Pressebericht vom 16.04.2021

16.04.2021, PP München

Inhalt:549. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie550. Verkehrsunfallflucht; ein Kind verletzt – Untersendling551. Raubdelikt entpuppt sich als vorgetäuscht – Pasing-siehe Medieninformation vom 07.04.2021, Ziffer 501552. Gefährliche Körperverletzung – Englischer Garten553. Trickdiebstahl aus Wohnung – Schwabing-West554. Person verstirbt nach Brandstiftung – Obergiesing-siehe Medieninformation vom 13.04.2021, Ziffer 535

549. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie
Im Zeitraum von Donnerstag, 15.04.2021, 06:00 Uhr, bis Freitag, 16.04.2021, 06:00 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt und Landkreis München), um die Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzregelung zu überprüfen. Über 1.400 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 25 Verstöße angezeigt.550. Verkehrsunfallflucht; ein Kind verletzt – Untersendling
Am Mittwoch, 07.04.2021, gegen 08:00 Uhr, verständigte eine 27-jährige Münchnerin den Notruf des Rettungsdienstes wegen eines Fahrradsturzes mit ihrer 4-jährigen Tochter. Daraufhin fuhren sofort der Rettungsdienst und eine Streife der Münchner Polizei zur Unfallstelle an der Margaretenstraße. Vor Ort musste das Kind medizinisch behandelt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht werden. Die ersten Abklärungen durch die Polizeistreife ergaben, dass die 27-jährige Mutter die Margaretenstraße stadteinwärts befuhr. Ihr Kind saß dabei im Kinderfahrradsitz ihres Fahrrades. Kurz vor der S-Bahnunterführung an der Konrad-Peutinger-Straße stürzte die 27-Jährige, woraufhin Mutter und Tochter verletzt wurden. Die ersten Ermittlungen ergaben, dass die 27-Jährige kurz zuvor von einem Unbekannten vermutlich männlichen Fahrradfahrer von hinten gestreift wurde. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang, insbesondere zum beteiligten Fahrradfahrer machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.

551. Raubdelikt entpuppt sich als vorgetäuscht – Pasing
Wie bereits berichtet, zeigte ein 55-jähriger Münchner am Montag, 05.04.2021, ein Raubdelikt bei der Polizei an. Dabei schilderte er, dass er am Sonntag, 04.04.2021, in der Gleichmannstraße von zwei Unbekannten unter Vorhalt eines Messers zur Aushändigung von Bargeld und seiner Armbanduhr aufgefordert wurde. Das Kommissariat 21 übernahm daraufhin die weiteren Ermittlungen. Hierbei deckten die Ermittler eine Reihe von Widersprüchen hinsichtlich des angezeigten Tatablaufes auf. Sie konfrontierten den 55-Jährigen mit den Widersprüchen, woraufhin er einräumte, dass der Überfall nicht stattgefunden hat und frei erfunden war. Nun wird gegen ihn wegen des Vortäuschens einer Straftat ermittelt.

552. Gefährliche Körperverletzung – Englischer Garten
Bereits am Donnerstag, 01.04.2021, gegen 19:45 Uhr, kam es zu einem größeren Polizeieinsatz in der Nähe des Monopterus im Englischen Garten. Passanten meldeten über den Notruf eine größere Auseinandersetzung. Weil es Hinweise auf verletzte Personen gab, fuhr neben den Streifen der Münchner Polizei auch der Rettungsdienst zum Monopterus. Vor Ort konnten sechs verletzte Personen festgestellt werden, die teilweise vom Rettungsdienst behandelt werden mussten. Bei den sofort durchgeführten ersten Ermittlungen konnte eine Täterbeschreibung erhoben werden, woraufhin eine Sofortfahndung nach den Tatverdächtigen eingeleitet wurde. Dabei wurden mehrere Personen durch die vorhandenen Streifen kontrolliert. Im Laufe der weiteren Ermittlungen konnten nun zwei Personen als Tatverdächtige ermittelt werden. Es handelt sich um einen 16-Jährigen und einen 19-Jährigen, jeweils mit Wohnsitzen im Landkreis Bad Tölz/Wolfratshausen. Beide wurden wegen gefährlicher Körperverletzung angezeigt. Die weiteren Ermittlungen werden durch das Kommissariat 23 geführt.553. Trickdiebstahl aus Wohnung – Schwabing-West
Am Donnerstag, 15.04.2021, gegen 12:55 Uhr, kehrte eine über 85-Jährige aus München zu ihrem Wohnanwesen, einem Mehrfamilienhaus, zurück. Unmittelbar vor der Haustüre wurde sie durch zwei Männer angesprochen, welche sich als Polizeibeamte ausgaben. Sie erklärten ihr, dass es in der Nachbarschaft zu Einbrüchen gekommen sei, wobei Tatverdächtige festgenommen wurden. Sie wollen nun überprüfen, ob auch bei der über 85-Jährigen eingebrochen und Wertgegenstände entwendet wurden. So begleiteten sie die Frau bis in ihre Wohnung. Einer der beiden Männer lenkte sie ab, während der andere wohl die Wohnung nach Wertgegenständen durchsuchte. Nachdem die beiden Unbekannten gegangen waren, bemerkte die über 85-Jährige, dass sämtliche Schränke geöffnet und durchsucht wurden. Weiterhin bemerkte sie, dass Schmuck von einem Wert im oberen vierstelligen Bereich entwendet wurde. Nachdem sofort die Polizei verständigt wurde, verlief eine Fahndung nach den Tätern erfolglos. Das Kommissariat 65 hat die Ermittlungen übernommen.

Die Tatverdächtigen können wie folgt beschrieben:
Täter 1: Männlich, 165 cm groß, ca. 35 Jahre, schlank, ohne Brille, hochdeutsche SpracheTäter 2:Männlich, ca. 25 Jahre, schlank

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Clemensstraße/Ansprengerstraße/ Pündterplatz Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

554. Person verstirbt nach Brandstiftung – Obergiesing
Wie bereits berichtet, kam es am Dienstag, 13.04.2021, gegen 00:20 Uhr, zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus im Bereich der Valeppstraße, Ecke Perlacher Straße. Eine Bewohnerin bemerkte den Brand und verständigte den Notruf, woraufhin Feuerwehr, Rettungsdienst und Streifen der Münchner Polizei vor Ort fuhren. Zwei Polizeibeamte konnten damals eine schwer verletzte Person aus dem Gebäude bringen. Zudem wurden sieben weitere leicht verletzte Personen festgestellt. Die schwer verletzte Person ist mittlerweile aufgrund ihrer Verletzungen im Krankenhaus verstorben.Das Kommissariat 13 setzt die Ermittlungen fort.

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Das Polizeipräsidium München sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt für den Zentralen Psychologischen Dienst der Bayerischen Polizei einen Diplom-Psychologen (m/w/d) oder Master (m/w/d) der Fachrichtung Psychologie

umfasst aus psychologischer Sicht zu bearbeitende Fragestellungen, mit denen die Polizei in den Bereichen Kriminalprognostik und Bedrohungsmanagement konfrontiert wird. Konkret geht es häufig um die Analyse und Bewertung von potentiell gefährlichen Personen. Daneben können Sie als Mitglied des Zentralen Psychologischen Dienstes der Bayerischen Polizei (ZPD) auch mit anderen polizeipsychologischen Aufgaben in der Einsatz- und Ermittlungsunterstützung, der Organisations-und Personalentwicklung oder der psychosozialen Versorgung betraut werden.• Abgeschlossenes Universitätsstudium der Psychologie mit klinisch-psychologischen oder rechtspsychologischen Schwerpunkten• Zusatzqualifikation im Bereich der forensischen Psychologie mit einschlägiger (mehrjähriger) Praxiserfahrung in der Arbeit mit Straftätern oder Maßregelvollzugspatienten oder in vergleichbaren Bereichen• Interesse an allgemein polizeipsychologischen und insbesondere einsatz- und kriminalpsychologischen Fragestellungen• Interesse an interdisziplinärer Zusammenarbeit• Bereitschaft zur Fortbildung, speziell zur tätigkeitsspezifischen Weiterbildung• Führerschein der Klasse B (für Tätigkeiten außer Haus bzw. Dienstreisen in ganz Bayern)• Selbständige, eigenverantwortliche Arbeitsweise•Teamfähigkeit• Hohes Maß an Flexibilität und EinsatzbereitschaftWünschenswert ist ein vertieftes Fachwissen im Bereich Kriminalprognostik und Bedrohungsmanagement inkl. der Anwendung entsprechender Prognoseverfahren.Auf die zu besetzende Stelle können sich Beamte (m/w/d) und Tarifbeschäftigte (m/w/d) bewerben.Bewerbung als Tarifbeschäftigter (m/w/d)Für Tarifbeschäftigte (m/w/d) erfolgt die Einstellung zunächst in einem privatrechtlichen Beschäftigungsverhältnis mit dem Ziel der Verbeamtung. Die Ausgestaltung des Arbeitsverhältnisses richtet sich nach den Regelungen des Tarifvertrags der Länder (TV-L) in der Entgeltgruppe 13 TV-L.Je nach Vorliegen der persönlichen und tariflichen Voraussetzungen kann das Bruttoentgelt 4.074,30 € bis 4.619,20 €* betragen. Für die Dauer des Beschäftigungsverhältnisses besteht Versicherungsfreiheit in der gesetzlichen Rentenversicherung, daher sind keine Arbeitnehmeranteile zur Rentenversicherung zu entrichten.Das Arbeitsverhältnis ist befristet für die Zeit des Qualifikationserwerbs für das Beamtenverhältnis und endet bei Vorliegen der allgemeinen und fachlichen Voraussetzungen mit der Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Probe. Der Einstieg in das Beamtenverhältnis erfolgt in der viertenQualifikationsebene des nichttechnischen Polizeiverwaltungsdienstes als Regierungsrat/rätin (Besoldungsgruppe A 13). Die laufbahnrechtliche Probezeit dauert regulär 2 Jahre. Bei entsprechender Bewährung erfolgt anschließend die Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit.*(Entgeltgruppe 13 TV-L, Tarifstand ab 01. Januar 2021)Allgemeine und fachliche Voraussetzungen für die Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Probe• Abgeschlossenes Universitätsstudium der Psychologie• Einschlägige, mindestens dreijährige hauptberufliche Erfahrung nach Abschluss des Studiums.Ein Jahr der hauptberuflichen Tätigkeit muss auf eine Beschäftigung im öffentlichen Dienst entfallen. Die Zeit als Tarifbeschäftigter (m/w/d) beim Freistaat Bayern wird hierbei angerechnet• Eintreten für die freiheitlich demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes• Guter Leumund und geordnete wirtschaftliche Verhältnisse• Gesundheitliche Eignung• Das 45. Lebensjahr darf zum Zeitpunkt der Übernahme ins Beamtenverhältnis nicht überschritten seinBewerbung als Beamter (m/w/d)Für Beamte (m/w/d) erfolgt die Übernahme in der vierten Qualifikationsebene des Beamtenverhältnisses im nichttechnischen Polizeiverwaltungsdienst als Regierungsrat/rätin.Die beamtenrechtliche Besoldung erfolgt im Eingangsamt nach der Besoldungsgruppe A 13 und ist von weiteren persönlichen Merkmalen (insbes. Familienstand, Anzahl der Kinder) abhängig.Mögliche Zusatzleistungen• Weiterbildungsmöglichkeiten• Gesundheitsfürsorge und behördliches Gesundheitsmanagement• Attraktive Arbeitszeitgestaltungen und FamilienzeitenBei einer modernen Großstadtpolizei wie dem Polizeipräsidium München bieten wir Ihnen einen krisensicheren, sehr interessanten und zukunftsorientierten Arbeitsplatz.Der Beschäftigungsort ist München.Die Stelle ist teilzeitfähig, sofern durch Jobsharing die ganztägige Wahrnehmung der Aufgabe gesichert ist.Schwerbehinderte Menschen werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt behandelt. Wir fördern die Gleichstellung von Bewerbern (m/w/d).Für personalrechtliche Auskünfte stehen Ihnen Frau Hierl, Tel.: 089/6216-3129, für alle fachpsychologischen Auskünfte, die den Zentralen Psychologischen Dienst der Bayerischen Polizei (ZPD) betreffen, Frau Kommissari, Tel.: 089/383866-113, für Auskünfte, das Arbeitsfeld der Kriminalprognostik und das Bedrohungsmanagements betreffend, Herr Wappler, Tel.: 089/63007-1622 gerne zur Verfügung.Wir freuen uns über Ihre schriftliche Bewerbung mit aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen.Bitte richten Sie diese bis zum 17.05.2021 an dasPolizeipräsidium MünchenAbteilung Personal, P2Tegernseer Landstr. 21081549 MünchenOder schicken Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen per E-Mail (Anlagen ausschließlich PDF) an . (E-Mails bitte nicht größer als 5 MB).Mit der Bewerbung erteilen die Bewerber (m/w/d) ihr Einverständnis zur elektronischen Erfassung ihrer Bewerbungsunterlagen. Wir weisen darauf hin, dass Ihre Daten aus den Bewerbungsunterlagen für die Dauer des Bewerbungsverfahrens gespeichert werden.

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Pressebericht vom 15.04.2021

548. Festnahme einer Tatverdächtigen nach Callcenterbetrug (falsche Polizeibeamte) – Hadern-siehe Pressebericht vom 12.11.2020, Ziffer 1753Wie bereits berichtet, wurde am Dienstag, 10.11.2020, gegen 13:00 Uhr, ein 20-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis Donau-Ries, der dabei war, das Bargeld eines über 80-jährigen Münchners aus dem Stadtteil Neuhausen, abzuholen, durch eingesetzte Beamte festgenommen. Im Zusammenhang mit der Festnahme des 20-Jährigen entstanden Ermittlungen gegen eine in München ansässige Mittäterin, welche im Auftrag eines Callcenters Gelder der Abholer entgegennahm. Diese 30-jährige Münchnerin steht dabei im Verdacht, mehrere Zehntausend Euro vom festgenommenen 20-Jährigen entgegengenommen zu haben, welche dieser bei seinen Taten Anfang November im Bereich Augsburg und München abgeholt hatte. Am Mittwoch, 14.04.2021, gegen 06:00 Uhr, wurde die 30-Jährige an ihrer Wohnadresse in Hadern aufgrund eines vorliegenden Untersuchungshaftbefehls festgenommen. Bei einer daraufhin durchgeführten Wohnungsdurchsuchung konnten mehrere Zehntausend Euro aufgefunden und sichergestellt werden. Im Anschluss einer erkennungsdienstlichen Behandlung wurde die 30-Jährige dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht München überstellt. Dieser erließ einen Haftbefehl. Die AG Phänomene führt weiterhin die Ermittlungen.

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Pressebericht vom 14.04.2021

539. Pkw überschlägt sich nach Verkehrsunfall; eine Person verletzt – AltstadtAm Dienstag, 13.04.2021, gegen 11:45 Uhr, wurde über den Notruf 110 der Polizei ein Verkehrsunfall am Karlsplatz Stachus mitgeteilt und dass ein Pkw nun auf dem Dach liegt. Daraufhin fuhren der Rettungsdienst, die Feuerwehr und Streifen der Münchner Polizei zur Unfallstelle. Vor Ort musste ein 63-jähriger Münchner als Fahrer eines Lexus medizinisch versorgt und leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden. Die anderen beiden Fahrer wurden nicht verletzt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr ein 73-Jähriger aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck mit seinem Mercedes den rechten Fahrstreifen der Sonnenstraße in Richtung Stachus. Neben ihm fuhr der 63-Jährige mit seinem Lexus und neben diesem ein 45-jähriger Münchner mit seinem Opel. Als der 73-Jährige nun den Fahrstreifen wechselte, stieß er mit dem Lexus des 63-Jährigen zusammen. Hierbei wurde das Fahrzeug derartig ausgehebelt, dass es sich um die Längsachse drehte und auf dem Dach zum Liegen kam. Hierbei schleuderte es auf den dritten Fahrstreifen, woraufhin der 45-jährige Opelfahrer nach links auswich, so dass es zwischen diesen beiden Fahrzeugen nicht zum Zusammenstoß kam. An den Fahrzeugen kam es zu einem Sachschaden in Höhe von mehreren zehntausend Euro.Für die Dauer der Unfallaufnahme und die Aufräumarbeiten musste die Sonnenstraße im Bereich der Unfallstelle ca. zwei Stunden gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

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Nachtrag zum Pressebericht vom 13.04.2021

Am Montag, 12.04.2021, gegen 14:00 Uhr, klingelte es an der Wohnungstüre einer 55-jährigen Münchnerin. Als die 55-Jährige, welche sich zum Tatzeitpunkt alleine in ihrer Wohnung aufhielt, die Türe öffnete, stand ihr ein unbekannter Mann gegenüber, welcher eine weiße Schreibunterlage in der Hand hielt. Ohne etwas zu sagen, drückte der Mann die halbgeöffnete Tür auf und stieß die 55-jährige Münchnerin zur Seite, so dass diese zu Boden stürzte. Im Folgenden durchsuchte der unbekannte Täter die ganze Wohnung nach Wertgegenständen und nahm aufgefundenes Bargeld und Schmuck an sich. Schließlich floh er in unbekannte Richtung. Durch den Angriff erlitt die 55-Jährige einen Schock. Durch den verständigten Lebensgefährten wurde schließlich die Polizei verständigt. Umgehend durchgeführte Fahndungsmaßnahmen nach dem unbekannten Täter verliefen negativ. Durch einen Rettungswagen wurde die 55-Jährige in ein Krankenhaus gebracht. Das Kommissariat 21 des Polizeipräsidiums München hat die Ermittlungen übernommen.Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Riesenburgstraße/Kunreuthstraße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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Pressebericht vom 13.04.2021

Am vergangenen Wochenende führte die Polizeiinspektion 47 (Milbertshofen) Geschwindigkeitsmessungen auf der Ingolstädter Straße durch. An den überwachten Stellen gilt eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometer. Am Freitag, 09.04.2021, gegen 22:00 Uhr, wurde dabei ein 23-Jähriger mit Wohnsitz in München als Fahrer eines Mercedes gemessen. Die Beamten stellten eine Geschwindigkeit von über 100 Stundenkilometer fest. Als sie den Fahrer vor Ort kontrollierten, wurde bekannt, dass er keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München I stellten die Beamten das Fahrzeug des 23-Jährigen sicher, es wurde abgeschleppt. Am Samstag, 10.04.2021, gegen 23:00 Uhr, fuhr ein 27-jähriger Münchner ebenfalls auf der Ingolstädter Straße. Bei seinem Mercedes stellten die Beamten eine Geschwindigkeit von 107 Stundenkilometer fest. Am Sonntag, 11.04.2021, gegen 19:30 Uhr, fiel den Beamten ein 22-jähriger Fahrer mit Wohnsitz im Landkreis München auf. Bei ihm wurde eine Geschwindigkeit von 113 Stundenkilometer festgestellt. Die drei Fahrer wurden jeweils wegen den Geschwindigkeitsverstößen angezeigt. Der 23-Jährige darüber hinaus wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Der Bußgeldregelsatz bei derartigen Geschwindigkeitsverstößen beträgt 280 Euro. Zudem kommen zwei Punkte sowie ein Fahrverbot hinzu. Bei Überschreitungen um mehr als das Doppelte so wie in diesen Fällen wird in der Regel von einem Tatvorsatz ausgegangen, weshalb das genannte Bußgeld noch verdoppelt wird.Überhöhte Geschwindigkeit führt als eine der Hauptunfallursachen immer wieder zu schweren Verkehrsunfällen. Die Münchner Polizei wird deshalb zur Erhöhung der Verkehrssicherheit weiterhin gezielt Geschwindigkeitsüberwachungen durchführen und festgestellte Verstöße konsequent ahnden.

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Pressebericht vom 12.04.2021

Im Zeitraum von Freitag, 09.04.2021, 06:00 Uhr, bis Montag, 12.04.2021, 06:00 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt und Landkreis München), um die Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzregelung zu überprüfen. Über 5.700 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 333 Verstöße angezeigt.Am Samstag, 10.04.2021, gegen 14:25 Uhr, informierte ein Zeuge den Polizeinotruf 110 darüber, dass über 20 Personen in einem Garten und in einem Haus in der Möwestraße (Waldtrudering) eine private Feier abhalten würden. Zwei Streifen der Münchner Polizei wurden zu der Örtlichkeit geschickt und sie trafen dort auf 23 Personen (15 Männer und acht Frauen, 15 bis 52 Jahre alt mit Wohnsitzen in München und an verschiedenen Örtlichkeiten in Hessen), die dort im Garten bei einer Feierlichkeit anwesend waren. Sie kamen aus verschiedenen Haushalten, hielten keine Abstände zueinander ein und trugen auch keine Mund-Nasen-Bedeckungen. Sie wurden wegen Verstößen gegen die aktuell bestehenden Infektionsschutzregelungen angezeigt und mussten danach die Örtlichkeit verlassen. Am Sonntag, 11.04.2021, gegen 16:25 Uhr, informierte ein Zeuge den Polizeinotruf 110 und er teilte mit, dass in einer Wohnung am Plievierpark in Neuperlach viele Personen mit lauter Musik feiern würden. Eine Streife der Münchner Polizei fuhr zu dieser Wohnung und traf dort auf 18 Personen (sieben Männer und elf Frauen, zwischen 18 und 48 Jahre alt, mit verschiedenen Wohnsitzen in München und dem Landkreis Fürstenfeldbruck), die dort miteinander feierten. Alle Anwesenden wurden wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt und die sich in der Wohnung nicht berechtigt aufhaltenden Personen mussten die Örtlichkeit danach verlassen.

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Pressebericht vom 11.04.2021

518. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie519. Betriebsunfall; eine Person verletzt – Maxvorstadt520. Verkehrsunfall zwischen Pkw und Fahrrad; eine Person verletzt –Untersendling521. Sturz von einem Balkon; eine Person verletzt – Freimann522. Alkoholisierte Radfahrer kommen alleinverschuldet zu Sturz – Maxvorstadt und Oberschleißheim

518. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie
In den späten Abendstunden des Freitag, 09.04.2021 und des Samstag, 10.04.2021, stellten Beamte der Münchner Polizei an mehreren Örtlichkeiten im Stadtgebiet größere Personenansammlungen fest. In diesen wurden teils die Mindestabstände nicht eingehalten und die Mund-Nasen-Bedeckung wurde oft nicht getragen. Zudem wurde Alkohol konsumiert und es entstand durch die Gruppen eine Lautstärke, die für die Anwohner störend war. In allen Fällen schritten die Polizeibeamten kommunikativ ein und wiesen die Personen auf die bestehenden geltenden Regeln zum Infektionsschutz hin. Die Beamten stießen auf viel Einsicht und die Plätze leerten sich im weiteren Verlauf. Am Freitag wurden am Gärtnerplatz bis zu 250 Personen festgestellt, woraufhin der Platz geräumt wurde. Am Samstag trafen die Beamten an dieser Örtlichkeit auf ca. 400 Personen. Am Wedekindplatz wurden am Samstag ca. 400 Personen festgestellt. Auch hier erfolgte die Räumung der Örtlichkeit. Am Freitag, 09.04.2021, gegen 16:40 Uhr, teilten Zeugen dem Polizeinotruf 110 mit, dass sich ca. 40 jüngere Personen am Pasinger Bahnhofsplatz aufhielten, die oftmals keine Abstände zueinander einhielten und sich untereinander auch teilweise sehr aggressiv verhalten würden. Über 15 Streifen der Münchner Polizei wurden zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Mehrere Personengruppen wurden angetroffen und mehrere Personen erhielten im Rahmen des Einsatzes auch Platzverweise. Dazu wurden 17 Personen (zwei Frauen und 15 Männer, 16-23 Jahre alt, mit Wohnsitzen in der Stadt und im Landkreis München) wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt. Am Samstag, 10.04.2021, gegen 00:20 Uhr, wurde Polizeinotruf 110 von einem Zeugen darüber informiert, dass auf einem Dachboden eines Mehrfamilienhauses in der Bodenseestraße in Pasing eine Party mit mehreren Personen stattfinden würde. Eine Streife der Polizeiinspektion 45 (Pasing) fuhr zu der Örtlichkeit und traf auf sieben Personen (drei Frauen und vier Männer, 22-28 Jahre alt, mit Wohnsitzen in den Landkreisen Fürstenfeldbruck und Starnberg sowie in München), die dort miteinander feierten. Die Party wurde von den Polizeibeamten beendet, die Personen mussten die Örtlichkeit verlassen und alle wurden wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt.519. Betriebsunfall; eine Person verletzt – Maxvorstadt
Am Donnerstag, 08.04.2021, gegen 13:40 Uhr, kam es auf einer Baustelle im Bereich des Marsplatzes zu einem Unfall. Ein 39-Jähriger mit Wohnsitz im Kreis „Märkischer Kreis“ (Nordrhein Westfalen) arbeitete hier an einer Wand, die in Trockenbauweise gefertigt war. Aus bislang noch nicht geklärter Ursache stürzte diese Wand ein, traf dabei den 39-Jährigen und verletzte ihn.Ein weiterer Bauarbeiter verständigte über den Notruf die Polizei und den Rettungsdienst. Der 39-Jährige wurde vom Rettungsdienst versorgt und in ein Krankenhaus zur weiteren Versorgung gebracht. Das Kommissariat 13 übernahm die weitere Sachbearbeitung in diesem Fall. Ermittlungsgegenstand ist derzeit die Unfallursache sowie die Prüfung, ob alle Vorschriften zur Arbeitssicherheit eingehalten wurden.520. Verkehrsunfall zwischen Pkw und Fahrrad; eine Person verletzt – Untersendling
Am Freitag, 09.04.2021, gegen 20:15 Uhr, befuhr ein 31-Jähriger mit Wohnsitz in München mit einem VW Pkw die Pfeuferstraße. Zeitgleich fuhr ein 32-Jähriger mit Wohnsitz in München nach den ersten Ermittlungen mit einem Fahrrad entgegen der Fahrtrichtung auf dem Radweg die Pfeuferstraße stadteinwärts. Als der Pkw-Fahrer von der Pfeuferstraße nach links in die Baumgartnerstraße abbog, kam es zu einem Zusammenstoß mit dem Fahrradfahrer. Der 32-jährige Radfahrer stürzte und wurde verletzt. Aufgrund seiner Verletzungen wurde er vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus zur stationären Behandlung gebracht. Der 31-jährige Autofahrer blieb unverletzt. Zur Unfallaufnahme wurden kurzzeitig Verkehrssperren eingerichtet. Es kam zu geringen Verkehrsbeeinträchtigungen. Die Münchner Verkehrspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.521. Sturz von einem Balkon; eine Person verletzt – Freimann
Am Samstag, 10.04.2021, gegen 00:00 Uhr, wurde dem Polizeinotruf 110 von einem Zeugen mitgeteilt, dass eine Person in der Willi-Graf-Straße von einem Balkon heruntergefallen sei. Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und mehrere Streifen der Münchner Polizei fuhren zu der Einsatzörtlichkeit. Vor Ort trafen sie auf einen verletzten 22-Jährigen mit Wohnsitz in München, der vor einem Wohngebäude auf dem Boden lag. Er wurde vom Rettungsdienst zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die weiteren Ermittlungen der Polizei vor Ort ergaben, dass sich der 22-Jährige mit zwei weiteren Personen auf einem Balkon aufgehalten hatte und dort ein Foto von ihm am Geländer aufgenommen werden sollte. Dabei verlor er anscheinend das Gleichgewicht und kippte über das Geländer, von wo er aus ca. vier Metern Höhe auf den Boden stürzte.522. Alkoholisierte Radfahrer kommen alleinverschuldet zu Sturz – Maxvorstadt und Oberschleißheim
Am Samstag, 10.04.2021, gegen 22:30 Uhr, bemerkte ein Passant in der Schleißheimer Straße (Maxvorstadt), dass eine Person mit dem Fahrrad gegen ein Verkehrsschild gefahren war. Er verständigte daraufhin den Notruf und kümmerte sich in der Zwischenzeit um den verletzten Radfahrer. Die Polizeibeamten stellten fest, dass der Radfahrer erheblich alkoholisiert war und ohne Fremdverschulden mit seinem Fahrrad gegen ein Verkehrsschild gefahren war. Der 28-jährige Münchner wurde daraufhin zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Im Anschluss erfolgte die Blutentnahme und der 28-Jährige wurde wegen Trunkenheit im Verkehr angezeigt. Am Sonntag, 11.04.2021, gegen 00:00 Uhr, bemerkten Polizeibeamte in der Freisinger Straße in Oberschleißheim einen gestürzten Radfahrer. Dieser hatte eine Kopfverletzung und war ansprechbar. Der 26-jährige Münchner war laut eigenen Angaben alleinverschuldet mit dem Fahrrad gestürzt. Es ergaben sich Hinweise auf eine Alkoholisierung des Radfahrers. Dieser kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Er wurde ebenfalls wegen Trunkenheit im Verkehr angezeigt. In beiden Fällen übernahm die Münchner Verkehrspolizei die weiteren Ermittlungen.

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Pressebericht vom 09.04.2021

513. Sprengung eines Geldautomaten – Taufkirchen -siehe Medieninformation vom 08.04.2021, Ziffer 511
512. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie
Im Zeitraum von Donnerstag, 08.04.2021, 06:00 Uhr, bis Freitag, 09.04.2021, 06:00 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt und Landkreis München), um die Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzregelung zu überprüfen. Über 950 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 45 Verstöße angezeigt.Am Donnerstag, 08.04.2021, gegen 23:05 Uhr, wurde der Polizeinotruf 110 von einem Zeugen darüber informiert, dass in der Clarita-Bernhard-Straße in Neuaubing in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus eine laute Party stattfinden würde. Zwei Streifen der Polizeiinspektion 45 (Pasing) fuhren zur Örtlichkeit und stellten in der Wohnung acht Personen fest (15-20 Jahre alt, sechs weibliche und zwei männliche Personen, einer aus dem Landkreis Deggendorf und die anderen sieben Personen mit Wohnsitzen in München). Die Personen feierten dort, hielten keine Abstände zueinander ein und trugen keine Masken. Dazu stammten sie aus verschiedenen Haushalten. Alle wurden wegen Verstößen gegen die Infektionsschutzregelungen angezeigt und mussten bis auf die dort berechtigt wohnenden Personen die Wohnung verlassen. Zwei Minderjährige wurden ihren Sorgeberechtigten übergeben. 513. Sprengung eines Geldautomaten – Taufkirchen
Wie bereits berichtet, kam es am Donnerstag, 08.04.2021, gegen 02:20 Uhr, in Taufkirchen zu einer Sprengung eines Geldautomaten durch bislang unbekannte Täter, die sich nach der Tat unerkannt vom Tatort entfernen konnten. Nach dem aktuellen Ermittlungsstand des Kommissariats 51 (Bandendelikte) handelt es sich um eine Täterbande von mindestens drei unbekannten Bandenmitgliedern. Die unbekannten drei Täter fuhren jeweils mit einem vermutlich entwendeten Fahrrad aus nördlicher Richtung kommend nach Taufkirchen. Nach der dortigen Tatausführung flüchteten sie mit den Fahrrädern entlang der S-Bahntrasse in südwestliche Richtung über Furth nach Oberhaching. In der Nähe des S-Bahnhofes Deisenhofen entledigten sich die Täter der drei Fahrräder. Hierbei handelt es sich um Mountainbikes der Marken/Modelle „Criclista KX 275“, „Serious Alloy Lite 6061“ und „Trek Marlin 5“.Die Täter wurden wie folgt beschrieben:Drei männliche Personen, ca. 175 cm groß; komplett schwarz gekleidet und hatten dunkle Rucksäcke und eine helle Sporttasche bei sich. Einer der Täter hatte möglicherweise einen hellen Overall an.Zeugenaufruf: Wem sind im angegebenen Tatzeitraum drei männlichen Personen, die jeweils mit Mountainbikes im Bereich der S-Bahntrasse in süd-westliche Richtung über Furth nach Oberhaching unterwegs waren, aufgefallen?Wer kann Angaben zu den Mountainbikes der Marken/Modelle: Criclista KX 275, Serious Alloy Lite 6061 und Trek Marlin 5 machen? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, insbesondere die Eigentümer der drei Fahrräder werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 51, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.514. Reitunfall; Reiterin wird verletzt – Riem
Am Donnerstag, 08.04.2021, gegen 12:00 Uhr, trainierte eine 23-Jährige mit Wohnsitz in München mit einem Pferd auf der Sand-Trainings-Ovalbahn auf dem Gelände der Galopprennbahn München-Riem. Die 23-Jährige trug Reitkleidung und einen Reithelm. Als das Pferd die zweite Gerade im Galopp passierte, löste sich nach ersten polizeilichen Erkenntnissen eine Bandage eines Vorderbeines, das Pferd stolperte und überschlug sich mitsamt der Reiterin. Die 23-Jährige wurde durch den Sturz schwer verletzt und kam mit dem Rettungshubschrauber zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Das Pferd blieb unverletzt. Die Münchner Verkehrspolizei hat die Ermittlungen übernommen.515. Verletzte Person auf Radweg; möglicher Verkehrsunfall – Obersendling
Am Donnerstag, 08.04.2021, gegen 16:20 Uhr, fuhr nach Angaben eines Zeugen ein bislang unbekannter Lkw auf der Zielstattstraße in östlicher Richtung. Zur gleichen Zeit war ein 95-jähriger Münchner zu Fuß in der Zielstattstraße auf Höhe der Hausnummer 69 unterwegs. Nachdem der Lkw an dem Senior vorbeigefahren war, lag der 95-Jährige auf dem Radweg der Zielstattstraße am Boden. Der 95-Jährige wurde durch den Sturz leicht verletzt und kam mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Nach den ersten Ermittlungen der Münchner Verkehrspolizei könnte es zu einem Zusammenstoß zwischen dem Lkw und dem 95-Jährigen gekommen sein. Aus welcher Richtung der Senior kam und wohin er unterwegs war, ist derzeit nicht bekannt und konnte aufgrund fehlender Zeugen bislang auch nicht ermittelt werden. Die weiteren Ermittlungen laufen bei der Münchner Verkehrspolizei.Zeugenaufruf: Der Verkehrsunfall konnte durch einen bislang unbekannten Zeugen sowie eine unbekannte Zeugin beobachtet werden. Diese Zeugen entfernten sich vor Eintreffen der Polizei. Die Zeugen, sowie weitere Personen, welche sachdienliche Angaben zum Unfallhergang machen können, werden dringend gebeten, sich mit dem Unfallkommando in der Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.516. Fahrschüler fährt unter Drogeneinfluss – Obersendling
Am Donnerstag, 08.04.2021, gegen 18:40 Uhr, wurde von einer Streife der Münchner Polizei in der Aidenbachstraße ein Fahrschul-Pkw für eine allgemeine Verkehrskontrolle angehalten. Dabei konnten bei dem 19-jährigen Fahrschüler mit Wohnsitz in München Anhaltspunkte für einen vorausgegangenen Drogenkonsum festgestellt werden. Ein freiwillig durchgeführter Urintest reagierte positiv auf THC. Nach erfolgter Blutentnahme und der Anzeigenerstattung wegen einer Ordnungswidrigkeit nach dem Straßenverkehrsgesetz wurde der 19-Jährige wieder entlassen. Die weitere Fahrt mit dem Fahrschulauto wurde dann vom Fahrlehrer fortgesetzt. 517. Brand in Wohnung – Au
Am Donnerstag, 08.04.2021, gegen 05:00 Uhr, meldeten sich die Anwohner einer Wohnung in der Welfenstraße bei der Feuerwehr und der Polizei und gaben an, dass es in ihrer Wohnung brennt. Aufgrund dessen wurden mehrere Einsatzkräfte der Münchner Polizei und der Feuerwehr zur Örtlichkeit geschickt. Das Feuer in der Wohnung konnte durch die eingetroffene Feuerwehr gelöscht werden. Die Wohnung ist nach dem Brand unbewohnbar. Der Sachschaden beläuft sich auf einen höheren fünfstelligen Betrag.Nach ersten Ermittlungen der Münchner Kriminalpolizei geriet in der Nacht ein Akku eines elektrischen Kleinkraftrades, der im Flur der Wohnung lag, von selbst aus noch ungeklärter Ursache in Brand. Dadurch griff das Feuer auf die Möbel der Wohnung über. Die beiden Bewohnerinnen, zwei 28-Jährige aus München, wurden durch das Feuer geweckt und konnten sich unverletzt aus der Wohnung retten, bevor sie die Einsatzkräfte benachrichtigten. Das Kommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Pressebericht vom 08.04.2021

Am Mittwoch, 07.04.2021, gegen 14:00 Uhr, befuhr eine 25-Jährige aus München mit einem Opel Pkw die Von-Knoeringen-Straße in Richtung Fritz-Erler-Straße. Nach ersten Erkenntnissen wollte sie an der Kreuzung zur Thomas-Dehler-Straße diese geradeaus weiter überqueren. Zur gleichen Zeit befuhr ein 46-Jährige aus dem Landkreis München mit einem Rettungsdienstfahrzeug die Thomas-Dehler-Straße in Richtung U-Bahnhof Therese-Giehse-Allee. Er befand sich auf einem Eileinsatz und hatte dauerhaft die Sondersignale in Form von Blaulicht und Martinshorn eingeschaltet. An der Kreuzung zur Von-Knoeringen-Straße wollte der 46-Jährige diese den ersten Ermittlungen zufolge geradeaus überqueren. Dafür fuhr er nach den ersten Ermittlungen langsam in den Kreuzungsbereich hinein, da die Ampel für ihn Rot zeigte. Im Kreuzungsbereich kam es zur Kollision mit dem Opel der 25-Jährigen, die frontal in die Beifahrerseite des Rettungsdienstfahrzeuges fuhr. Dadurch wurde das Rettungsdienstfahrzeug ausgehebelt und überschlug sich, wobei es auf dem Dach zum Liegen kam. Durch den Zusammenstoß wurde niemand verletzt. Es entstand an beiden Fahrzeugen ein Totalschaden, so dass diese abgeschleppt werden mussten. Die Schadenshöhe beläuft sich auf ca. 30.000 Euro. Während der Unfallaufnahme und der Abschleppung musste die Thomas-Dehler-Straße in Richtung U-Bahnhof Therese-Giehse-Allee für ca. eineinhalb Stunden gesperrt werden, weshalb es zu größeren Verkehrsbeeinträchtigungen kam. Die Münchner Verkehrspolizei hat die Ermittlungen übernommen.

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Pressebericht vom 07.04.2021

506. Trickdiebstahl durch falsche Handwerker – BlumenauAm Dienstag, 06.04.2021, gegen 16:40 Uhr, klingelten zwei bislang unbekannte Täter ander Tür eines Reihenhauses. Eine über 90-jährige Bewohnerin öffnete die Tür und dieUnbekannten gaben an, Handwerker zu sein und den Wasseranschluss überprüfen zumüssen.Die Frau ging mit einem der beiden unbekannten Täter in das Badezimmer. Dort kam ihrdie Situation verdächtig vor und sie forderte den Unbekannten auf, die Wohnung zuverlassen.Als die beiden Unbekannten die Örtlichkeit verlassen hatten, stellte sie fest, dass auseinem Geldbeutel um die 100 Euro entwendet wurden.Die Polizei wurde verständigt. Eine eingeleitete Sofortfahndung verlief erfolglos.Das Kommissariat 65 hat die Ermittlungen übernommen.Die Täter wurden wie folgt beschrieben:Männlich, ca. 40 Jahre alt, ca. 180 cm groß, kräftig, west-/nordeuropäisch, sprachenHochdeutsch mit AkzentZeugenaufruf:Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Blumenau Wahrnehmungen gemacht, dieim Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit demPolizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderenPolizeidienststelle in Verbindung zu setzen.Hinweis Ihrer Münchner Polizei:Die Kriminalpolizei warnt insbesondere ältere Menschen dringend davor, angeblicheHeizungsmonteure, Stromableser oder ähnliche Personen in die Wohnung einzulassen,wenn nicht bekannt ist, dass eine entsprechende Verbraucherablesung für dasWohnanwesen anberaumt ist. Auch bei vermeintlichen Schadensfällen, wie z.B.behaupteten Wasserrohrbrüchen, sollten Sie zuerst bei der Hausverwaltung, demHausmeister oder den Stadtwerken Nachfrage halten, ob die Behauptung der Wahrheitentspricht.Eine gesunde Skepsis ist keine Unhöflichkeit! Ein berechtigter Handwerker wird für IhreNachfragen stets Verständnis haben.

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Pressebericht vom 06.04.2021

06.04.2021, PP München

Inhalt:493. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie494. Pkw kollidiert mit Kind; eine Person verletzt – Obermenzing

493. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie
Im Zeitraum von Freitag, 01.04.2021, 06:00 Uhr, bis Dienstag, 06.04.2021, 06:00 Uhr, gabes eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich desPolizeipräsidiums München (sowohl Stadt und Landkreis München), um die Einhaltungder aktuellen Infektionsschutzregelung zu überprüfen. Über 7.150 Kontrollen wurden indiesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 488 Verstöße angezeigt.Am Montag, 05.04.2021, gegen 23:55 Uhr, teilte ein Zeuge über den Polizeinotruf 110 mit,dass in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Hohenzollernstraße inSchwabing eine laute Party mit mehreren Personen stattfinden würde.Zwei Streifen der Polizeiinspektion 13 (Schwabing) fuhren zu der Wohnung und trafendort auf sechs Personen (zwei Frauen und vier Männer, 19-23 Jahre alt mit Wohnsitzenin München und im Landkreis Garmisch-Partenkirchen), die dort feierten und aus mehrals zwei verschiedenen Haushalten stammten.Alle wurden wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt und die sichnicht in der Wohnung berechtigt aufhaltenden Personen erhielten Platzverweise.

494. Pkw kollidiert mit Kind; eine Person verletzt – Obermenzing
Am Montag, 05.04.2021, gegen 10:55 Uhr, befuhr ein 42-Jähriger aus München mitseinem Opel Pkw die Menzinger Straße stadtauswärts.Zur gleichen Zeit befand sich eine Mutter mit ihrem 23 Monate alten Kind als Fußgängerinauf dem rechten Gehweg der Menzinger Straße.Aus bislang unbekannten Gründen lief das Kind vom Gehweg über den Radweg auf dieFahrbahn und wurde dort von dem anfahrenden Pkw des 42-Jährigen an der rechten Seiteerfasst.Durch den Zusammenstoß wurde das Kind schwerer verletzt und musste vomRettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.Die Münchner Verkehrspolizei hat die Ermittlungen übernommen.

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Pressebericht vom 05.04.2021

Am Sonntag, 04.04.2021, gegen 02:00 Uhr, meldete sich eine 27-Jährige aus München beim Polizeinotruf 110 und gab an, von einer Nachbarin mit einem Messer bedroht worden zu sein. Aufgrund dessen wurden mehrere Streifen der Münchner Polizei zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Nach ersten Ermittlungen gingen die 27-Jährige, ihre Mitbewohnerin, eine 26-Jährige aus München und eine Freundin, eine 25-Jährige aus München, auf den Balkon um zu Rauchen. Daraufhin warf die Nachbarin über ihnen etwas auf ihren Balkon. Aufgrund dessen wollten die drei die Nachbarin, eine 57-Jährige aus München, zur Rede stellen und gingen zu deren Wohnung, wo sie klingelten. Die 57-Jährige öffnete die Tür und hielt dabei ein Messer in der Hand, wobei sie die drei Frauen bedrohte. Zudem ging sie mit Stichbewegungen nach vorne, wodurch die 26-Jährige leicht an der Hand verletzt wurde. Aufgrund der bedrohlichen Situation zogen sich die Frauen zurück in ihre Wohnung und verständigten die Polizei. Die Polizeibeamten konnten die 57-Jährige gegen 03:45 Uhr unverletzt in ihrer Wohnung festnehmen. Das benutzte Messer wurde ebenfalls aufgefunden. Aufgrund einer Gefährdung für andere wurde die 57-Jährige von den Einsatzkräften zur psychiatrischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Sie wurde wegen einer gefährlichen Körperverletzung, Bedrohung und einer Nötigung angezeigt. Die Münchner Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

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Pressebericht vom 02.04.2021

481. Verkehrsunfall im Luise-Kiesselbach-Tunnel; eine Person verletzt – Mittersendling
481. Verkehrsunfall im Luise-Kiesselbach-Tunnel; eine Person verletzt – Mittersendling
Am Donnerstag, 01.04.2021, gegen 12:00 Uhr, gingen mehrere Mitteilungen über einen Verkehrsunfall im Luise-Kiesselbach-Tunnel in nördlicher Fahrtrichtung ein. Rettungsdienst, Feuerwehr und mehrere Streifen der Münchner Polizei fuhren daraufhin zur Unfallstelle. Nach den ersten Ermittlungen konnte festgestellt werden, dass eine 32-jährige Münchnerin mit ihrem Opel den linken Fahrstreifen des Tunnels befuhr. Hierbei kam sie von ihrem Fahrstreifen nach rechts ab und stieß gegen einen parallel fahrenden VW, der von einem 48-jährigen Münchner gelenkt wurde. Nach dem Zusammenstoß prallte der Opel zunächst gegen die linke dann gegen die rechte und erneut gegen die linke Tunnelwand. Hierbei wurde die 32-Jährige verletzt und musste später vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. An beiden Fahrzeugen entstand ein Schaden in Höhe von mehreren Zehntausend Euro. Der Opel war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme und die Bergung des Fahrzeugs musste der Luise-Kiesselbach-Tunnel in nördliche Fahrtrichtung für rund zwei Stunden gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Ein hinzugezogener Statiker konnte eventuelle Beschädigungen des Tunnels ausschließen.Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.482. Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen; drei Personen verletzt – Feldmoching
Am Donnerstag, 01.04.2021, gegen 15:10 Uhr, teilte ein Passant über den Notruf 110 der Polizei einen Verkehrsunfall auf der Feldmochinger Straße mit. Daraufhin fuhren der Rettungsdienst, die Feuerwehr und mehrere Streifen der Münchner Polizei zur Unfallstelle. Vor Ort mussten drei Personen vom Rettungsdienst behandelt und in Krankenhäuser gebracht werden. Sie wurden leicht verletzt. Nach den ersten Ermittlungen befuhr eine 48-Jährige aus dem Landkreis München mit ihrem Audi die Feldmochinger Straße in Richtung Stadtgebiet. Zu diesem Zeitpunkt hielt ein 65-jähriger Münchner mit seinem Audi verkehrsbedingt auf der Feldmochinger Straße. Er wollte nach links in eine Zufahrt abbiegen, musste jedoch aufgrund Gegenverkehrs warten. Nun fuhr die 48-Jährige auf den wartenden Audi des 65-Jährigen auf. Durch den Aufprall wurde dieser in den Gegenverkehr geschoben und stieß mit einem entgegenkommenden BMW zusammen, der von einem 64-jährigen Münchner gelenkt wurde. Dieser wiederum schleuderte dadurch nach links und prallte in das Fahrzeug der 48-Jährigen.An den drei Autos entstand erheblicher Sachschaden in Höhe von mehreren Zehntausend Euro. Diese waren nicht mehr fahrbereit und mussten von der Unfallstelle geschleppt werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Feldmochinger Straße im Bereich der Unfallstelle gesperrt. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.483. Staatsschutzrelevantes Delikt – Haar
Am Mittwoch, 31.03.2021, gegen 21:00 Uhr, teilte eine 18-Jährige mit Wohnsitz im Landkreis München über den Notruf 110 der Polizei ein staatsschutzrelevantes Delikt mit. Mehrere Streifen der Münchner Polizei fuhren daraufhin zur Einsatzörtlichkeit, dem Bahnhof in Haar. Dort nahmen sie einen 57-Jährigen mit Wohnsitz im Landkreis Ebersberg fest. Er hatte zuvor lautstark staatsschutzrelevante Parolen geäußert. Die Beamten zeigten den Mann wegen Volksverhetzung an. Im Verlauf der Anzeigenaufnahme beleidigte er eine eingesetzte Beamtin, weshalb er dafür ebenfalls angezeigt wurde. Das Kommissariat 44 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.484. Staatsschutzrelevantes Delikt – Ramersdorf
Am Dienstag, 30.03.2021, gegen 15:50 Uhr, fielen einem 31-Jährigen mit Wohnsitz in München zwei bis dato unbekannte Männer auf, die am Karl-Preis-Platz urinierten. Er sprach die beiden Männer auf ihr Verhalten an, worauf diese mit rassistischen Äußerungen reagierten. Zudem versuchte einer der beiden nach dem 31-Jährigen zu treten, er konnte ausweichen und wurde nicht getroffen. Den Vorfall zeigte der 31-Jährige anschließend bei der Polizeiinspektion 21 (Au) an. Das Kriminalfachdezernat 4 hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Die Täter wurden wie folgt beschrieben:Männlich, 40 Jahre alt, ca. 170 cm groß, dunklere Hautfarbe (evtl. südamerikanisch oder südländisch); Bekleidung: dunkle Jacke, einer hatte einen dunklen Rucksack dabei und beide Männer wirkten betrunkenZeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum am Karl-Preis-Platz in der Nähe des Fischerbrunnens (Ramersdorf) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kriminalfachdezernat 4, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.485. Einsatz am Gärtnerplatz – Isarvorstadt
Am Donnerstag, 01.04.2021, gab es mehrere Beschwerden über feiernde Personen am Gärtnerplatz. Gegen 20:15 Uhr konnte vor Ort festgestellt werden, dass sich rund 100 Personen am Gärtnerplatz aufhielten, wobei die Abstände und der Infektionsschutz weitestgehend eingehalten wurden. Zu diesem Zeitpunkt waren neben einzelnen Hinweisen auf den Infektionsschutz an die dort Anwesenden keine weiteren polizeilichen Maßnahmen notwendig. Im Verlauf des Abends füllte sich der Gärtnerplatz, sodass über 400 Personen anwesend waren. Vereinzelt wurden sogar Tische aufgebaut und vermehrt Alkohol konsumiert. Folglich konnten die Mindestabstände und der Infektionsschutz nicht mehr eingehalten werden, zudem kam es zu Ruhestörungen durch Lärm und laute Musik. Gegen 22:00 Uhr fuhren deshalb mehrere Kräfte der Münchner Polizei zum Gärtnerplatz und forderten die Personen mittels Lautsprecherdurchsagen zum Gehen auf. Die meisten kamen der Aufforderung nach. Vereinzelt mussten Personen darüber hinaus gezielt angesprochen werden. Um die Verweisung vom Platz zu verdeutlichen, wurden an den Zuläufen des Gärtnerplatzes vereinzelt Absperrbänder angebracht. Im Verlauf des weiteren Abends und der Nacht fuhren regelmäßig Polizeistreifen zum Gärtnerplatz, um diesen zu überprüfen.486. Mehrere Diebstähle geklärt – Mittersendling
Am Sonntag, 13.09.2020, erstattete ein 72-jähriger Münchner Anzeige bei der Polizei, weil in seinen Keller im Stadtteil Mittersendling eingebrochen wurde. Ein zu diesem Zeitpunkt Unbekannter hebelte die Tür des Kellerabteils auf und entwendete mehrere Gegenstände. Die vor Ort durch die Münchner Kriminalpolizei durchgeführte Spurensicherung und die ersten Ermittlungen ergaben einen ersten Tatverdacht gegen einen 47-Jährigen mit Wohnsitz in München. Die weiteren Ermittlungen durch das Kommissariat 53 erhärteten diesen Tatverdacht, woraufhin über die Staatsanwaltschaft München I ein richterlicher Beschluss beim Amtsgericht München für die Durchsuchung der Wohnung des 47-Jährigen erwirkt werden konnte. Die Durchsuchung der Wohnung am Dienstag, 16.03.2021, führte zum Auffinden von Gegenständen die der Tat sowie weiteren Diebstahlsdelikten zugeordnet werden konnten. Insgesamt handelt es sich um sechs Taten in den Stadtteilen Mittersendling, Berg am Laim und Untersendling, davon ein Diebstahl aus einem Pkw. Der 47-Jährige wurde wegen den Taten angezeigt. Das Kommissariat 53 setzt die weiteren Ermittlungen fort.

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Nachtrag zum Pressebericht vom 01.04.2021

01.04.2021, PP München

Inhalt:479. Versuchtes Tötungsdelikt – Au480. Raub einer Musikbox – Untergiesing

479. Versuchtes Tötungsdelikt – Au
Am Mittwoch, 31.03.2021 gegen 22.40 Uhr befanden sich ein 17-Jähriger aus München und ein 60-Jähriger, ebenfalls aus München, unabhängig voneinander im Bereich der Eduard-Schmid-Straße. Vor Ort hielten sich auch noch weitere Personen auf. Aus bislang unbekannten Gründen gerieten die beiden in Streit. In dessen Verlauf soll der 17-Jährige dem 60-Jährigen mit einer abgebrochenen Glasflasche Schnittverletzungen am Hals zugefügt haben. Dieser wurde daraufhin mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen. Aktuell befindet er sich außer Lebensgefahr. Der 17-jährige Tatverdächtige konnte der Polizei noch vor Ort vom Schwerverletzten als Verursacher der Verletzungen gezeigt werden. Daraufhin wurde dieser festgenommen. Der 17-Jährige hatte ebenfalls Schnittwunden an den Händen und musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Auf Antrag der Kapitalabteilung der Staatsanwaltschaft München I erließ die zuständige Ermittlungsrichterin am Nachmittag des 01.04.2021 einen Haftbefehl gegen den 17-jährigen Beschuldigten u. a. wegen versuchten Totschlags.Die weiteren Ermittlungen wurden durch die Mordkommission des PP München übernommen.Zeugenaufruf:
Zur weiteren Aufklärung des Sachverhalts werden Personen, die sich zum fraglichen Zeitpunkt im Bereich der Eduard-Schmid-Straße oder auch der Reichenbachbrücke befunden haben und Beobachtungen hinsichtlich des Tatablaufs gemacht haben, gebeten, sich mit dem Kommissariat 11, Tel. 089/2910-0 oder auch jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

480. Raub einer Musikbox – Untergiesing
Am Mittwoch, 31.01.2021, gegen 23:50 Uhr, wurde über den Notruf 110 der Polizei ein Straßenraub unweit der Wittelsbacherbrücke mitgeteilt. Eine sofort eingeleitete Fahndung mit mehreren Streifen der Münchner Polizei führte nicht zur Festnahme von Tatverdächtigen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand befand sich ein 18-Jähriger aus dem Landkreis München am dortigen Schyrenplatz. Dort wurde er aus einer Gruppe mehrerer Personen heraus angesprochen und aufgefordert, seine Musikbox herauszugeben. Dies verneinte der 18-Jährige, woraufhin er von einer Person kurzzeitig gewürgt wurde. Ein anderer entriss ihm währenddessen die Musikbox. Anschließend flüchtete die Gruppe vom Tatort. Der 18-Jährige blieb unverletzt. Das Kommissariat 21 hat die weiteren Ermittlungen unter anderem wegen Raubes übernommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.Zur Personengruppe ist bekannt, dass es sich um mindestens acht Jugendliche handelt, wovon ein bis zwei weiblichen Geschlechts sind.Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder andere Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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Pressebericht vom 01.04.2021

Bereits am Dienstag, 16.03.2021, gegen 19:00 Uhr, kam es im Bereich der Dülferstraße auf einem Parkplatz zu einem Treffen, bei welchem ein Bitcoin-Geschäft abgewickelt wurde. Als ein 29-Jähriger aus Berlin sein Mobiltelefon vorzeigte, auf welchem eine sogenannte Bitcoin-Wallet mit einem Betrag im oberen fünfstelligen Bereich verfügbar ist, wurde er von zwei Personen, welche ebenfalls dort am Geschäft beteiligt waren, gepackt, umklammert und ihm wurde sein Mobiltelefon weggerissen. Im Anschluss flohen die beiden in zwei verschiedenen Fahrzeugen. Der 29-Jährige aus Berlin verständigte umgehend die Polizei und es konnte im Rahmen der Fahndung eines der beiden Fahrzeuge gestellt werden. Im Fahrzeug konnten drei Tatverdächtige festgestellt und vorläufig festgenommen werden. Hierbei handelt es sich um einen 21-Jährigen, einen 25-Jährigen und einen 29-Jährigen aus dem Landkreis Mühldorf. Gegen die drei Tatverdächtigen erging ein Haftbefehl. Im Rahmen der Fahndung konnten das zweite Fahrzeug und der vierte flüchtige Tatverdächtige, ein 30-Jähriger ebenfalls aus dem Landkreis Mühldorf, zunächst nicht mehr festgestellt werden. Im Laufe weiterer Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen konnte er nun in München festgenommen werden. Die diesbezüglichen Ermittlungen laufen beim Kommissariat 21.

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Pressebericht vom 31.03.2021

468. Verkehrsunfall zwischen Motorrad und Fahrrad; zwei Personen verletzt – Straßlach-DinghartingAm Dienstag, 30.03.2021, gegen 18:30 Uhr, wurde über den Notruf der integrierten Leitstelle ein Verkehrsunfall in Straßlach-Dingharting mitgeteilt. Neben dem Rettungsdienst fuhren auch mehrere Streifen der Münchner Polizei zur Unfallstelle. Vor Ort konnte festgestellt werden, dass ein Motorradfahrer mit einem Fahrradfahrer kollidiert war. Beide Personen waren verletzt und mussten medizinisch versorgt werden. Hierfür war auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr der Motorradfahrer, ein 42-jähriger Münchner, mit seiner Kawasaki die Staatsstraße 2071 in Richtung Kloster Schäftlarn. In einer Linkskurve kam er mit seinem Vorderrad ins Bankett, kehrte zurück auf die Fahrbahn und verlor nun die Kontrolle über sein Motorrad. Nun kollidierte er auf der anderen Fahrbahnseite mit einem entgegenkommenden 43-jährigen Münchner, der gerade mit einem Fahrrad unterwegs war. Der Fahrradfahrer trug zum Unfallzeitpunkt einen Fahrradhelm und erlitt keine Kopfverletzungen. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Staatsstraße 2071 etwa eine Stunde gesperrt. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache übernommen.

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Pressebericht vom 30.03.2021

461. Kinder werfen Gegenstände auf Fahrbahn – Untergiesing -siehe Medieninformation vom 09.03.2021, Ziffer 355463. Ermittlung eines Tatverdächtigen nach Diebstahl eines Hundes – Fürstenried
460. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie
Im Zeitraum von Montag, 29.03.2021, 06:00 Uhr, bis Dienstag, 30.03.2021, 06:00 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt und Landkreis München), um die Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzregelung zu überprüfen. Über 1.500 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 81 Verstöße angezeigt.461. Kinder werfen Gegenstände auf Fahrbahn – Untergiesing
Wie bereits berichtet, kam es seit Anfang März zu mehreren Mitteilungen, dass Personen Gegenstände auf die Candidstraße werfen. In einigen Fällen wurden Eier, in anderen Fällen Steine verwendet. Das Kommissariat 13 übernahm daraufhin die Ermittlungen wegen mehrerer Fälle des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Am Sonntag, 28.03.2021, gegen 17.30 Uhr fielen einer Polizeistreife der Polizeiinspektion 23 (Giesing) zwei Personen auf, die sich in der Nähe des bekannten Tatortes befanden. Die beiden Personen konnten bereits zuvor beobachtet werden, wie sie die Steine an anderer Örtlichkeit umherwarfen. Die Beamten kontrollierten daraufhin die beiden Personen. Es handelte sich dabei um Kinder mit Wohnsitzen in München. Es wurde festgestellt, dass die beiden Kinder Steine und weitere Gegenstände bei sich trugen, die geeignet sind, um Pkws durch gezielte Würfe zu beschädigen. Auf einem sichergestellten Mobiltelefon der Kinder befand sich dazu ein Video, das die beiden bei einer besagten Tat zeigt. Sie räumten daraufhin auch weitere Taten ein. Die Kinder wurden den Eltern übergeben.Die Ermittlungen, insbesondere für welche weiteren Taten die Kinder noch in Betracht kommen, gehen weiter.Link zur Ursprungsmeldung 335 vom 09.03.2021:

462. Räuberische Erpressung durch Jugendgruppe – Berg am Laim
Am Sonntag, 28.03.2021, gegen 20:35 Uhr, verständigte ein Jugendlicher mit Wohnsitz in München den Notruf 110 der Polizei, weil er soeben beraubt wurde. Eine sofort eingeleitete Fahndung mit über zehn Streifen der Münchner Polizei führte nicht zum Ergreifen von Tatverdächtigen. Nach den ersten Ermittlungen war der Jugendliche mit einem Bekannten in der Else-Rosenfeld-Straße in der Nähe des U-Bahnhofes Josephsburg mit dem Fahrrad unterwegs. Dort wurde er von einer Gruppe Jugendlicher angehalten. Nun kam es zu Schlägen ins Gesicht des Münchners, zudem wurde Bargeld gefordert. Der Jugendliche übergab den Unbekannten daraufhin sein Bargeld, die Täter flüchteten in unbekannte Richtung. Das Kommissariat 21 hat die weiteren Ermittlungen wegen räuberischer Erpressung übernommen. Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Else-Rosenfeld-Straße und U-Bahnhof Josephsburg Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?Personen, die sachdienliche Hinweise zur Tat und zur besagten Jugendgruppe geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.463. Ermittlung eines Tatverdächtigen nach Diebstahl eines Hundes – Fürstenried
Am Freitag, 19.03.2021, gegen 16:00 Uhr, befand sich ein 39-jähriger Münchner im Bereich der Züricher Straße in einem Lebensmittelgeschäft. Seinen Hund, einen 9-jährigen Zwergpudel, ließ er außerhalb des Geschäftes. Während des Einkaufes wurde der Hund durch einen zunächst unbekannten Täter gestohlen. Im weiteren Verlauf erstattete der 39-Jährige Anzeige und entdeckte seinen Hund im Internet auf einer Verkaufsplattform wieder. Hier wurde sein Hund als angeblich elf Monate alter Welpe für einen Preis im unteren vierstelligen Bereich zum Verkauf angeboten. Durch weitere umfangreiche Ermittlungen konnte eine 52-jährige Münchnerin als Tatverdächtige ermittelt werden und im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen mit dem entwendeten Hund angetroffen werden. Der Hund wurde sichergestellt und an seinen 38-Jährigen Besitzer zurückgegeben. Die 52-jährige Münchnerin wurde wegen Diebstahls angezeigt. Das Kommissariat 63 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.464. Versuchter Einbruch – Unterföhring
Am Montag, 29.03.2021, wurde der Notruf 110 der Polizei wegen eines versuchten Einbruchs verständigt. Die 61-jährige Bewohnerin wurde aufmerksam, weil ihr Hund gegen 09:25 Uhr anschlug und bellte. Daraufhin blickte die Bewohnerin aus einem Fenster und sah einen Mann von ihrem Grundstück flüchten. Eine sofort eingeleitete Fahndung mit mehreren Streifen der Münchner Polizei führte nicht zum Ergreifen eines Tatverdächtigen. Bei den ersten Ermittlungen vor Ort stellten die Beamten frische Beschädigungen an einer Tür fest. Die Münchner Kriminalpolizei übernahm vor Ort die Ermittlungen. Der Täter wurde wie folgt beschrieben: Männlich, 20-30 Jahr alt, dunkle Haare; Bekleidung: schwarze Jacke mit Kapuze, keine Brille, keinen BartZeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum Ringstraße (Unterföhring) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.465. Verstoß nach dem Betäubungsmittelgesetz – Obermenzing
Am Donnerstag, 25.03.21, gegen 22:00 Uhr wurde eine Zivilstreife der Münchner Polizei im Schlosspark Blutenburg auf eine Person aufmerksam, welche stark nach Marihuana roch. Bei der anschließenden Kontrolle des Verdächtigen wurde den Beamten ein Joint ausgehändigt. Im Rahmen der Anzeigenaufnahme wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln stellte sich heraus, dass es sich bei dem 23-jährigen Tatverdächtigen um einen Polizeibeamten des Polizeipräsidiums München handelt. Nach Belehrung räumte der 23-Jährige in der Befragung ein, in seiner Wohnung noch weiteres Marihuana aufzubewahren. Dies händigte er bei der anschließenden Durchsuchung seiner Wohnung aus. Gegen den Polizeibeamten wurde am nächsten Tag durch die Disziplinarbehörde des PP München ein Disziplinarverfahren eingeleitet und das Verbot der Führung der Dienstgeschäfte ausgesprochen (Suspendierung). Die Sachbearbeitung bezüglich des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz (Besitz einer geringen Menge Marihuana) erfolgt durch das Kriminalfachdezernat 11.

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Pressebericht vom 29.03.2021

455. Vermissung einer 17-Jährigen; kehrt wohlbehalten zurück – Lochham -siehe 2. Nachtrag zur Medieninformation vom 19.03.2021, Ziffer 411
454. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie
Im Zeitraum von Freitag, 26.03.2021, 06:00 Uhr, bis Montag, 29.03.2021, 06:00 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt und Landkreis München), um die Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzregelung zu überprüfen. Knapp 4.300 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 245 Verstöße angezeigt.455. Vermissung einer 17-Jährigen; kehrt wohlbehalten zurück – Lochham
Wie bereits berichtet, verließ am Montag, 15.03.2021, gegen 09:00 Uhr, eine 17-Jährige aus Lochham die elterliche Wohnung, um zum Einkaufen zu gehen. Von dort kehrte sie nicht zurück. Gegen Abend erstattete die Mutter eine Vermisstenanzeige bei der Polizei. Die weiteren Ermittlungen und Suchmaßnahmen führten nicht zum Auffinden der 17-Jährigen. Es war davon auszugehen, dass sie sich in einer hilflosen Lage befindet, weshalb eine Öffentlichkeitsfahndung initiiert wurde. Am Samstag, 27.03.2021, kehrte sie im Laufe des Tages eigenständig und wohlbehalten zurück. Sie befindet sich nun in der Obhut ihrer Eltern.456. Pkw prallt gegen mehrere geparkte Fahrzeuge – Thalkirchen
Am Samstag, 27.03.2021, gegen 05:30 Uhr, kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Thalkirchner Straße. Ein 39-jähriger Münchner befuhr mit seinem BMW die Thalkirchner Straße stadtauswärts. Kurz nach der U-Bahnstation Brudermühlstraße kam er aus bisher ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort prallte er mit seinem Auto in eine Reihe geparkter Fahrzeuge. Von diesen wurden fünf Pkws beschädigt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren Zehntausend Euro. Der 39-Jährige blieb unverletzt. Sein Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache übernommen. Die Feuerwehr war zur Abbindung von ausgelaufenen Flüssigkeiten vor Ort.457. Versuchtes Raubdelikt; wichtiger Zeuge gesucht – Schwabing
Am Donnerstag, 25.03.2021, gegen 15:00 Uhr, kam es zu einem Raubdelikt im Fritz-Hommel-Weg in der Nähe der U-Bahnstation Nordfriedhof. Eine über 80-jährige Münchnerin lief den Fritz-Hommel-Weg in Richtung Ungererstraße. Dort wurde sie von einem Unbekannten gestoßen, sodass sie zu Boden fiel. Die Münchnerin gab an, dass sie den Eindruck hatte, der Täter wolle ihren Rucksack rauben. Dies gelang ihm aber nicht, weil ein Passant auf die Situation aufmerksam wurde und dazwischenging. Der Täter ließ von der Münchnerin ab und flüchtete in unbekannte Richtung. Die Münchnerin wurde beim Angriff leicht verletzt und begab sich selbstständig in ärztliche Behandlung. Am Sonntag, 28.03.2021, vertraute sie sich einer Bekannten an, woraufhin sie Anzeige bei der Polizei erstattete. Das Kommissariat 21 hat die weiteren Ermittlungen wegen versuchten Raubes übernommen und bittet insbesondere den unbekannten Passanten sich bei der Polizei zu melden. Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, insbesondere der unbekannte Passant, der der Münchnerin geholfen hat, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.458. Nachträgliche Klärung zweier Wohnungseinbruchsdiebstähle – Soll/Laim
Wie bereits berichtet, stellte am Donnerstag, 19.11.2020 eine 58-jährige Münchnerin fest, dass in ihr Haus eingebrochen wurde. Die unbekannten Täter beschädigten ein Fenster und konnten so in das Gebäude gelangen. Danach wurde Bargeld in Höhe von mehreren Tausend Euro sowie Schmuck entwendet. In einem weiteren Fall brach ein unbekannter Täter in ein Einfamilienhaus ein und entwendete hieraus Bargeld und Schmuck in einer Höhe von mehreren Tausend Euro. Im Laufe der Ermittlungen konnte durch einen PRÜM-Abgleich mit der österreichischen DNA-Datenbank eine Übereinstimmung mit einer durch die Spurensicherung gesicherten DNA-Spur festgestellt werden. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 42-jährigen Serben, dessen Aufenthalt aktuell unbekannt ist. Das Kommissariat 53 führt die weiteren Ermittlungen.459. Raser auf der Ingolstädter Straße
Am Samstag, 27.03.2021 wurden auf der Ingolstädter Straße in München durch die dort zuständige Polizeiinspektion Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Erlaubt waren an der Messörtlichkeit 50 km/h.Gegen 23.30 Uhr passierte ein 19-jähriger Münchner, der mit einem Mercedes unterwegs war, die betreffende Stelle mit festgestellten 123 km/h. Ihn erwartet nun ein entsprechendes Bußgeldverfahren. Vorgesehen sind hierzu laut Bußgeldkatalog ein Bußgeld in Höhe von 480 Euro, 2 Punkte im Verkehrszentralregister und ein Fahrverbot von 2 Monaten. Da hier aufgrund der sehr hohen Geschwindigkeit auch ein Vorsatz unterstellt werden könnte, liegt eine Verdoppelung des Bußgeldsatzes ebenfalls im Bereich des Möglichen. Überhöhte Geschwindigkeit führt als eine der Hauptunfallursachen immer wieder zu schweren Verkehrsunfällen. Die Münchener Polizei wird deshalb zur Erhöhung der Verkehrssicherheit weiterhin gezielt Geschwindigkeitsüberwachungen durchführen und festgestellte Verstöße konsequent ahnden.

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Pressebericht vom 28.03.2021

446. Fremdenfeindliche Beleidigung und Körperverletzung; eine Person festgenommen – Altstadt448. Verkehrsunfall zwischen Pkw und Radfahrerin; eine Person verletzt – Nymphenburg 449. Polizeibeamter kommt im Rahmen eines Einsatzes auf einer Rolltreppe zu Sturz und verletzt sich dabei – Isarvorstadt450. Verkehrsunfall zwischen Radfahrer und Tretrollerfahrer; eine Person verletzt – Lochhausen 451. Verkehrsunfall zwischen Radfahrer und Kleintransporter; eine Person verletzt – Neuaubing 453. Beim Einsatz wegen eines Körperverletzungsdeliktes wird Polizeibeamter verletzt – Obergiesing

445. Festnahmen nach Sachbeschädigung von Wahlplakaten – Großhadern
Am Donnerstag, 25.03.2021, gegen 01:00 Uhr, bemerkten Beamte der Münchner Polizei drei Personen in der Würmtalstraße, wie diese sich an Wahlplakaten zu schaffen machten. Dabei wurde der Teil eines Plakates heruntergerissen und ein anderes Plakat mit Farbe übermalt. Die Beamten nahmen daraufhin die drei Tatverdächtigen vorläufig fest. Es handelt sich um einen 29-jährigen Münchner, eine 18-jährige Münchnerin und eine 21-Jährige mit Wohnsitz im Landkreis München. Die Beamten zeigten die Tatverdächtigen wegen Sachbeschädigung und Verstößen gegen den Infektionsschutz an und brachten sie zur Polizeiinspektion 41. Das Nach Abschluss der Anzeigenaufnahme wurden sie wieder entlassen. Das Kriminalfachdezernat 4 hat die weiteren Ermittlungen übernommen. 446. Fremdenfeindliche Beleidigung und Körperverletzung; eine Person festgenommen – Altstadt
Am Montag, 15.03.2021, gegen 15:40 Uhr, fuhr eine 32-Jährige mit Wohnsitz in München mit der U-Bahn. An der Haltestelle Sendlinger-Tor-Platz setzte sich eine 26-Jährige mit Wohnsitz in München neben die 32-Jährige und äußerte ihr gegenüber fremdenfeindliche Beleidigungen. Die 26-Jährige trug außerdem keinen Mund-Nasen-Schutz. Als die 32-Jährige sie aufforderte dies zu unterlassen, warf die 26-Jährige einen mitgeführten Papierordner in das Gesicht der 32-Jährigen. Diese wurde dadurch leicht verletzt. Mehrere Zeugen verständigten die Polizei. Ein Polizeibeamter des Polizeipräsidiums München, welcher privat unterwegs war und sich ebenfalls in der U-Bahn befand, hielt die Tatverdächtige bis zum Eintreffen der Polizeikräfte fest. Im Anschluss wurde sie festgenommen. Gegen die 26-Jährige wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet. Dazu wurde eine Ordnungswidrigkeit wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt. Die Tatverdächtige wurde nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Die Münchner Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. 447. Gefährliche Körperverletzung mit Schreckschusswaffe – Haidhausen
Am Freitag, 26.03.2021, gegen 09:50 Uhr, meldete ein Zeuge der Polizeieinsatzzentrale einen Streit unter zwei Verkehrsteilnehmern am Taxenstand Ostbahnhof. Nachdem der Zeuge angab, dass bei dem Streit auch eine Schreckschusswaffe im Spiel war, fuhren mehreren Streifenbesatzungen der Münchner Polizei zum Einsatzort. Auch die Bundespolizei am Ostbahnhof wurde hinzugezogen. Bereits auf der Anfahrt wurden die eingesetzten Beamten von der Einsatzzentrale darauf hingewiesen, dass soeben Schüsse gefallen wären. Unmittelbar darauf konnte ein Tatverdächtiger durch die Bundespolizei gesichert werden. Der Tatverdächtige, ein 72-jähriger Münchner war mit einem 28-jährigen Münchner zunächst in einen heftigen verbalen Streit geraten. Grund für den Streit war, dass der 28-Jährige mit seinem Fiat Kleintransporter im Bereich des Taxenstandes am Ostbahnhof geparkt hatte. Der 72-jährige Taxifahrer konnte aufgrund des geparkten Transporters den Taxenstand nicht anfahren. Im Verlauf des verbalen Streites kam es auch zu einer körperlichen Auseinandersetzung in Form von gegenseitigen Schlägen. Nach Aussagen von Zeugen ließen die beiden Männer voneinander ab und der 72-Jährige ging zu seinem Taxi, holte aus diesem eine Schreckschusswaffe und ging zurück zu seinem Kontrahenten. Im Anschluss feuerte er zweimal auf den 28-Jährigen. Der 28-Jährige erlitt durch die Schüsse Schmauchspuren im Gesicht sowie eine Reizung der Augen und musste ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden. Der 72-Jährige wurde nach der polizeilichen Sachbearbeitung wieder entlassen. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Der kleine Waffenschein, den er mitführte, wurde eingezogen und die Schreckschusswaffe sichergestellt. Der 72-Jährige wurde nun wegen Bedrohung sowie gefährlicher Körperverletzung angezeigt und der 28-Jährige auch wegen einer Körperverletzung. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen. 448. Verkehrsunfall zwischen Pkw und Radfahrerin; eine Person verletzt – Nymphenburg
Am Freitag, 26.03.2021, gegen 16:50 Uhr, fuhr eine 8-jährige Schülerin aus München mit ihrem Fahrrad auf dem Gehweg der Herthastraße stadtauswärts. Vor einem Haus wollte sie geradeaus die dortige Grundstückseinfahrt überqueren. Zu diesem Zeitpunkt wollte eine 77-jährige Münchnerin mit ihrem Mercedes Pkw von dieser Grundstückseinfahrt auf die Herthastraße einfahren. Dabei stieß die 77-Jährige mit der Front des Pkw gegen die rechte Seite des Fahrrades. Die 8-Jährige stürzte dabei auf den Gehweg. Die Schülerin wurde verletzt und musste mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht werden. Die 8-Jährige erlitt u.a. Kopfverletzungen.Die weiteren Ermittlungen hat die Münchner Verkehrspolizei übernommen.Obwohl das Tragen von Fahrradhelmen gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, können diese Kopfverletzungen oft vermeiden oder zumindest das Ausmaß der Verletzungen verringern. Deshalb empfiehlt die Münchner Polizei allen Fahrradfahrern entsprechende Helme zu tragen! Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, insbesondere eine Lehrerin, welche den Unfall beobachten konnte, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.449. Polizeibeamter kommt im Rahmen eines Einsatzes auf einer Rolltreppe zu Sturz und verletzt sich dabei – Isarvorstadt
Am Freitag, 26.03.2021, gegen 23:25 Uhr, war ein 34-jähriger Polizeibeamter aus München sowie weitere uniformierte Kräfte der Münchner Polizei aufgrund eines Einsatzes (Zeugen meldeten eine Schlägerei) im Bereich des U-Bahnhofes Fraunhoferstraße unterwegs. Nach Eintreffen der ersten Streifen nahmen die Beamten eine verdächtige Personengruppe wahr, die im Zwischengeschoss eine Rolltreppe entgegen der Laufrichtung hinunterflüchteten. Die Rolltreppe führt zu den Gleisen. Hierbei wurden sie unter anderem von dem 34-jährigen Polizeibeamten zu Fuß verfolgt, welcher ebenfalls die Rolltreppe nach unten lief. Als der 34-Jährige an zwei jungen Frauen vorbei wollte, verlor er nach den ersten Ermittlungen das Gleichgewicht, rutschte aus und stürzte die Rolltreppe hinunter. Hierbei griff er, vermutlich aus Reflex, nach einer der Frauen, einer 18-jährigen Münchnerin, um Halt zu finden und riss diese dabei mit sich. Beide stürzten die Rolltreppe einige Stufen nach unten. Der 34-Jährige schlug vermutlich mit dem Kopf auf den Stufen auf und wurde schwer verletzt. Die 18-Jährige wurde leicht verletzt. Beide Beteiligte wurden vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Zu dem gemeldeten einsatzursächlichen Vorfall gab es keine Feststellungen. Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.450. Verkehrsunfall zwischen Radfahrer und Tretrollerfahrer; eine Person verletzt – Lochhausen
Am Donnerstag, 25.03.2021, gegen 17:30 Uhr, fuhr ein 68-jähriger Münchner mit seinem Fahrrad auf dem Fuß- und Radweg östlich des Langwieder Sees.Zur gleichen Zeit befanden sich auch drei Kinder mit ihren Tretrollern bzw. Fahrrädern auf dem Weg. Der 68-Jährige wollte diese umfahren. Als der Münchner sich auf Höhe der Gruppe befand, ist nach den ersten Erkenntnissen vermutlich eines der Kinder mit seinem Tretroller aus der Gruppe heraus quer über den Weg gefahren, so dass es zur Kollision mit dem 68-Jährigen kam. Der Mann wurde mit dem Oberkörper voraus über seinen Lenker katapultiert und schlug mit dem Kopf auf dem Boden auf. Der unbekannte Tretrollerfahrer und auch die anderen Kinder erkundigten sich noch über den Gesundheitszustand des 68-Jährigen und verweilten einige Minuten an der Unfallörtlichkeit. Anschließend fuhren die Kinder weiter. Auch der Tretrollerfahrer verließ die Unfallörtlichkeit, ohne Angaben über seine Person und seiner Beteiligung am Verkehrsunfall zu hinterlassen. Der 68-Jährige wurde schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Zeugenaufruf: Personen, die den Unfall beobachtet haben, am Unfall beteiligt gewesen sind oder Hinweise auf den Verursacher geben können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, persönlich, schriftlich oder telefonisch unter der Rufnummer: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.451. Verkehrsunfall zwischen Radfahrer und Kleintransporter; eine Person verletzt – Neuaubing
Am Samstag, 27.03.2021, gegen 11:30 Uhr, fuhr ein 61-jähriger Münchner mit seinem Fahrrad verbotswidrig auf dem Gehweg der Limesstraße. Im Bereich der Bahnunterführung verlor er auf dem zwei Meter breiten Gehweg aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrrad, wobei er mit seinem Lenker in den Bereich der Fahrbahn hineinragte. Infolge dessen wurde er von einem Opel Kleintransporter eines 76-jährigen Münchners, der auf der Limesstraße unterwegs war, erfasst. Der 61-jährige Fahrradfahrer stieß gegen die rechte Fahrzeugseite des Opels, prallte anschließend mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe und fiel anschließend auf den Gehweg. Der 61-Jährige zog sich schwere Verletzungen zu und kam mit dem Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Münchner Verkehrspolizei hat die Ermittlungen übernommen.Obwohl das Tragen von Fahrradhelmen gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, können diese Kopfverletzungen oft vermeiden oder zumindest das Ausmaß der Verletzungen verringern. Deshalb empfiehlt die Münchner Polizei allen Fahrradfahrern entsprechende Helme zu tragen! 452. Einsätze der Münchner Polizei im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie
Am späten Abend des Freitag, 26.03.2021, stellten Beamte der Münchner Polizei an mehreren Örtlichkeiten im Stadtgebiet größere Personenansammlungen fest. In diesen Gruppen wurden die Abstände zueinander meist nicht eingehalten, Mund-Nasen-Bedeckungen wurden ebenfalls sehr oft nicht getragen und viele Personen konsumierten Alkohol. In allen Fällen wirkten die Polizeibeamten kommunikativ auf die Anwesenden ein, erklärten die aktuell geltenden Regeln zum Infektionsschutz und einige Personen verließen daraufhin auch die Örtlichkeiten. Ca. 500 Personen waren am späteren Abend immer noch am Wedekindplatz in Schwabing anwesend, woraufhin dieser Platz geräumt wurde. In der Türkenstraße wurden bis zu 250 Personen festgestellt und diese Ansammlung wurde ebenfalls geräumt. Im Bereich des Geschwister-Scholl-Platzes und auch beim Monopteros im Englischen Garten gab es ebenfalls Ansammlungen, die am späteren Abend geräumt werden mussten. Am Gärtnerplatz waren gegen Mitternacht immer noch um die 100 Personen anwesend. Dort wurden auch deutliche Alkoholisierungen einzelner Personen festgestellt. Auch dieser Platz wurde geräumt.Die von diesen verschiedenen Räumungsaktionen betroffenen Personen waren nicht immer sofort einsichtig. Deshalb war auch immer wieder eine intensive Kommunikation nötig und die geltende Regelungslage sowie die Zielrichtung der polizeilichen Tätigkeiten mussten wiederholt deutlich erklärt werden.453. Beim Einsatz wegen eines Körperverletzungsdeliktes wird Polizeibeamter verletzt – Obergiesing
Am Samstag, 27.03.2021, gegen 12:00 Uhr, wurde der Notruf 110 von einem Zeugen darüber informiert, dass auf der Rottacher Straße gerade ein Mitarbeiter eines Logistikunternehmens von einer Person angegriffen wird. Mehrere Streifen der Münchner Polizei wurden sofort an die Örtlichkeit geschickt und sie trafen dort auf den Mitarbeiter (einen 59-Jährigen mit Wohnsitz in München), der angab, dass er von einer männlichen Person angegangen wurde, die ihn angriff, indem er ihn fest am Arm gepackt hatte, dazu beschimpfte und danach wurde sein Fahrrad umgeschmissen. Der Angreifer ging anschließend in ein dortiges Wohngebäude. Die Polizeibeamten betraten das Wohngebäude und trafen dort im Treppenhaus auf einen 25-Jährigen mit Wohnsitz in München, der sich laut schreiend und aggressiv den Beamten näherte. Die Beamten verließen das Treppenhaus und konnten den 25-Jährigen dann vor dem Haus auf den Boden bringen und fixieren.Dabei wurde ein 32-jähriger Polizeibeamter von dem 25-Jährigen gegen ein Fahrzeug gestoßen. Das Fahrzeug wurde dadurch leicht beschädigt und der Polizeibeamte wurde verletzt. Er musste zur Behandlung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Er ist momentan nicht mehr dienstfähig. Der sich sehr aggressiv verhaltende 25-Jährige wurde zu einer Polizeiinspektion gebracht. Ein freiwillig durchgeführter Alkoholtest ergab dort eine Alkoholisierung. Dazu gab der 25-Jährige an, dass er Betäubungsmittel konsumiert hatte. Eine Blutentnahme wurde ebenfalls durchgeführt. Aufgrund des auffälligen selbst- und fremdgefährdenden Verhaltens wurde er danach in eine psychiatrische Klinik zur weiteren Behandlung gebracht. Der 25-Jährige wurde wegen Körperverletzungen, Widerstand und Angriff gegen Polizeibeamte und einer Sachbeschädigung angezeigt. Die Münchner Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

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Pressebericht vom 26.03.2021

Im Zeitraum von Donnerstag, 25.03.2021, 06:00 Uhr, bis Freitag, 26.03.2021, 06:00 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt und Landkreis München), um die Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzregelung zu überprüfen. Über 1.150 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 52 Verstöße angezeigt.Am Donnerstag, 25.03.2021, gegen 19:40 Uhr, wurde der Notruf 110 der Münchner Polizei darüber informiert, dass sich eine große Menschenmenge am Königsplatz befinden würde. Mehrere Streifen der Münchner Polizei fuhren hin und stellten fest, dass sich dort im Rahmen einer genehmigten Lichtinstallation mehrere Hundert Personen aufhielten, die überwiegend keine ausreichenden Abstände zueinander einhielten und auch zum Teil keine Masken trugen. Die Personen wurden gebeten die Infektionsschutzregelungen einzuhalten, woraufhin sich der überwiegende Teil der Anwesenden entfernte. Am Freitag, 26.03.2021, gegen 03:55 Uhr, wurde die Polizei über eine Party in einem Gebäude in der Grasmeierstraße in Freimann informiert. Drei Streifen der Polizeiinspektion 47 (Milbertshofen) fuhren zu der Örtlichkeit und stellten dort 18 Personen (20-25 Jahre alt, alle mit Wohnsitzen in München) fest, die dort miteinander feierten und dabei keine Abstände zueinander einhielten und auch keine Mund-Nasen-Bedeckungen trugen. Die Feier wurde von der Polizei beendet und die entsprechenden Verstöße nach dem Infektionsschutzgesetz wurden angezeigt.

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Öffentlichkeitsfahndung – mehrere unbek. Straftäter nach gefährlicher Körperverletzung – Bogenhausen

Beschreibung:männlich, ca. 20 Jahre, ca. 180 cm, ca. 70 kg, kurze Haare, orientalsiches Erscheinungsbild, bekleidet mit schwarzem T-Shirt mit weißer Aufschrift und langer roter Hose mit hellerem roten Streifen an der Seite

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Pressebericht vom 25.03.2021

435. Ermittlung eines Tatverdächtigen nach Wohnungseinbruchdiebstahl – Kirchtrudering
434. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie
Im Zeitraum von Mittwoch, 24.03.2021, 06:00 Uhr, bis Donnerstag, 25.03.2021, 06:00 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt und Landkreis München), um die Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzregelung zu überprüfen. Über 1.100 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 52 Verstöße angezeigt. Am Mittwoch, 24.03.2021, gegen 22:40 Uhr, bemerkten Einsatzkräfte der Münchner Polizei eine größere Gruppe von Personen, die sich am Fußweg der Isar zwischen der Reichenbach- und Wittelsbacherbrücke aufhielten und dort zusammen feierten. Mehrere Streifen wurden an die Örtlichkeit geschickt und sie trafen dort auf fünf Personen (zwei Frauen und drei Männer, 17 bis 21 Jahre alt, alle mit Wohnsitzen in München), die dort auf dem Boden saßen, Musik hörten und verzehrfähige Lebensmittel bei sich hatten. Alle wurden wegen Verstößen gegen die aktuellen Infektionsschutzregelungen angezeigt und sie mussten danach die Örtlichkeit verlassen.435. Ermittlung eines Tatverdächtigen nach Wohnungseinbruchdiebstahl – Kirchtrudering
Im Zeitraum von Mittwoch, 12.08.2020 bis Donnerstag, 13.08.2020, öffnete ein zunächst unbekannter Täter im Bereich des Dollwiesenweges/Kießlingerstraße gewaltsam ein Kellerfenster einer Doppelhaushälfte auf und durchsuchte die Räume im Haus nach Wertgegenständen. Der zunächst Unbekannte nahm Schmuck in geringem Umfang an sich und entfernte sich anschließend unerkannt. Im Laufe der Ermittlungen konnte im Februar 2021 durch einen DNA-Prüm-Treffer beim Bayerischen Landeskriminalamt ein 47-jähriger Ungar als Tatverdächtiger ermittelt werden. Dieser befindet sich derzeit in Ungarn, ebenfalls wegen Einbruchdelikten, in Haft.Das Kommissariat 53 des Polizeipräsidiums München führt die Ermittlungen.436. Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich; eine Person verletzt – Martinsried
Am Mittwoch, 24.03.2021, gegen 21:10 Uhr, kam es in Martinsried zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw. Eine 32-Jährige aus dem Landkreis München befuhr mit ihrem Pkw Opel die Würmtalstraße von Großhadern in Richtung Gräfelfing. Zur gleichen Zeit befuhr eine 44-jährige Münchnerin mit ihrem BMW die Lochhamer Straße in Martinsried in Richtung Würmtalstraße. An der Kreuzung Würmtalstraße Ecke Lochhamer Straße kam es zum Zusammenstoß zwischen den beiden Fahrzeugen. Der Opel stieß dabei gegen die rechte Seite des BMWs, welcher daraufhin gegen einen Ampelmast schleuderte. Dabei wurde die 44-Jährige verletzt und musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. An beiden Fahrzeugen entstand ein Schaden von zusammen rund 40.000 Euro. Sie waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand war die Ampelanlage zum Unfallzeitpunkt außer Betrieb. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.Zeugenaufruf:Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfall und insbesondere zum Betriebszustand der Lichtzeichenanlage machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.437. Mehrere Anzeigen wegen verbotener Prostitution – Milbertshofen
Am Mittwoch, 24.03.2021, gegen 12:00 Uhr, teilte ein Zeuge der Polizei mit, dass er in den Räumlichkeiten eines Beherbergungsbetriebes die Ausübung von verbotener Prostitution vermutet, da er bemerkt hatte, dass dort reger Besuch von verschiedenen männlichen Personen herrschte. Unter der Leitung der Münchner Kriminalpolizei wurde eine Kontrolle der Räumlichkeiten durchgeführt. Dort wurden fünf Frauen mit verschiedenen südosteuropäischen Staatsangehörigkeiten angetroffen, welche dort als Prostituierte arbeiteten. Nach den ersten Ermittlungen bestätigte sich somit der Verdacht der verbotenen Prostitution. Sie wurden deshalb angezeigt.438. Größerer Polizeieinsatz aufgrund unbekannter Flüssigkeit – Westend
Am Donnerstag, 25.03.2021, gegen 06:50 Uhr, verständigte ein 53-jähriger Münchner den Notruf 110 der Polizei. Der 53-Jährige geriet zuvor mit einem 36-jährigen ihm bereits bekannten Münchner in Streit. Dieser sendete ihm ein Video, auf dem zu sehen war, wie der 36-Jährige vermeintlich brennbare Flüssigkeit in einem Bürogebäude auf dem Boden verteilte. Dieses Video wollte der 36-Jährige nutzen, um erneut mit dem 53-Jährigen in Kontakt zu treten. Die beiden Männer verabredeten sich nun in der Maxvorstadt für ein gemeinsames Treffen. Hierbei konnte der 36-Jährige wenige Zeit später durch eine Streife der Münchner Polizei vorläufig festgenommen werden. Die ersten Ermittlungen ergaben, dass der 36-Jährige die Flüssigkeit in einem Gebäude in der Hansastraße verteilte. Deshalb fuhr die Feuerwehr sowie Spezialisten der Münchner Kriminalpolizei in die Hansastraße. Dort konnte festgestellt werden, dass es sich um flüssigen Grillanzünder handelte. Zu einer Entzündung kam es nicht, es wurde niemand verletzt. Eine Gefahr für die Öffentlichkeit konnte zu jedem Zeitpunkt ausgeschlossen werden. Aufgrund des Feuerwehreinsatzes war die Hansastraße für längere Zeit gesperrt. Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 13.

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Pressebericht vom 24.03.2021

Am Dienstag, 23.03.2021, gegen 05:45 Uhr, befuhr ein 22-Jähriger aus dem nördlichen Münchner Landkreis mit seinem Pkw, Marke BMW, in Ismaning die Straße an der Isarau stadteinwärts zur Kreuzung Münchener Straße/An der Isarau. Mit ihm im Pkw befand sich ein 18-jähriger Mann aus dem Münchner Landkreis als Beifahrer.Als der 22-Jährige mit seinem Pkw die durch Ampeln geregelte Kreuzung erreichte, war diese noch nicht in Betrieb, so dass für die Fahrtrichtung des 22-Jährigen mit gelben Blinklicht die Vorfahrt zu beachten galt. Als der 22-Jährige mit seinem Pkw in den Kreuzungsbereich einfuhr, missachtete er die Vorfahrt eines 66-jährigen Pkw-Führers aus dem nördlichen Münchner Landkreis, der als Fahrer mit seinem Pkw, Marke Ford, zeitgleich im Begriff war, die Kreuzung auf der Münchener Straße stadtauswärts geradeaus zu überqueren.In der Folge kam es zu einem Verkehrsunfall, bei dem der 66-Jährige mit seinem Pkw frontal in die rechte Seite des Pkw des 22-Jährigen fuhr. Durch den Verkehrsunfall wurden sowohl der 18-Jährige Beifahrer des 22-jährigen Unfallverursachers, als auch der 66-jährige Unfallbeteiligte jeweils verletzt, so dass sie in der Folge durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert werden mussten. Beide Verletzten wurden bei dem Unfall jeweils in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und mussten durch die Feuerwehr aus den Fahrzeugen befreit werden. Der 22-jährige Unfallverursacher blieb bei dem Verkehrsunfall unverletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Der Gesamtschaden wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme musste der Kreuzungsbereich der Münchener Straße/An der Isarau für ca. 1,5 Stunden in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. Der Verkehr wurde großflächig umgeleitet. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die polizeilichen Ermittlungen zum Unfall werden durch die Münchner Verkehrspolizei geführt.

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1. Nachtrag zum Pressebericht vom 23.03.2021

425. Widerruf der Öffentlichkeitsfahndung einer 16-Jährigen – Pasing/Landkreis Erding-siehe Pressebericht vom 18.03.2021 unter Ziffer 403Die seit Mittwoch, den 10.03.2021, vermisst gemeldete 16-Jährige konnte heute, gegen 14:20 Uhr, im Landkreis Erding, von einer Polizeistreife wohlbehalten angetroffen werden. Sie wurde zur vorsorglichen Abklärung in ein Krankenhaus gebracht. Die Erziehungsberechtigten wurden hierrüber informiert.

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Pressebericht vom 23.03.2021

423. Trickbetrug durch falsche Polizeibeamte (Callcenter-Betrug) – Fürstenried Am Montag, 22.03.2021, meldete sich gegen 14:45 Uhr, ein über 80-Jähriger bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums München und teilte mit, vor ca. einer halben Stunde eine Tasche mit Bargeld und Edelmetallen vor die Wohnungstür gelegt zu haben. Diese wurde von einer ihm unbekannten Person mitgenommen. Dem vorausgegangen waren Anrufe eines ihm unbekannten Mannes, der sich als Polizeibeamter ausgab und erzählte, dass Einbrecher festgenommen wurden, die einen Zettel mit der Adresse des Seniors in Fürstenried dabei hatten. Nach diesem ersten Anruf, der gegen 11:00 Uhr kam, brachte der unbekannte Anrufer den über 80-Jährigen und dessen Ehefrau, eine ebenfalls über 80-Jährige, dazu, eine Tasche mit Edelmetallen vor die Tür zu legen.Nachdem diese abgeholt wurde, kam es zu weiteren Anrufen, wodurch das Ehepaar dazu gebracht wurde, eine weitere Tasche mit Bargeld und Edelmetallen vor die Tür zu stellen. Eine unbekannte Frau nahm diese Tasche an sich und entfernte sich in unbekannte Richtung. Die Edelmetalle und das Bargeld in den beiden Taschen hatten insgesamt einen Wert von mehreren Zehntausend Euro. Nach der Verständigung der Polizei wurde eine Sofortfahndung eingeleitet, die ergebnislos verlief. Die AG Phänomene hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen. Die Abholerin konnte wie folgt beschrieben werden: Sie trug einen dunkelblauen Anorak mit Fellkragen, eine hellgraue Hose und einen rosafarbenen Schal Zeugenaufruf:Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich des U-Bahnhofes Fürstenried-West, Neurieder Straße, Appenzeller Straße und Graubündener Straße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kriminalfachdezernat 3 -AG Phänomene-, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.Hinweis Ihrer Münchner Polizei:Falsche Polizei- oder Kriminalbeamte verwenden fast immer den Trick, dass sie die Angerufenen über vermeintliche Einbrüche in der Nachbarschaft informieren. Sie behaupten, dass sie deshalb in der Wohnung mögliche Geld- bzw. Schmuckbestände kontrollieren müssten. Vergewissern Sie sich bitte durch einen selbstständigen Anruf beim Polizeinotruf 110, ob es sich tatsächlich um einen Polizeibeamten handeln könnte. Wenn Sie den Polizeinotruf 110 anrufen, vergewissern Sie sich bitte, dass ein vorheriger Anruf auch definitiv beendet wurde, indem der Hörer aufgelegt oder eine entsprechende Taste eines Mobiltelefons gedrückt wurde. Lassen Sie keine unbekannten Personen in Ihre Wohnung, die sich nicht eindeutig legitimieren können. Dieser Hinweis gilt außerdem für Betrugsmaschen ähnlicher Art. Wenn Sie Anrufe von vermeintlichen Personen anderer Behörden erhalten, vergewissern Sie sich über einen unabhängigen Anruf bei dieser Behörde, ob der Anrufer tatsächlich in deren Auftrag bei Ihnen angerufen hat. Machen Sie am Telefon niemals Angaben über Ihre finanziellen Verhältnisse und teilen Sie keine Bankverbindungsdaten mit.

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Pressebericht vom 22.03.2021

420. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-PandemieIm Zeitraum von Freitag, 19.03.2021, 06:00 Uhr, bis Montag, 22.03.2021, 06:00 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt und Landkreis München), um die Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzregelung zu überprüfen. Über 3.400 Kontrollen wurden indiesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 277 Verstöße angezeigt.Am Sonntag, 21.03.2021, gegen 09.45 Uhr, teilte ein Zeuge dem Polizeinotruf 110 mit, dass sich in einem Gebäude in Neuperlach sehr viele Personen bei einer religiösen Zeremonie aufhalten würden.Vier Streifen der Münchner Polizei fuhren zu der Örtlichkeit und stellten dort um die 130 Personen fest, die Masken trugen und die Abstände zueinander in der Regel nicht einhielten. Mit dem Verantwortlichen wurde Kontakt aufgenommen und dabei wurde festgestellt, dass das geltende Hygienekonzept eine deutlich geringere Personenanzahl (60) vorsah.Daraufhin verließen viele der anwesenden Personen die Örtlichkeit, bis die Vorgaben eingehalten wurden. Der für die Veranstaltung Verantwortliche wurde wegen eines Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt.

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1. Nachtrag zum Pressebericht vom 21.03.2021

419. Fazit zur Versammlungslage vom Sonntag, 21.03.2021Am Sonntag fanden in München wieder mehrere Versammlungen mit Bezug zu den aktuellen Regelungen aufgrund der Corona-Pandemie statt. Die Versammlungen wurden durch eine ausreichende Zahl von Einsatzkräften der Polizei betreut.Die erste Versammlung war am Königsplatz ab 12.00 Uhr als Gegendemonstration zu einer zuvor kurzfristig abgesagten Demonstration angemeldet. Nachdem hier statt der maximal möglichen 200 lediglich 6 Teilnehmer vor Ort waren, wurde diese bereits nach einer Viertelstunde ohne weitere Vorkommnisse durch die Versammlungsleiterin wieder beendet.Eine weitere Versammlung begann um kurz nach 16:00 Uhr auf der Theresienwiese. In der Spitze waren hier ca. 300 Personen anwesend. Die Auflagen wurden dort von allen Teilnehmern eingehalten. Es kam zu keinerlei Verstößen. Die Versammlung wurde gegen 18.40 Uhr beendet. Die dritte Versammlung startete gegen 16:15 Uhr am Königsplatz mit in der Spitze knapp 90 Teilnehmern. Im Umfeld kam es dabei zu mehreren Verkehrssperren. Der überwiegende Teil der anwesenden Personen hielt sich an die vorgegeben Auflagen. Vor Ort festgestellte Verstöße wurden konsequent angezeigt. Die Versammlung wurde gegen 17.45 Uhr wieder beendet.

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Pressebericht vom 21.03.2021

Am Samstag 20.03.2021, wurde in der Zeit zwischen 13:00 Uhr und 15:00 Uhr, eine Versammlung in der Münchner Innenstadt durchgeführt. Diese fand ihren Auftakt am Odeonsplatz. Anschließend wurde ein Demonstrationszug über die Brienner Straße und den Karolinenplatz bis hin zum Königsplatz durchgeführt. Dort traf man um 13:30 Uhr ein und es fand, wie angemeldet, dort die Schlusskundgebung statt, die bis etwa 15:15 Uhr dauerte. Bei der fortbewegenden Versammlung waren ca. 150 Teilnehmer zugegen. An der Schlusskundgebung waren letztendlich ca. 600 Personen vor Ort. Aufgrund des sehr konträren Versammlungsthemas gab es noch zwei Gegenversammlungen, die ebenfalls durchgeführt wurden. Hier waren einmal ca. 200 Personen und einmal ca. 150 Personen zugegen. Nach dem jetzigen Erkenntnisstand kam es dann durch dortige Teilnehmer zu versuchten Störaktionen in Bezug auf die erstgenannte Versammlung. Hier wurde zum einen immer wieder versucht, die fortbewegende Versammlung zu stören. Dies konnte jedoch durch den Einsatz der Polizei vor Ort jeweils rechtzeitig unterbunden werden. Weiterhin wurde auch versucht zur Schlusskundgebung am Königsplatz zu gelangen und auch dort entsprechend zu stören. Auch hier konnte der Polizeieinsatz einen ordnungsgemäßen Verlauf der dortigen Versammlung garantieren. Im Rahmen des Gesamteinsatzes musste in über hundert Fällen unmittelbarer Zwang durch die Polizei in Form von Schieben und Drücken angewandt werden. Dazu kam es nach dem jetzigen Erkenntnisstand zu mindestens zehn Anzeigen (versuchter Raub, Widerstand, Körperverletzung, Verstöße Infektionsschutzgesetz, etc.).

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412. Präventionsprojekt „Gemeinsam interkulturell stark“

Polizeipräsidium München: Präventionsprojekt „Gemeinsam interkulturell stark“ bildet 25 Polizisten und 22 Flüchtlinge zu „Kulturmoderatoren“ aus;Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und Polizeipräsident Thomas Hampel überreichen bei interaktivem Workshop Zertifikate an die erfolgreichen TeilnehmerAm Freitag, 19.03.2021 und Samstag, 20.03.2021, erhielten 22 Flüchtlinge und 25 Beschäftige des Polizeipräsidiums München ihre Zertifikate als sogenannte „Kulturmoderatoren“. Seit Herbst 2019 wurden durch das Polizeipräsidium München, gemeinsam mit Partnern, der gemeinnützigen Organisation „BrückenBauen gUG“ und der Firma „kaos GmbH“ mehrere Workshops durchgeführt. Die Veranstaltungen sind Bestandteil des Präventions- und Integrationsprojekts „Gemeinsam interkulturell stark“, Am Ende des, pandemiebedingt erstmalig digital durchgeführten dritten Workshops, überreichten Bayerns Innen-, Sport- und Integrationsminister Joachim Herrmann und der Münchner Polizeipräsident Thomas Hampel am Samstag die Zertifikate an die erfolgreichen Teilnehmer. Zum Ende der Workshops hatten Teilnehmer im Rahmen einer digital stattfindenden Abstimmung die Veranstaltung als spannend, zukunftsgestaltend, verbindend und innovativ bewertet. Bei der im Anschluss an die Veranstaltung durchgeführten interaktiven Pressekonferenz mit allen teilnehmenden Partnern würdigten sowohl Herr Herrmann als auch Herr Hampel vor Presse- und Medienvertretern, das seit 2019 bestehende, und bundes- wie bayernweit einzigartige Präventions- und Integrationsprojekt als Vorbild- bzw. Leitprojekt für erfolgreiche Integrations- und Präventionsarbeit und wünschten den frischgebackenen Kulturmoderatoren viel Erfolg bei ihrer künftigen verantwortungsvollen Tätigkeit. Die Kulturmoderatoren der Münchner Polizei leisten gemeinsam mit den Kulturmoderatoren auf Seiten der Geflüchteten und den Ansprechpartner der Unterkünfte einen wichtigen Beitrag für nachhaltige Integrationsarbeit, indem sie vor Ort, in Flüchtlingsunterkünften unmittelbar Kontakt zu den Geflüchteten aufnehmen werden, und bei Informations- und Präventionsveranstaltungen für gegenseitiges Vertrauen und Verständnis sorgen. Von allen Partnern des Präventionsprojekts „Gemeinsam interkulturell stark“ wurde im Rahmen der interaktiven Pressekonferenz ausdrücklich betont, dass die Ausbildung der insgesamt 47 Kulturmoderatoren lediglich der Auftakt des Projekts ist und eine langfristige und nachhaltige gemeinsame Fortführung des Präventionsprojekts avisiert sei.Für weiterführende Informationen und Auskünfte zu dem Präventionsprojekt „Gemeinsam interkulturell stark“ sowie für entsprechendes Video- und Bildmaterial zum interaktiven Pressetermin am 20.03.2021, 13.00 Uhr steht Ihnen die Pressestelle des Polizeipräsidiums München per E-Mail unter der Adresse: zur Verfügung. Auf den Social Media Accounts des PP München sind ebenfalls Impressionen zum Projekt einsehbar.

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1. Nachtrag zum Pressebericht vom 19.03.2021

410. Gemeinsame Informationen des Kreisverwaltungsreferats und des Polizeipräsidiums München zu den bevorstehenden Demonstrationen gegen den GesundheitsschutzKreisverwaltungsreferat:Für den kommenden Sonntag sind in München erneut größere Demonstrationen gegen den Gesundheitsschutz angemeldet worden. Das Kreisverwaltungsreferat zieht Konsequenzen aus den bisherigen Erfahrungen, vor allem auch vom vergangenen Wochenende. Demonstrationszüge zu diesem Thema sind behördlich untersagt. Stationäre Versammlungen wurden für den Sonntag zeitlich begrenzt nur an weitläufigen Orten außerhalb des Altstadtrings zugelassen, um sie besser handhaben zu können. Es gelten die üblichen Auflagen zum Gesundheitsschutz, also vor allem Abstand und Maske. Die Entscheidungen über die Einsatztaktik liegen bei der Polizei.Kreisverwaltungsreferent Dr. Thomas Böhle:„Was ich als Bürger, wie die Meisten, von den Ereignissen auf diesen Demos halte, darf bei der behördlichen Entscheidung keine Rolle spielen. Was zählt, ist die Abwägung zwischen dem Grundrecht auf Versammlungsfreiheit und dem Gesundheitsschutz, gegen den sich diese Demos ja richten. Weil etliche Demonstranten unsere zum Gesundheitsschutz zwingend nötigen Auflagen verhöhnen, ist die Polizei ständig in einem Balanceakt. Eine gewaltvolle Eskalation will niemand. Diesmal versuchen wir es mit Königsplatz und Theresienwiese. Es bleibt die Hoffnung auf Vernunft.“Für den Sonntag behördlich per Auflagenbescheid zugelassen ist auf dem Königsplatz von 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr eine Demonstration mit 100 Teilnehmenden, die sich gegen die Kritiker des Gesundheitsschutzes richtet. Danach ist auf dem Königsplatz von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr eine Demonstration gegen den Gesundheitsschutz mit maximal 200 zugelassenen Teilnehmenden geplant. Diese Demonstration war zwischenzeitlich für den Marienplatz angemeldet und konnte von dort auf den Königsplatz verlegt werden. Auf der Theresienwiese ist von 15:30 bis 18:30 Uhr eine Demonstration gegen die wirtschaftlichen Auswirkungen des Gesundheitsschutzes mit maximal 1.000 zugelassenen Teilnehmenden. Ein aus der “Querdenken“-Szene angemeldeter Demonstrationszug durch die Innenstadt mit Start am Königsplatz und Schlusskundgebung am Marienplatz wurde behördlich untersagt und als stationäre Versammlung von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr mit maximal 450 zugelassenen Teilnehmenden ebenfalls auf die Theresienwiese verlegt, hier ist ein verwaltungsgerichtliches Eilrechtsschutzverfahren nicht ausgeschlossen.Auch für den morgigen Samstag sind in München Demonstrationen gegen den Gesundheitsschutz angemeldet worden. Es handelt sich um einen Autokorso und um Kundgebungen am Harras und am Rotkreuzplatz.Das Kreisverwaltungsreferat verfolgt von Anfang an eine klare Linie beim Umgang mit Demonstrationen gegen den Gesundheitsschutz. In einigen Fällen sind die behördlichen Auflagen von Gerichten aufgehoben oder verändert worden. Zum Beispiel hatte am 12. September das Verbot eines Demonstrationszuges vor Gericht keinen Bestand und wurde mit 500 Teilnehmenden erlaubt. Am 24. Januar wurde eine zeitliche Vorverlegung wegen nächtlicher Ausgangssperre gerichtlich aufgehoben. Am 6. Februar wurde per Gerichtsbeschluss die zulässige Zahl der Teilnehmenden von 300 auf 500 fast verdoppelt. Am 21. Februar wurde die behördliche Untersagung eines Demonstrationszugs gerichtlich aufgehoben.Polizeipräsidium München:Im Hinblick auf die anstehenden Veranstaltungen und Versammlungen insbesondere am kommenden Sonntag haben die Sicherheitsbehörden neben den Gesundheitsbehörden vor allem auch die Aufgabe, die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger zu schützen. Wie bereits durch Herrn Dr. Böhle festgestellt, haben die Landeshauptstadt München und das Polizeipräsidium München bei allen erforderlichen und zu treffenden Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung auch stets das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit als Maßstab ihres Handelns anzulegen. Zum Schutz der Allgemeinheit müssen die Vorschriften und Auflagen des Gesundheitsschutzes konsequent beachtet werden. Diese Verantwortung nimmt das Polizeipräsidium München in enger Abstimmung mit dem Kreisverwaltungs- und Gesundheitsreferat sehr ernst. Das dadurch erzeugte Spannungsfeld wurde bei einer Vielzahl von Versammlungen deutlich, welche das Polizeipräsidium München in den vergangenen Monaten betreut hat. Zum polizeilichen Vorgehen nimmt der Leiter der Abteilung Einsatz des Polizeipräsidiums München, LPD Michael Dibowski wie folgt Stellung:„Unser Anspruch ist, dass die Münchner Polizei stets versammlungsfreundlich agiert, sich aber zudem an weiteren gesetzlichen Vorgaben ausrichtet. Das Einschreiten meiner Kolleginnen und Kollegen bei Versammlungen ist dabei an der jeweiligen Situation orientiert. Dabei wird das hohe Grundrecht der Versammlungsfreiheit beachtet. In der derzeitigen pandemischen Lage muss aber auch der Infektionsschutz und der Schutz der Allgemeinheit besonders berücksichtigt werden. Bei Versammlungen werden daher bereits im Vorfeld durch die Sicherheitsbehörde Auflagen und Beschränkungen festgelegt, insbesondere zur höchstzulässigen Teilnehmerzahl, dem zu beachtenden Mindestabstand und zur Maskenpflicht. Nachsicht in diesem Bereich zu üben, wäre wegen der damit verbundenen gesundheitlichen Gefahren für die Bevölkerung weder zu vermitteln noch zu vertreten. Ein konsequentes Vorgehen, welches gleichzeitig mit Augenmaß zu erfolgen hat, war und ist daher zentraler Bestandteil und Leitgedanke unserer Einsatzphilosophie.“ Herr Dr. Böhle und Herr Dibowski appellieren an das Verantwortungsgefühl aller Teilnehmer der Versammlungen am kommenden Wochenende: „Die aktuelle Situation aufgrund der Pandemie ist unbeständig und scheint sich leider erneut zu verschlechtern. Gerade die Erfahrungen aus den ersten beiden Infektionswellen zeigen eindrücklich, dass mangelnde Disziplin und gerade das bewusste Ignorieren der elementaren Regeln des Infektionsschutzes durch Einzelne massive Folgen für Viele haben kann. Steigende Inzidenzzahlen wirken sich unmittelbar auf alle aus. Wir bitten die Versammlungsteilnehmer daher eindringlich, sich an die erteilten Auflagen zu halten. Die Sicherheitsbehörden schützen die Menschen in unserer Stadt konsequent und entschlossen. Deshalb gibt es keinen Spielraum für gefährliche Nachlässigkeiten und bewusste Übertretungen bei infektionsschutzrelevanten Versammlungsauflagen!“

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2. Nachtrag zum Pressebericht vom 19.03.2021

Am Montag, 15.03.2021, gegen 09:00 Uhr, verlies eine 17-Jährige aus Lochham die elterliche Wohnung, um einkaufen zu gehen. Von dort kehrte sie nicht zurück. Gegen abends erstattete die Mutter eine Vermisstenanzeige bei der Polizei. Die bisherigen Ermittlungen und Suchmaßnahmen führten nicht zum Auffinden der 17-Jährigen. Die Jugendliche könnte sich in einer hilflosen Lage befinden. Sie kann wie folgt beschrieben werden:17 Jahre alt, ca. 155 cm groß, schlank, dunkelbraune, fast schwarze sehr lange Haare, braune Augen. Sie spricht deutsch und rumänisch. Bekleidet ist sie mit einer schwarzen Jacke, einer enganliegenden blauen Jeans und schwarzen Schuhen mit weißen Sohlen. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 14, Telefon: 089/2910-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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Öffentlichkeitsfahndung nach vermisster Person – Lochham

Am Montag, den 15.03.2021 gegen 09:00 Uhr verließ die 17-jährige Laura S. die elterliche Wohnung, um Einkaufen zu gehen und kehrte nicht zurück. Die bisherigen Ermittlungen und Suchmaßnahmen führten nicht zum Auffinden von Laura S.Die Jugendliche könnte sich nach aktuellem Erkenntnisstand in einer hilflosen Lage befinden. Laura S. kann wie folgt beschrieben werden: 17 Jahre alt, ca. 155cm groß, schlank, dunkelbraune, fast schwarze sehr lange Haare, braune Augen. Sie spricht deutsch und rumänisch. Bekleidet ist sie mit einer schwarzen Jacke, einer eng anliegenden blauen Jeans und schwarzen Schuhen mit weißen Sohlen. Ob sie Gegenstände mitführt, ist nicht bekannt. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariats 14, Tel., 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzten.

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Pressebericht vom 19.03.2021

Vorstellung des Integrations- und Präventionsprojektes “Gemeinsam interkulturell stark“ der Münchner Polizei durch Innenminister Joachim Herrmann und Polizeipräsident Thomas Hampel im Rahmen einer interaktiven Online-Pressekonferenz Am Samstag, 20.03.2021, um 13:00 Uhr, stellen der Bayerische Innenminister, Joachim Herrmann, und der Polizeipräsident des Polizeipräsidiums München, Thomas Hampel, im neuen Format einer interaktiven Online-Pressekonferenz das Präventionsprojekt “Gemeinsam interkulturell stark“ exklusiv den Presse- und Medienvertretern vor. Bei diesem, vom Polizeipräsidium München in Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Organisation “BrückenBauen“ und der “kaos GmbH“, bereits seit Sommer 2019 betriebenen Projekts, werden sowohl Polizeibeamte als auch Flüchtlinge gemeinsam zu “Kulturmoderatoren“ ausgebildet. Anschließend treten diese “Kulturmoderatoren“ als unmittelbare Ansprechpartner bei Flüchtlingsunterkünften vor Ort, aber auch in Form von gemeinsamen Präventions- und Informationsveranstaltungen mit den Bewohnern von Flüchtlingsunterkünften in Kontakt und leisten damit einen wertvollen Beitrag zur Präventions- und Integrationsarbeit.An der interaktiven Online-Pressekonferenz nehmen neben Herrn Staatsminister des Innern, Joachim Herrmann und Herrn Polizeipräsidenten Thomas Hampel auch Projektverantwortliche des Polizeipräsidiums München, von “BrückenBauen“ von der “kaos GmbH“ sowie zertifizierte “Kulturmoderatoren“ teil. Presse- und Medienvertreter sind zu diesem Online-Pressetermin, bei dem auch exklusiv die Möglichkeit besteht, Fragen an alle Beteiligten zu stellen, herzlich eingeladen.

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1. Nachtrag zum Pressebericht vom 18.03.2021

Am Mittwoch, 10.03.2021, gegen 17:30 Uhr, entfernte sich eine 16-Jährige aus einer Betreuungseinrichtung, in der sie zur Zeit lebt. Sie wurde zuletzt am S-Bahnhof Westkreuz gesehen und konnte bislang, trotz eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen nicht gefunden werden. Die 16-Jährige kann wie folgt beschrieben werden: Ca. 170 cm groß, normale Statur, schwarze schulterlange Haare, braune Augen; sie war zuletzt mit einem weiß-grauen T-Shirt, einer schwarzen Jogginghose und weißen Turnschuhen bekleidetZeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 14, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.Unter diesem LINK ist das Foto mit der Beschreibung abgespeichert:

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Pressebericht vom 18.03.2021

393. Belobigung eines Zeugen für sein vorbildliches Einschreiten bei einem Gewaltdelikt künAm Donnerstag, 18.03.2021, belobigte der stellvertretende Leiter des Kommissariats 15 für Sexualdelikte, EKHK Peter Mailer, einen 50-Jährigen mit Wohnsitz in München, für sein vorbildliches und couragiertes Einschreiten bei einer versuchten Vergewaltigung, die am Donnerstag, 05.12.2019, gegen 18:10 Uhr im Englischen Garten passiert war. Wie bereits berichtet, befand sich eine 68-jährige Münchnerin mit ihrem Hund im Englischen Garten, in der Nähe des japanischen Teehauses. Hier wurde sie von dem Täter in englischer Sprache angesprochen. Kurz darauf stieß er sie vom Weg auf eine Wiese und legte sich mit seinem ganzen Körpergewicht auf sie. Er hielt sie an den Armen fest und versuchte sie zu küssen. Die Münchnerin schrie laut um Hilfe. Der 50-jährige Zeuge wurde auf die Situation aufmerksam und ging auf den Täter zu. Durch sein entschiedenes Einschreiten gelang es dem Zeugen weitere Angriffe des Täters auf die Frau zu unterbinden. Der Täter ließ von der 68-Jährigen ab und flüchtete. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief erfolglos. Im Rahmen der Spurensicherung konnte schließlich DNA-Material des bis dato unbekannten männlichen Täters gesichert werden. Ein Abgleich der DNA-Spuren in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landeskriminalamt ergab als Treffer einen damals 44-jährigen wohnsitzlosen Rumänen. Im Zuge intensiver Fahndungsmaßnahmen konnte am Donnerstag, 12.12.2019, gegen 23:45 Uhr, durch Polizeibeamte der Polizeiinspektion 12 (Maxvorstadt) der 44-jährige Rumäne an der Kreuzung Max-Joseph-Straße Ecke Ottostraße erkannt und festgenommen werden.Durch die Staatsanwaltschaft München I wurde Haftbefehl wegen versuchter Vergewaltigung beantragt. Zwischenzeitlich wurde der heute 45-Jährige zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Insbesondere durch das vorbildliche Verhalten des 50-jährigen Zeugen konnte das 68-jährige Tatopfer vor einer Vergewaltigung bewahrt werden. Im Rahmen der Belobigung dankte EKHK Mailer dem Zeugen im Namen des Polizeipräsidiums München ausdrücklich für sein beispielhaftes Einschreiten und überreichte ihm zum Dank ein Geldpräsent in Höhe von 200 Euro.

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1. Nachtrag vom 17.03.2021

388. Terminhinweis Vorstellung des Integrations- und Präventionsprojektes „Gemeinsam interkulturell stark“ der Münchner Polizei durch Innenminister Joachim Herrmann und Polizeipräsident Thomas Hampel im Rahmen einer interaktiven Online-Pressekonferenz. Am Samstag, den 20.03.2021, um 13.00 Uhr stellen der Bayerische Innenminister, Herr Joachim Herrmann, und der Polizeipräsident des Polizeipräsidiums München, Herr Thomas Hampel, im neuen Format einer interaktiven Online-Pressekonferenz das Präventionsprojekt „Gemeinsam interkulturell stark“ exklusiv den Presse- und Medienvertretern vor.Bei diesem, vom Polizeipräsidium München in Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Organisation „BrückenBauen“ und der „kaos GmbH“, bereits seit Sommer 2019 betriebenen Projekt, werden sowohl Polizeibeamte als auch Flüchtlinge gemeinsam zu „Kulturmoderatoren“ ausgebildet. Anschließend treten diese „Kulturmoderatoren“ als unmittelbare Ansprechpartner bei Flüchtlingsunterkünften vor Ort, aber auch in Form von gemeinsamen Präventions- und Informationsveranstaltungen mit den Bewohnern von Flüchtlingsunterkünften in Kontakt und leisten damit einen wertvollen Beitrag zur Präventions- und Integrationsarbeit.An der interaktiven Online-Pressekonferenz nehmen neben Herrn StM Herrmann und Herrn PP Hampel auch Projektverantwortliche des Polizeipräsidiums München, von „BrückenBauen“ von der „kaos GmbH“ sowie zertifizierte „Kulturmoderatoren“ teil. Presse- und Medienvertreter sind zu diesem Online-Pressetermin, bei dem auch exklusiv die Möglichkeit  besteht, Fragen an alle Beteiligten zu stellen, herzlich eingeladen.Teilnehmende Presse- und Medienvertreter werden gebeten, sich bei der Pressestelle des Polizeipräsidiums München per E-Mail unter dem E-Mail-Postfach: bis Donnerstag, 19.03.2021, 17.00 Uhr anzumelden. Von dort erfolgt die Übermittlung von Einwahldaten und weiterer Hinweise zur geplanten Veranstaltung.

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Pressebericht vom 17.03.2021

382. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie
Im Zeitraum von Dienstag, 16.03.2021, 06:00 Uhr, bis Mittwoch, 17.03.2021, 06:00 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt und Landkreis München), um die Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzregelung zu überprüfen. Über 1.000 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 15 Verstöße angezeigt.383. Staatsschutzrelevante Delikte – Moosach/Gern
In der Nacht von Donnerstag, 11.03.2021, 23:50 Uhr bis Freitag, 12.03.2021, 13:30 Uhr wurden im Bereich der U-Bahnhöfe Georg-Brauchle-Ring, Gern und Westfriedhof mehrere politische Schmierschriften und Symbole mit Bezug zur NS-Zeit sowie mit antisemitischen Inhalten festgestellt. Die Ermittlungen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidrigen Organisationen sowie Sachbeschädigung hat das Kommissariat 44 (Staatsschutz – rechts) übernommen. Zeugenaufruf:Wer hat im Zeitraum von Donnerstag, 11.03.2021, 06:00 Uhr bis Freitag, 12.03.2021, 13:30 Uhr, an den genannten Örtlichkeiten Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesen Vorfällen stehen könnten?Personen, die sachdienliche Hinweise für den geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.384. Staatsschutzrelevantes Delikt – Westend
Am Samstag, 20.02.2021, gegen 16:20 Uhr, befand sich eine 32-Jährige (türkische Staatsbürgerin mit Wohnsitz in München) mit ihrem 8-jährigen Kind im Bereich der Hans-Fischer-Straße auf einem Spielplatz. Nachdem das 8-jährige Kind durch einen zunächst unbekannten 38-Jährigen mit der linken Hand auf die rechte Gesichtshälfte geschlagen wurde und zudem rassistisch beschimpft worden war, stellte die 32-jährige Mutter den Mann diesbezüglich zur Rede. Daraufhin beleidigte der 38-Jährige die Mutter verbal auf fremdenfeindliche Art und Weise. Diese Beleidigung erfolgte auf dem Spielplatz in Anwesenheit von ca. 30 anderen Personen. Zwar war der 38-jährige Münchner bei Eintreffen der verständigten Polizei nicht mehr vor Ort, konnte jedoch im Rahmen der ersten Ermittlungen identifiziert werden. Der 38-Jährige (Deutscher Staatsbürger mit Wohnsitz in München) wurde wegen vorsätzlicher Körperverletzung, Beleidigung und wegen Volksverhetzung angezeigt. Die Ermittlungen führt das Kommissariat 44.385. Zusammenstoß zwischen zwei Lkw; zwei Personen verletzt – Sauerlach
Am Dienstag, 16.03.2021, gegen 07:10 Uhr, befuhr ein 58-Jähriger aus dem Landkreis Bad Tölz mit einem Sattelzug im Gemeindegebiet Sauerlach die Staatsstraße 2070 von Altkirchen kommend in Richtung Endlhausen. In entgegengesetzter Richtung fuhr ein 61-Jährige aus dem Landkreis Weilheim mit einem Lkw. Aufgrund einer akuten Erkrankung verlor der 61-Jährige die Kontrolle über den Lkw, geriet ins Schlingern und im weiteren Verlauf in den Gegenverkehr. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit dem Sattelzug des 58-Jährigen. Der Lkw des 58-Jährigen kam im Grünstreifen neben der Fahrbahn zum Stehen. Der Lkw des 61-Jährigen stieß gegen einen Baum am Fahrbahnrand. Der 61-Jährige wurde bei dem Unfall leicht verletzt, wurde jedoch aufgrund seiner Erkrankung mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Der 58-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde ebenfalls durch einen zweiten Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Darüber hinaus wurden noch Begrenzungspfosten am Fahrbahn sowie ein Baum beschädigt. Die Unfallstelle wurde für die Dauer von ca. fünf Stunden komplett gesperrt. Umleitungen wurden eingerichtet. Es kam lediglich zu geringen Verkehrsbeeinträchtigungen. 386. Mehrere Fahrzeugaufbrüche in Tiefgaragen – Obersendling
Am Montag, 15.03.2021, meldeten sich mehrere Personen beim Polizeinotruf 110 und gaben an, dass in ihre Pkw im Bereich der Carola-Neher-Straße und Neunkirchner Straße eingebrochen wurde. In der Nacht von Sonntag, 14.03.2021, auf Montag, 15.03.2021 wurden in mehreren Tiefgaragen im Bereich Obersendling durch einen oder mehrere unbekannte Täter an insgesamt neun abgestellten Fahrzeugen die Seitenscheiben eingeschlagen und anschließend das Fahrzeuginnere durchsucht. Es wurden zum Teil Münzgeld oder eine Sonnenbrille entwendet. An weiteren Fahrzeugen konnten zudem Diebstahlsversuche entdeckt werden. Das Kommissariat 55 hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Tiefgaragen in der Carola-Neher-Straße, der Koppstraße, der Neunkirchner Straße bzw. der Saarbrücker Straße Wahrnehmungen gemacht, die mit den Fahrzeugaufbrüchen im Zusammenhang stehen könnten?Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 55, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.387. Trickbetrug durch falsche Polizeibeamte – Pasing
Am Montag, 15.03.2021, im Zeitraum zwischen 06:00 Uhr und 12:45 Uhr, erhielt ein über 80-Jähriger mit Wohnsitz in München von einem bislang unbekannten Täter einen Anruf. Der Anrufer gab sich als Polizeibeamter aus. Durch geschickte Gesprächsführung wurde der über 80-Jährige durch den Täter veranlasst, bei seiner Bank mehrere Zehntausend Euro abzuheben und diese vor seiner Haustür abzulegen. Das bereitgelegte Geldpaket wurde von einem bislang unbekannten Abholer mitgenommen. Das Kriminalfachdezernat 3 -AG Phänomene- hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Abholer konnte wie folgt beschrieben werden: Männlich, ca. 30 Jahre alt, 175 cm groß, schlank, blonde bis hellbraune kurze Haare; er trug eine rote Jacke mit der Aufschrift „66“.Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Radeckestraße, Goßwinstraße und Von-Frays-Straße (Pasing) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kriminalfachdezernat 3 -AG Phänomene- Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.388. Exhibitionist festgenommen – Haar
Am Dienstag, 16.03.2021, gegen 13:30 Uhr, meldete sich ein Zeuge beim Polizeinotruf 110 und gab an, dass in der Nähe eines Kindergartens ein ihm unbekannter Mann stände und onaniere. Aufgrund dessen wurden mehrere Streifen der Münchner Polizei zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Vor Ort konnte ein 37-jähriger Rumäne angetroffen werden, der immer noch mit einer Hand im Geschlechtsbereich hantierte und dabei den Spielplatz des Kindergartens im Blick hatte. Daraufhin wurde er festgenommen. Er wurde wegen einer exhibitionistischen Handlung angezeigt und nach Beendigung der Anzeigenaufnahme der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Im Laufe des heutigen Tages wird er einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Das Kommissariat 15 hat die Ermittlungen übernommen. 389. Staatsschutzrelevantes Delikt – Altstadt
Am Montag, 01.03.2021, gegen 16:40 Uhr, wurden zwei Polizeibeamte der Polizeiinspektion 11 (Altstadt) von zwei männlichen Personen angesprochen, diese schilderten, dass ein Mann durch die Fußgängerzone gegangen sei und hierbei verbotene Rufe mit Bezug zur NS-Zeit rief. Aufgrund der Personenbeschreibung, welche die beiden Zeugen den Polizeibeamten angaben, konnte ein 44-Jähriger mit Wohnsitz im Rhein-Sieg-Kreis kontrolliert werden, auf den die Beschreibung passte. Die beiden Mitteiler hatten sich jedoch bei der Polizei im Nachgang nicht mehr gemeldet, um die genauen Tathandlungen zu beschreiben. Das Kommissariat 44 (Staatsschutz) bittet die beiden Mitteiler sich bei der Polizei zu melden: Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, insbesondere die zwei oben genannten Zeugen, im Alter zwischen 20 und 25 Jahre, einer trug einen Basecap, der andere eine schwarze Wind-Regen Jacke, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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1. Nachtrag vom 15.03.2020

375. Versuchtes Tötungsdelikt in MoosachAm Sonntag, 14.03.2021, gegen 19:00 Uhr; passte ein 38jähriger wohn- und arbeitsloser Albaner seine ehemalige 43-jährige Freundin aus München in unmittelbarer Nähe des Bahnhofes Moosach ab und griff diese unvermittelt und ohne Vorwarnung mit einem Stichwerkzeug an. Hierbei verletzte er das Opfer u. a. mit einer Vielzahl von Stichen lebensgefährlich. Der Ehemann des Opfers konnte die Hilferufe der Ehefrau hören, eilte ihr zu Hilfe und konnte hierbei den ihm bekannten Täter noch vom Tatort flüchten sehen.Das Opfer wurde von ihrem Ehemann in ein nahes Krankenhaus gebracht. Aufgrund der dadurch möglichen, schnellen ärztlichen Versorgung und einer Notoperation konnte das Leben der Frau gerettet werden. Sie schwebt aktuell nicht mehr in Lebensgefahr. Der Täter konnte im Rahmen der sofort eingeleiteten, umfangreichen Fahndung in der Nähe des Tatortes durch Zivilbeamte festgenommen werden. Während der polizeilichen Maßnahmen leistete er auf einer Polizeiwache Widerstand gegen die festnehmenden Polizeibeamten. Gegen den Tatverdächtigen lagen bereits in der Vergangenheit gerichtliche Anordnungen nach dem Gewaltschutzgesetz vor, welche dieser zurückliegend bereits missachtet hatte. Auf Antrag der Kapitalabteilung der Staatsanwaltschaft München I erließ die zuständige Ermittlungsrichterin am heutigen Montag, 15.03.2021, Haftbefehl u. a. wegen versuchten Mordes gegen den 38-Jährigen. Dieser befindet sich nun in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen wurden durch die Mordkommission des PP München übernommen.Zeugenaufruf:Im Bereich des Tatortes sollen sich zum Tatzeitpunkt mehrere Personen aufgehalten haben. Zeugen dieser Tat werden darum gebeten sich umgehend mit dem Kommissariat 11 des Polizeipräsidiums München, Tel. 089/2910-0 oder auch jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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Pressebericht vom 16.03.2021

379. Größerer Polizeieinsatz nach Spontanversammlung – MoosachAm Montag, 15.03.2021, gegen 18:00 Uhr, erlangte die Münchner Polizei Kenntnis davon, dass sich vor einem Anwesen am Sapporobogen eine Anzahl von ca. 30 Personen spontan zu einer Versammlung eingefunden habe. Daraufhin wurden mehrere polizeiliche Einsatzkräfte an die Einsatzörtlichkeit entstand.Vor Ort konnten die Einsatzkräfte ca. 30 Personen feststellen, die sowohl Plakate als auch Transparente mit politischen Inhalten mit sich führten. Als die Versammlungsteilnehmer das Anwesen am Sapporobogen, in dem zeitgleich eine parteipolitische Veranstaltung stattfand, betreten wollten, wurden sie durch die vor Ort eingesetzten Polizeibeamten per Absperrung am Zugang zu dem Gebäude gehindert.In der Folge hielten sich die Versammlungsteilnehmer noch für wenige Minuten vor dem Anwesen auf, entfernten sich jedoch noch bevor versammlungsbezogene polizeiliche Maßnahmen durch die eingesetzten Polizeikräfte getroffen werden konnten. Alle teilnehmenden Personen trugen während des Vorfalls jeweils eine Mund-Nasen-Bedeckung. Gegen den Versammlungsleiter dieser Spontanversammlung, einen 27-jährigen Münchner, werden nun im Rahmen von Ermittlungen mögliche Verstöße nach dem Bayerischen Versammlungsgesetz geprüft.Nachdem sich gegen 18:30 Uhr alle Personen von der Örtlichkeit entfernt hatten, wurde der Polizeieinsatz, bei dem circa 30 Einsatzkräfte eingebunden waren, beendet. Im weiteren Verlauf kam es zu keinen Störungen mehr rund um die Veranstaltungsörtlichkeit. Das Kriminalfachdezernat 4 für politisch motivierte Straftaten wurde mit den weiteren kriminalpolizeilichen Ermittlungen sowie der Anzeigenbearbeitung zu diesem Vorfall betraut.

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Pressebericht vom 15.03.2021

368. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-PandemieIm Zeitraum von Freitag, 12.03.2021, 06:00 Uhr, bis Montag, 15.03.2021, 06:00 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt und Landkreis München), um die Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzregelung zu überprüfen. Über 3.200 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 198 Verstöße angezeigt.Am Freitag, 12.03.2021 wurde gegen 19:45 Uhr der Polizei gegenüber mitgeteilt, dass sich an einer Örtlichkeit im Olympiapark eine große Anzahl Jugendlicher aufhalten soll, die dort am Feiern sind. Vor Ort konnten schließlich 18 Personen durch die Polizei angetroffen werden, die gegen die geltenden Regelungen verstießen. Alle wurden daraufhin nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt und erhielten dazu entsprechende Platzverweise.Am Samstag, 13.03.2021 um kurz nach Mitternacht wurde in einer Tiefgarage in Moosach eine Party mit lauter Musik festgestellt. Vor Ort konnten insgesamt 10 feiernde Personen angetroffen werden, die nun alle nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt werden.

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Jährliche Verkehrsberichte des Polizeipräsidiums München

15.03.2021, PP München

Die Unfallbilanz 2020 wurde bereits am 19.02.2021 im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt.Seit 12.03.2021 liegt der detaillierte Sicherheitsreport 2020 vor.
Er liefert Daten zu Art und Schwere von Unfallfolgen, zu Unfallursachen sowie der Beteiligung betroffener Risikogruppen. Neben der Verkehrsunfallentwicklung werden im Verkehrsbericht des Polizeipräsidiums München Ergebnisse verkehrspolizeilicher Präventionsarbeit aufgezeigt und eine Übersicht über weitere polizeilich relevante Tätigkeitsfelder gegeben.
Herausgeber: Polizeipräsidium München, Ettstraße 2, 80333 München, Tel. 089 / 2910 2419Nachdruck oder sonstige Auswertung – auch auszugsweise – nur mit Quellenangabe gestattet.

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Pressebericht vom 14.03.2021

365. Sachbeschädigung durch Brände – Stadtgebiet MünchenAm Samstag, 13.03.2021, kam es in der Zeit von 18:45 Uhr bis 20:45 Uhr zu mehreren Bränden im Bereich Schwabing-West und Olympiapark.Beim ersten Brand meldete sich ein Zeuge, gegen 18:50 Uhr, über die Feuerwehr bei der Polizei und teilte mit, dass in der Gernotstraße (Schwabing-West) im Hinterhof etwas brennen würde.Die Feuerwehr und Streifen der Münchner Polizei konnten vor Ort eine brennende Papiertonne feststellen.Schon wenige Minuten später, gegen 19:00 Uhr, wurde der Einsatzzentrale der Münchner Polizei ein zweiter Brand, ebenfalls im Bereich Schwabing-West gemeldet.Hier brannte in der Schleißheimer Straße im Hinterhof einer Gaststätte eine Mülltonne, wobei das Feuer zusätzlich auf einen Baum übergriff.Auch dort hin wurden sowohl die Feuerwehr als auch Einsatzkräfte der Münchner Polizei geschickt.Aufgrund der räumlichen Nähe wurden zudem mehrere Streifen der Münchner Polizei zur Fahndung nach einem etwaigen Brandstifter eingesetzt. Diese verlief ergebnislos.Gegen 20:30 Uhr meldete sich erneut ein Zeuge beim Polizeinotruf 110 und gab an, dass in der Connollystraße (Olympiapark) ein weiterer Müllcontainer brennt.Alle drei Brände konnte durch die eingesetzte Feuerwehr gelöscht werden. Die drei brennenden Papiertonnen wurden komplett beschädigt. Ein Baum, der Feuer fing, verbrannte zum Teil. Der Sachschaden beträgt mehrere Tausend Euro.Aufgrund der räumlichen und zeitlichen Nähe wird in Richtung Brandstiftung durch einen oder mehrere unbekannte Täter ermittelt.Das Kommissariat 13 hat die Ermittlungen übernommen.Zeugenaufruf:Wer hat in den angegebenen Zeiträumen von 18:45 Uhr bis 20:45 Uhr in den Bereichen der Gernotstraße, Schleißheimer Straße (Schwabing-West) und Connollystraße (Olympiapark) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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1. Nachtrag zum Pressebericht vom 13.03.2021

361. Fazit zu den Versammlungen am Samstag, 13.03.2021 – Stadtgebiet MünchenAm Samstag fanden in München mehrere Versammlungen mit Bezug zu den aktuellen Regelungen aufgrund der Corona-Pandemie statt. Die Versammlungen wurden durch rund 500 Einsatzkräfte der Polizei betreut.Eine sich fortbewegende Versammlung war am Königsplatz angemeldet. Hier wurde die von der Versammlungsbehörde vorgegebene maximale Teilnehmeranzahl bereits vor Beginn überschritten. Der Versammlungsleiter eröffnete die Versammlung, die um 11.15 Uhr anfangen sollte, nicht. Die anwesenden Personen verließen den Königsplatz.Eine weitere stationäre Versammlung begann in der Maximilianstraße um 13.00 Uhr. Die Teilnehmerzahl war von der Versammlungsbehörde auf 500 Personen begrenzt. Um die 2.500 Personen waren anwesend. Der überwiegende Teil dieser Personen hielt die vorgegebenen Auflagen, wie eine Maskentragepflicht und ausreichende Abstände zueinander nicht ein. Die Versammlung wurde von der Polizei aufgelöst und die Teilnehmer wurden mit mehreren Durchsagen aufgefordert, die Örtlichkeit zu verlassen. Etwa die Hälfte der Teilnehmer entfernte sich daraufhin. Bei den übrigen wurde mit der Abarbeitung der entsprechenden Verstöße begonnen.Bei einer Versammlung am Marienplatz wurde die maximale Teilnehmeranzahl von 200 Personen deutlich überschritten. Die Versammlungsleiterin beendete kurz nach Beginn der Versammlung gegen 16.30 Uhr vorzeitig die Versammlung. Die anwesenden Personen bildeten daraufhin eine nicht angezeigte Versammlung mit rund 600 Teilnehmern. Diese Versammlung wurde ebenfalls aufgelöst.Insgesamt wurden (Stand 18.30 Uhr) über 30 Ordnungswidrigkeiten wegen Verstößen nach dem Versammlungs- und dem Infektionschutzgesetz und über 20 Straftaten (u.a. Gebrauch unrichtiger Gesundheitszeugnisse und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte) angezeigt.Im Bereich Königsplatz wurde ein Tatverdächtiger erkannt und festgenommen. Dieser steht im Verdacht, bei der Versammlung am Sonntag, 07.03.2021, einen Journalisten angegriffen zu haben (siehe Medieninformation vom 08.03. Ziffer 329). Dabei versuchte er auch, dessen Kamera zu entreißen. Er wurde der Kriminalpolizei übergeben.

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Pressebericht vom 13.03.2021

360. Zwei Personen stürzen aus Fenster – AuAm späten Freitagnachmittag, 12.03.2021, wurden die Notrufe von Feuerwehr und Polizei von Anwohnern in der Au darüber informiert, dass soeben offensichtlich zwei Personen aus dem 3. Stock eines Gebäudes (ca. 18 Meter) gestürzt seien. Diese Mitteilung bestätigte sich bei Eintreffen der Einsatzkräfte, die ein Kind und eine erwachsene Personnur noch tot auffinden konnten.Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen ergaben, dass es sich bei den beiden Toten um einen Vater mit seinem Kind handelt (beide mit Wohnsitz in München). Entsprechend dem Spurenbild vor Ort steht fest, dass der Vater in suizidaler Absicht mit dem Kind in die Tiefe sprang.Die Ermittlungen vor Ort wurden durch den Kriminaldauerdienst gemeinsam mit der Spurensicherung des Kommissariats 92, dem Kommissariat 11 sowie einem Rechtsmediziner durchgeführt.Die genauen Umstände und Hintergründe der Tat sind Gegenstand der weiteren Ermittlungen der Mordkommission, die derzeit noch andauern.Aus Rücksichtnahme auf die Angehörigen wird die Münchner Polizei keine weiteren Angaben zu den Betroffenen machen.Eine Bezugsperson oder Sie selbst befinden sich in einer seelischen Notlage?Entlastende Gespräche und Infos zu weiteren Hilfsangeboten gibt es beispielsweise beim „Krisendienst Psychiatrie“.Unter der Telefonnummer 0180-655 3000 (kostenpflichtig) können Sie sich einfach und direkt rund um die Uhr professionelle Hilfe holen.Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.krisendienst-psychiatrie.de

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Pressebericht vom 12.03.2021

358. Kleintransporter kollidiert mit entgegenkommende Pkw; vier Personen verletzt – FreimannAm Donnerstag, 11.03.2021, gegen 09:50 Uhr, befuhr ein 25-Jährige aus dem Regierungsbezirk Schwaben mit einem Mercedes Kleintransporter die Schenkendorfstraße in Richtung Englischer Garten.Zur gleichen Zeit befuhren ein 62-Jähriger aus dem Landkreis Rosenheim mit einem BMW Pkw und eine 42-Jährige aus dem Landkreis Freising mit einem Dacia Pkw die Schenkendorfstraße in Richtung Petuelring.Nach ersten Ermittlungen zufolge kam der 25-Jährige kurz nach der Abfahrt zur BAB A 9 ungefähr auf Höhe der Abzweigung zur Ungererstraße nach links von der Fahrbahn ab. Dabei überfuhr der 25-Jährige zunächst einen Lichtmast auf dem Mittelgrünstreifen und prallte dann frontal in das ihm entgegenkommende Fahrzeug des 62-Jährigen.Das Fahrzeug des 62-Jährigen wurde aufgrund dessen nach rechts geschleudert und prallte gegen den Dacia Pkw. Im Anschluss prallte der Kleintransporter noch gegen die Betonwand der dort beginnenden Unterführung zur Ungererstraße.Der 62-Jährige verletzte sich durch den Zusammenstoß schwer und musste vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 25-Jährige, dessen Beifahrer, ein 19-Jährige aus dem Landkreis Oberallgäu sowie die 42-Jährige verletzten sich jeweils leicht und kamen zu ambulanten Behandlung in Krankenhäuser.Die drei Fahrzeuge und der Lichtmast wurden total beschädigt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 90.000 Euro.Während der Unfallaufnahme und der Bergung der Fahrzeuge musste die Schenkendorfstraße komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde abgeleitet. Es kam bis 13:00 Uhr zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.Die Münchner Verkehrspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Sicherheitsreport 2020

„Eine noch nie da gewesene Herausforderung“ – so lässt sich das vergangene Jahr 2020 wohl zusammengefasst treffend beschreiben.Mit 97.439 registrierten Straftaten (ohne AufenthG) gab es einen weiteren Rückgang der Delikte und die niedrigste Zahl seit über 40 Jahren, obwohl die Zahl der Einwohner seitdem um fast 19 Prozent zugenommen hat.Die Münchner Polizei ist präsent, effizient und – wie die Zahlen belegen – Garant dafür, dass die Menschen in der Landeshauptstadt zum 45. Mal in Folge so sicher sind wie in keiner vergleichbaren Großstadt Deutschlands.

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Pressebericht vom 11.03.2021

345. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie346. Verkehrsunfall während Verkehrskontrolle; Polizeibeamter verletzt – Kirchtrudering347. Mehr als zehn Pkw durch Einkaufswagen beschädigt – Milbertshofen348. Trickdiebstahl aus Wohnung – Fasanerie349. Terminhinweis: Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik des Polizeipräsidiums München für das Jahr 2020 erfolgt am 12.03.2021345. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie
Im Zeitraum von Mittwoch, 10.03.2021, 06:00 Uhr, bis Donnerstag, 11.03.2021, 06:00 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt und Landkreis München), um die Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzregelung zu überprüfen. Über 1.100 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 41 Verstöße angezeigt.Am Mittwoch, 10.03.2021, gegen 21:15 Uhr, wurde in einem gastronomischen Betrieb im Stadtteil Moosach eine Versammlung abgehalten. Die eingesetzten Beamten stellten fest, dass mehrere Versammlungsteilnehmer die vorgeschriebene Mund-Nasen-Bedeckung nicht trugen. Sie wurden angezeigt. Die Versammlung war zuvor durch den Versammlungsleiter beendet worden.Gegen 23:30 Uhr, meldete eine Passantin über den Notruf 110 der Polizei eine Party von mehreren Jugendlichen und Heranwachsenden auf einer Sportanlage in Berg-am-Laim. Eine Überprüfung durch mehrere Streifen der Münchner Polizei ergab, dass die Personen im Alter zwischen 16 und 20 Jahren, alle mit Wohnsitz in München, einen Geburtstag feierten. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung durch Brandlegung ein, da unter anderem ein Tornetz angezündet worden war. Es entstand ein Sachschaden von mehreren hundert Euro. Zusätzlich wurden die Personen wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt. Die Münchner Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
346. Verkehrsunfall während Verkehrskontrolle; Polizeibeamter verletzt – Kirchtrudering
Am Mittwoch, 10.03.2021, gegen 17:20 Uhr, befuhr ein 31-Jähriger aus München mit seinem Pkw, VW Transporter, den Schatzbogen stadteinwärts. An der Kreuzung zur Heltauer Straße hielt er aufgrund eines für ihn geltenden Rotlichts auf dem rechten der beiden vorhandenen Fahrstreifen an.Auf dem linken Fahrtstreifen hielt eine Streifenbesatzung einer Münchner Polizeiinspektion an, um den 31-Jährigen aufgrund des Verdachts einer Verkehrsordnungswidrigkeit zu kontrollieren.Hierzu begab sich ein 36-jähriger Polizeibeamter zum Fahrerfenster des wartenden Pkws und wies den Fahrer an, nach rechts in die Heltauer Straße abzubiegen. Zu diesem Zeitpunkt galt für den 31-jährigen Pkw-Fahrer noch weiterhin Rotlicht, weshalb der 36-jährige Polizeibeamte zu Fuß vor dem wartenden Pkw vorbeiging, um sich in die Heltauer Straße zu begeben. Im gleichen Moment leistete der Pkw-Fahrer der Anweisung des Polizeibeamten unmittelbar Folge und fuhr los. Hierbei erfasste er den Polizeibeamten mit der linken Front und stieß diesen zu Boden. Anschließend überrollte er dessen Füße mit dem linken Vorderreifen.Der 36-jährige Polizeibeamte wurde aufgrund seinen Verletzungen durch einen Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Münchner Krankenhaus gebracht.Am Fahrzeug des 31-Jährigen aus München entstand kein Sachschaden.Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme wurden beide Fahrstreifen des Schatzbogens in südwestlicher Richtung gesperrt.Die Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung im Rahmen eines Verkehrsunfalls werden durch die Verkehrspolizei München geführt.
347. Mehr als zehn Pkw durch Einkaufswagen beschädigt – Milbertshofen
Am Mittwoch, 10.03.2021, gegen 22:00 Uhr, teilte eine Passantin über den Notruf 110 der Polizei mit, dass soeben mehrere Fahrzeuge am Korbinianplatz beschädigt werden. Mehrere Streifen der Münchner Polizei fuhren daraufhin zur genannten Örtlichkeit und konnten dort eine 61-Jährige Münchnerin feststellen.Die 61-Jährige hatte mit einem Einkaufswagen über zehn Pkw beschädigt, wobei ein Sachschaden im sechsstelligen Bereich entstand. Die Beamten informierten die Fahrzeughalter der beschädigten Fahrzeuge und zeigten die 61-Jährige wegen mehreren Fällen der Sachbeschädigung an.Die alkoholisierte Münchnerin wurde festgenommen, erkennungsdienstlich behandelt und zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen.Das Kommissariat 25 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
348. Trickdiebstahl aus Wohnung – Fasanerie
Am Mittwoch, 10.03.2021, verständigte eine über 70-jährige Münchnerin den Notruf 110 der Polizei, weil sie soeben in ihrer Wohnung in der Gustav-Schiefer-Straße bestohlen wurde.Zwei Unbekannte klingelten in der Zeit von 12:00 Uhr bis 14:45 Uhr an der Wohnungstüre der Münchnerin. Sie gaben an, das Bargeld der Frau überprüfen zu müssen und verschafften sich somit Zutritt zur Wohnung der Münchnerin.Die Frau zeigte den Unbekannten einen Bargeldbetrag in Höhe von mehreren tausend Euro. Als sie sich kurzzeitig in einem anderen Zimmer der Wohnung aufhielt, nahmen die Täter das Bargeld und flüchteten vom Tatort.Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den Unbekannten führte nicht zur Festnahme von Tatverdächtigen.Das Kommissariat 65 hat die weiteren Ermittlungen übernommen und bittet um Hinweise.Die Täter werden wie folgt beschrieben:Täter 1:Männlich, ca. 55 Jahre alt, ca. 180 cm groß, kurze braune Haare, u. U. bayerischer DialektTäter 2:Männlich, ca. 30 Jahre alt, ca. 170 cm groß, schmächtig, deutsch ohne AkzentZeugenaufruf:Wer hat im angegebenen Zeitraum in der Gustav-Schiefer-Straße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
349. Terminhinweis: Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik des Polizeipräsidiums München für das Jahr 2020 erfolgt am 12.03.2021
Am Freitag, 12.03.2021, um 11:00 Uhr, stellt Herr Polizeipräsident Thomas Hampel die Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) des Jahres 2020 für das Polizeipräsidium München vor. Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie und den damit verbundenen innerbehördlichen Gesundheits- und Hygieneschutzbestimmungen kann kein Präsenztermin im Polizeipräsidium, wie in den vergangenen Jahren, stattfinden. Die Rede von Herrn Hampel wird ab 11.00 Uhr per Livestream über den Facebook- und Twitter-Kanal der Polizei München übertragen.

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Pressebericht vom 10.03.2021

337. Terminhinweis: Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik des Polizeipräsidiums München für das Jahr 2020 erfolgt am 12.03.2021338. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie339. Beleidigung und Körperverletzung mit fremdenfeindlichem Hintergrund – Trudering340. Staatsschutzrelevantes Delikt – Isarvorstadt341. Staatsschutzrelevantes Delikt – Harlaching342. Festnahme nach Bandendiebstahl an einem Kraftfahrzeug – Moosach343. Besonders schwerer Fall des Diebstahls aus einem Kfz und Sachbeschädigung – Oberföhring344. Brand in Badeanstalt – Schwabing337. Terminhinweis: Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik des Polizeipräsidiums München für das Jahr 2020 erfolgt am 12.03.2021
Am Freitag, 12.03.2021, um 11:00 Uhr, stellt Herr Polizeipräsident Thomas Hampel die Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) des Jahres 2020 für das Polizeipräsidium München vor. Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie und den damit verbundenen innerbehördlichen Gesundheits- und Hygieneschutzbestimmungen kann kein Präsenztermin im Polizeipräsidium, wie in den vergangenen Jahren, stattfinden. Die Rede von Herrn Hampel wird ab 11.00 Uhr per Livestream über den Facebook- und Twitter-Kanal der Polizei München übertragen (www.twitter.com/polizeimuenchen oder www.fb.com/polizeimuenchen).Im unmittelbaren Anschluss an die Vorstellung der PKS für das Jahr 2020 stehen sowohl Herr Hampel als auch der Leiter Abteilung für Verbrechensbekämpfung, der Leitende Kriminaldirektor Stefan Kastner, ab etwa 11:30 Uhr, für Fragen und Auskünfte von Presse- und Medienvertretern zur PKS 2020 im Rahmen der turnusgemäßen täglichen Telefonschaltkonferenz des Polizeipräsidiums München zur Verfügung. Die Einwahldaten hierzu werden per E-Mail mit dem Pressebericht vom 12.03.2021 versendet.Zudem besteht ab ca. 11:45 Uhr für Presse- und Medienvertreter vor Ort die Möglichkeit, im Rondell vor dem Haupteingang zum Polizeipräsidium München, in der Ettstraße 2, O-Töne und Interviews zur PKS 2020 von Herrn Hampel und von Herrn Kastner, unter Beachtung und Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln, zu erhalten. Auf das Tragen eines geeigneten Mund-Nasen-Schutzes wird explizit hingewiesen.Der Sicherheitsreport 2020 erscheint in diesem Jahr erstmalig in einer gemeinsamen Ausgabe mit dem Verkehrssicherheitsbericht 2020 und wird zu dem oben angegebenen Pressetermin auf der Homepage des Polizeipräsidiums München im PDF-Format eingestellt und veröffentlicht.
338. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie
Im Zeitraum von Dienstag, 09.03.2021, 06:00 Uhr, bis Mittwoch, 10.03.2021, 06:00 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt- und Landkreis München), um die Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzregelung zu überprüfen. Über 1.200 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 31 Verstöße angezeigt.
339. Beleidigung und Körperverletzung mit fremdenfeindlichem Hintergrund – Trudering
Bereits am Donnerstag, 26.02.2021, gegen 19:30 Uhr, befand sich ein 45-Jähriger aus dem Landkreis München an der Busplattform des Truderinger Bahnhofes.Der 45-Jährige hörte, wie ein Mann eine Frau, die ein Kopftuch trug, fremdenfeindlich verbal beleidigte und sprach diesen darauf an. Der unbekannte Mann fing sofort an, den 45-Jährigen ebenfalls verbal mit fremdenfeindlichen Äußerungen zu beleidigen. Im Anschluss ging der Mann auf den 45-Jährigen los und gab ihm eine “Kopfnuss“, wodurch dieser leichte Verletzungen erlitt. Im Anschluss daran entfernte sich der Unbekannte in Richtung S-Bahn Trudering.Die weiteren Ermittlungen zum Fall führt das Kommissariat 44.Zeugenaufruf:Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
340. Staatsschutzrelevantes Delikt – Isarvorstadt
Am Donnerstag, 04.03.2021, sprach ein 30-Jähriger mit Wohnsitz in München gegen 08:00 Uhr, einen bislang unbekannten Mann an der Bushaltestelle am Baldeplatz an, da dieser dort rauchte. Als Reaktion auf den Hinweis beleidigte der Mann den 30-jährigen, der ausländische Wurzeln hat, verbal mit rassistischen und beleidigenden Ausdrücken. Danach stieg er in den Bus und zeigte dem 30-Jährigen auch noch den sogenannten “Hitlergruß“. Anschließend fuhr er mit dem Bus davon. Der 30-Jährige ging später zu einer Polizeiinspektion und erstattete eine Anzeige.Das Kommissariat 44 hat die weiteren Ermittlungen übernommen wegen einer Beleidigung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.Der Täter wird wie folgt beschrieben:Männlich, ca. 45 Jahre alt, ca. 170 cm groß, westeuropäisch hellhäutig, faltiges Gesicht, graue Haare, Ober- und Unterlippenbart, sächsischer Dialekt; bekleidet mit einer roten Winterjacke ohne Kapuze mit Bayernschal, braune Kappe, DosenbierZeugenaufruf:Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich des Baldeplatz Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
341. Staatsschutzrelevantes Delikt – Harlaching
Am Donnerstag, 04.03.2021, erstattete ein 78-Jähriger mit Wohnsitz in München eine Anzeige bei der Polizei. Im Zeitraum zwischen Donnerstag, 01.10.2020, 06:00 Uhr und Donnerstag, 04.03.2021, 06:00 Uhr, wurden bei verschiedenen Pkw, die von ihm auf Stellplätzen in Harlaching zum Verkauf angeboten werden, die Reifen zerstochen. Dazu wurden Fahrzeugteile mit Säure überschüttet und auch mit schriftlichen Statements beschmiert, die antisemitische Aussagen beinhalteten. Dabei entstanden Sachschäden von mehreren tausend Euro.Die Ermittlungen wegen Beleidigung und Sachbeschädigung hat das Kommissariat 44 übernommen.
342. Festnahme nach Bandendiebstahl an einem Kraftfahrzeug – Moosach fro
Am Dienstag, 09.03.2021, gegen 03:30 Uhr, beobachtete ein Anwohner im Bereich der Saarlouiser Straße in Moosach zunächst zwei unbekannte Personen, welche von einem Pkw den Katalysator entwendeten. Während der Anwohner den Polizeinotruf verständigte, stiegen die unbekannten Personen in einen schwarzen Pkw ein und fuhren davon.Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte der schwarze Pkw durch eine Streifenbesatzung angehalten und einer Kontrolle unterzogen werden. Im Pkw befanden sich ein 25-Jähriger ohne festen Wohnsitz, ein 36-Jähriger aus dem Landkreis Mühldorf am Inn und ein 32-Jähriger ohne festen Wohnsitz.Im Rahmen der Fahrzeugdurchsuchung wurde Tatwerkzeug sowie Diebesgut aufgefunden und sichergestellt. Die drei Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen und der Pkw sichergestellt.Die drei Tatverdächtigen wurden einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Der 25-Jährige und der 32-Jährige befinden sich nun in Untersuchungshaft. Der 36-Jährige konnte nach Beendigung aller notwendigen polizeilichen Maßnahmen wieder gehen.Die Ermittlungen führt das Kommissariat 55 des Polizeipräsidiums München.
343. Besonders schwerer Fall des Diebstahls aus einem Kfz und Sachbeschädigung – Oberföhring
Bereits im Zeitraum von Samstag, 23.11.2019 bis Sonntag, 12.01.2020, wurden im Bereich Oberföhring durch einen bislang unbekannten Täter zwei in einer Tiefgarage geparkte Oldtimer eines 55-jährigen Münchners erheblich beschädigt und geöffnet. Aus den geöffneten Fahrzeugen wurden mehrere Gegenstände im Wert von mehreren hundert Euro entwendet.Durch den Tatverdächtigen wurden insbesondere die Motorhaube und die Außenspiegel stark beschädigt. Die Schadenshöhe beträgt mehrere tausend Euro.Zunächst wurde eine Anzeige gegen Unbekannt erstattet.Im weiteren Verlauf der Ermittlungen konnten durch das Kommissariat 92 (Spurensicherung) daktyloskopische Spuren gesichert werden. Mittels eines sogenannten AFIS-Gutachten beim Bayerischen Landeskriminalamt konnten die gesicherten Spuren dem 16-jährigen Tatverdächtigen aus München zugeordnet werden.Die Ermittlungen werden durch das Kommissariat 55 des Polizeipräsidiums München geführt.
344. Brand in Badeanstalt – Schwabing
Am Mittwoch, 10.03.2021, gegen 00:40 Uhr, kam es zu einem Brand in einer Badeanstalt in München-Schwabing. Ein Holzlagerschuppen auf dem Gelände dieser Badeanstalt war dabei in Brand geraten und vollständig ausgebrannt.Durch die Feuerwehr konnte der Brand letztendlich gelöscht werden. Personen wurden zum Glück nicht verletzt.Der Sachschaden dürfte bei mehreren 10.000 Euro liegen.Die Ermittlungen zur Brandursache wurden von der Münchner Kriminalpolizei aufgenommen.

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