbetracht von Covid-19 sehen die Führungskräfte der Unternehmen eine Unsicherheit für die nächsten Jahre voraus. Etwa die Hälfte der Firmen, die einen Gewinnrückgang verzeichnen mussten, geben an, dass es bis 2022 oder 2023 dauern wird, bis sie eine Rückkehr zum normalen Geschäftsverlauf sehen. Deutsche Unternehmen sind nach der flächendeckenden Impfung im Land optimistisch, was ihre Aussichten angeht: 77 Prozent erwarten, dass die Einführung des Impfstoffs einen positiven Einfluss auf ihre Leistung im Jahr 2021 haben wird, verglichen mit 73 Prozent in ganz Europa. 46 Prozent sagen, dass sie so positiv in die Zukunft blicken wie schon lange nicht mehr, ein Prozentpunkt über dem europäischen Durchschnitt (45 Prozent). Im Vergleich zum letztjährigen Bericht geht es heute weniger darum, das Überleben zu sichern, sondern mehr darum, Wachstum zu ermöglichen und neue Mitarbeiter einzustellen. Europäische Führungskräfte sagen, dass verspätete Zahlungen das Wachstum bremsen und dass schnellere Zahlungen ihrer Kunden sie in die Lage versetzen würden, in die Steigerung ihrer Nachhaltigkeitsleistung zu investieren und Innovationen durch digitale Strategien zu verfolgen. Viele Unternehmen glauben, dass individuelle Maßnahmen nicht ausreichen, um mit Zahlungsverzug umzugehen, sondern sehen ihn als ein gesellschaftliches Problem, das sich in einer neuen, europaweiten Gesetzgebung widerspiegeln sollte. Schließlich zeigt die Ausgabe 2021 des European Payment Report von Intrum, dass die wirtschaftliche Erholung in hohem Maße von einer verantwortungsvollen Zahlungsabwicklung, einem soliden Kreditmanagement und dem Zugang zu gleichen Wettbewerbsbedingungen abhängt. Nachhaltige Cashflows und langfristige Rentabilität sind wichtiger denn je, damit Unternehmen das erhebliche Wachstumspotenzial nutzen können, das sie am Horizont sehen. Der Bericht ist erhältlich unter www.intrum.de/epr2021 Über die Studie: *Der European Payment Report beschreibt die Auswirkungen von Zahlungsverzug auf die Aussichten, das Wachstum und die Entwicklung von Unternehmen. Intrum hat Daten von 11.187 kleinen, mittleren und großen Unternehmen aus 29 europäischen Ländern und 11 Branchen gesammelt. Die Feldforschung fand zwischen dem 25. Januar und dem 16. April 2021 statt. Pressekontakt: Kristina Klehr, Marketing Intrum Deutschland GmbH. E-Mail:

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Hanseatic Bank vereinheitlicht Authentifizierung mit Netcetera und Entersekt

16.06.2021 – 11:07

Entersekt

München (ots) Die Hanseatic Bank vereinheitlicht ihre Authentifizierungsverfahren mit einer cloudbasierten Identity- und Access-Management-Lösung (IAM) von Netcetera, Marktführer für sicheres digitales Bezahlen. Die deutsche Privatbank nutzt für Kreditkartenzahlungen im Internet, den Login ins Online Banking sowie verschiedene Self Services zukünftig gleiche Authentifizierungsverfahren darunter auch die App “Transakt” von Entersekt. In vielen Banken kommen für Kreditkartenzahlungen im E-Commerce, Konto-Logins oder Transaktionsfreigaben getrennte Authentifizierungsverfahren zum Einsatz. Insbesondere im Zuge der PSD2-Umsetzung der starken Kundenauthentifizierung bei Kartenzahlungen müssen sich viele Bankkunden für ein zusätzliches Verfahren neu registrieren. Da die Sicherheit eines Authentifizierungsverfahrens maßgeblich von der Sicherheit des Registrierungsprozesses abhängt, ist das für Kunden meist ein eher mühsamer Vorgang. Die Nutzung eines einheitlichen Verfahrens erspart den Kunden diese zusätzliche Registrierung. “Wir haben im 3-D Secure-Projekt mit Netcetera sofort das Potenzial der Authentifizierungs-App für die Nutzung von unseren Kreditkarten gesehen,” sagt Rüdiger Mause, Business Owner Digital Factory bei der Hanseatic Bank. “Der Schritt, diese App künftig für Geschäftsvorfälle und Logins zu verwenden, lag aus technischen und kommerziellen Gründen auf der Hand. Entscheidend war aber, durch die Verwendung einheitlicher Authentifizierungsverfahren die Anforderungen der PSD2 an die SCA möglichst nutzerfreundlich umzusetzen. Gleichzeitig konnten wir mit der neuen Identity-Management-Lösung von Netcetera unsere Onboarding- und Lifecycle-Management-Prozesse grundlegend modernisieren. Die SaaS-Architektur erleichtert uns den Betrieb.” Das neue Identity- und Access-Management von Netcetera vereinfacht das Authentifizieren für die Endkunden enorm. Sie benötigen bei ihrer Bank nur noch einen Account, um verschiedene Anwendungen und Services nutzen zu können. In der Regel sind die Kunden dann auch in der Lage, ihre Zugangsdaten selbst wiederherzustellen. Diese Option ist unter anderem hilfreich, wenn einer der registrierten Faktoren abhandenkommt, da beispielsweise das Passwort vergessen wurde. Die Bank hingegen profitiert davon, dass sie ihre Kunden mit einem einheitlichen Branding, einem einzigen Authentifizierungsverfahren und ohne Wechsel zu anderen Apps bedienen kann. Das IAM ist die ideale Ergänzung des Access-Control-Servers für 3-D Secure, funktioniert aber auch als alleinstehendes System. Die Authentifizierungs-App von Netcetera nutzt das PSD2-konforme Transakt SDK von Entersekt. Im Bedarfsfall wird per Push-Benachrichtigung eine Anfrage an das Smartphone des Benutzers gesendet, die den Inhalt des freizugebenden Geschäftsvorfalls anzeigt. Mit biometrischen Verfahren oder alternativ einer PIN kann der Nutzer die Anfrage akzeptieren. “Mit der Bereitstellung eines sicheren Kommunikationskanals sowie diverser Authentifizierungsfaktoren verbindet die Entersekt-Technologie exzellente Sicherheit mit überragender Nutzerfreundlichkeit. Wir freuen uns, als integrativer Bestandteil der Netcetera IAM-Lösung an der Erfolgsstory der Hanseatic Bank teilhaben zu dürfen,” sagt Uwe Härtel, Country Manager Zentraleuropa bei Entersekt. “Die Akzeptanz und Nutzerfreundlichkeit des 3-D Secure-Verfahrens bei Zahlungskarten hängt maßgeblich an der schnellen und reibungslosen Authentifizierungsmethode,” meint Bernhard Binz, Director Sales bei Netcetera. “Da für viele Kunden starke Authentifizierungsverfahren für das Konto geübte Praxis sind, kommen sie mit einem einheitlichen Verfahren natürlich viel besser in beiden Welten zurecht. Zusätzlich ist dieses auch bei der Jagd nach Angeboten im Online-Shopping sofort zur Hand. Mit unserer neuen IAM-Lösung, welche wir als Cloudservice anbieten, ermöglichen wir Banken diese Verbesserung.” Über die Hanseatic Bank GmbH & Co KG Die Hanseatic Bank ist seit ihrer Gründung 1969 in Hamburg zu Hause, Kund*innen und Partner hatte sie von Beginn an in ganz Deutschland. Denn Werner Otto hatte sie ins Leben gerufen, um den Kund*innen des Otto Versands die Finanzierung ihrer Wünsche zu ermöglichen. 2005 übernahm die französische Großbank Société Générale 75 Prozent der Anteile, die Otto Group hält weiterhin 25 Prozent. Inzwischen haben sich sowohl der Kund*innenstamm als auch die Produktpalette deutlich erweitert. Neben Konsumentenkrediten zählen heute auch Einlagen, Versicherungen und das Factoring zu den Geschäftsfeldern der Hamburger Privatbank. Ein Spezialgebiet sind ihre Kreditkarten mit innovativen Leistungen für Kund*innen und Kooperationspartner.Weitere Informationen: https://www.hanseaticbank.de. Über Netcetera Netcetera ist eine weltweit tätige Softwarefirma mit zukunftsweisenden IT-Produkten und individuellen digitalen Lösungen in den Bereichen Secure Digital Payment, Financial Technologies, Medien, Transport, Gesundheitswesen und Versicherungen. Mehr als 2.000 Banken und Issuer, und 150’000 Händler setzen auf die digitalen Zahlungslösungen und global zertifizierten 3-D Secure Produkte des Marktführers für Payment Security. Das inhabergeführte Unternehmen deckt den gesamten IT-Lebenszyklus ab, von der Ideenfindung über die Strategie bis zur Umsetzung und Betrieb. Die ausgewogene Kombination neuester Technologien und bewährter Standards sorgt für Investitionssicherheit, sowohl bei Grossprojekten als auch innovativen Start-ups. Die 1996 gegründete Netcetera ist eine Holdinggesellschaft mit 700 Mitarbeitenden und Hauptsitz in Zürich, Schweiz, mit weiteren Standorten in Europa, Asien und dem Mittleren Osten. Weitere Informationen: www.netcetera.com Über Entersekt Entersekt ist ein führender Anbieter von Softwarelösungen für starke Geräte-Identifikation und Kundenauthentifizierung. Finanzdienstleister und andere große Unternehmen aus verschiedenen Ländern weltweit vertrauen auf die patentierte, nutzerfreundliche Technologie, um sicher mit ihren Kunden zu kommunizieren und sie vor Betrug zu schützen – unabhängig vom genutzten Service-Kanal oder Gerät und gemäß aller regulatorischen Anforderungen. Kunden bestätigen, dass die Entersekt Secure Platform die Akzeptanz neuer Angebote verbessert, die Kundenbindung erhöht und so Wachstumschancen erschließt. Weitere Informationen: https://www.entersekt.com Pressekontakt: EntersektAnne Weber-PloemacherBSK Becker+Schreiner Kommunikation GmbH+49 (0) 2154 BankCharlotte von HochbergCorporate Communication +49 40 646 03-303NetceteraAngelika SeilerHead of +41 44 297 58 09

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VHV Gruppe 2020 mit sehr positivem Geschäftsverlauf bei gesteigerten Vertragszahlen und Beiträgen

16.06.2021 – 10:59

VHV Gruppe

Hannover (ots)- Konzernergebnis von 183 Mio. Euro nach substanzstärkenden Maßnahmen von 140 Mio. Euro – das beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte
– Gruppe wächst im Komposit- wie Lebengeschäft
– Positiver Verlauf im 1. Quartal 2021
– Vorstandschef Reuter: “Die VHV Gruppe ist heute so stark wie wahrscheinlich niemals zuvor.” Die VHV Gruppe hat das zurückliegende Geschäftsjahr 2020 nach einem sehr positiven Geschäftsverlauf erfolgreich abgeschlossen. Wie bereits in den Vorjahren konnte die VHV Gruppe bei allen relevanten Kennziffern zum Teil deutlich und über dem Markt zulegen. Das Unternehmen erreichte 2020 trotz erheblicher Belastungen aus Corona, Null-Zins-Politik und weiter stark steigender Regulierung ein Konzernergebnis von 183 Millionen Euro nach substanzstärkenden Maßnahmen in Höhe von 140 Mio. Euro. Zugleich konnte die VHV Gruppe ihre Vertragszahlen und Bruttobeiträge auf Konzernebene sowie in seinen beiden Kerngeschäftsfeldern, dem Leben- und Kompositgeschäft, weiter steigern. In beiden Bereichen hat das Unternehmen wichtige Zwischenziele in seiner dynamischen Transformation hin zu einem digitalen Versicherungsunternehmen erreicht und ein neues, umfassendes webbasiertes Maklerverwaltungsprogramm erfolgreich weiter ausgebaut. Im zurückliegenden Geschäftsjahr erwirtschaftete der Komposit-Bereich erneut ein marktüberdurchschnittliches Vertrags- und Beitragswachstum. Als Spezialversicherer der Bauwirtschaft profitierte die VHV von ihrer ausgewiesenen Kompetenz bei einer 2020 unverändert starken Baukonjunktur. Auch im Leben-Bereich konnte das Unternehmen seinen Vertragsbestand und seine Beitragseinnahmen weiter ausbauen und erzielte trotz der Corona-Pandemie ein Neugeschäftsvolumen auf Vorjahresniveau. Dabei trugen die effizienten Strukturen, die niedrigen Kostenquoten und eine hohe Kundenzufriedenheit zum guten Ergebnis bei. Uwe Reuter, Vorstandsvorsitzender der VHV Gruppe, sagte: “Die VHV Gruppe blickt auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2020 zurück. Unsere Gruppe ist heute so stark wie wahrscheinlich niemals zuvor. Wir konnten erneut Marktanteile gewinnen, unsere ambitionierten Ergebnisziele übertreffen und haben die Herausforderungen der Corona-Pandemie bis jetzt hervorragend gemeistert. Wir haben die Erträge dazu verwendet, nochmals stärker in unsere Zukunft zu investieren, mit einer konsequenten Fortsetzung unseres Digitalisierungskurses und einer erheblichen weiteren Stärkung unserer Substanz und Rücklagen. Damit können wir unseren Kunden, Partnern und Mitarbeitern Verlässlichkeit und Zukunftssicherheit bieten.” Reuter weiter: “Die hohe Solidität der VHV Gruppe ist das Ergebnis eines seit dreizehn Jahren währenden konsequenten Fitnessprogramms. Im Ergebnis verfügen wir heute auch im Wettbewerb über äußerst effiziente Strukturen, eine hohe Bewegungsfähigkeit und Flexibilität sowie eine sehr solide Substanz. Sie versetzt uns in die Lage, wichtige Investitionen in die Digitalisierung und Zukunft unseres Unternehmens nicht nur aus eigener Kraft, sondern auch schnell, zielgerichtet und vor allem erfolgreich zu tätigen. Das und unsere Kundennähe bilden das Fundament unseres Vorsprungs im Markt und sind die Grundlage dafür, dass unsere Kunden und Vertriebspartner uns ihr Vertrauen schenken. Wir werden dieses Programm auch zukünftig konsequent weiterverfolgen.” Das Konzernergebnis betrug im Geschäftsjahr 2020 183 Millionen Euro nach substanzstärkenden Maßnahmen (Zuführung zu Schwankungsrückstellung +110 Mio. Euro, Zuführung zur freien RfB + 30 Mio. Euro). Darüber hinaus wurde das Kapital der VHV Stiftung um 20 Millionen Euro auf über 50 Millionen Euro erhöht. Auf Gruppenebene stiegen die Zahl der Versicherungsverträge um 5,5 Prozent auf 11,94 Millionen Stück (Vj.: 11,32 Mio.) und die verdienten Beiträge um 8,2 Prozent auf 3,51 Milliarden Euro (Vj.: 3,24 Mrd.). Der Kapitalanlagebestand stieg um 3,1 Prozent auf 17,03 Milliarden Euro (Vj.: 16,51 Mrd.), das Kapitalanlageergebnis auf 527,1 Millionen Euro (Vj.: 504,7 Mio.). Insgesamt konnten die haftenden Eigenmittel einschließlich der Schwankungsrückstellungen um 10,7 Prozent auf 3,01 Milliarden Euro (Vj.: 2,72 Mrd.) erhöht werden. Damit konnte diese für die Solidität des Unternehmens entscheidende Kennzahl in den letzten zehn Jahren fast verfünffacht werden. Die Solvency II-Quote beträgt 316 Prozent. Standard & Poor’s bestätigte im Juni 2021 das Rating A+ mit stabilem Ausblick für die VHV Gruppe erneut. Ausschlaggebend für das Rating war insbesondere die Kapital- und Ertragsstärke der VHV Gruppe mit der Bestnote AAA. Hierzu tragen nach Beurteilung von S&P maßgeblich die starken, nachhaltigen versicherungstechnischen Ergebnisse der VHV Allgemeine und das vorteilhafte Risiko-/Rendite-Profil im Bereich Leben bei der Hannoversche maßgeblich bei. Ebenfalls positiv wirkte sich die Struktur als Versicherungsverein aus, da die Gewinne zu 100 Prozent zur langfristigen Erfüllung der Kundenansprüche im Konzern verbleiben. Im Bereich der Kompositversicherung (VHV Allgemeine Versicherung AG und VAV AG, Wien) konnte die VHV Gruppe die Stückzahl ihrer Versicherungsverträge um 5,9 Prozent auf 10,87 Millionen Verträge (Vj.: 10,27 Mio.) und ihre Profitabilität weiter ausbauen. Die Beitragseinnahme stieg um 11,0 Prozent auf 2,475 Milliarden Euro (Vj.: 2,23 Mrd.). Die positive Entwicklung des Kompositgeschäftes wurde maßgeblich durch die VHV Allgemeine Versicherung AG geprägt. Sie konnte ihren Vertragsbestand um 5,7 Prozent auf 10,43 Millionen Stück (Vj.: 9,87 Mio.) ausbauen und ihre Beitragseinnahmen um 10,9 Prozent auf 2,36 Milliarden Euro (inkl. übernommenes Geschäft) (Vj.: 2,11 Mrd.) steigern. In der größten Sparte des Unternehmens, der Kfz-Versicherung, erhöhte sich die Zahl der Verträge um 6,6 Prozent auf 7,60 Millionen Verträge (Vj.: 7,13 Mio.) und der verdiente Beitrag um 4,8 Prozent auf 1,50 Milliarden Euro (Vj.: 1,43 Mrd.). Die Geschäftsjahresschadenquote der VHV Allgemeine Versicherung AG im selbst abgeschlossenen Geschäft betrug 73,6 Prozent (Vj.: 82,4 %). Die Combined Ratio des Unternehmens betrug 86,0 Prozent (Vj.: 90,4 %). Im Leben-Geschäft der Hannoversche Lebensversicherung AG stiegen die Beitragseinnahmen gegenüber dem Vorjahr um 2,0 Prozent auf 1.038,6 Millionen Euro (Vj.: 1.017,8 Mio.), die Anzahl der Verträge stieg um 2,3 Prozent auf 1.072,0 Tausend Verträge (Vj.: 1.048,3 Tsd.). Die Kostenquoten des Direktversicherers gehören nach wie vor zu den besten im Markt: Die Verwaltungskostenquote der Hannoverschen Leben betrug 1,31 Prozent (Vj.: 1,29 %), die Abschlusskostenquote 4,0 Prozent (Vj.: 3,9 %). Eine der niedrigsten Stornoquoten im Markt von 2,1 Prozent (Vj.: 1,9 %) dokumentiert das hohe Kundenvertrauen in die Hannoversche Leben. Die kundenorientierte Ratingagentur Assekurata vergab im zehnten Jahr in Folge die Bestnote A++ (exzellent) aufgrund der Analyse von Sicherheit, Erfolg, Kundenorientierung sowie Wachstum/Qualität am Markt Insgesamt hat das Unternehmen einen Kapitalanlagenbestand von 10,54 Milliarden Euro verwaltet (Vj.: 10,57 Mrd.). Ausblick 2021 Uwe Reuter: “Das erste Quartal 2021 ist bei der VHV Gruppe positiv verlaufen. Die weitere Entwicklung kann unter anderem hinsichtlich der gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie, aber auch des weiteren Schadensverlaufs im laufenden Jahr noch nicht verlässlich eingeschätzt werden. Die VHV Gruppe ist jedoch sehr gut aufgestellt, diesen Herausforderungen zu begegnen. Mit aller gebotenen Vorsicht sind wir daher zuversichtlich, auch das Geschäftsjahr 2021 sehr erfolgreich zu absolvieren.” Pressekontakt: Martina WestholtLeiterin UnternehmenskommunikationT +49.511.907-4808Email:

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Allianz-Chef Oliver Bäte: “Meinetwegen kann der nächste Allianz-CEO eine Frau sein”

16.06.2021 – 10:20

Capital, G+J Wirtschaftsmedien

Berlin (ots) CEO von Versicherungskonzern fordert mehr Vielfalt in Führungsgremien / Vorstandsteams von Vonovia, Software AG und Ratepay zeigen die Vorteile von mehr Diversität an der Unternehmensspitze Allianz-Boss Oliver Bäte hat eingeräumt, dass auch er lange gebraucht habe, um den Sinn einer gezielten Frauenförderung in Unternehmen zu verstehen. “Ich kann Ihnen sagen, dass das auch für mich ein langer Prozess war. Ich musste viel lernen: die Kommunikationsmechanismen zwischen Männern und Frauen, die unbewussten, diskriminierenden Entscheidungsprozesse, dass man zuhören muss und Zeit braucht”, sagte Bäte in einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin Capital (Ausgabe 07/2021; EVT 17. Juni 2021). Auch bei der Allianz habe es “hartnäckige Beharrungskräfte bei vielen Vorgesetzten” gegeben, “die dachten, dass doch alles gut läuft und sich so schnell nichts ändern müsse”, sagte Bäte weiter. Heute ist die Allianz einer von zwei Konzernen im deutschen Leitindex Dax, der drei weibliche Vorstandsmitglieder hat – der zweite ist die Telekom. Insgesamt lag der Frauenanteil bei börsennotierten Unternehmen zuletzt bei 13 Prozent. Damit hinkt Deutschland im internationalen Vergleich deutlich hinterher. Die Bundesregierung hat deshalb eine gesetzliche Frauenquote für Vorstände verabschiedet. In der neuen Ausgabe von Capital hat das Magazin die Führungsspitzen von gleich vier großen deutschen Unternehmen befragt, wie Frauen und Männer auf Dauer erfolgreich gemeinsam zusammenarbeiten. Neben der Allianz bezogen dafür die Führungsduos des Immobilienkonzerns Vonovia, des IT-Konzerns Software AG und des Zahlungsdienstleisters Ratepay dazu erstmals ausführlich Stellung. Bäte sagte, er habe vielen Kollegen klar machen müssen, “dass Klischeedenken, Macho-Gebaren, Diskriminierung nicht toleriert werden”, so Bäte. Mittlerweile gebe es intern 40 Prozent weibliche Führungstalente. Deren Karrieren steht nichts im Weg: “Meinetwegen kann der nächste Allianz-CEO eine Frau sein”, so Bäte. Seine Vorstandskollegin Barbara Karuth-Zelle sagte: “In Männer-dominierten Bereichen brauchen wir vor allem Männer, die klar sagen, dass sie in einem vielfältig aufgestellten Team einen Mehrwert sehen. Und Bäte sagt: “Ohne Frauen in Spitzenpositionen hätte die Allianz heute “einen echten Wettbewerbsnachteil.” Auch Vonovia-Chef Rolf Buch räumt ein, er habe bemerkt, “dass Männer sich neben Frauen etwas besser benehmen und das Aggressivitätsniveau zurückgeht.” Seit drei Jahren sitzt Helene von Roeder als Finanzvorstand neben ihm im Vonovia-Vorstand. Gemeinsam stemmen sie gerade die 18 Mrd. Euro teure Übernahme des Konkurrenten Deutsche Wohnen. Dazu sagte Buch : “Es ist ganz einfach: ohne das Geld, das Helene besorgt, können wir hier nichts machen.” Pressekontakt: Jenny von ZepelinRedaktion CAPITALTelefon: 030-22074-5114E-Mail:

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KfW-Energiewendebarometer: Hohe Zustimmung zur Energiewende trotz Corona, aber finanzielle Sorgen bedrohen die Umsetzung

16.06.2021 – 10:00

KfW

Frankfurt am Main (ots)- 90 % der deutschen Haushalte halten Energiewende für wichtig
– Bereitschaft, selbst zu investieren, hängt ab von wirtschaftlicher Betroffenheit durch Corona
– Erfolg der Transformation zur Klimaneutralität braucht Einbindung aller Haushalte Die allermeisten Haushalte in Deutschland haben trotz krisenbedingter Unsicherheiten und auch häufig finanzieller Einbußen in der Pandemie die Bedeutung von Klimaschutz nicht vergessen – und denken teilweise sogar intensiver über Themen wie Energieeffizienz nach. Das zeigt eine Vorabauswertung des KfW-Energiewendebarometers. Gemäß der im Dezember 2020 bis Januar 2021 durchgeführten, haushaltsrepräsentativen Befragung liegt die Zustimmung der Privathaushalte zur Energiewende bei hohen 90 % und damit sogar leicht über dem Vorjahresniveau. Hierbei scheint auch der drohende finanzielle Druck eine Rolle zu spielen, der dem Thema Energieeffizienz Rückenwind gibt. So äußern insbesondere diejenigen Haushalte ein gestiegenes Interesse an Energieeffizienz, die durch Corona einen geringeren finanziellen Spielraum oder berufliche Sorgen haben. Mehr als jeder dritte Haushalt mit Sorgen um die berufliche Zukunft denkt nun häufiger über Energieeffizienz nach als noch vor der Krise. Bei den Haushalten, die sich nicht existenziell von der Krise bedroht fühlen, liegt der Anteil mit 18 % nur etwa halb so hoch. Doch auch wenn die Corona-Krise bislang keine negativen Auswirkungen auf die Einstellungen der Haushalte zur Energiewende hatte, so ist dennoch zu erwarten, dass sich die finanziellen Einschränkungen auf die tatsächlichen Investitionen der Haushalte auswirken. Dies zeigt sich beispielsweise in der Bereitschaft der befragten Haushalte, persönliche Einschnitte hinzunehmen, um die Energiewende voranzutreiben – diese ist 2020 im Vergleich zum Vorjahr im Durchschnitt etwas gesunken (6,1 ggü. 6,5 auf einer Skala von 1-10). Bei Haushalten, die durch die Corona-Krise wirtschaftliche Sorgen haben, zeigt sich dieses Muster noch wesentlich deutlicher (5,8 ggü. 6,2 bei nicht betroffenen Haushalten). “Für das Gelingen der Energiewende sind unsere Befragungsergebnisse ein zweischneidiges Schwert”, sagt. Dr. Fritzi Köhler-Geib, Chefvolkswirtin der KfW. “Einerseits spiegeln sie eindrücklich wider, wie tief Energiewende, Energieeffizienz und Klimaschutz inzwischen gesellschaftlich verankert sind. Andererseits lässt der hohe Anteil an Haushalten mit finanziellen und beruflichen Sorgen befürchten, dass die Möglichkeiten für bauliche Veränderungen am Haus oder etwa den Kauf eines Elektroautos in der Krise für viele Haushalte gesunken sind.” Investitionen in Energiewendetechnologien könnten unterlassen oder verzögert werden – insbesondere, da die Folgen der Pandemie vor allem die Haushalte mit geringeren Einkommen treffen. “Die Energiewende duldet allerdings keinen Aufschub und die Politik ist daher aufgefordert, durch Rahmensetzungen und Förderung Anreize zu bieten, die auch diesen Haushalten Investitionen in klimaneutrale Technologien ermöglichen. Nur wenn alle gesellschaftlichen Gruppen mit an Bord sind und die Unterstützung der Energiewende in der Bevölkerung auch in den kommenden Jahren auf dem aktuellen hohen Niveaus gehalten werden kann, kann die angestrebte Transformation zur Klimaneutralität gelingen.” Die aktuelle Analyse ist abrufbar unter www.kfw.de/energiewendebarometer Pressekontakt: KfW, Palmengartenstr. 5 – 9, 60325 FrankfurtKommunikation (KOM), Christine VolkTel. +49 (0)69 7431 3867, Fax: +49 (0)69 7431 3266,E-Mail: , Internet: www.kfw.de

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Boom von nachhaltigen Fonds – Echtes Wachstum oder Greenwashing? / Ein Kommentar von Georg Schürmann, Geschäftsleiter der Triodos Bank Deutschland

16.06.2021 – 10:00

Triodos Bank

Frankfurt am Main (ots) Der Markt für nachhaltige Geldanlage wächst seit Jahren schnell. Doch was sich im ersten Quartal 2021 auf dem deutschen Markt entwickelt hat, lässt aufhorchen: Das für deutsche Kundinnen und Kunden verwaltete Vermögen nachhaltiger Fonds ist in den ersten drei Monaten dieses Jahres um 107 Milliarden Euro auf einen neuen Höchststand von 254 Milliarden Euro angestiegen, wie der Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) berichtet. Dies entspricht einem Anteil von 8 Prozent am Gesamtmarkt. Ende 2020 lag der Anteil noch bei 5 Prozent. Wie kommt dieser sprunghafte Anstieg zustande? Die Börsen-Zeitung schrieb: “Die wundersame Vermehrung nachhaltiger Fonds”. Der Verdacht von Greenwashing drängt sich auf. Denn seitdem die EU-Offenlegungsverordnung am 10. März in Kraft getreten ist, haben offenbar viele Fondsgesellschaften die EU-Vorgaben genutzt, um bisher konventionelle Produkte auf nachhaltige Anlagestrategien umzustellen – ohne dabei jedoch die Inhalte wesentlich zu verändern. Sie haben konventionellen Fonds einfach ein neues Etikett verpasst. Die neue EU-Verordnung soll Vorschriften für die Einordnung nachhaltiger Fonds harmonisieren und damit den Markt übersichtlicher gestalten. Kapitalverwaltungsgesellschaften müssen seitdem transparent über Nachhaltigkeitsaspekte ihrer Finanzprodukte informieren und ihre Fonds in eine von drei Kategorien einsortieren: Vereinfacht ausgedrückt fallen Produkte, nicht sich nicht explizit “nachhaltig” nennen, unter Artikel 6 der Verordnung. Wenn Fonds ökologische und soziale Aspekte berücksichtigen, also eine Art Nachhaltigkeit light, erfüllen sie die Kriterien nach Artikel 8. Artikel 9 klassifiziert Produkte, die ein konkretes Nachhaltigkeitsziel verfolgen. Sie können auch als Impactfonds bezeichnet werden. Es fällt auf, dass der Anteil der Artikel-9-Fonds weiterhin verschwindend gering ist. Schon eine Analyse der Ratingagentur Morningstar von knapp 5.700 Fonds und ETFs, die in Europa angeboten werden, von Ende März hatte gezeigt, dass nur 3,6 Prozent der Fonds nach der strengen Variante klassifiziert sind (darunter fallen übrigens alle Fonds von Triodos Investment Management). Wir haben es also mit einem Boom von hellgrünen Fonds zu tun, die transparent sind, aber wohl oft nicht die Erwartungen an Nachhaltigkeit erfüllen. Der Ecoreporter schreibt: “Dass alle diese Produkte für nachhaltige Anlegerinnen und Anleger uneingeschränkt zu empfehlen sind, darf bezweifelt werden.” Die EU- Offenlegungsverordnung hat Verbraucherinnen und Verbrauchern einen Bärendienst erwiesen. Vor diesem Hintergrund ist die Initiative der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), die für mehr Klarheit bei nachhaltigen Fonds sorgen will, nur zu begrüßen. Denn am Ende muss für Verbraucherinnen und Verbraucher Gewissheit herrschen, was ihr Geld finanziert. Diese Gewissheit erfolgt nicht durch eine Umetikettierung. Informationen zur Triodos Bank Die Triodos Bank N.V. (www.triodos.de) ist Europas führende Nachhaltigkeitsbank. Gegründet 1980, hat sie mittlerweile über 720.000 Kunden, die sich darauf verlassen können, dass die Triodos Bank ausschließlich Unternehmen, Institutionen und Projekte finanziert, die zum Wohl von Mensch und Umwelt beitragen. Sie kommen beispielsweise aus den Bereichen Erneuerbare Energien, Ökolandbau, Bildung, Altenpflege und nachhaltige Immobilien. Die Triodos Bank, Triodos Investment Management und Triodos Private Banking weisen gemeinsam ein Geschäftsvolumen von 20,3 Milliarden Euro aus. Die Triodos Bank beschäftigt 1.592 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in fünf Ländern in Europa: in den Niederlanden, Belgien, Großbritannien, Spanien und Deutschland. Die Triodos Bank ist einer der Gründer der Global Alliance for Banking on Values (www.gabv.org), eines internationalen Netzwerks von 60 führenden Nachhaltigkeitsbanken. 2016 wurde die Triodos Bank vom Handelsblatt als “Beste Geschäftskundenbank” ausgezeichnet. 2020 wurde sie von ihren Kunden auf dem Portal BankingCheck.de zum 4. Mal zur “Besten nachhaltigen Bank” gewählt. Pressekontakt: Ansprechpartner für weitere Informationen:Florian KossLeiter Kommunikation & MarketingTriodos Bank N.V. DeutschlandFalkstraße 5D-60487 Frankfurt am MainTel.: +49 (0)69-7171-9183Fax.: +49 (0)69-7171-9223E-mail:

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Voith Group mit robuster Entwicklung und deutlich wachsendem Auftragseingang im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2020/21

16.06.2021 – 09:30

Voith Group

Heidenheim (ots)- Konzernumsatz währungsbereinigt leicht über Vorjahr
– Deutlich wachsender Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahresniveau, höchster Auftragsbestand seit neun Jahren
– Alle drei Sparten des Kerngeschäfts mit deutlich schwarzen Zahlen, EBIT konzernweit trotz negativer Einflüsse durch die Pandemie gesteigert
– Bestätigung und leichte Anhebung des Ausblicks für das zweite Halbjahr des Geschäftsjahres 2020/21 Der Voith-Konzern hat sich in den ersten sechs Monaten (Oktober 2020 bis Ende März 2021) des laufenden Geschäftsjahres 2020/2021 in einem sehr herausfordernden Marktumfeld, auch bedingt durch die negativen Effekte der COVID-19-Pandemie, weiterhin robust entwickelt. Die Voith Group konnte in diesem Zeitraum in allen drei Sparten des Kerngeschäfts schwarze Zahlen schreiben und das konzernweite EBIT steigern. Darüber hinaus war ein deutlich wachsender Auftragseingang bei allen Konzernbereichen zu verzeichnen. Der Konzernumsatz lag mit 2,06 Milliarden Euro nur leicht unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums (2,08 Milliarden Euro). Währungsbereinigt ergab sich eine Steigerung von 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Auftragseingang erreichte mit 2,63 Milliarden Euro einen um 21 Prozent höheren Wert im Vergleich zum Vorjahr (2,17 Milliarden Euro); der Auftragsbestand lag zum Stichtag 31. März mit 6,06 Milliarden Euro spürbar über dem bereits hohen Vorjahresstand (5,58 Milliarden Euro) und damit auf dem höchsten Level der letzten neun Jahre. Sein operatives Ergebnis konnte Voith im ersten Halbjahr weiter leicht steigern. Das EBIT erhöhte sich um 4 Prozent auf 82 Millionen Euro, was aufgrund der weiterhin spürbaren negativen Einflüsse durch die COVID-19-Pandemie sehr positiv zu werten ist. Der Jahresüberschuss bewegte sich trotz schwierigem Marktumfeld im positiven Bereich. “Der Voith-Konzern ist weiterhin in einer operativen und finanziell sehr robusten Verfassung, trotz deutlich spürbarer Negativeffekte durch die COVID-19-Pandemie. Im letztjährigen Vergleichszeitraum hat die Coronakrise unser Ergebnis lediglich über zwei Monate hinweg belastet, während wir im laufenden Geschäftsjahr die vollen sechs Monate unter dem Einfluss der Krise standen. Umso zufriedener können wir mit unserer derzeitigen Geschäftsentwicklung sein. Unsere breite sektorale und geographische Aufstellung hat sich während der Krise ausgezahlt und wir sind zuversichtlich, dass Voith langfristig den eingeschlagenen Kurs des nachhaltig profitablen Wachstums fortsetzen wird”, erklärt Dr. Toralf Haag, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung von Voith. Jüngste Zukäufe tragen positiv zum Konzernergebnis bei Voith hatte in der Vergangenheit durch diverse M&A-Transaktionen sein Kerngeschäft strategisch gestärkt. Das hat sich während der Krise positiv auf das Halbjahresergebnis ausgewirkt. Die Stärkung des Geschäfts als Full-Line-Anbieter im Bereich Paper durch die Akquisitionen von BTG Ende 2019 und von 90 Prozent der Anteile an Toscotec S.p.A. in 2020 trug im laufenden Geschäftsjahr erste Früchte. Positiv brachte sich auch die ELIN Motoren GmbH im ersten Halbjahr 2020/21 ein. Im Frühjahr 2020 hatte Voith 70 Prozent des österreichischen Unternehmens übernommen, welches sich auf elektrische Motoren und Generatoren für Industrieanwendungen spezialisiert hat. Erschließung neuer Wachstumsmärkte Die Erschließung zukunftsträchtiger Geschäftsfelder bleibt neben der Stärkung des Kerngeschäfts im Fokus. Voith prüft weiterhin strategische Optionen in den Bereichen Wasserstofftechnologie, Energiespeicherung und elektrischer Antriebssysteme und verfolgt mit seiner Strategie den Anspruch, sich als Pionier und Leistungsführer in seinen strategischen Geschäftsbereichen zu positionieren. Hierfür will Voith zu den jeweils führenden Anbietern in den abgedeckten Industrien gehören und sich in Richtung der Megatrends Dekarbonisierung und Digitalisierung weiterentwickeln. Dr. Toralf Haag: “Wir erweitern unser Kerngeschäft im Bereich Nachhaltigkeit, Dekarbonisierung und Digitalisierung kontinuierlich. Die Elektrifizierung des Antriebsstrangs, Papier als nachhaltiger Rohstoff und die Wasserkraft als regenerative Energiequelle bilden dabei den Fokus, um unserer Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und der Umwelt Rechnung zu tragen und im Sinne einer industriellen Nachhaltigkeit Vorreiter beim Wettlauf nachhaltiger Technologien zu sein.” Positive Entwicklung aller Konzernbereiche Der Konzernbereich Voith Hydro generierte mit 478 Millionen Euro einen Umsatz leicht unter dem Niveau des Vorjahres (504 Millionen Euro). Der Auftragseingang zeigte mit einem Wachstum von 27 Prozent auf 663 Millionen Euro eine deutliche Verbesserung verglichen zum Vorjahr (521 Millionen Euro). Das operative Ergebnis liegt mit 10 Millionen Euro umsatzbedingt unter dem Vorjahr (17 Millionen Euro). Voith Paper bleibt auf Wachstumskurs. Trotz einer spürbaren Normalisierung der Investitionen in der Papierindustrie konnte der Auftragseingang von Voith Paper nochmals deutlich um 26 Prozent auf 1.136 Millionen Euro im ersten Halbjahr gesteigert werden (Vorjahr: 901 Millionen Euro). Der Umsatz liegt mit 832 Millionen Euro weiterhin auf einem hohen Level (Vorjahr: 895 Millionen Euro). Das operative Ergebnis konnte weiter auf 53 Millionen Euro verbessert werden (Vorjahr: 46 Millionen Euro). Trotz des anhaltend schwierigen Marktumfeldes im Industrie-Bereich und der spürbaren Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf wichtige Abnehmerindustrien verzeichnete der Konzernbereich Voith Turbo einen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 14 Prozent höheren Auftragseingang von 791 Millionen Euro (Vorjahr: 697 Millionen Euro) und ein Umsatzplus von 10 Prozent auf 707 Millionen Euro (Vorjahr: 641 Millionen Euro). Das EBIT lag im gleichen Zeitraum bei 18 Millionen Euro (Vorjahr: 20 Millionen Euro). Ausblick: Wirtschaftliche Erholung früher als erwartet Das strategische Ziel des Voith-Konzerns, in den kommenden Jahren nachhaltig profitabel zu wachsen, bleibt bestehen. Trotz weiter bestehender Unsicherheiten, aber in Anbetracht der soliden Zahlen des ersten Halbjahres und einer Aufhellung des Marktumfeldes geht Voith davon aus, dass sich alle wesentlichen Kennzahlen im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2020/21 positiver entwickeln als noch zum Geschäftsjahresabschluss 2019/20 im Dezember angenommen. “Aufgrund der erwarteten Marktentwicklung und der aktuellen Einschätzungen der Konzernbereiche gehen wir davon aus, dass Voith sein operatives Geschäft im Geschäftsjahr 2020/21 leicht über dem Vorjahresniveau abschließen wird”, erklärt Dr. Toralf Haag. Über die Voith Group Die Voith Group ist ein weltweit agierender Technologiekonzern. Mit seinem breiten Portfolio aus Anlagen, Produkten, Serviceleistungen und digitalen Anwendungen setzt Voith Maßstäbe in den Märkten Energie, Papier, Rohstoffe und Transport & Automotive. Gegründet 1867 ist Voith heute mit mehr als 20.000 Mitarbeitern, 4,2 Milliarden Euro Umsatz und Standorten in über 60 Ländern der Welt eines der großen Familienunternehmen Europas. Pressekontakt: Kristine AdamsVice President Global Corporate CommunicationsVoith GmbH & Co. KGaATel. +49 7321

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EANS-News: Semperit AG Holding / Neue Produktionsstätte und Nordamerika-Zentrale in Newnan/Georgia – BILD / ANHANG

15.06.2021 – 13:19

Semperit AG Holding

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Unternehmen

Wien, Österreich –

* 9 Millionen-Dollar(~EUR 7,4 Mio.)-Investment zur Errichtung eines state-of-
the-art Produktions-, Lager- und Vertriebsstandorts für Gummidichtungen
* 14.000 Quadratmeter große Anlage im Coweta County Industrial Park
* Vorort-Produktion von Dichtungen
* Erweiterter Vertrieb für Semperit-Fördergurte
* Schaffung von 70 neuen Arbeitsplätzen
* Verpflichtung zur Nutzung erneuerbarer Energie

Wien, Österreich / Atlanta, Georgia, USA, 15. Juni 2021 – Die börsennotierte
Semperit-Gruppe wird im Herbst dieses Jahres eine neue Produktionsstätte für
Gummidichtungen in den USA eröffnen und den derzeitigen Hauptsitz sowie das
Vertriebslager für Nordamerika von Stone Mountain/Georgia nach Newnan/Georgia
verlegen. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf insgesamt 9 Millionen Dollar
(ca. EUR 7,4 Mio.); das Unternehmen plant 70 Arbeitsplätze zu schaffen.

“Kundennähe ist eines der strategischen Leitmotive von Semperit. Mit unserem
Engagement und Investitionen in einen marktorientierten Ansatz, stärkere
Anwendungsorientierung und schnellere Produktentwicklung wollen wir das Wachstum
in Nord- und Südamerika vorantreiben”, sagt Dr. Martin Füllenbach, CEO der
Semperit AG Holding.

Es ist davon auszugehen, dass im nordamerikanischen Infrastruktur- und Bausektor
bis 2030 rund 212 Milliarden US-Dollar ausgegeben werden. “Wir haben in den
letzten Jahren ein erhebliches Wachstum in Nord- und Südamerika gesehen und sind
davon überzeugt, dass unser verstärkter regionaler Fokus sowie die Errichtung
des US-Headquarters in Kombination mit einer neuen Produktion vor Ort uns dabei
unterstützen werden, den gestiegenen Kundenanforderungen gerecht zu werden und
unsere Kunden schneller und effizienter zu bedienen”, sagt Irene Coughlin,
Managing Director Americas. “Der neue Hauptsitz und die neue Produktion werden
auch eine verbesserte Betriebseffizienz, ein verbessertes Lieferketten- und
Logistikmanagement sowie eine verbesserte Kommunikation innerhalb unserer Region
ermöglichen.”

Neuer Standort und hochmoderne Anlage

Nach einjähriger Planung und Standortsuche wird Semperit seinen derzeitigen
Hauptsitz für Nord- und Südamerika von Stone Mountain, Georgia, an einen neuen,
14.000 Quadratmeter umfassenden Standort im Coweta Industrial Park in Newnan,
Georgia, verlegen. Die Anlage, deren Eröffnung für den 1. November 2021 geplant
ist, wird neben Verwaltungsräumlichkeiten Produktionslinien für
Gebäudefassadendichtungen, Fensterdichtungen, Straßen- und Brückendehnungsfugen
sowie weitere Dichtungskomponenten auch erweiterte Lager- und
Vertriebskapazitäten für das gesamte Dichtungs- und Fördergurtportfolio
umfassen.

Nachhaltiges Engagement

Im Einklang mit den Zielsetzungen in den Bereichen Umweltschutz, Reduktion von
Abfällen und geringerem Energieverbrauch wird die neue US-Anlage zu 100 % aus
erneuerbaren Energiequellen gespeist.

Schaffung von Arbeitsplätzen

In den Bereichen Produktion, Vertrieb, Verkauf, Fachpersonal und Kundendienst
werden 70 neue Arbeitsplätze geschaffen. Diese Investition in die Erweiterung
der Produktions-, Lager- und Vertriebskapazitäten ist ein Signal für die
langfristigen Wachstumspläne bei der Belieferung von Erstausrüstern, Transport-,
Fertigungs-, Bergbau-, Rohstoff- und Baukunden in ganz Nord- und Südamerika.

Rückfragehinweis:
Monika Riedel
Director Group Brand Management, Corporate Spokesperson
+43 676 8715 8620

Judit Helenyi
Director Investor Relations
+43 676 8715 8310

www.semperitgroup.com

Ende der Mitteilung euro adhoc
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Anhänge zur Meldung:
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http://resources.euroadhoc.com/documents/15/5/10740430/0/2021-06-15_Semperit_Presseinformation_Newnan_Georgia_Facility.pdf

Bilder zur Meldung:
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http://resources.euroadhoc.com/images/15/5/10740430/CW755_front_copyright_Jason_Buch_photography.jpg Emittent: Semperit AG Holding
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A-1030 Wien
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Wirtschaftsmagazin Capital: Kaum Interesse an digitalem Steuerbescheid

15.06.2021 – 10:51

Capital, G+J Wirtschaftsmedien

Berlin (ots) Nur drei Prozent der Steuerpflichtigen verzichten auf Brief vom Finanzamt // Neues Angebot bislang wenig bekannt Nur ein Bruchteil der Bürger nutzt bisher die neue Möglichkeit, den Steuerbescheid nur noch in digitaler Form zu erhalten. Das geht aus einer Befragung der FDP-Bundestagsfraktion zur Digitalisierung in der Steuerverwaltung hervor, deren Ergebnisse dem Wirtschaftsmagazin Capital (Heft 7/2021, EVT 17. Juni) vorliegen. Demnach verschicken die Finanzämter im Schnitt gerade einmal rund drei Prozent der Steuerbescheide elektronisch. Am höchsten ist die Quote mit 4,5 Prozent in Hamburg, gefolgt von Bayern mit 4,3 Prozent. In Schleswig-Holstein nutzten bisher sogar nur 1,6 Prozent der Steuerpflichtigen die Option. In die Umfrage flossen Daten aus zehn Bundesländern ein. Seit Frühjahr 2020 bieten die Finanzämter einen papierlosen Steuerbescheid an. Steuerpflichtige können diese Variante bei ihrer Steuererklärung über das Programm Elster oder eine andere Steuersoftware wählen. Später wird der Bescheid als digitaler Verwaltungsakt in der genutzten Software bereitgestellt. Die geringe Resonanz dürfte auch daher rühren, dass viele Bürger das Angebot nicht kennen. Bislang werben die Bundesländer kaum dafür – obwohl sich damit Portokosten und Papier sparen lassen. Zudem gibt es für Steuerpflichtige keine Anreize zum Umsteigen, wie es etwa bei der Einführung des Portals Elster ab 2001 der Fall war. Damals hieß es, dass eine elektronische Steuererklärung zügiger bearbeitet wird. Die Steuerverwaltung habe ihre digitale Vorreiterrolle dank Elster längst verspielt, sagte die FDP-Finanzexpertin Katja Hessel dem Magazin. Derzeit werde trotz des hohen Maßes an Standardisierung nur rund jeder zehnte Steuerfall automatisiert bearbeitet. Durch die föderale Struktur mit 17 Entscheidungsträgern aus Bund und Ländern sei die deutsche Steuerverwaltung im internationalen Vergleich “nicht konkurrenzfähig”, sagte Hessel. “Deutschland ist geprägt ist durch eine heterogene und zerklüftete IT- und e-Government-Landschaft mit vielen Insel-Lösungen und einsamen Leuchttürmen.” Die Vorsitzende des Bundestags-Finanzausschusses forderte, dass der Bund die führende Rolle für die Digitalisierungsprozesse in der Steuerverwaltung übernimmt. Die Umfrage der FDP-Bundestagsfraktion ergab auch, dass sich die Steuerbehörden schwertun, externe IT-Experten zu rekrutieren. Um Spezialisten aus der Privatwirtschaft anzulocken, setzen viele Länder auf Zulagen und höhere Eingruppierungen. Dabei variierte die Zahl der neuen IT-Spezialisten je nach Bundesland stark. Seit 2017 stellte Bayern 126 Fachkräfte ein, Baden-Württemberg 71 und Schleswig-Holstein 55. In Rheinland-Pfalz waren es 37, in Niedersachsen 34 und in Hessen 15. Die Stadtstaaten Hamburg, Bremen und Berlin kamen auf 28, 14 und neun Neueinstellungen. Nordrhein-Westfalen und die ostdeutschen Bundesländer lieferten keine Daten für die Befragung. Pressekontakt: Thomas SteinmannRedaktion CAPITALTelefon: 030/22074 5119E-Mail:

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Neuwahlen im Bankenfachverband: Linthout als Vorstandsvorsitzender bestätigt / Hanswillemenke ist neuer stellvertretender Vorsitzender / Kuhn ist neues Vorstandsmitglied

15.06.2021 – 10:35

Bankenfachverband e.V.

Berlin (ots) Die Mitgliederversammlung des Bankenfachverbandes hat am 11. Juni 2021 Neuwahlen zu Vorstand und Beirat durchgeführt. Der amtierende Vorstandsvorsitzende Frederik Linthout, Mitglied der Geschäftsführung der GEFA BANK GmbH, wurde in seinem Amt bestätigt. Linthout steht seit Mai 2019 an der Spitze des Verbandes. Neuer stellvertretender Vorstandsvorsitzender ist Thomas Hanswillemenke, Mitglied des Vorstandes der Santander Consumer Bank AG. Ebenfalls neu in den Vorstand gewählt wurde Achim Kuhn, Leiter des Produktmanagements der Privatbank Deutschland der Deutsche Bank AG. Der Verbandsvorstand umfasst neben dem Vorsitzenden insgesamt drei Stellvertreter sowie weitere Mitglieder. Neuwahlen zum Beirat Die Mitgliederversammlung wählte auch den Beirat des Bankenfachverbandes. Neue Beiratsmitglieder sind Prof. Dr. Martin Schmidberger, Generalbevollmächtigter der ING-DiBa AG, und Matthias Sprank, Mitglied der Geschäftsführung der Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe GmbH. Der Beirat des Verbandes besteht insgesamt aus acht gewählten Mitgliedern und den Vorsitzenden der fünf Arbeitsausschüsse. Die Neuwahlen zu Vorstand und Beirat des Bankenfachverbandes werden turnusgemäß alle vier Jahre durchgeführt. Die Amtsdauer beträgt jeweils vier Jahre. Mitglieder des Vorstandes https://ssl.bfach.de/bankenfachverband.php/cat/58/aid/923/title/Vorstand Mitglieder des Beirates https://ssl.bfach.de/bankenfachverband.php/cat/59/aid/926/title/Beirat Arbeitsausschüsse https://ssl.bfach.de/bankenfachverband.php/cat/60/title/Ausschuesse Mitgliedsinstitute https://ssl.bfach.de/bankenfachverband.php/cat/36/title/Verzeichnis Weitere Informationen und vollständiger Text der Presseinformation http://www.bfach.de/bankenfachverband.php/cat/6/aid/7241 Der Bankenfachverband (BFACH) vertritt die Interessen der Kreditbanken in Deutschland. Seine Mitglieder sind die Experten für die Finanzierung von Konsum- und Investitionsgütern wie Kraftfahrzeugen aller Art. Die Kreditbanken haben mehr als 170 Milliarden Euro an Verbraucher und Unternehmen ausgeliehen und fördern damit Wirtschaft und Konjunktur. Pressekontakt: BankenfachverbandStephan Moll, Referatsleiter Markt und PRTel. 030

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Jan Heinecke wird Vorstandsmitglied der Agravis Raiffeisen AG

15.06.2021 – 10:00

AGRAVIS Raiffeisen AG

Münster (ots) Der AGRAVIS-Aufsichtsrat hat Jan Heinecke zum Mitglied des Vorstandes der AGRAVIS Raiffeisen AG bestellt. Der 47-jährige gelernte und studierte Landwirt ist aktuell als Geschäftsführer der Magdeburger Getreide GmbH aktiv und ein anerkannter Branchenkenner. Er verfügt über langjährige Führungserfahrung und steuert als Geschäftsführer seit rund zehn Jahren das private Landhandelsunternehmen mit Stammsitz in Vahldorf bei Magdeburg. Zuvor war er rund zehn Jahre verantwortlich bei der Rabo Trading Germany GmbH tätig, einem Tochterunternehmen der Rabobank International, die sich als anerkannter Finanzierer für Rohstoffe aus der Nahrungsmittel- und Agrarbranche engagiert. “Diese Erfahrungen, seine breit gefächerte, fachliche Qualifikation und seine Persönlichkeit passen bestens in unser Zukunftsbild und wir freuen uns sehr, dass wir mit Jan Heinecke einen erfolgreichen Unternehmer für uns begeistern können, der das Geschäft von der Pike auf kennt”, macht Franz-Josef Holzenkamp, Vorsitzender des AGRAVIS-Aufsichtsrates, deutlich. Finanzvorstand Johannes Schulte-Althoff wird zum Jahreswechsel planmäßig nach 18 Jahren im AGRAVIS-Vorstand und 30 Jahren in der AGRAVIS und den Vorgängerunternehmen in den wohlverdienten Ruhestand wechseln. Das Finanzressort wird dann auf Vorstandsmitglied Hermann Hesseler übergehen, sodass Kontinuität in dieser wichtigen Vorstandsfunktion gesichert ist. Finanzvorstand Johannes Schulte-Althoff wird zum Jahreswechsel planmäßig nach 18 Jahren im AGRAVIS-Vorstand und 30 Jahren in der AGRAVIS und den Vorgängerunternehmen in den wohlverdienten Ruhestand wechseln. Das Finanzressort wird dann auf Vorstandsmitglied Hermann Hesseler übergehen, sodass Kontinuität in dieser wichtigen Vorstandsfunktion gesichert ist. www.agravis.de Pressekontakt: Bernd HomannAGRAVIS Raiffeisen AGKommunikationIndustrieweg 11048155 MünsterTel.: 02 51/6 82-20 50Fax: 02 51/6 82-20 48E-Mail:

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Bargeld oder Karte? Wie Deutsche im Urlaub am liebsten zahlen

15.06.2021 – 10:00

norisbank GmbH

Bonn (ots) Nach Monaten voller Einschränkungen kommt das Leben der Deutschen so langsam wieder in Fahrt. Die Corona-Pandemie hat aber auch ihre Spuren hinterlassen. Das spiegelt sich unter anderem im Bezahlverhalten der Deutschen wider: Das Bargeld als bevorzugtes Zahlungsmittel verliert auch im zweiten Pandemie-Jahr weiter an Beliebtheit. Stattdessen etabliert sich die Kreditkarte – insbesondere wenn es um den Urlaub der Deutschen geht. Das ergibt eine aktuelle repräsentative Umfrage der norisbank. Über die letzten Jahre hat die Verbreitung und Nutzung von Kreditkarten in Deutschland sichtbar zugelegt. Die weiterhin zunehmende Anzahl an Online-Käufen, die zügige Verbreitung von innovativen Zahlungsservices wie Apple Pay und nicht zuletzt das im Rahmen der Pandemie allein aus Hygienegründen zugunsten der Kartennutzung veränderte Zahlungsverhalten sind Treiber dafür. Aber auch wenn es um das Zahlen im Urlaub geht, zeigt sich eine zunehmende Bedeutung der Kartennutzung. So gibt in der aktuellen Befragung der norisbank nur noch jeder zweite Deutsche (2021: 50,4 Prozent, 2020: 53,7 Prozent, 2019: 60,1 Prozent) an, im Urlaub am liebsten mit Bargeld zu zahlen. Damit setzt sich die Entwicklung aus den vergangenen Jahren zugunsten der Zahlung im Urlaub mit Karten auch im zweiten Jahr der Pandemie mit Dynamik fort. Vor allem die Mehrheit der Männer bevorzugt Debit- und Kreditkarten als Zahlungsmittel der Wahl während einer Urlaubsreise (53,1 Prozent, 2020: 47,1 Prozent, 2019: 47,5 Prozent). Kreditkarten sind der Favorit beim bargeldlosen Bezahlen Knapp die Hälfte der Befragten bevorzugt bei Käufen im Urlaub die Kartenzahlung. Vor zwei Jahren gaben dies nur vier von zehn Befragte an – eine deutliche Veränderung in nur zwei Jahren (2021: 49,6 Prozent, 2020: 46,3 Prozent, 2019: 39,9 Prozent). Besonders beliebt ist dabei die Kreditkarte. Für mehr als jeden Zweiten (53,5 Prozent, 2020: 55,7 Prozent, 2019: 55,3 Prozent), der gern bargeldlos zahlt, bleibt sie das bevorzugte Zahlungsmittel. Bei den Bargeldanhängern zeigt sich ein umgekehrtes Bild: Aktuell weniger als jeder Fünfte (18,3 Prozent, 2020: 18,4 Prozent, 2019: 22,1 Prozent) unter ihnen nutzt die Kreditkarte vorrangig dazu, um Bargeld direkt beim Geldautomaten vor Ort abzuheben. Deutlich beliebter ist dafür die Debitkarte (30,1 Prozent, 2020: 25,3 Prozent, 2019: 28,7 Prozent). Ein bedeutender Grund für dieses Verhalten ist offensichtlich die Ansicht, dass Kartenzahlungen in manchen Reiseländern nicht flächendeckend möglich sind (29,2 Prozent, 2020: 29,3 Prozent, 2019: 29,0 Prozent). Kreditkarten insbesondere für kostspielige Anschaffungen interessant Besonders relevant wird die Kreditkartenzahlung im Urlaub für die Befragten, wenn es sich um eine Auslandsreise handelt. Gerade bei Käufen im Ausland und oft auch bei Mietwagen- und Hotelreservierungen wird oftmals auch vor Ort noch eine Kreditkarte für die Abwicklung benötigt. 45,8 Prozent der Befragten (2020: 46,0 Prozent, 2019: 46,9 Prozent) haben zu diesem Zweck bereits eine Kreditkarte beantragt oder besitzen schon eine. Weitere 20,2 Prozent (2020: 18,1 Prozent, 2019: 17,6 Prozent) können es sich in der Zukunft vorstellen. Diesbezüglich zeigt sich über die Bevölkerung ein doch recht heterogenes Bild. Interessant sind die Befragungsergebnisse hierbei insbesondere, wenn man nach Alter oder Familienstand unterscheidet. So zeigen sich jüngere Zielgruppen besonders kreditkartenaffin: 72,2 Prozent (2020: 74,5 Prozent, 2019: 67,0 Prozent) der 18- bis 24-Jährigen wären bereit, eine Kreditkarte für den Urlaub zu beantragen oder besitzen bereits eine. Noch höher ist der Wert bei Familien mit Kind (72,9 Prozent, 2020: 68,2 Prozent, 2019: 70,8 Prozent). Etwas kritischer zeigen sich hingegen die Älteren – konkret die 50- bis 69-Jährigen: Nur etwa 57,9 Prozent (2020: 57,3 Prozent, 2019: 61,6 Prozent) dieser Befragten würden der Beantragung einer Kreditkarte zustimmen oder nutzen bereits eine. Bei mehr als der Hälfte aller Befragten kommt die Kreditkarte vorrangig für größere Ausgaben, wie Ausflüge, Kleidung oder Mietwagen am Urlaubsort, zum Einsatz (54,4 Prozent, 2020: 56,3 Prozent, 2019: 71,3 Prozent). Das ist eigentlich nichts Neues. Kreditkarten werden oft bei größeren Beträgen eingesetzt. Auffällig dagegen ist der zunehmende Einsatz auch bei kleinen Beträgen – beispielsweise beim Einkauf im Supermarkt: Vor allem seit 2020 wird die Kreditkarte auch vermehrt für kleinere Ausgaben wie für Lebensmittel genutzt (38,6 Prozent, 2020: 40,1 Prozent, 2019: 24,4 Prozent). Dies liegt zum einen an einer zunehmenden Akzeptanz auf Seiten des Handels, aber auch stark an dem veränderten Zahlungsverhalten auf Seiten der Konsumenten auf Grund der Pandemie. Im Ergebnis wird deutlich: Bargeldlos mit Karte zu zahlen gewinnt eindeutig weiter an Bedeutung. Zahlen mit den Vorteilen einer Kreditkarte bei hoher Kostenkontrolle Transparenz über die Ausgaben hohe Kartenakzeptanz sowie dazu die Möglichkeit, oftmals kostenfrei zu bezahlen oder Geld abzuheben – das ist es, was sich viele Kunden wünschen. “So kombiniert zum Beispiel die ‘Mastercard direkt’ für Kunden der norisbank die Zahlungsfunktion der klassischen Kreditkarte mit den Vorteilen einer Debitkarte”, erklärt Maik Wennrich, Leiter Produktmanagement bei der norisbank. “Durch die tägliche Abbuchung ihrer Umsätze vom norisbank Top-Girokonto haben die Kunden jederzeit die volle Kontrolle über ihre Ausgaben und es droht nicht, wie bei einer klassischen Kreditkarte möglich, eine ‘böse’ Überraschung mit einem hohen aufgelaufenen Betrag aller Umsätze eines Monats beim Erhalt der Kreditkartenabrechnung gegebenenfalls einige Wochen nach der Nutzung der Karte.” Ein besonderer Vorteil der “Mastercard direkt” zeigt sich dazu beim Einsatz auf Reisen: Vor allem im Ausland hat diese Karte deutliche Vorteile gegenüber der girocard wie zum Beispiel der Maestro-Karte. Für eine Jahresgebühr von nur 24 Euro können norisbank Kunden die “Mastercard direkt” nutzen und damit nicht nur weltweit kostenlos ohne Auslandseinsatz- oder Währungsumrechnungsentgelt zahlen, sondern sich sogar zwölf Mal im Jahr auch kostenlos Bargeld an allen Geldautomaten mit dem Mastercard Logo auszahlen lassen – ebenfalls weltweit. “Die ‘Mastercard direkt’ ist für unsere Girokonto-Kunden nicht nur ein toller Begleiter im Urlaub, sondern aufgrund dieser besonderen Vorzüge auch die optimale Ergänzung zur norisbank Maestro-Karte – zum Beispiel wenn einmal kein Geldautomat der Cash Group in der Nähe ist”, so Wennrich. “Zusätzlich können die Kunden mit dieser Karte die Geldautomaten unserer ausländischen Kooperationspartner* sowie auch alle inländischen Geldautomaten der Deutschen Bank unbegrenzt kostenlos für die Bargeldauszahlung nutzen und so Entgelte sparen.” Attraktive Kreditkartenvorteile, wie an diesem Beispiel veranschaulicht, lassen verstehen, warum die Beliebtheit der Kartenzahlung gerade auch im Urlaubskontext weiter zunimmt. * Bank of America (USA), Barclays (Großbritannien), BGL (Luxembourg), BNP Paribas (Frankreich), Scotiabank (Kanada, Mexiko), TEB (Türkei), Westpac (Australien, Neuseeland). Mehr Informationen zur norisbank finden Sie unter www.norisbank.de oder besuchen Sie uns auf Twitter https://twitter.com/norisbank Über die Umfrage Die norisbank hat zusammen mit dem Marktforschungsinstitut Innofact AG 1.093 Personen ab 18 Jahren bevölkerungsrepräsentativ nach Alter und Geschlecht befragt. Die Online-Befragung wurde Mitte Mai 2021 durchgeführt. Pressekontakt: Christian JacobsKommunikation & PresseReuterstraße 122, 53129 BonnTel.: +49 (0228)280 45-190E-Mail:

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Hessische Corona-Hilfen: Direktdarlehen der WIBank erneut verlängert

15.06.2021 – 09:21

Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen

Offenbach am Main (ots) Hessische Kleinunternehmen und Soloselbstständige können auch über den 30. Juni hinaus die Hessen-Mikroliquidität beantragen. Das Hessische Wirtschaftsministerium hat gemeinsam mit dem Hessischen Finanzministerium und der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) die erneute Verlängerung des Hilfsprogramms bis zum 31.12.2021 beschlossen. Die Hessen-Mikroliquidität gehört zu einem der ersten Corona-Hilfsprogramme, die das Land Hessen und die WIBank im April letzten Jahres auf die Beine gestellt haben, um auf Grund der Corona-Krise in finanzielle Schwierigkeiten geratene hessische Unternehmerinnen und Unternehmer zu unterstützen. Aktuell hat die WIBank 8.351 Anträge mit einem Gesamtvolumen von rund 243 Mio. Euro bewilligt. Dabei liegt der regionale Schwerpunkt im Ballungsgebiet Rhein-Main. Alleine die Stadt Frankfurt steht für 22 Prozent der Anträge. Rund 47 Prozent der Antragstellenden kommen aus den drei Branchen Gastronomie, Einzelhandel und Erbringung von sonstigen überwiegend persönlichen Dienstleistungen, wie z.B. Frisöre. Gleichzeitig repräsentieren etwa 75 Prozent der Antragstellenden Kleinbetriebe mit bis zu vier Mitarbeitenden. Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und Finanzminister Michael Boddenberg bezeichneten das Darlehensprogramm Hessen-Mikroliquidität als besonders gelungen: “Das Programm hat genau die anvisierte Zielgruppe erreicht, und deshalb wird es bis zum Ende des Jahres 2021 verlängert. Das Virus bleibt gefährlich, und die Folgen der vergangenen Monate werden uns lange beschäftigen. Deshalb werden wir die Hilfsangebote für Unternehmen vorerst beibehalten. Unser Ziel bleibt, möglichst alle gesunden Firmen mit tragfähigem Geschäftsmodell trotz der Pandemie im Markt zu halten.” “Die Nachfrage nach schnellen und effektiven Hilfen ist weiterhin gegeben – das belegen die vielen Antragseingänge, die wir nach wie vor verzeichnen. Umso mehr freuen wir uns, Soloselbstständigen und Kleinunternehmen in Hessen mit dem Direktdarlehen der WIBank auch in den nächsten Monaten weiterhin unterstützend zur Seite stehen zu können”, sagt Dr. Michael Reckhard, Mitglied der WIBank-Geschäftsleitung. Die Hessen-Mikroliquidität kann von hessischen Soloselbstständigen und Kleinunternehmen bis maximal 50 Vollzeit-Beschäftigten beantragt werden, die auf Grund der Corona-Pandemie in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind. Dabei handelt es sich um einen Überbrückungskredit von 3.000 bis maximal 35.000 Euro zur kurzfristigen Abdeckung von Liquiditätsbedarfen für bestehende kleine Unternehmen und für Selbstständige, den die WIBank direkt vergibt. Die Antragstellenden müssen weder Sicherheiten stellen, noch werden ihnen Gebühren oder weitere Kosten berechnet. Bei der Antragstellung werden sie außerdem von den hessischen Kooperationspartnern der WIBank – insbesondere IHKen und Handwerkskammern sowie weiteren regionalen Wirtschaftsfördergesellschaften – beraten und begleitet. Die Darlehenslaufzeit beträgt sieben Jahre bei zwei tilgungsfreien Jahren. Die Tilgung erfolgt monatlich vom Beginn des dritten bis zum Ende des siebten Jahres, der Zinssatz liegt bei 0,75 Prozent pro Jahr. Alle Informationen zur Hessen-Mikroliquidität sowie die Beschreibung des Weges zur Online-Antragstellung finden Sie hier. Pressekontakt: Claudia UngeheuerLeiterin Presse und ÖffentlichkeitsarbeitTel: +49 (0)69 9132-3716E-Mail:

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EANS-News: ViennaEstate Immobilien AG / Hauptversammlung 2021 – Satzungsänderung & Dividende

14.06.2021 – 16:14

ViennaEstate Immobilien AG

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Ausschüttungen/Dividendenbeschlüsse/Hauptversammlungen/Vorstandssitzungen/Strate
gische Unternehmensentscheidungen/immobilien

Wien – Die ViennaEstate Immobilien AG (ViennaEstate) hielt vergangene Woche ihre
15. ordentliche Hauptversammlung ab. Im Rahmen der teilweise virtuell
abgehaltenen Sitzung wurde nicht nur eine attraktive Dividende für das
Wirtschaftsjahr 2020, sondern auch eine umfassende Satzungsänderung beschlossen.

Der zuletzt vorgestellte Konzernabschluss, mit einem Ergebnis von rund 3,8
Millionen Euro und Assets under Management von über 900 Millionen Euro, bot die
Bühne für eine positive Hauptversammlung 2021.

“Mit unserer stabilen Ertrags- und Finanzsituation auch während Corona sind wir
für unsere Aktionärinnen und Aktionäre unverändert attraktiv geblieben” sagt
Peter Lazar, Vorstandsvorsitzender der ViennaEstate. “Mit einer
Eigenkapitalrendite von 18% und einer Dividende von EUR 1,00 je Aktie zeigen wir
außerdem, dass unser nachhaltig ertragsreiches Geschäftsmodell auch einen klaren
Ertragsmehrwert für alle Shareholder der Gesellschaft bietet” ergänzt Helmut
Dietler, Vorstand der ViennaEstate.

Die Dividende, welche im Rahmen der Hauptversammlung einstimmig beschlossen und
bereits am darauffolgenden Tag ausbezahlt wurde, entspricht einem Payout Ratio
von 94% des Konzernjahresüberschusses 2020. Damit konnte auch in Zeiten der
Pandemie ohne Eingriff in die Substanz eine attraktive Dividendenrendite von
rund 4,00% auf den aktuellen, intern ermittelten Wert je Aktie ausbezahlt
werden.

Zwtl.: Weitreichende Satzungsänderung zum Unternehmensjubiläum

Darüber hinaus kam es auf Anregung von Vorstand und Aufsichtsrat zu einer
Abstimmung über weitreichende Änderungen in der Satzung der ViennaEstate. Kurz
vor deren 15. Jahrestag positioniert sich die Gesellschaft damit für kommende
Herausforderungen.

Zukünftig ist es der ViennaEstate gestattet auch außerhalb ihres bisherigen
Kernmarkts aktiv zu werden. Die neue Satzung ermöglicht erstmals das europaweite
Investment in Immobilien aller Art auf eigene und fremde Rechnung. Damit wird
die Gesellschaft ihre Tätigkeiten nicht nur geografisch, sondern auch in neue
Assetklassen erweitern. Ein klares Zeichen für die langfristige Orientierung der
Gruppe.

“Durch die erfolgte Änderung der Satzung können wir nicht nur selbst neue Märkte
erschließen, sondern dies auch unseren Klientinnen und Klienten ermöglichen”
bestätigt Helmut Dietler. Dazu Peter Lazar: “Unverändert zeichnet uns unsere
Fähigkeit aus, gemeinsam mit unseren Projektpartnerinnen und Projektpartnern
Risiko einzugehen. Wir stehen zur Qualität unserer Arbeit und freuen uns darauf,
dies auch weiterhin durch gemeinsame Beteiligungen und geteiltes Risiko unter
Beweis zu stellen.”

Zwtl.: Über die ViennaEstate Gruppe

Die ViennaEstate Immobilien AG mit Sitz in Wien wurde 2006 gegründet und verfügt
mit ihren gruppenweit über 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über rund 900
Mio. Euro an Assets under Management. Das Unternehmen ist als Immobilieninvestor
und Immobilien-Asset Manager tätig. Das ganzheitliche Geschäftsmodell umfasst
alle Aktivitäten des Immobilienmanagements – vom Investment über die Entwicklung
und den Handel bis hin zur Strukturierung, Finanzierung und laufenden
Bewirtschaftung. Größter Aktionär ist seit Anfang 2020 die oberösterreichische
AVV Gruppe, welche Günter Kerbler als größten Aktionär abgelöst hat. Weitere
Details rund um die ViennaEstate Immobilien AG entnehmen Sie der Website unter
http://www.viennaestate.com.

Rückfragehinweis:
ViennaEstate Immobilien AG
Janis-Joplin-Promenade 26/7. OG, 1220 Wien
T +43 1 236 01 55
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Janis-Joplin-Promenade 26
A-1220 Wien
Telefon: 01 – 236 01 55
FAX: 01 – 236 01 55 – 111
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Einladung zum Online-Pressegespräch / Neue Finanztip-Studie: Welche Kunden zu treu sind und was Nichtwechseln Haushalte kostet

14.06.2021 – 14:00

Finanztip Verbraucherinformation GmbH – ein Unternehmen der Finanztip Stiftung

Berlin (ots) Egal ob bei Strom, Handy oder Versicherungen: Wer einen neuen Vertrag abschließt, bekommt bei vielen Anbietern sehr attraktive Konditionen. Bestandskunden hingegen schauen meist in die Röhre und bezahlen oft mehr. Der Geldratgeber Finanztip hat jetzt in einer repräsentativen Studie das Wechselverhalten von Haushalten in Deutschland genauer unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse der Studie möchten wir Ihnen gerne in einem Online-Pressegespräch (via Zoom) vorstellen und dabei gleich beziffern, wieviel Haushalte sparen können, wenn sie ihre Verträge regelmäßig überprüfen. Hierzu laden wir Sie herzlich ein: am Mittwoch, den 23. Juni 2021, um 9 Uhr mit: Hermann-Josef Tenhagen (Chefredakteur von Finanztip) Bitte melden Sie sich für das Online-Pressegespräch bis zum 20. Juni 2021 per E-Mail unter an. Die Zugangsdaten zum Online-Pressegespräch über Zoom erhalten Sie 24 Stunden und erneut eine Stunde vor der Veranstaltung per E-Mail. Für die Teilnahme benötigen Sie optional ein Mikrofon und eine Kamera. Für Rückfragen stehen wir Ihnen auch telefonisch zur Verfügung unter 030 / 220 56 09 – 80. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! Über Finanztip Finanztip ist Deutschlands Geld-Ratgeber. Finanztip zeigt, wie man seine Finanzen einfach selbst machen kann. Dafür recherchiert eine unabhängige Redaktion aus Expertinnen und Experten rund um Chefredakteur Hermann-Josef Tenhagen für ihr Publikum relevante Finanzthemen: von Geldanlage, Versicherung und Kredit über Energie, Medien und Mobilität bis hin zu Reise, Recht und Steuern. Die Redaktion arbeitet nach einem strengen Redaktionskodex. Das Angebot von Finanztip ist kostenlos und umfasst einen wöchentlichen Newsletter mit mehr als 750.000 Abonnenten sowie eine Website mit mehr als 1.000 fundierten Ratgebern mit konkreten Empfehlungen. Die Finanztip-Ratgeber wurden im vergangenen Jahr mehr als 60 Millionen Mal aufgerufen. Darüber hinaus bietet Finanztip einen Youtube-Kanal mit mehr als 250.000 Followern sowie die Podcasts “Auf Geldreise” (der sich speziell an Frauen richtet) und “Geld ganz einfach” mit Saidi. Finanztip ist Teil der gemeinnützigen Finanztip Stiftung, deren Stiftungszweck die Finanzbildung von Verbrauchern ist. Pressekontakt: Marcus DrostFinanztip Verbraucherinformation GmbH – ein Unternehmen derFinanztip-StiftungHasenheide 5410967 BerlinTelefon: 030 / 220 56 09 – 80http://www.finanztip.de/presse/Geschäftsführer: Hermann-Josef Tenhagen, Dr. Fabian DanySitz der Gesellschaft: Berlin | Amtsgericht: Charlottenburg | HRB162233 B

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Inflation: Sparerinnen und Sparer erwarten steigende Preise

14.06.2021 – 10:00

Union Investment

Frankfurt am Main (ots)- Trotzdem keine Sorgen um die Ersparnisse und keine Konsequenzen bei den Geldanlagen
– Der beste Schutz vor Inflation: Immobilien und Gold, aber auch Aktien und Investmentfonds
– Befragte blicken optimistisch auf die Aktienkurse Die Mehrheit der Sparerinnen und Sparer in Deutschland erwartet im kommenden Halbjahr leicht steigende Preise. Fast ein Viertel glaubt sogar, dass sie stark anziehen werden. Dies machen sie vor allem am täglichen Einkauf im Supermarkt und den Benzinpreisen fest. An ihrer Geldanlage wollen die meisten deswegen jedoch genauso wenig etwas verändern wie an ihren Sparbemühungen. Schutz vor Inflation bieten vor allem Geldanlagen in Immobilien und Gold, aber auch Aktien und Investmentfonds. Mit Blick auf die Kursentwicklung an den Aktienmärkten, äußern sich die meisten optimistisch. Dies sind die Ergebnisse aus dem aktuellen Anlegerbarometer von Union Investment, einer repräsentativen Befragung deutscher Finanzentscheider in privaten Haushalten. Beinahe neun von zehn Sparerinnen und Sparer in Deutschland rechnen damit, dass die Preise in den kommenden sechs Monaten anziehen werden (89 Prozent). Zwar glaubt die Mehrzahl (66 Prozent), dass sich dies nur leicht bemerkbar macht. Der Anteil derer, der mit stark steigenden Preisen rechnet, erreicht mit 23 Prozent jedoch im Vergleich zu den Vorjahren ein neues Maximum. Gleichzeitig rechnen so wenige wie nie zuvor mit gleich bleibenden Preisen (acht Prozent, 3. Quartal 2020: 27 Prozent). Die Zahl derjenigen, die mit leicht fallenden Preisen rechnen, liegt bei zwei Prozent (3. Quartal 2020: neun Prozent). Bei der Einschätzung, wie sich die Preise künftig entwickeln, orientieren sich die meisten Befragten an dem, was sie für ihre regelmäßigen Einkäufe im Supermarkt zahlen (83 Prozent). Gut zwei Drittel machen ihre Meinung auch an den Immobilien- und Mietpreisen (68 Prozent) sowie den Benzinpreisen (66 Prozent) fest. Mehr als die Hälfte entnimmt ihr Bild zur Preisentwicklung der Berichterstattung in den Medien (51 Prozent). 37 Prozent ziehen die Entwicklung ihres eigenen Guthabens zu Rate. Keine Sorgen um die Ersparnisse und keine Konsequenzen bei den Geldanlagen Knapp die Hälfte der Anleger, die mit steigenden Preisen rechnen, macht sich keine Sorgen um die eigenen Ersparnisse (48 Prozent). Vier von zehn zeigen sich etwas besorgt (40 Prozent), sehr besorgt sind 11 Prozent. Grund zur Umschichtung der eigenen Geldanlagen sehen jedoch nur wenige. Die Mehrheit der Befragten (75 Prozent) nimmt keine Veränderungen vor, neun Prozent möchten zunächst mit einem Bankberater besprechen. 16 Prozent wollen aktiv werden und Gelder umschichten, darunter hauptsächlich Männer (59 Prozent). Auch beim Sparverhalten bleiben die meisten trotz der erwarteten Preisentwicklung gelassen: 67 Prozent werden nicht mehr und nicht weniger sparen als bisher. 19 Prozent möchten künftig mehr Geld zurücklegen, 13 Prozent weniger. “Das Ende der Corona-Pandemie ist in Sicht, die damit einhergehenden Lockerungen beflügeln die Konjunktur und sorgen für erhöhten Preisdruck. Diese Sondereffekte dürften 2022 allerdings wieder nachlassen. Wir erwarten, dass die Inflationsrate dann auf ein moderates Niveau sinken wird”, kommentiert Giovanni Gay, Geschäftsführer bei Union Investment. “Dennoch sollten Sparerinnen und Sparer ihre Anlagestrategie überdenken und aktiv werden. Noch immer lagert ein Großteil des deutschen Vermögens in niedrig verzinsten Produkten. Wer seine Chance auf Rendite vor dem Hintergrund erhöhter Inflation und niedriger Zinsen verbessern will, sollte handeln”, betont Gay. Der beste Schutz vor Inflation: Immobilien und Gold, aber auch Aktien und Investmentfonds Den besten Schutz vor Inflation bieten laut Ansicht der Befragten Immobilien und Gold: 74 bzw. 73 Prozent glauben dies. Gut vier von zehn Personen (44 Prozent) halten Rohstoffe für einen guten Inflationsschutz. Aktien und Investmentfonds schützen nach 35 bzw. 33 Prozent der Befragten am besten vor Inflation. Unter denen, die Aktien und Investmentfonds besitzen, sind sogar noch mehr dieser Meinung (55 Prozent bzw. 41 Prozent). Befragte blicken optimistisch auf die Aktienkurse Mit Blick auf die Entwicklung an den Märkten steigt die Zahl derer, die optimistisch sind deutlich an, mit fallenden Kursen rechnen hingegen immer weniger Menschen: Mehr als die Hälfte aller Befragten (57 Prozent) erwartet, dass die Aktienkurse in den kommenden sechs Monaten steigen (plus 18 Prozentpunkte im Vergleich zum zweiten Quartal 2020). Fallende Kurse erwarten 18 Prozent. Ihre Zahl ist im Laufe eines Jahres um 25 Prozentpunkte gefallen. Allerdings wollen nur wenige Menschen auf die erwarteten Kursanstiege reagieren. Mehr als die Hälfte (57 Prozent) zieht keine Konsequenzen für ihre Ersparnisse und hält Veränderungen nicht für nötig. Die meisten von ihnen glauben, dass dies langfristig gesehen nichts bringt (48 Prozent). Zehn Prozent wollen sich Rat bei einer Bank einholen, neun Prozent warten auf einen Impuls von dort und möchten auf eine mögliche Optimierungen ihrer Geldanlage angesprochen werden. Knapp zwei von zehn Befragten (19 Prozent) werden von sich aus ihre Geldanlage überdenken und umschichten. Unter den Befragten zwischen 20 und 29 Jahren sind es besonders viele, die eine Änderung ihrer Anlageformen in Betracht ziehen (42 Prozent). “Aus Angst vor vermeintlichen Verlusten scheuen sich noch immer viele Anlegerinnen und Anleger davor, an den Kapitalmärkten teilzuhaben. Dabei sind sie nicht auf sich allein gestellt, sondern können sich bei aktiv gemanagten Fonds auf die Expertise des Fondsmanagements verlassen”, meint Gay. Seit Anfang 2001 ermittelt das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag von Union Investment quartalsweise das Anlegerverhalten. Befragt werden 500 Finanzentscheider in privaten Haushalten im Alter von 20 bis 59 Jahren, die mindestens eine Geldanlage besitzen. Für das erste Quartal erhob Forsa die Daten vom 3. bis 12. Mai 2021. Bei Umfragewerten, die sich nicht zu 100 Prozent addieren, gibt die Differenz den Anteil der unschlüssigen Befragten an. Pressekontakt: Sandra Lorke, Tel. 069-2567-2641, E-Mail:

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EANS-Hauptversammlung: Frauenthal Holding AG / Ergebnisse zur Hauptversammlung – ANHANG

14.06.2021 – 09:53

Frauenthal Holding AG

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Information zur Hauptversammlung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel
einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent
verantwortlich.
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14.06.2021

Tagesordnungspunkt 2a:
Antrag Verwaltung: Beschlussfassung über die Verwendung des im Jahresabschluss
zum 31.12.2020 ausgewiesenen Bilanzgewinns
Zahl der Aktien, für die gültige Stimmen abgegeben wurden: 7.873.047
Anteil des durch diese Stimmen vertretenen Grundkapitals: 83,45 %
Gesamtanzahl der abgegebenen gültigen Stimmen: 7.873.047
JA 6.579.549 Stimmen.
NEIN 1.293.498 Stimmen.
ENTHALTUNG 0 Stimmen.

Tagesordnungspunkt 3a:
Beschlussfassung über die Entlastung von Dr. Hannes Winkler als Mitglied des
Vorstands für das Geschäftsjahr 2020
Zahl der Aktien, für die gültige Stimmen abgegeben wurden: 1.939.701
Anteil des durch diese Stimmen vertretenen Grundkapitals: 20,56 %
Gesamtanzahl der abgegebenen gültigen Stimmen: 1.939.701
JA 1.939.701 Stimmen.
NEIN 0 Stimmen.
ENTHALTUNG 10.430 Stimmen.

Tagesordnungspunkt 3b:
Beschlussfassung über die Entlastung von Dr. Martin Sailer als Mitglied des
Vorstands für das Geschäftsjahr 2020
Zahl der Aktien, für die gültige Stimmen abgegeben wurden: 7.862.617
Anteil des durch diese Stimmen vertretenen Grundkapitals: 83,33 %
Gesamtanzahl der abgegebenen gültigen Stimmen: 7.862.617
JA 7.862.617 Stimmen.
NEIN 0 Stimmen.
ENTHALTUNG 10.430 Stimmen.

Tagesordnungspunkt 3c:
Beschlussfassung über die Entlastung von Mag. Erika Hochrieser als Mitglied des
Vorstands für das Geschäftsjahr 2020
Zahl der Aktien, für die gültige Stimmen abgegeben wurden: 7.856.617
Anteil des durch diese Stimmen vertretenen Grundkapitals: 83,27 %
Gesamtanzahl der abgegebenen gültigen Stimmen: 7.856.617
JA 7.856.617 Stimmen.
NEIN 0 Stimmen
ENTHALTUNG 10.430 Stimmen.

Tagesordnungspunkt 4:
Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das
Geschäftsjahr 2020
Zahl der Aktien, für die gültige Stimmen abgegeben wurden: 7.780.802
Anteil des durch diese Stimmen vertretenen Grundkapitals: 82,47 %
Gesamtanzahl der abgegebenen gültigen Stimmen: 7.780.802
JA 7.780.802 Stimmen.
NEIN 0 Stimmen.
ENTHALTUNG 10.430 Stimmen.

Tagesordnungspunkt 5:
Wahl des Abschlussprüfers und Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2021
Zahl der Aktien, für die gültige Stimmen abgegeben wurden: 7.873.047
Anteil des durch diese Stimmen vertretenen Grundkapitals: 83,45 %
Gesamtanzahl der abgegebenen gültigen Stimmen: 7.873.047
JA 7.873.047 Stimmen.
NEIN 0 Stimmen.
ENTHALTUNG 0 Stimmen.

Tagesordnungspunkt 6a:
Herabsetzung der Anzahl der von der Hauptversammlung zu wählenden Mitglieder des
Aufsichtsrats im Rahmen der durch die Satzung gegebenen Grenzen von 5 auf 4.
Zahl der Aktien, für die gültige Stimmen abgegeben wurden: 7.722.381
Anteil des durch diese Stimmen vertretenen Grundkapitals: 81,85 %
Gesamtanzahl der abgegebenen gültigen Stimmen: 7.722.381
JA 7.707.791 Stimmen.
NEIN 14.590 Stimmen.
ENTHALTUNG 150.666 Stimmen.

Tagesordnungspunkt 6b:
Wahl von Dr. Christian Tassul in den Aufsichtsrat.
Zahl der Aktien, für die gültige Stimmen abgegeben wurden: 7.722.341
Anteil des durch diese Stimmen vertretenen Grundkapitals: 81,85 %
Gesamtanzahl der abgegebenen gültigen Stimmen: 7.722.341
JA 7.707.361 Stimmen.
NEIN 14.980 Stimmen.
ENTHALTUNG 150.706 Stimmen.

Tagesordnungspunkt 7:
Beschlussfassung über den Vergütungsbericht
Zahl der Aktien, für die gültige Stimmen abgegeben wurden: 7.872.557
Anteil des durch diese Stimmen vertretenen Grundkapitals: 83,44 %
Gesamtanzahl der abgegebenen gültigen Stimmen: 7.872.557
JA 7.872.527 Stimmen.
NEIN 30 Stimmen.
ENTHALTUNG 490 Stimmen.

Tagesordnungspunkt 8:
Beschlussfassung über die Vergütung an die Mitglieder des Aufsichtsrats
Zahl der Aktien, für die gültige Stimmen abgegeben wurden: 7.863.047
Anteil des durch diese Stimmen vertretenen Grundkapitals: 83,34 %
Gesamtanzahl der abgegebenen gültigen Stimmen: 7.863.047
JA 7.863.047 Stimmen.
NEIN 0 Stimmen.
ENTHALTUNG 10.000 Stimmen.

Rückfragehinweis:
Herr Mag. Wolfgang Knezek

Ende der Mitteilung euro adhoc
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Anhänge zur Meldung:
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http://resources.euroadhoc.com/documents/2199/12/10740063/0/Abstimmergebnisse-Frauenthal_Holding_AG-11_06_2021.pdf Emittent: Frauenthal Holding AG
Rooseveltplatz 10
A-1090 Wien
Telefon: +43 1 505 42 06 -63
FAX: +43 1 505 42 06 -33
Email:
WWW: www.frauenthal.at
ISIN: AT0000762406, AT0000492749
Indizes:
Börsen: Wien
Sprache: Deutsch

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Die Vermögensverwaltungsgesellschaft Grüner Fisher Investments und ihre Ansichten zu ETFs und Einzelaktien

14.06.2021 – 08:00

Grüner Fisher Investments GmbH

Rodenbach (ots) Exchange Traded Funds (ETFs) werden oft als “Gewinner der Finanzkrise” bezeichnet und genießen dank ihrer Transparenz und Kosteneffizienz eine wachsende Popularität. Ursprünglich entwickelt, um einen breiten Marktindex zu relativ geringen Kosten abzubilden, gibt es ETFs heute in allen Formen, Größen und Ausprägungen. Der Erfahrung von Grüner Fisher Investments nach ist ein reines ETF-Depot je nach der persönlichen Situation und den individuellen Anlagezielen aber nicht immer sinnvoll. Die Vermögensverwaltungsgesellschaft erklärt, was die Vor- und Nachteile von ETFs sind und wann eine Anlage in Einzelaktien profitabler sein kann. Vorteile von ETFs Exchange Traded Funds ermöglichen weniger wohlhabenden Anlegern, auch mit geringem Kapitaleinsatz in breit gestreute Portfolios zu investieren. Bei aktiv verwalteten Fonds wird ihnen zudem Zugang zur Expertise professioneller Manager gewährt. Der Hauptunterschied zu klassischen Investmentfonds: Ebenso wie Aktien werden ETFs nach dem Prinzip des “Intraday Trading” gehandelt. Positionen werden also innerhalb des gleichen Handelstages eröffnet und geschlossen, um von der börsentäglichen Schwankung eines Kurses zu profitieren. Das stärkste Argument gegenüber aktiv verwalteten Fonds stellt die Kostenstruktur dar: Während passiv verwaltete Fonds praktisch keine Kosten verursachen, gehen aktiv verwaltete Fonds mit höheren Gebühren zur Bezahlung der Fondsmanager einher. Besonders für Börsenneulinge oder Anleger, die nicht über genügend Kapital verfügen, um in Einzelaktien zu investieren, sind ETFs und Indexfonds deshalb beliebte Anlageinstrumente. ETFs und ihre Nachteile Da nicht alle ETFs an niedrige Kosten gekoppelt sind, sollten Anleger vorab die Gebühren prüfen: Zusätzlich zu den Verwaltungsgebühren können etwa Handelskosten sowie Marketing- und Verkaufsgebühren anfallen. Einige ETF-Anbieter nehmen sich sogar die Freiheit, 50 Prozent der Einkünfte aus Leihgeschäften einzubehalten. Zudem sind ETFs – wie alle Fonds – gepoolte Anlagen, die weder auf die persönliche Situation noch auf die langfristigen Ziele der einzelnen Anleger zugeschnitten sind. Das Portfolio sollte jedoch stets mit den individuellen Anlagezielen übereinstimmen: Obwohl viele Anleger das gemeinsame Ziel haben, längerfristig zu wachsen, die Kaufkraft zu steigern oder Cashflow zu generieren, sind ETFs möglicherweise nicht flexibel genug, um die Bedürfnisse zu erfüllen, wenn sich die Anlageziele ändern. Hinzu kommt, dass Anleger häufig nicht nur einen ETF wählen. Somit droht das Risiko einer Überdiversifizierung. Häufig enthalten ETFs mehrere Hundert Einzelaktien, sodass die Bedeutung einzelner Bestandteile nachlässt. Auch Überschneidungen sind keine Seltenheit. “In diesem Fall können ETFs aufgrund der neutralen Position und potenziell höheren Kosten auch ineffizient sein”, so Torsten Reidel, Geschäftsführer von Grüner Fisher Investments. In passiv gemanagte ETFs zu investieren mag für viele Anleger nach einer einfach zu verfolgenden Strategie klingen – die Gefahr, bei größeren Schwankungen emotionale und falsche Entscheidungen zu treffen, kann jedoch groß sein. Ist das Ziel ein langfristiges Investment, kann es von Vorteil sein, mit einem Berater zusammenzuarbeiten, der dabei hilft, in allen Marktsituationen diszipliniert und gelassen zu bleiben. Grüner Fisher Investments setzt auf Einzelaktien Die Vermögensverwaltungsgesellschaft Grüner Fisher Investments verfolgt eine Anlagestrategie, bei der vor allem Einzelaktien anstelle von Fonds im Fokus stehen. “ETFs bieten sicherlich den Vorteil, mit geringem Kapitaleinsatz in breit gestreute Portfolios investieren zu können. Für vermögende Anleger, die über die finanziellen Mittel verfügen, ein diversifiziertes Portfolio aus einzelnen Wertpapieren aufzubauen, können ETFs jedoch mehr Einschränkungen als Vorteile mit sich bringen”, führt Reidel fort. Durch eine Auswahl an Titeln aus verschiedenen Branchen können bei einem Investment in Einzelaktien leichter “Gewinner” und “Verlierer” identifiziert werden: “Es erlaubt uns, die Risiken zu managen und unser Portfolio über verschiedene Titel zu streuen, während wir zugleich auf bestimmte Branchen und Trends abzielen, um werthaltige Einzeltitel zum Portfolio hinzuzufügen”. Kunden von Grüner Fisher Investments profitieren von der vieljährigen Erfahrung und professionellen Analyse der Research-Abteilung, die ständig Trends in verschiedenen Branchen und Ländern untersucht. Auf diese Weise kann für jeden Kunden ein individuelles, diversifiziertes und global ausgerichtetes Portfolio zusammengestellt werden. Über Grüner Fisher Investments: Grüner Fisher Investments (GFI) ist eine Vermögensverwaltungsgesellschaft mit eigenem Ermessensspielraum, die vorwiegend vermögende Privatpersonen und Familien in Deutschland, Österreich und der Schweiz betreut. Grüner Fisher Investments ist Mitglied im Verband unabhängiger Vermögensverwalter Deutschland e.V. (VuV) und ist ein durch die BaFin lizensiertes und beaufsichtigtes Institut. GFI wurde als Top-Vermögensverwalter von Capital (2019), als Top-Arbeitgeber im Mittelstand (2019) von Focus und als “Great Place to Work” (2020, 2021) von Great Places to Work ausgezeichnet. Das Unternehmen ist eine deutsche Tochtergesellschaft von Fisher Investments in den USA, einem der größten unabhängigen Vermögensverwalter der Welt. Zum 31.03.2021 verwaltete Fisher Investments und seine Tochtergesellschaften ein Vermögen von über 143 Mrd. EUR – über 93 Mrd. EUR für nordamerikanische Privatanleger, 34 Mrd. EUR für institutionelle Anleger, 14 Mrd. EUR für europäische Privatanleger und 1 Mrd. EUR für die Altersvorsorge kleiner und mittlerer Unternehmen in den USA. Fisher Investments unterhält vier Hauptgeschäftsgruppen: US Private Client, Institutional, Private Client International und 401(k) Solutions, die einen globalen Kundenstamm bedienen. Der Gründer und Executive Chairman von Fisher Investments, Ken Fisher, schrieb von 1984 bis 2016 die Forbes-Kolumne “Portfolio Strategy” und ist damit der am längsten ununterbrochene Kolumnist in der Geschichte der Zeitschrift. In den letzten Jahren erschienen Ken Fishers Kolumnen durchgängig in den wichtigsten Medien in fast allen westeuropäischen Ländern, einschließlich Focus Money in Deutschland, sowie in wichtigen asiatischen Ländern, und damit in mehr Ländern und mit mehr Umfang als jeder andere Kolumnist in der Geschichte. Fisher ist außerdem Autor von 11 Büchern, darunter vier New York Times-Bestseller zum Thema Finanzen und Investieren. Weitere Informationen über die Grüner Fisher Investments GmbH finden Sie unter: www.gruener-fisher.de/. Pressekontakt: PressekontaktGrüner Fisher Investments GmbHSportstrasse 2 aD-67688 RodenbachTel.: +49 6374 9911 – 0E-Mail: ämtliche Veröffentlichungen in unserem Namen dienen ausschließlichzur Information und stellen weder eine individuelle Anlageempfehlung(Anlageberatung) noch ein Angebot zum Kauf oder Verkauf vonWertpapieren, Derivaten oder sonstigen Finanzinstrumenten dar.Insbesondere handelt es sich dabei nicht um eine Aufforderung zumKauf oder Verkauf von Wertpapieren, Derivaten oder sonstigenFinanzinstrumenten. Einschätzungen, Meinungen und Bewertungenreflektieren ausschließlich die Auffassung des jeweiligen Verfasserszum Zeitpunkt der Erstellung. Angaben zur bisherigen Wertentwicklungeines Produkts erlauben keine Prognosen für die Zukunft. Die inunseren Publikationen zum Ausdruck gebrachten Meinungen,Einschätzungen und Sichtweisen können sich ohne vorherige Ankündigungändern.

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Coller Capital: Bei drei Vierteln aller institutionellen Private-Equity-Investoren werden der Klimawandel und die Bereiche Gesundheit und Biotech die Anlageprioritäten in der Welt nach Covid verändern

14.06.2021 – 07:00

Coller Capital

London (ots)- Die Hälfte der institutionellen Investoren (Limited Partners, LPs) glaubt, dass eine starke Ausrichtung auf ESG die Private-Equity-Renditen steigert
– Die Risiken für Private-Equity-Renditen sind deutlich gestiegen – aber es ist immer noch eine gute Zeit zum Investieren, sagen LPs
– Zwei von fünf LPs lehnen mehr Re-Ups ab – und fast die Hälfte beschleunigt den Aufbau von Beziehungen zu neuen Fondsmanagern (General Partners, GPs)
– Zwei Drittel der LP-Mitarbeiter sind seit dem Covid-19-Ausbruch zufriedener mit ihrer Arbeit und die Hälfte ist produktiver Laut dem neuen Global Private Equity Barometer von Coller Capital werden in den nächsten Jahren zwei wichtige Themen die Private-Equity-Portfolios der Limited Partners (LPs) verändern. Drei Viertel aller LPs werden im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit und Klimawandel anders investieren und ein ähnlicher Anteil wird sich auf neue Chancen im Gesundheitswesen und in der Biotechnologie konzentrieren. “Die Tatsache, dass die wichtigsten ESG-Themen – Klima, Nachhaltigkeit und Gesundheit – ganz oben auf der Agenda der Investoren stehen, sollte niemanden überraschen”, sagt Jeremy Coller, Chief Investment Officer von Coller Capital. “Die Tatsache jedoch, dass die Hälfte aller Private-Equity-Investoren glaubt, dass ESG-Investitionen an sich ihre Portfoliorenditen steigern werden, sollte ein Weckruf für alle sein, die ESG immer noch für ein ‘nice to have’ oder ein PR-Tool halten.” Michael Schad, Head of Investment Management bei Coller Capital, betont: “Wie wir aus früheren Barometer-Umfragen wissen, spielt das Thema Nachhaltigkeit bei europäischen Investoren schon seit Längerem eine größere Rolle als in Nordamerika. Dies erweist sich jetzt immer mehr als der richtige Ansatz, dem andere Regionen folgen werden.” Private-Equity-Investmentaussichten Die Risiken für Private-Equity-Renditen sind nach Ansicht der LPs in den letzten 18 Monaten deutlich gestiegen. Ganze drei Viertel der Investoren befürchten eine Verschärfung der geopolitischen Auseinandersetzungen und Handelskriege, und über zwei Drittel sind besorgt über Veränderungen im regulatorischen und steuerlichen Umfeld. Interessanterweise glaubt zwar ein Drittel der nordamerikanischen LPs, dass sich die Biden-Harris-Administration negativ auf ihre Renditen auswirken wird, aber weitere 14 Prozent der Investoren sind der Meinung, dass die neue Administration einen positiven Einfluss haben wird. Trotz ihrer Sorgen ist eine deutliche Mehrheit der Limited Partners in Nordamerika und Europa der Meinung, dass momentan ein guter Zeitpunkt ist, um neue Private-Equity-Engagements einzugehen, was jedoch nicht unbedingt einfach sei: Insbesondere mehr als die Hälfte der LPs in Nordamerika denken, dass es in letzter Zeit schwieriger geworden ist, die richtigen General Partners und Fonds auszuwählen. Die “schöne neue Welt” des Post-Covid-Investierens spiegelt sich auch in einer größeren Bereitschaft vieler LPs wider, ihre General Partner zu wechseln. Zwei Fünftel der Investoren sagen, dass sie jetzt eher als in den letzten Jahren Re-Ups, also Investments in Folgefonds eines ihrer aktuellen GPs, ablehnen, vor allem wegen schwächerer Fondsperformance als erwartet. Dies ist eine der Ursachen, weshalb fast die Hälfte der Limited Partners plant, in den nächsten 18 Monaten vermehrt Verpflichtungen gegenüber neuen GPs einzugehen. Renditen und Asset-Allokation Die Renditen der Limited Partners aus Private Equity über die Gesamtlaufzeit ihrer Portfolios befinden sich laut dem Barometer auf Rekordniveau. Zwei Drittel der LPs haben nun Netto-Gesamtrenditen zwischen 11 und 15 Prozent aus Private Equity erzielt – ein weiteres Fünftel der LPs berichtet von Netto-Renditen über 16 Prozent seit Beginn ihrer Investments in diese Anlageklasse. Es überrascht nicht, dass die Allokation dieser Investoren in Private Equity – und in alternative Anlagen im Allgemeinen – weiter steigt: Ein größerer Anteil der Investoren als je zuvor seit der globalen Finanzkrise plant, seine Allokation in alternative Anlagen zu erhöhen. Die einzigen Regionen, gegenüber denen die Investoren eine signifikant negativere Einstellung zeigen, sind der Nahe Osten und Afrika (gegenüber denen etwas mehr als ein Viertel der LPs eher negativ eingestellt sind) und Lateinamerika (mit mehr als einem Drittel eher negativ eingestellter LPs). Produktivität und Work-Life-Balance bei den Limited Partners Fast die Hälfte der Private-Equity-Investoren geben an, dass ihre persönliche Produktivität seit Beginn der Pandemie zugenommen hat, und ganze zwei Drittel sagen, dass sich ihre Work-Life-Balance verbessert hat. Sie berichten, dass durch weniger häufiges Reisen die Herausforderungen der Arbeit im Home-Office mehr als ausgeglichen wurden. Secondaries und Co-Investments Drei Viertel der LPs sind inzwischen in Fonds investiert, die auf den Sekundärmarkt für Private Equity abzielen – mehr als ein Viertel der LPs hat sogar über ein Zehntel des gesamten Private Equity-Engagements in Secondaries investiert. Und das Wachstum in Secondaries scheint sich fortzusetzen: Ein Fünftel der Investoren plant, ihr Engagement weiter zu erhöhen. Die Winterausgabe 2020/21 des Barometers ergab, dass viele Investoren Änderungen in der Co-Investment-Politik der LPs erwarten. Das aktuelle Barometer deutet darauf hin, dass dies wahrscheinlich zu sehr unterschiedlichen und LP-spezifischen Ansätzen für Co-Investments führen wird. Obwohl drei Viertel der LPs sagen, dass der Wunsch, mehr Kapital für Co-Investments bereitzustellen, ein Anreiz dafür sei, ihre Anlagerichtlinien dahingehend zu verändern, nennen sie auch Themen wie Kosten, veränderte Einschätzungen zum Risiko-Rendite-Verhältnis und begrenzten Zugang als wahrscheinliche Gründe für eine Neubewertung der Thematik. Private Credit Direct Lending, Distressed und Mezzanine sind die bevorzugten Methoden für LPs, um in Private Credit zu investieren. Etwa drei Fünftel der LPs haben in den letzten drei Jahren in mindestens einen (teilweise mehrere) solcher Fonds investiert. Viele LPs sind jedoch der Meinung, dass die Renditen aus dem größten dieser Bereiche, dem Direct Lending, zu niedrig für ihr Risikoniveau sind. Hinweis an Redaktionen LPs (Limited Partners) sind Anleger in Private-Equity-Fonds. GPs (General Partners) sind Private-Equity-Fondsmanager. Das Global Private Equity Barometer von Coller Capital ist eine einzigartige Momentaufnahme weltweiter Trends im Private-Equity-Bereich. Zweimal jährlich bietet es einen Überblick über die Pläne und Meinungen institutioneller Private-Equity-Investoren in Nordamerika, Europa und dem asiatisch-pazifischen Raum (einschließlich Naher Osten). Es erscheint seit 2004 halbjährlich jeweils im Sommer und Winter. Das jüngste Barometer spiegelt die Einschätzungen von 111 institutionellen Private-Equity-Anlegern weltweit vom 8. Februar bis zum 26. März 2021 wider. Die Ergebnisse sind für die Gesamtheit der LPs im Hinblick auf Anlegerstandort, Art der investierenden Organisation, verwaltetes Gesamtvermögen und Dauer der Erfahrung mit Private-Equity-Anlagen global repräsentativ. Über Coller Capital Coller Capital, ein führender Akteur im Private-Equity-Sekundärmarkt, erwirbt Portfolios aus Positionen in Private-Equity-Fonds und in nicht börsennotierten Unternehmen von deren ursprünglichen Inhabern und investiert dabei bis zu bis einer Milliarde US-Dollar und mehr je Transaktion. Die 1990 gegründete Firma hat ihren Hauptsitz in London sowie Niederlassungen in New York und Hongkong. Collers multinationales Investmentteam hat als weltweit größtes auf Sekundärmärkte spezialisiertes Team eine globale Reichweite. Im Januar 2021 platzierte die Firma den Fonds “Coller International Partners VIII” mit Kapitalzusagen (einschließlich möglicher Co-Investments) von gut 9 Milliarden US-Dollar von mehr als 200 weltweit führenden institutionellen Anlegern. Pressekontakt: Volker NorthoffNorthoff.Com Public RelationsFrankfurt/Main+49 (0)69/

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Generationswechsel im BVR-Vorstand: Gerhard Hofmann scheidet im Februar 2022 aus – Daniel Quinten übernimmt

11.06.2021 – 17:10

BVR Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken

Berlin (ots) Gerhard Hofmann, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), wird zu seinem 65. Geburtstag im Februar 2022 auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand des BVR ausscheiden. Hofmann hatte sein Vorstandsmandat beim BVR Anfang des Jahres 2008 angetreten. “Der Verwaltungsrat des BVR hat dem Wunsch Gerhard Hofmanns, zu seinem 65. Geburtstag den Ruhestand anzutreten, schweren Herzens entsprochen”, erklärt der Vorsitzende des BVR-Verwaltungsrates Dr. Veit Luxem. “Herr Hofmann steuerte die Sicherungseinrichtung des BVR souverän durch die Finanz- und auch durch die aktuelle Coronakrise und trug durch sein vorausschauendes Handeln ganz wesentlich zur Stabilität der genossenschaftlichen FinanzGruppe bei. Das BVR-Sicherungssystem in seiner heutigen dualen Ausgestaltung trägt die Handschrift Hofmanns, der auch aufgrund seines Einsatzes für eine angemessene Bankenregulierung innerhalb der genossenschaftlichen FinanzGruppe und weit über sie hinaus höchste Anerkennung und Wertschätzung genießt. Umso mehr freut es mich, dass erneut ein renommierter Regulierungs- und Bankenexperte in den Vorstand des BVR eintritt”, so Luxem weiter. “Mit diesem Generationswechsel entsteht erneut ein starkes Vorstandsteam.” Der Verwaltungsrat des BVR berief am vergangenen Mittwoch Daniel Quinten in den Vorstand des BVR. Quinten wird sein Amt zum 1. Januar 2022 antreten. Der 46-jährige Saarländer ist derzeit Partner bei der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in München und hat dort das EZB-Office der KPMG aufgebaut, dessen Co-Leitung er bis heute innehat. Quinten ist zudem Co-Leiter des Risk & Treasury Beratungs- und Prüfungsteams von KPMG im Bereich Financial Services. Zuvor leitete er die Abteilung Bankenaufsichtsrecht und internationale Bankenaufsicht bei der Deutschen Bundesbank sowie das Büro des Vizepräsidenten der Deutschen Bundesbank. Beim BVR wird er die Hofmann-Ressorts Sicherungseinrichtung, Recht sowie Steuerrecht verantworten. BVR-Präsidentin Marija Kolak: “Mit Gerhard Hofmann verlässt ein brillanter Kenner der deutschen und internationalen Finanzszene den BVR, ein fachlich und kollegial hoch geschätztes Mitglied des Vorstandes. Der Vorstand des BVR freut sich, mit Daniel Quinten wieder einen ausgewiesenen Kenner der Banken und deren Regulierung an Bord zu bekommen. Damit ist der BVR für die Herausforderungen der Zukunft sehr gut aufgestellt.” Lebenslauf Daniel Andreas Quinten 9. September 1974, Dillingen / Saar Ab 1. Januar 2022 Vorstandsmitglied des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (Nachfolge Gerhard Hofmann) Seit 2014 Partner KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit Aufbau und Co-Leitung des EZB-Offices der KPMG und Co-Leitung des Risk & Treasury Beratungs- und Prüfungsteams im Bereich Financial Services 2011 – 2013 Leiter der Abteilung Bankenaufsichtsrecht und internationale Bankenaufsicht bei der Deutschen Bundesbank 2006 – 2011 Leiter des Büros des Vizepräsidenten der Deutschen Bundesbank 1999 Studienabschluss als Diplom-Volkswirt Foto über BVR Bilddatenbank Presse – Bilddatenbank – BVR – Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken Pressekontakt: Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR)Melanie Schmergal, Abteilungsleiterin Kommunikation undÖffentlichkeitsarbeit / PressesprecherinTelefon: (030) 20 21-13 00, , www.bvr.de

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Maven 11 Blockchain Venture Fund II sammelt in Rekordzeit 40 Millionen Euro für dezentrale Finanzierung und Web 3.0

11.06.2021 – 14:19

Westend Medien

AMSTERDAM (ots) Der niederländische Blockchain-Investmentfonds Maven 11 Capital macht einen großen Schritt in Richtung dezentraler Finanzierung (DeFi), einer auf Blockchain-Technologie basierenden Infrastruktur, und etabliert die Zukunft der Finanzdienstleistungen. Mit seinem zweiten Fonds hat Maven 11 in Rekordzeit 40 Millionen Euro eingesammelt, die es in Start- und Scale-ups investieren wird, die innovative Finanzdienstleistungen schaffen und Web 3.0 aufbauen und dabei Blockchain-Technologie verwenden. Der neue Fonds ist eine Reaktion auf die explosionsartige Nachfrage nach Investitionen in und Mentoring von Start-ups im dezentralisierten Finanzwesen, bei denen Spitzentechnologie eine zentrale Rolle spielt. Aus diesem Grund und wegen der rasanten Entwicklung von DeFi und Web 3.0 könnte der Fonds noch vor Ende des Sommers schließen. “Die Blockchain-Technologie ermöglicht die Schaffung einer völlig neuen Infrastruktur, die Finanzdienstleistungen ohne das Eingreifen Dritter ermöglicht. Dienstleistungen wie Zahlungen, Kredite, Sparen, Investitionen und Versicherungen werden dadurch effizienter, transparenter und für jeden mit einer Internetverbindung weltweit zugänglich”, sagt Balder Bomans, Managing Partner bei Maven 11. Maven 11 unterstützt die Unternehmen, in die es investiert durch seine gestaltende Rolle in der Branche und trägt so zur Entwicklung ihrer Portfoliounternehmen. “Neben der Finanzierung bringen wir Wissen und Erfahrung ein. Das Ergebnis dieses integrierten Ansatzes sehen wir in der Wertsteigerung unserer Beteiligungen”, sagt Bomans. Dieser Ansatz funktioniert: Maven 11 erzielte mit seinem ersten Fonds eine beachtliche Rendite. “Die Netzwerke, in die wir investieren, bieten Produkte an, die bereits im Alltag weit verbreitet sind. Die Unternehmen in diesen Netzwerken erwirtschaften Cashflows, die unseren Anlegern zugutekommen. So schaffen wir Wert, nicht nur langfristig über die Rendite, sondern auch über die Cashflow-Rendite. Diese Kombination macht unser Angebot für Investoren sehr attraktiv”, sagte Bomans. Der zweite Fonds wird schrittweise geschlossen. Der erste Meilenstein wurde Anfang Juni mit 40 Mio. EUR erreicht. Kurz darauf folgt das finale Closing mit einem Gesamtzielvolumen von 50 bis 75 Mio. EUR. Maven 11 wird an einer Vielzahl internationaler Unternehmen teilnehmen, insbesondere in den Vereinigten Staaten und in der Region APAC, wo das Maven 11-Team über starke Netzwerke verfügt. Maven 11 investiert beispielsweise in Maple Finance, ein Finanzierungsprotokoll und Marktplatz für kapitalintensive Unternehmen. Ein weiteres Unternehmen, in das Maven 11 investieren konnte, ist Zapper. Zapper bietet Verbrauchern und Fachleuten ein Dashboard für alle Interaktionen mit dezentralen Finanzprodukten, ohne persönliche Daten preiszugeben. Bis heute hat eine beträchtliche Anzahl von Investoren in den Maven 11 Blockchain Venture Fund II investiert. Diese Gruppe besteht hauptsächlich aus Unternehmern, vermögenden Privatpersonen und Family Offices. “Mit unserer Position im Kern der Branche legen wir die Grundlage, um auf Basis des Wachstums dieser Technologie Renditen zu erwirtschaften”, versichert Bomans. “Wir investieren also nicht nur”, fährt er fort. “Wir sind ein aktiver Stakeholder und Partner für alle unsere Unternehmungen. Die Zeit zwischen dem Aufbau eines Produkts oder Netzwerks und dem Go-Live wurde unter anderem durch den grenzüberschreitenden Charakter der Blockchain-Technologie deutlich verkürzt. Die aktive Teilnahme an dezentralen Netzwerken, die von allen Stakeholdern gesteuert werden, ist eine neue Art der Organisation und führt zu einer Wertmaximierung innerhalb dieses Netzwerks.” Über Maven 11 Maven 11 is an Amsterdam-based blockchain and digital asset investment firm focusing on the US, Asia, and Europe. Launched by a diverse set of serial entrepreneurs, investors, and blockchain builders, the teams Maven 11 partners with are on a rigorous quest to solve most exciting problems and make the necessary shift towards a decentralised tomorrow. Maven 11 Capital is registered and fully compliant with local regulators and takes pride in an ethical approach to investing. More information on www.maven11.com. Pressekontakt: Dr. Michael SiemerWestend Medien GmbHWagnerstr. 2640212 Dü+49 178 5554488

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Zahlungsverhalten der Verbraucherinnen und Verbraucher ist in der Corona-Krise robust – Inkasso-Aufträge rückläufig – Liquiditätsprobleme bei Unternehmen

11.06.2021 – 13:05

Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen BDIU

Berlin (ots)- BDIU-Präsidentin Kirsten Pedd: “Viele Menschen haben die pandemiebedingt eingesparten Konsumausgaben in eine Entschuldung gesteckt und konnten sich so konsolidieren.”
– “Das private Zahlungsverhalten hat sich als resilient gegenüber der Krise gezeigt, kurzfristige Verschlechterungen aufgrund Einkommens- und Liquiditätseinbußen trüben das Gesamtbild nicht ein.”
– “Im Business-to-Business-Bereich zeigen sich die Negativ-Folgen der Pandemie sehr deutlich. Es ist zu befürchten, dass es bei den Unternehmen in den nächsten Monaten verstärkt zu Zahlungsausfällen und leider auch zu mehr Insolvenzen kommen wird.” Die finanzielle Situation der privaten Haushalte ist auch im zweiten Jahr der Corona-Pandemie gut und stabil. Darauf weist jetzt Kirsten Pedd, Präsidentin des Bundesverbands Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. (BDIU), anlässlich einer neuen Trendumfrage unter den gut 500 Inkassounternehmen ihres Verbands hin. Stückzahl neuer Forderungen unter dem Niveau von 2020 “Die Situation ist durchaus paradox. Zwar leiden viele Verbraucherinnen und Verbraucher unter den ökonomischen Folgen der Coronakrise. Aber obwohl Jobverluste oder Kurzarbeit manche Einkommen reduzieren, haben die Privathaushalte keine größeren Verschuldungsprobleme bekommen”, so Pedd. “Das ist im Inkassogeschäft deutlich spürbar. Die an unsere Mitgliedsunternehmen übergebenen Fälle haben zuletzt sogar eher abgenommen.” Mehr als die Hälfte der Inkassounternehmen berichtet, dass die Stückzahl der an sie übergebenen Forderungen im laufenden Jahr 2021 unter dem Niveau des Jahres 2020 liegt. Auch das Forderungsvolumen, also die Geldwertsumme, die Gläubigerinnen und Gläubiger insgesamt zur Einziehung an die Rechtsdienstleister weiterreichen, ist leicht rückläufig, wie 42 Prozent der Umfrageteilnehmerinnen angeben. Fast genauso viele – 39 Prozent – sagen, das an sie übergebene Forderungsvolumen an offenen Rechnungen verändere sich derzeit kaum. Viele Verbraucher haben in der Krise eine Entschuldung geschafft “Viele Menschen haben die pandemiebedingt eingesparten Konsumausgaben in eine Entschuldung gesteckt und konnten sich so konsolidieren”, berichtet Kirsten Pedd. Hier konnten Inkassounternehmen oft zu einer Lösung beitragen. Ein wichtiges Instrument dafür ist das Gewähren von Ratenzahlungsmöglichkeiten. Aktuell kommt es vermehrt zum Einsatz, wie 52 Prozent in der Umfrage bestätigen. “Ratenzahlungen sind sinnvoll, um langfristige Lösungen mit den Betroffenen zu erzielen”, so Pedd. Wenn private Schuldner derzeit nicht leisten können, ist laut Angaben von 73 Prozent der Inkassounternehmen des BDIU Kurzarbeit der Hauptgrund. Auch durch die Corona-Krise ausgelöste vorübergehende Liquiditätsengpässe (69 Prozent) beeinträchtigen die private Rechnungstreue. “Immerhin liegen in diesen Fällen keine nachhaltigen finanziellen Probleme vor. Individuell angepasste Zahlungsvereinbarungen und kurzfristige Aufschübe spielen im Inkasso seit Ausbruch der Pandemie eine größere Rolle. Damit kommen wir Menschen entgegen, die wegen der wirtschaftlichen Einschränkungen lediglich temporär weniger Geld zur Verfügung haben”, so Kirsten Pedd. Da nur die wenigsten Forderungen nach der ersten Mahnung eines Inkassounternehmens beglichen werden, bedeutet die Krise kurzfristig mehr Aufwand für die Rechtsdienstleister. Zudem meldet jedes dritte Inkassounternehmen, dass Schuldner jetzt zögerlicher auf Erstanschreiben reagieren. Starker Anstieg bei Verbraucherinsolvenzen wegen neuer Rechtslage – “Rückstau bei Anträgen löst sich auf” In den kommenden Monaten sei mit einem deutlichen Anstieg bei den Verbraucherinsolvenzen zu rechnen. Die Ursache dafür liege aber nicht in der Pandemie, wie Kirsten Pedd erklärt, sondern im Inkrafttreten von bereits vor Längerem beschlossener Gesetzesänderungen. Überschuldete Privatpersonen können inzwischen bereits innerhalb von drei statt vorher sechs Jahren eine sogenannte Restschuldbefreiung im Rahmen eines Verbraucherinsolvenzverfahrens erlangen. “Viele überschuldete Haushalte haben mit einem Antrag gewartet, um von der neuen Rechtslage und einem beschleunigten Entschuldungsverfahren zu profitieren”, so Pedd. Dieser Rückstau löse sich nun auf. Grundsätzlich rät die Inkassopräsidentin Überschuldeten dazu, das Gespräch mit ihren Gläubigern zu suchen. “Mein Motto ist: Reden hilft. Im Dialog lassen sich Probleme mit zahlungsgestörten Forderungen am besten lösen. Für Gläubiger ist es wichtig, dass sie einen fairen Ausgleich für ihre berechtigten Ansprüche erhalten, auch damit die dahinterstehenden Unternehmen und die wirtschaftlichen Existenzen ihrer Mitarbeitenden gesichert werden können. Unsere Erfahrung zeigt: Zahlungsprobleme lassen sich im außergerichtlichen Dialog mit individuellen, auf die jeweilige Situation angepassten Lösungen am besten regeln.” B2B-Zahlungsmoral: Liquiditätsprobleme nehmen zu Während die Lage bei vielen privaten Haushalten gut ist, nehmen bei den Unternehmen die Probleme zu. Besonders betroffen von einer schlechten Zahlungsmoral ihrer Kunden sind nach Erfahrung der Rechtsdienstleister die Dienstleistungsbranche allgemein (50 Prozent), Fitnessstudios (44 Prozent) sowie die Immobilienwirtschaft beziehungsweise Vermieter (36 Prozent – bei dieser Umfrage sind Mehrfachantworten möglich). Hauptgrund, warum gewerbliche Schuldner aktuell nicht zahlen, sind durch die Coronakrise ausgelöste Liquiditätsengpässe (83 Prozent) sowie Zahlungsausfälle bei eigenen Kunden (73 Prozent) – das ist der Dominoeffekt, bei dem sich ein Forderungsausfall entlang der Lieferketten fortsetzt und so mehrere Akteure in Mitleidenschaft zieht. “Im Business-to-Business-Bereich zeigen sich die Negativ-Folgen der Pandemie schon eher”, so Pedd. “Es ist zu befürchten, dass es bei den Unternehmen in den nächsten Monaten verstärkt zu Zahlungsausfällen und leider auch zu mehr Insolvenzen kommen wird.” Pedd verweist auf die wieder in Kraft getretene Insolvenzantragspflicht für überschuldete Firmen. “Das Aussetzen dieser Antragspflicht hat zusammen mit den staatlichen Corona-Hilfszahlungen viele Existenzen vorübergehend gesichert. Das waren gute Maßnahmen für den Erhalt wirtschaftlicher Stabilität. Aber sie können das Unvermeidliche nicht unbegrenzt aufschieben. Um die Lieferketten vor Dominoeffekten zu schützen, müssen Unternehmen ohne Aussicht auf Konsolidierung nun richtigerweise einen Insolvenzantrag stellen. Im Tourismussektor, der Gastronomie, dem Einzelhandel, der Kultur sowie im Sport- und Freizeitbereich wird das zu spüren sein.” Pedd rät Firmen als notwendige Präventionsmaßnahme zu einem nachhaltigen und konsequenten Forderungsmanagement. “Es kommt darauf an, die Liquidität der Geschäftspartner zu kennen, um Risiken für Zahlungsausfälle so abschätzen zu können. Tritt Verzug ein, ist eine konsequente Lösungssuche gefragt. Ein schlechtes Forderungsmanagement ist, neben Fehlentscheidungen des Managements sowie einer unzureichenden Auftragslage, einer der Hauptgründe für den Zusammenbruch einer unternehmerischen Existenz.” Fazit und positiver Ausblick Insgesamt ist das Fazit der Inkassopräsidentin auf ihre Verbandsumfrage dennoch positiv: “Insbesondere das private Zahlungsverhalten hat sich als resilient gegenüber der Krise gezeigt, kurzfristige Verschlechterungen aufgrund Einkommens- und Liquiditätseinbußen trüben das Gesamtbild nicht ein. Für die Unternehmen kommt es darauf an, mit einem nachhaltigen Forderungsmanagement ihre Liquidität zu sichern. Verbraucherinnen und Verbraucher, die jetzt in Zahlungsschwierigkeiten gelangen, sollten den Dialog suchen, um ihre Außenstände zu bereinigen. Inkassounternehmen sind dabei verantwortungsvoll handelnde Partner, die gerade in der Krise für beide Seiten – Schuldner und Gläubiger – gangbare Wege ausloten, damit berechtigte Zahlungsansprüche einen fairen Ausgleich erhalten.” Grafiken unter: www.inkasso.de Pressekontakt: BDIU Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen : Marco Weber

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Mittelstand erholt sich weiter von der Corona-Krise, doch Klagen über Störungen der Lieferkette nehmen zu

11.06.2021 – 12:46

KfW

Frankfurt am Main (ots)- Corona-Krise als existenzielle Bedrohung verliert an Schrecken
– Finanzielle Lage der Mittelständler hat sich stabilisiert
– Störungen der Lieferketten hemmen jedoch Erholung, vor allem im Verarbeitenden Gewerbe Trotz der Kontaktbeschränkungen, die zur Eindämmung der dritten Corona-Welle nötig waren, hat sich der Mittelstand in den vergangenen Monaten von der Corona-Krise etwas erholt. Rund 2,4 Mio. mittelständische Unternehmen (64 %) hatten Mitte Mai noch mit den Folgen der Corona-Pandemie zu kämpfen, wie eine repräsentative Befragung von KfW Research auf Basis des KfW-Mittelstandspanels zeigt. Die Auswirkungen der Eindämmungsmaßnahmen trafen damit etwa 150.000 Unternehmen weniger als bei der letzten Befragung im Januar. Zu diesem Zeitpunkt waren 68 % der kleinen und mittleren Unternehmen von der Corona-Krise betroffen. Der Rückgang der Betroffenheit erstreckt sich über nahezu alle erfragten Aspekte, wie z.B. Umsatzrückgänge oder Störungen im Geschäftsbetrieb aufgrund des Ausfalls von Mitarbeitern. Deutlich verbessert hat sich insbesondere die Liquiditätslage der Unternehmen. Inzwischen sagt nahezu die Hälfte der Unternehmen (46 %), sie seien ungeachtet der Krise ausreichend mit Liquidität versorgt. Zu Beginn des Jahres waren es nur 32 %. Demgegenüber sank der Anteil der Unternehmen, deren liquide Mittel nur noch höchstens zwei Monate ausreichen, auf 22 % (33 % im Januar). Eine existenzielle Bedrohung ist die Corona-Krise noch für jedes fünfte mittelständische Unternehmen, im Januar traf dies noch auf jedes vierte Unternehmen zu. Als zunehmende Belastung für den Erholungskurs erweisen sich jedoch Störungen in den Lieferketten. Hierüber klagen 17 % der mittelständischen Unternehmen, dies sind 2 Prozentpunkte mehr als zu Beginn des Jahres. Gegenüber der Befragung im September 2020 (9 %) hat sich der Anteil der Unternehmen, die von Störungen der Lieferketten berichten, sogar nahezu verdoppelt. Betroffen sind vor allem mittelständische Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe. Fast jedes zweite Unternehmen in dieser Branche hat mit Produktionsproblemen aufgrund von Störungen in den Lieferketten zu kämpfen – ein Anstieg um 17 Prozentpunkte im Vergleich zum Januar. Dementsprechend hoch ist im Verarbeitenden Gewerbe auch weiterhin die Corona-Betroffenheit (75 %). Die Chefvolkswirtin der KfW, Dr. Fritzi Köhler-Geib, sagt: “Die Störungen in den Lieferketten spiegeln neben den Einschränkungen im grenzüberschreitenden Waren- und Dienstleistungsverkehr auch schärfere Pandemie-Eindämmungsmaßnahmen in einer Vielzahl anderer Länder wider. Insbesondere Teile Asiens – wichtige Partner in den globalen Liefer- und Wertschöpfungsketten – sind in den vergangenen Wochen von einer neuen heftigen Corona-Welle überrollt worden. Viele Mittelständler sind Teil des globalen Warenaustauschs und deshalb von Produktionsunterbrechungen im Ausland betroffen.” Seit April 2020 befragt KfW Research im Abstand von 3 bis 4 Monaten mittelständische Unternehmen aus dem Grunddatensatz des KfW-Mittelstandspanels repräsentativ zu den aktuellen Auswirkungen der Corona-Krise. Die aktuelle Befragung war die jüngste von bisher fünf Erhebungen. Der Fokus Volkwirtschaft Nr. 333 “Licht am Ende des Tunnels – Die Lage im Mittelstand entspannt sich” steht unter www.kfw.de/fokus zum Download zur Verfügung. Pressekontakt: KfW, Palmengartenstr. 5 – 9, 60325 FrankfurtKommunikation (KOM), Wolfram SchweickhardtTel. +49 (0)69 7431 1778, Fax: +49 (0)69 7431 3266,E-Mail: , Internet: www.kfw.de

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EANS-DD: AT & S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft / Mitteilung über Eigengeschäfte von Führungskräften gemäß Artikel 19 MAR

11.06.2021 – 09:31

AT & S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft

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Directors’ Dealings-Mitteilung gemäß Artikel 19 MAR übermittelt durch euro
adhoc mit dem Ziel einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der
Emittent verantwortlich.
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Personenbezogene Daten:

Mitteilungspflichtige Person:

Name: Peter Schneider (Natürliche Person)

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Grund der Mitteilungspflicht:

Grund: Meldepflichtige Person ist Person mit Führungsaufgaben
Funktion: Vorstand

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Angaben zum Emittenten:

Name: AT & S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft
LEI: 529900EVOKN4LCCD9321

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Angaben zum Geschäft:

ISIN: AT0000969985
Beschreibung des Finanzinstruments: Aktie
Geschäftsart: Kauf
Datum: 09.06.2021; UTC+00:00
Handelsplatz: XETR
Währung: Euro

Preis Volumen
36,50 300

Gesamtvolumen: 300
Gesamtpreis: 10.950
Durchschnittspreis: 36,50

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Rückfragehinweis:
AT&S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft
Gerda Königstorfer, Director Investor Relations
Mobile: +43 676 89555925
Email:

Ende der Mitteilung euro adhoc
——————————————————————————– Emittent: AT & S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft
Fabriksgasse 13
A-8700 Leoben
Telefon: 03842 200-0
FAX:
Email:
WWW: www.ats.net
ISIN: AT0000969985
Indizes: ATX GP, VÖNIX, ATX, WBI
Börsen: Wien
Sprache: Deutsch

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SIGNA Sports United, die führende globale Sport-E-Commerce- und Technologieplattform, geht an der NYSE an die Börse

11.06.2021 – 07:17

SIGNA Sports United GmbH

Berlin (DE) / LOS ANGELES (USA) (ots)- SIGNA Sports United (“SSU”) fusioniert mit Yucaipa Acquisition Corporation (“YAC”) zu einer voraussichtlichen Bewertung von ca. USD 3,2 Mrd. (“Enterprise Value”)
– Die Transaktion umfasst eine Wachstumskapitalaufnahme von insgesamt USD 645 Mio. aus Barmitteln von YAC in Höhe von ca. USD 345 Mio. und einer Barkapitalerhöhung in Form einer PIPE (“private investment in public equity” / “PIPE”) in Höhe von USD 300 Mio.
– Das Wachstumskapital fließt in die weitere Beschleunigung der internationalen Expansion und den Ausbau der Technologieplattform, sowie in die Finanzierung der zeitgleich unterzeichneten Übernahme von WiggleCRC
– Mit der Transaktion entsteht das weltweit größte Sport-E-Commerce- und Technologie-Plattform-Unternehmen mit rund USD 1,6 Mrd. Netto-Umsatz im laufenden Geschäftsjahr (30. September 2021) – nach Übernahme von WiggleCRC
– Die PIPE-Kapitalerhöhung erfolgt durch Yucaipa-Gründer Ron Burkle sowie globale institutionelle Investoren und Staatsfonds
– Alle bisherigen SSU-Aktionäre bringen 100 % ihrer Anteile in die neue börsennotierte Aktiengesellschaft ein
– Bridgepoint, der bisherige Eigentümer von WiggleCRC, wird bei Closing einen Teil des Kaufpreises in Form von Aktien erhalten SIGNA Sports United (“SSU” oder das “Unternehmen”), die weltweit größte Sport-E-Commerce- und Technologie-Plattform, hat mit der Yucaipa Acquisition Corporation (NYSE: YAC) (“Yucaipa” oder “YAC”), einer börsennotierten und von Ron Burkle (Chairman und CEO) und Ira Tochner (CFO und COO) geführten Special Purpose Acquisition Company (“SPAC”), eine verbindliche Vereinbarung über einen Unternehmenszusammenschluss getroffen. Der Zusammenschluss umfasst auch die vollständige Übernahme der WiggleCRC Gruppe (“WiggleCRC”), dem weltweit zweitgrößten Online-Bikehändler, derzeit im Besitz von Bridgepoint. Mit der Transaktion entsteht das weltweit größte Sport-E-Commerce- und Technologie-Plattform-Unternehmen mit rund USD 1,6 Mrd. Netto-Umsatz im laufenden Geschäftsjahr (30. September 2021). Die Plattform verbindet über 7 Mio. aktive Online-Kunden, mehr als 1.000 Marken- und Industriepartner, mehr als 500 Sportfachgeschäfte und über 15 Mio. Nutzer aus der weltweiten, stark wachsenden Sports-Community. Stephan Zoll, CEO von SIGNA Sports United: “Wir öffnen ein neues Kapitel in unserer hochdynamischen Wachstumsgeschichte. Die Börsennotierung ermöglicht uns, in Europa noch schneller weitere Marktanteile zu gewinnen, den Ausbau unserer B2B-Plattform signifikant zu beschleunigen und unsere internationale und US-amerikanische Expansion offensiv voranzutreiben. Durch die parallele Übernahme von WiggleCRC bauen wir unsere globale Marktführerschaft, insbesondere in der Kategorie Bike, deutlich aus. Wir freuen uns sehr, das gesamte WiggleCRC Team in der SSU Gruppe willkommen zu heißen.” Ron Burkle, Chairman und CEO der Yucaipa Acquisition Corporation: “SSU ist ein weltweit führendes Unternehmen in den am schnellsten wachsenden Sportkategorien. Das Unternehmen ist hervorragend positioniert, um als börsennotierter Player seine Erfolgsgeschichte fortzusetzen. Mit ihrer Technologieplattform – und der Kombination aus absoluter Größe, internationalem Wachstum und Profitabilität – wird SSU in den kommenden Jahren ihre marktführende Position weiter ausbauen und ihre globale Expansion weiter beschleunigen. Wir freuen uns, als Partner und Akionäre Teil dieser spannenden Reise zu sein und eng mit dem unternehmerischen Team von SSU zusammenzuarbeiten.” Der Online-Sporthandelsmarkt zeichnet sich durch schnelles Wachstum und hohe Fragmentierung aus. Mega-Trends in den Bereichen Gesundheit & Lifestyle, Digitalisierung, E-Mobilität und ein anhaltend starker Online-Shift sichern das Wachstum der nächsten Jahre nachhaltig ab. SSU ist weltweit führend in den Sport-online-Kategorien Bike, Tennis, Outdoor und Teamsports. Durch die Übernahme von WiggleCRC entsteht ein weltweiter Spitzenreiter in der Kategorie Bike mit einer signifikanten internationalen und US-amerikanischen Präsenz. SSU setzt weiterhin auf profitables Wachstum, investiert seit vielen Jahren in die Erschließung neuer Märkte und wird ihre führende Marktposition organisch und akquisitorisch weiter ausbauen. In den letzten 12 Monaten, per März 2021, erzielte das größte Segment Bike & Outdoor eine bereinigte Ebitda-Marge von rund 10% im Kernmarkt der DACH-Länder. Insgesamt wurde in den Kermärkten ein Wachstum von rund 40% erzielt, während das Wachstum in Resteuropa sogar um mehr als 60% zugelegt hat. SSU Highlights – Weltweit führende Sport-E-Commerce- und Technologieplattform mit führender Marktposition in den am schnellsten wachsenden Sportkategorien Bike, Tennis, Outdoor und Teamsports und direktem Zugang zum rund USD 1,1 Trillion großen globalen Sportmarkt
– Nachhaltig positive Bilanz mit profitablem organischen Wachstum von jährlich mehr als 25 % über die letzten drei Jahre auf ca. USD 1,6 Mrd. Nettoumsatz und einem bereinigten EBITDA von mehr als USD 70 Mio. im laufenden Geschäftsjahr per 30. September 2021 (nach Akquisition von WiggleCRC)
– Starke Position in Europa mit wachsendem US-Anteil nach dem jüngsten US-Markteintritt in den Kategorien Tennis (Akquisition von Midwest Sports und Tennis Express) und Fahrrad (Akquisition von WiggleCRC)
– Führende Webshop-Marken in den Kategorien Fahrrad, Outdoor, Tennis, und Teamsports mit klar differenzierten kategoriespezifischen Angeboten, Produktsortimenten und Kundenservice
– Skalierbare Technologieplattform und hochautomatisierte Logistik-Infrastruktur für die eigenen Webshops und Full-Service E-Commerce Lösungen für unabhängige Unternehmenskunden und Industriepartner wie Sportmarken, Verbände, Vereine, Teams und Einzelhändler
– Umfangreiche Potenziale zur Beschleunigung von Wachstum und weiterer Wertschöpfung Wachstumsstrategie SSU ist optimal aufgestellt, um durch die Fokussierung auf die folgenden drei strategischen Schwerpunkte ein starkes Wachstum zu erzielen: – Organisches Wachstum – Größenvorteile und Skalierbarkeit durch die Plattform sichern langfristiges organisches Wachstum über Marktdurchschnitt
– Anorganisches Wachstum – Aktive Konsolidierung des stark fragmentierten Sportmarkts (M&A) in bestehenden oder neuen Kategorien mit Fokus auf vertikale Integration oder regionale Expansion
– Plattformlösungen – Full-Service E-Commerce Unternehmenslösungen für unabhängige Industriepartner wie Sportmarken, Verbände, Vereine und Einzelhändler Die Transaktion im Überblick Basierend auf einer pro forma Enterprise Value-Unternehmensbewertung in Höhe von USD 3,2 Mrd. hat Yucaipa dem Zusammenschluss mit SIGNA Sports United und der WiggleCRC Group zugestimmt. Es wird erwartet, dass die Transaktion Wachstumskapital von bis zu USD 645 Mio. erlöst – und zwar durch bis zu USD 345 Mio. an Barmitteln, die sich auf dem Treuhandkonto von YAC befinden (unter der Annahme, dass es unter den YAC-Aktionären keine Aktienverkäufe geben wird und die PIPE-Kapitalerhöhung in Höhe von rund USD 300 Mio. Die ursprünglich geplante PIPE-Kapitalerhöhung von USD 250 Mio. wurde überzeichnet. Ron Burkle, Chairman & CEO von Yucaipa, investiert persönlich USD 50 Mio. in die PIPE-Kapitalerhöhung, die auch von weiteren erstklassigen globalen institutionellen Investoren, Staatsfonds und privaten Investoren unterstützt wird. Die bisherigen Anteilseigner von SSU (SIGNA, R+V Versicherungsgruppe, AEON, Central Group und Gründer & Management) werden 100 % ihrer Anteile in die neue börsennotierte Aktiengesellschaft einbringen. Nach Abschluss der Transaktion, der Übernahme von WiggleCRC und unter der Annahme, dass durch die YAC-Aktionäre keine Aktienverkäufe erfolgen, wird das Unternehmen voraussichtlich über eine zusätzliche Liquidität von rund USD 350 Mio. verfügen, die in zukünftiges Wachstum, inklusive weiteren strategischen Übernahmen und allgemeinen Unternehmenszwecken, investiert werden soll. Die Transaktion wurde unter Vorbehalt der YAC-Aktionäre bereits von Management- und Aufsichtsgremien der YAC und SSU einstimmig beschlossen. Das Closing der Transaktion wird im 2. Halbjahr 2021 erwartet. Nach Abschluss der Transaktion wird das fusionierte Unternehmen unter dem Namen SIGNA Sports United an der NYSE gehandelt. Weitere Informationen über die geplante Transaktion, einschließlich einer Kopie des Vertrags zum Unternehmenszusammenschluss und der Investorenpräsentation, werden in einer aktuellen 8-K-Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Diese wird von YAC bei der United States Securities and Exchange Commission (der “SEC”) eingereicht und unter www.sec.gov, auf der website von YAC unter https://www.yucaipayac.com/investor-relations sowie auf der Website von SSU unter https://signa-sportsunited.com/investor-relations veröffentlicht werden. In Verbindung mit der Transaktion wird SSU eine Zulassungserklärung und YAC das Proxy Statement bzw. Prospekt bei der SEC einreichen. Berater In Zusammenhang mit der Transaktion fungiert Citi als leitender Finanzberater für SSU; Moelis & Company fungiert als Finanzberater für YAC. Citi und Jefferies fungierten als Co-Placement Agents für die PIPE-Kapitalerhöhung. Als führende Rechtsberater für SSU fungierten Skadden, Arps, Slate, Meagher & Florm LLP; als Rechtsberater für SSU McDermott Will & Emery Rechtsanwälte Steuerberater LLP. Kirkland & Ellis LLP fungierten als Rechtsberater für YAC. Investoren-Call / Management-Präsentation SSU und YAC werden eine gemeinsame Konferenz für Investoren veranstalten, um die Transaktion zu erörtern und die Investorenpräsentation vorzustellen. Die Telefonkonferenz findet am heutigen Freitag, den 11. Juni 2021 um 16.00 Uhr CEST (10.00 Uhr ET) statt: Öffentliche Einwahl USA/Kanada (gebührenfrei): 1-877-728-1750 International: 1-929-517-0865 Conference ID: 6391089 Telefonische Aufzeichnung verfügbar vom 11. Juni 2021 bis 18. Juni USA/Kanada (gebührenfrei): 1-855-859-2056 International: 1-404-537-3406 Conference ID: 6391089 Ein Webcast der Telefonkonferenz sowie die dazugehörigen Präsentationsunterlagen werden auf der Investor-Relations-Website von SSU unter https://signa-sportsunited.com/investor-relations/ und auf der Website von YAC unter https://www.yucaipayac.com/investor-relations zugänglich gemacht. Nach der Telefonkonferenz wird eine Aufzeichnung zur Verfügung gestellt, die auf der Investor-Relations-Seite abgerufen werden kann. Die Präsentation wird von YAC auch der SEC zur Verfügung gestellt und als Anhang zu einer aktuellen 8-K-Veröffentlichung eingereicht, die auf der Website der SEC unter www.sec.gov eingesehen werden kann. Über SIGNA Sports United SIGNA Sports United mit Sitz in Berlin, Deutschland, ist die weltweit führende Sport-E-Commerce- und Technologie-Plattform in den Bereichen Bike, Tennis, Outdoor und Teamsport mit mehr als 7 Mio. aktiven Online-Kunden und fast 500 Mio. Webshop Besuchern jährlich. SIGNA Sports United vereint führende Marken wie Wiggle, Chain Reaction Cycles, Fahrrad.de, Bikester, Probikeshop, Campz, Addnature, Tennis-Point, TennisPro, Outfitter, und viele mehr. Neben den eigenen Webshops betreibt die SSU Plattform auch Full-Service E-Commerce Lösungen für Unternehmenskunden wie die Internationale Tennis Federation (ITF) und andere Industriepartner und führende Sportmarken. Die SSU Plattform verbindet insgesamt mehr als 1.000+ Markenpartner, 500+ unabhängige Offline-Händler und mehr als 15 Mio. Mitglieder digitaler Sport-Communities. Weitere Informationen: www.signa-sportsunited.com. Über Yucaipa Die durch Ronald. W. Burkle geleitete Yucaipa Acquisition Corporation ist eine special purpose acquisition company (SPAC), gegründet mit dem Ziel, eine Fusion, einen Aktientausch, eine Übernahme von Vermögenswerten, einen Aktienkauf, eine Umstrukturierung oder einen ähnlichen Unternehmenszusammenschluss mit einem oder mehreren Unternehmen oder Körperschaften durchzuführen. Wichtige Informationen über den vorgeschlagenen Unternehmenszusammenschluss und wo sie zu finden sind Die vollständige Beschreibung der Bedingungen der Transaktion wird in einer Registrierungserklärung auf Formular F-4 enthalten sein, die von der SIGNA Sports United B.V., die später in eine niederländische Aktiengesellschaft (naamloze vennootschap) (“SIGNA Sports United N.V.”) umgewandelt wird, bei der SEC einzureichen ist. Diese beinhaltet einen Prospekt bezüglich der von SIGNA Sports United N.V. im Zusammenhang mit dem Unternehmenszusammenschluss ausgegebenen Wertpapiere, sowie eine Aktionärsinformation (“Proxy Statement”) bezüglich der YAC-Aktionärsversammlung zur Abstimmung über den Unternehmenszusammenschluss. YAC legt es seinen Investoren, Aktionären und anderen Interessenten nahe, die vorläufige Aktionärsinformation (“Preliminary Proxy Statement”)/den Prospekt, sowie alle weiteren bei der US- Börsenaufsichtsbehörde (SEC) eingereichten Dokumente zu lesen, sobald diese verfügbar sind, da diesen wichtige Informationen über YAC, SIGNA Sports United N.V. und die Transaktion entnommen werden können. Nachdem die Registrierungserklärung für wirksam erklärt worden ist, wird den YAC-Aktionären die endgültige Aktionärsinformation (“Proxy Statement”) bzw. der in die Registrierungserklärung aufzunehmende Prospekt, ab dem Stichtag, der für die Abstimmung über den vorgeschlagenen Unternehmenszusammenschluss festzulegen ist, per Post zugestellt. Sobald diese verfügbar ist, können die Aktionäre auch eine Kopie der Registrierungsdokumente (Form F-4), einschließlich der Aktionärsinformation (“Proxy Statement”) bzw. des Prospekts und anderer bei der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) eingereichter Dokumente kostenfrei bei nachfolgender Stelle anfordern: Yucaipa Acquisition Corp., 9130 West Sunset Boulevard, Los Angeles, CA 90069; E-Mail . Die vorläufige und endgültige Aktionärsinformation bzw. der Prospekt, die beide in das Registrierungsdokument aufgenommen werden, können, sobald sie verfügbar sind, ebenfalls kostenfrei über die Website der US- Börsenaufsichtsbehörde (SEC) (www.sec.gov) bezogen werden. Werbeverbot Diese Pressemitteilung stellt weder eine Aktionärsinformation (“Proxy Statement”) noch eine Aufforderung zur Ausschreibung eines Stimmrechtsvertreters (“Proxy”), Zustimmung oder Ermächtigung in Bezug auf Wertpapiere oder in Bezug auf die mögliche Transaktion dar und stellt weder ein Angebot zum Verkauf noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Kauf für die Wertpapiere von YAC oder SIGNA Sports United N.V. dar, noch soll ein Verkauf derartiger Wertpapiere in einem Staat oder einer Jurisdiktion erfolgen, in dem/der ein solches Angebot, eine solche Aufforderung oder ein solcher Verkauf vor der Registrierung oder Qualifizierung nach den Wertpapiergesetzen eines solchen Staates oder einer solchen Jurisdiktion rechtswidrig wäre. Ein Angebot von Wertpapieren darf nur mittels eines Prospekts erfolgen, der die Anforderungen des Wertpapiergesetzes von 1933 in seiner jeweils geänderten Fassung erfüllt. Zukunftsgerichtete Aussagen Diese Pressemitteilung enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen nach Maßgabe der Safe-Harbor-Bestimmungen im Rahmen des United States Private Securities Litigation Reform Act von 1995. Im Rahmen dieser zukunftsgerichteten Aussagen können Begriffe wie “glaubt”, “kann” “wird”, “schätzt”, “fortsetzen”, “voraussehen” “beabsichtigt”, “erwartet”, “sollte”, “würde”, “plant”, “prognostiziert”, “potentiell”, “möglich scheint”, “strebt”, “zukünftig”, “voraussichtlich” oder ähnliche Begriffe verwendet werden, um mögliche zukünftige Ereignisse oder Trends zu prognostizieren oder anzudeuten oder bei Aussagen, die sich nicht auf bestehende Tatsachen beziehen. Diese in die Zukunft gerichteten Aussagen beziehen sich besonders, aber nicht ausschließlich auf Prognosen, Schätzungen und Vorhersagen von Einnahmen und anderen Finanz- und Leistungsindikatoren Prognosen von Marktchancen und -erwartungen, voraussichtliche finanzielle Auswirkungen des Unternehmenszusammenschlusses, die Fähigkeit der Parteien, den geplanten Unternehmenszusammenschluss und die Erfüllung der Abschlussbedingungen zu vollziehen sowie die Fähigkeit von YAC, die für den Abschluss der potenziellen Transaktion erforderliche Finanzierung bereitzustellen. Alle zukunftsgerichteten Aussagen in dieser Pressemitteilung basieren auf den aktuellen Annahmen und Erwartungen des Managements von YAC und SIGNA Sports United N.V. und sind keine Prognosen der tatsächlich eintretenden Ereignisse. Diese zukunftsgerichteten Aussagen dienen nur zur Veranschaulichung und sind nicht dazu gedacht, als Garantie, Zusicherung, Vorhersage oder endgültige Aussage über Tatsachen oder Wahrscheinlichkeiten zu dienen und dürfen von einem Investor nicht als solche angesehen werden. Tatsächliche Ereignisse und Umstände sind schwer oder unmöglich vorherzusagen und werden von Annahmen abweichen. Viele tatsächliche Ereignisse und Umstände liegen außerhalb der Kontrolle von YAC und SIGNA Sports United N.V. Alle zukunftsgerichteten Aussagen unterliegen einer Reihe von Risiken und Unsicherheiten, einschließlich, aber nicht beschränkt auf folgende Aspekte: allgemeine wirtschaftliche, politische und geschäftliche Gegebenheiten, geltende Steuern, Inflation, Zinssätze und das regulatorische Umfeld, der Ausgang von Gerichtsverfahren, an denen SIGNA Sports United N.V. möglicherweise beteiligt sein wird, das Unvermögen der Parteien, die geplante Transaktion zu vollziehen oder das Eintreten von Ereignissen, Änderungen oder anderen Umständen, die zur Beendigung des Unternehmenszusammenschlusses führen könnten, der Ausgang eines jeglichen Gerichtsverfahrens, das nach der Ankündigung des Unternehmenszusammenschlusses gegen die Parteien eingeleitet werden könnte, das Risiko, dass die Aktionäre von YAC oder SIGNA Sports United N.V. ihre Zustimmung zu der potenziellen Transaktion nicht erteilen werden, das Nichterreichen der erwarteten Vorteile der potentiellen Transaktion, auch infolge einer Verzögerung beim Abschluss der potentiellen Transaktion oder infolge von Schwierigkeiten bei der Integration von YAC und SIGNA Sports United N.V., das Risiko, dass die geplante Transaktion die aktuellen Pläne und Abläufe infolge der Ankündigung und des Abschlusses der geplanten Transaktion stört, die Fähigkeit des zusammengeführten Unternehmens, profitabel zu wachsen und Mitarbeiter in Schlüsselpositionen zu behalten, die Höhe der von den YAC-Aktionären gestellten Rücknahmeanträge oder die Unfähigkeit, die Notierung der Wertpapiere des Unternehmens nach der Übernahme an der NYSE nach der geplanten Transaktion zu erhalten oder aufrechtzuerhalten. Falls diese Risiken eintreten oder sich die Annahmen als falsch erweisen, können die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich und nachteilig von den in diesen zukunftsgerichteten Aussagen enthaltenen oder implizierten Ergebnissen abweichen. Es kann möglicherweise weitere Risiken geben, die YAC und SIGNA Sports United N.V. derzeit nicht kennen oder die sie derzeit für unwesentlich halten, welche ebenfalls dazu führen könnten, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den in den zukunftsgerichteten Aussagen enthaltenen abweichen. Darüber hinaus spiegeln die zukunftsgerichteten Aussagen die Erwartungen, Pläne oder Prognosen von YAC und SIGNA Sports United N.V. in Bezug auf zukünftige Ereignisse und Ansichten zum Zeitpunkt dieser Pressemitteilung wider. YAC und SIGNA Sports United N.V. gehen davon aus, dass nachfolgende Ereignisse und Entwicklungen eine Änderung ihrer Einschätzungen bewirken werden. Obwohl sich YAC und SIGNA Sports United N.V. dazu entschließen könnten, diese zukunftsgerichteten Aussagen zu einem späteren Zeitpunkt zu aktualisieren, lehnen YAC und SIGNA Sports United N.V. ausdrücklich jede Verpflichtung dazu ab. Diese zukunftsgerichteten Aussagen gelten nicht als Einschätzungen von YAC und SIGNA Sports United N.V. zu einem Zeitpunkt nach dem Datum dieser Pressemitteilung. Dementsprechend sollte den zukunftsgerichteten Aussagen keine übermäßige Bedeutung beigemessen werden. SSU-Pressekontakt Gideon JessaijanSIGNA Sports United +49 (0)30300131-421SSU-Investoren KontaktMatt Chesler, CFAAllison + +1 646 809 2183Yucaipa Acquisition Corp. KontaktFrank +1 310 228 2860

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Pressemitteilung des Bundesverbandes der Geldwäschebeauftragten (BVGB) zur Verabschiedung des Transparenzregister- und Finanzinformationsgesetz Geldwäsche (TraFinG Gw)

10.06.2021 – 16:48

Bundesverband der Geldwäschebeauftragten e.V. (BVGB)

Berlin (ots) Der Bundesverband der Geldwäschebeauftragten begrüßt die Verabschiedung des Transparenz- Finanzinformationsgesetz Geldwäsche im Bundestag. Es fehle jedoch ein Registerzugang über eine digitale Schnittstelle für Geldwäschebeauftragte aus zahlreichen Branchen Der Bundestag wird in seiner heutigen Sitzung das so genannte Transparenzregister-Finanzinformationsgesetz Geldwäsche (TraFinG Gw) verabschieden. Ziel des Gesetzes ist es, das bestehende Transparenzregister aufzuwerten und von einem Auffang- zu einem Vollregister auszubauen. Durch die Umstellung wird dem Register künftig der wirtschaftlich Berechtigte direkt entnommen werden können. Das erleichtert auch die Arbeit der nach dem Geldwäschegesetz Verpflichteten, da nun im Regelfall keine intensiven gesellschaftsrechtlichen Kenntnisse zur Ermittlung des Berechtigten erforderlich sein werden. Auch der Informationsaustausch innerhalb der EU wird durch das Gesetz harmonisiert und die Registervernetzung vorangetrieben. So sollen zukünftig absichtlich komplexe Firmenkonstrukte besser durchschaut, Strohmänner entlarvt und die Geldwäschebekämpfung insgesamt gestärkt werden – sofern der Bundesrat Ende Juni keine Einwände gegen das Gesetz erhebt. BVGB-Vorsitzender Daniel Schmedding kommentiert den Beschluss wie folgt: “Die Umstellung auf ein Vollregister erleichtert den Geldwäschebeauftragten zukünftig die Ermittlung des wirtschaftlich Berechtigten und damit die Erfüllung ihrer allgemeinen Sorgfaltspflichten nach dem Geldwäschegesetz und ist deshalb zu begrüßen. Wie wir aber bereits in unserer Stellungnahme zum Referentenentwurf kritisiert haben, soll die Nutzung der elektronischen Schnittstelle zu diesem Register unter dem Hinweis auf den Datenschutz nur privilegierten Verpflichteten nach dem Geldwäschegesetz ermöglicht werden. Das sind z.B. Behörden, Finanzdienstleister oder Versicherungsunternehmen. Allen übrigen Verpflichteten gegenüber wird so ein generelles Misstrauen ausgesprochen, obwohl Sie ebenfalls nach der DSGVO zur Einhaltung des Datenschutzes verpflichtet sind.” “Es ist nicht nachvollziehbar, warum nicht allen nach dem Geldwäschegesetz Verpflichteten dieselben Werkzeuge zur Erfüllung der Anforderungen zur Verfügung gestellt werden. Diese Ungleichbehandlung sollte schnellstmöglich aus dem Gesetz beseitigt werden. Allen Verpflichteten nach dem Geldwäschegesetz muss der Zugang zum Transparenzregister per digitaler Schnittstelle ermöglicht werden.”, erklärt der Vorstandsvorsitzende Schmedding. Die aus dem Gesetz resultierende doppelte Meldepflicht offenbare zudem erneut die mangelnde Digitalisierung der deutschen Registerlandschaft. Noch immer lägen zu viele relevante Dokumente, etwa Gesellschafterlisten bei GmbHs, nicht in digitalisierter und maschinell lesbarer Form vor. Dadurch werde der bürokratische Aufwand für Verpflichtete und Geldwäschebeauftragte unnötig erhöht. Bürokratieabbau und ein Hinarbeiten auf eine “once-only”-Lösung in der Registerlandschaft müssten vom Gesetzgeber dringend angegangen werden, damit die Geldwäschebekämpfung mit den Geldwäschern Schritt halten könne, so Schmedding weiter. Die Stellungnahme zum Referentenentwurf des Bundesministeriums der Finanzen zum Transparenz-Finanzinformationsgesetz Geldwäsche (TraFinG Gw) vom 23.12.2020 finden Sie unter folgendem Link. Über den BVGB Der 2020 gegründete Bundesverband der Geldwäschebeauftragten (BVGB) e.V. vertritt und fördert auf allen Ebenen die Interessen der Geldwäschebeauftragten in Unternehmen oder als Einzelmitglieder. Ziel unseres Verbandes ist es, die Entwicklung der Branche und des Berufsfeldes zu stärken und dabei die spezifischen Anforderungen der Unternehmen und Kunden im Hinblick auf gesetzliche Grundlagen und Entwicklungen sowie die besondere Sensibilität und Bedeutung des Themas insgesamt zu berücksichtigen. Anspruch des Verbandes ist es, dass sich ausdifferenzierende Berufsfeld aktiv mitzugestalten. Pressekontakt: Pressekontakt ph.: +49 (0) 30 2757230E-Mail:

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Eigenkapitalaufbau durch Immobilien: eine kluge Option

10.06.2021 – 12:10

Perfectio – Die Finanzmakler GmbH

Dresden (ots) Für Kapitalanleger ist es das A und O, ihr Kapital clever anzulegen und natürlich auch zu vermehren. Dafür gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten. Die Strategien wechseln, denn bestimmte Formen der Kapitalanlage sind heute nicht mehr mit der gleichen Rendite verbunden, als dies früher war. Bei Immobilien ist das nicht so. Diese sind mit einem stabilen Werterhalt oder sogar Wertzuwachs verknüpft, der eine solche Investition für einen Kapitalanleger wirklich lohnenswert macht. Verglichen mit den Renditen, die andere Varianten bieten, sind Immobilien eine attraktive Option, die in diesem Beitrag genauer unter die Lupe genommen wird. Beispiel Mietshaus Der Klassiker im Kontext Immobilienanlage ist das Mietshaus. Ein solches zu erwerben, generiert dem Eigentümer Einnahmen aus Miete, die in der Regel stabil sind und fest in einen Einnahmeplan integriert werden können. Selbstverständlich hat der Eigentümer die Pflicht, die Immobilie – sei es ein Haus oder eine Wohnung – instandzuhalten und gegebenenfalls zu reparieren. Bei der Kapitalanlage-Immobilie sollte der Besitzer in spe also unbedingt berücksichtigen, in welchem Zustand sich das Objekt befindet. Es ist jedoch aber auch möglich, für den Eigenkapitalaufbau durch Immobilien solche zu kaufen, diese zu restaurieren und die Ausgaben als Aufwand von der Steuer abzusetzen. Bewertung ist das A und O Wenn man den Plan fasst, einen Eigenkapitalaufbau durch Immobilien zu betreiben, ist zum einen die präzise Auswahl einer bestmöglich lukrativen Immobilie – zum anderen aber auch der Wert der exakt bestimmt werden muss. Denn in den allermeisten Fällen ist eine Immobilie nicht das wert, was sie einmal gekostet hat. Eine Wertsteigerung ist beispielsweise dann der Fall, wenn eine energetische Sanierung durchgeführt wurde oder wenn es einen Anbau oder Modernisierung gegeben hat. Eine Wertminderung ist beispielsweise dann der Fall, wenn nötige Reparaturen nicht durchgeführt werden. Es ist also eine genaue Wertermittlung relevant, damit bei der Investition ein möglichst geringer Kapitaleinsatz getätigt werden kann. Dafür ist es essentiell, dass Sie alle relevanten Unterlagen für die umfassende Einsicht erhalten. Den Experten als Partner wählen Bei Immobilien als Kapitalanlage sind hohe Summen charakteristisch, die aus zweierlei Gründen wichtig sind. Zum einen gilt: Je günstiger eine Immobilie erworben werden kann, desto eher ist (bei gleichen Einnahmen) die Amortisation zu erzielen. Zum anderen gilt aber natürlich auch, dass grundsätzlich nicht mehr bezahlt werden soll, als diese eigentlich wert ist. Eine Immobilie kann selten rein aus Eigenkapital finanziert werden. Rund um die Finanzierung sollte das Fremdkapital zu günstigen und passenden Konditionen bezogen werden. Der versierte Finanzmakler ist Ihnen dabei eine wertvolle Unterstützung. Der unabhängige Makler ist durch seine Objektivität der perfekte Partner für eine solide Finanzbasis. Netzwerk wichtiger denn je Was die Wenigsten wissen, ist, dass Immobilien aus gängigen Internet-Portalen solche sind, die niemand kaufen wollte, weil es einen entscheidenden Knackpunkt gibt – diesen zu finden, kostet entweder viel Zeit oder im schlimmsten Falle sogar viel Geld. Greifen Sie deshalb auf sogenannte Off-Market Immobilien zurück, welche aus einem Netzwerk auserwählter Immobilienhändler kommen und lassen Sie sich von einem Spezialisten dazu beraten – es lohnt sich! Jetzt hier anfragen Pressekontakt: Peter HennigFinanzmakler & Geschäftsführer Perfectio – Die Finanzmakler GmbH Kanzlei: Am Mitteltännicht 801279 Dresden Tel.: (0351) 259 974 22Fax: (0351) 323 677 84Mobil: (0162) 27 68 090E-Mail:

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OLG Stuttgart: Widerruf von Kreditverträgen der Opel Bank zulässig

10.06.2021 – 10:55

Hahn Rechtsanwälte PartG mbB

Hamburg (ots) In seinem aktuellen Urteil vom 18. Mai 2021 – 6 U 133/20 – hat das Oberlandesgericht Stuttgart entschieden, dass die Kreditverträge der Opel Bank fehlerhaft sind und eine vollständige Rückabwicklung nicht nur des Darlehensvertrags, sondern auch des Kaufvertrags über das jeweils finanzierte Fahrzeug möglich ist. Geklagt hatte der von HAHN Rechtsanwälte vertretene Käufer eines Opel Insignia Sports Tourer. Zur Finanzierung dieses Kaufs schloss er im Jahr 2017 einen Kreditvertrag mit der Opel Bank GmbH. Erst mehr als eineinhalb Jahre nach Vertragsschluss übte der Kläger sein Widerrufsrecht unter Berufung auf Fehler in den Vertragsunterlagen aus. Nach der Rechtsauffassung der Stuttgarter Richter habe die Opel Bank die erforderlichen Angaben zum Verzugszinssatz und der Art und Weise seiner etwaigen Anpassung nicht erteilt. Zu prüfen ist, ob sich in den Vertragsunterlagen die Passage befindet: “Die Bank ist berechtigt, den DN für verspätete und ausbleibende Zahlungen den konkret durch diesen Zahlungsverzug entstandenen Schaden in Rechnung zu stellen. Darüber hinaus behält sich die Bank für diesen Fall die Geltendmachung weiterer Entgelte, wie z.B. Kosten einer Vertragskündigung, vor”, erklärt der Hamburger Rechtsanwalt Christian Rugen von HAHN Rechtsanwälte. Die Opel Bank hätte den Hinweis aufnehmen müssen, dass für ausbleibende Zahlungen der gesetzliche Zinssatz für Verzugszinsen berechnet wird und dass dieser für das Jahr fünf Prozentpunkte über dem Basiszinssatz beträgt, so das Oberlandesgericht in den Entscheidungsgründen. Rechtsfolge eines solchen Widerrufs ist die vollständige Rückabwicklung des Finanzierungsvertrags. Der Widerrufende hat Anspruch auf die Rückzahlung aller Zins- und Tilgungszahlungen, die er auf den Kreditvertrag geleistet hat. Einen Geldbetrag in Höhe einer etwaigen Anzahlung erhält der Widerrufende ebenfalls direkt von der Bank zurück. Vergleichbare Mängel in Vertragsunterlagen hat HAHN Rechtsanwälte auch in den Formularen der Volkswagen Bank GmbH, der BMW Bank GmbH, der Santander Consumer Bank AG und der Mercedes-Benz Bank AG feststellen können. Die Kanzlei bietet derzeit kostenfreie Überprüfungen hinsichtlich einer Widerrufschance bei Kfz-Finanzierungen an. Pressekontakt: Hahn Rechtsanwälte PartG mbBRA Christian RugenAlter Steinweg 120459 HamburgFon: +49-40-3615720Fax: +49-40-361572361E-Mail:

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Rückverfolgbarkeit und Nachhaltigkeit in Lieferketten: Circulor sammelt 14 Millionen Dollar in Series-A-Finanzierung

10.06.2021 – 09:48

Circulor GmbH

Berlin/London (ots) Circulor, der führende Anbieter für Rückverfolgbarkeit in der Lieferkette und des CO2-Trackings, gab heute den Abschluss einer Series-A-Finanzierung in Höhe von 14 Millionen US-Dollar bekannt. Die Finanzierung soll das schnelle Wachstum des Unternehmens vorantreiben. Die Westly Group führte die Finanzierungsrunde an mit Beteiligung von Salesforce Ventures, BHP Ventures, Future Positive Capital, 24Haymarket und Sky Ocean Ventures. Zu den bestehenden Investoren des Unternehmens gehören Boeing HorizonX, Volvo Cars Technology Fund, Jaguar Land Rover, InMotion Ventures, SYSTEMIQ, Plug and Play und TotalEnergies Ventures. Steve Westly, Gründer und Managing Partner von The Westly Group, wird dem Vorstand von Circulor beitreten. Circulor wird die Investition nutzen, um weitere Innovationen voranzutreiben und die Präsenz in Nordamerika und Asien auszubauen. Die Investition unterstreicht den Erfolg von Circulor, welcher es globalen Unternehmen wie Volvo Cars, Polestar, BHP oder LG Energy Solutions ermöglicht, ihre Lieferketten detailliert zu verfolgen, zu verwalten, verursachte CO2-Emissionen zu analysieren und die Nachhaltigkeit umfassend zu verbessern. Circulor bietet eine enterprise software-Plattform, die eine Kombination von Technologien wie Blockchain oder Machine Learning nutzt. Die Technologie von Circulor weist den Rohstoffen eine digitale Identität zu und verfolgt die Lieferkettendaten und eingebettete CO2-Emissionen in jeder Phasen der Produktion, vom Recycling bis hin zum End-of-Life. Dadurch wird vollständige Transparenz über traditionell undurchsichtige und komplexe Lieferketten erlangt, was Unternehmen hilft ihre ESG-Ziele zu erreichen. Circulors Lösung wird bereits erfolgreich in der Automobilindustrie eingesetzt. Dort ist sie die derzeit einzige bewährte Technologie, die Herstellern und Zulieferern zur Verfügung steht, um Materialien wie Kobalt, Mica (Glimmer) und Lithium zurückzuverfolgen. Das Unternehmen verfolgt auch andere Rohstoffe, wie Nickel, Kupfer, Plastik und Leder, und findet auch bei der Umsetzung der Kreislaufwirtschaft Anwendung, wie z. B. bei der Wiederaufbereitung von Automobilteilen. Dieses beispiellose Maß an Rückverfolgbarkeit bedeutet, dass die Kunden nachhaltige und ethische Praktiken in ihren Lieferketten fördern und eine bessere Transparenz für die Verbraucher schaffen können. Das ist auch hinsichtlich des im Rahmen der neuen EU-Batterieverordnung geplanten EU-Battery Passport relevant. Circulor hilft Unternehmen hier, die EU-Vorschriften zu erfüllen, die Transparenz zur Recyclingeffizienz, zur Rückgewinnung von EV-Batteriematerialien und den CO2-Emissionen verlangen. Circulor hilft seinen Kunden außerdem, die CO2-Emissionen in ihrer gesamten Wertschöpfungskette zu reduzieren und ihre Verpflichtungen zu Emissionsreduzierung und Klimaneutralität zu erfüllen. Bekannte Kunden von Circulor sind derzeit unter anderem: – Volvo Cars: nutzt Circulor zur Rückverfolgung des im XC40 Recharge verwendeten Kobalts. Volvo’s erstes vollelektrisches Auto
– Polestar: nutzt Circulor zur Bewertung der Umwelt- und Menschenrechtsrisiken bei der Beschaffung von Nickel, Lithium und Mica für seine Hochleistungs-Elektroautos
– Vulcan Energy Resources: nutzt Circulor um die Produktion und den eingebetteten Kohlenstoff von Lithium zu verfolgen
– BHP: nutzt Circulor zur Rückverfolgung bestimmter Rohstoffe über die gesamte Wertschöpfungskette, einschließlich des CO2-Fußabdrucks Douglas Johnson-Poensgen, CEO von Circulor: “Unsere Mission ist es, die komplexesten industriellen Lieferketten der Welt transparenter zu machen und die Ausbeutung von Menschen und unseres Planeten zu verhindern. Traceability-as-a-Service wird zu einer Anforderung für die führenden Marken der Welt. Diese Finanzierung wird uns helfen, unsere Wirkung und unser Umsatzwachstum weiter auszubauen.” Die Westly Group, ein früher Investor in führende Unternehmen der Automobilindustrie wie Tesla und Luminar, ist begeistert von Circulors Fähigkeiten, Transparenz entlang der Lieferkette und ESG-Praktiken voranzutreiben. Steve Westly, Gründer und Managing Partner von The Westly Group: “Circulor hat sich als führendes Unternehmen etabliert, das Herstellern hilft, verantwortungsvoll zu beschaffen und ihre CO2-Emissionen zu tracken. Circulor hat die größte kommerzielle Reichweite und verfügt über eine ausgereifte und vollständige Lösung in diesem Bereich. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit” Veera Johnson, Mitgründerin und Vorsitzende im Board von Circulor: “Wir freuen uns auf eine noch strategischere Zusammenarbeit mit unseren Investoren und Branchenführern, um unsere Fähigkeiten und Marktpräsenz zu erweitern und unsere Position als Marktführer im Bereich der nachhaltigen Rückverfolgbarkeit von Lieferketten zu festigen und auszubauen.” Über Circulor Circulor ermöglicht es Unternehmen, ihre Lieferketten vollständig zu analysieren, zu verfolgen und zu verwalten, um eine verantwortungsvolle Beschaffung zu unterstützen und Nachhaltigkeit zu verbessern. Dies geschieht durch die Bereitstellung einer enterprise software-Plattform, die eine verlässliche Chain of Custody von Materialien erstellt und Nachhaltigkeits- und andere ESG-Daten mit diesem Materialfluss verknüpft. Mehr Informationen auf www.circulor.co Über The Westly Group Die Westly Group investiert in intelligente Energie-, Mobilitäts- und Industrie 4.0-Lösungen und hat 15 der weltweit größten Energie- und Automobilunternehmen als Investoren. Die Firma verfügt über 500 Millionen Dollar verwaltetes Vermögen und hat sieben Unternehmen an die Börse gebracht, darunter Tesla Motors und Luminar. Mehr Informationen finden Sie unter https://www.westlygroup.com/ Pressekontakt: Pressekontakt bei CirculorFranziska +49 (0)179 6689220Pressekontakt bei TB Cardew, The Westley GroupGuy +44 (0)7917 918226

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EANS-Hinweisbekanntmachung: AT & S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft / Jahresfinanzbericht gemäß § 124 Abs. 1 BörseG (ESEF-Format)

10.06.2021 – 09:44

AT & S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft

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Hinweisbekanntmachung für Finanzberichte übermittelt durch euro adhoc mit
dem Ziel einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent
verantwortlich.
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AT&S Jahresfinanzbericht 2020/21 (ESEF)

Hiermit gibt die AT & S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft
bekannt, dass folgende Finanzberichte veröffentlicht werden:

Bericht: Jahresfinanzbericht gemäß § 124 Abs. 1 BörseG (ESEF-Format)
Deutsch:
Veröffentlichungsdatum: 10.06.2021
Veröffentlichungsort:
https://ats.net/de/wp-content/uploads/sites/3/2021/06/atsag-2021-03-31_de.zip

Rückfragehinweis:
AT&S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft
Gerda Königstorfer, Director Investor Relations
Mobile: +43 676 89555925
Email:

Ende der Mitteilung euro adhoc
——————————————————————————– Emittent: AT & S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft
Fabriksgasse 13
A-8700 Leoben
Telefon: 03842 200-0
FAX:
Email:
WWW: www.ats.net
ISIN: AT0000969985
Indizes: ATX GP, ATX, VÖNIX, WBI
Börsen: Wien
Sprache: Deutsch

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Hauptversammlung der Gerresheimer AG beschließt zehnte Dividendenerhöhung in Folge

09.06.2021 – 14:15

Gerresheimer AG

Ein Dokument20210609_GXI_PM_HV2021_DE.pdfPDF – 85 kB

Düsseldorf (ots) Auf der virtuellen Hauptversammlung der Gerresheimer AG wurde die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 1,25 Euro je Aktie beschlossen. “Alle unsere Werke rund um den Globus haben im letzten Jahr die Covid-Situation gut gemeistert, kontinuierlich produziert und unsere für das Gesundheitswesen wichtigen Produkte an unsere Kunden ausgeliefert. Wir haben frühzeitig für die Covid-Impfkampagnen neue Kapazitäten für Impfstofffläschchen aufgebaut. Ungeachtet der Pandemie haben wir neue Möglichkeiten für Wachstum geschaffen und die Grundlage für unseren beschleunigten Wachstumskurs gelegt. Wir transformieren unsere Gerresheimer zu einem Wachstumsunternehmen als Innovationsführer und Lösungsanbieter. Dieser Wandel ist im vollen Gange”, fasste Dietmar Siemssen, Vorstandsvorsitzender der Gerresheimer AG, auf der Hauptversammlung zusammen. Die Dividende wurde um 4 Prozent auf 1,25 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie erhöht. Im Vorjahr wurde eine Dividende von 1,20 Euro je Aktie ausgeschüttet. Die Dividende wird am 14. Juni 2021 fällig. Vorstand und Aufsichtsrat wurden für das Geschäftsjahr 2020 mit großer Mehrheit entlastet. Als Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2021 wurde die Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, gewählt. Die Hauptversammlung hat das System zur Vergütung der Vorstandsmitglieder gebilligt sowie die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder bestätigt. Des Weiteren hat die Hauptversammlung zwei Beschlüsse über die Schaffung je eines neuen genehmigten Kapitals gefasst. Bei der heutigen Hauptversammlung waren 79,11 Prozent des Grundkapitals vertreten. Die detaillierten Abstimmungsergebnisse zu sämtlichen Tagesordnungspunkten der Hauptversammlung finden Sie unter: www.gerresheimer.com/unternehmen/investor-relations/hauptversammlung Die Rede des Vorstandsvorsitzenden und Präsentation zur Hauptversammlung finden Sie unter: www.gerresheimer.com/unternehmen/investor-relations/hauptversammlung Den Geschäftsbericht finden Sie unter: www.gerresheimer.com/unternehmen/investor-relations/berichte Pressekontakt: Jens KürtenGroup Senior Director Communication & MarketingPhone +49 211 6181-250Telefax +49 211

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EANS-Hauptversammlung: voestalpine AG / Einberufung zur Hauptversammlung gemäß § 107 Abs. 3 AktG

09.06.2021 – 12:19

voestalpine AG

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Information zur Hauptversammlung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel
einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent
verantwortlich.
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09.06.2021

voestalpine AG
Linz, FN 66209 t
ISIN AT0000937503
(“Gesellschaft”)

Einberufung der 29. ordentlichen Hauptversammlung der voestalpine AG
für Mittwoch, den 7. Juli 2021 um 10:00 Uhr, Wiener Zeit

Ort der Hauptversammlung im Sinne von § 106 Z 1 AktG
ist in den Räumlichkeiten der voestalpine Stahlwelt GmbH
in 4020 Linz, voestalpine-Straße 4.

I. ABHALTUNG ALS VIRTUELLE HAUPTVERSAMMLUNG

1. Gesellschaftsrechtliches COVID-19-Gesetz (COVID-19-GesG) und
Gesellschaftsrechtliche COVID-19-Verordnung (COVID-19-GesV)
Der Vorstand hat zum Schutz der Aktionäre und der sonstigen Teilnehmer
beschlossen, von der gesetzlichen Regelung einer virtuellen Hauptversammlung
Gebrauch zu machen.

Die Hauptversammlung der voestalpine AG am 7. Juli 2021 wird auf Grundlage von §
1 Abs 1 und 2 COVID-19-GesG, BGBl. I Nr. 16/2020 idF BGBl. I Nr. 156/2020 und
der COVID-19-GesV (BGBl. II Nr. 140/2020 idF BGBl. II Nr. 616/2020) unter
Berücksichtigung der Interessen sowohl der Gesellschaft als auch der Teilnehmer
als “virtuelle Hauptversammlung” durchgeführt.

Dies bedeutet, dass nach dem Beschluss des Vorstandes bei der Hauptversammlung
der voestalpine AG am 7. Juli 2021 Aktionäre und ihre Vertreter (mit Ausnahme
der besonderen Stimmrechtsvertreter gemäß § 3 Abs 4 CO-VID-19-GesV) nicht
physisch anwesend sein können.

Die virtuelle Hauptversammlung findet ausschließlich unter physischer
Anwesenheit des Vorsitzenden des Aufsichtsrates, des Vorsitzenden des Vorstandes
sowie der weiteren Mitglieder des Vorstandes, des beurkundenden öffentlichen
Notars und der vier von der Gesellschaft bestimmten besonderen
Stimmrechtsvertreter in den Räumlichkeiten der voestalpine Stahlwelt GmbH, 4020
Linz, voestalpine-Straße 4, statt.

Die Durchführung der ordentlichen Hauptversammlung als virtuelle
Hauptversammlung nach Maßgabe der COVID-19-GesV führt zu Modifikationen im
Ablauf der Hauptversammlung sowie in der Ausübung der Rechte der Aktionäre.
Die Stimmrechtsausübung, das Recht Beschlussanträge zu stellen und das Recht,
Widerspruch zu erheben, erfolgen ausschließlich durch einen der von der
Gesellschaft bestimmten besonderen Stimmrechtsvertreter gemäß § 3 Abs 4 COVID-
19-GesV. Diese vier besonderen Stimmrechtsvertreter werden in Punkt V. dieser
Einberufung genannt.

Das Auskunftsrecht kann in der virtuellen Hauptversammlung von den Aktionären
selbst im Wege der elektronischen Kommunikation ausgeübt werden, und zwar durch
Übermittlung von Fragen in Textform ausschließlich per E-Mail direkt an die E-
Mail-Adresse der Gesellschaft, sofern die
Aktionäre rechtzeitig eine Depotbestätigung im Sinne von § 10a AktG gemäß Punkt
IV. übermittelt und einen besonderen Stimmrechtsvertreter gemäß Punkt V.
bevollmächtigt haben.

2. Übertragung der Hauptversammlung im Internet
Die Hauptversammlung wird gemäß § 3 Abs 1, 2 und 4 COVID-19-GesV iVm § 102 Abs 4
AktG vollständig akustisch und optisch in Echtzeit im Internet übertragen.

Dies ist datenschutzrechtlich zulässig im Hinblick auf die gesetzliche Grundlage
von § 3 Abs 1, 2 und 4 COVID-19-GesV.

Alle Aktionäre der Gesellschaft können an der Hauptversammlung am 7. Juli 2021
ab ca. 10:00 Uhr, Wiener Zeit, unter Verwendung von geeigneten technischen
Hilfsmitteln (z.B. Computer, Laptop, Tablet oder Smartphone sowie
Internetanschluss mit ausreichender Bandbreite für das Streaming von Videos) im
Internet unter www.voestalpine.com als virtuelle Hauptversammlung teilnehmen.
Eine Anmeldung oder ein Login sind zur Verfolgung der Hauptversammlung nicht
erforderlich.

Durch die Übertragung der virtuellen Hauptversammlung der Gesellschaft im
Internet haben alle Aktionäre die Möglichkeit, durch diese akustische und
optische Einwegverbindung in Echtzeit den Verlauf der Hauptversammlung und
insbesondere die Präsentation des Vorstandes, die Beantwortung der Fragen der
Aktionäre und das Abstimmungsverfahren zu verfolgen.

Es wird darauf hingewiesen, dass diese Liveübertragung als virtuelle
Hauptversammlung keine Fernteilnahme (§ 102 Abs 3 Z 2 AktG) und keine Fernab-
stimmung (§ 102 Abs 3 Z 3 AktG und § 126 AktG) ermöglicht und die Übertragung im
Internet keine Zweiwege-Verbindung ist. Der einzelne Aktionär kann daher nur dem
Verlauf der Hauptversammlung folgen.

Ebenso wird darauf hingewiesen, dass die Gesellschaft für den Einsatz von
technischen Kommunikationsmitteln nur insoweit verantwortlich ist, als diese
ihrer Sphäre zuzurechnen sind (§ 2 Abs 6 COVID-19-GesV).

Im Übrigen wird auf die Information über die organisatorischen und technischen
Voraussetzungen für die Teilnahme gemäß § 3 Abs 3 iVm § 2 Abs 4 COVID-19-GesV
(“Teilnahmeinformation”) hingewiesen.

II. TAGESORDNUNG
1. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses samt Lagebericht, des
Vorschlages für die Gewinnverwendung, des Konzernabschlusses samt
Konzernlagebericht, des Konsolidierten Corporate Governance-Berichtes und des
Berichtes des Aufsichtsrates an die Hauptversammlung über das Geschäftsjahr
2020/2021 sowie des Konsolidierten nichtfinanziellen Berichtes 2020
2. Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns des Geschäftsjahres
2020/2021
3. Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstandes für das
Geschäftsjahr 2020/2021
4. Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrates für
das Geschäftsjahr 2020/2021
5. Beschlussfassung über die Wahl des Abschlussprüfers für den Jahresabschluss
und den Konzernabschluss des Geschäftsjahres 2021/2022
6. Beschlussfassung über den Vergütungsbericht für die Mitglieder des Vorstandes
und des Aufsichtsrates
7. Beschlussfassung über die Vergütungspolitik für die Mitglieder des
Aufsichtsrates
8. Beschlussfassung über die Änderung der Satzung in § 15 (Aufsichtsrat –
Vergütung)
9. Beschlussfassung über die Ermächtigung des Vorstandes der voestalpine AG
a) zum Erwerb eigener Aktien gemäß § 65 Abs. 1 Ziffer 4 und Ziffer 8 sowie Abs.
1a und Abs. 1b Aktiengesetz sowohl über die Börse als auch außerbörslich im
Ausmaß von bis zu 10 % des Grundkapitals, auch unter Ausschluss des
quotenmäßigen Veräußerungsrechts, das mit einem solchen Erwerb einhergehen kann
(umgekehrter Bezugsrechtsausschluss),
b) gemäß § 65 Abs. 1b Aktiengesetz für die Veräußerung bzw. Verwendung eigener
Aktien eine andere Art der Veräußerung als über die Börse oder durch ein
öffentliches Angebot unter sinngemäßer Anwendung der Regelungen über den
Bezugsrechtsausschluss der Aktionäre zu beschließen,
c) das Grundkapital durch Einziehung dieser eigenen Aktien ohne weiteren
Hauptversammlungsbeschluss herabzusetzen.
d) Widerruf der in der Hauptversammlung am 3. Juli 2019 erteilten Ermächtigung.

III. UNTERLAGEN ZUR HAUPTVERSAMMLUNG; BEREITSTELLUNG VON INFORMATIONEN AUF DER
INTERNETSEITE

Insbesondere die folgenden Unterlagen sind gemäß § 108 Abs 3 und 4 AktG
spätestens ab 16. Juni 2021 auf der Internetseite der Gesellschaft unter
www.voestalpine.com » Investoren » Hauptversammlung zugänglich:
* Jahresabschluss mit Lagebericht,
* Konsolidierter Corporate-Governance-Bericht,
* Konzernabschluss mit Konzernlagebericht,
* Vorschlag für die Gewinnverwendung,
* Bericht des Aufsichtsrates,
jeweils für das Geschäftsjahr 2020/2021;
* Konsolidierter nichtfinanzieller Bericht 2020,
* Beschlussvorschläge zu den Tagesordnungspunkten 2 bis 9,
* Vergütungsbericht für die Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates,
* Vergütungspolitik für die Mitglieder des Aufsichtsrates,
* Bericht des Vorstandes gemäß § 65 Abs 1b AktG iVm § 170 Abs 2 AktG und § 153
Abs 4 S 2 AktG zu TOP 9,
* Vollmachtsformular für die besonderen Stimmrechtsvertreter gem § 3 Abs 4
COVID-19-GesV,
* Formular für den Widerruf einer Vollmacht,
* Frageformular,
* vollständiger Text dieser Einberufung,
* Allgemeine Datenschutzerklärung für Teilnehmer der Hauptversammlung der
voestalpine AG am 7. Juli 2021 sowie
* Information über die organisatorischen und technischen Voraussetzungen für die
Teilnahme gemäß § 3 Abs 3 iVm § 2 Abs 4 COVID-19-GesV (“Teilnahmeinformation”).

IV. NACHWEISSTICHTAG UND VORAUSSETZUNGEN FÜR DIE TEILNAHME AN DER
HAUPTVERSAMMLUNG

Die Berechtigung zur Teilnahme an der virtuellen Hauptversammlung und zur
Ausübung des Stimmrechts und der übrigen Aktionärsrechte, die im Rahmen dieser
virtuellen Hauptversammlung nach Maßgabe des COVID-19-GesG und der COVID-19-GesV
geltend zu machen sind, richtet sich nach dem Anteilsbesitz am Ende des 27. Juni
2021 (Nachweisstichtag).
Zur Teilnahme an und zur Ausübung ihrer Aktionärsrechte in dieser virtuellen
Hauptversammlung nach Maßgabe des COVID-19-GesG und der COVID-19-GesV ist nur
berechtigt, wer an diesem Nachweisstichtag Aktionär ist und dies der
Gesellschaft nachweist.

Für den Nachweis des Anteilsbesitzes am Nachweisstichtag ist eine Depot-
bestätigung gemäß § 10a AktG vorzulegen, die der Gesellschaft spätestens am 2.
Juli 2021 (24:00 Uhr, Wiener Zeit) ausschließlich auf einem der folgenden
Kommunikationswege und Adressen zugehen muss:

(i) für die Übermittlung der Depotbestätigung in Textform, die die Satzung gemäß
§ 19 Abs 3 genügen lässt
Per E-Mail:
(Depotbestätigungen bitte im Format PDF)
Per Telefax: +43 (0)1 8900 500 57

(ii) für die Übermittlung der Depotbestätigung in Schriftform
Per Post oder Boten
voestalpine AG
Recht, Beteiligungen und Compliance
zH Herrn Dr. Christian Kaufmann
voestalpine-Straße 1
4020 Linz

Per SWIFT IBAATWGGMS
(Message Type MT598 oder MT599
unbedingt ISIN AT0000937503 im Text angeben)

Ohne rechtzeitig bei der Gesellschaft einlangende Depotbestätigung kann die
Bestellung eines besonderen Stimmrechtsvertreters und die Ausübung des
Auskunftsrechts der Aktionäre nicht wirksam erfolgen.

Die Aktionäre werden gebeten, sich an ihr depotführendes Kreditinstitut zu
wenden und die Ausstellung und Übermittlung einer Depotbestätigung zu
veranlassen.

Der Nachweisstichtag hat keine Auswirkungen auf die Veräußerbarkeit der Aktien
und hat keine Bedeutung für die Dividendenberechtigung.

Depotbestätigung gemäß § 10a AktG
Die Depotbestätigung ist vom depotführenden Kreditinstitut mit Sitz in einem
Mitgliedstaat des Europäischen Wirtschaftsraums oder in einem Vollmitgliedstaat
der OECD auszustellen und hat folgende Angaben zu enthalten (§ 10a AktG):

* Angaben über den Aussteller: Name/Firma und Anschrift oder eines im Verkehr
zwischen Kreditinstituten gebräuchlichen Codes (SWIFT-Code),
* Angaben über den Aktionär: Name/Firma, Anschrift, Geburtsdatum bei natürlichen
Personen, gegebenenfalls Register und Registernummer bei juristischen Personen,
* Angaben über die Aktien: Anzahl der Aktien des Aktionärs, ISIN AT0000937503
(international gebräuchliche Wertpapierkennnummer),
* Depotnummer, Wertpapierkontonummer bzw. eine sonstige Bezeichnung,
* Zeitpunkt oder Zeitraum auf den sich die Depotbestätigung bezieht.

Die Depotbestätigung als Nachweis des Anteilsbesitzes zur Teilnahme an der
Hauptversammlung muss sich auf das Ende des Nachweisstichtages 27. Juni 2021
(24:00 Uhr, Wiener Zeit) beziehen.
Die Depotbestätigung wird in deutscher Sprache oder englischer Sprache
entgegengenommen.

V. BEVOLLMÄCHTIGUNG EINES UNABHÄNGIGEN BESONDEREN STIMM-RECHTSVERTRETERS UND DAS
DABEI EINZUHALTENDE VERFAHREN

Jeder Aktionär, der zur Teilnahme an der virtuellen Hauptversammlung nach
Maßgabe des COVID-19-GesG und der COVID-19-GesV berechtigt ist und dies der
Gesellschaft gemäß den Festlegungen in Punkt IV. dieser Einberufung nachgewiesen
hat, hat das Recht, einen besonderen Stimmrechtsvertreter zu bestellen.

Die Stellung eines Beschlussantrags, die Stimmabgabe und die Erhebung eines
Widerspruchs in dieser virtuellen Hauptversammlung der voestalpine AG am 7. Juli
2021 kann gemäß § 3 Abs 4 COVID-19-GesV nur durch einen der besonderen
Stimmrechtsvertreter erfolgen.

Als besondere Stimmrechtsvertreter werden die folgenden Personen, die geeignet
und von der Gesellschaft unabhängig sind, namhaft gemacht:

(i) Dipl.-Volkswirt, Dipl.- Jur. Florian Beckermann, LL.M.
c/o IVA, Interessenverband für Anleger
Feldmühlgasse 22, 1130 Wien
E-Mail:

(ii) Rechtsanwalt Mag. Fritz Ecker, LL.M. oec
c/o Oberhammer Rechtsanwälte GmbH
Dragonerstraße 67A, WDZ, 4600 Wels
E-Mail:

(iii) Rechtsanwalt Dr. Christian Temmel, MBA
c/o DLA Piper Weiss-Tessbach Rechtsanwälte GmbH
Schottenring 14, 1010 Wien
E-Mail:

(iv) Notar MMag.Dr. Arno Weigand
Untere Donaustraße 13-15/7. OG, 1020 Wien
E-Mail:

Jeder Aktionär kann eine der vier oben genannten Personen als seinen besonderen
Stimmrechtsvertreter auswählen und dieser Person eine Vollmacht erteilen.

Für die Vollmachtserteilung an die besonderen Stimmrechtsvertreter ist auf der
Internetseite der Gesellschaft unter www.voestalpine.com » Investoren »
Hauptversammlung ein eigenes Vollmachtsformular abrufbar. Es wird gebeten,
dieses Vollmachtsformular zu verwenden.

Für die Vollmachtserteilung, die dazu vorgesehenen Übermittlungsmöglich-keiten
und Fristen sind die in der Teilnahmeinformation enthaltenen Festlegungen zu
beachten.

Eine persönliche Übergabe der Vollmacht am Versammlungsort ist ausdrücklich
ausgeschlossen.

VI. HINWEISE AUF DIE RECHTE DER AKTIONÄRE NACH DEN §§ 109, 110, 118 UND 119 AKTG

1. Ergänzung der Tagesordnung durch Aktionäre nach § 109 AktG
Aktionäre, deren Anteile zusammen 5 % des Grundkapitals erreichen und die seit
mindestens drei Monaten vor Antragstellung Inhaber dieser Aktien sind, können
schriftlich verlangen, dass zusätzliche Punkte auf die Tagesordnung dieser
Hauptversammlung gesetzt und bekannt gemacht werden, wenn dieses Verlangen in
Schriftform per Post oder Boten spätestens am 16. Juni 2021 (24:00 Uhr, Wiener
Zeit) der Gesellschaft ausschließlich an die Adresse 4020 Linz, voestalpine-
Straße 1, zH Herrn Dr. Christian Kaufmann, Abteilung Recht, Beteiligungen und
Compliance, oder, wenn per E-Mail, an die E-Mail-Adresse
oder per SWIFT an die Adresse
GIBAATWGGMS zugeht. “Schriftlich” bedeutet eigenhändige Unterfertigung oder
firmenmäßige Zeichnung durch jeden Antragsteller oder, wenn per E-Mail, mit
qualifizierter elektronischer Signatur oder bei Übermittlung per SWIFT mit
Message Type MT598 oder Type MT599, wobei unbedingt ISIN AT0000937503 im Text
anzugeben ist.
Jedem so beantragten Tagesordnungspunkt muss ein Beschlussvorschlag samt
Begründung beiliegen. Der Tagesordnungspunkt und der Beschlussvorschlag, nicht
aber dessen Begründung, muss jedenfalls auch in deutscher Sprache abgefasst
sein, wobei im Fall eines Widerspruchs zwischen dem deutschen und dem
anderssprachigen Text der deutsche Text vorgeht. Die Aktionärseigenschaft ist
durch die Vorlage einer Depotbestätigung gemäß § 10a AktG nachzuweisen, in der
bestätigt wird, dass die antragstellenden Aktionäre seit mindestens drei Monaten
vor Antragstellung Inhaber der Aktien sind und die zum Zeitpunkt der Vorlage bei
der Gesellschaft nicht älter als sieben Tage sein darf. Mehrere
Depotbestätigungen über Aktien, die nur zusammen das Beteiligungsausmaß von 5 %
vermitteln, müssen sich auf denselben Zeitpunkt (Tag, Uhrzeit) beziehen.
Hinsichtlich der übrigen Anforderungen an die Depotbestätigung wird auf die
Ausführungen zur Teilnahmeberechtigung (Punkt IV. dieser Einberufung) verwiesen.

2. Beschlussvorschläge von Aktionären zur Tagesordnung nach § 110 AktG
Aktionäre, deren Anteile zusammen 1 % des Grundkapitals erreichen, können zu
jedem Punkt der Tagesordnung in Textform Vorschläge zur Beschlussfassung samt
Begründung übermitteln und verlangen, dass diese Vorschläge zusammen mit den
Namen der betreffenden Aktionäre, der an-zuschließenden Begründung und einer
allfälligen Stellungnahme des Vorstandes oder des Aufsichtsrates auf der im
Firmenbuch eingetragenen Internetseite der Gesellschaft zugänglich gemacht
werden, wenn dieses Verlangen in Textform spätestens am 28. Juni 2021 (24:00
Uhr, Wiener Zeit) der Gesellschaft entweder per Telefax an +43(0)50304 55 2532
oder per Post bzw. Boten an voestalpine AG, zH Herrn Dr. Christian Kaufmann,
Abteilung Recht, Beteiligungen und Compliance, voestalpine-Straße 1, 4020 Linz,
oder per E-Mail an , wobei das Verlangen in
Textform, beispielsweise als PDF, dem E-Mail anzuschließen ist, zugeht. Sofern
für Erklärungen die Textform im Sinne des § 13 Abs 2 AktG vorgeschrieben ist, so
muss die Erklärung in einer Urkunde oder auf eine andere zur dauerhaften
Wiedergabe in Schriftzeichen geeignete Weise abgegeben, die Person des
Erklärenden genannt und der Abschluss der Erklärung durch Nachbildung der
Namensunterschrift oder anders erkennbar gemacht werden. Der Beschlussvorschlag,
nicht aber dessen Begründung, muss jedenfalls auch in deutscher Sprache
abgefasst sein, wobei im Fall eines Widerspruchs zwischen dem deutschen und dem
anderssprachigen Text der deutsche Text vorgeht.

Die Aktionärseigenschaft ist durch die Vorlage einer Depotbestätigung gemäß §
10a AktG, die zum Zeitpunkt der Vorlage bei der Gesellschaft nicht älter als
sieben Tage sein darf, nachzuweisen. Mehrere Depotbestätigungen über Aktien, die
nur zusammen das Beteiligungsausmaß von 1 % vermitteln, müssen sich auf
denselben Zeitpunkt (Tag, Uhrzeit) beziehen.
Hinsichtlich der übrigen Anforderungen an die Depotbestätigung wird auf die
Ausführungen zur Teilnahmeberechtigung (Punkt IV. dieser Einberufung) verwiesen.

3. Auskunftsrecht der Aktionäre nach § 118 AktG
Jedem Aktionär ist auf Verlangen in der Hauptversammlung Auskunft über
Angelegenheiten der Gesellschaft zu geben, soweit sie zur sachgemäßen
Beurteilung eines Tagesordnungspunktes erforderlich ist. Die Auskunftspflicht
erstreckt sich auch auf die rechtlichen Beziehungen der Gesellschaft zu einem
verbundenen Unternehmen sowie auf die Lage des Konzerns und der in den
Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen.
Die Auskunft darf verweigert werden, soweit sie nach vernünftiger
unternehmerischer Beurteilung geeignet ist, dem Unternehmen oder einem
verbundenen Unternehmen einen erheblichen Nachteil zuzufügen, oder ihre
Erteilung strafbar wäre.

Voraussetzung für die Ausübung des Auskunftsrechts der Aktionäre ist der
Nachweis der Berechtigung zur Teilnahme (Punkt IV. der Einberufung) und die
Erteilung einer entsprechenden Vollmacht an den besonderen Stimmrechtsvertreter
(Punkt V. der Einberufung).

Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass das Auskunftsrecht und das Rederecht
während dieser virtuellen Hauptversammlung von den Aktionären selbst im Wege der
elektronischen Post ausschließlich durch Übermittlung von Fragen bzw. des
Redebeitrags per E-Mail direkt an die Gesellschaft ausschließlich an die E-Mail-
Adresse ausgeübt werden kann.

Die Aktionäre werden gebeten, alle Fragen bereits im Vorfeld in Textform per E-
Mail an die Adresse zu übermitteln und
zwar so rechtzeitig, dass diese spätestens am 3. Werktag vor der
Hauptversammlung, das ist der 2. Juli 2021, bei der Gesellschaft einlangen. Dies
dient der Wahrung der Sitzungsökonomie im Interesse aller Teilnehmer an der
Hauptversammlung, insbesondere für Fragen, die einer längeren Vorbereitungszeit
bedürfen.

Damit ermöglichen Sie dem Vorstand eine möglichst genaue Vorbereitung und rasche
Beantwortung der von Ihnen gestellten Fragen.

Bitte bedienen Sie sich des Frageformulars, welches auf der Internetseite der
Gesellschaft www.voestalpine.com » Investoren » Hauptversammlung abrufbar ist.
Wenn dieses Frageformular nicht verwendet wird, muss die Person (Name/Firma,
Geburtsdatum/Firmenbuchnummer des Aktionärs) im entsprechenden E-Mail genannt
werden. Um die Gesellschaft in die Lage zu versetzen, die Identität und
Übereinstimmung mit der Depotbestätigung festzustellen, bitten wir Sie, in
diesem Fall auch Ihre Depotnummer in dem E-Mail anzugeben.

Bitte beachten Sie, dass während der Hauptversammlung von dem Vorsitzenden
angemessene zeitliche Beschränkungen festgelegt werden können.

Genauere Informationen und Modalitäten zur Ausübung des Auskunftsrechts der
Aktionäre gemäß § 118 AktG werden in der Teilnahmeinformation festgelegt.

4. Anträge von Aktionären in der Hauptversammlung nach § 119 AktG
Jeder Aktionär ist – unabhängig von einem bestimmten Anteilsbesitz – berechtigt
in der virtuellen Hauptversammlung nach Maßgabe des COVID-19-GesG und der COVID-
19-GesV durch seinen besonderen Stimmrechtsvertreter zu jedem Punkt der
Tagesordnung Anträge zu stellen.

Der Zeitpunkt, bis zu dem Weisungen zur Antragsstellung an den besonderen
Stimmrechtsvertreter möglich sind, wird im Laufe der virtuellen Hauptversammlung
vom Vorsitzenden festgelegt.

Voraussetzung hierfür ist der Nachweis der Teilnahmeberechtigung gemäß Punkt IV.
dieser Einberufung und die Erteilung einer entsprechenden Vollmacht an den
besonderen Stimmrechtsvertreter gemäß Punkt V. dieser Einberufung.

Weitere Informationen und Modalitäten zur Ausübung des Antragsrechts der
Aktionäre gemäß § 119 AktG werden in der Teilnahmeinformation festgelegt.

5. Information für Aktionäre zur Datenverarbeitung
Die voestalpine AG nimmt Datenschutz sehr ernst.
Nähere Informationen finden Sie in unserer Allgemeinen Datenschutzerklärung für
Teilnehmer der Hauptversammlung der voestalpine AG am 7. Juli 2021 unter
www.voestalpine.com» Investoren » Hauptversammlung.

VII. WEITERE ANGABEN UND HINWEISE

Gesamtzahl der Aktien und Stimmrechte
Zum Zeitpunkt der Einberufung der virtuellen Hauptversammlung beträgt das
Grundkapital der Gesellschaft EUR 324.391.840,99 und ist zerlegt in 178.549.163
auf Inhaber lautende Stückaktien. Jede Aktie gewährt eine Stimme in der
virtuellen Hauptversammlung. Die Gesellschaft hält zum Zeit-punkt der
Einberufung der Hauptversammlung 28.547 eigene Aktien. Hieraus stehen ihr keine
Rechte zu, auch nicht das Stimmrecht. Es bestehen nicht mehrere Aktiengattungen.
8.975 Aktien wurden gemäß § 67 Abs 2 iVm § 262 Abs 29 AktG für kraftlos erklärt,
wovon zum Zeitpunkt der Einberufung der Hauptversammlung 1.752 Aktien noch nicht
eingereicht und auf ein Wertpapierdepot gutgeschrieben wurden. Die Gesamtzahl
der stimmberechtigten Aktien beträgt demzufolge zum Zeitpunkt der Einberufung
der Hauptversammlung 178.518.864 Stück.

Keine physische Anwesenheit
Wir weisen nochmals ausdrücklich darauf hin, dass bei der Durchführung der
kommenden Hauptversammlung als virtuelle Hauptversammlung gemäß der COVID-19-
GesV am Ort der Hauptversammlung weder Aktionäre noch Gäste persönlich
zugelassen sind.

Linz, im Juni 2021
Der Vorstand

Rückfragehinweis:
Peter Fleischer
Head of Investor Relations
Tel.: +43/50304/15-9949
Fax: +43/50304/55-5581
mailto:
http://www.voestalpine.com

Ende der Mitteilung euro adhoc
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Telefon: +43 50304/15-9949
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Deutsche Vermögensberatung AG (DVAG) / Karriere-Rating 2021 bestätigt exzellente Perspektiven

09.06.2021 – 10:05

DVAG Deutsche Vermögensberatung AG

Frankfurt (ots)- Zum 14. Mal in Folge exzellent: hohes Qualitätsniveau der letzten Jahre übertroffen
– Bedarf an ganzheitlicher Finanzberatung wächst: Vermögensberaterberuf stark gefragt
– Vorausschauende Investition: Beratungskonzepte kontinuierlich weiterentwickelt Auch in diesem Jahr hat die unabhängige Rating-Agentur Assekurata der Deutschen Vermögensberatung erneut beste Zeugnisse ausgestellt und Deutschlands größter eigenständiger Finanzberatung exzellente Karriereperspektiven für den Vermögensberaterberuf bescheinigt. Untersucht wurden die Rahmenbedingungen für den beruflichen Erfolg, darunter Einkommens- und Karrierechancen, Vertriebsunterstützung, Aus- und Weiterbildung, Beratungs- und Betreuungskonzept sowie das unternehmerische Umfeld. In allen untersuchten Kategorien erzielt die DVAG herausragende Ergebnisse. Krisenfester Erfolgskurs und stabiles Wachstum Es ist bereits die 14. Auszeichnung in Folge, die der Deutschen Vermögensberatung verliehen wurde. Für Dr. Helge Lach, Mitglied des Vorstands der Deutschen Vermögensberatung, bestätigt sich damit abermals der krisenfeste Erfolgskurs des Familienunternehmens: “Auch unter herausfordernden Coronabedingungen erzielen wir Bestnoten für das berufliche Umfeld, das wir unseren inzwischen mehr als 18.000 Vermögensberaterinnen und Vermögensberatern bieten.” Trotz anspruchsvoller Rahmenbedingungen im Coronajahr ist die DVAG weiterhin auf Wachstumskurs. “Die finanzielle Stärke, die digitale Aufstellung und zielführende Unterstützungsmaßnahmen sorgen für eine unverändert stabile Wachstumssituation”, so die Agentur-Bewertung. Die Umsätze und auch die Anzahl der hauptberuflichen Vermögensberater konnten im Jahre 2020 noch einmal gesteigert werden. Für Dr. Lach ist das Ergebnis nicht überraschend: “Gerade in Krisenzeiten steigt der Beratungsbedarf enorm. Angesichts von Lockdown und Coronarestriktionen haben viele Menschen drängende Fragen und denken über ihre finanzielle Vorsorge und Absicherung neu nach. Der Beruf des Vermögensberaters wird daher immer wichtiger.” Beruflicher Erfolg mit umfassender Unterstützung Insgesamt bescheinigen die Analysten der DVAG eine exzellente und umfangreiche Unterstützung ihrer Vermögensberater. “Das Unterstützungsangebot bildet sämtliche Schritte vom ersten Kontaktgespräch bis hin zur laufenden Betreuung adäquat ab und überzeugt mit zielführenden Maßnahmen zur Effizienzsteigerung.” Mit Onlineanwendungen, Beratungsapps wie dem neuen Tool “Vermögensplanung Digital” oder mit den etablierten eAnträgen bekommen die Vermögensberater Instrumente in die Hand, die eine kundenorientierte und gleichzeitig effiziente Beratung gewährleisten. “Wer als Vermögensberater langfristig beruflich erfolgreich sein will, findet bei der Deutschen Vermögensberatung in jeglicher Hinsicht die besten Voraussetzungen. Besser kann man’s als Vermögensberater also kaum treffen!” Beste Voraussetzungen zum Durchstarten Die zahlreichen Unterstützungsmaßnahmen und ein umfangreiches Aus- und Weiterbildungsangebot sorgen für hervorragende Berufschancen und zufriedene Berater. So kann die DVAG auch für das Jahr 2020 auf eine gestiegene Zahl hauptberuflicher Vermögensberater blicken. Berufseinsteiger, Quereinsteiger und Wechselwillige aus der Finanz- und Versicherungsbranche haben bei der Deutschen Vermögensberatung eine neue Heimat gefunden. Mittlerweile zählt das Unternehmen 18.000 hauptberufliche Berater. “Wer im Leben mehr erreichen will, findet bei uns beste Voraussetzungen, um beruflich richtig durchzustarten!”, weiß Vorstandsmitglied Dr. Lach. Über die Deutsche Vermögensberatung Gruppe Rund 8 Millionen Kunden setzen bei den Themen Finanzen, Vorsorge und Absicherung auf die Kompetenz und Erfahrung der Deutschen Vermögensberatung Unternehmensgruppe. Getreu dem Leitsatz “Früher an Später denken” bietet sie in mehr als 5.000 Direktionen und Geschäftsstellen seit über 45 Jahren eine branchenübergreifende Allfinanzberatung. Damit ist das Familienunternehmen Deutschlands größte eigenständige Finanzberatung. Bleiben Sie informiert – über www.dvag.de oder via Twitter @DVAG Pressekontakt: Deutsche Vermögensberatung AG, Wilhelm-Leuschner-Straße 24, 60329 Frankfurt am MainLorena Steigertahl, Tel.: 069 2384-4039; E-Mail: Birgit Rajchart, Tel.: 069 2384-1563; E-Mail:

Original-Content von: DVAG Deutsche Vermögensberatung AG, übermittelt durch news aktuell

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EANS-News: ANDRITZ präsentiert umfassendes Nachhaltigkeitsprogramm „We Care“

09.06.2021 – 08:30

Andritz AG

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Corporate News übermittelt durch euro adhoc. Für den Inhalt ist der Emittent
verantwortlich.
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Unternehmen

Graz – 9. Juni 2021. Der internationale Technologiekonzern ANDRITZ hat seine
schon seit vielen Jahren durchgeführten, umfassenden Aktivitäten und Maßnahmen
sowie die Ziele und Pläne im Bereich Nachhaltigkeit nunmehr in seinem ESG/
Nachhaltigkeitsprogramm “We Care” zusammengefasst.

“Nachhaltigkeit ist ein wesentlicher Bestandteil der ANDRITZ-Geschäftsstrategie
und unserer Unternehmenskultur. Die gewählten Fokusthemen und Ziele wurden im
Hinblick auf die Bereiche ausgewählt, in denen ANDRITZ den größten Beitrag zu
einer nachhaltigen Zukunft leisten kann. Unser Nachhaltigkeitsprogramm “We Care”
bündelt nun sämtliche unserer Initiativen und Leistungen im Bereich ESG unter
einem Dach. Alle MitarbeiterInnen fühlen sich dieser Strategie verpflichtet”, so
Dr. Wolfgang Leitner, Vorstandsvorsitzender der ANDRITZ AG.

“We Care” verfolgt einen mehrdimensionalen, umfassenden und praxisorientierten
Nachhaltigkeitsansatz. Für jeden der Fokusbereiche Umwelt (Environment),
Soziales (Social) und Grundsätze der Unternehmensführung (Governance) hat sich
ANDRITZ ambitionierte Ziele gesetzt, die darauf ausgerichtet sind, die
Geschäftstätigkeit von ANDRITZ und seiner Stakeholder nachhaltiger zu gestalten.

* Fokusbereich Umwelt: Sämtliche von ANDRITZ gelieferten Systeme und Anlagen
entsprechen den höchsten Umwelt-, Sicherheits- und Technologiestandards (Best
available technologies). ANDRITZ fokussiert insbesondere auf die Entwicklung
von nachhaltigen Technologien und Produkten, die zur Dekarbonisierung sowie
Reduktion des Ressourceneinsatzes bei seinen Kunden führen und damit
wesentlich zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen. Bereits jetzt erzielt
ANDRITZ knapp die Hälfte des Umsatzes mit diesen Produkten und Technologien.
Dieser Anteil soll in den nächsten Jahren weiter erhöht werden. ANDRITZ hat
aber nicht nur das Ziel, mit seinen Produkten über deren gesamten Lebenszyklus
einen positiven und maßgeblichen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz
beizutragen, sondern hat sich selbst auch ehrgeizige Ziele gesetzt. So sollen
bis zum Jahr 2025 der eigene CO2-Fußabdruck um die Hälfte reduziert sowie auch
der Wasserverbrauch und das Abfallaufkommen deutlich reduziert werden.

* Fokusbereich Soziales: Diversität, Arbeitssicherheit sowie
Mitarbeiterzufriedenheit sind zentrale Werte der ANDRITZ-Personalstrategie. In
den letzten Jahren konnte die Unfallhäufigkeit durch gezielte Maßnahmen
deutlich reduziert werden. Diversität von ANDRITZ spiegelt sich in der
vielfältigen Herkunft seiner MitarbeiterInnen wider, die aus 33
unterschiedlichen Ländern stammen. Bei den definierten ESG-Zielen konzentriert
sich ANDRITZ insbesondere auf die Vermeidung von Unfällen und das Ziel, ein
attraktiver Arbeitgeber zu sein – dies soll durch eine Verringerung der
Fluktuationsrate sowie eine Steigerung des Anteils von Frauen und der Erhöhung
der allgemeinen Diversität in der Belegschaft auch konkret in Zahlen gemessen
und belegt werden.

* Fokusbereich Governance: Höchste Compliance und ethisch korrektes Handeln sind
für ANDRITZ die Basis der Geschäftsstrategie. Das Unternehmen ist nach ISO
19600 für das Compliance-Management-System sowie nach ISO 37001 für das
Antikorruptionsmanagement zertifiziert. ANDRITZ konzentriert sein Handeln
insbesondere auf die Ziele Minimierung von relevanten Unternehmensrisiken und
den kontinuierlichen Ausbau der Compliance-Aktivitäten mit besonderem Fokus
auf nachhaltiges Lieferkettenmanagement.

Mehr Informationen zum ANDRITZ-Nachhaltigkeitsprogramm “We Care” sind unter
andritz.com/esg verfügbar.

– Ende –

ANDRITZ-GRUPPE
Der internationale Technologiekonzern ANDRITZ liefert ein breites Portfolio an
innovativen Anlagen, Ausrüstungen, Systemen und Serviceleistungen für die
Zellstoff- und Papierindustrie, den Bereich Wasserkraft, die metallverarbeitende
Industrie und die Umformtechnik, für Pumpen, die kommunale und industrielle
Fest-Flüssig-Trennung sowie die Tierfutter- und Biomassepelletierung. Das
globale Produkt- und Serviceangebot wird durch Anlagen zur Energieerzeugung, zur
Rauchgasreinigung, für Recycling sowie zur Produktion von Vliesstoffen und
Faserplatten abgerundet. Innovative Produkte und Dienstleistungen im Bereich der
industriellen Digitalisierung werden unter dem Markennamen Metris angeboten und
unterstützen Kunden dabei, die Benutzerfreundlichkeit, Effizienz und
Rentabilität von Anlagen zu steigern. Der börsennotierte Konzern hat rund 26.950
Mitarbeiter und über 280 Standorte in mehr als 40 Ländern.

Rückfragehinweis:
Dr. Michael Buchbauer
Head of Group Finance, Corporate Communications & Investor Relations
Tel.: +43 316 6902 2979
Fax: +43 316 6902 465
mailto:

Ende der Mitteilung euro adhoc
——————————————————————————– Emittent: Andritz AG
Stattegger Straße 18
A-8045 Graz
Telefon: +43 (0)316 6902-0
FAX: +43 (0)316 6902-415
Email:
WWW: www.andritz.com
ISIN: AT0000730007
Indizes: ATX, WBI
Börsen: Wien
Sprache: Deutsch

Original-Content von: Andritz AG, übermittelt durch news aktuell

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Grüner Fisher Investments über Goldanlagen: Was Anleger beachten sollten

09.06.2021 – 08:00

Grüner Fisher Investments GmbH

Rodenbach (ots) Kurzfristig steigende Goldpreise sorgen regelmäßig dafür, dass Anleger ihr Portfolio in der Hoffnung auf hohe Renditen mit Investitionen in das gelbe Edelmetall bestücken und überladen. Der Preisanstieg ist jedoch nur vorübergehend – Gold ist volatiler, als viele denken. Als alternatives Investment angesehen, wird Gold dem Portfolio oftmals zum Schutz vor der Volatilität des Aktienmarktes und zur Absicherung bei Marktrückgängen beigemischt. Die Vermögensverwaltungsgesellschaft Grüner Fisher Investments erklärt, was Anleger bei einer Goldanlage beachten sollten und ob das Edelmetall in Korrelation zur Anlageklasse Aktien steht. Ein vermeintlich krisensicheres Investment Das Vertrauen in die Krisensicherheit von Gold hat eine lange Tradition: Große, globale Katastrophen führten immer wieder zu vermehrten Investitionen in den Rohstoff. Von Goldbarren bis hin zu börsengehandelten Edelmetallfonds, die Anteil an physischem Gold bieten oder an den Goldpreis gekoppelt sind – auch heute entscheiden sich viele Anleger vor allem dann für eine Goldanlage, wenn sie ein einschneidendes, negatives Ereignis erwarten, für welches sie bestmöglich vorsorgen möchten. “Wir sind der Meinung, dass Gold entgegen der Ansicht vieler Anleger keinen effektiven Inflationsschutz bietet und einem Faktencheck nicht standhält”, so Torsten Reidel, Geschäftsführer von Grüner Fisher Investments. Zukunftsängste und Pessimismus würden in vielen Fällen dazu führen, dass Anleger in einer “Filterblase” gefangen seien und nicht realistisch einschätzen können, wie sinnvoll die Beimischung von Gold in ihrem Portfolio ist. Stattdessen werde Gold oft als “magische Anlage” und Erfolgsgarant angesehen. Korrelation zwischen Gold und Aktien? Viele Anleger glauben, dass der Goldpreis negativ mit Aktien korreliert ist und sie ihr Portfolio durch ein Investment in Gold vor der Volatilität des Aktienmarktes schützen können – es gibt jedoch keine konsistente inverse Beziehung zwischen Aktien und Goldpreisen. Zwar boomen die Goldpreise zeitweise, diese Phasen korrelieren jedoch nicht immer mit der entgegengesetzten Bewegung der Aktien. Seit 1975 sind die weltweiten Aktien in elf Jahren gesunken – Gold stieg in fünf dieser Jahre, fiel in den übrigen sechs aber ebenfalls. Um das Portfolio während eines Aktienmarktrückgangs abzusichern, ist Gold demnach keine sichere Variante. Auch die Annahme, ein Investment in das Edelmetall schütze vor Volatilität, lässt sich nicht belegen. In den vergangenen Jahrzehnten konnte Gold zwar phasenweise eine relativ stabile Preisentwicklung verzeichnen – ebenso gab es jedoch Abschnitte mit volatilen Bewegungen. Nach dem Höchststand von 1980 dauerte es etwa mehr als 25 Jahre, bis der Goldpreis wieder das Hoch von vor dem Fall erreichte. Um von den Hochphasen wirklich profitieren zu können, ist ein perfektes, fast unmögliches Timing des Marktes notwendig. Viele Anleger erhoffen sich von einer Investition in Gold außerdem langfristige Renditen. “Auf lange Sicht übertreffen die annualisierten Renditen von Aktien die des gelben Metalls bei weitem. Wenn der Goldpreis also nicht grundsätzlich weniger volatil oder profitabler als Aktien ist, dann macht eine Goldanlage als effektiver sicherer Hafen vor der Volatilität des Aktienmarktes nicht wirklich Sinn”, schlussfolgert Reidel. Im Gegensatz zu Aktien handelt es sich bei Gold um einen Rohstoff – ein physisches Produkt, dessen Preise durch Angebot und Nachfrage bestimmt werden. Das Goldangebot stammt aus dem Bergbau, die Nachfrage treibt die Preisbewegungen an. Der Goldpreis ergibt sich demnach nicht aus einem intrinsischen, fundamentalen Wert – Gold besitzt keine inhärente Fähigkeit, Erträge zu generieren und Zinsen oder Dividenden zu zahlen. Darüber sollten sich Anleger vor einem Goldinvestment bewusst sein und sich nicht vom Mythos des schimmernden Metalls blenden lassen. Über Grüner Fisher Investments: Grüner Fisher Investments (GFI) ist eine Vermögensverwaltungsgesellschaft mit eigenem Ermessensspielraum, die vorwiegend vermögende Privatpersonen und Familien in Deutschland, Österreich und der Schweiz betreut. Grüner Fisher Investments ist Mitglied im Verband unabhängiger Vermögensverwalter Deutschland e.V. (VuV) und ist ein durch die BaFin lizensiertes und beaufsichtigtes Institut. GFI wurde als Top-Vermögensverwalter von Capital (2019), als Top-Arbeitgeber im Mittelstand (2019) von Focus und als “Great Place to Work” (2020, 2021) von Great Places to Work ausgezeichnet. Das Unternehmen ist eine deutsche Tochtergesellschaft von Fisher Investments in den USA, einem der größten unabhängigen Vermögensverwalter der Welt. Zum 31.03.2021 verwaltete Fisher Investments und seine Tochtergesellschaften ein Vermögen von über 143 Mrd. EUR – über 93 Mrd. EUR für nordamerikanische Privatanleger, 34 Mrd. EUR für institutionelle Anleger, 14 Mrd. EUR für europäische Privatanleger und 1 Mrd. EUR für die Altersvorsorge kleiner und mittlerer Unternehmen in den USA. Fisher Investments unterhält vier Hauptgeschäftsgruppen: US Private Client, Institutional, Private Client International und 401(k) Solutions, die einen globalen Kundenstamm bedienen. Der Gründer und Executive Chairman von Fisher Investments, Ken Fisher, schrieb von 1984 bis 2016 die Forbes-Kolumne “Portfolio Strategy” und ist damit der am längsten ununterbrochene Kolumnist in der Geschichte der Zeitschrift. In den letzten Jahren erschienen Ken Fishers Kolumnen durchgängig in den wichtigsten Medien in fast allen westeuropäischen Ländern, einschließlich Focus Money in Deutschland, sowie in wichtigen asiatischen Ländern, und damit in mehr Ländern und mit mehr Umfang als jeder andere Kolumnist in der Geschichte. Fisher ist außerdem Autor von 11 Büchern, darunter vier New York Times-Bestseller zum Thema Finanzen und Investieren. Weitere Informationen über die Grüner Fisher Investments GmbH finden Sie unter: www.gruener-fisher.de/. Disclaimer Sämtliche Veröffentlichungen in unserem Namen dienen ausschließlich zur Information und stellen weder eine individuelle Anlageempfehlung (Anlageberatung) noch ein Angebot zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren, Derivaten oder sonstigen Finanzinstrumenten dar. Insbesondere handelt es sich dabei nicht um eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren, Derivaten oder sonstigen Finanzinstrumenten. Einschätzungen, Meinungen und Bewertungen reflektieren ausschließlich die Auffassung des jeweiligen Verfassers zum Zeitpunkt der Erstellung. Angaben zur bisherigen Wertentwicklung eines Produkts erlauben keine Prognosen für die Zukunft. Die in unseren Publikationen zum Ausdruck gebrachten Meinungen, Einschätzungen und Sichtweisen können sich ohne vorherige Ankündigung ändern. Pressekontakt: Grüner Fisher Investments GmbHSportstrasse 2 aD-67688 RodenbachTel.: +49 6374 9911 – 0E-Mail:

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EANS-Hinweisbekanntmachung: voestalpine AG / Jahresfinanzbericht gemäß § 124 Abs. 1 BörseG

09.06.2021 – 07:36

voestalpine AG

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Hiermit gibt die voestalpine AG bekannt, dass folgende Finanzberichte
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Veröffentlichungsdatum: 09.06.2021
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Rückfragehinweis:
Peter Fleischer
Head of Investor Relations
Tel.: +43/50304/15-9949
Fax: +43/50304/55-5581
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EANS-Hinweisbekanntmachung: voestalpine AG / Jahresfinanzbericht gemäß § 124 Abs. 1 BörseG (ESEF-Format)

09.06.2021 – 07:35

voestalpine AG

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Bericht: Jahresfinanzbericht gemäß § 124 Abs. 1 BörseG (ESEF-Format)
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EANS-News: voestalpine AG / voestalpine trotz Krise im Geschäftsjahr 2020/21 mit positivem Ergebnis und höherer Liquidität

09.06.2021 – 07:31

voestalpine AG

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Geschäftszahlen/Bilanz

Linz –

* Umsatz konjunkturbedingt um 11,4 % von 12,7 Mrd. EUR auf 11,3 Mrd. EUR
zurückgegangen
* Operatives Ergebnis (EBITDA) mit 1,1 Mrd. EUR deutlich besser als zu Beginn
des Geschäftsjahres erwartet (GJ 2019/20: 1,2 Mrd. EUR); EBITDA-Marge: 10,1 %
* Betriebsergebnis (EBIT) mit 115 Mio. EUR wieder klar positiv (Vorjahr: -89
Mio. EUR)
* Ergebnis vor Steuern mit 11 Mio. EUR (Vorjahr: -230 Mio. EUR) und Ergebnis
nach Steuern mit 32 Mio. EUR (Vorjahr: -216 Mio. EUR) ebenfalls wieder positiv
* Cashflow aus der Betriebstätigkeit signifikant auf 1,6 Mrd. EUR gestiegen
* Trotz Wirtschaftskrise starke Steigerung der Liquidität und Schuldenabbau
durch konsequente Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsmaßnahmen
* Gearing Ratio per 31. März 2021 auf 49 % gesunken (Vorjahr: 67 %)
* Eigenkapital mit 5,6 Mrd. EUR stabil
* Mitarbeiterzahl (Vollzeitäquivalente) um 2,1 % von 49.700 auf 48.700 gesunken
* Dividende von 0,50 EUR je Aktie als Vorschlag an die Hauptversammlung (Vorjahr
0,20 EUR)
* Ausblick 2021/22: EBITDA zwischen 1,6 Mrd. EUR und 1,9 Mrd. EUR

Das Geschäftsjahr 2020/21 der voestalpine war von einem Wirtschaftseinbruch
historischen Ausmaßes geprägt. Im 1. Quartal kam es zu einem massiven
Nachfrageeinbruch in beinahe allen Kundensegmenten. Die Nachfrage nach
voestalpine-Produkten nahm allerdings im 2. Quartal trotz neuerlicher Lockdowns
in vielen Märkten wieder zu und stieg im Laufe des Geschäftsjahres
kontinuierlich an. Vor allem die Automobilindustrie kehrte überraschend stark
aus dem Coronatief zurück und ließ die Nachfrage nach hochqualitativen
Stahlprodukten deutlich wachsen. Besonders schwer von der Krise getroffen wurden
die Luftfahrt- sowie die Öl- und Gasindustrie. Der Geschäftsbereich
Bahninfrastruktursysteme verzeichnete hingegen über den gesamten
Geschäftsjahresverlauf eine stabile Entwicklung. Das Segment Lagertechnik
erreichte aufgrund des boomenden Online-Handels ein All-Time-High beim
Auftragseingang.

“Neben dem konjunkturellen Rückenwind lieferten vor allem unsere internen
Maßnahmen zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung einen entscheidenden Beitrag
zum positiven Jahresabschluss. Trotz Wirtschaftskrise verfügt die voestalpine
heute über eine höhere Liquidität und weniger Schulden als noch vor einem Jahr.
Auch unser Geschäftsmodell hat in der COVID-19-Krise einmal mehr seine Stärken
gezeigt. Wir werden uns daher weiterhin auf High-Tech-Segmente mit höchstem
Qualitätsanspruch konzentrieren und gemeinsam mit unseren Kunden Innovationen
vorantreiben”, so Herbert Eibensteiner, Vorstandsvorsitzender der voestalpine
AG.

Entwicklung von Umsatz- und Ergebnisziffern

Obwohl die Nachfrage nach voestalpine-Produkten im Lauf des Geschäftsjahres
2020/21 deutlich zunahm, verringerte sich der Umsatz des Konzerns
konjunkturbedingt um 11,4 % auf 11,3 Mrd. EUR. Ähnlich wie bei der Entwicklung
der Umsatzerlöse verzeichnete die voestalpine über die Geschäftsquartale hinweg
auch auf der Ergebnisseite einen markanten Aufschwung: Der Rückgang des EBITDA
um 4 % auf 1,1 Mrd. EUR fiel angesichts der Corona-Krise moderat aus. Beim EBIT
gelang dem Konzern mit 115 Mio. EUR eine Rückkehr in den positiven
Ergebnisbereich (Vorjahr: -89 Mio. EUR). Wie kommuniziert, verminderten im
Geschäftsjahr 2020/21 (im Wesentlichen im 2. Quartal) Sonderabschreibungen in
Höhe von 197 Mio. EUR das EBIT, die sich insbesondere auf die Gesellschaften
voestalpine Texas und voestalpine Tubulars verteilten.

Ausgesprochen positiv entwickelte sich der Cashflow. So konnte im abgelaufenen
Geschäftsjahr der Cashflow aus der Betriebstätigkeit signifikant auf 1,6 Mrd.
EUR erhöht werden – vor allem basierend auf dem Abbau des Working Capitals um
633 Mio. EUR. Das verdeutlicht die hohe Innenfinanzierungskraft des voestalpine-
Konzerns selbst unter schwierigen Marktverhältnissen.

Das Ergebnis vor Steuern ist nach -230 Mio. EUR im Vorjahr mit 11 Mio. EUR im
Geschäftsjahr 2020/21 wieder leicht positiv. Auch beim Ergebnis nach Steuern
konnte der voestalpine-Konzern mit 32 Mio. EUR (2019/20: -216 Mio. EUR) eine
Verbesserung erreichen.

Die Verschuldungskennzahl Gearing Ratio (Nettofinanzverschuldung im Verhältnis
zum Eigenkapital) verbesserte sich im Jahresvergleich von 67,2 % auf 48,5 % per
Ende März 2021. Durch konsequentes Working Capital Management und geringere
Ausgaben für Investitionen gelang es der voestalpine im Geschäftsjahr 2020/21
die Nettofinanzverschuldung signifikant auf 2,7 Mrd. EUR zu reduzieren (Vorjahr:
3,8 Mrd. EUR). Damit erreichte sie den niedrigsten Wert seit dem Geschäftsjahr
2014/15. Das Eigenkapital blieb im Jahresvergleich relativ stabil bei 5,6 Mrd.
EUR per 31. März 2021 (31. März 2020: 5,6 Mrd. EUR).

Mit 31. März 2021 beschäftigte der voestalpine-Konzern weltweit rund 48.700
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vollzeitäquivalente), das sind um 2,1 % (1.028
FTE) weniger gegenüber dem Vorjahr.

Dividendenvorschlag: 50 Eurocent

Vorbehaltlich der Zustimmung der am 7. Juli 2021 stattfindenden Hauptversammlung
der voestalpine AG wird an die Aktionäre eine Dividende von 0,50 EUR
ausgeschüttet. Gemessen am durchschnittlichen Börsenkurs der voestalpine-Aktie
im GJ 2020/21 von 24,51 EUR ergibt sich eine Dividendenrendite von 2 %.

Umsetzung wichtiger Investitionsprojekte

Das Investitionsvolumen im Geschäftsjahr 2020/21 blieb mit 612 Mio. EUR um 21,2
% unter dem ensprechenden Vorjahreswert von 777 Mio. EUR und damit auch
signifikant unter dem Niveau der planmäßigen Abschreibungen. Dennoch konnten
wichtige Vorhaben in Angriff genommen bzw. weiter vorangetrieben werden. Am
Standort Linz erfolgte der Start für das zukunftsweisende Großprojekt “BETA 3”,
einer neuen Beizanlage. In Donawitz wurde die neue Stranggussanlage (“CC4”), das
neue Herzstück der Stahlproduktion in Donawitz, erfolgreich in Betrieb genommen.
Aufgrund der großen Corona-bedingten Herausforderungen und Lieferverzögerungen
bei Anlagenlieferanten kam es zu einer Verzögerung beim Bau des weltweit
modernsten Edelstahlwerkes am Standort Kapfenberg. Aus heutiger Sicht ist mit
einer Kostenerhöhung von 10 – 20 % gegenüber dem Investitionsplan von 350 Mio.
Euro zu rechnen. Das Projekt schreitet nun wieder zügig voran, einzelne Schritte
wie die Kaltinbetriebnahme erfolgen noch 2021, mit dem Vollbetrieb ist Mitte
2022 zu rechnen. Am Standort Krems wurde aufgrund des boomenden Onlinehandels im
Bereich Lagertechnik in Schweiß- und Assemblierungsanlagen investiert.

Neue Maßstäbe auf dem Weg zur CO2-neutralen Stahlproduktion

Die Dekarbonisierung der Stahlherstellung stellt die gesamte europäische
Stahlindustrie vor große technologische Herausforderungen. Die voestalpine hat
mit greentec steel einen klaren Plan vorgelegt: Die ausreichende Verfügbarkeit
von Strom aus erneuerbarer Energie zu wirtschaftlichen Preisen vorausgesetzt,
soll der Umstieg von der kohlebasierten Hochofenroute auf die
Elektrolichtbogentechnologie in einem ersten Schritt eine CO2-Reduktion um rund
30 % bis 2030 ermöglichen. Bis 2050 strebt der Konzern eine klimaneutrale
Produktion unter Einsatz von grünem Strom und grünem Wasserstoff an.

Die voestalpine, die bei Klima- und Umweltschutz weltweit als Benchmark gilt,
hat einen großtechnisch realisierbaren Prozess zur Unterstützung einer CO2-
neutralen Stahlproduktion ohne den Einsatz von fossilem Kohlenstoff entwickelt
und dafür das Schutzrecht vom Europäischen Patentamt erhalten. Konkret umfasst
das Patent die Herstellung von Eisenschwamm (DRI oder HBI) im
Direktreduktionsprozess mittels grünem Wasserstoff und Biogas. Der Konzern wird
Lizenzen zur Herstellung des klimaneutralen Vormaterials vergeben.

Ausblick Geschäftsjahr 2021/22

Aktuell verzeichnen beinahe alle wichtigen Kundenbranchen der voestalpine eine
anhaltend hohe Nachfrage, wobei in manchen Bereichen nahezu eine durch
Nachholeffekte ausgelöste Überhitzung feststellbar ist. Auch die von der Krise
besonders stark getroffene Öl- und Gasindustrie beginnt sich schrittweise zu
erholen. In der Luftfahrt hingegen kann bestenfalls eine leichte Verbesserung im
Laufe des Geschäftsjahres 2021/22 erwartet werden.
Angesichts der positiven Nachfragesituation ist aus heutiger Sicht bis zumindest
Ende des Kalenderjahres 2021 mit einer weiteren Erholung der Gesamtkonjunktur zu
rechnen. Diese Einschätzung geht auch aus den Prognosen der Wirtschaftsforscher
hervor. Wichtige Wachstumsimpulse werden zudem von den billionenschweren
Konjunkturpaketen der EU und USA zur Belebung der Wirtschaft nach der COVID-19-
Krise erwartet.
Die Krise ist jedoch noch nicht überwunden. Trotz der Verfügbarkeit wirksamer
Impfstoffe gegen das COVID-19-Virus und einer steigenden Durchimpfungsrate sind
die weitere Entwicklung der Pandemie und deren ökonomische Auswirkungen noch
nicht endgültig absehbar. Der Fokus des voestalpine-Konzerns wird aber neben
konsequenter Effizienzsteigerung und Cashflow-Optimierung auch wieder zunehmend
auf wertsteigerndem Wachstum liegen.
“Unter der Annahme, dass die aktuelle wirtschaftliche Dynamik anhält und keine
unerwarteten Marktverwerfungen eintreten, geht der Vorstand der voestalpine AG
für das gesamte Geschäftsjahr 2021/22 aus heutiger Sicht von einem EBITDA in
einer Bandbreite von 1,6 bis 1,9 Mrd. EUR aus”, so Eibensteiner.

voestalpine-Konzern in Zahlen

_____________________________________________________________________________
|(gem._IFRS)__________|GJ_2019/20___________|GJ_2020/21___________|Veränderung|
|_____________________|01.04.2019-31.03.2020|01.04.2020-31.03.2021|in_%_______|
|Umsatz_______________|12.717,2_____________|11.266,6_____________|-11,4______|
|EBITDA_______________|1.181,5______________|1.134,5______________|-4,0_______|
|EBITDA-Marge_in_%____|9,3%_________________|10,1%________________|___________|
|EBIT_________________|-89,0________________|115,2________________|___________|
|EBIT-Marge_in_%______|-0,7%________________|1,0%_________________|___________|
|Ergebnis_vor_Steuern_|-230,3_______________|10,8_________________|___________|
|Ergebnis nach Steuern|-216,5 |31,7 | |
|*____________________|_____________________|_____________________|___________|
|Ergebnis je Aktie |-1,24 |0,24 | |
|(EUR)________________|_____________________|_____________________|___________|
|Gearing Ratio in % |67,2% |48,5% | |
|(31.03.)_____________|_____________________|_____________________|___________|
|Mio._EUR_____________________________________________________________________|

* Vor Abzug von nicht beherrschenden Anteilen und Hybridkapitalzinsen

Der Bericht zum Geschäftsjahr 2020/21 der voestalpine AG zum Stichtag 31. März
2021 ist auf der Website des Unternehmens www.voestalpine.com [http://
www.voestalpine.com/] unter der Rubrik “Investoren” abrufbar.
Für Fragen steht Ihnen das Investor Relations Team unter +43/50304/15-9949 zur
Verfügung.

Rückfragehinweis

voestalpine AG
Mag. Peter Felsbach, MAS
Head of Group Communications I Konzernsprecher
voestalpine-Straße 1
4020 Linz, Austria
T. +43/50304/15-2090

Rückfragehinweis:
Peter Fleischer
Head of Investor Relations
Tel.: +43/50304/15-9949
Fax: +43/50304/55-5581
mailto:
http://www.voestalpine.com

Ende der Mitteilung euro adhoc
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A-4020 Linz
Telefon: +43 50304/15-9949
FAX: +43 50304/55-5581
Email:
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Indizes: WBI, ATX
Börsen: Wien
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Immobilienrente statt Rentenlücke

09.06.2021 – 07:23

WIR WohnImmobilienRente GmbH

Hamburg (ots) Die Mehrheit der Deutschen macht sich Sorgen wegen ihrer Rente. Ein Fünftel kümmert sich nicht um eine zusätzliche Altersvorsorge. Das fand der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) in einer Umfrage heraus. Gleichzeitig warnen Berater der Bundesregierung vor “schockartig steigenden Finanzierungsproblemen in der gesetzlichen Rentenversicherung”. Wie die eigene Immobilie sinnvoll in die Altersversorgung einbezogen werden kann, weiß die WIR WohnImmobilienRente GmbH. In der eigenen Immobilie wohnen bleiben und gleichzeitig ein Einkommen daraus generieren: Das ist die Idee hinter der Immobilienverrentung. “Doch viele Menschen in Deutschland kennen die verschiedenen Modelle hierfür gar nicht”, sagt Dr. Georg F. Doll, geschäftsführender Gesellschafter der WIR WohnImmobilienRente GmbH. “Mit Eintritt in den Ruhestand ist die Immobilie in der Mehrzahl der Fälle schuldenfrei und das während des Erwerbslebens gewissermaßen gebildete ‘Sparguthaben’ darin gebunden. Schön wäre es, wenn man aus der prall gefüllten ‘Spardose Immobilie’ das entnehmen könnte, was man als Zusatzeinkommen haben möchte, ohne sie zu zerschlagen oder – im Fall der Immobilie – ganz zu verkaufen.” Um die eigene Rente mithilfe eines abbezahlten Hauses oder einer Eigentumswohnung aufzustocken, gibt es verschiedene Wege: Das Haus kann zum Beispiel nur zu einem Teil verkauft werden, während die Eigentümer weiter darin leben. Ausgerechnet: So viel ist im Sparschwein Haus Von einer bereits abbezahlten Immobilie im Wert von 500.000 Euro könnten beispielsweise Anteile im Wert von 160.000 Euro verkauft werden, das sind 32 Prozent. Für die Nutzung dieser 32 Prozent müssten die Eigentümer knapp 400 Euro Miete monatlich zahlen. Geht man von einer jährlichen Wertsteigerung des Hauses von zwei Prozent aus, würde sich die zweite Auszahlung bei Vollverkauf des Hauses nach 15 Jahren auf circa 450.000 Euro belaufen. Neben dem Teilverkauf gibt es die Möglichkeiten einer Leibrente oder einer Umkehrhypothek. Natürlich kann auch der komplette Verkauf der Immobilie eine Option sein. Es bieten sich also verschiedene Lösungen für die individuellen Bedürfnisse und Lebenssituationen der Eigentümerinnen und Eigentümer an. Wer ausrechnen möchte, wie viel Zusatzrente die verschiedenen Optionen bringen, kann dafür den Rechner auf der Seite www.immorente.de nutzen. Über die WIR WohnImmobilienRente GmbH: Die WIR WohnImmobilienRente GmbH wurde 2020 gegründet. Unternehmenssitz ist Hamburg. Das Unternehmen betreibt die Website www.immorente.de, ein Portal für Immobilienverrentungen. Es richtet sich an Menschen, die älter als 65 Jahre sind und bereits zu Lebzeiten vom Wert ihrer selbstgenutzten Immobilie profitieren möchten. Ihnen bietet die WIR WohnImmobilienRente GmbH unter der Marke IMMORENTE.de Angebote für die Leibrente, den Teilverkauf, die Umkehrhypothek sowie Immobiliendarlehen. Pressekontakt: Christoph KommunikationTelefon: 040 609

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Heidelberg erwartet profitables Wachstum in 2021/22 und in den Folgejahren

09.06.2021 – 07:00

Heidelberger Druckmaschinen AG

Heidelberg (ots)- Spürbar anziehende Nachfrage und Erfolge aus Transformationsprogramm nähren Zuversicht
– Wachstum und Wertsteigerung im Verpackungsdruck, bei digitalen Geschäftsmodellen, in China und mit neuen Technologien (z. B. Wallbox)
– Ausblick 2021/22: Umsatzplus auf min. 2 Mrd. EUR, Anstieg der EBITDA-Marge von 5 % auf 6-7 %, leicht positives Nachsteuerergebnis
– Deutliche Ergebnis- und Free-Cashflow-Potenziale, da Gewinnschwelle 2022/23 auf ~1,9 Mrd. EUR sinken soll Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) ist für das neue Geschäftsjahr 2021/22 (1. April 2021 bis 31. März 2022) angesichts einer sich aufhellenden Auftragslage und zunehmend positiver Effekte aus der umfangreichen Transformation des Konzerns zuversichtlich, wieder auf einen profitablen Wachstumskurs zurückzukehren. Daher rechnet das Unternehmen trotz der anhaltenden Unsicherheiten bezüglich der Dauer und des Umfangs der negativen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie für das Geschäftsjahr 2021/2022 mit einem Umsatzanstieg von 1.913 Mio. EUR auf mindestens 2 Mrd. EUR. “Heidelberg hat sich durch die umfassende, vor Corona eingeleitete Transformation schlanker und effizienter aufgestellt. Da sich nun auch die Nachfrage in den meisten wichtigen Absatzregionen spürbar belebt, rechnen wir für dieses Jahr mit einer deutlich besseren operativen Marge inklusive eines leicht positiven Nachsteuerergebnisses. Die großen Wachstumspotenziale im Verpackungsdruck, bei digitalen Geschäftsmodellen, in China und neuen Technologien wie der Wallbox stimmen uns auch für die Folgejahre zuversichtlich”, kommentiert Rainer Hundsdörfer, Vorstandsvorsitzender von Heidelberg. Die Profitabilität dürfte überproportional zum Umsatzplus zulegen. So soll die EBITDA-Marge dank des erwarteten Umsatzanstiegs, der niedrigeren Kostenbasis sowie des Entfallens signifikanter Restrukturierungsaufwendungen von rund 5,0 % (inkl. Re­strukturierungsergebnis) auf einen Wert zwischen 6 und 7 % steigen. Angesichts eines nachhalrig verbesserten Finanzergebnisses soll nach den beiden vergangenen Verlustjahren auch wieder ein positives Nachsteuerergebnis erzielt werden. Fokus auf profitables Kerngeschäft und Ausbau der Wachstumsfelder Auch für die Folgejahre zeichnet sich bei einer soliden konjunkturellen Entwicklung eine Fortsetzung des profitablen Aufwärtstrends ab. Grundlage hierfür sind die erfolgreiche Umsetzung der Maßnahmen zur Neuausrichtung, die Fokussierung auf das profitable Kerngeschäft sowie der Ausbau der Wachstumsfelder. Im Geschäftsjahr 2022/23 sollen die insgesamt 170 Mio. EUR Kosteneinsparungen ihre volle Wirkung entfalten und die operative Gewinnschwelle des Konzerns nachhaltig auf rund 1,9 Mrd. EUR gesenkt haben. Deutliche Potenziale für ein nachhaltiges Wachstum und Wertsteigerungen sieht Heidelberg in Zukunft vor allem im Verpackungsdruck, bei digitalen Geschäftsmodellen, in China und mit neuen Technologieanwendungen. So konnte das Unternehmen beispielsweise den Umsatz im Bereich E-Mobilität mit der Heidelberg Wallbox auf über 20 Mio. EUR mehr als verdoppeln und baut, getrieben von einer dynamischen Nachfrageentwicklung, die Kapazitäten weiter massiv aus. Trotz der Erweiterungsinvestitionen schreibt Heidelberg bereits jetzt in diesem Bereich schwarze Zahlen. “Wir freuen uns sehr, dass wir nach dem großen Kraftakt im Krisenjahr 2020/21 nun die Früchte unserer Arbeit ernten können. Heidelberg ist wieder solide finanziert, fokussiert und deutlich effizienter geworden und besitzt große Wachstumspotenziale in unterschiedlichen Geschäftsfeldern und Regionen”, ergänzt Marcus A. Wassenberg, Finanzvorstand des Unternehmens. Höhepunkte des Geschäftsjahrs 2020/21: Deutlich verbesserte Profitabilität Dank eines starken Schlussquartals konnte Heidelberg im Geschäftsjahr 2020/21 mit rund 1.913 Mio. EUR einen Umsatz erzielen, der leicht über der im 3. Quartal des Geschäftsjahres 2020/21 angepassten Bandbreite von 1,85 Mrd. EUR bis 1,90 Mrd. EUR lag. Pandemiebedingt wurde das Vorjahresniveau (2.349 Mio. EUR) wie avisiert deutlich verfehlt. Aufgrund der anziehenden Nachfrage vor allem in China, Teilen Europas und im Schlussquartal auch in den USA stieg der Auftragseingang zum Geschäftsjahresende auf rund 2 Mrd. EUR. Allein im vierten Quartal verbesserten sich die Auftragseingänge von 462 Mio. EUR im Vorjahresquartal auf 579 Mio. EUR sehr deutlich. Der Auftragsbestand stieg damit auf einen Wert von 636 Mio. EUR und bildet eine gute Basis für das neue Geschäftsjahr. Dank positiver Effekte aus dem Transformationsprogramm lag das EBITDA ohne Restrukturierungsergebnis im Geschäftsjahr 2020/21 mit 146 Mio. EUR deutlich über dem Vorjahr (102 Mio. EUR). Die EBITDA-Marge ohne Restrukturierungsergebnis übertraf mit rund 7,6 % die eigene Prognose von rund 7 % und den Vorjahreswert von 4,3 %, obwohl die erwarteten Erträge aus dem Verkauf von Grundstücken am Standort Wiesloch erst im neuen Geschäftsjahr verbucht werden können. Das EBIT ohne Restrukturierungsergebnis stieg von 6 Mio. EUR auf 69 Mio. EUR. Aufwendungen für Transformationsmaßnahmen führten zu einem Restrukturierungergebnis von -51 Mio. EUR (Vorjahr: -275 Mio. EUR). Auch das Finanzergebnis wurde um 11 Mio. EUR auf -41 Mio. EUR verbessert. Dies führte dazu, dass sich das im Vorjahr restrukturierungsbedingt massiv negative Nachsteuerergebnis von -343 Mio. EUR, auf -43 Mio. EUR verbesserte. Deutlich positiver Free Cashflow von 40 Mio. EUR über Erwartungen Getrieben von der Umwandlung von Wertpapieren in liquide Mittel sowie Zuflüssen aus den umfangreichen Portfoliomaßnahmen und deutlichen Verbesserungen beim Net Working Capital lag der Free Cashflow im Berichtszeitraum bei +40 Mio. EUR. Im vierten Quartal wurde ein positiver Wert von 50 Mio. EUR erzielt. Der Vorjahreswert (225 Mio. EUR) war einmalig positiv geprägt von einem Mittelzufluss von 324 Mio. EUR aus der Rückübertragung von Treuhandvermögen. Die Nettofinanzverschuldung lag Ende des Berichtsjahres mit 67 Mio. EUR (Vorjahr: 43 Mio. EUR) weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Entsprechend veränderte sich der Leverage (das Verhältnis von Nettofinanzverschuldung zum EBITDA ohne Restrukturierungsergebnis) nur leicht von 0,4 auf sehr solide 0,5. Insbesondere aufgrund der erneuten spürbaren Absenkung des Rechnungszinssatzes zur Bewertung der inländischen Pensionsverpflichtungen sank die Eigenkapitalquote auf 5,0 %, lag jedoch deutlich über dem Wert nach dem dritten Quartal von nur 2,6 %. Für die Muttergesellschaft Heidelberger Druckmaschnen AG liegt diese jedoch weiterhin bei soliden rund 28 %. Ausblick geprägt von zunehmender Zuversicht trotz Unsicherheiten Nachdem die Auftragslage sich zum Ende des letzten Geschäftsjahres vor allem in China und in zunehmendem Maße auch in Europa und Nordamerika spürbar belebt hat, ist Heidelberg trotz der anhaltenden Unsicherheiten bezüglich der Dauer und des Umfangs der negativen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie für das Geschäftsjahr 2021/2022 verhalten zuversichtlich. Diese positiven Impulse werden auch vom Branchenverband VDMA geteilt, zumal es Hoffnungen gibt, dass sich auch die Geschäftslage in Nordamerika nachhaltig beleben wird. Während der Verpackungsdruck das Vorkrisenniveau bereits frühzeitig wieder erreicht hatte und weiter wachsen soll, wird sich der Werbedruck von den Auswirkungen der Pandemie eher langsamer erholen. In Summe erwartet Heidelberg beim weltweiten Druckvolumen noch keine vollständige Markterholung auf das Niveau vor der Pandemie. Vor allem durch die konsequente Umsetzung der strategischen Maßnahmen im Bereich Packaging, die Ausweitung digitaler Geschäftsmodelle und die geplante Expansion des Geschäfts in China wird Heidelberg von den Erholungstendenzen in diesen Teilmärkten profitieren und seine Marktposition weiter stärken. Untermauert wird die positive Erwartungshaltung von den bereits sichtbaren und steigenden positiven Effekten der seit Frühjahr 2020 eingeleiteten Effizienz- und Transformationsmaßnahmen. Zudem sollen neue Geschäftsbereiche wie beispielsweise die E-Mobilität, auch wenn sie derzeit noch nicht signifikant zum Konzernumsatz beitragen können, weiter deutlich wachsen und zur Steigerung des Unternehmenswerts beitragen. Vor diesem Hintergrund geht Heidelberg derzeit im Geschäftsjahr 2021/2022 von einem Umsatzanstieg auf mindestens 2 Mrd. EUR aus (Vorjahr: 1.913 Mio. EUR). Beim operativen Ergebnis stehen dem erwarteten Umsatzanstieg, der abgesenkten Kostenbasis sowie dem Entfallen signifikanter Restrukturierungsaufwendungen gegenläufig wirkende Belastungen aus Personalkostensteigerungen sowie entfallende Erträge aus dem Maßnahmenpaket des Transformationsprogramms gegenüber. Ein wesentlicher Teil dieser im Geschäftsjahr 2020/2021 vereinnahmten Erträge, unter anderem aus der Neuorganisation der betrieblichen Altersversorgung und Abgangsgewinne aus Unternehmensverkäufen, wird aber bereits durch nachhaltige, operative Erträge ersetzt werden können. Auf Basis laufender Projekte im Rahmen der Fokussierung auf das profitable Kerngeschäft erwartet Heidelberg auch im Geschäftsjahr 2021/2022 nochmals Erträge aus Asset Management. Da Höhe und Zeitpunkt der Abgangsgewinne aus den geplanten Transaktionen noch nicht hinreichend sicher eingeschätzt werden können, wird die EBITDA-Marge aktuell in einer Bandbreite von 6 bis 7 % erwartet und damit oberhalb des Vorjahresniveaus (Vorjahr: rund 5,0 %, inklusive Restrukturierungsergebnis). Durch die deutliche Senkung der Finanzschulden plant Heidelberg eine nachhaltige Verbesserung des Finanzergebnisses und entsprechend beim Nachsteuerergebnis einen Turnaround zu einem leicht positiven Ergebnis. Der Leverage soll auf dem niedrigen Niveau des Geschäftsjahres 2020/2021 gehalten werden. Gewinnschwelle sinkt bis 2022/23 deutlich auf rund 1,9 Mrd. EUR Umsatz Die operative Gewinnschwelle gemessen am EBIT, die vor der Pandemie bei 2,1 bis 2,2 Mrd. EUR lag, soll bis zum Geschäftsjahr 2022/2023 nachhaltig auf rund 1,9 Mrd. EUR gesenkt werden. Damit wird die zukünftige Profitabilität signifikant verbessert. Von den primär durch den laufenden Personalabbau erwarteten Einspareffekten – die im Geschäftsjahr 2022/2023 bei 170 Mio. EUR liegen werden – wurden im Berichtsjahr bereits rund 85 Mio. EUR realisiert. Im Geschäftsjahr 2021/2022 sollen es bereits 140 Mio. EUR sein, davon rund 90 % aus nachhaltigen Maßnahmen. Mittel- bis langfristig sollen die Maßnahmen zur Neuausrichtung und die Fokussierung auf das profitable Kerngeschäft sowie der Ausbau der Wachstumsfelder dazu beitragen, die zukünftige Profitabilität und die Finanzierungskraft für zukünftiges Wachstum nachhaltig zu verbessern. Dies sollte dann auch den Ausweis substanzieller positiver Free Cashflows ermöglichen. Die Jahresabschlüsse und der Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2020/21 sowie Bildmaterial und weitere Informationen über das Unternehmen stehen im Investor-Relations- und Presseportal der Heidelberger Druckmaschinen AG unter www.heidelberg.com zur Verfügung. Heidelberg IR auch auf Twitter: Link zum IR-Twitter Kanal: https://twitter.com/Heidelberg_IR Auf Twitter zu finden unter dem Namen: @Heidelberg_IR Wichtiger Hinweis: Diese Presseerklärung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, welche auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung der Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft beruhen. Auch wenn die Unternehmensleitung der Ansicht ist, dass diese Annahmen und Schätzungen zutreffend sind, können die künftige tatsächliche Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse von diesen Annahmen und Schätzungen aufgrund vielfältiger Faktoren erheblich abweichen. Zu diesen Faktoren können beispielsweise die Veränderung der gesamtwirtschaftlichen Lage, der Wechselkurse und der Zinssätze sowie Veränderungen innerhalb der grafischen Industrie gehören. Die Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft übernimmt keine Gewährleistung und keine Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftig erzielten tatsächlichen Ergebnisse mit den in dieser Presseerklärung geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen werden. Pressekontakt: Für weitere Informationen:Heidelberger Druckmaschinen AGCorporate CommunicationsThomas FichtlTelefon: +49 6222 82- 67123Telefax: +49 6222 82- 67129E-Mail: RelationsRobin KarppTel: +49 (0)6222 82-67120Fax: +49 (0)6222 82-99 67120E-Mail:

Original-Content von: Heidelberger Druckmaschinen AG, übermittelt durch news aktuell

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EANS-Hauptversammlung: AT & S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft / Einberufung zur Hauptversammlung gemäß § 107 Abs. 3 AktG

08.06.2021 – 15:57

AT & S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft

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Information zur Hauptversammlung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel
einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent
verantwortlich.
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08.06.2021

E I N B E R U F U N G
zur 27. ordentlichen Hauptversammlung der
AT & S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft, Leoben
FN 55638 x, ISIN AT0000969985(“Gesellschaft”)
am Donnerstag, dem 8. Juli 2021, 10.00 Uhr, Ortszeit Wien in den Räumlichkeiten
der AT & S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft
Fabriksgasse 13, 8700 Leoben-Hinterberg

Zwtl.: I.ABHALTUNG ALS VIRTUELLE HAUPTVERSAMMLUNG

Zwtl.: Gesellschaftsrechtliches COVID-19-Gesetz (COVID-19-GesG) und
Gesellschaftsrechtliche COVID-19-Verordnung (COVID-19-GesV)

Angesichts der globalen COVID-19 Pandemie hat der Vorstand zum Schutz der
Aktionäre und der sonstigen Teilnehmer unserer Hauptversammlung beschlossen, die
diesjährige ordentliche Hauptversammlung ohne physische Präsenz der Aktionäre
abzuhalten. Die Durchführung der Hauptversammlung in virtueller Form ist
angesichts der derzeitigen Umstände und nach sorgfältiger Beurteilung durch den
Vorstand zum Wohl und im besten Interesse der Gesellschaft und ihrer Aktionäre
erforderlich.

Die 27. ordentliche Hauptversammlung der AT & S Austria Technologie &
Systemtechnik Aktiengesellschaft am 8. Juli 2021 wird daher auf Grundlage von §
1 Abs 2 COVID-19-GesG (BGBl. I Nr. 16/2020 idF BGBl. I Nr. 156/2020) und der
COVID-19-GesV (BGBl. II Nr. 140/2020 idF BGBl. II Nr. 616/2020) als “virtuelle
Hauptversammlung” durchgeführt.

Dies bedeutet, dass nach dem Beschluss des Vorstands bei der 27. ordentlichen
Hauptversammlung der AT & S Austria Technologie & Systemtechnik
Aktiengesellschaft am 8. Juli 2021 Aktionäre und ihre Vertreter (mit Ausnahme
der besonderen Stimmrechtsvertreter gemäß § 3 Abs 4 COVID-19-GesV) nicht
physisch anwesend sein können, um so die Gesundheit der Teilnehmer nicht zu
gefährden.

Die virtuelle Hauptversammlung findet unter physischer Anwesenheit des
Vorsitzenden des Aufsichtsrats, der Mitglieder des Vorstands, des beurkundenden
öffentlichen Notars und der vier von der Gesellschaft vorgeschlagenen besonderen
Stimmrechtsvertreter in 8700 Leoben-Hinterberg, Fabriksgasse 13, statt.

Die Durchführung der ordentlichen Hauptversammlung als virtuelle
Hauptversammlung nach Maßgabe des COVID-19-GesV führt zu Modifikationen im
Ablauf der Hauptversammlung sowie in der Ausübung der Rechte der Aktionäre.
Die Stimmrechtsausübung, das Recht Beschlussanträge zu stellen und das Recht
Widerspruch zu erheben, können im Einklang mit § 3 Abs 4 COVID-19-GesV
ausschließlich durch Vollmachtserteilung und Weisung an einen der von der
Gesellschaft vorgeschlagenen besonderen Stimmrechtsvertreter erfolgen.

Das Auskunftsrecht kann in der virtuellen Hauptversammlung von den Aktionären
selbst im Wege der elektronischen Kommunikation ausgeübt werden, und zwar durch
Übermittlung der Fragen in Textform ausschließlich per E-Mail direkt an die E-
Mail-Adresse der Gesellschaft, sofern die
Aktionäre rechtzeitig eine Depotbestätigung im Sinne von § 10a AktG gemäß Punkt
IV. übermittelt haben.

Zwtl.: Übertragung der Hauptversammlung im Internet

Die virtuelle 27. ordentliche Hauptversammlung wird gemäß § 3 Abs 1, 2 und 4
COVID-19-GesV iVm § 102 Abs 4 AktG vollständig akustisch und optisch in Echtzeit
im Internet übertragen. Dies ist datenschutzrechtlich zulässig im Hinblick auf
die gesetzliche Grundlage von § 3 Abs 1, 2 und 4 COVID-19-GesV.

Alle Aktionäre der Gesellschaft können an der virtuellen Hauptversammlung am 8.
Juli 2021 ab ca. 10:00 Uhr, Ortszeit Wien, unter Verwendung von geeigneten
technischen Hilfsmitteln (z.B. Computer, Laptop, Tablet oder Smartphone sowie
Internetanschluss mit ausreichender Bandbreite für das Streaming von Videos), im
Internet unter www.ats.net teilnehmen. Eine Anmeldung oder ein Login sind zur
Verfolgung der Hauptversammlung nicht erforderlich.

Durch die Übertragung der virtuellen Hauptversammlung der Gesellschaft im
Internet haben alle Aktionäre die Möglichkeit, durch diese akustische und
optische Einwegverbindung in Echtzeit den gesamten Verlauf der Hauptversammlung
und insbesondere die Präsentation des Vorstands, die Beantwortung der Fragen der
Aktionäre und das Abstimmungsverfahren zu verfolgen sowie auf Entwicklungen in
der Hauptversammlung zu reagieren.

Es wird darauf hingewiesen, dass diese Live-Übertragung als virtuelle
Hauptversammlung keine Fernteilnahme (§ 102 Abs 3 Z 2 AktG) und keine
Fernabstimmung (§ 102 Abs 3 Z 3 AktG und § 126 AktG) ermöglicht und die
Übertragung im Internet keine Zweiwege-Verbindung ist. Der einzelne Aktionär
kann daher nur dem Verlauf der Hauptversammlung folgen. Ebenso wird darauf
hingewiesen, dass die Gesellschaft für den Einsatz von technischen
Kommunikationsmitteln nur insoweit verantwortlich ist, als diese ihrer Sphäre
zuzurechnen sind (§ 2 Abs 6 COVID-19-GesV).

Im Übrigen wird auf die Information über die organisatorischen und technischen
Voraussetzungen für die Teilnahme gemäß § 3 Abs 3 iVm § 2 Abs 4 COVID-19-GesV
(“Teilnahmeinformation”) hingewiesen, die ab spätestens 17. Juni 2021 auf der
Internetseite der Gesellschaft unter www.ats.net (Rubrik Investoren >
Hauptversammlung > 27. Hauptversammlung) zur Verfügung stehen wird.

Tagesordnung

1. Bericht des Vorstands; Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses, des
Lageberichts, des (konsolidierten) Corporate Governance Berichts und des
(konsolidierten) nichtfinanziellen Berichts sowie des Konzernabschlusses
und Konzernlageberichts für das Geschäftsjahr vom 1. April 2020 bis zum 31.
März 2021 (2020/21) mit dem Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr
vom 1. April 2020 bis zum 31. März 2021 (2020/21) sowie des Vorschlags für
die Gewinnverwendung.
2. Beschlussfassungen über die Verwendung des im Jahresabschluss 2020/21
ausgewiesenen Bilanzgewinns und über die Ermächtigung des Vorstands zur
teilweisen Umwidmung des Bilanzgewinns in freie Rücklagen sowie über den
Widerruf der diesbezüglich bestehenden Ermächtigung.
3. Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das
Geschäftsjahr 2020/21.
4. Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für
das Geschäftsjahr 2020/21.
5. Beschlussfassung über die Vergütungspolitik für die Mitglieder des
Aufsichtsrats der AT & S Austria Technologie & Systemtechnik
Aktiengesellschaft.
6. Beschlussfassung über die Festsetzung der Vergütung für die Mitglieder des
Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2020/21.
7. Beschlussfassung über den Vergütungsbericht.
8. Bericht des Vorstands über den Erwerb und die Verwendung eigener Aktien
gemäß § 65 Abs 3 AktG.
9. Wahl des Abschlussprüfers und Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr
2021/22.
10. Beschlussfassung über die Ermächtigung des Vorstands zum Erwerb eigener
Aktien gemäß § 65 Abs 1 Z 8 AktG sowie zur Einziehung von Aktien und die
Ermächtigung des Aufsichtsrats zu Änderungen der Satzung, die sich durch
die Einziehung von Aktien ergeben sowie Widerruf des diesbezüglichen
Beschlusses der Hauptversammlung vom 4. Juli 2019.

Zwtl.: Unterlagen zur Hauptversammlung; BEREITSTELLUNG VON INFORMATIONEN AUF DER
INTERNETSEITE

Insbesondere die folgenden Unterlagen stehen gemäß § 108 Abs 3 und 4 AktG
spätestens ab 17. Juni 2021 auf der im Firmenbuch eingetragenen Internetseite
der Gesellschaft unter www.ats.net (Rubrik Investoren > Hauptversammlung > 27.
Hauptversammlung) zur Verfügung:

* Information über die organisatorischen und technischen Voraussetzungen für die
Teilnahme gemäß § 3 Abs 3 iVm § 2 Abs 4 COVID-19-GesV
(“Teilnahmeinformation”),
* Jahresabschluss mit Lagebericht,
* (Konsolidierter) Corporate Governance Bericht,
* (Konsolidierter) nichtfinanzieller Bericht,
* Konzernabschluss mit Konzernlagebericht,
* Bericht des Aufsichtsrats gemäß § 96 AktG,
* Geschäftsbericht

jeweils für das Geschäftsjahr 2020/21,

* die gemeinsamen Beschlussvorschläge des Vorstands und des Aufsichtsrats zu den
Tagesordnungspunkten 2, 3, 4, 6, 7 und 10, inkl Vorschlag für die
Gewinnverwendung,
* die Beschlussvorschläge des Aufsichtsrats zu den Tagesordnungspunkten 5 und 9,
* Vergütungspolitik für die Mitglieder des Aufsichtsrats der AT & S Austria
Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft,
* Vergütungsbericht,
* Bericht des Vorstands gemäß § 65 Abs 3 AktG,
* Vollmachtsformular für die besonderen Stimmrechtsvertreter gem § 3 Abs 4
COVID-19-GesV,
* Frageformular,
* Formular für den Widerruf einer Vollmacht,
* vollständiger Text dieser Einberufung.

Zwtl.: NACHWEISSTICHTAG UND VORAUSSETZUNGEN FÜR DIE TEILNAHME AN DER
HAUPTVERSAMMLUNG

Die Berechtigung zur Teilnahme an der virtuellen Hauptversammlung und zur
Ausübung des Stimmrechts und der übrigen Aktionärsrechte, die im Rahmen dieser
virtuellen Hauptversammlung nach Maßgabe des COVID-19-GesG und der COVID-19-GesV
geltend zu machen sind, richtet sich nach dem Anteilsbesitz am 28. Juni 2021,
24:00 Uhr MEZ/MESZ (Ortszeit Wien) (Nachweisstichtag).
Zur Teilnahme an und zur Ausübung ihrer Aktionärsrechte in dieser virtuellen
Hauptversammlung nach Maßgabe des COVID-19-GesG und der COVID-19-GesV ist nur
berechtigt, wer an diesem Nachweisstichtag Aktionär ist und dies der
Gesellschaft nachweist.

Für den Nachweis des Anteilsbesitzes am Nachweisstichtag ist eine
Depotbestätigung gemäß § 10a AktG vorzulegen, die der Gesellschaft spätestens am
5. Juli 2021, 24:00 Uhr MEZ/MESZ (Ortszeit Wien) ausschließlich auf einem der
folgenden Kommunikationswege und Adressen zugehen muss:

(i) für die Übermittlung der Depotbestätigung in Textform
Per E-Mail (Depotbestätigungen bitte im Format
PDF)
Per Telefax +43 (0) 1 8900 500 – 87

(ii) für die Übermittlung der Depotbestätigung in Schriftform
Per Post oder Boten c/o HV-Veranstaltungsservice GmbH (als
Zustellbevollmächtigter der AT & S Austria Technologie & Systemtechnik
Aktiengesellschaft, Köppel 60, 8242 St. Lorenzen am Wechsel, Per SWIFT
GIBAATWGGMS (Message Type MT598 oder MT599, unbedingt ISIN AT0000969985 im Text
angeben)

Ohne rechtzeitig bei der Gesellschaft einlangende Depotbestätigung kann die
Bestellung eines besonderen Stimmrechtsvertreters und die Ausübung des
Auskunftsrechts der Aktionäre nicht wirksam erfolgen.
Die Aktionäre werden gebeten, sich an ihr depotführendes Kreditinstitut zu
wenden und die Ausstellung und Übermittlung einer Depotbestätigung zu
veranlassen.
Der Nachweisstichtag hat keine Auswirkungen auf die Veräußerbarkeit der Aktien
und hat keine Bedeutung für die Dividendenberechtigung.

Depotbestätigung gemäß § 10a AktG
Die Depotbestätigung ist vom depotführenden Kreditinstitut mit Sitz in einem
Mitgliedstaat des Europäischen Wirtschaftsraums oder in einem Vollmitgliedstaat
der OECD auszustellen und hat folgende Angaben zu enthalten (§ 10a Abs 2 AktG):

* Angaben über den Aussteller: Name/Firma und Anschrift oder eines im Verkehr
zwischen Kreditinstituten gebräuchlichen Codes (SWIFT-Code),
* Angaben über den Aktionär: Name/Firma, Anschrift, Geburtsdatum bei natürlichen
Personen, gegebenenfalls Register und Registernummer bei juristischen
Personen,
* Angaben über die Aktien: Anzahl der Aktien des Aktionärs, ISIN AT0000969985
(international gebräuchliche Wertpapierkennnummer),
* Depotnummer, Wertpapierkontonummer bzw. eine sonstige Bezeichnung,
* Zeitpunkt oder Zeitraum, auf den sich die Depotbestätigung bezieht.

Die Depotbestätigung als Nachweis des Anteilsbesitzes zur Teilnahme an der
Hauptversammlung muss sich auf das Ende des Nachweisstichtages 28. Juni 2021,
24:00 Uhr MEZ/MESZ (Ortszeit Wien) beziehen. Soll durch die Depotbestätigung der
Nachweis der gegenwärtigen Eigenschaft als Aktionär geführt werden, so darf sie
zum Zeitpunkt der Vorlage bei der Gesellschaft nicht älter als sieben Tage sein.
Die Depotbestätigung wird in deutscher Sprache oder in englischer Sprache
entgegengenommen.

Zwtl.: BESTELLUNG EINES BESONDEREN STIMMRECHTSVERTRETERS UND DAS DABEI
EINZUHALTENDE VERFAHREN

Jeder Aktionär, der zur Teilnahme an der virtuellen Hauptversammlung nach
Maßgabe des COVID-19-GesG und der COVID-19-GesV berechtigt ist und dies der
Gesellschaft gemäß den Festlegungen in Punkt IV. dieser Einberufung nachgewiesen
hat, hat das Recht einen besonderen Stimmrechtsvertreter zu bestellen.
Die Stellung eines Beschlussantrags, die Stimmabgabe und die Erhebung eines
Widerspruchs in dieser virtuellen Hauptversammlung der AT & S Austria
Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft am 8. Juli 2021 kann gemäß § 3
Abs 4 COVID-19-GesV nur durch einen der nachgenannten besonderen
Stimmrechtsvertreter erfolgen. Als besondere Stimmrechtsvertreter werden die
folgenden Personen vorgeschlagen:

(i) Dr. Michael Knap,
c/o Interessenverband für Anleger, IVA
1130 Wien, Feldmühlgasse 22,

(ii) Notar MMag.Dr. Arno Weigand
1020 Wien, Unter Donaustraße 13-15/7. OG,

(iii) Rechtsanwalt Dr. Paul Fussenegger
1010 Wien, Rotenturmstraße 12/6,

Rechtsanwalt Dr. Christoph Nauer
c/o bpv Hügel Rechtsanwälte GmbH
2340 Mödling, Enzersdorferstraße 4
[]

Jeder Aktionär kann eine der vier oben genannten Personen als besonderen
Stimmrechtsvertreter auswählen und dieser Vollmacht erteilen.
Für die Vollmachtserteilung an die besonderen Stimmrechtsvertreter ist
spätestens ab 17. Juni 2021 auf der Internetseite der Gesellschaft unter
www.ats.net (Rubrik Investoren > Hauptversammlung > 27. Hauptversammlung) ein
eigenes Vollmachtsformular abrufbar. Zusätzlich ist an dieser Stelle ab dem
genannten Datum ein Formular für den Widerruf der Vollmacht abrufbar. Es wird
gebeten stets die bereitgestellten Formulare zu verwenden.

Informationen zur Bestellung eines Vertreters gemäß § 113 AktG: Jeder Aktionär,
der zur Teilnahme an der Hauptversammlung berechtigt ist, hat gemäß § 113 Abs 1
AktG das Recht, eine natürliche oder juristische Person zum Vertreter zu
bestellen, der im Namen des Aktionärs an der Hauptversammlung teilnimmt und
dieselben Rechte hat wie der Aktionär, den er vertritt. Der Aktionär ist in der
Anzahl der Personen, die er zu Vertretern bestellt, und in deren Auswahl nicht
beschränkt. Jede Vollmacht muss den/die Vertreter namentlich bezeichnen. Hat der
Aktionär seinem depotführenden Kreditinstitut (§ 10a AktG) nach Absprache mit
diesem Vollmacht erteilt, so genügt es, wenn dieses zusätzlich zur
Depotbestätigung auf einem dafür zugelassenen Wege gegenüber der Gesellschaft
die Erklärung abgibt, dass ihm Vollmacht erteilt wurde; die Vollmacht selbst
muss in diesem Fall nicht an die Gesellschaft übermittelt werden.

Bitte um Beachtung: Will ein Aktionär in der gegenständlichen Hauptversammlung
zu einem oder mehreren Tagesordnungspunkten seine Stimme abgeben,
Beschlussanträge stellen oder Widerspruch erheben, hat der jeweilige Aktionär
bzw. der jeweilige von diesem bevollmächtigte Vertreter aufgrund der
Sonderregelung des § 3 Abs 4 COVID-19-GesV einen der oben genannten besonderen
Stimmrechtsvertreter zu bevollmächtigen und diesem entsprechende Instruktionen
zu erteilen.

Für die Vollmachtserteilung, den Widerruf der Vollmacht, die dazu vorgesehenen
Übermittlungsmöglichkeiten und Fristen sind die in der Teilnahmeinformation
enthaltenen Regelungen zu beachten.
Eine persönliche Übergabe der Vollmacht am Versammlungsort ist ausdrücklich
ausgeschlossen.

HINWEISE AUF DIE RECHTE DER AKTIONÄRE NACH DEN §§ 109, 110, 118 UND 119 AKTG

Zwtl.: Ergänzung der Tagesordnung durch Aktionäre nach § 109 AktG

Aktionäre, deren Anteile einzeln oder zusammen 5% des Grundkapitals erreichen
und die seit mindestens drei Monaten vor Antragstellung Inhaber dieser Aktien
sind, können schriftlich verlangen, dass zusätzliche Punkte auf die Tagesordnung
dieser Hauptversammlung gesetzt und bekannt gemacht werden, wenn dieses
Verlangen in Schriftform per Post oder Boten spätestens am 17. Juni 2021 (24:00
Uhr, Ortszeit Wien) der Gesellschaft ausschließlich an die Adresse AT & S
Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft, zH Frau Gerda
Königstorfer, Fabriksgasse 13, 8700 Leoben-Hinterberg, oder, wenn per E-Mail,
mit qualifizierter elektronischer Signatur, an die E-Mail-Adresse
oder per SWIFT GIBAATWGGMS, zugeht.
“Schriftlich” bedeutet eigenhändige Unterfertigung oder firmenmäßige Zeichnung
durch jeden Antragsteller oder, wenn per E-Mail, mit qualifizierter
elektronischer Signatur oder bei Übermittlung per SWIFT mit Message Type MT598
oder Type MT599, wobei unbedingt ISIN AT0000969985 im Text anzugeben ist.

Jedem so beantragten Tagesordnungspunkt muss ein Beschlussvorschlag samt
Begründung beiliegen. Der Tagesordnungspunkt und der Beschlussvorschlag, nicht
aber dessen Begründung, muss jedenfalls auch in deutscher Sprache abgefasst
sein. Die Aktionärseigenschaft ist durch die Vorlage einer Depotbestätigung
gemäß § 10a AktG, in der bestätigt wird, dass die antragstellenden Aktionäre
seit mindestens drei Monaten vor Antragstellung Inhaber der Aktien sind und die
zum Zeitpunkt der Vorlage bei der Gesellschaft nicht älter als sieben Tage sein
darf, nachzuweisen. Mehrere Depotbestätigungen über Aktien, die nur zusammen das
Beteiligungsausmaß von 5% vermitteln, müssen sich auf denselben Zeitpunkt (Tag,
Uhrzeit) beziehen.
Hinsichtlich der übrigen Anforderungen an die Depotbestätigung sowie deren
Übermittlung wird auf die Ausführungen zur Teilnahmeberechtigung (Punkt IV.
dieser Einberufung) verwiesen.

Wenn der Antrag und eine oder mehrere Depotbestätigungen auf getrennten Wegen an
die Gesellschaft übermittelt werden, müssen alle Dokumente spätestens am 17.
Juni 2021 bei der Gesellschaft eingelangt sein.

Zwtl.: Beschlussvorschläge von Aktionären zur Tagesordnung nach § 110 AktG

Aktionäre, deren Anteile einzeln oder zusammen 1% des Grundkapitals erreichen,
können zu jedem Punkt der Tagesordnung in Textform Vorschläge zur
Beschlussfassung samt Begründung übermitteln und verlangen, dass diese
Vorschläge zusammen mit den Namen der betreffenden Aktionäre, der
anzuschließenden Begründung und einer allfälligen Stellungnahme des Vorstands
oder des Aufsichtsrats auf der im Firmenbuch eingetragenen Internetseite der
Gesellschaft zugänglich gemacht werden, wenn dieses Verlangen in Textform
spätestens am 29. Juni 2021 (24:00 Uhr, Ortszeit Wien) der Gesellschaft entweder
an die Adresse Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft, zH Frau
Gerda Königstorfer, Fabriksgasse 13, 8700 Leoben-Hinterberg, oder per Telefax an
+43-(0)1-8900-500-87, oder per E-Mail an ,
wobei das Verlangen in Textform, beispielsweise als PDF-Dokument, dem E-Mail
anzuschließen ist, zugeht. Sofern für Erklärungen die Textform im Sinne des § 13
Abs 2 AktG vorgeschrieben ist, so muss die Erklärung in einer Urkunde oder auf
eine andere zur dauerhaften Wiedergabe in Schriftzeichen geeignete Weise
abgegeben, die Person des Erklärenden genannt und der Abschluss der Erklärung
durch Nachbildung der Namensunterschrift oder anders erkennbar gemacht werden.
Der Beschlussvorschlag, nicht aber dessen Begründung, muss jedenfalls auch in
deutscher Sprache abgefasst sein.

Die Aktionärseigenschaft ist durch die Vorlage einer Depotbestätigung gemäß §
10a AktG, die zum Zeitpunkt der Vorlage bei der Gesellschaft nicht älter als
sieben Tage sein darf, nachzuweisen. Mehrere Depotbestätigungen über Aktien, die
nur zusammen das Beteiligungsausmaß von 1% vermitteln, müssen sich auf denselben
Zeitpunkt (Tag, Uhrzeit) beziehen.

Hinsichtlich der übrigen Anforderungen an die Depotbestätigung sowie deren
Übermittlung wird auf die Ausführungen zur Teilnahmeberechtigung (Punkt IV.
dieser Einberufung) verwiesen.

Wenn der Antrag und eine oder mehrere Depotbestätigungen auf getrennten Wegen an
die Gesellschaft übermittelt werden, müssen alle Dokumente spätestens am 29.
Juni 2021 bei der Gesellschaft eingelangt sein.

Zwtl.: Auskunftsrecht der Aktionäre nach § 118 AktG

Jedem Aktionär ist auf Verlangen in der Hauptversammlung Auskunft über
Angelegenheiten der Gesellschaft zu geben, soweit sie zur sachgemäßen
Beurteilung eines Tagesordnungspunktes erforderlich ist. Die Auskunftspflicht
erstreckt sich auch auf die rechtlichen und geschäftlichen Beziehungen der
Gesellschaft zu einem verbundenen Unternehmen sowie auf die Lage des Konzerns
und der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. Die Auskunft hat den
Grundsätzen einer gewissenhaften und getreuen Rechenschaft zu entsprechen. Die
Auskunft darf verweigert werden, soweit (i) sie nach vernünftiger
unternehmerischer Beurteilung geeignet ist, dem Unternehmen oder einem
verbundenen Unternehmen einen erheblichen Nachteil zuzufügen, oder (ii) die
Erteilung der Auskunft strafbar wäre, oder (iii) sie auf der im Firmenbuch
eingetragenen Internetseite der Gesellschaft in Form von Frage und Antwort über
mindestens sieben Tage vor Beginn der Hauptversammlung durchgehend zugänglich
war.

Voraussetzung für die Ausübung des Auskunftsrechts der Aktionäre ist der
Nachweis der Berechtigung zur Teilnahme (Punkt IV. der Einberufung).
Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass das Auskunftsrecht und das Rederecht
während dieser virtuellen Hauptversammlung von den Aktionären selbst im Wege der
elektronischen Post ausschließlich durch Übermittlung von Fragen bzw des
Redebeitrags per E-Mail direkt an die Gesellschaft ausschließlich an die E-Mail-
Adresse ausgeübt werden kann.

Die Aktionäre werden gebeten, alle Fragen bereits im Vorfeld in Textform per E-
Mail an die Adresse zu übermitteln, und zwar so
rechtzeitig, dass diese tunlichst am 3. Werktag vor der Hauptversammlung, das
ist der 5. Juli 2021, bei der Gesellschaft einlangen. Dies dient der Wahrung der
Sitzungsökonomie im Interesse aller Teilnehmer an der Hauptversammlung,
insbesondere für Fragen, die einer längeren Vorbereitungszeit bedürfen.

Damit ermöglichen Sie dem Vorstand eine möglichst genaue Vorbereitung und rasche
Beantwortung der von Ihnen gestellten Fragen.
Bitte bedienen Sie sich des Frageformulars, welches spätestens ab 17. Juni 2021
auf der Internetseite der Gesellschaft unter www.ats.net (Rubrik Investoren >
Hauptversammlung > 27. Hauptversammlung) abrufbar ist. Wenn dieses Frageformular
nicht verwendet wird, muss die Person (Name/Firma, Geburtsdatum/Firmenbuchnummer
des Aktionärs) im entsprechenden E-Mail genannt werden. Um die Gesellschaft in
die Lage zu versetzen, die Identität und Übereinstimmung mit der
Depotbestätigung festzustellen, bitten wir Sie, in diesem Fall auch Ihre
Depotnummer in dem E-Mail anzugeben.
Bitte beachten Sie, dass während der Hauptversammlung vom Vorsitzenden
angemessene zeitliche Beschränkungen festgelegt werden können.
Genauere Informationen und Modalitäten zur Ausübung des Auskunftsrechts der
Aktionäre gemäß § 118 AktG werden in der Teilnahmeinformation festgelegt.

Zwtl.: Anträge von Aktionären in der Hauptversammlung nach § 119 AktG

Jeder Aktionär ist – unabhängig von einem bestimmten Anteilsbesitz – berechtigt
in der virtuellen Hauptversammlung nach Maßgabe des COVID-19-GesG und der COVID-
19-GesV durch seinen besonderen Stimmrechtsvertreter zu jedem Punkt der
Tagesordnung Anträge zu stellen. Ein Beschlussvorschlag eines Aktionärs gemäß §
110 AktG wird erst dadurch zu einem Antrag, dass er in der Hauptversammlung
wiederholt wird.

Der Zeitpunkt, bis zu dem Weisungen zu Antragsstellung an den besonderen
Stimmrechtsvertreter möglich sind, wird im Laufe der virtuellen Hauptversammlung
vom Vorsitzenden festgelegt.Voraussetzung hierfür ist der Nachweis der
Teilnahmeberechtigung gemäß Punkt IV. dieser Einberufung und die Erteilung einer
entsprechenden Vollmacht an den besonderen Stimmrechtsvertreter gemäß Punkt V.
dieser Einberufung.

Weitere Informationen und Modalitäten zur Ausübung des Antragsrechts der
Aktionäre gemäß § 119 AktG werden in der Teilnahmeinformation festgelegt.
WEITERE ANGABEN UND HINWEISE

Zwtl.: Gesamtzahl der Aktien und Stimmrechte

Zum Zeitpunkt der Einberufung der virtuellen Hauptversammlung beträgt das
Grundkapital der Gesellschaft EUR 42.735.000,- und ist zerlegt in 38.850.000 auf
Inhaber lautende Stückaktien. Jede Aktie gewährt eine Stimme in der virtuellen
Hauptversammlung. Die Gesellschaft hält im Zeitpunkt der Einberufung der
Hauptversammlung keine eigenen Aktien. Die Gesamtzahl der Stimmrechte beträgt im
Zeitpunkt der Einberufung der Hauptversammlung daher 38.850.000. Eine allfällige
Veränderung im Bestand eigener Aktien bis zur Hauptversammlung und damit der
Gesamtzahl der Stimmrechte wird in dieser bekannt gegeben werden. Es bestehen
nicht mehrere Aktiengattungen.

Zwtl.: Keine physische Anwesenheit

Wir weisen nochmals ausdrücklich darauf hin, dass bei der Durchführung der
kommenden Hauptversammlung als virtuelle Hauptversammlung gemäß der COVID-19-
GesV am Ort der Hauptversammlung weder Aktionäre noch Gäste persönlich
zugelassen sind.

Zwtl.: Information für Aktionäre zur Datenverarbeitung

Die AT & S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft verarbeitet
personenbezogene Daten der Aktionäre bzw. Aktionärinnen und ihrer Vertreter bzw.
Vertreterinnen (insbesondere jene gemäß § 10a Abs 2 AktG, dies sind Name,
Anschrift, Geburtsdatum, Nummer des Wertpapierdepots, Anzahl der Aktien des
Aktionärs bzw. der Aktionärin, gegebenenfalls Aktiengattung, Nummer der
Stimmkarte sowie gegebenenfalls Name und Geburtsdatum des oder der
Bevollmächtigten) auf Grundlage der geltenden Datenschutzbestimmungen,
insbesondere der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sowie des
österreichischen Datenschutzgesetzes, um den Aktionären bzw. Aktionärinnen die
Ausübung ihrer Rechte im Rahmen der Hauptversammlung zu ermöglichen.
Die Verarbeitung der personenbezogenen Daten von Aktionären bzw. Aktionärinnen
ist für die Durchführung der Hauptversammlung und Teilnahme von Aktionären bzw.
Aktionärinnen und deren Vertretern bzw. Vertreterinnen daran gemäß dem
Aktiengesetz zwingend erforderlich. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung ist
somit die Erforderlichkeit zur Erfüllung von aktienrechtlichen Verpflichtungen
(Artikel 6 Abs 1 lit c DSGVO) und zur Wahrung des berechtigten Interesses der AT
& S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft an einer
ordnungsgemäßen Durchführung der Hauptversammlung (Artikel 6 Abs 1 lit f DSGVO).

Für die Verarbeitung ist die AT & S Austria Technologie & Systemtechnik
Aktiengesellschaft die verantwortliche Stelle. AT & S Austria Technologie &
Systemtechnik Aktiengesellschaft bedient sich zum Zwecke der Ausrichtung der
Hauptversammlung externer Dienstleistungsunternehmen, wie etwa Notaren,
Rechtsanwälten, Banken und IT-Dienstleistern. Diese erhalten von AT & S Austria
Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft nur solche personenbezogenen
Daten, die für die Ausführung der beauftragten Dienstleistung erforderlich sind,
und verarbeiten die Daten ausschließlich nach Weisung von AT & S Austria
Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft.

Nimmt ein Aktionär bzw. eine Aktionärin und ein Vertreter bzw. eine Vertreterin
an der Hauptversammlung teil, können alle anwesenden Vertreterinnen und
Vertreter von Aktionären bzw. Aktionärinnen, die Vorstands- und
Aufsichtsratsmitglieder, der Notar und alle anderen Personen mit einem
gesetzlichen Teilnahmerecht in das gesetzlich vorgeschriebene
Teilnehmerverzeichnis (§ 117 AktG) Einsicht nehmen und dadurch auch die darin
genannten personenbezogenen Daten (u.a. Name, Wohnort, Beteiligungsverhältnis)
einsehen. AT & S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft ist
zudem gesetzlich verpflichtet, personenbezogene Aktionärs- und Vertreterdaten
(insbesondere das Teilnehmerverzeichnis) dem notariellen Protokoll der
Hauptversammlung anzuschließen und als Teil des Protokolls zum öffentlichen
Firmenbuch einzureichen (§ 120 AktG).

Die Daten der Aktionäre bzw. der Aktionärinnen werden anonymisiert bzw.
gelöscht, sobald sie für die Zwecke, für die sie erhoben bzw. verarbeitet
wurden, nicht mehr notwendig sind, und soweit nicht andere Rechtspflichten eine
weitere Speicherung erfordern. Nachweis- und Aufbewahrungspflichten ergeben sich
insbesondere aus dem Unternehmens-, Aktien- und Übernahmerecht, aus dem Steuer-
und Abgabenrecht sowie aus Geldwäschebestimmungen. Sofern rechtliche Ansprüche
von Aktionären bzw. Aktionärinnen gegen AT & S Austria Technologie &
Systemtechnik Aktiengesellschaft oder umgekehrt von AT & S Austria Technologie &
Systemtechnik Aktiengesellschaft gegen Aktionäre bzw. Aktionärinnen erhoben
werden, dient die Speicherung personenbezogener Daten der Klärung und
Durchsetzung von Ansprüchen in Einzelfällen. Im Zusammenhang mit
Gerichtsverfahren vor Zivilgerichten kann dies zu einer Speicherung von Daten
während der Dauer der Verjährung zuzüglich der Dauer des Gerichtsverfahrens bis
zu dessen rechtskräftiger Beendigung führen.

Jeder Aktionär bzw. jede Aktionärin hat ein jederzeitiges Auskunfts-,
Berichtigungs-, Einschränkungs-, Widerspruchs- und Löschungsrecht bezüglich der
Verarbeitung der personenbezogenen Daten sowie ein Recht auf Datenübertragung
nach Kapitel III der DSGVO. Diese Rechte können Aktionäre bzw. Aktionärinnen
gegenüber AT & S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft
unentgeltlich über die E-Mail-Adresse oder über die
folgenden Kontaktdaten geltend machen:

AT & S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft
Fabriksgasse 13, 8700 Leoben-Hinterberg, Österreich

Zudem steht den Aktionären bzw. Aktionärinnen ein Beschwerderecht bei der
Datenschutz-Aufsichtsbehörde nach Artikel 77 DSGVO zu.

Leoben-Hinterberg, im Juni 2021
Der Vorstand

Rückfragehinweis:
AT&S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft
Gerda Königstorfer, Director Investor Relations
Mobile: +43 676 89555925
Email:

Ende der Mitteilung euro adhoc
——————————————————————————– Emittent: AT & S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft
Fabriksgasse 13
A-8700 Leoben
Telefon: 03842 200-0
FAX:
Email:
WWW: www.ats.net
ISIN: AT0000969985
Indizes: WBI, VÖNIX, ATX, ATX GP
Börsen: Wien
Sprache: Deutsch

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EANS-DD: Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG / Mitteilung über Eigengeschäfte von Führungskräften gemäß Artikel 19 MAR

08.06.2021 – 15:00

Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG

——————————————————————————–
Directors’ Dealings-Mitteilung gemäß Artikel 19 MAR übermittelt durch euro
adhoc mit dem Ziel einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der
Emittent verantwortlich.
——————————————————————————–

Personenbezogene Daten:

Mitteilungspflichtige Person:

Name: Gerald Grohmann (Natürliche Person)

——————————————————————————–

Grund der Mitteilungspflicht:

Grund: Meldepflichtige Person ist Person mit Führungsaufgaben
Funktion: Vorsitzender des Vorstands

——————————————————————————–

Angaben zum Emittenten:

Name: Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG
LEI: 549300ZD9ED8GSG3JW36

——————————————————————————–

Angaben zum Geschäft:

ISIN: AT0000946652
Beschreibung des Finanzinstruments: Aktien
Geschäftsart: Verkauf
Datum: 04.06.2021; UTC+02:00
Handelsplatz: Wiener Börse (XWBO)
Währung: Euro

Preis Volumen
39,25 53
39,20 401
39,15 306
39,10 1.067
39,05 2.869
39,00 1.304

Gesamtvolumen: 6.000
Gesamtpreis: *
Durchschnittspreis: 39,0649

——————————————————————————–

Rückfragehinweis:
Andreas Böcskör, Corporate Communications
Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG
Tel: +43 2630 315 DW 252
E-Mail:

Ildiko Füredi-Kolarik
Metrum Communications GmbH
Tel: +43 1 504 69 87 DW 351
E-Mail:

Ende der Mitteilung euro adhoc
——————————————————————————– Emittent: Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG
Hauptstrasse 2
A-2630 Ternitz
Telefon: 02630/315110
FAX: 02630/315101
Email:
WWW: http://www.sbo.at
ISIN: AT0000946652
Indizes: ATX, WBI
Börsen: Wien
Sprache: Deutsch

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Paneuropäische Studie von J.P. Morgan Asset Management: Veränderte Einstellungen beim Sparen und Anlegen durch die Pandemie?

08.06.2021 – 14:18

J.P. Morgan Asset Management

Frankfurt (ots)- Im Pandemiejahr wurde viel gespart und investiert
– Anlegen lohnt sich mehr als Sparen – nicht nur finanziell
– Neue Website vermittelt Sparerinnen und Sparern ein besseres Verständnis der Kapitalanlage und unterstützt sie dabei, ihre finanziellen Ziele zu erreichen Die Pandemie hat nicht nur die Art und Weise, wie Menschen leben und arbeiten, sondern auch deren Finanzen massiv beeinflusst. Aufgrund der zahlreichen Einschränkungen waren die Möglichkeiten des Ausgebens beschränkt. Gleichzeitig war auch die Unsicherheit durch die Pandemie hoch. Beides sind Gründe dafür, dass die Sparquoten vieler Haushalte anstiegen. Um zu ermitteln, ob und wie die Pandemie die Einstellung zum Sparen und Anlegen dauerhaft verändert hat, wurden für eine aktuelle Studie von J.P. Morgan Asset Management über 5.000 Frauen und Männer in zehn europäischen Ländern befragt. “Die anhaltende Unsicherheit der Pandemie hat vielen verdeutlicht, wie wichtig Entscheidungsfreiheit für das finanzielle und emotionale Wohlbefinden ist. Da mit finanzieller Unabhängigkeit außerhalb von Pandemiezeiten die berufliche und private Freiheit steigt, während aktuell wegen geringerer Ausgaben zusätzliche Beträge zur Verfügung standen, ist dieses Thema für viele in den Fokus gerückt”, stellt Matthias Schulz, Managing Director bei J.P. Morgan Asset Management in Frankfurt, die Motivation für die Studie vor. Steigende Sparquoten Wie die Befragung zeigt sind die Auswirkungen der Pandemie auf die persönlichen Einkommen recht verschieden: Während etwas mehr als ein Drittel der Befragten keine Beeinträchtigung des Einkommens erlebt hat, werden von rund einem weiteren Drittel Auswirkungen erwartet, die aber noch nicht eingetroffen sind. Bei wiederum knapp einem weiteren Drittel der Befragten ist das persönliche Einkommen durch die Pandemie beeinträchtigt. So verwundert es nicht, dass sowohl die befragten Frauen als auch Männer im vergangenen Jahr weniger ausgegeben haben – jeweils rund ein Drittel der Befragten hat die Ausgaben gesenkt. Ob es an den fehlenden Möglichkeiten des Ausgebens lag oder an bewussten Einsparungen – auf jeden Fall haben die befragten Frauen und Männer in der Pandemie ihre Ersparnisse gesteigert. Während bei den Frauen rund jede dritte Befragte ihre Ersparnisse aufgestockt hat, waren es bei den Männern vier von zehn. Ihre Ersparnisse reduziert haben dagegen nur 17 Prozent der Frauen und 19 Prozent der Männer. Diejenigen, die bereits anlegen, haben sowohl ihre Ersparnisse als auch ihre Wertpapieranlagen gesteigert. Insgesamt wurde von beiden Geschlechtern aber mehr gespart als investiert. Dies bestätigt auch eine Untersuchung der DZ Bank, gemäß der das Geldvermögen der deutschen Privathaushalte im Jahr 2020 um 393 Milliarden Euro zugenommen haben dürfte. Angesichts der Unsicherheit der Pandemie überrascht es nicht, dass die Bildung eines finanziellen Notfallpolsters der Hauptgrund für die höheren Sparbeträge von Frauen (45 Prozent der Befragten) und Männern (40 Prozent) war, gefolgt von der Altersvorsorge, dem Wunsch nach Kapitalwachstum allgemein, aber auch dem Sparen für Reisen. Anlegen lohnt sich auf verschiedenen Ebenen Angesichts des anhaltenden Niedrigzinsumfelds ist vielen Befragten klar, dass Wertpapieranlagen eine bessere Grundlage für einen finanziell abgesicherten Ruhestand bieten können als Sparprodukte. Aber nicht nur die Finanzierung der Altersvorsorge und der Vermögensaufbau sind gute Gründe dafür, den Weg vom Sparen zum Anlegen zu gehen. Abgesehen von rein finanziellen Anreizen zeigt die Befragung, dass Anlegerinnen und Anleger ein höheres Selbstwertgefühl haben als diejenigen Befragten, die rein auf Sparprodukte setzen. Die Geldanlage scheint also einen wichtigen Beitrag zum allgemeinen Wohlbefinden zu leisten. So erwarten etwa in Bezug auf ihr finanzielles Wohlergehen mehr Anlegerinnen und Anleger, dass es ihnen in den nächsten drei Jahren besser gehen wird. Diese Gruppe ist auch zuversichtlicher mit Blick auf ihre finanzielle Situation insgesamt. “Wenn mehr Menschen investieren, anstatt ihr Geld im Sparbereich brach liegen zu lassen, geht das neben einem langfristig besseren Anlageergebnis zudem auch mit einem überdurchschnittlichen Selbstwertgefühl und einem positiven allgemeinen Wohlbefinden einher”, führt Matthias Schulz aus. Einstellung zum Anlegen ändern Warum gibt es dann immer noch so viele, die sich nicht an Wertpapieranlagen zur Realisierung ihrer längerfristigen Finanzziele wie etwa den Vermögensaufbau und Kapitalwachstum herantrauen? Die Befragten nennen einige Hindernisse. So wird die Wertpapieranlage von vielen vor allem mit Schwankungen und Risiken assoziiert. Auch sind viele überzeugt, dass Investments ein weitaus höheres Engagement erfordern. Von den tatsächlichen und den potenziellen Anlegerinnen und Anlegern glauben drei Viertel, dass es notwendig ist, die Geldanlage regelmäßig zu überwachen. Zwei Drittel der befragten Frauen und mehr als die Hälfte der Männer sind überzeugt, dass es schwierig ist, die Entwicklung ihrer Wertpapieranlagen einzuschätzen und befürchten, dass sie den Überblick verlieren, wie sich ihre Investitionen entwickeln. Im Gegensatz dazu werden Sparprodukte weiterhin als einfach verständlich, flexibel und leicht zugänglich angesehen. “Mit Finanzwissen und Unterstützung durch Finanzberatung lassen sich die negativen Assoziationen des Anlegens wie Komplexität, Intransparenz und fehlende Kontrolle überwinden, um Sparerinnen und Sparer von den langfristigen Vorteilen des Anlegens zu überzeugen”, weiß Matthias Schulz. Finanzplanung als erster wichtiger Schritt Einer der größten und wichtigsten Unterschiede zwischen den Befragten, die anlegen und denjenigen, die sparen, besteht darin, dass die Anlegerinnen und Anleger über eine Finanzplanung verfügen. Wer eine Finanzplanung entwickelt hat und dieser konsequent folgt, hat mehr Selbstsicherheit, die finanziellen Prioritäten in die Hand zu nehmen und mehr Vertrauen in die Realisierung dieser Ziele. Fast die Hälfte der Frauen und ein Drittel der Männer, die nicht investieren, haben auch noch keine Finanzplanung vorgenommen. “Um finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen ist eine zuverlässige Planung essenziell – dies kann mit Unterstützung einer professionellen Finanzberatung erfolgen. Die Befragten unserer Studie schätzen das Gefühl der Sicherheit durch die professionelle Unterstützung”, betont Matthias Schulz. Nachhaltige Geldanlage als Zukunft des Anlegens Das Interesse an den Möglichkeiten nachhaltiger Geldanlage wächst in der breiten Bevölkerung. Die Studie zeigt, dass nachhaltiges Anlegen eine treibende Kraft sein könnte, um aus Sparenden Anlegende zu machen. Denn Geld in Unternehmen anzulegen, die zu einer nachhaltigeren Welt beitragen, kann das Vertrauen in die Wertpapieranlage erhöhen. Zwei Drittel der befragten Männer und fast drei Viertel der Frauen halten das Thema für wichtig, unabhängig vom Geschlecht jede*r fünfte Befragte für äußerst wichtig. Schon jetzt investieren 10 Prozent der Befragten nachhaltig. Rund 75 Prozent glauben zudem, dass nachhaltiges Investieren eine zunehmend wichtige Rolle spielt. Fast die Hälfte der Befragten erwartet, dass die Menschen in Zukunft nur noch in nachhaltige Unternehmen anlegen werden. Das größte Interesse gilt den ökologischen Vorteilen einer nachhaltigen Anlage, gefolgt von sozialen Themen wie Menschenrechten und guter Unternehmensführung. “Nachhaltiges Investieren wird bei Anlageentscheidungen zukünftig eine immer wichtigere Rolle spielen. Umso erfreulicher ist, dass dies eine Möglichkeit bietet, neue Anlegerinnen und Anleger für die Geldanlage zu begeistern. Denn anders als Sparbücher können nachhaltige Anlagelösungen dabei helfen, eine nachhaltige Zukunft zu gestalten”, unterstreicht Schulz. Vertrauen in die Wertpapieranlage stärken Der Umfrage zufolge können sich diejenigen, die derzeit mit dem Gedanken spielen Geld anzulegen, vorstellen, etwa ein Drittel ihrer Ersparnisse in Kapitalanlagen zu investieren. In Deutschland und Österreich ist der Anteil, den Männer für Wertpapieranlagen in Erwägung ziehen, mit 44 Prozent besonders hoch. Noch fehlt es aber in vielen Fällen an Vertrauen, um den tatsächlichen Schritt vom Sparen zum Anlegen zu wagen. Um dieses Vertrauen in Wertpapiere zu stärken, ist es notwendig, zielgerichtete Informationen zur Verfügung zu stellen und damit als ersten wichtigen Schritt ein besseres Verständnis für die Zusammenhänge bei der Geldanlage zu vermitteln. Beispielsweise könnte eine klarere Kommunikation verbunden mit Hilfsangeboten für Erstanlegerinnen und -anleger helfen, den Einstieg zu finden. Die langfristige finanzielle Planung, insbesondere im Hinblick auf die Altersvorsorge, ist ein wichtiger Grund zum Anlegen und professionelle Finanzberatung kann insbesondere im Rahmen der langfristigen Finanzplanung einen wichtigen Beratungsmehrwert bringen. J.P. Morgan Asset Management startet daher ein neues Online-Informationsangebot (https://ots.de/mTrJiv), das die Gespräche zwischen professionellen Beraterinnen und Beratern und ihren Kundinnen und Kunden unterstützt und auch als zentrale Anlaufstelle für die wachsende Zahl der Anlegerinnen und Anleger ohne professionelle Beratung dienen kann. “Wir wollen vor allem denjenigen, die sich bisher noch nicht an die Kapitalmarktanlage herangewagt haben, alle Werkzeuge an die Hand geben, um die Grundlagen des erfolgreichen, langfristigen Anlegens zu verstehen. Indem wir mit unseren Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartnern zusammenarbeiten, können wir Wertpapieranlagen für alle zugänglicher machen, sodass mehr Menschen die sichere und nachhaltige Zukunft erreichen können, die sie sich eindeutig wünschen”, fasst Christoph Bergweiler, CEO J.P. Morgan Asset Management Europe S.à.r.l, das Angebot zusammen. Großes Potenzial für die finanzielle Zukunft Neben der Konversion von Sparguthaben in Wertpapieranlagen hat die Studie auch ermittelt, dass rund die Hälfte der befragten Anlegerinnen und Anleger in Zukunft mehr investieren werden. In Deutschland und Österreich sind es rund vier von zehn Männern und rund jede dritte Frau. Für die Frauen wurden in jedem Land die durchschnittlichen Beträge betrachtet, die Frauen sparen und investieren, und auf dieser Basis der Betrag für Sparerinnen, die eine Geldanlage in Betracht ziehen, ermittelt, sowie der Wert für Anlegerinnen, die ihre Investments aufstocken wollen. Diese Zahlen wurden auf die Bevölkerungszahl dieser Gruppen extrapoliert, um die gesamten zukünftigen Wachstumschancen für Kapitalmarktanlagen für jedes Land zu bestimmen. Über alle zehn untersuchten Länder hinweg ergibt dies ein Investmentpotenzial von 177 Milliarden Euro und allein für Deutschland und Österreich ein Potenzial von 39 Milliarden Euro. Der potenzielle Betrag von Männern sollte diesen Wert noch übersteigen, denn sie wollen ihre Anlagesummen stärker erhöhen sowie mehr Geld als Frauen aus den Sparprodukten in Wertpapieranlagen konvertieren. Zur Studie “Vom Sparen zum Anlegen: Jetzt in die eigene Zukunft investieren und den Weg vom Sparen zum Anlegen gehen” Die Befragung wurde im Auftrag von J.P. Morgan Asset Management durch das Research-Haus Kantar in zehn europäischen Ländern durchgeführt. Neben Deutschland und Österreich, die gemeinsam betrachtet wurden, wurden Frauen und Männer in Großbritannien, Finnland, Frankreich, Italien, Portugal/Spanien (ebenfalls zusammengefasst), Schweden und der Schweiz befragt. Die Feldarbeit erfolgte im Januar 2021 mithilfe eines Online-Fragebogens zur Selbsteinschätzung. Jede Befragung dauerte 20 Minuten. Der Fokus lag auf Anlegerinnen und Anlegern mit wenig Erfahrung: Es wurden insgesamt 3.968 Interviews mit Frauen im Alter von 30 bis 60 Jahren durchgeführt, wobei jeweils die Hälfte der Befragten der Altersgruppe 30 bis 45 Jahre sowie der Altersgruppe 46 bis 60 Jahre zuzuordnen ist. Die Teilnehmerinnen besitzen Kapitalanlagen oder Ersparnisse und verfügen über ein persönliches Mindesteinkommen (je Land unterschiedlich). Darüber hinaus wurde eine vergleichbare Stichprobe von 2037 Männern im Alter von 30 bis 45 Jahren befragt, die als Vergleichsmaßstab mit der jüngeren Altersgruppe dient. Um den Weg vom Sparen zum Anlegen nachzuvollziehen, wurden in der Stichprobe diejenigen verglichen, die bereits investieren mit denjenigen, die bisher nicht am Kapitalmarkt anlegen. Das Verhältnis derjenigen, die anlegen, zu denen, die nicht anlegen, betrug bei den Frauen 64 zu 36 Prozent und bei den Männern 75 zu 25 Prozent. Die Hälfte der Anlegerinnen und 60 Prozent der Anleger investierten weniger als ein Viertel ihrer Ersparnisse. Nur 20 Prozent investierten über die Hälfte ihrer gesamten Ersparnisse. Nur 20 Prozent investierten über die Hälfte ihrer gesamten Ersparnisse. Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier: https://ots.de/9mHyp0 Wichtige Hinweise: Bei diesem Dokument handelt es sich um Werbematerial. Die hierin enthaltenen Informationen stellen jedoch weder eine Beratung noch eine konkrete Anlageempfehlung dar. Sämtliche Prognosen, Zahlen, Einschätzungen und Aussagen zu Finanzmarkttrends oder Anlagetechniken und -strategien sind, sofern nichts anderes angegeben ist, diejenigen von J.P. Morgan Asset Management zum Erstellungsdatum des Dokuments. J.P. Morgan Asset Management erachtet sie zum Zeitpunkt der Erstellung als korrekt, übernimmt jedoch keine Gewährleistung für deren Vollständigkeit und Richtigkeit. Die Informationen können jederzeit ohne vorherige Ankündigung geändert werden. J.P. Morgan Asset Management nutzt auch Research-Ergebnisse von Dritten; die sich daraus ergebenden Erkenntnisse werden als zusätzliche Informationen bereitgestellt, spiegeln aber nicht unbedingt die Ansichten von J.P. Morgan Asset Management wider. Die Nutzung der Informationen liegt in der alleinigen Verantwortung des Lesers. Der Wert, Preis und die Rendite von Anlagen können Schwankungen unterliegen. Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die aktuelle und zukünftige Wertentwicklung. Das Eintreffen von Prognosen kann nicht gewährleistet werden. J.P. Morgan Asset Management ist der Markenname für das Vermögensverwaltungsgeschäft von JPMorgan Chase & Co. und seiner verbundenen Unternehmen weltweit. Telefonanrufe bei J.P. Morgan Asset Management können aus rechtlichen Gründen sowie zu Schulungs- und Sicherheitszwecken aufgezeichnet werden. Soweit gesetzlich erlaubt, werden Informationen und Daten aus der Korrespondenz mit Ihnen in Übereinstimmung mit der EMEA-Datenschutzrichtlinie von J.P. Morgan Asset Management erfasst, gespeichert und verarbeitet. Die EMEA-Datenschutzrichtlinie finden Sie auf folgender Website: www.jpmorgan.com/emea-privacy-policy. Herausgeber in Deutschland: JPMorgan Asset Management (Europe) S.à r.l., Frankfurt Branch Taunustor 1 D-60310 Frankfurt am Main. Herausgeber in Österreich: JPMorgan Asset Management (Europe) S.à r.l., Austrian Branch, Führichgasse 8, A-1010 Wien. 0903c02a82b2866e Über J.P. Morgan Asset Management Als Teil des globalen Finanzdienstleistungskonzerns JPMorgan Chase & Co verfolgt J.P. Morgan Asset Management das Ziel, Kunden beim Aufbau stärkerer Portfolios zu unterstützen. Seit mehr als 150 Jahren bietet die Gesellschaft Investmentlösungen für Institutionen, Finanzberater und Privatanleger weltweit und verwaltet per 31.03.2021 ein Vermögen von rund 2,4 Billionen US-Dollar. Zum 1. Halbjahr 2020 hat J.P. Morgan Asset Management als ein Zeichen des starken Bekenntnisses zur Nachhaltigkeit die ESG-Integration für die aktiv gemanagten Investmentstrategien erfolgreich abgeschlossen. In Deutschland und Österreich ist J.P. Morgan Asset Management seit über 25 Jahren präsent und mit einem verwalteten Vermögen von über 30 Milliarden US-Dollar verbunden mit einer starken Präsenz vor Ort eine der größten ausländischen Fondsgesellschaften im Markt. Das mit umfangreichen Ressourcen ausgestattete globale Netzwerk von Anlageexperten für alle Assetklassen nutzt einen bewährten Ansatz, der auf fundiertem Research basiert. Zahlreiche “Insights” zu makroökonomischen Trends und Marktthemen sowie der Asset Allokation machen die Implikationen der aktuellen Entwicklungen für die Portfolios deutlich und verbessern damit die Entscheidungsqualität bei der Geldanlage. Ziel ist, das volle Potenzial der Diversifizierung auszuschöpfen und das Investmentportfolio so zu strukturieren, dass Anleger über alle Marktzyklen hinweg ihre Anlageziele erreichen. Pressekontakt: JPMorgan Asset Management (Europe) S.à r.l., Frankfurt BranchAnnabelle DüchtingPR & Marketing ManagerinTaunustor 160310 Frankfurt am MainTelefon: (069) 7124 25 34 / Mobil: (0151) 55 03 17 11E-Mail: /Presse

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Neue Debitorenmanagement-Lösung von BlackLine optimiert strategische und operative Entscheidungsprozesse internationaler Unternehmen

08.06.2021 – 13:10

BlackLine Systems GmbH

Frankfurt (ots) BlackLine, Inc. (Nasdaq: BL), führender Anbieter automatisierter Software für die Finanzbuchhaltung, stellt BlackLine AR Intelligence vor – die neueste Automatisierungslösung für die Debitorenbuchhaltung, entwickelt zur Ergänzung und Erweiterung seiner umfangreichen Finanzmanagement-Plattform. Zur optimalen Einschätzung finanzieller Chancen und Risiken, ermöglicht BlackLine AR Intelligence seinen Kunden Zugang zu belastbaren Echtzeitdaten, mit deren Hilfe sie das Finanzverhalten der eigenen Kunden analysieren und die gewonnenen Informationen für strategische und operative Entscheidungen nutzen können. Gerade in der heutigen Wirtschaftslage sind das Debitorenmanagement und die Gesamtbeurteilung des Zahlungsverhaltens besonders wichtig. Unternehmen müssen Entscheidungen auf Grundlage genauer Echtzeitdaten treffen können. BlackLine AR Intelligence steigert den strategischen Wert der KI-gestützten Cash-Application von BlackLine durch das Erschließen von Echtzeitdaten in Kombination mit leistungsstarken Analysen und optimiert dadurch wichtige Entscheidungsprozesse im gesamten Unternehmen. “Mehr denn je haben Widerstandsfähigkeit und Cash-Management eines Unternehmens höchste Priorität. BlackLine AR Intelligence gibt unseren Kunden einen fundierten Einblick in die finanziellen Risiken und Chancen ihrer eigenen Kundendatenbank – durch das Erschließen von Daten, die bislang entweder nicht zur Verfügung standen oder deren manuelle Aufbereitung Tage und Wochen in Anspruch genommen hätte”, sagt Kevin Kimber, Geschäftsführer der Abteilung Internationales Debitorenmanagement von BlackLine. “BlackLine AR Intelligence liefert Soll- / Haben- / Umsatzzahlen in Echtzeit, wovon nicht nur das Debitoren- und Forderungsmanagement und die Auftragsabwicklung profitieren, sondern auch das leitende Management wie z. B. die Leitung der Finanzabteilung, das Controlling, die Vermögens-verwaltung sowie der Vertrieb und das Team um den Chief Revenue Officer.Unternehmen können somit durch die präzise Analyse des Zahlungsverhaltens ihrer Kunden Risiken reduzieren, Prognosen verbessern, ihr Umsatzkapital optimieren und das Wachstum steigern.” Im Jahr 2020 wurden über die BlackLine Cash Application Zahlungen in Höhe von über $ 187 Mrd. USD abgewickelt. Durch die Ergänzung mit BlackLine AR Intelligence erhalten Kunden entscheidende Zahlen für das Risikomanagement, zur Bewertung des Cashflows und der Zahlungseingänge sowie Echtzeit-analysen und -berichte. Vorkonfigurierte, interaktive Dashboards liefern Schlüsselinformationen wie beispielsweise: – Einblicke in das Kundenverhalten: Daten zu Umsatzleistung und Zahlungen, wie z. B. fakturierte Umsätze und Zahlungseingänge pro Monat sowie deren Zusammenhang und Abweichungen.
– Zahlungsbedingungen vs. Zahlungseingänge: Das Erfassen und Beurteilen von Zahlungsbedingungen, Salden, Zahlungseingängen und offenen Posten der gesamten Kundendatenbank sowie Einblick in die Einhaltung von Zahlungsbedingungen.
– Zahlungseingangsprognose: Möglichkeit, wöchentliche Zahlungseingänge zu prognostizieren und die Genauigkeit anhand des Zahlungsverhaltens in Echtzeit zu messen.
– Debitoren-Analyse: Auswertung des Verhältnisses zwischen der Kundenanzahl und dem Wert ausstehender Forderungen, z. B. Forderungswertanalyse und wertmäßige Analyse der Rechnungs- sowie Kundenanzahl.
– Bankdatenauswertung: Durch das Erkennen von Debitorenkonten mit übereinstimmenden Bankverbindungen oder Debitorenkonten mit gleichen Empfängerangaben wird das genaue Zahlungsverhalten der Kunden ersichtlich, was zu einer verbesserten Risikobewertung führt.
– Forderungslaufzeiten (DSO – Days Sales Outstanding): Automatische Zeitberechnungen bis zum Zahlungseingang, wie z. B. Zahlungseingänge des Vormonats, Debitoren nach Salden, Debitoren mit den höchsten Außenständen sowie Debitorentageswerte pro Monat. “BlackLine AR Intelligence ist die logische Ergänzung unserer Cash Application und verwirklicht damit unsere Vision einer unentbehrlichen Controller-Plattform”, fügt Kevin Kimber hinzu. “Durch die Verknüpfung mit unserer marktführenden Financial-Close-Plattform für Währungskursanpassungen, Konzernzahlungsläufe, Wertberichtigungen und Interimskonten, definieren wir die Arbeitsweise im Forderungsmanagement neu und erschließen unseren Kunden einen strategischen Mehrwert.” Dies berichten Kunden über ihre Erfahrungen mit BlackLine AR Intelligence: – “Forderungseinzug mit strategischer Prüfung dynamisch umgesetzt. Wir kennen keine Anwendung mit vergleichbarem Datenlevel.”
– “Verbessert die operative Leistung und erkennt Probleme, die sonst aufgrund mangelnder Daten übersehen würden.”
– “Sehr leistungsfähig und einfach in der Anwendung mit großer Wertschöpfung, insbesondere aus der Perspektive des Managements.”
– “Es ist großartig, dass wir nun sämtliche Abläufe in unserer Kundendatenbank schnell und gründlich auswerten können.”
– “Die eigentliche Stärke liegt darin, sämtliche Daten sofort verfügbar zu haben, anstatt stundenlang Berichte erarbeiten zu müssen.” Seit BlackLine am 02.Oktober 2020 bekannt gegeben hatte, das Unternehmen Rimilia zu übernehmen, wurde die Automatisierung im Bereich der Debitorenbuchhaltung weiter aktiv ausgebaut. BlackLine AR Intelligence ist konzipiert, um in Kombination mit der BlackLine Cash Application eingesetzt zu werden und ist eines von mehreren Produktangeboten zur Automatisierung der Debitorenbuchhaltung. Über BlackLine Unternehmen kommen zu BlackLine, Inc. (Nasdaq: BL), weil ihre traditionellen manuellen Buchhaltungsprozesse veraltet sind. Die Cloud-basierten Lösungen und der marktführende Kundenservice von BlackLine helfen Unternehmen bei der Umstellung auf das Continuous-Accounting-Modell, indem sie Daten und Prozesse vereinheitlichen, sich wiederholende Arbeiten automatisieren und die Verantwortlichkeit durch Transparenz fördern. BlackLine bietet Lösungen für das Management von Finanzabschlüssen, die Automatisierung der Buchhaltung sowie Intercompany Governance. So hilft es Unternehmen aller Branchen die Finanzprozesse besser, schneller und mit mehr Kontrolle durchzuführen. Mehr als 3.400 Unternehmen vertrauen auf BlackLine, wenn es darum geht, einen schnelleren Abschluss mit vollständigen und präzisen Ergebnissen zu erzielen. Das global agierende Unternehmen, mit Hauptsitz in Los Angeles (USA), hat neben seinem Deutschlandsitz in Frankfurt am Main zwölf weitere Offices weltweit. Für weitere Informationen: www.blackline.com/de Pressekontakt: BlackLine Systems GmbHJanet TimmerbergMail: : +49 175 851 40 16The Squaire 1260549 Frankfurt MainInternet: www.blackline.com/de

Original-Content von: BlackLine Systems GmbH, übermittelt durch news aktuell

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SIGNAL IDUNA erstmals mit Beitragseinnahmen über 6 Milliarden Euro

08.06.2021 – 12:00

SIGNAL IDUNA Gruppe

Dortmund/Hamburg (ots)- Mit einem Plus von 3,2 Prozent ist das Wachstum doppelt so hoch wie im Marktdurchschnitt
– Die Ergebnisverwendung für die Kunden liegt mit rund 750 Millionen Euro auf Rekordniveau
– Investitionen von über 200 Millionen Euro in Digitalisierung und Transformation zahlen sich in der Corona-Pandemie aus
– Exklusivvertrieb hat Vertriebskraft um 5 Prozent gesteigert
– Steigerung des Neugeschäfts in der Lebensversicherung um über 20 Prozent Die gebuchten Bruttobeiträge der Gruppe stiegen von 5,9 Milliarden Euro auf 6,1 Milliarden Euro (+3,2 Prozent). In der Corona-Pandemie spielten die gute technische Ausstattung sowie eine konsequente Digitalisierung von Dokumenten eine entscheidende Rolle für das gute Ergebnis im Jahr 2020. Ulrich Leitermann, Vorsitzender der Vorstände der SIGNAL IDUNA Gruppe anlässlich der Bilanz-Pressekonferenz am 8. Juni 2021: “Dank unserer Digitalisierungsanstrengungen schon im Vorfeld, konnten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab März letzten Jahres innerhalb einer Woche zu etwa 80 Prozent von zuhause arbeiten. Unser Exklusivvertrieb stand jederzeit für Beratungen – auch remote – zur Verfügung. Das hat sich sehr positiv auf das Vertriebsergebnis und die Beitragseinnahme ausgewirkt.” Das Gesamtergebnis betrug 873,7 Millionen Euro (Vorjahr: 675,2 Millionen Euro). Die Ergebnisverwendung für den Kunden stieg um 53,5 Prozent auf 739,9 Millionen Euro (Vorjahr: 482,1 Millionen Euro). Die Bruttoaufwendungen für Versicherungsfälle beliefen sich auf 5,0 Milliarden Euro (Vorjahr: 5,2 Milliarden Euro). “Es gibt verschiedene Effekte, die eindeutig auf die Corona-Pandemie zurückzuführen sind. Die Schäden sind in einigen Bereichen spürbar gesunken. In der Betriebsschließungsversicherung dagegen liegen die Aufwendungen bei 50 Millionen Euro – dem stehen Prämieneinnahmen in Höhe von 500.000 Euro gegenüber. Das hat unseren Jahresüberschuss sehr deutlich reduziert. Uns war es aber wichtig, unseren Kunden in dieser Ausnahmesituation schnell und unbürokratisch zu helfen. Durch die insgesamt geringeren Aufwendungen für Versicherungsfälle, vor allem in der Krankenversicherung, liegt die Ergebnisverwendung für unsere Kunden – also die Stärkung der Rückstellungen – auf einem Rekordniveau,” beschreibt Leitermann die Effekte. Die von SIGNAL IDUNA im vergangenen Jahr verwalteten Vermögensanlagen (Assets under Management) einschließlich der Finanztöchter wuchsen um 13,2 Prozent auf 92,8 Milliarden Euro (Vorjahr: 80,5 Milliarden Euro). Darin enthalten sind rund 52,5 Milliarden Euro Kapitalanlagen der deutschen Versicherungsunternehmen, die eine Nettoverzinsung von 3,6 Prozent erzielten. Die Zahl der Beschäftigten der SIGNAL IDUNA Gruppe (einschließlich selbstständige Außendienstpartner und Auszubildende) stieg leicht auf 10.464 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (+2,0 Prozent). Der Exklusivvertrieb der SIGNAL IDUNA Gruppe hat seine Vertriebskraft um 5 Prozent gesteigert. Im Inland wurde die Zahl der Außendienstpartner auf über 2.800 erhöht. Im Rahmen der Spezialisierung wurde der Fachberateranteil im Exklusivvertrieb auf 40 Prozent erhöht und die Zahl der speziell ausgerichteten Zielgruppenagenturen auf 265 gesteigert. Das Neugeschäft der SIGNAL IDUNA Lebensversicherung a. G. wuchs 2020, gemessen in laufendem Beitrag, um 18,4 Millionen Euro bzw. 21,5 Prozent auf 103,6 Millionen Euro. Die SIGNAL IDUNA Gruppe hat im Rahmen ihres Transformationsprogramms VISION2023, das im Jahr 2018 startete, über 200 Millionen Euro investiert. Deutlich schnellere Produktentwicklungen, neue Lösungen für Kundinnen und Kunden sowie Prozessverbesserungen und digitale Services sind das Ergebnis. Seit Anfang dieses Jahres arbeiten etwa 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in agilen Strukturen. Die crossfunktionalen Teams sind entlang der Kundenanliegen aufgestellt. Im Laufe der nächsten Jahre sollen alle Bereiche des Unternehmens in die agile Transformation einbezogen werden. Unterstützt werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von einer umfangreichen digitalen Infrastruktur, die gerade in Corona-Zeiten ihre Bedeutung unter Beweis stellte: So wurden im vergangenen Jahr beispielsweise mehr als 45.000 Bescheinigungen digital erstellt und über 11.000 Schäden digital aufgenommen. Die SIGNAL IDUNA Kundenapp – eine der Top3-Versicherungsapps – wird von über 300.000 Menschen genutzt, die 2020 eine Million Rechnungen über digitale Kanäle eingereicht haben. Im ersten Quartal 2021 stieg die Betragseinnahme erneut deutlich um 5,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahres-Quartal. Das Vertriebsergebnis stieg in diesem Zeitraum um 12,7 Prozent. Das erste Quartal 2021 war damit das stärkste in der Geschichte der SIGNAL IDUNA Gruppe. Um Kunden in der Corona-Krise unbürokratisch und schnell zu unterstützen, hat SIGNAL IDUNA bereits im März letzten Jahres ein breites Maßnahmenpaket geschnürt. Unter anderem können Beitragsstundungen, Tarifanpassungen und andere individuelle Lösungen unkompliziert vereinbart werden. “Wir sehen mittlerweile Licht am Ende des Tunnels für viele unserer Kundinnen und Kunden, die stark von der Pandemie betroffen waren. Erste flächendeckende Öffnungen – auch aufgrund der steigenden Impfquote – sind in Sicht. Es bleiben aber noch große Herausforderungen wie Personalknappheit in der Gastronomie, Materialknappheit bei vollen Auftragsbüchern im Handwerk und gesamtwirtschaftlich eine mögliche Stagflation durch steigende Preise bei einer Stagnation des Wachstums. Dazu kommen die politischen Risiken nach der Bundestagswahl. All das kann erhebliche Folgewirkungen für die Versicherungswirtschaft haben”, sagte Leitermann. Pressekontakt: Edzard BennmannTel.: (0231) 1 35 35 39Mobil: 0172 – 260 24 33Fax: (0231) 1 35 13 35 39E-Mail:

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Die DEVK trotzt Corona mit dem besten Neugeschäftsergebnis ihrer Geschichte

08.06.2021 – 11:30

DEVK Versicherungen

Köln (ots) Der Vorstand hat heute in Köln die Geschäftsergebnisse für 2020 vorgestellt. Für die DEVK Versicherungen war es ein Rekordjahr – mit einem Neugeschäftsbeitrag von 928 Mio. Euro und einem Beitragswachstum von 8,1 Prozent. Davon profitieren auch Mitglieder sowie Kundinnen und Kunden – z. B. über Beitragsrückerstattungen. Das Geschäftsjahr 2020 war für die DEVK sehr erfolgreich. Das gilt für die Unternehmensgruppe insgesamt wie auch jeweils für alle großen Einzelunternehmen und Versicherungszweige. “Trotz der Einschränkungen durch Corona war 2020 das beste Neugeschäftsjahr in der 135-jährigen DEVK-Geschichte”, so Gottfried Rüßmann. Der Vorstandsvorsitzende stellte die Jahresbilanz wieder persönlich der Presse vor. Auch für das aktuelle Geschäftsjahr ist Rüßmann optimistisch. Die DEVK hat viel unternommen, um Kundinnen und Kunden, Mitarbeitenden sowie Vertriebspartnerinnen und Vertriebspartnern in der Corona-Krise zur Seite zu stehen. Rund 1,8 Millionen Neuabschlüsse Das DEVK-Neugeschäft entwickelte sich 2020 mit 928 Millionen Euro Neugeschäftsbeitrag (+ 7,1 Prozent) überaus erfreulich. Die Anzahl der versicherten Risiken und Verträge stieg auf 15,4 Millionen. Damit wuchs der Bestand um 1,7 Prozent und die DEVK hat erneut Marktanteile hinzugewonnen. Die Bruttobeiträge der DEVK-Gruppe erhöhten sich auf über 3,9 Mrd. Euro (+ 8,1 Prozent). Das inländische Erstversicherungsgeschäft der Schaden- und Unfallversicherung wuchs um 3,2 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro Beitrag (Branche: + 2,3 Prozent). Stärker als im Markt entwickelten sich die Einnahmen in der DEVK-Rechtsschutzversicherung: Sie steigerte ihre Beiträge um 6,4 Prozent (Branche: 3,0 Prozent) und die Zahl ihrer Verträge um 3,0 Prozent (Branche: 1,5 Prozent). Die Beitragseinnahmen der Lebensversicherung (ohne Pensionsfonds) stiegen um 5,0 Prozent (Branche: + 0,4 Prozent) auf 812 Millionen Euro. Die DEVK-Krankenversicherung wuchs auf 104,1 Millionen Euro gebuchte Bruttobeiträge und verbesserte ihre Vorjahreseinnahme um 4,2 Prozent (Branche: 4,4 Prozent). Sehr erfolgreich war erneut die Rückversicherung. Die Zahl der Kunden erhöhte sich von 636 auf 691. Die gebuchten Beiträge der DEVK-Rückversicherung inkl. Echo Re aus DEVK-fremdem Geschäft lagen bei 584,2 Millionen Euro – ein Plus von 24,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Nach Steuern erzielte die DEVK-Rückversicherung einen Jahresüberschuss von 45,5 Mio. Euro (Vorjahr: 60 Mio. Euro). Das Volumen der Kapitalanlagen der DEVK stieg im vergangenen Geschäftsjahr um 3,1 Prozent auf 19,9 Milliarden Euro. Daraus wurde ein Netto-Kapitalanlageergebnis in Höhe von 474 Millionen Euro erzielt – das sind 34,3 Prozent weniger als 2019. Schadenarmes Jahr Im Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft des Konzerns inklusive Rückversicherungs- und Auslandsgeschäft lagen die Bruttobeitragseinnahmen mit 2,8 Milliarden Euro erfreuliche 7,2 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Bruttobeitragseinnahmen für die Kfz-Versicherung wuchsen um 0,8 Prozent (Branche: 0,9 Prozent) auf rund 1,1 Milliarden Euro. Bis auf Sturmtief Sabine, das im Februar mit Orkanböen über Deutschland fegte, gab es 2020 keine nennenswerten Unwetter. Durch die Pandemie und die dadurch eingeschränkte Mobilität fuhren viele Menschen weniger Auto und verbrachten mehr Zeit zu Hause. So verringerte sich das Schadenaufkommen. Im Schaden- und Unfallbereich verbesserte sich das Verhältnis von Aufwendungen für Schäden und Kosten zu den Beitragseinnahmen – die Combined ratio – auf 91,0 Prozent (Vorjahr: 94,2 Prozent). Dieser Trend machte sich auch in der Kfz-Versicherung bemerkbar: Die Combined ratio sank hier von 103,5 Prozent im Vorjahr auf 97,8 Prozent (Branche: 90 Prozent). 13 Mio. Euro Beitragsrückerstattung Von der günstigen Schadenentwicklung profitieren auch die Versicherten. So erstattet die DEVK 13 Mio. Euro an über eine Million Kundinnen und Kunden: 8 Mio. Euro erhalten Kfz-Versicherte im allgemeinen Markt, 5 Mio. Euro bekommen Hausratversicherte im Verkehrsmarkt. Spätestens mit der Beitragsrechnung fürs kommende Jahr erfahren sie, wie viel sie konkret zurückbekommen. Aufgrund der günstigen Schadenentwicklung stieg das versicherungstechnische Ergebnis vor Veränderung der Schwankungsrückstellung auf 173 Millionen Euro (Vorjahr: 98 Millionen Euro). Nach einer Zuführung zur Schwankungsrückstellung in Höhe von 61 Millionen Euro (Vorjahr: 12 Millionen Euro) ergab sich ein versicherungstechnisches Ergebnis der Schaden- und Unfallversicherung von 112 Millionen Euro (Vorjahr: 85 Millionen Euro). Zusammen mit den versicherungstechnischen Ergebnissen der Lebens- und Krankenversicherung sowie des Pensionsfondsgeschäfts ergibt sich ein Betrag in Höhe von 121 Millionen Euro (Vorjahr: 95 Millionen Euro). Das Kapitalanlageergebnis der nichtversicherungstechnischen Rechnung lag 2020 besonders wegen hoher Abschreibungen und Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen mit 88 Mio. Euro deutlich unter Vorjahresniveau (Vorjahr 227 Mio. Euro). Das Sonstige Ergebnis verbesserte sich von -116 Millionen Euro auf -101 Millionen Euro. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit betrug 107 Millionen Euro (Vorjahr: 207 Millionen Euro). Nach Steuern ergab sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 77 Millionen Euro (Vorjahr: 113 Millionen Euro). Ratings mit stabilem Ausblick 2020 haben die Agenturen Fitch Ratings und S&P Global Ratings (S&P) die Finanzstärkeratings der DEVK aktualisiert. S&P hob erneut die extrem starke Kapitalisierung der DEVK hervor. Fitch bestätigte wie in den Vorjahren die “A+”-Einstufung für die Vereine DEVK Sach-/HUK und DEVK Leben sowie ihre Tochtergesellschaften. Den Ausblick aller Ratings bezeichnet Fitch als stabil. Diese Bewertung spiegelt laut Fitch die sehr starke Kapitalausstattung wider, die hohen Reservierungsstandards in der Schaden- und Unfallversicherung sowie die starke Marktstellung der Gruppe. Fondsgebundene Rente erfolgreich In der Lebensversicherung besonders gefragt war 2020 die bereits 2019 eingeführte, neu konzipierte DEVK-Fondsrente vario. Darüber hinaus wurde sie Anfang 2020 um ein Anlagekonzept erweitert, das dem Wunsch von Kundinnen und Kunden nach einer nachhaltigen Kapitalanlage gerecht wird. Die fondsgebundene Rentenversicherung verzeichnete mit mehr als 13.500 Stück ein Plus von 18,6 Prozent. Der laufende Jahresbeitrag stieg um 17 Prozent. Die DEVK-Fondsrente vario ist beliebt, weil sie gute Chancen bietet und eine sichere Rente. Vierteljährlich überprüfen die Fondsmanager, ob das Verhältnis von Aktien- zu Rentenfonds noch der gewählten Anlagestrategie entspricht. Bei den Einmalbeiträgen legte das Neugeschäft der DEVK-Lebensversicherer 2020 zu. Zu Jahresbeginn führte die DEVK einen neuen Rententarif für Einmalbeiträge ein, der sich vor allem an Kunden mit auslaufenden DEVK-Lebensversicherungen richtet. Die Einmalbeiträge legten 2020 um 25,5 Prozent zu. Die gebuchten Bruttobeiträge der DEVK Lebensversicherungen im engeren Sinne stiegen 2020 gegenüber dem Vorjahr um 5,0 Prozent. Die Beiträge der Lebensversicherung im weiteren Sinne (inklusive DEVK-Pensionsfonds) erhöhten sich um 11,0 Prozent (Branche: + 0,0 Prozent) auf 1,0 Milliarden Euro. 48 Millionen Euro für den Gewinntopf der Versicherten Nach Einnahmen und Ausgaben ergab sich für 2020 in der Lebensversicherung ein Gesamtüberschuss von 66 Millionen Euro (Vorjahr: 154 Millionen Euro). Davon wurden 73 Prozent bzw. 48 Millionen Euro der Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB) zugeführt, dem Gewinntopf für die Versicherten. Entgegen dem Branchentrend hatten die DEVK-Lebensversicherer 2019 ihre Überschussbeteiligung für Kapital- und Rentenversicherungen erhöht – um bis zu 0,3 Prozent. Die Gesamtverzinsung für die mehr als 1,2 Millionen Policen der DEVK-Lebensversicherer blieb 2020 stabil. Die Überschussbeteiligung für Kapital- und Rentenversicherungen des DEVK-Lebensversicherungsvereins beträgt auch 2021 weiterhin 2,7 Prozent. Nutznießer und Mitglieder des Vereins sind v.a. Menschen, die im Verkehrsmarkt arbeiten. Die DEVK Allgemeine Leben AG steht allen Privatkunden offen. Sie hat 2020 eine laufende Verzinsungvon 2,5 Prozent gewährt, 2021 bietet sie 2,2 Prozent. Seit Jahrzehnten schreibt die DEVK ihren Versicherten im langfristigen Vergleich überdurchschnittlich hohe Renditen gut. Die Stornoquote lag mit 4,8 Prozent über Vorjahresniveau (4,4 Prozent) und damit über Branchenschnitt (4,5 Prozent). Die an die Versicherungsnehmer ausgezahlten Leistungen blieben mit 923 Millionen Euro nahezu stabil auf Vorjahresniveau. Bei den ausgezahlten Leistungen handelt es sich um die Aufwendungen für Versicherungsfälle und Rückkäufe sowie ausgezahlte Überschussguthaben. Ausblick 2021 Die aktuellen Rahmenbedingungen werden die DEVK weiter beschäftigen. Das niedrige Zinsniveau und die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie erfordern besondere Sorgfalt in der Kapitalanlage. Für 2021 erwartet die DEVK für die Gruppe einen Beitragszuwachs von 3 bis 4 Prozent. Hauptwachstumstreiber sind die aktive Rückversicherung und die stark wachsende DEVK Pensionsfonds-AG. Die Geschäftsberichte und den Nachhaltigkeitsbericht der DEVK finden Sie hier: www.devk.de/unternehmensberichte Zahlen und Fotos zur Pressemitteilung finden Sie hier: https://www.devk.de/presse/pressemitteilungen/pm_162240.jsp Seit 135 Jahren legen Versicherte in Deutschland ihre Risiken des Alltags vertrauensvoll in die Hände der DEVK Versicherungen. Von Eisenbahnern für Eisenbahner gegründet kümmert sich die DEVK heute um bundesweit über 4 Millionen Kundinnen und Kunden mit mehr als 15,4 Millionen Risiken in allen Versicherungssparten. Insgesamt krempeln rund 6.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Ärmel hoch, um schnell und tatkräftig zu helfen. Zusätzlich sind die Sparda-Banken seit vielen Jahren verlässlicher Partner. Nach der Anzahl der Verträge ist die DEVK Deutschlands viertgrößter Hausrat- sowie fünftgrößter Pkw- und siebtgrößter Haftpflichtversicherer. Pressekontakt: DEVK VersicherungenMaschamay PoßekelRiehler Straße 19050735 KölnTel. 0221 757-1802E-Mail:

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Identitätsbetrug wird immer mehr zum Liquiditätsrisiko für Exporteure

08.06.2021 – 10:50

Atradius Kreditversicherung

Köln (ots) Atradius sieht nach mehr als einem Jahr Corona-Pandemie Veränderungen bei Betrugsversuchen im Firmengeschäft. In Deutschland hat der internationale Kreditversicherer zuletzt eine höhere Zahl an verdächtigen Bestellungen bei Metallunternehmen festgestellt als noch vor der Krise. Im Auslandsgeschäft ist vor allem der so genannte Identitätsbetrug auf dem Vormarsch, konstatieren die Experten für Zahlungsausfallrisiken. Atradius empfiehlt Lieferanten und Dienstleistern unter anderem, ihre Betrugsprüfungsprozesse weiter auszuarbeiten und diese auch dann einzuhalten, wenn die Restriktionen der Pandemie vollständig auslaufen. “Die vollkommen neue Situation im März vergangenen Jahres hat auch den Aktionsradius der Betrüger zunächst stark eingeschränkt. Bis zum Sommer 2020 haben wir einen deutlichen Rückgang von betrugsverdächtigen Anfragen gehabt”, sagt Michael Karrenberg, Regional Director Risk Services Germany, Central, North, East Europe & Russia/CIS von Atradius. “Mittlerweile ist die Frequenz von auffälligen Geschäften aber wieder auf Vorkrisenniveau. In Deutschland fällt uns derzeit täglich mindestens ein Abnehmer mit einer potenziell verdächtigen Bestellung auf. In solchen Fällen informieren wir umgehend unsere Kunden. Unternehmen sollten jetzt ihre Due-Dilligence-Maßnahmen sorgfältig aufstellen, so dass sie auch dann funktionieren, wenn am Ende der Pandemie ein wirtschaftlicher Nachholeffekt einsetzt und die Aufträge sprunghaft ansteigen. Sonst könnte auf die Euphorie schnell Ernüchterung folgen, wenn das eigene Unternehmen in Liquiditätsengpässe gerät, weil es einen betrügerischen Auftraggeber zu spät identifiziert hat.” Deutschland: Mehr sonderbare Kupferbestellungen Die Daten von Atradius zeigen, dass Betrugsversuche besonders oft vom Ruhrgebiet und vom Großraum Berlin aus initiiert werden. Häufigste Betrugsform ist immer noch der sogenannte Stoßbetrug: Kriminelle bestellen dabei Ware auf Rechnung, ohne die Absicht, diese jemals zu bezahlen. Fragen die Lieferanten einige Zeit nach Auslieferung dann nach dem Zahlungseingang, sind die Strippenzieher bereits verschwunden. Am häufigsten von diesem Betrugsmuster betroffen ist immer noch der Lebensmittelbereich, insbesondere Händler von hochwertigem Fleisch und Fisch. Zuletzt gab es aber auch vermehrt Betrugsversuche im IT-Bereich, bei Baumaterialien sowie bei Metallen. “Seit Sommer vergangenen Jahres haben sich die verdächtigen Bestellungen bei hochwertigen Metallen wie zum Beispiel Kupfer gemehrt”, sagt Michael Karrenberg. “Lieferanten und Dienstleister sollten generell vorsichtig sein, wenn ein noch unbekannter Kunde zuletzt häufiger die Anschrift gewechselt hat oder aus einer Branche bestellt wird, für die die eigene Ware eigentlich überhaupt nicht geeignet ist. Verdächtig ist es auch, wenn ein Abnehmer innerhalb kürzester Zeit viele Bestellungen bei verschiedenen Lieferanten aufgibt. Letzteres können wir als Kreditversicherer häufig sehr gut und schnell erkennen.” Identitätsbetrug nimmt auch im Ausland erheblich zu Im Ausland beobachtet der Kreditversicherer ebenfalls eine starke Zunahme von sogenannten Identitätsbetrugsversuchen. Hierbei werden zum Beispiel Firmenkontaktdaten in einem E-Mail-Abbinder sowie Mail-Adressen gefälscht. Mit dieser falschen Identität geben sich die Betrüger zum Beispiel als Mitarbeiter von großen Handelskonzernen aus und tätigen Bestellungen in deren Namen. Nach der Auslieferung der Waren erlischt dann der Kontakt. Auffallend oft hat Atradius Identitätsbetrugsmaschen zuletzt in Großbritannien beobachtet. Die potenzielle Schadensumme ist dabei erheblich gestiegen. Spielten sich die Identitätsbetrugsbestellungen vor rund zehn Jahren noch im Bereich von rund 10.000 Euro ab, hat sich diese Summe kontinuierlich erhöht und kann mittlerweile auch im mittleren sechsstelligen Eurobereich liegen. “Der Identitätsbetrug hat während Corona mit am stärksten zugenommen. Gerade ausländische Lieferanten sind häufig Ziel der Betrüger, da sie sprachliche Auffälligkeiten in E-Mails in vielen Fällen nicht sofort erkennen. Am meisten betroffen sind mittelständische Lieferanten im Handelsbereich, das Betrugsmuster verbreitet sich aber auch in der IT-Branche oder im Baubereich immer mehr. Wir empfehlen Lieferanten daher, neue Kunden bzw. Bestellungen immer direkt zu kontaktieren bzw. ihre Echtheit zu überprüfen.” In den Niederlanden werden ehemalige Unternehmen von Betrügern oft “reanimiert” beziehungsweise deren Namen genutzt. Häufig betroffen ist der Handel mit Lebensmitteln und sonstigen Gütern sowie Produkte der Baubranche. In Belgien ist – ähnlich wie in Deutschland – der Stoßbetrug weit verbreitet. Lieferanten sollten Abnehmer bei häufigen Adressänderungen beziehungsweise Umzügen sowie Änderungen im Management nochmals prüfen lassen. Atradius ist Betrug mit internationalem Team auf der Spur Bei Atradius ist die weltweite Zahl der Schadenauszahlungen und -anmeldungen, die auf Betrugsfälle zurückzuführen sind, im ersten Quartal 2021 um rund 20 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurückgegangen. “Das hängt damit zusammen, dass wir permanent unsere Monitoring-Mechanismen verbessern, um Wirtschaftskriminalität frühzeitig zu erkennen. Darüber hinaus sind viele Unternehmen mittlerweile stärker für das Thema sensibilisiert und haben entsprechende Schutzmechanismen eingeführt”, erläutert Michael Karrenberg. Atradius hat bereits vor mehr als 20 Jahren eine internationale Arbeitsgruppe zur frühzeitigen Identifikation und Prävention von Wirtschaftskriminalität im Geschäft seiner Firmenkunden ins Leben gerufen, die so genannte Fraud Control Group. Kolleginnen und Kollegen in mehr als 20 großen Volkswirtschaften rund um den Globus analysieren dabei täglich Auffälligkeiten in Geschäften, die dem Kreditversicherer gemeldet werden. Sollten dem Kunden selbst Bedenken bei einem Geschäft kommen, stehen sie auch als Ansprechpartner und Experten für die weitere Vorgehensweise parat. Über Atradius Atradius ist ein globaler Anbieter von Kreditversicherungen, Bürgschaften, Inkassodienstleistungen und Wirtschaftsinformationen mit einer strategischen Präsenz in mehr als 50 Ländern. Die von Atradius angebotenen Produkte schützen Unternehmen weltweit vor den Ausfallrisiken beim Verkauf von Waren und Dienstleistungen auf Kredit. Atradius ist Mitglied der Grupo Catalana Occidente (GCO.MC), einer der größten Versicherer in Spanien und einer der größten Kreditversicherer der Welt. Weitere Informationen finden Sie online unter www.atradius.de Pressekontakt: Atradius KreditversicherungNiederlassung der Atradius Crédito y Caución S.A. de Seguros yReasegurosAstrid GoldbergPressesprecherinTelefon: +49 (0) 221 2044 – 2210E-Mail: DeimerPressereferentTelefon: +49 (0) 221 2044 – 2016E-Mail:

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Landhaus Teigwaren Müller ersetzt Bankdarlehen durch Fintech-Kredit von Creditshelf

08.06.2021 – 07:30

creditshelf

Frankfurt am Main (ots) Die Landhaus Teigwaren Müller GmbH & Co. KG, ein Spezialist für die Produktion und den Vertrieb von hochwertigen Nudelprodukten, wächst stetig und baut seine Nachhaltigkeitstrategie fortlaufend aus. Der Frankfurter Mittelstandsfinanzierer creditshelf unterstützt das Familienunternehmen dabei durch eine zeitgemäße Finanzierung. Seit der Gründung in 2014 ging es für Landhaus Teigwaren Müller mit rasanten Schritten vorwärts. Aus den fünfzig Filialen im Gründungsjahr sind mittlerweile 700 Handelspartner geworden. Auch Anfragen aus dem Ausland erreichen den Pasta-Spezialisten mit Sitz in Wegberg, nahe der holländischen Grenze. “Wir konnten den Absatz bei unseren Handelspartnern zuletzt durchschnittlich um das Viereinhalbfache steigern – bei manchen Händlern sogar um das Siebenfache”, sagt Reinhold Müller, Geschäftsführer von Landhaus Teigwaren Müller. Wachstum und Weiterentwicklung erfordern Investitionen Ein wichtiger Schritt in der Wachstumsstrategie war der Kauf des eigenen Hofes 2018 und der Einstieg in die Haltung von Bio-Legehennen. Bei der Herstellung der Produkte vertritt das Unternehmen feste Grundsätze. “Wir handeln und produzieren nach dem PAPP-Prinzip – People, Animals, Planet, Profit. An erster Stelle stehen Menschen, Tiere und die Erde, erst zuletzt kommt der Profit. Uns geht es um Wertschätzung. Egal, ob bei den Standards in der Tierhaltung, dem biologisch-nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und Anbauflächen oder den fairen Geschäften mit unseren Partnern”, erklärt Müller. Was nicht selbst angebaut werden kann, kommt von Partnern, die nach ökologischen Kriterien produzieren. Dafür wurde eigens die Marke “Getreideland NRW” ins Leben gerufen. Sie sichert die Einhaltung nachhaltiger Anbaustandards. Auch bei der Verpackung setzt der Pasta-Hersteller auf Nachhaltigkeit und führte Ende 2020 eine Nudelverpackung ein, die zu 100 Prozent kompostierbar ist. Neue Lösungen für Verpackung, Transport und Logistik werden zunehmend zur Herausforderung und erfordern eine entsprechende Finanzierung. “Unsere Bank wollte sich aus der Sparte der Mittelstandsfinanzierung zurückziehen”, erinnert sich Müller. “Deshalb hat man uns auf creditshelf aufmerksam gemacht. Unsere Bank sah in dem Fintech einen guten Partner zur Übernahme des bestehenden Kredites.” Der Kontakt zu creditshelf wurde hergestellt und schnell war klar, dass hier eine Finanzierung zustande kommt: “Der Markt für Bio-Produkte ist stark im Aufwind. Bei Landhaus Teigwaren Müller sahen wir großes Potenzial und einen klaren Wachstumstrend”, sagt Richard Heller, Regionalleiter West bei creditshelf. Wechsel von der klassischen Bank zum Fintech Der Mittelstandsfinanzierer übernahm nicht nur den Kredit des ehemaligen Bankpartners, sondern sattelte auf diesen noch einen Teil auf. Am Ende wurde ein Annuitätendarlehen mit einer Summe von 300.000 Euro und 48 Monaten Laufzeit arrangiert. “Das Darlehen ist auf den mittelfristigen Wachstumskurs des Unternehmens zugeschnitten und unterstützt bei Themen wie Marketing, Vertrieb und Lagerausbau. Steigende Abnahmemengen erfordern auch entsprechende Kapazitäten”, erklärt Heller. Für junge Unternehmen mit Mission und Wachstumskurs sei ein Fintech-Kredit eine nützliche Option sagt Müller und erklärt seinen Finanzierungsansatz: “Wir hatten zuletzt noch zwei Kontokorrentkredite, die wir aber kaum noch nutzten. In Zukunft wollen wir nur noch unser Geschäftskonto bei einer nachhaltigen Bank betreiben, damit Kunden einzahlen können. Bei der Finanzierung werden wir auf flexible Alternativen wie Fintechs oder Crowdfunding setzen. Wir brauchen einfach Mittel, die wir kurzfristig einholen und die wir auch schnell wieder zurücklaufen lassen können, wenn wir gut verdienen.” Über Landhaus Teigwaren Müller GmbH & Co. KG – https://muellernudel.de Die Landhaus Teigwaren Müller GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in Wegberg am Niederrhein und wurde 2014 gegründet. Die Manufaktur für hochwertige Nudelprodukte aus heimischen Rohstoffen beschäftigt 14 MitarbeiterInnen. Das Unternehmen beliefert mit seiner Pasta Kunden aus dem Lebensmittelhandel und dem Bio-Fachhandel. Das Produktsortiment umfasst dabei neben Nudeln aus Hartweizengries oder Eiernudeln auch Dinkelnudeln, zudem werden für Handelspartner auf Wunsch individuelle Pasta-Produkte gefertigt. Über creditshelf – https://www.creditshelf.com/ creditshelf ist der Finanzierungspartner für mittelständische Unternehmer, die Innovationen vorantreiben und ihr Unternehmen weiterentwickeln wollen. Über die digitale creditshelf Plattform erhalten sie die Freiheit bankunabhängig, schnell und unkompliziert eine Finanzierung zu erhalten. Herzstück ist dabei eine einzigartige, datengestützte Risikoanalyse. Gleichzeitig ermöglicht creditshelfs Plattformtechnologie einen modernen Kapitalmarktzugang. Professionelle Investoren können direkt in den deutschen Mittelstand investieren und Kooperationspartner unterstützen ihre Klienten als innovative Anbieter neuer Kreditlösungen. So entsteht ein Netzwerk, von dem alle profitieren. creditshelf wurde 2014 gegründet und ist seit 2018 im Prime Standard Segment an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert. Die Experten des creditshelf-Teams verfügen über jahrelange Erfahrungen in der Mittelstandsfinanzierung und sind vertrauensvoller Partner und Visionär für das Unternehmertum von morgen. Tägliche News von creditshelf auf Facebook https://www.facebook.com/creditshelf/ Twitter https://twitter.com/creditshelf LinkedIn https://www.linkedin.com/company/5317762/ und Xing https://www.xing.com/pages/creditshelfag Pressekontakt: Presse und Kommunikation:creditshelf AktiengesellschaftBirgit HassLeiterin PRMainzer Landstraße 33a60329 FrankfurtTel.: +49 (69) 348 77 Teigwaren Müller GmbH & Co. KG.Reinhold MüllerGFCarsten SchützControllingRebhuhnweg 3341844 WegbergTel: +49 2434 99 28 006Fax: +49 2434 99 28 009www.müllernudel.de

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Provinzial Konzern mit starker Premieren-Bilanz

07.06.2021 – 12:30

Provinzial Holding AG

Münster (ots)- Gesamtbeitragseinnahmen über Markt gestiegen
– Kräftiges Wachstum in der Schaden- und Unfallversicherung
– Schaden-Kosten-Quote deutlich unter Marktdurchschnitt
– Provinzial Konzern als Versicherer der Regionen wächst zügig zusammen Der fusionierte Provinzial Konzern blickt trotz der Herausforderungen durch die Fusion und die Corona-Pandemie auf ein erfolgreiches erstes Geschäftsjahr zurück. “Unser Konzern-Ergebnis von 165,9 (Vorjahr 146,3) Mio. Euro vor Steuern liegt deutlich über unseren Erwartungen. Dazu haben alle Regionalversicherer des Konzerns, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie unsere Vertriebspartnerinnen und Vertriebspartner vor Ort, die in dieser anspruchsvollen Zeit für die Kundinnen und Kunden da waren, in hervorragender Weise beigetragen”, betont Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfgang Breuer anlässlich der Vorlage der ersten gemeinsamen Bilanz des unter die Top Ten der Branche aufgerückten öffentlichen Versicherers. Die wirtschaftlichen Gesamtbeitragseinnahmen des aus der Provinzial NordWest (Münster) und der Provinzial Rheinland (Düsseldorf) entstandenen Konzerns sind im Geschäftsjahr 2020 um 1,6 % auf 6,51 Mrd. Euro gestiegen. “Damit haben wir erneut besser abgeschnitten als der Gesamtmarkt”, erläutert der Konzernchef. Dieser ist in der Schaden-/Unfall- und Lebensversicherung insgesamt um 1,0 % gewachsen. Im Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft konnte der Provinzial Konzern um 4,6 % auf insgesamt 3,97 Mrd. Euro und damit stärker als der Markt (+2,3 %) zulegen. Besonders hervorzuheben ist die Beitragsentwicklung in der Wohngebäudeversicherung, die einen deutlichen Zuwachs von 6,9 % auf 1,06 Mrd. Euro verzeichnete. In der Kraftfahrtversicherung, dem mit 1,21 Mrd. Euro Beitragseinnahmen größten Versicherungszweig, konnte ein deutlich über dem Marktdurchschnitt liegendes Wachstum von 2,9 % (Markt 0,9 %) erzielt werden. Die Schadenbelastung hat infolge von Sturmereignissen (zum Beispiel “Sabine” und “Victoria”) sowie Großschäden durch Feuer gegenüber dem schadenarmen Vorjahr insgesamt leicht zugenommen. Abgemildert wurde der Anstieg der Bruttoschadenaufwendungen durch coronabedingt rückläufige Aufwendungen in der Kraftfahrtversicherung sowie durch eine Regresszahlung infolge der endgültigen Abwicklung eines Großschadens. Die Schaden-Kosten-Quote (Combined Ratio) lag mit 85,2 % fast vier Prozentpunkte unter dem Marktschnitt von 89 %. Damit stellt der neue Provinzial Konzern seine versicherungstechnische Ertragskraft eindrucksvoll unter Beweis. Coronabedingt rückte die Betriebsschließungsversicherung mit Gesamtaufwendungen von rund 23 Mio. Euro in den Fokus. 2.400 Betrieben konnte so geholfen werden. “Es gab sehr positive Rückmeldungen der Versicherungsnehmer und des Vertriebs, da wir in der überwiegenden Zahl der Fälle für alle Beteiligten zufriedenstellende Lösungen finden konnten”, berichtet Breuer. Für Privatkunden gab es zudem diverse spartenspezifische Corona-Maßnahmen wie etwa die Anpassungen der Jahres-Kilometerleistungen in der Kfz-Versicherung oder auch den Einschluss des Internetschutzes in der Hausratversicherung. In der Lebensversicherung konnte die Provinzial Rheinland Lebensversicherung die Beitragseinnahmen steigern; die Provinzial NordWest Lebensversicherung hatte einen Rückgang zu verzeichnen, vor allem aufgrund des volatilen Einmalbeitragsgeschäfts. Insgesamt verringerten sich die Beitragseinnahmen in der Lebensversicherung um 2,7 % auf 2,54 Mrd. Euro, während die Beitragsentwicklung im Markt stagnierte. Von den Gesamtbeitragseinnahmen in der Lebensversicherung entfielen 1,01 Mrd. Euro auf das Einmalbeitragsgeschäft, was einem Rückgang von 4,4 % entsprach. Beide Lebensversicherer weisen weiterhin hohe, über dem Marktschnitt liegende, Solvabilitätsquoten aus. Der Kapitalanlagenbestand des fusionierten Provinzial Konzerns belief sich am Bilanzstichtag auf insgesamt rund 46 Mrd. Euro. Die Nettoverzinsung der Kapitalanlagen betrug 2,7 %. Positive Entwicklung für 2021 erwartet In der Schaden- und Unfallversicherung hat sich die positive Entwicklung zum Jahresauftakt fortgesetzt und es konnte im I. Quartal 2021 ein Beitragszuwachs von 2,3 % erreicht werden. In der Lebensversicherung gingen die Beitragseinnahmen dagegen um 4,4 % zurück. Hier lag die Neugeschäftsentwicklung im I. Quartal 2021 unterhalb des noch überwiegend nicht pandemiegeprägten I. Quartals 2020. Im weiteren Jahresverlauf wird jedoch auch in der Lebensversicherung wieder mit einem moderaten Beitragswachstum gerechnet. “Insgesamt erwarten wir ein positives Geschäftsjahr 2021, was insbesondere von den Vertriebspartnerinnen und Vertriebspartnern in der persönlichen Betreuung vor Ort bzw. über digitale Kanäle getragen wird”, so Breuer. Ausgezeichnete Produkte Die stärkere Homeoffice Nutzung hat die Notwendigkeit einer sicheren digitalen Kommunikation insbesondere für Unternehmen verdeutlicht. Der Cyberversicherungsschutz der Provinzial wurde mehrfach ausgezeichnet – zuletzt im April 2021 mit dem Deutschen Versicherungsaward in der Kategorie “Gewerbe – Gewerbliche Cyberversicherung.” Als zusätzliche Serviceleistung bietet die Provinzial im Rahmen ihrer Cyberversicherung Betrieben eine Schulungsplattform mit Fachwissen an. Aktuell sehr gute Bewertungen von Stiftung Warentest (“Finanztest”) erhielten darüber hinaus der Berufsunfähigkeitsschutz für Schülerinnen und Schüler der Provinzial Rheinland sowie der Berufsunfähigkeits-Top- und Premium Schutz der Provinzial NordWest Lebensversicherung. Gemeinsam nachhaltig Um das Zukunftsthema Nachhaltigkeit im Konzern weiter voranzutreiben und Nachhaltigkeitsaspekte in alle relevanten Unternehmensbereiche zu integrieren, wurde eigens ein konzernübergreifendes Nachhaltigkeitskomitee gegründet. Zudem ist in diesem Jahr der erste gemeinsame Bericht des fusionierten Konzerns nach dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex erschienen. In den Bereichen Kapitalanlage und Versicherungsprodukte sind die ESG-Kriterien (Environmental – Umwelt, Social – Soziales und Governance – Unternehmensführung) berücksichtigt: 96 Prozent der Kapitalanlagen des Provinzial Konzerns wurden bereits auf ESG-Kriterien überprüft. “Auch wir wollen unseren Beitrag für eine nachhaltige Zukunft leisten. Die Ausrichtung auf die ökonomische und ökologische Sicherheit sowie eine Orientierung am Gemeinwohl sind uns wichtig. Unsere langfristige Finanzstabilität sichern wir durch verantwortungsvolle Kapitalanlagen ab”, erläutert der Vorstandsvorsitzende. Beispielhaft für viele konkrete Aktionen stehen die Aufforstungs-Kampagne “Baum statt Brief” mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald sowie die Unterstützung eines Münsteraner Anbieters für Stadtmobilität. Außerdem setzt der Provinzial Konzern die Nachhaltigkeits-Strategie des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) um und beteiligt sich an den Projekten – “Pathways to Paris” und “Wege zum klimaneutralen Unternehmen.” Diese legen den Fokus auf die praktische Umsetzung im Unternehmen und dienen dazu, in den kommenden zwei Jahren maßgeschneiderte Fahrpläne zur Klimaneutralität des Konzerns zu entwickeln. Organisatorische Neuausrichtung kommt voran – Kunden im Fokus Auch die organisatorische Neuausrichtung des fusionierten Provinzial Konzerns schreitet gut voran. Erste Unternehmensbereiche sind bereits in neuer Struktur an den Start gegangen. “Dabei hat die Kundenperspektive Priorität. Genutzt werden neue Formen der Zusammenarbeit. Als Serviceversicherer haben wir immer das vorrangige Ziel, das positive Kundenerlebnis zu steigern”, erläutert Dr. Wolfgang Breuer. “Die in beiden Unternehmen dazu erfolgreich begonnenen Kundenbegeisterungsprogramme haben wir im Konzern bereits Ende vergangenen Jahres zusammengeführt und sorgen mit hoher Schlagzahl für deren Weiterentwicklung.” Um den Erfolg der eingeführten Maßnahmen ermitteln zu können, misst die Provinzial mit dem sogenannten “Kundenkompass” fortlaufend das Kundenfeedback auf Basis der Weiterempfehlungsbereitschaft. Er ist ein Instrument, um die Perspektive der Kunden und deren Wünsche zukünftig noch besser zu verstehen und gemeinsam mit den Vertriebspartnerinnen und Vertriebspartnern zukunftssichere Lösungen umzusetzen. Das Besondere: Die Befragungen erfolgen systematisch und kontinuierlich im Wochenrhythmus – und nicht wie klassische Marktstudien zur Zufriedenheit einmal im Jahr. Investitionen in die IT Die Investition in die Digitalisierung und Schaffung einer zukunftsfähigen gemeinsamen IT-Landschaft ist das Ziel des IT-Fusionsprogramms. Genutzt werden sollen neue Formen der Zusammenarbeit und innovative Technologien – mit effizienten und schlanken Prozessen für den Innen- und Außendienst zur Schaffung von positiven Kundenerlebnissen. “Das IT-Fusionsprogramm ist wichtiger Teil unseres Fusionsprogramms. Mit den Investitionen in die Digitalisierung in Höhe von jährlich mehr als 30 Mio. Euro stellen wir uns mit noch mehr Schlagkraft zukunftsfest auf”, benennt der Konzernchef das Ziel. Corona gut gemeistert Die Corona-Pandemie hat auch bei der Provinzial zu einer starken Veränderung in der Arbeitsorganisation geführt. “Rund 80 % der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten nach wie vor aus dem Homeoffice und haben in der Zeit ein hohes Maß an Flexibilität gezeigt. Wir haben es durch unsere leistungsfähige IT im vergangenen Frühjahr innerhalb weniger Wochen geschafft, alle mit der notwendigen Technik auszustatten. Die digitale Kommunikation mit den Kundinnen und Kunden hat ebenfalls stark an Bedeutung gewonnen. Unsere Agenturen nutzen diese Möglichkeiten flexibel und den jeweils aktuellen Bedingungen angepasst “, so Breuer. Flexiblere Arbeitsmodelle als in Vor-Corona-Zeiten werde es zudem künftig mit Sicherheit auch bei der Provinzial geben. “Ohne Präsenz kann sich keine gute Unternehmenskultur entwickeln. Insbesondere in einem frisch fusionieren Unternehmen wie unserem. Wir sehen aber auch die vielen positiven Effekte des dezentralen Arbeitens und werden die entsprechenden Möglichkeiten weiterhin anbieten und da, wo es sinnvoll ist, ausbauen.” Seit Ende Mai hat die Provinzial zudem ihr Impfprogramm gestartet und vermittelt allen Beschäftigten, deren Partnern sowie den Agenturleitern und deren Mitarbeitern ein Impfangebot. “Damit wollen wir unseren Beitrag im Rahmen der nationalen Impfstrategie leisten”, erläutert der Vorstandsvorsitzende. Verankerung in den Regionen Die Regionalversicherer des Konzerns engagieren sich in ihren Geschäftsgebieten und Standorten vielfältig im sozialen und kulturellen Bereich, in der Schadenverhütung sowie im Sport. So unterstützen die Kultur-und Sozialstiftungen in Münster und Düsseldorf – hier insbesondere über den Arbeitskreis “ProEhrenamt” – eine große Anzahl gemeinwohlorientierter Projekte wie auch die Mitarbeitervereine “Provinzialer helfen” soziale Initiativen in Westfalen-Lippe und im Norden. Als Partner der Feuerwehren fördert die Provinzial Brandschutzmaßnahmen und Brandschutzerziehung. Kunst- und Kulturförderung hat ebenso an allen Standorten einen hohen Stellenwert. Neben dem Breitensport hat auch Spitzensportförderung eine besondere Tradition. Der Provinzial Versicherungskonzern gehört mit Gesamtbeitragseinnahmen von über sechs Milliarden Euro zu den großen deutschen Versicherungsgruppen und hat fünf Millionen Kundinnen und Kunden. Im Geschäftsgebiet des Konzerns im Norden und Westen Deutschlands leben rund 26 Millionen Menschen. Die Regionalversicherer des Konzerns, Westfälische Provinzial, Provinzial Rheinland, Provinzial Nord Brandkasse, Hamburger Feuerkasse und Lippische Landesbrandversicherung, sind fest in ihren jeweiligen Geschäftsgebieten in Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Teilen von Rheinland-Pfalz verwurzelt. Rund 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für den Konzern im Innen- und Außendienst tätig, darunter etwa 1.000 Auszubildende. Eine qualitativ hochwertige Betreuung der Kundinnen und Kunden ist durch die Vertriebspartner in 1.253 Provinzial Agenturen, 121 Sparkassen mit ihren Filialen sowie durch die Zusammenarbeit mit Maklern gewährleistet. Pressekontakt: Christian SchäferKonzernpressesprecherProvinzial Holding : 48131 MünsterTel. +49 251 219-3644

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