Nach Einbruch in Büroräume gefasst

Nr. 0837Wegen besonders schweren Diebstahls müssen sich ein 41 und ein 22 Jahre alter Mann verantworten, die im Verdacht stehen, heute früh gegen 3.40 Uhr in ein Bürogebäude in der Joachimsthaler Straße in Charlottenburg eingebrochen zu sein. Die Mitarbeiterin einer Sicherheitsfirma hatte bei einem Kontrollgang im Hausflur verdächtige Geräusche sowie ein offenes Fenster bemerkt, hinter dem ein Vordach zu mehreren Büroräumen führt. Weil darin Licht brannte, alarmierte die Frau die Polizei. Wie die Ermittlungen vor Ort ergaben, waren eines der Bürofenster gewaltsam geöffnet und Büros von drei Firmen durchwühlt worden. Im Laufe der Befragung der Zeugin kam den Beamten im Hausflur der 41-jährige Tatverdächtige entgegen. Bei seiner Durchsuchung fanden die Polizisten mehrere mögliche Tatwerkzeuge, darunter eine Zange, sowie Diebesgut aus den Büros, darunter ein Nivelliergerät und ein Laptop. Da sich der Mann gegen seine Durchsuchung wehrte, mussten ihm kurzzeitig Handfesseln
angelegt werden. Weil er angab, dass sein Komplize noch im Gebäude sei, wurden Unterstützungskräfte der 24. Einsatzhundertschaft hinzualarmiert, die den 22-jährigen Tatverdächtigen im obersten Geschoss des Hauses aufgreifen konnten. Er führte diverse Werkzeuge und hochwertige Gegenstände bei sich. Die Männer wurden der Kriminalpolizei der Direktion 2 (West) überstellt. Sie sollen auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Richter vorgeführt werden.

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Mann wollte sich einer Überprüfung entziehen – Widerstand

Nr. 0836Gestern Nachmittag widersetzte sich in Neukölln ein Mann einer Kontrolle durch Polizeieinsatzkräfte und beleidigte diese. Als Beamtinnen und Beamte der Brennpunkteinheit gegen 17.15 Uhr auf Streife im Körnerpark unterwegs waren, bemerkten sie zwei Männer, die, als sie die Polizistinnen und Polizisten erblickten, sofort von ihren Plätzen aufstanden und in Richtung Ausgang gingen. Die Beamten gingen auf das Duo zu und stellten bei einem der beiden, dem 23-Jährigen, einen sogenannten Joint fest. Sowohl diesen als auch eine neben einem nahegelegenen Mülleimer gelegene Druckverschlusstüte mit mutmaßlichem Marihuana bezeichnete der Kontrollierte als sein Eigentum. Mit einer Beschlagnahme der Drogen war der Mann allerdings nicht einverstanden, schubste zunächst einen Polizisten von sich weg und widersetzte sich der Festnahme, indem er versuchte, nach den Festnehmenden zu schlagen und zu treten. Dabei beleidigte er auch die Beamten. Der Festgenommene kam zur
Identitätsfeststellung in einen Polizeigewahrsam, welches er im Anschluss wieder verlassen konnte. Sein Begleiter wurde nach einer Identitätsfeststellung noch im Park entlassen. Die Polizeieinsatzkräfte wurden nicht verletzt. Die Ermittlungen gegen den 23-Jährigen wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung sowie Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz werden in der Polizeidirektion 5 (City) geführt. Die polizeilichen Maßnahmen wurden von einigen Parkbesuchenden kritisch kommentiert. Eine darunter befindliche Frau störte die den Tatverdächtigen festnehmenden Beamten, in dem sie weniger als einen Meter an diese herantrat und versuchte aus allernächster Distanz das Geschehen zu filmen.

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Marihuana bei Pfändung in Wohnung entdeckt – Mieter festgenommen

Nr. 0835Mitarbeiter des Hauptzollamtes Berlin alarmierten gestern Vormittag die Polizei Berlin zu einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Wedding. Die Beamten wollten gegen 10 Uhr einen Durchsuchungsbeschluss zur Pfändung in der Wohnung eines 41-jährigen Mannes in der Holländerstraße vollstrecken und bemerkten dort in den Räumen einen intensiven Geruch von Marihuana, der von mehreren Kartons ausging und riefen die Polizei. Alarmierte Zivilfahnder des Polizeiabschnitts 18 fanden in den fünf Kartons und in mehreren Taschen fast 120 Kilo Marihuana sowie Verpackungsmaterialien und nahmen den Wohnungsmieter wegen des Verdachts des Drogenhandels fest. Außerdem stellten die Polizisten mehrere Schreckschusswaffen, Messer, einen Schlagstock sowie ein Elektroschockgerät sicher. Die Funde und der Festgenommene wurden der Kriminalpolizei der Direktion 1 (Nord) übergeben. Er soll heute einem Richter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden.

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Geldausgabeautomat gesprengt

Nr. 0834Unbekannte sprengten heute früh in Charlottenburg-Nord einen Geldautomaten auf. Gegen 3.10 Uhr wurde an dem Automaten, aufgestellt in der Bahnhofspassage zwischen U- und S-Bahnhof Jungfernheide, die Alarmanlage ausgelöst. Alarmierte Kräfte des Polizeiabschnitts 24 stellten wenig später fest, dass Unbekannte ein Gas eingeleitet hatten und der Automat durch eine Explosion vollständig zerstört wurde. Die Geldkassetten fehlten. Verletzt wurde niemand. Eine Absuche der Umgebung durch Kräfte einer Hundertschaft verlief ohne Erfolg. Kriminaltechniker führten am Ort eine Spurensuche und -sicherung durch. Die Ermittlungen dauern an und wurden von einem Fachkommissariat des Landeskriminalamtes übernommen.

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Stein- und Flaschenwürfe auf Einsatzkräfte nach einer Demonstration

Neukölln/Friedrichshain-KreuzbergNr. 0833

Ehemalige Teilnehmer einer Versammlung attackierten und verletzten gestern Abend Polizistinnen und Polizisten in Kreuzberg.

Anlässlich eines kurzfristig angemeldeten Aufzuges zum, vom Bundesverfassungsgericht mit dem Grundgesetz nicht vereinbar erklärten, Gesetz zur Mietenbegrenzung im Wohnungswesen in Berlin, versammelten sich ab 17.30 Uhr auf dem Hermannplatz mehrere Tausend Personen. Von dort bewegten sie sich gegen 18.30 Uhr über mehrere Straßen und Straßenzüge bis zum Kottbusser Tor und erreichten dieses gegen 19.40 Uhr. Dort erklärte die Versammlungsleitung den überwiegend störungsfrei verlaufenen Aufzug für beendet.

Gegen 19.50 warfen ehemalige Teilnehmende der Versammlung aus einer rund 100-köpfigen Personengruppe heraus Flaschen und Steine auf Polizeieinsatzkräfte. Auch kam es aus dieser Gruppe heraus zu direkten körperlichen Angriffen, zum Teil mit Holzlatten. Die Polizeieinsatzkräfte gingen mit Zwangsmitteln, unter anderem mit dem Einsatz von Reizgas, dagegen vor. Im weiteren Verlauf blockierten rund 25 Personen durch Niederlassen die südliche Fahrbahn des Kottbusser Tores. Als Einsatzkräfte dies dokumentierten, kam es erneut zu Flaschenwürfen und körperlichen Angriffen auf Einsatzkräfte, wogegen sich diese mit Anwendungen unmittelbaren Zwanges durch Schieben und Drücken, Tritten und Schlägen sowie dem Einsatz von Reizgas wehren und mehrere Personen festnehmen mussten.

Im Umfeld befanden sich zu diesem Zeitpunkt rund 1000 Personen, von denen polizeifeindliche Sprechchöre ausgingen. Gegen 20.30 Uhr blockierten rund 100 Personen die Fahrbahn des Hermannplatzes, einhergehend mit Sachbeschädigungen durch polizeifeindliche und linksextreme Schmierereien. Bevor entsandte Kräfte eintrafen, flüchteten die Tatverdächtigen unerkannt. Nach wiederholten Lautsprecherdurchsagen den Platz zu verlassen, verließen gegen 21.30 Uhr auch die letzten ehemaligen Versammlungsteilnehmer das Kottbusser Tor. Nach bisherigen Feststellungen erlitten dreizehn Polizistinnen und Polizisten Verletzungen, konnten ihren Dienst jedoch fortsetzen.

Insgesamt mussten die Einsatzkräfte acht Frauen und 40 Männer festnehmen und gegen diese Strafermittlungsverfahren, unter anderem wegen des Verdachtes des besonders schweren Landfriedensbruches, des tätlichen Angriffes, der Gefangenenbefreiung, des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, der Sachbeschädigung und wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie 33 Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachtes der unerlaubten Ansammlung einleiten.

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Fußgängerin schwer verletzt

Nr. 0832

Bei einem Zusammenstoß mit einem 34-jährigen Kradfahrer wurde eine 39-jährige Fußgängerin gestern Nachmittag in Oberschöneweide schwer verletzt. Der Unfall ereignete sich gegen 14.50 Uhr auf der Siemensstraße. Nach bisherigen Ermittlungen und Befragungen von Zeugen durch die Polizei überholte der Kradfahrer in Fahrtrichtung Edisonstraße wartende Fahrzeuge, als er die Fußgängerin erfasste, die die Straße gerade überquerte. Die Frau kam mit schweren Verletzungen an der Schulter und an einem Oberschenkel zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Mann erlitt leichte Verletzungen im Rumpfbereich. Die Ermittlungen zum Unfallhergang hat ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 3 (Ost) übernommen.

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Farbschmierer auf frischer Tat festgenommen

Nr. 0831

Beamte der Brennpunktstreife nahmen in der vergangenen Nacht in Neukölln einen Graffitisprayer auf frischer Tat fest. Die beiden Polizisten liefen gegen 22 Uhr im U-Bahnhof Herrmannplatz Streife, als ihnen ein Fahrgast den Hinweis auf den Verdächtigen gab. Kurz darauf entdeckten sie den Mann auf dem Bahnsteig der U-Bahnlinie 7, der mit einer Farbdose gegen die Wand eines BVG-Betriebsraumes sprühte. Bei der Festnahme des 23-Jährigen leistete dieser Widerstand und verletzte einen Kollegen leicht an der Hand. Der Hauptkommissar konnte aber seinen Dienst fortsetzen. Der Festgenommene kam zur Blutentnahme und erkennungsdienstlichen Behandlung. Anschließend konnte er die Polizeidienststelle verlassen und muss sich nun wegen Sachbeschädigung verantworten. Die Spraydose wurde beschlagnahmt.

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Brandsätze gegen Fassade geworfen – Tatverdächtiger mit Bildern gesucht

Zeugenaufruf Nr. 2479 vom 28. Oktober 2020: Brandsätze gegen Fassade geworfen – Polizei sucht ZeugenIm Rahmen der Ermittlungen zu den Brandsätzen, die auf die Außenstelle des Robert-Koch-Instituts geworfen wurden, sucht der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes nach Zeugen und hat folgende Fragen:

Wer hat am Sonntag, den 25. Oktober 2020 zwischen 2 und 3 Uhr im Umfeld des Robert Koch-Instituts in der General-Pape-Straße verdächtige Beobachtungen gemacht?

Wer kann sachdienliche Hinweise zur Tat, etwaigen Tatverdächtigen oder Zeugen geben?

Erstmeldung Nr. 2460 vom 25. Oktober 2020: Brandsätze gegen Fassade geworfenGegen die Fassade eines Gebäudes des Robert-Koch-Instituts in Schöneberg wurden in der vergangenen Nacht Brandsätze geworfen. Gegen 2.40 Uhr bemerkte ein Sicherheitsmitarbeiter mehrere unbekannt gebliebene Personen, die gegen die Fassade des Gebäudes in der General-Pape-Straße Flaschen warfen. Dabei soll auch eine Fensterscheibe zu Bruch gegangen sein. Die Flammen konnte der Mitarbeiter löschen. Verletzt wurde niemand. Da eine politische Motivation bei der versuchten Brandstiftung geprüft wird, hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes die weiteren Ermittlungen übernommen.

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Durchsuchungen und Festnahmen nach bandenmäßigem Drogenhandel

Nr. 0829Gemeinsame Meldung Polizei und Staatsanwaltschaft BerlinNach intensiven und langwierigen Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei Berlin konnten vorgestern mehrere Tatverdächtige festgenommen werden. Im Verlauf der Ermittlungen ergaben sich Hinweise auf eine geplante Lieferung von Betäubungsmitteln durch niederländische Tatverdächtige an weitere Tatverdächtige in Berlin. Gegen 13.30 Uhr konnten Kräfte des Spezialeinsatzkommandos des Landeskriminalamtes in einer Garage vier Männer aus den Niederlanden und Berlin bei der Übergabe von Rauschgift festnehmen.Anschließend durchsuchten weitere Polizeieinsatzkräfte insgesamt 17 Objekte im gesamten Stadtgebiet, nahmen weitere 10 Tatverdächtige fest und beschlagnahmten zehn für den Handel mit Drogen benutzte Fahrzeuge. In den Objekten fanden die Einsatzkräfte Drogen im insgesamt knapp 100 kg Kilogrammbereich, darunter rund 8 kg Amphetamine, ungefähr 50 kg Cannabis, circa ein Kilogramm Crystal Meth, rund 8 kg Haschisch, rund 10 kg Kokain, mehrere hundert Streifen LSD, circa 12 kg MDMA und 24000 XTC-Tabletten. Neben weiteren Beweismitteln wurde zudem Bargeld von mehr als einer halben Million Euro und eine scharfe Schusswaffe gefunden und beschlagnahmt.An dem Einsatz waren zwei Staatsanwältinnen und rund 250 Polizistinnen und Polizisten beteiligt. Am gestrigen Tage erwirkte die Staatsanwaltschaft Berlin gegen acht der Tatverdächtigen im Alter zwischen 22 und 65 Jahren Haftbefehle. Die Beschuldigten befinden sich nunmehr in Untersuchungshaft.Die Auswertung der Beweismittel dauert an.

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Stadtautobahn nach Verkehrsunfall stundenlang gesperrt

Nr. 0828In der vergangenen Nacht wurden in Schöneberg auf der Stadtautobahn zwei Autofahrer bei einem Verkehrsunfall verletzt, davon einer schwer. Nach bisherigen Ermittlungen und Zeugenaussagen soll gegen 23 Uhr ein Porsche mit vermutlich überhöhter Geschwindigkeit auf der BAB A 100 in Richtung Norden gefahren sein. Zwischen den Anschlussstellen Alboinstraße und Kreuz Schöneberg soll der Fahrer, 36 Jahre alt, die Kontrolle über den Wagen verloren haben, von seiner Fahrlinie abgekommen und gegen den Renault eines 37-Jährigen gefahren sein, welcher erst am rechten Seitenstreifen an der Schutzplanke zum Stehen kam. Infolgedessen wurden beide Autos stark beschädigt und zur Erstellung eines technischen Gutachtens beschlagnahmt. Beide Männer wurden verletzt und kamen mit alarmierten Rettungskräften in ein Krankenhaus. Während der 36-Jährige nach ambulanter Behandlung gehen konnte, wurde der 37-Jährige mit inneren Verletzungen stationär aufgenommen. Die
Unfallstelle auf der Stadtautobahn war aufgrund der Verkehrsunfallaufnahme von etwa 1 Uhr bis 7 Uhr gesperrt. Der Porschefahrer sieht nun Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen Verdacht des illegalen Straßenrennens, entgegen. Zudem wird gegen ihn wegen des Verdachts des Fahrens unter Drogeneinfluss ermittelt. Auch sein Führerschein wurde von den Polizeieinsatzkräften beschlagnahmt. Die Ermittlungen in einem Fachkommissariat für Verkehrsdelikte in der Direktion 4 (Süd) dauern an.

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Presseeinladung – 3. Berliner Liegenschaftskongress

Montag, 19. April 2021, 13:00 Uhr – ca. 16:30 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Senatsverwaltung für Finanzen und die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH möchten Sie sehr gerne zum diesjährigen Berliner Liegenschaftskongress einladen.

In seiner nunmehr dritten Auflage wird der Kongress aufgrund der Rahmenbedingungen erstmals als Online-Format stattfinden.

2021 ist das zweite Jahr in Folge, in dem auch Berlin die gesellschaftlichen und wirt-schaftlichen Folgen der Corona-Pandemie meistern muss. Obwohl die vollständigen Auswirkungen der Pandemie und ihrer Eindämmungsmaßnahmen bis heute noch nicht absehbar sind, wird die Mehrbelastung des Landeshaushaltes auch für die Liegenschafts-politik nicht ohne Folgen bleiben. Gleichzeitig mehren sich die Stimmen, die eine immer stärkere Rolle des Staates weit über die Liegenschaftspolitik hinaus fordern – von der Vergesellschaftung bis hin zur langfristigen Bodensicherung.

Braucht es gerade jetzt einen starken Staat, um die gegenwärtigen Herausforderungen bewältigen zu können? Oder muss der Staat wieder einen Schritt zurücktreten, um den Raum für private Investitionen zu öffnen?

Diese und weitere Fragestellungen möchten wir sehr gerne mit Ihnen im Rahmen des 3. Berliner Liegenschaftskongresses diskutieren.

Programm

Die aus der rbb-Abendschau bekannte Journalistin Eva-Maria Lemke wird Sie durch den Liegenschaftskongress führen.

Als Teilnehmer*in können Sie u.a. die folgenden Programmpunkte erwarten:

Keynote:Spannungsfeld Staat, Gesellschaft, WirtschaftJörg Thadeusz – Journalist, Moderator und Autor sowie exzellenter Kenner Berlins – lässt uns an seinen Gedanken zur gegenwärtigen Lage teilhaben.

Themenblock I:„Neue Notwendigkeit für Privatinvestitionen in Krisenzeiten (?)“ Im Rahmen einer Podiumsrunde diskutieren u.a. Iris Spranger (MdA, SPD), Kai Wegner (MdB, CDU), Diana Scholl (BVMW) und Prof. Stefan Rettich (Universität Kassel)

Themenblock II:„Die Stadtgesellschaft als Korrektiv in der Liegenschaftspolitik (?)“ Dieses Thema wollen wir interaktiv gemeinsam mit dem Publikum diskutieren. Kurze Im-pulsvorträge werden in die Fragestellung einführen. Wir sind auf Ihre Wortmeldungen ge-spannt.

Was:3. Berliner Liegenschaftskongress – Onlineveranstaltung„Der starke Staat als Lösung (?)“

Wann:Montag, 19. April 2021, 13:00 Uhr – ca. 16:30 UhrAnbieter: Zoom | Die Inhalte werden live in der Alten Münze produziert.

Das vollständige Programm sowie alle weiteren Informationen zum Kongress finden Sie auf der Veranstaltungs-Website berliner-liegenschaftskongress.deAnmelden können Sie sich direkt über das Registrierungsformular – die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldeschluss ist der 16. April 2021. Die Zugangsdaten für die Online-Teilnahme und weitere Informationen erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme am #LieKo2021 und einen spannenden Austausch.

Herzliche GrüßeDr. Matthias KollatzSenatorSenatsverwaltung für Finanzen des Landes Berlin

Vera JunkerStaatssekretärinSenatsverwaltung für Finanzen des Landes Berlin

Birgit MöhringGeschäftsführerinBIM Berliner Immobilienmanagement GmbH

Sven LemissGeschäftsführerBIM Berliner Immobilienmanagement GmbH

Für alle Fragen und Anregungen steht Ihnen das Organisationsteam sehr gerne zur Verfügung:www.berliner-liegenschaftskongress.de +49 30 90166 1486

Bitte beachten Sie:Die Teilnahme am 3. Berliner Liegenschaftskongress ist kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung ist notwendig.

Compliance-Hinweis: Es handelt sich um eine geschäftliche Einladung. Mit unserer Einladung beabsichtigen wir nicht, geschäftliche Entscheidungen zu beeinflussen oder Gesetze und Regeln zu verletzen. Bitte berücksichtigen Sie trotzdem, dass die Annahme dieser Einladung in Übereinstimmung mit den bei Ihnen geltenden Compliance-Regeln zu erfolgen hat und ggf. einer Genehmigung bedarf.Datenschutzhinweis: Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass wir auf dieser Veranstaltung Fotos (Bildschirmfotos) und ggf. auch Filmaufnahmen für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit und internen Dokumentation anfertigen. Die Veröffentlichung kann auf der Webseit e, den Social-Media-Kanälen oder veranstaltungsbezogenen Publikationen der BIM erfolgen. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung ist § 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO (Interessen-abwägung, basierend auf dem Interesse, Dritte im Rahmen unserer Öffentlichkeitsarbeit über die Veranstaltung zu informieren). Ihr Widerspruchsrecht: Wenn Sie nicht fotografiert oder gefilmt werden möchten, geben Sie den Fotografierenden bitte einen Hinweis oder sprechen Sie uns an. Verantwortlich für die Erstellung und Verarbeitung der Foto-und Videoaufnahmen ist die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH.

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Raub unter Jugendlichen

Nr. 0827Vier Jugendliche müssen sich wegen zweier Raubtaten verantworten und befinden sich derzeit für Vernehmungen bei der Kriminalpolizei. Dem Quartett wird vorgeworfen, gestern Nachmittag zwei 15-Jährige in Lichtenberg überfallen zu haben. Nach dem bisherigen Erkenntnisstand waren die Vier zunächst mit weiteren Begleitern gegen 17.30 Uhr auf einem Parkplatz in der Herzbergstraße, als sie dort eine sechsköpfige Gruppe Jugendlicher angriffen, auf sie einschlugen und eintraten sowie mit einer Schusswaffe und einem Messer bedrohten. Den Attackierten gelang zunächst die Flucht.Einen 15-Jährigen konnten die Angreifer in der Rhinstraße einholen und erbeuteten unter weiteren Schlägen eine Jacke, Schmuck sowie eine Geldkarte. Auch einem anderen 15-Jährigen raubten sie eine Tasche und ein Mobiltelefon. Dabei erhielt der Jugendliche massive Schläge gegen den Kopf.Während die Tatverdächtigen zunächst flüchteten, kamen die beiden 15-Jährigen in ein Krankenhaus. Der erheblich am Kopf attackierte Jugendliche wurde stationär aufgenommen. Sein Freund wurde wegen diverser Prellungen ambulant behandelt.Sofort eingeleitete Ermittlungen führten zur Namhaftmachung und Festnahme von vier Tatverdächtigen im Alter von 14, 15 und 16 Jahren. Bei Wohnungsdurchsuchungen konnten zudem Tatkleidung und Tatbeute beschlagnahmt werden. Die Ermittlungen dauern an.

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Gegen geparktes Fahrzeug gestoßen

Nr. 0826Aus noch nicht geklärter Ursache verursachte ein Mitarbeiter der Polizei Berlin in der vergangenen Nacht einen Verkehrsunfall in Lankwitz. Gegen 0.30 Uhr war der Mitarbeitende im Rahmen einer Objektschutzstreife in der Gallwitzallee unterwegs, verlor aus noch nicht abschließend geklärten Gründen die Kontrolle über das Polizeifahrzeug und stieß mit einem geparkten Fahrzeug zusammen. Der Mann erlitt hierbei Verletzungen, die eine stationäre Behandlung in einem Krankenhaus notwendig machten. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

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Neue Einsatzwagen bei der Polizei Berlin in Dienst genommen

Gemeinsame Meldung Polizei Berlin und Senatsverwaltung für Inneres und SportNr. 0825Innensenator Andreas Geisel und Polizeipräsidentin Dr. Barbara Slowik haben heute die neuen Einsatzwagen der Polizei Berlin vorgestellt. Alle 51 Fahrzeuge der Großbestellung wurden bereits mit Funkgeräten und Waffenkoffern ausgestattet und stehen ab sofort den Polizeiabschnitten der Direktionen zur Verfügung.Mit der Beschaffung neuer Einsatzwagen geht die Polizei Berlin einen weiteren wichtigen Schritt zur Erneuerung ihres Fuhrparks.

Innensenator Andreas Geisel: „Gute Arbeit erfordert gute Ausrüstung. Kaum ein Thema ist bei meinen Dienststellenbesuchen von den Polizisten so oft angesprochen worden, wie einsatzfähige Polizeiwagen. Versprochen, gehalten. Wir haben in den letzten Jahren bei der Polizei Berlin viel investiert und viel erreicht. Jeder investierte Euro ist eine Investition in die Sicherheit unserer Stadt.”

„Die Schutzausstattung meiner Kolleginnen und Kollegen hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich verbessert. Neue Dienstwaffen, neue Schutzwesten, taktische Schutzkleidung – das alles muss im Fahrzeug verstaut werden. Die Beschaffung von Einsatzwagen einer höheren Fahrzeugklasse – den Utilities – war folgerichtig und ist eine wichtige Investition in die verbesserten Arbeitsbedingungen meiner Kolleginnen und Kollegen“, sagte die Polizeipräsidentin.

An dem Beschaffungsprozess und der Ausgestaltung der Einsatzfahrzeuge wurden auch die tatsächlichen Nutzerinnen und Nutzer beteiligt. In mehreren Workshops erarbeiteten die Teilnehmenden unter Beachtung der rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen ein Konzept, das die Einführung eines neuen Fahrzeugmodells vorsah. Im Ergebnis entschied man sich einvernehmlich für einen modernen Kleinbus.Dieser bietet den Einsatzkräften im Rahmen ihres täglichen Dienstes optimale Arbeitsbedingungen. Zu den Ausstattungshighlights gehören das gestiegene Platzangebot für alle Fahrzeuginsassen, ein als Schreibgelegenheit nutzbarer Klapptisch sowie ein großer Laderaum mit einem ausgeklügelten Ordnungssystem, in dem alle erforderlichen Einsatzmittel sicher verstaut werden können.Zunächst erhält jeder Polizeiabschnitt einen neuen Einsatzwagen, die übrigen Fahrzeuge werden auf die Direktionen verteilt. In den Folgejahren sollen zudem pro Jahr im Rahmen von Innovationszyklen weitere 40 Fahrzeuge hinzukommen, um schließlich die gesamte bisherige Fahrzeugflotte modernisieren zu können.

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Kontrolleure beleidigt

Nr. 0824Zum Teil fremdenfeindlichen Beleidigungen sahen sich gestern Nachmittag zwei Fahrkartenkontrolleure der Verkehrsbetriebe in Mitte ausgesetzt. Die beiden Männer und ihr Kollege überprüften gegen 14 Uhr einen Fahrgast im U-Bahnhof Schillingstraße, weil dieser ohne gültigen Fahrausweis unterwegs war. Während der Kontrolle beleidigte der 56-Jährige die beiden Bediensteten aufgrund der Maßnahme und ihres Aussehens. Der dritte Angestellte im Alter von 29 Jahren unterstützte dann seine beiden 36- und 25-jährigen Kollegen bis zum Eintreffen der alarmierten Polizei. Nach Feststellung seiner Personalien konnte der Fahrgast seinen Weg zu Fuß fortsetzen und muss sich nun wegen Beleidigung verantworten.

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Gassigänger bemerkt Einbrecher

Nr. 0823Der Aufmerksamkeit eines Mannes, der in der vergangenen Nacht mit seinem Hund in Friedrichsfelde Gassi ging, ist es zu verdanken, dass ein Einbrecher festgenommen werden konnte.Der 41-Jährige war gegen 23.40 Uhr in der Zachertstraße unterwegs, als er aus einem nicht geöffneten Spätkauf verdächtige Geräusche hörte. Als er nachsah, erkannte er im Hinterhof ein geöffnetes Fenster sowie Lichtschein im Inneren und alarmierte die Polizei.Die Einsatzkräfte nahmen in der Nähe einen bereits geflüchteten 24-Jährigen fest, der über keinen festen Wohnsitz verfügt. Bei ihm wurde eine Taschenlampe beschlagnahmt. Die Beute hatte er unterwegs verloren, weil eine Tasche, in die er Zigarettenschachteln verstaut hatte, gerissen war. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wurde er der Kriminalpolizei der Direktion 3 (Ost) überstellt, die die weiteren Ermittlungen wegen besonders schweren Diebstahls übernommen hat.

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Rollstuhlfahrer von Sattelzug überrollt

Nr. 0822Bei einem Verkehrsunfall in Spandau wurde gestern Vormittag ein Rollstuhlfahrer lebensgefährlich verletzt. Nach den bisherigen Ermittlungen und Aussagen befuhr der 55-jährige Lkw-Fahrer mit dem Sattelzug gegen 10.50 Uhr die Klosterstraße, von der Heerstraße kommend, in Richtung Rathaus Spandau. Als der Kraftfahrer nach rechts in die Ruhlebener Straße abbog, erfasste er den in gleicher Richtung fahrenden 82-Jährigen, der mit seinem Elektrorollstuhl den Fußgängerüberweg überquerte. Der Senior wurde überrollt und erlitt lebensgefährliche Verletzungen am Kopf und am Rumpf. Der Schwerverletzte wurde unter Einsatz eines Rettungshubschraubers in ein Krankenhaus gebracht und wurde sofort operiert.Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang hat ein Fachkommissariat der Direktion 2 (West) übernommen.

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Durchsuchungen wegen vorsätzlicher Brandstiftung an Fahrzeugen

Gemeinsame Meldung Polizei und Staatsanwaltschaft BerlinNr. 0821Nach umfangreichen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Berlin und des LKA Berlin vollstreckten Ermittlerinnen und Ermittler heute früh in Neukölln zwei Durchsuchungsbeschlüsse. Ab 6 Uhr drangen die Einsatzkräfte in Objekte an der Wildenbruchstraße und an der Sonnenallee wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung an Fahrzeugen ein. Die beiden Beschuldigten im Alter von 30 und 43 Jahren stehen im Verdacht seit dem 5. Dezember 2020 im Bereich Nord-Neukölln, 18 Brandstiftungen an PKW und einem LKW an insgesamt elf unterschiedlichen Tatorten begangen zu haben. Nach jetzigem Ermittlungsstand haben die beiden Männer nicht politisch motiviert gehandelt. Im Rahmen der Durchsuchungen konnten Beweismittel aufgefunden und beschlagnahmt werden. Die Auswertungen der beschlagnahmten Beweismittel sowie die Prüfung möglicher Zusammenhänge zu weiteren Fahrzeugbränden erfolgen durch die eigens in
diesem Zusammenhang gegründete BAO Delta im Fachdezernat für Branddelikte beim Landeskriminalamt Berlin. An den Durchsuchungsmaßnahmen waren insgesamt knapp 100 Einsatzkräfte beteiligt. Die Ermittlungen dauern an.

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Vor Lokal angegriffen – Tatverdächtiger mit Bildern gesucht

Nr. 0820Bei der Suche nach einem noch unbekannten Mann bittet die Polizei Berlin mit der Veröffentlichung von Bildern die Bevölkerung um Mithilfe.

Nach dem derzeitigen Erkenntnisstand attackierte der Tatverdächtige am Samstag, den 3. Oktober 2020 gegen 2.15 Uhr vor der “Paolo Pinkel”-Bar in der Karl-Marx-Straße in Neukölln einen 28-Jährigen. Dabei schlug er ihm gegen den linken Oberarm und fügte ihm vermutlich mit einem Messer eine tiefe Schnittwunde zu. Zuvor sprach der Gesuchte sein späteres Opfer und dessen Begleitung in dem Lokal an und spuckte einer begleitenden, zur Tatzeit gleichaltrigen Person aus vermutlich homophober Motivation ins Gesicht. Der verletzte 28-Jährige kam nach dem Angriff in ein Krankenhaus, in welchem er ambulant werden musste.

Der Unbekannte soll auch schon vor dem Tatabend Gast in der Bar gewesen sein. Außerdem wurde er am 8. Oktober 2020 in der Forster Straße Ecke Paul-Lincke-Ufer auf einem Fahrrad wiedererkannt.

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Radfahrerinnen homophob beleidigt

Nr. 0819Zwei Radfahrerinnen erschienen heute bei einem Polizeiabschnitt in Kreuzberg und zeigten eine Beleidigung an. Nach Angaben der Frauen, 26 und 41 Jahre alt, befuhren beide heute Vormittag gegen 11.40 Uhr mit ihren Rädern die Körthestraße in Richtung Südstern. An der Einmündung der Freiligrathstraße sollen sie von einem Renault-Fahrer überholt worden sein. Dabei soll der Unbekannte die beiden Radfahrerinnen ohne ersichtlichen Grund homophob beleidigt haben. Die Ermittlungen zu der angezeigten Beleidigung dauern an und wurden vom Polizeilichen Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen.

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Frau durch falsche Polizisten beraubt

Nr. 0818Eine Frau alarmierte gestern Vormittag die Polizei zu ihrer Wohnung in Moabit. Die 45-Jährige gab an, dass es gegen 11.30 Uhr an ihrer Wohnungstür in einem Mehrfamilienhaus in der Hedwig-Porschütz-Straße klingelte. Als sie die Tür öffnete, sollen drei ihr unbekannte Männer davorgestanden und behauptet haben, sie seien von der Polizei und wollen ihren Ehemann sprechen. Als die Mieterin erklärte, ihr Mann sei nicht zu Hause, sollen die Unbekannten sie zur Seite gedrängt, die Wohnung betreten und durchsucht haben. Einer der Eindringlinge soll die 45-jährige mit einer Schusswaffe bedroht haben, während seine Komplizen die Wohnung durchsuchten und hochwertige Gegenstände, wie zum Beispiel teuren Schmuck, entwendeten. Anschließend soll das Trio nach Angaben eines weiteren Zeugen in einem dunklen Fahrzeug, vermutlich einem VW-Passat Kombi in unbekannte Richtung geflüchtet.

Zwei der Tatverdächtigen werden wie folgt beschrieben:
1. Tatverdächtiger

etwa 30 bis 40 Jahre alt185 bis 190 cm groß

kräftige Figur

kurze, braune Haare

weißer medizinischer Mundschutz

sprach akzentfreies Deutsch

Tätowierung am rechten Handrücken und Arm

bekleidet mit einer an den Oberschenkeln eingerissenen Jeans und einem Langarmoberhend

2. Tatverdächtiger

etwa 35 bis 40 Jahre alt

175 bis 180 cm groß

muskulöse Figur

blonde, kurze Haare, kräftiger Vollbart

bekleidet mit schwarzem T-Shirt mit Aufdruck „Polizei“, offenem Oberhemd und Jeans

Die Kriminalpolizei fragt:

Wer hat Beobachtungen im Zusammenhang mit der Tat oder den beschriebenen Männern gemacht?

Wer kennt die beschriebenen Männer und/oder kann Angaben zu deren Aufenthaltsorten machen?

Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?

Hinweise nimmt das Raubkommissariat in der Perleberger Straße 61 a in 10559 Berlin-Moabit unter den Rufnummern (030) 4664-273110 (innerhalb der Bürodienstzeiten) und (030) 4664-271100 (außerhalb der Bürodienstzeiten) oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

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Drei Männer nach Katalysatoren-Diebstahl gefasst

Nr. 0817Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 14 nahmen in der vergangenen Nacht in Weißensee drei Männer im Alter von 23, 36 und 48 Jahren fest, die zuvor aus einem Ford Galaxy in der Amalienstraße einen Katalysator gestohlen haben sollen. Zivilpolizisten hatten die drei Tatverdächtigen gegen 2.30 Uhr an dem Ford hantieren sehen und Bohr- und Hammergeräusche aus Richtung des Autos wahrgenommen. Sie beobachteten, wie die Männer etwas in einen Kofferraum verluden und sahen sie mit einem Opel und einem VW Golf davonrasen. Hinzualarmierte Polizeikräfte stoppten das Trio in der Darßer Straße Ecke Saaler Bogen. Bei der Kontrolle konnten weder der 23-jährige Golffahrer noch der 48-jährige Opelfahrer eine gültige Fahrerlaubnis vorweisen. In dem Opel fanden die Polizistinnen und Polizisten unter der Kofferraumabdeckung zwei Katalysatoren, hinter dem Fahrersitz eine Lichtmaschine sowie unter dem Fahrersitz eine Stichsäge und einen Wagenheber im Kofferraum. Die Gegenstände wurden
beschlagnahmt. An dem in der Amalienstraße geparkten Ford stellten die Ermittlerinnen und Ermittler frische Schnittflächen fest, der Katalysator des Pkw fehlte. Der 23- und der 48-jährige Tatverdächtige wurden nach der Feststellung ihrer Personalien vor Ort, ihr 36-jähriger mutmaßlicher Komplize nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung in einem Polizeigewahrsam entlassen. Die Ermittlungen wegen Diebstahls an Kfz gegen alle drei und wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis gegen zwei der Männer hat ein Fachkommissariat der Direktion 1 (Nord) übernommen.

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Kundgebung in Mitte – Polizei Berlin ahndet Verstöße gegen die Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

Nr. 0816Einsatzkräfte der Polizei Berlin mussten gestern Mittag anlässlich einer angemeldeten Kundgebung in Mitte mehrere Strafermittlungsverfahren unter anderem wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung sowie Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Nichtbeachtung der Hygieneschutzbestimmungen gemäß der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung einleiten.Bis zu 400 Teilnehmende versammelten sich in der Zeit von 11 bis 13 Uhr in der Heinrich-von-Gagern-Straße, um an der Kundgebung unter dem Motto „Nein zum IFSG 28b“ teilzunehmen. Bereits vor Beginn der Versammlung hielten sich viele Personen nicht an die Hygieneschutzbestimmungen, sodass Einsatzkräfte der Polizei Berlin erste Lautsprecherdurchsagen vornahmen und auf die Regelungen der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung hinwiesen. Mit Versammlungsbeginn, gegen 11 Uhr, stieg die Zahl der Demonstrierenden auf 400 Personen an, von denen ein Teil, trotz mehrfacher Aufforderungen durch die Polizei und den Versammlungsleiter, sich nach wie vor nicht an die Hygieneschutzbestimmungen hielten. Einsatzkräfte führten nun die Betroffenen zwecks Personalienfeststellung aus der Kundgebung, wobei Zwangsmaßnahmen durch die Polizistinnen und Polizisten ergriffen werden mussten.Als ein Teil der Demonstrierenden den vorübergehend Festgenommenen folgte, mussten Einsatzkräfte einen Sperrriegel errichten und teilweise die Heinrich-von-Gagern-Straße zwischen der Scheidemannstraße und Paul-Löbe-Allee sperren.Insgesamt 58 Personen wurden unter anderem wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Volksverhetzung und Gefangenbefreiung sowie Verstößen gegen die Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vorübergehend festgenommen. Darüber hinaus leiteten Einsatzkräfte 16 Strafermittlungsverfahren sowie 37 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. An dem Einsatz in Mitte waren bis zu 500 Einsatzkräfte beteiligt.

Gegen 17.30 Uhr versammelten sich im Bereich der Paul-Löbe-Allee Ecke Annemarie-Renger-Straße bis zu 25 Personen zu einer nicht angemeldeten Kundgebung. Noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte entfernte sich ein Teil der Personen. Die am Ort verbliebenen Männer und Frauen tanzten zu abgespielter Musik und riefen über den Lautsprecher unter anderem rechte Parolen. Einsatzkräfte überprüften die Gruppe und leiteten ein Strafermittlungsverfahren wegen der nichtangemeldeten Versammlung und Beleidigung ein, da ein Mann die Polizistinnen und Polizisten anpöbelte. Nach Abschluss der Personalienfeststellungen erhielt die Gruppe einen Platzverweis.

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Festnahme nach Körperverletzung – Mann und Polizist verletzt

Nr. 0815In der vergangenen Nacht erlitten ein Mann nach einer Körperverletzung und ein Polizist nach einem Widerstand bei einer Festnahme Knochenbrüche. Nach den bisherigen Erkenntnissen soll ein 25-Jähriger einen 56-Jährigen, die sich beide bekannt sind, in der Reinickendorfer Straße Ecke Nettelbeckplatz nach einer vorherigen Bedrohung so stark gegen das Bein getreten haben, dass es brach. Grund des Angriffs sollen vorangegangene Streitigkeiten gewesen sein. Anschließend entfernte sich der Jüngere vom Ort. Alarmierte Polizeieinsatzkräfte nahmen ihn etwas später in der Reinickendorfer Straße fest. Bei seiner Festnahme beleidigte er die Einsatzkräfte und leistete Widerstand. Dabei erlitt ein Beamter einen Daumenbruch und kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Anschließend musste er seinen Dienst beenden. Der Festgenommene kam zu einer Blutentnahme in ein Gewahrsam, welches er nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wieder verlassen durfte. Der 56-Jährige wurde
mit schweren Beinverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert, wo er zur Behandlung stationär aufgenommen wurde. Der 25-Jährige muss sich nun wegen Bedrohung, Körperverletzung, Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

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Fahrradfahrer nach Unfall lebensbedrohlich verletzt

Nr. 0814Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich gestern Abend in Charlottenburg. Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr ein 75-jähriger Radfahrer gegen 18.15 Uhr die Straße Stuttgarter Platz in Richtung Windscheidstraße. An der ampelgeregelten Kreuzung Stuttgarter Platz/ Kaiser-Friedrich-Straße/ Lewishamstraße fuhr er in die Kreuzung ein. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem 57-jährigen Motorradfahrer, der die Lewishamstraße befuhr und in Richtung Kaiser-Friedrich-Straße fahren wollte. Durch den Zusammenprall stürzte der Radfahrer zu Boden und zog sich lebensbedrohliche Kopfverletzungen zu. Er kam mit einem alarmierten Rettungswagen in ein Krankenhaus, wo er zur Behandlung stationär aufgenommen wurde. Der Motorradfahrer erlitt Verletzungen an den Beinen, die ambulant in einer Klinik behandelt wurden. Der Kreuzungsbereich blieb wegen des Unfalls und der anschließenden Unfallaufnahme bis etwa 21.15 Uhr für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Ein Fachkommissariat für
Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 2 hat die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache übernommen.

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Feuer auf Firmengelände

Nr. 0813Zu einem Autobrand kam es gestern Abend auf einem Firmengelände in Johannisthal. Gegen 21 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr in die Gerhard-Sedlmayr-Straße alarmiert, weil dort ein Mercedes in Vollbrand stand. Die Einsatzkräfte löschten das Feuer, durch welches auch ein Citroen beschädigt wurde. Zeugen berichteten, dass sie kurz vor dem Brand zwei Personen beobachtet haben, die auf das später brennende Fahrzeug eingetreten haben sollen und dann zu Fuß flüchteten. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes führt die weiteren Ermittlungen.

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Festnahme wegen Verdachts der Brandstiftung

Nr. 0812Während seinen Begleitern die Flucht gelang, klickten bei einem 19-Jährigen heute früh in Friedrichshain die Handfesseln. Ihm und vier derzeit noch Unbekannten wird vorgeworfen, gegen 3.45 Uhr einen E-Scooter an der Bänsch- Ecke Liebigstraße in Brand gesteckt zu haben. Die Besatzung einer Polizeistreife bemerkte das in Flammen stehende Gefährt sowie das Quintett, das beim Erblicken des Funkwagens flüchtete. Nach einer kurzen Verfolgung nahmen die Einsatzkräfte den jungen Mann fest. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung sowie der Feststellung seiner Personalien konnte er die Polizeidienststelle wieder verlassen. Die Ermittlungen zum Tathergang und zu den weiteren Tatverdächtigen hat ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes übernommen.

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Brandstiftung auf dem Gelände eines Autohauses

Nr. 0811In der vergangenen Nacht wurden in Köpenick insgesamt 20 Fahrzeuge durch Feuer beschädigt. Anwohner bemerkten gegen 2.30 Uhr auf dem Gelände eines Autohauses an der Wendenschloßstraße mindestens drei brennende Autos und alarmierten die Feuerwehr. Beim Eintreffen der Brandbekämpfer hatte die Flammen bereits auf weitere Fahrzeuge übergegriffen. Die Flammen wurden von den Einsatzkräften der Berliner Feuerwehr gelöscht. Insgesamt wurden 20 abgestellte Pkw beschädigt, sieben Autos brannten vollständig aus. Eine auf einem benachbarten Grundstück stehende Garage wurde aufgrund der Hitzeentwicklung leicht beschädigt. Verletzt wurde niemand. Während der Arbeiten von Feuerwehr und Polizei war die Wendenschloßstraße zwischen Müggelheimer Straße und Salvador-Allende-Straße mit entsprechenden Einschränkungen des ÖPNV gesperrt. Nach den bisherigen Ermittlungen wird von einer Brandstiftung ausgegangen. Die Untersuchungen zur Brandursache dauern an
und wurden von einem Brandkommissariat des Landeskriminalamtes übernommen.

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Pizzabote überfallen

Nr. 0810In Falkenhagener Feld wurde gestern Abend ein Pizzabote bei einem Raubüberfall schwer verletzt. Der 30-Jährige wollte gegen 21.40 Uhr in der Merziger Straße Ware ausliefern, als ihm eine unbekannte Person von hinten mit einem harten Gegenstand zweimal auf den Kopf schlug und ihn dabei verletzte. Die unbekannte Person flüchtete mit der gestohlenen Liefertasche, in der sich die Ware befand, über die Merziger Straße in unbekannte Richtung. Geld wurde nicht entwendet. Der Geschädigte kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Ein Fachkommissariat der Direktion 2 (West) führt die Ermittlungen wegen schweren Raubes.

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Radfahrerin bei Unfall verletzt

Nr. 0809Bei einem Verkehrsunfall in Mitte erlitt gestern Nachmittag eine 21-Jährige schwere Verletzungen. Nach bisherigen Erkenntnissen war die junge Frau gegen 16.30 Uhr mit ihrem Fahrrad in der Friedrichstraße in Richtung Zimmerstraße unterwegs. An der Kreuzung Friedrichstraße/Zimmerstraße kam ein 69-Jähriger mit seinem Mercedes aus der Zimmerstraße gefahren. Die auf der vorfahrtberechtigten Straße fahrende Radfahrerin war daraufhin seitlich gegen den Mercedes gefahren, gestürzt und hatte sich hierbei schwere Verletzungen zugezogen. Alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr brachten sie in ein Krankenhaus.

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Ermittlungen nach rassistischer Beleidigung

Nr. 0808Wegen des Verdachts einer rassistischen Beleidigung in Grunewald hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt die Ermittlungen aufgenommen. Eine 34-jährige chinesische Staatsangehörige hatte den Vorfall, der sich gestern Abend gegen 19 Uhr in der Rheinbabenallee / Hohenzollerndamm / Teplitzer Straße ereignet haben soll, zunächst über die Internetwache der Polizei Berlin gemeldet und heute Morgen angezeigt. Demnach war die 34-Jährige in Begleitung ihrer neunjährigen Tochter, als sie auf der Straße unvermittelt von einer etwa 40 bis 50 Jahre alten Frau aggressiv angesprochen und rassistisch beleidigt worden sei. Danach habe es weitere Beschimpfungen seitens der Frau gegeben, deren Identität bislang ungeklärt ist.

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Brand in Wohnhaus – Festnahme

Nr. 0807Polizeieinsatzkräfte nahmen gestern Abend in Pankow einen Mann fest, der seine Wohnung in Brand gesetzt haben soll. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der 43-jährige Mieter seine Dachgeschosswohnung in einem Mehrfamilienhaus am Haßfurter Weg in Brand gesetzt und anschließend selbst die Feuerwehr alarmiert haben. Die Brandbekämpfer löschten das Feuer, konnten ein Ausbrennen der Wohnung aber nicht verhindern. Zudem wurde eine angrenzende Wohnung durch das Feuer beschädigt. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Polizeieinsatzkräfte des Abschnitts 13 nahmen den 43-Jährigen in der Nähe des Tatortes fest und brachten ihn wegen des Verdachts einer psychischen Störung in ein Krankenhaus. Der Tatverdächtige soll noch heute im Laufe des Tages auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Richter vorgeführt werden. Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachtes der schweren Brandstiftung führt ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt.

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Mehrere Kilo Drogen beschlagnahmt

Nr. 0806Ein mutmaßlicher Drogenhändler, der in der Nacht vom vergangenen Sonntag zu Montag in Haselhorst festgenommen wurde, soll noch heute über einen Bereitschaftsstaatsanwalt einem Haftrichter vorgeführt werden. Nach bisherigem Ermittlungsstand überprüften Polizeieinsatzkräfte des Abschnitts 21 gestern gegen 2 Uhr einen 43-Jährigen in einem Mercedes und führten im Rahmen der weiteren polizeilichen Maßnahmen bei ihm einen freiwillig gestatteten Drogenschnelltest durch. Dieser verlief positiv. Eine anschließend durchgeführte Durchsuchung seines genutzten Fahrzeugs führte zum Auffinden von Betäubungsmitteln in Form einer kleineren Menge Amphetamin, Kokain und Cannabis sowie einer vierstelligen Geldsumme in händlertypischer Stückelung. Daraufhin wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Berlin eine Wohnungsdurchsuchung bei dem 43-Jährigen, der festgenommen wurde, in Charlottenburg-Nord durchgeführt. Dabei entdeckten die Polizeieinsatzkräfte unter anderem knapp
fünf Kilogramm Amphetamin, circa ein Kilogramm Cannabis, etwas Kokain und diverse weitere synthetische Drogen, die sie allesamt beschlagnahmten. In der Wohnung trafen die Einsatzkräfte außerdem drei weitere Männer im Alter von 23, 25 und 27 Jahren an, die sie ebenfalls festnahmen. Das Quartett wurde einem Fachkommissariat beim Landeskriminalamt überstellt. Nach erkennungsdienstlichen Behandlungen kamen die drei letztgenannten Männer wieder auf freien Fuß. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

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Radfahrer schwer verletzt

Nr. 0805Bei einem Verkehrsunfall in Wilmersdorf wurde ein 57-jähriger Radfahrer gestern Vormittag schwer verletzt. Nach bisherigen Ermittlungen und Aussagen wollte der Fahrradfahrer gegen 10.50 Uhr von der Ravensberger Straße nach links in die Eisenzahnstraße abbiegen, als ihm aus dieser Richtung ein Auto entgegenkam. Um einen Zusammenstoß mit dem Pkw zu vermeiden, bremste der Radfahrer stark ab, stürzte und verletzte sich am Kopf. Der Fahrer oder die Fahrerin des Pkw entfernte sich unerkannt vom Unfallort. Der Radfahrer wurde durch alarmierte Rettungskräfte zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zum Unfallhergang hat ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 2 (West) übernommen.

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Einschränkung des Gemeingebrauchs von öffentlichen Flächen und der Versammlungsfreiheit in begrenzten Bereichen der Stadtteile Mitte und Charlottenburg

Mitte und Charlottenburg/WilmersdorfNr. 0803Anlässlich der zentralen Gedenkfeier für die Verstorbenen der Corona-Pandemie in Deutschland werden der Gemeingebrauch von öffentlichen Flächen und die Versammlungsfreiheit am Sonntag, den 18. April 2021 von 6 Uhr bis 15 Uhr in begrenzten Bereichen der Stadtteile Mitte und Charlottenburg eingeschränkt.

Innerhalb dieses Zeitraumes ist die Nutzung des öffentlichen Straßenlandes

des Gendarmenmarktes zwischen Charlottenstraße, ausschließlich Fahrbahn und westlicher Gehweg, und Markgrafenstraße, einschließlich Fahrbahn und ausschließlich östlicher Gehweg(nördliche Begrenzung Gebäudefluchtlinie des Französischen Doms in Richtung Französische Straße, ausschließlich Französischer Dom und Französische Friedrichstadt-Kirche sowie südliche Begrenzung Gebäudefluchtlinie des Deutschen Doms in Richtung Gendarmenmarkt, ausschließlich Deutscher Dom und Neue Kirche) und

des Breitscheidplatzes, einschließlich der Gehwege(östliche Begrenzung verlängerte Baulinie der Budapester Straße 46 bis hin zur Tauentzienstraße 13, ausschließlich der Fahrbahnen und des Weltkugelbrunnens auf dem Breitscheidplatz)

für öffentliche Versammlungen und Aufzüge unter freiem Himmel nicht gestattet. Eine Nutzung des Bereiches ist nur Anrainerinnen und Anrainern und deren Besucherinnen und Besuchern sowie in Einzelfällen eines unabweisbaren Bedarfs, insbesondere von Notfällen, gestattet. Anlassbezogen kann der Zutritt jedoch eingeschränkt werden.

Das Abstellen von Kraftfahrzeugen (auch solchen mit Sonder- und Ausnahmegenehmigungen gemäß StVO, darunter auch Elektrokleinstfahrzeuge), Fahrrädern, motorisierten Zweirädern oder mobilen Behältnissen (insbesondere Kleidercontainer, Müllbehälter etc.) auf dem öffentlichen Straßenland des bezeichneten Bereichs ist für den beschriebenen Zeitraum untersagt. Bereits dort abgestellte Gegenstände im Sinne des vorstehenden Satzes, sind in dem genannten Zeitraum vom öffentlichen Straßenland des bezeichneten Bereichs zu entfernen. Auch im Fall einer widerrechtlichen Entfernung der zugehörigen Verkehrszeichen, wird um Beachtung der Einschränkung gebeten.

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Mit Gürteln und Schraubendreher attackiert

Nr. 0802Aus noch nicht geklärten Gründen kam es gestern Nachmittag in Neukölln zu einer Auseinandersetzung, bei der ein Jugendlicher verletzt wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen war der 16-Jährige gegen 16.30 Uhr, zusammen mit einem Freund, in der Uthmannstraße in Richtung Karl-Marx-Straße unterwegs. Nach seinen Angaben sei den beiden dann eine Gruppe von rund zehn Personen entgegengekommen und es sei aus nichtigen Gründen zunächst zu lautstarken verbalen Streitigkeiten gekommen, aus denen dann eine körperliche Auseinandersetzung entstand. Der Freund des 16-Jährigen war daraufhin geflüchtet. Der verbliebene Jugendliche war nach eigenen Angaben dann mit mehreren Personen aus der Gruppe körperlich aneinandergeraten und von diesen mit Gürteln und einem Schraubendreher attackiert worden. Ihm war es schließlich gelungen, in Richtung Karl-Marx-Straße zu flüchten. Die Gruppe sei ihm zunächst noch gefolgt, hätte dann aber von ihm abgelassen, weil Zeugen auf den Vorfall
aufmerksam geworden waren. Im Rahmen seiner Flucht war der Jugendliche dann gestürzt und hatte sich hierbei das Knie verdreht. Alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr stellten zudem eine mehrere Zentimeter tiefe Stichwunde im Schulterbereich fest. Sie brachten den Verletzten in ein Krankenhaus, wo er stationär aufgenommen werden musste. Zeugen teilten mit, dass ein Teil der Tatverdächtigen zuvor aus einem geparkten Honda gestiegen sein soll. Dieses Fahrzeug wurde daraufhin als Beweismittel sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an.

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Jugendliche nach nächtlichem Überfall im Polizeigewahrsam

Nr. 0801Nach einem in der vergangenen Nacht gemeinschaftlich begangenen Raub wurden zwei Jugendliche in Steglitz festgenommen und der Kriminalpolizei überstellt. Den beiden Halbstarken wird vorgeworfen, gegen 1.40 Uhr einen Passanten im Steglitzer Damm überfallen und dabei verletzt zu haben. Nach dem bisherigen Erkenntnisstand sprach das Duo den 31-Jährigen an und forderte Geld. Als der Mann dies zunächst verweigerte, drohte ihm der 17-Jährige mit einem Schlagstock. Nachdem der Fußgänger Geld übergeben hatte, wurde weiteres gefordert, was der 31-Jährige erneut ablehnte. Nunmehr schlug der Jugendliche mit der Waffe gegen den Kopf und den Arm des Opfers, das sodann um Hilfe schrie, woraufhin der Angreifer mit seinem 16 Jahre alten Komplizen zu Fuß flüchtete. Alarmierte Polizeikräfte konnten die beiden jedoch bei der Absuche der Umgebung entdecken und festnehmen sowie den Schlagstock beschlagnahmen. Der Überfallene kam zur ambulanten Behandlung einer Kopfplatzwunde und Prellung
an der Hand in eine Klinik. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 4 (Süd) hat die Ermittlungen übernommen.

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Mehrere Autos brennen

Nr. 0800Auf einem Parkplatz in der Heerstraße in Wilhelmstadt sind in der vergangenen Nacht durch Brände insgesamt sechs Pkw beschädigt worden. Gegen 23 Uhr hatte ein Anwohner die Feuerwehr zu einem brennenden Renault Laguna alarmiert. Die Einsatzkräfte konnten das Feuer löschen, das auch auf umstehende Fahrzeuge übergegriffen hatte. Neben dem Renault brannten ein Opel Corsa, ein VW Polo und ein Mercedes-Benz Citan. Durch die Hitzeentwicklung wurden außerdem ein Mazda 6 und ein BMW 3 beschädigt. Personen wurden nicht verletzt. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung.

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Lkw beschädigt – Verdacht der Brandstiftung

Nr. 0799Im Fall eines beschädigten Lkw in Lichtenberg ermittelt das Landeskriminalamt Berlin wegen versuchter Brandstiftung. Der 54-jährige Fahrer des Fahrzeuges hatte den Lkw am vergangenen Freitag gegen 17 Uhr auf einem Parkplatz in der Storkower Straße / Paul-Junius-Straße abgestellt. Als er heute früh gegen 5 Uhr damit losfahren wollte, habe er beim Anlassen des Motors ein lautes Zischen vernommen. Nachdem ein herbeigerufener Werkstatt-Mitarbeiter unter dem Lkw Brandgeruch feststellte, fielen dem Fahrer dann ein angebrannter Reifen sowie starke Beschädigungen am Tank auf. Das Feuer war augenscheinlich von selbst erloschen. Nach bisherigen Ermittlungen der Polizei ist der Brand nicht durch einen technischen Defekt ausgelöst worden. Da eine politisch motivierte Straftat nicht ausgeschlossen werden kann, ermittelt der Staatsschutz beim Landeskriminalamt. Personen wurden bei dem Vorfall nicht verletzt.

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Busfahrer rassistisch beleidigt

Nr. 0798Heute früh wurde in Weißensee ein Busfahrer rassistisch beleidigt. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein unbekannter Mann, gegen 6.40 Uhr am Pasedagplatz den Fahrer eines mit mehreren Personen besetzten Busses rassistisch beleidigt haben. Anschließend verwies der 43-jährige Fahrer den Passagier des Busses. Beim Verlassen des Verkehrsmittels wiederholte der Tatverdächtige seine Äußerungen und entfernte sich dann unerkannt. Der Busfahrer erlitt einen Schock und konnte seinen Dienst nicht fortsetzen. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

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Sozia vom Motorrad gefallen

Nr. 0797Gestern Nachmittag ereignete sich in Haselhorst ein schwerer Verkehrsunfall. Nach derzeitigem Ermittlungsstand war ein 33-Jähriger gegen 17.50 Uhr zusammen mit einer 27-Jährigen auf einem Motorrad in der Daumstraße in Fahrtrichtung Rhenaniastraße unterwegs. Gemäß Zeugenangaben soll der Mann beschleunigt haben, woraufhin seine Sozia vom Motorrad fiel und sich Verletzungen am ganzen Körper zuzog. Sie kam mit einem alarmierten Rettungswagen in ein Krankenhaus, wo sie zur Behandlung stationär aufgenommen wurde. Der Fahrer der Suzuki blieb unverletzt. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 2 (West) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

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Drei Festnahmen nach Drogenhandel

Nr. 0796Im Rahmen eines Schwerpunkteinsatzes konnten Zivilkräfte des Polizeiabschnitts 51 gestern Abend gegen 19.20 Uhr in Friedrichshain zwei mutmaßliche Drogenhändler und einen –käufer festnehmen. Auf der Oberbaumbrücke hatten sie beobachtet, wie ein 34-jähriger Mann einem 27-jährigen Mann etwas übergab, und beide Männer mit einem 23-Jährigen ins Gespräch kamen. Kurze Zeit später soll der 27-Jährige dem 23-Jährigen etwas in die Hände übergeben haben. Der 34- und der 23-Jährige waren bereits zuvor ins Visier der Ermittlerinnen und Ermittler geraten, weil sie sich auffällig verhielten und gemeinsam an einem Bankautomaten Bargeld abgehoben hatten. Mithilfe von hinzugerufenen uniformierten Polizeikräften konnten sowohl der mutmaßliche Käufer als auch die beiden vermeintlichen Verkäufer festgenommen werden. Bei der Durchsuchung des Erwerbers wurde eine lose Menge Cannabis gefunden. Er wurde nach einer Vernehmung auf dem Polizeiabschnitt 51 entlassen und sieht jetzt
einem Strafverfahren wegen des Erwerbs und unerlaubten Besitzes von Cannabis entgegen. Bei dem 27-jährigen tatverdächtigen Verkäufer wurden unter anderem ein Druckverschlusstütchen mit Cannabis, Bargeld und fünf Ecstasy-Tabletten gefunden. Der 34-jährige Tatverdächtige führte unter anderem diverse Betäubungsmittel-Utensilien mit sich, darunter einige Mikroreagenzgefäße. Die Polizei beschlagnahmte das Drogenzubehör. Die beiden Verkäufer wurden erkennungsdienstlich behandelt und der Kriminalpolizei der Direktion 5 (City) überstellt. Diese leitet die noch andauernden Ermittlungen wegen unerlaubten Drogenhandels.

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Mit Drogen davongerast – Strafermittlungsverfahren wegen verbotenen Kraftfahrzeugrennens und Drogenhandels eingeleitet

Nr. 0795Ein bislang noch unbekannter mutmaßlicher Drogenhändler ist heute früh in Wedding vor der Polizei geflüchtet und hat auf seiner Flucht einen Verkehrsunfall verursacht.Zivilkräfte der 33. Einsatzhundertschaft wollten gegen 2.50 Uhr in der Buchstraße den Fahrer eines VW überprüfen, da der Verdacht bestand, dass aus dem Fahrzeug heraus Drogen verkauft wurden. Als der Fahrer wegfuhr verfolgte die Zivilstreife den Pkw und setzte sich in der Beusselstraße mit ihrem Fahrzeug neben den VW-Fahrer. Als die Einsatzkräfte den Mann aufforderten mit seinem Pkw stehen zu bleiben, versuchte der Unbekannte das Polizeifahrzeug seitlich zu rammen. Nur durch eine Vollbremsung gelang es den Polizistinnen und Polizisten einen Unfall zu vermeiden. Der VW-Fahrer raste dann in Richtung BAB 100 davon. Aufgrund seiner hohen Geschwindigkeit war es den Zivilkräften nicht möglich, dem Raser auf der Autobahn hinterherzufahren, sodass Verstärkung angefordert werden musste. Ein Einsatzwagen des Polizeiabschnitts 24 übernahm zunächst die Verkehrsmaßnahmen auf der Stadtautobahn, indem der Fahrzeugverkehr im rechten und mittleren
Fahrstreifen aufgestaut wurde und stellte das Polizeifahrzeug mittig zwischen dem mittleren und linken Fahrstreifen. Der Fluchtwagen passierte ungebremst die Fahrzeugsperre, in dem es zwischen dem Einsatzfahrzeug und der Leitplanke hindurchraste und die Autobahn an der Abfahrt Kurfürstendamm verließ. Auf dem Rathenauplatz soll der Flüchtende mit seinem Pkw gegen den Bordstein geraten und auf die Grünanlage geschleudert sein. Der Verdächtige verließ seinen Pkw, bei dem beide Airbags ausgelöst wurden und rannte in unbekannte Richtung davon. Im Pkw fanden die Polizistinnen und Polizisten Drogen sowie ein Messer. Der VW wurde beschlagnahmt, die Fahndung nach dem Unbekannten dauert an und wird vom Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 2 (West) geführt.

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Auf dem Spitzboden versteckt

Nr. 0794Gestern Abend nahmen Zivilfahnder des Polizeiabschnitts 17 einen Mann in Wedding fest. Dem 27-Jährigen wird vorgeworfen, in eine Laube in einer Kleingartenkolonie am Nordufer eingebrochen zu sein.Eine Zeugin benachrichtigte gegen 21.30 Uhr den Polizeinotruf, woraufhin die Besatzung der alarmierten Zivilstreife an der beschriebenen Laube ein offenstehendes Fenster feststellte und aus dem Inneren knackende Geräusche wahrnahm. Auf dem Dachboden entdeckten die Beamten dann den Verdächtigen und nahmen ihn fest. Bei ihm beschlagnahmten sie ein Handbeil als mutmaßliches Einbruchswerkzeug, eine Taschenlampe und eine Schreckschusswaffe.Bei dem Mann, der sich unerlaubt in Deutschland aufhält, ergab eine Atemalkoholmessung einen Wert von rund 1,4 Promille. Er wurde dem Abschnittskommissariat des Polizeiabschnitts 17 überstellt, das die weiteren Ermittlungen wegen besonders schweren Diebstahls sowie Verstößen gegen das Waffen- und Aufenthaltsgesetz übernommen hat. Zudem wird geprüft, ob der Festgenommene für weitere 14 Einbrüche in der Laubenanlage verantwortlich ist, die im Laufe des gestrigen Tages angezeigt wurden.

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Fassade und Fensterscheiben beschädigt

Nr. 0793Unbekannte beschädigten in der vergangenen Nacht mehrere Scheiben und die Fassade eines Wohnhauses in Friedrichshain. Heute Morgen gegen 9 Uhr stellte ein Anwohner in der Straße Alt-Stralau mindestens sechs beschädigte Scheiben und einen etwa zehn Meter langen Schriftzug, über die Fassade und die Hauseingangstür verlaufend, fest und rief die Polizei. Die alarmierten Einsatzkräfte fanden in der Nähe des Hauses kleinere harte Gegenstände, die möglicherweise durch Beschuss oder Werfen die Glasscheiben beschädigt haben könnten. Die Ermittlungen dauern an und wurden wegen einer möglichen politischen Motivation durch den Polizeilichen Staatsschutz übernommen.

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Transporter in Brand gesetzt

Nr. 0792Unbekannte setzten in Prenzlauer Berg heute Vormittag einen Transporter in Brand. Vereinsmitglieder bemerkten gegen 9.15 Uhr Flammen an dem Mercedes Sprinter, der auf dem Gelände eines Vereins an der Lilli-Henoch-Straße und löschten die Flammen mit dem Inhalt mehrerer Feuerlöscher. Die alarmierten Brandbekämpfer der Feuerwehr kontrollierten das abgelöschte Fahrzeug. Verletzt wurde niemand. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlung geht die Kriminalpolizei der Direktion 1 (Nord) von einer Brandstiftung aus. Die weiteren Ermittlungen hat ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes übernommen.

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Mutmaßlicher Drogendealer fährt Polizisten an

Nr.0791In Weißensee nahmen Polizeikräfte in der vergangenen Nacht einen mutmaßlichen Drogendealer fest. Zivilkräfte des Polizeiabschnitts 15 beobachteten zunächst gegen 23 Uhr, wie ein vermeintlicher Drogenverkauf aus einem BMW stattfand. Nachdem sie wenig später abgesetzt den mutmaßlichen Käufer überprüften und dieser ihnen den Kauf bestätigte, wollten die Polizeibeamten den Fahrer des BMW kontrollieren. Als sie sich deshalb an der Kreuzung Roelckestraße/Pistoriusstraße mit ihrem Fahrzeug vor den BMW stellten und einer der Polizisten ausstieg, um den Fahrer ebenfalls zum Aussteigen aufzufordern, gab dieser Gas und flüchtete. Hierbei fuhr er gegen ein Bein des Polizeibeamten, der daraufhin stürzte und sich leichte Verletzungen zuzog. Der noch im Fahrzeug sitzende Beamte folgte dem BMW, der sich mit überhöhter Geschwindigkeit entfernte. Am Hamburger Platz fuhr der
BMW nicht in den Kreisverkehr ein, sondern geradeaus über eine Grünfläche. Hierbei verlor der Fahrer die Kontrolle, fuhr gegen einen Laternenmast, gegen ein Straßenschild und schließlich gegen einen großen Stein. Die Airbags des BMW lösten hierbei aus. Der Fahrer sprang aus dem Unfallfahrzeug und versuchte zu Fuß zu flüchten, konnte aber wenig später von dem ihm folgenden Beamten festgenommen werden. Auf eine ärztliche Behandlung verzichtete der 30-Jährige ausdrücklich. Ihm wurde der Tatvorwurf gemacht und er gab spontan an, dass sich noch weitere Drogen im Fahrzeug befinden würden. Eine staatsanwaltschaftlich angeordnete Durchsuchung des Wagens sowie die Durchsuchung des 30-Jährigen führte zum Auffinden mehrerer Verkaufseinheiten Drogen, eines Reizstoffsprühgerätes und einer vierstelligen Summe Bargeld. Die Durchsuchung der Wohnung des Mannes verlief negativ. Die Polizisten brachten den Festgenommenen in einen
Polizeigewahrsam. Hier wurde er erkennungsdienstlich behandelt und ihm wurde Blut abgenommen, da der Verdacht bestand, dass er zudem selbst Drogen konsumiert haben könnte. Anschließend wurde er für die weiterermittelnde Kriminalpolizei eingeliefert. Der leicht verletzte Polizeibeamte musste in einem Krankenhaus behandelt werden und trat anschließend vom Dienst ab. Die Ermittlungen dauern an.

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Alkoholisiert in Mietwagen unterwegs

Nr. 0790Einsatzkräfte nahmen gestern Nachmittag einen alkoholisierten Autofahrer in Mitte fest. Gegen 17.35 Uhr beobachtete ein Passant in der Voßstraße Ecke Behrenstraße einen Mann, der torkelnd zu einem Mietwagen ging, sich hineinsetzte und mit dem VW losfuhr. Der Zeuge rief die Polizei und gab an, dass der Fahrer in Richtung Potsdamer Platz unterwegs sei, die Mohrenstraße in Richtung Wilhelmstraße mit erhöhter Geschwindigkeit befuhr und an der Kreuzung Mohrenstraße/Wilhelmstraße eine rote Ampel missachtete. Dort in der Nähe soll der Mann gewendet und dabei auf dem Gehweg einen Stromverteilerkasten und einen danebenstehenden Lichtmast touchiert haben. Alarmierte Kräfte des Polizeiabschnitts 56 stellten wenig später in der Jägerstraße den beschädigten Polo am Fahrbahnrad, quer dazu stehend, fest. Neben dem Wagen stand der mutmaßliche Fahrer, in dessen Atemluft die Beamten einen starken Alkoholgeruch feststellten. Die Kräfte nahmen den 21-Jährigen fest und brachten ihn
in einen Polizeigewahrsam. Dort musste der junge Mann sich einer Blutentnahme unterziehen, gegen die er Widerstand leistete. Der Festgenommene konnte erst heute früh nach einem Anschlussgewahrsam die Polizeidienststelle wieder verlassen. Ihn erwarten nun mehrere Strafermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung, Verkehrsunfallflucht, des Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel und des Widerstandes. Ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 2 (West) hat die weiteren Ermittlungen gegen den 21-Jährigen übernommen.

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Flucht aus Brandenburg endet in Gleisbett in Marzahn

Brandenburg/BerlinNr. 0789Eine Flucht vor einer Verkehrskontrolle in Brandenburg endete in der vergangenen Nacht in einem Gleisbett in Marzahn. Einsatzkräfte der Brandenburger Polizei hatten gegen 1.30 Uhr in Hönow einen Opel bemerkt, und sich dazu entschlossen, den Fahrer einer verkehrsrechtlichen Kontrolle zu unterziehen. Dieser soll daraufhin Gas gegeben und mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit über die Landsberger Chaussee nach Berlin geflüchtet sein. Die Brandenburger Kräfte folgten dem Opel, alarmierten die Polizei Berlin und baten um Unterstützung. Nach Aussage der Polizeikräfte aus Brandenburg soll der Fahrer bei seiner Flucht mindestens eine rote Ampel missachtet haben. An der Kreuzung Raoul-Wallenberg-Straße/Lea-Grundig-Straße konnte der Flüchtende aufgrund einer querenden Tram nicht geradeaus weiterfahren. Er versuchte deshalb noch nach rechts abzubiegen, fuhr dabei jedoch in das Gleisbett der Tram und kam zum Stehen. Der Fahrer sprang daraufhin aus dem Wagen und versuchte zu
Fuß zu fliehen, verfing sich jedoch in einem Busch und konnte festgenommen werden. Der Opel war nicht mehr fahrbereit. Ein bei dem 41 Jahre alten Fahrer durchgeführter Drogenschnelltest verlief positiv. Der Mann ist zudem nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Bei Durchsuchungen des Mannes, seiner mitgeführten Sachen und seines Fahrzeuges fanden Polizeikräfte eine geladene Schreckschusswaffe, einen Dolch, ein Jagdmesser und diverse Munition, vermutlich Schreckschussmunition. Der 41-Jährige wurde in einen Polizeigewahrsam verbracht. Dort wurde ihm Blut abgenommen, im Anschluss konnte er seinen Weg zu Fuß fortsetzen. Die Ermittlungen dauern an.

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Aufzüge in Friedrichshain und Spandau verliefen nicht störungsfrei

Kreuzberg-Friedrichshain/Lichtenberg/SpandauNr. 0788Zwei Aufzüge, die gestern durch Friedrichshain und Spandau führten und durch Einsatzkräfte der Polizei Berlin begleitet wurden, verliefen nicht störungsfrei.

Kurz vor 13 Uhr setzte sich ein Aufzug unter dem Motto „Liebig34 is everywhere“ mit 300 Personen von der Liebigstraße in Bewegung. Gegen 14.30 Uhr erreichte der bis dahin weitestgehend störungsfrei gebliebene Aufzug die Türrschmidtstraße in Rummelsburg, wo Einsatzkräfte in einem unbewohnten Haus mehrere Personen sahen. In der dritten Etage des Gebäudes konnten vier Personen festgestellt werden, die beim Eintreffen des Aufzuges pyrotechnische Gegenstände entzündeten und Transparente mit themenbezogenen Aufschriften an der Hauswand angebracht hatten. Hier verhinderten Einsatzkräfte durch Drücken und Schieben, dass Aufzugsteilnehmende auch zu diesem Haus gelangen konnten. Ein Miteigentümer des Gebäudes in der Türrschmidtstraße wurde ermittelt, der gegen 18.10 Uhr am Ort erschien, eine Strafanzeige wegen Verdachts des Hausfriedensbruchs erstattete und einen Strafantrag stellte. Im zweiten Obergeschoss des Hauses stellten die Polizeikräfte sechs Personen fest und
nahmen diese vorläufig fest. In dem Haus wurden Farbschmierereien und abgebrannte pyrotechnische Gegenstände festgestellt. Die Beamtinnen und Beamten leiteten Strafermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Hausfriedensbruchs und der Sachbeschädigung ein. Vier der Festgenommen wurden für erkennungsdienstliche Behandlungen zu einer Polizeidienststelle gebracht und anschließend entlassen. Die anderen beiden Personen waren bereits vor Ort wieder entlassen worden.Beim Herausführen der Festgenommenen aus dem Wohnhaus mussten die Einsatzkräfte gegen Versammlungsteilnehmende Zwangsmaßnahmen wie Schieben und Drücken anwenden. Vereinzelt kam es dabei zu tätlichen Angriffen, Widerstandhandlungen, einer versuchten Gefangenenbefreiung und Beleidigungen durch Demonstrierende.Die Versammlungsleiterin hatte zuvor gegen 16.15 Uhr bekannt gegeben, dass sie auf die Fortführung des Aufzuges auf der angezeigten Aufzugsstrecke verzichtet und die Abschlusskundgebung im Nahbereich der Türrschmidtstraße durchführen würde.Sie beendete die Versammlung schließlich um 20.30 Uhr.Insgesamt wurden 29 freiheitsentziehende Maßnahmen getroffen, 17 Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt und zehn Strafermittlungsverfahren eingeleitet. Drei Polizeikräfte wurden leicht verletzt, verblieben aber im Dienst.

Zeitgleich mit dem Demonstrationsgeschehen in Friedrichshain, fand auch in Spandau ein Aufzug statt.Schon während der Antretephase des Aufzuges „Auf in die neue Zeit“ ab 13.20 Uhr am Altstädter Ring in Spandau, stellten Polizeikräfte immer wieder Verstöße gegen die Infektionsschutzmaßnahmenverordnung fest. Die Versammlungsleiterin musste mehrmals aufgefordert werden, die Auflagen zu verlesen, kam dem jedoch zunächst nicht nach. Zudem wurde sie aufgefordert, selbst einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen oder die Versammlungsleitung an jemand anderen zu übergeben. Die Frau kam dem nur zögerlich nach, folgte aber letztlich den Anweisungen. Um 16.20 Uhr setzte sich daraufhin der Aufzug schließlich mit 250 Teilnehmenden in Bewegung und endete um 21 Uhr wiederum am Ausgangspunkt. Im Verlauf der Aufzugsstrecke hielten die Einsatzkräfte die Demonstration immer wieder an, da Teilnehmende sich nicht an die Abstandsregeln hielten und oftmals keine Mund-Nasen-Bedeckung trugen. Entsprechende Anzeigen wurden gefertigt.Am Rande des Aufzuges fiel ein Mann in der Adamstraße auf, der gegen 17.40 Uhr und erneut eine halbe Stunde später den sogenannten Deutschen Gruß zeigte. Einsatzkräfte nahmen den 53-Jährigen fest, der dabei Widerstand leistete. Gegen ihn wurden Strafanzeigen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Widerstands gefertigt. Er wurde in einer Polizeidienststelle erkennungsdienstlich behandelt und anschließend entlassen.Insgesamt wurden 33 freiheitsentziehende Maßnahmen durchgeführt, 18 Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt und 41 Strafermittlungsverfahren, u.a. wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsfreiheitsgesetz, Verdachts der Fälschung von Attesten, Widerstands, Beleidigung und Verstößen gegen die Infektionsschutzmaßnahmenverordnung eingeleitet.Gegen 21 Uhr beendete die Verantwortliche die Demonstration.

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