Echte Modernisierung des Patentrechts wagen und digitale Märkte stärken / Gemeinsame Pressemitteilung von Patentverein und Bundesverband IT-Mittelstand e.V.

27.01.2021 – 18:31

Patentverein.de e.V.

Bodenheim / Berlin (ots) Die notwendige und geplante Modernisierung des Patentrechts wurde heute in erster Lesung im Deutschen Bundestag beraten. Im Mittelpunkt der Debatte steht die mit dem Regierungsentwurf vorgeschlagene Relativierung des Unterlassungsanspruchs. Diesbezüglich stehen sich vor allem in der Großindustrie ein befürwortendes und ein ablehnendes Lager gegenüber. Tatsächlich krankt das aktuelle deutsche Patentrechtssystem jedoch vor allem an der Möglichkeit, auch zweifelhafte Patente von geringer Qualität effektiv durchzusetzen und an der ausufernden Patentierung softwarebezogener Lösungen. Der vorliegende Gesetzesentwurf zum 2. Patentrechtsmodernisierungsgesetz (2. PatMoG) geht Fehlsteuerungen nur halbherzig an. Die beiden Mittelstandsverbände Patentverein und BITMi begrüßen die mit dem Entwurf angestrebte bessere Verzahnung und Synchronisierung von Verletzungs- und Nichtigkeitsverfahren, fordern aber darüber hinaus eine wirkungsvolle Modernisierung durch Regelaussetzung des Verletzungsprozesses und einen klaren Ausschluss von softwarebezogenen Patenten. Diese beiden Maßnahmen würden einen Großteil der problematischen Fälle bei der Durchsetzung von patentrechtlichen Unterlassungsansprüchen ausschließen und die Missbrauchsgefahr von Patenten entschärfen. “Die neue Gesetzgebung muss der Trennung von zwei unabhängigen Gerichtsbarkeiten ein Ende setzen”, fordert Dr. Heiner Flocke, Vorstand des Patentvereins: “Der geplante Hinweisbeschluss durch das Patentgericht zur Validität eines Streitpatents sollte Zeitvorgaben genügen und im Verletzungsverfahren gewürdigt werden. Bei zweifelhafter Validität sollte die Aussetzung der Verletzungsentscheidung zum Regelfall gemacht werden, um eine Verurteilung auf Basis später widerrufener und damit rechtswidriger Patente zu verhindern.” Aus Sicht der beiden Mittelstandsverbände bedarf jedoch nicht nur das Patentprozessrecht Reformen, sondern auch das materielle Patentrecht. In diesem Zusammenhang fordern die Verbände seit Jahren einen klaren Ausschluss softwarebezogener Patente und eine Schutzschirmklausel für die Softwarewirtschaft, die eine Durchsetzung bestehender Softwarepatente wirksam verhindert. Mit ihrer Stellungnahme geben sie dem Gesetzgeber auch diesbezüglich einen Regelungsentwurf an die Hand, der unmittelbar in den Regierungsentwurf aufgenommen werden kann. Dr. Oliver Grün, Präsident des BITMi, ordnet die Gesetzgebungsinitiative wie folgt ein: “Wir fordern eine echte Modernisierung des Patentrechts, die sich von den Vorstellungen des 19. Jahrhunderts löst. Das Patenrecht ist nicht für Software und digitale Märkte geschaffen. Die Softwarewirtschaft und Digitalisierung müssen durch eine lange überfällige Herausnahme von Software aus dem Patentrecht zu Gunsten des Urheberrechts und die Einführung einer Schutzschirmklausel für Software geschützt und gefördert werden. Mit der Schutzschirmklausel soll sichergestellt werden, dass ein Computerprogramm grundsätzlich weder direkt noch mittelbar Objekt eines patentrechtlichen Verbots sein kann. Die damit bewirkte eindeutige Zuordnung von Software zum Urheberrecht wird den IT-Mittelstand stärken und die Digitalisierung von Rechtsunsicherheit befreien.” Pressekontakt: Pressesprecherin Patentverein e.V.Ulrike Propach Unter den Linden 10, 10117 Berlin Mobil +49 178 41 55 391 E-Mail: Bundesverband IT-Mittelstand e.V.Pascalstraße 6, 52076 Tel. +49 241 / 189 05 58

Original-Content von: Patentverein.de e.V., übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

phoenix persönlich: Herbert Reul zu Gast bei Michael Krons / Freitag, 29.Januar 2021, 18.00 Uhr

27.01.2021 – 17:28

PHOENIX

Bonn (ots) Im Kampf gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern setzt der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul, CDU, weiterhin auf hartes Durchgreifen: “Die Pädokriminellen in Nordrhein-Westfalen, in ganz Deutschland und im europäischen Ausland sollen wissen, dass wir ihnen auf den Fersen sind und sie sich nirgendwo sicher fühlen können”, sagte Reul nach einer bundesweiten Razzia gegen Kinderpornografie. “Wir dürfen hier auf keinen Fall nachlassen, uns für die Kinder einzusetzen.” Herbert Reul war 13 Jahre für die CDU als Abgeordneter im Europäischen Parlament, bevor er im Jahre 2017 Innenminister von Nordrhein-Westfalen wurde. Der Kampf gegen Clan-Kriminalität, gegen Extremismus und Terrorismus sowie die konsequente Verfolgung von sexuellem Missbrauch von Kindern zählen zu den Schwerpunkten seiner Innenpolitik. In der Sendung “phoenix persönlich” spricht Michael Krons mit dem NRW-Innenminister Herbert Reul über seine Null-Toleranz-Politik, die Gefahr des Rechtsextremismus, über den umstrittenen Polizei-Einsatz im Hambacher Forst gegen Demonstranten und die Frage einer europäischen Kooperation gegen internationale kriminelle Netzwerke. Pressekontakt: phoenix-KommunikationTelefon: 0228 / 9584 : phoenix_de

Original-Content von: PHOENIX, übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

Verschärfte Maskenpflicht – Wie wird sie angenommen? / “Zur Sache Rheinland-Pfalz!” am Donnerstag, 28. Januar 2021, 20:15 Uhr im SWR Fernsehen

27.01.2021 – 17:26

SWR – Südwestrundfunk

Mainz (ots) Das Politikmagazin “Zur Sache Rheinland-Pfalz!” berichtet über die Durchsetzung der strengeren Maskenpflicht in Mainz am Donnerstag, 28. Januar 2021, ab 20:15 Uhr im SWR Fernsehen. Seit Anfang der Woche gilt eine schärfere Maskenpflicht im Nahverkehr und in Geschäften in Rheinland-Pfalz: Nur noch FFP2-Masken oder OP-Masken sind erlaubt. Aber halten sich die Menschen daran? “Zur Sache Rheinland-Pfalz!”-Reporter Enno Osburg begleitet eine Polizeistreife beim landesweiten Kontrolltag in Mainz. Und er geht dem Vorwurf der Polizeigewerkschaft GdP nach, die Polizei selbst sei nicht ausreichend mit qualitativ guten FFP2-Masken ausgestattet. Moderation: Britta Krane Weitere Themen der Sendung: – Angst vor Mutationen – Wie gefährlich sind die neuen Corona-Varianten?
– Frust im Lockdown – Wie lange halten wir noch durch?
– Mit Hund und Katz durch die Krise – Die negativen Folgen des Haustier-Booms
– Zur Sache will’s wissen: Serienstart zur Landtagswahl
– “Zur Sache Rheinland-Pfalz!”-Pin: Welche Rolle spielt unter Corona die Briefwahl? “Zur Sache Rheinland-Pfalz!” Das SWR Politikmagazin “Zur Sache Rheinland-Pfalz!” berichtet über die Themen, die das Land bewegen. Mediathek: Nach der Ausstrahlung sind die Sendung und deren einzelne Beiträge auf www.ardmediathek.de/swr/ und www.SWR.de/zur-sache-rheinland-pfalz zu sehen. Pressekontakt: Sibylle Schreckenberger, Tel. 06131 929-32755,

Original-Content von: SWR – Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

Rutschende Hänge: Wenn die Traumlage zum Albtraum wird. “Zur Sache Baden-Württemberg!”, SWR Fernsehen Baden-Württemberg

27.01.2021 – 17:24

SWR – Südwestrundfunk

Stuttgart (ots) Das landespolitische Magazin “Zur Sache Baden-Württemberg!” live am 28. Januar 2021 um 20:15 Uhr im SWR Fernsehen Baden-Württemberg / Moderation: Stefanie Germann Mitten in der Nacht ein Rumpeln, dann rutscht der Hang einfach ab. Schlamm und Geröll schießen in Richtung Tal, begraben ganze Grundstücke unter sich und verwandeln die Wohnsiedlung in Nürtingen-Zizishausen in ein Trümmerfeld. Das geschah vor viereinhalb Jahren – doch der Schock der Anwohnerinnen und Anwohner sitzt immer noch tief, einige Schäden sind bis heute sichtbar. Immer wieder kommt es in Baden-Württemberg zu gefährlichen Hang- und Erdrutschen. Für mehr als 9.000 Hangflächen im ganzen Land gelten Gefahrenhinweise des geologischen Landesamts, Entwarnung ist nicht in Sicht. Über dieses und andere Themen berichtet “Zur Sache Baden-Württemberg!” in der Sendung am Donnerstag, 28. Januar 2021, um 20:15 Uhr im SWR Fernsehen Baden-Württemberg. Nach Ausstrahlung steht die Sendung ein Jahr lang in der ARD Mediathek. Leugnen und verweigern – Corona entzweit Familien und Freunde “Corona-Diktatur”, “Freiheitsentzug”, “Impfzwang”: Verschwörungstheorien zur Corona-Pandemie spalten Familien und stellen Freundschaften auf eine harte Probe. Vor einem Jahr wurde der erste SARS-CoV-2-Fall in Deutschland gemeldet. Seitdem gehören nicht nur die Infektionszahlen zum Alltag, sondern auch Stimmen von “Corona-Rebellen”, die das Virus verharmlosen oder dessen Existenz anzweifeln. Sie demonstrieren gegen eine vermeintliche “Corona-Diktatur” und haben sogar versucht, den Reichstag zu stürmen. Führen Verschwörungstheorien und Corona-Proteste zu einer Spaltung der Gesellschaft? Wie gelingt es, Befürworter und Gegner der Corona-Maßnahmen zu versöhnen? Gast im Studio ist Michael Butter, Experte für Verschwörungstheorien und Kulturhistoriker an der Universität Tübingen. Vor Ort mit dem “Zoffometer” – wie weit geht der Corona-Streit? Ausgestattet mit einem “Zoff-Barometer” will Reporterin Alexandra Gondorf wissen, wie hoch die Wogen in Familien und Freundeskreisen beim Thema Corona schlagen. Ergebnis: ziemlich hoch, denn Streit gibt es oft sogar im engsten Familienkreis. Zwei Menschen berichten von tiefen Brüchen im nahen Umfeld. Der eine sympathisiert mit der Querdenken-Bewegung, der andere steht ihr kritisch gegenüber. Verkaufen, verschenken, vernichten – wohin mit der Wintermode? Die Modebranche hat es in der Corona- Krise hart getroffen, rund 60 Prozent der Händlerinnen und Händler sehen ihre Existenz in Gefahr. Ware kann im Lockdown nicht verkauft werden, bereits vor der Krise war die Nachfrage gesunken. Kleidung lagert massenhaft in Läden und Fabriken. Eine halbe Milliarde Modeartikel drohen in Deutschland vernichtet zu werden, warnt Greenpeace und fordert ein “Vernichtungsverbot”. Auch Altkleiderverwerter beklagen fallende Preise. Corona habe das Problem noch verschärft. Wandern am Ende der Saison neue Winterpullis und warme Jacken einfach in den Müll? Porträtreihe zur Landtagswahl – Susanne Eisenmann (CDU) will’s wissen Sie möchte die erste Ministerpräsidentin von Baden-Württemberg werden: Susanne Eisenmann, 56 Jahre alt, streitbar, konservativ, Stuttgarterin. “Zur Sache Baden-Württemberg!” trifft die amtierende Kultusministerin an ihrem Lieblingsort, im Stadion der Stuttgarter Kickers auf der Waldau. Laut Umfragen liegen Grüne und CDU im Land aktuell bei der Wählergunst recht nah beieinander. Doch einem Großteil der Menschen in Baden-Württemberg ist Eisenmann offenbar noch immer unbekannt. Welche Pläne verfolgt sie und wie möchte sie das Land führen? Vor der Landtagswahl am 14. März stellt “Zur Sache Baden-Württemberg!” die Spitzenkandidatinnen und -kandidaten der im Landtag vertretenen Parteien vor. “Zur Sache Baden-Württemberg!” Das SWR Politikmagazin “Zur Sache Baden-Württemberg!” berichtet über politische Themen: hintergründig, kontrovers und nah an den Menschen in Baden-Württemberg. Vor-Ort-Reportagen, Hintergrundfilme und Studiointerviews lassen politische Zusammenhänge verständlich werden. In der “Wohnzimmer-Konferenz” diskutieren jeden Donnerstag Baden-Württemberger via Webcam von zu Hause aus live mit. Das letzte Wort bleibt dem Ministerpräsidenten des Landes vorbehalten – computeranimiert und mit der Stimme des SWR3 Comedychefs Andreas Müller. ARD Mediathek: Sendung und einzelne Beiträge sind nach der Ausstrahlung von 28. Januar 2021 bis 28. Januar 2022 unter www.ARDmediathek.de verfügbar, außerdem unter www.SWR.de/zur-sache-baden-wuerttemberg. Pressefotos unter www.ARD-foto.de. Informationen, kostenloses Bildmaterial und weiterführende Links unter http://swr.li/zur-sache-bw-erdrutsch Die Pressestelle des SWR auf Twitter: twitter.com/SWRpresse Pressekontakt: Ursula Foelsch, Tel. 0711 929 11034, .

Original-Content von: SWR – Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

NABU: “Betonparagraph” 13b aus Baugesetzbuch streichen / Krüger übergibt “Flächenfraß”-Petition mit mehr als 35.000 Unterschriften

27.01.2021 – 17:11

NABU

Berlin (ots) Mehr als 35.000 Menschen sprechen sich für eine Streichung des § 13 b aus dem Baugesetzbuch aus. Die entsprechende Petition übergab NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger an den stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion Sören Bartol. Damit erhalten die Regierungsparteien CDU/CSU und SPD den Auftrag zu verhindern, dass der eigentlich ausgelaufene “Zersiedlungsparagraph” erneut in die Novelle des Baugesetzbuchs aufgenommen wird, so wie es bisher vorgesehen ist. Am Donnerstag, den 28.Januar, findet die erste Lesung des Gesetzentwurfes, der sogenannten Baulandmobilisierung im Bundestag statt. Anschließend wird der Entwurf u.a. in Bau- und Umweltausschuss diskutiert. Der NABU fordert zusammen mit den Unterzeichnern der Petition, anderen Umweltverbänden und Institutionen wie dem Umweltbundesamt die ersatzlose Streichung des § 13b. NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger dazu: “Es ist an der Zeit, eine Forderung abzugeben, wie die Siedlungspolitik der Zukunft aussehen soll und wie ernst den Regierungsfraktionen ihre selbst gesteckten Ziele sind. Die einzig richtige Entscheidung kann nur sein, Paragraph 13b als gescheitertes Experiment zu verbuchen und ihn abzuschaffen, bevor er noch mehr Schaden anrichtet. Eine Beibehaltung würde nicht nur die Nachhaltigkeitsziele der Bundesregierung missachten, den Flächenverbrauch wirksam zu reduzieren. Sie widerspräche auch der Bodenschutzklausel, die dem Baugesetzbuch vorangestellt ist: Innen- vor Außenentwicklung.” “Für die SPD-Bundestagsfraktion war es wichtig, dass das Leitmotiv der Innenentwicklung in der Novelle im Fokus steht. Das sehen wir erreicht. Die Verlängerung des Paragraphen 13b Baugesetzbuch war das zentrale Anliegen von unserem Koalitionspartner. Mehr Bauland für den bezahlbaren Wohnungsbau und mehr kommunale Handlungsfähigkeit, wonach Bundesländer, Kommunen und Verbände händeringend rufen, gibt es nur in diesem Gesamtpaket. An die Kommunen vor Ort und die Bundesländer kann ich nur appellieren, auch wenn §13b verlängert werden sollte, ihre Ortskerne zu stärken und nicht auf die grüne Wiese auszuweichen”, erklärt Sören Bartol, SPD. Stefan Petzold, NABU-Siedlungsreferent ergänzt: “Wir betonieren unsere Freiflächen auf Kosten zukünftiger Generationen und schaffen den Leerstand von morgen, da der Bedarf an den falschen Orten übererfüllt wird.” Studien, wie beispielsweise die des Umweltbundesamtes (2020) ergaben, dass § 13b BauGB vor allem von kleineren Gemeinden angewandt wird. Er verschafft bürokratische Erleichterung auf Kosten von Umwelt- und Artenschutz, Bürgerbeteiligung und einer gezielten Siedlungsentwicklung. Pressefotos: https://www.nabu.de/pressebilder_baugesetz Petition zum Flächenfraß: https://mitmachen.nabu.de/de/flaechenfrass Hintergrundpapier: https://www.nabu.de/Hintergrund-13bBauGB Mehr Infos & Pressefotos: www.NABU.de/presse Pressekontakt: Stefan Petzold, NABU-SiedlungsexperteTel. 49 (0)30.284984-1646, E-Mail: -PressestelleJulian Bethke | Britta Hennigs | Katrin Jetzlsperger | Silvia TeichTel. +49 (0)30.28 49 84-1538 | -1722 | -1534 | -1588Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail:

Original-Content von: NABU, übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

Bodo Ramelow zur Corona-Lage in Thüringen: “Wir akzeptieren und mobilisieren jede Hilfe”

27.01.2021 – 16:57

rbb – Rundfunk Berlin-Brandenburg

Berlin (ots) Ein Jahr nach Bekanntwerden des ersten Corona-Falls in Deutschland betonte Bodo Ramelow im ARD-Mittagsmagazin man habe in Thüringen alles mobilisiert, was man mobilisieren könne. In Thüringen seien 350 Soldaten und Soldatinnen im Einsatz. Nachdem Thüringen bei den Infektionszahlen in ganz Deutschland wieder Spitzenreiter ist, appelliert Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) im ARD-Mittagsmagazin an die Bevölkerung, das Land zu unterstützen: “Jede helfende Hand, die wir im Moment bekommen können, ob das Studierende sind, oder ob Reservisten sind, ob das das Ehrenamtliche sind, ob das Menschen sind, die in Rente sind, wir akzeptieren und mobilisieren jede Hilfe”, so Ramelow. Gleichzeitig startete er einen Aufruf, zur freiwilligen Beteiligung an der Hilfe. Vorrangig brauchten Alten- und Pflegeheime Unterstützung und die Krankenhäuser müssten abgesichert werden. Bodo Ramelow korrigierte im ARD-Mittagsmagazin die Statistik, dass Thüringen in der Anzahl der Impfungen bundesweit das Schlusslicht bilde: “Ich würde jetzt wirklich sachlich einfach korrigieren: Es ist wirklich notwendig, dass nur die Hälfte jetzt verimpft ist, damit in einer Woche oder in zwei Wochen die 2. Impfung haben. Dann können wir in Thüringen auch weiter impfen.” Die Reserve habe einen “impftechnischen Grund (…) Wir haben zuerst die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die an Covid-Patienten arbeiten, verimpft. Das haben die Krankenhäuser selber gemacht. Dadurch ist ja dann das Desaster, das öffentliche, entstanden, weil die nicht gemeldet haben. Das heißt, auf der RKI-Statistik standen die Thüringer Impfungen nicht drauf. Alle haben uns beschimpft, haben gesagt, ihr kriegt ja gar nichts hin und ich habe immer wieder gesagt: Doch, es wird geimpft. Das Problem ist, es fehlt die technische Schnittstelle zum Melden. Das heißt, den Statistikwettbewerb haben wir verloren, aber wir haben diejenigen geimpft, die tatsächlich am Patienten arbeiten. Aber wenn wir mehr Serum hätten, dann könnten wir direkt riesige Impfzentren machen. Ich brauche dringend Serum!” Pressekontakt: Rundfunk Berlin-BrandenburgARD-MittagsmagazinTel.: 030 – 97993 –

Original-Content von: rbb – Rundfunk Berlin-Brandenburg, übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

Hubertus Heil zur Homeoffice-Verordnung: “Der öffentliche Dienst muss vorbildlich vorangehen. Das ist meine klare Erwartung”

27.01.2021 – 16:12

Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)

Berlin (ots) Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat Arbeitgeber erneut ermahnt, Mitarbeitern – wenn technisch möglich – die Arbeit im Homeoffice zu erlauben. Im ARD-Mittagsmagazin betonte er, das gelte sowohl für die Privatwirtschaft als auch den öffentlichen Dienst. Da gebe es “einige, die haben bei der Digitalisierung jahrelang offensichtlich geschlafen, das wird sich nicht in ein paar Tagen aufholen lassen […]”. Der Arbeitsminister verwies aber darauf, es gehe nicht, “den Mitarbeitern durch Misstrauen […] zu verweigern”, im Homeoffice zu arbeiten – wenn es die technischen Möglichkeiten gebe. Heil sagte: “Ich setze darauf, dass jetzt gerade der öffentliche Dienst da auch vorbildlich vorangeht. Das ist meine klare Erwartung”. Bei Verstößen gegen die Verordnung in Privatunternehmen könnten “im Zweifelsfall auch Bußgelder” verhängt werden. Die Homeoffice-Verordnung ist seit heute in Kraft und gilt bis Mitte März. Es gehe darum, Kontakte zu unterbrechen und so zu helfen, die Infektionszahlen zu senken, so Heil im ARD-Mittagsmagazin. Pressekontakt: Rundfunk Berlin-BrandenburgARD-MittagsmagazinTel.: 030 – 97993 –

Original-Content von: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

BVMW: Jahreswirtschaftsbericht ist überflüssiger Katalog der Unverbindlichkeit

27.01.2021 – 15:29

BVMW

Berlin (ots) Zum Vorstellung des Jahreswirtschaftsberichts der Bundesregierung erklärt BVMW Bundesgeschäftsführer Markus Jerger: “Der Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung ist nicht nur eine Enttäuschung, er ist eine politische Nullnummer. Gerade jetzt wären Orientierung und verbindliche Eckpunkte erforderlich, davon hängt eine positive ökonomische Weiterentwicklung ganz wesentlich ab. Aber von einer Zukunftsagenda ist nichts zu sehen. Das Papier ist ein Katalog unverbindlicher Absichtserklärungen und eine Auflistung von Altbekanntem. Ein Beispiel reiner Ankündigungspolitik ist das Kapitel zum Bürokratieabbau. Demnach soll eine Arbeitsgruppe eingerichtet werden, die ‘Regelungsinhalte eines Bürokratieabbaugesetzes IV identifizieren soll’. Da stellt sich die Frage, welchen Sinn der bereits 2006 mit dem Ziel des Bürokratieabbaus gegründete Nationale Normenkontrollrat überhaupt noch hat. Ein solcher Jahreswirtschaftsbericht ist überflüssig. Die Regierung sollte Arbeitszeit und Arbeitskraft mit solchen Dingen nicht verschwenden, sondern konkrete Lösungsvorschläge gemeinsam mit der Wirtschaft erarbeiten und dokumentieren.” Pressekontakt: BVMW PressesprecherEberhard VogtTel.: 030 53320620Mail:

Original-Content von: BVMW, übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

Jetzt handeln: Beispielloses EU-Gesetz zur Nachrichten- und Chatkontrolle bedroht Privatsphäre

Piratenpartei Deutschland: Berlin (ots) – Die EU plant, private Chats, Nachrichten und E-Mails massenhaft und anlasslos auf verdächtige Inhalte zu durchsuchen. Anlässlich des morgigen Europäischen Datenschutztages startet heute eine internationale Kampagne gegen die …

Weiterlesen

Splashtop Inc. gibt $50M Finanzierung bekannt und erreicht damit begehrte $1 Milliarde Bewertung

27.01.2021 – 14:30

Splashtop B.V.

3 Dokumente

San Jose, Kalifornien, USA (ots) Splashtop erreicht mit jüngster Finanzierungsrunde Einhorn-Status Mit einer Finanzierungsrunde von 50 Millionen Dollar wird der Anbieter von Next-Generation Fernzugriffslösungen zum jüngsten Tech-Einhorn. Neben dem Umsatz kann das Unternehmen auch Ergebnis und Kundenzufriedenheit steigern. Next-generation Fernzugriffslösung wird zum neuesten Tech Einhorn und veröffentlicht bemerkenswerte Zahlen in Rentabilität und Kundenzufriedenheit. Mit der aktuellen Finanzierungsrunde in Höhe von 50 Millionen Dollar hat die zugrundeliegende Unternehmensbewertung die Marke von einer Milliarde Dollar überschritten, das gibt der US-Hersteller von Remote Access und Fernwartungslösungen Splashtop Inc. bekannt. Sapphire Ventures, ein Venture Capital Unternehmen mit deutschen Wurzeln führt die Finanzierungsrunde an. Zu den langjährigen Splashtop Investoren gehören NEA, DFJ DragonFund und Storm Ventures. Leistung und globale Strategie werden durch Milliardenbewertung bestätigt “Wir nutzen die Finanzierung, um unsere Marke zu stärken und unser Momentum zu nutzen”, sagt Mark Lee, Mitgründer und CEO von Splashtop. Im Mittelpunkt stehen die globale Expansion und der Wettbewerb um Talente. Aktuell beträgt das Umsatzwachstum 160 Prozent, das Ergebnis wächst mit 60 Prozent, Splashtop arbeitet seit 2015 profitabel. Im vergangenen Jahr verzeichnete Splashtop ein starkes Wachstum in Europa mit einer Verzehnfachung seiner Kundenzahl. “Erhebliche Investitionen in Europa waren unser Erfolgsrezept”, erklärt Alexander Draaijer, General Manager EMEA. Unter anderem eröffnete der Anbieter ein Cloud Rechenzentrum in Deutschland, erweiterte seine Zahlungsmethoden und stellte in der EMEA-Zentrale in Amsterdam ein mehrsprachiges Vertriebs- und Support-Team ein. In Asien eröffnete das Unternehmen ein APAC-Channel-Hauptquartier in Singapur, aus dem es Hunderte aktiver Channel-Partner unterstützt und Aktivitäten in mehreren Ländern aufbaut, darunter Japan. “Splashtop ist ein Beispiel für ein effizientes, agiles IT-Unternehmen, das beeindruckende Kennzahlen vorweisen kann”, freut sich Jai Das, Präsident und Partner bei Sapphire Ventures. “In der Pandemie haben sich die Lösungen von Splashtop bewährt, weil sie es Unternehmen ermöglichen, trotz Kontaktbeschränkungen arbeitsfähig zu bleiben. Wir sind überzeugt, dass Mitarbeiter auch langfristig verstärkt aus dem Homeoffice und von unterwegs arbeiten werden und bescheinigen Splashtop eine hervorragende Perspektive.” “Anywhere Operations” benennt das Marktforschungsunternehmen Gartner als wichtigsten IT-Trend 2021: “Gartner erwartet, dass 48 % der Mitarbeiter auch nach der Pandemie von zu Hause aus arbeiten werden, verglichen mit 30 % vor der Pandemie. Diese Wende wird IT-Führungskräfte dazu zwingen, flexible und widerstandsfähige Organisationen zu entwickeln, die es den Mitarbeitern ermöglichen, von überall aus zu arbeiten, den Kunden von überall her den Zugriff auf Services zu ermöglichen und die Bereitstellung von Geschäftsservices über verteilte Infrastrukturen zu verwalten.” * “Splashtop ersetzt die klobigen, komplexen und teueren Legacy-Ansätze – wie etwas VPN – durch moderne, native Cloud-Technologie, die einen sicheren Zugriff auf digitale Assets ermöglicht”, betont Ryan Floyd, Gründungsgeschäftsführer von Storm Ventures, ein Splashtop-Investor der ersten Stunde. Produktiv auch in der Corona-Krise “Splashtop bewährt sich während der Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen”, schildert Aurélien Freudenreich, IT-Manager bei IMED Conseil, einem auf die Digitalisierung von Arzt- und Zahnarztpraxen spezialisierten Systemhaus und Splashtop Partner in Frankreich. “Mit Splashtop konnten wir Ärzten einen direkten Fernzugriff auf ihre Praxiscomputer ermöglichen. Sie können beispielsweise von zu Hause auf Patientenakten zugreifen und auch telemedizinische Maßnahmen abrechnen, auch wenn die Praxen geschlossen bleiben müssen.” “Unsere Kunden berichten, dass sich Lernerlebnis und Lernergebnis bei einer ganzen Reihe von Kursen deutlich verbessert haben, seit wir diese über Splashtop anbieten”, berichtet das Europäische Trainingszentrum von Bechtle. “Wir konnten unseren Kundenstamm erweitern und bieten unsere Kurse inzwischen flächendeckend online an.” “Die Remote-Desktop-Lösung von Splashtop hat sich für viele Produzten von Videoinhalten als sehr wertvoll erwiesen, da sie Adobe-Anwendungen auf jedem Gerät so ausführen können, als säßen sie an leistungsstarken Workstations”, sagt Sue Skidmore Head of Partner Relations, Adobe Video. “Denn Adobe-Kunden, die Creative Cloud-Produkte unter anderem in den Bereichen Rundfunkmedien, Grafikdesign, wissenschaftliche Forschung, Ingenieurwesen und Bildung einsetzen, müssen auch unter den erschwerten Bedingungen der Pandemie produktiv bleiben.” Fakten und Meilensteine auf dem Weg zum Tech-Einhorn · Bedient 85 % der Fortune-500-Unternehmen – darunter Disney, FedEx, GE, Marriott und Toyota – sowie Regierungs- und Bildungseinrichtungen wie die U.S. Centers for Disease Control and Prevention (CDC) und die Harvard University. · SOC 2/SOC 3 Sicherheitsaudit-Compliance und DSGVO. · Net Promoter Score (NPS) von 93. · Aufbau neuer globaler Partnerschaften in EMEA, Südamerika und Asien. Eröffnung eines EMEA Hauptsitzes in Amsterdam, eines Cloud Rechenzentrums in Deutschland, Verbesserung des Euro Währungsservices und des lokalen mehrsprachigen Supports in Europa. · Eröffnung der APAC-Channel-Zentrale in Singapur und Aufbau von Aktivitäten in mehreren Ländern, einschließlich Japan. · Integration von Single Sign-On (SSO) in die Remote-Access-Produktlinie. · Ankündigung der Unterstützung von Streaming in 4K-Qualität mit 40 Bildern pro Sekunde (fps) und iMac Pro Retina 5K mit niedriger Latenz – so können Video-Editoren, Spiele-Entwickler, CAD/CAM Anwender und andere, die rechenintensive Tätigkeiten ausführen, von zu Hause aus arbeiten, ohne dass sie physischen Zugang zu den High-End-Workstations an ihrem Arbeitsplatz benötigen. · Release von Splashtop Enterprise -eine Komplettlösung für Fernzugriff und Fernwartung, die Unternehmen flexible Lizenzierungsoptionen anbietet, um die Anforderungen von IT Mitarbeitern, Helpdesk und Endbenutzern zu erfüllen – und Splashtop Enterprise for Remote Labs, mit dem ildungseinrichtungen den Fernzugriff von Studenten und Lehrkräften auf Computerressourcen auf dem Campus besser verwalten können. *Gartner Press Release, Gartner Identifies the Top Trends Impacting Infrastructure and Operations for 2021 Pressekontakt: ICS – Innosales Consulting & Services GmbH+49 911 9947

Original-Content von: Splashtop B.V., übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

Gehälter in der Altenpflege steigen weiter / bpa zur Entwicklung der Heimkosten

bpa – Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.: Berlin (ots) – Die vom vdek aktualisierte Übersicht zu den durchschnittlichen Heimkosten in den Bundesländern zeigt eine Steigerung der von Bewohnerinnen und Bewohnern zu tragenden Eigenanteile. Steigende Gehälter für die Beschäftigten werden …

Weiterlesen

Dataport und Zeitz vereinbaren Zusammenarbeit bei der Digitalisierung

Dataport: Zeitz (ots) – Dataport und die Stadt Zeitz möchten künftig gemeinsame Projekte der Digitalisierung umsetzen. Eine entsprechende Absichtserklärung haben Dr. Ingmar Soll, Leiter Kommunale Lösungen und Bürgerservices von Dataport, und Christian …

Weiterlesen

Nüßlein/Maag: Ausbildung zu Medizinischen Technologen wird schulgeldfrei

27.01.2021 – 13:52

CDU/CSU – Bundestagsfraktion

Berlin (ots) Unionsfraktion setzt Modernisierung der Gesundheitsberufe konsequent um Im Deutschen Bundestag findet am morgigen Donnerstag die 2./3. Lesung des Gesetzes zur Reform der technischen Assistenzberufe in der Medizin und zur Änderung weiterer Gesetze statt. Dazu erklären der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Georg Nüßlein, und die gesundheitspolitische Sprecherin Karin Maag: Georg Nüßlein: “Wir schaffen das Schulgeld bei der neuen Ausbildung zu Medizinischen Technologen ab. Und wir schreiben fest, dass die künftigen Medizinischen Technologen eine angemessene Ausbildungsvergütung erhalten. Das sind wesentliche Verbesserungen gegenüber der bisherigen Ausbildung zu Medizinisch-technischen Assistenten. Damit schaffen wir die Grundlage dafür, dass es auch in Zukunft genügend Medizinische Technologen gibt. Aktuell in der Corona-Pandemie leisten sie z.B. als Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenten unschätzbar wertvolle Arbeit. Außerdem sichern wir die Ausbildung in der anästhesietechnischen und operationstechnischen Assistenz. Wir sorgen dafür, dass auch Schulen, die unabhängig von Krankenhäusern sind, über einen Fonds mitfinanziert werden. Nur so können die dringend benötigten Fachkräfte ausgebildet werden.” Karin Maag: “Wir schaffen mit dem vorliegenden MTA-Reformgesetz zudem mehr Rechtssicherheit für Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter bei ihren Einsätzen vor Ort. Sie dürfen bis zum Eintreffen der Notärztin oder des Notarztes am Unfallort Heilkunde ausüben. Selbstverständlich müssen sie die Maßnahmen während ihrer Ausbildung erlernt haben. Auch müssen diese Maßnahmen erforderlich sein, um Lebensgefahr abzuwenden. Zudem stellen wir sicher, dass bei den Tätigkeiten der Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker am geltenden Recht festgehalten wird. Eine umfassende Reformierung des Heilpraktikerberufes wollen wir in einem separaten Gesetz regeln.” Hintergrund: Die CDU/CSU-Fraktion ist die größte Fraktion im Deutschen Bundestag. Sie repräsentiert im Parlament die Volksparteien der Mitte und fühlt sich Freiheit, Zusammenhalt und Eigenverantwortung verpflichtet. Auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes setzt sich die Unionsfraktion für einen starken freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat, die soziale und ökologische Marktwirtschaft, die Einbindung in die westliche Wertegemeinschaft sowie für die Einigung Europas ein. Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag ist Ralph Brinkhaus. Pressekontakt: CDU/CSU – BundestagsfraktionPressestelleTelefon: (030) 227-53015Fax: (030) 227-56660Internet: http://www.cducsu.deEmail:

Original-Content von: CDU/CSU – Bundestagsfraktion, übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

Karliczek: Bundesmittel für Lehrerlaptops können fließen

27.01.2021 – 13:45

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Berlin (ots) Bundesbildungsministerin unterzeichnet Bund-Länder-Vereinbarung zur Ausleihe von Laptops auch an Lehrkräfte. Am heutigen Mittwoch hat Bundesbildungsministerin Anja Karliczek die Bund-Länder-Vereinbarung “Leihgeräte für Lehrkräfte” unterschrieben. Damit wird das Engagement des Bundes zur Digitalisierung der Schulen ausgeweitet. Zuvor hatten die Länder die entsprechende Zusatzvereinbarung im DigitalPakt Schule sternförmig unterschrieben. Mit der Unterschrift des Bundes, kann die Verwaltungsvereinbarung am morgigen Mittwoch in Kraft treten. Dazu erklärt Bundesbildungsministerin Anja Karliczek: “Es ist gut, dass am morgigen Donnerstag nun auch die Verwaltungsvereinbarung ‘Leihgeräte für Lehrkräfte’ in Kraft treten kann und die 500 Millionen Euro des Bundes hierfür dann fließen können. Das ist sicherlich ein gutes Signal für die Schulen. In der Vereinbarung haben wir uns mit den Ländern zudem auf einen sogenannten frühzeitigen Maßnahmenbeginn geeinigt. Das heißt, dass bereits seit dem 3. Juni von den Ländern auch mit Blick auf dieses Programm entsprechende Endgeräte angeschafft werden konnten. Die Länder können die Kosten dafür aus den Bundesmitteln im DigitalPakt Schule finanzieren, wenn die Zusatzvereinbarung in Kraft getreten ist und dies so gewünscht wird. Dieses Programm reiht sich in die zusätzlichen Hilfen des Bundes in Sachen digitales Lernen ein. Im vergangenen Jahr sind bereits zwei weitere Zusatzvereinbarungen des DigitalPakt Schule in Kraft getreten: ein Sofortausstattungsprogramm, damit Schulen an Kinder und Jugendliche Laptops ausleihen können, die keine eigenen Geräte nutzen können, und ein Administratoren-Programm. Diese Programme sind wichtig, denn in diesen langen Wochen der Corona-Pandemie sind wir aktuell weiterhin sehr stark auf das Distanzlernen angewiesen. Zwar hat sich das Distanzlernen seit März weiterentwickelt. Aber einen vollständigen Unterricht können die Lehrerinnen und Lehrer auf Distanz nicht anbieten. Die Lehrkräfte an unseren Bildungseinrichtungen, aber auch die Erzieherinnen und Erzieher, kommen in diesen Tagen sicherlich vielfach an ihre Grenzen. Für ihren Einsatz danke ich ihnen von ganzen Herzen. Aber auch den Eltern kann ich nicht genug danken: Sie sind derzeit gleichzeitig Mutter oder Vater, Arbeitnehmer, Spielgefährte, Koch und Ersatz-Lehrer. Sie stemmen eine unvergleichbare Mammutaufgabe.” Hintergrund: Mit dem DigitalPakt Schule investiert der Bund mittlerweile 6,5 Milliarden Euro in eine flächendeckende Infrastruktur für digitales Lernen. Ursprünglich war der DigitalPakt auf 5 Milliarden Euro vom Bund ausgelegt. Im Zuge der Corona-Pandemie hat der Bund seine Anstrengungen ausgeweitet, um: – 500 Millionen Euro für ein Sofortausstattungsprogramm, damit Schulen Laptops an diejenigen Schülerinnen und Schüler ausleihen können, die zu Hause nicht auf eigene Endgeräte zugreifen können
– 500 Millionen Euro zur Förderung von Administratoren, die sich um die digitale Technik in den Schulen kümmern
– 500 Millionen Euro, damit Schulen Lehrerlaptops ausgeben können. Mit der Unterschrift unter die dritte Zusatzvereinbarung “Leihgeräte für Lehrkräfte” zum DigitalPakt Schule können nun mit 500 Millionen Euro die Schulen auch digitale Endgeräte an Lehrerinnen und Lehrer ausleihen. Die Mittel dafür stehen bereit. Bund und Länder haben sich in der Vereinbarung zudem auf einen sogenannten frühzeitigen Maßnahmenbeginn geeinigt. Das heißt, dass bereits seit dem 3. Juni von den Ländern entsprechende Endgeräte angeschafft werden können. Die Länder können die Kosten dafür aus den Bundesmitteln im DigitalPakt Schule finanzieren. Pressekontakt: Pressestelle BMBFPostanschrift11055 BerlinTel.+49 30 1857-5050Fax+49 30 /bmbf_bundwww.facebook.com/bmbf.dewww.instagram.com/bmbf.bund

Original-Content von: Bundesministerium für Bildung und Forschung, übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

“Zwischen den Zeilen”: Die F.A.Z. lädt zum Digitalkongress mit dem Thema “Zukunft? Gestalten!”

27.01.2021 – 13:42

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Frankfurt am Main (ots) Nach dem gelungenen Auftakt des F.A.Z.-Kongresses im Herbst 2019 in Frankfurt am Main findet der zweite F.A.Z.-Kongress in diesem Jahr digital statt. Die eintägige Online-Konferenz am 12. März 2021 bietet ein informatives Tagesprogramm mit hochkarätigen Gästen. Die Teilnahme ist kostenfrei. “Zwischen den Zeilen. Der F.A.Z.-Kongress” zum Thema “Zukunft? Gestalten!” findet am 12. März digital statt und bietet ein umfangreiches Programm mit Vorträgen, Interviews und Diskussionspanels. Prominente Referentinnen und Referenten sowie Redakteurinnen und Redakteure der F.A.Z. sprechen zu Themen und Hintergründen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur. Kernfrage dabei ist, wie die Pandemie Deutschland verändert hat und wie die gemeinsame Zukunft gestaltet werden kann. Die F.A.Z. begrüßt neben anderen Gästen: – Frank-Walter Steinmeier, Präsident der Bundesrepublik Deutschland
– Sebastian Kurz, Bundeskanzler der Republik Österreich
– Jens Spahn, MdB, Bundesminister für Gesundheit
– Christian Lindner, MdB, Bundesvorsitzender der Freien Demokraten und Vorsitzender der Fraktion der Freien Demokraten im Deutschen Bundestag
– Prof. Dr. Veronika Grimm, Wirtschaftsweise
– Oliver Bäte, Vorstandsvorsitzender der Allianz SE
– Thomas Groß, CEO der Helaba
– Nick Jue, Vorsitzender des Vorstands der ING in Deutschland und Head of Region Germany
– Judith Wiese, CHRO, Mitglied des Vorstands der Siemens AG und Arbeitsdirektorin
– Christian Klein, Vorstandssprecher, COO und Mitglied des Vorstands der SAP SE
– Dr. Viola Priesemann, Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation, Göttingen
– Volker Looman, Finanzanalytiker
– Rem Koohlhaas, Star-Architekt “Zwischen den Zeilen. Der F.A.Z.-Kongress” richtet sich an Abonnentinnen und Abonnenten, Leserinnen und Leser sowie alle Medieninteressierte in ganz Deutschland. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Digitalveranstaltung beginnt um 09.35 Uhr und endet um 17.35 Uhr. Das detaillierte Programm, das Anmeldeformular sowie alle weiteren Informationen sind unter www.fazkongress.de abrufbar. Als Pressevertreter können Sie sich hier akkreditieren. Pressekontakt: Christin KammerReferentin ÖffentlichkeitsarbeitFrankfurter Allgemeine ZeitungTelefon +49 69 75 91-1281E-Mail:

Original-Content von: Frankfurter Allgemeine Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

Linnemann/Pfeiffer: Jahreswirtschaftsbericht – Strukturelle Reformen wichtiger denn je

27.01.2021 – 13:28

CDU/CSU – Bundestagsfraktion

Berlin (ots) Langfristig gezielte strukturelle Weichenstellungen nötig Am heutigen Mittwoch hat die Bundesregierung ihren diesjährigen Jahreswirtschaftsbericht “Corona-Krise überwinden, wirtschaftliche Erholung unterstützen, Strukturen stärken” vorgestellt. Darin geht sie von einem Wirtschaftswachstum von 3 Prozent für dieses Jahr aus. Hierzu erklären der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Carsten Linnemann, und der wirtschafts- und energiepolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Joachim Pfeiffer: Linnemann: “Der Jahreswirtschaftsbericht zeigt, dass es für die deutsche Wirtschaft noch ein langer Weg ist, bis sie die Folgen der Corona-Krise überwunden hat. Damit dieser Weg kürzer wird, müssen wir die Möglichkeiten beim Verlustrücktrag deutlich ausweiten. Aus den Gewinnen der Vergangenheit können wir so den Unternehmen in der Krise Luft verschaffen, damit sie in Zukunft wieder wachsen können. Das ist marktwirtschaftliche Krisenpolitik und entspricht dem Staats- und Unternehmerbild der CDU/CSU-Fraktion. Für uns ist klar, dass der Staat langfristig nur die Gelder verteilen kann, die unsere Unternehmen vorher erwirtschaften. Umso mehr müssen wir mit den Steuergeldern sorgsam umgehen und durch kluge Rahmenbedingungen die Grundlage für Wachstum und Wettbewerb legen.” Pfeiffer: “Die Corona-Pandemie hat die deutsche Wirtschaft hart getroffen. Das zeigt auch der Jahreswirtschaftsbericht. Zuvor gesunde Unternehmen kämpfen seit Monaten um ihre Existenz. Die Politik hat ihnen dabei kurzfristig und erfolgreich eine Brücke gebaut. Die Unterstützung – von Sofort- über KfW-Corona- bis zur Überbrückungshilfe – kommt an. Hier gilt: anpassen wo möglich, zielgerichteter werden, wo nötig. Ein Resultat ist die stark vereinfachte Überbrückungshilfe III. Um die Wirtschaft mittelfristig zu stützen, sind neue Belastungen kategorisch auszuschließen. Vielmehr sind Entlastungen und mehr Flexibilität das Gebot der Stunde. Langfristig braucht es jetzt gezielte strukturelle Weichenstellungen. Dazu zählen vollumfänglich verkürzte und dauerhaft digitale Planungs- und Genehmigungsverfahren. Mehr Tempo braucht es außerdem bei der Digitalisierung der Verwaltung, der digitalen Infrastruktur sowie den Investitionen in Zukunftstechnologien wie Wasserstoff.” Hintergrund: Die CDU/CSU-Fraktion ist die größte Fraktion im Deutschen Bundestag. Sie repräsentiert im Parlament die Volksparteien der Mitte und fühlt sich Freiheit, Zusammenhalt und Eigenverantwortung verpflichtet. Auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes setzt sich die Unionsfraktion für einen starken freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat, die soziale und ökologische Marktwirtschaft, die Einbindung in die westliche Wertegemeinschaft sowie für die Einigung Europas ein. Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag ist Ralph Brinkhaus. Pressekontakt: CDU/CSU – BundestagsfraktionPressestelleTelefon: (030) 227-53015Fax: (030) 227-56660Internet: http://www.cducsu.deEmail:

Original-Content von: CDU/CSU – Bundestagsfraktion, übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

phoenix runde: Die rechtsextreme Bedrohung – Urteil im Mordfall Lübcke / Donnerstag, 28. Januar 2021, 22.15 Uhr

27.01.2021 – 13:27

PHOENIX

Bonn (ots) 1. Juni 2019: Der CDU-Politiker Walter Lübcke wird auf der Terrasse seines Wohnhauses erschossen. Der Rechtsextremist Stefan E. gesteht die Tat. Zusammen mit einem Komplizen soll er sie über Jahre geplant haben. Das Motiv: Der Kasseler Regierungspräsident hatte sich für die Aufnahme von Flüchtlingen eingesetzt. Schnell wird deutlich, der Fall weist juristisch wie politisch über die Tat hinaus. Fragen nach Behördenfehlern lange vor dem Mord stehen im Raum. An diesem Donnerstag wird das Urteil gefällt. Hätte der Mord an Walter Lübcke verhindert werden können? Was muss im Umgang mit Rechtsextremismus verbessert werden? Anke Plättner diskutiert u. a. mit: Heike Borufka, Gerichtsreporterin Hessischer Rundfunk Matthias Quent, Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft, Jena Pressekontakt: phoenix-KommunikationTelefon: 0228 / 9584 : phoenix_de

Original-Content von: PHOENIX, übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

Corona-Lockdown: CSU-Fraktion für Ausarbeitung einer sicheren Öffnungsstrategie

27.01.2021 – 12:32

CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag

Ein DokumentDringlichkeitsantrag-Corona-Lockdownverlängern.pdfPDF – 107 kB

München (ots) Die CSU-Fraktion befürwortet die Fortführung der bayerischen Corona-Strategie und lehnt überstürzte Lockdown-Lockerungen – gerade mit Blick auf die Virus-Mutationen aus Großbritannien und Südafrika – ab. Per Dringlichkeitsantrag setzt sie sich zugleich dafür ein, dass die Staatsregierung bereits jetzt ein Konzept für eine sichere und gerechte Öffnungsstrategie erarbeitet. Dazu Bernhard Seidenath, der Vorsitzende des Ausschusses für Gesundheit und Pflege im Bayerischen Landtag: “Trotz sinkender Corona-Zahlen sind weiterhin Vorsicht und Umsicht geboten. Wir müssen das Infektionsgeschehen auf ein Niveau senken, bei dem wir weder unser Gesundheitssystem noch die Gesundheitsämter bei der Verfolgung der Infektionsketten überfordern. Gleichzeitig müssen wir uns schon jetzt Gedanken über die hoffentlich bald möglichen Erleichterungen machen. Die Menschen in Bayern – wir alle! – sehnen uns nach einer Perspektive für einen Weg Richtung Normalität.” “Uns ist klar, dass die neuerliche Verlängerung des Lockdowns bis Mitte Februar Familien, Unternehmen und das gesamte gesellschaftliche Leben in Bayern stark belasten. Die Gesundheit der Menschen hat jedoch oberste Priorität. Bis wir mit schrittweisen Lockerungen anfangen können, bitte ich daher weiter um die Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln und danke allen, die in den letzten Wochen durch ihr bewusstes Verhalten und verantwortungsvolles Handeln zum Absenken der Infektionszahlen beigetragen haben!” Pressekontakt: Ursula HoffmannPressesprecherinTelefon: 089/4126-2496Telefax: 089/4126-69496E-Mail: SchneiderStellv. PressesprecherTelefon: 089/4126-2489Telefax: 089/4126-69489E-Mail: EscherPressereferent und Referent für Social MediaTelefon: 089/4126-2452Telefax: 089/4126-69452E-Mail :

Original-Content von: CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

Repräsentative Umfrage: Politiker sollen sich um die Schulen kümmern

27.01.2021 – 12:18

Gruner+Jahr, STERN

Hamburg (ots) Eine große Forsa-Umfrage im Auftrag von stern und RTL zeigt, wo die Deutschen Handlungsbedarf für die Politik sehen. 69% der Deutschen finden es sehr wichtig, dass die Politik sich um die Schaffung eines guten Bildungs- und Schulsystems kümmert. Nur die Bekämpfung der Corona-Pandemie erschien noch mehr Menschen dringlich (77%). Deutlich dahinter rangierten unter anderem die Aufgaben Erhaltung des Friedens und der äußeren Sicherheit (60%), Stärkung des Gesundheitssystems (58%), Bekämpfung von Kriminalität und Gewalt (50%), Umwelt- und Klimaschutz (47%). Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag von stern und RTL. Die Meinungsforscher befragten am 20. und 21. Januar 2021 1.008 Personen, die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 3 Prozentpunkten. Forsa fragte auch, wo die Deutschen die drei größten Probleme beim Thema Schule sehen: Am häufigsten genannt wurde die unzureichende digitale Ausstattung der Schulen und die Internetversorgung (67%), gefolgt von der Benachteiligung von Kindern aus sozial schwachen oder bildungsfernen Familien (47%), den unterschiedlichen Schulsystemen der Länder (41%) und der unzureichenden digitalen Kompetenz der Lehrer (41%). Die unzureichende Betreuung der Schüler bei der Anordnung Fernunterricht nannten nur 30% der Befragten als eines der drei größten Probleme. Auch für weitere Themenbereiche wollte Forsa wissen, wo die drei größten Probleme liegen. Wenn es um die Bekämpfung der Corona-Pandemie geht, gehörte für fast die Hälfte der Befragten (47%) dazu, dass die Impfung der Bevölkerung zu lange dauert. Noch mehr Menschen fanden allerdings die Uneinigkeit der Bundesländer bei der Umsetzung der Maßnahmen problematisch (53%) – und vor allem die zu geringe Disziplin in Teilen der Bevölkerung (63%). Gefragt nach den größten drei Problemen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft sagte fast die Hälfte der Befragten (45%), dass der DFB insgesamt kein gutes Bild abgebe. 29% sehen im Trainer Jogi Löw ein großes Problem, 27 % meinen, dass der Fußball in der Corona-Krise an Bedeutung verloren hat. Blickt man nur auf die Fußball-Interessierten, fällt das Bild noch viel kritischer aus: Hier finden 71%, dass der DFB kein gutes Bild abgibt, mehr als die Hälfte (57%) sieht im Bundestrainer ein Problem, auf Platz 3 der Kritikpunkte steht das Fehlen bekannter Spieler wie Müller, Hummels oder Boateng. stern und RTL nutzen die Daten der Forsa-Umfrage, um Deutschland Noten zu geben, etwa in den Bereichen Bildung, Corona-Bekämpfung, Innere Sicherheit. Beim stern ist das “Zeugnis für Deutschland” in der Titelgeschichte nachzulesen (print und digital). RTL fragt in der großen Liveshow “Zeugnis für Deutschland” Prominente und Zuschauer: Wie gut ist Deutschland? (Freitag, den 29. Januar, 20.15 Uhr) Pressekontakt: Sabine Grüngreiff, Gruner + Jahr Unternehmenskommunikation,Telefon: 040 – 3703 2468, E-Mail:

Original-Content von: Gruner+Jahr, STERN, übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

Grünen-Chefin Annalena Baerbock im stern: “Die CDU hat kein Abo aufs Kanzleramt”

27.01.2021 – 12:00

Gruner+Jahr, STERN

Hamburg (ots) Die Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock hat zum Beginn des Wahljahres den Anspruch ihrer Partei auf die Führung des Landes bekräftigt. “Wir fordern die Union heraus, inhaltlich und personell. Die CDU hat kein Abo aufs Kanzleramt”, sagt Baerbock in einem Interview mit dem Hamburger Magazin stern. Sie räumt angesichts des derzeit hohen Rückstandes in den Umfragen zwar ein: “Klar sind wir Underdog. Aber Holstein Kiel schlägt auch Bayern München im DFB-Pokal.” Sie mache Politik, um etwas zu ändern, “das geht am besten an führender Position. Warum soll ich da sagen, wir werden am besten Zweiter?” Die unabdingbare Leitlinie einer Regierung mit den Grünen müsse lauten: “Klimaschutz – ohne Wenn und Aber. Sonst ist alles andere hinfällig.” Auf die Frage, ob sie sich das Kanzleramt zutraue, antwortet Baerbock: “Das ist bekannt.” Die Grünen müssten allerdings auch als feministisch geprägte Partei nicht zwangsläufig eine Frau aufstellen, nur “weil die anderen nicht in der Lage sind und es dann auf den Bildern besser aussieht”. Wer die Grünen in den Wahlkampf führt, würden ihr Co-Vorsitzender Robert Habeck und sie gemeinsam klären, “nach Osten, vor Pfingsten”. Ihre fehlende Regierungserfahrung empfindet Baerbock dabei nicht als Handicap: “Sicher ist es gut, schon 20 Jahre regiert zu haben. Aber jetzt geht’s darum, die Zukunft zu bauen.” Auch ihre beiden Töchter, derzeit neun und fünf Jahre alt, sieht die 40-Jährige nicht als Hinderungsgrund für das Amt der Kanzlerin: “Die neuseeländische Premierministerin kriegt das offenbar gut hin und der kanadische Premierminister auch.” Baerbock gesteht im Gespräch mit dem stern ein, dass Corona sie “sehr” nerve, “als Mensch, als Politikerin, als Mutter, einfach in jeder Facette. Und mit jedem Tag ein Stück mehr.” An manchen Tagen sei es “echt heftig – gern zwischen neun und zwölf, wenn alles zusammenkommt: Homeoffice, der Digitalunterricht funktioniert wieder nicht, die Jüngere weiß nicht, wohin mit ihrer Energie.” Mit Blick auf die Zeit nach der Pandemie sagt Baerbock: “Ich habe große Sehnsüchte.” Sie würde gerne “in der Eisdiele unter Menschen sitzen”, mit der Familie an den See fahren und das gemeinsame Weihnachtsgeschenk, ein Stand-up-Paddlingboard, ausprobieren. Und als erstes: “Meine Eltern so richtig dolle in den Arm nehmen, das fehlt mir auch als 40-Jährige sehr.” Pressekontakt: Sabine Grüngreiff, Gruner + Jahr Unternehmenskommunikation,Telefon: 040 – 3703 2468, E-Mail:

Original-Content von: Gruner+Jahr, STERN, übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

Dispo: 5,6 Mio. Deutsche sind zum Jahresbeginn in den Miesen

smava GmbH: Berlin (ots) – – Weitere 5,2 Mio. Deutsche halten baldige Disponutzung für möglich – 22,2 Mio. Deutsche (32 %) wissen nicht, ob sie ihr Konto aktuell oder zukünftig überziehen – Für jeden dritten Disponutzer empfiehlt sich in der Regel eine …

Weiterlesen

Berenberg erzielt historisch bestes operatives Ergebnis

Berenberg: Hamburg (ots) – – Jahresüberschuss steigt um 78,7 % auf 108,2 Mio. Euro – Eigenkapitalrendite erreicht 52,0 % – Überzeugende Outperformance in Vermögensverwaltungsstrategien und Publikumsfonds – 67 Kapitalmarkttransaktionen versorgen Unternehmen …

Weiterlesen

Bundeswehr verzichtet auf Erstattung der Kosten für Amtshilfe

Amtshilfe in der Not: Eine Bundeswehrsoldatin bringt in einem Berliner Impfzentrum eine  Frau zur Impfung. 
Seit März 2020 unterstützt die Bundeswehr die Länder und Kommunen bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie mit bis zu 20.000 Soldatinnen und Soldaten. Sie helfen in Gesundheitsämtern bei der Kontaktnachverfolgung, beim Transport und Lagerung der Impfstoffdosen, beim Aufbau von Teststationen sowie in Pflegeheimen.
Die dabei entstehenden Kosten für Personal, Bereitstellung von Transportfahrzeugen und Fahrtkosten werden den Ländern und Kommunen unentgeltlich bereitgestellt. Das bezieht sich auf den Zeitraum vom 1. März 2020 bis zum 31. Dezember 2021. Das gilt jedoch nicht für die persönliche Schutzausrüstung, die der Bund beschafft und an die Länder, Kassenärztliche Vereinigung und Kassenzahnärztliche Vereinigung abgegeben hat.
Verzicht nur in begründeten Ausnahmefällen
Die Bundeshaushaltsordnung erlaubt es dem Bund, auf die Erstattung der Auslagen für erbrachte Leistungen in begründeten Ausnahmefällen zu verzichten, wenn ein dringendes Bundesinteresse vorliegt. Die Pandemie wirkt sich spürbar in allen Bereichen des öffentlichen Lebens in Deutschland aus. Es liegt im dringenden Interesse Deutschlands, die hiermit verbundenen Schäden zu begrenzen und das Leben seiner Bürgerinnen und Bürger zu schützen. Das ist derzeit oft nur durch eine personelle Unterstützung durch Bundesbehörden und Bundeswehr im Rahmen der Amtshilfe möglich.
Im Jahr 2020 hat die Bundeswehr rund 1.300 Amtshilfeeinsätze im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie abgeschlossen. Weitere rund 800 sind aktuell in der Durchführung oder Planung.
Was ist Amtshilfe?Amtshilfe bedeutet immer: unterstützen. Derzeit unterstützt die Bundeswehr auf Basis eines Antrags. Für Amtshilfe ist eine rechtliche Grundlage notwendig. Das ist in Artikel 35 des Grundgesetzes geregelt. Diese Anträge kommen üblicherweise aus den Kreisen und kreisfreien Städten – von dort, wo gerade Not herrscht. Das kann auch auf Landesebene oder auf Bezirksebene geschehen. Damit auch jeder vor Ort weiß, welche Angebote die Bundeswehr machen kann und wo die Grenzen liegen, gibt es Kreisverbindungskommandos und Bezirksverbindungskommandos.

Weiterlesen

Prof. Dr. Thomas F. Hofmann und vbw Präsident Wolfram Hatz sind neue Vorsitzende des Zukunftsrats der Bayerischen Wirtschaft

27.01.2021 – 10:31

ibw – Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft

München (ots) Der Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft erhält mit Prof. Dr. Thomas F. Hofmann, Präsident der Technischen Universität München (TUM) und Wolfram Hatz, Präsident der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. zwei neue Vorsitzende. Sie lösen zu Beginn des neuen Jahres die bisherigen Vorsitzenden des Zukunftsrats, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang A. Herrmann, Präsident Emeritus der Technischen Universität München, und Alfred Gaffal, Ehrenpräsident der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und früherer vbw-Präsident, ab. Gaffal bleibt Mitglied des Zukunftsrats. vbw Präsident Wolfram Hatz sagt: “Ich freue mich sehr auf meine Tätigkeit als Vorsitzender des Zukunftsrats der Bayerischen Wirtschaft. Dessen herausragenden Impulse sind für die bayerische Wirtschaft und Politik bei der Gestaltung der ökonomischen und gesellschaftlichen Zukunftsfähigkeit des Freistaates Bayern sehr wichtig. Ich möchte sehr gerne – gerade auch vor dem Hintergrund der großen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie – meinen Teil dazu beitragen, damit der Zukunftsrat auch künftig durch seine herausragende Expertise ein Wegbereiter für die Prosperität unserer Heimat ist. Zugleich bedanke ich mich vielmals bei Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang A. Hermann und vbw Ehrenpräsidenten Alfred Gaffal für Ihre herausragende Arbeit der vergangenen Jahre. Sie haben den Zukunftsrat zu einer renommierten und allseits beachteten Institution in Bayern gemacht.” TUM-Präsident Prof. Dr. Thomas F. Hofmann betont die Bedeutung der intensiven Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft: “Gemeinsames Ziel muss es sein, den Innovationsstandort Bayern weiter voranzubringen. Dabei setzen wir auf Spitzenwissenschaft in Kombination mit praktischer Anwendung der Ergebnisse durch enge Partnerschaft mit den Unternehmen.” Der von der vbw in Kooperation mit der TUM initiierte Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft versteht sich seit seiner Gründung im Jahr 2014 als Impulsgeber für die erfolgreiche Weiterentwicklung des Technologie- und Innovationsstandorts Bayern. Er analysiert die großen technologischen Trends, die Bayern und Deutschland in den nächsten fünf bis zehn Jahren prägen und zeigt auf, welche Rahmenbedingungen in Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und auch Gesellschaft erforderlich sind, um Innovationen zu fördern und in Wertschöpfung am Standort umzusetzen. Im Zukunftsrat sind prominente Mitglieder aus Wirtschaft, Wissenschaft und der bayerischen Staatsregierung vertreten. Eine Übersicht über die Mitglieder des Zukunftsrats der Bayerischen Wirtschaft finden Sie hier: https://www.vbw-zukunftsrat.de/Der-Zukunftsrat Pressekontakt: Robert Seidl, Tel. 089-551 78-203, E-Mail:

Original-Content von: ibw – Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft, übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

Karliczek/Ernst: Bildungschancen für sozial benachteiligte Schülerinnen und Schüler verbessern

27.01.2021 – 10:21

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Berlin (ots) Bund und Länder investieren 125 Millionen Euro in neue gemeinsame Initiative “Schule macht stark” Mit Beginn des Jahres ist die Bund-Länder-Initiative “Schule macht stark” gestartet. Ziel ist es, die Bildungschancen von sozial benachteiligten Schülerinnen und Schülern zu verbessern. 200 Schulen in sozial schwierigen Lagen werden bei der Erfüllung ihres Bildungs- und Erziehungsauftrages darin unterstützt, ihren Schülerinnen und Schülern den ihren Potenzialen entsprechenden bestmöglichen Lern- und Bildungserfolg zu ermöglichen. Dazu erklärt Bundesbildungsministerin Anja Karliczek: “Schülerinnen und Schüler, die in schwierigen sozialen Bedingungen leben, benötigen die besondere Unterstützung unserer Gesellschaft, um ihre Potenziale besser entfalten zu können. Gerade die, die es in der Schule aus diesem Grund mitunter besonders schwer haben, hat die nicht einfache Schulsituation in der Corona-Pandemie besonders getroffen. Ich bin sehr froh, dass unsere Bildungsinitiative gerade in diesen Tagen startet. Besser hätte der Zeitpunkt fast gar nicht gewählt werden können. Deutschland ist auf die Talente und Ideen aller Menschen in diesem Land angewiesen. Dieses Potenzial können wir nur dann voll ausschöpfen, wenn Schülerinnen und Schüler entsprechend ihrer individuellen Fähigkeiten gefordert und gefördert werden. Schule soll stark machen. Darum wollen wir in diesem Projekt Schule und Unterricht weiterentwickeln. Damit sollen die Schulen untereinander, aber auch mit Bildungsangeboten außerhalb der Schulen besser vernetzt werden. Gelingt dies, können die Schulen Schülerinnen und Schülern passgenauere Angebote machen, ganz gleich, in welchen Verhältnissen sie aufwachsen. Gemeinsam werden Bund und Länder mit der neuen Initiative ‘Schule macht stark’ zu mehr Chancengerechtigkeit in der Bildung beitragen. Ich bin dankbar dafür, dass wir gemeinsam mit den Ländern die Initiative konstruktiv und mit viel Energie an den Start gebracht haben.” Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz und Ministerin für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, Britta Ernst: “Die Länder haben sich gemeinsam mit dem Bund darauf verständigt, das Engagement für Schülerinnen und Schüler in sozial schwierigen Lagen zu intensivieren und die Ergebnisse dieses Prozesses in die Fläche zu bringen. Nach wie vor ist es Ziel der Länder, den Anteil der Schülerinnen und Schüler ohne Schulabschluss zu verringern. Es geht darum, das Aufholen von Lernrückständen zu ermöglichen und das erfolgreiche Lernen individuell zu fördern. Nicht zuletzt die Pandemie hat uns vor Augen geführt, wie elementar schulische Bildung ist. Die Initiative wird einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, alle Schülerinnen und Schüler bei der Verwirklichung ihres Bildungserfolges zu unterstützen. Gemeinsam mit der durch das BMBF finanzierten Forschung werden die Länder ihre Anstrengung weiter intensivieren, um dieses Ziel zu verwirklichen. Ich bin froh, dass die Arbeit nun trotz Corona planmäßig beginnt und Forschende und Schulen die ersten Schritte miteinander gehen werden.” Der Leiter des Forschungsverbundes, Prof. Dr. Kai Maaz vom Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation (DIPF) dazu: “Die Initiative ‘Schule macht stark’ bietet große Potenziale, das in Wissenschaft und Praxis vorhandene Wissen zur Schul- und Unterrichtsentwicklung an Schulen in herausfordernden sozialen Lagen zusammenzuführen und weiterzuentwickeln, um dadurch einen nachhaltigen Beitrag zum Abbau von Bildungsungleichheiten zu leisten. Wir freuen uns auf den Austausch mit den Schulen und sind uns sicher, dass die gemeinsame Entwicklungsarbeit vielfältige Ansätze und Modelle zur Steigerung des Lern- und Bildungserfolgs an den Schulen hervorbringen wird. Dabei stehen die sprachlichen und mathematischen Basiskompetenzen, die Lernmotivation und auch die sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler im Fokus der schulischen Entwicklungsarbeit.” Hintergrund: Die Initiative “Schule macht stark” richtet sich an alle Schularten und Jahrgangsstufen im Primarbereich und in der Sekundarstufe I und soll die Bildungschancen von sozial benachteiligten Schülerinnen und Schülern verbessern. Dafür stellen das BMBF und die Länder zu gleichen Teilen insgesamt 125 Millionen Euro zur Verfügung. “Schule macht stark” ist auf zehn Jahre angelegt und in zwei Phasen zu je fünf Jahren gegliedert. In der ersten Phase unterstützt ein durch das BMBF finanzierter Forschungsverbund mit praxisnaher Forschung die Schulen dabei, ihre besonderen Herausforderungen zu meistern. Das bedeutet konkret, dass die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ab dem Schuljahr 2021/2022 gemeinsam mit den Schulen daran arbeiten werden, Bedarfe in der Schul- und Unterrichtsentwicklung zu identifizieren, vorhandene Potenziale zu erkennen und neue Strategien und Konzepte zu entwickeln. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind die Vernetzung der Schulen mit anderen Bildungs- und sozialen Angeboten im Umfeld der Schulen sowie untereinander. Die zweite Phase dient dem Transfer der entwickelten Strategien und Konzepte an andere Schulen, so dass neben den 200 Schulen der ersten Phase möglichst viele weitere von der Initiative profitieren können. Dies wird ebenfalls wissenschaftlich unterstützt. Pressekontakt: Pressestelle BMBFPostanschrift11055 BerlinTel.+49 30 1857-5050Fax+49 30 /bmbf_bundwww.facebook.com/bmbf.dewww.instagram.com/bmbf.bundSekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland(KMK) HausanschriftTaubenstraße 1010117 BerlinPostanschriftPostfach 11 03 4210833 Berlin Tel. +49 30 25418-462Fax +49 30 www.kmk.org

Original-Content von: Bundesministerium für Bildung und Forschung, übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

Bundestag-Verhaltensindex: Diese Partei stört am häufigsten

27.01.2021 – 10:17

Betrugstest.com

Berlin (ots)- Informationsplattform Betrugstest.com analysiert fast 10.000 Zwischenrufe aller Bundestagsabgeordneten zwischen 2017 und 2020
– Die meisten Störungen kamen von der AfD, die wenigsten von der FDP
– Die Mitglieder der Grünen und Linken widersprachen am häufigsten Keine andere Partei stört die Reden im Bundestag häufiger als die AfD. Das geht aus dem aktuellen Bundestag-Verhaltensindex der Informationsplattform www.betrugstest.com hervor. Die Online-Plattform hat insgesamt 9.365 Zwischenrufe aller 702 Abgeordneter im Bundestag zwischen Januar 2017 und Dezember 2020 erfasst und ausgewertet. Unterschieden wurde dabei zwischen Widersprüchen (1.289), in denen Abgeordnete gegensätzliche Meinungen äußerten, und Zurufen (8.076), die sowohl Zustimmungsbekundungen als auch unsachliche Spitzen sein können. Die meisten Zwischenrufe kommen von der AfD Insgesamt 28 Prozent aller gemessenen Zwischenrufe während einer Bundestagsrede der letzten vier Jahre stammen von der AfD (2.649 Zwischenrufe), die im Bundestag 12 Prozent der Sitze belegt. Im Durchschnitt unterbrachen die AfD-Politiker:innen seit 2017 pro Person 30,1 Mal eine Bundestagsrede. Die restlichen Mitglieder des Deutschen Bundestags kommen im Schnitt auf 16,6 Wortmeldungen. Zum Vergleich: Der Anteil der Zwischenrufe von Politiker:innen der Großen Koalition, die immerhin knapp 57 Prozent der Sitze im Bundestag belegen, liegt bei 31,7 Prozent – unwesentlich höher als bei der AfD. Die Politiker:innen der CDU/CSU (Anteil von 13,3 Prozent) und der SPD (Anteil von 18,3 Prozent) meldeten sich in der letzten Amtszeit Merkels im Schnitt 5 bzw. 11 Mal zu Wort. Die FDP hat nicht viel zu kommentieren Die Mitglieder der FDP hielten sich mit ihrer Meinung weitestgehend zurück und störten die Redner:innen am wenigsten durch Zwischenrufe. In den letzten vier Jahren kamen die 80 Liberalen im Bundestag auf 815 Zwischenrufe und sorgten so anteilig für 11,4 Prozent – im Schnitt kam jede:r Politiker:in auf 10 verbale Einwürfe. Schaut man sich im Detail die Zwischenrufe an, in denen Redner:innen widersprochen wurde (13 Prozent der gesamten Zwischenrufe), fällt auf, dass die Parteigenossen von Christian Lindner hier sogar noch ruhiger sind: Lediglich 7 Prozent der Widersprüche seit 2017 kamen von ihnen. 2017 gab es sogar keinen einzigen Widerspruch der FDP-Politiker:innen. Die meisten Widersprüche kommen von den Linken und Grünen Von den 9.365 analysierten Zwischenrufen handelt es sich in 1.289 Fällen um Widersprüche. 265 davon kamen zwischen 2017 und 2020 von den Abgeordneten der Linken. Pro Person widersprachen die 69 Politiker im Schnitt 3,8 Mal und sorgten so für 21 Prozent aller Einwände. Der Anteil der Grünen liegt bei 20 Prozent: Im Schnitt widersprachen sie ebenfalls 3,8 Mal pro Person. Die AfD folgt mit 2,7 Widersprüchen pro Person (anteilig 18 Prozent). Die meisten Zurufe machen im Schnitt AfD-Politiker:innen Zurufe stellen das Gros der 9.395 Zwischenrufe dar: 8.076 Mal unterbrachen die Bundestagsabgeordneten seit 2017 mit Zustimmmungsbekundungen, sarkastischen Spitzen oder ähnlichen Einwänden. Jede:r Delegierte äußerte sich in den letzten vier Jahren im Schnitt 14 Mal via Zuruf. Die Mitglieder der AfD waren hier deutlich vorlauter und verbalisierten ihre Meinung mit 27 Zurufen fast doppelt so häufig während Redebeiträgen anderer Politiker:innen. Sämtliche relevanten Daten des Bundestag-Verhaltensindex sowie Informationen zur Untersuchungsgrundlage stehen unter dem nachfolgenden Link zur Verfügung: https://ots.de/Pi5nXl Über Betrugstest Betrugstest.com ist eine Informationsplattform zur Qualitätskontrolle von Anbietern aus diversen Digitalbranchen wie Dating-Webseiten, Online-Brokern oder Glücksspielanbietern. 2015 gegründet, erstellt das Unternehmen ausführliche Testberichte hinsichtlich Qualität und Betrug für Angebote aus ganz Europa und darüber hinaus. Pressekontakt: Hauke Trauernicht | | +49.30.403647.619 Lukas von Zittwitz | | +49.30.403647.605 Diana Storcks | |+49.30.403647.614

Original-Content von: Betrugstest.com, übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

Pressemitteilung des Bundesverbandes der Geldwäschebeauftragten e.V. (BVGB) zum Bericht des Bundesrechnungshofes zur Geldwäscheprävention im Nicht-Finanzsektor vom 27.01.2021

Bundesverband der Geldwäschebeauftragten e.V. (BVGB): Berlin (ots) – “Extremes Ungleichgewicht bei der Geldwäschebekämpfung zwischen Finanz- und Nicht-Finanzsektor” BVGB äußert sich zu Bericht des Bundesrechnungshofes an den Haushaltsausschuss des Bundestages zur Geldwäscheprävention im …

Weiterlesen

COVID-19: Stellungnahme des onkoderm e.V. zur aktuellen Impfsituation von Fachärzten für Dermatologie / Ambulante Versorgung von Patienten mit Hautkrebs in der Pandemie sicherstellen

27.01.2021 – 10:06

onkoderm e.V.

Deutschland (ots) Die ambulante Versorgung von Patienten mit der häufigsten Tumorerkrankung – Hautkrebs – in der Pandemie sicherstellen. Der überwiegende Anteil von Patienten mit Hautkrebs wird in Deutschland in ambulanten Praxen versorgt. Inzwischen werden ca. 50% Prozent aller Krebserkrankungen in Deutschland durch den sog. hellen Hautkrebs (Basalzellkarzinome, Plattenepithelkarzinome) verursacht, die vorwiegend bei älteren Menschen und sehr häufig bei Patienten mit einer Immunschwäche (z.B. durch Medikamente, Chemo- und Immuntherapie, Dialyse) auftreten. Da die Tumoren überwiegend im Kopf- und Gesichtsbereich auftreten, haben Dermatologen sowohl bei der Diagnostik als auch bei der Therapie einen sehr engen körperlichen Kontakt mit den Patienten und sind damit einem signifikant erhöhten Risiko für eine COVID-19-Infektion ausgesetzt. Ein sehr enger Patientenkontakt ist auch in der Prävention – dem flächendeckenden Hautkrebsscreening – unabdingbar. Zudem muss zur Untersuchung der Areale im Kopf- und Gesichtsbereich bei allen Patienten der Mund-Nasenschutz abgelegt werden. Aufgrund der hohen Zahl der täglich vom Dermatologen untersuchten Patienten könnte ebenfalls eine COVID-19-Infektion des Arztes eine sehr rasche Verbreitung der Virusinfektion auslösen. Entgegen diesen bekannten Tatsachen stuft das RKI das Expositionsrisiko von Dermatologen bisher lediglich als “moderat” ein. Der Verband niedergelassener Dermato-Onkologen “onkoderm e.V.” weist diese nicht adäquate Risikoeinschätzung entschieden zurück. Ärzte und Praxispersonal der dermatologischen Praxen, die Patienten mit Hautkrebs versorgen, seien ebenfalls als “prioritär zu impfende Kohorte” einzustufen, sagte der Vorstandsvorsitzende von onkoderm e.V., Prof. Dr. med. Hjalmar Kurzen. Presseanfragen, Interview-Wünsche und Bildmaterial über die Geschäftsstelle. Pressekontakt: onkoderm e.V.GeschäftsstelleAnsprechpartner: Klaus M. HartgensAugust-Bebel-Straße 3615517 Fürstenwalde/SpreeTelefon: 03361-5062490Mail: : www.onkoderm.de

Original-Content von: onkoderm e.V., übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

SVAG Schweizer Vermögensberatung AG zum 10. Mal mit sehr gutem Urteil im Assekurata-Karriere-Rating

Assekurata Solutions GmbH: Köln (ots) – Die SVAG Schweizer Vermögensberatung erzielt erneut die Note A+ (sehr gut) im Karriere-Rating der ASSEKURATA Solutions GmbH (Assekurata Solutions). In den Teilqualitäten Vermittlerorientierung, Beratungs- und Betreuungskonzept sowie …

Weiterlesen

Digitalisierung im Gesundheitssektor: KfW fördert Ausbau der digitalen Infrastruktur von Krankenhäusern

KfW: Frankfurt am Main (ots) – – Investitionskredit Digitale Infrastruktur neben Breitbandausbau ab 1. Februar 2021 auch für Krankenhaus-IT geöffnet – Krankenhäuser profitieren von vergünstigtem Zinssatz Ab dem 01.02.2021 unterstützt die KfW im …

Weiterlesen

EANS-Adhoc: ATRIUM KÜNDIGT RÜCKKAUFSANGEBOT FÜR 2022 FÄLLIGE TEILSCHULDVERSCHREIBUNGEN VORBEHALTLICH DES ERFOLGREICHEN ABSCHLUSSES DER EMISSION ENER NEUEN SENIOR ANLEIHE AN

Atrium European Real Estate Limited: Emittent: Atrium European Real Estate Limited Seaton Place 11-15 UK-JE4 0QH St Helier Jersey / Channel Islands Telefon: +44 (0)20 7831 3113 FAX: Email: WWW: http://www.aere.com ISIN: JE00B3DCF752 Indizes: …

Weiterlesen

Offenbart der Lockdown das Scheitern der Chancengleichheit? / Gradido garantiert Gleichberechtigung von Mann und Frau

Gradido-Akademie: Künzelsau (ots) – Nie waren Frauen ‘systemrelevanter’ als in der Corona-Krise – und selten mehr belastet. Weltweit sind 70 Prozent des Personals in sozialen und pflegenden Berufen Frauen. Schon in normalen Zeiten leisten sie außerdem im Schnitt …

Weiterlesen

Alles neu – eine starke Webseite für das Österreichische Rote Kreuz

World-Direct eBusiness solutions GesmbH: Sistrans (ots) – So haben WORLD DIRECT und SPiNNWERK den digitalen Auftritt des ÖRK benutzerfreundlicher, schneller und zukunftssicher gemacht. Die neue TYPO3 Lösung macht www.roteskreuz.at benutzerfreundlicher, schneller und zukunftssicher. Die …

Weiterlesen

Mineralische Bauabfälle und Aushub: CSU-Fraktion will Bayerns Lösung beibehalten

27.01.2021 – 08:30

CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag

Ein DokumentDA1-CSUMantel-VerordnungdesBundesÖffnungsklauselfürdieLänder.pdfPDF – 94 kB

München (ots) Bayerischer Verfüll-Leitfaden trotz Mantelverordnung des Bundes: Per Dringlichkeitsantrag setzt sich die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag dafür ein, dass die Mantelverordnung des Bundes zur Bauschutt- und Aushub-Verwertung nur mit der sogenannten Länderöffnungsklausel in Kraft tritt. Konkret soll so ermöglicht werden, dass der bewährte bayerische Verfüll-Leitfaden weiter in Kraft bleiben kann. Nur so können nach Ansicht der Fraktion negative Auswirkungen auf die Bau- und Entsorgungswirtschaft in Bayern verhindert werden. Durch die ansonsten strengeren Anforderungen des Bundes werden massive Steigerungen der Baukosten befürchtet, weil Aushub und Bauschutt nicht mehr in Verfüllungen verwendet, sondern nur noch entsorgt werden könnte. Dazu Walter Nussel, der den Dringlichkeitsantrag für die Fraktion im Plenum vertritt: “Ohne den bayerischen Verfüll-Leitfaden müssten künftig 50 Millionen Tonnen Bauschutt und Aushub aus Bayern raustransportiert werden – das wären zwei Millionen LKW mit entsprechend zusätzlichem CO2-Ausstoß, den wir ja verringern wollen. Auch das Bauen würde sich deutlich verteuern, weil die Kosten für den Aushub dann entsprechend steigen.” “Für uns ist der aktuelle Beschluss des Bundesrates zur Mantelverordnung ein kompletter Widerspruch zu den notwendigen CO2-Einsparungen und der gewünschten Kreislaufwirtschaft. Darum brauchen wir dringend eine Korrektur.” Der Dringlichkeitsantrag wird heute Abend im Plenum des Landtags verabschiedet Pressekontakt: Ursula HoffmannPressesprecherinTelefon: 089/4126-2496Telefax: 089/4126-69496E-Mail: SchneiderStellv. PressesprecherTelefon: 089/4126-2489Telefax: 089/4126-69489E-Mail: EscherPressereferent und Referent für Social MediaTelefon: 089/4126-2452Telefax: 089/4126-69452E-Mail :

Original-Content von: CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

Brandenburg will Clearingstelle zu Corona-Schutzimpfungen

26.01.2021 – 18:43

Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)

Potsdam (ots) In Brandenburg sollen zukünftig jüngere, pflegebedürftige Menschen früher gegen COVID-19 geimpft werden können als bisher geplant. Wie der rbb aus dem Gesundheitsministerium erfuhr, hat Ministerin Ursula Nonnemacher (B’90/Grüne) entschieden, eine Clearingstelle einzurichten, die in Abstimmung mit der Landesärztekammer über Einzelfälle entscheiden soll. Vorher war der Ruf lauter geworden, jüngeren Menschen mit Behinderung eine höhere Priorität bei den Impfungen einzuräumen. Der rbb hatte darüber berichtet. In der Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums werden jüngere Menschen mit Schwerst- und Mehrfachbehinderung und deren pflegende Angehörige zunächst nicht mit der höchsten Priorität berücksichtigt. Die Ständige Impfkommission hat ihre Empfehlung inzwischen aktualisiert. Auch Einzelfallentscheidungen sollen möglich sein. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach rief im ARD-Mittagsmagazin Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) dazu auf, die aktuell geltende Impfverordnung zu überarbeiten. Pressekontakt: Rundfunk Berlin-BrandenburgBrandenburg aktuellChef vom DienstTel.: +49 (0)30 979 93-22 Rundfunkbeitrag für gutes Programm.

Original-Content von: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

Karl Lauterbach (SPD) ruft Spahn zur Überarbeitung der Impfverordnung auf

26.01.2021 – 16:03

Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)

Berlin (ots) SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach ruft Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) dazu auf, die aktuell geltende Impfverordnung zu überarbeiten. Die aktuelle Priorisierung von Impfanwärtern vernachlässige pflegebedürftige Hochrisikogruppen, sagte Lauterbach im ARD-Mittagsmagazin: “Damit muss sich die StiKo (Anm. d. Red.: Ständige Impfkommission) beschäftigen, auch das Haus Spahn, das Gesundheitsministerium, da tatsächlich diese nicht so große Gruppe von Menschen ein enormes Risiko trägt und auch durch die vielen Kontakte gefährdet ist”, so Lauterbach. Und da müsse eine Regelung geschaffen werden für Pflegebedürftige mit besonderen Erkrankungen – “unabhängig vom Alter”. Karl Lauterbach mahnte eine “unbürokratische, pragmatische, schnelle Lösung” an, um auch junge Menschen mit Vorerkrankungen, die derzeit nicht unter die in der Impfverordnung genannten Risikoerkrankungen wie beispielsweise Muskelschwund fallen, zu priorisieren. Pressekontakt: Rundfunk Berlin-BrandenburgARD-MittagsmagazinTel.: 030 – 97993 –

Original-Content von: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

phoenix runde: Lockdown-Frust – Brauchen wir eine neue Coronastrategie? / Mittwoch, 27. Januar 2021, 22.15 Uhr

26.01.2021 – 15:52

PHOENIX

Bonn (ots) Die Kurve flacht ab, aber es reicht noch nicht. Obwohl seit Wochen Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen gelten, bleiben die Corona-Infektions- und Todeszahlen hoch. Die Kritik an den Beschlüssen von Bund und Ländern im Kampf gegen die Pandemie wächst: eine konkrete Perspektive fehle, das Hangeln von Lockdown zu Lockdown sei zu wenig. Immer mehr Wissenschaftler und Mediziner fordern daher ein Umdenken. Muss Deutschland im Kampf gegen Corona neue Wege gehen? Können Erfolge aus Australien und anderen Ländern auf Deutschland übertragen werden? Wie kann man die Bevölkerung besser mitnehmen? Anke Plättner diskutiert mit: Cerstin Gammelin, Süddeutsche Zeitung Claus Ruhe Madsen, Oberbürgermeister von Rostock Prof. Maximilian Mayer, Politikwissenschaftler Universität Bonn Prof. Klaus Stöhr, Virologe, ehem. SARS-Forschungskoordinator der WHO Pressekontakt: phoenix-KommunikationTelefon: 0228 / 9584 : phoenix_de

Original-Content von: PHOENIX, übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

Hauptmann/Steiniger: Schuldenbremse ist entscheidend für den Wohlstand der künftigen Generationen

26.01.2021 – 15:29

CDU/CSU – Bundestagsfraktion

Berlin (ots) Zu der aktuellen Debatte über die Aussetzung der Schuldenbremse erklären Mark Hauptmann, Vorsitzender der Jungen Gruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, und Johannes Steiniger, Mitglied des Finanzausschusses: Mark Hauptmann: “Zur Minderung der Folgen der Corona-Krise war es richtig, die Wirtschaft aus der Staatskasse zu unterstützen und dafür die Schuldenbremse vorübergehend auszusetzen. Wir können aber nicht eine endlose Rechnung Richtung Zukunft stellen. Die Schuldenbremse hat sich bewährt und uns überhaupt erst den finanziellen Spielraum in der aktuellen Ausnahmesituation gegeben. Wir müssen im nächsten Jahr zu den normalen Regeln der Schuldenbremse zurück. Denn die Stabilität der Staatsfinanzen ist entscheidend für die Chancengleichheit der künftigen Generationen und somit nicht verhandelbar.” Johannes Steiniger: “Die Schuldenbremse ermöglicht uns eine langfristige Perspektive für die Staatsfinanzen, die wir jetzt dringend brauchen. Wir können nicht erst nach der Krise über deren finanzielle Folgen nachdenken. Statt eine Debatte über die Aussetzung der Schuldenbremse zu führen, brauchen wir eine kritische Auseinandersetzung über die Staatsausgaben. Zudem müssen wir das finanzielle Gleichgewicht zwischen Bund und Ländern wiederherstellen.” Hintergrund: Die CDU/CSU-Fraktion ist die größte Fraktion im Deutschen Bundestag. Sie repräsentiert im Parlament die Volksparteien der Mitte und fühlt sich Freiheit, Zusammenhalt und Eigenverantwortung verpflichtet. Auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes setzt sich die Unionsfraktion für einen starken freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat, die soziale und ökologische Marktwirtschaft, die Einbindung in die westliche Wertegemeinschaft sowie für die Einigung Europas ein. Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag ist Ralph Brinkhaus. Pressekontakt: CDU/CSU – BundestagsfraktionPressestelleTelefon: (030) 227-53015Fax: (030) 227-56660Internet: http://www.cducsu.deEmail:

Original-Content von: CDU/CSU – Bundestagsfraktion, übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

Globale Studie von IMA und ACCA / Finanzprofis erwarten W-förmige Konjunkturerholung in diesem Jahr

26.01.2021 – 13:37

Institute of Management Accountants (IMA)

Montvale (NJ)/ Zürich (ots)- Globale Wirtschaftsaussichten haben sich verschlechtert
– In Deutschland wirtschaftlicher Rückgang um 4,5 Prozent – geringer als in anderen Ländern der Eurozone
– Erholung auf Vorkrisenniveau erst für Mitte 2022 erwartet
– Verdeckte Arbeitslosigkeit könnte Aufschwung bremsen Nach einer vorübergehend optimistischeren Phase zeigen sich die Finanzexperten aktuell deutlich weniger zuversichtlich. Das gilt auch für Deutschland – wobei der Rückgang der Wirtschaftsleistung 2020 hier insgesamt etwas geringer ausgefallen ist als in anderen (EU-)Ländern. Dies zeigen unter anderem die jüngsten Ergebnisse des vierteljährlich erhobenen und veröffentlichten Global Economic Conditions Survey (GECS) des IMA (Institute of Management Accountants) und der ACCA (Association of Chartered Certified Accountants) unter mehr als 3.000 CFOs und Buchhaltern weltweit. Noch im vierten Quartal 2020 zeigten die Finanzfachleute überwiegend positive Bewertungen, die das Vertrauen in die europäische Wirtschaft trotz Brexit und Pandemie widerspiegeln. Nach historischen Rückgängen beim BIP der westeuropäischen Länder war das Wachstum stärker als erwartet. Das führte dazu, dass Europa einen besonders starken Zuwachs an Geschäftsaufträgen verzeichnen konnte. Die strengeren Pandemie-Regeln zum Jahresende sorgten jedoch dafür, dass sich die Aussichten wieder leicht eintrübten. Vorkrisenniveau noch nicht in Sicht Obwohl die Europäische Zentralbank (EZB) beschlossen hat, das Programm zum Ankauf von Vermögenswerten auszuweiten und die Laufzeit zu verlängern, wird die Wirtschaftsleistung auf Vorkrisenniveau so schnell nicht wieder erreicht werden. Die gesamte europäische Wirtschaft schrumpfte im Vergleich zum Vorjahr um 7,5 Prozent. Das ist deutlich mehr als die gesamte Weltwirtschaft, die im Jahr 2020 einen Rückgang der Produktion um 4,5 Prozent verzeichnet. Das ist der größte Rückgang der globalen Aktivität seit mehreren Jahrzehnten. Auch in Deutschland ist die Wirtschaft während der Pandemie um rund 4,5 Prozent geschrumpft – und damit weniger als in vielen anderen Ländern Westeuropas. In der zweiten Hälfte des “W” Die weitere erwartete Erholung wird im aktuellen Jahr als zweite Hälfte einer W-förmigen Kurve stattfinden – vorausgesetzt, die Impfkampagnen verlaufen erfolgreich. Im positivsten Fall kann das Vorkrisenniveau bereits zum Jahresende erreicht werden. Im negativeren Fall (verzögerte Massenimpfung usw.) wird sich die Weltwirtschaft – und damit auch die europäische bzw. deutsche – auch Ende 2022 noch rund zwei Prozent unter Vorkrisenniveau befinden. Wahrscheinlich ist aber ein Verlauf, der die Erholung zur Jahresmitte 2022 abgeschlossen sieht. Diese rund zweijährige Frist bis zur Erholung nach der Rezession kann dabei im historischen Kontext als vergleichsweise kurz gelten – zumal die Forscher keinen signifikanten Einfluss der Brexit-Folgen auf das diesjährige BIP haben werden, da die Nachfrage bereits schwach ist. Verdeckte Arbeitslosigkeit könnte Aufschwung bremsen Die verdeckte Arbeitslosigkeit durch die Kurzarbeits-Regelungen könnte nicht nur den Aufschwung ausbremsen, wenn sie nach Auslaufen offenkundig wird, sondern sie kann auch das Verbrauchervertrauen unterminieren und längerfristige Negativeffekte bewirken – weit über 2021 hinaus. Die hohen Arbeitslosenquoten werden wahrscheinlich bis ins Jahr 2022 anhalten. Die negativen Nebeneffekte werden das Wachstumspotenzial langfristig weiter beeinträchtigen. Auf der anderen Seite werden die Konsumausgaben anziehen, weil sich in Zeiten des Lockdowns einige Ersparnisse angesammelt haben dürften. Auch der Europäische Rettungsfonds in Höhe von rund 750 Mrd. EUR wird voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 mit der Verteilung der Mittel beginnen, was für einen weiteren Anstieg der Nachfrage sorgen sollte. “Bei der Prognose für 2021 und folgende gibt es vergleichsweise viele Variablen, die sich sehr unterschiedlich entwickeln und die Dynamik des Aufschwungs entsprechend beeinflussen können. Da Deutschland in dieser Hinsicht im europäischen Kontext recht passabel dasteht, ist aber mit einer soliden Entwicklung zu rechnen – sofern sich die Pandemie nachhaltig unter Kontrolle bringen lässt “, erklärt Bernardin Generalao, Director Regional Partner Relations DACH bei IMA. Fiskalpolitik nicht zu früh straffen Die pandemiebedingte Rezession hat zu deflationären Tendenzen geführt. Die Stimuli für die Wirtschaft sowie die wieder anziehende Nachfrage könnten für eine vergleichsweise hohe Inflationsrate sorgen. Das bedeutet: Trotz der derzeit notwendigen finanziellen Großzügigkeit besteht kein Zweifel daran, dass irgendwann auch wieder eine Straffung der Fiskalpolitik notwendig sein wird. Wann und wie dies geschieht, darüber hat die Politik zu entscheiden. Ihr fällt die Aufgabe zu, den richtigen Zeitpunkt zu identifizieren, damit die Erholung nicht gleich wieder abgewürgt wird. Der komplette Report findet sich hier. Der Global Economic Conditions Survey (GECS) Der Global Economic Conditions Survey (GECS) ist die größte regelmäßig wiederkehrende Wirtschaftsumfrage unter Buchhaltern und Controllern weltweit. Sie wird seit mehr als zehn Jahren von den globalen Branchenverbänden ACCA und IMA durchgeführt. Die Kennzahlen und Ergebnisse spiegeln die wirtschaftliche Aktivität und geben wertvolle Einblicke in die Ansichten der Finanzfachleute – von Investitionsverhalten über Beschäftigung bis zu den Kosten. Aufgrund der vierteljährlichen Struktur und des Umfangs der Grundgesamtheit ist GECS ein zuverlässiger Indikator für jedes Unternehmen oder jede sozioökonomische Organisation. Die Daten für die aktuelle Q4-Studie wurden zwischen dem 20. November und dem 8. Dezember 2020 unter 3.086 Mitgliedern des ACCA und des IMA erhoben, darunter mehr als 300 CFOs. Mehr Informationen finden Sie unter: https://www.imanet.org/insights-and-trends/global-economic-conditions-survey?ssopc=1 Über IMA® (Institute of Management Accountants) Das IMA® (Institute of Management Accountants) ist einer der größten internationalen Verbände für Buchhalter und Finanzfachleute. Das IMA® unterstützt Buchhalter, Bilanzbuchhalter, CFOs, Wirtschaftsprüfer und andere Experten im Finanzbereich durch Forschung sowie die international anerkannte Fortbildung zum CMA® (Certified Management Accountant) und das CSCA®-Programm (Certified in Strategy and Competitive Analysis). Gerade die Ausbildung zum CMA gilt als maßgeblicher Faktor für eine Karriere im Bereich Finanzen. Weitere Fortbildungsangebote, ein intensives Networking sowie das strikte Eintreten für ethische Geschäftspraktiken gehören ebenfalls zu seinem Tätigkeitsbereich. Das IMA verfügt über ein globales Netzwerk mit mehr als 125.000 Mitgliedern in 150 Ländern, davon rund 80.000 CMA-Träger. Vertreten sind hier auch 300 professionelle Chapter. Die Fachmagazine The Accountant/International Accounting Bulletin haben das IMA als Berufsverband der Jahre 2017 und 2018 ausgezeichnet. Mit Hauptsitz in Montvale/N.J., USA, bietet das IMA in allen globalen Regionen, in denen das Institut aktiv ist (Nord- und Südamerika, Asien/Pazifik, Europa und Naher Osten/Indien) lokal spezifizierte Dienstleistungen an. In Europa hat das IMA derzeit über 3.000 Mitglieder und ist mit eigenen Büros in Amsterdam und Zürich vertreten. (Stand: Januar 2021) Weitere Informationen über IMA finden Sie unter www.imanet.org. Über ACCA (Association of Chartered Certified Accountants) ACCA (Association of Chartered Certified Accountants) ist die globale Vereinigung professioneller Wirtschaftsprüfer, die erstklassige, geschäftsrelevante Qualifikationen für Personen mit entsprechender Eignung, Fähigkeiten und Ambitionen auf der ganzen Welt anbietet, die eine erfolgreiche Karriere in den Bereichen Buchhaltung, Finanzen und Management anstreben. Die ACCA unterstützt ihre 227.000 Mitglieder und 544.000 Studenten (einschließlich Tochtergesellschaften) in 176 Ländern und hilft ihnen bei der Entwicklung erfolgreicher Karrieren im Rechnungswesen und in der Wirtschaft mit den von den Arbeitgebern geforderten Qualifikationen. ACCA arbeitet mit einem Netzwerk von 110 Büros und Niederlassungen und 7.571 anerkannten Arbeitgebern weltweit sowie 328 autorisierten Bildungsanbietern, die hohe Lern- und Entwicklungsstandards bieten. Durch ihren Auftrag im öffentlichen Interesse fördert ACCA eine angemessene Regulierung des Rechnungswesens und führt einschlägige Forschungsarbeiten durch, um sicherzustellen, dass der Ruf und der Einfluss des Rechnungswesens weiter wachsen. Die ACCA hat wichtige Neuerungen in ihrer zentralen Ausbildung eingeführt, um sicherzustellen, dass ihre Mitglieder und zukünftigen Mitglieder auch weiterhin die weltweit am meisten geschätzten, aktuellsten und gefragtesten Buchhaltungsexperten sind. Seit ihrer Gründung im Jahr 1904 hat die ACCA stets einzigartige Werte vertreten: Chancen, Vielfalt, Innovation, Integrität und Rechenschaftspflicht. Weitere Informationen finden Sie hier: www.accaglobal.com Pressekontakt: FH Germany für IMABetty : +49- 69-405702 -461ACCAHelen : +44 (0)20 7059 5759Mobil: +44 (0)7725 498 654

Original-Content von: Institute of Management Accountants (IMA), übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

DEKV: Was die Krankenhäuser jetzt brauchen / Fünf-Punkte Programm für Planungssicherheit und wirtschaftliche Sicherung

26.01.2021 – 12:42

Deutscher Evangelischer Krankenhausverband e. V. (DEKV)

Berlin (ots) Anlässlich der heutigen DKG Pressekonferenz “Krankenhäuser im zweiten Pandemiejahr” erklärt Christoph Radbruch, Vorsitzender des Deutschen Evangelischen Krankenhausverbandes (DEKV) und Mitglied im Präsidium der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG): “Nun befinden wir uns im Jahr ZWEI der Corona-Pandemie. Nach wie vor ist die Situation für die Krankenhäuser durch SARS-CoV-2 und die neuen Mutationen volatil. Die Rückkehr zum normalen Krankenhausalltag ist aktuell noch nicht in Sicht. Die Belegungsrückgänge sind regional sehr unterschiedlich und erreichen bis zu 40 Prozent. Dazu zählen neben den stationären und teilstationären auch die ambulanten Behandlungen sowie die Wahlleistungen. Die Gründe für die Rückgänge sind unter anderem, dass Patienten aus Angst vor dem Virus nicht dringend notwendige Operationen weiterhin verschieben. Darüber hinaus weisen die niedergelassenen Ärzte immer noch weniger Patienten als im Vorjahr in die Krankenhäuser ein. Eine Normalisierung der Belegung wird sich schätzungsweise erst im Laufe des Jahres 2022 wieder einstellen. Diese lange Zeitspanne können viele Krankenhäuser unmöglich aus eigener wirtschaftlicher Kraft überbrücken. Die Krankenhäuser brauchen jetzt klare Regeln und Zusagen vom Bundesgesundheitsministerium für die dringend notwendige Planungssicherheit und wirtschaftliche Stabilität in 2021.” Nur Planungssicherheit lässt den Kopf für Versorgung frei werden Der DEKV fordert ein Fünf-Punkte Programm für Planungssicherheit und wirtschaftliche Sicherung: 1. Fünf-Tages Zahlungsfrist für Krankenhausrechnungen bis Mitte 2022 verlängern Um die Zahlungsfähigkeit der Krankenhäuser und Rehakliniken sicherzustellen, soll das aktuell geltende Fünf-Tages Zahlungsziel für Krankenhausrechnungen bis Mitte 2022 verlängert werden. 2. Verpflichtende Gesamt-Mindererlösausgleichsvereinbarung zur Liquiditätssicherung in 2021 Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) muss eine prospektive Gesamt-Mindererlösausgleichsvereinbarung zur Liquiditätssicherung durch die Folgen der Corona-Pandemie verpflichtend einführen. Basierend auf den Leistungsdaten des Jahres 2019 kann unabhängig vom Verhandlungszeitraum der regulären Budgetvereinbarungen ein Corona-Mindererlösausgleich angelehnt an die Regelungen des § 4 Abs. 3 KHEntgG und § 3 Abs. 7 BPflV vereinbart werden. Dabei besteht unabhängig von § 4 Abs. 3 Satz 3 KHEntgG die Möglichkeit, einen höheren Mindererlösausgleichssatz zu vereinbaren. Die Abrechnung des Zuschlages erfolgt monatlich bis zum Ende des Kalenderjahres 2021. Die Summe dieses prospektiven Mindererlösausgleiches zur Liquiditätssicherung aufgrund der Corona-Pandemie fließt in die Berechnung des Gesamtmehr- oder Mindererlösausgleiches nach § 4 Abs. 3 Satz 2 KHEntgG ein. 3. Ganzjahresausgleich 2021 verpflichtend einführen Der für das Jahr 2020 geltende Gesamtjahresausgleich von Erlösen und Kosten soll analog für das Jahr 2021 verpflichtend gesetzlich eingeführt werden. Es wird eine Garantie der durch die Häuser vereinbarten Budgeterlöse von 2019 übergeleitet auf das Jahr 2021 inklusive Steigerungsraten gefordert. 4. MD-Prüfquote von fünf Prozent beibehalten und MD-Strukturprüfungen aussetzen Die Krankenhäuser und ihre Mitarbeitenden müssen weiterhin von den sehr zeitaufwändigen MD-Prüfungen entlastet werden. Die fünf Prozent Prüfquote soll bis auf Weiteres gesetzlich verpflichtend festgesetzt werden. Auch sollen die MD-Strukturprüfungen bis auf Weiteres ausgesetzt werden. Am 1. Juli 2021 werden viele MD-Anfragen in den evangelischen Krankenhäusern eintreffen, die enormen Bearbeitungsaufwand bei medizinischem und pflegerischem Personal nach sich ziehen werden. 5. InEK-Sonderauswertung der OPS für COVID-19-Patienten beauftragen Für die Versorgung von COVID-19-Patienten erhalten die Krankenhäuser eine pauschale Vergütung. Der hohe Betreuungsaufwand eines COVID-19-Patienten, auch ohne intensivmedizinische Betreuung, scheint gegenwärtig nicht sachgerecht abgebildet. Das BMG soll daher eine vorgezogene Sonderauswertung für die COVID-19-Fälle auf Basis der Kalkulationsdaten beim InEK in Auftrag geben. Eine mögliche Kostenanpassung kann dann auf der Basis eines Zusatzentgelts für COVID-19-Fälle erfolgen. Pressekontakt: Medizin & PR GmbH – GesundheitskommunikationBarbara Kluge | Eupener Straße 60, 50933 KölnE-Mail: | Tel.: 0221 / 77543-0Melanie Kanzler | VerbandsdirektorinE-Mail: | Tel.: 030 80 19 86-11

Original-Content von: Deutscher Evangelischer Krankenhausverband e. V. (DEKV), übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

LfA-Förderbilanz 2020: Fördervolumen steigt in der Corona-Krise auf Höchststand

LfA Förderbank Bayern: München (ots) – – Bayerische Wirtschaft mit Förderkrediten von insgesamt 3,4 Milliarden Euro unterstützt – Mehr als 1,5 Milliarden Euro im Rahmen der eigenen bayerischen Corona-Hilfen zugesagt – Nachfrage nach Energieeffizienz- und …

Weiterlesen

Studie Mittelstandsfinanzierung: Strategien und Hemmnisse in Krisenzeiten

Bundesverband Factoring für den Mittelstand (BFM): Berlin (ots) – Wie finanzieren sich kleine und mittlere Unternehmen in wirtschaftlich angespannten Zeiten? Jeder zweite Entscheider (49%) in KMU wünscht sich mehr Unabhängigkeit von der Hausbank. Coronabedingt sind 14% aktiv geworden und haben …

Weiterlesen

Tod dem Rothirsch! Dem Reh die Kugel! Das neue Bundesjagdgesetz

Wildtierschutz Deutschland e.V.: Mainz (ots) – Hochwinter. Viele Teile Deutschlands sind schneebedeckt. Reh und Hirsch haben in den Energie-Sparmodus geschaltet – eine Strategie für die Zeit des Jahres, in der es für Grasfresser kaum Nahrung gibt. Jede Flucht, jeder Stress macht …

Weiterlesen

Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg beklagt fehlenden Impfstoff

26.01.2021 – 10:37

Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)

Berlin (ots) Die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg beklagt, dass wegen fehlender Impfstoffe weiter nur sehr eingeschränkt gegen Corona geimpft werden kann. Der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg, Peter Noack, sagte am Dienstag im Inforadio vom rbb, im neu eröffneten Impfzentrum in Brandenburg an der Havel werde man zunächst nicht auf die geplanten 600 Impfdosen pro Tag kommen. “Grund ist die verminderte Menge der Impfdosen-Lieferung. Es werden, wenn Impfstoffdosen-Lieferungen da sind, natürlich die Kapazitäten wieder hochgefahren. Das war auch ein Grund zu sagen: Wir eröffnen die Impfzentren weiter, damit sie im Stand-by-Modus sind und sofort wieder hochfahren können.” Laut Noack sind zunächst bis zum 12. Februar Termine vergeben worden. Was danach geschehe, hänge von den weiteren Lieferungen des Impfstoffs ab. Brandenburg an der Havel ist das siebte Impfzentrum im Land Brandenburg. Am Mittwoch soll ein weiteres in Eberswalde an den Start gehen, am Donnerstag steht die Eröffnung in Prenzlau an. Das gesamte Interview können Sie hier nachhören: https://ots.de/WzO37I Pressekontakt: Rundfunk Berlin-BrandenburgInforadioChef/Chefin vom DienstTel.: 030 – 97993 37400Mail: Rundfunkbeitrag für gutes Programm.

Original-Content von: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

Anlässlich der Corona-Impfungen fordert der Bundesverband wir pflegen e.V.: Pflegende Angehörige verdienen hohe Priorität

26.01.2021 – 10:19

wir pflegen e. V.

Berlin (ots) Die Corona-Impfungen sind in allen Bundesländern angelaufen. Doch bei vielen pflegenden Angehörigen herrscht große Unsicherheit, wann und wie sich und ihre Pflegebedürftigen impfen lassen können. Hierzu erklärt der Vorstand des Bundesverbands wir pflegen e.V. – Interessenvertretung und Selbsthilfe pflegender Angehöriger: “In der Impfverordnung des Bundes gehören enge Kontaktpersonen von hochbetagten Pflegebedürftigen, chronisch Kranken (z.B. mit Demenz) oder Menschen mit spezifischen Behinderungen (auch Kinder) zur Gruppe, die eine Corona-Schutzimpfungen mit hoher Priorität erhalten sollen. Doch nach einer Recherche von wir pflegen e.V können pflegende Angehörige nur auf der Hälfte der Informationsportale der Bundesländer den Informationen entnehmen, dass sie zur Gruppe 2 gehören. Auf den Seiten des Landesportals NRW sowie auf der Seite des hessischen Ministerium für Soziales und Integration werden pflegende Angehörige überhaupt nicht genannt, obwohl dort detaillierte Auflistungen aller priorisierter Gruppen zu finden sind. Sebastian Fischer Vorstandsmitglied von wir pflegen e.V. kommentiert die Sorgen vieler pflegenden Familien: “Pflegende Angehörige fühlen sich einmal mehr vergessen, nicht angesprochen und schlecht informiert. Betroffen sind mindestens 5 Mio. Menschen, die in häuslicher Pflege rund 80 Prozent aller Pflegebedürftigen in Deutschland versorgen. Eine wichtige Gruppe, die nicht vernachlässigt werden darf.” “Eine Gesellschaft, die den Schutz vulnerabler Gruppen ernst nimmt, muss darauf zielen, dass Pflegende und Pflegebedürftige zuhause genauso geschützt werden können wie Heimbewohner. Es wird nach fast einem Jahr Pandemie Zeit, pflegende Angehörige als gleichberechtigte Partner in der Pflege in alle Maßnahmen wie professionelle Pflegekräfte einzubeziehen.” Damit dies tatsächlich gelingt, drängt der Bundesverband wir pflegen e.V. darauf, die Kommunikation mit pflegenden Angehörigen zu verbessern. Wie sollen die Menschen erfahren, wann und wo sie ihr Recht auf Impfung wahrnehmen können, wenn sie als Gruppe auf Informations-Portalen nicht explizit erwähnt und gezielt angesprochen werden? Viele ältere Menschen sind zudem über Internet nur begrenzt erreichbar. Lange Warteschleifen am Telefon schrecken ab. Gerade diejenigen, deren Nerven durch die Belastungen im Pflegealltag blank liegen, drohen einmal mehr durchs Raster zu fallen. Wichtig ist deshalb: In der 2. Welle der Pandemie brauchen pflegende Angehörige kurzfristig verlässliche Angebote. Dazu ist der Einsatz von Krisenpersonalpool und Notfalleinsatzteams in allen Bundesländern nötig, auch für den ambulanten Bereich der Pflege. Zudem sollte die Politik verstärkt für ein zivilgesellschaftliches Engagement werben und geeignete Strukturen aufbauen, damit Freiwillige und Pflegebedürftige zueinander finden. Als hilfreich haben sich während des 1. Lockdowns spontane freiwillige Initiativen wie z. B. Einkaufhilfen bewährt. Langfristig aber gilt es, die Rechte der pflegenden Angehörigen im Pflegesystem zu stärken, sie konsequent finanziell abzusichern und Entlastungsangebote flächendeckend zugänglich aufzubauen. Denn bei alle Liebe, die pflegende Angehörige antreibt, ist Pflege Care-Arbeit, die gesellschaftlich anerkannt werden muss.” Zusätzliche Informationen: wir pflegen e.V. ist als bundesweite Interessenvertretung und Selbsthilfeorganisation die Stimme der pflegenden Angehörigen in Deutschland. 76,4% aller pflegebedürftigen Menschen werden familiär versorgt, mit einer durchschnittlichen Pflegeleistung von 63 Stunden/Woche. Pflegende Angehörige brauchen eine starke Vertretung, die sich für spürbare Verbesserungen in Unterstützung und sozialrechtlicher Absicherung einsetzt und eine Mitbeteiligung in relevanten Pflegegremien einfordert. Nähere Informationen über die Tätigkeiten und Schwerpunktthemen von wir pflegen e.V. finden Sie auf der Webseite www.wir-pflegen.net. Pressekontakt: wir pflegen – Interessenvertretung und Selbsthilfe pflegender Angehöriger e.V.KommunikationSabina Strunk Telefon: 0152.28576840 E-Mail:

Original-Content von: wir pflegen e. V., übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

Unfaire Handelspraktiken verbieten: Deutsche Umwelthilfe fordert entschlossenen Kampf gegen Ursachen von Lebensmittelverschwendung

26.01.2021 – 10:06

Deutsche Umwelthilfe e.V.

Berlin (ots)- Unfaire Handelspraktiken führen zu Lebensmittelverschwendung auf dem Acker
– Bundestag befasst sich am Mittwoch mit Gesetzesänderung: Deutsche Umwelthilfe fordert, unfaire Handelspraktiken strikt zu unterbinden
– Systematische Überproduktion von bis zu 20 Prozent unter anderem durch kurzfristige Bestellungen und willkürliche Anforderungen an Aussehen der Produkte Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert den Stopp unfairer Handelspraktiken zur Bekämpfung von Lebensmittelverschwendung. Kurzfristige Bestellungen, willkürliche Qualitätsstandards oder Werbeaktionen des Handels führen bereits in der landwirtschaftlichen Produktion zur Verschwendung genießbarer Lebensmitteln. Am morgigen Mittwoch befasst sich der Bundestag erstmals mit der Änderung des Agrarmarkstrukturgesetzes zur Umsetzung der EU-Richtlinie gegen unfaire Praktiken des Lebensmitteleinzelhandels. Dazu Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH: “Der Handel zwingt Produzentinnen und Produzenten durch unfaire Verträge und willkürliche Qualitätsstandards zur systematischen Überproduktion von Lebensmitteln. Damit diese ihre Produkte jederzeit und immer in der geforderten Qualität liefern können, produzieren sie vor allem bei Obst- und Gemüse deutlich über der Nachfrage, bei Salat etwa in Höhe von 20 Prozent. Wir fordern Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner deswegen dazu auf, durch das Verbot unfairer Handelspraktiken die so entstandene Lebensmittelverschwendung wirksam zu bekämpfen und Landwirtinnen und Landwirte vor dem Handel zu schützen. Der vorliegende Gesetzesentwurf reicht hierfür nicht aus.” Lebensmittelverschwendung bei den Erzeugerinnen und Erzeugern kann erheblich sein. Bei frischem Obst und Gemüse liegen die Ernteverluste laut Thünen-Institut insgesamt bei durchschnittlich 25 Prozent. Unfaire Handelspraktiken wie hohe informelle Qualitätsanforderungen des Einzelhandels sind einer der Hauptfaktoren für Ernteverluste. Diese Anforderungen haben in den letzten 10 Jahren deutlich zugenommen, obwohl das Aussehen eines Produkts nichts mit der Qualität zu tun hat. Neben dem Verbot willkürlicher Qualitätsstandards fordert die DUH die Aufnahme weiterer Verbote unfairer Handelspraktiken in den vorliegenden Gesetzesentwurf. Dazu zählen das Verbot kurzfristiger Bestellungen, von Werbeaktionen des Einzelhandels, die spontane Änderungen in der Nachfragemenge und den Preisen für landwirtschaftliche Erzeugnisse ergeben sowie die Auslistung von Produzenten aufgrund von abweichenden Liefermengen, die etwa durch Witterungsbedingungen zustande kommen. Der Gesetzesentwurf der Bundesregierung zur Änderung des Agrarmarktstrukturgesetzes soll die EU-Richtlinie gegen unfaire Praktiken des Lebensmitteleinzelhandels (UTP-Richtlinie) umsetzen. Sie muss bis 1. Mai 2021 in deutsches Recht übergehen. Im Projekt Clean Air Farming (LIFE17 GIE/DE/610) kämpft die DUH gegen Lebensmittelverschwendung, um die Entstehung von vermeidbaren und schädlichen Ammoniak- und Methanemissionen aus der Landwirtschaft zu mindern. Das Projekt wird im Rahmen des LIFE-Programms von der Europäischen Kommission gefördert. Weitere Informationen: https://www.clean-air-farming.eu Pressekontakt: Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer0160 90354509, -Pressestelle:Matthias Walter, Marlen Bachmann, Thomas Grafe030 2400867-20, , www.twitter.com/umwelthilfe,www.facebook.com/umwelthilfe, www.instagram.com/umwelthilfe

Original-Content von: Deutsche Umwelthilfe e.V., übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

Tierarzneimittelgesetz / Tierärzteverbände fordern: Gesetzgebungsverfahren sofort stoppen

26.01.2021 – 10:00

Bundesverband Praktizierender Tierärzte e.V.

Frankfurt am Main (ots) Die Präsidenten der tierärztlichen Verbände Bundestierärztekammer, Bundesverband der beamteten Tierärzte und Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt) haben Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner Ende vergangener Woche schriftlich aufgefordert, die Umsetzung eines nationalen Tierarzneimittelgesetzes in dieser Legislaturperiode zu stoppen, damit ein transparenter Diskussionsprozess möglich wird. Die Verbände sind sich vollkommen einig darin, dass sie sich an einem derart intransparenten und unausgereiften Verfahren weder beteiligen können noch wollen. Dafür steht für die praktizierenden und beamteten Tierärztinnen und Tierärzte und natürlich für die Tiergesundheit und den Tierschutz schlichtweg zu viel auf dem Spiel. Grund für diesen Schritt ist, dass in den letzten beiden Jahren seit Inkrafttreten der EU-Tierarzneimittelverordnung für die Umsetzung in nationales Recht keinerlei fachlicher Austausch stattgefunden hat und jetzt völlig unerwartet die Bundesministerien für Gesundheit und Landwirtschaft den tierärztlichen Organisationen und Verbänden den Entwurf für ein nationales Tierarzneimittelgesetz zur Stellungnahme innerhalb von drei Wochen vorgelegt haben. Eine qualifizierte Stellungnahme zu einem so umfangreichen und zugleich wichtigen Gesetzesvorhaben kann aber in einer solch kurzen Frist zwangsläufig nur unvollständig sein und wird deshalb nicht erfolgen. “Wie kann es sein, dass zwei Jahre für die Umsetzung der bereits im Januar 2019 in Kraft getretenen EU-Tierarzneimittelverordnung in neu zu fassendes nationales Recht ohne jeglichen fachlichen Austausch ungenutzt verstrichen sind und dann ganz plötzlich eine Ressortabstimmung zum Gesetzentwurf ohne vorherige Verbändeanhörung erfolgt,” macht bpt-Präsident Dr. Siegfried Moder seinem Ärger Luft. Hieß es doch noch vor wenigen Wochen, das Bundesgesundheitsministerium habe wegen der Corona-Situation keine Zeit, sich um das nationale Tierarzneimittelgesetz zu kümmern. “Die Art und Weise, wie mit einer von dem Gesetz hauptbetroffenen Gruppe umgegangen und offenbar auch nicht korrekt informiert wird, ist völlig inakzeptabel,” bekräftigt Moder. Schon auf den ersten Blick haben sich rechtlich-handwerkliche Fehler im Entwurf gezeigt, die in der tierärztlichen Praxis zu Umsetzungsschwierigkeiten und juristischen Auseinandersetzungen führen werden. “Genau davor wollen und müssen wir die Tierärztinnen und Tierärzte schützen,” stellt Moder klar. “Und um das gleich ganz deutlich zu sagen, wir sträuben uns nicht gegen ein neues, eigenständiges Tierarzneimittelgesetz, so wie es in vielen anderen EU-Ländern schon Brauch ist. Wenn aber etwas ganz Neues geschaffen wird, dann muss in einem transparenten Diskussionsprozess ausreichend Zeit für den fachlich fundierten Austausch sein,” so Moder. Dafür stehen die drei Verbände zur Verfügung. Ansprechpartner für diese Meldung: Dr. Siegfried Moder (bpt-Präsident) T. 0172/3673002 Pressekontakt: Bundesverband Praktizierender Tierärzte e. VReferat KommunikationHahnstr. 7060528 Frankfurt/M.Ansprechpartner:Astrid BehrT. 069/669818-15Fax 069/669818-55E-Mail:

Original-Content von: Bundesverband Praktizierender Tierärzte e.V., übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

Bain-Benchmarking europäischer Retail-Banken / Mit mehr Digitalisierung zu höheren Bankaktien-Renditen

26.01.2021 – 09:30

Bain & Company

München/Zürich (ots)- Digitale Vorreiter im Retail-Banking übertreffen mit einer Eigenkapitalrendite von 8,7 Prozent den Wettbewerb deutlich und haben loyalere Kunden
– Unter den Top 10 befindet sich kein Institut aus dem deutschsprachigen Raum
– Mit der richtigen Digitalstrategie können die Nachzügler aufholen; sieben Elemente sind dabei entscheidend Nur wenige Retail-Banken schaffen es, mit ihren Digitalisierungsbemühungen ihre Kunden zu begeistern und die angestrebten Kostenvorteile zu realisieren. Wie groß die Unterschiede zwischen digitalen Vorreitern und Nachzüglern sind, belegt ein aktuelles Benchmarking von 50 führenden Retail-Banken in Europa, darunter zehn aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. In der dazugehörigen Studie “How Digital Done Right Pays Off for Retail Banks” zeigt die internationale Unternehmensberatung Bain & Company, was die besten Banken auszeichnet. Corona-Krise forciert digitalen Bankbetrieb “Der Lockdown und die fortwährenden Kontaktbeschränkungen beschleunigen den Wandel im Retail-Banking in einem bislang kaum gekannten Tempo”, stellt Bain-Partner Dr. Dirk Vater fest, Co-Autor der Studie und Leiter der Praxisgruppe Financial Services in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika (EMEA). “Nur mit einer umfassenden Digitalisierung können die Kreditinstitute die Erwartungen ihrer Kunden, Beschäftigten und Eigentümer erfüllen.” Anhand von 150 Kriterien aus Kunden- sowie interner Bankensicht ermittelt das Bain-Benchmarking, wie weit die Digitalisierung der beteiligten Geldhäuser fortgeschritten ist. Das Ergebnis ist ernüchternd – zumindest für die DACH-Region. Mehrere Banken aus der Schweiz müssen sich mit hinteren Rängen begnügen. Und keiner Bank aus dem deutschsprachigen Raum gelingt der Sprung in die Spitzengruppe (Abbildung). Besseres Kundenerlebnis, geringere Kosten Ein Vergleich der Spitzengruppe mit der Konkurrenz macht es möglich, die Vorteile einer gezielten Digitalisierung zu quantifizieren. So liegt die mit dem Net Promoter Score® (NPS®) messbare Kundenloyalität bei den digitalen Vorreitern unter den traditionellen Banken mit 21 Prozent signifikant über der des Wettbewerbs. Noch besser schneiden reine Onlinebanken ab. Sie überzeugen ihre Kunden unter anderem mit niedrigen Gebühren. Die digitalen Vorreiter begeistern nicht nur ihre Kunden, sondern werden auch von ihrer Belegschaft deutlich positiver bewertet. Das gilt für die Weiterempfehlungsbereitschaft als Arbeitgeber ebenso wie für die Beurteilung der Zukunftsaussichten des Unternehmens aus Sicht der Mitarbeitenden. Und auch die Eigentümer profitieren. Die bestplatzierten traditionellen Kreditinstitute erzielen im Schnitt eine Eigenkapitalrendite von 8,7 Prozent und liegen damit 2,5 Prozentpunkte über dem Durchschnittswert der Konkurrenz. Zudem ist ihre Cost-Income-Ratio deutlich niedriger. “Mit der richtigen Digitalstrategie steigt der Automatisierungsgrad einer Bank, ohne dass das Kundenerlebnis leidet. Im Gegenteil: Durch schnellere und einfachere Interaktionen wird dieses immer besser”, betont Dr. Jens Engelhardt, Bain-Partner sowie Co-Autor der Studie und Digitalisierungsexperte. “Damit verbunden ist eine nachhaltige Kostensenkung. Und die wiederum bietet gerade den Kreditinstituten im deutschsprachigen Raum einen Ausweg aus ihrer strukturellen Renditefalle.” Digitalisierung konsequent vorantreiben Was eine erfolgreiche Digitalstrategie ausmacht, zeigt die Studie anhand von zahlreichen Praxisbeispielen auf. Entscheidend sind sieben Elemente: 1. Strategie, Ziele und Roadmap. Bei der Umsetzung ihrer Strategie fahren die besten Banken in der Regel zweigleisig. Einerseits digitalisieren sie ihr bestehendes Geschäft und erweitern es regelmäßig um digitale Innovationen. Andererseits bauen sie neue Geschäftsmodelle auch abseits ihres Kerns auf.
2. Produktportfolio. Digitale Vorreiter setzen entweder auf ein einfaches, standardisiertes Produktportfolio oder auf ein breiteres, dann aber modular auf die Bedürfnisse der jeweiligen Kunden ausgerichtetes Leistungsspektrum.
3. Kundenerlebnis. Die Verlagerung des Vertriebs in digitale Kanäle gelingt, wenn Banken systematisch sämtliche Kontaktpunkte entlang der Kundenreise digitalisieren. Haben Kreditinstitute mehr als 80 Prozent ihres Angebots digitalisiert, laufen nahezu drei Viertel der Verkäufe über digitale Kanäle.
4. Moderne Kanäle. Alle Zugangswegeder Top-Banken im Benchmarking sind extrem nutzerfreundlich. Sie entsprechen dem, was der Kunde von anderen Digitalunternehmen gewohnt ist und heute erwartet. Den Top-Instituten gelingt es, ihre Kunden in die digitale Welt zu migrieren – zunächst mit sanften Methoden wie Werbekampagnen, gefolgt von härteren Maßnahmen wie höheren Preisen etwa für Filialdienstleistungen.
5. Kundenloyalitätssystem. Digitale Vorreiter erfassen regelmäßig das Feedback ihrer Kunden bis hinunter auf Einzelinteraktionsebene. Auf dieser Basis verbessern sie ihre Abläufe und Angebote systematisch und kontinuierlich.
6. Betriebsmodell. Führende Banken brechen Silodenken auf und richten ihre Organisation konsequent entlang der Kundenreise aus. Abteilungsübergreifende agile Teams sind dafür genauso unentbehrlich wie ein Talentmanagement, durch das die benötigte Digitalexpertise aufgebaut und weiterentwickelt wird.
7. Technologie und Daten. Viele traditionelle Banken haben mit einer unflexiblen, veralteten IT-Architektur zu kämpfen. Durch die Entkopplung der eingesetzten Systeme und die Einführung agiler Arbeitsweisen lassen sich Geschwindigkeit und Flexibilität deutlich erhöhen. Defizite gibt es vielerorts auch bei der Nutzung von Daten. Deren Verfügbarkeit und Qualität sicherzustellen ist ein kritischer erster Schritt. Aus Sicht von Bain-Partner Vater führt für Kreditinstitute kein Weg mehr an der Digitalisierung vorbei, wollen sie eine Zukunft haben: “Mit der richtigen Digitalstrategie entsteht Schritt für Schritt eine Bank, die Kunden wie Mitarbeiter begeistert und eine attraktive Rendite erwirtschaftet.” Und er ergänzt: “Aufzuholen wird jeden Monat schwieriger. Deshalb ist es Zeit, die Digitalisierung jetzt zügig und konsequent voranzutreiben.” Eine Grafik zum Thema finden Sie hier: https://ots.de/xuRLke Bain & Company Bain & Company ist eine international führende Unternehmensberatung, die Entscheiderinnen und Entscheider weltweit bei der Zukunftsgestaltung unterstützt. Mit unseren 59 Büros in 37 Ländern sind wir in unmittelbarer Nähe unserer Kunden. Wir arbeiten gemeinsam mit ihnen daran, den Wettbewerb zu übertreffen und neue Standards in den jeweiligen Branchen zu setzen. Partner aus unserem Ökosystem digitaler Innovatoren ergänzen unsere Expertise und sorgen mit dafür, dass wir für unsere Kunden bessere, schnellere und nachhaltigere Ergebnisse erzielen. In den kommenden zehn Jahren werden wir weltweit mehr als eine Milliarde US-Dollar in Pro-Bono-Projekte investieren. Wir unterstützen Organisationen, die sich den aktuellen Herausforderungen in den Bereichen Bildung, Umwelt sowie wirtschaftliche Entwicklung stellen und sich für Gleichberechtigung in jeder Hinsicht engagieren. Seit unserer Gründung 1973 messen wir unseren Erfolg am Erfolg unserer Kunden und sind stolz darauf, dass wir die höchste Weiterempfehlungsrate in der Beratungsbranche haben. Pressekontakt: Leila Kunstmann-SeikBain & Company Germany, Inc.Karlsplatz 180335 MünchenE-Mail: .: +49 (0)89 5123 1246Mobil: +49 (0)151 5801 1246

Original-Content von: Bain & Company, übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

Krankenhäuser fordern Konsequenzen aus Corona-Ausbruch im Humboldt-Klinikum

26.01.2021 – 09:15

Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)

Berlin (ots) Die Deutsche Krankenhausgesellschaft fordert, aus dem Corona-Ausbruch im Berliner Humboldt-Klinikum Konsequenzen zu ziehen. Die Schließung eines ganzen Krankenhauses müsse die Ausnahme bleiben, sonst breche die medizinische Versorgung zusammen, sagte der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Georg Baum, am Dienstag im Inforadio vom rbb. Man müsse unbedingt verhindern, dass ein Ausbruch in einem weiteren Krankenhaus der Stadt hinzukomme. Baum forderte in diesem Zusammenhang auch eine Veränderung der bisherigen Teststrategie. “Wir würden uns wünschen, dass überall dort, wo auch nur die Vermutung einer Mutation ist, den Krankenhäusern völlig freigestellt wird, die erforderliche (…) Frequenz bei den Tests zu machen, die sie brauchen. Und das könnte erreicht werden, wenn eben klargestellt wird, dass die Krankenkassen dann überhaupt nicht mitreden können und dürfen (…) Das ist eine medizinische Angelegenheit. Da würde ich mir wünschen, dass es da klare Signale auf der Bundesebene gibt.” Das gesamte Interview können Sie hier nachhören: https://ots.de/NTsKzh Pressekontakt: Rundfunk Berlin-BrandenburgInforadioChef/Chefin vom DienstTel.: 030 – 97993 37400Mail: Rundfunkbeitrag für gutes Programm.

Original-Content von: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen

Jemen: Hilfsorganisationen fordern die US-Regierung zur Rücknahme der Terror-Einstufung von Ansar Allah auf

26.01.2021 – 09:00

Aktion gegen den Hunger gGmbH

Berlin (ots) 22 im Jemen tätige Hilfsorganisationen fordern in einem gemeinsamen Aufruf die Regierung Biden dazu auf, die Terror-Einstufung von Ansar Allah, auch als Huthi bekannt, unverzüglich zu widerrufen. Das Land steht nach rund 6 Jahren Krieg am Rande einer Hungersnot. Jede Beeinträchtigung der lebensrettenden Hilfsmaßnahmen und der Versorgung mit Nahrungsmitteln, Treibstoff, Medikamenten und anderen lebenswichtigen Gütern wird das Leben von Millionen Menschen gefährden. Die Rücknahme der Terror-Einstufung ist der einzig wirksame Weg, um die jemenitische Zivilbevölkerung vor den katastrophalen humanitären Auswirkungen zu schützen. Die vier von der US-Regierung erteilten Ausnahmegenehmigungen für humanitäre Organisationen im Jemen sind bei weitem nicht ausreichend. Sie zielen darauf ab, die weitere Lieferung von Hilfsgütern trotz Terror-Einstufung zu ermöglichen. Es ist jedoch bereits abzusehen, dass es trotz der Ausnahmeregelungen zu Verzögerungen und Unsicherheiten bei der Bereitstellung von Hilfe kommen wird – insbesondere in den von Ansar Allah de facto kontrollierten Gebieten, in denen die meisten Menschen in Not leben. Die Terror-Einstufung wird zu großen Beeinträchtigungen in der Wirtschaft führen. Für viele Unternehmen wäre das Risiko zu hoch, mit der US-amerikanischen Gesetzgebung in Konflikt zu geraten, wenn sie weiter im Jemen arbeiten. Jemenitische Importunternehmen, die 80 bis 90 Prozent der Lebensmittel, Treibstoffe und Medikamente des Landes einführen, warnen bereits, dass sie ihre Geschäfte einstellen müssen. In der Folge werden die Preise für Lebensmittel, Treibstoff und andere Waren des täglichen Gebrauchs weiter in die Höhe schießen. Lebenswichtige Güter werden für die Menschen noch unerschwinglicher als jetzt – in einem Land, in dem 16 Millionen Menschen bereits jetzt kurz vor dem Verhungern stehen. Preissteigerungen und Einschränkungen im Handel wirken sich unmittelbar auf die humanitäre Arbeit aus. Beispielsweise werden weitere Unterbrechungen der Treibstoffimporte die seit langem andauernde Treibstoffkrise im Land verschärfen und die Versorgung mit sauberem Wasser, die öffentlichen Verkehrsmittel, die Landwirtschaft, die Stromversorgung durch Generatoren in den Krankenhäusern und andere humanitäre Dienstleistungen weiter beeinträchtigen. Die jemenitische Wirtschaft erlebt eine Inflation auf Rekordniveau. Es ist zu befürchten, dass internationale Banken ihre Kredite und Finanzdienstleistungen für den Jemen einstellen werden. Jemenitinnen und Jemeniten, die im Ausland arbeiten und Geld nach Hause zu ihren Familien schicken, werden es schwer haben, dies weiterhin zu tun. Bis zu 10 Prozent der jemenitischen Bevölkerung sind auf die Rücküberweisungen angewiesen, um lebensnotwendige Bedürfnisse zu decken. Sie sind die größte Devisenquelle des Landes und machen bis zu 20 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus. Humanitäre Organisationen befürchten, dass es noch schwieriger werden wird, Geld in den Jemen zu überweisen, um die Gehälter der Mitarbeitenden zu zahlen und Programme für Bargeldhilfen durchzuführen. Diese sind jedoch eine der wichtigsten Maßnahmen zur Ernährungssicherung im Jemen. Nicht zuletzt wird die Terror-Einstufung den von den Vereinten Nationen geführten Bemühungen um eine friedliche Lösung des Konflikts schaden. Die Unterstützung des UN-geführten Friedensprozesses ist die einzige nachhaltige Lösung für die Krise im Jemen. Die neue US-Regierung unter Biden hat immer noch die Chance, den eingeschlagenen Kurs umzukehren und stattdessen die Kriegsparteien und die internationale Gemeinschaft dafür zu mobilisieren, den Konflikt und das Leid zu beenden. UNTERZEICHNENDE ORGANISATIONEN ACTED Aktion gegen den Hunger ADRA CARE Danish Refugee Council Diakonie Katastrophenhilfe Direct Aid Global Communities HALO Trust Handicap International – Humanity & Inclusion International Medical Corps IRC Deutschland INTERSOS Islamic Relief Ärzte der Welt Mercy Corps NRC Flüchtlingshilfe Oxfam Première Urgence – Aide Médicale Internationale Relief International Save the Children Search for Common Ground Pressekontakt: Aktion gegen den Hunger, Vassilios Saroglou, , 030 279 099 776ADRA, Matthias Münz, , 06151 81 15 24CARE Deutschland, Stefan Brand, , 0170 74 48 600Diakonie Katastrophenhilfe, Thomas Beckmann, , 030-65211-1443Handicap International, Huberta von Roedern, , 089 54 76 06 34IRC Deutschland, Lydia Ciesluk, , 0179 4195482Islamic Relief Deutschland, Nuri Köseli, , 0221 200 499-25Ärzte der Welt, Stephanie Kirchner, , 0159 04 06 21 04NRC Flüchtlingshilfe, Per Byman, , 0152/599 55 240Oxfam, Steffen Küßner, , 030 45 30 69 710Save the Children, Susanne Sawadogo, , 030 27 59 59 79 120

Original-Content von: Aktion gegen den Hunger gGmbH, übermittelt durch news aktuell

Weiterlesen