Wohnimmobilienpreise im Umland ziehen während der Pandemie kräftig an

23.06.2021 – 11:52

BVR Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken

Berlin (ots) Auch in diesem Jahr dürften die Preise für Wohnimmobilien trotz der Coronapandemie wieder kräftig steigen. Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) erwartet einen durchschnittlichen Anstieg der Preise für selbstgenutztes Wohneigentum im Jahr 2021 von rund 5,9 Prozent. Der Preisanstieg dürfte damit ähnlich kräftig ausfallen wie 2020 (6,0 Prozent). Insbesondere in den sechs größten Städten Deutschlands – Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt und Stuttgart – ist der Preisauftrieb ungebrochen. “Aufgrund des historisch niedrigen Zinsniveaus bleiben Wohnimmobilien eine attraktive Form der Geldanlage. Zudem hat die Coronapandemie durch den verstärkten Aufenthalt zu Hause den Wert der eigenen vier Wände plastisch vor Augen geführt,” so BVR-Vorstand Dr. Andreas Martin. Die Coronapandemie verstärkte bestehende Trends am Wohnimmobilienmarkt. Bisher war der Preisauftrieb in den Arbeitsmarktzentren zwar stets kräftiger als im Umland, dieser hat sich in den vergangenen Jahren jedoch zunehmend angeglichen. Im Jahr 2020 stiegen die Preise in den Arbeitsmarktzentren und im Umland nun erstmals ähnlich stark. Hierzu beigetragen haben dürfte, dass sich der direkt mit der Pendelaktivität in Zusammenhang stehende Preisaufschlag von Wohnimmobilien in zentraler Lage im vergangenen Jahr erstmals nicht weiter ausgeweitet hat. Eine Erklärung ist, dass die Möglichkeit des mobilen Arbeitens die Notwendigkeit des tatsächlichen Pendelns deutlich reduzierte. Dies senkt die Attraktivität des Wohnens im Zentrum und steigert die Toleranz für räumlich entfernte Arbeitsstellen. Inwieweit die Ausweitung des mobilen Arbeitens auch über die Coronapandemie hinaus erhalten bleibt und ob dies nachhaltig zu einem höheren Preisauftrieb im Umland führt, wird sich in den kommenden Jahren zeigen. Pressegrafik zur BVR-Studie unter Presse – Bilddatenbank – BVR – Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken. Die neue Studie des BVR ist im Internet unter Publikationen – Volkswirtschaft – BVR – Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken abrufbar. Pressekontakt: Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR)Melanie Schmergal, Abteilungsleiterin Kommunikation undÖffentlichkeitsarbeit / PressesprecherinTelefon: (030) 20 21-13 00, , www.bvr.de

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Gut fürs Klima, gut fürs Geld: Neue Förderung für effiziente Gebäude ist für Immobilienkäufer und Besitzer interessant

22.06.2021 – 12:19

Interhyp AG

München (ots)- Höhere Darlehenssummen und höhere Zuschüsse
– Von den Neuerungen können Immobilienkäufer und Besitzer profitieren, die ein besonders energetisches Objekt erwerben, bauen oder entsprechend energetisch modernisieren
– Interessenten sollten Kredit- und Zuschussvarianten frühzeitig prüfen und auf genaue Förderbedingungen achten Die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude bei der KfW ab 1. Juli bringt nach Einschätzung der Interhyp AG für viele Immobilienkäufer und Sanierer deutliche Vorteile. Zudem könnte das Thema Fördermittel in der Immobilienfinanzierung in Zukunft insgesamt noch wichtiger werden. “Auch wenn die genauen Zinssätze für die Kredite noch bekannt gegeben werden, überzeugen die Eckdaten der geplanten Subventionen für Energieeffizienz. Interessenten profitieren von höheren Kreditsummen und höheren Zuschüssen”, sagt Mirjam Mohr, Vorständin der Interhyp AG, Deutschlands größtem Vermittler privater Baufinanzierungen. Je besser das erreichte Energieeffizienzniveau, desto höher der Zuschuss. Die Darlehenssummen sind je nach Programm und Energieeffizienz auf 60.000, 120.000 oder 150.000 Euro begrenzt. Zusätzlich fließen nach der Fertigstellung Tilgungszuschüsse von bis zu 50 Prozent direkt auf das Darlehen und verkürzen damit dessen Gesamtlaufzeit. Mit der neuen “Bundesförderung für effiziente Gebäude” (BEG) sollen noch stärkere Anreize für Investitionen in Energieeffizienz und erneuerbare Energien gesetzt werden. “Von den Neuerungen können Immobilienkäufer und Besitzer profitieren, die ein besonders energetisches Objekt erwerben, bauen oder entsprechend energetisch modernisieren”, sagt Mirjam Mohr. Das Interesse an nachhaltigen Objekten und Umbauten ist hoch. Mit Blick auf die Umstellung der Förderlandschaft warten aktuell viele ab. “Wir rechnen mit einem anziehenden Interesse nach KfW-Programmen ab Juli – vielleicht sogar mit einem regelrechten Run auf die neuen Programme”, erklärt Mirjam Mohr. Die bisherigen KfW-Förderprogramme 151, 152, 153 und 167 werden mit Start der neuen Förderung gestrichen. Die BEG besteht künftig aus zwei Varianten, der Kreditvariante mit Tilgungszuschuss und der Zuschussvariante. Im wohnwirtschaftlichen Bereich sind das die Kreditprogramme 261 und 262 sowie der Zuschuss im Programm 461. Bei dem Wohngebäudekreditprogramm (261, 262) handelt es sich um einen Förderkredit für Sanierung, Neubau und Kauf. Die KfW reicht bis zu 150.000 Euro Kredit je Wohneinheit für ein Effizienzhaus aus oder bis zu 60.000 Euro Kredit je Wohneinheit für Einzelmaßnahmen pro Kalenderjahr. Zusätzlich zum Darlehen erhält der Kunde den Tilgungszuschuss direkt auf das Darlehen ausgezahlt. Die Zuschüsse fließen, wenn die Maßnahmen fertiggestellt sind. Immobilienbesitzer müssen dann zwischen 15 und 50 Prozent weniger zurückzahlen. Der Wohngebäudezuschuss richtet sich an Interessenten, die ihre Immobilie nachhaltiger machen wollen, die aber beispielsweise über genug Eigenkapital verfügen – also gar keinen Kredit brauchen. Beim Zuschuss 461 gibt es dann bis zu 75.000 Euro Sanierungszuschuss je Wohneinheit oder einen Bauzuschuss von bis zu 37.500 Euro je Wohneinheit. Die bisherigen KfW-Programme 124 sowie 159 bleiben bestehen. Sie unterstützen mit zinsgünstigen Darlehen bis zu 100.000 Euro die selbstgenutzte Wohneigentumsbildung und mit bis zu 50.000 Euro den altersgerechten Umbau beziehungsweise Einbruchsschutz. Interhyp rät, das Thema Förderung ab sofort noch früher in die Finanzplanung einzubinden. “Erst- und Anschlussberatungen sind wichtiger denn je, um nicht unwissentlich die Förderfähigkeit zu gefährden”, sagt Mirjam Mohr. Gerade rund um den Vorhabensbeginn und die Beauftragung von Leistungen sollten sich Interessenten frühzeitig über die genauen Förderbedingungen erkundigen, zum Beispiel im Gespräch mit den Finanzierungsberatern bei Interhyp. Beispielsweise muss der Antrag auf Förderung vor Abschluss des Kaufvertrags für die Immobilie erfolgen. Die Einbindung von Energieeffizienzexperten sei nicht nur empfehlenswert, sondern in der Regel verpflichtend. Über Interhyp Die Interhyp Gruppe ist eine der führenden Adressen für private Baufinanzierungen in Deutschland. Mit den Marken Interhyp, die sich direkt an den Endkunden richtet, und Prohyp, die sich an Einzelvermittler und institutionelle Partner wendet, hat das Unternehmen 2020 ein Finanzierungsvolumen von 28,8 Milliarden Euro erfolgreich bei seinen über 500 Finanzierungspartnern platziert. Dabei verbindet die Interhyp Gruppe die Leistungsfähigkeit der eigenentwickelten Baufinanzierungsplattform eHyp mit kundenorientierten Digitalangeboten und der vielfach ausgezeichneten Kompetenz ihrer Finanzierungsspezialisten. Die Interhyp Gruppe beschäftigt etwa 1.600 Mitarbeiter und ist an über 100 Standorten persönlich vor Ort für ihre Kunden und Partner präsent. Pressekontakt: Britta Barlage, Pressesprecherin B2C, Interhyp AG, Domagkstraße 34, 80807 München, Telefon: +49 (89) 20307 1325, E-Mail: , https://interhyp.de

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Index für Wohnimmobilien erreicht Allzeithoch

18.06.2021 – 08:40

PwC Deutschland

Berlin (ots) Wie die Juniausgabe des Real Estate Monitors der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland zeigt, erreichen die Bewertungen der deutschen Wohnimmobiliengesellschaften erneut ein Allzeithoch (435). Nach der deutlichen Erholung zum Jahresende 2020 stagnieren die Marktwerte von Gewerbeimmobiliengesellschaften (338) hingegen seit einigen Monaten weiter auf Vorkrisenniveau. Der ungebremste Preisanstieg der Wohnimmobiliengesellschaften ist unter anderem auf die expansive Geldpolitik der Notenbanken zurückzuführen. “Diese befeuert weiterhin die Preisentwicklung bei Immobilien, was sich wiederum mittelbar auf die Bewertung von deutschen Immobilien-Bestandshaltern auswirkt”, erläutert Dr. Patrick Lehmann, Senior Manager bei PwC Deutschland. Darüber hinaus ist Mitte April der Berliner Mietendeckel durch das Bundesverfassungsgericht zurückgewiesen worden. Eine Entscheidung, die die Anspannung der Investoren auf dem deutschen Wohnimmobilienmarkt kurzfristig gelöst hat. Nicht zuletzt ist das Rekordhoch des PwC Real Estate Index für Wohnimmobiliengesellschaften auch auf entsprechende Fusionsgespräche in der Immobilienbranche zurückzuführen. “Mit einer Einjahresperformance von 21,5% können vor allem die Werte für Wohnimmobilien den Wachstumstrend am Markt mitgehen”, so Dirk Hennig, Partner bei PwC Deutschland. Der Index für Gewerbeimmobilien-Bestandshalter stagniert dagegen seit Beginn des Jahres, obwohl die Unternehmen überwiegend positive AdHoc-Mitteilungen vermelden und ihre Ziele für 2021 bestätigen. Im Segment der Handelsimmobilien stehen die Bestandshalter weiterhin noch vor großen Herausforderungen, insbesondere die Shoppingcenter-Betreiber. Die coronabedingten flächendeckenden Geschäftsschließungen sorgten für einen Gewinneinbruch im ersten Quartal. Über den PwC Real Estate Monitor Der Real Estate Monitor wird monatlich vom Real Estate Institute von PwC Deutschland veröffentlicht. Der Monitor enthält eine umfassende Analyse relevanter Kennzahlen (WACC, EBITDA-Multiplikatoren, FFO 1, EPRA NAV ratio) auf Basis der Daten von 25 führenden börsennotierten Immobilienunternehmen in Deutschland. Pressekontakt: Dennis PagelPwC | Marketing & CommunicationsTel.: +49 211 9817939Email:

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Bau- und Ausbauhandwerk legt Erwartungen zur Bundestagswahl vor

16.06.2021 – 12:18

Bundesvereinigung Bauwirtschaft

Berlin (ots)- Investitionsfreundliches Klima schaffen
– Nachhaltiges Bauen fördern Die Bundesvereinigung Bauwirtschaft hat gestern im Rahmen einer virtuellen Wahlarena ihre Erwartungen zur Bundestagswahl vorgelegt. Das Verbändebündnis, zu dem 15 Partner aus der Bau- und Ausbaubranche mit insgesamt 3,4 Mio. Beschäftigten zählen, rückt dabei eine mittelstandsorientierte Wirtschaftspolitik ins Zentrum. “Nach der Corona-Pandemie brauchen wir die Rahmenbedingungen, die das nötige wirtschaftliche Wachstum fördern. Dazu zählt, dass die Steuern- und Abgabenlast nicht weiter steigt, sondern die Unternehmen entlastet werden”, erklärte Marcus Nachbauer, Vorsitzender der Bundesvereinigung Bauwirtschaft und Präsident des Bundesverbands Gerüstbau. Nachbauer sprach sich weiter dafür aus, dass die öffentliche Hand ihre Investitionstätigkeit stärkt: “Wir haben in Deutschland einen Investitionsrückstau von knapp 150 Mrd. Euro. Angesichts dessen kann es nach der Pandemie keine Option sein, Investitionshaushalte zusammenzustreichen, um die Kosten der Corona-Krise auszugleichen.” Auf die Notwendigkeit, insbesondere mittelständische Unternehmen zu entlasten, machte auch Reinhard Quast, Präsident des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB), aufmerksam: “Steuererhöhungen bremsen dauerhaft das Wirtschaftswachstum. Was wir jetzt brauchen, ist echter Bürokratieabbau für die Unternehmen, damit diese mutig nach vorne gehen können.” Ein weiteres Kernanliegen der Verbändeallianz ist die Förderung des nachhaltigen Bauens. Lothar Hellmann, Präsident des Zentralverbands der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke, sagte dazu: “Um die energetische Gebäudesanierung voranzutreiben, brauchen wir eine stärkere Förderung von Einzelmaßnahmen. Nur so werden wir die Sanierungsquote wirklich steigern können.” “Die Verstetigung von Fördermaßnahmen ist für unsere Unternehmen ganz zentral. Kurzfristig angelegte Programme passen nicht zu den individuellen Bedarfen, die auf Seiten der Verbraucherinnen und Verbraucher vorliegen”, fügte Michael Hilpert, Präsident des Zentralverbands Sanitär, Heizung, Klima, hinzu. Die vollständigen Forderungen der Bundesvereinigung Bauwirtschaft stehen auf www.bv-bauwirtschaft.de zum Download bereit. Pressekontakt: Dr. Ilona K. KleinLeiterin Presse- und ÖffentlichkeitsarbeitZentralverbandDeutschesBaugewerbe Kronenstr. 55-5810117 BerlinTelefon 030-20314-409, Fax 030-20314-420eMail

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Postbank Wohnatlas 2021 / Wo Immobilienkäufer die besten Bedingungen finden

16.06.2021 – 11:15

Postbank

Bonn (ots)- Investitionschancen-Index zeigt vielversprechende Regionen in Deutschland
– Expert*innen analysieren Indikatoren für den Immobilienkauf auf Kreisebene Vielerorts steigen die Preise für Wohneigentum rasant – allerdings nicht überall gleichermaßen. Folglich lohnt es sich für Immobilienkäufer*innen, einen genaueren Blick auf die einzelnen Regionen zu werfen. Gute Voraussetzungen für ein Investment sind moderate Preise und die Aussicht auf Wertsteigerungen. In welchen Regionen finden Kaufinteressierte das noch? Antworten gibt der Investitionschancen-Index, der von Expert*innen des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) für den Postbank Wohnatlas berechnet wird. Besonders günstige Bedingungen für Immobilieninvestments weist der Index in diesem Jahr für 16 von 401 Landkreisen und kreisfreien Städten auf. In 30 weiteren Regionen sind die Voraussetzungen zumindest sehr vielversprechend. Gradmesser für das Preisniveau ist das Verhältnis zu den örtlichen Mieten. Zuletzt sind die Kaufpreise schneller gestiegen als die Mieten. Während sich die Nettokaltmieten 2020 im Vergleich zum Vorjahr im Schnitt über alle Landkreise und kreisfreien Städte um 2,7 Prozent verteuerten, legten die Kaufpreise für Eigentumswohnungen im Bestand im Mittel um 10,1 Prozent zu. Der sogenannte Vervielfältiger, der abbildet, wie viele Jahresnettokaltmieten für eine gleich große Eigentumswohnung durchschnittlich zu zahlen wären, spiegelt die wachsende Dynamik wider. Er stieg binnen Jahresfrist im Durchschnitt über alle Landkreise und kreisfreien Städte um 1,7 auf 25,7 Jahresmieten. Seit 2017 hatte sich der Vervielfältiger jährlich nur um rund eine Jahresmiete erhöht. Investitionschancen-Index hilft bei der Immobiliensuche Wo finden Kaufinteressierte derzeit noch günstige Preise, können aber dennoch mit weiteren Wertsteigerungen der Immobilien rechnen? Eine Antwort darauf gibt der Investitionschancen-Index. Expert*innen sprechen derzeit bei einem Vervielfältiger von maximal 25,0 von einem noch moderaten Kaufpreisniveau gemessen an den örtlichen Nettokaltmieten. 184 der 401 deutschen Landkreise und kreisfreie Städte erfüllen derzeit diese Bedingung. Hohe reale Wertzuwächse bis 2030* von mehr als 0,5 Prozent pro Jahr werden für 126 Landkreise und kreisfreie Städte prognostiziert. Beide Kriterien treffen für 16 Landkreise zu, die damit die besten Investitionschancen in Deutschland bieten. Top-Investitionschancen in Deutschland Vervielfältiger 2020** maximal 25,0 und prognostiziertes Kaufpreisplus 2020 – 2030*** größer als 0,5 Prozent 1. Rotenburg (Wümme), Landkreis (Niedersachsen): 19,71 / 0,89% 2. Straubing-Bogen, Landkreis (Bayern): 23,57 / 0,99% 3. Waldshut, Landkreis (Baden-Württemberg): 23,61 / 0,91% 4. Gifhorn, Landkreis (Niedersachsen): 23,75 / 0,82% 5. Tuttlingen, Landkreis (Baden-Württemberg): 24,16 / 0,52% 6. Grafschaft Bentheim, Landkreis (Niedersachsen): 24,41 / 1,20% 7. Alzey-Worms, Landkreis (Rheinland-Pfalz): 24,41 / 0,56% 8. Lüneburg, Landkreis (Niedersachsen): 24,52 / 1,00% 9. Bergstraße, Landkreis (Hessen) 24,54 / 0,60% 10. Herzogtum Lauenburg, Landkreis (Schleswig-Holstein): 24,74 / 0,79% 11. Bad Dürkheim, Landkreis (Rheinland-Pfalz): 24,76 / 0,55% 12. Südliche Weinstraße, Landkreis (Rheinland-Pfalz): 24,79 / 0,56% 13. Darmstadt-Dieburg, Landkreis (Hessen): 24,89 / 0,71% 14. Stade, Landkreis (Niedersachsen): 24,95 / 0,66% 15. Osnabrück, Landkreis (Niedersachsen): 24,95 / 0,69% 16. Offenbach, Landkreis (Hessen): 24,98 / 0,54% **Kaufpreis als Vielfaches der Jahresnettokaltmiete ***in Prozent pro Jahr (real) Hier sortiert nach niedrigstem Vervielfältiger. Quellen: VALUE AG (empirica-systeme Marktdatenbank), Statistisches Bundesamt, Berechnungen HWWI “Der Investitionschancen-Index rückt Regionen in den Fokus, die Kaufinteressierte bei ihrer Suche möglicherweise noch nicht auf dem Schirm hatten”, sagt Eva Grunwald, Leiterin Immobiliengeschäft Postbank. Beste Investitionschancen finden sich demnach vor allem außerhalb der Städte sowie im Norden und Westen der Republik. In Niedersachsen warten laut Postbank Wohnatlas gleich sechs Kreise mit sehr guten Rahmenbedingungen auf – so viele, wie in keinem anderen Bundesland. Dazu zählen die Landkreise Gifhorn, Grafschaft Bentheim, Lüneburg, Osnabrück und Rotenburg (Wümme) sowie Stade, das an Deutschlands drittteuerste Großstadt Hamburg grenzt. Auch der Landkreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein, der zum Speckgürtel der Elbmetropole gehört, glänzt mit guten Aussichten auf noch relativ günstige Immobilien, die in Zukunft weiter an Wert zulegen werden. Lohnende Investments sehen die Expert*innen auch entlang der Grenze zwischen Hessen und Rheinland-Pfalz in den Landkreisen Bergstraße und Alzey-Worms sowie in Darmstadt-Dieburg und Offenbach wie auch weiter im Süden von Rheinland-Pfalz in Bad Dürkheim und Südliche Weinstraße. In Baden-Württemberg sollten Kaufinteressierte die Landkreise Waldshut und Tuttlingen unter die Lupe nehmen. In Bayern schafft es mit Straubing-Bogen nur ein Landkreis in den Index, obwohl der Freistaat fast flächendeckend mit positiven Preisprognosen glänzt. Aber die Kaufpreise sind vielerorts hoch und den örtlichen Mieten enteilt. Moderate Preise bei leicht positivem Preistrend Wer sich mit geringeren Wertsteigerungen von bis zu 0,5 Prozent jährlich bis 2030 zufriedengibt, dem eröffnen sich weitere 30 Regionen, in denen die Immobiliensuche lohnend sein könnte. Darunter sind neben 24 Landkreisen auch sechs kreisfreie Städte: So bieten Weimar, Wolfsburg, Ludwigshafen am Rhein, Frankenthal in der Pfalz, Bremen und Worms die Chance auf im Verhältnis zum örtlichen Mietniveau moderate Kaufpreise bei erwarteten leichten Wertzuwächsen. Bei diesen Auswahlkriterien kommen auch Regionen in Nordrhein-Westfalen ins Spiel – mit acht Landkreisen ist das Bundesland hier so stark vertreten wie kein anderes. Heinsberg, Kleve, Düren, Euskirchen, der Rhein-Erft-Kreis, Borken, Warendorf sowie die Städteregion Aachen erfüllen beide Voraussetzungen. Zudem empfehlen sich sechs Regionen in Niedersachsen (Heidekreis, Wesermarsch, Peine, Osterholz, Verden und die Stadt Wolfsburg) und fünf in Baden-Württemberg (Freudenstadt, Calw, Schwarzwald-Baar-Kreis, Sigmaringen, Ostalbkreis) für ein Investment. Die beiden Landkreise Westerwald in Rheinland-Pfalz und Kleve in Nordrhein-Westfalen stechen dabei unter den 30 Regionen besonders hervor. Mit Vervielfältigern von jeweils 22,2 und prognostizierten Kaufpreisanstiegen von 0,50 bzw. 0,44 Prozent bieten sie besonders gute Investmentbedingungen. Ostdeutsche Landkreise und kreisfreie Städte sind -abgesehen vom thüringischen Weimar -in dieser Auswahl nicht vertreten. In den ostdeutschen Bundesländern finden sich sowohl Landkreise, in denen der Wohnraum zwar günstig, die künftige Wertentwicklung aber negativ ist, als auch Städte wie Potsdam, Leipzig oder Dresden mit sehr positiver künftiger Wertentwicklung, aber Vervielfältigern, die die 25,0 überschritten haben. Vorteile von Wohneigentum trotz leichter Wertverluste in der Zukunft? Selbst wenn die Preisprognose für eine Region leicht negativ ausfällt, könnte der Erwerb von Wohneigentum unter Umständen dennoch empfehlenswert sein. Dies dürfte etwa für Selbstnutzer*innen oder sehr langfristig orientierte Vermieter der Fall sein, die keinen Wiederverkauf in absehbarer Zeit anstreben. So bieten in Deutschland 24 Regionen mit leicht negativer prognostizierter Preisentwicklung von maximal minus 0,5 Prozent pro Jahr bis 2030 zugleich moderate Preise für Wohneigentum. Hervorzuheben wären in dieser Gruppe die Landkreise Freyung-Grafenau in Bayern, Lüchow-Dannenberg in Niedersachen und der Zollernalbkreis in Baden-Württemberg mit Vervielfältigern von 17,3, 17,6 sowie 22,5 bei prognostizierten realen Wertverlusten von -0,02, -0,14 und -0,14 Prozent pro Jahr bis 2030. Wer in diesen Regionen derzeit eine Wohnung gemietet hat, kann als Eigentümer auf längere Sicht günstiger fahren. Denn je geringer der Vervielfältiger ausfällt, umso stärker verkürzt sich der Zeitraum, bis sich ein Kauf gegenüber der Mietzahlung rechnet. “Wer in einer dieser 24 Regionen seinen Lebensmittelpunkt hat und keine Miete mehr zahlen möchte, der sollte den Wohnungskauf in Erwägung ziehen. Immobilienbesitz stellt grundsätzlich eine gute Vorsorge dar und ermöglicht etwa mietfreies Wohnen im Alter”, sagt Grunwald von der Postbank. Selbstverständlich sollten Kaufinteressierte das gewünschte Objekt vor Erwerb auf Herz und Niere prüfen. “Bei einer gründlichen Analyse können Immobilienexpert*innen hinzugezogen werden, die etwa die Bausubstanz und den Sanierungsstand unter die Lupe nehmen”, rät Grunwald. “So können sich Käufer weiter absichern.” In den meisten deutschen Großstädten und besonders in den sogenannten Big Seven, den sieben größten deutschen Metropolen, ist zwar auch in den kommenden Jahren mit steigenden Preisen zu rechnen. Allerdings sind die Immobilienpreise bereits vergleichsweise hoch. Sie liegen bei 42 der 68 Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohnern im Durchschnitt teils sehr deutlich über der 25-fachen Jahresnettokaltmiete. Hintergrundinformationen zum Postbank Wohnatlas 2021 Der Postbank Wohnatlas ist eine jährlich erscheinende, mehrteilige Studienreihe, die den deutschen Immobilienmarkt unter verschiedenen Aspekten regional bis auf Kreisebene beleuchtet. Für die vorliegende Analyse, die den vierten Studienteil des diesjährigen Wohnatlas darstellt, wurden unter der Leitung von Diplom-Volkswirtin Dörte Nitt-Drießelmann, Senior Researcherin beim Hamburger WeltWirtschaftsInstitut (HWWI), die Wohnungsmärkte der 401 deutschen Landkreise und kreisfreien Städte untersucht. *Kaufpreisprognose nach dem HWWI-Wohnungsmarktmodell In die Kaufpreisprognose für die 401 kreisfreien Städte und Landkreise sind Angebots- und Nachfrageentwicklung anhand verschiedener Regionaldaten zur Bevölkerungs- und Altersstruktur, Haushaltsgröße, Einkommensentwicklung sowie zu Wohnausgaben und Wohnungsangebot eingeflossen. Das HWWI-Wohnungsmarktmodell vollzieht nach, wie sich diese Faktoren wechselseitig beeinflussen. Am Ende der Modellrechnung steht die Kaufpreisprognose für den Zeitraum 2020-2030. Ausgewiesen wird der durchschnittliche jährliche reale Preistrend. Pressekontakt: Postbank – eine Niederlassung der Deutsche Bank AGOliver Rittmaier+49 228 920

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Wärmewende im Gebäudesektor: Deutsche Umwelthilfe fordert Bauminister Horst Seehofer dazu auf, Lebenszyklusbetrachtung im Klimaschutz-Sofortprogramm zu verankern

15.06.2021 – 09:15

Deutsche Umwelthilfe e.V.

Berlin (ots)- Der verstärkte Einsatz innovativer Dämmstoffe senkt den Energieverbrauch von Gebäuden und schont Ressourcen
– Klimaschutz-Sofortprogramm für Gebäudesektor muss gesamten Lebenszyklus von Gebäuden betrachten und den Einsatz kreislauffähiger Baustoffe stärken
– DUH fordert Bauminister Horst Seehofer zur Stärkung innovativer und umweltschonender Dämmkonzepte auf Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert Bundesbauminister Horst Seehofer dazu auf, die Lebenszyklusbetrachtung von Gebäuden im geplanten Klimaschutz-Sofortprogramm für den Gebäudesektor zu verankern. So können Anreize für besonders nachhaltige Dämmkonzepte geschaffen werden. Bisher konnten sich umweltfreundliche Innovationen im Bereich der Wärmedämmung oft nicht durchsetzen. Grund hierfür sind etwa fehlende Anforderungen an die Recyclingfähigkeit und den Energieverbrauch bei der Herstellung und Entsorgung von Baumaterialien. Horst Seehofer muss deswegen die Vorgaben für die Lebenszyklusbetrachtung von Gebäuden nicht erst so wie im Gebäudeenergiegesetz (GEG) vorgesehen 2023 etablieren, sondern im jetzt schon fälligen Klimaschutz-Sofortprogramm. Barbara Metz, Stellvertretende Bundesgeschäftsführerin der DUH, sagt dazu: “Seit Jahren hat es die Bundesregierung versäumt, die CO2-Emissionen und den Energieverbrauch des Gebäudebestands nennenswert zu senken. Damit muss jetzt Schluss sein, denn die Verschärfung der deutschen Klimaziele erfordert sofortiges Handeln. Horst Seehofer muss jetzt eine klimazielkonforme Sanierungsoffensive auf den Weg bringen, die Nachhaltigkeit über den gesamten Lebenszyklus mitdenkt und für die Kreislauffähigkeit von Gebäuden und Baustoffen sorgt. Ohne eine nachhaltige Bauwende ist der klimaneutrale Gebäudebestand bis 2045 nicht zu erreichen.” Um die Klimaziele zu erreichen, ist es dringend nötig, das Tempo bei der energetischen Sanierung zu erhöhen. Gleichzeitig ist die Produktion von Dämmstoffen teilweise mit einem hohen Energie- und Ressourcenaufwand verbunden, der in der Bilanzierung keine Berücksichtigung findet. Durch den erhöhten Materialeinsatz ist zudem mit einem Anstieg der Dämmstoffabfälle zu rechnen, die bisher kaum recycelt oder wiederverwendet werden. Die DUH fordert Bauminister Seehofer mit den heute veröffentlichten politischen Handlungsempfehlungen dazu auf, Nachhaltigkeitspotenziale im Bereich der Dämmstoffe zu erschließen und bestehenden Innovationen zu einer besseren Marktdurchdringung zu verhelfen. Damit sich umweltfreundliche Dämm-Innovationen in der Praxis auch durchsetzen können, müssen sie von der Politik unterstützt werden. Hierzu schlägt die DUH etwa den Ausbau von Förder- und Bildungsprogrammen vor sowie gesetzliche Anreize zur Verwendung von Recyclingbaustoffen. Die DUH fordert, dass sich Gebäude grundsätzlich einfacher rückbauen und recyceln lassen, etwa indem digitale Gebäudepässe eingeführt und Bauabfälle besser getrennt werden. Durch die Ausweitung des Prinzips der erweiterten Herstellerverantwortung auf Baustoffe soll zudem deren Ökodesign und umweltgerechte Entsorgung verbessert werden. “Bei der Dämmung – aber auch allen anderen Baustoffen – müssen Herstellung, Bau, Rückbau und Entsorgung unbedingt zusammen gedacht werden. Aktuell gibt es weder eine Pflicht zur Erstellung von digitalen Gebäudepässen, die festhalten, welche Materialien verbaut wurden, noch verbindliche Bauteilsichtungen vor dem Abriss oder eine konsequente Förderung von Recyclingkonzepten. So wird großes Potenzial zum Umweltschutz verschenkt. Zur Stärkung innovativer und nachhaltiger Dämmkonzepte müssen Förderprogramme und Ordnungsrecht deshalb umgehend auf Klima- und Ressourcenschutz ausgerichtet werden”, kommentiert Philipp Sommer, Stellvertretender Leiter im Bereich Kreislaufwirtschaft der DUH. Eine neue Informationsbroschüre der DUH zu diesem Thema zeigt die Vielfalt an nachhaltigen und innovativen Dämmkonzepten. So hat Dämmung aus recycelten Jutesäcken beispielsweise eine besonders gute Ökobilanz, während die Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen wie Rohrkolben Natur- und Klimaschutz zusammen denkt. Neue Herstellungsverfahren senken zudem den Energieeinsatz etablierter Dämmstoffe. Erstmals können auch mit dem Flammschutzmittel HBCD behandelte Polystyrol-Dämmstoffe aus dem Rückbau recycelt werden. Hintergrund: Ein Drittel der deutschen CO2-Emissionen und rund 35 Prozent des deutschen Energieverbrauchs entfallen auf den Gebäudesektor. Durch bessere Dämmung kann der Energieverbrauch von Gebäuden massiv reduziert werden. Aufgrund des gravierenden Sanierungsbedarfs in den kommenden Jahren wird der Einsatz von Dämmstoffen von derzeit circa 2 Millionen Tonnen pro Jahr daher stark ansteigen. Im Rahmen des von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Projektes “Innovationen Wärmedämmung” lokalisiert die DUH in Fachgesprächen mit Akteuren aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft deshalb Marktbarrieren und Hemmnisse für umweltfreundliche Innovationen und Verfahren bei der Wärmedämmung von Gebäuden. Durch das Projekt sollen Dämmkonzepte, die Klima- und Ressourcenschutz zusammendenken, gestärkt und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Links: – Politische Handlungsempfehlungen zur Stärkung umweltfreundlicher Innovationen der Wärmedämmung: http://l.duh.de/p210615
– Informationsbroschüre “Innovationen der Wärmedämmung”: http://l.duh.de/p210615
– Weitere Informationen und Hintergrundmaterialien zum Thema Wärmedämmung: http://l.duh.de/waermedaemmung Pressekontakt: Kontakt:Barbara Metz, Stellvertretende Bundesgeschäftsführerin0170 7686923, Sommer, Stellvertretender Bereichsleiter Kreislaufwirtschaft030 2400867-462, -Newsroom:030 2400867-20,

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Zinsanstieg bei Immobiliendarlehen auf über 1 Prozent: Wo können sich Interessenten noch wie viel Immobilie leisten?

10.06.2021 – 12:09

Scoperty

München (ots) Der jüngste Zinsanstieg bei Immobiliendarlehen von rund 0,5 Prozent auf knapp über 1 Prozent trifft Immobilieninteressenten in den Metropolen empfindlicher als in kleineren Städten. Das zeigen Berechnungen des Immobilienmarktplatzes Scoperty (www.scoperty.de). “Die Höhe der Bauzinsen wirkt sich direkt auf die mögliche Darlehenshöhe aus – und damit auf den maximal möglichen Kaufpreis. Durch den Zinsanstieg kommen bei exemplarischen monatlichen Kreditraten nach unseren Berechnungen weniger Objekte in Frage”, sagt Dr. Michael Kasch, Gründer und Geschäftsführer von Scoperty. Das Unternehmen hat im ersten Schritt für jeweils 800 Euro und für 1.600 Euro monatliche Kreditrate die maximalen Darlehenssummen errechnet. Im zweiten Schritt hat Scoperty diese mit den durchschnittlichen Schätzwerten der fast 35 Mio. Wohnimmobilien verglichen, die auf dem Portal einsehbar sind. Das Ergebnis: Trotz des Zinsanstiegs können in vielen Regionen Deutschlands noch Immobilienträume wahr werden. In den umkämpften Großstädten müssen Kreditnehmer entweder nach kleineren Objekten Ausschau halten, oder mehr Eigenkapital einbringen. Mit einer monatlichen Kreditrate von 800 Euro können Kreditnehmer aktuell ein Darlehen (10 Jahre Zinsbindung, 3 Prozent Anfangstilgung) über 240.000 Euro bedienen. Wer eine monatliche Kreditrate von 1.600 Euro stemmen kann – wie es viele Großstadt-Immobilienkäufer im Durchschnitt tun – erhält beim aktuellen Zinsniveau von knapp einem Prozent rund 480.000 Euro. Zum Vergleich: Anfang des Jahres lagen die Bestkonditionen rund 0,5 Prozentpunkte niedriger. Im Januar gab es damit für 800 Euro theoretisch knapp 275.000 Euro Kredit, also 35.000 Euro mehr für den Immobilienkauf. Für 1.600 Euro gab es zu Jahresbeginn knapp 550.000 Euro Kredit, also 70.000 Euro mehr. Wer jetzt mit einem Darlehen von 240.000 Euro an einer Eigentumswohnung interessiert ist, kann sich in rund 95 Prozent der etwa 11.000 Orte in Deutschland eine durchschnittliche Wohnung leisten. Für diese Berechnung hat Scoperty zunächst die aktuelle durchschnittliche Wohnungsgröße in Deutschland errechnet, die bei 67 Quadratmetern liegt. Um sich mit 240.000 Euro eine Wohnung dieser Größe leisten zu können, darf der Quadratmeterpreis bei höchstens 3.580 Euro liegen. Laut Scoperty liegen in rund 10.100 Gemeinden die Quadratmeterpreise bei maximal 3.580 Euro, oder eben vielfach darunter – was 95 Prozent entspricht. Für ein durchschnittliches Haus von 162 Quadratmetern reicht es laut Scoperty allerdings nur noch in rund 40 Prozent aller Orte. Mit einer Kreditrate von 480.000 dagegen haben Kaufwillige abseits der Metropolen auch nach wie vor die Qual der Wahl. Eine Wohnung mit durchschnittlich 67 Quadratmetern können sie sich in über 99 Prozent – also in fast allen Orten Deutschlands – leisten. Ein Eigenheim mit im Schnitt 162 Quadratmetern immerhin noch in 88 Prozent aller Gemeinden. Großstädter allerdings, die aufgrund von Familienplanung oder ihrem Arbeitsplatz nicht ganz so flexibel sind bei der Wahl des Wohnortes, müssen aufgrund des Zinsanstieg aber vor allem Abstriche bei der Größe ihrer Immobilie in Kauf nehmen. In Berlin zum Beispiel bekommen Kaufinteressenten bei einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 4.090 Euro je nach Kreditrate derzeit 8 bis 18 Quadratmeter weniger als noch zu Jahresbeginn. In Hamburg müssen sie zwischen 7 und 14 Quadratmetern einbüßen (durchschnittlicher Quadratmeterpreis 5.004 Euro) und in München zwischen 4 und 8 Quadratmeter (durchschnittlicher Quadratmeterpreis 8.645 Euro). Wie ein Blick auf die Immobilienschätzwerte über ganz Deutschland hinweg zeigt, können Kreditnehmer mit den aktuellen Darlehenssummen also weiterhin auf Immobilien-Shoppingtour gehen. Voraussetzung: Interessenten verfügen über das notwendige Eigenkapital für die Kaufnebenkosten und den Sicherheitsabschlag. Generell raten Experten zu einem Kapitaleinsatz von mindestens 20 Prozent bezogen auf den Kaufpreis, besser sind 30 Prozent. Über Scoperty Scoperty ist der Immobilienmarkt des 21. Jahrhunderts. Mit adressgenauen Informationen und direkter Interaktion zwischen Immobiliensuchenden und -eigentümern schafft Scoperty eine nie dagewesene Transparenz und Dynamik auf dem deutschen Immobilienmarkt. Mit Hilfe von Big Data und Künstlicher Intelligenz zeigt das Unternehmen Informationen zu mehr als 35 Mio. deutschen Wohnimmobilien und macht damit einen Markt sichtbar, der bisher im Verborgenen gelegen hat. Der digitale Marktplatz soll mehr Interaktion und mehr Dynamik in den Markt bringen. Damit jeder seine Traumimmobilie finden kann. Scoperty ist ein Gemeinschaftsunternehmen der ING Bank N.V. und der Sprengnetter Property Valuation Finance GmbH. Mehr Informationen: www.scoperty.de Pressekontakt: Pressekontakt UnternehmenScoperty GmbHBrienner Straße 53a80333 MünchenTel: +49 (0)89 20 00 29 741E-Mail: AgenturScrivo Public RelationsFranziska KegelE-Mail: .: 089 45 23 508 19

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wertfaktor: Starke Preissenkung beim Marktführer für Teilverkauf / Geld abheben vom Eigenheim? Das geht: Mit dem Teilverkauf an wertfaktor

08.06.2021 – 14:08

wertfaktor Immobilien GmbH

Hamburg (ots)- Deutliche Verbesserung der Konditionen beim Erfinder des Teilverkaufs: Zum Juni sinken die jährlichen Kosten von 3,3 Prozent auf 2,9 Prozent der Wunschauszahlung
– Neu: wertfaktor gibt bis 20.000 Euro für Instandhaltung und Investitionen dazu
– Halbierter Preis für Makler-Leistungen: wertfaktor senkt Verkaufskosten auf 3,25 Prozent Starke Konditionsverbesserung beim Marktführer für den Teilverkauf: Ab Juni 2021 sinken die jährlichen Kosten für neue wertfaktor-Kunden von 3,3 Prozent auf nur noch 2,9 Prozent auf den ausgezahlten Betrag. Damit spart ein durchschnittlicher wertfaktor-Kunde rund 8.000 Euro Finanzierungskosten auf einen Auszahlungsbetrag von 200.000 Euro über eine Laufzeit von 10 Jahren. Das sogenannte Nutzungsentgelt von jetzt 2,9 Prozent wird alle zehn Jahre entsprechend der 10-jährigen Bundesrendite angepasst. Alle Kosten des Teilverkaufs wie Notargebühren und den Grundbucheintrag trägt wertfaktor weiterhin allein. “Mit dem Teilverkauf haben wir in Deutschland eine Marktlücke geschlossen: Viele Senioren können oder wollen keinen Kredit aufnehmen, um sich Wünsche zu erfüllen oder ihren Lebensstandard zu halten”, sagt Christoph Neuhaus, Gründer und Geschäftsführer der wertfaktor Immobilien GmbH. “Mit dem Teilverkauf an wertfaktor können Eigenheimbesitzer jetzt Teile ihres Immobilienvermögens zu Bargeld machen, ohne ihr Haus komplett verkaufen oder beleihen zu müssen. Dass wir mit der starken Konditionsanpassung jetzt sehr nahe an aktuelle Finanzierungszinsen rücken, freut uns besonders für alle Kunden, die einen Teilverkauf für sich in Erwägung ziehen.” Investitionen und Instandhaltung: wertfaktor beteiligt sich mit bis zu 20.000 Euro Ebenfalls neu: wertfaktor beteiligt sich als neuer Miteigentümer zukünftig auch an den Kosten für die Instandhaltung. Für die Sanierung von Heizungsanlagen, Elektrik und Rohren sowie für Investitionen wie Wärmedämmung oder den Austausch von Fenstern übernimmt der Erfinder des Teilkaufs in Zukunft seinen Anteil an jeder Rechnung bis insgesamt 20.000 Euro pro Immobilie. Eine Abstimmung mit wertfaktor oder ein vorheriger Antrag seien dabei nicht notwendig, so Neuhaus. “Unsere Kunden lieben ihr Eigenheim und behandeln es pfleglich. Wir wollen sie dabei unterstützen, möglichst lange und zufrieden zuhause leben zu können. Und natürlich kommt uns die Pflege der Immobilie als Miteigentümer bei einem späteren Verkauf auch zugute. Wir freuen uns sehr, dass wir einen Weg gefunden haben, unseren Kunden hier zur Seite zu stehen.” Beim Verkauf der Immobilie: Volle Leistung, halbe Kosten Auch die Gebühr für einen späteren Verkauf der Immobilie konnte wertfaktor noch einmal halbieren. In Zukunft wird für diese mit einem Makler vergleichbare Leistung statt 6,5 Prozent nur noch 3,25 Prozent Durchführungsentgelt fällig. Sollte der Verkäufer oder seine Erben den veräußerten Anteil zurückkaufen wollen, sinken die Kosten auf nur noch 2,25 Prozent. Die Kostensenkung wurde vor allem durch neue Finanzierungspartner möglich gemacht, die wertfaktor als Erfinder und Marktführer des Teilverkaufs in Deutschland gewinnen konnte. Der Erfolg bei den Kunden und die Erfahrungen im Aufbau dieses neuen Produktsegments erlaubte aber auch die Verbesserung weiterer Konditionen. “Der Teilverkauf stößt auf erhebliche Nachfrage, das zeigt uns, dass wir mit unserer Idee einen echten Nerv bei unseren Zielgruppen getroffen haben”, so Neuhaus. Bis Ende 2020 haben bereits über 400 Eigentümer Anteile an Eigenheimen oder Eigentumswohnungen an wertfaktor verkauft. Insgesamt schätzt Neuhaus, dass der Teilverkauf allein in Deutschland für rund zehn Millionen Senioren mit Immobilienbesitz eine gute Lösung wäre. “Als Marktführer wollen wir uns auf diesem Erfolg nicht ausruhen, sondern immer besser werden. Darum suchen wir laufend nach Möglichkeiten, die Kosten für unsere Kunden weiter zu senken und die Konditionen immer attraktiver zu gestalten.” Träume nicht auf Kredit erfüllen: Teilverkauf als Alternative zur Verschuldung Der Teilverkauf wurde 2018 von wertfaktor entwickelt. Damit können Immobilienbesitzer erstmals Liquidität aus ihrer Immobilie freisetzen, ohne sich zu verschulden oder das Eigenheim zu verkaufen. wertfaktor erwirbt bis zu 50 Prozent vom Eigenheim zum aktuellen Marktwert und zahlt den Kaufpreis an die Teil-Verkäufer aus. Das Besondere: Die Teil-Verkäufer bleiben Eigentümer mit allen Rechten. Sie können ihr Eigenheim weiter nutzen, nach Wunsch gestalten und umbauen, vermieten und natürlich auch vererben. Neuhaus: “Immer mehr Senioren besitzen heute eigene Immobilien. Mit dem Teilverkauf können Eigentümer jetzt einfach, flexibel und zu fairen Bedingungen auf dieses Vermögen zugreifen. Und was vielen Senioren wichtig ist: Sie und ihre Erben bleiben jederzeit Eigentümer im eigenen Haus.” Mehr Informationen: www.wertfaktor.de Beispielrechner Teilverkauf: https://www.wertfaktor.de/teilverkaufrechner/ Über wertfaktor und das Konzept des Teilverkaufs Die wertfaktor Immobilien GmbH ist der Erfinder und Pionier des Teilverkaufs. Dieses neuartige Finanzierungsmodell wurde 2018 von den Gründern und Geschäftsführern Christoph Neuhaus (40) und Dr. Alexander Ey (47) entwickelt. Es erlaubt Eigentümern, Immobilienvermögen zu Bargeld machen, ohne ihre Immobilie komplett zu verkaufen oder einen Kredit aufnehmen zu müssen. Je nach Wunsch erwirbt wertfaktor bis zu 50 Prozent des Eigenheims zum aktuellen Marktwert. Der Kaufpreis wird an die Eigentümer ausgezahlt. Die Eigentümer können ihre Immobilie weiter frei bewohnen, vermieten, vererben, den verkauften Teil zurückerwerben oder das Objekt mit wertfaktor gemeinsam am Markt veräußern. Das Konzept trifft klar eine Marktlücke: Zum Ende Dezember 2020 hat wertfaktor Anteile von über 400 Eigenheimen im Wert von rund 165 Millionen Euro erworben. Im Schnitt kauft wertfaktor einen Anteil von 40 Prozent, die durchschnittlich ausgezahlte Summe beträgt 200.000 Euro. (Stand: Dezember 2020) Abdruck frei Pressekontakt: Susanne Wiesemann, redRobin. Strategic Public Relations , Tel.: +49 (0)40 692 123-20

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Immobilienrente und Teilverkauf boomen – Vorsicht bei der Anbieterwahl / Verbraucherschutz mit IMMO.info gemeinnütziges Portal

08.06.2021 – 08:40

IMMO.info gemeinnützige GmbH

München (ots) Immer mehr Senioren versilbern ihr Eigenheim gegen eine Immobilien-Leibrente oder im Teilverkauf. Es gibt jedoch Fallstricke und unseriöse Unternehmen. Welche Fallen lauern? Wie kann man die oft wichtigste finanzielle Transaktion im Leben absichern? Zukunftsthema Immobilienrente – Engel & Völkers und weitere steigen ein Bei älteren Menschen in den USA ist der “Verzehr des Eigenheims” gang und gäbe. Seit wenigen Jahren gibt es in Deutschland einen regelrechten Boom an Unternehmen, die Senioren Lösungen zur Freisetzung des Immobilienvermögens anbieten. Dies mit dem Versprechen, dass diese lebenslang wohnen bleiben können. Kreative Angebote abseits der Bankenwelt sind gefragt. Schließlich haben es die Bewohner von über 65 Jahren schwer, Immobilienkredite zu erhalten. Neben der lebenslangen Immobilien-Leibrente ist seit drei Jahren der Teilverkauf von Wohnung oder Haus möglich. Das Unternehmen Deutsche Leibrenten AG hat bereits einen Bestand von über 800 Immobilien. Die Hamburger Teilverkauf-Firma Wertfaktor kann auf ein Ankaufvolumen von 100 Millionen Euro pro Jahr verweisen. Auch Engel & Völkers hat sich an dem Start-Up Liquidhome beteiligt. Deutsche Teilkauf und weitere sind mit großem Kapitaleinsatz gestartet. Erste schwarze Schafe: Senioren können komplettes Vermögen verlieren Steigende Kosten und niedrige Rente: Eigenheimbesitzer haben trotz wachsendem Immobilienvermögen Geldsorgen. Erste unseriöse Unternehmen nutzen die Not aus. Das Verbraucherportal IMMO.info hatte auf Ungereimtheiten des Anbieters Bergfelder Leibrenten hingewiesen. Die BaFin hat jetzt eine Warnung ausgesprochen, weil das Unternehmen ohne Erlaubnis einer Versicherungstätigkeit nachgeht und ohne Banklizenz unzureichend besicherte Darlehen entgegennimmt. Wenn der Leibrentenanbieter zahlungsunfähig wird, kann im schlimmsten Fall die lebenslange Immobilienrente entfallen und Senioren sitzen auf der Straße. Eine Absicherung der Leibrente und des Wohnrechts an erster Rangstelle im Grundbuch muss deshalb sein. Auch der Teilverkauf kann tückisch werden. Der noch übrige Immobilienanteil kann in die Insolvenz des Teilverkauf-Unternehmens hineingezogen werden. Auch hier ist ein Totalverlust möglich. Fallstricke bei Leibrente und Teilverkauf – Absicherung muss sein Immobilien-Leibrente und Teilverkauf können abgesichert werden. Zunächst ist es wichtig, dass Senioren die in der Regel lebenslange Partnerschaft nur mit seriösen Anbietern eingehen. Die Anbieterliste von IMMO.info hilft hierbei. In der Vertragsgestaltung sind komplexe Regelungen zu beachten, damit die Verbraucher gut schlafen können. IMMO.info hat die Fallstricke und wichtigsten Tipps zur Absicherung von Teilverkauf und Leibrente zusammengestellt. Unabhängig und gemeinnützig: Erste Anbieterliste und Online-Vergleichsrechner Vorher sollten Verbraucher prüfen, welches Modell zu den eigenen Bedürfnissen am besten passt. Der IMMO.info Schnell-Check und der umfassende Vergleichsrechner helfen. Erstmalig werden die Modelle Immobilienrente, Teilverkauf, Verkauf mit Nießbrauch oder Rückanmietung und Immobilienkredite verglichen. Außerdem gibt es eine Liste mit Anbietern und Konditionen. Das gemeinnützige und unabhängige Portal IMMO.info ist vor wenigen Tage gestartet und stellt alle Ratgeber und Online-Tools kostenfrei und ohne Anmeldung zur Verfügung. Weitere Informationen und Kontaktadresse sind auf www.immo.info zu finden. Pressekontakt: IMMO.info gemeinnützige GmbHhttps://immo.info/uber-uns/presse/

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Baufinanzierung: 10 Fehler, die Immobilienkäufer vermeiden sollten

04.06.2021 – 10:02

SpaBa Finanz

Lage (ots) Viele Menschen träumen davon, in den eigenen vier Wänden zu leben. Doch zahlreiche Verbraucher machen Fehler, die teuer werden können. Erich Wolf von SpaBa Finanz ist Experte für Baufinanzierung und erklärt Ihnen in dem folgenden Gastbeitrag, welche Fehler Sie vermeiden sollten. 1. Die Nebenkosten werden unterschätzt Kaufen Sie eine Immobilie, müssen Sie, neben den reinen Kaufkosten, zusätzlich noch Grunderwerbsteuer, Notar- bzw. Grundbuchkosten und ggfs. Maklergebühren zahlen. Die Nebenkosten betragen nicht selten bis zu 15 Prozent der eigentlichen Kaufsumme. 2. Es wird zu wenig Eigenkapital eingeplant Viele Verbraucher möchten ihre Immobilie ohne Eigenmittel finanzieren. Das ist zwar grundsätzlich möglich. Banken verlangen dann allerdings einen höheren Zinssatz, weil das Risiko für die Institute steigt. 3. Zukünftige Zinsänderungen werden unterschätzt Die Zinsen befinden sich seit Jahren auf einem sehr niedrigen Niveau. Sie sollten jedoch nicht davon ausgehen, dass das langfristig so bleibt. Vereinbaren Sie eine kurze Zinsbindungsfrist, könnte das in Zukunft zu einem Problem werden. Steigen die Zinsen, müssen Sie viel Geld für den teureren Zinssatz zahlen. 4. Die Tilgung wird zu niedrig angesetzt Banken werben mit günstigen Darlehen und niedrigen Tilgungsraten. Das hört sich attraktiv an. Eine niedrige Tilgung sorgt jedoch dafür, dass Sie das Darlehen über einen sehr langen Zeitraum zurückzahlen müssen. 5. Es werden keine Fördermittel beantragt Viele Immobilienkäufer vergessen, Fördermittel zu beantragen. Es ist möglich, bis zu 40.000,00 Euro an Fördergeldern zu kassieren und in die Immobilienfinanzierung einfließen zu lassen. 6. Änderungen der Lebensumstände werden nicht eingeplant Eine Baufinanzierung wird in der Regel über 30 Jahre zurückgezahlt. In dieser Zeit kann viel passieren. Ehen können beispielsweise geschieden werden oder ungeplanter Nachwuchs kann sich ankündigen. Denken Sie daher über verschiedene Zukunftsszenarien nach, bevor Sie ein Darlehen aufnehmen. 7. Sie holen sich ausschließlich ein Angebot von Ihrer Hausbank ein Zahlreiche Menschen vertrauen ihrer Hausbank und holen sich lediglich vom Bankberater des Vertrauens ein Angebot. Das ist ein teurer Fehler, weil die Hausbanken häufig nicht die günstigsten Angebote haben. Wenn Sie eine Baufinanzierung planen, sollten Sie stattdessen viele verschiedene Banken und Kredite miteinander vergleichen. 8. Es wird alles auf eine Karte gesetzt Für den Traum der eigenen Immobilie setzen viele Menschen alles auf eine Karte. Das bedeutet, dass sie sich überschätzen und den Kauf so kalkulieren, dass sie keine finanziellen Spielräume mehr haben. 9. Darlehensnehmer verzichten auf Flexibilität Banken vergeben günstige Darlehen oft nur, wenn Sie im Gegenzug auf Flexibilität verzichten. Es sind häufig keine Ratenänderungen und nur geringe Sondertilgungen möglich. Wenn Sie über einen langen Zeitraum eine Baufinanzierung zurückzahlen, ist es jedoch wichtig, dass Sie auf unvorhergesehene Ereignisse flexibel reagieren können. 10. Eigenleistungen werden zu hoch kalkuliert Viele Bauherren gehen davon aus, dass sie zum Beispiel die Kosten für einen Maler oder Fliesenleger sparen und dafür ein niedrigeres Darlehen aufnehmen können. Häufig werden die Eigenleistungen jedoch zu hoch kalkuliert, sodass dann der bestehende Kredit zu teuren Konditionen erhöht werden muss. Pressekontakt: Angaben gemäß § 5 TMG:Erich WolfSpaBaDieselstraße 1432791 LagePressekontakt:Telefon:01520 4907120E-Mail:

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Zweitimmobilie finanzieren: Mit der KVB Finanz niedrige Zinsen bei der Baufinanzierung sichern

03.06.2021 – 18:00

KVB Finanz

Limburg (ots) Eine Zweitimmobilie ist eine profitable Wertanlage für die Zukunft, sei es zur Altersvorsorge oder zum Vermögensaufbau. Niedrige Zinsen machen eine Haus- oder Baufinanzierung aktuell besonders attraktiv. Die KVB Finanz erklärt, worauf Immobilienbesitzer beim Kauf achten sollten. Die Zinsen sind auf einem historischen Tiefstand und machen den Kauf einer Eigentumswohnung oder eines Hauses aktuell besonders attraktiv. Mit einem Zinsniveau von 1,02 Prozent sind die Zinsen 2020 laut Bundesbank Zinsstatistik gegenüber dem Vorjahr um elf Prozent gesunken und es ist abzusehen, dass sie weiterhin niedrig bleiben. Das schlägt sich auch in einer deutlich geringeren Standardrate für Immobilienkredite nieder, die von 389 Euro (2019) auf 373 Euro (2020) gesunken ist. Immobilienbesitzer, die über den Erwerb einer Zweitimmobilie bisher nur nachgedacht haben, können von der aktuellen Zinsentwicklung profitieren und mit einem weiteren Haus- oder Wohnungskauf in ihre Zukunft investieren. Zweitimmobilie zum Eigenbedarf oder als Geldanlage nutzen Auch wenn der Erwerb einer Zweitimmobilie zunächst mit einem Mehrkostenaufwand verbunden ist, bringt er langfristig zahlreiche Vorteile mit sich, je nachdem wie und für was die Immobilie genutzt werden soll. Als Eigenbedarf bietet der Kauf eines zweiten Hauses oder einer zweiten Wohnung die Möglichkeit, diese als Feriendomizil für den Urlaub oder später für den Ruhestand zu nutzen. Denkbar ist es ebenfalls, die Zweitimmobilie innerhalb der Familie zu vererben, etwa an die Kinder oder Enkelkinder, um diese finanziell zu entlasten. Angesichts der wenigen rentablen Anlagemöglichkeiten abseits vom Immobilienmarkt, eignet sich eine weitere Immobilie auch als Kapitalanlage, indem sie als Haupt- oder Ferienwohnung an Dritte vermietet wird. Anlageimmobilien bieten eine hohe Wertbeständigkeit und im besten Fall einen Wertzuwachs, wenn sie gut gelegen und ausgestattet sind. Sie sind inflationssicher und die Kosten für Zinsaufwand und Erhaltung lassen sich von der Steuer absetzen. Mit Mieteinnahmen können Immobilienbesitzer darüber hinaus langfristig ihr Vermögen auf- und ausbauen, ihr Einkommen aufbessern oder in ihre Altersvorsorge investieren. Denn im besten Fall trägt sich eine Zweitimmobilie selbst und erwirtschaftet nach Abzahlung des Immobilienkredits nur noch Gewinne. Hinsichtlich der Finanzierung einer weiteren Immobilie ist lediglich zu berücksichtigen, dass bei Anlageimmobilien der Beleihungswert die maximale Kredithöhe bestimmt, der sich aus dem Bodenwert und den künftigen erwartbaren Mieteinnahmen zusammensetzt. Davon werden zusätzlich noch Sicherheitsabschläge abgezogen. Worauf kommt es bei der Zweitimmobilie an? Als Zweitimmobilie kommen Ein- oder Mehrfamilienhäuser, Eigentumswohnungen oder Apartments zur Vermietung in Frage. Bei der Wahl einer geeigneten Immobilie ist die Lage unbedingt zu berücksichtigen. Über die Attraktivität eines Hauses oder einer Wohnung entscheidet beispielsweise auch die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, die Erreichbarkeit von Supermärkten, Ärzten, Schulen, Naherholungsgebieten und Arbeitsplatzangeboten. Abhängig von der Nutzung der Zweitimmobilie ist vor dem Kauf ebenfalls darauf zu achten, ob es beispielsweise saisonalen Leerstand in der Region gibt, wenn das Haus oder die Wohnung zur Urlaubsvermietung gedacht sind. Für die langfristige Vermietung ist es wichtig zu wissen, wie hoch überhaupt die Nachfrage nach Mietimmobilien in der Region ist. Soll das Objekt dagegen für den Ruhestand gedacht sein, ist etwa Barrierefreiheit und die gegebene Infrastruktur zu berücksichtigen. Finanzierung und Ablauf beim Kauf einer weiteren Immobilie Der Kauf eines zweiten Wohnobjekts ist in der Regel für Immobilienbesitzer geeignet, die ihre Erstimmobilie bereits abgezahlt haben. Ist das nicht der Fall, ist ein sicheres und gutes Einkommen für den Kauf einer Zweitimmobilie unerlässlich. Die Bewilligung einer Haus- oder Baufinanzierung ist allerdings an weitere Grundvoraussetzungen geknüpft, wie eine positive Schufa-Auskunft, die Kreditwürdigkeit, den Immobilienwert und das aufgebrachte Eigenkapital. Des Weiteren müssen Kreditnehmer volljährig sein und ihren Wohnsitz und ihr Bankkonto in Deutschland haben. Zudem sollte das Darlehen bis zum Renteneintritt zurückgezahlt werden, die Laufzeit aber 30 Jahre nicht überschreiten. Sind diese Anforderungen erfüllt, steht einer Baufinanzierung für eine Zweitimmobilie nichts im Weg. Damit der Haus- bzw. Wohnungskauf realistisch und nicht zu einer zusätzlichen Belastung wird, ist eine detaillierte und durchdachte Finanzplanung unerlässlich, etwa gemeinsam mit einem Finanzexperten. Die Mitarbeiter der KVB Finanz wissen, was bei einem Immobiliendarlehen zu beachten ist und ermitteln einen Kredit angepasst an die jeweilige Finanz- und Lebenssituation des Kreditnehmers. Dabei ist eine Baufinanzierung sowohl mit als auch ohne hohes Eigenkapital möglich. Um die Nebenkosten für den Haus- oder Wohnungskauf abzudecken und die monatlichen Raten niedrig zu halten, sind jedoch 10 bis 20 Prozent Eigenkapital empfehlenswert. Sind keine Ersparnisse vorhanden, bietet sich eine 100- oder 110-Prozent-Finanzierung an. Bei der Vollfinanzierung sind die Nebenkosten, wie Notar- und Maklerkosten oder die Grunderwerbssteuer, bereits enthalten, bei der 100-Prozent-Finanzierung übernimmt diese der Kreditnehmer. Baufinanzierungen ohne Eigenkapital sind in der Regel zwar mit höheren Zinsen und Mindesttilgungsraten verbunden, aber dennoch kann es sich angesichts des aktuellen Zinsniveaus lohnen, eine zweite Wohnung oder ein zweites Haus auch ohne Ersparnisse zu kaufen. Als Sicherheit für den Finanzierer kann in diesem Fall auch die Erstimmobilie hinterlegt werden. In jedem Fall ist eine Sollzinsbindung empfehlenswert, mit der sich Kreditnehmer bei günstigen Zinsen über längere Zeit, wie zum Beispiel über zehn Jahre, an einen Zinssatz binden können. Für die Tilgung des Immobiliendarlehens gibt es mehrere Möglichkeiten. Mit dem Annuitätendarlehen wird eine festgelegte monatliche Rate inklusive Zinsen gezahlt, die sich nicht verändert. Eine Sonderform ist das Volltilgerdarlehen, bei dem sich die gleichbleibende Ratenhöhe aus dem Zeitraum ergibt, in dem der Kredit vollständig abgezahlt sein soll. Ein variables Darlehen geht dagegen mit einem größeren Risiko einher, da die Zinsen in regelmäßigen Abständen an den Markt angepasst werden. Die Profis der KVB Finanz unterstützen ihre Kunden bei der Wahl eines passenden Kredits zu fairen Konditionen. Erst wenn der Finanzierungsplan steht, folgt die Unterschrift unter dem Kaufvertrag beim Notar. Mit der KVB Finanz in eine sorglose Zukunft investieren Um sich endlich den Wunsch vom Ferienhaus, dem Eigenheim für den Ruhestand oder von der Eigentumswohnung als Geldanlage zu erfüllen, erstellen die Experten der KVB Finanz ihren Kunden einen individuellen Finanzierungsplan, der den persönlichen Lebensstil berücksichtigt und die finanziellen Möglichkeiten optimal ausschöpft. “Unsere Kunden erhalten mehr Zeit für die wichtigen Dinge des Lebens, verfügen frei über das Geld, haben eine maximale Kostenkontrolle und profitieren von einem besonders günstigen Zinssatz”, erklärt Marc Kloetzel, Leiter Vertrieb und Prokurist bei der KVB Finanz. Gerade beim Kauf einer Zweitimmobilie, die zur Vermietung gedacht ist, kann ein durchdachter Finanzierungsplan so angelegt sein, dass die Mieteinnahmen die zu zahlenden Kreditraten abdecken. Mit den Mitarbeitern der KVB Finanz stehen Kreditnehmern Profis zur Seite, die alle Chancen und Risiken beim Erwerb einer Zweitimmobilie im Blick haben und einen passenden Kredit für die Realisierung ermitteln. Denn eine solide und individuelle Finanzierung ist das A und O für den Kauf einer Zweitimmobilie und eine Zukunft ohne finanzielle Sorgen. Über die KVB Finanz GmbH Seit der Gründung vor über 45 Jahren steht die Familie Kloetzel mit der KVB Finanz vor allem dafür, beste Finanzierungskonzepte, individuell zugeschnitten auf die Bedürfnisse ihrer Kunden, zu ermitteln. Für das traditionelle Familienunternehmen stehen ihre Kunden und die persönliche Nähe zu ihnen im absoluten Mittelpunkt. Dabei sind faire Konditionen, Professionalität und Verantwortungsbewusstsein die obersten Maximen. Von Familie für Familien denkt und handelt die KVB Finanz immer in Generationen. Pressekontakt: KVB Finanzdienstleistungsgesellschaft mbHMarc KloetzelJohannes-Mechtel-Str. 265549 Limburg/LahnTelefon: 0 64 31 / 29 4 70Telefax: 0 64 31 / 23 77 6E-Mail: ://www.kvb-finanz.de/

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AMADEUS Group informiert: Kauf und Miete von Gewerbeimmobilien in Corona-Zeiten

03.06.2021 – 11:35

AMADEUS Marketing GmbH

Limburg (ots) Die Corona-Krise geht auch am Immobilienmarkt nicht spurlos vorbei: Während Immobilien im Einzelhandelssektor zum Teil leer stehen, bleiben sie in anderen Sektoren trotz Homeoffice weiterhin attraktiv und profitieren von einer steigenden Nachfrage. Die AMADEUS Group erklärt, warum sich auch in Zeiten von Covid-19 die Investition in Gewerbeimmobilien lohnen kann. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie machen sich in vielen Lebensbereichen bemerkbar, partiell auch in der Immobilienwirtschaft. Weite Teile des Immobilienmarktes haben sich bislang als krisenfest erwiesen, das gilt beispielsweise für Wohnraum: Das Interesse an privaten Miet- und Eigentumswohnungen sowie Häusern ist gleichbleibend hoch. Insbesondere die Nachfrage nach Immobilien im Umland von Großstädten ist im Vergleich zum Vorjahr stark angestiegen, wie unter anderen eine Analyse von ImmoScout 24 im März 2021 ergeben hat. Seit Februar 2020 ist demnach zum Beispiel im Berliner Speckgürtel die Nachfrage nach Häusern um 75 Prozent gestiegen. Im Umland von Frankfurt am Main ist ein Anstieg von 69 Prozent zu verzeichnen, wie eine Analyse von Immowelt (März 2021) ergibt. Bei den Gewerbeimmobilien gibt es im Zuge der Covid-19-Krise dagegen deutliche Verlierer. Firmenverkleinerungen und Insolvenzen führen zu einem geringeren Flächenbedarf und Leerstand. Besonders stark betroffen ist hierbei der Einzelhandel. Das liegt nicht zuletzt am veränderten Kaufverhalten der Verbraucher, die ihre Käufe pandemiebedingt zunehmend online tätigen. Es wird wohl länger dauern, bis sich der Einzelhandelssektor von diesen Einschnitten erholen wird. Der Handelsverband Deutschland (HDE) fordert aktuell einen Förderfond für Innenstadtkonzepte in Höhe von mindestens 500 Millionen Euro im Jahr, um den Einzelhandel schnellstmöglich zu unterstützen und die Innenstädte attraktiv zu erhalten. Langfristig ergäbe sich so etwa die Möglichkeit, Gewerbeimmobilien umzustrukturieren und anderweitig zu nutzen. Warum sich Gewerbeimmobilien trotzdem lohnen Vom Trend zum Onlineshopping profitiert hingegen der Markt für Logistikimmobilien, sodass Experten eine ansteigende Flächennachfrage erwarten. Das betrifft ebenfalls den Markt für Büroimmobilien: Aufgrund der verstärkten Nutzung von Homeoffice ist die Nachfrage nach Büroflächen im 2. Quartal 2020 zwar deutlich zurückgegangen. Allerdings dürfte die Büroflächennachfrage in Zukunft wieder steigen, da durch den verstärkten Dienstleistungstrend die Zahl der Schreibtischtätigkeiten zunehmen wird. Bereits im ersten Quartal 2021 sind in Deutschlands größten Städten annähernd so viele Büroflächen vermietet worden wie ein Jahr zuvor, vor Ausbruch der Corona-Pandemie. Einer Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) unter 1.200 Unternehmen zufolge (4. Quartal 2020) planen lediglich 6,4 Prozent der Firmen ihre Bürofläche in den kommenden zwölf Monaten zu reduzieren. Rund 17 Prozent wollen die Flächen stattdessen umbauen, um etwa mehr Platz für Kommunikation und Austausch zu schaffen. Und auch auf Arbeitnehmerseite geht das Interesse bei der Mehrheit deutlich hin zu einem Mix aus Homeoffice und Arbeit im Büro, wie eine Umfrage der Beratungsgesellschaft Boston Consulting Group unter 9.000 Angestellten aus 20 Berufsgruppen und Branchen im Dezember 2020 ermittelt hat. Büroflächen bleiben für Miete, Kauf und Kapitalanlage attraktiv Damit bleiben sowohl Kauf als auch Miete von Gewerbeimmobilien, die als Büroflächen genutzt werden, weiterhin lohnend, wie auch Dirg Parhofer, Geschäftsführer der AMADEUS Group, bestätigt. “Da die Marktsituation im Wesentlichen unverändert bleibt und auch beim Zinsniveau keine Änderung abzusehen ist, sollten Investoren und Eigentümer keine Scheu haben, Immobilien zu kaufen.” Gerade in attraktiven Standorten kann der Kauf eine rentable Wertanlage und stille Rücklage für die Zukunft bilden, dies gilt umso mehr, wenn die Finanzierung mit Eigenkapital gestemmt wird und bis auf die Betriebskosten keine weiteren langfristigen Kosten anfallen. Die Anmietung von Büroräumen ist für Unternehmen interessant, die flexibel bleiben möchten, da sie die benötigten Flächen je nach Bedarf schrittweise erhöhen können oder durch ein Sonderkündigungsrecht die Möglichkeit haben, nicht benötigte Gebäudeteile früher zu kündigen. Aber auch hier spielt der Standort eine entscheidende Rolle. Auch wenn der Trend hin zu hybriden Arbeitsmodellen geht, ist und bleibt die Vereinbarkeit von Familie bzw. Privatleben und Beruf für Arbeitnehmer weiterhin ein wichtiger Aspekt. AMADEUS Group erkennt Trend zu neuen Wohnkonzepten Mit dem Trend zur Suburbanisierung sind moderne Wohnkonzepte gefragt, die Beruf und Privatleben berücksichtigen und miteinander in Einklang bringen. Die AMADEUS Group hat diese Bedürfnisse erkannt und kommt der steigenden Nachfrage nach Immobilien im Umland von Frankfurt am Main mit ihrem Projekt AMADEUS 30 YEARS ANNIVERSARY 1991 entgegen. Am ICE Gebiet in Limburg und damit in direkter Erreichbarkeit zum Frankfurter Flughafen und Hauptbahnhof als wichtigsten Verkehrsknotenpunkten, entstehen nicht nur 58 Wohnungen, sondern auch zwei Gewerbeeinheiten. Damit ist die funktionale Integration gleich mehrerer Lebensbereiche in dem neuen Wohnprojekt gegeben, nicht nur die optimale Verbindung von Familie und Beruf, etwa mit Co-Working-Spaces und Gemeinschaftsbüros im Objekt, sondern auch kurze Wege und Angebote im direkten Wohnumfeld, diverse Sport- und Freizeitmöglichkeiten in und um Limburg sowie Kinderbetreuung oder Einkaufsmöglichkeiten. Unternehmen und Arbeitgeber, die dem Wunsch ihrer Mitarbeiter nach mehr Flexibilität entgegenkommen wollen, profitieren von den Gewerbeeinheiten im suburbanen Milieu und der ausgezeichneten Infrastruktur, die besonders für Berufstätige und Pendler interessant ist. Über die AMADEUS Group Die AMADEUS Group ist die führende Gesellschaft in der Wohnungsbaubranche im Rhein-Main-Gebiet und gilt seit 1991 als Vorreiter im Bau moderner Wohnungsanlagen. Pressekontakt: AMADEUS Marketing GmbHRobert-Bosch-Straße 1665549 LimburgTelefon: 06431-9199-0Telefax: 06431-9199-91E-Mail: ://www.amadeus-group.de/

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30 Jahre vermieten oder jetzt verkaufen: So lange dauert es, bis Mieteinnahmen den derzeitigen Verkaufserlös übersteigen

02.06.2021 – 09:10

Immowelt AG

Nürnberg (ots) Eine immowelt Analyse für 70 Großstädte zeigt, wie viel Gewinn Eigentümer einer Wohnung (60 bis 80 m2; Kauf vor 10 Jahren) beim Verkauf aktuell machen – und wie lange es dauert, diesen durch die Vermietung zu erwirtschaften: – Größter Gewinn beim Wohnungsverkauf: In München machen Eigentümer ein Plus von 386.000 Euro – dafür müssten sie 31 Jahre weitervermieten
– Kaufpreise sind Mieten enteilt: In Freiburg, Heidelberg und Augsburg winken Gewinne von rund 200.000 Euro – beim Vermieten würde es sogar bis zu 34 Jahre dauern, bis diese Summe erwirtschaftet wird
– Vor- und Nachteile vom Verkauf: Sicherer Gewinn, aber kaum alternative Investitionsmöglichkeiten
– Niedrige Kaufpreise und Mieten: Bislang geringe Gewinne im Ruhrgebiet und im Osten Wer vor 10 Jahren eine Immobilie als Kapitalanlage gekauft hat, hat das Geld in der Regel gut angelegt. Denn durch die stark gestiegenen Kaufpreise würde beim jetzigen Verkauf in den meisten Großstädten ein sechsstelliger Gewinn warten. Doch lohnt sich jetzt der Verkauf oder ist weiterhin vermieten doch sinnvoller? Eine immowelt Analyse untersucht, wie viel Gewinn Immobilienbesitzer, die vor 10 Jahren eine Eigentumswohnung mit 60 bis 80 Quadratmetern gekauft haben, nun beim Verkauf erwirtschaften würden und wie lange es dauert, diesen durch die Vermietung zu generieren. Demnach würde es in der Spitze gut 30 Jahre dauern, bis der Verkaufserlös durch Mietzahlungen erzielt wird. Den meisten Gewinn aller untersuchten 70 Städte würden Verkäufer nach 10 Jahren in München machen: 2010 hat eine Wohnung zwischen 60 und 80 Quadratmeter 190.000 Euro gekostet, aktuell liegt der mittlere Verkaufspreis schon bei 550.000 Euro. Abzüglich Kaufnebenkosten und Restschuld stehen beim Verkauf unterm Strich 386.000 Euro Gewinn. Würde die Immobilie weitervermietet werden, dauert es 31 Jahre, bis durch Mieteinnahmen die gleiche Summe erwirtschaftet wird. In weiteren Metropolen ist das Preisniveau deutlich geringer: In Hamburg winken dennoch 222.000 Euro Gewinn. Dafür müssten Eigentümer 30 weitere Jahre vermieten. In Berlin sind es 237.000 Euro und 27 Jahre. Kaufpreise sind Mieten enteilt In kleineren Studentenstädten ist die Zeitspanne zum Teil sogar noch größer: In Freiburg (34 Jahre), Heidelberg (32 Jahre) oder Augsburg (30 Jahre) ist die Nachfrage nach Anlageobjekten so stark gestiegen, dass die Preiskurve in den vergangenen 10 Jahren steil nach oben gezeigt hat und die möglichen Verkaufserlöse entsprechend hoch sind. Rund 200.000 Euro könnten Verkäufer in den drei Städten aktuell Gewinn machen. Durch die Vermietung würde es hingegen sehr lange dauern, vergleichbare Summen zu erzielen. Das liegt vor allem daran, dass die Kaufpreise den Mieten in den vergangenen Jahren zunehmend enteilt sind: Während der Mietmarkt vielerorts reguliert ist und die Mieten dadurch langsamer steigen, gibt es bei den Kaufpreisen kaum Grenzen nach oben. Die stetig hohe Nachfrage, befeuert durch die anhaltende Niedrigzinsphase, lässt die Kaufpreise seit Jahren immer weiter steigen. Das spricht für den Verkauf und das dagegen Benötigen Immobilienbesitzer das Geld aus dem Verkauf, um die eigenen Wohnsituation zu verändern, kann sich der Verkauf derzeit lohnen. Das ist beispielsweise der Fall, wenn sich eine Familie durch den Wechsel von einer Wohnung in ein Haus vergrößern oder ein Rentnerpaar im Alter in eine seniorengerechte Immobilie ziehen möchte. Auch der Aufwand durch die Vermietung kann ein Grund für die Veräußerung sein. Zudem besteht das Risiko, dass die Immobilienpreise wieder sinken und der Gewinn in Zukunft geringer ausfällt als jetzt. In der Vergangenheit ist dies bereits öfters passiert. Wahrscheinlicher ist es aber, dass die Kaufpreise für Immobilien auch in den nächsten Jahren weiter steigen – wenngleich sich der Anstieg in besonders angespannten Märkten etwas abbremsen könnte. Die immowelt Prognose zeigt, wie stark sich die Preise bereits bis Ende dieses Jahres erhöhen werden. Heißt, wer erst in ein paar Jahren verkauft, wird wahrscheinlich noch mehr Gewinn machen als jetzt. Hinzu kommt, dass es aufgrund der Niedrigzinsphase kaum renditestarke Anlagemöglichkeiten gibt. Einen derart großen Wertzuwachs bei vergleichsweise geringem Risiko wie bei Immobilien findet man kaum. Eigentümer, die keine größeren Anschaffungen planen, machen somit höchstwahrscheinlich keinen Fehler, die Wohnung weiter zu vermieten. Am wenigsten Gewinn im Osten und Ruhrgebiet Während sich in den beliebtesten deutschen Großstädten die Kaufpreise in den vergangenen 10 Jahren mehr als verdoppelt haben, sind sie in den strukturschwachen Regionen in Ostdeutschland und im Ruhrgebiet nur geringfügig gestiegen. Die Gewinne, die Eigentümer beim Verkauf jetzt realisieren können, sind vergleichsweise gering. So bleiben in Oberhausen nach Abzug der Restschuld und der Nebenkosten 18.000 Euro übrig, in Duisburg 35.000 Euro und in Chemnitz 37.000 Euro. Da dort das Verhältnis von Kauf- und Mietpreisen noch ausgewogener ist, wären diese Beträge beim Weitervermieten nach 14 bis 16 Jahren erwirtschaftet. Doch es gibt auch Ausnahmen: Einige ost- und westdeutsche Großstädte sind besonders in den letzten Jahren immer mehr im Kommen. So sind in Essen beim Verkauf aktuell 70.000 Euro Gewinn möglich, in Dresden und Leipzig sogar knapp über 100.000 Euro. Eigentümer, die wissen wollen, was ihre Immobilie wert ist, können sich ab sofort in der neuen immowelt Price Map über das aktuelle Preisniveau informieren. Ausführliche Ergebnisgrafiken, inklusive aller Kauf- und Mietpreise sowie der Gewinne beim Verkauf, stehen hier zum Download zur Verfügung. Methodik Datenbasis für die Berechnung der Miet- und Kaufpreise in den 70 ausgewählten deutschen Großstädten waren auf immowelt.de inserierte Angebote. Dabei wurden ausschließlich die Angebote berücksichtigt, die vermehrt nachgefragt wurden. Die Preise sind jeweils Angebots-, keine Abschlusspreise. Die Preise geben den Median der im Jahr 2020 auf immowelt.de angebotenen Wohnungen (60 bis 80 m²) wieder. Der Median ist der mittlere Wert der Angebotspreise. Bei den Mietpreisen handelt es sich um Nettokaltmieten bei Neuvermietung der auf immowelt.de inserierten Immobilien. *Für die Berechnung des Gewinns beim Verkauf nach 10 Jahren wurde die Restschuld sowie die Kaufnebenkosten beim damaligen Kauf berücksichtigt. Um die Restschuld zu bestimmen wurde ein marktüblicher Zinssatz aus 2010 von 3,6 Prozent angenommen sowie eine Annuitätenrate in Höhe der eingenommenen Miete. Dabei wurde von einer Mieterhöhung 2015 und einer entsprechenden Anpassung der Annuitätenrate ausgegangen. Um die Zeitspanne zu berechnen, bis durch Mieteinnahmen der Verkaufsgewinn erzielt wird, wurden die zu erwartenden Mieten hochgerechnet. Weitere Mieterhöhungen wurden dabei nicht berücksichtigt. Pressekontakt: immowelt AGNordostpark 3-590411 NürnbergBarbara Schmid+49 (0)911/520 /immoweltwww.facebook.com/immowelt

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EUROPA Lebensversicherung: Baufinanzierungs-Absicherung – Kurzantrag mit nur zwei Gesundheitsfragen

27.05.2021 – 11:00

EUROPA Versicherungen

Köln (ots) Der Immobilienboom führt zu einer großen Nachfrage nach der passenden Darlehens-Absicherung. Die EUROPA Lebensversicherung passt ihre variable Risikolebensversicherung deshalb an. Beim Kurzantrag muss der Kunde nur zwei notwendige Gesundheitsfragen beantworten. Ab Juni kann er über die EUROPA nun die Finanzierung vermieteter, geschäftlich oder weiterer nicht privat genutzter Immobilien absichern. Die Beiträge bleiben auf Top-Niveau. Angesichts niedriger Zinsen ist das Interesse an Immobilienfinanzierungen ungebrochen. “Viele Banken verlangen dabei die Absicherung der Immobilienfinanzierung mit einer Risikolebensversicherung”, sagt Dr. Helmut Hofmeier, Vorstand der EUROPA Lebensversicherung. Die EUROPA gestaltet ihre Risikolebensversicherung aus diesem Grund noch einmal deutlich flexibler. Davon profitieren Kunden und Vermittler. “So haben wir den Baufinanzierungs-Schutz-Kurzantrag angepasst. Dadurch wird der Abschluss komfortabel und schnell. Bis zu einer Versicherungssumme von 800.000 Euro müssen nur noch zwei Gesundheitsfragen beantwortet werden”, erklärt Dr. Hofmeier. Erweiterte Nutzungsmöglichkeiten Der Abschluss der Versicherung ist zudem nicht mehr nur für privates Eigentum, sondern auch für vermietete und geschäftlich genutzte Immobilien möglich. Niedergelassene Ärzte können ihre Praxisfinanzierung absichern. Und auch die Finanzierung des Eigenheims naher Angehöriger oder der selbstgenutzten Ferienimmobilie im Inland kann ab sofort durch die EUROPA für den Todesfall abgesichert werden. Mehr Flexibilität durch mehr Zeit Ebenfalls angepasst hat die EUROPA den Abschlusszeitraum der Versicherung. So kann der Darlehensvertrag, der abgesichert wird, bis zu 24 Monate vor Antragsstellung geschlossen worden sein. Dadurch erhöht sich die zeitliche Flexibilität für Vermittler und Kunden. Top bei Preis, Leistung und Service Das deutliche Plus an Service und Leistung bei der Risikolebensversicherung runden die ausgezeichneten Beiträge der EUROPA ab. Ein besonderer Clou dabei: Ist der Kunde bei Abschluss Nichtraucher oder seit mindestens zehn Jahren rauchfrei, spart er beim Beitrag deutlich. “Dadurch sind wir gegenüber dem Wettbewerb bestens positioniert”, sagt Dr. Hofmeier. Deutschlands beste Risikolebensversicherung Das sieht auch die Fachpresse so. So errang die EUROPA erst Ende April den Testsieg für ihre Risikolebensversicherung beim “Deutschen Versicherungs-Award 2021”. Initiatoren der Auszeichnung sind die Ratingagentur Franke und Bornberg, der Nachrichtensender n-tv und das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ). Mehr zur EUROPA Risikolebensversicherung gibt es unter www.europa.de/produkte/risiko-leben. Freie Vermittler erhalten für sie speziell aufbereitete Informationen zu den neuen Tarifen und Leistungen der EUROPA beim Makler Service-Team unter 0221 5737-300, per E-Mail an oder unter www.europa-vertriebspartner.de. Über die EUROPA Die EUROPA-Gesellschaften gehören zum Continentale Versicherungsverbund. Gegründet wurden sie 1959 in Köln. Dort ist heute noch der Sitz der beiden Unternehmen, der EUROPA Lebensversicherung AG und der EUROPA Versicherung AG. Die EUROPA betreut insgesamt rund 1,5 Millionen Versicherungsverträge sowie 1,8 Millionen Versicherte in Reise-, Rahmen- und Gruppenversicherungsverträgen. Kunden und Vermittler profitieren von einer attraktiven Produktpalette, umfangreichem Service und sehr guter Beratung. In zahlreichen unabhängigen Tests und Rankings werden die beiden Unternehmen immer wieder ausgezeichnet – für ihre Produkte und ihre Beratungsqualität. Zudem beweist die EUROPA, dass hohe Qualität und guter Service dauerhaft günstig sein können: Mit 0,7 Prozent ist die EUROPA laut Wirtschaftswoche im Mittelwert über die vergangenen drei Jahre der Lebensversicherer mit der niedrigsten Verwaltungskostenquote in Deutschland. Das heißt, der Großteil der Beiträge fließt in den Schutz der Kunden. Eine niedrige Quote deutet auf Sparsamkeit in der Verwaltung hin. Weitere Informationen finden Sie unter www.europa.de. Pressekontakt: Roya Omid-Fardstv. Leiterin UnternehmenskommunikationContinentale Versicherungsverbund auf GegenseitigkeitPressestelle EUROPA VersicherungenTel.: +49 231

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Lässt nichts anbrennen: die Betonfertiggarage / Wie der Baustoff Beton vor heißen Temperaturen und sogar Feuer schützt

25.05.2021 – 10:00 <p class=”customer”> <a class=”story-customer” title=”weiter zum newsroom von Fachvereinigung Betonfertiggaragen e.V.” href=”https://www.presseportal.de/nr/52763″>Fachvereinigung Betonfertiggaragen e.V.</a> </p> <i><a data-category=”citylink-story-view” data-action=”click” data-label=”Citylink in Meldungsansicht” class=”story-city event-trigger” href=”https://www.presseportal.de/regional/Bonn” title=”News ausBonn “>Bonn</a> (ots)</i> Gestern noch vereiste Scheiben, heute verschwitzte Sitze. Auch wenn

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Postbank Wohnatlas 2021 / Preise für Wohneigentum steigen weiter schneller als Mieten

19.05.2021 – 10:00

Postbank

Bonn (ots) – Überhitzungstendenzen in vielen Großstädten – Analyse zeigt, wo Kaufinteressierte im Vergleich zur Mietzahlung noch moderate Preise finden Die Immobilienpreise steigen in Deutschland seit Jahren und lassen die Mieten immer weiter hinter sich. Ein wichtiger Gradmesser für das Verhältnis von regionalen Kauf- zu Mietpreisen ist der so genannte Vervielfältiger. Er bildet ab, wie viele Jahresnettokaltmieten für eine gleich große Eigentumswohnung im Bestand durchschnittlich zu zahlen wären. Im Mittel über alle deutschen Kreise und kreisfreien Städte lag der Vervielfältiger 2020 bei 25,7. 2019 mussten Käufer*innen durchschnittlich noch 24,0 Jahresnettokaltmieten für den Erwerb einer Wohnung aufbringen. Damit sind die Kaufpreise insgesamt erneut stärker gestiegen als die Mieten. Vor allem in Großstädten zeigen sich Anzeichen einer Überhitzung. Dies sind Ergebnisse des Postbank Wohnatlas, für den Experten des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) die Wohnungsmärkte in den 401 deutschen Landkreisen und kreisfreien Städten untersucht haben. Ein Blick in den Wohnatlas zeigt auch: Die Dynamik beschleunigt sich. Seit 2017 hat sich der Vervielfältiger jährlich um rund eine Jahresmiete erhöht, zuletzt war der Anstieg binnen Jahresfrist mit einem Plus von 1,7 Jahresmieten noch steiler. “Wir erwarten hinsichtlich des Immobilienbooms der vergangenen Jahre durch die Corona-Pandemie keine Trendumkehr. Allenfalls regional könnten pandemiebedingte Konjunktureinbrüche in bestimmten Branchen zu Anpassungen führen, wenn die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte stark in Mitleidenschaft gezogen werden sollten. Das würde die Nachfrage nach Wohnraum abschwächen”, sagt Eva Grunwald, Leiterin Immobiliengeschäft Postbank. Große Bandbreite in Deutschland Je niedriger der örtliche Vervielfältiger ausfällt, desto größer stellen sich die Vorteile für Käufer*innen dar. Für Selbstnutzer*innen, die keine Mieten mehr zahlen möchten, verkürzt sich der Zeitraum, bis sich ein Kauf gegenüber der Mietzahlung rechnet. Vermieter*innen, die mit den Mieteinnahmen die Immobilie finanzieren wollen, realisieren bei niedrigem Vervielfältiger höhere Erträge. Bundesweit reicht die Spanne von knapp zwölf Jahresnettokaltmieten für den Kauf einer Eigentumswohnung im Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt bis zu 75 im Landkreis Nordfriesland an der Nordsee, zu dem auch die begehrten Lagen auf Sylt, Föhr und Amrum gehören. Expert*innen sprechen derzeit bei einem Vervielfältiger von unter 25,0 von einem noch moderaten Kaufpreisniveau gemessen an den örtlichen Nettokaltmieten. Postbank-Immobilienexpertin Grunwald erläutert: “Höhere Vervielfältiger können auf eine Überhitzung des regionalen Marktes hinweisen. Interessent*innen sollten vor einer Kaufentscheidung die Einschätzung von Immobilienexpert*innen einholen. Überhitzungstendenzen in den Big Seven? Besonders rasch enteilen die Kaufpreise in den sieben größten deutschen Städten, den so genannten Big Seven, dem Mietniveau. Im Vergleich zum Vorjahr liegt das Plus im Schnitt über die sieben Städte bei zwei Jahresmieten. Dabei rangierten die Vervielfältiger hier bereits in den Vorjahren auf hohem Niveau. Das Ranking der Big Seven führt in diesem Jahr erstmalig Berlin an: Knapp 40 Jahresmieten mussten die Berliner*innen im Jahr 2020 für den Kauf einer Wohnung berappen. Damit erreicht die Bundeshauptstadt einen der deutschlandweit höchsten Werte und mit einem Plus von rund vier Jahresmieten im Vergleich zum Vorjahr den stärksten Anstieg unter den Big Seven. Wesentliche Ursache für diese Dynamik war der Berliner Mietendeckel, der ab Februar 2020 galt und im April 2021 vom Bundesverfassungsgericht gekippt wurde. Diese Regelung führte zu einem Rückgang der Nettokaltmieten binnen Jahresfrist um mehr als vier Prozent und damit zu einem sehr hohen Anstieg des Vervielfältigers in der Bundeshauptstadt. Preisniveau in deutschen Großstädten (Big Seven) Vervielfältiger – Kaufpreis Bestandswohnungen in Jahresnettokaltmieten 1. Stadt    2. Verviel- 3. Verviel-  4. Verviel- 5. Verviel-
   fältiger       fältiger fältiger fältiger
  2020           2019            2018 2017 Berlin         39,7           35,5            32,6           30,8
München        38,5           37,2            36,0           34,2
Hamburg        38,4           36,0            33,2           31,6
Frankfurt Main  35,0           33,5            31,4           29,3
Düsseldorf      33,4           31,3            29,9           28,4
Köln            29,5           28,2            26,8           25,7
Stuttgart       28,7           27,7            27,5           26,4
Durchschnitt*   34,7           32,8            31,1           29,5 Quellen: Value AG Marktdatenbank (2021); Berechnungen HWWI *ungewichteter Durchschnitt über die sieben größten deutschen Städte “Kaufinteressierte sollten in den Big Seven sehr wachsam sein und genau prüfen, ob die hohen Preise gerechtfertigt sind”, rät Postbank-Expertin Grunwald. Unter Umständen wäre auch ein Umzug ins Umland eine Option. Besonders rund um Berlin und Hamburg finden sich in den angrenzenden Landkreisen im Vergleich zum örtlichen Mietniveau noch günstigere Objekte. So liegt der Vervielfältiger im Landkreis Märkisch-Oderland in Brandenburg bei 26. Im Herzogtum Lauenburg vor den Toren Hamburgs werden für Wohneigentum im Schnitt 24,7 Jahresmieten fällig, in Stade 24,9 und in Pinneberg 25,0. Weniger groß sind die Chancen auf günstigere Preise im Verhältnis zum Mietniveau im Umland von München. In den angrenzenden Landkreisen rangiert der Vervielfältiger nirgendwo unter 35. Der Landkreis Starnberg weist mit 39,5 sogar einen höheren Vervielfältiger auf als die bayerische Landeshauptstadt selbst. Aber auch in deutschen Städten abseits der Big Seven liegen die Kaufpreise 2020 im Vergleich zu den Kaltmieten auf hohem Niveau. So mussten Käufer*innen in 23 Städten ab 20.000 Einwohnern 30 Jahresmieten und mehr aufbringen. Zu den im Verhältnis zum örtlichen Mietniveau teuersten Großstädten ab 100.000 Einwohnern zählen neben Berlin, München, Hamburg, Frankfurt und Düsseldorf auch Rostock (Vervielfältiger 36,1) und Potsdam (32,8). Unter den Top Ten finden sich zudem die Mittelstädte Rosenheim (34,3), Landshut (33,3) und Baden-Baden (32,7). Wo der Vervielfältiger noch nicht durch die Decke geht Doch nicht in allen Städten laufen die Kaufpreise dem örtlichen Mietniveau derart davon und es bieten sich gute Chancen, beim Umzug von einer Mietwohnung in die eigenen vier Wände sogar günstiger wegzukommen. Das ist unter den Großstädten ab 100.000 Einwohner am ehesten in Gelsenkirchen (Vervielfältiger 18,0) und Salzgitter (19,1) der Fall. Zwischen 20 und 21 Jahresmieten rangieren die Durchschnittspreise für Wohneigentum in Bremerhaven, Duisburg, Oberhausen, Hamm, Bochum, Chemnitz und Wuppertal. In insgesamt 41 Städten mit mehr als 20.000 Einwohner*innen liegt der Vervielfältiger unterhalb von 25,0 und damit unter dem Wert, den Expert*innen derzeit als Grenzwert für vergleichsweise moderate Preise betrachten. “Wer die Chance hat, eine Eigentumswohnung nach seinen Wünschen zu erwerben, bei der die finanzielle monatliche Belastung im Verhältnis zur Mietbelastung nicht teurer kommt, der sollte den Erwerb unbedingt in Erwägung ziehen. Denn Immobilienbesitzer*innen betreiben zugleich Vermögensaufbau: Die eigenen vier Wände sind auch eine gute Altersvorsorge”, rät Expertin Grunwald. Hintergrundinformationen zum Postbank Wohnatlas 2021 Der Postbank Wohnatlas ist eine jährlich erscheinende, mehrteilige Studienreihe, die den deutschen Immobilienmarkt unter verschiedenen Aspekten regional bis auf Kreisebene beleuchtet. Für die vorliegende Analyse, die den dritten Studienteil des diesjährigen Wohnatlas darstellt, wurden unter der Leitung von Diplom-Volkswirtin Dörte Nitt-Drießelmann, Senior Researcherin beim Hamburger WeltWirtschaftsInstitut (HWWI), die Wohnungsmärkte der 401 deutschen Landkreise und kreisfreien Städte untersucht. Pressekontakt: Postbank – eine Niederlassung der Deutsche Bank AGOliver Rittmaier+49 228 920

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Baufinanzierungen: Online-Kredite fünf Prozent günstiger als im Bundesschnitt

14.05.2021 – 07:30

CHECK24 GmbH

München (ots)- Zinsniveau weiter niedrig – jedoch leichter Anstieg der Bauzinsen im März
– Bei CHECK24 beraten Baufinanzierungsspezialist*innen digital via Screensharing Die Immobilienzinsen sind im März leicht gestiegen, bleiben aber unterhalb der Ein-Prozent-Marke. Verbraucher*innen zahlten online im Schnitt 0,97 Prozent effektiv für Baudarlehen mit zehn Jahren Zinsbindung. Im Vorjahresmonat waren es 0,87 Prozent. Das entspricht einem Unterschied von elf Prozent im Jahresvergleich.1) Der Effektivzinssatz für Immobilienkredite im Bundesdurchschnitt fiel im selben Zeitraum um fünf Prozent: von 1,07 auf 1,02 Prozent.2) CHECK24-Kund*innen profitieren aktuell von einem Zinsunterschied in Höhe von fünf Prozent gegenüber Verbraucher*innen im Bundesdurchschnitt. “Eine wirkliche Trendwende bei den Bauzinsen ist noch nicht zu erkennen, doch es kommt Bewegung in den Markt”, sagt Ingo Foitzik, Geschäftsführer Baufinanzierung bei CHECK24. “Verbraucher*innen mit laufendem Darlehen sollten das aktuelle Niveau nutzen, um sich einen günstigen Anschlusskredit oder ein Forward-Darlehen für die nächsten Jahre zu sichern. Wichtig ist, die Angebote von verschiedenen Anbietern zu vergleichen.” “Wir setzen seit Jahren konsequent auf digitale Beratung” Nach Eingabe weniger Daten zum Finanzierungsvorhaben im CHECK24 Baufinanzierung Vergleich melden sich persönliche Baufinanzierungsexpert*innen. “Wir setzen seit Jahren konsequent auf digitale Beratung”, sagt Ingo Foitzik. “Dadurch können Kund*innen ihre Baufinanzierung in der Corona-Krise auch von zu Hause vorantreiben.” Per Telefon und Internet werden verschiedene Finanzierungsoptionen präsentiert. Diese werden via Screensharing direkt auf dem Computerbildschirm der Kund*innen angezeigt. Im ausführlichen Gespräch per Videoberatung oder Telefon werden Details und offene Fragen geklärt. Hierbei können bis zu fünf Personen an der Videoberatung teilnehmen. Anschließend wird aus den Produkten und Optionen von mehr als 450 Anbietern das passende Finanzierungsmodell ermittelt. Auch danach hilft die persönliche Ansprechperson jederzeit weiter, z. B. bei Fragen zum Kreditvertrag oder während der Auszahlungsphase. 1)Effektivzinsen von über CHECK24 abgeschlossenen Immobilienfinanzierungen mit zehn Jahren anfänglicher Zinsbindung 2)Effektiver Jahreszins von Wohnungsbaukrediten (Neugeschäft) der deutschen Banken an private Haushalte mit anfänglicher Zinsbindung von über fünf bis zehn Jahre (SUD 118) Über CHECK24 CHECK24 ist Deutschlands größtes Vergleichsportal. Der kostenlose Online-Vergleich zahlreicher Anbieter schafft konsequente Transparenz und Kund*innen sparen durch einen Wechsel oft einige hundert Euro. Sie wählen aus über 300 Kfz-Versicherungstarifen, über 1.000 Strom- und über 850 Gasanbietern, mehr als 300 Banken und Kreditvermittlern, über 350 Telekommunikationsanbietern für DSL und Mobilfunk, über 10.000 angeschlossenen Shops für Elektronik, Haushalt und Autoreifen, mehr als 150 Mietwagenanbietern, über 1.000.000 Unterkünften, mehr als 700 Fluggesellschaften und über 75 Pauschalreiseveranstaltern. Die Nutzung der CHECK24-Vergleichsrechner sowie die persönliche Kundenberatung an sieben Tagen die Woche ist für Verbraucher*innen kostenlos. Von den Anbietern erhält CHECK24 eine Vergütung. CHECK24 unterstützt EU-Qualitätskriterien für Vergleichsportale Verbraucherschutz steht für CHECK24 an oberster Stelle. Daher beteiligt sich CHECK24 aktiv an der Durchsetzung einheitlicher europäischer Qualitätskriterien für Vergleichsportale. Der Prinzipienkatalog der EU-Kommission “Key Principles for Comparison Tools” enthält neun Empfehlungen zu Objektivität und Transparenz, die CHECK24 in allen Punkten erfüllt – unter anderem zu Rankings, Marktabdeckung, Datenaktualität, Kundenbewertungen, Nutzerfreundlichkeit und Kundenservice. Pressekontakt: Julia Leopold, Public Relations Managerin, Tel. +49 89 2000 47 1174, Friedheim, Director Public Relations, Tel. +49 89 2000 47 1170,

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Gasanbieterwechsel spart in Thüringen 601 Euro im Jahr

12.05.2021 – 07:30

CHECK24 GmbH

München (ots)- Sparpotenzial in Hamburg mit 384 Euro jährlich am niedrigsten
– Gastarife von Alternativanbietern aktuell 30 Prozent günstiger als Grundversorgung
– Familie zahlt zwischen 2021 und 2026 insgesamt 1.214 Euro CO2-Abgabe für Gas Familien aus Thüringen sparen durch einen Gasanbieterwechsel am meisten. Wechselt dort ein Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh Gas aus der Grundversorgung zu einem der zehn günstigsten Alternativanbieter, zahlt er innerhalb eines Jahres im Schnitt 601 Euro weniger. Auch in Berlin (Ø 570 Euro) und dem Saarland (Ø 554 Euro) ist das Sparpotenzial vergleichsweise hoch. Am niedrigsten ist das Sparpotenzial in Hamburg, aber auch dort sind durchschnittlich 384 Euro im Jahr drin. Gastarife von Alternativanbietern aktuell 30 Prozent günstiger als Grundversorgung Der Gaspreis in der Grundversorgung klettert von einem Höchstwert zum nächsten. Aktuell kosten 20.000 kWh im Bundesschnitt 1.514 Euro. Bei den günstigen alternativen Gasanbietern werden für die gleiche Menge durchschnittlich 1.054 Euro fällig – 30 Prozent weniger.1) “Verbraucher*innen zahlen derzeit nicht zuletzt wegen der CO2-Abgabe Rekordpreise für Gas”, sagt Steffen Suttner, Geschäftsführer Energie bei CHECK24. “Daher sollten sie selbst aktiv werden – ein Anbieterwechsel aus der teuren Grundversorgung kann die Gaskosten etwa um ein Drittel senken.” Familie zahlt zwischen 2021 und 2026 insgesamt 1.214 Euro CO2-Abgabe für Gas Seit Januar 2021 werden für den Ausstoß einer Tonne Kohlendioxid (CO2) 25 Euro fällig. Ein Musterhaushalt mit 20.000 kWh Energieverbrauch zahlt für Gas durch die CO2-Abgabe 119 Euro pro Jahr mehr. Bis 2025 steigt die CO2-Abgabe schrittweise auf 55 Euro je Tonne, der Gaspreis wird also langfristig weiter steigen. Alles in allem zahlt eine Familie für Gas in den Jahren 2021 bis 2026 insgesamt 1.214 Euro allein für die CO2-Abgabe. Aus unterschiedlichen Richtungen gibt es jedoch Überlegungen, die für die kommenden Jahre festgelegte Höhe der CO2-Abgabe anzupassen. Z. B. zeigt ein Szenario des Thinktanks Agora Energiewende, dass eine Erhöhung der CO2-Abgabe im Jahr 2022 auf 45 Euro statt wie geplant 30 Euro eine deutliche Senkung der EEG-Umlage auf 2,5 Cent ermöglicht.2) “Eine Erhöhung der CO2-Abgabe auf 45 Euro pro Tonne und die gleichzeitige Senkung der EEG-Umlage auf 2,5 Cent je kWh würde eine Familie mit Gasheizung im Jahr 2022 um rund 143 Euro entlasten”, sagt Steffen Suttner.3) Anbieterwettbewerb senkt Gaspreis – Gesamtersparnis von 170 Mio. Euro im Jahr Die Tarife der alternativen Gasanbieter unterschreiten die allgemeine Preisentwicklung deutlich. Der intensive Wettbewerb unter den Anbietern führt zu sinkenden Gaspreisen. So sparten Verbraucher*innen innerhalb eines Jahres insgesamt 170 Mio. Euro. Das ergab eine repräsentative Studie der WIK-Consult, einer Tochter des Wissenschaftlichen Instituts für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK).4) Bei allen Fragen rund um den Gastarif beraten die CHECK24-Energieexpert*innen an sieben Tagen die Woche persönlich per Telefon oder E-Mail. Über das Vergleichsportal abgeschlossene oder hochgeladene Energieverträge sehen und verwalten Kund*innen im Haushaltscenter. 1)Gaspreisverlauf unter: https://www.check24.de/files/p/2021/6/3/c/16544-gaspreisverlauf-stand-2021_04_15.pdf 2)Quelle: https://ots.de/4KHxXB; abgerufen am 6.5.2021 3)Musterhaushalt mit Jahresverbrauch von 5.000 kWh Strom und 20.000 kWh Gas 4)vollständige Studie der WIK-Consult mit weiteren Ergebnissen: https://www.wik.org/fileadmin/Studien/2018/2017_CHECK24.pdf Über CHECK24 CHECK24 ist Deutschlands größtes Vergleichsportal. Der kostenlose Online-Vergleich zahlreicher Anbieter schafft konsequente Transparenz und Kund*innen sparen durch einen Wechsel oft einige hundert Euro. Sie wählen aus über 300 Kfz-Versicherungstarifen, über 1.000 Strom- und über 850 Gasanbietern, mehr als 300 Banken und Kreditvermittlern, über 350 Telekommunikationsanbietern für DSL und Mobilfunk, über 10.000 angeschlossenen Shops für Elektronik, Haushalt und Autoreifen, mehr als 150 Mietwagenanbietern, über 1.000.000 Unterkünften, mehr als 700 Fluggesellschaften und über 75 Pauschalreiseveranstaltern. Die Nutzung der CHECK24-Vergleichsrechner sowie die persönliche Kundenberatung an sieben Tagen die Woche ist für Verbraucher*innen kostenlos. Von den Anbietern erhält CHECK24 eine Vergütung. CHECK24 unterstützt EU-Qualitätskriterien für Vergleichsportale Verbraucherschutz steht für CHECK24 an oberster Stelle. Daher beteiligt sich CHECK24 aktiv an der Durchsetzung einheitlicher europäischer Qualitätskriterien für Vergleichsportale. Der Prinzipienkatalog der EU-Kommission “Key Principles for Comparison Tools” enthält neun Empfehlungen zu Objektivität und Transparenz, die CHECK24 in allen Punkten erfüllt – unter anderem zu Rankings, Marktabdeckung, Datenaktualität, Kundenbewertungen, Nutzerfreundlichkeit und Kundenservice. Pressekontakt: Julia Leopold, Public Relations Managerin, Tel. +49 89 2000 47 1174, Friedheim, Director Public Relations, Tel. +49 89 2000 47 1170,

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Wohnimmobilienpreise ziehen weiter an / vdp-Immobilienpreisindex markiert mit 175,3 Punkten erneut Höchstwert

10.05.2021 – 08:56

Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) e.V.

Berlin (ots) Der Immobilienpreisindex des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp) erreichte im ersten Quartal 2021 einen neuen Höchststand mit 175,3 Punkten (Basisjahr 2010 = 100 Punkte). Verglichen mit dem ersten Quartal 2020, das noch weitgehend unbehelligt von der COVID-19-Pandemie war, erhöhten sich die Immobilienpreise insgesamt um 6,2%, gab der vdp nach Auswertung der Immobilientransaktionsdaten von mehr als 700 Kreditinstituten für den gesamtdeutschen Markt bekannt. Der bereits in den letzten Quartalen zu beobachtende Trend sich ausdifferenzierender Preisentwicklungen bei Wohn- und Gewerbeimmobilien verstärkte sich im ersten Quartal: Während Wohnimmobilien weiterhin hohe Preissteigerungen aufwiesen (+8,4% ggü. Q1 2020), gaben die Preise für Gewerbeimmobilien im Anfangsquartal 2021 erstmals seit elf Jahren nach (-1,5%). “Der deutsche Immobilienmarkt hält der COVID-19-Krise stand.” Jens Tolckmitt “Ein Jahr nach Pandemiebeginn zeigt sich: Der deutsche Immobilienmarkt hält der COVID-19-Krise stand”, betonte vdp-Hauptgeschäftsführer Jens Tolckmitt. “Gleichwohl sind Pandemie-Auswirkungen nicht von der Hand zu weisen: Wohnimmobilien werden noch deutlich stärker wertgeschätzt als vor der COVID-19-Krise, so dass sie sich weiter kontinuierlich verteuern. Hingegen sind bei den Preisen für Gewerbeimmobilien erstmals seit langem Rückgänge zu verzeichnen, die allerdings – gemessen an den zu Beginn der Pandemie geäußerten Befürchtungen – immer noch moderat ausfallen”, so Tolckmitt. Preisentwicklung zwischen Q1 2020 und Q1 2021 im Überblick: Wohn-/Gewerbeimmobilien gesamt:+6,2% Wohnimmobilien in Deutschland:+8,4% Wohnimmobilien in Top 7-Städten: +5,3% Gewerbeimmobilien: -1,5% – Büroimmobilien: -1,2% – EZH-Immobilien: -2,1% Größter Preisanstieg bei selbst genutztem Wohnraum Die unverändert hohe Nachfrage nach Wohnimmobilien ließ deren Preise weiter steigen, in Summe um 8,4%. Bei selbst genutztem Wohnraum war der Preisanstieg mit 9,4% noch etwas höher, Mehrfamilienhäuser verteuerten sich um 7,6%. Die Steigerungen von Neuvertragsmieten beliefen sich auf 2,3%, nach 3,9% im ersten Quartal 2020. Grund für die etwas geringere Mietdynamik im Vergleich zum Vorjahr sind die vielerorts geltenden kommunalen Regelungen zur Dämpfung des Anstiegs bei Neuvertragsmieten. Top 7-Städte: Hohe Nachfrage setzt sich fort Mit einem Plus von 5,3% für Wohnimmobilien insgesamt und von 7,3% für selbst genutztes Wohneigentum verzeichneten die Top 7-Städte Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart erneut deutliche Preisanstiege. In Hamburg und Düsseldorf lagen die Zuwächse für selbst genutztes Eigentum mit 8,8% und 9,1% im Vergleich zum Vorjahresquartal am höchsten. Das Preiswachstum bei Mehrfamilienhäusern lag in den sieben Metropolen bei durchschnittlich 4,8%. COVID-19-Pandemie wirkt sich auf Preise von Gewerbeimmobilien aus Die Preise für Gewerbeimmobilien sanken im ersten Quartal 2021 erstmalig seit elf Jahren. Insgesamt gaben sie, bedingt durch die Auswirkungen der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie, um 1,5% nach. Dabei gingen die Preise für Büroimmobilien im Jahresvergleich leicht um 1,2% zurück, im selben Zeitraum reduzierten sich die Büromieten um 0,9%. Mit 2,1% fiel der Preisrückgang bei Einzelhandelsimmobilien, der schon deutlich vor der Pandemie begonnen hatte, noch etwas stärker aus, bewegte sich aber auf dem Niveau der beiden Vorquartale. Der Index der Neuvertragsmieten sank hier um 0,7%. Über den vdp-Immobilienpreisindex Der Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) veröffentlicht vierteljährlich auf Basis stattgefundener Transaktionen Miet- und Preisindizes zur Entwicklung der Wohn- und Gewerbeimmobilienmärkte. Der durch das Analysehaus vdpResearch erstellte Index ist Bestandteil der Immobilienpreisbeobachtung der Deutschen Bundesbank. Grundlage bilden die von über 700 Kreditinstituten der deutschen Finanzwirtschaft eingelieferten Transaktionsdaten (tatsächlich realisierte Kaufpreise und Mieten) zu ihrem Immobilienfinanzierungsgeschäft. Die Entwicklung der Teilmärkte sowie sämtliche Indexdaten zu den einzelnen vdp-Immobilienpreisindizes (2003 – 2020) sind in der zugehörigen Publikation dargestellt und als Rohdaten unter www.pfandbrief.de verfügbar. Eine differenzierte Betrachtung der regionalen TOP 7-Wohnungsmärkte inkl. aller Teilsegmente (selbst genutztes Wohneigentum und Mehrfamilienhäuser) ist unter www.vdpresearch.de verfügbar. Pressekontakt: Carsten DickhutT +49 30 20915-320E RoedersteinT +49 30 20915-380E

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Wegner/Schweiger: Baulandmobilisierungsgesetz setzt Ergebnisse der Baulandkommission nur bedingt um

07.05.2021 – 15:01

CDU/CSU – Bundestagsfraktion

Berlin (ots) Handlungsmöglichkeiten der Kommunen werden gestärkt und Kleininvestoren mit geringem Immobilienbestand geschützt Der Deutsche Bundestag hat am heutigen Freitag das Baulandmobilisierungsgesetz verabschiedet. Dazu erklären der baupolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Kai Wegner, und der zuständige Berichterstatter der CDU/CSU-Fraktion im Ausschuss, Torsten Schweiger: Kai Wegner: “Das Wohnen ist und bleibt eine der zentralen sozialen Fragestellungen unserer Zeit. Mit dem Baulandmobilisierungsgesetz wollen wir die Kommunen bei der Aktivierung von Bauland und der Sicherung bezahlbaren Wohnens unterstützen. Wenn auch die Ziele der Baulandkommission mit dem Gesetz nur teilweise erreicht werden, hat das Ergebnis der parlamentarischen Beratungen in der Gesamtbetrachtung doch einen tragbaren Kompromiss ergeben. Positiv hervorzuheben ist die neue Baugebietskategorie ‘Dörfliches Wohngebiet’ in der Baunutzungsverordnung, mit der wir ein besseres Miteinander von Wohnen und landwirtschaftlicher Nebenerwerbsnutzung ermöglichen. In den Städten erleichtern wir die Nachverdichtung durch die Flexibilisierung der Obergrenzen zum Maß der baulichen Nutzung. Wir erreichen somit Verbesserungen sowohl für die Ballungsgebiete als auch für die ländlichen Räume. Wir tun das in der festen Überzeugung, dass unser Land als Ganzes nur stark bleibt, wenn Städte und ländliche Gebiete für die Menschen gleichermaßen attraktiv sind. In der kommenden Wahlperiode wird es einen neuen Anlauf zur Reform des Baugesetzbuches geben müssen, mit dem die wichtige Zielstellung der Baulandkommission, Bauland zu aktivieren und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, noch besser erreicht werden kann. Zielführend wäre auch, die Zuständigkeit für den Baubereich wieder in einem eigenständigen Ministerium anzusiedeln.” Torsten Schweiger: “Die Regelungen zur Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen schaffen nur bedingt Klarheit. Wichtig ist aber, dass es uns hier zumindest gelungen ist, statt der ursprünglich vorgesehenen Eigentümerbetrachtung eine hausbezogene Sichtweise festzuschreiben und Häuser mit bis zu fünf Wohnungen von der Regelung auszunehmen. Das schützt insbesondere private Kleininvestoren mit geringem Immobilienbestand vor übermäßiger Regulierung. Die Ausweisung der Gebiete mit angespanntem Wohnungsmarkt durch Rechtsverordnung der Länder stellt eine erhebliche Verbesserung gegenüber dem Regierungsentwurf dar, weil die Instrumente wie das modifizierte Vorkaufsrecht und Baugebot erst nach Erlass der Verordnungen Anwendung finden. Diese Regelung wirkt begrenzend und dahingehend steuernd, dass die Möglichkeit nicht zu weit ausgelegt werden wird. Wichtig sind die im Gesetz auch enthaltenen Regelungen, die die Handlungsmöglichkeiten der Kommunen im Bauplanungsrecht stärken. Insbesondere mit der Wiederaufnahme des §13b BauGB für die schnellere Schaffung von Baurecht am Ortsrand für kleinere Wohnungsbauvorhaben wird ein in der Vergangenheit rege genutztes Instrument wieder aufgegriffen. Das stärkt vor allem kleinere Gemeinden in ländlichen Räumen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung unseres Ziels, gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen.” Hintergrund: Die CDU/CSU-Fraktion ist die größte Fraktion im Deutschen Bundestag. Sie repräsentiert im Parlament die Volksparteien der Mitte und fühlt sich Freiheit, Zusammenhalt und Eigenverantwortung verpflichtet. Auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes setzt sich die Unionsfraktion für einen starken freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat, die soziale und ökologische Marktwirtschaft, die Einbindung in die westliche Wertegemeinschaft sowie für die Einigung Europas ein. Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag ist Ralph Brinkhaus. Pressekontakt: CDU/CSU – BundestagsfraktionPressestelleTelefon: (030) 227-53015Fax: (030) 227-56660Internet: http://www.cducsu.deEmail:

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Zinsanstieg im Mai: Baudarlehen noch knapp unter Ein-Prozent-Marke

06.05.2021 – 12:15

Interhyp AG

München (ots) Impffortschritte sorgen für Konjunkturaufhellung und steigende Renditen bei Staatsanleihen / Mehrheit der im Interhyp-Bauzins-Trendbarometer befragten Experten prognostiziert auf Jahressicht weiter steigende Zinsen Die Fortschritte beim Impfen, optimistischere Konjunkturaussichten und steigende Renditen bei den Staatsanleihen haben Immobiliendarlehen im Frühjahr etwas verteuert. Nachdem die Konditionen im April nur noch marginal zugelegt haben, zahlen Immobilieninteressenten Anfang Mai für ein Darlehen mit zehnjähriger Zinsbindung im Durchschnitt 0,93 Prozent. „Die Zinsen bewegen sich noch unter der Ein-Prozent-Marke. Trotzdem lohnt sich ein Zinsvergleich sowohl beim Erstkredit als auch bei Anschlussfinanzierungen. Denn Kreditinstitute preisen ihre Konditionsanpassungen unterschiedlich schnell ein“, sagt Mirjam Mohr, Vorständin Privatkundengeschäft bei der Interhyp AG. Im Interhyp-Bauzins-Trendbarometer, einer monatlichen Befragung von Zinsexperten deutscher Kreditinstitute, prognostiziert die Mehrheit ein vorerst gleichbleibendes Zinsniveau, das auf Jahressicht weiter steigen könnte. Aktuell sprechen laut Interhyp mehr Faktoren für gleichbleibende oder steigende Zinsen als für nachgebende Konditionen. Nach Anlaufschwierigkeiten bei der Bereitstellung und der Verteilung von Impfstoffen nimmt die Impfquote mittlerweile in vielen Ländern zu. Mit den Impferfolgen steigt die Zuversicht der Wirtschaft, was sich in höheren Börsenindizes und weltweit nach oben angepassten Konjunkturprognosen widerspiegelt. Auch die in Gang kommende Inflation bestimmt das Zinsumfeld. Im April lagen die Verbraucherpreise in Deutschland 2,0 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Auch im Euro-Raum zieht die Geldentwertung weiter an und viele Experten erwarten einen weiteren Anstieg der Verbraucherpreise. Gedeckelt werden zusätzliche Zinsphantasien durch die Zentralbanken. Sowohl die europäischen Währungshüter der EZB als auch die amerikanische Fed haben bei ihren jüngsten Sitzungen im April die ultralockere Geldpolitik bestätigt, indem sie Leitzinsen und die massiven Anleihekäufe unangetastet ließen. Getrieben von der Konjunkturentwicklung hat sich der Renditeanstieg bei den zehnjährigen deutschen Bundesanleihen fortgesetzt. Diese liegen mit minus 0,2 Prozent deutlich über dem Niveau der Vormonate. Mit Forward-Darlehen das aktuelle Zinsniveau sichern Unabhängig von der Höhe der Finanzierungskosten sollten Kreditnehmer ihren Immobilienkauf solide und besonnen planen. Im historischen Kontext betrachtet ist Baugeld weiterhin extrem günstig. Kreditnehmer sollten die Finanzierungskosten und die Finanzierungsstruktur sowohl bei der Erstfinanzierung als auch beim Anschlusskredit genau prüfen. „Auch diejenigen, die bereits vor einigen Jahren eine Finanzierung abgeschlossen haben, sollten ihre Kreditverträge prüfen“, rät Mirjam Mohr. Eigentümer, die zwischen 2011 und 2014 gekauft haben, haben ihr Darlehen in der Regel zu Zinssätzen zwischen 2,5 und vier Prozent aufgenommen. Läuft ihr Kredit demnächst aus, kann ein Forward-Darlehen oder eine Anschlussfinanzierung mit bereitstellungszinsfreien Zeiten sinnvoll sein. „Ein möglicher Zinsaufschlag zwischen 0,02 und 0,03 Prozent pro Monat für ein Forward-Darlehen liegt sehr wahrscheinlich unter den kommenden Zinssteigerungen“, so Mirjam Mohr. Ein Anstieg der Forward-Zinsen sei derzeit nicht erkennbar. „Wer kann, sollte sich die derzeit noch niedrigen Zinsen absichern.“ Mehr Informationen finden Sie in den Zinscharts: https://www.interhyp.de/ratgeber/was-muss-ich-wissen/zinsen/zins-charts.html Die Grafiken sind frei zur redaktionellen Verwendung unter Nennung der Quelle Interhyp. Über Interhyp Die Interhyp Gruppe ist eine der führenden Adressen für private Baufinanzierungen in Deutschland. Mit den Marken Interhyp, die sich direkt an den Endkunden richtet, und Prohyp, die sich an Einzelvermittler und institutionelle Partner wendet, hat das Unternehmen 2019 ein Baufinanzierungsvolumen von 24,5 Milliarden Euro erfolgreich bei seinen rund 500 Bankpartnern platziert. Dabei verbindet die Interhyp Gruppe die Leistungsfähigkeit der eigenentwickelten Baufinanzierungsplattform eHyp mit kundenorientierten Digitalangeboten und der vielfach ausgezeichneten Kompetenz ihrer Finanzierungsspezialisten. Die Interhyp Gruppe beschäftigt etwa 1.600 Mitarbeiter und ist an über 100 Standorten in Deutschland sowie in Österreich mit der Zweig-Niederlassung in Wien präsent. Pressekontakt: Britta Barlage, Pressesprecherin B2C, Interhyp AG, Domagkstraße 34, 80807 München, Telefon: +49 (89) 20307 1325, E-Mail: , https://interhyp.de

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Das gilt es beim Mietkauf zu beachten

05.05.2021 – 09:54

KVB Finanz

Limburg (ots) Ein Häuschen auf dem Land oder die Eigentumswohnung in der Stadt: Der Traum von den eigenen vier Wänden kann auch ohne Eigenkapital Wirklichkeit werden. Möglich macht das der sogenannte Mietkauf, der jedoch wohlüberlegt sein will. Die KVB Finanz erklärt, was es dabei zu beachten gibt. Wer wünscht es sich nicht: ein eigenes Zuhause, sei es ein Haus mit einem Garten oder eine Eigentumswohnung, die Unabhängigkeit von Vermietern und steigenden Mietpreisen verspricht. Doch oft droht der Traum vom Eigenheim an den finanziellen Voraussetzungen zu zerplatzen. Denn nicht jeder hat die Möglichkeit, Geld zu sparen oder einen Immobilienkredit aufzunehmen. Vor diesem Hintergrund rückt der Mietkauf als eine willkommene Alternative ins Blickfeld vieler Immobilieninteressenten. Diese Form des Immobilienkaufs ist für Mieter geeignet, die sich ein Eigenheim wünschen, aber nur über wenig oder bis hin zu keinem Eigenkapital verfügen. Dabei sind sie zunächst nur Mieter und können nach Ablauf einer Frist die bewohnte Immobilie kaufen. Mietkauf oder Optionskauf von Eigenheim und Wohnung? Die Basis bildet ein Mietkaufvertrag, den der Mieter bzw. zukünftigen Käufer mit einem Verkäufer abschließt und in dem unter anderem der Kaufpreis und die Miete festgelegt werden. Der Vertrag besteht aus einem klassischen Mietvertrag und einem Immobilienkaufvertrag. Der Mietkaufvertrag hat in der Regel eine Laufzeit von zehn bis 20 Jahren und die Miete wird beim späteren Kauf der Immobilie verrechnet. Grundsätzlich kann die gesamte Monatsmiete auf den Kaufpreis angerechnet werden, doch oft behalten Verkäufer einen Teil der Miete als Mietzins ein. Nach Ablauf der festgelegten Mietzeit hat der Mieter die Möglichkeit, die Immobilie zum verbleibenden Restwert zu kaufen. Gibt es im Mietkaufvertrag keine Vereinbarung über den Restwert, kann das Haus oder die Wohnung über eine höhere Miete oder eine längere Laufzeit abgezahlt werden. Zum Mietende geht die Immobilie automatisch an den Käufer über. Eine Variante des Mietkaufs ist der sogenannte Optionskauf, bei dem der Immobilienkaufvertrag wegfällt. Wer sich nicht sicher ist, ob er die Immobilie tatsächlich kaufen möchte, erhält hier zunächst das Optionsrecht, das im Grundbuch festgehalten wird. Der Mieter entscheidet sich erst nach Ablauf des Mietvertrages für oder gegen einen Kauf. Gegenüber dem typischen Mietkauf hat der Optionskauf jedoch eine längere Laufzeit von bis zu 30 Jahren und höhere Mieten. Für wen und wann ist ein Mietkauf sinnvoll? Interessant kann ein Mietkauf bei einem Eigentumsübergang innerhalb der Familie sein, wenn Großeltern das Haus an Familienmitglieder verkaufen. Berufsgruppen, die ein schwankendes Einkommen haben und nur sehr schwer eine Baufinanzierung erhalten, wie zum Beispiel Selbständige oder Freiberufler, können aber ebenfalls von einem Mietkauf profitieren so wie auch Familien ohne Eigenkapital, die keinen Kredit erhalten. Allerdings gilt es vor diesem finanziellen Hintergrund sehr genau abzuwägen, inwieweit ein Immobilienkauf überhaupt lohnend ist und unter Umständen nicht eher ein Risiko darstellt. Ein hohes, gesichertes Einkommen sollte die Basis bilden, um die monatlichen Mieten und die Rücklagen für die Restkaufsumme finanziell stemmen zu können. Vor- und Nachteile beim Immobilien-Mietkauf abwägen Der Mietkauf eines Hauses oder einer Wohnung ist nicht nur mit Vorteilen verbunden, sondern birgt auch gewisse Risiken. Zu den Vorzügen zählt, dass der Erwerb einer Immobilie möglich ist, ohne ein Bankdarlehen aufnehmen zu müssen. Die Raten in Form der Mietzahlungen unterliegen keinen Zinsschwankungen und bleiben stabil, sofern im Vertrag keine Erhöhungen festgelegt wurden. Zudem kann der Mietkaufvertrag an Dritte übertragen werden, wobei die gezahlten Mieten sowie Rechte und Pflichten nach vertraglicher Vereinbarung angerechnet werden können. Des Weiteren können Mängel in der Immobilie frühzeitig erkannt und behoben werden. Wer sich über die Lage und das Umfeld der Immobilie unschlüssig ist, kann diese durch einen Optionskauf zunächst kennenlernen. Dem stehen ein höheres Risiko und versteckte Kosten gegenüber. Die wenigen zum Mietkauf stehenden Objekte befinden sich nicht selten in ungünstiger Lage oder einem heiklen Zustand. Für die Mieter ist es empfehlenswert, ein Mitspracherecht bei Umbauten vertraglich zu vereinbaren und vorab zu klären, wer die Kosten für anfallende Sanierungsarbeiten trägt. Durch Mietzins, Anzahlung, Rücklagen für Instandhaltung, Reparaturen und Restbetrag sowie Nebenkosten können bei einem Mietkauf durchaus höhere Kosten entstehen als bei einem Sofortkauf. Zu bedenken ist ebenfalls, dass der Mieter einmal getätigte Zahlungen nicht zurückerhält, wenn er mit den Monatsmieten im Rückstand ist, und dass der Verkäufer dazu berechtigt ist Schadenersatzforderungen durch Mietausfall zu stellen. Tipps für den Mietkauf: Was ist im Mietkaufvertrag zu klären? Um das höhere Risiko bei einem Miet- oder Optionskauf abzufangen, können Käufer einige Dinge beachten. Vor dem Immobilienkauf sind in jedem Fall eine Haushaltsrechnung aufzustellen und die bevorstehenden Kosten zu berechnen, Anzahlung, monatliche Raten, Restkaufpreis sowie Sanierungsarbeiten und Rücklagen eingeschlossen. Zu klären ist, ob und wie die Finanzierung auch unter veränderten Lebensbedingungen, wie Arbeitslosigkeit, Krankheit, Scheidung oder Schwangerschaft, gesichert werden kann. Bei der Wahl des Objekts ist darauf zu achten, dass der Mietkaufpreis die ortsübliche Miete nicht mehr als 50 Prozent überschreitet, andernfalls ist von einem Kauf abzuraten. Ein Blick in das Grundbuch verschafft einen Überblick darüber, ob Rechtsansprüche oder Belastungen durch Dritte bestehen. Ein unabhängiger Gutachter kann prüfen, ob Mängel bestehen und Sanierungsarbeiten notwendig sind. Im Mietkaufvertrag selbst gilt es Finanzexperten der KVB Finanz zufolge möglichst hohe Tilgungsanteile an der monatlichen Mietzahlung von mindestens 80 Prozent zu vereinbaren, sonst lohnt sich der Mietkauf kaum. Falls sich Mieter doch gegen einen Kauf entscheiden, schützt eine Rücktrittsklausel im Vertrag davor, dass die bereits getätigten Zahlungen verfallen. Das gilt ebenfalls bei Insolvenz des Verkäufers: Käufer können sich mit einer Auflassungsvormerkung im Grundbuch eintragen lassen, so dass der Vermieter die Immobilie nicht weiterverkaufen kann. Im Vertrag ist ebenfalls was im Falle des Todes von Käufer oder Verkäufer geschieht. Sinnvoll kann es darüber hinaus sein, ein Recht auf Sondertilgungen zu vereinbaren, die es dem Mieter bzw. Käufer erlauben Zwischenzahlungen zu leisten. Immobilienkredit und Baufinanzierung als Alternativen zum Mietkauf Beim Mietkauf kann ein Immobilienkredit entlastend wirken, insofern der Restwert mit einem Darlehen finanziert werden kann. Die Finanzierungssumme ist deutlich niedriger und die Laufzeit kürzer, was sich nicht zuletzt auch auf die Zinsen auswirkt. Wem ein Mietkauf allerdings mit einem zu hohen finanziellen Risiko verbunden ist, der kann sich seinen Traum vom Eigenheim mit einem Annuitätendarlehen oder einer Baufinanzierung ohne Eigenkapital erfüllen. Die aktuelle Niedrigzinsphase macht die Finanzierung eines Hauses oder einer Eigentumswohnung besonders attraktiv. Mit einem Annuitätendarlehen können Käufer über eine lange Laufzeit, wie etwa 15 Jahre, eine monatlich feste Rate zu einem festgesetzten Zinssatz leisten. Die Finanzierung ist auch ohne Eigenkapital möglich, ob zu 100 Prozent oder als Vollfinanzierung, bei der Kaufnebenkosten, wie Grunderwerbssteuer, Notarkosten, Makler- oder Grundbuchgebühren abgedeckt sind. Aber auch im Falle einer Baufinanzierung ohne Eigenkapital ist aufgrund der Risiken ein hohes gesichertes Einkommen eine Grundvoraussetzung. Die Experten der KVB-Finanz unterstützen ihre Kunden dabei, einen passenden Kredit zu ermitteln und einen individuellen Finanzierungsplan zu erstellen, der ihre wirtschaftliche Situation und ihren persönlichen Lebensstil berücksichtigt. Mietkauf oder Baufinanzierung? Mit der KVB Finanz eine sichere Entscheidung treffen Der Wunsch nach einem eigenen Haus oder einer eigenen Wohnung muss nicht verpuffen, wenn das Eigenkapital nicht ausreicht. Ob ein Mietkauf allerdings die beste Option ist, gilt sorgfältig abzuwägen. Und auch ein Hauskauf ohne Eigenkapital will trotz niedriger Zinssätze wohlüberlegt sein. Die Kreditexperten der KVB Finanz geben die Empfehlung, dass sich Immobilieninteressenten in jedem Fall professionell betreuen lassen. Denn gerade in einem Mietkaufvertrag können Fallstricke lauern, die für einen Laien nur schwer zu erkennen sind. Zudem können sich die Finanzprofis einen Überblick über die finanzielle Gesamtsituation der künftigen Immobilienbesitzer verschaffen und mögliche Risiken frühzeitig abwägen und umgehen. Denn für den Hauskauf ist die finanzielle Grundsteinlegung entscheidend. Damit die Freude am Eigenheim nicht durch zu hohe Kosten getrübt wird steht die KVB Finanz ihren Kunden bei der Wahl des passenden Finanzierungskonzepts zur Seite. Über die KVB Finanz GmbH Seit der Gründung vor über 45 Jahren steht die Familie Kloetzel mit der KVB Finanz vor allem dafür, beste Finanzierungskonzepte, individuell zugeschnitten auf die Bedürfnisse ihrer Kunden, zu ermitteln. Für das traditionelle Familienunternehmen stehen ihre Kunden und die persönliche Nähe zu ihnen im absoluten Mittelpunkt. Dabei sind faire Konditionen, Professionalität und Verantwortungsbewusstsein die obersten Maximen. Von Familie für Familien denkt und handelt die KVB Finanz immer in Generationen. Pressekontakt: KVB Finanzdienstleistungsgesellschaft mbHMarc KloetzelJohannes-Mechtel-Str. 265549 Limburg/LahnTelefon: 0 64 31 / 29 4 70Telefax: 0 64 31 / 23 77 6E-Mail: ://www.kvb-finanz.de/

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Jede zweite Neubauwohnung in Berlin kostet mindestens 14 Euro pro Quadratmeter Kaltmiete

04.05.2021 – 06:00

rbb – Rundfunk Berlin-Brandenburg

Berlin (ots) SPERRFRIST Dienstag, 04.05.2021, 06 Uhr Jede zweite Neubauwohnung in Berlin kostet mindestens 14 Euro pro Quadratmeter Kaltmiete Das ergab eine aktuelle Analyse des Marktforschungsinstituts empirica, die rbb24Recherche exklusiv vorliegt. Ausgewertet wurde nach Angaben des Instituts eine repräsentative Stichprobe von mehr als 20 000 Angeboten im Zeitraum von 2012 bis 2020. Zusätzlich haben die Wissenschaftler die Statistik der fertiggestellten Sozialwohnungen in die Analyse mit einbezogen. Der Anteil der hochpreisigen Wohnungen mit einer Kaltmiete ab 14 Euro pro Quadratmeter hat sich in diesem Zeitraum vervierfacht. 2012 lag er noch bei 15 Prozent. 2020 war er auf 60 Prozent der Neubauwohnungen angestiegen. Dagegen ist der Anteil preiswerteren Wohnungen mit einer Kaltmiete bis zu 10 Euro pro Quadratmeter von 35 auf 16 Prozent gesunken. Als Ursachen für die Verteuerung gibt der Geschäftsführer von empirica, Reiner Braun, die gestiegenen Bodenpreise und Baukosten an. Außerdem seien in Berlin zu wenig Sozialwohnungen entstanden. Die rot-rot-grüne Koalition hat ihr Ziel, den Bau von 8500 neuen Sozialwohnungen zu fördern, nicht erreicht. Stattdessen wurden bisher nur 5800 Wohnungen gefördert. Die Dokumentation “Baustelle Berlin” läuft Dienstag, 04.05.2021 um 21 Uhr im rbb-Fernsehen. Pressekontakt: Rundfunk Berlin-Brandenburgrbb24 RechercheMasurenallee 8 – 1414057 BerlinTel.: (030) 97 99 3-30333Fax: (030) 97 99 3-30309Mail: : www.rbb-online.deIhr Rundfunkbeitrag für gutes Programm.

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BerlinTrend zeigt Radikalisierung der Mietenfrage

29.04.2021 – 18:12

rbb – Rundfunk Berlin-Brandenburg

Berlin (ots) Nach dem Scheitern des Mietendeckels sprechen sich immer mehr Berliner für Enteignungen aus. Das zeigt der BerlinTrend von infratest dimap im Auftrag der rbb-Abendschau und der Berliner Morgenpost. Die Unterstützer von Enteignungen sind inzwischen in der Mehrheit, 47 Prozent der Befragten fänden die Enteignung großer privater Wohnungsunternehmen gut, nur noch 43 Prozent sprechen sich dagegen aus. Damit zeigt der aktuelle BerlinTrend eine deutliche Verschiebung. Bei der letzten Befragung im November 2019, kurz vor dem Beschluss des Mietendeckels, lehnten die Berliner Enteignungen noch mit einer deutlichen Mehrheit von 61 Prozent ab. Besonders groß ist der Zuspruch bei den jüngeren Wählern unter 40 Jahren, von ihnen finden 57 Prozent Enteignungen gut. Inzwischen befürwortet auch jeder dritte CDU-Anhänger Enteignungen. Vor der Einführung des Mietendeckels war es nur jeder fünfte. Noch größer ist allerdings der Wunsch nach einem verfassungskonformen Mietendeckel, den der Bund beschließen müsste. 75 Prozent aller Berliner fänden einen bundesweiten Mietendeckel gut, bei den Mietern liegt die Zustimmung sogar bei 80 Prozent. Am größten ist die Zustimmung bei Anhängern der Linken, Grünen und der SPD. Aber auch 68 Prozent der CDU-Anhänger sprechen sich für einen Bundesmietendeckel aus. Nur unter FDP-Anhängern stößt die Forderung nach eine Bundes-Mietendeckel mehrheitlich auf Ablehnung. Allerdings nur knapp: 45 Prozent der Berliner FDP-Anhänger fänden es gut, wenn der Staat in Städten mit hohen Mieten für einen bestimmten Zeitraum die Miethöhe begrenzen würde. Pressekontakt: Rundfunk Berlin-BrandenburgAbendschauChef vom DienstTel.: 030 – 97993 – 222 Rundfunkbeitrag für gutes Programm.

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Postbank Wohnatlas 2021 / Prognose: Wo Wohneigentum bis 2030 an Wert gewinnt

26.04.2021 – 10:00

Postbank

Bonn (ots) Neben Metropolen auch Städte wie Potsdam, Dresden und Leipzig im Aufwind Modellrechnung zeigt jährliche durchschnittliche Kaufpreisentwicklung Am deutschen Wohnungsmarkt werden die Preise auch nach der Corona-Krise weiter steigen. Das zeigt der Postbank Wohnatlas 2021, für den Experten des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) eine Kaufpreisprognose bis 2030 erstellt haben. Demnach ist vor allem in und um die urbanen Zentren mit weiteren Preisaufschlägen zu rechnen. In mehr als der Hälfte der 401 deutschen Landkreise und kreisfreien Städte können Haus- und Wohnungsbesitzer*innen davon ausgehen, dass ihre Immobilie bis mindestens 2030 real an Wert gewinnt. Den mit Abstand stärksten Preisanstieg unter den sogenannten “Big Seven”, den größten deutschen Metropolen, wird Deutschlands ohnehin schon teuerste Stadt erleben: Für München prognostizieren die Experten bis 2030 ein jährliches Plus von real 1,99 Prozent. Rund 8.600 Euro pro Quadratmeter mussten Immobilienkäufer*innen in der bayerischen Landeshauptstadt im Schnitt bereits 2020 investieren. Auf den Plätzen zwei und drei im Metropolen-Ranking folgen Düsseldorf mit einer durchschnittlichen Steigerungsrate von 1,09 Prozent und Berlin mit 1,07 Prozent. In Frankfurt am Main steigen die Preise bis 2030 jährlich voraussichtlich um 1,02 Prozent. Den langsamsten Anstieg unter den “Big Seven” dürfte Stuttgart erleben. Laut Prognosen liegt dort das jährliche Plus bis 2030 bei 0,78 Prozent. Prognose: Preisentwicklung in den “Big Seven” der deutschen Städte 2020-2030 Reales durchschnittliches Preiswachstum pro Jahr in Prozent Rang     Stadt                  Preistrend in %         Preis pro Qm 2020* 
1        München                1,99%                   8.612,83
2        Düsseldorf             1,09%.                  4.527,72
3        Berlin                 1,07%                   4.972,69
4.       Frankfurt am Main      1,02%                   6.050,07
5.       Köln                   0,91%                   4.261,17
6.       Hamburg                0,91%                   5.568,99
7. Stuttgart 0,78% 4.844,37 * Wohnungen im Bestand in Euro Quellen: VALUE AG (empirica-systeme Marktdatenbank), Statistisches Bundesamt, Berechnungen HWWI Kaufpreisprognose nach dem HWWI-Wohnungsmarktmodell In die Kaufpreisprognose für die 401 kreisfreien Städte und Landkreise sind Angebots- und Nachfrageentwicklung anhand verschiedener Regionaldaten zur Bevölkerungs- und Altersstruktur, Haushaltsgröße, Einkommensentwicklung sowie zu Wohnausgaben und Wohnungsangebot eingeflossen. Das HWWI-Wohnungsmarktmodell vollzieht nach, wie sich diese Faktoren wechselseitig beeinflussen. Am Ende der Modellrechnung steht die Kaufpreisprognose für den Zeitraum 2020-2030. Ausgewiesen wird der durchschnittliche jährliche reale Preistrend. Preistreiber am Immobilienmarkt sind vor allem die demografischen sowie die Wirtschafts- und Einkommensentwicklungen in den einzelnen Regionen. “Die Corona-Krise zeigt bislang keine wesentlichen Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt”, sagt Eva Grunwald, Leiterin Immobiliengeschäft Postbank. “Kurzarbeitergeld und andere Transferleistungen des Staates haben stabilisierend auf die Einkommen gewirkt. Die Pandemie hat auch den Wohnungsbau kaum gebremst.” Auf mittlere Sicht sind Corona-Effekte allerdings nicht ausgeschlossen. “Das könnte etwa der Fall sein, wenn ganze Wirtschaftszweige langfristige Einbrüche verkraften müssen und sich das in einzelnen Regionen auf die Wirtschafts- und Einkommensentwicklung auswirkt.” Vorsicht vor überteuerten In-Vierteln Die Metropolen und ihr Umland bleiben attraktiv, in zentralen Lagen übersteigt die Nachfrage vielerorts das Angebot, was die Preise weiter in die Höhe treibt. “Wer in einer Großstadt eine Eigentumswohnung sucht, sollte Angebote besonders genau prüfen. Einzelne Objekte etwa in den urbanen Szenevierteln könnten in einem überhitzten Markt überteuert angeboten werden”, sagt Grunwald. Sie rät Kaufinteressierten, sich am besten von einem Experten beraten zu lassen. Positiver Preistrend im Süden und Nordwesten Mit Ausnahme von München sind die größten Preissprünge laut Postbank-Prognose aber nicht in den Metropolen zu erwarten. Fast durchgehend gute Rahmenbedingungen für Wohnimmobilien finden Eigentümer*innen und Kaufinteressierte vor allem im Süden und Nordwesten der Republik. Wer sich zum Kauf entschließt oder bereits eine Immobilie besitzt, darf hier bis 2030 mit Wertzuwächsen rechnen. Unter den Top Ten mit den höchsten prognostizierten Wertsteigerungen sind sieben bayerische Landkreise. Vier davon – die Landkreise München, Erding, Ebersberg und Dachau – grenzen an München und profitieren vom Boom der Landeshauptstadt. Die Landkreise Landsberg am Lech und Pfaffenhofen an der Ilm können zum erweiterten Speckgürtel der Isar-Metropole gezählt werden. Münchens Nachbarkreise Starnberg und Fürstenfeldbruck sind zwar nicht in den Top Ten gelistet, weisen aber ebenfalls vergleichsweise hohe Wachstumsraten von 1,37 bzw. 1,34 Prozent auf. Prognose: Top Ten der Preisentwicklung in den Regionen 2020-2030 Reales durchschnittliches Preiswachstum pro Jahr in Prozent in deutschen Kreisen und Städten Rang  Stadt / Kreis        Bundesland        Preistrend in %     Preis pro Qm 2020*
1     Erding, Landkreis  Bayern  2,23%               4.898,25
2     München, Landkreis   Bayern            2,01%               6.583,61
3 Heilbronn, kreisfreie
                 Stadt      Baden-Württemberg 2,00%               3.405,95
4 München, 
      Landeshauptstadt      Bayern            1,99%               8.612,83
5     Ebersberg, Landkreis  Bayern            1,99%               5.409,65
6 Landsberg am Lech, 
      Landkreis             Bayern            1,99%               4.740,22
7 Cloppenburg, 
      Landkreis             Niedersachsen     1,89%               2.441,87
8     Dachau, Landkreis     Bayern            1,78%               5.802,68
9 Pfaffenhofen a.d.Ilm, 
      Landkreis             Bayern            1,73%               3.945,66
10 Potsdam, Stadt Brandenburg 1,72% 4.085,45 * Wohnungen im Bestand in Euro Quellen: VALUE AG (empirica-systeme Marktdatenbank), Statistisches Bundesamt, Berechnungen HWWI Alternativen zu den Metropolen Weniger sprunghaft als in München und Umgebung, aber fast durchgehend positiv wird die Preisentwicklung bis 2030 generell in den Speckgürteln der Metropolen sein. Die Studie zeigt aber auch, dass die Preise nicht nur in diesen großen urbanen Zentren weiter anziehen, sondern jenseits der Metropolen zahlreiche große und mittlere Städte ebenso begehrt sind. Preissteigerungen von im Schnitt einem Prozent oder mehr pro Jahr bis 2030 werden neben Heilbronn und Potsdam laut Postbank-Prognose auch für die kreisfreien Städte Landshut, Baden-Baden, Dresden, Leipzig, Mainz, Ingolstadt und Freiburg im Breisgau erwartet. Eigenheim in schwächeren Regionen? Wertverluste bei Immobilien drohen dagegen in strukturschwachen Regionen mit sinkenden Bevölkerungszahlen. Dies betrifft überwiegend Regionen in den ostdeutschen Bundesländern und im Ruhrgebiet, wie der Postbank Wohnatlas zeigt. “Deshalb müssen die Menschen dort nicht unbedingt auf den Umzug ins Eigenheim verzichten. Der Wohnungskauf auch in diesen Regionen kann ein wichtiger Baustein für die finanzielle Absicherung im Alter sein, wenn die Immobilie dann abbezahlt ist”, sagt Immobilien-Expertin Grunwald. Zudem müsse eine negative Preisprognose für einen Landkreis nicht zwangsläufig auf jedes Objekt zutreffen. “Über Wertsteigerungen entscheiden auch Lage und Ausstattung der Immobilie.” Hintergrundinformationen zum Postbank Wohnatlas 2021 Der Postbank Wohnatlas ist eine jährlich erscheinende, mehrteilige Studienreihe, die den deutschen Immobilienmarkt unter verschiedenen Aspekten regional bis auf Kreisebene beleuchtet. Für die vorliegende Preisprognose, die den zweiten Studienteil des diesjährigen Wohnatlas darstellt, wurde unter der Leitung von Diplom-Volkswirtin Dörte Nitt-Drießelmann, Senior Researcherin beim Hamburger WeltWirtschaftsInstitut (HWWI), die Immobilienpreisentwicklung in den 401 deutschen Landkreisen und kreisfreien Städten untersucht. Pressekontakt: Postbank – eine Niederlassung der Deutsche Bank AGOliver Rittmaier+49 228 920

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Dött/Kießling: Mehr Sekundärrohstoffe für Baumaterialien nutzen

20.04.2021 – 09:59

CDU/CSU – Bundestagsfraktion

Berlin (ots) Kräftige Preissteigerung bei Baustoffen verdeutlicht Handlungsdruck Die Preise für Baumaterialien steigen stark an. Dazu erklären die umweltpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marie-Luise Dött, und der zuständige Berichterstatter Michael Kießling: Marie-Luise Dött: “Unsere Forderung, Stoffkreisläufe konsequent zu schließen und in allen Bereichen der Wirtschaft mehr recycelte Materialien zu verwenden, gewinnt angesichts der aktuell hohen globalen Nachfrage nach Baumaterialen an Bedeutung. Die weltweit wachsende Bauproduktion und die damit verbundene Steigerung der Preise können wir vor allem mit umfassendem Recycling kompensieren. Dazu müssen wir Barrieren abbauen. Die derzeit in der Abstimmung befindliche Mantelverordnung, die unter anderem den Wiedereinsatz von Bauabfällen regelt, ist hierfür ein wichtiges Element. Die Verhandlungen sollten deshalb zügig abgeschlossen werden, damit die Verordnung endlich in Kraft treten kann und die Wiedernutzung wichtiger Materialen für den Baubereich ermöglicht wird.” Michael Kießling: “Die Preissteigerung bei Primärbaustoffen verdeutlicht, wie wichtig die Nutzung von Recyclingmaterialien ist. Damit kann sich Deutschland als rohstoffarmes Land aus der Lieferabhängigkeit lösen, der Preisentwicklung auf dem Bau entgegenwirken und im Sinne der Kreislaufwirtschaft einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten. Was uns jedoch ärgert, ist die Forderung nach einem höheren Einsatz recycelter Baustoffe auf der einen Seite und der Verschärfung von Grenzwerten für den Einsatz eben dieser auf der anderen Seite. Es kann keine Baustoffe ohne Schadstoffe geben – nicht einmal die Natur kennt solche schadstofffreien Materialien. Diesen Zielkonflikt müssen wir aufheben.” Hintergrund: Seit dem vierten Quartal 2020 sind die Preise für Baustoffe stark gestiegen. So erhöhten sich laut Zentralverband des Deutschen Baugewerbes die Preise für Betonstahl um 30 Prozent, für Mineralölerzeugnisse um 15 Prozent und für Holz um 15 bis 20 Prozent im Vergleich zu September 2020. Die CDU/CSU-Fraktion ist die größte Fraktion im Deutschen Bundestag. Sie repräsentiert im Parlament die Volksparteien der Mitte und fühlt sich Freiheit, Zusammenhalt und Eigenverantwortung verpflichtet. Auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes setzt sich die Unionsfraktion für einen starken freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat, die soziale und ökologische Marktwirtschaft, die Einbindung in die westliche Wertegemeinschaft sowie für die Einigung Europas ein. Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag ist Ralph Brinkhaus. Pressekontakt: CDU/CSU – BundestagsfraktionPressestelleTelefon: (030) 227-53015Fax: (030) 227-56660Internet: http://www.cducsu.deEmail:

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Mietendeckel-Urteil lässt Berliner Immobilienmarkt aufatmen / vdp begrüßt heutige Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts

15.04.2021 – 16:36

Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) e.V.

Berlin (ots) Die heute vom Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe bekanntgegebene Entscheidung, dass das Gesetz zur Neuregelung gesetzlicher Vorschriften zur Mietbegrenzung (MietenWoG), besser bekannt als “Berliner Mietendeckel”, verfassungswidrig ist, wird vom Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) ausdrücklich begrüßt. Die Richter des Verfassungsgerichts beurteilen das Anfang 2020 in Berlin in Kraft getretene MietenWoG für unvereinbar mit dem Grundgesetz. Das Land Berlin habe damit seine Gesetzgebungsbefugnis übertreten, da der Bund das Mietpreisrecht über die im Jahr 2015 beschlossene Mietpreisbremse geregelt hat. “Das Mietendeckel-Urteil schafft die dringend benötigte Rechtsklarheit und ist eine gute Nachricht für die gesamte Immobilienwirtschaft – für Investoren, Projektentwickler und Finanzierer, für Vermieter – und auch für die Mieter. Es lässt vor allem den Berliner Immobilienmarkt aufatmen, hat zugleich aber auch Signalwirkung für den gesamtdeutschen Immobilienmarkt”, erklärt vdp-Hauptgeschäftsführer Jens Tolckmitt. Er äußert sein Bedauern darüber, dass nicht zuletzt die Mieter die Leidtragenden dieses Gesetzes gewesen sind und dessen negative Folgen auf sie auch noch nachwirken werden. Tolckmitt befürchtet zugleich, dass die Politik in Berlin trotz der heutigen Gerichtsentscheidung auch weiterhin versuchen wird, so stark wie möglich in den Wohnungsmarkt einzugreifen und funktionierende Marktmechanismen außer Kraft zu setzen – zum Nachteil aller Marktakteure. “Der Mietendeckel war schon vor zwei Jahren keine gute Idee, er ist es heute nicht und wird es auch dann nicht sein, wenn sich der Bundesgesetzgeber, wie nun schon vom Berliner Senat gefordert, des Themas annehmen sollte.” Seit Inkrafttreten des MietenWoG weist der vdp darauf hin, dass der Mietendeckel bestimmte Mietergruppen benachteiligt und erforderlichen Modernisierungen entgegensteht. “Will man eine Entspannung an Wohnungsmärkten und eine Drosselung von Neuvertragsmieten erreichen, führt kein Weg an einem Abbau der weiterhin ausgeprägten Bauüberhänge und Anreizen, neuen bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, vorbei. Ein Mietendeckel wirkt hingegen kontraproduktiv, verschärft er doch bestehende Marktengpässe”, so Tolckmitt. Über den Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) Der Verband deutscher Pfandbriefbanken ist einer der fünf Spitzenverbände der Deutschen Kreditwirtschaft. Er repräsentiert die bedeutendsten Kapitalgeber für den Wohnungs- und Gewerbebau sowie für den Staat und seine Institutionen. Pressekontakt: Carsten DickhutT +49 30 20915-320E RoedersteinT +49 30 20915-380E

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Haus und Grund Berlin begrüßt Beschluss zum Mietendeckel

15.04.2021 – 13:16

rbb – Rundfunk Berlin-Brandenburg

Berlin (ots) Der Vorsitzende des Eigentümerverbands Haus und Grund Berlin, Carsten Brückner, begrüßt, dass das Bundesverfassungsgericht den Berliner Mietendeckel gekippt hat. Im Inforadio vom rbb sagte Brückner am Donnerstag, er sei sehr zufrieden mit dem Beschluss: “Und zwar, weil jetzt diese rechtliche Unsicherheit, die aufgrund des Gesetzes seit über einem Jahr bestanden hat, endlich gelöst ist und wir wissen, woran wir sind – sowohl die Vermieter als auch die Mieter.” Brückner sagte weiter, der Beschluss zeige, dass der Alleingang des Berliner Senats schief gegangen sei: “Wir können die Probleme, die wir insbesondere auf dem Wohnungsmarkt haben, nur gemeinsam lösen – sowohl die Politik als auch die Eigentümerinnen und Eigentümer müssen sich zusammensetzen.” Mieterinnen und Mieter müssten nicht gezahlte Mieten nun nachzahlen, so Brückner. Dabei sei Eigeninitiative wichtig: “Wenn ein kündigungsrelevanter Zahlungsrückstand besteht, dann besteht auch die Gefahr einer fristlosen Kündigung durch den Vermieter. Und deswegen ist es Sache des Mieters, ganz genau zu gucken: Wie hoch ist mein Zahlungsrückstand? Und dann – wenn er das nicht auf einmal nachzahlen kann, auf den Vermieter zugehen und um eine Problemlösung bitten. Weil wenn man sich nicht darum kümmert, dann kann man natürlich auch nicht erwarten, dass die Probleme durch andere gelöst werden.” Das Interview zum Nachhören: https://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/int/202104/15/551214.html Pressekontakt: Rundfunk Berlin-BrandenburgInforadioChef/Chefin vom DienstTel.: 030 – 97993 – 37400Mail: Rundfunkbeitrag für gutes Programm.

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Brandschutz für Großprojekte in der Batterie- und Elektrofahrzeugfertigung

13.04.2021 – 11:26 <p class=”customer”> <a class=”story-customer” title=”weiter zum newsroom von FOGTEC Brandschutz GmbH” href=”https://www.presseportal.de/nr/42924″>FOGTEC Brandschutz GmbH</a> </p> <i><a data-category=”citylink-story-view” data-action=”click” data-label=”Citylink in Meldungsansicht” class=”story-city event-trigger” href=”https://www.presseportal.de/regional/K%F6ln” title=”News ausKöln “>Köln</a> (ots)</i> Genehmigungen von Großprojekten hängen oft an den Anforderungen für

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Baufinanzierungen: Große Unterschiede bei den Zinsen

09.04.2021 – 07:30

CHECK24 GmbH

München (ots)- Zinsen online 14 Prozent günstiger als im Bundesschnitt
– Im Beispiel sparen Verbraucher*innen knapp 8.500 Euro Zinskosten durch Baufinanzierungsvergleich
– Bei CHECK24 beraten Baufinanzierungsspezialist*innen digital via Screensharing Immobilienzinsen sind im Februar gesunken und verbleiben auf niedrigem Niveau unterhalb der Ein-Prozent-Marke. CHECK24-Kund*innen zahlten im Schnitt 0,89 Prozent effektiv für Baudarlehen mit zehn Jahren Zinsbindung. Im Vorjahreszeitraum waren es 0,96 Prozent. Das entspricht einem Unterschied von sieben Prozent im Jahresvergleich.1) Der Effektivzinssatz für Immobilienkredite im Bundesdurchschnitt fiel im selben Zeitraum um acht Prozent: von 1,13 auf 1,04 Prozent.2) CHECK24-Kund*innen profitieren aktuell von einem Zinsunterschied in Höhe von 14 Prozent gegenüber Verbraucher*innen im Bundesdurchschnitt. “Besonders bei hohen Baufinanzierungen haben die Zinsunterschiede am Markt drastische Folgen”, sagt Ingo Foitzik, Geschäftsführer Baufinanzierung bei CHECK24. “Bei einer Finanzierungssumme von 600.000 Euro und einer Monatsrate von 1.500 Euro sparen CHECK24-Kund*innen innerhalb der zehnjährigen Zinsbindung rund 8.500 Euro an Zinskosten. Deshalb sollten Verbraucher*innen unbedingt die Angebote von verschiedenen Anbietern einholen und vergleichen.” “Wir setzen seit Jahren konsequent auf digitale Beratung” Nach Eingabe weniger Eckdaten zum Finanzierungsvorhaben im CHECK24 Baufinanzierung Vergleich melden sich persönliche Baufinanzierungsexpert*innen. “Wir setzen seit Jahren konsequent auf digitale Beratung”, sagt Ingo Foitzik. “Dadurch können Kund*innen ihre Baufinanzierung in der Corona-Krise auch von zu Hause vorantreiben.” Per Telefon und Internet werden verschiedene Finanzierungsoptionen präsentiert. Diese werden via Screensharing direkt auf dem Computerbildschirm der Kund*innen angezeigt. Im ausführlichen Gespräch per Videoberatung oder Telefon werden Details und offene Fragen geklärt. Hierbei können bis zu fünf Personen an der Videoberatung teilnehmen. Anschließend wird aus den Produkten und Optionen von mehr als 450 Anbietern das passende Finanzierungsmodell ermittelt. Auch danach hilft die persönliche Ansprechperson jederzeit weiter, z. B. bei Fragen zum Kreditvertrag oder während der Auszahlungsphase. 1)Effektivzinsen von über CHECK24 abgeschlossenen Immobilienfinanzierungen mit zehn Jahren anfänglicher Zinsbindung 2)Effektiver Jahreszins von Wohnungsbaukrediten (Neugeschäft) der deutschen Banken an private Haushalte mit anfänglicher Zinsbindung von über fünf bis zehn Jahre (SUD 118) Über CHECK24 CHECK24 ist Deutschlands größtes Vergleichsportal. Der kostenlose Online-Vergleich zahlreicher Anbieter schafft konsequente Transparenz und Kund*innen sparen durch einen Wechsel oft einige hundert Euro. Sie wählen aus über 300 Kfz-Versicherungstarifen, über 1.000 Strom- und über 850 Gasanbietern, mehr als 300 Banken und Kreditvermittlern, über 300 Telekommunikationsanbietern für DSL und Mobilfunk, über 10.000 angeschlossenen Shops für Elektronik, Haushalt und Autoreifen, mehr als 150 Mietwagenanbietern, über 1.000.000 Unterkünften, mehr als 700 Fluggesellschaften und über 75 Pauschalreiseveranstaltern. Die Nutzung der CHECK24-Vergleichsrechner sowie die persönliche Kundenberatung an sieben Tagen die Woche ist für Verbraucher*innen kostenlos. Von den Anbietern erhält CHECK24 eine Vergütung. CHECK24 unterstützt EU-Qualitätskriterien für Vergleichsportale Verbraucherschutz steht für CHECK24 an oberster Stelle. Daher beteiligt sich CHECK24 aktiv an der Durchsetzung einheitlicher europäischer Qualitätskriterien für Vergleichsportale. Der Prinzipienkatalog der EU-Kommission “Key Principles for Comparison Tools” enthält neun Empfehlungen zu Objektivität und Transparenz, die CHECK24 in allen Punkten erfüllt – unter anderem zu Rankings, Marktabdeckung, Datenaktualität, Kundenbewertungen, Nutzerfreundlichkeit und Kundenservice. Pressekontakt: Edgar Kirk, Public Relations Manager, Tel. +49 89 2000 47 1175, Daniel Friedheim, Director Public Relations,Tel. +49 89 2000 47 1170,

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Gelungener Jahresauftakt auf dem deutschen gewerblichen Wohninvestmentmarkt – Reputationsgewinne rücken die Assetklasse in den Fokus eines größeren Investorenkreises

08.04.2021 – 12:09

Jones Lang LaSalle SE (JLL)

Frankfurt (ots) Mit einem Transaktionsvolumen für Wohnimmobilien und -portfolios von rund 6,4 Mrd. Euro (rund 35.900 Einheiten), das sich deutlich über dem Fünfjahresschnitt der Vergleichsquartale bewegt (+21 %), verzeichnete der deutsche gewerbliche Wohninvestmentmarkt* einen gelungenen Jahresauftakt 2021. Die hohe Dynamik des Wohninvestmentmarktes zum Jahresbeginn spiegelt sich vor allem in der Anzahl der Gesamtabschlüsse wider. Insgesamt wurden 143 Transaktionen registriert. Das sind 19 Prozent mehr als in den ersten drei Monaten des Vorjahres, sogar 42 Prozent über dem Fünfjahresschnitt. “Das Momentum und die Dynamik zum Jahresende 2020, wurden, Corona zum Trotz, erfolgreich ins neue Jahr hineingetragen”, kommentiert Michael Bender, Head of Residential JLL Germany, die Marktaktivität und ergänzt: “Nicht jedes Quartal, auch nicht jedes Jahr werden solche Megadeals wie in den ersten drei Monaten 2020 realisiert. Die Übernahme von Adler Real Estate durch Ado Properties S.A. machte damals allein fast so viel aus, wie das jetzige gesamte Transaktionsvolumen. Der Vergleich hinkt also, würde der grundsätzlich vorhandenen Energie, die den Markt bewegt, nicht gerecht. Es ist die Mehrzahl an Abschlüssen, die dies deutlich macht.” Im ersten Quartal 2021 waren Transaktionen über alle Größenklassen hinweg zu beobachten. Neben zwei großen Transaktionen mit Wohneinheiten zwischen 6.000 und 8.000 machten kleinere Transaktionen unter 800 Wohneinheiten immerhin 57 Prozent des Gesamtvolumens aus und sogar 95 Prozent (136) der Abschlüsse, darunter ein Forward Deal in Hamburg (“Ipanema”) mit 340 Wohneinheiten durch die Projektentwickler Richard Dittig und PEG an die Bayerische Versorgungskammer für 160 Mio. Euro. Oder der Verkauf des Altmarkt Karrees in Dresden von Quantum Immobilien an die Deutsche Investment, ebenfalls für 160 Mio. Euro. Zu den dominierenden Verkäufern gehörten in den ersten drei Monaten 2021 Pensionskassen (1,7 Mrd. Euro) und Entwickler (1,2 Mrd. Euro), während vor allem die Asset- /Fonds-Manager ihre Investitionen auf der Käuferseite weiter ausbauten. Mit rund 1,9 Mrd. Euro lagen sie deutlich vor den Spezialfonds und Versicherungen, die rund 875 Mio. Euro bzw. 588 Mio. Euro am Wohninvestmentmarkt investierten. “Der steigende Anteil von Fondsvehikeln auf der Käuferseite ist ein Trend, der sich auch in den langfristigen Entwicklungen der Anteile nach Käufer-Verkäufer-Typen deutlich widerspiegelt. Während beispielsweise Offene Immobilienfonds zwischen 2013 und 2016 mit einem durchschnittlichen Anteil von nur 2 Prozent auf der Käuferseite am Gesamttransaktionsvolumen beteiligt waren, lag der durchschnittliche Anteil zwischen 2017 und 2020 bereits bei 16 Prozent”, so Helge Scheunemann, Head of Research JLL Germany. Scheunemann weiter: “Der Kapitalzufluss in Offene Immobilienfonds war auch in jüngster Zeit und ungeachtet der Corona-Krise ungebrochen. Während bereits am Markt agierende Vehikel (Publikums-, aber auch Spezialfonds) mit Fokus auf Wohnen ihre Investitionen intensivieren, zeichnet sich der Trend ab, dass Emittenten neuer Vehikel den Fokus zunehmend auf dieses Segment richten. Zu letzteren gehören zum Beispiel auch die Branchenriesen DWS-Fonds und Swiss Life. Insgesamt ist der Investorenkreis größer geworden.” Michael Bender ergänzt: “Insbesondere das Segment Wohnen erweist sich derzeit als sehr geeignet, um neue Produkte zu strukturieren. Damit können unterschiedliche Investorenprofile gleichermaßen bedient werden, ohne dass das defensive Kernmerkmal der Assetklasse aufgebrochen wird. Neben Kombinationen aus Wohn- und Gesundheitsimmobilien und/oder studentischen Wohnen sowie Anlagen, die paneuropäisch ausgerichtet sind, ergänzen zunehmend Vehikel mit dem Thema Nachhaltigkeit die Produktpalette. Deren Entwicklung ist nicht nur von der Nachfrageseite getrieben, sondern erhält mittlerweile immer stärker auch den notwendigen politischen und gesellschaftlichen Rückhalt. Insofern gewinnt Wohnen zunehmend an Reputation mit einer breiten aufgestellten Nachfrage auf Investorenseite.” Gerade beim Thema Klimaschutz wird dem Wohnungsmarkt von Seiten der Politik eine Schlüsselrolle zugesprochen. Die Herausforderung bei der Umsetzung von energetischen Anforderungen in der Wohnungswirtschaft liegt dabei vor allem darin, diese so zu gestalten, dass sie einerseits wirtschaftlich tragfähig und andererseits sozialverträglich sind. “Denn auch das Thema der sozialen Nachhaltigkeit, also vor allem bezahlbarer Wohnraum, ist unlängst ein fester Bestandteil der wohnungswirtschaftlichen Entwicklungen geworden. So sind beispielsweise im Bereich der Projektentwicklungen Quotierungen, also feste Anteile an preisgebundenen Wohneinheiten, in den Metropolen längst zum Standard geworden. Aus Sicht der Investoren versprechen solche Anlagen zunächst ein hohes Maß an Sicherheit mit stabilen Cashflows und geringer Fluktuation und locken langfristig mit operativem Wertsteigerungspotential aufgrund der auslaufenden Preisbindung”, so Scheunemann. Zwar lag das Hauptaugenmerk der Investitionstätigkeit im ersten Quartal nach wie vor auf den Großstädten, angeführt von Berlin mit einem Transaktionsvolumen von 723 Mio. Euro, gefolgt von Frankfurt am Main mit 677 Mio. Euro, München mit 329 Mio. Euro und Hamburg mit 323 Mio. Euro. “Neben den Metropolen”, so Bender, “beobachten wir aber eine zunehmende Attraktivität vermeintlicher B-Standorte wie etwa beim Marktgebiet Erlangen-Fürth-Nürnberg. Immerhin flossen Investorengelder in einer Größenordnung von 227 Mio. Euro dorthin.” Neben der anhaltend hohen Nachfrage, dem Angebotsengpass sowie der Produktdiversifikation und -innovation sprechen weitere Argumente für steigende Preise auf dem deutschen gewerblichen Wohninvestmentmarkt: Trotz anhaltender Kompression ist der Spread zu Anlagealternativen mit ähnlichem Anlageprofil, wie der 10-jährigen Staatsanleihe, häufig als Referenz für eine risikolose Anlage herangezogen, weiterhin groß. Darüber hinaus hat die Europäische Zentralbank zeitnahen geldpolitischen Maßnahmen bereits einen kategorischen Riegel vorgeschoben, obwohl zum Jahresbeginn die Inflationsrate deutlich gestiegen ist und ein weiterer Anstieg der Inflation im Laufe des Jahres angesichts konjunktureller Erholungen als wahrscheinlich gilt. Und: Es gibt genügend Potenzial für Engagements internationaler Marktakteure. Die waren im ersten Quartal mit einem Anteil von 18 Prozent des Transaktionsvolumens relativ verhalten. Die größten Kapitalzuflüsse aus dem Ausland kamen aus Kanada (560 Millionen Euro), Luxemburg (170 Millionen Euro) und den USA (70 Millionen Euro). “Last but not least: die Liquidität am Kapitalmarkt ist insgesamt hoch. Insbesondere müssen Rückzahlungen aus fällig werdenden Staatsanleihen wieder angelegt werden. Dies dürfte zu weiteren Portfolioumschichtungen führen,” erläutert Helge Scheunemann. * Verkauf von Wohnungspaketen und Studentenheimen mit mindestens 10 WE und 75 Prozent Wohnnutzung sowie der Verkauf von Unternehmensanteilen mit Übernahme einer Kontrollmehrheit ohne Börsengänge Pressekontakt: Dorothea Koch, Tel. +49 (0)69 2003 1007,

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Finanzielle Unabhängigkeit im Alter ist der größte Lebenstraum von Best Agern

06.04.2021 – 08:30

Engel & Völkers LiquidHome

Hamburg (ots)- Rund zwei Drittel der Befragten möchten sich im Alter keine Sorgen um ihre Finanzen machen müssen
– Geistige und körperliche Gesundheit zählen ebenfalls zu den größten Lebensträumen
– Aber auch das Reisen steht als Wunsch für den Lebensabend bei jedem Dritten hoch im Kurs Zu den drei größten Lebensträumen im Alter zählen finanzielle Unabhängigkeit, geistige Fitness sowie Gesundheit. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie im Auftrag des Teilverkauf-Anbieters Engel & Völkers LiquidHome, für die 1.500 in Deutschland lebende Personen ab 50 Jahren befragt wurden. Mit 64 Prozent Zustimmung liegt der Traum von finanzieller Freiheit im Lebensabend ganz vorn. “Je älter die Befragten, umso größer der Wunsch nach finanzieller Unabhängigkeit – 70 Prozent der über 70-Jährigen geben ihn als einen der drei größten Lebensträume an”, erläutert Christian Kuppig, Geschäftsführer bei Engel & Völkers LiquidHome. Von den 50- bis 54-Jährigen sagen dies lediglich 59 Prozent. Auch im Bundesland-Vergleich gibt es Unterschiede: Insbesondere in Mecklenburg-Vorpommern (73 Prozent), Hessen und Sachsen-Anhalt (jeweils 68 Prozent) ist die finanzielle Unabhängigkeit im Alter ein großer Lebenstraum. In Rheinland-Pfalz (52 Prozent), Bremen* (53 Prozent) und dem Saarland* (54 Prozent) haben weniger Umfrageteilnehmer diesen Traum. Insgesamt ist der Wunsch nach finanzieller Unabhängigkeit durch die Corona-Pandemie für ein Drittel der Befragten wichtiger geworden. Wunsch nach Gesundheit im Alter durch Corona verstärkt Im Alter geistig fit und gesund zu bleiben, ist mit 59 Prozent Zustimmung der zweitgrößte Lebenstraum der Umfrageteilnehmer. Auch hier zeigt sich wieder ein Unterschied je nach Alter der Befragten: Während 53 Prozent der 50- bis 54-Jährige dies nennen, sind es bei den über 70-Jährigen fast zwei Drittel. Der Wunsch nach Gesundheit allgemein auch im hohen Alter hat sich durch die Corona-Pandemie bei mehr als jedem zweiten Umfrageteilnehmer erhöht. 57 Prozent der Befragten haben diesen Lebenstraum, wobei er mit steigendem Alter zunimmt. Reisen sind wichtiger als Zeit mit der Familie Neben essentiellen Wünschen zum Erhalt der Lebensqualität zählt auch eine große Reise im Alter zu den Lebensträumen. Fast jeder dritte Befragte möchte noch fremde Länder und Kulturen entdecken. Regional gibt es große Unterschiede: Während in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin 40 Prozent der Umfrageteilnehmer von einer großen Reise träumen, sind es in Thüringen lediglich 19 Prozent. Die Reisebeschränkungen der letzten Monate haben das Fernweh bei vielen verstärkt – so ist dieser Lebenstraum mehr als jedem fünften Befragten durch die Pandemie wichtiger geworden. Erstaunlich ist, dass immaterielle Wünsche wie eine erfüllte Partnerschaft (21 Prozent), Zeit mit der Familie (16 Prozent) oder für Hobbies (neun Prozent) nur für wenige Befragte zu den drei größten Lebensträumen gehören – und das, obwohl die Partnerschaft im Zuge der Corona-Pandemie für knapp jeden zweiten Befragten wichtiger geworden ist und die Familie sogar für fast zwei Drittel. Eigentümer möchten Immobilie aufwerten Zumindest bei den befragten Eigentümern zählen auch die Renovierung bzw. der Um- oder Ausbau ihrer Immobilie zu den größten Wünschen für das Alter. “Mehr als jeder vierte Befragte mit Wohneigentum träumt von einer Umgestaltung seiner Immobilie, etwa von einer altersgerechten Modernisierung. Die Krux: Oft steckt das Kapital dafür in der Immobilie fest”, so Kuppig. Mit dem Teilverkauf ihrer Immobilie können Eigentümer Liquidität zurückerhalten. Dabei handelt es sich um ein Modell der Immobilienverrentung. Der Eigentümer veräußert beim Teilverkauf lediglich Anteile an seiner Immobilie, maximal 50 Prozent. Er erhält ein Nießbrauchrecht und kann damit lebenslang in seiner Immobilie wohnen bleiben. “Im Gegensatz zu Mietern verfügen Eigentümer im Alter allein durch ihre Immobilie über ein großes Vermögen, das allerdings nicht frei verfügbar ist. Mit dem Teilverkauf gewinnen sie finanzielle Freiheit – um sich zumindest ihre materiellen Lebensträume zu erfüllen”, erklärt Kuppig. Über die Studie: Die repräsentative Studie “Lebensträume im Alter” wurde im Januar 2021 unter 1.500 Menschen im Alter ab 50 Jahren im Auftrag von Engel & Völkers LiquidHome durchgeführt. Die Befragung erfolgte bundesweit über das Online-Tool Toluna. Über Engel & Völkers LiquidHome: Die EV LiquidHome GmbH, ein Lizenzpartner der Engel & Völkers Marken GmbH & Co. KG, bietet ein Modell der Immobilienverrentung, das den Kunden Liquidität, Eigenständigkeit und Flexibilität im Alter gewährleistet. Durch den Teilverkauf von bis zu 50 Prozent ihres Eigenheims erhalten sie zusätzliche finanzielle Freiheit, haben aber das volle Nutzungsrecht und können eigenständig über Umbau, Renovierungen sowie Sanierungen der Immobilie entscheiden. Es besteht jederzeit ein Rückkaufsrecht, auch für die Erben. Der Teilverkauf ist ab 100.000 Euro Ankaufswert möglich, wobei die Obergrenze bei 50 Prozent des Immobilienwertes liegt. Je nach Höhe und Wert des verkauften Anteils zahlt der Kunde eine monatliche Nutzungsgebühr (anteilige Miete), die auch in der Höhe zeitlich fixiert sein kann. Der Immobilienteilverkauf bietet große Vorteile für den Immobilieneigentümer und grenzt sich damit deutlich von den Optionen Nießbrauch und Leibrente ab. www.ev-liquidhome.de *geringe Fallzahlen Pressekontakt: Engel & Völkers Venture Management GmbHChristiane RehländerVancouverstraße 2a20457 HamburgDeutschlandT: +49 0)151 – 18 99 35

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LBS Immobilien GmbH: Wohnimmobilien hoch im Kurs / Zusammenarbeit in Immobilienfinanzierungszentren ermöglichen flächendeckende Beratung

01.04.2021 – 10:00

LBS Bausparkasse Schleswig-Holstein-Hamburg AG

Kiel (ots) Die in Schleswig-Holstein tätige LBS Immobilien GmbH konnte insgesamt an das gute Vorjahresergebnis bei der Immobilienvermittlung anknüpfen. 1.102 Objekte mit einem Kaufpreisvolumen in Höhe von 290,1 Mio. Euro wurden im letzten Jahr durch die LBS-I vermittelt. Der Schwerpunkt bei den Objektarten lag im Bereich der Einfamilienhäuser mit einem Vermittlungs-Anteil von 54 Prozent, gefolgt von den Eigentumswohnungen mit einem Vermittlungsanteil von 33 Prozent. In beiden Objektarten dominierte die Gebrauchtimmobilie. “Wer auf dem derzeit engen Markt seine Traumimmobilie finden möchte”, so Wolfgang Ullrich, Geschäftsführer der LBS-I, “benötigt neben Durchhaltevermögen auch eine solide Finanzierung. Eigentum wird stark nachgefragt, das Angebot ist knapp, die Preise weiter gestiegen.” Die Preisentwicklungen sind regional je nach Lage zum Ballungsraum Hamburg oder zu mehr ländlich geprägten Wohnräumen unterschiedlich ausgeprägt. Aktuelle Ergebnisse hierzu sind beispielsweise im neu erschienenen LBS-Immobilienmarktatlanten Hamburg und Umland 2021* veröffentlicht. Flächendeckende Zusammenarbeit mit Finanzierungsexperten in Immobilienfinanzierungszentren (IFZ) “Der Slogan ‘Wohnen muss jeder’ ist nicht neu”, so Ullrich, “aber gerade in der Corona-Krise aktueller denn je.” Lockdown und Ausgangssperren, Homeoffice und Homeschooling haben den eigenen vier Wänden noch mehr Bedeutung gegeben. In den neu gegründeten Immobilienfinanzierungszentren hilft ein Team von Finanzierungs-, Immobilien- und Bausparexperten dem Kunden, bei der Suche nach seiner Traumimmobilie und der dazu passenden Finanzierung. Hierzu können die Berater auf Angebote von über 400 Partnern zugreifen. An mehr als 30 Standorten im Geschäftsgebiet können Kaufinteressierte ihre LBS-I- und LBS-BeraterInnen persönlich treffen. Selbstverständlich sind sie per Mail oder telefonisch erreichbar, kommen aber auch gern zu ihren Kunden nach Hause. Videoberatung und Servicechats stehen als weitere digitale Lösungen für Beratungsgespräche zur Verfügung. * Die Studie gibt es als kostenlosen Download unter www.lbs.de (Unternehmen/LBS Schleswig-Holstein-Hamburg). Über die LBS Immobilien GmbH Schleswig-Holstein Führend in Schleswig-Holstein: Die LBS Immobilien GmbH ist der starke Partner an der Seite Ihrer Kunden. Egal ob sie kaufen, verkaufen oder mieten möchten. Als Immobilienspezialist kennt die LBS-I den Immobilienmarkt im Norden seit über 40 Jahren. Von Ein- und Mehrfamilienhäusern über Grundstücke, Wochenend- und Freizeitimmobilien bis zu Eigentumswohnungen. Zwischen Nord- und Ostsee stehen 18 Gebietsleiter mit ihren Teams flächendeckend als Ansprechpartner zur Verfügung. Weitere Informationen zur LBS Immobilien GmbH Schleswig-Holstein unter: www.lbs-immoschleswigholstein.de Pressekontakt: Sie haben Fragen? Diese beantwortet gern:LBS-Pressesprecher Holger SchrammTelefon: 0431 20000-824E-Mail:

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LBS-Immobilienmarktatlas Hamburg und Umland 2021: / Preise für Wohnimmobilien steigen trotz Pandemie weiter stark an

31.03.2021 – 11:00

LBS Bausparkasse Schleswig-Holstein-Hamburg AG

Hamburg (ots) “Das Wohnen in Hamburg und im Hamburger Umland ist erneut teurer geworden”, so Jens Grelle, Vorstandsvorsitzender der LBS Bausparkasse Schleswig-Holstein-Hamburg AG. “Die von vielen aufgrund der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie erwarteten Abschwünge in der Preisentwicklung sind bislang nicht eingetreten.” Nach der aktuellen Immobilienmarkt-Studie der LBS Bausparkasse Schleswig-Holstein-Hamburg AG in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Forschungsinstitut F + B (Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH) stiegen die durchschnittlichen Immobilienpreise im Vergleich zum Vorjahr je nach Objektart zwischen rund 7 und knapp 14 Prozent. Aktuelle Entwicklung Mit 13,8 Prozent besonders stark gestiegen sind die Preise für neue Häuser in Hamburg innerhalb eines Jahres. Aber auch Bestandshäuser wurden teurer. “Hier müssen 7,2 Prozent mehr angelegt werden als am Anfang des Vorjahres”, stellt Grelle fest. Ein ähnlicher Trend schlägt sich auch bei der Preisentwicklung von Wohnungen nieder. Neue Wohnungen in Hamburg kosten durchschnittlich 12,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Preise für gebrauchte Wohnungen in Hamburg sind um 13,3 Prozent gestiegen. Im Umland von Hamburg sind gegenüber Anfang 2020 für neue Häuser 12,8 Prozent mehr zu zahlen, die Preise für neue Wohnungen legten um 8,5 Prozent zu. Bestehende Häuser und Eigentumswohnungen im Hamburger Umland kosten im Schnitt 11,1 bzw. 11,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Die teuersten Angebote für Kaufwillige mit Preisen zwischen 10.000 bis zu 16.304 Euro pro Quadratmeter gibt es laut Studie in den Stadtteilen Othmarschen, Harvestehude, Nienstedten, HafenCity, Rotherbaum, St. Georg und Uhlenhorst. Im Umland sind Neubauhäuser in Wentorf-Aumühle mit im Schnitt 5.608 Euro/m² besonders teuer. Hohe Angebotspreise werden beispielsweise auch in Schenefeld, Norderstedt, Ahrensburg, Oststeinbek und Halstenbek registriert. Grelle dazu: “Wer nicht unbedingt in diesen bevorzugten Wohnlagen seine vier Wände sucht, findet in Hamburg und seinem Großraum immer noch Städte, Stadtteile und Gemeinden mit vergleichsweise bezahlbarem Wohnraum. Aber das Angebot wird knapper, die Suche dadurch erschwert.” Mobilität ermöglicht Preisvorteile Südlich der Elbe werden in allen Wohnformen aktuell die günstigsten Angebote innerhalb Hamburgs registriert. Aber gerade in den Stadtteilen, die noch unterhalb des Hamburger Durchschnittspreises liegen, sind in den letzten fünf Jahren besonders dynamische Entwicklungen feststellbar. Dabei werden die zum Teil hohen Preisanstiege nicht mehr durch ein sinkendes Zinsniveau kompensiert. Grelle rät daher Interessenten, die Suche nach bezahlbarem Wohnraum in immer größerem Radius um den eigentlichen Wunschort ausweiten. Dabei gilt: Je größer die Entfernung zur Innenstadt, desto größer die mögliche Wohnfläche. Kaufen im Umland Hamburgs ist durchschnittlich um mindestens 34 Prozent (Neubau-Häuser) bis zu rund 39 Prozent (Bestandshäuser) günstiger als in Hamburg. Für Wohnungen sind im Umland zwischen rund 41 Prozent (Neubau-Wohnungen) bis zu 51 Prozent (Bestandswohnungen) weniger anzulegen. Die Ersparnis innerhalb Hamburgs fällt gegenüber dem Umlandvergleich nicht ganz so hoch aus, trotzdem lohnt sich auch hier der genaue Blick auf die Stadtteile. Beispielsweise kostet eine Bestandswohnung mit 80 m² durchschnittlich 22.000 Euro weniger in Billstedt als im Stadtteil Rahlstedt. Die Investitionssumme für eine Neubauwohnung in dieser Größe fällt im Vergleich zu Rahlstedt in Lohbrügge rund 25.000 Euro niedriger aus. Ausblick Wie sich die Preise final entwickeln werden, ist stets schwer vorhersehbar und stark von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen abhängig. Für den LBS-Vorstand bleibt der Großraum Hamburg weiterhin ein begehrter Siedlungsraum. Deshalb geht er davon aus, dass sich der Preistrend – wenn auch leicht abgeschwächt – weiter fortsetzen wird. “Erste Umfragen zeigen, dass die Covid19-Pandemie den Blick auf das eigene Zuhause schärft”, so Grelle, “das wirkt sich auf die Wünsche an den Wohnraum aus.” Sicherheit, ein lebenswertes Umfeld, ein weiteres Zimmer für Home-Office / Home-Schooling, ein Balkon zum abendlichen Entspannen oder eine Terrasse gewinnen verstärkt an Bedeutung. Neben der Ausrichtung zum städtischen oder ländlichen Wohnen ist die Finanzierbarkeit der Immobilie beim Kauf von steigender Bedeutung. Günstigere Lagen mit guter Infrastruktur (z. B. Anbindung an Hauptverkehrsachsen, innerörtliche gute Versorgung, schnellem Internet usw.) werden noch stärker nachgefragt werden. “Die Preise in diesen Lagen werden weiter dynamisch ansteigen”, fasst Grelle abschließend zusammen. Den LBS-Immobilienmarktatlas 2021 gibt es als kostenlosen Download unter www.lbs.de (Unternehmen/LBS Schleswig-Holstein-Hamburg). Weitere Informationen zum LBS-Immobilienmarktatlas: Auf der Grundlage wissenschaftlicher Analysen des Hamburger Instituts F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH wurden 12.244 öffentlich zugängliche Immobilien-Angebote in Hamburg und Umland im zweiten Halbjahr 2020 ausgewertet. Die dargestellten Preise sind jeweils Mittelwerte der Marktpreise. Je nach Lage der Immobilien in den Regionen sind daher Abweichungen nach oben und unten möglich. Die LBS-Immobilienmarktatlanten “Regionen in Schleswig-Holstein” und “Hamburg und Umland”, die regelmäßig aufgelegt werden, erhöhen die Markttransparenz bei den Immobilienpreisen. Pressekontakt: Sie haben Fragen? Diese beantwortet gern:LBS-Pressesprecher Holger SchrammTelefon: 0431 20000-824E-Mail: Bausparkasse Schleswig-Holstein AGBehringstraße 120, 22763 Hamburg

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Studie Baufinanzierung in Deutschland: Im Corona-Jahr 2020 sind Immobilienpreise und Darlehenssummen stärker gestiegen als im Vorjahr

30.03.2021 – 12:53

Interhyp AG

München (ots)- Interhyp hat die Daten von mehr als 700.000 Finanzierungen im Zeitraum von 2010 bis 2020 ausgewertet
– Immobilienpreise inklusive Nebenkosten im Corona-Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 10 Prozent gestiegen Darlehenssummen um fast 10 Prozent gestiegen
– Die extrem günstigen Zinsen für Immobilienkredite verbunden mit dem Wunsch nach Sicherheit und mangelnde Anlagealternativen haben in der Krise zu einer hohen Nachfrage nach Immobilien geführt
– Darlehensnehmer und Banken achten laut Interhyp auch in der Krise auf Sicherheit der Finanzierung: Tilgungen bleiben auf hohem Niveau, Zinsbindungen wurden leicht verlängert, Beleihungen sind zwar höher als vor fünf Jahren, aber leicht niedriger als 2019 Die Immobilienpreise und Darlehenssummen sind im Corona-Jahr 2020 stärker gestiegen als in den Vorjahren. Das berichtet Interhyp auf der Basis der Analyse von 700.000 Finanzierungen im Zeitraum von 2010 bis 2020. “Die extrem günstigen Zinsen für Immobilienkredite verbunden mit dem Wunsch nach Sicherheit und mangelnden Anlagealternativen haben in der Krise zu einer hohen Nachfrage nach Immobilien und Finanzierungen geführt”, sagt Jörg Utecht, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG, Deutschlands größtem Vermittler für private Baufinanzierungen. Der durchschnittliche Immobilienpreis in Deutschland inklusive Nebenkosten im Jahr 2020 beträgt laut Interhyp-Daten rund 446.000 Euro. Im Jahr 2019 kostete der Immobilienkauf oder -bau im Durchschnitt noch 403.000 Euro. Der Anstieg liegt damit bei mehr als zehn Prozent und über den Steigerungen der drei Vorjahre, die bei rund fünf Prozent oder weniger lagen. Auch die Darlehenssummen bei Erstfinanzierungen sind um fast zehn Prozent auf 330.000 Euro stärker als in den Vorjahren gestiegen. Die günstigen Zinsen erlauben dennoch in vielen Fällen leistbare Raten, berichtet Interhyp. So liege die durchschnittliche monatliche Rate 2020 bei rund 1.070 Euro, im Vergleich zu rund 925 Euro im Jahr 2010. Eine Hürde für den Wohneigentumserwerb könne das Eigenkapital sein. Es liegt 2020 im Durchschnitt bei 115.000 Euro. Im Jahr 2010 waren es 83.000 Euro. Jörg Utecht: “Die hohen Kaufnebenkosten und Immobilienpreise erfordern mehr Eigenkapital als früher und sind für viele eine Hürde für den Wohneigentumserwerb. Gezielte Fördermittel und niedrigere Kaufnebenkosten könnten den Menschen den Weg ins eigene Zuhause erleichtern.” Banken und Immobilienkäufer setzen in der Krise auf Sicherheit Die Kennzahlen zeigen laut Interhyp, dass die Krise bisher nicht dazu geführt hat, dass die Finanzierungen riskanter ausgestaltet werden. Darlehensnehmer und Banken haben laut Interhyp in der Krise auf Sicherheit der Finanzierung Wert gelegt. Das zeige sich bei den Erstfinanzierungen an hohen anfänglichen Tilgungen und einer längeren Zinsbindung sowie daran, dass die Beleihung in 2020 im Durchschnitt nicht gestiegen ist. Die Zinsbindung bei Erstfinanzierung liegt laut der Auswertung in 2020 durchschnittlich bei 13,6 Jahren, im Vergleich zu 13,5 Jahren im Vorjahr. 2010 waren es noch 11,6 Jahre. Die Tilgung liegt bei 3,3 Prozent genau wie im Vorjahr und höher als 2010 (2,6 Prozent). Trotz der gestiegenen Darlehenssummen ist der Anteil der Beleihungen leicht gesunken. Die Beleihung, also der Anteil der Kredite am Kaufpreis, liegt in 2020 bei 82 Prozent, im Vergleich zu 83 Prozent im Jahr zuvor. Für die Berechnung der Beleihung hat Interhyp alle für die Finanzierung herangezogenen Kredite einbezogen. Mirjam Mohr, Interhyp-Vorständin für das Privatkundengeschäft, rät Immobilienkäufern und Bauherren: “Um möglichst günstige Zinsen zu erhalten und die Finanzierung zukunftsorientiert zu gestalten, ist oft ein Eigenkapital von rund 20 Prozent oder mehr sinnvoll. Außerdem raten wir zu Tilgungen von mehr als drei Prozent sowie Zinsbindungen von mehr als zehn Jahren.” Die Baufinanzierungskunden orientieren sich in der Regel an diesen Zielwerten, wie die Kennzahlen zeigen, so Mirjam Mohr. Allerdings sei dies beim Eigenkapital angesichts der hohen Immobilienpreise immer schwieriger. Große regionale Preisunterschiede Interhyp hat die Immobilienpreise auch regional betrachtet, wobei sich große Unterschiede zeigen. Betrachtet man die Bundesländer, sind die durchschnittlichen Kaufpreise inklusive Nebenkosten im Jahr 2020 in Bayern (rund 580.000 Euro), Baden-Württemberg (rund 475.000 Euro), Berlin (rund 510.000 Euro), Hamburg (rund 640.000 Euro Euro) und Hessen (rund 490.000 Euro) am höchsten. Durchschnittlich am preiswertesten sind die Häuser und Wohnungen in Sachsen-Anhalt (rund 265.000 Euro). In den Städten werden zum Teil sehr hohe Preise und Steigerungen erreicht. Interhyp hat sieben große Städte und die Preissteigerungen seit dem Jahr 2015 betrachtet: Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart. Den höchsten durchschnittlichen Kaufpreis inklusive Nebenkosten zahlen demnach die Käufer in München (799.000 Euro) und Frankfurt am Main (700.000 Euro), die niedrigsten in Leipzig (304.000 Euro). Die Steigerung im Vergleich zum Jahr 2015 war in Berlin mit 48 Prozent am größten, gefolgt von Frankfurt (45 Prozent) und Hamburg (38 Prozent). In Leipzig war die Steigerung mit 11 Prozent am niedrigsten. Deutschlandweit sind die Preise im Vergleich zu 2015 um rund 30 Prozent gestiegen. In 2021 weiter anhaltende Nachfrage erwartet “Die starken Preissteigerungen im Corona-Jahr führen wir darauf zurück, dass die Menschen in Zeiten von Homeoffice und veränderten Perspektiven besonders nach der Sicherheit, Unabhängigkeit und den Gestaltungsmöglichkeiten eines eigenen Zuhauses suchen”, sagt Mirjam Mohr. Angesichts der weiter bestehenden Gesamtlage erwarte Interhyp auch für 2021 im Durchschnitt eine weiter anhaltende Nachfrage und hohe und eher steigende Immobilienpreise sowie zinsseitig weiter günstige Konditionen mit einem leichten Aufwärtstrend im Jahresverlauf. In Bezug auf die Diskussion um eine mögliche Immobilienblase und Risiken von Preisrückgängen und Zinserhöhungen in Zukunft beobachtet Interhyp die weitere Entwicklung der Kennzahlen genau. Auf eine wichtige Zahl weist das Unternehmen in diesem Zusammenhang hin: 70 Prozent der privaten Baufinanzierungen bei Interhyp werden für einen Kauf oder Bau zur Eigennutzung abgeschlossen, fünf Prozent werden teilweise vermietet. Das bedeutet: Die Menschen wohnen in der Regel selbst über Jahrzehnte in ihrer eigenen Immobilie und haben die Konditionen ihrer Finanzierung oft über mehr als zehn Jahre gesichert. Sie sind von Preisänderungen des Marktes kaum betroffen, sofern sie ihre Immobilie nicht verkaufen oder neu beleihen wollen. “Wenn die Zinsbindung ausläuft, haben sie eine höhere Tilgung erreicht, viel abbezahlt und können die Konditionen ihres Kredits neu verhandeln”, sagt Mirjam Mohr und gibt ein Beispiel: Wenn ein heute abgeschlossener Kredit zum Zins von 0,9 Prozent über 300.000 Euro mit einer monatlichen Rate von 1.050 Euro mit 3,3 Prozent Tilgung in zehn Jahren ausläuft, besteht noch eine Restschuld von rund 196.000 Euro. Der Tilgungsanteil am Ende der Zinsbindung beträgt dann bereits 5,5 Prozent, weil bei einem Annuitätendarlehen der Tilgungsanteil mit geringer werdender Restschuld kontinuierlich steigt. Hat sich dann der Marktzins von heute zum Beispiel 0,9 auf 2,9 Prozent erhöht, steigt die Rate bei dieser hohen Tilgung auf 1.372 Euro. Der Darlehensnehmer kann aber die Tilgung neu verhandeln, etwa auf 3,5 Prozent. Dann würde seine Rate trotz höherer Zinsen bei 1.045 Euro liegen, also wieder bei rund 1.050 Euro wie zuvor – er würde allerdings später schuldenfrei als ursprünglich geplant. Mirjam Mohr: “Selbstnutzer wie Kapitalanleger haben in gewissem Umfang Möglichkeiten, auf Änderungen am Markt oder bei der Einkommenssituation zu reagieren. So sind zum Beispiel in vielen Verträgen Tilgungssatzwechsel oder Sondertilgungen vereinbart.” Interhyp hat wichtige Ergebnisse der Untersuchung im in einer großen Infografik unter https://baufinanzierung-in-deutschland.interhyp.de/#/ zusammengefasst. Zudem ist die Studie Baufinanzierung in Deutschland als pdf erhältlich: https://ots.de/bWZPNE Über Interhyp Die Interhyp Gruppe ist eine der führenden Adressen für private Baufinanzierungen in Deutschland. Mit den Marken Interhyp, die sich direkt an den Endkunden richtet, und Prohyp, die sich an Einzelvermittler und institutionelle Partner wendet, hat das Unternehmen 2020 ein abgeschlossenes Finanzierungsvolumen von 28,8 Milliarden Euro erfolgreich bei seinen über 500 Finanzierungspartnern platziert. Dabei verbindet die Interhyp Gruppe die Leistungsfähigkeit der eigenentwickelten Baufinanzierungsplattform eHyp mit kundenorientierten Digitalangeboten und der vielfach ausgezeichneten Kompetenz ihrer Finanzierungsspezialisten. Die Interhyp Gruppe beschäftigt etwa 1.600 Mitarbeiter und ist an über 100 Standorten persönlich vor Ort für ihre Kunden und Partner präsent. Pressekontakt: Britta Barlage, Pressesprecherin B2C, Interhyp AG, Domagkstraße 34, 80807 München, Telefon: +49 (89) 20307 1325, E-Mail: , https://interhyp.de

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Baukindergeld verpufft: Förderung deckt beim Immobilienkauf kaum die Kaufnebenkosten

25.03.2021 – 10:20

Immowelt AG

Nürnberg (ots) Eine immowelt Analyse der Angebotspreise familientauglicher Immobilien (80 bis 140 Quadratmeter) in 397 Stadt- und Landkreisen zeigt: – Wirkungsloses Baukindergeld: Die staatliche Förderung deckt in über der Hälfte der untersuchten Regionen weniger als 5 Prozent der Kauf- und Nebenkosten
– In Großstädten ist Anteil der Förderung verschwindend gering: 1,8 Prozent in Frankfurt, 1,9 Prozent in Hamburg, 2,2 Prozent in Berlin
– Der Erlass der Grunderwerbsteuer für den 1. Kauf einer selbstgenutzten Immobilie wäre eine wirkungsvollere Maßnahme
– Lediglich in Nordostbayern und einigen ostdeutschen Landkreisen ist das Baukindergeld eine relevante Größe: Dort gibt’s bis zu 14,5 Prozent vom Staat Zum 31. März 2021 endet der Förderzeitraum des Baukindergelds. Die 2018 eingeführte Maßnahme sollte Familien den Zugang zu Wohneigentum erleichtern, da der Immobilienerwerb bei einer Familie mit einem Kind mit bis zu 12.000 Euro gefördert wird. Eine immowelt Analyse für familientaugliche Wohnungen und Häuser (80 bis 140 Quadratmeter) zeigt aber: In 368 von 397 untersuchten Stadt- und Landkreisen deckt diese Förderung nicht mal 10 Prozent vom Kaufpreis inklusive Nebenkosten – in über der Hälfte der Regionen sind es sogar weniger als 5 Prozent. In der Regel reicht die Förderung bei einer 3-köpfigen Familie somit nicht für die Kaufnebenkosten, die bei einer 100-Prozent-Finanzierung durch eine Bank aus Eigenkapital bestritten werden müssen. Hinzu kommt, dass diese Kosten direkt nach dem Kauf anfallen, die Förderung aber über 10 Jahre hinweg ausbezahlt wird. Frankfurt, Hamburg und Berlin: Baukindergeld deckt weniger als 2,5 Prozent von Kaufpreis und Nebenkosten Den geringsten Effekt hat das Baukindergeld in Frankfurt am Main, wo es lediglich 1,8 Prozent der 665.310 Euro beträgt, die in der Bankenmetropole im Median für eine familientaugliche Immobilie inkl. Nebenkosten nötig wären. 2018 betrug der Anteil immerhin noch 2,2 Prozent. In Potsdam sind es derzeit 1,9 Prozent vom Kaufpreis (618.100 Euro), in Hamburg ebenso (617.970 Euro). Nur geringfügig besser ist die Quote in Stuttgart (2,1 Prozent von 561.360 Euro) und Berlin (2,2 Prozent von 554.240 Euro). Es sind vor allem die Ballungsräume, in denen die hohen Immobilienpreise dafür sorgen, dass das Baukindergeld die finanzielle Belastung beim Immobilienkauf für Familien nur geringfügig mindern kann, da nicht einmal die Nebenkosten gedeckt sind. Den meisten Familien in diesen Städten wäre also beispielsweise durch einen Erlass der Grunderwerbsteuer für den 1. Kauf einer selbst genutzten Immobilie deutlich mehr geholfen. Sonderfall Bayern Das Bundesland Bayern ist ein Sonderfall. Der Freistaat stockt mit dem Baukindergeld Plus die Summe auf bis zu 25.000 Euro auf. Daher fällt die staatliche Förderung beim Immobilienkauf mehr ins Gewicht. In München, der teuersten Stadt Deutschlands, sind trotzdem nur 2,7 Prozent der Angebotspreise von im Median 928.270 Euro förderbar. In Nürnberg, der zweitgrößten Stadt in Bayern, sind es immerhin 5,1 Prozent der 487.480 Euro. Durch die größere Förderung liegen in Bayern aber auch die Kreise mit dem stärksten Effekt. Im Landkreis Hof deckt die staatliche Unterstützung 19,2 Prozent einer familientauglichen Immobilie (130.280 Euro) ab, im Landkreis Kronach sind es 16,6 Prozent (150.910 Euro) und im Landkreis Wunsiedel 14,5 Prozent (172.630 Euro). Alle erwähnten Kreise liegen in Oberfranken nahe der tschechischen Grenze. Landkreise in Ostdeutschland profitieren von hoher Quote Aber auch ohne die bayerische Zusatzförderung gibt es Landkreise, in denen das Baukindergeld einen merklichen Anteil an den Kaufkosten einer Immobilie trägt. Diese liegen vor allem in ländlichen Regionen in Ostdeutschland: Im Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt reichen die 12.000 Euro für 14,5 Prozent des Kaufpreises inklusive Nebenkosten (82.550 Euro). In den thüringischen Landkreisen Sonneberg sind es 13,1 Prozent (91.490 Euro), im Kyffhäuserkreis 13,0 Prozent (92.600 Euro). Wirkungsloses Instrument für städtische Familien Während das Baukindergeld in ländlichen Regionen Familien die nötige finanzielle Spritze zum Sprung ins Eigenheim liefern kann, dürfte es für sich genommen kaum in der Lage sein, die Eigentumsquote in Deutschland flächendeckend signifikant zu erhöhen. Diese bleibt seit Jahren konstant bei rund 44 Prozent (Quelle: empirica Regio) – in hochpreisigen Städten deutlich niedriger. Daran hat auch das Baukindergeld in den 4 Jahren seiner Existenz nichts verändert. Ausführliche Ergebnistabellen zu den Angebotspreisen familientauglicher Immobilien in 397 Stadt- und Landkreisen können hier heruntergeladen werden. Berechnungsgrundlage: Datenbasis für die Berechnung der Kaufpreise in 397 ausgewählten deutschen Stadt- und Landkreisen waren in den Jahren 2018 und 2020 auf immowelt.de inserierte Angebote. Die Preise sind jeweils Angebots-, keine Abschlusspreise. Dabei wurden ausschließlich die Angebote berücksichtigt, die vermehrt nachgefragt wurden. Die Preise geben den Median der auf immowelt.de angebotenen Wohnungen und Häuser mit 80 bis 140 Quadratmetern wieder. Der Median ist der mittlere Wert der Angebotspreise. Für die Berechnung der Förderquote einer Familie mit einem Kind wurden die mittleren Angebotspreise (inkl. bundeslandspezifischer Kaufnebenkosten) ins Verhältnis zur Fördersumme von 12.000 Euro gesetzt. In Bayern wurde aufgrund vom Baukindergeld Plus und der Eigenheimzulage mit 25.000 Euro gerechnet. Pressekontakt: immowelt AGNordostpark 3-590411 NürnbergBarbara Schmid+49 (0)911/520 /immoweltwww.facebook.com/immowelt

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Wohnbaukredite der LBS Bayern stark gefragt / Zweitgrößtes Finanzierungsvolumen der Unternehmensgeschichte

18.03.2021 – 10:00

LBS Bayerische Landesbausparkasse

München (ots) Angesichts einer starken Nachfrage nach Wohneigentum hat die LBS Bayern 2020 trotz der Corona-Pandemie das zweitgrößte Finanzierungsvolumen ihrer Unternehmensgeschichte erzielt. Insgesamt wurden Finanzierungen für Bau, Kauf oder Renovierung von Wohnimmobilien in Höhe von 1,36 Milliarden Euro zugesagt (Vorjahr: 1,34 Milliarden Euro). “Viele Menschen haben gerade durch die Erfahrungen in der Pandemie gespürt, wie wichtig das eigene Zuhause ist. Deshalb konnten wir im Finanzierungsgeschäft das hohe Vorjahresniveau noch einmal leicht übertreffen und das zweitgrößte Volumen nach dem Rekordjahr 2018 erzielen”, so Erwin Bumberger, Vorstandsvorsitzender der LBS Bayern. Das 2020 zugesagte Baufinanzierungsvolumen teilt sich auf in 169 Millionen Euro Bauspardarlehen, 812 Millionen Euro Vor- und Zwischenfinanzierungen sowie 375 Millionen Euro Annuitätendarlehen, bei denen der höchste Wert seit ihrer Einführung im Jahr 2016 erzielt wurde. Zusätzlich haben die Handelsvertreter im LBS-Außendienst Finanzierungen der bayerischen Sparkassen in Höhe von 522 Millionen Euro vermittelt. Das waren zehn Prozent mehr als im Vorjahr und ein neuer Rekordwert. Bausparsumme von 6,43 Milliarden Euro im Neugeschäft Im Neugeschäft hat die LBS Bayern Bausparverträge mit einer Summe von 6,43 Milliarden Euro abgeschlossen. Dies war ein Rückgang von 11,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. “Hier hat sich vor allem ausgewirkt, dass pandemiebedingt Geschäftsstellen von LBS und Sparkassen zeitweise geschlossen waren und die persönliche Beratung nur eingeschränkt möglich war. Während Kunden mit konkretem Finanzierungsbedarf auch in Pandemiezeiten eine Beratung nicht aufschieben, wurden weniger Beratungen in Anspruch genommen, wenn es um die Vorsorge für eine spätere Finanzierung ging”, erklärt Bumberger. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 95.280 neue Bausparverträge vermittelt – 5,1 Prozent weniger als 2019. Hohe Nachfrage nach Wohnimmobilien in Bayern Trotz der Corona-Pandemie besteht weiterhin eine hohe Nachfrage nach Wohnimmobilien in Bayern. Mit dem Marktforscher Feedbaxx hat die LBS-Gruppe im vergangenen August Menschen im Alter von 20 bis 45 Jahren befragt. In Bayern waren 84 Prozent der Meinung, dass ein schönes Zuhause durch Corona wichtiger denn je ist. Zudem sehen bundesweit 80 Prozent der Menschen im Wohneigentum eine sichere Altersvorsorge, wie der Kantar Trendindikator 2020 ergeben hat. Die Immobilienmakler der LBS Bayern konnten im vergangenen Jahr trotz der pandemiebedingten Einschränkungen 449 Kaufobjekte mit einem Gesamtwert von 207 Millionen Euro vermitteln. “Unsere Immobilienexperten haben unsere Kunden auch in turbulenten Zeiten zuverlässig und kompetent begleitet”, so Bumberger. OSPlus-Migration erfolgreich abgeschlossen Ein wichtiger Meilenstein für die LBS Bayern war 2020 die erfolgreiche Migration auf das Kernbanksystem OSPlus-LBS. Die Mitte August 2020 vollzogene Systemumstellung bildete den letzten Schritt des 2018 gestarteten Großprojekts. “Dieser Schritt nützt unseren Kunden, hilft unseren Vertriebspartnern und sichert der LBS eine optimale Anbindung an die IT-Systeme der Sparkassen. Zudem stärken wir so die effiziente Zusammenarbeit in der LBS-Gruppe und nutzen Synergien. Das eröffnet uns künftig Spielraum für weitere Investitionen in digitale Lösungen, die für die LBS Bayern und ihre Kunden von immer größerer Bedeutung sind”, so Vorstandsmitglied Gerhard Grebler. Betriebsergebnis auf 23,5 Millionen Euro verbessert Die LBS Bayern hat ihr Betriebsergebnis nach vorläufigen Zahlen mit 23,5 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr (19 Millionen Euro) verbessert. “Marktgerechte Tarife und konsequente Kostendisziplin sind wichtige Grundlagen für diese positive Ergebnisentwicklung”, sagt Grebler. Potenzial durch verbesserte Wohnungsbauprämie Großes Potenzial sieht die LBS Bayern in der seit diesem Jahr verbesserten Wohnungsbauprämie. Während die monatliche Rate einer Finanzierung dank der niedrigen Zinsen oftmals gut darstellbar ist, wird das Eigenkapital zunehmend zur Hürde. Umso wichtiger ist es, dass die Wohnungsbauprämie ab diesem Jahr deutlich verbessert wurde. Es gelten höhere Einkommensgrenzen. Nun können nach LBS-Berechnungen bundesweit etwa 15 Millionen mehr Menschen diese Förderung nutzen als bisher. Und sie zahlt sich mehr aus, weil die Fördersätze gestiegen sind. Wer pro Jahr bis zu 700 Euro (1400 Euro für Verheiratete) auf einen Bausparvertrag einzahlt, erhält ab 2021 eine Wohnungsbauprämie von 10 Prozent auf diese Einzahlungen – also bis zu 70 Euro (Singles) bzw. 140 Euro (Verheiratete) pro Jahr. Bumberger: “Das sind über 50 Prozent mehr als bisher. So wird das Sparen wieder attraktiver. Das trägt dazu bei, die Eigenkapitalbasis künftiger Eigenheimerwerber zu erhöhen.” Pressekontakt: LBS BayernDominik Müller / UnternehmenskommunikationTel.: 089 / 411 13 – 62 23E-Mail:

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Einladung: Plan gegen Klima-Sanierungs-Falle: Aktionsbündnis aus Architekten, Bau-Experten und Umweltschützern drängt Politik zum Handeln

11.03.2021 – 09:38

Deutsche Umwelthilfe e.V.

Berlin (ots) Die Zeit drängt. Deutschland droht den Kampf gegen die Klimakrise zu verlieren. Und das in einem Sektor, den die meisten Menschen gar nicht im Blick haben: Gebäude. Gebäudesanierung und Gebäudeeffizienz werden maßgeblich darüber mitentscheiden, ob die Klimaziele noch erreicht und das 1,5-Grad-Limit des Pariser Klimaabkommens eingehalten werden können. Denn der Betrieb des aktuellen Gebäudebestandes ist für ein Drittel der bundesweiten CO2-Emissionen verantwortlich. Und die aktuelle Sanierungsgeschwindigkeit ist katastrophal. Deutschland hat jetzt schon einen Rückstand, der nur noch aufgeholt werden kann, wenn sofort und stark agiert wird. Deshalb alarmiert ein neues, so noch nie da gewesenes Aktionsbündnis aus Architekten, Bau-Experten und Umweltschützern jetzt Öffentlichkeit und Medien und drängt die Politik zum Handeln. Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB), die Bundesarchitektenkammer (BAK) und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) haben gemeinsam einen Weg entwickelt, wie die Wende im Gebäudebereich geschafft werden kann. Dieses breite Bündnis stellt Ihnen auf einer Pressekonferenz den Plan, die dahinterstehenden eindeutigen Berechnungen sowie ihre Forderungen an die künftige Gebäudepolitik vor. Aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie wird die Pressekonferenz digital über Zoom durchgeführt. Wir bitten um Anmeldung an . Sollten Sie Interesse an O-Tönen oder separate Interviewwünsche haben, wenden Sie sich jederzeit gerne an die jeweiligen Pressestellen, damit wir das ermöglichen können. Mit freundlichen Grüßen Die Pressesprecher*innen von DUH, BAK und DGNB Datum: Dienstag, 16. März 2021 um 10 Uhr Einwahldaten: Zoom-Meeting: https://us02web.zoom.us/j/82987132840 Meeting-ID: 829 8713 2840 Teilnehmende: – Dr. Christine Lemaitre, Geschäftsführender Vorstand DGNB
– Markus Müller, Vorsitzender des Ausschusses Wirtschaft-Energie-Baukultur der Bundesarchitektenkammer, Mitglied des Vorstands der Bundesarchitektenkammer und Präsident der Architektenkammer Baden-Württemberg
– Barbara Metz, Stellvertretende Bundesgeschäftsführerin DUH Pressekontakt: Pressestelle DUH:Matthias Walter, Marlen Bachmann, Thomas Grafe030 2400867-20, DGNB:Felix Jansen0711 722322-32, BAK:Cathrin Urbanek, Alexandra Ripa, Petra Schroer030 263944-40, , www.twitter.com/umwelthilfe, www.facebook.com/umwelthilfe, www.instagram.com/umwelthilfe

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Eigenheimzulage: Regierungsfraktionen unterstützen rund 56.000 Familien auf dem Weg zum Wohneigentum

11.03.2021 – 09:30

CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag

München (ots) Erfolgsmodell Eigenheimzulage: Dank des durch die Regierungsfraktionen von CSU und Freien Wählern aufgelegten Programmes konnten seit September 2018 rund 56.000 Bauwillige und Familien ihren Zuschuss von 10.000 Euro für die eigenen vier Wände in Anspruch nehmen. Insgesamt werden in dem Programm, das bis 31.12.2020 aufgelegt war – mehr als 560 Millionen Euro ausgezahlt. Hierin eingeschlossen ist eine zusätzliche Aufstockung der Mittel um 114 Millionen Euro, die heute als Antrag eingebracht und kommende Woche vom Haushaltsausschuss beschlossen wird – um alle noch kurz vor Jahresende eingegangenen Anträge entsprechend zu berücksichtigen. Dazu erklärt der Vorsitzende des Haushaltsausschusses Josef Zellmeier: “Wir freuen uns sehr, dass wir so viele Menschen in Bayern unterstützen können bei ihrem Traum vom Eigenheim. Für uns ist es selbstverständlich, die Mittel so aufzustocken, dass hier alle, die die Anspruchsvoraussetzungen erfüllt haben, auch zum Zug kommen.” Dazu der haushaltspolitische Sprecher der Freie Wähler Landtagsfraktion Fraktion Bernhard Pohl: “Um allen Bauwilligen, die innerhalb der Frist einen Antrag gestellt haben, die Förderung auszahlen zu können, brauchen wir zusätzliche Haushaltsmittel in Höhe von 114 Millionen Euro. Die stellen wir jetzt bereit – somit halten wir Wort! Weil uns das Eigenheim sehr wichtig ist, sind wir uns innerhalb der Regierungsfraktionen einig, dass wir trotz der wegen Corona knappen Kassen als Regierungsfraktionen zusätzliches Geld bereitstellen und somit alle Antragsteller bis zum Stichtag die Förderung bekommen.” Für die baupolitischen Sprecher der Regierungsfraktionen steht fest, dass sich Bayerns Weg in der Wohnungspolitik, mit allen Maßnahmen, Bauen und insbesondere den Weg ins Eigenheim zu fördern, auszahlt. So konnten beispielsweise neben der Eigenheimzulage, die bis Ende 2020 aufgelegt war, nur in Bayern Familien aufbauend auf der Förderung des Bundes zudem das Baukindergeld Plus beantragen. Im Februar ist die von den Regierungsfraktionen auf den Weg gebrachte Novelle der Bayerischen Bauordnung in Kraft getreten, mit der Bauen einfacher, schneller und digitaler wird. Gefördert wird im Haushalt 2021 auch der soziale Wohnungsbau mit 846 Millionen Euro. Dazu der baupolitische Sprecher der CSU-Fraktion Jürgen Baumgärtner: “Während die Grünen den Traum vom Einfamilienhaus in Frage stellen, sind wir gerade hier der Partner der jungen Familien. Für uns gehen Eigenheim und geförderter Wohnungsbau Hand in Hand.” Für die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion erklärt der baupolitische Sprecher Hans Friedl: “Wir stehen auch in schwierigen Zeiten zu dem, was die Politik versprochen hat! Die Bereitstellung zusätzlicher Finanzmittel stärkt gerade junge Familien, die den Zuschuss in besonderem Maße beantragt haben und die diesen Baustein für ihre Eigenheim-Finanzierung unbedingt benötigen. Deshalb habe ich mich massiv für diese staatliche Unterstützung eingesetzt.” Pressekontakt: Ursula HoffmannPressesprecherin CSU-LandtagsfraktionTelefon: 089/4126-2496Telefax: 089/4126-69496E-Mail: OberjasperPressesprecher FREIE WÄHLER-LandtagsfraktionTelefon: 089/4126-2941Telefax: 089/4126-1643E-Mail:

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Immobilienverrentung kann bei der Finanzierung häuslicher privater Pflege helfen

10.03.2021 – 09:59

DEGIV – Die Gesellschaft für Immobilienverrentung GmbH

München (ots) Pflege zuhause für Immobilienbesitzer oftmals möglich / Durchschnittliche ambulante Pflegekosten von monatlich 2.500 Euro selten durch Pflegeversicherung abgedeckt / Finanzielle Belastung der Kinder durch Immobilienverrentung vermeidbar Eigenes Heim statt Pflegeheim: Pflegebedürftige Senioren mit Immobilieneigentum können auch eine intensivere häusliche Pflege in Betracht ziehen. So lässt sich das Pflegeheim mitunter vermeiden – und mehr Zeit in der gewohnten Umgebung verbringen. “Eine Verrentung der eigenen Immobilie kann ein Weg sein, sich eine adäquate, auf die persönlichen Bedürfnisse gemünzte Pflege leisten zu können. Finanziert wird die Pflege durch den Verkauf der eigenen Immobilie, die jedoch durch ein Nießbrauchrecht bis zum Tod genutzt werden darf. Der Umzug ins Heim lässt sich so möglicherweise um einige Jahre verschieben oder ganz vermeiden – ohne dass die Kinder mehr einspringen müssen”, sagt Rainer Viering, Verrentungsexperte der DEGIV, der Gesellschaft für Immobilienverrentung (www.degiv.de). Denn: Für viele Senioren ist es ein großer Wunsch, weiterhin autonom in ihrer Immobilie wohnen zu bleiben. In Deutschland hat die häusliche Pflege nach dem Pflegeversicherungs- sowie Sozialhilferecht immer Vorrang vor der stationären Pflege. So soll sichergestellt werden, dass die Pflegebedürftigen so lange wie möglich von zu Hause aus gepflegt werden können und gleichzeitig die private Pflege gestärkt werden. Menschen mit einem Pflegegrad haben dementsprechend Leistungsansprüche gegenüber der Pflegeversicherung, die auch für häusliche Pflege gelten. Finanzierung der ambulanten Pflege zuhause Die Kosten für einen ambulanten Pflegedienst, die bis zu 2.500 Euro im Monat betragen können, werden nur selten vollständig durch Leistungen der Pflegeversicherung abgedeckt. Wenn sich eine pflegebedürftige Person die notwendige Pflege nicht leisten kann, kann sie ab der Einstufung in Pflegegrad zwei Hilfe bei dem für sie zuständigen Regierungsbezirk beantragen. Voraussetzung dafür ist, dass das eigene Einkommen und Vermögen sowie die Leistungen der Pflegekasse nicht ausreichen, um die Pflege zu finanzieren. Herangezogen werden auch das Einkommen und Vermögen der Ehe- oder Lebenspartner sowie der Kinder. Eltern wollen ihre Kinder nicht belasten Viering: “Oft wollen Eltern ihre Kinder finanziell nicht belasten. Durch Immobilienverrentung entsteht für Senioren im Ruhestand die Möglichkeit, ohne Auszug unabhängig zu bleiben. Sie können ihre in ihrer lastenfreien Immobilie gebundene Liquidität nutzen. Dabei muss das Vermögen der Angehörigen nicht herangezogen werden.” Mit dem durch die Immobilienverrentung gewonnenen Geld lässt sich im Idealfall zudem eine zusätzliche Betreuung finanzieren, die weit über die Mindestpflege hinaus geht. Wie auch bei Teilverkauf und Leibrente verbessert ein Verkauf der Immobilie mit Nießbrauchrecht laut DEGIV nicht nur die finanzielle Situation. Er ermöglicht es älteren Eigentümern vielmehr, weiterhin im eigenen Zuhause zu leben und beispielsweise das Thema Pflege völlig neu zu betrachten. “Wenn Pflege nötig ist, muss der komplette Immobilienverkauf mit anschließendem Umzug ins Altersheim nicht die letzte Option vor dem Tod sein. Vielmehr lässt sich durch die Immobilienverrentung Liquidität in beachtlichem Ausmaß schaffen, die für Pflege- und Betreuungsleistungen zuhause verwendet werden kann”, sagt Viering. Ist die verrentete Immobilie groß genug und der Erlös ausreichend, können Senioren sogar Personal für Betreuung und Pflege anstellen. Laut Statistischem Bundesamt waren Ende 2019 in Deutschland 4,1 Millionen Frauen und Männer auf Pflege angewiesen. Und ihr Anteil wird weiter steigen, denn die Deutschen werden immer älter, gute Pflege deshalb immer gefragter. Und damit auch eine möglichst adäquate Versorgung im eigenen Zuhause – durch ambulante Pflegedienste oder Angehörige. 2019 wurden vier von fünf Pflegebedürftigen zuhause gepflegt, davon waren 80 Prozent der Betroffenen über 65 Jahre. Über DEGIV – Die Gesellschaft für Immobilienverrentung GmbH DEGIV – das TÜV und DEKRA zertifizierte Unternehmen hat seinen Sitz in München und spezialisiert sich seit mehreren Jahren auf den Immobilienverkauf auf Nießbrauchbasis für die Generation 65+ und ihre Vermittlung an Investoren. Zielsetzung ist es, den Senioren das lebenslang mietfreie Wohnen im vertrauten Zuhause bei finanziellem Spielraum und hoher Lebensqualität zu ermöglichen. DEGIV ist Testsieger in der Servicestudie “Anbieter Immobilienverrentung 2021”, durchgeführt vom Deutschen Institut für Servicequalität. Neben dem Münchner Stammsitz hat das deutschlandweit tätige Unternehmen eine Niederlassung in Stuttgart. Weitere Standorte folgen. Pressekontakt: PressekontaktSCRIVO Public RelationsAnsprechpartner: Katja Kraus und Kai OppelElvirastraße 4, Rgb.D-80636 MünchenTel +49 89 45 23 508 13Fax +49 89 45 23 508 20E-Mail: : www.scrivo-pr.deUnternehmenskontaktLudwigstraße 8D-80539 MünchenTel 089 206 021 335Fax 089 206 021 610E-Mail: : www.degiv.de

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Immobilienpreise steigen im Corona-Jahr weiter/ Selbst die Pandemie kann den Boom nicht aufhalten / Gefragt sind die Städte und ihr Umland

09.03.2021 – 10:00

Postbank

Bonn (ots) Die Nachfrage nach Wohneigentum in Deutschland ist ungebrochen, die Kaufpreise verzeichnen auch im Corona-Jahr 2020 einen Anstieg. In den Metropolen und in ihrem Umland waren teils kräftige Preissteigerungen im Vergleich zum Vorjahr zu beobachten. In mehr als 94 Prozent aller deutschen Landkreise und kreisfreien Städte wurden Wohnimmobilien teurer. Im Durchschnitt über alle Regionen lag das Plus bei Eigentumswohnungen im Bestand gegenüber 2019 inflationsbereinigt bei 9,6 Prozent – und war damit noch höher als im Vorjahr. Dies sind Ergebnisse der Studie “Postbank Wohnatlas 2021” zur Preisentwicklung im Immobilienmarkt. Niedrige Zinsen, große Nachfrage und knappes Angebot – das waren auch 2020 die bestimmenden Faktoren auf dem Immobilienmarkt. Die Corona-Pandemie hat daran nichts geändert, die Konjunkturdelle konnte dem Wohnungsmarkt nichts anhaben. “Corona und die Erfahrung des Lockdowns haben bei vielen Menschen den Wunsch nach Wohneigentum noch verstärkt”, sagt Eva Grunwald, Leiterin Immobiliengeschäft Postbank. “Die Menschen haben 2020 Corona-bedingt viel Zeit zu Hause verbracht. Da liegt es nahe, sich Gedanken über die eigenen vier Wände zu machen – und Verbesserungen ins Auge zu fassen. Viele Interessenten, die sich im vergangenen Jahr auf dem Wohnungsmarkt umgesehen haben, hat Corona erst zum Handeln veranlasst. Die Nachfrage reißt nicht ab.” München bleibt Spitzenreiter beim Preis Deutschlands teuerstes Pflaster ist nach wie vor München. Nirgendwo müssen Käufer für den Quadratmeter so viel bezahlen wie in der bayerischen Landeshauptstadt. Der Preis für Eigentumswohnungen stieg um weitere 6,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr und lag 2020 bei durchschnittlich 8.613 Euro. Zweitteuerste Großstadt ist Frankfurt am Main, hier werden im Schnitt 6.050 Euro pro Quadratmeter fällig. Hamburg rangiert im Ranking der sogenannten Big Seven, der sieben größten deutschen Metropolen, beim Quadratmeterpreis mit 5.569 Euro auf Platz drei vor Berlin mit Wohnungspreisen von im Schnitt 4.973 Euro pro Quadratmeter. Tabelle: Teure Metropolen Quadratmeterpreise und Preistrends in den Top 7 der deutschen Städte 1.) Rang 2.) Stadt 3.) Quadratmeterpreis 2020 4.) Kaufpreisanstieg 2019- 2020 in Prozent (inflationsbereinigt) 5.) Kaufpreisanstieg 2019-2020 in Euro je qm 1.)………………….2.)…………………..3.)………………………………4.)……………………..5.) 1.)…………………München…………………8.612,83………………6,11%……………..534,06 2.)………………..Frankfurt am Main …….6.050,07……………..5,89%……………..363,45 3.)………………..Hamburg………………….5.568,99………………9,68%……………..514,76 4.) ………………Berlin……………………….4.972,69………………6,70%…………….. 333,80 5.) ………………Stuttgart…………………..4.844,37………………5,06%…………….. 255,13 6.) ………………Düsseldorf……………….4.527,72……………….9,44%…………….. 409,40 7.)……………….Köln………………………..4.261,17……………….6,91%………………294,08 Wohnungen im Bestand in Euro Quellen: VALUE AG (empirica-systeme Marktdatenbank), Statistisches Bundesamt, Berechnungen HWWI Im Vergleich der Big Seven stiegen die Preise in Hamburg und Düsseldorf prozentual am stärksten. In beiden Städten lag das Plus bei mehr als neun Prozent. In den anderen Metropolen hat sich der Kaufpreisanstieg verlangsamt. Vor allem in Frankfurt und Berlin scheint der Höhenflug zumindest gebremst. So waren die Preise in Deutschlands Bankenmetropole 2019 noch um rund elf Prozent und in der Hauptstadt um knapp zehn Prozent in die Höhe geschossen – 2020 waren es 5,9 und 6,7 Prozent. Bei der absoluten Preisentwicklung liegen München und Hamburg 2020 mit Preissprüngen von mehr als 500 Euro je Quadratmeter vorn. Käufer in Stuttgart hingegen mussten pro Quadratmeter im Schnitt nur 255 Euro mehr als noch ein Jahr zuvor bezahlen. Teuerster Landkreis liegt an der Nordsee Deutschlands teuerste Landkreise finden sich fast ausnahmslos im Süden der Republik. Unter den Top Ten sind neun bayerische Kreise. In allen zehn Kreisen hat der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Wohneigentum die 5.000-Euro-Marke geknackt, vier von ihnen liegen jenseits der 6.000 Euro. Der bundesweit teuerste Landkreis findet sich allerdings nicht in Bayern: Im Landkreis Nordfriesland, zu dem unter anderem die beliebten Inseln Sylt, Föhr und Amrum, aber auch Ferienorte wie St. Peter Ording gehören, kostete der Quadratmeter im vergangenen Jahr im Schnitt 6.796 Euro. Hohe Preise in den Metropolen ziehen auch das Umland mit Auf Platz zwei im Ranking der teuersten Landkreise liegt Miesbach (Bayern) mit durchschnittlich 6.756 Euro pro Quadratmeter. Auch die bayerischen Landkreise Starnberg und München haben die 6.000-Euro-Marke durchbrochen. Mittlerweile findet sich fast das gesamte Umland der bayerischen Landeshauptstadt in den deutschen Top Ten. Die hohen Preise in der Metropole ziehen das Umland mit: Einerseits profitiert der Speckgürtel von der guten Anbindung auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln, andererseits bietet er ansprechende Wohnlagen mit mehr Grün und Ruhe. Tabelle: Top Ten der teuersten Landkreise Quadratmeterpreise und Preistrends in deutschen Landkreisen und kreisfreien Städten, ohne Big Seven 1.) Rang 2.) Stadt/Kreis 3.) Bundesland 4.) Quadratmeterpreis 2020 5.) Kaufpreisanstieg in Prozent (inflationsbereinigt) 1.)………………….2.)…………………..3.)………………………………4.)……………………………5.) 1.) …………….Nordfriesland………………Schleswig-Holstein……..6.796,36……………….4,83% 2.)……………..Miesbach……………………Bayern………………………6.755,94……………….9,76% 3.) ……………Starnberg……………………Bayern……………………….6.641,54……………….8,74% 4.) ……………München (Landkreis)…….Bayern………………………6.583,61………………8,44% 5.) …………..Dachau ……………………….Bayern………………………5.802,68……………….9,06% 6.) …………..Fürstenfeldbruck…………..Bayern……………………….5.595,43………………4,76% 7.)……………Ebersberg…………………….Bayern………………………5.409,65………………4,51% 8.)……………Garmisch-Partenkirchen…Bayern ……………………..5.260,17………………15,29% 9.) ………….Freising…………………………Bayern………………………5.174,29……………….4,04% 10.)………….Bad Tölz-Wolfratshausen..Bayern……………………..5.037,02……………….15,25% Wohnungen im Bestand in Euro Quellen: VALUE AG (empirica-systeme Marktdatenbank), Statistisches Bundesamt, Berechnungen HWWI Vergleichsweise eher hochpreisige Regionen finden sich neben den Küstenregionen auch in den Speckgürteln der anderen Metropolen. Der Trend ist ungebrochen: Die Nachfrage ist weiter groß, angebotene Wohnungen und Häuser werden schnell verkauft. Die Sehnsucht nach Wohnen im Grünen So ist es auch im Berliner Umland. Viele Hauptstädter zieht es mit dem Wunsch nach einem neuen Zuhause mit mehr Platz drinnen wie draußen raus aufs Land. In allen acht an Berlin angrenzenden Landkreisen stiegen die Kaufpreise zweistellig, am stärksten im Landkreis Potsdam-Mittelmark mit einem Plus von rund 25 Prozent, im Landkreis Oberhavel sind es knapp 23 Prozent. Das Umland der Hauptstadt bietet die Chance auf mehr Wohnraum fürs Geld: Die Preise in Berlin haben im Schnitt fast 5.000 Euro pro Quadratmeter erreicht, während die Preisspanne in den umliegenden Landkreisen 2020 von gut 3.327 Euro in Potsdam-Mittelmark bis 2.347 Euro in Märkisch-Oderland reicht. Ein Kauf in Potsdam schlägt mit 4.085 Euro pro Quadratmeter zu Buche. “Gerade in der Pandemie wachsen die Wohnträume. Dazu gehört der Wunsch nach einem Garten oder aber zumindest einem Balkon, mehr Platz und mehr Licht, möglicherweise einem Arbeitszimmer für das Homeoffice”, sagt Grunwald. “In der Corona-Krise haben die Menschen die Erfahrung gemacht, dass es in einer Stadtwohnung schnell eng werden kann und das urbane Trendviertel im Lockdown nicht mehr ganz so reizvoll erscheint. Viele sehnen sich danach, die Stadt hinter sich zu lassen.” Große Preisunterschiede im Städte-Vergleich Die hohen Preise in den Metropolen sorgen aber auch dafür, dass Städte abseits der Big Seven in den Fokus rücken. Insgesamt zeigen sich im deutschlandweiten Städte-Vergleich große Preisunterschiede: So ist München beispielsweise acht Mal so teuer wie Dessau in Sachsen-Anhalt, die mit 1.046 Euro pro Quadratmeter günstigste kreisfreie Stadt in der Bundesrepublik. Zu den teuersten zehn Städten gehören die Big Seven mit Ausnahme von Köln sowie Freiburg im Breisgau, Rosenheim, Regensburg und Heidelberg – alle mit Quadratmeterpreisen jenseits der 4.000-Euro-Marke. Rosenheim ist mit weniger als 100.000 Einwohnern die einzige sogenannte Mittelstadt unter den Top Ten. Der Grund dürfte sein, dass die Stadt mitten in einer beliebten Ferienregion liegt. Generell haben in allen Großstädten ab 100.000 Einwohnern Wohnimmobilien an Wert gewonnen, die durchschnittliche Preissteigerung lag bei rund neun Prozent. Am stärksten stiegen die Preise in Mönchengladbach, Kaiserslautern und Halle (Saale). Das Plus lag im Vergleich zum Vorjahr jeweils bei mehr als 19 Prozent. Fast ebenso starke Wertzuwächse zeigen sich in Herne. In Bremerhaven und Krefeld liegt das Preisplus bei jeweils 16,5 Prozent. “Hier holen bislang vergleichsweise günstige Städte auf: Im Schnitt über alle Großstädte kostete der Quadratmeter 2020 gut 3.000 Euro. Die stärksten Preiszuwächse erleben nun Städte mit sehr viel geringerem Preisniveau”, sagt Grunwald von der Postbank. Tabelle: Begehrte Großstädte ab 100.000 Einwohnern In diesen Großstädten sind die Preise prozentual am stärksten gestiegen 1.) Rang 2.) Stadt/Kreis 3.) Bundesland 4.) Quadratmeterpreis 2020 5.) Kaufpreisanstieg in Prozent (inflationsbereinigt) 1.)………………….2.)………………………….3.)…………………………………………4.)……………….5.) 1.)…………Mönchengladbach……..Nordrhein-Westfalen……………..1.873,70……….+19,76% 2.)…………Kaiserslautern…………..Rheinland-Pfalz…………………….2.082,93………..+19,59% 3.)………….Halle (Saale)……………Sachsen-Anhalt…………………….2.167,36…………+19,19% 4.)………….Herne……………………..Nordrhein-Westfalen……………..1.621,23…………+18,65% 5.)………….Bremerhaven…………..Bremen……………………………….1.441,32…………+16,52% 6.) ………….Krefeld…………………..Nordrhein-Westfalen……………..2.008,74………….+16,51% 7.) …………Leverkusen…………….Nordrhein-Westfalen………………2.644,55………….+15,62% 8.)………….Dortmund……………….Nordrhein-Westfalen…………….2.104,86…………..+15,49% 9.) …………Leipzig……………………Sachsen……………………………..2.714,04…………..+15,42% 10.)………..Duisburg………………..Nordrhein-Westfalen……………..1.587,07…………..+15,24% Wohnungen im Bestand in Euro Quellen: VALUE AG (empirica-systeme Marktdatenbank), Statistisches Bundesamt, Berechnungen HWWI Kleinere Städte nicht unterschätzen Für Kaufinteressierte könnte auch der Blick in die so genannten Mittelstädte lohnend sein. “Häufig bieten die kleineren Zentren gute Infrastruktur und kurze Wege, hohe Wohnqualität und attraktive Objekte zu noch vergleichsweise günstigen Quadratmeterpreisen”, sagt Grunwald. Besonders begehrt unter den Städten mit 20.000 bis 100.000 Einwohnern waren 2020 Ansbach, Neustadt an der Weinstraße und Wilhelmshaven mit einem Preisplus von mehr als 20 Prozent. Tabelle: Begehrte Mittelstädte mit 20.000 bis 100.000 Einwohnern In diesen Mittelstädten sind die Preise prozentual am stärksten gestiegen 1.) Rang 2.) Stadt/ Kreis 3.) Bundesland 4.) Quadratmeterpreis 2020 5.) Kaufpreisanstieg in Prozent (inflationsbereinigt) 1.)…………2.)…………………………………….3.)…………………….4.)……………………..5.) 1…….Ansbach……………………………….Bayern……………………….2.742,87………….27,25% 2……Neustadt an der Weinstraße……Rheinland-Pfalz……………3.029,09………….25,94% 3……Wilhelmshaven………………………Niedersachsen……………1.752,75…………..20,93% 4……Bayreuth……………………………….Bayern……………………….3.117,62…………..17,04% 5…..Flensburg……………………………… Schleswig-Holstein……..2.410,06…………..14,52% 6…..Passau…………………………………..Bayern………………………3.019,97…………..13,72% 7….Worms……………………………………Rheinland-Pfalz…………..2.497,81…………..13,69% 8…..Neumünster……………………………Schleswig-Holstein………1.764,46…………..13,26% 9…..Schwerin……………………………….Mecklenburg-Vorpommern…. 2.223,83……….12,83% 10….Kempten(Allgäu)……………………Bayern……………………………..3.292,57……….12,15% Hintergrundinformationen zum Postbank Wohnatlas 2021 Der Postbank Wohnatlas ist eine jährlich erscheinende, mehrteilige Studienreihe, die den deutschen Immobilienmarkt unter verschiedenen Aspekten regional bis auf Kreisebene beleuchtet. Für die vorliegende Preisanalyse, die den ersten Studienteil des diesjährigen Wohnatlas darstellt, wurde unter der Leitung von Diplom-Volkswirtin Dörte Nitt-Drießelmann, Senior Researcherin beim Hamburger WeltWirtschaftsInstitut (HWWI), die Immobilienpreisentwicklung in den 401 deutschen Landkreisen und kreisfreien Städten untersucht. Pressekontakt: Postbank – eine Niederlassung der Deutsche Bank AGOliver Rittmaier+49 228 920

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Bis zu 43 Prozent mehr seit 2015: Auch in etlichen Mittelstädten steigen die Angebotsmieten drastisch

09.03.2021 – 09:37

Immowelt AG

Nürnberg (ots) Ein 5-Jahresvergleich der Angebotsmieten von immowelt für Wohnungen mit 40 bis 120 Quadratmetern in deutschen Mittelstädten zeigt: – In 97 von 110 untersuchten Städten ist der Medianpreis der Mieten seit 2015 um mehr als 10 Prozent gestiegen
– In jeder 2. Mittelstadt werden bei Neuvermietung mehr als 8 Euro pro Quadratmeter verlangt
– Wahlkampfthema bei der Landtagswahl: In Baden-Württemberg sind 8 der 10 teuersten Mittelstädte – höchster Preis in Konstanz (12,70 Euro), stärkster Anstieg in Aalen (+43 Prozent)
– Geteiltes Bild im Osten: Gehobene Preise in Oberzentren wie Greifswald (8,50 Euro) und Weimar (7,80 Euro), günstige Mieten in Görlitz (4,70 Euro) und Plauen (4,60 Euro) Mittelstädte versprechen eine gute Infrastruktur und viele Einkaufsmöglichkeiten ohne die hohen Mieten und den Lärm einer Großstadt. Wie eine aktuelle Untersuchung von immowelt für Wohnungen mit 40 bis 120 Quadratmetern zeigt, ist günstiger Wohnraum in Städten mit 50.000 bis 100.000 Einwohnern aber keine Selbstverständlichkeit mehr. In 97 von 110 deutschen Mittelstädten sind die Angebotsmieten in den vergangenen 5 Jahren im zweistelligen Prozentbereich gewachsen, in 31 davon gar mehr als 25 Prozent. In rund der Hälfte der Mittelstädte wird der Quadratmeter im Median bereits für 8,00 Euro oder mehr angeboten. Vor 5 Jahren erreichte nur ein Fünftel der Städte dieses Niveau. Bis zu 12,70 Euro pro Quadratmeter: Teures Baden-Württemberg Die mitunter höchsten Preise müssen Mieter in Baden-Württemberg bezahlen. In Konstanz werden 12,70 Euro pro Quadratmeter verlangt – das ist der höchste Wert der Untersuchung und 14 Prozent mehr als vor 5 Jahren. In Tübingen müssen Interessenten im Median mit 12,40 Euro (+27 Prozent) pro Quadratmeter kalkulieren und in Sindelfingen mit 12,10 Euro (+30 Prozent). Unter den Top 10 der teuersten deutschen Mittelstädte sind 8 aus Baden-Württemberg. Der höchste Anstieg der Untersuchung ist ebenfalls dort: In Aalen verteuerte sich der Quadratmeter um 43 Prozent auf 10,00 Euro. Das hohe Mietniveau im südwestlichsten Bundesland lässt sich unter anderem mit der guten wirtschaftlichen Lage erklären: Bodensee und Schwarzwald sind beliebte Ferienregionen und boten vor Corona viele Jobs im Tourismus- und Freizeitsektor. Viele Mittelstandsunternehmen und die beiden DAX-Konzerne Daimler und SAP sorgten zuletzt für eine gute Konjunktur: Baden-Württemberg hat nach Bayern die zweitniedrigste Arbeitslosenquote aller Bundesländer. Die hohe Nachfrage nach Wohnraum hat auch außerhalb der Ballungsregion Stuttgart die Mieten steigen lassen. Daher ist das Thema auch im Wahlkampf für die Landtagswahl am kommenden Sonntag relevant. Alle derzeit im Landtag vertretenen Parteien haben die Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum als Ziel im Wahlprogramm stehen. Rheinland-Pfalz: Angebotsmieten um die 8,00 Euro pro Quadratmeter Im benachbarten Rheinland-Pfalz wird am Sonntag ebenfalls ein neues Landesparlament gewählt: Im Wahlkampf spielte das Thema Mieten indes nur eine nachrangige Rolle – wohl auch, weil das Niveau dort tendenziell deutlich niedriger ist. In Speyer wird der Quadratmeter derzeit für 8,10 Euro angeboten. Das entspricht einem Wachstum von 7 Prozent im Vergleich zu 2015. In Bad Kreuznach sind die Preise zwar um 29 Prozent gestiegen, liegen bei 8,00 Euro pro Quadratmeter. Genauso teuer ist auch Neustadt an der Weinstraße, wo ein Zuwachs von 19 Prozent vorliegt. Anstiege nicht nur in der Nähe von Ballungsräumen Von starken Anstiegen in den vergangenen 5 Jahren sind unter anderem Mittelstädte in der Nähe von Ballungszentren betroffen. In Aschaffenburg kletterte der Medianpreis um 32 Prozent auf 10,30 Euro, in Hanau um 30 Prozent auf 9,90 Euro – beide liegen unweit von Frankfurt am Main. Allerdings gibt es auch Mittelstädte, in denen das Preisniveau nicht durch die Nähe zu Großstädten getrieben wird. Um jeweils rund ein Drittel stieg der Quadratmeterpreis seit 2015 im nordrhein-westfälischen Eschweiler (7,30 Euro), im baden-württembergischen Ravensburg (11,00 Euro) oder im niedersächsischen Nordhorn (7,80 Euro). Zweigeteilter Osten: Anstieg in Unistädten und günstigste Mittelstädte Ein zweigeteiltes Bild zeigt der Mietmarkt in den ostdeutschen Bundesländern. In Mittelstädten, die regionale Oberzentren und meist auch Hochschulstandorte sind, zieht das Niveau an: In Greifswald werden 8,50 Euro (+9 Prozent) erreicht, in Weimar 7,80 Euro und in Stralsund 7,10 Euro (je +13 Prozent). Bessere Jobaussichten und die Universitäten zogen dort vor Corona beständig neue Bürger an, was die Nachfrage nach Wohnraum und in der Folge die Mietpreise wachsen ließ. Andererseits gibt es im Osten die günstigsten Mittelstädte in der Analyse: Im thüringischen Gera wird der Quadratmeter für 5,20 Euro (+8 Prozent) angeboten. Im sächsischen Görlitz für 4,70 (+4 Prozent) und in Plauen für 4,60 Euro – trotz eines Zuwachses von 7 Prozent weiterhin der niedrigste Wert der Untersuchung. In diesen Mittelstädten stagnieren die Einwohnerzahlen oder sind gar rückläufig, weil die Berufsaussichten gerade für jüngere Menschen oftmals schlechter sind. So bleibt die Nachfrage nach Wohnraum gering und sorgt für anhaltend niedrige Mietpreise. Ausführliche Tabellen zu 110 untersuchten deutschen Mittelstädten stehen hier zum Download bereit. Berechnungsgrundlage Datenbasis für die Berechnung der Mieten in 110 deutschen Mittelstädten (50.000 bis 100.000 Einwohner) waren auf immowelt.de inserierte Angebote mit einer Wohnfläche von 40 bis 120 Quadratmetern. Dabei wurden ausschließlich die Angebote berücksichtigt, die vermehrt nachgefragt wurden. Die Preise geben den Median der in den Jahren 2015 und 2020 auf immowelt.de angebotenen Mietwohnungen wieder. Der Median ist der mittlere Wert der Angebotspreise. Bei den Mietpreisen handelt es sich um Nettokaltmieten bei Neuvermietung der auf immowelt.de inserierten Immobilien. Pressekontakt: immowelt AGNordostpark 3-590411 NürnbergBarbara Schmid+49 (0)911/520 /immoweltwww.facebook.com/immowelt

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Blick durch die Genderbrille: Was Frauen und Männer bei Immobilienkauf und Finanzierung unterscheidet

04.03.2021 – 15:35

Interhyp AG

München (ots)- Anlässlich des Weltfrauentages am 8. März: Interhyp hat Studien und eigene Daten in Bezug auf Genderunterschiede neu betrachtet
– 35 Prozent der alleinstehenden Hauptantragstellenden sind Frauen
– Corona-Krise und Immobilienkauf: Mehr Frauen als Männer denken, dass der Erwerb von Eigentum schwieriger geworden ist
– Interhyp gibt Tipps zur Finanzierung und macht Mut zu Wohneigentum Gibt es Unterschiede zwischen Männern und Frauen beim Immobilienkauf? Und was sollten Frauen mit dem Wunsch nach einer eigenen Immobilie wissen und bei der Baufinanzierung beachten? Um diese Fragen zu klären, hat der Baufinanzierungsvermittler Interhyp anlässlich des Weltfrauentages die eigenen Finanzierungsdaten und Umfragen durch die Genderbrille betrachtet. “Wir sehen durchaus viele Frauen, die eine Baufinanzierung abschließen, und grundsätzlich sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Individuen oft größer als zwischen den Geschlechtern”, sagt Mirjam Mohr, Interhyp-Vorständin für das Privatkundengeschäft. “In der Beratungspraxis und in unseren Zahlen sehen wir durchschnittlich betrachtet allerdings kleine Unterschiede bei den Wünschen und Entscheidungen zwischen Frauen und Männern.” Die Expertin will Frauen wie Männern Mut machen, den Schritt in Richtung Wohneigentum zu gehen und sagt: “Wohneigentum bringt Sicherheit und ist ein wichtiger Baustein der Altersvorsorge – das wünschen sich viele Frauen, wie unsere Daten zeigen. Ich rate, eine eigene Immobilie für sich in Erwägung zu ziehen und sich über Möglichkeiten zu informieren.” Das derzeit sehr günstige Zinsniveau erleichtere einen Immobilienkauf. Beide Geschlechter sollten aber bei der Baufinanzierung wohlüberlegt vorgehen und wichtige Tipps beachten. Finanzierungszahlen: Rund 60 Prozent Paare, unter Alleinstehenden sind mehr als ein Drittel Frauen “Viele Darlehensnehmer kommen als Paar in die Beratung und wollen einen Immobilienkauf oder Bau gemeinsam realisieren”, berichtet Mirjam Mohr. Im Darlehensantrag wird in der Regel eine Hauptantragstellerin oder ein Hauptantragsteller erfasst, meist der oder die mit dem höheren Gehalt. Rund 60 Prozent der Hauptantragstellenden sind in einer Partnerschaft, viele sind verheiratet. “Die meisten Paare treten gemeinsam in den Darlehensvertrag ein, weil sie gemeinsam kaufen oder bauen”, sagt Mirjam Mohr. Gegenüber der Bank haften dann beide. Wer an welcher Stelle im Darlehensvertrag genannt sei, hat dabei keine Bedeutung. Die Expertin rät: “Paare sollten immer darüber sprechen, wie die Partner bei Tod oder Scheidung abgesichert sind.” Das Risiko treffe vor allem den- oder diejenige mit dem niedrigeren Gehalt – und das sind oft die Frauen, wie auch die Daten von Interhyp zeigen. Hier könne zum Beispiel der Abschluss einer Risikolebensversicherung sinnvoll sein. Aber nicht nur Paare schließen eine Baufinanzierung ab. Unter den Hauptantragstellenden, die ledig, geschieden, getrenntlebend oder verwitwet sind, liegt der Anteil der Frauen bei 35 Prozent, der Anteil der Männer bei 65 Prozent (Jahr 2020). “Wir sehen etwas mehr Männer in dieser Gruppe – aber durchaus nicht wenige Frauen, die sich einen Immobilienerwerb auch allein zutrauen”, sagt Mirjam Mohr. Rund drei Viertel dieser Frauen seien Eigennutzerinnen, ein Viertel kaufe ausschließlich oder auch zur Vermietung als Kapitalanlage. Unter den Männern in dieser Gruppe sind mit 32 Prozent etwas mehr Kapitalanleger. Interessant: Die finanzierte Immobilie ist bei den Frauen etwas häufiger eine Wohnung als ein Haus, bei den Männern ist es umgekehrt. Der Quadratmeterpreis bei den Frauen liegt etwas über dem, was die Männer ausgeben (3.480 Euro vs. 3.220 Euro). Bei der Finanzierung rät Interhyp zu hohen Tilgungen über drei Prozent und Zinsbindungen über zehn Jahren. Daran hält sich der Durchschnitt der Hauptantragstellenden – ob Frau oder Mann. Corona-Krise und Immobilienkauf: Mehr Frauen als Männer denken, dass der Erwerb von Eigentum schwieriger geworden ist Interhyp hat auch die im Corona-Jahr 2020 durchgeführten bevölkerungsrepräsentativen Studien mit Statista unter 1.000 Bundesbürgern in Bezug auf die Geschlechter neu ausgewertet. Etwa 36 Prozent der Frauen und 40 Prozent der Männer sagen demnach, dass sie bereits Wohneigentum haben. Unter den Mietern in Deutschland sagten 51 Prozent der Männer, dass sie in Zukunft Wohneigentum erwerben wollen – aber mit 46 Prozent etwas weniger Frauen. Die Auswirkungen der Corona-Krise bewerten Frauen etwas anders: Mit 79 Prozent sagen mehr Frauen als Männer (72 Prozent), dass der Erwerb von Eigentum schwieriger geworden ist. Auch die derzeitigen Möglichkeiten für das Bauen eines Eigenheims beurteilen Frauen etwas kritischer: 64 Prozent der Männer und 68 Prozent der Frauen sind der Meinung, dass Hindernisse beim Bauen durch die Corona-Krise zugenommen haben. Mirjam Mohr: “Einerseits hat die Corona-Krise den Wunsch nach einem eigenen Zuhause bei vielen Menschen verstärkt. Andererseits treiben nicht wenige auch Sorgen um, ob ein Kauf auch dauerhaft leistbar ist.” Hier helfe eine gute Information – etwa darüber, wie sich die Raten beim derzeitigen Zinsumfeld bei verschiedenen Zinsbindungen oder Tilgungsraten verhalten. Interessierte können das zum Beispiel mit einem Tilgungsrechner wie auf der Interhyp-Website unter https://www.interhyp.de/tilgungsrechner/ ermitteln. Wohnträume: Frauen lieber ländlich – und Fans von Vintage und Hygge Und wie sieht es mit den Wohnträumen und Wünschen beim Immobilienkauf aus? Das zeigt die Interhyp-Wohntraumstudie, die sich die Experten jetzt ebenfalls erneut angesehen haben. Interessant dabei ist zum Beispiel: Für die Frauen spielt das Thema Alterssicherung beim Immobilienkauf eine große Rolle: Unter den Frauen sagen 61 Prozent, dieser Grund ist ihnen sehr wichtig, unter den Männern sind es zehn Prozentpunkte weniger (51 Prozent). Auch bei den Wohnwünschen zeigen sich graduelle Unterschiede: So bevorzugen mit 18 Prozent deutlich mehr Frauen den Stadtrand oder das Umland einer Großstadt, während es nur 11 Prozent der Männer in die Peripherie zieht. Großstadt steht bei Männern mit 22 Prozent höher in der Gunst als bei den Frauen mit 17 Prozent. Die Einrichtungsstile Hygge und Vintage sind bei Frauen beliebter als bei Männern (Hygge: 18 Prozent der Frauen sind Fans, 11 Prozent der Männer. Vintage: 12 Prozent Frauen, 5 Prozent Männer). “Wichtig ist vor allem, sich über die eigenen Wünsche klar zu werden und sich bei einem gemeinsamen Kauf gut auszutauschen”, sagt Mirjam Mohr. Die Wohntraumstudie bestätige die Eindrücke aus der Beratungspraxis von Interhyp auch in dem Punkt, wie Paare den Immobilienkauf entscheiden: Die meisten Paare sagen, sie haben die Entscheidung für die Immobilie gemeinsam getroffen. 74 Prozent insgesamt sagen, sie waren zu 100 Prozent gleich beteiligt. Über Interhyp Die Interhyp Gruppe ist eine der führenden Adressen für private Baufinanzierungen in Deutschland. Mit den Marken Interhyp, die sich direkt an den Endkunden richtet, und Prohyp, die sich an Einzelvermittler und institutionelle Partner wendet, hat das Unternehmen 2019 ein Baufinanzierungsvolumen von 24,5 Milliarden Euro erfolgreich bei seinen rund 500 Bankpartnern platziert. Dabei verbindet die Interhyp Gruppe die Leistungsfähigkeit der eigenentwickelten Baufinanzierungsplattform eHyp mit kundenorientierten Digitalangeboten und der vielfach ausgezeichneten Kompetenz ihrer Finanzierungsspezialisten. Die Interhyp Gruppe beschäftigt etwa 1.600 Mitarbeiter und ist an über 100 Standorten in Deutschland sowie in Österreich mit der Zweig-Niederlassung in Wien präsent. Pressekontakt: Britta Barlage, Pressesprecherin B2C, Interhyp AG, Domagkstraße 34, 80807 München, Telefon: +49 (89) 20307 1325, E-Mail: , https://interhyp.de

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Langjähriger Spitzenreiter: Interhyp zum achten Mal mit dem Deutschen Servicepreis ausgezeichnet

25.02.2021 – 13:14

Interhyp AG

München (ots) Der Deutsche Servicepreis geht auch 2021 an Interhyp, Deutschlands größten Vermittler für private Baufinanzierungen. Interhyp erhält die Auszeichnung bereits zum achten Mal und gehört damit zu den langjährigen Spitzenreitern. Der Nachrichtensender ntv hat den Preis gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Service-Qualität (DISQ) an Unternehmen für gute Serviceleistungen vergeben. “Gerade in diesem Jahr freuen wir uns besonders über den Preis, denn er zeigt, dass wir unseren Kunden auch in der Corona-Krise einen ausgezeichneten Service geboten haben”, sagt Mirjam Mohr, Interhyp-Vorständin für das Privatkundengeschäft. Grundlage für die Auszeichnung ist eine umfassende Jahresauswertung der Serviceergebnisse aus 54 Studien und Kundenbefragungen in zahlreichen Branchen. Die Marktforscher des Deutschen Instituts für Service-Qualität (DISQ) haben gut 1.700 Unternehmen anhand von knapp 12.000 verdeckten Testkontakten und nahezu 90.000 Kundenmeinungen untersucht. Ausgezeichnet wurden Unternehmen aus insgesamt 27 Kategorien, unter anderem aus den Bereichen Gesundheit, Energie, Versicherungen, Reise und Touristik sowie Haus und Wohnung. Interhyp gehört zu den Siegern in der Kategorie “Haus und Wohnung” (Service per Telefon und E-Mail). “Unser Leitmotiv, Mensch und Technologie optimal zusammenzubringen, hat sich auch in der Corona-Krise bewährt. Unsere Beraterinnen und Berater sind im Lockdown mit digitalen Services, per Telefon oder Video-Beratung für die Immobilieninteressenten da”, sagt Mirjam Mohr. “Wenn dies unter Einhaltung aller Sicherheits- und Abstandsregeln wieder möglich ist, können sich Kunden auch wieder vor Ort beraten lassen. Wir helfen Immobilieninteressenten und Eigenheimbesitzern mit guter Beratung und einer passenden Finanzierung, ihre Immobilienträume umzusetzen.” Pressekontakt: Britta Barlage, Pressesprecherin B2C, Interhyp AG, Domagkstraße 34, 80807 München, Telefon: +49 (89) 20307 1325, E-Mail: , https://interhyp.de

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Mittelstand: Staat ist schlechter Bauherr – Wohnungsbau durch Bürokratieabbau ankurbeln

23.02.2021 – 13:19

BVMW

Berlin (ots) Zu dem heutigen Wohnungsbaugipfel erklärt BVMW Bundesgeschäftsführer Markus Jerger: “Der Staat ist erwiesenermaßen ein schlechter Bauherr. Das zeigen Projekte wie der Berliner Großflughafen, Stuttgart 21 oder die Elbphilharmonie. Es ist daher naiv zu glauben, der Staat allein könne den dringend benötigten bezahlbaren Wohnraum schaffen. Die Bundesregierung sollte vielmehr die Fesseln für private Investoren lockern, um den Wohnungsbau anzukurbeln. Die Situation auf dem Wohnungsmarkt ist dramatisch: Hundertausende Mieter suchen schon heute verzweifelt eine bezahlbare Wohnung, dies wird sich in Zukunft noch verschärfen. Viele Arbeitnehmer müssen immer noch jeden Tag stundenlange Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsplatz in Kauf nehmen. Das belastet nicht zuletzt massiv die Umwelt. Hier muss die Politik schnell handeln und die Baubürokratie radikal abbauen. Entscheidend sind drei Maßnahmen: Senkung der Standards und überzogener (Umwelt)Auflagen, Entschlackung des Baurechts, Bereitstellung preiswerten Baulands. Zudem kann der Staat die Bildung von privatem Wohneigentum beispielsweise durch eine Senkung der Grunderwerbsteuer fördern. Dirigistische Eingriffe wie ein Mietendeckel sind kontraproduktiv und bremsen privaten Wohnungsbau. Stattdessen sollte die Politik Projekte unterstützen, wo Unternehmer günstige Mietwohnungen für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bauen. So unterstützt der BVMW das genossenschaftliche Modell zum Mitarbeiterwohnungsbau ‘Job & Wohnen’ in Berlin-Spandau.” Pressekontakt: BVMW PressesprecherEberhard VogtTel.: 030 53320620Mail:

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Wegner: Bund ist beim Wohnungsbau verlässlich

23.02.2021 – 09:19

CDU/CSU – Bundestagsfraktion

Berlin (ots) Neubau ist der beste Schutz vor steigenden Mieten Heute zieht die Bundesregierung Bilanz ihrer Wohnraumoffensive. Dazu erklärt der baupolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Kai Wegner: “Wort gegeben – Wort gehalten: Die zentralen Beschlüsse des Wohngipfels im Jahr 2018 sind mittlerweile umgesetzt oder auf den Weg gebracht worden. Bis zum Ende dieser Legislaturperiode wird – trotz der Pandemie – der Bau von mehr als 1,5 Millionen Wohnungen abgeschlossen oder angestoßen sein. Damit stellt der Bund seine Verlässlichkeit beim Wohnungsbau einmal mehr unter Beweis. Denn eines ist klar: Die Herausforderungen am Wohnungsmarkt sind langfristig und können nur durch einen kontinuierlich starken Wohnungsneubau bewältigt werden. Der Bau neuer Wohnungen ist und bleibt der Schlüssel zum Erfolg. Neubau ist der beste Schutz vor steigenden Mieten. Unsere Wohnungspolitik ist eine Erfolgsgeschichte: Einführung des Baukindergeldes, Sicherung der Sozialen Wohnraumförderung, die steuerliche Förderung des Mietwohnungsbaus, deutliche Verbesserungen beim Wohngeld, Schutz der Mieter vor Überforderung bei Neuvermietung und Modernisierung sowie eine attraktivere Bausparprämie. Das Baulandmobilisierungsgesetz soll den Abschluss der Maßnahmen bilden. Wir wollen die Beratungen im Ausschuss dafür nutzen, die über das Ziel hinausschießenden Vorschläge zu Eigentumseingriffen zu korrigieren und uns auf die Maßnahmen zu konzentrieren, die zu mehr Bauland führen. Eigentumseingriffe sind Gift für das Vertrauen in Investitionen auf dem Wohnungsmarkt in Deutschland.” Hintergrund: Die CDU/CSU-Fraktion ist die größte Fraktion im Deutschen Bundestag. Sie repräsentiert im Parlament die Volksparteien der Mitte und fühlt sich Freiheit, Zusammenhalt und Eigenverantwortung verpflichtet. Auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes setzt sich die Unionsfraktion für einen starken freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat, die soziale und ökologische Marktwirtschaft, die Einbindung in die westliche Wertegemeinschaft sowie für die Einigung Europas ein. Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag ist Ralph Brinkhaus. Pressekontakt: CDU/CSU – BundestagsfraktionPressestelleTelefon: (030) 227-53015Fax: (030) 227-56660Internet: http://www.cducsu.deEmail:

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ImmoScout24-Analyse zum einjährigen Bestehen des Mietendeckels / Angebotsmieten in Berlin um 7,8% gesunken – Großteil der Inserate liegt weiterhin über den Obergrenzen

18.02.2021 – 11:30

ImmoScout24

Berlin (ots)- Die Preise in der Neuvermietung sind im letzten Jahr um 7,8 Prozent gesunken.
– Auch ein Jahr nach Inkrafttreten des Mietendeckels überschreiten drei Viertel der Vermieter:innen die zulässigen Obergrenzen in neuen Mietinseraten.
– Das Angebot an neu inserierten Mietwohnungen im Mietendeckel-Segment hat sich um 30 Prozent verringert.
– Die Konkurrenz um die angebotenen Wohnungen verschärfte sich deutlich. Am 23. Februar letzten Jahres trat das Gesetz zur Mietenbegrenzung im Wohnungswesen in Berlin, der sog. Mietendeckel, in Kraft. Zu seinem einjährigen Bestehen hat ImmoScout24 analysiert, wie sich die gesetzliche Regelung auf den Berliner Immobilienmarkt ausgewirkt hat. Die Angebotsmieten für Mietendeckel-relevante Wohnungen sind deutlich gesunken Die Mieten neu angebotener Bestandswohnungen, die vor 2014 fertig gestellt wurden und damit vom Mietendeckel erfasst werden, sind von 10,46 Euro pro Quadratmeter im Januar 2020 auf 9,64 Euro im Januar 2021 gesunken. Damit reduzierten sich die Angebotsmieten der auf ImmoScout24 inserierten Mietendeckel- relevanten Wohnungen um 7,8 Prozent. Nur Kaulsdorf liegt als einziger Berliner Stadtteil mit seinen durchschnittlichen Inseratspreisen unter den erlaubten Mietobergrenzen Im gesamten Berliner Stadtgebiet lagen im Januar 2021 nach Berechnungen von ImmoScout24 76 Prozent der neu inserierten Angebote über dem Mietendeckel. Vermieter:innen überschritten die zulässigen Obergrenzen laut den Preisangaben in den Inseraten im Durchschnitt um 2,76 Euro pro Quadratmeter. Innerhalb der Stadtteile zeigt sich ein differenzierteres Bild. Mit 27 Prozent sanken die Mieten für Mietendeckel-relevante Bestandwohnungen im Ortsteil Haselhorst von durchschnittlich 8,75 Euro pro Quadratmeter auf 6,41 Euro pro Quadratmeter (Januar 2020 zu Januar 2021) am stärksten. 32 Prozent der Anbieter:innen liegen damit weiterhin über den Grenzen des Mietendeckels, allerdings nur noch geringfügig. Im Durchschnitt verlangten sie laut Preisangabe in den Inseraten nur 11 Cent mehr, als die Obergrenzen des Mietendeckels vorgeben. In Lankwitz und Tegel boten Anbieter:innen ihre Bestandswohnungen um jeweils 19 Prozent und in Alt-Hohenschönhausen um 18 Prozent günstiger an als im letzten Jahr. In diesen Ortsteilen liegen Vermieter:innen mit ihren angebotenen Wohnungen zwischen 48 Cent und 1,81 Euro pro Quadratmeter über den zulässigen Obergrenzen des Mietendeckels. Die Datenanalyse von ImmoScout24 zeigt weiter, dass im teuersten Stadtteil Mitte die Angebotsmieten ebenfalls um 15 Prozent sanken. Dennoch liegen 72 Prozent der neu inserierten Wohnungsangebote in Mitte mit Angebotsmieten von durchschnittlich 12,20 Euro pro Quadratmeter ebenfalls im Durchschnitt um 4,10 Euro über den Mietendeckel-konformen Oberwerten. In einigen Stadtteilen ist das Niveau der Angebotsmieten im vergangenen Jahr sogar gestiegen. In Tempelhof um 11 Prozent, in Weißensee um rund 9 Prozent, in Wilmersdorf um etwa 3 Prozent und in Siemensstadt um rund 2 Prozent. Damit liegen die Angebotsmieten in diesen Stadtteilen zwischen 2,83 bis 4,17 Euro pro Quadratmeter über dem zulässigen Mietniveau. Nur in Kaulsdorf liegt das durchschnittliche Niveau der Mietangebote in einer Höhe, die nach der gesetzlichen Regelung erlaubt ist (0,09 Euro pro Quadratmeter unter den Obergrenzen). In Wilmersdorf lagen 93 Prozent, in Tempelhof 90 Prozent und in Kreuzberg 87 Prozent der neu inserierten Angebote auf dem führenden Immobilien-Marktplatz über dem Mietendeckel. “Viele Vermieter:innen halten sich an die erlaubten Obergrenzen des Mietendeckels. Aber es gibt noch viele Bestandswohnungen, die unter den Mietendeckel fallen, und dennoch über den erlaubten Mietgrenzen angeboten werden”, sagt Dr. Thomas Schroeter, Geschäftsführer von ImmoScout24. Berliner Phänomen: Das Angebot an neu inserierten Mietwohnungen verringert sich weiter – in anderen Metropolstädten erhöhte es sich In Berlin hat sich das Angebot an inserierten Mietwohnungen auf ImmoScout24 im letzten Jahr um 19 Prozent reduziert (von Januar 2020 zu Januar 2021). Im Mietendeckel-relevanten Segment ging das Angebot mit 30 Prozent im selben Zeitraum noch deutlicher zurück. Dabei wurden nur die neu inserierten Mietwohnungen betrachtet. In anderen Metropolstädten hat sich das Angebot an neu inserierten Mietwohnungen im gleichen Zeitraum zwischen 11 und 66 Prozent deutlich erhöht (Stuttgart +66%, Frankfurt +38%, München +35%, Düsseldorf +25%, Köln +11%). In Hamburg sank das Angebot an neu inserierten Mietwohnungen hingegen leicht um 0,4 Prozent (von Dezember 2020 zu 2021 allerdings noch +10,5 Prozent). Trotz des gesunkenen Angebots an neu inserierten Mietwohnungen in Berlin ist ImmoScout24 nach wie vor das Immobilienportal mit dem größten Wohnungsangebot in Berlin und deutschlandweit. Der aktuelle Inseratsbestand liegt jeweils mehr als doppelt so hoch wie beim nächstgrößeren Wettbewerber. Berliner Wohnungssuche ist schwerer denn je: Auf ein Objekt kommen immer mehr Interessenten Es kommen immer mehr Suchende auf eine Mietendeckel-relevante Wohnung. Innerhalb eines Jahres stieg die Anzahl der Interessenten pro Objekt von durchschnittlich 128 im Januar 2020 auf 214 im Januar 2021. Damit erhöhte sich das Kontaktaufkommen pro Inserat um 67 Prozent. Auch in absoluten Werten ist die Nachfrage in Form von Kontaktanfragen innerhalb dieses Zeitraums um 17 Prozent angestiegen. Durchschnittlich 417 Bewerber:innen kämpfen in Britz um eine Wohnung. Doch auch im Wedding kommen im Durchschnitt 407 Anfragen auf eine neu angebotene Bestandswohnung, in Lankwitz sind es 386, in Neukölln 379 und in Kreuzberg 321. In der Rangliste der nachgefragtesten Stadtteile von ImmoScout24 folgen Tiergarten mit durchschnittlich 282 Bewerber:innen, Tempelhof mit 280 und Siemensstadt mit 273 Suchenden pro inserierter Bestands-Mietwohnung, die unter den Mietendeckel fällt. “Auf dem Papier können sich durch die Mietreduzierung tendenziell Menschen mit geringerem Einkommen wieder eher eine Wohnung in begehrten Lagen leisten, als dies vor dem Mietendeckel der Fall war. Aber die reale Nachfragesituation in Berlin ist weiterhin dramatisch. Die anhaltend hohe Zahl der Immobiliensuchenden konkurriert um ein deutlich reduziertes Angebot”, sagt Dr. Thomas Schroeter. Während sich das Angebot von Mietwohnungen in der Hauptstadt deutlich reduziert hat, ist das Angebot von Eigentumswohnungen auf ImmoScout24 von Januar 2020 bis Januar 2021 um 19 Prozent angestiegen. Dies gilt sowohl für vermietete wie unvermietete Eigentumswohnungen. Ihr Verhältnis zueinander hat sich dabei nicht signifikant verändert. Rechtsunsicherheit: Ein kleiner Teil der Vermieter:innen versucht, den Mietendeckel zu umgehen Innerhalb eines Jahres wurden in den Mietendeckel-relevanten Inseraten deutlich häufiger Wörter wie Abschlag und Nutzungsentgelt genannt. Doch die Datenanalyse zeigt auch, dass dies nur für 3,1 Prozent der Inserate der Fall ist. Ein kleiner Teil der Vermieter:innen versucht offensichtlich auf diese Weise, den Mietendeckel zu umgehen. “Der Mietendeckel hat zu einer großen Rechtsunsicherheit für Vermieter:innen und Mieter:innen geführt und belastet deren Verhältnis. Darüber hinaus stellen Vermieter:innen als Folge des Mietendeckels Gebäudeinvestitionen zurück, um Kosten durch entgangene Mieteinnahmen zu reduzieren. Das verschlechtert auf Dauer den Berliner Wohnungsbestand und belastet Fortschritte in der energetischen Nachhaltigkeit. Berlin braucht daher dringend Rechtssicherheit durch die bald erwartete Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts”, sagt Dr. Thomas Schroeter. Auf Anfrage lassen wir Ihnen gerne die Datenanalyse zukommen. Methodik Für die Mietendeckel-Analyse von ImmoScout24 wurden alle neu eingestellten Inserate des letzten Jahres berücksichtigt. Jedes Inserat floss auf diese Weise nur einmal in die Analyse ein, sodass diese Berechnungsmethodik eine valide Aussage über die Marktentwicklungen in Berlin gewährleistet. Mehr als 10.300 neue monatliche Inserate in Berlin wurden für die Vorjahresvergleichszahlen analysiert. Für die gesamte Analyse wurden Durchschnittswerte berechnet und um Ausreißer-Werte bereinigt. Für ein vollumfängliches Abbild des Marktgeschehens flossen in die Datenerhebung Inserate privater wie städtischer Wohnungsgesellschaften in erheblichem Umfang ein. Allein für Berlin und Umland haben die großen Mitgliedsunternehmen des BBU seit Anfang 2017 über 115.000 Wohnungsinserate bei ImmoScout24 veröffentlicht. Die Anzahl der Inserate von größeren städtischen Wohnungsgesellschaften lag in diesem Zeitraum bei rund 45.000. Seit Anfang 2019 haben sich die Inserate der größeren BBU-Unternehmen bei ImmoScout24 um 75 Prozent erhöht – ohne die beiden größten privatwirtschaftlichen Wohnungsunternehmen Vonovia und Deutsche Wohnen sogar um 152 Prozent. Über ImmoScout24 ImmoScout24 ist die führende Online-Plattform für Wohn- und Gewerbeimmobilien in Deutschland. Seit über 20 Jahren revolutioniert ImmoScout24 den Immobilienmarkt und unterstützt jeden Monat 14,5 Millionen Nutzer auf dem Weg ins neue Zuhause oder in die passende Gewerbefläche. Deshalb kennen 99 Prozent der Zielgruppe ImmoScout24. Mit seinen digitalen Lösungen schafft der Online-Marktplatz Orientierung und bringt Eigentümer, Makler und Suchende erfolgreich zusammen. ImmoScout24 arbeitet an dem Ziel, Transaktionen rund um die Immobilie digital abzuwickeln und dadurch komplexe Entscheidungen für seine Nutzer einfacher zu machen. Seit 2012 ist ImmoScout24 auch auf dem österreichischen Wohn- und Gewerbemarkt aktiv und erreicht monatlich rund 3 Millionen Suchende. Pressekontakt: Jessica KühnelSenior PR & Corporate Communications ManagerinTelefon: +49 30 24301 1270E-Mail:

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Bundesförderung Effiziente Gebäude (BEG): Modernisierung der gesamten Heizungsanlage weiterhin förderfähig / Neue Förderkulisse berücksichtigt neben Wärmeerzeugern auch den Heizkörperaustausch

18.02.2021 – 11:05

BDH – Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie

Köln (ots) Im vergangenen Jahr sorgten die im Rahmen des Klimapaketes aufgestockten Förderprogramme des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für eine deutliche Marktbelebung. Zu Beginn dieses Jahrs tritt nun die Bundesförderung Effiziente Gebäude (BEG) zumindest teilweise in Kraft (Einzelmaßnahmen in der Zuschussvariante) und löst die bisherigen Programme ab. Dabei behalten die bislang geltenden Förderkonditionen größtenteils ihre Gültigkeit. “Der BDH begrüßt die Zusammenführung und die Vereinfachung der Förderkulisse”, kommentiert BDH-Präsident Uwe Glock. Es komme nun darauf an, die finanzielle Ausstattung des BEG dauerhaft sicherzustellen, um potenziellen Modernisierern Planungssicherheit zu geben. Dies zahle nicht nur auf den Klimaschutz ein, sondern sichere in wirtschaftlich schwierigen Zeiten auch Arbeitsplätze und Beschäftigung. Im Zusammenhang mit der neuen Förderung weist der BDH darauf hin, dass bei einer Modernisierung im Gebäudebestand neben den Wärmeerzeugern auch die Wärmeübergabe und die Wärmeverteilung unter die neue Förderung fallen. Dazu zählen zum Beispiel der Heizkörpertausch oder der Austausch von Thermostatventilen. “Ein modernes Heizungssystem besteht aus mehreren Komponenten: Wärmeerzeugung, Wärmeverteilung, Wärmeübergabe und Speicherung. Damit eine Heizung ihr volles Effizienzpotenzial entfalten kann, müssen diese Komponenten perfekt aufeinander abgestimmt sein. Die Förderung trägt diesem Umstand Rechnung”, sagt Christian Ludewig, Mitglied des BDH-Vorstands. Förderfähig sind dabei sowohl die Investitionskosten, als auch die Kosten für Installation und Inbetriebnahme sowie die Kosten der erforderlichen Umfeldmaßnahmen. Die Höhe der Förderung wird als prozentualer Anteil der tatsächlich für den Austausch bzw. die Erweiterung der Heizungsanlage entstandenen förderfähigen Kosten berechnet. Ebenfalls ist das neue BAFA-Förderprogramm “Energieberatung für Nichtwohngebäude, Anlagen und Systeme” am 1. Januar gestartet. Im Zuge der neuen Förderung für Nichtwohngebäude werden die Förderrichtlinien für die Programme “Energieberatung im Mittelstand” (EBM) und “Energieberatung für Nichtwohngebäude von Kommunen und gemeinnützigen Organisationen” (EBK) zusammengelegt. Zudem kommt die Contracting-Orientierungsberatung neu hinzu. Somit steht nun ein umfassendes Förderszenario auch für den industriellen Modernisierer zur Verfügung. Interessenten können sich auf der Seite des BAFA über Umfang und förderfähige Kosten der Bundesförderung Effiziente Gebäude informieren. Detaillierte Informationen zum Heizkörpertausch finden Sie unter www.heizkoerpertausch.de. BDH: Verband für Energieeffizienz und erneuerbare Energien Die im Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e.V. (BDH) organisierten Unternehmen produzieren Heizsysteme wie Holz-, Öl- oder Gasheizkessel, Wärmepumpen, Solaranlagen, Lüftungstechnik, Steuer- und Regelungstechnik, Klimaanlagen, Heizkörper und Flächenheizung/-kühlung, Brenner, Speicher, Heizungspumpen, Lagerbehälter, Abgasanlagen und weitere Zubehörkomponenten. Die Mitgliedsunternehmen des BDH erwirtschafteten im Jahr 2020 weltweit einen Umsatz von ca. 16,2 Mrd. Euro und beschäftigten rund 76.900 Mitarbeiter. Auf den internationalen Märkten nehmen die BDH-Mitgliedsunternehmen eine Spitzenposition ein und sind technologisch führend. Pressekontakt: Frederic Leers, PressesprecherBundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH)+49 2203 9359320

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Kaufkraft und Mieten klaffen weit auseinander – Corona könnte dies noch verstärken

17.02.2021 – 09:16

Immowelt AG

Nürnberg (ots) Eine Analyse der Kaufkraft im Vergleich zu den Angebotsmieten von immowelt zeigt: – Die Kaufkraft in München liegt 33 Prozent über dem Deutschlandmittel, die Angebotsmieten sind allerdings 133 Prozent höher
– Auch in Frankfurt und Stuttgart sind die Mietpreise dem verfügbaren Einkommen enteilt
– In Berlin liegt die Kaufkraft 8 Prozent unter dem deutschen Durchschnitt, die Mieten aber 56 Prozent darüber
– Die reichsten Landkreise mit entsprechend hohen Mieten liegen um München und Frankfurt In vielen deutschen Großstädten verdient die Bevölkerung zwar überdurchschnittlich gut, die Mieten sind aber oft noch viel höher als der Bundesdurchschnitt. Vor allem in München oder Frankfurt stehen die hohen Mieten in keinem angemessenen Verhältnis zur Kaufkraft. Das zeigt eine Analyse von immowelt, bei der die angebotenen Kaltmieten mit der durchschnittlichen Kaufkraft pro Kopf in den Stadtkreisen über 500.000 Einwohnern sowie den reichsten Stadt- und Landkreisen Deutschlands verglichen wurden. Die Vergleichsdaten zur Kaufkraft pro Einwohner stammen aus einer 2020 veröffentlichten Mitteilung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Den größten Unterschied gibt es in München: Die jährliche Kaufkraft in der bayerischen Landeshauptstadt liegt bei 31.385 Euro pro Kopf. Das sind 33 Prozent mehr als der Bundesdurchschnitt, der bei 23.637 Euro liegt. Münchner verdienen also in der Regel mehr, sie müssen aber auch mit deutlich größeren Ausgaben fürs Wohnen rechnen: Denn mit Quadratmeterpreisen von im Median 18,60 Euro befinden sich die Mieten 133 Prozent über dem Bundesmittel von 8,00 Euro. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch in Frankfurt am Main. Das verfügbare Einkommen pro Einwohner liegt, auch aufgrund gut dotierter Jobs in der Bankenbranche, 12 Prozent über dem Deutschlandwert – die Mieten übertreffen den Wert allerdings um 83 Prozent. Im Mittel 14,60 Euro pro Quadratmeter kostet in Frankfurt eine Mietwohnung. Minimal besser ist das Verhältnis in Stuttgart: Dort liegt das verfügbare Einkommen 13 Prozent über dem Bundesdurchschnitt, die Miete 70 Prozent. Somit haben Stuttgarter im Mittel 26.592 Euro zur Verfügung, müssen allerdings bei Quadratmeterpreisen von 13,60 Euro einen großen Anteil ihres Gehalts für das Wohnen ausgeben. Die Corona-Pandemie könnte diese Kluft noch weiter vergrößern. Kurzarbeit, gestrichene Arbeitsplätze oder insolvente Unternehmen sind nur einige wenige negative Begleiterscheinungen der Krise. Auf Dauer könnte das die Kaufkraft deutlich mindern, die Mieten dagegen steigen vorrausichtlich weiter. Berlin: Unterdurchschnittliche Kaufkraft, überdurchschnittliche Mietpreise In Berlin wurde aufgrund der zuletzt stark gestiegenen Mietpreise 2019 der Mietendeckel beschlossen. Wie eine kürzlich von immowelt veröffentlichte Studie zeigt, scheint der Mietendeckel bereits eine Auswirkung auf die Preise zu haben. Dennoch gehen Mietpreise und Kaufkraft in der Hauptstadt noch weit auseinander. Mieter zahlen dort im Median 12,50 Euro pro Quadratmeter – 56 Prozent mehr als das Deutschlandmittel. Doch im Gegensatz zu München oder Frankfurt ist das verfügbare Einkommen unterdurchschnittlich. Die Kaufkraft pro Einwohner in Berlin liegt bei 21.829 Euro und somit 8 Prozent unter dem Bundesmittel. In anderen Städten liegt zwar das Einkommen unter dem Bundesschnitt, die Mieten aber ebenso. Gerade im Osten und im Ruhrgebiet findet man ein deutlich besseres Verhältnis von Kaufkraft zu Mieten vor: In Leipzig liegen sowohl das verfügbare Einkommen als auch die Wohnkosten 12 Prozent unter dem Durchschnitt. In Essen liegt die Kaufkraft (-5 Prozent) sogar näher am Deutschlandmittel als die Mieten (-9 Prozent). In der Untersuchung hat Essen somit das beste Verhältnis von Kaufkraft zu Mieten. Überdurchschnittlich gut bezahlte Arbeitsplätze bei den in Essen ansässigen börsennotierten Energieversorgern könnten ein Grund für die höhere Kaufkraft als in Leipzig sein. Teuerste Landkreise im Umland von München und Frankfurt Auch beim Blick auf die reichsten Landkreise Deutschlands zeigt sich, dass die Strahlkraft der Großstädte häufig bis ins Umland reicht. Die Landkreise mit dem höchsten verfügbaren Einkommen liegen allesamt in den Einzugsgebieten von München, Frankfurt oder Stuttgart. Die Bewohner im reichsten Landkreis Starnberg haben zwar pro Kopf 41 Prozent mehr Kaufkraft als im Rest der Republik, müssen aber eine um 69 Prozent höhere Miete bezahlen (13,50 Euro). Im benachbarten Landkreis München sind die Mietpreise mit 15,00 Euro pro Quadratmeter sogar noch teurer und mit 88 Prozent fast doppelt so hoch wie im Deutschlandmittel. Die Kaufkraft liegt allerdings nur 41 Prozent über dem deutschlandweiten Durchschnitt. Der drittreichste deutsche Landkreis liegt im Nordwesten Frankfurts – im Hochtaunuskreis ist das verfügbare Einkommen 35 Prozent höher als deutschlandweit. Allerdings machen sich die teuren Preise der Bankenmetropole auch hier bemerkbar. Mietimmobilien werden inzwischen für 11,30 Euro pro Quadratmeter angeboten, was 41 Prozent mehr sind als im Bundesmittel. Ausführliche Ergebnistabellen zu allen Stadt- und Landkreisen stehen hier zum Download bereit. Berechnungsgrundlage: Datenbasis für die Berechnung der Mietpreise in den untersuchten 13 Stadtkreisen über 500.000 Einwohnern und den Stadt- und Landkreisen mit der höchsten Kaufkraft waren Mietwohnungen mit 40 bis 120 Quadratmetern, die 2020 auf immowelt.de inseriert wurden. Dabei wurden ausschließlich die Angebote berücksichtigt, die vermehrt nachgefragt wurden. Die Mietpreise spiegeln den Median der Nettokaltmieten bei Neuvermietung wider. Der Median ist der mittlere Wert der Angebotspreise. Die Kaufkraft gibt an, wie viel Einkommen einer Person für Konsum und Lebenserhaltungskosten zur Verfügung steht. Die Vergleichsdaten zur Kaufkraft 2020 pro Einwohner stammen aus einer am 8. Dezember 2020 veröffentlichten Pressemitteilung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Mietpreis-Prognose: Das Verhältnis von Kaufkraft zu Mieten könnte sich in den nächsten Jahren noch einmal deutlich verschlechtern. Aufgrund von Corona und wirtschaftlichen Einbußen könnte die Kaufkraft stagnieren oder sinken. Die Mieten in den größten deutschen Städten klettern dagegen trotz Pandemie 2021 weiter nach oben. Zu diesem Ergebnis kommt die neue immowelt Mietpreis-Prognose für die Großstädte mit mehr als 500.000 Einwohnern. Bis Ende des Jahres steigen demnach in 11 von 14 untersuchten Städten die Angebotsmieten von Bestandswohnungen weiter (Kaltmiete für eine beispielhafte Wohnung mit 3 Zimmern und 80 Quadratmetern im 2. Stock). Grund dafür ist die anhaltend hohe Nachfrage nach Wohnungen bei gleichzeitig sinkendem Angebot. Die einzigen untersuchten Städte, in denen Rückgänge vorausgesagt werden, sind Hamburg (-1 Prozent) und Berlin (-5 Prozent). Während sich in Hamburg die große Neubauaktivität und Sättigungseffekte bemerkbar machen, reguliert in Berlin der Mietendeckel die Preise nach unten. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch bei den Mieten von Neubauten: Auch hier steigen in fast allen untersuchten Städten die Preise weiter an. Nur Dortmund (-6 Prozent) und Bremen (-1 Prozent) verzeichnen Rückgänge. Das Interesse an Neubauten ist in beiden Städten in der Vergangenheit zurückgegangen, sodass die Angebotsmieten für diese Wohnungen leicht rückläufig waren. Diese Entwicklung wird sich wahrscheinlich bis Ende des Jahres fortsetzen. Ausführliche Ergebnistabellen sowie weiterführende Informationen zur Methodik der immowelt Mietpreis-Prognose können hier heruntergeladen werden. Pressekontakt: immowelt AGNordostpark 3-590411 NürnbergBarbara Schmid+49 (0)911/520 /immoweltwww.facebook.com/immowelt

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