Durch ausländerfeindliche Rufe aufgefallen

17.05.2021, PP Oberfranken

SCHWARZENBACH A.D.SAALE, LKR. HOF. Am Samstagabend fiel ein stark alkoholisierter Passant in der Innenstadt von Schwarzenbach durch seine fremdenfeindlichen Ausrufe auf. Nun muss er sich für sein Verhalten verantworten.
Die Polizeibeamten aus Rehau bemerkten gegen etwa 21.30 Uhr den Mann gegenüber eines ausländischen Imbissstandes, als er rechtsradikale Äußerungen von sich gab und sich ausländerfeindlich verhielt. Der 26-Jährige aus Sachsen ließ seinem Unmut freien Lauf, weil er sich respektlos behandelt fühlte. Die Kriminalpolizei Hof hat die weiteren Ermittlungen übernommen, er erhält nun eine Anzeige.

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Mehrere Graffitischmierereien in Coburg

17.05.2021, PP Oberfranken

COBURG. Mehrere tausend Euro Sachschaden verursachten unbekannte Sprayer in der vergangenen Woche in Coburg. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise.
Am Sonntagvormittag bemerkte eine Passantin mehrere Graffitischmierereien im Hofgarten, am Ehrenmal des Coburger Convents. Unbekannte besprühten dieses großflächig mit schwarzer und silberner Farbe. Die Täter brachten, auch in unmittelbarer Nähe des Denkmals, linksmotivierte Zeichen und Texte an.Neben dem Ehrenmal hatten es letzte Woche Unbekannte auch auf weitere Örtlichkeiten in der Coburger Innenstadt abgesehen. Im Zeitraum zwischen Freitag, 17 Uhr, und Samstagnachmittag brachten sie mit Schmierereien in den Straßen „Markt“, „Kirchhof“ und „Kirchgasse“ ihre linksmotivierte Meinung zum Ausdruck. Neben schwarzer und silberner Farbe, verwendeten die Täter hier auch die Farbe Pink.

Zeugen, die in der vergangenen Woche, von Freitag bis Sonntag, verdächtige Personen in der Coburger Innenstadt und im Hofgarten bemerkt haben, werden gebeten, sich unter der Tel.-Nr. 09561/645-0 an die Coburger Kriminalpolizei zu wenden.

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Fahrzeug landet neben der Autobahn im Rückhaltebecken – Fahrer schwerverletzt

16.05.2021, PP Oberfranken

A9 / WEIDENSEES, LKR. BAYREUTH. Am Samstagabend kam es auf der Autobahn A9 an der Anschlussstelle Weidensees zu einem spektakulären Unfall, bei dem sich das Fahrzeug eines 23-Jährigen mehrfach überschlug und neben der Autobahn am Rande eines Rückhaltebeckens zum Liegen kam.
Der 23-jährige Angehörige der US-Streitkräfte fuhr gegen 19 Uhr mit seinem VW Jetta und hoher Geschwindigkeit auf der linken Spur in Fahrtrichtung München. Auf Höhe der Ausfahrt Weidensees forderte das Navigationsgerät den Fahrer auf, die Autobahn zu verlassen. Der Fahrer wechselte daraufhin in die Ausfahrt, verlor aufgrund der nicht angepassten Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug und schleuderte in den Grünstreifen. Dort stellte sich das Fahrzeug zuerst quer, flog zirka 30 Meter über die Schutzplanke und den angrenzenden Wildschutzzaun und landete etwa 3 Meter unterhalb der Autobahn im Bereich von mehreren Überlaufbecken. Nach einem weiteren Überschlag kam das Auto totalbeschädigt auf dem Dach am Ufer eines Wasserbeckens mit der Fahrzeugfront im Wasser zum Liegen. Der Fahrer konnte sich zum Glück selbstständig aus dem Fahrzeugwrack befreien. Die Polizei und die Feuerwehren aus Pegnitz und Plech sicherten die Unfallstelle ab. Nach einer medizinischen Erstversorgung durch Rettungsdienst und Notarzt wurde der schwerverletzte Fahrer mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Für die Landung des Rettungshubschraubers, die Unfallaufnahme und die Fahrbahnreinigung musste die Ein- und Ausfahrt vorübergehend gesperrt werden. Aufgrund auslaufender Betriebsstoffe in das Rückhaltebecken war auch die Autobahnmeisterei Trockau vor Ort. Der Sachschaden beläuft sich auf geschätzte 30.000 Euro. Zu Behinderungen auf der Autobahn kam es nicht.

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Mann wird von Lastwagen überrollt und stirbt

15.05.2021, PP Oberfranken

HOF. Tödliche Verletzungen erlitt ein 50-jähriger Fußgänger am Samstagmorgen, als er im Hofer Stadtgebiet von einem Lastwagen erfasst und anschließend überrollt wurde.
Nach bisherigen Erkenntnissen überquerte der Hofer gegen 7.50 Uhr die Lessingstraße im Bereich der Fußgängerampel. Ein aus der Schleizer Straße kommender Lastwagenfahrer erfasste den Fußgänger im Kreuzungsbereich. Im weiteren Verlauf geriet der Mann unter die Räder des Lastwagens und wurde unter dem Fahrzeug eingeklemmt. Der 50-Jährige erlag darauf noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Ein Vertreter der Staatsanwaltschaft Hof kam vor Ort und forderte einen Sachverständigen an, der die Beamten der Polizeiinspektion Hof bei der Klärung der Unfallursache unterstützen soll. Der Kreuzungsbereich ist noch bis etwa 11 Uhr gesperrt.

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Kripo Bamberg sucht Zeugen nach handgreiflicher Auseinandersetzung

14.05.2021, PP Oberfranken

BAMBERG. Eine zunächst verbale Streitigkeit entwickelte sich am Donnerstagabend zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen. Die Kriminalpolizei Bamberg ermittelt in dem Fall und sucht nach Zeugen.
Eine Gruppe von vier, im Raum Bamberg wohnhaften Personen, im Alter von 21 bis 38 Jahren hielt sich gegen 22.45 Uhr auf dem Parkplatz eines Schnellrestaurants in der Nürnberger Straße auf. Dort gerieten sie in eine verbale Streitigkeit mit einer größeren Personengruppe von etwa 10 bis 20 Männern. Im weiteren Verlauf schlugen mehrere Männer aus dieser Gruppe heraus auf die Bamberger ein und flüchteten im Anschluss. Einer der hierdurch Leichtverletzten erlitt einen Nasenbeinbruch und musste zur Behandlung in ein Krankenhaus. Nach ersten Erkenntnissen teilte sich die Personengruppe auf vier Fahrzeuge unbekannter Hersteller auf. Einer der Täter soll 185 Zentimeter groß sein, zurückgegelte und zu einem Zopf gebundene Haare haben. Er trug ein orangenfarbenes Shirt und hatte einen Bart. Die Kriminalpolizei Bamberg übernahm die Ermittlungen und sucht nach Zeugen, die gegen 22.45 Uhr im Bereich der Nürnberger Straße in Bamberg Beobachtungen gemacht haben oder sonst sachdienliche Hinweise zum Vorfall geben können.

Hinweise nimmt die Kripo Bamberg unter der Tel.-Nr.: 0951/9129-491 entgegen.

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Nächtlicher Einbruchsversuch im Mehrfamilienhaus

12.05.2021, PP Oberfranken

BAYREUTH. Bislang unbekannte Täter versuchten am Dienstag, in den frühen Morgenstunden, eine Wohnungstür im Stadtgebiet aufzuhebeln.
Zwischen Mitternacht und 6.20 Uhr am Dienstag machten sich die Täter vermutlich mit einem Werkzeug an der Türe in der Frankenstraße zu schaffen. Es gelang ihnen jedoch nicht diese aufzuhebeln. Nur deutliche Werkzeugabdrücke und ein Sachschaden in Höhe von 300 Euro resultieren aus dem Versuch.

Die Ermittler der Bayreuther Kriminalpolizei bitten um sachdienliche Hinweise. Wer in der Nacht zum Dienstag verdächtige Wahrnehmungen in der Frankenstraße gemacht hat, wird gebeten sich unter der Tel.-Nr. 0921/506-0 zu melden.

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Umschlagplatz für Autoschieber aufgedeckt

11.05.2021, PP Oberfranken

OBERFRANKEN / SACHSEN. Nach einer Serie von 17 vollendeten BMW-Diebstählen Ende vergangenen Jahres in Oberfranken klinkten sich auch die Spezialisten der Kriminalpolizei mit Zentralaufgaben, KPI(Z), in die Ermittlungen ein. Anfang Mai gelang es nun den oberfränkischen Kriminalbeamten, in enger Zusammenarbeit mit der Polizei Sachsen, einen Umschlagplatz für Autoschieber aufzudecken.

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Mit Dopingmitteln auf der Autobahn unterwegs

10.05.2021, PP Oberfranken

A72/KÖDITZ, LKR. HOF. Zivile Beamte der Grenzpolizei Selb stellen am Sonntagabend bei der Kontrolle eines Autofahrers eine unerlaubte Menge an Dopingsubstanzen fest. Er muss sich nun strafrechtlich verantworten.
Der 37-jährige Mann aus Litauen fuhr mit seinem Porsche auf der A72, als ihn die Polizisten gegen 21.15 Uhr zu einer Kontrolle stoppten. Dabei entdeckten die Beamten mehrere Ampullen verbotener Mittel. Da auch Ungereimtheiten mit dem Führerschein des Mannes bestanden, musste seine Beifahrerin das Steuer für die Weiterreise übernehmen. Die Kriminalpolizei in Hof hat die Ermittlungen nach dem Anti-Doping-Gesetz aufgenommen. Außerdem erwartet ihn eine Anzeige wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis

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Ein Toter und zwei Verletzte bei Frontalzusammenstoß

10.05.2021, PP Oberfranken

MARKTREDWITZ, LKR. WUNSIEDEL. Ein schwerer Verkehrsunfall mit tödlichen Folgen ereignete sich am Sonntagnachmittag auf der Kreisstraße zwischen Seußen und Brand.
Der 31-jährige Fahrer und der 20-jährige Beifahrer, beide aus Waldsassen, gerieten aus noch nicht geklärten Gründen mit ihrem BMW, um kurz vor 17 Uhr, auf die Gegenfahrbahn und prallten frontal in den Gegenverkehr. Der entgegenkommende 37-jährige Audi-Fahrer aus Marktredwitz kam mit leichten Verletzungen in ein umliegendes Krankenhaus. Die beiden Waldsassener waren in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und mussten von Kräften der Feuerwehr gerettet werden. Der Beifahrer kam mittels Rettungshubschrauber mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Der BMW-Fahrer wurde noch an der Unfallstelle reanimiert, erlag dann jedoch seinen schweren Verletzungen. Sowohl ein Vertreter der Staatsanwaltschaft als auch ein Gutachter kamen zur Unfallstelle. An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Die Gesamtschadenshöhe beläuft sich auf etwa 40.000 Euro. Die Kreisstraße war mehrere Stunden gesperrt, da ein Großaufgebot an Feuerwehr und Rettungsdiensten im Einsatz war. Die Polizeiinspektion Marktredwitz ermittelt nun den genauen Unfallhergang.

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Wohnungsbrand rasch gelöscht

08.05.2021, PP Oberfranken

RECKENDORF, LKR. BAMBERG. Eine leichte Rauchgasvergiftung erlitt am späten Freitagabend eine 81-jährige Frau bei einem Wohnungsbrand in Reckendorf. Bei dem Feuer entstand ein Sachschaden von mindestens 20.000 Euro.
Kurz vor 21 Uhr bemerkte ein Nachbar das Feuer in dem Wohnhaus in der Greifenklaustraße und setzte den Notruf ab. Als die alarmierten Einsatzkräfte eintrafen, brannte es in einer Wohnung des Mehrfamilienhauses. Die umliegenden Feuerwehren hatten den Brand in den Wohnräumen rasch gelöscht. Eine 81 Jahre alte Hausbewohnerin transportierte der Rettungsdienst mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus. Durch die Flammen und die enorme Rußentwicklung wurden alle Wohnräume in Mitleidenschaft gezogen. Der Kriminaldauerdienst aus Bamberg hat die Ermittlungen zur bislang noch unklaren Brandursache aufgenommen.

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Unbeaufsichtigtes Küchengerät führt zu Wohnungsbrand

07.05.2021, PP Oberfranken

Drei Leichtverletzte sowie ein stark beschädigtes Wohnhaus sind das traurige Resultat eines Küchenbrandes am Donnerstagabend.
Gegen 20.40 Uhr meldete ein 21-jähriger den Brand des Wohnhauses am Anger in Michelau. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand die Wohnung bereits in Flammen. Die umliegenden Feuerwehren brachten den Brand schnell unter Kontrolle und verhinderten, dass die Flammen auf andere Wohnungen übergreifen konnten. Die zweiköpfige Familie und deren Besucher brachte der Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser. Zur bislang unbekannten Brandursache hat die Kriminalpolizei Coburg die Ermittlungen übernommen. Am Wohnhaus entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von etwa 100.000 Euro. Nach Abschluss der Löscharbeiten konnten die Bewohner der umliegenden Häuser in ihre Wohnungen zurückkehren.

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Coburger Polizisten stellen Vielzahl von Waffen sicher

07.05.2021, PP Oberfranken

LANDKREIS COBURG. Bei einem Polizeieinsatz am Donnerstagvormittag stellten Coburger Polizisten eine große Anzahl von Hieb- und Stichwaffen und mehrere Schusswaffen sicher.
Bei dem Einsatz im Landkreis Coburg wollten die Beamten eine Schusswaffe, die das polizeiliche Gegenüber berechtigt besaß, sicherstellen. Während der Durchführung der Maßnahme entdeckten die Beamten in der Wohnung des Mannes eine Vielzahl von Hieb- und Stichwaffen, Luftdruckwaffen, Schreckschusswaffen, mehrere scharfe Handfeuerwaffen und eine scharfe Langwaffe, sowie Munition. Für die aufgefundenen erlaubnispflichtigen Waffen konnte der Betroffene keinerlei Berechtigungen vorweisen. Aus diesem Grund stellten die Beamten zunächst das gesamte Waffenarsenal des Mannes sicher. Die Coburger Polizisten ermitteln gegen den Mann aus dem Landkreis Coburg wegen Verstößen nach dem Waffengesetz.

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Drogenfund im Regionalexpress

07.05.2021, PP Oberfranken

HOF. Eine kleine Menge Crystal entdeckten Fahnder der Grenzpolizei Selb am frühen Donnerstagabend bei einem Zugreisenden in Hof.
Gegen 18.45 Uhr fanden zivile Ermittler der Grenzpolizei bei einer Kontrolle in einem Müllbehälter eines Regionalzuges eine Druckverschlusstüte mit kristallinem Inhalt. Schnell bemerkten sie, dass es sich dabei um die Droge Crystal handelt. Es brauchte nur ein paar gezielte Nachfragen und schon stand der Besitzer, ein 40-jähriger Mann aus dem Landkreis Bayreuth, fest. Seine Reise von Hof nach Nürnberg machte aufgrund der vorläufigen Festnahme einen Umweg über die Polizeidienststelle. Die Kriminalpolizei Hof übernahm die Ermittlungen, anschließend konnte er seine Reise fortsetzen. Den 40-Jährigen erwartet nun eine Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz.

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Schockanrufer erbeuten Wertgegenstände

06.05.2021, PP Oberfranken

BAD STAFFELSTEIN, LKR. LICHTENFELS. Auf einen sogenannten „Schockanruf“ fiel am Mittwochnachmittag eine 81-Jährige herein und übergab mehrere Wertgegenstände einer unbekannten Frau. Die Kriminalpolizei Coburg hat die Ermittlungen aufgenommen warnt vor dieser Betrugsmasche.
Das Vorgehen der Täter ist immer das Gleiche. Durch geschickte Gesprächsführung am Telefon täuschen die Betrüger ihre Opfer. Unter glaubhafter Schilderung, dass sich nahe Angehörige in einer ausweglosen Notlage, sei es finanzieller oder medizinischer Art, befänden, werden die ahnungslosen Opfer zur Auszahlung eines angeblich dringend benötigten, hohen Geldbetrages bewegt. Teilweise geben sich die Betrüger überzeugend als Freunde des Angehörigen, Verwandte, Rechtsanwälte oder Ärzte aus.So erging es am Mittwoch auch einer 81-Jährigen aus Bad Staffelstein. Diese erhielt von einem angeblichen Staatsanwalt einen Anruf, der schilderte, dass ihre Schwiegertochter in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt gewesen sei und dabei jemanden tödlich verletzt habe. Damit die Schwiegertochter nicht inhaftiert werde, muss die 81-Jährige dringend Bargeld oder Wertgegenstände an eine Abholerin übergeben. Um ihre Geschichte glaubhafter zu gestalten, hörte man im Hintergrund eine Frau weinen. Auf die Weisung des angeblichen Staatsanwalts hin, übergab die 81-Jährige gegen 14 Uhr im Stadtteil Unnersdorf einer unbekannten Frau mehrere Wertgegenstände, verpackt in einem blauen Müllsack. Die Frau soll zirka 20 Jahre alt gewesen sein und dunkle, gelockte Haare haben.

Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon nicht selbst mit Namen vorstellt.

Vergewissern Sie sich, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter ist: Rufen Sie die jeweilige Person unter der bisher bekannten und benutzten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen.

Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.

Lassen Sie sich zeitlich und emotional nicht unter Druck setzen.

Stellen Sie dem Anrufer gezielt Fragen nach seinem familiären Umfeld, zum Beispiel nach dem Namen der Mutter oder dem Wohnort und bestehen Sie auf die Beantwortung.

Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert.

Informieren Sie sofort die Polizei über die Notrufnummer 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt.

Die Tipps finden Sie auch in der kostenlosen Broschüren bei Ihrer Polizeidienststelle und natürlich auch im Internet.

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Kripo ermittelt wegen Misshandlung Schutzbefohlener

04.05.2021, PP Oberfranken

HOF. Mit lebensgefährlicher Unterkühlung kamen ein Säugling und ein knapp zweijähriger Junge am Sonntagabend in eine Klinik. Gegen die psychisch auffälligen Eltern ermitteln nun Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Hof.
Über die Integrierte Leitstellte Hochfranken wurden die Einsatzkräfte, gegen 23.45 Uhr, über zwei erkrankte Kinder in einer Gemeinschaftsunterkunft in Hof informiert. Der Rettungsdienst und die Polizeibeamten trafen in einem Zimmer das einjährige Mädchen und ihren knapp zwei Jahre alten Bruder völlig durchnässt und offenbar stark unterkühlt an. Nach der Begutachtung durch einen Notarzt kamen die Kinder mit Rettungswagen in ein Krankenhaus. Die 26-jährige Mutter und der 30 Jahre alte Vater, beide aus Nigeria, verhielten sich psychisch auffällig und waren vollkommen unzugänglich.Am Montagmorgen veranlasste das Stadtjugendamt die Inobhutnahme der kleinen Kinder, die noch längere Zeit im Krankenhaus bleiben müssen. In den Vormittagsstunden kamen die Eltern zum Bürgerzentrum in Hof, verhielten sich nach wie vor psychisch auffällig, reagierten nicht auf Ansprache und trugen keine FFP-Masken. Die völlig uneinsichtigen Personen mussten letztendlich von zur Hilfe gerufenen Polizeibeamten gegen ihren Willen aus dem Gebäude gebracht und mit Handschellen zur Dienststelle gefahren werden. Der Einsatz eines Dolmetschers konnte ebenfalls keine Verhaltensänderung bewirken. Bei den folgenden Maßnahmen der Kriminalbeamten, die die Ermittlungen übernahmen, leisteten die Tatverdächtigen erneut zwei Mal Widerstand. Polizeibeamte mussten das unzugängliche Ehepaar, das sich auch am Dienstag weiterhin psychisch auffällig verhielt, letztendlich ins Bezirkskrankenhaus bringen. Bei der Gewahrsamnahme kam es nochmals zu Widerstandshandlungen der beiden gegen die Einsatzkräfte.Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Hof ermitteln gegen die Mutter und den Vater derzeit wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen.

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„Ungeschützte Verkehrsteilnehmer“ – Ein Schwerpunkt des neuen Verkehrssicherheitsprogramms 2030

04.05.2021, PP Oberfranken

OBERFRANKEN. Die ungeschützten Verkehrsteilnehmer stellen im bayernweiten Verkehrssicherheitsprogramm 2030 „Bayern mobil – sicher ans Ziel“ einen Schwerpunkt dar. Ziel ist es, vor allem tödliche Verkehrsunfälle, als auch solche mit schweren Verletzungsfolgen, möglichst weit zu senken. Das Polizeipräsidium Oberfranken setzt sich stark für diese Zielsetzung ein und nimmt an den vorgesehenen Kontrollaktionen teil.
“Die Unversehrtheit aller Verkehrsteilnehmer steht im Mittelpunkt. Den Schutz von Radfahrern sowie der schwächsten Verkehrsteilnehmer wie Kinder, Fußgänger, Senioren und Menschen mit Behinderung machen wir uns zur Kernaufgabe.” Die Aussage des Bayerischen Innenministers Joachim Herrmann unterstreicht die Wichtigkeit sich dieser definierten Zielgruppe im Verkehrssicherheitsprogramm 2030 zu widmen.

Ein Blick in das vergangene und durch die Corona Pandemie geprägte Jahr 2020 zeigt auch für den Bereich Oberfranken Änderungen im Straßenverkehrs- und Freizeitverhalten der Bürger auf. Insgesamt verzeichnete die oberfränkische Polizei zwar weniger Fahrradunfälle, jedoch deutlich mehr Verkehrsunfälle mit Pedelecs, also Fahrrädern mit elektromotorischer Tretunterstützung. Im gesamten Regierungsbezirk ereigneten sich im vergangenen Jahr 1.196 Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Fahrrad- oder Pedelec-Fahrern. Dies stellt einen Anstieg um rund 8,4 Prozent im Vergleich zum Jahr 2019 dar. Betrachtet man nur die 231 Unfälle mit Pedelecs, bildet sich diesbezüglich in der oberfränkischen Verkehrsunfallstatistik sogar ein Anstieg um fast 70 Prozent ab. Ein wertvoller Verkehrssicherheitsbaustein werden daher gezielte Kontrollaktionen zur Überwachung und Sensibilisierung von Fahrrad- und Pedelec-Fahrern sowie deren Fahrzeugen sein. Besonders im Monat Mai, in dem erfahrungsgemäß viele Menschen vom Automobil auf das Fahrrad umsteigen und sich auch das Ausflugsverhalten ändert, führt die oberfränkische Polizei entsprechende Kontrolltage durch.

Am 5. Mai findet der bundesweite Aktionstag „sicher.mobil.leben Radfahrende im Blick“ statt. Die Kontrollaktion beginnt länderübergreifend um 6 Uhr morgens und dauert bis 24 Uhr an. Auch die oberfränkischen Polizeiinspektionen führen an diesem Tag mobile Verkehrskontrollen in ihrem Zuständigkeitsbereich durch, kommen mit den Verkehrsteilnehmern ins Gespräch und sensibilisieren hinsichtlich der Gefahren. Ziel des Aktionstages ist eine nachhaltige Reduzierung der Anzahl der getöteten und schwerverletzten Radfahrer durch Maßnahmen der Verkehrsüberwachung und der Verkehrsunfallprävention. Zudem soll eine Steigerung der Normentreue aller Verkehrsteilnehmer in Bezug auf den Radverkehr erreicht werden. An der Verkehrssicherheitsaktion beteiligen sich bundesweit neben dem Verkehrssicherheitsrat und der Verkehrswacht, auch der ADFC und der ADAC.

Bei diesen Kontrollaktionen wird auch ein Hauptaugenmerk auf die Einhaltung von gesetzlichen Neuerungen gelegt. Mit der StVO-Novelle zum 28. April 2020 traten vor allem für Kraftfahrzeugführer neue Regelungen in Kraft. Das Ziel, die Sicherheit des Radfahrers zu stärken, wird durch den einzuhaltenden Überholabstand von 1,5 Metern innerorts oder 2 Metern außerorts sowie dem Fahren mit Schrittgeschwindigkeit beim Rechtsabbiegen von Kraftfahrzeugen über 3,5 Tonnen zulässiger Gesamtmasse deutlich.

Neben den angesprochenen Kontrollaktionen möchte die oberfränkische Polizei auch mit hilfreichen Tipps für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen. Zwischen dem reinen Straßenverkehr und den ungeschützten Verkehrsteilnehmern besteht kein Spannungsfeld, wenn sich beide Seiten an die „Spielregeln“ halten. Auf Seiten der Radfahrer gilt es für die ausreichende Sichtbarkeit zu sorgen. Tragen sie deutlich erkennbare Kleidung und beachten Sie die Vorschriften zu lichttechnischen Einrichtungen! Halten Sie ihren Fokus ständig auf den Verkehr gerichtet! Jede Ablenkung, zum Beispiel durch Kopfhörer oder dem Handy, erhöht das Unfallrisiko. Aber auch auf Seiten der Autofahrer sensibilisiert die oberfränkische Polizei. Halten Sie nicht auf Fahrradschutzstreifen und beachten Sie Parkverbote! Halten Sie den vorgeschriebenen Abstand beim Überholen ein!Im Straßenverkehr gilt das gleiche Recht für alle! Eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr lebt von gegenseitiger Rücksichtnahme und dem Bewusstsein, dass niemand bevorrechtigt ist. Weitere Informationen zum bayernweiten Präventionsprogramm und ergänzende Verhaltenstipps sind auf der Internetseite www.sichermobil.bayern.de ersichtlich.

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Vermisster aus Ebersdorf tot aufgefunden

03.05.2021, PP Oberfranken

EBERSDORF B.COBURG, LKR. COBURG / LICHTENFELS. Der seit November 2017 vermisste, damals 67-jährige Mann aus Ebersdorf b.Coburg, wurde inzwischen tot aufgefunden.
Der Mann hatte am 2. November 2017 sein privates Umfeld verlassen und konnte trotz tagelanger und umfangreicher Suchmaßnahmen der Polizei Coburg, mit Unterstützung verschiedenster Einsatzkräfte, nicht aufgefunden werden. Die Kriminalpolizei übernahm in der Folgezeit die weiteren Ermittlungen, die jedoch trotz aller Maßnahmen ohne Ergebnis blieben. Auch die Öffentlichkeit wurde um Unterstützung bei der Suche gebeten. Am 27. Februar 2021 fand ein Landwirt in einem Gebüsch nahe eines Feldes in Lichtenfels Knochen, woraufhin die Kriminalpolizei Coburg die Ermittlungen aufnahm. Im Rahmen rechtsmedizinischer Untersuchungen der Überreste stellte sich nun heraus, dass sie dem vermissten Mann zugeordnet werden können.

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Mann mit Messer verletzt – Tatverdächtige festgenommen

03.05.2021, PP Oberfranken

EBERMANNSTADT, LKR. FORCHHEIM. Schwerste Verletzungen durch ein Messer erlitt ein 39-jähriger Mann am Samstagabend in der Nähe von Gasseldorf. Eine 18-Jährige befindet sich auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg in diesem Zusammenhang in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Bamberg und der Staatsanwaltschaft Bamberg dauern an.

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Oberfranken und der Staatsanwaltschaft Bamberg
Gegen 20.30 Uhr betrat der verletzte 39-Jährige in der Nähe des Ortseingang Gasseldorf die Bundesstraße B470 und stoppte einen vorbeifahrenden Autofahrer, bevor der Mann aufgrund seiner lebensgefährlichen Verletzung am Hals zusammenbrach. Alarmierte Rettungskräfte transportierten daraufhin den Mann in ein Krankenhaus. Da die eingesetzten Polizisten von einem Gewaltdelikt ausgehen mussten, eilte eine Vielzahl von Einsatzkräften der umliegenden Polizeiinspektionen zur B470. Im Rahmen der Fahndung entdeckten die Beamten in der Nähe des Mannes auf einen Feldweg dessen Fahrzeug und ein Messer. Durch den Hinweis eines Passanten konnte gegen 21 Uhr im Stadtgebiet von Ebermannstadt eine leicht verletzte Frau festgenommen werden, die in Verdacht steht, für die schwere Verletzung des 39-Jährigen verantwortlich zu sein. Auch die 18-Jährige musste wegen einer leichten Verletzung zur Behandlung in ein Krankenhaus.Der 39-Jährige befindet sich derzeit noch in ärztlicher Behandlung. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg erging am Sonntagnachmittag Haftbefehl wegen versuchten Totschlags gegen die 18-Jährige.

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Mann stirbt in seinem Fahrzeug

02.05.2021, PP Oberfranken

EGGOLSHEIM, LKR. FORCHHEIM. In seinem Auto kam am Sonntagmorgen ein 69 Jahre alter Fahrzeugführer auf der Ortsverbindungsstraße bei Bammersdorf ums Leben. Nachdem der Wagen gegen einen Brückenpfeiler geprallt war, brannte er vollkommen aus.
Nach bisherigen Erkenntnissen war der Nissan gegen 7.15 Uhr auf der Kreisstraße FO1 von Bammersdorf in Richtung Staatsstraße ST2244 unterwegs. Aus noch ungeklärter Ursache kam der Mann mit seinem Auto auf Höhe der Unterführung der Autobahn A73 von der Straße ab und prallte gegen den Brückenpfeiler. Der Wagen fing dabei Feuer. Nachdem die Feuerwehr den Brand gelöscht hatte, bargen die Einsatzkräfte den leblosen Mann aus dem Autowrack. Ein Vertreter der Staatsanwaltschaft Bamberg kam vor Ort und forderte einen Sachverständigen an, der die Beamten der Polizeiinspektion Forchheim bei der Klärung der Unfallursache unterstützen soll. Die Kreisstraße ist derzeit noch durch die Einsatzkräfte der örtlichen Feuerwehren für die Verkehrsunfallaufnahme, Bergung des Fahrzeugs und Reinigung der Fahrbahn gesperrt. Es entstand ein Sachschaden von etwa 12.000 Euro.Hinweise zum Unfallhergang nimmt die Polizei Forchheim unter der Tel.-Nr. 09191 70900 entgegen.

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Zwei Bewohner sterben bei Dachstuhlbrand – Brand im angrenzenden Wohnhaus

01.05.2021, PP Oberfranken

THIERSHEIM, LKR. WUNSIEDEL. Am frühen Samstagmorgen mussten die Einsatzkräfte der örtlichen Feuerwehren erneut zu einen Löscheinsatz im Stadtkern von Thiersheim ausrücken. Der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in der Hauptstraße stand in Flammen.
Gegen 5 Uhr meldete ein Zeuge den Brand in der Hauptstraße. Aus dem Dachstuhl des Mehrfamilienhauses, welches am Freitag durch den Vollbrand in der Burgstraße bereits beschädigt worden war, schlugen Flammen. Glücklicherweise waren die Bewohner des Anwesens, aufgrund des Brandes am Vortag, zu diesem Zeitpunkt in einem nahegelegenen Gasthaus untergebracht. Während Einsatzkräfte der Feuerwehren das in Vollbrand stehende Gebäude löschten, evakuierten Polizisten aus Marktredwitz Anwohner der Nachbargebäude und sperrten erneut die Hauptstraße ab. Im Rahmen der Löscharbeiten erlitt eine Einsatzkraft der Feuerwehr leichte Verletzungen. Die Kriminalpolizei Hof ermittelt derzeit über die Ursache der Brände.

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Zwei Bewohner sterben bei Dachstuhlbrand

30.04.2021, PP Oberfranken

THIERSHEIM, LKR. WUNSIEDEL. Zahlreiche Einsatzkräfte der örtlichen Feuerwehren beschäftigt seit dem frühen Freitagmittag ein Dachstuhlbrand eines Wohnhauses. Zwei Personen kamen ums Leben und zwei weitere Bewohner erlitten leichte Verletzungen. Die Kriminalpolizei Hof hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Gegen 12.30 Uhr ging der Notruf über den Dachstuhlbrand eines Mehrfamilienhauses in der Burgstraße in Thiersheim ein. Bei Ausbruch des Brandes konnten zwei Bewohner das Gebäude rechtzeitig verlassen, mussten aber wegen einer leichten Rauchgasvergiftung medizinisch versorgt werden. Eine 63-jährige Frau und ihre 39 Jahre alte Tochter blieben in dem Gebäude zurück. Als es den eingesetzten Feuerwehrkräften gelang den Brand unter Kontrolle zu bringen, entdeckten sie im Anwesen die leblosen Körper der beiden Frauen. Da die Flammen auf ein benachbartes Eckgebäude übergriffen, mussten auch mehrere Bewohner in der Hauptstraße ihre Anwesen verlassen. Polizisten aus Marktredwitz und der Bereitschaftspolizei sperrten die Hauptstraße und leiteten den Verkehr um. Neben rund 260 Einsatzkräften der Feuerwehren, Rettungsdienste, Technischen Hilfswerks und der Polizei waren auch zwei Rettungshubschrauber im Einsatz.Die Kriminalpolizei Hof hat die Ermittlungen zur bislang noch unklaren Ursache des Feuers aufgenommen.

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Einbruch in Fahrradgeschäft – Die Polizei sucht zwei Zeugen

28.04.2021, PP Oberfranken

BREITENGÜSSBACH, LKR. BAMBERG. Vergangene Woche stiegen zwei unbekannte Täter in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in das Fahrradgeschäft in der Bamberger Straße ein und entwendeten mehrere Fahrräder, Bargeld und weitere Wertgegenstände. Die Polizei sucht jetzt nach zwei jungen Männern, die sich zur Tatzeit in der Nähe des Geschäftes aufgehalten haben.
Kurz nach 1 Uhr hebelten die beiden männlichen Täter die Eingangstüre des Fahrradgeschäftes auf. Neben sechs Pedelecs und einem Mountainbike im Gesamtwert eines niedrigen fünfstelligen Eurobetrages, entwendeten sie einige tausend Euro Bargeld sowie weitere Wertgegenstände. Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen brachten die Kripobeamten in Erfahrung, dass sich zur Tatzeit zwei junge Männer nahe eines italienischen Restaurants in der Bamberger Straße und somit in Tatortnähe aufhielten. Diese Männer gelten für die Polizei als wichtige Zeugen zur Aufklärung der Straftat. Möglicherweise können die Männer Angaben zu den Tätern beziehungsweise zu einem oder mehreren Täterfahrzeugen machen.

Die Kriminalpolizei Bamberg bittet vor allem die beiden jungen Männer und weitere Zeugen, die in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, kurz nach 1 Uhr, verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich telefonisch unter der Tel.-Nr. 0951/9129-491 zu melden.

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90-Jähriger tot aufgefunden – Ermittler gehen von Unfallgeschehen aus

28.04.2021, PP Oberfranken

PRIESENDORF, LKR. BAMBERG. Eine Spaziergängerin war am Dienstagnachmittag Mitteilerin eines tragischen Unfalls, bei dem ein Mann starb und eine Frau leichte Verletzungen erlitt. Die Kriminalpolizei Bamberg hat die Ermittlungen aufgenommen.
Am Dienstagnachmittag war die Jugendliche mit ihrem Hund in der Nähe zur Straße „Am Kulm“ unterwegs, als sie eine 81-jährige Frau um Hilfe bat, da ihr Lebensgefährte einen Abhang hinuntergerutscht war und in einen Teich liegt. Die wenig später informierten Einsatzkräfte der örtlichen Feuerwehren, sowie zwei Rettungswagenbesatzungen, zwei Notärzte und Mitglieder der Wasserrettung eilten zur Unfallörtlichkeit. Den Einsatzkräften gelang es, den Mann aus dem Teich zu bergen. Eine sofortige Reanimation blieb erfolglos.Seine 81-jährige Lebensgefährtin erlitt bei dem Versuch, ihrem Mann zu helfen leichte Verletzungen und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus transportiert. Nähere Erkenntnisse zum Tod des Mannes soll eine Obduktion bringen.

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Motorradfahrer stirbt auf der Autobahn

28.04.2021, PP Oberfranken

A70 / STETTFELD, LKR. HAßBERGE. Tödliche Verletzungen erlitt am späten Dienstagabend ein 37 Jahre alter Motorradfahrer auf der Autobahn A70 bei Stettfeld. Die Autobahn war über mehrere Stunden in Richtung Bayreuth gesperrt.
Der Fahrer aus dem Landkreis Bamberg war gegen 21.15 Uhr mit seiner Kawasaki zwischen den Anschlussstellen Eltmann und Viereth-Trunstadt in Richtung Bayreuth unterwegs. Am Beginn einer Rechtskurve kam der 37-Jährige mit seiner Maschine nach links von der Fahrbahn ab und geriet in die Mittelschutzplanke. Dabei stürzte der Fahrer von seinem Motorrad und blieb leblos auf der Fahrbahn liegen. Ersthelfer leiteten umgehend Reanimationsmaßnahmen ein. Alle Bemühungen waren jedoch vergebens, ein alarmierter Notarzt konnte wenig später nur noch den Tod des 37-Jährigen feststellen. Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Gesamtschaden von zirka 5.000 Euro. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft kam ein Sachverständiger an die Unfallstelle, der die Beamten der Verkehrspolizei Bamberg bei der Unfallaufnahme unterstützte. Neben dem Notarztteam waren auch die umliegenden Feuerwehren im Einsatz. Die Autobahn war in Richtung Bayreuth bis kurz nach 1.15 Uhr gesperrt. Der Verkehr wurde währenddessen durch die Autobahnmeisterei an der Anschlussstelle Eltmann ausgeleitet.

Die Verkehrspolizei Bamberg bittet unter der Tel.-Nr. 0951/9129-0 um Hinweise von Zeugen, die den Verkehrsunfall beobachtet haben.

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Während der Ausgangssperre mit falschen Fünfzigern unterwegs

28.04.2021, PP Oberfranken

BAMBERG. Nicht sehr konspirativ bewegte sich ein 22-jähriger Bamberger am späten Montagabend durch den Stadtteil Gaustadt. Trotz Ausgangssperre und nur mit Falschgeld in der Geldbörse wollte er seine Essensbestellung abholen. Eine Polizeikontrolle brachte noch weitere verbotene Gegenstände zum Vorschein. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg erging Haftbefehl.

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Oberfranken und der Staatsanwaltschaft Bamberg

Der junge Mann fiel den Bamberger Polizisten gegen 23 Uhr auf der Gaustadter Hauptstraße ins Auge. Hinsichtlich der geltenden bundesweiten Ausgangssperre völlig unbekümmert war er auf dem Weg eine Essensbestellung abzuholen. In seiner Geldbörse hatte er hierfür jedoch ausschließlich Falschgeld einstecken, mit dem er offensichtlich beabsichtigte die Rechnung zu bezahlen. Die Beamten stellten die falschen 50-Euro-Scheine sicher und nahmen den Bamberger vor Ort fest. Ein verständigter Staatsanwalt ordnete eine Wohnungsdurchsuchung nach weiteren „Blüten“ an. Als sich die Ordnungshüter anschließend in der Wohnung umsahen fanden sie auch welche – jedoch Marihuanablüten. Der 22-Jährige betrieb eine kleinere Drogenaufzuchtanlage. Die Kriminalpolizei Bamberg übernahm daraufhin die weiteren Ermittlungen. Der Mann verbrachte die Nacht in einer Polizeizelle, ehe er am Dienstagnachmittag, auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg, dem Ermittlungsrichter vorgeführt wurde. Der Haftbefehl wurde gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt. Der 22-Jährige muss sich nun strafrechtlich verantworten.

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Senior übergibt Geld an Betrüger

27.04.2021, PP Oberfranken

HOF. Erneut gelang es Betrügern, unter Vorspiegelung einer Unfallsituation, eine größere Geldsumme von einem Senior zu erhalten. Die Kriminalpolizei Hof ermittelt und bittet um Mithilfe.
Der Bewohner des Mehrfamilienhauses in der Straße „Südring“ in Hof erhielt am Montagvormittag, gegen 11.30 Uhr, den Anruf eines Mannes, der sich als Polizeibeamter ausgab. Er behauptete, die Tochter des Seniors habe einen Verkehrsunfall verursacht, bei dem die Mutter zweier Kinder getötet worden sei. Weiterhin führte der Anrufer aus, dass für die Freilassung der Tochter eine Kaution in Höhe eines fünfstelligen Eurobetrages erforderlich sei. Nachdem der überrumpelte Senior einen geringeren, zu Hause verfügbaren Geldbetrag genannt hatte, wurde ihm eine „Kollegin“ des vermeintlichen Polizisten zur Abholung angekündigt. Bis dahin hielt der Anrufer den betagten Mann ohne Unterbrechung am Telefon. Zwischen 12 Uhr und 12.30 Uhr ging das Opfer dann, wie vorgegeben, mit der Bargeldsumme in der Plastiktüte einer Bäckerei zur Eingangstüre des Einfamilienhauses und übergab sie an eine unbekannte Frau, die wortlos damit verschwand

zirka 30 Jahre alt

geschätzte 170 Zentimeter groß

trug schwarze Kleidung

hatte eventuell eine Kopfbedeckung auf

Wer hat am Montag, etwa zwischen 11.30 Uhr und 12.30 Uhr, Wahrnehmungen in der Straße „Südring“, zwischen der Wilhelm-Kohlhoff-Straße und dem Krötenhofer Weg, gemacht?

Wem ist die oben beschriebene Frau aufgefallen?

Wer kann Hinweise auf ein verdächtiges Fahrzeug geben?

Zeugen werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Hof unter der Tel.-Nr. 09281/704-0 in Verbindung zu setzen.

Lassen Sie sich von einem Anrufer, der sich als Polizeibeamter ausgibt, den vollständigen Namen, die Telefonnummer und die Dienststelle geben. Legen Sie danach auf und rufen Sie selbst bei der Polizeidienststelle an und lassen Sie sich den Einsatz bestätigen.

Die echte Polizei wird niemals am Telefon nach Ihren finanziellen Verhältnissen fragen oder Geld fordern.

Geben Sie keine Auskunft über Ihre familiären oder finanziellen Verhältnisse.

Lassen Sie sich zeitlich und emotional nicht unter Druck setzen.

Seien Sie misstrauisch, wenn sich eine Person am Telefon als Verwandter oder Bekannter ausgibt, sich selbst nicht mit Namen meldet und Geldforderungen stellt.

Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen mit anderen Familienangehörigen Rücksprache.

Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen – auch nicht, wenn sie angeblich im Auftrag von Verwandten/Bekannten oder Amtspersonen handeln.

Informieren Sie sofort die Polizei, wenn Ihnen etwas verdächtig vorkommt – Notruf: 110.

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Auseinandersetzung im Ankerzentrum mit drei Verletzten

27.04.2021, PP Oberfranken

BAMBERG. Mit einer Nagelschere und vermutlich einem weiteren spitzen Gegenstand verletzte am vergangenen Donnerstagmorgen ein 26-jähriger Mann aus Marokko drei weitere Bewohner der Flüchtlingseinrichtung in Bamberg. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg erging Haftbefehl gegen ihn.

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Oberfranken und der Staatsanwaltschaft Bamberg

Gegen 4.30 Uhr betrat der 26-Jährige in der Unterkunft im Erlenweg die Wohnung eines 43-jährigen Mannes aus Aserbaidschan. Der 26-Jährige wurde dort bemerkt und des Diebstahls verdächtigt. Als der 43-Jährige und zwei weitere hinzugekommene Bewohner der Aufnahmeeinrichtung den Sicherheitsdienst verständigen wollten, führte der Tatverdächtige unvermittelt mehrere Stichbewegungen in Richtung aller jetzt Anwesenden aus. Hierfür benutzte er eine Nagelschere sowie vermutlich einen weiteren spitzen Gegenstand. Die drei Kontrahenten des Marokkaners erlitten Stichverletzungen am Körper und mussten in einem Krankenhaus behandelt werden. Der Angreifer selbst blieb unverletzt.Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes hielten ihn bis zum Eintreffen der Polizeistreife fest. Bei der anschließenden Durchsuchung des 26-Jährigen und dessen Habseligkeiten, entdeckten die Beamten in seiner Geldbörse mehrere Scheine Falschgeld und stellten sie sicher. Die Kriminalpolizei Bamberg hat die Ermittlungen insbesondere wegen gefährlicher Körperverletzung übernommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg erließ ein Ermittlungsrichter Haftbefehl gegen den 26-jährigen Mann. Der Beschuldigte befindet sich nun in Untersuchungshaft in einer Justizvollzugsanstalt.

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90-Jähriger tot aufgefunden

27.04.2021, PP Oberfranken

PRIESENDORF, LKR. BAMBERG. Den Leichnam eines 90 Jahre alten Mannes und eine verletzte Frau entdeckte am Dienstagnachmittag ein Passant bei Priesendorf. Die Kriminalpolizei Bamberg hat die Ermittlungen zur Todesursache übernommen.
Gegen 13.45 Uhr entdeckte der Zeuge den leblosen Mann in einem Weiher am nördlichen Ortsrand von Priesendorf und eine verletzte Frau am Rand des Teichs. Alarmierte Rettungskräfte transportierten daraufhin die Frau in eine Klinik. Nach ersten Erkenntnissen gehen die Ermittler derzeit von einem Unglücksfall aus.

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Gartenhäuser brennen ab

26.04.2021, PP Oberfranken

KULMBACH. Drei Gartenhäuser wurden am frühen Sonntagabend durch ein Feuer stark beschädigt. Die Kriminalpolizei Bayreuth hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und bittet um Mithilfe.
Gegen 17.45 Uhr meldete ein Zeuge über Notruf den Brand eines Gartenhauses in der Kleingartenanlage zwischen der Trendelstraße und der Straße „Rehberg“. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr kamen rasch vor Ort. Zwischenzeitlich hatten die Flammen auf zwei Holzhäuser übergegriffen, konnten dann aber gelöscht werden. Der Gesamtsachschaden beläuft sich nach ersten Erkenntnissen auf zirka 10.000 Euro. Kriminalbeamte aus Bayreuth haben die Ermittlungen zur derzeit noch unklaren Ursache des Feuers aufgenommen.

Personen, die sachdienliche Angaben im Zusammenhang mit dem Brand machen können, melden sich bitte bei der Kripo Bayreuth unter der Tel.-Nr. 0921/506-0.

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Überregional aktiver „Romance-Scam“- Betrüger lokalisiert und in Erfurt verhaftet

26.04.2021, PP Oberfranken

COBURG. Ein bereits mehrfach einschlägig in Erscheinung getretener Betrüger konnte nach enger Zusammenarbeit des Kommissariats Cybercrime der Kriminalpolizei Coburg und der Bundespolizei dingfest gemacht werden. Der 55-Jährige täuschte mehreren Frauen die wahre Liebe vor und nutzte anschließend das aufgebaute Vertrauensverhältnis aus. Dabei ging es ihm aber nur um eins, nämlich das Geld der Damen.
Der Beschuldigte verschaffte sich immer wieder, trotz gerichtlichen Verbotes, über Online-Datingportale wie „Lovoo“ Kontakt zu Damen, mit denen er zunächst eine vermeintliche Beziehung einging. Im Laufe der Zeit isolierte er die Personen von Bekannten und Verwandten und brachte sie schließlich um hohe Geldbeträge im mittleren vierstelligen Eurobereich. Mit dieser Masche war der Mann vor allem im südbayerischen Raum aktiv, ein Fall ereignete sich aber auch im oberfränkischen Coburg.Über technische Auswertungen lokalisierten die Spezialisten der Kripo Coburg den Beschuldigten Mitte April im Bereich Erfurt. Am 20. April machten Beamte der Bundespolizeiinspektion Erfurt den Täter schließlich am dortigen Hauptbahnhof ausfindig, als er gerade in das Fahrzeug einer weiteren Geschädigten einsteigen wollte. Da der Betrüger aufgrund mehrerer Haftbefehle gesucht wurde, verhafteten die Polizisten den Mann und verbrachten ihn in eine Justizvollzugsanstalt.Er muss sich nun wegen verschiedenster Delikte, auch wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des Computerbetrugs, strafrechtlich verantworten.

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Drogen in der Unterhose versteckt

26.04.2021, PP Oberfranken

A93 / GATTENDORF, LKR. HOF. Bei der Kontrolle eines Fords auf dem Parkplatz Bärenholz der Autobahn A93 staunten Polizisten der Bundespolizei Selb nicht schlecht. Der Beifahrer hatte nicht nur Betäubungsmittel in seinem Reisegepäck, sondern auch in seiner Unterhose versteckt. Die Kriminalpolizei aus Hof übernahm die weiteren Ermittlungen.
Die Beamten führten bei den zwei Männern, die auf der A93 in Fahrtrichtung Süden unterwegs waren, am Sonntagnachmittag um 15.30 Uhr eine Verkehrskontrolle durch. Beim Fahrer hatten die Bundespolizisten nichts zu beanstanden, anders jedoch bei dem 37-jährigen Beifahrer. Im Verlauf der Kontrolle übergab der Mann zunächst aus eigenen Stücken eine Druckverschlusstüte mit Marihuana. Daraufhin schauten die Polizisten noch etwas genauer nach und fanden in der getragenen Unterhose noch ein weiteres Päckchen Marihuana.Insgesamt stellten die Ordnungshüter Betäubungsmittel im niedrigen dreistelligen Grammbereich sicher und nahmen den 37-Jährigen vor Ort fest. Auch eine anschließende Wohnungsdurchsuchung in Schwandorf brachte weiteres Rauschgift zum Vorschein. Der Mann muss sich nun wegen mehrerer Verstöße nach dem Betäubungsmittelgesetz strafrechtlich verantworten.

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Poser im Blick – Polizisten kontrollieren Motorradfahrer

26.04.2021, PP Oberfranken

EBERMANNSTADT, LKR. FORCHHEIM. Zum Start der Motorradsaison nahmen am Sonntag, bei idealem Bikerwetter, Polizisten in der Fränkischen Schweiz bei Ebermannstadt die motorisierten Zweiradfahrer unter die Lupe. Die Bilanz der rund vierstündigen Kontrollaktion ist erfreulich: bis auf wenige Ausnahmen, hielt sich der Großteil der Motorradfahrer an das Tempolimit und sowohl Fahrer als auch Maschine konnten die Kontrollstelle nahe der Burg Feuerstein ohne Beanstandung wieder verlassen.

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Mülltonnen abgebrannt – Feuer greift auf Wohnhaus über

25.04.2021, PP Oberfranken

VIERETH-TRUNSTADT, LKR. BAMBERG. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet am Sonntagmorgen eine am Wohnhaus abgestellte Mülltonne in Brand und griff auf das Anwesen in der Hauptstraße über. Verletzt wurde zum Glück niemand. Die Kriminalpolizei Bamberg hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Kurz vor 8 Uhr ging der Notruf über einen Wohnhausbrand in der Hauptstraße bei der Integrierten Leitstelle Bamberg-Forchheim ein. Als die Beamten der Polizei Bamberg-Land dort eintrafen, bekämpfte die Feuerwehr bereits die Flammen. Aus bislang unklarer Ursache fing eine Mülltonne auf dem Grundstück an zu brennen. Schließlich griff das Feuer auf weitere Tonnen im Außenbereich, einen daneben gelagerten Brennholzstapel und anschließend auf einen Holzbalkon über. Der einzige Bewohner des Anwesens konnte sich selbstständig in Sicherheit bringen und blieb unverletzt. Den alarmierten Einsatzkräften der Feuerwehr gelang es schnell den Brand zu löschen, so dass das Haus weiterhin bewohnbar ist. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 60.000 Euro. Die Kriminalpolizei Bamberg hat die Ermittlungen zur noch unklaren Brandursache aufgenommen.

Personen, die Angaben zur Ursache des Brandes machen können, werden gebeten sich bei der Kripo Bamberg unter der Tel.-Nr. 0951/9129-491 zu melden.

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Fahrradfahrerin stirbt nach Zusammenstoß mit Zug

25.04.2021, PP Oberfranken

BAYREUTH. Tödliche Verletzungen erlitt eine Frau am Samstagnachmittag, als sie auf den Gleisen des Bahnübergangs in der Straße „Königsallee“ ein Zug erfasste.
Gegen 17 Uhr kam es am Bahnübergang in der Königsallee zu einem tragischen Unfall zwischen einer Fahrradfahrerin und einem Agilis-Zug. Die Fahrradfahrerin, deren Identität durch die Polizei bislang nicht geklärt werden konnte, fuhr in stadtauswärtiger Richtung auf den beschrankten Bahnübergang zu. Trotz geschlossener Schranke fuhr sie laut Zeugenaussagen in den Gleisbereich ein und wurde von dem sich nähernden Zug erfasst. Sie verstarb noch an der Unfallstelle. Zur genauen Rekonstruktion des Unfallhergangs wurde über die Staatsanwaltschaft Bayreuth ein Gutachter angefordert. Zahlreiche Kräfte der Polizei, des Rettungsdienstes, der Feuerwehr und des THW waren vor Ort. Ein Kriseninterventionsteam betreute den unter Schock stehenden Zugführer. Sowohl die Straße „Königsallee“, als auch die Zugstrecke mussten für mehrere Stunden gesperrt werden. Bezüglich der Identität der Fahrradfahrerin laufen die polizeilichen Ermittlungen auf Hochtouren.

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74-Jähriger stirbt nach Verkehrsunfall

23.04.2021, PP Oberfranken

EGGOLSHEIM, LKR. FORCHHEIM. Tödliche Verletzungen erlitt ein 74-jähriger Autofahrer bei einem Verkehrsunfall am Freitagabend auf der Kreisstraße FO17.Gegen 17.30 Uhr befuhr der 74-Jährige mit seinem Citroen die Kreisstraße „Fürstenweg“ von Forchheim aus in nördliche Richtung. Kurz vor der Ortschaft Bammersdorf näherte sich der Citroenfahrer einem sehr langsam, in gleiche Richtung fahrenden Mini eines 18-Jährigen und prallte aus bislang ungeklärter Ursache in das Heck des Fahrzeugs. Grund für die geringe Geschwindigkeit des Minifahrers war ein vor ihm fahrender Radfahrer. Geistesgegenwärtig lenkte der 18-Jährige noch nach links, so dass er dem Fahrradfahrer ausweichen konnte und dieser unverletzt blieb. Der 18 Jahre alte Mann erlitt durch den Aufprall leichte, sein 17-jähriger Beifahrer schwere Verletzungen. Beide kamen mit dem Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus. Der 74-Jährige aus dem Landkreis Forchheim wurde schwerverletzt und ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht. Er erlag noch am Freitagabend seinen schweren Verletzungen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bamberg unterstützt ein Sachverständiger die Beamten der Polizei Forchheim zur Klärung der Unfallursache. Die Polizisten stellten die Fahrzeuge im Auftrag der Staatsanwaltschaft sicher. An den Autos entstand ein Gesamtsachschaden in niedriger fünfstelliger Höhe. Die Kreisstraße musste während Unfallaufnahme für mehrere Stunden komplett gesperrt werden.

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Einbruch in Fahrradgeschäft

23.04.2021, PP Oberfranken

BREITENGÜSSBACH, LKR. BAMBERG. Unbekannte Täter stiegen in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in ein Fahrradgeschäft in Breitengüßbach ein. Sie entwendeten mehrere Fahrräder, Bargeld und weitere Wertgegenstände. Die Kriminalpolizei Bamberg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Mithilfe.
Nach bisherigen Erkenntnissen hebelten die Einbrecher kurz nach 1 Uhr die Eingangstüre des Fahrradgeschäftes in der Bamberger Straße auf und gelangten so in die Räumlichkeiten. Neben sechs Pedelecs und einem Mountainbike im Gesamtwert eines niedrigen fünfstelligen Eurobetrages, entwendeten die Täter einige tausend Euro Bargeld sowie weitere Wertgegenstände. Der Abtransport der Fahrräder dürfte mit einem größeren Fahrzeug erfolgt sein, zu dem bisher aber keine näheren Erkenntnisse vorliegen. An der Tür entstand ein Sachschaden von etwa 2.000 Euro. Laut Aufnahmen der Überwachungskamera handelt es sich um mindestens zwei dunkel gekleidete männliche Täter. Einer der Männer ist auffallend kräftig und hat sehr kurzes Haar oder eine Glatze. Die zweite Person hat eine normale Statur und trug eine Mütze.

Zeugen, die verdächtige Personen und/oder Fahrzeuge rund um die Bamberger Straße beobachten konnten, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Bamberg unter der Tel.-Nr. 0951/9129-491 in Verbindung zu setzen.

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Verunglückte Insassen und Flugzeug geborgen

23.04.2021, PP Oberfranken

KULMBACH. Nach dem Absturz des Kleinflugzeuges am Donnerstagabend auf dem Verkehrslandeplatz Kulmbach, konnten die Einsatzkräfte nun am Freitagvormittag die Insassen und das Wrack gefahrlos bergen. Die Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bayreuth zur Absturzursache dauern an.
Kurz nach 18.15 Uhr hatte eine Zeugin über Notruf den Absturz des Ultraleichtflugzeuges auf dem Flugplatz in Kulmbach mitgeteilt. Einsatzkräfte von Feuerwehr, Technischen Hilfswerks, Rettungsdienst mit zwei Hubschraubern sowie mehrere Polizeistreifen waren rasch vor Ort. Nach bisherigen Erkenntnissen war der 52-jährige Pilot aus dem Landkreis Kulmbach mit einem 51 Jahre alten Mann in dem Ultraleichtflugzeug gestartet und hatte abgehoben.Aus noch ungeklärter Ursache drehte sich die Maschine in noch geringer Höhe am Ende der Landebahn, kam erst mit einer Tragfläche und dann mit der Front am Boden auf, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Beide Insassen wurden eingeklemmt; eine Notärztin konnte nur noch ihren Tod feststellen. Die Bergung der Männer aus dem Wrack war aufgrund der Explosionsgefahr der Treibladung für den Sicherheitsfallschirm zunächst nicht ohne Gefährdung der zeitweise mehr als 100 Einsatzkräfte möglich. Zwei Sachbearbeiter für Flugunfälle der Kriminalpolizei Bayreuth nahmen zusammen mit Mitarbeitern der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung an der Absturzstelle die Ermittlungen auf. Ein Staatsanwalt aus Bayreuth ordnete die Hinzuziehung eines Sachverständigen für Flugunfälle für den kommenden Morgen an. Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks blieben über Nacht an der abgesperrten Unglücksstelle.Am Freitagvormittag gelang es dem Sachverständigen zusammen mit den Mitarbeitern der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung und eines örtlichen Spezialisten, die Explosionsgefahr zu beheben. Danach konnten die Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks und der Feuerwehr das Wrack mit technischer Unterstützung umdrehen und die beiden Insassen bergen. Zudem begutachteten die Luftunfallspezialisten die völlig beschädigte Maschine, deren Teile im Anschluss auf das Gelände des Technischen Hilfswerks Kulmbach transportiert wurden. Der Gesamtsachschaden beträgt geschätzte 120.000 Euro. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen zu den Umständen des Absturzes dauern weiter an.

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22-Jähriger Autofahrer nach Drogenaufgriff in Untersuchungshaft

23.04.2021, PP Oberfranken

MARKTRODACH, LKR. KRONACH. Ein besorgter Marktrodacher machte die Kronacher Polizei auf einen orientierungslos wirkenden Fahrzeugführer aufmerksam. Bei dessen Kontrolle fanden die Beamten auch die Ursache, nämlich eine große Menge Betäubungsmittel. Offensichtlich konsumierte er zuvor selbst Teile des Rauschgifts. Die Kriminalpolizei Coburg übernahm die Ermittlungen. Der Mann sitzt nun auf Antrag der Staatsanwaltschaft Coburg in Untersuchungshaft.

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Oberfranken und der Staatsanwaltschaft Coburg

Der Fahrzeugführer fiel zunächst gegen 8 Uhr einem Mann aus Marktrodach auf, der den 22-Jährigen, apathisch in seinem Auto sitzend, in der Jahnstraße bemerkte. Besorgt um dessen Gesundheit verständigte er den Rettungsdienst. Auch die Polizei in Kronach entsandte einen Streifenwagen. Die gesundheitlichen Probleme stellten sich schnell als drogentypische Ausfallerscheinungen dar. Der orientierungslose Mann musste zur Behandlung in ein Krankenhaus. Ein Blick in sein Auto offenbarte auch den Grund hierfür.Im Fahrzeug fanden die Polizisten Marihuana im dreistelligen Grammbereich, ein verbotenes Einhandmesser sowie eine große Menge Bargeld. Die Gegenstände stellten die Beamten sicher und nahmen den 22-Jährigen, nach dessen ärztlicher Behandlung, fest. Die Kriminalpolizei Coburg übernahm die weiteren Ermittlungen in diesem Fall. Tags darauf führten Beamte der Kripo Coburg den Beschuldigten beim Ermittlungsrichter am Amtsgericht in Kronach vor. Er sitzt nun, auf Antrag der Staatsanwaltschaft Coburg, insbesondere wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge, in Untersuchungshaft.

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Brand im Einfamilienhaus

23.04.2021, PP Oberfranken

RÖDENTAL, LKR. COBURG. Zahlreiche Einsatzkräfte der örtlichen Feuerwehren beschäftigte am Freitagvormittag ein Zimmerbrand im Ortsteil Waldsachsen. Die Kriminalpolizei Coburg hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Gegen 11 Uhr ging der Notruf über den Zimmerbrand in einem Einfamilienhauses im Höhnweg ein. Als die Einsatzkräfte der örtlichen Feuerwehren am Einsatzort eintrafen, stand ein Zimmer im Erdgeschoss bereits im Vollbrand. Die 81-jährige Bewohnerin wurde durch eine Rauchgasvergiftung leicht verletzt und kam zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus. An dem Gebäude entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 100.000 Euro.Die Kriminalpolizei Coburg hat die Ermittlung zur Brandursache aufgenommen.

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Insassen eines Ultraleichtflugzeuges sterben bei Absturz

22.04.2021, PP Oberfranken

KULMBACH. Die zwei Insassen eines Kleinflugzeuges kamen am Donnerstagabend beim Verkehrslandeplatz Kulmbach ums Leben, als ihre Maschine zu Boden stürzte und überschlug. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft haben vor Ort die Ermittlungen aufgenommen.
Kurz nach 18.15 Uhr meldete eine Zeugin über Notruf den Absturz des Ultraleichtflugzeuges auf dem Flugplatz in Kulmbach. Innerhalb kurzer Zeit waren zahlreiche Einsatzkräfte des Rettungsdienstes mit zwei Hubschraubern, der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks sowie mehrere Polizeistreifen vor Ort. Nach ersten Erkenntnissen startete der Pilot mit einem weiteren Insassen das Kleinflugzeug und stürzte dann aus bislang ungeklärter Ursache aus noch geringer Höhe am Ende der Startbahn zu Boden. Die Maschine überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Beide Insassen starben noch am Unfallort. Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks versuchten, das Wrack soweit zu drehen, um an die Insassen herankommen zu können. Dies war jedoch aufgrund der Explosionsgefahr der Treibladung für den Sicherheitsfallschirm bislang nicht möglich. Ein Vertreter der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung sowie zwei Sachbearbeiter für Flugunfälle der oberfränkischen Polizei sind an der Absturzstelle. Ein Staatsanwalt aus Bayreuth macht sich ebenfalls ein Bild von dem Unfall und ordnete die Hinzuziehung eines Sachverständigen für Flugunfälle an, der am Freitagmorgen vor Ort kommen wird. Die Absturzstelle bleibt bis auf weiteres gesperrt. (Stand: 21.45 Uhr)

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44-Jähriger nach Messerangriff auf Polizeibeamte in Untersuchungshaft

22.04.2021, PP Oberfranken

BAYREUTH. Nach dem Messerangriff des 44-jährigen Mannes gegen Polizeibeamte am Mittwochmittag in Bayreuth, erging gegen ihn auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl. Der Tatverdächtige muss derzeit noch wegen einer Schussverletzung ärztlich behandelt werden.

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Oberfranken und der Staatsanwaltschaft Bayreuth

Dem Einsatz, gegen 13 Uhr, in der Albrecht-Dürer-Straße war der Anruf des 81-jährigen Vaters bei der Polizeiinspektion Bayreuth-Stadt vorangegangen, der von seinem Sohn tätlich angegriffen worden war. Eine Streifenbesatzung kam wenig später vor Ort. Nachdem sich der aggressive 44-Jährige in ein Zimmer der Wohnung eingesperrt hatte und weigerte, die Tür zu öffnen, forderten die Beamten Unterstützung an.Als die Einsatzkräfte dann die Zimmertür gewaltsam öffneten, stürmte der Mann mit einem Messer heraus und ging auf die Beamten los. Der Einsatz verlagerte sich vor die Wohnung, während der 44-Jährige die Aufforderung, die Waffe wegzulegen, wiederholt nicht befolgte. Auch der Einsatz von Pfefferspray zeigte keine Wirkung, worauf ein Beamter die Dienstwaffe einsetzte und den Mann an der Hand traf. Dieser zog sich wieder in die Wohnung zurück. Gegenüber den Polizisten, die Erste Hilfe leisten und den Tatverdächtigen festnehmen wollten, verhielt sich der Mann trotz seiner Verletzung weiterhin sehr aggressiv und leistete Widerstand. Der Vater des Mannes blieb unverletzt. Ein Beamter trug durch die Schussabgabe ein Knalltrauma davon.Der Einsatz wurde durch einen Polizisten mit der Body-Cam aufgezeichnet. Dadurch können der Ablauf und das Vorgehen des Tatverdächtigen und der Beamten genau nachvollzogen werden. Die Aufnahmen sind ein wichtiges Beweismittel für die Ermittlungen.Aufgrund der Erkenntnisse nahm die Staatsanwaltschaft Bayreuth bereits am Mittwochnachmittag Ermittlungen wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes gegen den 44-Jährigen auf. Am Donnerstagnachmittag erging auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen versuchten Totschlags gegen den Beschuldigten.

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Blitzmarathon – Die oberfränkische Polizei zieht Bilanz

22.04.2021, PP Oberfranken

OBERFRANKEN. Grundsätzlich stellte die oberfränkische Polizei während des 24-Stunden-Blitzmarathons eine vorschriftsmäßige sowie verantwortungsbewusste Fahrweise beim Großteil der Verkehrsteilnehmer fest. Lediglich rund 1,3 Prozent der 29.865 gemessenen Fahrzeuge hielten sich nicht an die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten.
Am Mittwochmorgen, um 6 Uhr, hatte der diesjährige 8. bayernweite “24-Stunden-Blitzmarathon” begonnen und endete heute zur gleichen Zeit. An den Geschwindigkeitsüberwachungen beteiligten sich 158 Beamte der oberfränkischen Polizeidienststellen. Dabei führten sie an rund 80 Stellen Geschwindigkeitsmessungen durch und überprüften die Einhaltung der jeweils vorgeschriebenen Tempolimits. Bei 384 Fahrern stellten die Beamten eine zu hohe Geschwindigkeit fest, obwohl der Aktion eine umfangreiche Berichterstattung in den Medien voran gegangen war. Während auf etwa die Hälfte der Temposünder eine kostenpflichtige Verwarnung zukommt, war die andere Hälfte so schnell unterwegs, dass auf sie ein Bußgeldbescheid, Punkte in Flensburg oder gar ein Fahrverbot warten.Den traurigen Höchstwert stellte ein Kulmbacher BMW-Fahrer auf der B289 bei Kulmbach auf. Er raste mit 184 Stundenkilometern an den Beamten vorbei, obwohl die erlaubte Höchstgeschwindigkeit dort bekanntlich auf 100 Stundenkilometern begrenzt ist. Der Fahrer erhielt noch vor Ort die Gelegenheit sich im Gespräch mit dem Kontrollbeamten mit seinem Fehlverhalten auseinander zu setzen. Auf ihn warten nun ein Bußgeld in Höhe von 600 Euro, zwei Punkte in Flensburg und drei Monate Fahrverbot.

Außergewöhnlicher Aufgriff bei Naila
Neben Geschwindigkeitsüberschreitungen beanstandeten die Kontrollbeamten auch 37 Fahrer oder deren Fahrzeuge wegen weiterer Verstöße. So stellten die Beamten an einer Kontrollstelle der Polizei Naila, auf der Staatsstraße 2692 bei Berg, einen 46-jährigen Mann aus Saalfeld als Beifahrer eines Kleintransporters fest. Nachdem sie bei ihm zunächst eine geringe Menge Marihuana auffanden, ergab eine anschließende Überprüfung, dass gegen ihn ganze acht Haftbefehle bestanden. Sein 33 Jahre alter Fahrer war zuvor mit 28 Stundenkilometern zu viel durch die Kontrollstelle gerauscht. Der 46-Jährige konnte die Haftbefehle durch Zahlung eines mittleren dreistelligen Geldbetrages abwenden. Zusätzlich erhielt er eine Anzeige wegen eines Vergehens nach dem Betäubungsmittelgesetz. Gegen den 33 Jahre alten Fahrer leiteten die Beamten ein Bußgeldverfahren ein.

Bilanz aus den Mittelzentren
Für die oberfränkischen Mittelzentren stellt sich die Bilanz des Blitzmarathons wie folgt dar:Im Bereich Bamberg (Stadt und Lkr. Bamberg, Lkr. Forchheim) waren 66 Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs.Im Bereich Bayreuth (Stadt und Lkr. Bayreuth, Lkr. Kulmbach) waren 186 Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs.Im Bereich Coburg (Stadt und Lkr. Coburg, Lkr. Kronach und Lichtenfels) waren 73 Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs.Im Bereich Hof (Stadt und Lkr. Hof, Lkr. Wunsiedel) waren 59 Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs.

Nachhaltige Beeinflussung der Verkehrsteilnehmer
Der Blitzmarathon 2021 zeigte erneut, dass die Aktion, insbesondere durch die öffentlichkeitswirksame Berichterstattung, geeignet ist, die Verkehrsteilnehmer im Hinblick auf die Einhaltung von Tempolimits wachzurütteln. Deutlich weniger Verkehrsteilnehmer als in den Vorjahren waren zu schnell unterwegs. Beim letzten Blitzmarathon 2019 überschritten noch knapp 2 Prozent der damals gemessenen rund 21.000 Verkehrsteilnehmer die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Auch außerhalb des Blitzmarathons wird die oberfränkische Polizei, im Rahmen des Verkehrssicherheitsprogramms 2030 „Bayern mobil – sicher ans Ziel“, Raser im Auge behalten.

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Gartenhütte niedergebrannt

22.04.2021, PP Oberfranken

BAYREUTH. Insgesamt etwa 5.000 Euro Sachschaden entstand am Mittwochnachmittag bei einem Brand in Laineck. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet eine dortige Gartenhütte in Brand, verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Kriminalpolizei Bayreuth hat die Ermittlungen aufgenommen.
Gegen 16.15 Uhr teilte der Eigentümer der Hütte über die Integrierte Leitstelle Bayreuth-Kulmbach mit, dass seine Gartenhütte brennt. Die auf seinem Wohnanwesen am Oschenberg stehende Hütte versuchte der Mann noch selbstständig zu löschen, allerdings erfolglos. Das Feuer griff auch auf eine im Nachbargrundstück stehende Gartenhütte über. Feuerwehrleuten gelang es den Brand unter Kontrolle zu bringen und schließlich zu löschen.Die Hütte, in der das Feuer ausgebrochen war, brannte völlig aus, die auf dem Nachbargrundstück wurde beschädigt. Die Kriminalpolizei Bayreuth nahm die Ermittlungen hinsichtlich der bisher unbekannten Brandursache auf.

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Aggressiver 44-Jähriger greift Polizisten mit Messer an

21.04.2021, PP Oberfranken

BAYREUTH. Wegen seines aggressiven Sohnes bat ein älterer Bewohner eines Mehrfamilienhauses die Polizei am Mittwochmittag um Hilfe. Der 44-jährige Sohn trat den Beamten wenig später mit einem Messer entgegen. Da der Einsatz von Pfefferspray ohne Wirkung blieb, setzte ein Beamter die Schusswaffe ein. Der Verletzte kam anschließend in ein Krankenhaus. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bayreuth haben die Ermittlungen aufgenommen

Gemeinsame Presseerkärung des Polizeipräsidiums Oberfranken und der Staatsanwaltschaft Bayreuth

Gegen 13 Uhr meldete sich der 81-Jährige bei der Polizei Bayreuth-Stadt und teilte mit, dass er von seinem Sohn tätlich angegangen wird. Eine Streifenbesatzung war wenig später in der Albrecht-Dürer-Straße vor Ort. Der aggressive Sohn, der sich mit seinem Vater in der Wohnung aufhielt, verweigerte den Beamten den Zutritt, die daraufhin Verstärkung anforderten. Nach ersten Erkenntnissen ging der 44-Jährige im Eingangsbereich dann unvermittelt mit einem Messer auf die Polizisten los. Trotz mehrmaliger Aufforderung legte er es nicht weg. Da der Einsatz von Pfefferspray keine Wirkung zeigte, machte ein Beamter von der Dienstwaffe Gebrauch und traf den Mann an der Hand. Der 44-Jährige zog sich in die Wohnung zurück. Weitere Polizisten drangen kurz darauf in die Wohnräume ein um Erste Hilfe zu leisten und den Tatverdächtigen festzunehmen. Der Mann leistete trotz einer offensichtlichen Verletzung an der Hand heftigen Widerstand und musste mit unmittelbarem Zwang ärztlich versorgt werden. Anschließend brachte ihn der Rettungsdienst in ein Krankenhaus. Der Vater des Mannes und die eingesetzten Polizeibeamten blieben unverletzt. Die Kriminalpolizei Bayreuth übernahm die Ermittlungen und führte Spurensicherungsmaßnahmen in dem Anwesen durch. Beamte des Landeskriminalamtes prüfen zusammen mit der Staatsanwaltschaft Bayreuth routinemäßig die Rechtmäßigkeit des Schusswaffengebrauchs. Des Weiteren hat die Staatsanwaltschaft Bayreuth Ermittlungen wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes gegen den 44-Jährigen aufgenommen. Der Beschuldigte wird morgen dem Haftrichter vorgeführt.

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Autofahrer widersetzt sich zwei Mal der Polizeikontrolle – Haftbefehl erlassen

21.04.2021, PP Oberfranken

A9 / LKR. BAYREUTH / B85 / LKR. KULMBACH. Zwei Mal widersetzte sich am Montagabend und Dienstagmorgen ein 20-Jähriger, der in einem Auto mit gestohlenen Kennzeichen unterwegs war, der Anhaltung durch die Polizei. Bei seiner Flucht gefährdete er zudem andere Verkehrsteilnehmer und Polizeibeamte. Des Weiteren leistete der Mann bei seiner Festnahme Widerstand, verletzte zwei Beamte und beschädigte zwei Polizeifahrzeuge. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bayreuth erging Untersuchungshaftbefehl gegen den 20-Jährigen.

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Oberfranken und der Staatsanwaltschaft Bayreuth

Am Montag, kurz nach 18.15 Uhr, wurde die Streifenbesatzung der Verkehrspolizei Bayreuth auf der Autobahn A9 Richtung Norden auf einen schwarzen BMW aus dem Zulassungsbereich Karlsruhe aufmerksam. Bei der Überprüfung im Fahndungsbestand stellte sich heraus, dass an dem Wagen einige Tage zuvor gestohlene Kennzeichen angebracht waren. Als die Beamten mit einer weiteren Streife den Wagen bei Trockau, Landkreis Bayreuth, anhalten wollten, flüchtete der Autofahrer mit hoher Geschwindigkeit. Bei einem Überholversuch einer Streifenbesatzung auf einer Landstraße, rammte der Fahrer das Dienstfahrzeug. Weiterhin überholte er ohne jegliche Sicht auf den Gegenverkehr einen Lastwagen. Aufgrund der höchst gefährlichen und rücksichtlosen Fahrweise konnte der BMW-Fahrer zunächst entkommen. Größere Fahndungsmaßnahmen, bei welchen auch die Besatzung eines Polizeihubschraubers unterstützte, führten erst einmal nicht mehr zu seinem Auffinden. Am Dienstagmorgen, gegen 5.45 Uhr, erkannten zwei Polizeibeamte auf dem Weg zum Dienst den gesuchten BMW der 3er Reihe auf der Bundesstraße B85 bei Neudrossenfeld, Landkreis Kulmbach. Sie heftete sich mit ihrem Auto an dessen Fersen und verständigte die Einsatzzentrale Oberfranken. Sogleich wurden mehrere Polizeistreifen zusammengezogen. Als der Fahrer die herannahenden Polizeifahrzeuge erkannte, gab er Gas und ergriff die Flucht, die schließlich im Dorf Rohr in einer Sackgasse auf einem Privatweg endete. Dort konnte ein Streifenwagen den BMW festsetzen. Dennoch versuchte der Fahrer noch, durch mehrmaliges Rammen des Dienstautos freizukommen und gefährdete aufgrund der räumlichen Enge die Beamten. Kurz darauf flüchtete der junge Mann ein Stück zu Fuß, konnte jedoch von den Polizisten gestoppt und gefesselt werden. In diesem Zusammenhang gab ein Beamter einen Warnschuss ab.Bei der Festnahme leistete der 20-jährige Mann erheblich Widerstand, wodurch zwei Polizisten Verletzungen davontrugen. Insgesamt verursachte der Tatverdächtige einen Sachschaden von mehreren tausend Euro.Wie die polizeilichen Ermittlungen ergaben, liegt bei dem 20-Jährigen aus Baden-Württemberg auch der Entzug seiner Fahrerlaubnis vor. Im Krankenhaus musste der Mann zudem eine Blutprobe abgeben. Den BMW ließen die Beamten zu einem Polizeigelände abschleppen. Die gesamten Ermittlungen übernahm die Polizei Bayreuth-Stadt.Am Mittwoch erging auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bayreuth Haftbefehl gegen den Beschuldigten insbesondere wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und versuchter gefährlicher Körperverletzung. Er sitzt inzwischen in einer Justizvollzugsanstalt ein.

Fußgänger oder Fahrzeugführer, die am Montagabend oder Dienstagmorgen durch die Fahrweise des schwarzen BMW mit den Kennzeichen aus dem Zulassungsbereich Karlsruhe, „KA-“, gefährdet worden sind, werden gebeten, sich bei der Polizei Bayreuth-Stadt unter der Tel.-Nr. 0921/506-2130 zu melden.

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