Wohnwagen gerät auf Campingplatz in Brand

Gegen 02:00 Uhr heute Morgen erreichten mehrere Notrufe die Integrierte Leitstelle sowie die Polizeieinsatzzentrale über einen Brand eines Wohnwagens auf dem Campingplatz am Erlensee in der Gemeinde Schechen. Die alarmierte Feuerwehr konnte die Flammen schnell unter Kontrolle bringen.Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden an dem komplett ausgebrannten Wohnwagen wird im niedrigen fünfstelligen Bereich geschätzt.Noch in der Nacht hat der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim erste Ermittlungen am Brandort aufgenommen, welche in der Folge durch das zuständige Fachkommissariat 1 der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim fortgeführt werden. Zum momentanen Zeitpunkt ist die Brandursache ungeklärt, eine Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden.

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@polizeiOBS: ‼ Internationale Täter betrügen Geschäftsmann um mehr als eine halbe Million Euro 💶Kripo #Mühldorf ermittelt #europaweit 🗺Zum ausführlichen Pressebericht mit Fahndungsfotos geht es hier ➡

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Internationale Täter betrügen Geschäftsmann um mehr als eine halbe Million Euro – Kripo Mühldorf ermittelt europaweit

02.03.2021, PP Oberbayern Süd

MÜHLDORF AM INN / ROM / BRÜSSEL. Ein Geschäftsmann aus dem Landkreis Mühldorf am Inn ist im Laufe des Jahres 2020 Opfer einer Bande international agierender Betrüger geworden und wurde dabei in Höhe eines mittleren sechsstelligen Betrags geschädigt. Nachdem die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizeistation Mühldorf am Inn unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein nicht zur Identifizierung der Täter führten, wird nunmehr öffentlich nach den Tätern gefahndet.

Tatzeit TatortGröße Figur Geschätztes AlterAugenfarbe Haare GeschlechtSprache/Dialekt

Sachverhalt/Fahndungsgrund

Der Geschäftsmann war bei der Suche nach Investoren im Internet auf ein entsprechendes Angebot gestoßen. Bei einem ersten persönlichen Treffen in einem Hotel der belgischen Metropole Brüssel erhielt der Mann von einem angeblichen Herrn Gabriel LAHOUD erste Informationen über ein mögliches Investment. Im weiteren zeitlichen Verlauf erfolgten Telefonate mit einem gewissen Peter HILTI. Beide gaben vor, für ein international tätiges Investmentunternehmen tätig zu sein.Dem späteren Opfer aus dem Landkreis Mühldorf wurde ein Darlehen im mittleren, einstelligen Millionenbereich in Aussicht gestellt, für welches er jedoch zehn Prozent in Form der digitalen Währung Bitcoins als Kaution nachweisen müsse. Mit dem entsprechenden digitalen Bitcoin-Guthaben wurde der Geschädigte im August 2020 in die italienische Hauptstadt Rom gelockt, wo er mit einem gewissen Sebastian MERTENS weitere Modalitäten klären sollte.

Das Treffen wurde jedoch durch „Mertens“ abgebrochen und der spätere Geschädigte auf einen anderen Termin vertröstet. Dieser Folgetermin fand dann wenige Tage später in Santa Margherita Ligure etwa 40 Kilometer östlich der norditalienischen Hafenstadt Genua statt. Dort traf das Opfer aus dem Landkreis Mühldorf auf einen angeblichen „Alexander“, von dem schließlich durch ein geschicktes Täuschungsmanöver der USB-Datenträger mit dem digitalen Bitcoin-Guthaben entwendet wurde. Von den Tätern fehlt seither jede Spur.Unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein führt die Kriminalpolizeistation Mühldorf am Inn die Ermittlungen und hat hierzu bereits umfangreiche Recherchen im In- und Ausland zu den offensichtlich international agierenden Betrügern in die Wege geleitet. Da diese Ermittlungen dennoch bislang weder zur Identifizierung noch zur Ergreifung der Täter geführt hat, wird die Öffentlichkeit im In- und Ausland, vor allem in Italien, in der Schweiz und in Belgien, um Mithilfe und Hinweise gebeten.Die bislang unbekannten Täter, die sich offensichtlich alle mit falschen oder gefälschten Identitätsdokumenten gegenüber dem Opfer auswiesen, werden wie folgt beschrieben:

◦arabische Erscheinung; ca. 35 Jahre alt; etwa 1,75 m groß; normale Figur; normal lange schwarze Haare; braune Gesichtsfarbe; gepflegt gekleidet entsprechend gehobener Businessklasse; sprach Englisch und gab vor, angeblich aus dem Libanon zu stammen.

◦ca. 45 Jahre alt; etwa 180 bis 182 cm groß; südeuropäische Erscheinung; auffallend korpulent mit ungefähr 100 bis 120 kg; trug zur Tatzeit einen Vollbart/Stoppelbart; bereits etwas graue längere Haare; sprach Deutsch mit vermutlich Italienischem Einschlag.

◦zu dieser Person liegt das angehängte Lichtbild vor. Aus den umfangreichen Ermittlungen der Kripo Mühldorf ging hervor, dass die Person wohl unter mindestens diesen beiden Alias-Personalien auftritt. Ein persönliches Treffen zwischen diesem Täter und dem Opfer kam nicht zustande.

◦zu dieser Person liegen die zwei angehängten Lichtbilder, aber keine nähere Personenbeschreibung vor.

Zuständige Dienststelle Kriminalpolizeistation Mühldorf a.InnAm Wasserturm 584453 Mühldorf a.InnTelefon: 08631/3673-0Fax: 08631/3673-409Die Polizei ist auf die Unterstützung der Bevölkerung angewiesen. Bitte verwenden Sie unser Hinweisformular.Hinweisformular  |  Tip-off formFür eilige Informationen wählen Sie bitte Notruf 110 oder wenden sich direkt an die sachbearbeitende oder jede andere Polizeidienststelle.

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Internationale Täter betrügen Geschäftsmann um mehr als eine halbe Million Euro – Kripo Mühldorf ermittelt europaweit

02.03.2021, PP Oberbayern Süd

Der unbekannte Täter alias Peter Hilti alias Peter Harper

MÜHLDORF AM INN / ROM / BRÜSSEL. Ein Geschäftsmann aus dem Landkreis Mühldorf am Inn ist im Laufe des Jahres 2020 Opfer einer Bande international agierender Betrüger geworden und wurde dabei in Höhe eines mittleren sechsstelligen Betrags geschädigt. Nachdem die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizeistation Mühldorf am Inn unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein nicht zur Identifizierung der Täter führten, wird nunmehr öffentlich nach den Tätern gefahndet.

Der unbekannte Täter alias Sebastian Mertens

Der Geschäftsmann war bei der Suche nach Investoren im Internet auf ein entsprechendes Angebot gestoßen. Bei einem ersten persönlichen Treffen in einem Hotel der belgischen Metropole Brüssel erhielt der Mann von einem angeblichen Herrn Gabriel LAHOUD erste Informationen über ein mögliches Investment. Im weiteren zeitlichen Verlauf erfolgten Telefonate mit einem gewissen Peter HILTI. Beide gaben vor, für ein international tätiges Investmentunternehmen tätig zu sein.

Der unbekannte Täter alias Sebastian Mertens

Dem späteren Opfer aus dem Landkreis Mühldorf wurde ein Darlehen im mittleren, einstelligen Millionenbereich in Aussicht gestellt, für welches er jedoch zehn Prozent in Form der digitalen Währung Bitcoins als Kaution nachweisen müsse. Mit dem entsprechenden digitalen Bitcoin-Guthaben wurde der Geschädigte im August 2020 in die italienische Hauptstadt Rom gelockt, wo er mit einem gewissen Sebastian MERTENS weitere Modalitäten klären sollte.Das Treffen wurde jedoch durch „Mertens“ abgebrochen und der spätere Geschädigte auf einen anderen Termin vertröstet. Dieser Folgetermin fand dann wenige Tage später in Santa Margherita Ligure etwa 40 Kilometer östlich der norditalienischen Hafenstadt Genua statt. Dort traf das Opfer aus dem Landkreis Mühldorf auf einen angeblichen „Alexander“, von dem schließlich durch ein geschicktes Täuschungsmanöver der USB-Datenträger mit dem digitalen Bitcoin-Guthaben entwendet wurde. Von den Tätern fehlt seither jede Spur.Unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein führt die Kriminalpolizeistation Mühldorf am Inn die Ermittlungen und hat hierzu bereits umfangreiche Recherchen im In- und Ausland zu den offensichtlich international agierenden Betrügern in die Wege geleitet. Da diese Ermittlungen dennoch bislang weder zur Identifizierung noch zur Ergreifung der Täter geführt hat, wird die Öffentlichkeit im In- und Ausland, vor allem in Italien, in der Schweiz und in Belgien, um Mithilfe und Hinweise gebeten.

„Gabriel LAHOUD“: arabische Erscheinung; ca. 35 Jahre alt; etwa 1,75 m groß; normale Figur; normal lange schwarze Haare; braune Gesichtsfarbe; gepflegt gekleidet entsprechend gehobener Businessklasse; sprach Englisch und gab vor, angeblich aus dem Libanon zu stammen.
„Alexander“: ca. 45 Jahre alt; etwa 180 bis 182 cm groß; südeuropäische Erscheinung; auffallend korpulent mit ungefähr 100 bis 120 kg; trug zur Tatzeit einen Vollbart/Stoppelbart; bereits etwas graue längere Haare; sprach Deutsch mit vermutlich Italienischem Einschlag.
„Peter Hilti“ bzw. „Peter Harper“: zu dieser Person liegt das angehängte Lichtbild vor. Aus den umfangreichen Ermittlungen der Kripo Mühldorf ging hervor, dass die Person wohl unter mindestens diesen beiden Alias-Personalien auftritt. Ein persönliches Treffen zwischen diesem Täter und dem Opfer kam nicht zustande.
„Sebastian Mertens“: zu dieser Person liegen die zwei angehängten Lichtbilder, aber keine nähere Personenbeschreibung vor.
Wer kennt die beschriebenen oder abgebildeten Personen und kann hierzu Hinweise geben? Hinweise nimmt die Kriminalpolizeistation Mühldorf am Inn unter der Telefonnummer +49 (0)8631 36730 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.Alternativ können Sie den QR Code scannen und im Anschluss eine E-Mail in Ihrer Landessprache an die Kriminalpolizeistation Mühldorf am Inn senden.

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polizeiOBS: Von 484 Unfalltoten in Bayern im letzten Jahr sind 147 Tote auf die Unfallursache “überhöhte/nicht angepasste Geschwindigkeit” zurückzuführen. #B13 im Lkr. Miesbach und Bad Tölz-Wolfratshausen #B304 im Lkr. Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land

Von 484 Unfalltoten in Bayern im letzten Jahr sind 147 Tote auf die Unfallursache “überhöhte/nicht angepasste Geschwindigkeit” zurückzuführen. #B13 im Lkr. Miesbach und Bad Tölz-Wolfratshausen#B304 im Lkr. Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Landhttps://t.co/ZevjV7Rx6U https://t.co/F5LbB9Jg3b— PolizeiOberbayernSüd (@polizeiOBS) March 1, 2021

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polizeiOBS: 🔹#Eschenlohe – schwerer Verkehrsunfall auf der B2 mit tödlichem Ausgang🔹#Kolbermoor, #Tüssling, #Mühldorf – mehrere Brände sorgen für erheblichen SachschadenDie Meldungen:➡

🔹#Eschenlohe – schwerer Verkehrsunfall auf der B2 mit tödlichem Ausgang🔹#Kolbermoor, #Tüssling, #Mühldorf – mehrere Brände sorgen für erheblichen SachschadenDie Meldungen:➡https://t.co/6FFSPX7JnO pic.twitter.com/M3R7jeKi3l— PolizeiOberbayernSüd (@polizeiOBS) March 1, 2021

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@polizeiOBS: ⚠ #Fahndung nach versuchtem #Raubüberfall in #Rosenheim ⚠Die Kripo bittet nach versuchtem Raub auf eine #Tankstelle in Rosenheim am vergangenen Freitag um Mithilfe unter ☎ 08031/200-0 oder per Polizeinotruf 110. Wer kennt die gesuchte Person?➡

⚠ #Fahndung nach versuchtem #Raubüberfall in #Rosenheim ⚠Die Kripo bittet nach versuchtem Raub auf eine #Tankstelle in Rosenheim am vergangenen Freitag um Mithilfe unter ☎ 08031/200-0 oder per Polizeinotruf 110. Wer kennt die gesuchte Person?➡https://t.co/d7zObDv304 pic.twitter.com/xu4XLkY0JM— PolizeiOberbayernSüd (@polizeiOBS) March 1, 2021

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Mit neuer Kontrollstrategie gegen Raser

01.03.2021, PP Oberbayern Süd

OBERBAYERN. Die Polizeipräsidien München, Oberbayern Nord und Oberbayern Süd starten das Projekt „Präsidiumsübergreifende Geschwindigkeitskontrollen“ auf den Bundesstraßen B 13 und B 304.
In Bayern kamen im letzten Jahr 484 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Davon werden 147 Getötete (30,4 Prozent) von der Polizei auf die Unfallursache überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit zurückgeführt.Aufgrund dieser Entwicklungen stehen die Landstraßen, auf denen sich seit Jahren die meisten der Verkehrsunfälle mit schwerverletzten Personen und tödlichem Ausgang ereigneten, nach wie vor im Fokus des Bayerischen Verkehrssicherheitsprogramms „Bayern mobil – Sicher ans Ziel“. Die Erfahrungen regelmäßiger Schwerpunktaktionen (z. B. Blitzmarathon) zeigen, dass sich durch wiederkehrende Geschwindigkeitsüberwachungsaktionen die gefahrenen Durchschnittsgeschwindigkeiten senken lassen.Gerade hierzu soll ein neuer gemeinsamer Strategieansatz der Polizeipräsidien München, Oberbayern Nord und Oberbayern Süd beitragen, der ab März 2021 für zunächst ein Jahr im Rahmen eines Pilotprojektes erprobt wird. Die drei Polizeipräsidien werden ihre Möglichkeiten zur Geschwindigkeitsüberwachung, also in erster Linie Blitzer-Anhänger, mobile Geschwindigkeitsmessgeräte und Handlaser-Messgeräte, mit einem bestimmten Grad der Abstimmung auf den Bundesstraßen B 13 und B 304 zum Einsatz bringen. Diese Abstimmung kann bedeuten, dass alle Präsidien zeitgleich oder zeitlich versetzt in ihrem Zuständigkeitsbereich messen. Auch stationäre Kontrollen mit Anhaltung gehören zum Kontrollplan.Die Wirksamkeit der verstärkten Kontrollmaßnahmen wird planmäßig erprobt und evaluiert. Dazu werden auch vor und nach dem Testzeitraum die Geschwindigkeitsniveaus unter die Lupe genommen und im Lichte des Verkehrsunfallgeschehens betrachtet.Die B 13 führt von Würzburg nach Lenggries und durchquert damit einen Großteil Bayerns von Unterfranken nach Oberbayern. Die deutliche kürze B 304 führt vom Münchner Umland bis nach Freilassing und weiter nach Österreich. Die Strecken wurden ausgewählt, weil sie die Zuständigkeitsbereiche mehrerer Polizeipräsidien durchqueren und auf ihnen sogenannte Unfallhäufungsstellen festzustellen sind. Damit sind Örtlichkeiten gemeint, an denen sich über mehrere Jahre auffällig viele Verkehrsunfälle ereigneten. Hier werden zur Entschärfung der Situation verkehrsrechtliche oder bauliche Maßnahmen getroffen, was häufig in Form von Geschwindigkeitsbeschränkungen erfolgt.Für Verkehrsteilnehmende hat es keine Bedeutung, zu welchem Polizeipräsidium die befahrene Straße gehört. In der Koordination der polizeilichen Arbeit spielen örtliche Zuständigkeiten jedoch eine Rolle. Ab März müssen sich Verkehrsteilnehmende darauf einstellen, bei beharrlicher Überschreitung der angeordneten Geschwindigkeit auf den beiden Strecken gleich mehrmals geblitzt oder gar angehalten zu werden. Wiederholte Verkehrsverstöße können zu erhöhten Bußgeldern führen oder die Sammlung von Punkten beim Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg erhöhen.Selbstverständlich verfolgt die Polizei auch bei diesem Projekt den ganzheitlichen Ansatz der Kontrollen. Im Rahmen der Verkehrskontrollen werden nicht nur verkehrsrechtliche Belange überprüft, sondern auch die Kriminalitätsbekämpfung im Auge behalten.Falls sich ergibt, dass dieser gemeinsame Strategieansatz die Verkehrssicherheit durch Senkung der durchschnittlichen Fahrgeschwindigkeit wirklich verbessern konnte, kann er auf weitere geeignete Strecken übertragen werden.

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Corona-Einsätze am Wochenende

28.02.2021, PP Oberbayern Süd

SÜDLICHES OBERBAYERN. Verschiedene Einsätze mit Bezug zur Corona-Pandemie beschäftigten die Polizei im südlichen Oberbayern auch an diesem Wochenende.
Sachbeschädigungen durch Graffiti in IrschenbergAm Samstagabend, 27.02.2021, gegen 22:00 Uhr erwischten Beamte der Polizeiinspektion Miesbach im Bereich einer Autobahnunterführung in der Gemeinde Irschenberg einen Graffitisprayer auf frischer Tat. Der 30-jährige Tatverdächtige aus dem Landkreis Rosenheim hatte an die Tunnelwand der Unterführung einen Schriftzug mit politischem Inhalt angebracht und konnte noch am Tatort vorläufig festgenommen werden.Der Schaden beläuft sich auf rund 500 Euro. Die Polizei Miesbach hat umgehend die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen.Zahlreiche Partys aufgelöstAuch an diesem Wochenende erhielten mehrere Dienststellen im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd Hinweise auf größere Menschenansammlungen oder Privatfeiern, die nicht mit den nach wie vor geltenden Bestimmungen des Infektionsschutzgesetzes vereinbar waren.Am 26.02.2021, gegen 16:45 Uhr, wurden Einsatzkräfte des Rettungsdienstes, der Feuerwehr und der Polizei ans Innkanalufer am Mettenheimer Weg in Mühldorf am Inn gerufen. Auslöser für den Einsatz war eine „Geburtstagsfeier“ unterhalb der Bahnbrücke. Drei Personen unterschiedlicher Haushalte, im Alter von 16, 18 und 44 konsumierten gemeinsam Alkohol. Vermutlich aufgrund übermäßigen Alkoholkonsums verlor der 44-Jährige das Gleichgewicht und verletzte sich am Fuß. Wegen dem unwegsamen Gelände gestaltete sich der Abtransport des Verletzten derart schwierig, dass der Rettungsdienst von der Mühldorfer Feuerwehr unterstützt werden musste. Die Feiernden erwarten nun mehrere Anzeigen u.a. wegen des Verdachts des Hausfriedensbruchs und aufgrund des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz.In Garmisch-Partenkirchen mussten Beamte der örtlichen Polizeiinspektion am frühen Freitagabend eine Feierlichkeit mehrerer Jugendlicher im Bereich einer Parkbank am sogenannten „Farchala“ unterbinden. Anzeigen gegen die sechs Jugendlichen nach den aktuell gültigen Infektionsschutzregeln wurden aufgenommen, Platzverweise ausgesprochen.Gegen 21.15 Uhr wurde die Rosenheimer Polizei verständigt, dass im Bereich des Turnerwegs in Rosenheim mehrere Personen eine Party feiern sollen. Vor Ort konnten durch die Beamten tatsächlich eine größere Gruppe von Feiernden angetroffen werden. Die Personengruppe traf sich im Bereich des dortigen Skaterplatzes und konsumierte dort Alkohol. Gegen insgesamt zehn Jugendliche, alle aus dem Stadtgebiet und im Alter zwischen 16 und 17 Jahren, wurden Bußgeldverfahren nach dem Infektionsschutzgesetz eingeleitet.Am Freitagabend, 26.02.2021, wurde die Polizeiinspektion Bad Aibling gegen 22.00 Uhr über eine Party in Feldkirchen-Westerham informiert. Vor Ort trafen die Beamten in einer augenscheinlich extra angemieteten Location auf insgesamt 27 Personen. Nach erfolgter Personalienfeststellung und Anzeigenaufnahme verließen die einsichtigen Personen die Örtlichkeit.

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Wohnhausbrand in Mößling

27.02.2021, PP Oberbayern Süd

MÜHLDORF AM INN, ORTSTEIL MÖßLING. Am Samstag, den 27.02.2021, kam es gegen 16.00 Uhr zu einem Brand in einem Einfamilienhaus in der Hafnerstraße. Bei dem Brand wurde niemand verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf geschätzte 100.000 Euro. Die Kripo Mühldorf am Inn hat die Ermittlungen übernommen.
Gegen 16.00 Uhr wurde in der Hafnerstraße im Mühldorfer Ortsteil Mößling ein Brand in einem Einfamilienhaus gemeldet.Durch die alarmierten regionalen Feuerwehren konnte der Brand relativ rasch unter Kontrolle gebracht werden.Bei dem Brand wurde glücklicherweise niemand verletzt.Der bei dem Brand entstandene Sachschaden wird auf ca. 100.000 Euro geschätzt.Die Ermittlungen zur genauen Brandursache werden durch das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizeistation Mühldorf am Inn übernommen.

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Versuchter Tankstellenraub in Rosenheim

27.02.2021, PP Oberbayern Süd

Tatverdächtiger an der Kasse der Tankstelle.

ROSENHEIM. Ein unbekannter, maskierter Mann versuchte am gestrigen Abend gegen 23.15 Uhr (26.02.2021) mit einer Pistole bewaffnet eine Tankstelle in der Äußeren Münchener Straße zu überfallen. Die Kripo ermittelt und sucht Zeugen.

Tatverdächtiger im Verkaufsraum der Tankstelle.

Gegen 23.15 Uhr betrat der maskierte Täter die Tankstelle in der Äußeren Münchener Straße. Mit einer Pistole bewaffnet forderte er die Herausgabe von Bargeld. Die anwesende Angestellte konnte jedoch aus technischen Gründen die Kasse nicht öffnen, weshalb der Täter aus dem Kassenraum zu Fuß ohne Beute in unbekannte Richtung flüchtete.Die sofort nach Bekanntwerden des Raubes eingeleitete Großfahndung, unter der Leitung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd und mit Unterstützung zahlreicher Streifen umliegender Dienststellen, führte nicht zum Ergreifen des Täters.Erste Ermittlungen vor Ort wurden noch am Tatabend vom Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim vorgenommen.

Tatverdächtiger auf dem Tankstellengelände.

So ergibt sich folgende Täterbeschreibung:Der Täter wird auf ca. 25 bis 30 Jahre alt, ungefähr 175 cm groß und schlank beschrieben. Er sprach deutsch mit ausländischem Akzent.Der Täter war bekleidet mit einer blauen Jeans und einem dunkelblauen Winterparka mit beige/braunem Fellpelz. Der Kapuze der Jacke hatte er über den Kopf gezogen. Zudem trug er eine weiße Mund-Nasen-Schutz-Bedeckung. Bewaffnet war der Täter mit einer schwarzen Pistole. Aufgrund erster Erkenntnisse aus den Videoaufzeichnungen dürfte der Täter evtl. Rechtshänder sein.
Wer kann Hinweise auf eine so beschriebene Person geben?
Wer konnte verdächtige Wahrnehmungen im Bereich der Tankstelle machen?
Hinweise nimmt die Kripo Rosenheim unter 08031/200-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

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Schwerer Verkehrsunfall mit einer toten Person auf der B2 bei Eschenlohe

26.02.2021, PP Oberbayern Süd

ESCHENLOHE, LKR. GARMISCH-PARTENKIRCHEN. Am Freitagmorgen, 26. Februar 2021, ereignete sich auf der Bundesstraße 2 ein folgenschwerer Verkehrsunfall, bei welchem eine 28-Jährige tödlich verletzt wurde. Die Polizeiinspektion Murnau hat unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.
Heute Morgen ereignete sich gegen 07.30 Uhr ein folgenschwerer Verkehrsunfall auf der B2 im Bereich des Gewerbegebiets von Eschenlohe.Eine 28jährige Frau aus Seeshaupt fuhr mit ihrem Hyundai die Bundesstraße 2 von Ohlstadt kommend in Richtung Eschenlohe. Mit ihr im Pkw als Beifahrer war ein Mitte 30 Jahre alter Mann aus Marnbach.Kurz vor der Abbiegung in das Industriegebiet Blauänger kam die 28jährige aus ungeklärter Ursache nach links in den Gegenverkehr. Hierbei kollidierte sie mit einem entgegenkommenden Lkw, den ein über 30jähriger Mann aus Obersöchering lenkte.Die Fahrerin wurde eingeklemmt und erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Ihr 33jähriger Beifahrer wurde mit schweren Verletzungen mit dem Hubschrauber in die Unfallklinik nach Murnau geflogen. Der Lkw-Fahrer aus Obersöchering wurde mit leichten Verletzungen in Krankenhaus nach Garmisch-Partenkirchen verbracht. Eine hinter der 28jährigen fahrende, 20jährige Frau aus dem nördlichen Landkreis mit ihrem Opel Corsa bekam einen Reifen der Unfallfahrerin ab und wurde leicht verletzt in die Unfallklinik nach Murnau verbracht.Die Bundesstraße 2 war für mehrere Stunden komplett für den Verkehr gesperrt.Am Hyundai entstand Totalschaden, dieser beläuft sich auf ca. 12.000,– EUR.Am Lkw entstand Sachschaden in Höhe von ca. 35.000,– EUR.Am Opel wurde die linke Fahrzeugfront beschädigt, die Schadenshöhe beläuft sich hier auf ca. 1.500,– EUR.

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polizeiOBS: ⚠Öffentlichkeitsfahndung⚠ Seit gestern wird ein 15-Jähriger aus #Garching an der Alz vermisst. Hinweise zum Aufenthalt des Vermissten bitte an die Polizei Altötting ☎ 08671/9644-0 oder den Polizeinotruf 110. Zum ausführlichen Pressebericht mit Bild ➡

⚠Öffentlichkeitsfahndung⚠Seit gestern wird ein 15-Jähriger aus #Garching an der Alz vermisst. Hinweise zum Aufenthalt des Vermissten bitte an die Polizei Altötting ☎ 08671/9644-0 oder den Polizeinotruf 110.Zum ausführlichen Pressebericht mit Bild ➡https://t.co/QUtMqwrbTo pic.twitter.com/azZYV1ihh2— PolizeiOberbayernSüd (@polizeiOBS) February 26, 2021

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Öffentlichkeitsfahndung nach vermisster Person

26.02.2021, PP Oberbayern Süd

Der vermisste Jugendliche Samuel Wiesmann.

GARCHING AN DER ALZ, LKR. ALTÖTTING. Seit dem gestrigen Donnerstagabend sucht die Polizei nach dem vermissten Jugendlichen aus Garching an der Alz und bittet um die Mithilfe der Bevölkerung.
Die Polizei bittet um Mithilfe bei der Suche nach dem 15-jährigen Samuel Wiesmann. Der Jugendliche verließ am Donnerstag, den 25.02.2021, die elterliche Wohnung in Garching a.d. Alz. Das Verschwinden wurde gegen 21:00 Uhr bemerkt und die Polizei informiert.Die üblichen Aufenthaltsorte des Vermissten wurden durch die Polizei überprüft, führten allerdings bisher nicht zur Auffindung des Jugendlichen. Als letzter Aufenthaltsort des 15-Jährigen wird der Gemeindebereich Traunreut vermutet.Samuel Wiesmann ist 15 Jahre alt, etwa 180 Zentimeter groß, von kräftiger Statur, hat braune Haare (vorne lang, hinten kurz) und trägt vermutlich einen schwarzen Kapuzenpullover und weiße Schuhe.Hinweise zum Aufenthaltsort des Vermissten nimmt die örtlich zuständige Polizeiinspektion Altötting unter der Telefonnummer 08671/9644-0 entgegen.

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@polizeiOBS: 🔹 #Reminder 🔹 Zum 1. März 2021 werden die Versicherungskennzeichen #SchwarzZuBlau. Dies betrifft Kleinkrafträder, Roller, Elektrofahrzeuge & Co. Ab diesem Jahr dürfen die Kennzeichen auch geklebt werden. ℹ Infos dazu gibt's hier:

🔹 #Reminder 🔹Zum 1. März 2021 werden die Versicherungskennzeichen #SchwarzZuBlau. Dies betrifft Kleinkrafträder, Roller, Elektrofahrzeuge & Co. Ab diesem Jahr dürfen die Kennzeichen auch geklebt werden.ℹ Infos dazu gibt’s hier: https://t.co/PlTKvnhiFf pic.twitter.com/Dz4TaMpPU3— PolizeiOberbayernSüd (@polizeiOBS) February 26, 2021

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Brand in der Aiblingerau

26.02.2021, PP Oberbayern Süd

KOLBERMOOR, LKR. ROSENHEIM. Rund 100.000 Euro Sachschaden entstand bei dem Brand, der am Donnerstagabend, 26. Februar 2021, in einer alten Mühle ausgebrochen war. Die Brandfahnder der Kripo Rosenheim bitten nun um Hinweise aus der Bevölkerung.
Das Feuer war gegen 19.45 Uhr in einer alten Mühle in der Aiblingerau in Kolbermoor ausgebrochen. Das Gebäude brannte komplett nieder, Feuerwehr und Polizei schätzen den entstandenen Sachschaden derzeit auf etwa 100.000 Euro.Bei der Brandbekämpfung waren ca. 70 Einsatzkräfte der regionalen Feuerwehren im Einsatz.Nach den ersten kriminalpolizeilichen Untersuchungen der Kripo Rosenheim erscheint eine Ursache im Bereich eines technischen Defekts eher unwahrscheinlich, so dass die Brandfahnder derzeit von einer Brandstiftung ausgehen. Von einem Zeugen konnten in unmittelbarer Nähe zum Brandort mehrere, augenscheinlich jugendliche, Personen beobachtet werden.Zur Klärung des Sachverhalts bittet die Kriminalpolizei Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/200-0 um sachdienliche Hinweise:
Wem sind im fraglichen Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Umfeld des Brandortes aufgefallen?
Sind jemanden bereits vor der fraglichen Tatzeit Personen oder Fahrzeuge im Umfeld des Brandortes aufgefallen, die mit der Tat in Zusammenhang stehen könnten?

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Landwirtschaftliches Nebengebäude abgebrannt – Kripo ermittelt zur Brandursache

Gegen 19:45 Uhr bemerkten Anwohner eine starke Rauchentwicklung auf dem Bauernhof und schließlich den Brand in einem als Werkstatt genutzten Nebengebäude. Ein Großaufgebot der örtlichen und umliegenden Feuerwehren wurde zur Brandbekämpfung alarmiert und brachte die Flammen schnell unter Kontrolle. Dadurch konnte ein Übergreifen auf umliegende Gebäude verhindert werden. Aufgrund der Wasserknappheit richtete die Feuerwehr zwischenzeitlich einen Pendelverkehr zur Wassernachfuhr ein. Um kurz vor 21 Uhr war der Brand bereits wieder abgelöscht. Verletzt wurde niemand.Der entstandene Sachschaden am Gebäude, Inventar und eingestellten Fahrzeugen wird auf etwa 100.000 Euro geschätzt. Der Kriminaldauerdienst der Kripo Traunstein hat noch in den späten Abendstunden des gestrigen Donnerstag die ersten Ermittlungen am Brandort aufgenommen, die nun vom zuständigen Fachkommissariat 1 der Kriminalpolizeistation Mühldorf am Inn fortgeführt werden. Bislang gibt es keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung.

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@polizeiOBS: Derzeit #Komplettsperrung der Bundesstraße 2 (Olympiastraße, Höhe ehem. Harsteinwerk) im Bereich #Eschenlohe nach schwerem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Pkw und einem Lkw. Rettungsdienste, Feuerwehr und Polizei sind vor Ort.

Derzeit #Komplettsperrung der Bundesstraße 2 (Olympiastraße, Höhe ehem. Harsteinwerk) im Bereich #Eschenlohe nach schwerem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Pkw und einem Lkw. Rettungsdienste, Feuerwehr und Polizei sind vor Ort.— PolizeiOberbayernSüd (@polizeiOBS) February 26, 2021

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polizeiOBS: #Waldkraiburg: Frau bei Auseinandersetzung schwer verletzt #Traunstein: Arbeitsunfall mit tragischem Ausgang – Herabfallendes Ladegut fügt Arbeiter tödliche Verletzungen zu #Mittenwald: Vermisster Bergwanderer im Karwendelgebiet tödlich verunglückt ➡️

#Waldkraiburg: Frau bei Auseinandersetzung schwer verletzt#Traunstein: Arbeitsunfall mit tragischem Ausgang – Herabfallendes Ladegut fügt Arbeiter tödliche Verletzungen zu#Mittenwald: Vermisster Bergwanderer im Karwendelgebiet tödlich verunglückt➡️ https://t.co/0FhqJON637 pic.twitter.com/vwPxIUEFbn— PolizeiOberbayernSüd (@polizeiOBS) February 25, 2021

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Frau bei Auseinandersetzung schwer verletzt

25.02.2021, PP Oberbayern Süd

WALDKRAIBURG, LKR. MÜHLDORF AM INN. Am späten Mittwochnachmittag, 25.02.2021, kam es im Bereich der Graslitzer Straße zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei weiblichen Personen. Dabei wurde eine 33-Jährige schwer verletzt. Die 37-jährige Tatverdächtige wurde noch vor Ort vorläufig festgenommen. Die Kripo Mühldorf am Inn hat die Ermittlungen übernommen.
Gegen 17.25 Uhr kam es am Mittwoch zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei weiblichen Personen. Eine 33-jährige Deutsche erlitt dabei Stichverletzungen. Mittels Rettungshubschrauber wurde die lebensbedrohlich verletzte Frau in ein Krankenhaus geflogen. Die 33-Jährige befindet sich zwischenzeitlich außer Lebensgefahr.Die Tatverdächtige, eine 37-jährige Deutsche, konnte durch Einsatzkräfte der Polizei in unmittelbarer Nähe vorläufig festgenommen werden.Unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein übernahmen die zuständigen Ermittler des Fachkommissariats 1 der Kripo Mühldorf am Inn die weiteren Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdelikts und gefährlicher Körperverletzung. Die Staatsanwaltschaft Traunstein stellte Haftantrag gegen die Tatverdächtige. Der zuständige Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl, welcher gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt wurde.Die Kriminalpolizeistation Mühldorf bittet zudem um Hinweise:
Wer kann zur Tat am Mittwochabend (24. Februar) sachdienliche Hinweise geben?
Hat jemand Fotos oder Videos von der Tat gefertigt?
Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer (08631) 36730 bei der Kriminalpolizeistation Mühldorf am Inn zu melden.

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Arbeitsunfall mit tragischem Ausgang – Herabfallendes Ladegut fügt Arbeiter tödliche Verletzungen zu

Zwei Arbeiter waren am Mittwochvormittag gegen 08.30 Uhr auf dem Betriebsgelände eines Handelsunternehmens in der Industriestraße in Traunstein damit beschäftigt, einen Lkw zu beladen. Bei den Ladearbeiten fiel Ladegut in Richtung der beiden Männer. Ein 56-Jähriger, der in einer Gemeinde im Landkreis Traunstein wohnte, wurde dabei erfasst und schwerstverletzt.Kollegen leistetem dem Verunfallten sofort Erste Hilfe und der alarmierte Notarzt übernahm kurz darauf vor Ort die Versorgung des Verletzten. Unter laufender Reanimation wurde der Patient in ein Klinikum gebracht, wo er jedoch wenig später verstarb.Beamte des zuständigen Fachkommissariats K1 der Kripo Traunstein sind derzeit vor Ort noch im Einsatz. Sie führen unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein die Untersuchungen zum Unfallhergang und werden dabei von einem Gutachter unterstützt.

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Vermisster Bergwanderer im Karwendelgebiet tödlich verunglückt

Am Montagabend, 22. Februar 2021, hatten die Angehörigen eines 30-jährigen Münchners bei einer Polizeidienststelle in der Landeshauptstadt Vermisstenanzeige erstattet. Der Mann war am Samstag, 20. Februar, mit dem Zug zu einer Bergwanderung ins Karwendelgebirge aufgebrochen und hatte an diesem Tag letztmals Kontakt zu seiner Familie gehabt. Sein genaues Ziel war zunächst nicht bekannt.Über einen Bekannten konnte am heutigen 23. Februar schließlich in Erfahrung gebracht werden, dass der 30-Jährige eventuell zur Mittenwalder Hütte und zum Gamseck im Karwendelgebirge bei Mittenwald gehen wollte. Während der eingeleiteten Suchaktion unter Beteiligung von Beamten der Alpinen Einsatzgruppe (AEG) der Polizei, der Bergwacht Mittenwald und einem Polizeihubschrauber wurde der Mann leblos im Bereich der Arzgrube gefunden.Nach ersten Erkenntnissen war der Mann aus Richtung Gamseck über schroffes Felsengelände abgestürzt und dabei ums Leben gekommen. Die weiteren Ermittlungen zur genauen Unfallursache hat ein Polizeibeamter der Alpinen Einsatzgruppe übernommen.

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Versammlungen in Wasserburg am Inn

22.02.2021, PP Oberbayern Süd

WASSERBURG AM INN, LKR. ROSENHEIM. Ein überwiegend positives Fazit können die Einsatzkräfte der Polizei nach zwei Versammlungen vom Sonntagnachmittag, 21. Februar 2021, in Wasserburg am Inn ziehen. Das intensiv und akribisch vorbereitete Einsatzkonzept des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd ging vollumfänglich auf, so dass ein friedlicher und reibungsloser Verlauf zu verzeichnen war. Es kam nur zu vereinzelten Beanstandungen.
Gegen 13:00 Uhr begannen die unter dem Motto „Kritik an der Verhältnismäßigkeit der Coronamaßnahmen“ und „Bayern steht zamm“ bei der zuständigen Versammlungsbehörde angezeigten Versammlungen am Volksfestplatz und auf einem nahegelegenen Parkplatz in der Alkorstraße in Wasserburg am Inn, an der sich in der Spitze ca. 1300 Teilnehmer beteiligten. Unter der Leitung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd waren rund 500 Polizeibeamtinnen und –beamte, darunter Polizeireiter, Diensthundeführer, Einsatzzüge des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd und geschlossene Einheiten der Bayerischen Bereitschaftspolizei im Einsatz. Als Schwerpunkt des polizeilichen Handels erwies sich abermals die Überwachung der Auflagen der Versammlungsbehörde, insbesondere hinsichtlich des Infektions- und Hygieneschutzes.Die überwiegende Mehrheit der Versammlungsteilnehmer trug, so wie es im Auflagenbescheid des Landratsamtes Rosenheim unter anderem festgelegt worden war, einen Mund-Nasen-Schutz. Auch alle Rednerinnen und Redner trugen – entgegen zurückliegender Versammlungen – vor und nach ihren Redebeiträgen auf dem Versammlungsgelände den vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutz.Im Verlauf der Versammlungen wurden neun Teilnehmer wegen eines Verstoßes gegen die Maskenpflicht angezeigt. Zudem wurde ein Arzt, welcher in unmittelbarer Nähe zu den Versammlungsörtlichkeiten unter Missachtung der erforderlichen ärztlichen Sorgfaltspflichten Atteste für die Befreiung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ausstellte, wegen des Verdachts der Erstellung unrichtiger Gesundheitszeugnisse vorläufig festgenommen. Des Weiteren wurden insgesamt fünf Personen mit augenscheinlich unrichtigen Gesundheitszeugnissen festgestellt und dementsprechend zur Anzeige gebracht. Zudem mussten in zwei Fällen Platzverweise erteilt werden.Einige Redebeiträge der Versammlungen werden aktuell noch hinsichtlich möglicher strafbarer Inhalte geprüft.Im Stadtgebiet konnte im Abreiseverkehr ein Reisebus festgestellt werden, in welchem insgesamt 17 Personen aus verschiedenen Haushalten zusammen zu den Versammlungen angereist waren und nun auch wieder nach Hause reisen wollten. Auch hier wurden in enger Absprache mit dem zuständigen Landratsamt Rosenheim entsprechende Anzeigen nach der aktuell gültigen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gefertigt.Insgesamt konnte die Polizei einen ordnungsgemäßen und friedlichen Versammlungsverlauf verzeichnen. Die Einsatzkräfte mussten gelegentlich auf Versammlungsteilnehmer kommunikativ einwirken, um auf die geltenden Hygienevorschriften hinzuweisen. Die Versammlungen endeten gegen 17:00 Uhr.Gegen 19:00 Uhr wurde die Polizeiinspektion Brannenburg zu einer Party nach Bad Feilnbach gerufen. Vor Ort stellten die Beamten insgesamt 10 Personen in einer Wohnung fest. Die Beamten beendeten die illegale Zusammenkunft umgehend. Die Verstöße nach der aktuell gültigen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung werden dem zuständigen Landratsamt Rosenheim vorgelegt. Alle anwesenden „Partygäste“ waren zuvor bei den Versammlungen in Wasserburg am Inn.

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Frau durch Ehemann schwer verletzt

21.02.2021, PP Oberbayern Süd

– Kripo Rosenheim ermittelt nach versuchtem Tötungsdelikt -ROSENHEIM. Am Samstagabend, 20.02.2021, wurde eine 51-jährige Frau von ihrem getrennt lebenden Ehemann in ihrer Wohnung angegriffen und schwer verletzt. Die Kriminalpolizei Rosenheim übernahm umgehend die Ermittlungen. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft.
Am Samstagabend, 20.02.2021, gegen 19:00 Uhr, gingen bei der Einsatzzentrale mehrere Notrufe über einen lautstarken Familienstreit in der Salinstraße in Rosenheim ein. Nachdem bekannt wurde, dass eine Frau lautstark um Hilfe schrie, wurde ein Großaufgebot an polizeilichen Einsatzkräften sowie des Rettungsdienstes zu einem Wohnhaus beordert. In einer Wohnung fanden die Einsatzkräfte eine schwer verletzte weibliche Person auf. Die 51-jährige Frau gab an, von ihrem getrennt lebende Ehemann angegriffen und so schwer verletzt worden zu sein. Sie musste nach sofortiger medizinischer Erstversorgung schwer verletzt ins Krankenhaus transportiert werden.Mehrere Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Rosenheim sowie der umliegenden Dienststellen fahndeten im Stadtgebiet nach dem Tatverdächtigen und konnten diesen wenig später in einer Grünanlage antreffen und vorläufig festnehmen. Die Kriminalpolizei Rosenheim übernahm umgehend unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, die Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes.Auf Grund des derzeitigen Ermittlungsstands besteht der dringende Verdacht, dass der 53-jährige Ehemann seiner getrennt lebenden Frau die schweren Verletzungen zufügte, da er diese töten wollte. Der Mann wurde im Laufe des heutigen Sonntag, 21.02.2021, auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der einen Haftbefehl eröffnet. Er wurde im Anschuss in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

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Verkehrsunfallstatistik des Polizeipräsidium Oberbayern Süd

19.02.2021, PP Oberbayern Süd

Der Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd umfasst die kreisfreie Stadt Rosenheim sowie die neun Landkreise Rosenheim, Miesbach, Berchtesgadener Land, Traunstein, Altötting, Mühldorf, Weilheim-Schongau, Bad Tölz-Wolfratshausen und Garmisch-Partenkirchen. Zusätzlich sind im Bereich der Landeshauptstadt und des Landkreises München knapp 50 Autobahnkilometer als Übertragungsbereich zu betreuen. Insgesamt summiert sich das Straßennetz auf eine Länge von ca. 15.500 km.
Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd ist im Rahmen des vom Bayerisches Staatsministerium des Innern und für Integration initiierten Verkehrssicherheitsprogramms 2020 „Bayern mobil – Sicher ans Ziel“ nach wie vor gefordert, die gesteckten Ziele zu erreichen. Polizeipräsident Robert Kopp erläutert: „Verkehrsunfälle sind in den meisten Fälle keine schicksalhaften Ereignisse. Ich wünsche mir deshalb, dass sich alle Verkehrsteilnehmer wieder mehr die Grundregel des § 1 der Straßenverkehrsordnung zu Eigen machen:Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.Durch die Einhaltung dieser Grundregel leisten alle Verkehrsteilnehmer selbst einen wesentlichen Beitrag für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Aktive Verkehrsteilnahme heißt Verantwortung – insbesondere für die Schwächeren – zu übernehmen“.

2020
2019
2018
2017

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ℹ Pressemitteilungen ℹ🔹 Kripo #Rosenheim klärt Einbruchserie – zwei Tatverdächtige in U-Haft➡ https://t.co/rmSiRwKEEw🔹 #Halsbach, Lkr. #Altötting – Zwei tödliche Verkehrsunfälle aufgrund Glätte➡ https://t.co/74oc62e9qj➡ https://t.co/p8VBYBNbPg pic.twitter.com/vEDx8LMKql— PolizeiOberbayernSüd (@polizeiOBS) February 19, 2021

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84-Jährige bei schwerem Verkehrsunfall getötet

19.02.2021, PP Oberbayern Süd

HALSBACH, Lkr. ALTÖTTING. Wenige Stunden nach einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein 47-jähriger Pkw-Fahrer auf der Kreisstraße AÖ 10 zwischen Hermannsbräu und Halsbach sein Leben verlor, verunglückten zwei Frauen nur wenige Kilometer von der Unfallstelle entfernt ebenfalls schwer. Für eine der beiden, die 84-jährige Beifahrerin, kam jede Hilfe zu spät. Sie verstarb im Laufe der Nacht im Krankenhaus. Beamte der Polizeiinspektion Burghausen nahmen die Ermittlungen zum Unfallhergang auf.
Eine 46-jährige Frau aus dem Landkreis Traunstein war am Donnerstagvormittag, 18.02.2021, gegen 10:15 Uhr zusammen mit einer 84-jährigen, ebenfalls aus dem Landkreis Traunstein stammenden Frau, mit ihrem Pkw Mazda auf der Staatsstraße 2357 unterwegs, als sie aufgrund von Straßenglätte auf Höhe Krumbach ins Schleudern geriet, von der Fahrbahn abkam und mit ihrem Pkw einen Baum rammte.Hierbei wurde die Beifahrerin im Pkw eingeklemmt. Sie musste von den Feuerwehren aus Halsbach, Kirchweidach und Tyrlaching mit hydraulischem Gerät aus dem Fahrzeug gerettet werden. Die Dame wurde lebensgefährlich verletzt und kam mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Traunstein. Die Fahrerin wurde schwer verletzt und mit dem Rettungsdienst ins Kreisklinikum Altötting verbracht. Zur Versorgung der Verletzten waren zudem mehrere Rettungswägen, der HvO Kirchweidach und der Einsatzleiter Rettungsdienst im Einsatz.Unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein wurde der Verkehrsunfall durch die Burghauser Polizei aufgenommen. Zur endgültigen Klärung der Unfallursache wurde ein Gutachter eingeschaltet.In der Nacht auf Freitag erlag die 84-jährige Beifahrerin ihren schweren Verletzungen.

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Verkehrsunfallbilanz 2020 des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd

19.02.2021, PP Oberbayern Süd

Der Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd umfasst die kreisfreie Stadt Rosenheim sowie die neun Landkreise Rosenheim, Miesbach, Berchtesgadener Land, Traunstein, Altötting, Mühldorf, Weilheim-Schongau, Bad Tölz-Wolfratshausen und Garmisch-Partenkirchen. Zusätzlich sind im Bereich der Landkreise Starnberg, Erding und München sowie der Landeshauptstadt München knapp 60 Autobahnkilometer als Übertragungsbereich zu betreuen. Insgesamt summiert sich das Straßennetz auf eine Länge von ca. 15.500 km.1.246.970 Kraftfahrzeuge waren zum Stichtag 31.12.2020 im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums zugelassen. Dies entspricht einer Steigerung von 2,5% bzw. 30.603 Fahrzeugen im Vergleich zum Vorjahr (31.12.2019).
Gesamtentwicklung
Mit insgesamt 33.492 Verkehrsunfällen ist 2020 ein deutlicher Rückgang der Verkehrsunfall-Zahlen festzustellen. Dies betraf alle Unfallgruppen, also sowohl Unfälle mit Personenschaden als auch Unfälle mit Sachschaden.Mit 78 Verkehrstoten kamen 2020 im Straßenverkehr zehn Personen weniger ums Leben als noch im Jahr zuvor (2019: 88).Überhöhte bzw. nicht angepasste Geschwindigkeit ist für mehr als ein Drittel der Verkehrsunfalltoten ursächlich.Während es bei den jungen Erwachsenen, Senioren, Fußgängern und Schulwegunfällen eine erfreuliche Entwicklung gibt, ist bei Unfällen mit Beteiligung eines Rad- Pedelec- oder Motorradfahrers 2020 eine teils deutliche Steigerung festzustellen.

Auf den Straßen und öffentlichen Verkehrsflächen im Schutzbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd ergab sich bei der Gesamtunfallentwicklung ein Rückgang um 16,6% von 40.182 auf 33.492 Unfälle. Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Sachschaden/Anzeige verringerte sich ebenso von 11.533 auf 9.142 (- 20,7%) wie die Anzahl der Kleinunfälle von 22.858 auf 18.829 (- 17,6%). Bei den Kleinunfällen sind 6.874 Wildunfälle enthalten (Vorjahr 7.241; – 5,1%).Auch die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden ging um 4,7% auf 5.521 zurück. Verletzt wurden dabei 6.975 Personen (- 9,1%), getötet wurden 78 Personen (Vorjahr 88; – 11,4%).Die Unfallfluchten reduzierten sich deutlich um 20,7% auf 6.625 Unfälle.
Verkehrsunfälle mit Personenschaden

Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden verringerte sich um 4,7% auf 5.521. Verletzt wurden dabei 6.975 Personen (- 9,1%). Sowohl die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden als auch die dabei verletzten Personen markieren den niedrigsten Wert in den letzten 10 Jahren.Mit 78 Personen wurden bei Verkehrsunfällen weniger Verkehrsteilnehmer tödlich verletzt (2019: 88; – 11,4%).
Hauptunfallursachen
Insbesondere bei Unfällen mit tödlichem Ausgang spielte überhöhte bzw. nicht angepasste Geschwindigkeit die größte Rolle. 28 Personen und damit mehr als ein Drittel der Verkehrstoten verloren im Straßenverkehr ihr Leben, weil zu schnell gefahren wurde. Raserei war zudem für 1.220 zum Teil schwerverletzte Verkehrsteilnehmer verantwortlich.Bei der Gesamtzahl der Verkehrsunfälle im Bereich Alkohol am Steuer ist ein leichter Rückgang auf 591 Unfälle zu verzeichnen. Die Alkoholbeeinflussung gehört aber nach wie vor zu den Hauptursachen bei schweren Unfällen mit Verletzten oder Getöteten. 13 Personen starben und 338 erlitten Verletzungen, weil betrunkene Fahrer am Steuer saßen.
Hauptrisikogruppen
Bei der Zahl der getöteten Radfahrer ist eine Zunahme von 13 auf 14 festzustellen (+ 7,7%). Zudem wurden auch deutlich mehr Radfahrer verletzt (2.430; + 23,7%). Die Anzahl der Radfahrer als Unfallbeteiligte erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich (2.756; + 21,7%).Bemerkenswert ist hier die erhebliche Zunahme von beteiligten Pedelecs von 323 im Vorjahr auf 584 (+ 80,8%) sowie bei diesen Verkehrsunfällen verletzte Personen von 298 auf 537 (+ 80,2%). Die Zahl der Getöteten sank dagegen von 5 auf 3.Fußgänger waren dagegen wieder weniger an Verkehrsunfällen beteiligt (Abnahme von 519 auf 447; – 10,4%) und es wurden weniger Personen verletzt (Rückgang um 26,4% von 397 auf 292). Die Zahl der getöteten Fußgänger entwickelte sich ebenfalls positiv (Abnahme von 11 auf 4).Zu den Hauptrisikogruppen zählen auch Motorradfahrer. 939 Biker waren in einen Verkehrsunfall verwickelt (Vorjahr 999, – 6,0%). Dabei wurden 798 Fahrer bzw. Mitfahrer verletzt (-6,7%). Getötet wurden hier 23 Personen (Vorjahr 21). Hauptunfallursache in diesem Bereich ist nach wie vor nicht angepasste bzw. überhöhte Geschwindigkeit.Die Zahl der Schulwegunfälle sank gegenüber dem Vorjahr von 68 auf 37. Die Anzahl der dabei verletzten Schüler verringerte sich von 126 auf 62 (davon 56 „nur“ leicht verletzt). Die Zahl an leicht Verletzten resultiert zum Teil aus zwei Unfällen mit Schulbussen, bei denen 5 bzw. 19 Schulkinder leicht verletzt wurden. Getötet wurde kein Kind auf dem Schulweg.Der Trend bei den unfallbeteiligten Senioren (65 Jahre und älter) ist sowohl bei der Gesamtunfallzahl (3.604 Unfälle; Vorjahr 4.357), als auch bei den dabei verletzten (1.124 Verletzte, Vorjahr 1.185) und getöteten Senioren (23 Getötete; Vorjahr 27) rückläufig.Bei der Risiko-Zielgruppe der jungen Erwachsenen (18-24 Jahre) ist ein signifikanter Abwärtstrend bei der Gesamtunfallzahl (2.803 Unfälle; Vorjahr 3.399) und der Anzahl der Verletzten (816 Verletzte; Vorjahr 966) erkennbar. Mit 13 Getöteten (Vorjahr 15) konnte die positive Entwicklung der letzten Jahre bei der jungen Generation weiter fortgesetzt werden.
Regionale Entwicklung der Verkehrsunfälle

Alkohol-/Drogen im Straßenverkehr
Alkohol- bzw. Drogeneinfluss sind nach wie vor Ursachen für viele, vor allem schwere Verkehrsunfälle. Im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd wurden daher von den Dienststellen im Jahr 2020 zahlreiche Alkohol- und Drogenkontrollen durchgeführt, bei denen 1.480 (Vorjahr 1.831) Fahrten unter Alkoholeinfluss sowie 710 (Vorjahr 867) Fahrten unter Drogeneinfluss entweder als Straftat der Staatsanwaltschaft vorgelegt bzw. im Falle einer Ordnungswidrigkeit entsprechende Bußgeldverfahren eingeleitet wurden.

Verkehrssicherheitsarbeit
Mit einem neuen Verkehrssicherheitsprogramm 2030 „Bayern mobil – Sicher ans Ziel“ wollen das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr an den Erfolg des bisherigen Programms anknüpfen. Damit wird der Handlungsrahmen für alle, die an der Verkehrssicherheitsarbeit mitwirken gesetzt. Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd wird weiter daran arbeiten, die Verkehrssicherheit noch weiter zu erhöhen, die Zahl der Getöteten und Verletzten so weit wie möglich zu reduzieren und besonders gefährdete Verkehrsteilnehmer besser zu schützen. Die polizeilichen Schwerpunkte liegen daher auch in Zukunft in den Bereichen Verkehrsprävention (z. B. durch Seniorenkurse, Verkehrsunterrichte, Motorradpräventions-veranstaltungen) sowie der Verkehrsüberwachung (z. B. durch Beteiligung an europäischen und bundesweiten Kontrollaktionen sowie eigene Kontrollen und Schwerpunkte).
Polizeipräsident Robert Kopp:

„Im Jahr 2020 wurden weniger Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt – vor allem aber haben weniger Menschen ihr Leben im Straßenverkehr verloren, als noch ein Jahr zuvor. Dies ist zweifellos ein erfreulicher Trend, der allerdings im Lichte der Corona-Pandemie betrachtet werden muss. Insbesondere durch den Lock-Down im Frühjahr und im Spätherbst, dem flächendeckenden Ausfall des Präsenzunterrichts an den Schulen und der Notwendigkeit von Homeoffice, wo immer dies möglich war, hat temporär die Zahl an Verkehrsteilnehmern und Mobilität erheblich abgenommen. Gleichzeitig zog es viele Menschen zur Bewegung an der frischen Luft ins Freie, was im signifikanten Anstieg der Beteiligung von Rad- und Pedelecfahrern an Verkehrsunfällen und in punktuellen Zunahmen des Ausflugsverkehrs sehr deutlich wurde. Die „Risikogruppe Zweiradfahrer“ gilt es deshalb durch besondere Aufmerksamkeit zu schützen. Allerdings ist auch jeder Zweiradfahrer selbst gefordert, z.B. durch das Tragen eines Helmes oder eine gute Erkennbarkeit bestmöglich für die eigene Sicherheit zu sorgen.Wir konnten im Jahr 2020 die niedrigste Zahl von Verkehrsunfällen mit Personenschäden sowie der dabei verletzten Personen in den letzten 10 Jahren im südlichen Oberbayern verzeichnen. Das ist eine positive Entwicklung – gerade bei über die Jahre stetig gestiegener Mobilität und einer immer höheren Zahl zugelassener Fahrzeuge. Und dennoch gilt: jeder Verletzte, jeder Verkehrstote ist einer zu viel!Die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen ist und bleibt eine Daueraufgabe, nicht zuletzt auch für jeden Verkehrsteilnehmer selbst. So sehe ich die Zahlen des Führens eines Kraftfahrzeugs unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen nach wie vor als besorgniserregend an – zudem gibt es hier eine nicht unerhebliche Dunkelziffer! Die präventive und repressive Bekämpfung der Hauptunfallursachen sowie von schweren Unfallfolgen werden wir – unter Beibehaltung eines hohen Kontrolldrucks – auch im Jahr 2021 wieder in den Mittelpunkt der Verkehrssicherheitsarbeit beim Polizeipräsidiums Oberbayern Süd stellen. Geschwindigkeitsüberwachung ist schon deshalb angezeigt, da im letzten Jahr 28 Menschen im südlichen Oberbayern ihr Leben verloren, weil zu schnell gefahren wurde. Ebenso wollen wir bei Alkohol- und Drogenkontrollen einen polizeilichen Tätigkeitsschwerpunkt setzen, flankiert durch eine effektive Verkehrsüberwachung unserer „Kontrollgruppe Motorrad“.Zu guter Letzt appelliere ich an alle Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr, ständig vorsichtig zu sein und immer auf andere Rücksicht zu nehmen.“Hinweis: Auf Grund der noch immer andauernden Corona-Pandemie kann der sonst zum Beginn der Motorradsaison stattfindende Präventionstag „Ride Safe“ auch heuer leider erneut nicht stattfinden.

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Tödlicher Verkehrsunfall – Glätte führt zu Frontalzusammenstoß zwischen Lkw und Pkw

18.02.2021, PP Oberbayern Süd

HALSBACH, LKR. ALTÖTTING. Am heutigen Donnerstagmorgen kam es auf der AÖ 10 im Gemeindebereich Halsbach zu einem folgenschweren Verkehrsunfall, bei welchem ein 47-Jöhriger tödliche Verletzungen erlitt. Die Polizeiinspektion Burghausen hat unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.
Plötzlich auftretende Glätte war am Donnerstagmorgen die Ursache eines folgenschweren Verkehrsunfalles im Gemeindebereich Halsbach. Ein 47-jähriger aus dem Landkreis Altötting war mit seinem Pkw Mercedes gegen 05.50 Uhr auf der Kreisstraße AÖ 10 zwischen Hermannbräu und Halsbach unterwegs. Während viele Straßen ohne Probleme befahrbar waren, war die betreffende Kreisstraße im Bereich der Unfallstelle extrem glatt.Nach Spurenlage kam der 47-jährige wohl aufgrund der Glätte ins Schleudern, in Folge auf den Gegenfahrstreifen und prallte hier frontal in den Lkw Daimler einer Berchtesgadener Firma, der von einem 58-jährigen aus dem Landkreis Berchtesgadener Land gelenkt wurde und in Fahrtrichtung Hermannbräu unterwegs war.Der 47-jährige erlitt durch den Unfall tödliche Verletzungen. Der Fahrer des Lkw wurde beim Aufprall schwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst in eine Kreisklinik eingeliefert werden. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein wurde der Verkehrsunfall durch die Burghauser Polizei aufgenommen, ein Gutachter mit angefordert.Die Verständigung der Angehörigen und deren Betreuung wurde durch die Polizeiinspektion Altötting zusammen mit dem Kriseninterventionsdienst übernommen.Da der Unfallverursacher in seinem Fahrzeug eingeklemmt war, wurden die Feuerwehren aus Halsbach, Kirchweidach, Unterneukirchen, Garching und Wald an der Alz sowie die Kreisbrandinspektion zur Personenrettung, Sicherung der Unfallstelle und Bergungsmaßnahmen alarmiert.

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Kripo Rosenheim klärt Einbruchserie

18.02.2021, PP Oberbayern Süd

ROSENHEIM. Dem Fachkommissariat für Eigentumsdelikte der Kripo Rosenheim gelang ein erfreulicher Ermittlungserfolg. Nach diversen Einbrüchen im Raum Rosenheim konnten zwei dringend Tatverdächtige ermittelt werden. Die beiden Männer sitzen mittlerweile in Untersuchungshaft.
Seit Ende August 2020 kam es im Raum Rosenheim zu insgesamt sieben Einbruchdiebstählen oder Versuchen, vorwiegend in Bäckereifilialen. Wir berichteten.Aufgrund der umfangreichen Ermittlungen sowie der komplexen Spurenlage wurde die weitere Sachbearbeitung vom Fachkommissariat für Eigentumsdelikte von der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, übernommen.Im Zuge der komplexen Untersuchungen konnten nun zwei dringend tatverdächtige 18- und 26-Jährige aus Rosenheim ermittelt und vorläufig festgenommen werden.Die beiden Tatverdächtigen wurden auf Antrag der zuständigen Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Anschließend wurden die mutmaßlichen Einbrecher in Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

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Ende einer Vermisstensuche – sterbliche Überreste eines 32-jährigen Altöttingers nach mehr als zwei Jahren aufgefunden –

18.02.2021, PP Oberbayern Süd

Bergung mittels Polizeihubschrauber.

AMMERGAUER ALPEN, LKR. GARMISCH-PARTENKIRCHEN. Die Polizeistation Oberammergau und die Kriminalpolizeistation Mühldorf am Inn konnten nach mehr als zwei Jahren die Vermisstensuche nach einem 32-jährigen Altöttinger abschließen. Die sterblichen Überreste des Vermissten konnten letztendlich im Januar 2021 im Bereich der Notkarspitze aufgefunden werden.
Im Jahr 2018 beschäftigten gleich drei Vermisstenfälle innerhalb weniger Monate die Polizei des Ammertales. Vermisst wurden ein 82-jähriger Oberammergauer, ein 48-jähriger Raistinger sowie ein damals 32 Jahre junger Mann aus dem Landkreis Altötting.In keinem dieser Fälle war ein schneller Erfolg zu verzeichnen. Die über mehrere Tage dauernden, großangelegten Suchmaßnahmen verliefen ergebnislos. Eine unbefriedigende Sache für die eingesetzten Suchmannschaften der Polizei, Bergwacht, Feuerwehr, Rettungshundestaffeln und weiteren Kräften.Im Lauf des Jahres 2018 konnten die beiden erstgenannten Fälle gelöst und die Vermissten aufgefunden werden. Vom 32-jährigen Altöttinger fehlte weiterhin jede Spur.Laut den polizeilichen Erkenntnissen verließ der junge Mann am 30.04.2018 seine Wohnung und war seither spurlos verschwunden. Niemand konnte konkrete Angaben über sein Ziel oder seine Absichten machen.Am 04.05.2018 wurde dann sein Fahrzeug auf einem Wanderparkplatz im Graswangtal entdeckt. Eine dreitägige Suche mit weit mehr als 100 Einsatzkräften begann. Nach Auswertung der bis dahin erlangten Erkenntnisse konzentrierte sich die Suche auf die im Süden des Graswangtales liegenden Berge wie auch den Talgrund. Die Bemühungen blieben erfolglos. Eine traurige und zugleich unbefriedigende Situation für die Angehörigen wie auch für die Sachbearbeiter der Polizei sowie alle an den Suchmaßnahmen beteiligten Einsatzkräfte. Vermisstensachen werden ja nicht einfach abgeschlossen, sie bleiben „offen“ und sind damit immer wieder präsent.Wie so manchmal half „Kommissar Zufall“ im November 2020 weiter. Aufmerksame Wanderer entdeckten im Bachbett des Großkargrabens, nahe der Ettaler Mühle, einen menschlichen Knochen und meldeten dies der Polizei. Der Knochen wurde zur weiteren pathologischen Bewertung und Untersuchung an das Institut für Rechtsmedizin in München übersandt. Der dort durchgeführte Abgleich mit der im Rahmen der Ermittlungen bereits gesicherten DNS des Vermissten führte zur eindeutigen Identifizierung des vermissten 32-Jährigen. Die anschließenden Absuchen des Bachbettes und der näheren Umgebung erbrachten jedoch keine weiteren Erkenntnisse.Im Januar herrschten an der Notkarspitze perfekte Verhältnisse zum Eisklettern. Am Ende der vierten Seillänge des „Linken Ypsilons“, einer Eiskletterroute, fielen einem jungen Polizeibeamten beim Eisklettern, etwas abseits im Eis, eingefrorene Bekleidungsstücke, bei näherer Betrachtung, Knochenteile auf. Seine Feststellungen meldete der junge Kollege umgehend der zuständigen Polizei.Eine Bergung war aufgrund der Eisbedeckung nicht möglich, jedoch konnten bereits einen Tag später kleine Knochenteile aus dem Eis gepickelt werden. Die rechtsmedizinische Untersuchung dieser erbrachte wiederum eine hundertprozentige Übereinstimmung. Die sterblichen Überreste des vermissten Altöttingers waren somit gefunden.Die Tauwetterperiode Anfang Februar wurde genutzt und ein Bergeversuch gestartet. Ein Polizeibergführer und ein Bergwachtmann der Bergwacht Oberammergau machten sich mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers auf den Weg.Bohrhaken wurden gesetzt, Seilversicherungen angebracht um ein Arbeiten im Absturzgelände zu ermöglichen. Der Leichnam war mittlerweile von 2 Metern Lawinenschnee bedeckt und musste zunächst händisch freigeschaufelt werden. Letztendlich konnten die sterblichen Überreste des Mannes geborgen und ausgeflogen werden.Wenige Tage später konnten die sterblichen Überreste an die Familie übergeben und somit eine Lücke geschlossen werden.Aufgrund aller im Rahmen der Ermittlungen, der mehr als zweijährigen Suchmaßnahmen sowie im Zuge der Bergung erlangten Erkenntnisse muss davon ausgegangen werden, dass sich der junge Mann beim Abstieg von der Notkarspitze verlief, im Einzugsgebiet des Großkargrabens abstürzte und dort ums Leben kam. Der temporär stark wasserführende Graben transportierte ihn dann letztendlich an die Stelle, an der er gefunden wurde.Nach mehr als zwei Jahren hatten die Angehörigen zwar die traurige Gewissheit, konnten aber nun Abschied von dem 32-Jährigen nehmen. Auch für die polizeilichen Sachbearbeiter der Alpinen Einsatzgruppe und der Kriminalpolizei kann dieser Vermisstenfall, der die Beamten nicht nur dienstlich sondern auch emotional über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren intensiv beschäftigt hat, „ad acta“ gelegt werden.

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Tödlicher Gleitschirmunfall im Bereich bei Nußdorf am Inn

Am späten Dienstagnachmittag starteten gegen 16.50 Uhr ein 32-Jähriger aus dem Landkreis Rosenheim und ein 31-jähriger Münchener mit ihren Gleitschirmen vom Heuberg. Bei beiden Männern handelt es sich um Gleitschirmflieger mit jahrelanger Erfahrung.Nachdem der Rohrdorfer seinen Bekannten, der kurz vor ihm gestartet war, aus den Augen verloren hatte und dieser dann auch nicht an dem vereinbarten Landeplatz eingetroffen war, setzte er einen Notruf ab. In der Folge lief unter Leitung der Polizeiinspektion Brannenburg und der Bergwacht Brannenburg unverzüglich eine größere Suchaktion nach dem Vermissten an.Gegen 19.45 Uhr konnte der Verunfallte von einem Polizeihubschrauber im Bereich der „Eingefallenen Wand“ in unwegsamem Gelände an einem Baum hängend lokalisiert und anschließend durch Kräfte der Bergwacht Brannenburg gegen 21.00 Uhr geborgen werden. Die Bergwacht und zwei Beamte der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei mussten sich auf Grund des Geländes fußläufig an den Verunfallten annähern. Hier war auch eine besondere Sicherung der Einsatzkräfte notwendig, welche durch die Bergwacht organisiert und gestellt wurde. Ein Notarzt der Bergwacht konnte jedoch nur noch den Tod des Verunfallten feststellen.An dem Einsatz waren zahlreiche Kräfte der Bergwacht Brannenburg sowie der umliegenden Wachten im Einsatz, welche unter unermüdlichem Einsatz die Lokalisierung des Verletzten sowie dessen Rettung versuchten. Zudem waren ein Rettungshubschrauber und zwei Polizeihubschrauber an dem Einsatz beteiligt. Derzeit wird der Luftfahrtunfall unter der Ermittlungszuständigkeit der Polizeiinspektion Brannenburg in Zusammenarbeit mit der Alpinen Einsatzgruppe des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd umfassend untersucht.

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Brand eines Reihenmittelhauses in Töging am Inn

17.02.2021, PP Oberbayern Süd

TÖGING AM INN, LKR. ALTÖTTING. Am Mittwochmorgen, den 17.02.2021, gegen 01.50 Uhr, kam es zu einem Brand an einem Reihenmittelhaus in der Bunsenstraße. Bei dem Brand erlitten insgesamt drei Personen Verletzung im Rahmen der ersten Löschversuche. Der Sachschaden beläuft sich auf geschätzte 100.000 Euro.
Gegen 01.50 Uhr wurde in der Bunsenstraße in Töging am Inn ein Brand an einem Reihenmittelhaus gemeldet.Durch die alarmierten regionalen Feuerwehren konnte der Brand relativ rasch unter Kontrolle gebracht werden.Zwei Bewohner und ein Nachbar erlitten im Zuge der ersten Löschversuche Verletzungen. Zwei der genannten Personen wurden zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus verbracht. Der bei dem Brand entstandene Sachschaden wird auf ca. 100.000 Euro geschätzt.Die ersten Untersuchungen wurden noch vor Ort vom Kriminaldauerdienst der Kripo Traunstein durchgeführt. Die weiteren Ermittlungen zur genauen Brandursache wurden durch das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizeistation Mühldorf am Inn übernommen.

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@polizeiOBS: #Wetterwechsel #Achtung #LebensgefahrDie Eisflächen der Gewässer sind auf Grund des Tauwetters nicht tragfähig!Bitte bringt Euch und die Rettungskräfte nicht unnötig in Gefahr!Verhaltenshinweise findet ihr hier ▶

#Wetterwechsel #Achtung #LebensgefahrDie Eisflächen der Gewässer sind auf Grund des Tauwetters nicht tragfähig!Bitte bringt Euch und die Rettungskräfte nicht unnötig in Gefahr!Verhaltenshinweise findet ihr hier ▶ https://t.co/0piByqAT8L pic.twitter.com/UmyRREnXKs— PolizeiOberbayernSüd (@polizeiOBS) February 16, 2021

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@polizeiOBS: ⚠Öffentlichkeitsfahndung⚠Seit gestern wird ein 47-jähriger Mann aus #Burghausen vermisst. Hinweise zum Aufenthalt des Vermissten bitte an die Polizei Burghausen☎08677/9691-0 oder den Polizeinotruf.Zum ausführlichen Pressebericht mit Lichtbild ➡

⚠Öffentlichkeitsfahndung⚠Seit gestern wird ein 47-jähriger Mann aus #Burghausen vermisst. Hinweise zum Aufenthalt des Vermissten bitte an die Polizei Burghausen☎08677/9691-0 oder den Polizeinotruf.Zum ausführlichen Pressebericht mit Lichtbild ➡https://t.co/XtUMRyMxJT— PolizeiOberbayernSüd (@polizeiOBS) February 16, 2021

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47-Jähriger aus Burghausen vermisst

16.02.2021, PP Oberbayern Süd

BURGHAUSEN. LKR. ALTÖTING. Seit dem gestrigen Montag, den 15.02.2021, sucht die Polizei nach einem 47-jährigen Vermissten aus Burghausen und bittet um die Mithilfe der Bevölkerung.

Karl-Heinz Buchner.

Die Polizei Burghausen fahndet derzeit nach einem Mann, der seit gestern, 07.00 Uhr, von zu Hause abgängig ist. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich der Mann in einem gesundheitlich problematischen Zustand befindet. Daher wird die Öffentlichkeit gebeten, wenn möglich Hinweise an die Burghauser Polizei unter 08677/9691-0 zu geben.Gesucht wird Herr Buchner Karl-Heinz, 47 Jahre alt, aus Burghausen.Herr Buchner ist ca. 1,75 Meter groß, ca. 95 kg schwer und von kräftiger Statur. Er ist vermutlich mit einem Pkw VW Polo in weiß, amtliches Kennzeichen AÖ-DV33, unterwegs.

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Festnahme nach Falschgeldsicherstellung

15.02.2021, PP Oberbayern Süd

ROHRDORF, LKR. ROSENHEIM. Zollbeamte konnten am Samstag, 13.02.2021, gegen 14.00 Uhr auf der BAB A 8 einen in Österreich lebenden türkischen Staatsangehörigen mit mehreren tausend Euro Falschgeld festnehmen. Die Kripo Rosenheim hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Gegen den Tatverdächtigen erging Haftbefehl.

Lediglich die unauffällige Aufschrift „Prop copy“ weist beim ersten Anblick auf unechtes Geld hin.

Am Samstag, den 13.02.2021, kontrollierten Beamte des Hauptzollamtes Rosenheim gegen 14.00 Uhr einen Audi A6 mit österreichischer Zulassung im Bereich Rohrdorf in Fahrtrichtung Salzburg.Bei der genaueren Betrachtung des 36-jährigen Insassen stellten die geschulten Augen der Zöllner mehrere tausend Euro Falschgeld fest. Bei dem Falschgeld handelte es sich um sogenanntes „Prop Copy“.Bereits in der Vergangenheit warnten das Bayerische Landeskriminalamt und das Polizeipräsidium Oberbayern Süd vor dem Phänomen der Geldfälschung mit sogenanntem „Prop Copy“ oder „Movie Money“. Dabei handelt es sich um Banknoten, die für den Entertainmentbereich hergestellt wurden, z. B. für Filmaufnahmen oder für Zaubershows. Diese Noten sind nur dann unbedenklich, wenn sie sich in Größe und Farbe von echten Banknoten unterscheiden. Zusätzlich müssen deutliche Hinweise auf dem Zahlungsmittel angebracht sein, die es als „Spielgeld“ erkennen lassen.Der 36-Jährige wurde vorläufig festgenommen und zur Fortführung der ersten Ermittlungen der Grenzpolizeiinspektion Raubling übergeben.Das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim übernahm unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein die weiteren umfangreichen Ermittlungen.Banknotenreproduktionen sind nach deutschen Recht dann Falschgeld, wenn sie mit echtem Geld verwechselt werden können und als echt in den Verkehr gebracht werden oder werden sollen. Veränderte Banknotenabbildungen sind damit kein „Spielgeld“.Die Kriminalpolizei warnt eindringlich vor der Verwendung von „Movie Money“ im Zahlungsverkehr. Geldfälschung ist ein Verbrechen und wird mit hohen Strafen geahndet.

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Tödlicher Bergunfall im Ammergebirge

Am Sonntag, 14. Februar 2021, kam ein 29-jähriger Bergsteiger aus dem Raum Landsberg am Lech bei einer Gratüberschreitung vom Brunnenkopf in Richtung „Kleiner Klammspitze“ ums Leben. Er stürzte aus noch ungeklärter Ursache in steilstem Gelände über eine weite Strecke ab und erlag dabei seinen Verletzungen.Der junge Mann war m späten Vormittag von Linderhof alleine zu seiner Bergtour aufgebrochen. Als er nach 16.00 Uhr nicht mehr erreichbar war, wurde die Integrierte Leitstelle Oberland per Notruf verständigt. An den sofort eingeleiteten Suchmaßnahmen waren die Bergwachten des Ammertales, Oberammergau, Unterammergau, Bad Kohlgrub, die Alpine Einsatzgruppe (AEG) der Polizei, zwei Polizeihubschrauber und die Feuerwehr Oberammergau beteiligt. Insgesamt waren 35 Personen im Einsatz.Gegen 20.00 Uhr wurde der Vermisste mit Hilfe einer Wärmebildkamera von der Besatzung des Polizeihubschraubers entdeckt. Das Erreichen des Vermissten gestaltete sich sehr schwierig. Zuerst erreichten ihn Einsatzkräfte der Bergwacht zu Fuß, wenig später Notarzt und ein weiterer Bergretter mit Hilfe des Polizeihubschraubers. Vor Ort konnte nur noch der Tod des Bergsteigers festgestellt werden. Die anschließende Bergung wurde mit Hilfe des Polizeihubschraubers durchgeführt.Über die näheren Umstände des Unfalles ist noch nichts bekannt. Die polizeilichen Ermittlungen werden von einem Polizeibergführer der Polizeistation Oberammergau geführt.

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Rund 60 Personen treffen sich zu privater Veranstaltung – Polizei löst auf

Einem Verkehrsteilnehmer war am Sonntagvormittag gegen 11.30 Uhr Uhr eine große Personengruppe im Ortsteil Niedernach am Ostufer des Walchensees aufgefallen. Die verständigte Polizei Bad Tölz überprüfte mit Unterstützung umliegender Dienststellen und mehreren Streifenwagenbesatzungen die Mitteilung und stellte fest, dass sich dort bis zu 60 Personen getroffen hatten. Es handelte sich um Mitglieder eines Clubs von Eisschwimmern. Weil diese natürlich aus verschiedenen Haushalten stammten, viele die Mindestabstände unterschritten und keine Mund-Nase-Bedeckung trugen, wurden die Personalien festgestellt und Anzeigen gegen mehrere Dutzend Personen erstattet.Die Veranstaltung wurde aufgelöst.

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Polizei muss erneut gravierende Corona-Verstöße anzeigen

GARMISCH-PARTENKIRCHEN. Am späten Freitagabend, 12. Februar 2021, wurde der Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen zugetragen, dass in einem Gewerbebetrieb in der Marktgemeinde eine Feier stattfinden würde. Die Streifenwagenbesatzung der Inspektion stellte fest, dass dort tatsächlich neun Personen aus unterschiedlichen Hausständen eine erfolgreiche berufliche Aufstiegsfortbildung feierten. Zwar stellte die Polizei fest, dass alle Personen vor Ort eine Mund-Nase-Bedeckung trugen, dass mit dem Zusammentreffen dennoch gegen die geltenden Bestimmungen verstoßen wurde, war den Personen bewusst. Die Feier wurde für beendet erklärt, gegen alle Teilnehmer wurden Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz erstattet.NUSSDORF AM INN, LKR. ROSENHEIM. In einem Werkstattanbau eines Gewerbebetriebes hatten sich am Samstagabend, 13. Februar 2021, acht Personen zu einer Feier getroffen. Mit richterlichen Beschluss betrat die Polizei die Räumlichkeiten und stellte acht Personen aus fünf verschiedenen Haushalten fest, die bei einem Essen gemeinsam am Tisch saßen. Die Feier wurde aufgelöst und alle Beteiligten wiederum wegen Verstößen gegen die geltenden Corona-bestimmungen angezeigt.ANTDORF, LKR. WEILHEIM-SCHONGAU. Gegen 12 junge Erwachsene aus Antdorf und Penzberg laufen nun Anzeigen wegen Verstößen nach dem Infektionsschutzgesetz. Sie hatten sich am Samstag, 13. Februar 2021, in Antdorf zu einer „Bauwagenparty“ getroffen. Die Personen hatten dabei gemeinsam an einem Tisch gesessen, Alkohol konsumiert und allesamt keine Mund-Nase-Bedeckung getragen. Die Polizei Penzberg löste die verbotene private Feier auf.BURGHAUSEN, LKR. ALTÖTTING. Nach einem Hinweis überprüfte die Polizei Burghausen am Samstagabend, 13. Februar 2021, einen Friseurladen in Burghausen. Schon beim Blick durchs Fenster erkannten die Beamten, dass hier offensichtlich derzeit verbotene Friseurdienstleistungen angeboten werden. Frisch geschnittene Haare, die im Laden auf dem Boden lagen, bestätigten dies. Insgesamt vier Personen aus drei verschiedenen Haushalten wurden angetroffen, überprüft und angezeigt. Der Betrieb des Friseurladens wurde eingestellt.

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Versammlung im Mangfallpark Süd in Rosenheim

Die angezeigte Versammlung unter dem Motto „Wir klären auf – gegen die überzogenen Corona-Maßnahmen der Regierung“ wurde gegen 14.00 Uhr im Rosenheimer Mangfallpark Süd eröffnet. In der Spitze nahmen rund 600 Teilnehmer an der Versammlung teil. Für den Schutz der Versammlung und deren ordnungsgemäßen Ablauf waren insgesamt 200 Polizeibeamte des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd nebst Unterstützungskräften der Bayerischen Bereitschaftspolizei im Einsatz.Nachdem ein angekündigter Redner unmittelbar vor der Versammlungsfläche keinen vorgeschriebenen Mund-Nasenschutz trug, wurde dieser durch polizeiliche Einsatzkräfte auf die entsprechende Pflicht hingewiesen. Da er diese nicht beachtete, wurde ihm das Betreten des Platzes von den Polizeibeamten verwehrt und der 63-jährige Münchner von der Versammlung ausgeschlossen. Im Anschluss wurde dem Mann ein Platzverweis erteilt, welchem er nach kurzer Diskussion Folge leistete.Das Erfordernis zum Tragen einer Mund-Nasen-Schutzmaske, wie es im Auflagenbescheid der Stadt Rosenheim festgelegt war, wurde von fast allen Versammlungsteilnehmern beachtet. Einige Personen wurden von der Polizei auf den Zugangswegen zur Versammlungsfläche darauf aufmerksam gemacht. Ebenso hat die Versammlungsleitung während der Versammlung mehrfach auf die Maskenpflicht und die Einhaltung der Mindestabstände hingewiesen.Die Versammlung endete um 16:25 Uhr.Von den eingesetzten Polizeibeamten wurden wegen der folgenden Sachverhalte in und um das Versammlungsgeschehen Anzeigen erstattet:

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Nach Küchenbrand: Wohnungsinhaber mit Rettungshubschrauber in Klinik gebracht

Rund 40 Helfer der Freiwilligen Feuerwehr aus Schongau, mehrere Fahrzeugbesatzungen des Rettungsdienstes und zwei Notärzte wurden am Freitagnachmittag gegen 15.45 Uhr zu einem Einsatz in der Schönlinder Straße in Schongau alarmiert, nachdem in der Wohnung eines 70-jährigen Mannes ein Feuer ausgebrochen war. Die Feuerwehr rettete den Wohnungsinhaber aus der bereits stark verrauchten Wohnung im Hochparterre und löschte das Feuer, welches in der Küche ausgebrochen war.Mit einem Rettungshubschrauber kam der 70-Jährige umgehend mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in Verbindung mit bestehenden Vorerkrankungen ins Unfallklinikum nach Murnau. Brandverletzungen erlitt der Mann augenscheinlich nicht.Für die Kriminalpolizei übernahm der Kriminaldauerdienst (KDD) aus Weilheim die Untersuchungen zur Brandursache. Aussagen hierzu können derzeit noch keine gemacht werden. Den entstandenen Sachschaden schätzen die Ermittler auf zumindest 40.000 Euro. Weil nicht nur die Küche zerstört wurde, sondern auch die übrigen Räume stark verrußt sind, ist die betroffene Wohnung nicht mehr bewohnbar.

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Vermissung der 14-Jährigen Valentina aus Burghausen

12.02.2021, PP Oberbayern Süd

BURGHAUSEN, LKR. ALTÖTTING. Die 14-Jährige Valentina J. ist seit gestern Nachmittag aus Burghausen abgängig und möglicherweise im Großraum München unterwegs.

Seit Donnerstagnachmittag, 11.02.2021, 15.00 Uhr, wird aus Burghausen die 14-jährige Valentina J. vermisst. Valentina verließ nach einem familiären Streit die elterliche Wohnung in unbekannte Richtung. Valentina J. ist ca. 165 cm groß, schlank und hat schulterlange dunkle Haare. Laut dem Vater besteht die Möglichkeit, dass sich Valentina die Haare geschnitten und rot gefärbt hat. Über die aktuelle Bekleidung ist nichts bekannt.Erste Abklärungen im Umfeld des Mädchens erbachten keine weiteren Erkenntnisse. Ggf. hat sich Valentina in den Großraum München abgesetzt.Hinweis zum Aufenthalt der 14-Jährigen bitte an die Polizeiinspektion Burghausen, Tel. 08677/9691-0 oder an jede andere Polizeidienststelle.

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Nach tödlichem Verkehrsunfall in Mühldorf: Kripo übernimmt die Ermittlungen

Am Freitagabend, 5. Februar 2021, kam es gegen 19.35 Uhr auf der Nordtangente in Mühldorf am Inn zu einem Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang. Ein junger Mann (16) aus Mühldorf am Inn war beim Überqueren der Straße an einer durch Lichtzeichenanlage geregelten Fußgängerfurt vom Pkw eines Autofahrers erfasst und dabei so schwer verletzt worden, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Das Fahrzeug des Pkw-Lenkers wurde sichergestellt. Ein Sachverständiger wurde von der Polizei an den Unfallort zur Fertigung eines unfallanalytischen und eines technischen Gutachtens hinzugezogen.Unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein übernahm zunächst die Polizeiinspektion Mühldorf am Inn die Ermittlungen. Diese werden inzwischen von der Kriminalpolizeistation Mühldorf fortgeführt.Der Sachverhalt wird im Zuge der Ermittlungen umfassend überprüft, insbesondere auch dahingehend, ob dem Zusammenstoß ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen vorangegangen war und ob der Verstorbene eine Fußgängerampel bei Rotlicht überquert hat.Mit richterlichen Beschlüssen wurden deshalb gestern mehrere Durchsuchungen vollzogen. Dabei kam es unter anderem zur Sicherstellung diverser Speichermedien und eines weiteren Pkws. Gegen die beiden Pkw-Führer wird unter allen rechtlichen Gesichtspunkten, insbesondere wegen fahrlässiger Tötung und der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen, ermittelt. Die Führerscheine der beiden Beschuldigten, beide Männer stammen aus dem Landkreis Mühldorf und sind 21 Jahre alt, wurden sichergestellt.

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Fast 10.000 Euro „Prop copy“ sichergestellt – Kriminalpolizei warnt vor der Verwendung von veränderten Banknotenabbildungen

10.02.2021, PP Oberbayern Süd

PENZBERG, LKR. WEILHEIM-SCHONGAU. Mehrere Scheine „Prop Copy“-Geld hat eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Penzberg am Sonntagnachmittag, 24. Januar 2021, im Rahmen einer Verkehrskontrolle bei einem 43-jährigen Einheimischen sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen des Fachkommissariats 2 der Kripo Weilheim führten schließlich zur Sicherstellung von fast 10.000 Euro dieser veränderten Banknotenabbildungen. Der Mann wurde angezeigt.

Bereits in der Vergangenheit warnten das Bayerische Landeskriminalamt und das Polizeipräsidium Oberbayern Süd vor dem Phänomen der Geldfälschung mit sogenanntem „Prop Copy“ oder „Movie Money“. Dabei handelt es sich um Banknoten, die für den Entertainmentbereich hergestellt wurden, z. B. für Filmaufnahmen oder für Zaubershows. Diese Noten sind nur dann unbedenklich, wenn sie sich in Größe und Farbe von echten Banknoten unterscheiden. Zusätzlich müssen deutliche Hinweise auf dem Zahlungsmittel angebracht sein, die es als „Spielgeld“ erkennen lassen.

Lediglich die unauffällige Aufschrift „Prop copy“ weist beim ersten Anblick auf unechtes Geld hin.

Am Sonntag, 24. Januar 2021, hielt eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Penzberg einen 43-jährigen Einheimischen in Penzberg zu einer allgemeinen Verkehrskontrolle an. Im Laufe der Kontrolle wurde die Streifenbesatzung auf mehrere, vermeintliche 100-Euro-Scheine in der Geldbörse des Mannes aufmerksam. Bereitwillig händigte der 43-Jährige die Geldscheine, die echtem Geld täuschend ähnlich sahen, den Polizisten aus. Bei einer intensiven Überprüfung stellte sich das vermeintliche Geld als das oben beschriebene „Prop Copy“ und somit als veränderte Banknotenabbildung heraus.Die Beamten stellten das vermeintliche Geld sicher und teilten den Sachverhalt dem zuständigen Fachkommissariat 2 der Kriminalpolizeiinspektion Weilheim mit. Im Zuge der weiteren Ermittlungen unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II wegen des Verdachts des Inverkehrbringens von Falschgeld konnten weitere 39 100-Euro-Scheine und 97 50-Euro-Scheine sichergestellt werden.Der Mann gab an, die Banknotenreproduktionen Anfang des Jahres 2020 auf einer Internetplattform erworben zu haben. Die Kripo ermittelt nun, ob und in welchem Umfang er es weitergegeben oder möglicherweise sogar in den Zahlungsverkehr gebracht hat.
Banknotenreproduktionen sind nach deutschen Recht dann Falschgeld, wenn sie mit echtem Geld verwechselt werden können und als echt in den Verkehr gebracht werden oder werden sollen. Veränderte Banknotenabbildungen sind damit kein „Spielgeld“.Die Kriminalpolizei warnt eindringlich vor der Verwendung von „Movie Money“ im Zahlungsverkehr. Geldfälschung ist ein Verbrechen und wird mit hohen Strafen geahndet.Falschgeld wird niemandem ersetzt – Wer den Schein hat, hat den Schaden!

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polizeiOBS: #nofakenews #SaferInternetDay2021 Fake News können Menschen stark verunsichern.Bevor ihr Inhalte wie in unserem Film teilt, informiert euch!Gebt z.B. das Thema in eine Suchmaschine ein oder schaut hier vorbei:

#nofakenews #SaferInternetDay2021 Fake News können Menschen stark verunsichern.Bevor ihr Inhalte wie in unserem Film teilt, informiert euch!Gebt z.B. das Thema in eine Suchmaschine ein oder schaut hier vorbei:https://t.co/Yp0aD3t9KV pic.twitter.com/NExyzSy2q2— PolizeiOberbayernSüd (@polizeiOBS) February 9, 2021

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polizeiOBS: #Mühldorf am Inn – tödlicher Verkehrsunfall – 16-jähriger Fußgänger von Pkw erfasst und getötet | ➡ #Untereberfing, Lkrs. #Weilheim – Tötungsdelikt – 69-jährige Frau getötet | Ehemann unter dringendem Tatverdacht | ➡

#Mühldorf am Inn – tödlicher Verkehrsunfall -16-jähriger Fußgänger von Pkw erfasst und getötet | ➡https://t.co/JIM0zUzfyk #Untereberfing, Lkrs. #Weilheim – Tötungsdelikt -69-jährige Frau getötet | Ehemann unter dringendem Tatverdacht |➡https://t.co/JlFCsbro0x pic.twitter.com/oBeWktRuB6— PolizeiOberbayernSüd (@polizeiOBS) February 8, 2021

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