Unbekannte Tote – Polizei Berlin bittet um Mithilfe

Die Hotelkosten bezahlte sie stets in bar. Ermittlungen ergaben, dass die Frau im Jahr 2018 unter dem Namen
Annegret RichterIn Soest geborenArnsberg wohnhaft
in der Stadt Aue in Sachsen polizeilich in Erscheinung trat. Bei beiden Personalien handelt es sich um fiktive Angaben. Durch die Nennung real existierender Straßennamen und Hausnummern in Möhnesee und Arnsberg kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Verstorbene einen näheren Bezug zu den Orten hat. Trotz dieser Informationen konnte die Identität der Frau nicht ermittelt werden. Die Verstorbene war etwa 60 Jahre alt und 165 cm groß. Sie trat unter den Namen Annegret Richter und Anna Maria Mannsfeld auf und hatte mehrere Operationsnarben, eine Brustamputation linksseitig sowie rechtsseitig eine Teilamputation. Quer über den Unterbauch verläuft bei der Frau eine Narbe, die ggf. auf eine sogenannte Fettschürzen-Operation hindeuten könnte. Sie hat eine Ober- und Unterkieferprothese, die an implantierten Metallstiften im Kiefer befestigt wurden.
Die Vermisstenstelle der Polizei Berlin fragt:
Wer kann Angaben zu der abgebildeten Frau machen?
Wer kann Hinweise zu ihrer Identität geben?
Wer kann sonstige sachdienliche Angaben machen?
Hinweise nimmt die Vermisstenstelle des Landeskriminalamtes in der Keithstraße 30 in Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664-912444, per Mail oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

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Notbremse gezogen, Bahn besprüht und Zugführer attackiert

Nr. 0153Zu einem Vorfall mit einer mehrköpfigen Personengruppe kam es in der vergangenen Nacht in Reinickendorf. Ein Zug der Linie U6 war in Richtung Kurt-Schumacher-Platz unterwegs und fuhr gegen 23.40 Uhr in die Station Otisstraße. Dort zog jemand im letzten Waggon die Notbremse. Als der Kondukteur ausstieg, um nachzusehen, entdeckte er eine Gruppe von etwa 15 bis 20 Personen, die die beiden hinteren Wagen großflächig besprühte. Zwei Gestalten kamen auf ihn zu und sprühten auch ihm Farbe ins Gesicht. Aufgrund seiner Brille und der Mund-Nase-Bedeckung blieb der 57-Jährige unverletzt, rettete sich in seinen Triebwagen und konnte die Polizei alarmieren.Die Einsatzkräfte konnten bei der Absuche der Umgebung zwei mutmaßliche Täter der zwischenzeitlich geflüchteten Gruppe festnehmen. Bei den 22 und 24 Jahre alten Männern stellten sie frische Farbanhaftungen an den Händen und an der Kleidung fest. Der Ältere hatte zudem mehrere Schlüssel bei sich, die mutmaßlich einen Zugang zu Räumen bzw. Anlagen der BVG und der Deutschen Bahn AG ermöglichen. Darüber hinaus fanden die Einsatzkräfte in seinem Rucksack diverse Farbspraydosen. Sämtliche Gegenstände wurden beschlagnahmt.Am Eingang des U-Bahnhofs sowie an einer nahegelegenen Brücke waren weitere gleichartige Graffitis angebracht. Ein Zusammenhang mit der Tat im U-Bahnhof wird nun geprüft. Bei einer von der Staatsanwaltschaft angeordneten Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte weiteres Beweismaterial, welches nun ausgewertet wird.Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wurden die beiden Männer aus dem Gewahrsam entlassen. Die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung, gefährlicher Körperverletzung sowie Missbrauchs von Nothilfeeinrichtungen hat das für Graffiti zuständige Fachkommissariat des Landeskriminalamtes übernommen.

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Mehrere Fahrzeuge auf Sicherstellungsgelände beschädigt

Nr. 0152Unbekannte Täter beschädigten heute früh vier Fahrzeuge auf dem Sicherstellungsgelände an der Cecilienstraße in Biesdorf. Gegen 5.30 Uhr wurde ein Polizeimitarbeiter wegen eines Knallgeräusches auf zwei mutmaßliche Täter aufmerksam, welche mit unbekannten Gegenständen auf mehrere Fahrzeuge einschlugen und kurz darauf flüchteten. Alarmierte Einsatzkräfte des Abschnitts 32 stellten Beschädigungen an vier Fahrzeugen sowie am Zaun des Geländes fest und leiteten Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung in fünf Fällen ein, welche von einem Abschnittskommissariat in der Polizeidirektion 3 geführt werden.

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Radfahrerin bei Unfall schwer verletzt

Nr. 0151Gestern Abend wurde in Mitte eine Radfahrerin bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Nach den bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 55-Jähriger gegen 19 Uhr mit seinem VW die Leipziger Straße in Richtung Potsdamer Platz. Dabei soll er Zeugenaussagen zufolge bei grün in den Kreuzungsbereich der Leipziger Straße/Charlottenstraße eingefahren sein. Dort soll die von links aus der Charlottenstraße kommende 63-jährige Radfahrerin gegen das Auto des 55-Jährigen gefahren und infolgedessen auf den Asphalt gestürzt sein. Die Verletzte wurde von alarmierten Rettungskräften der Berliner Feuerwehr mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus verbracht, wo sie stationär aufgenommen wurde. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 übernahm die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang.

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Drogen und Waffen beschlagnahmt

Nr. 0150Gestern Nachmittag fanden Polizeieinsatzkräfte in der Wohnung eines Mannes in Neukölln Drogen und Waffen. Die Beamtinnen und Beamten des Polizeiabschnitts 55 durchsuchten die Wohnanschrift des 57-Jährigen in der Hermannstraße mit Unterstützung des Spezialeinsatzkommandos wegen des Verdachts des Drogenhandels mit Waffen und hatten dazu vorher einen Durchsuchungsbeschluss erwirkt. Tatsächlich fanden sie dann unter anderem knapp 1,2 Kilogramm Haschisch, etwa 70 Gramm Amphetamin, eine Schreckschusswaffe, eine Langwaffe, ein Nunchaku, einen Schlagring, einen Schießkugelschreiber und Geld in vierstelliger Höhe. Alles wurde beschlagnahmt und der Mann festgenommen. Er wurde der Kriminalpolizei der Direktion 5 überstellt, welche die weiteren, noch andauernden Ermittlungen übernommen hat.

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Mann mit Nothammer attackiert und verletzt

Nr. 0149Derzeit unklar sind die Hintergründe eines Angriffs von zwei Unbekannten auf einen Heranwachsenden gestern Abend in Gesundbrunnen. Gegen 21.30 Uhr attackierten die beiden Unbekannten den 19-Jährigen vor dessen Hauseingangstür in der Böttgerstraße. Hierbei schlugen ihm die Männer mehrfach mit einem Nothammer auf den Kopf. Der Angegriffene wehrte sich eigenen Angaben zufolge so massiv, dass die Unbekannten von ihm abließen und sich entfernten. Der junge Mann musste mit mehreren erlittenen Platzwunden am Kopf und im Gesicht in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. Warum die beiden Unbekannten den 19-Jährigen angegriffen haben, wird derzeit von einem Fachkommissariat der Polizeidirektion 1 ermittelt.

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Gartenhäuschen in Brand gesetzt

Nr. 0148Wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung an einer Gartenlaube in Charlottenburg ermittelt seit gestern Abend ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes. Bisherigen Ermittlungen zufolge hörte ein Zeuge gegen 20 Uhr eine Explosion in einer Kleingartenkolonie in der Rönnestraße und sah kurz darauf eine Gartenlaube in Brand stehen. Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr löschten das Feuer, durch das niemand verletzt wurde. Die Ermittlerinnen und Ermittler der Kriminalpolizei gehen derzeit davon aus, dass der Brand vorsätzlich gelegt worden ist.

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Party in Einfamilienhaus aufgelöst – 21 Personen überprüft

Nr. 0147Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 48 haben gestern Abend eine private Feier in einem Einfamilienhaus in Buckow aufgelöst. Ein Zeuge alarmierte die Einsatzkräfte gegen 23 Uhr, als er mitbekam, dass in dem Haus am Löwensteinring eine lautstarke Party mit vielen Personen stattfand. Bereits beim Betreten des Grundstückes sahen die Polizistinnen und Polizisten, dass sich viele Personen im Haus aufhielten, die sich umgehend in andere, nicht einsehbare Räumlichkeiten des Hauses, zurückzogen. Der Flur war mit Luftballons und Girlanden geschmückt, sodass sich der Tatverdacht erhärtete, dass in dem Haus eine Party stattfand und die Bestimmungen der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung missachtet wurden. Der 37-jährige, aggressiv auftretende, Hauseigentümer gab an, dass in seinem Haus eine Familienfeier stattfinden würde und forderte die Polizistinnen und Polizisten auf, sein Grundstück zu verlassen. Nachdem ein richterlicher Durchsuchungsbeschluss ergangen war, teilten die Beamtinnen und Beamten an der offenen Eingangstür zum Grundstück mit, dass sie nun die Personen im Haus überprüfen und die Feier auflösen werden. Der 37-Jährige versuchte seinerseits den Zutritt zu verhindern, schlug die Eingangstür zu und verletzte dabei einen Polizisten am Bein. Im weiteren Verlauf des Einsatzes soll der Mann einen Beamten beleidigt haben. Als sich mehrere Personen aus dem Haus begaben und die Einsatzkräfte bedrängten, wurden weitere Unterstützungskräfte angefordert und sämtliche Frauen und Männer im Alter zwischen 18 und 46 Jahren, die sich größtenteils ohne Mund-Nasen-Bedeckungen und ohne Einhaltung der notwendigen Mindestabstände im Haus aufhielten, überprüft und aufgefordert, das Haus zu verlassen. Insgesamt 21 Personen nahmen an der privaten Feier teil. Allesamt müssen sich nun wegen der begangenen Verstöße gegen die Infektionsschutzmaßnahmenverordnung verantworten. Der Hauseigentümer sieht nun Ermittlungsverfahren wegen des tätlichen Angriffs auf einen Polizisten und Beleidigung entgegen.

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Explosion in der Nacht

Nr. 0146Bei einer Explosion eines derzeit noch unbekannten Sprengkörpers in Schöneberg wurde in der vergangenen Nacht ein Mann verletzt und es entstand erheblicher Sachschaden. Nach derzeitigen Erkenntnissen und Aussagen von Zeugen, kam es gegen 1 Uhr zu der Explosion in der Fritz-Reuter-Straße in Höhe eines mobilen Verkehrsschildes. Durch umherfliegende Teile des Verkehrsschildes wurde ein 60-Jähriger leicht am Bein verletzt. Die Druckwelle und umherfliegende Teile führten zudem dazu, dass mehrere Fensterscheiben eines Wohnhauses und diverse parkende Fahrzeuge beschädigt wurden. Die Bewohnerinnen und Bewohner der umliegenden Häuser blieben unverletzt. Die Ermittlungen dauern an und werden von der für Sprengstoffdelikte zuständigen Dienststelle beim Landeskriminalamt geführt.

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Klartext: Steuerverwaltung startet gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS) Umfrage zur besseren Verständlichkeit

Der Bund und die Länder arbeiten daran, die Verwaltungen in Deutschland noch leistungsstärker und serviceorientierter zu machen. Ein Beleg hierfür ist der Start der Pilotstudie mit dem Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS). Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, die Verständlichkeit von Texten zu bewerten.
Konkret geht es um die Texte der Steuerverwaltungen. Beschäftigte überprüfen derzeit bundesweit Schreiben, Vordrucke, Steuerbescheide sowie allgemeine Informationen in Broschüren, Merkblättern und Internetauftritten auf ihre Verständlichkeit. Ziel ist es, diese künftig verständlicher zu formulieren und die Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern zu verbessern.
Das IDS unterstützt diese Arbeiten als wissenschaftlicher Kooperationspartner mit einer Umfrage. Die Befragung erfolgt anonym und dauert bis zu 30 Minuten. Die Teilnahme an der Umfrage ist ab sofort möglich.
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Bewohner nach Brand tot aufgefunden

Nr. 0145Brandbekämpfer der Feuerwehr bargen nach einem Brand in einem Wohnheim gestern Nachmittag in Kladow einen toten Mann. Nach bisherigen Erkenntnissen alarmierte ein Pfleger gegen 17.15 Uhr die Feuerwehr zu einem Pflegeheim am Lanzendorfer Weg, da er dort einen Brand in einem Zimmer eines Bewohners des Wohnheimes feststellte. Das mit 31 Bewohnern belegte Gebäude wurde vollständig evakuiert und das zu diesem Zeitpunkt bereits in Vollbrand stehende Zimmer durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr gelöscht. Diese fanden in dem Raum auch einen Mann, den sie nur noch tot bergen konnten. Durch den Brand erlitten drei Bewohner schwere und zwölf weitere Bewohner sowie der Pfleger leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten die Verletzten zu entsprechenden Behandlungen in Krankenhäuser. Die übrigen unverletzten Bewohner wurden von der Pflegeleitung an anderen Orten untergebracht. Unter den Bewohnern befanden sich auch Patienten mit bestätigter Covid-19-Erkrankung. Ermittler der Kriminalpolizei beschlagnahmten den Brandort und ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes ermittelt nun die Brandursache. Da die Identität des Verstorbenen nicht zweifelsfrei feststeht, ermittelt in diesem Fall auch die für unbekannte Tote zuständige Vermisstenstelle des Landeskriminalamtes.

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Er konnte es nicht lassen

Nr. 0144Gleich zweimal löste ein 26-Jähriger gestern einen Polizeieinsatz in Dahlem aus. Zunächst erschien der Mann gegen 15 Uhr am Konsulat der Vereinigten Staaten von Amerika in der Clayallee und schrie laute Parolen mit Bezug zum scheidenden US-Präsidenten. Zudem warf er Schneebälle gegen die Fassade. Als ihn die Mitarbeitenden des Zentralen Objektschutzes aufforderten, seinen Weg fortzusetzen, bepöbelte der Mann die Angestellten und bewarf nun auch diese mit Schneebällen. Daraufhin hielten die Bediensteten ihn fest, forderten Unterstützung an und legten ihm Handfesseln an, da er sie schubste. Dabei leistete er Widerstand, konnte aber mit der eingetroffenen Verstärkung überwältigt und zum Einsatzfahrzeug gebracht werden. Er war weiter sehr aggressiv und schlug dann unvermittelt seinen Kopf gegen die Karosserie, wobei er sich eine Platzwunde zuzog und kurz darauf plötzlich das Bewusstsein verlor. Die Einsatzkräfte kümmerten sich um den Verletzten, versorgten die Wunde und alarmierten den Rettungsdienst. Noch vor dem Eintreffen der Sanitäter kam der Mann wieder zu sich. Eine Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von über ein Promille. Anschließend kam er in ein Krankenhaus.Gegen 22.30 Uhr erschien der 26-Jährige erneut vor dem Objekt, schrie abermals lautstark und warf zwei gefüllte Halbliterdosen auf die Polizeiangestellten. Diese konnten ausweichen, wurden nicht getroffen und blieben unverletzt. Wieder kamen Unterstützungskräfte hinzu, die den sehr aggressiven Mann überwältigten und festnahmen. Auch nun schlug der Festgenommene mit seinem Kopf gegen den Einsatzwagen. Diesmal blieb er jedoch unverletzt, allerdings wurde das Fahrzeug leicht beschädigt. Bei einer Atemalkoholmessung wurde diesmal ein Wert von fast zwei Promille festgestellt. Der 26-Jährige kam nun zu einer Polizeidienststelle. Hier musste er sich einer Blutentnahme sowie einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen. Anschließend wurde er aus dem Gewahrsam entlassen. Ihn erwarten nun Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und mehreren Körperverletzungsdelikten.

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Raub in Apotheke

Nr. 0143Ein unbekannt gebliebener Mann überfiel gestern Abend eine Apotheke in Kreuzberg. Nach Angaben der 33-jährigen Angestellten betrat gegen 18.10 Uhr ein Mann das Geschäft in der Dieffenbachstraße und gab sich zunächst als Kunde aus. Plötzlich soll der Mann über ein Absperrseil gestiegen sein und sie hinten am Hals gepackt, sie zur Kasse gezogen und den Schlüssel zur Kassenlade verlangt haben. Dann soll er bemerkt haben, dass der Schlüssel steckt und sie losgelassen haben. Nach einem Griff in die Kasse flüchtete der Mann mit der Beute aus der Apotheke in Richtung Hohenstaufenplatz. Die 33-Jährige wurde leicht am Hals verletzt, lehnte aber eine ärztliche Behandlung zunächst ab. Ihre 59-jährige Kollegin blieb unverletzt. Die Ermittlungen hat ein Raubkommissariat der Direktion 5 übernommen.

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Nach Überfall mit Fahrrad geflüchtet

Nr. 0142Nachdem er gestern Abend einen Imbiss in Tegel überfallen hatte, entkam der Täter unerkannt auf seinem Fahrrad. Der Mann betrat kurz nach 18 Uhr den Verkaufsraum in der Gorkistraße, bedrohte die Angestellte mit einem Messer und verlangte Geld. Nachdem er dieses von der 50-Jährigen bekommen hatte, verließ er den Imbiss, stieg auf seinen Drahtesel und fuhr in Richtung Holzhauser Straße davon. Die Frau kam mit dem Schrecken davon. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 1 hat die Ermittlungen übernommen.

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Mehrere Festnahmen nach gewerbsmäßigen Bandenbetrugs in zehn Fällen

Gemeinsame Meldung Polizei und Staatsanwaltschaft BerlinBerlin/Dortmund/Düsseldorf/PolenNr. 0141Nach mehrwöchigen, intensiven länderübergreifenden Ermittlungen der Polizei Berlin und der für die Bearbeitung von Fällen sogenannter Enkeltrickbetrügereien zentral zuständigen Abteilung 285 der Staatsanwaltschaft Berlin, der Stadtpolizei Posen, Regionalstaatsanwaltschaft Posen, Polizei Dortmund, Polizei Düsseldorf und Europol wegen gewerbsmäßigen Bandenbetrugs in zehn Fällen, sogenannten Enkeltricks, nahm die Stadtpolizei Posen am vergangenen Donnerstag gegen 15.10 Uhr fünf tatverdächtige Männer und Frauen im Alter von 53, 47, 28, 20 und 14 Jahren in einer Wohnung in Polen fest, während parallel eine Betrugstat in Düsseldorf stattfand. Bei dieser Tat wurde einer 70-Jährigen, nichts ahnenden Frau durch eine angebliche Tochter vorgespielt, diese habe einen Autounfall verursacht und dabei eine Person getötet. Anschließend wurde das Gespräch durch eine falsche Kriminalbeamtin weitergeführt, die eine Kaution für die Freilassung der angeblichen Tochter in Höhe von 23.000 Euro forderte. Daraufhin kam es zu einer Geldübergabe durch die 70-Jährige, bei der Einsatzkräfte der Polizei Düsseldorf den Abholer, einen 51-jährigen Mann, festnahmen.Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung in Polen wurde umfangreiches Beweismaterial, unter anderem Laptops, Mobiltelefone und ein höherer Geldbetrag aufgefunden und sichergestellt.Durch die intensive Zusammenarbeit aller Dienststellen war es möglich in Deutschland über einen mehrtägigen Zeitraum einen Schaden in Höhe von über 200.000 Euro zu verhindern. Nach derzeitigem Ermittlungsstand können der Tätergruppierung in Berlin bisher fünf von den zehn Taten, davon vier Versuche, mit einem eingetretenen Schaden in Höhe von 26.000 Euro zugeordnet werden.Die Auswertung der sichergestellten Beweismittel sowie die weiteren Ermittlungen dauern derzeit noch an und könnten zur Aufklärung zahlreicher weiterer, in Deutschland und anderen europäischen Ländern begangener, Enkeltricktaten führen.
Die Polizei rät:
Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben.
Nehmen Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen umgehend mit Ihren Familienangehörigen Kontakt auf!
Lassen Sie sich vom Anrufer die Telefonnummer geben und überprüfen Sie diese mit bereits bekannten Nummern. Rufen Sie die jeweilige Person unter der Ihnen lange bekannten oder vertrauten Nummer selbst an und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen!
Informieren Sie sofort die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt: Notrufnummer 110.
Lassen Sie sich gegebenenfalls aus dem Telefonbuch streichen oder zumindest Ihren Vornamen abkürzen.
Hinweise, wie Sie sich und ihre Angehörigen vor Trickbetrügern schützen können, finden Sie auch im Internet unter: https://www.berlin.de/polizei/aufgaben/praevention/betrug/artikel.788562.php

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Festnahmen nach Aufbruch von Postschließfächern

Nr. 0140Polizeieinsatzkräfte nahmen in der vergangenen Nacht zwei Jugendliche in Weißensee fest. Ein Zeuge beobachtete zuvor gegen 22.25 Uhr, wie zwei Personen in einem Vorraum einer Postfiliale in der Charlottenburger Straße Postschließfächer aufbrachen. Daraufhin alarmierte er die Polizei. Die Einsatzkräfte trafen dort zwei 16-Jährige auf frischer Tat an und nahmen sie fest. Mehrere Postsendungen wurden bereits aus den Fächern genommen und waren teilweise auch geöffnet. Einer der beiden Tatverdächtigen hatte zudem ein Butterfly-Messer dabei, welches beschlagnahmt wurde. Die beiden Festgenommenen kamen für weitere polizeiliche Maßnahmen in ein Gewahrsam und dann anschließend wieder auf freien Fuß. Die Kriminalpolizei der Direktion 1 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

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Festnahme nach Diebstahl aus Auto

Nr. 0139Gestern Nachmittag nahmen Polizistinnen und Polizisten des Polizeiabschnitts 53 drei mutmaßliche Autoeinbrecher in Kreuzberg fest. Eine Passantin hatte gegen 16 Uhr drei junge Männer im Besselpark in der Friedrichstraße dabei beobachtet, wie sie Papiere aus einer Tasche entleerten und sich dabei auffällig verhielten. Die von der Zeugin alarmierten Einsatzkräfte konnten das Trio stellen. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass in der nahegelegenen Wilhelmstraße und in der Markgrafenstraße Scheiben von zwei Fahrzeugen eingeschlagen worden waren. Nach Angaben der kontaktierten Halter wurden aus dem Opel ein Laptop sowie persönliche Unterlagen und aus dem Renault ein Brillenetui mit einer Sonnenbrille gestohlen. Bei den Durchsuchungen der drei Festgenommenen am Ort, fiel einem der Tatverdächtigen ein Laptop aus der Jacke. Bei einem mutmaßlichen Komplizen konnte die Sonnenbrille aufgefunden werden. Die Gegenstände wurden den Eigentümern wieder ausgehändigt. Die beiden festgenommenen 16-jährigen Jugendlichen und ihr 19-jähriger mutmaßlicher Mittäter, wurden nach erkennungsdienstlicher Behandlung der Kriminalpolizei der Direktion 5 überstellt, die die weiteren Ermittlungen übernommen hat.

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Versuchter Geschäftseinbruch – Festnahme

Nr. 0138Alarmierte Polizeieinsatzkräfte nahmen in der vergangenen Nacht in Marzahn einen mutmaßlichen Geschäftseinbrecher fest. Nach derzeitigem Ermittlungsstand bemerkte der Inhaber eines Computergeschäfts am Helene-Weigel-Platz gegen 2.30 Uhr, wie mehrere Personen versuchten, gewaltsam durch die Tür in seinen Laden einzubrechen. Er alarmierte daraufhin die Polizei, die daraufhin noch in der Nähe einen dringend Tatverdächtigen auf einem Fahrrad stoppen konnten und festnahmen. Zwei weiteren Unbekannten gelang, ebenfalls auf Fahrrädern, die Flucht. Der 28-Jährige wurde der Kriminalpolizei der Direktion 3 überstellt, welche die weiteren, noch andauernden Ermittlungen übernommen hat. Das Fahrrad wurde sichergestellt.

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Fußgängerin bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Nr. 0137Gestern Nachmittag wurde in Neukölln eine Fußgängerin von einem Lkw erfasst und schwer verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen war der 63 Jahre alte Fahrer mit dem Fahrzeug gegen 17.25 Uhr auf der Sonnenallee in Richtung Hermannplatz unterwegs und bog an der Ampel nach links in die Grenzallee ab. Dabei soll er die 40-jährige Fußgängerin, die die Fußgängerfurt überquerte, übersehen und angefahren haben. Alarmierte Rettungskräfte brachten die Frau mit Hüft- und Beinverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 5 übernahm die weiteren Unfallermittlungen zum Unfallhergang.

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Fußgänger durch Unfall schwer verletzt

Nr. 0136Gestern Nachmittag ereignete sich in Wilmersdorf ein Verkehrsunfall. Nach derzeitigem Kenntnisstand soll der 32-jährige Fußgänger gegen 14.55 Uhr die Brandenburgische Straße in Höhe Konstanzer Straße überquert haben. Dabei wurde er vom Auto eines 61-Jährigen erfasst, der zu diesem Zeitpunkt mit seinem Renault die Konstanzer Straße in Richtung Hohenzollerndamm befuhr. Der Fußgänger erlitt schwere Verletzungen am Rumpf, Armen und an einem Bein und wurde mit einem alarmierten Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, wo er zur stationären Behandlung verblieb.

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Radfahrer schwer verletzt

Nr. 0135Bei einem Verkehrsunfall gestern Vormittag in Tegel wurde ein Radfahrer schwer verletzt. Nach den bisherigen Ermittlungen und Aussagen befuhr gegen 10.30 Uhr die 53-jährige Fahrerin eines Linienbusses die Holzhauser Straße in Richtung Bernauer Straße. Der 58 Jahre alte Radfahrer fuhr, aus Richtung Wittestraße kommend, in die selbe Richtung auf dem Radweg. Im weiteren Verlauf überquerte er die Kreuzung Holzhauser Straße/Bernauer Straße/Berliner Straße/Seidelstraße, um seinen Weg auf der Bernauer Straße fortzusetzen. Unmittelbar hinter der Kreuzung soll die Busfahrerin beim Anfahren einer Haltestelle den Zweiradfahrer auf dem markierten Radschutzweg gestreift haben. Der 58-Jährige stürzte und verletzte sich schwer am Kopf, Bein und Rumpf. Alarmierte Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr brachten den Mann in ein Krankenhaus, in dem er stationär aufgenommen wurde. Der Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 1 übernahm die weiteren Ermittlungen am Unfallort.

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Hakenkreuze geschmiert

Nr. 0134Zivilpolizisten der Direktion 3 nahmen in der vergangenen Nacht einen Mann in Lichtenberg fest, der an mehrere Schaufensterscheiben Hakenkreuze geschmiert hatte. Die Beamten bemerkten den Verdächtigen gegen 23 Uhr an einem Einkaufszentrum in der Frankfurter Allee. Bei der Überprüfung des 62-Jährigen fanden die Einsatzkräfte zwei Permanentstifte sowie an Glasscheiben von Geschäften insgesamt fünf Hakenkreuze. Nach der Feststellung seiner Personalien konnte der Mann seinen Weg fortsetzen. Er muss sich nun wegen Sachbeschädigung und Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verantworten. Die Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen.

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Festnahme nach nationalsozialistischer Parole

Nr. 0133Polizisten nahmen gestern Nacht einen Mann in Neukölln fest. Polizisten in zivil beobachteten gegen 22 Uhr im U-Bahnhof Neukölln einen Mann dabei, wie dieser einem Fahrgast, der den Bahnhof verließ, eine nationalsozialistische Parole entgegenrief und dazu den sogenannten Hitlergruß zeigte. Später hinzugekommene Einsatzkräfte in Uniform hielten den Mann an und stellten dessen Identität fest, auch wegen des Nichttragens einer Mund-Nase-Bedeckung. Eine freiwillige Atemalkoholmessung lehnte der 30-Jährige ab. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen, Erteilung eines Platzverweises und mehrfacher Aufforderung den U- und S-Bahnhof zu verlassen, verließ der Tatverdächtige den Bereich des Bahnhofes.

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Auf die Fahrbahn gestellt und angefahren

Mitte/Friedrichshain-KreuzbergNr. 0132Weil er sich gestern Abend in Kreuzberg auf die Fahrbahn einer viel befahrenden Straße stellte, musste der Mann anschließend stationär im Krankenhaus aufgenommen werden.Eine Streife der 13. Einsatzhundertschaft bemerkte zunächst gegen 20.25 Uhr im U-Bahnhof Heinrich-Heine-Straße in Mitte zwei Männer, die dort ohne eine Mund-Nase-Bedeckung alkoholische Getränke konsumierten. Die beiden 22-Jährigen erhielten nach der Identitätsfeststellung wegen der begangenen Verstöße gegen die aktuellen Corona-Verordnungen Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Zudem sprachen ebenfalls anwesende Mitarbeitende der Verkehrsbetriebe ein Hausverbot für die Linie U8 aus. Anschließend konnte das Duo seinen Weg fortsetzen.Etwa eine Stunde später fiel einer der beiden Männer denselben Einsatzkräften am U-Bahnhof Kottbusser Tor erneut auf. Nunmehr wurde ihm verdeutlicht, dass er einen Hausfriedensbruch begangen habe und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wird. Bereits während des Gesprächs wurde der junge Mann lauter und lief dann von der Mittelinsel in Richtung Wiener Straße. Trotz roter Fußgängerampel betrat er unvermittelt die Fahrbahn der Skalitzer Straße.Ein unbekannt gebliebener Autofahrer konnte nur mit einer Gefahrenbremsung einen Zusammenstoß vermeiden. Der 22-Jährige wechselte in den nächsten Fahrstreifen und wurde hier von dem Wagen eines 21-Jährigen erfasst, prallte auf die Motorhaube und rutschte von dieser herab. Danach schlug er gegen die Fahrertür des Autos.Die Einsatzkräfte überwältigten den Aggressor, der bei seiner Festnahme Widerstand leistete. Er klagte dann plötzlich über Übelkeit und Schmerzen und musste sich kurz darauf übergeben. Im Anschluss verlor er das Bewusstsein. Die Besatzungen eines Notarzt- und Rettungswagens stabilisierten seinen Zustand und brachten den 22-Jährigen zur stationären Behandlung in eine Klinik.Die Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Hausfriedensbruchs dauern an.

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Mit Schusswaffe und Messer bewaffnet eine Tankstelle überfallen

Nr. 0131Zwei unbekannte Räuber haben gestern Abend eine Tankstelle in Buckow überfallen und sind mit der Beute unerkannt geflüchtet. Gegen 21.40 Uhr betrat das mit weißen Sturmhauben maskierte Duo die Tankstelle am Grüner Weg, bedrohten den 35-jährigen Mitarbeiter und seine Kollegen mit einer Schusswaffe sowie einem Messer und forderten die Tageseinnahmen aus der Kasse. Nachdem sie das Geld geraubt hatten, flüchteten die beiden Räuber aus dem Geschäft in unbekannte Richtung. Die Mitarbeitenden blieben bei dem Überfall unverletzt. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 4 führt die Ermittlungen und die Suche nach den beiden Unbekannten.

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Land Berlin gewinnt Rechtsstreit um Grundstücke an der Komischen Oper

Im Rechtsstreit um die Grundstücke an der Komischen Oper hat jetzt auch der Bundesgerichtshof letztinstanzlich zugunsten des Landes Berlin entschieden. Die Nichtzulassungsbeschwerde der Gegenpartei wurde zurückgewiesen. Damit haben das Land Berlin und die Stiftung Oper den Rechtsstreit gewonnen. Berlin kann jetzt uneingeschränkt über die Grundstücke verfügen und die schon lange vorbereitete Entwicklung des Areals umsetzen.
Dem Spruch des Bundesgerichtshofs ging ein mehrjähriger Rechtsstreit voraus.Der Vertrag über die Flächen an der Glinkastraße zwischen Behrenstraße und Unter den Linden sowie über das daran anschließende Grundstück Unter den Linden, auf dem ein Funktionsbau der Komischen Oper steht, war im Jahr 2000 verkauft worden. Die Käuferin plante die Bebauung der Grundstücke. Im Gegenzug behielt sich das Land Berlin das Recht vor, vom Vertrag zurückzutreten, sollte die Käuferin vor Abschluss der Bauarbeiten die Grundstücke weiterveräußern bzw. ohne Zustimmung des Landes Gesellschaftsanteile an der Käuferin mehrheitlich an Dritte veräußern.
Zwischen 2003 und 2008 kam es zu erheblichen Änderungen bei der Käuferin (Anteilsübertragungen und Gesellschafterwechsel). Hinzu kamen Veränderungen der ursprünglichen Planungen und Prioritäten. 2014 schließlich klagte das Land Berlin gemeinsam mit der Stiftung Oper in Berlin auf Löschung der eingetragenen Auflassungsvormerkungen. Berlin berief sich darauf, dass durch den Gesellschafterwechsel bei der Käuferin, dem nicht zugestimmt worden sei, ein Recht auf Rücktritt bestünde.
Im erstinstanzlichen Verfahren vor dem Berliner Landgericht 2017 wurde der Klage des Landes stattgegeben, ebenso im folgenden Berufungsverfahren vor dem Kammergericht im Frühjahr 2020. Mit dem Spruch des Bundesgerichtshofs ist das Verfahren jetzt abgeschlossen.

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Bei Streit rassistisch beleidigt

Nr. 0130Weil er zwei Nachbarn bei einem Streit in der vergangenen Nacht in Lichtenrade beleidigt habe soll, muss sich nun ein Mann verantworten. Bisherigen Ermittlungen zufolge soll sich der 49-Jährige gegen 23 Uhr in einem Wohnhaus in der John-Locke-Straße über lautes Trommeln aus einer im 4. Obergeschoss gelegenen Wohnung geärgert haben und daraufhin an der Wohnungstür der beiden Männer im Alter von 28 und 46 Jahren geklingelt haben. Bei dem folgenden Streitgespräch soll er die beiden Nachbarn rassistisch beleidigt haben, die daraufhin die Polizei alarmierten und den Sachverhalt anzeigten. Der Tatverdächtige bestritt den Vorwurf. Die Ermittlungen, die von einem Fachkommissariat des Polizeilichen Staatsschutzes geführt werden, dauern an.

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Versuchte Brandstiftung an Lkw

Nr. 0129In Mariendorf versuchten Unbekannte gestern Abend, einen Lkw in Brand zu setzen. Gegen 18 Uhr bemerkten zwei Zeugen an einem in der Rixdorfer Straße geparkten Mercedes einen Feuerschein und eine Rauchentwicklung. Die beiden 40- und 52-Jährigen löschten die Flammen an einem der Radkästen. Sie blieben dabei unverletzt. Beschädigungen wurden zunächst an dem Lkw nicht festgestellt. Andere Fahrzeuge wurden nicht beschädigt. Die weiteren Ermittlungen werden von einem Brandkommissariat des Landeskriminalamtes übernommen.

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Auflösung einer Zusammenkunft in den Räumen einer Kirchengemeinde

Nr. 0128Eine Anwohnerin rief gestern Abend die Polizei zu den Räumlichkeiten einer Kirchengemeinde in Gesundbrunnen. Die alarmierten Kräfte des Polizeiabschnitts 18 trafen gegen 19.45 Uhr in dem Gemeinderaum in der Soldiner Straße etwa 170 Erwachsene und mehrere Kinder an. Keiner der Anwesenden soll eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen haben. Die Abstände sollen ebenfalls nicht eingehalten worden sein. Eine Anwesenheitsliste und die Vorlage eines Hygienekonzepts sollen nicht vorhanden gewesen sein. Der Pfarrer der Gemeinde gab gegenüber den Einsatzkräften an, dass er einen Gottesdienst mit 20 Teilnehmenden geplant hatte und von den vielen Besuchenden überrascht worden sein soll. Die Polizistinnen und Polizisten des Abschnitts unterstützten den Pastor bei der Auflösung der Veranstaltung. Nach der Feststellung aller Personalien vor Ort konnten die Anwesenden die Räumlichkeiten der Gemeinde verlassen. Alle Erwachsenen müssen nun mit Ordnungswidrigkeitenanzeigen rechnen. Mit Unterstützung durch einige Kräfte einer Einsatzhundertschaft, waren etwa 25 Abschnittskräfte der Polizeidirektion 1 gestern Abend im Einsatz.

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Festnahme nach Einbruch in Bürogebäude

Nr. 0127Polizeibeamte des Abschnitts 15 nahmen heute früh in Prenzlauer Berg einen 55-jährigen Mann wegen des dringenden Verdachts eines Büroeinbruchs fest. Ein Sicherheitsmitarbeiter des Hauses in der Schönhauser Allee hatte gegen 3.15 Uhr die Polizei alarmiert, nachdem er den Unbekannten in dem verschlossenen Gebäude bemerkt hatte. Der Mitarbeiter des Wachschutzunternehmens hielt den mutmaßlichen Einbrecher bis zum Eintreffen der Polizeibeamten fest. Nach bisherigen Ermittlungen habe der Tatverdächtige die Eingangstür des Gebäudes aufgehebelt. Bei seiner Durchsuchung fanden die Polizisten mutmaßliches Einbruchswerkzeug und stellten dieses sicher. Der Festgenommene wurde der weiterermittelnden Kriminalpolizei der Direktion 1 übergeben.

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Festnahme nach Einbruch in Spätkauf

Nr. 0126Einem aufmerksamen Zeugen ist es zu verdanken, dass in der vergangenen Nacht zwei mutmaßliche Einbrecher in Neukölln festgenommen werden konnten. Gegen 1.40 Uhr beobachtete er drei Männer, wie sie sich an der Eingangstür an dem Geschäft in der Karl-Marx-Straße zu schaffen machten. Nach bisherigen Erkenntnissen schob das Trio zuerst den elektrischen Rollladen nach oben und hebelte anschließend mit einem Werkzeug die Eingangstür auf. Als die alarmierten Kräfte des Polizeiabschnitts 54 bei dem Spätkauf eintrafen, konnten sie zwei von drei Tatverdächtigen am Ort vorläufig festnehmen. Der Dritte des Trios flüchtete zuvor in unbekannte Richtung. Die beiden 50- und 47-jährigen Festgenommenen wurden der Kriminalpolizei der Direktion 5 übergeben, die die weiteren Ermittlungen übernommen hat.

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Hochzeitsfeier aufgelöst

Nr. 0125In Gesundbrunnen musste die Polizei am Samstagabend eine Hochzeitsfeier auflösen, bei der zu viele Personen trotz der derzeitigen Pandemiesituation ohne Mund-Nasen-Schutz feierten. Anwohner der Badstraße hatten gegen 18.20 Uhr die Polizei verständigt und angegeben, dass in einer Wohnung eine Feier stattfinden würde. Als Polizeikräfte einer Einsatzhundertschaft dieser Meldung nachgingen, stellten sie in der angegebenen Wohnung insgesamt 56 Erwachsene und sieben Kinder fest, die dort augenscheinlich eine Hochzeit feierten. Keine der Personen trug Mund-Nasen-Schutz, Abstände konnten in der Wohnung nicht eingehalten werden. Die Identitäten aller Anwesenden wurden überprüft und gegen alle Erwachsenen Anzeigen wegen Verstoßes gegen die Infektionsschutzmaßnahmenverordnung geschrieben. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden alle Personen entlassen.

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Fahrzeug angezündet

Nr. 0122Gäste und der Fahrer eines Fahrdienstes bemerkten vergangene Nacht in Marzahn ein brennendes Fahrzeug und alarmierten die Feuerwehr. Kurz nach 3 Uhr stellten die Drei an der Märkischen Allee Feuerschein im vorderen Bereich des Lastkraftwagens fest. Die eingetroffenen Brandbekämpfer löschten die Flammen des inzwischen in vollem Umfang brennenden Mercedes-Lkw und konnten ein Überspringen der Flammen auf andere Fahrzeuge verhindern. Für die Dauer der Löscharbeiten blieb die Märkische Allee zwischen Bentschener Weg und Allee der Kosmonauten bis etwa 5 Uhr gesperrt. Die Ermittlungen wegen des Verdachtes der Brandstiftung führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

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Verbotenes Kraftfahrzeugrennen

Nr. 0121Einsatzkräfte haben gestern Nachmittag einen Jugendlichen nach einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen in Tiergarten festgenommen. Ersten Erkenntnissen zufolge hatten die Kräfte gegen 14.45 Uhr versucht einen Pkw, der von dem 16-Jährigen gesteuert wurde, auf der Potsdamer Straße in Fahrtrichtung Kurfürstenstraße zu stoppen. Die Haltezeichen der Polizeikräfte, die durch das gleichzeitige Zeigen des Anhaltestabes unterstützt wurden, hatte der Jugendliche ignoriert. Unter starker Beschleunigung und mehrfachem Fahrstreifenwechsel sowie Nutzung von Bussonderfahrstreifen und auch des Gegenverkehrs, versuchte der mutmaßliche Raser sich der Kontrolle zu entziehen. Dabei missachtete er auch mehrfach rote Ampeln. Als der Jugendliche dann mit dem Auto viel zu schnell bei Rot nach rechts auf die Kurfürstenstraße abbog, soll es einer 23-jährigen Fußgängerin, die einen Kinderwagen schob, gerade noch durch eine Reflexbewegung gelungen sein auszuweichen, um nicht vom Fahrzeug erfasst zu werden. Beim Abbiegevorgang kam das Auto des Jugendlichen von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Ampelmast auf der Mittelinsel. Anschließend stieg der mutmaßliche Raser aus dem Unfallfahrzeug aus und rannte in Richtung Steinmetzstraße, wo die Einsatzkräfte ihn festnahmen. Im Unfallauto saß noch die schwangere 17-jährige Freundin des Festgenommenen, die von Rettungskräften mit Bauchschmerzen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht und dort ambulant behandelt wurde. Der Festgenommene wurde in einem Polizeigewahrsam erkennungsdienstlich behandelt und anschließend den Erziehungsberechtigten übergeben. Eine Fahrerlaubnis hatte er nicht und wie er in den Besitz des Schlüssels zum Auto gekommen war, müssen nun die Ermittlungen ergeben, mit denen das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 2 betraut wurde.

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Zwei mutmaßliche Autoeinbrecher festgenommen

Nr. 0120Gestern Nachmittag haben Einsatzkräfte einen Heranwachsenden und einen Mann in Neukölln festgenommen. Eine 48-jährige Anwohnerin hatte zuvor die beiden später Festgenommenen gegen 15.30 Uhr auf einem Parkplatz an der Hasenheide bemerkt und die Polizei alarmiert. Sie hatte den Eindruck, die beiden hätten sich an geparkten Fahrzeugen zu schaffen gemacht. Dabei sollen die beiden Männer auch einen sogenannten Jammer genutzt haben, der Funksignale für eine anschließende unberechtigte Öffnung von Fahrzeugen auffängt. Auf diese Weise sollen die mutmaßlichen Fahrzeugeinbrecher auch in einen Transporter gelangt sein und dort Papiere durchgewühlt haben. Die eintreffenden Kräfte der 35. Einsatzhundertschaft nahmen die beiden 19- und 29-jährigen Tatverdächtigen fest. Bei der Durchsuchung des Duos fanden sie eine Funkfernbedienung, die mutmaßlich als sogenannter Jammer genutzt werden kann. Neben weiteren aufgefundenen Beweismitteln, beschlagnahmten die Einsatzkräfte auch dieses Gerät. Nach erkennungsdienstlichen Maßnahmen wurden beide wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen führt die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 5.

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Hausbewohnerin bei Wohnungsbrand lebensgefährlich verletzt

Nr. 0119Schwere Verletzungen erlitt vergangene Nacht eine Frau bei einem Wohnungsbrand in Steglitz. Nach bisherigen Feststellungen alarmierten Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Muthesiusstraße gegen 22.40 Uhr die Feuerwehr zu einem Wohnungsbrand. Die eingetroffenen Brandbekämpfer löschten die Flammen in der Wohnung im Hochparterre, konnte jedoch nicht verhindern, dass die Wohnung vollständig ausbrannte. Die 81-Jährige Mieterin erlitt Brandverletzungen sowie eine Rauchgasvergiftung. Alarmierte Rettungskräfte brachten sie in eine Klinik, wie auch eine durch eine Rausgasvergiftung lebensgefährlich verletzte 51-Jährige weitere Hausbewohnerin. Weitere Mieterinnen und Mieter des Hauses blieben unverletzt. Neben der ausgebrannten Wohnung sind auch Wohnungen im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss zunächst nicht bewohnbar. Während der Rettungs- und Löscharbeiten blieb die Muthesiusstraße bis gegen 1 Uhr gesperrt. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes ermittelt nun die Brandursache und beschlagnahmte dazu die ausgebrannte Wohnung und eine Wohnung im 1. Obergeschoss.

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Geschäftseinbrecher auf frischer Tat festgenommen

Nr. 0118Polizeieinsatzkräfte nahmen gestern Abend einen Mann in Charlottenburg fest. Gegen 19 Uhr alarmierte ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes die Polizei zu einem Geschäftshaus an der Bismarckstraße, nachdem er dort einen Mann beobachtete, der sich gewaltsam Zugang zum Gebäude verschafft haben soll. Die eingetroffenen Einsatzkräfte sahen den Mann im 6. Obergeschoss und nahmen ihn fest. Dort hatte er versucht in eine Praxis einzubrechen. Auch an den Türen zu Geschäftsräumen in anderen Stockwerken stellten die Polizeikräfte Einbruchspuren fest. Bei dem festgenommenen 41-Jährigen fanden sie zudem Einbruchswerkzeug und beschlagnahmten es, bevor sie ihn in eine Polizeidienststelle brachten, wo er dem zuständigen Kommissariat der Polizeidirektion 2 überstellt wurde.

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Laube in Flammen

Nr. 0117Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt hat seit gestern Abend die Ermittlungen zu einem Laubenbrand in Baumschulenweg übernommen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatte ein 54-jähriger Anwohner einer Kleingartenanlage in der Johannisthaler Chaussee gegen 20 Uhr das Feuer auf einem Nachbargrundstück festgestellt und die Feuerwehr alarmiert. Die Brandbekämpfer löschten die Flammen, die inzwischen schon die gesamte Laube ergriffen hatten. Es wurde niemand verletzt. Die Ermittlungen zu dem Brand der unbewohnten Laube dauern an.

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Ausgewichen und gegen Baum geprallt

Nr. 0116In der vergangenen Nacht erlitt ein Mann schwere Verletzungen bei einem Verkehrsunfall in Wittenau. Ersten Erkenntnissen zufolge war der 18-Jährige gegen 22.50 Uhr mit seinem Pkw auf der Straße Am Nordgraben in Richtung Holzhauser Straße gefahren. In Höhe der Einmündung der Straße Am Nordgraben soll er dann einem Pkw ausgewichen sein, mit dem ein 55-Jähriger von der Straße Am Nordgraben nach links in Richtung Eichborndamm abgebogen sein soll. Aus noch nicht geklärter Ursache geriet das Auto des 18-jährigen beim Ausweichen nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum auf der Mittelinsel. Während der 18-jährige Fahrer nur leicht verletzt nach einer ambulanten Behandlung aus dem Krankenhaus entlassen werden konnte, wurde sein 21-jähriger Beifahrer mit schweren Kopfverletzung im Krankenhaus stationär aufgenommen. Der 55-Jährige soll sich unerlaubt vom Unfallort entfern haben. Einsatzkräfte nahmen anschließend die Personalien des mutmaßlichen Unfallverursachers an seiner Wohnanschrift auf. Mit den Ermittlungen wurde das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der zuständigen Polizeidirektion betraut.

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Zivilstreife angegriffen

Nr. 0115Bei einem Einsatz in der vergangenen Nacht in Pankow wurden eine Polizistin und ein Polizist des Abschnitts 13 verletzt. Nach den bisherigen Ermittlungen und Aussagen wollten die beiden in zivil eingesetzten Polizeikräfte nach einer Köperverletzung drei junge Männer gegen 2.40 Uhr in der Paracelsustraße überprüfen. Das Trio soll kurz zuvor mit einem 19-Jähigen in ein Handgemenge geraten sein. Als die Beamtin den 17-Jähigen ansprach, soll dieser ihr eine Flasche gegen den Kopf geschlagen haben. Sein 18-jähiger Begleiter soll den Zivilpolizisten mit Schlägen attackiert haben. Gegen den Dritten, der sich ebenfalls drohend eingemischt haben soll, musste der Beamte das Reizgassprühgerät einsetzten, woraufhin dieser flüchtete. Mit Unterstützung durch uniformierte Kollegen des Abschnitts wurden der Jugendliche, in dessen Jackentasche die Beamten ein Tütchen mit vermutlich Cannabis fanden, und der 18-Jährige festgenommen und in ein Polizeigewahrsam gebracht. Zuvor sollen beide die Einsatzkräfte zudem beleidigt haben. Freiwillige Atemalkoholtests bei den Festgenommenen ergaben Werte von über 1,5 Promille. Die Polizistin und ihr Streifenpartner erlitten Kopfverletzungen, die in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden mussten. Anschließend beendeten beide ihren Dienst. Nach erkennungsdienstlichen Behandlungen und Blutentnahmen wurde der 18-Jährige aus dem Gewahrsam entlassen und der 17-Jährige von seinem Vater dort abgeholt. Die Ermittlungen dauern an.

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Mit 82 statt der erlaubten 30 km/h unterwegs

Nr. 0114Mindestens 280 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg und zwei Monate Fahrverbot erwarten den Fahrer eines Alfa Romeos, der gestern Mittag in Prenzlauer Berg mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Polizeikräfte des Verkehrsdienstes führten gestern eine Radarkontrolle in der Danziger Straße durch, bei der rund ein Viertel der Fahrzeuge mit zu hoher Geschwindigkeit angemessen wurde. Trauriger Spitzenreiter war der Fahrer des Alfa Romeos, der die 30-er Zone im Bereich einer Grundschule mit 82 km/h durchfuhr und damit rund dreimal so schnell war wie erlaubt.

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Treffen von Fußballfans beendet

Nr. 0113In Alt-Hohenschönhausen beendeten Einsatzkräfte gestern Abend ein Treffen von Fans eines Berliner Fußballvereins. Gegen 20 Uhr stellten Streifenbeamte fest, dass mehrere Personen in Fankleidung ein Gelände am Weißenseer Weg betraten. Die Gruppe, die auf über 40 Personen angewachsen war, wurde durch herbeialarmierte Kräfte der 25. und der 32. Einsatzhundertschaft überprüft und kontrolliert. Nach Angaben aus der Gruppe wollte man ein Jubiläum des Vereins „gebührend“ mit Abbrennen von Pyrotechnik begehen. Insgesamt überprüften die Polizistinnen und Polizisten 42 Personen. Dabei stellten sie diverse erlaubnisfreie als auch verbotene pyrotechnische Gegenstände, eine kleine Menge betäubungsmittelsuspekter Substanzen sowie einen Schlagstock sicher. Vereinzelt wurden die Polizeikräfte beleidigt. Ein 47-jähiger Mann soll bei der Feststellung seiner Personalien Widerstand geleistet und versucht haben, einen Polizisten zu schlagen. Ferner soll der Mann während der Festnahme mehrere Einsatzkräfte beleidigt haben. Er wurde in ein Polizeigewahrsam gebracht, dass er nach einer angeordneten Blutentnahme verlassen konnte. Die anderen Überprüften konnten nach den polizeilichen Maßnahmen und diversen Platzverweisen ihre Wege fortsetzten. Neben den Anzeigen wegen des Verdachts der Beleidigungen und des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz wurden zudem gegen 18 Personen Anzeigen wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz eingeleitet.

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Geld aus Kasse geraubt

Nr. 0112Ein Unbekannter hat gestern Nachmittag Geld aus der Kasse einer Bäckerei in Mitte geraubt. Nach Angaben der 26 Jahre alten Angestellten habe der maskierte Mann das Geschäft in der Wallstraße gegen 17.40 Uhr betreten, ein Messer gezogen, die Frau damit bedroht und Geld gefordert. Als die Bedrohte der Forderung der Aushändigung nicht nachgekommen war, soll der Kriminelle sie zur Seite geschubst und selbst in die Kasse gegriffen haben. Mit dem geraubten Geld sei er dann geflüchtet. Die unverletzt gebliebene 26-Jährige alarmierte daraufhin die Polizei. Eine Absuche nach dem Flüchtigen blieb erfolglos. Die Ermittlungen dauern an.

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Gewerbsmäßiger Bandenbetrug und Urkundenfälschung durch mutmaßliche „Sperrmüllmafia“ – Haftbefehl vollstreckt

Gemeinsame Meldung Polizei und Staatsanwaltschaft BerlinNr. 0110Gestern haben 28 Einsatzkräfte der Polizei Berlin im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin vier Durchsuchungsbeschlüsse und einen Haftbefehl wegen gewerbsmäßigen Bandenbetrugs und Urkundenfälschung gegen einen 40-jährigen Tatverdächtigen vollstreckt.Der Beschuldigte ist dringend verdächtig, im Zeitraum zwischen Sommer 2017 und 2018 mit weiteren, teilweise noch unbekannten Mittätern gewerbsmäßig ein illegales Sperrmüllentsorgungsunternehmen betrieben und mit irreführender Werbung mutmaßlich betrügerisch beworben zu haben. Zu Werbezwecken sollen sie regelmäßig entgeltliche Onlineanzeigen über eine Internetsuchmaschine mit dem Vorsatz aufgegeben haben, diese Anzeigen beim Internetdienstleister nicht zu bezahlen. Tatplangemäß sollen die Tatverdächtigen die Rechnungen für ihre umfangreichen Werbekampagnen von Strohleuten über nur zu diesem Zwecke eingerichtete „Fake“-Konten beglichen und die Zahlungen in einem Gesamtumfang von mehreren Hunderttausend Euro kurz darauf zurückgebucht und – teilweise nach Barabhebung – an die Bande zurücktransferiert haben.Die Ermittlungen kamen im Mai 2018 ausschließlich aufgrund mehrerer Geldwäscheverdachtsmeldungen verschiedener Banken zustande und führten zum Erfolg, obwohl der geschädigte Internetdienstleister kein Interesse an der strafrechtlichen Aufklärung der Taten zeigte.Es konnten diverse Beweismittels sowie Geld und Wertgegenstände sichergestellt werden. Der Tatverdächtige befindet sich nun in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen richten sich gegen insgesamt mehrere Hauptverdächtige und fünf mutmaßliche Strohleute. Ein 44-jähriger mutmaßlicher Mittäter wurde zwischenzeitlich vom Vollzug der U-Haft verschont. Die Ermittlungen sowie die Auswertung der Beweismittel dauern an.

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Zwei Frauen bei Gefahrenbremsung verletzt

Nr. 0109Bei einer Gefahrenbremsung eines Busses verletzten sich gestern Nachmittag in Dahlem zwei Frauen. Nach ersten Ermittlungen und Aussagen der Beteiligten und Zeugen befuhr gegen 15.10 Uhr eine 73-Jährige mit ihrem VW die Clayallee in Richtung Hohenzollerndamm. Die Fahrerin soll vor dem bereits vom Fahrbahnrand angefahrenen BVG-Bus rechts in die Königin-Luise-Straße abgebogen sein. Der 43-jährige Busfahrer konnte eine Kollision nur durch eine Gefahrenbremsung verhindern. Dadurch stürzte eine 78 Jahre alte Frau und schlug mit ihrem Kopf auf dem Boden auf. Eine weitere sitzende 62-Jährige wurde am Kopf und am Finger verletzt. Während die jüngere Passagierin durch alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr am Ort ambulant behandelt wurde, kam die 78-Jährige in ein Krankenhaus, wo sie stationär aufgenommen wurde. Der Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 4 hat die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang übernommen.

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Mit dem Auto ins Gleisbett gefahren

Nr. 0108Ein Autofahrer fuhr gestern Nachmittag in Friedrichshagen mit einem Auto in das Gleisbett der Straßenbahn. Nach bisherigen Ermittlungen war der 21-Jährige gegen 17.25 Uhr mit einem Ford auf der Bölschestraße in Richtung S-Bahnhof Friedrichshagen unterwegs. An der Kreuzung Bölschestraße/ Fürstenwalder Damm wollte der Fahrer des Ford nach eigenen Angaben nach rechts auf den Fürstenwalder Damm abbiegen, wobei er jedoch zu früh einlenkte und in das Gleisbett der Tram fuhr. Die dazu alarmierten Polizisten bemerkten bei dem Kraftfahrer Anzeichen für eine mögliche Einwirkung von Rauschmitteln. Ein erster freiwilliger Test in einer nahgelegenen Polizeidienststelle bestätigte den Verdacht auf die Einnahme von Kokain. Ein Transportkommando brachte den 21-Jährigen anschließend in ein Polizeigewahrsam, aus dem er nach einer Blutentnahme später wieder entlassen wurde. Der Straßenbahnverkehr der Linie 61 blieb bis zum Abschluss der Bergungsarbeiten gegen 19 Uhr unterbrochen. Der Tatverdächtige muss sich nun wegen des Verdachts des Verkehrsunfalls mit Sachschaden unter dem Einfluss berauschender Mittel verantworten.

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Fußgänger von Tram erfasst und schwer verletzt

Nr. 0107Gestern Morgen wurde ein junger Mann in Marzahn bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Nach den bisherigen Ermittlungen und Aussagen fuhr gegen 7.40 Uhr der 51-jährige Straßenbahnfahrer mit der Bahn der Linie M8 auf der Allee der Kosmonauten in Richtung Hauptbahnhof. Als er in den Haltestellenbereich Alt-Marzahn einfuhr, soll der 25-jährige Fußgänger plötzlich von rechts in das Gleisbett getreten sein. Trotz einer eingeleiteten Notbremsung kam es zum Zusammenprall. Der 25-Jährige erlitt dabei schwere Verletzungen am Rumpf und wurde durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde er stationär aufgenommen und wird intensivmedizinisch behandelt. Lebensgefahr soll für ihn nicht bestehen. Der Tramverkehr war während der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme für etwa eine Stunde unterbrochen.

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