Polizeibeamte bei Unfall schwer verletzt

Nr. 1635Heute Vormittag erlitten drei Polizeieinsatzkräfte bei einem Verkehrsunfall in Haselhorst zum Teil schwere Verletzungen. Gegen 9.30 Uhr befuhr ein Polizeibeamter des Landeskriminalamts mit einem zivilen Einsatzfahrzeug die Straße Am Juliusturm im mittleren der drei Fahrstreifen in Richtung Juliusturmbrücke. In Höhe des U-Bahnhofs an der Einmündung zum Zitadellenweg wechselte der Polizeibeamte in den linken Fahrstreifen, wobei es zu einem Zusammenstoß mit einem Ford kam, dessen Fahrer im mittleren Fahrstreifen verkehrsbedingt wartete.Der Fahrzeugführer und sein Beifahrer erlitten bei dem Verkehrsunfall schwere Kopfverletzungen, sodass alarmierte Rettungskräfte sie zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus brachten. Eine Polizeibeamtin, die sich zum Zeitpunkt des Unfalls auf der Rückbank des Einsatzwagens befand, wurde leicht verletzt, beendete ihren Dienst vorzeitig und begibt sich gegebenenfalls selbstständig in ärztliche Behandlung. Der Ford-Fahrer blieb unverletzt. Die weiteren, noch andauernden Ermittlungen führt ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 2 (West).

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Eröffnung einer Sonderausstellung

Nr. 1633In den Räumen der Polizeihistorischen Sammlung im Polizeipräsidium am Platz der Luftbrücke 6 in Tempelhof eröffnete die Polizeipräsidentin in Anwesenheit von Frau Dr. Sandra Kry und Herrn Dr. Sven Hartwig, beide vom Institut für Rechtsmedizin der Charité, sowie Herrn Dr. Rainer Kern vom Institut für die Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin eine Sonderausstellung zum renommierten Gerichtsmediziner Otto Prokop.Die Ausstellung, bei der es sich um eine Leihgabe des Universitätsklinikums Charité handelt, kann bis zum 30. September 2021 kostenfrei von Montag bis Mittwoch, jeweils von 9 bis 15 Uhr besichtigt werden.

In fünf Kapiteln folgt die Ausstellung dem ungewöhnlichen Lebensweg einer ärztlichen Persönlichkeit, die wie kaum eine zweite das Ansehen der Charité im geteilten Berlin prägte. Als Forscher und Wissenschaftsorganisator, Gutachter und Autor war er ein international angesehener Wanderer zwischen den Welten.Als überzeugter Naturwissenschaftler machte er sein Fach nach den Verheerungen des Zweiten Weltkriegs in Berlin wieder groß. Politisch hielt er sich stets auf Distanz, die gesellschaftlichen Verhältnisse trug er jedoch loyal mit.Bis heute bleibt es erstaunlich, mit welcher Zielstrebigkeit und Entschlossenheit der österreichische Staatsbürger 1957 den Standortwechsel von Westdeutschland in die DDR vollzogen hat. Das Gerichtsmedizinische Institut an der Hannoverschen Straße wurde beruflich und privat sein Zuhause. Dort wohnte und lebte er mit seiner Familie über weite Strecken seiner aktiven Laufbahn. In umfassender Weise machte er es zu „seinem“ Institut.

Die Polizeipräsidentin Frau Dr. Slowik lobte in ihrer Eröffnungsrede das Engagement des Herrn Prokop, skizzierte seinen faszinierenden (beruflichen) Lebensweg und bedankte sich beim Institut der Rechtsmedizin, dem Institut für die Geschichte der Medizin und dem Medizinhistorischen Museum der Charité, dass die Polizei Berlin die Ausstellung übernehmen durfte.
Hinweise zu Hygienemaßnahmen beim Besuch der Ausstellung:

Ein negativer Test oder ein Impfnachweis ist erforderlich.

In der Ausstellung muss eine Mund-Nase-Bedeckung (FFP2-Maske) getragen werden.

Bitte achten Sie auf den Mindestabstand zu anderen Personen.

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Verkehrsunfall mit Rettungswagen

Nr. 1632Gestern Nachmittag wurden bei einem Verkehrsunfall in Marzahn mehrere Personen zum Teil schwer verletzt. Den ersten Erkenntnissen und Zeugenberichten zufolge soll gegen 17.20 Uhr ein Rettungswagen der Berliner Feuerwehr mit Blaulicht und Martinshorn vom Helene-Weigel-Platz kommend, in Richtung Märkische Allee gefahren sein. Beim Überqueren der Kreuzung an der Allee der Kosmonauten, kam es dann zu einem Zusammenstoß mit einem Auto, das von einer 79-Jährigen in der Allee der Kosmonauten in Richtung Eitelstraße gesteuert wurde. Die Fahrerin des Einsatzfahrzeugs klagte anschließend über Nackenschmerzen, wollte aber zunächst keine Behandlung. Die transportierte 81-jährige Patientin erlitt eine leichte Platzwunde an einer Augenbraue, die unverzüglich behandelt wurde. Währenddessen die 79-jährige Fahrerin des am Unfall beteiligten Pkw mit Brustschmerzen in einem Krankenhaus nur ambulant behandelt werden musste, wurde ihr 76-jähriger Beifahrer mit Verdacht auf eine
Halswirbelsäulenverletzung für eine stationäre Behandlung in einer Klinik aufgenommen. Zu den Ursachen, die zum Zusammenstoß führten, ermittelt nun das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 3 (Ost).

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Durch hohe Geschwindigkeit aufgefallen

Nr. 1631In Friedrichsfelde fiel gestern Mittag einem Polizeioberkommissar, der auf dem Weg zum Dienst war, ein viel zu schnell fahrendes Auto auf. Der Beamte war kurz vor 14 Uhr in privater Kleidung mit seinem Auto im Straßentunnel Alt-Friedrichsfelde Fahrtrichtung Frankfurter Allee unterwegs. Der aufgefallene, in gleicher Richtung fahrende Pkw führte dabei ständig gefährliche Überholmanöver ohne Sicherheitsabstände durch. Der Polizist versetzte sich daraufhin in den Dienst und fuhr dem Fahrzeug hinterher. An der Ampel der Kreuzung Frankfurter Allee Ecke Möllendorffstraße stehend, sprach er die 32-jährige offensichtlich alkoholisierte Fahrerin durch das geöffnete Fenster seines privaten Pkw an. Unbeirrt setzte die Frau jedoch ihre Fahrt in gleicher Weise fort, sodass der Beamte telefonisch Unterstützung von der nächsten Polizeiwache anforderte. Die Davonfahrende raste anschließend weiter in gefährlicher Weise rechts in die Waldeyerstraße, dann rechts in die Rigaer Straße
und dann bis zum Wendehammer kurz vor dem S-Bahnhof Frankfurter Allee. Dort blieb sie stehen, stieg aus und sprach den hinterhergefahrenen Beamten in seinem Auto, das einige Meter dahinterstand, in aggressiver Art an. Der wiederum legitimierte sich nun mit Dienstausweis und belehrte sie rechtlich. Die kurz drauf eintreffenden Einsatzkräfte stellten dann bei dem freiwillig gestatteten Atemalkoholkonzentrationstest bei der Frau über 1,6 Promille fest. Einen Führerschein hatte die Frau auch nicht, und der Fahrzeugschein, den sie vorlegte, wies einen anderen als Halter aus und hatte Fälschungsmerkmale. Die Kräfte beschlagnahmten das Fahrzeug und den Fahrzeugschein und nahmen die Frau mit zur Blutentnahme, nach der sie anschließend wieder auf freien Fuß gesetzt wurde. Die Ermittlungen zum verbotenen Kraftfahrzeugrennen, der Straßenverkehrsgefährdung unter Alkoholeinfluss, des Fahrens ohne Führerschein und der Urkundenfälschung führt nun das zuständige Fachkommissariat
für Verkehrsdelikte.

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Verdacht der Brandstiftung an Pkw

Nr. 1630Ein Passant bemerkte heute früh gegen 3.40 Uhr in Kreuzberg einen brennenden Pkw und alarmierte die Feuerwehr. Die Brandbekämpfer löschten die Flammen an dem in der Skalitzer Straße in einer Parkbucht stehenden Mercedes. Durch das Feuer wurde der Wagen im vorderen Bereich stark beschädigt. Ein vor dem Auto stehender Motorroller wurde durch die Hitzeentwicklung ebenfalls im Mitleidenschaft gezogen. Die weiteren Ermittlungen hat ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes übernommen.

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Geschlagen und bedroht

Nr. 1629Mehreren Strafermittlungsverfahren sieht ein 31 Jahre alter Mann entgegen, der gestern in Wedding seine 20 Jahre alte Lebensgefährtin geschlagen und bedroht haben soll. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand und Zeugenbefragungen sei das Paar zunächst gegen 14.30 Uhr vor einer Bar in der Müllerstraße in Streit geraten. Im weiteren Verlauf soll der Tatverdächtige seine Freundin auf einen Innenhof in der Greenwicher Straße gezogen und ihr so lange gegen den Kopf geschlagen haben, bis sie zu Boden gegangen sei. Anschließend soll er auf die 20-Jährige eingetreten und ihr gedroht haben. Als Mitarbeitende der Bar dazwischen gingen und das Paar trennten, habe der 31-Jährige plötzlich ein Messer gezogen und den Helferinnen und Helfern damit gedroht, sie abzustechen. Noch bevor alarmierte Polizeikräfte vor Ort eintrafen, sei er in einen BMW gestiegen und davongefahren. Aufgrund von Aussagen und Beobachtungen mehrerer Zeugen sowie internen Ermittlungen
konnten der Tatverdächtige namhaft und seine Wohnadresse ausfindig gemacht werden, an der er jedoch nicht angetroffen wurde. Gestern Abend meldete er sich auf dem zuständigen Polizeiabschnitt, den er nach einer Gefährderansprache wieder verlassen konnte. Die in der Bar angetroffene 20-jährige Frau wies augenscheinlich keine Verletzungen auf und lehnte eine ärztliche Behandlung ab. Gegen den Tatverdächtigen wird nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, Bedrohung mit Waffen und Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Ermittlungen hatten ergeben, dass er keine gültige Fahrerlaubnis hat. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei der Direktion 1 (Nord) dauern an.

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Mit Motorrad geflüchtet

Nr. 1628Mit einem Motorrad flüchtete gestern Abend ein junger Mann vor der Polizei in Mariendorf. Zunächst waren der Besatzung einer Zivilstreife der Verkehrspolizei gegen 20.15 Uhr zwei Motorräder aufgefallen, von denen sie im Mariendorfer Damm mit überhöhter Geschwindigkeit überholt wurden. Im weiteren Verlauf zogen die Fahrer über mehrere Meter ihre Vorderräder in die Höhe, wechselten mehrfach rücksichtslos die Fahrstreifen und hielten die Abstände zu vorausfahrenden Fahrzeugen nicht ein. Diverse andere Verkehrsteilnehmende mussten Gefahrenbremsungen einleiten, um Zusammenstöße zu vermeiden. Als die Beamten den beiden Kradfahrern Anhaltesignale gaben, verringerte einer von ihnen die Geschwindigkeit, während der andere schlagartig wendete und in Richtung Lichtenrade davonfuhr. Die Polizisten folgten nunmehr dem flüchtenden Motorrad. Dabei missachtete der Fahrer mehrere rote Ampeln sowie die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit, nutzte den Bussonderstreifen und fuhr
kurz vor der Kreuzung Buckower Chaussee auf dem Gehweg weiter, wo Passanten beiseite springen mussten. Das Motorrad raste weiter über den Richard-Tauber-Damm, die Daimler- sowie die Großbeerenstraße und bog dann nach links in die Marienfelder Allee ein. An der Einmündung Friedenfelser Straße soll das verfolgende Einsatzfahrzeug nach Zeugenangaben auf das Motorrad von hinten aufgefahren sein, so dass der Fahrer stürzte. Dabei zog sich der 22-Jährige einen Schulterbruch und mehrere Hämatome zu. Der Rettungsdienst brachte ihn zur stationären Behandlung in eine Klinik. Das Krad wurde beschlagnahmt. Der junge Mann muss sich nun wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens sowie zahlreicher Verkehrsverstöße verantworten. Die Ermittlungen hat ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte übernommen, dabei wird auch der Zusammenstoß zwischen dem Einsatzwagen und dem Motorrad untersucht.

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Kassierer beleidigt

Nr. 1627Der Mitarbeiter eines Lebensmittelgeschäfts in Schöneberg zeigte heute früh eine Beleidigung an. Der 21-Jährige, gab an, dass er gegen 4 Uhr an der Kasse des Supermarktes am Nollendorfplatz gearbeitet habe, als ein Kunde ihn aus der Warteschlange heraus rassistisch beleidigt habe. Der 43-Jährige wurde des Geschäfts verwiesen und in der Nähe durch die alarmierten Einsatzkräfte angetroffen und überprüft. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

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Kleinwagen brennt aus

Nr. 1626In Neu-Hohenschönhausen brannte in der vergangenen Nacht ein Pkw aus. Eine Streife der Bundespolizei bemerkte gegen 2.20 Uhr einen in Vollbrand stehenden Nissan, der in der Wartenberger Straße auf einem Parkplatz stand, und alarmierte die Feuerwehr, die die Flammen löschte. Verletzt wurde niemand. Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung hat ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes übernommen.

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Radfahrer stürzt

Nr. 1625In Schöneberg wurde gestern Abend ein Radfahrer bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Nach den bisherigen Ermittlungen und Aussagen befuhr der 59-jährige Fahrradfahrer gegen 18.20 Uhr die Motzstraße von der Martin-Luther-Straße kommend in Richtung Nollendorfplatz und kollidierte mit dem Audi eines 42-jährigen Autofahrers, der gerade aus einem Parkhafen ausparkte. Der Radfahrer stürzte und erlitt Kopfverletzungen. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus, wo er stationär aufgenommen wurde. Bei dem 42-Jährigen führten die den Unfall aufnehmenden Einsatzkräfte eine Atemalkoholkontrolle durch, die einen Wert von 1,3 Promille ergab. Der Audi-Fahrer musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt.

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Dienstkräfte zeigen an – EG Zentral übernimmt

Nr. 1624Bereits Mitte Mai zeigte eine Dienstkraft der Polizei Berlin an, dass zwei Beschäftigte sich während der Streifenfahrt wiederholt und mehrfach unter anderem rassistisch und menschenverachtend geäußert haben sollen. Im Zuge der Ermittlungen brachten weitere Dienstkräfte straf- und disziplinarwürdiges Verhalten von drei weiteren Beschäftigten desselben Dienstbereichs zur Anzeige. Die seitens der Polizei Berlin eigens eingerichtete Ermittlungsgruppe Zentral (1) hatte die Ermittlungen aufgenommen und führt sie noch.Die Äußerungen, die während der Streifenfahrt getroffen worden sein sollen, konnten nicht von Außenstehenden oder den Betroffenen, auf die sie ausgerichtet waren, wahrgenommen werden. Dies ist zwar bei der strafrechtlichen Bewertung relevant, ändert jedoch nichts daran, dass sie in absolutem Widerspruch zum Werte- und Selbstverständnis sowie den Aufgaben und Pflichten von Polizistinnen und Polizisten stehen. Mit ersten Ermittlungserkenntnissen und nach Freigabe durch die Staatsanwaltschaft Berlin konnten daher unverzüglich disziplinarrechtliche Ermittlungen aufgenommen und dienstrechtliche Maßnahmen ergriffen werden. Die disziplinarrechtlichen Maßnahmen laufen in diesem Fall parallel zu den strafrechtlichen Ermittlungen und müssen sich diesen nicht erst anschließen.Die weiteren angezeigten Beschäftigten der Polizei Berlin betreffend werden aus unterschiedlichen Gründen Disziplinar- bzw. Ermittlungsverfahren geführt. In einem Fall liegen nach jetzigem Ermittlungsstand Verdachtsmomente auf die Verwendung Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und in einem weiteren auf Racial Profiling vor. Dem dritten Fall liegt kein Verdacht eines politisch motivierten Vergehens zugrunde.Neben den eingeleiteten Disziplinar- und Strafverfahren wurden durch die Polizei Berlin mehrere Umsetzungen verfügt und ein Verbot der Führung der Dienstgeschäfte ausgesprochen. Die Ermittlungen zu den Verfahren dauern an.
(1) Die Ermittlungsgruppe Zentral (EG Zentral) wurde im Frühjahr 2021 durch die Polizeipräsidentin von Berlin eingerichtet. Sie führt Ermittlungsverfahren im Bereich der Politisch motivierten Kriminalität Mitarbeitende der Polizei Berlin betreffend. Darüber hinaus werden Informationen zu Sachverhalten, die unterhalb der Strafbarkeitsschwelle liegen, aber z. B. arbeits- oder dienstrechtliche Vergehen darstellen können, geprüft, analysiert und ausgewertet. Zudem ist die fortlaufende Prüfung, ob Strukturen oder Netzwerke der Politisch motivierten Kriminalität in der Polizei Berlin vorhanden sind, Kernelement der Tätigkeiten der EG Zentral.

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Verbotenes Glücksspiel aufgelöst

Nr. 1623Einsatzkräfte der Polizei Berlin lösten in der vergangenen Nacht mit Unterstützung der Bundespolizei in Alt-Hohenschönhausen eine verbotene Glücksspielveranstaltung auf. Eine Anwohnerin nahm gegen 1.50 Uhr Lärm aus einer Bar in der Hansastraße wahr und rief daraufhin die Polizei. Im Keller des Gebäudes entdeckten die eingesetzten Beamtinnen und Beamten schließlich 20 Personen, die augenscheinlich ein verbotenes Glücksspiel veranstalteten. Die Polizistinnen und Polizisten nahmen vier Frauen, 15 Männer sowie einen Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 53 Jahren fest. Die Einsatzkräfte fanden in den Räumlichkeiten zudem größere Mengen Geld in verschiedenen Währungen sowie einen Spielautomaten und beschlagnahmten beides. Den 16-jährigen Festgenommenen brachten die Einsatzkräfte aufgrund einer offenen Fahndung wegen unerlaubten Aufenthalts in ein Polizeigewahrsam. Alle anderen konnten ihren Weg nach einer Identitätsfeststellung fortsetzen. Die Einsatzkräfte
leiteten gegen alle Festgenommenen ein Strafermittlungsverfahren wegen der Beteiligung am unerlaubten Glücksspiel ein. Der 16-Jährige und ein 18-Jähriger müssen sich zudem wegen des Verdachts des unerlaubten Aufenthalts verantworten. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

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Festnahme nach Brandstiftung

Nr. 1622Polizisten nahmen gestern Vormittag eine Frau in Oberschöneweide fest. Zeugen beobachteten gegen 8.30 Uhr auf einem Hinterhof eines Hauses an der Triniusstraße eine Person, die an einem fremden Motorrad hantierte. Plötzlich war eine große Flammenwirkung an dem Kraftrad erkennbar und die Person flüchtete. Die Zeugen unternahmen, bis alarmierte Brandbekämpfer eintrafen und die Maßnahmen weiterführten, erste Löschversuche. Unterdessen kehrte die Person zurück, die dann jedoch flüchtete, als die Zeugen die Einsatzkräfte der Feuerwehr auf sie aufmerksam machten. Ein Mitarbeiter der Feuerwehr verfolgte die Tatverdächtige. Ebenfalls hinzualarmierte Polizeikräfte bemerkten auf der Griechischen Allee dann mehrere Personen, die eine weitere Person auf dem Boden festhielten und eilten hinzu. Wie sich herausstellte, handelte es sich dabei um die vormals beobachtete Brandstifterin. Die Beamten nahmen die 26-jährige alkoholisierte Tatverdächtige fest und brachten sie in einen
Polizeigewahrsam. Dort wurde sie erkennungsdienstlich behandelt und eine Blutentnahme durchgeführt. Anschließend überstellten sie die mutmaßliche Brandstifterin wegen eines gültigen auswärtigen Haftbefehles einem Fachkommissariat des Landeskriminalamtes. Bei der Durchsuchung der Bauchtasche der Tatverdächtigen fanden die Einsatzkräfte ein Messer, welches eine Scheckkarte vortäuscht. Sie beschlagnahmten es und leiteten dazu ein Strafermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Die Strafermittlungen zum Verdacht der Brandstiftung führt ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes.

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Festnahmen nach Volksverhetzung anlässlich einer Kundgebung

Nr. 1621Polizisten nahmen gestern Nachmittag und Abend zwei Männer in Neukölln fest.Gegen 17.40 Uhr meldete sich anlässlich einer Kundgebung auf der Karl-Marx-Straße vor dem Rathaus Neukölln mit dem Thema „Jüdisches Leben ist keine Provokation“ ein Zeuge bei den Einsatzkräften und teilte mit, dass der Kraftfahrer eines Autos auf der Karl-Marx-Straße an dem Kundgebungsort vorbeifuhr und dabei laut antisemitische Parolen rief. Der Zeuge stellte sich vor das Auto des Tatverdächtigen und hinderte diesen an der Weiterfahrt. Die hinzueilenden Polizisten stellten den mutmaßlichen Rufer und nahmen ihn fest. Zu seiner Person gab er verschiedene Personalien an, sodass die Einsatzkräfte ihn zur Identifizierung in einen Polizeigewahrsam brachten. Dort konnte der richtige Name des 44-jährigen Mannes festgestellt werden. Darüber hinaus konnte ermittelt werden, dass der Tatverdächtige zudem nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Nach Beendigung aller polizeilichen Maßnahmen, konnte der Tatverdächtige später seinen Weg fortsetzen.

Gegen 19.20 Uhr, kurz vor Beendigung der Kundgebung, näherte sich ein Mann der Versammlung, rief ebenfalls antisemitische Parolen und entfernte sich gleich wieder. Mit Hilfe von durch Zeugen abgegebenen Beschreibungen konnten die Einsatzkräfte den 37-jährigen Tatverdächtigen noch in der Nähe festnehmen und dessen Identität feststellen. Im Anschluss konnte er seinen Weg fortsetzen.

Zu beiden Fällen ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalkamt.

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Reanimation erfolgreich

Nr. 1620Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 11 haben gestern Nachmittag in Tegel einen Senior nach einem Verkehrsunfall reanimiert. Ersten Informationen zufolge hatte der 74-Jährige kurz vor 17 Uhr auf der Stadtautobahn BAB 111 vom Waidmannsluster Damm in Richtung Schulzendorfer Straße fahrend, einen Alleinunfall verursacht und blieb dann mit seinem Pkw im Tunnel in Höhe des Forstamtes Tegel liegen. Ein Zeuge meldete zuvor über den Notruf, dass der Pkw des Verunfallten mehrfach gegen die mittlere Leitplanke geprallt sein soll und dann zum Stehen gekommen war. Die Einsatzkräfte bargen den benommenen Mann aus dem Unfallauto und mussten kurz darauf mit Reanimationsmaßnahmen beginnen, da kein Puls mehr festzustellen war. Ebenfalls alarmierte Rettungsgeräte der Feuerwehr übernahmen nach ihrem Eintreffen dann die Maßnahmen. Der Reanimierte wurde in eine Klinik gebracht, in der er stationär aufgenommen wurde. Einzelheiten zu diesem Verkehrsunfall klärt nun
das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 1 (Nord) bei Ihren Ermittlungen.

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Transporter gestohlen – Festnahmen

Nr. 1619Mit Unterstützung durch Einsatzkräfte der Bundespolizei nahmen Kräfte der Polizeidirektion 3 (Ost) in der vergangenen Nacht zwei mutmaßliche Autodiebe fest. Gegen 1.45 Uhr beobachteten die Besitzer eines Mercedes-Transporters, der in der Straße Am Tierpark abgestellt war, wie sich zwei Personen an ihrem Fahrzeug zu schaffen machten, es öffneten und davonfuhren. Alarmierte Polizeikräfte stellten den Transporter in der Spindlersfelder Straße kurz vor der Abfahrt zur Oberspreestraße im Fließverkehr fest, stoppten den Fahrer und nahmen den 38-Jährigen kurz vor 2 Uhr fest. Sein mutmaßlicher Komplize, ein 45-jähriger Mann, wurde von den Zeugen in der Nähe des Tatortes gesehen und wiedererkannt und ebenfalls festgenommen. Die beiden Tatverdächtigen wurden dem Fachkommissariat der Direktion 3 (Ost) übergeben. Die Ermittlungen gegen die beiden Festgenommenen dauern an.

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Festnahme nach rassistischer Beleidigung und Körperverletzung

Nr. 1618Polizisten nahmen gestern Mittag einen Mann in Mariendorf fest. Gegen 11.50 Uhr alarmierten Zeugen die Polizei zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Am Ort teile eine 48-Jährige den Einsatzkräften mit, dass sie kurz vor 12 Uhr mittags im Volkspark Mariendorf mit ihrer kleinen Tochter spazieren ging. Als sie dabei an einer Parkbank vorbeiging, auf der ein Mann saß, soll dieser sie angesprochen haben. Daraus entbrannte ein Streit, in dem der Mann die 48-Jährige rassistisch beleidigt und bedroht haben soll. Die Beleidigte ging nach Hause, holte ihren Onkel zur Hilfe, um den Mann zur Rede stellen können. Gemeinsam mit einer Nachbarin suchten sie die Stelle im Park auf und trafen dort erneut auf den Mann. Zwischen dem mutmaßlichen Bedroher und dem 51-jährigen Onkel soll sich unmittelbar eine körperliche Auseinandersetzung entwickelt haben, bei der sich beide gegenseitig mit Fäusten schlugen. Die eingesetzten Einsatzkräfte trennten die Personen
voneinander, erfassten und überprüften die Identitäten und entließen sie nach Beendigung der Maßnahmen wieder am Ort. Ärztliche Behandlungen lehnten die beiden Männer jeweils ab. Die Ermittlungen zu diesem Sachverhalt führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

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Kind bei Verkehrsunfall verletzt

Nr. 1617Bei einem Verkehrsunfall gestern Abend in Friedrichshain wurde ein kleiner Junge verletzt. Nach den bisherigen Ermittlungen und Aussagen befuhr ein 18-Jähriger gegen 20 Uhr mit einem Ford von der Petersburger Straße kommend in Richtung Warschauer Brücke in den Kreuzungsbereich des Frankfurter Tores ein und stieß dort mit einem Audi zusammen, dessen 39-jähriger Fahrer die Frankfurter Allee in Richtung Stadtzentrum befuhr. Die Ampeln waren zum Zeitpunkt der Kollision außer Betrieb. Der fast dreijährige Sohn des 39-Jährigen klagte über Bauchschmerzen und wurde durch alarmierte Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen. Der 18-jährige Ford-Fahrer erlitt leichte Kratzer am einem Arm.

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Tageseinnahmen geraubt

Nr. 1616Bei einem Überfall in der vergangenen Nacht wurden einem Restaurantbesitzer in Marzahn die Tageseinnahmen geraubt. Der 55-Jährige erreichte gegen 23.20 Uhr seine Wohnanschrift in der Raoul-Wallenberg-Straße und stieg aus seinem Auto, als ihn plötzlich zwei Unbekannte angegriffen. Das Duo attackierte den Wirt, fügte ihm eine Stichverletzung an der Schulter zu und flüchteten in Richtung Stolzenhagener Straße mit Beuteln, in denen sich die Einkünfte befanden. Der Attackierte kam zu einer ambulanten Behandlung in eine Klinik. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 3 (Ost) hat die Ermittlungen zu dem Überfall übernommen.

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Körperverletzungen und homophobe Beleidigungen

Nr. 1615Nach körperlichen Übergriffen und homophoben Beleidigungen in Schöneberg gestern Abend hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Ermittlungen aufgenommen. Gegen 18.45 Uhr sollen in einer Grünanlage am Viktoria-Luise-Platz drei Personen einer Gruppe ehemaliger Teilnehmender des Christopher-Street-Days, eine 48 Jahre alte Frau sowie ein 39 und ein 51 Jahre alter Mann, aus einer größeren Gruppe heraus körperlich angegriffen und teilweise beleidigt worden sein. Die 48-Jährige gab an, aus der Gruppe heraus einen Schlag gegen den Rücken bekommen zu haben und dann gestürzt zu sein. Anschließend soll sie ein später namhaft gemachter 22-Jähriger mit seinem Fuß gegen den Rücken getreten haben. Dem 39-Jährigen soll derselbe 22-Jährige gegen den Rücken geschlagen haben. Der 51-Jährige, der die Auseinandersetzung mit seinem Handy aufnahm, soll von einer 19-Jährigen mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen worden sein. Der 39-Jährige und die 48-Jährige
gaben außerdem an, homophob beleidigt worden zu sein. Alle drei wurden leicht verletzt. Zeugen riefen die Polizei, die der Gruppe der flüchtenden Tatverdächtigen nacheilte und diese im U-Bahnhof Viktoria-Luise-Platz stellen konnte. Im Rahmen der Festnahmen verletzten der 22-jährige Tatverdächtige und ein 18-Jähriger aus dessen Gruppe zwei Polizisten. Der 18-Jährige schlug einem Beamten mit der Faust gegen den Kopf und verletzte ihn dabei. Der 22-Jährige sprang einem Polizisten unter anderem in den Rücken. Weitere Mitglieder der Gruppe der Angreifenden konnten nur mit Unterstützung von hinzualarmierten Kräften einer Einsatzhundertschaft und der Androhung eines Reizgaseinsatzes von einem Eingreifen abgehalten werden. Die beiden 22- und 18-Jährigen kamen ebenso wie die 19-jährige Tatverdächtige in einen Polizeigewahrsam, aus dem sie nach erkennungsdienstlichen Behandlungen und richterlich angeordneten Blutentnahmen wieder entlassen wurden. Die Ermittlungen des
Polizeilichen Staatsschutzes dauern an.

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Besonders schwerer Landfriedensbruch bei Demonstration in Neukölln und Kreuzberg

Nr. 1614Im Rahmen einer Demonstration unter dem Motto „Wir sind hier und wir sind queer – in jeder Farbe, Größe und Form…“ kam es gestern unter anderem zu einem besonders schweren Landfriedensbruch und Angriffen auf Polizeikräfte. Mit zunächst mehreren hundert Teilnehmenden zog der Aufzug ab 17.25 Uhr vom Hermannplatz in Neukölln zum Oranienplatz in Kreuzberg. Bis zur ersten Zwischenkundgebung am Kottbusser Tor beteiligte sich in der Spitze eine Personenanzahl im mittleren vierstelligen Bereich an der Demonstration. Während des Aufzuges musste die Versammlungsleitung immer wieder aufgefordert werden, auf die Teilnehmenden einzuwirken, da diese die Vorgaben des Hygienekonzeptes teilweise missachteten. Hierfür wurden immer wieder Lautsprecherdurchsagen veranlasst und durchgeführt.Gegen 18.30 Uhr soll es im Bereich der Reichenberger Straße/Mariannenstraße zu einer Nötigung durch einen 42 Jahre alten Ordner gekommen sein. Dieser soll mehrfach die Arbeit von Pressevertretenden behindert haben, indem er diesen mit einem Handlautsprecher aus nächster Nähe in die Gesichter gebrüllt habe. Die Pressevertretenden hätten sich hierdurch stark in der Ausübung ihrer Arbeit eingeschränkt gefühlt und sich genötigt gefühlt, den Ort zu verlassen. Da der Ordner der mehrfachen Aufforderung durch die Polizei, dieses Verhalten zu unterlassen, nicht nachkam, wurde ihm ein Tatvorwurf gemacht und er wurde vorläufig festgenommen. Ihm wurde die Handfessel angelegt und die Polizeikräfte brachten ihn zu einem Polizeifahrzeug. Als umstehende Teilnehmende dies bemerkten, kam es zu Solidarisierungseffekten mit dem Festgenommenen. Zunächst stellten sich rund 50-80 Personen vor und um das Fahrzeug. Die Weiterfahrt wurde dadurch verhindert, dass sich Teilnehmende auf die
Fahrbahn setzten, auf das Trittbrett des Wagens stiegen und erfolglos versuchten, die Tür zu öffnen. Weiterhin wurden durch die Personen polizeifeindliche Sprechchöre skandiert. Als die Situation im Aufzug bemerkt wurde, strömten rund 300 Personen aus dem Aufzug zu dem Polizeifahrzeug. Polizeikräfte stellten sich den hinzuströmenden Menschen in Form einer Polizeikette in den Weg und forderten diese auf, zurück in den Aufzug zu gehen. Da die Angesprochenen der Aufforderung nicht nachkamen und weiterhin versuchten, zu dem Polizeifahrzeug zu gelangen, mussten die Polizeikräfte körperliche Gewalt in Form von Schieben und Drücken anwenden. Teilnehmende schlugen und traten die Polizistinnen und Polizisten. Ein Beamter wurde mit Fahnenstangen attackiert, blieb jedoch unverletzt. Die Polizeikräfte setzten gezielt körperliche Gewalt in Form von Schlägen gegen die Aggressoren unter den Teilnehmenden ein, woraufhin es wenig später zu einer Lageberuhigung kam und sich die
Personengruppe zurückzog. Das Polizeifahrzeug konnte zur Wiener Straße fahren, wo der Tatverdächtige nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen wurde.Der Aufzug erreichte gegen 20.15 Uhr den Oranienplatz und die Demonstration wurde um 22.14 Uhr durch die Anmelderin beendet. Die Polizei fertigte unter anderem Anzeigen wegen eines Verstoßes gegen das Vereinsgesetz, eines besonders schweren Landfriedensbruchs und einer versuchten Nötigung.

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Fünfstellige Personenanzahl bei Demonstration

Mitte/Tempelhof-SchönebergNr. 1613Anlässlich des „43. Christopher Street Day“ zogen ab gestern Mittag mehrere zehntausend Menschen von der Leipziger Straße in Mitte bis zur Straße An der Urania in Schöneberg. Die Polizei Berlin war mit rund 500 Polizeikräften im Einsatz.Gegen 13.10 Uhr setzte sich der Aufzug auf der angemeldeten Strecke in Bewegung, musste jedoch bereits wenig später, gegen 13.20 Uhr, an der Leipziger Straße/Friedrichstraße gestoppt werden, um die Teilnehmenden zur Einhaltung der Hygienemaßnahmen aufzufordern. Sowohl über die Versammlungsleitung als auch durch die Polizei wurden die Demonstrierenden mittels Lautsprecherdurchsagen aufgefordert, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und die Abstände einzuhalten. Nachdem diesen Aufforderungen überwiegend Folge geleistet wurde, konnte der Aufzug gegen 13.30 Uhr weiterlaufen. Im Verlauf der Strecke erhöhte sich die Zahl der Teilnehmenden fortwährend auf eine Zahl im mittleren fünfstelligen Bereich, so dass sich der Aufzug bis zu drei Kilometer auseinanderzog. Dies wurde durch die Polizei bewusst zugelassen und forciert, damit Abstände eingehalten werden konnten. Um das Hygienekonzept der Versammlungsleitung durchzusetzen, wurden während der laufenden Demonstration in
regelmäßigen Abständen Lautsprecherdurchsagen getätigt und Personen, die sich nicht an die Hygieneregeln hielten, gezielt durch Polizeikräfte angesprochen. Die Spitze des Aufzuges erreichte gegen 15 Uhr den Endplatz, der letzte Wagen traf gegen 16.20 Uhr in der Straße An der Urania ein. Um 16.45 Uhr wurde die Demonstration von der Versammlungsleitung für beendet erklärt, woraufhin auch umgehend ein starker Abstrom einsetzte. Große Menschenansammlungen wurden gezielt angesprochen und aufgefordert, sich zu verteilen und ihren Weg fortzusetzen. Nach jetzigem Kenntnisstand kam es im Bereich des Nollendorfplatzes nach Beendigung der Demonstration kurzfristig zu einer Ansammlung von mehreren zehntausend Personen, wodurch es auch zur Unterschreitung der Mindestabstände kam. Durch gezielte Lautsprecherdurchsagen und polizeiliches Ansprechen wurden die Menschen auf die durch die Unterschreitung der Abstände notwendige Pflicht des Tragens von Mund-Nasen-Bedeckungen hingewiesen.
Die Abstände konnten vergrößert werden – unter anderem, indem die Menschen aufgefordert wurden, ihren Weg zügig fortzusetzen.Während des Aufzuges beschränkten die Polizeikräfte nach jetzigem Stand 27 Personen vorübergehend in ihrer Freiheit. Es wurden Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstands, Spendensammelbetrugs und Verstößen gegen die Infektionsschutzverordnung geschrieben.

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Geldautomat aus Verankerung gerissen

Nr. 1611Unbekannte haben in der vergangenen Nacht in Wilmersdorf einen Geldautomaten entwendet. Zeugen hatten gegen 3.25 Uhr beobachtet, wie mehrere dunkel gekleidete Personen einen in einer Hauswand eingelassenen Geldautomaten in der Mainzer Straße aus seiner Verankerung rissen. Anschließend sollen die Unbekannten den Automaten auf ein Fahrzeug geladen und mit diesem sowie einem weiteren Fahrzeug in Richtung Bundesplatz davongefahren sein. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei der Direktion 2 (West) dauern an.

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Attackiert und Regenbogenfahne entrissen

Nr. 1610In Mitte wurde in der vergangenen Nacht ein 21-Jähriger durch einen Unbekannten von hinten getreten und von einem weiteren Mann mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Der 21-Jährige war gegen 0.20 Uhr mit drei Freunden am Hackeschen Markt unterwegs. Im Bereich einer Unterführung in Höhe Burgstraße/Henriette-Herz-Platz soll ein Unbekannter ihm unvermittelt von hinten in den Hüftbereich getreten haben. Als der Getretene den Angreifer daraufhin zur Rede stellen wollte, kam ein weiterer Mann hinzu und schlug dem 21-Jährigen ins Gesicht. Darüber hinaus rissen die beiden Unbekannten eine Regenbogenfahne aus dem Rucksack des jungen Mannes, wodurch der Holzstiel zerbrach. Alarmierte Kräfte der Feuerwehr versorgten den Verletzten vor Ort und brachten ihn anschließend zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus. Die Zeugen bestätigten die Angaben des 21-Jährigen und teilten mit, dass die beiden Angreifer in einer größeren Gruppe unterwegs gewesen sein sollen. Sie konnten
flüchten. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung übernommen.

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Bei Raub mit Messer verletzt

Nr. 1609Ein 19-Jähriger wurde heute früh in Wedding bei einem Raub verletzt. Nach Angaben des Heranwachsenden war er gegen 4.40 Uhr in der Hochstädter Straße unterwegs, als er in einer Grünanlage durch zwei ihm unbekannte Jugendliche angesprochen worden sei. Die Jugendlichen hätten ihn aufgefordert, sein Handy auszuhändigen. Als der 19-Jährige sich weigerte, sei er von den beiden zu Boden geschubst worden. Einer der Tatverdächtigen hätte ihm dann ein Messer an den Hals gehalten, wodurch er verletzt wurde. Ihm war es dann nach eigenen Angaben gelungen, das Messer zu ergreifen und wegzuwerfen, aufzustehen und wegzurennen. Die beiden Tatverdächtigen flüchteten mit dem Mobiltelefon des 19-Jährigen. Passanten alarmierten Rettungskräfte der Feuerwehr, die den Verletzten zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus brachten. Die Ermittlungen dauern an.

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Auf Balkon angeschossen

Nr. 1608Ein Mann alarmierte heute früh die Polizei nach Reinickendorf, nachdem er auf seinem Balkon angeschossen worden war. Der 38-Jährige gab an, gegen 3.40 Uhr auf seinem Balkon in der Lindauer Allee gestanden zu haben, als er plötzlich einen stechenden Schmerz in der Schulter verspürt habe. In der Schulter steckte ein Geschoss aus einem Luftdruckgewehr. Wer auf ihn geschossen haben könnte, konnte der Mann nicht sagen. Er musste ambulant behandelt werden. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung dauern an.

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Beleidigt und mit Flasche beworfen

Nr. 1607In Hakenfelde soll ein Mann in der vergangenen Nacht eine Frau mit einer Flasche beworfen und rassistisch beleidigt haben. Nach Angaben der 26-Jährigen war diese gegen 23.20 Uhr in der Niederneuendorfer Allee unterwegs, als sie von einem Mann, der an einem Fenster einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses stand, rassistisch beleidigt und mit einer Flasche beworfen worden sei. Die Flasche habe sie nur knapp verfehlt. Der Mann soll zudem noch den Mittelfinger in Richtung der Frau gezeigt haben. Die 26-Jährige hatte daraufhin die Polizei verständigt. Als die Polizeikräfte eintrafen, öffnete in der betroffenen Wohnung niemand. Nachbarn gaben an, dass der Wohnungsmieter, ein 31-Jähriger, auf den die Beschreibung der Frau zutraf, kurz zuvor durch ein rückwärtiges Fenster die Wohnung verlassen hatte. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung sowie der Beleidigung dauern an.

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Einbruchversuch in Einfamilienhaus – Festnahme

Nr. 1606Nach einem versuchten Einbruch in ein Einfamilienhaus in Wannsee nahmen Polizeikräfte des Abschnitts 43 gestern Abend einen 26 Jahre alten Mann als Tatverdächtigen fest. Ein 38-jähriger Zeuge hatte den Mann gegen 21 Uhr von einem Nachbargrundstück aus dabei beobachtet, wie sich der Tatverdächtige Zutritt zu einem Garten mit Einfamilienhaus in der Königstraße verschaffte und dann zur Terrasse bewegte. Dann habe der Zeuge von dort einen Knall gehört und die Polizei alarmiert. Einsatzkräfte konnten den vor der Terrasse auf dem Boden liegenden, offenbar stark alkoholisierten Tatverdächtigen festnehmen. Ermittlungen ergaben, dass der Mann die Rollläden zu den Terrassentüren aufgedrückt und eine der Türen mit Glaseinsatz offenbar mit einem Stein aus dem Garten eingeworfen hatte. Weil der mutmaßliche Einbrecher leicht an einem Schenkel verletzt war, kam er zunächst zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Dort wurde ihm auf richterliche Anordnung hin auch Blut
abgenommen. Danach wurde er zur erkennungsdienstlichen Behandlung in einen Polizeigewahrsam gebracht, von wo aus er der ermittlungsführenden Kriminalpolizei der Direktion 4 (Süd) übergeben wurde. Die Ermittlungen dauern an.

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Mit Schreckschusswaffen verletzt

Nr. 1605In Wilmersdorf sollen in der vergangenen Nacht zwei Unbekannte auf eine Frau geschossen und sie dabei verletzt haben. Die 31-Jährige alarmierte die Polizei und gab an, dass sie gegen 23.50 Uhr mit ihren Hunden in der Nachodstraße unterwegs gewesen sei, als zwei Maskierte aus Schusswaffen auf sie geschossen hätten. Anschließend seien die Unbekannten geflüchtet. Die 31-Jährige erlitt Platzwunden an den Armen und im Brustbereich, die ambulant behandelt werden mussten. Eine Absuche der Umgebung verlief ohne Erfolg. Am Tatort fanden die Polizeikräfte Projektile, die den Verdacht erhärteten, dass die Schüsse aus Luftdruckwaffen abgefeuert worden waren. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung dauern an.

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Festnahme nach versuchtem Diebstahl

Nr. 1604In Prenzlauer Berg nahmen Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 16 in der vergangenen Nacht einen 18-Jährigen und einen 28-Jährigen fest, die zuvor versucht haben sollen, in einen Renault Master einzubrechen. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand und Zeugenaussagen sollen der Heranwachsende und der Mann gegen 0.50 Uhr mithilfe eines Schraubendrehers probiert haben, in das in der Grellstraße abgestellte Fahrzeug zu gelangen. Ein Zeuge alarmierte die Polizei, die beide Tatverdächtige noch am Tatort festnehmen konnte. Sie kamen in einen Polizeigewahrsam, aus dem sie nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung entlassen wurden. Die Ermittlungen in diesem Fall leitet die Kriminalpolizei der Direktion 1 (Nord).

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Verkehrsunfall mit Krankentransporter

Nr. 1603Zu einem Verkehrsunfall mit einem Krankentransporter kam es gestern Mittag in Adlershof. Gegen 12.40 Uhr war ein 32-Jähriger mit seinem Kia in der Dörpfeldstraße unterwegs, als er aus noch unbekannter Ursache in den Gegenverkehr geriet und mit dem entgegenkommenden Krankenwagen zusammenstieß. Der Autofahrer verlor dabei das Bewusstsein und kam zur stationären Behandlung in eine Klinik. Im Rahmen der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass das Fahrzeug als gestohlen gemeldet war und der 32-Jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Zudem nahmen die Einsatzkräfte bei ihm Alkoholgeruch in der Atemluft wahr und fanden mutmaßliche Drogen im Wagen, so dass eine Blutentnahme angeordnet wurde.Der 54-jährige Fahrer des Krankentransporters und dessen gleichaltriger Beifahrer erlitten leichte Verletzungen und ließen sich ambulant behandeln. Eine 77-jährige Patientin konnte nach einer ambulanten Behandlung ebenfalls aus dem Krankenhaus entlassen werden. Ein 74 Jahre alter Patient zog sich hingegen einen Nasenbruch und leichte Verletzungen an den Beinen zu. Er wurde stationär in einer Klinik aufgenommen.Das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 3 (Ost) hat die Ermittlungen zum Unfallhergang übernommen.

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Festnahme nach räuberischem Diebstahl

Nr. 1602Nach einem räuberischen Diebstahl in Kreuzberg wurde ein 36 Jahre alter Mann gestern Abend von Polizeikräften festgenommen. Nach den bisherigen Ermittlungen und Zeugenbefragungen war der Tatverdächtige gegen 18 Uhr in einer Kirche am Lausitzer Platz erschienen. Als er versuchte, eine im Vorraum des Haupteingangs zum Verkauf angebotene Bongo-Trommel zu entwenden, forderte ihn ein 67 Jahre alter Mann auf, ihm das Musikinstrument auszuhändigen. Beim Herantreten an den Dieb soll dieser mit einer Glasflasche nach ihm geschlagen und ihn dadurch leicht am Kopf verletzt haben. Außerdem soll der Angegriffene gestürzt und sich dabei am Arm verletzt haben. Nachdem sich der 36-Jährige mit der Trommel vom Tatort entfernt hatte, rief der Verletzte die Polizei. Einsatzkräfte konnten den Mann im Görlitzer Park festnehmen. Er kam zur Feststellung seiner Identität in einen Polizeigewahrsam, von wo aus er der ermittlungsführenden Kriminalpolizei der Direktion 5 (City) übergeben wurde.
Ein Atemalkoholtest ergab bei ihm einen Wert von 0,6 Promille. Anschließend wurde ihm noch Blut abgenommen. Der Mann sieht jetzt einem Strafermittlungsverfahren wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls entgegen.

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Mit gestohlenem Wohnmobil unterwegs

Nr. 1601In Marzahn nahmen Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 32 gestern Nachmittag einen 20-Jährigen fest, der mit einem Wohnmobil des Herstellers Citroen unterwegs war. Den Beamtinnen und Beamten war das Wohnmobil kurz vor 17 Uhr an der Ecke Märkische Allee / Ahrensfelder Chaussee aufgefallen, da die an dem Fahrzeug angebrachten Kennzeichen nicht für dieses zugelassen waren. Bei der Überprüfung des Fahrers und Campers stellten sie fest, dass das Tür- und Zündschloss mit Gewalt überwunden worden waren. Weitere Ermittlungen ergaben, dass das Wohnmobil einem 34 Jahre alten Mann gehört und es in der Dunckerstraße in Prenzlauer Berg gestohlen worden war. Die originalen Kennzeichen befanden sich in dem Fahrzeug. Der 20-Jährige konnte nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung in einem Polizeigewahrsam seinen Weg zu Fuß fortsetzen. Das Fahrzeug wurde sichergestellt.

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Motorrad und Auto brennen

In Pankow und Zehlendorf brannten in der vergangenen Nacht ein Motorrad und ein Auto. Personen wurden dabei nicht verletzt. In beiden Fällen ermittelt ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes wegen des Verdachts der Brandstiftung. Anhaltspunkte für eine politische Tatmotivation liegen nicht vor.

Nr. 1599Gegen 3 Uhr alarmierte ein 88 Jahre alter Anwohner Polizei und Feuerwehr zu einem brennenden Motorrad in die Maximilianstraße. Die zuerst am Einsatzort eingetroffene Streife des Polizeiabschnitts 13 konnte die Flammen mithilfe eines Feuerlöschers löschen. Die Feuerwehr übernahm und klemmte die Batterie der Suzuki ab. Bei der Untersuchung des Tatorts stellten die Polizeikräfte fest, dass das Motorrad offenbar mit Brandbeschleuniger angezündet worden war.

Nr. 1600In der Brettnacher Straße in Zehlendorf bemerkte ein 55-jähriger Anwohner gegen 3.50 Uhr einen brennenden Daimler Chrysler und rief die Feuerwehr. Diese konnte den Brand löschen, der bereits den kompletten Innenraum des Fahrzeugs zerstört hatte. Der Zeuge gab an, dass er beobachtet habe, dass sich eine unbekannt gebliebene Person an dem Wagen zu schaffen gemacht und dann in Richtung Dahlemer Weg entfernt habe. Eine sofort eingeleitete Absuche des Nahbereichs blieb jedoch ohne Erfolg.

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Polizeieinsatz am Badesee

Nr. 1598Zu einem Polizeieinsatz kam es gestern Abend am Schlachtensee im gleichnamigen Ortsteil. Kurz vor 19 Uhr begab sich ein 20-Jähriger mit einem Stand-Up-Paddleboard in das Gewässer, fiel ins Wasser und ging unter. Andere Badegäste und zuerst eintreffende Polizeikräfte des Abschnitts 43 begaben sich ins Wasser und suchten erfolglos nach dem jungen Mann. Auch die Unterstützung des Polizeihubschraubers sowie der schnelle Einsatz von Tauchern der Feuerwehr und der DLRG führten nicht zum Auffinden des Mannes, so dass die Suche rund zwei Stunden später abgebrochen und die Angehörigen informiert wurden. Die Suche soll heute im Laufe des Tages fortgesetzt werden.

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Stein auf fahrendes Auto geworfen

Nr. 1597Bei einem Steinwurf auf ein fahrendes Auto in Wartenberg wurde gestern Nachmittag glücklicherweise niemand verletzt. Ein 60-Jähriger war gegen 14.30 Uhr mit seinem Nissan im Wartenberger Weg unterwegs, als er in Höhe An der Margaretenhöhe eine Brücke durchfuhr. Plötzlich schlug ein Stein im Fahrzeug ein und beschädigte die Frontscheibe. Der Fahrer und sein 64 Jahre alter Begleiter stiegen aus und erkannten zwei Jugendliche auf der Brücke, die sie über ein Feld verfolgten. Es gelang ihnen zwar, einen der Verdächtigen einzuholen, dieser flüchtete jedoch erneut, bevor die alarmierte Polizei eintraf. Es wurden Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, versuchter gefährlicher Körperverletzung sowie Sachbeschädigung eingeleitet.

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Gedenktafel beschädigt

Nr. 1596Unbekannte beschädigten gestern eine Gedenktafel in Moabit. Die Besatzung einer Polizeistreife stellte gegen 18.30 Uhr fest, dass Teile der auf dem Denkmal abgebildeten Gesichter ausgebrannt wurden. Die im Magnus-Hirschfeld-Ufer aufgestellte Gedenktafel thematisiert die erste homosexuelle Emanzipationsbewegung in Deutschland. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung übernommen.

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Radfahrerin angefahren

Nr. 1595Bei einem gestern Morgen mutmaßlich vorsätzlich herbeigeführten Zusammenstoß mit einer Radfahrerin in Charlottenburg hat ein Autofahrer diese verletzt. Während die Frau mit Hämatomen und Hautabschürfungen zur ambulanten Behandlung in eine Klinik kam, wurde der Mann festgenommen und der Kriminalpolizei überstellt.Der 32-Jährige fuhr gegen 9.20 Uhr in Schrittgeschwindigkeit durch die Fußgängerzone in der Wilmersdorfer Straße und nach Zeugenangaben gezielt von hinten gegen die 66-Jährige, die gerade ihr Fahrrad an einem Fahrradständer anschloss. Anschließend fuhr er weiter und wurde an der Ecke Kantstraße von alarmierten Einsatzkräften gestoppt und festgenommen. Bei dem mutmaßlich unter Einfluss berauschender Mittel stehenden Mann wurden der Mercedes und ein fünfstelliger Geldbetrag beschlagnahmt. Er selbst, der nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, musste sich einer erkennungsdienstlichen Behandlung sowie einer Blutentnahme unterziehen und wurde anschließend der Kriminalpolizei der Direktion 2 (West) überstellt. Er soll heute im Laufe des Tages einem Richter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden.Im Rahmen der weiteren Ermittlungen wurde bekannt, dass es sich bei dem Mercedes um dasselbe Fahrzeug handelte, das kurz zuvor auf dem Gelände eines Krankenhauses am Spandauer Damm, als auch auf dem Polizeigelände in der Charlottenburger Chaussee hupend, mit eingeschaltetem Warnblinklicht und überhöhter Geschwindigkeit umherfuhr. Die Ermittlungen zu diesen Vorfällen, unter anderem auch wie der 32-Jährige auf das Polizeigelände gelangte, dauern an.

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Pärchen in U-Bahn attackiert

Nr. 1594Gestern Nachmittag wurde ein Pärchen in einem U-Bahnwaggon in Kreuzberg attackiert. Der Angreifer konnte kurz darauf festgenommen werden. Gegen 17.15 Uhr saßen zwei Männer in einem Wagen der U1, als sie während der Fahrt von einem zunächst Unbekannten angesprochen, bedroht und beleidigt wurden. An der Station Görlitzer Park schlug der Angreifer dann den 51-Jährigen mehrfach mit der Faust. Andere Fahrgäste konnten ihn von seinem Opfer wegziehen. Am Bahnhof Schlesisches Tor verließ er den Zug und flüchtete. Alarmierte Einsatzkräfte konnten den 18-Jährigen in der Nähe stellen und nahmen ihn mit zum Polizeiabschnitt. Nach den polizeilichen Maßnahmen konnte er die Dienststelle wieder verlassen. Der attackierte 51-Jährige erlitt leichte Verletzungen, lehnte aber eine medizinische Versorgung ab. Sein ein Jahr jüngerer Begleiter blieb unverletzt. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen wegen Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung
übernommen.

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Passanten mit Messer bedroht

Nr. 1593Einsatzkräfte nahmen in der vergangenen Nacht einen Mann in Friedrichshain fest, der zuvor mehrere Passanten mit einem Messer bedroht hatte. Ein Polizist außer Dienst wurde kurz vor Mitternacht auf den 40-Jährigen aufmerksam, als dieser entlang der Warschauer Brücke wahllos Fußgänger anbrüllte und schubste, dabei ein Messer in der Hand hielt und dieses teils auch bedrohlich zeigte. Der Beamte verständigte den Notruf und verfolgte den Mann, der plötzlich an einen 20-Jährigen herantrat und ihm das Messer in Richtung seines Nackens hielt. Die dann eintreffenden Einsatzkräfte forderten den Angreifer mehrfach auf, das Messer fallen zu lassen und drohten auch den Einsatz der Dienstwaffe an, da er zunehmend aggressiver wurde. Anschließend konnte der Mann unter Einsatz von Pfefferspray überwältigt, entwaffnet und fixiert werden. Da er wegen des Pfeffersprays über Atem- und Sehbeschwerden klagte, wurde der Rettungsdienst alarmiert. Die Sanitäter versorgten den 40-Jährigen
und brachten ihn mit Polizeibegleitung in eine Klinik, wo auf ärztliche Anordnung die Einweisung in die psychiatrische Abteilung erfolgte. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Es wurden Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung und Verstoßes gegen das Waffengesetz gefertigt.

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Anhaltezeichen missachtet und geflüchtet

Nr. 1592Das Anhaltezeichen eines Polizisten missachtete gestern Abend ein Mann in Hellersdorf. Gegen 19.30 Uhr führten Einsatzkräfte des Polizeiabschnittes 33 eine Verkehrsüberprüfung an der Kreuzung Landsberger Allee Ecke Ludwigsfelder Straße durch und hatten dazu eine Kontrollstelle eingerichtet. Dabei fiel den Einsatzkräften ein Personenkraftwagen auf, dessen Fahrer nicht angeschnallt war. Um den Wagen anzuhalten und in die Kontrollstelle zu leiten, stellte sich ein Polizist auf die Fahrbahn und signalisierte dem Mann das Verbot der Weiterfahrt und die Einfahrt zur Verkehrsüberprüfung. Nach dem der Fahrer des Seat die Geschwindigkeit zunächst verringerte, beschleunigte er das Fahrzeug wieder und fuhr auf den eingesetzten Beamten zu, der noch im letzten Augenblick zur Seite trat, da er sonst von dem Wagen erfasst worden wäre. Der noch Unbekannte flüchtete auf der Landsberger Chaussee in Richtung Eiche. An der Kreuzung zur Alten Hellersdorfer Straße musste er jedoch
verkehrsbedingt halten, sodass ihn die Einsatzkräfte stellen und festnehmen konnten. Bis dahin überfuhr er mehrere Ampeln bei Rot. Der 21-jährige Tatverdächtige ist, wie sich nun herausstellte, nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und stand zudem unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Darüber hinaus befanden sich an dem nicht versicherten Fahrzeug gestohlene Kennzeichen. Hinzukommende Kollegen der Polizei Brandenburg brachten den Tatverdächtigen zur Wache nach Bernau, wo eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Anschließend konnte er seinen Weg fortsetzen. Er muss sich nun wegen des Verdachtes der Urkundenfälschung, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, der versuchten gefährlichen Körperverletzung, des Führens eines Kraftfahrzeuges unter dem Einfluss berauschender Mittel, des verbotenen Kraftfahrzeugrennens sowie weiterer Verkehrsordnungswidrigkeiten verantworten.

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Mit Schreckschusswaffe geschossen

Nr. 1591In Fennpfuhl nahmen Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 34 gestern Abend einen 19-Jährigen fest, der zuvor unter anderem mit einer Schreckschusswaffe zwei Männer verletzt haben soll. Nach bisherigem Ermittlungsstand und Zeugenbefragungen geriet der Heranwachsende gegen 19.35 Uhr im Bereich der Fußgängerbrücke am S-Bahnhof Storkower Straße mit einem 45-jährigen Mann und dessen 40 Jahre alten Begleiter in Streit. Zunächst soll der Tatverdächtige den 45-Jährigen im Vorbeigehen angerempelt, dann mit seiner Hand eine Pistole nachgeahmt und damit auf dessen Hund gezielt haben. Als die beiden Männer den 19-Jährigen zur Rede stellen wollten, soll dieser eine Schreckschusswaffe gezogen und damit mehrere Schüsse auf die Gesichter seiner beiden Gegenüber abgegeben haben. Die angegriffenen Männer folgten dem 19-Jährigen, der nun einen Teleskopschlagstock gezogen und damit mindestens einmal auf den 45-Jährigen eingeschlagen haben soll. Der 40-Jährige folgte dem Angreifer,
bis dieser durch von Passanten herbeigerufene Polizisten festgenommen werden konnte. Bei der Durchsuchung des Tatverdächtigen fanden die Beamten eine Schreckschusswaffe, die stark nach Schießpulver roch, Munition für diese Waffe und mehrere Hülsen, ein Klappmesser, einen Teleskopschlagstock, drogenähnliche Substanzen und vermutlich durch Drogenhandel erlöstes Bargeld. Der 45-Jährige und sein Begleiter erlitten bei dem Übergriff Reizungen der Augen und Atemwege und wurden vor Ort durch Rettungskräfte ambulant behandelt. Der Tatverdächtige kam zur erkennungsdienstlichen Behandlung in einen Polizeigewahrsam. Anschließend konnte er seinen Weg fortsetzen. Er sieht nun mehreren Strafermittlungsverfahren entgegen, unter anderem wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und Verstößen gegen das Waffengesetz. Die noch andauernden Ermittlungen führt die Kriminalpolizei der Direktion 3 (Ost).

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Mehrere Kilogramm Amphetamin beschlagnahmt

Nr. 1590Polizeieinsatzkräfte beschlagnahmten gestern Abend mehrere Kilogramm Amphetamin in Neukölln. Gegen 19.45 Uhr erhielten die Einsatzkräfte einen Bürgerhinweis auf eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Schöneweider Straße. Nach diesem Hinweis soll aus der Wohnung heraus mit illegalen Betäubungsmitteln gehandelt werden. Im Treppenhaus unmittelbar vor der Wohnung nahmen die Kollegen und die Kollegin auch deutlichen Cannabisgeruch wahr. Mit einem zwischenzeitlich erwirkten richterlichen Durchsuchungsbeschluss betraten die Kräfte schließlich die Wohnung und stellten dort den 37-jährigen Wohnungsinhaber fest. Nach der Durchsuchung der Wohnung, bei der die Beamten und eine Beamtin mehrere Kilogramm Amphetamin, rund 500 Gramm Ecstasy, ungefähr 100 Gramm mutmaßliches Heroin sowie eine kleinere Menge mutmaßliches Kokain fanden, nahmen sie ihn fest und brachten ihn in einen Polizeigewahrsam. Dort wurde er einem Fachkommissariat des Landeskriminalamtes überstellt, welches
dazu die Ermittlungen führt. Der 37-Jährige muss sich nun wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge verantworten.

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Kralle angelegt

Nr. 1589Polizistinnen und Polizisten ließen gestern Nachmittag eine Schwerlastkralle an einem Lastkraftwagen anlegen. Gegen 15.15 Uhr bemerkten Dienstkräfte der Fahrradstaffel am Großen Stern einen Transporter, dessen Fahrer nicht angeschnallt war. An einer roten Ampel, an der der Kraftfahrer anhalten musste, sprachen die Einsatzkräfte den Mann an, forderten ihn auf, das Fenster herunterzulassen und baten um Aushändigung seines Führerscheines, des Fahrzeugescheines und seines Personalausweises. Zudem forderten sie ihn auf, den Wagen zur Überprüfung an den rechten Fahrbahnrand zu fahren. Die Herausgabe der geforderten Dokumente lehnte der 43-Jährige mit der Begründung ab, die Bundesrepublik Deutschland als souveränen Staat und die Polizei nicht anzuerkennen. Zudem gab er an, dass das den Maßnahmen zugrundeliegende Gesetz nicht existent sei, verriegelte daraufhin das Fahrzeug und kurbelte das Fenster wieder hoch. Der eingesetzte Polizist und dessen Kollegin forderten weitere
Polizistinnen und Polizisten an. Zudem legten sie eine Schwerlastkralle an einem der Räder des Transporters an und dokumentierten die Situation. Erst jetzt kooperierte der 43-Jährige und verließ das Fahrzeug. Nach Feststellung seiner Identität konnte er seinen Weg fortsetzen. Ein Verkehrsordnungswidrigkeitenermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

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Radfahrer schwer verletzt

Nr. 1588In Westend wurde gestern Nachmittag ein 79-Jähriger bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Nach bisherigem Ermittlungsstand und Zeugenbefragungen fuhr der Mann mit seinem Fahrrad auf dem Fahrradschutzstreifen der Reichsstraße in Richtung Theodor-Heuss-Platz. Auf Höhe der Stormstraße soll er nach links auf die Fahrbahn gewechselt sein, wo er mit einem Van der Marke Mercedes-Benz eines 32 Jahre alten Fahrers zusammenstieß. Der Pkw-Fahrer soll noch gebremst und versucht haben, nach links auszuweichen. Der 79-Jährige kam nach einer Erstversorgung vor Ort mit schweren Kopfverletzungen und einem Beckenbruch zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Van-Fahrer blieb unverletzt. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang führt ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 2 (West).

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Brennendes Auto

Nr. 1587Zu einem in Flammen stehenden Pkw wurde die Feuerwehr in der vergangenen Nacht nach Fennpfuhl alarmiert. Ein Autofahrer hatte gegen 23.55 Uhr in der Storkower Straße einen brennenden Opel bemerkt und die Einsatzkräfte gerufen. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. An dem Fahrzeug entstand ein erheblicher Sachschaden. Ein dahinter geparkter VW-Bus wurde durch die Hitze im vorderen Teil leicht beschädigt. Menschen wurden nicht verletzt. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung führt ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt der Polizei Berlin.

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Sozia bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Nr. 1586Bei einem Verkehrsunfall im Ortsteil Falkenhagener Feld wurde gestern Nachmittag eine Frau schwer verletzt. Nach derzeitigen Erkenntnissen wollte ein 27-Jähriger gegen 14.30 Uhr an einem Fahrbahndurchbruch in der Falkenseer Chaussee wenden. Hierzu hielt der Renault-Fahrer gemäß Zeugen auf Höhe des Hauskavelwegs an, setzte den Blinker und wartete. Aus bisher noch nicht abschließend geklärten Gründen fuhr ein 56-Jähriger, der mit seinem Motorrad in der Falkenseer Chaussee in Richtung Falkenseer Damm unterwegs war, auf das wartende Fahrzeug auf. Gemäß Zeugen sollen der Fahrer der Ducati und dessen ebenfalls 56 Jahre alte Sozia durch die Luft geflogen und auf der Fahrbahn aufgekommen sein. Beide wurden hierbei verletzt. Der Motorradfahrer konnte nach einer ambulanten Behandlung wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden, seine Mitfahrerin erlitt so schwere Verletzungen, dass sie intensivmedizinisch behandelt werden musste. Der Autofahrer blieb unverletzt.

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Körperliche Auseinandersetzung

Nr. 1585Zu einer Massenschlägerei kam es gestern Abend in Rummelsburg. Zeugen alarmierten gegen 21 Uhr den Polizeinotruf und meldeten, dass sich in der Frankfurter Allee zwei Gruppen Jugendlicher attackieren. Bei der körperlichen Auseinandersetzung, an der bis zu 50 Personen beteiligt gewesen sein sollen, wurden nach Angaben der Anrufenden auch Schlag- und Stichwaffen eingesetzt. Als sich die Einsatzkräfte dem Ort des Geschehens näherten, entfernten sich alle Beteiligten in unterschiedliche Richtungen, ohne dass noch jemand festgestellt werden konnte. Auch wurden keine Verletzten bekannt. Die Hintergründe sind derzeit unklar. Die Ermittlungen dauern an.

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Schwerpunkteinsatz – Verstöße gegenüber und von Radfahrenden

Nr. 1584Ab Montag, den 26. Juli 2021, beginnt die Direktion Einsatz und Verkehr mit dem fünften stadtweiten Schwerpunkteinsatz zur Verkehrsüberwachung in ausgewählten Brennpunktbereichen. Das Ziel ist die Steigerung der Verkehrssicherheit und der Verkehrsmoral sowie die Erhöhung der Wahrnehmbarkeit polizeilicher Verkehrsüberwachung, wobei alle Verkehrsverstöße geahndet und verfolgt werden. Themenschwerpunkte in der Einsatzwoche sind Verstöße gegenüber und von Radfahrenden sowie die technische Überprüfung von Elektrokleinstfahrzeugen und E-Bikes hinsichtlich möglicher Manipulationen. Dabei sind auch gezielte Präventionsmaßnahmen zur Vermeidung von Verkehrsunfällen geplant. Der einwöchige Schwerpunkteinsatz wird unter Beteiligung aller fünf Begleitschutz- und Verkehrseinsatzkommandos, des Verkehrssicherheitsdienstes und der Fahrradstaffel durchgeführt.

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Pkw in Flammen

Nr. 1583Zu einem brennenden Auto wurden Polizei und Feuerwehr heute Morgen in Neukölln alarmiert. In der Brockenstraße stand gegen 8.10 Uhr ein Jeep in Flammen, den dessen 33-jähriger Besitzer erst gegen 7.30 Uhr dort abgestellt hatte. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen, aber nicht mehr verhindern, dass das Fahrzeug komplett zerstört wurde. Die Ermittlungen in diesem Fall hat ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes der Polizei Berlin übernommen.

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