Pressebericht vom 27.07.2021

1113. Festnahme eines Tatverdächtigen nach Handel mit Betäubungsmitteln – RamersdorfAm Freitag, 23.07.2021, gegen 20:45 Uhr, führten zivile Einsatzkräfte der Polizeiinspektion 23 eine Personenkontrolle bei einem 43-jährigen Münchner in der Chiemgaustraße durch. Dabei konnten die eingesetzten Beamten bei dem Münchner eine geringe Menge Betäubungsmittel auffinden. Nachdem sich im Rahmen der Anzeigenerstattung vor Ort konkrete Hinweise darauf ergaben, dass der 43-Jährige die Betäubungsmittel unmittelbar zuvor in einer nahegelegenen Wohnung eines 72-jährigen Münchners käuflich erworben hatte, wurde unter Einbeziehung der zuständigen Fachdienststelle des Kriminalfachdezernats 8, eine Durchsuchung der Wohnung des 72-Jährigen über die Staatsanwaltschaft München I beim zuständigen Ermittlungsrichter beantragt und erwirkt. Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung gegen 21:30 Uhr konnte der 72-Jährige durch die Polizeibeamten in seiner Wohnung angetroffen und festgenommen werden. Im Rahmen der Durchsuchung der Wohnräume konnten die eingesetzten Polizeibeamten darüber hinaus sowohl Betäubungsmittel in nicht geringer Menge als auch einen Bargeldbetrag in fünfstelliger Höhe sicherstellen.Gegen den 43-Jährigen wurden jeweils Anzeigen wegen des unerlaubten Erwerbes und Besitzes von Betäubungsmittel erstattet. Nach der Durchführung aller kriminalpolizeilichen Maßnahmen wurde er vom Polizeipräsidium München entlassen.Gegen den 72-Jährigen wurde durch die Staatsanwaltschaft München I ein Untersuchungshaftbefehl unter anderem wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge beim zuständigen Ermittlungsrichter beantragt. Der Ermittlungsrichter erließ am Samstag, 24.07.2021, Untersuchungshaftbefehl gegen den Münchner.Die weiteren Ermittlungen in den beiden Fällen werden durch das Kommissariat 82 geführt.

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Pressebericht vom 26.07.2021

1112. Diebstahl eines Pkw; Festnahme einer Tatverdächtigen nach einem Verkehrsdelikt – Altperlach/Landkreis MünchenAm Sonntag, 25.07.2021, gegen 08:40 Uhr, erhielt die Einsatzzentrale die Mitteilung über eine augenscheinlich alkoholisierte Pkw-Fahrerin, die in der Ottobrunner Straße an einer Tankstelle versuchte, ihr beschädigtes Fahrzeug Instand zu setzen. Es fuhren mehrere Streifen zur Tankstelle. Vor Ort konnte eine 30-Jährige mit Wohnsitz in München festgestellt werden, die einen Peugeot Pkw gelenkt hatte. Die 30-Jährige wurde kontrolliert. Hierbei fanden sich Hinweise darauf, dass die 30-Jährige unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln das Fahrzeug gefahren hatte. Auf dem Beifahrersitz befand sich ein 29-Jähriger, ebenfalls mit Wohnsitz in München, der augenscheinlich auch unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Am Fahrzeug konnten die Polizeibeamten mehrere frische Beschädigungen feststellen. Eine Abklärung ergab, dass im Bereich der Unterhachinger Straße/Specklstraße mehrere geparkte Pkws beschädigt wurden. Hierbei entstand ein Schaden von mehreren tausend Euro. In welchem Zusammenhang diese Schäden entstanden sind, bedarf noch weiterer Ermittlungen. Insgesamt konnten bisher drei beschädigte Fahrzeuge festgestellt werden. Eine weitere Überprüfung des Pkws, mit dem die 30-Jährige und der 29-Jährige unterwegs waren, ergab, dass dieser im Bereich Gräfelfing im Zeitraum Freitag, 23.07.2021, 18:30 Uhr, bis Sonntag, 25.07.2021, 08:30 Uhr, entwendet wurde. Die näheren Umstände bedürfen noch der weiteren Ermittlungen. Gegen die 30-Jährige wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, Gefährdung des Straßenverkehrs, Unfallflucht sowie Diebstahl eines Kraftfahrzeuges eingeleitet. Während der Kontrolle verschlechterte sich der Gesundheitszustand des 29-jährigen Beifahrers. Ein Rettungswagen wurde deshalb verständigt. Nach einer ambulanten Untersuchung wurde der 29-Jährige zu seinem Schutz in Gewahrsam genommen, um eine mögliche Selbstgefährdung zu verhindern. Gegen 17:30 Uhr wurde der Gewahrsam beendet. Die 30-jährige Fahrerin wurde nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Das entwendete Fahrzeug wurde sichergestellt. Die Ermittlungen in diesem Fall führen die Münchner Verkehrspolizei sowie die Münchner Kriminalpolizei.

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Pressebericht vom 25.07.2021

1104. Alkoholisierte Pkw-Fahrerin kollidiert mit drei geparkten Pkw und wird leicht verletzt – Bogenhausen1105. Mann stürzt vom Bahnsteig unmittelbar vor die einfahrende U-Bahn und wird tödlich verletzt – Schwabing1106. Zwei Fälle von versuchten Zigarettenautomatenaufbrüchen mit Festnahme von insgesamt fünf Tatverdächtigen – Neuperlach/Am Hart1108. Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung – Neuperlach

1103. Versuchte gefährliche Körperverletzung – Haidhausen
Am Donnerstag, 22.07.2021, gegen 14:00 Uhr, befand sich eine 39-Jährige mit ihrer 10-jährigen Tochter (beide Touristen mit nordeuropäischer Staatsangehörigkeit ohne Wohnsitz in Deutschland) in einem Kulturzentrum im Bereich des Rosenheimer Platzes. Zum Tatzeitpunkt befanden sie sich gerade im Sanitärbereich im ersten Stock, als sich ihnen eine bislang unbekannte weibliche Person mit einem Messer in der Hand näherte. Hierbei deutete diese Stichbewegungen an und machte Äußerungen, welche sich auf die Corona-Pandemie und das Aussehen der beiden Personen bezogen (beide haben eine südostasiatische Herkunft).Die 39-Jährige stieß die unbekannte Frau weg und hielt sie so auf Distanz. Weiterhin gelang es der 39-Jährigen, sich in einer Toilettenkabine in Sicherheit zu bringen und einzusperren. Sie und die Tochter wurden nicht verletzt. Von dort aus verständigte die Frau die Polizei. Sofort rückten mehrere Polizeieinsatzkräfte aus und leiteten erste Fahndungsmaßnahmen nach der unbekannten Tatverdächtigen ein, die erfolglos blieben.Die Täterin wird wie folgt beschrieben:Weiblich, ca. 50–55 Jahre alt, ca. 150–155 cm groß, etwas korpulent, dunkle, schulterlange Haare mit grauen Strähnen durchsetzt, ungepflegte Erscheinung; bekleidet unter anderem mit einer schwarzen Jacke, einer schwarzen Basecap mit roter Aufschrift sowie einem kleinen dunklen Rucksack.Außerdem machte die Tatverdächtige auf die Betroffenen einen psychisch auffälligen Eindruck. Zeugenaufruf:Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich des Rosenheimer Platzes/Rosenheimer Straße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kriminalfachdezernat 4, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.1104. Alkoholisierte Pkw-Fahrerin kollidiert mit drei geparkten Pkw und wird leicht verletzt – Bogenhausen
Am Samstag, 24.07.2021, gegen 21:00 Uhr, fuhr eine 76-jährige Münchner Rentnerin mit ihrem Jaguar, Pkw, auf der Mauerkircherstraße stadtauswärts. Wie sich herausstellte, war die Frau während der Fahrt deutlich alkoholisiert. Vermutlich touchierte sie aus diesem Grund auf Höhe der Herzogparkstraße drei am rechten Fahrbahnrand geparkte Fahrzeuge. Es handelte sich jeweils um drei Pkw (zweimal Audi, einmal Mini).Durch die Wucht der Kollision mit dem ersten Fahrzeug wurde der Pkw der 76-Jährigen ausgehebelt und auf die Fahrerseite gekippt. Der Wagen schlitterte noch einige Meter weiter und kam schließlich in dieser Position zum Stillstand.Die 76-Jährige konnte ihr Fahrzeug nicht alleine verlassen und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Durch den Unfall wurde die Frau leicht verletzt und zur ambulanten Behandlung in ein Klinikum gebracht.Der Pkw der 76-Jährigen wurde total beschädigt, die Airbags lösten aus. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.Nachdem bei der 76-Jährigen eine deutliche Alkoholisierung festgestellt werden konnte, wurde ihr Führerschein beschlagnahmt. Gegen sie wird nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt.Die drei geparkten Fahrzeuge wurden jeweils leicht beschädigt und sind weiterhin fahrbereit. Der Gesamtschaden beläuft sich auf mehrere Zehntausend Euro.Die Örtlichkeit musste zur Unfallaufnahme ca. eine Stunde komplett gesperrt werden. Hierbei kam es zu leichten Verkehrsbeeinträchtigungen.Die weiteren Ermittlungen werden bei der Verkehrspolizei geführt.1105. Mann stürzt vom Bahnsteig unmittelbar vor die einfahrende U-Bahn und wird tödlich verletzt – Schwabing
Am Freitag, 23.07.2021, gegen 11:00 Uhr, hielt sich ein 76-Jähriger auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofs Giselastraße in der Nähe des nördlichen Abgangs auf. Als er Richtung südlichen Abgang am Bahnsteig entlangging, fiel er dabei aus bislang ungeklärten Gründen unvermittelt rückwärts von der Bahnsteigkante in den Gleisbereich.Zeitgleich fuhr eine U-Bahn der Linie U3 (Richtung Fürstenried West) in den U-Bahnhof Giselastraße ein. Trotz einer unverzüglich eingeleiteten Gefahrenbremsung durch die U-Bahnfahrerin konnte ein Zusammenstoß mit dem 76-Jährigen nicht mehr vermieden werden.Der Mann wurde bei dem Unfall so schwer verletzt, dass er sofort an der Unfallstelle verstarb. Die U-Bahnfahrerin wurde vor Ort betreut.Der U-Bahnhof Giselastraße wurde im Rahmen der Unfallaufnahme in beide Richtungen für etwa zwei Stunden gesperrt. Jeglicher Linienverkehr wurde eingestellt. Es kam zu erheblichen Beeinträchtigungen des fahrplanmäßigen Bahnverkehrs.Aufgrund der Gesamtumstände wird von einem Unfallgeschehen ausgegangen.Die weiteren Ermittlungen werden bei der Verkehrspolizei geführt.1106. Zwei Fälle von versuchten Zigarettenautomatenaufbrüchen mit Festnahme von insgesamt fünf Tatverdächtigen – Neuperlach/Am Hart
Fall 1:Am Samstag, 24.07.2021, kurz nach Mitternacht, verständigten Zeugen die Polizei, da sie beobachten konnten, wie drei Männer mit einem Brecheisen versuchten, einen Zigarettenautomaten in der Nawiaskystraße aufzuhebeln.Einsatzkräfte der Polizeiinspektion 24 (Perlach) konnten zwei Tatverdächtige im Rahmen der Sofortfahndung unmittelbar am Tatort festnehmen. Es handelt sich um einen 18- und 21-Jährigen aus der näheren Umgebung. Die dritte Person ist flüchtig.Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. An dem Zigarettenautomaten entstand geringer Sachschaden.Fall 2:Am Samstag, 24.07.2021, kurz nach 03:00 Uhr, konnten Zeugen beobachten, wie drei Männer versuchten, einen Zigarettenautomaten aufzuhebeln und ihn augenscheinlich anzünden wollten, was allerdings misslang.Durch verständigte Einsatzkräfte der Polizeiinspektion 27 (Milbertshofen) konnten drei tatverdächtige Männer im Alter von 18, 20 und 22 Jahren festgenommen werden. Alle drei sind wohnhaft in München und wurden nach der polizeilichen Sachbearbeitung entlassen.An dem Automaten entstand geringer Sachschaden. Auch hier hat die Kriminalpolizei die weiteren Ermittlungen übernommen.1107. Unerlaubte Veranstaltung unter der Brudermühlbrücke – Untergiesing
In der Nacht von Samstag, 24.07.2021, auf Sonntag, 25.07.2021, gingen bei verschiedenen Polizeiinspektionen sowie bei der Einsatzzentrale mehrere Anrufe wegen Ruhestörung aus dem Bereich der Brudermühlbrücke ein. Ein Zeuge hatte sich die Situation vor Ort angeschaut und festgestellt, dass sich am Ostufer unterhalb der Brücke ca. 500 Personen aufhalten sollen, mehrere Musikanlagen im Betrieb sind und weiterhin reger Personenzustrom herrschte.Die polizeiliche Aufklärung vor Ort ergab, dass sich die Situation unter der Brücke insgesamt als gefährlich für die anwesenden Partygäste darstellte, da die Isar nach wie vor einen sehr hohen Wasserstand hat und die anwesenden Menschen zum Teil sehr nahe am Flussufer standen. Zudem lagen Verstöße nach dem Infektionsschutzgesetz vor, weil die gesetzlich erlaubte Personenanzahl für private Feiern augenscheinlich um ein Vielfaches überschritten wurde. Abstände wurden keine eingehalten.Der Einsatzleiter entschied sich daher, die Party aufzulösen. Die Partygäste, primär stark alkoholisierte Jugendliche, konnten zunächst weitgehend störungsfrei nach deeskalierender Ansprache zum Verlassen der Örtlichkeit bewegt werden. Die Musikanlagen wurden abgestellt. Gegen die Betreiber wurden Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz gefertigt.Unter der Brücke kam es zu einem Steinwurf gegen eingesetzte Kräfte. Der Tatverdächtige konnte festgenommen werden und erhielt eine Anzeige wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte sowie versuchter gefährlicher Körperverletzung. Zehn Personen aus einer Gruppe, die sich um den Steinwerfer sammelten und die eingesetzten Beamten beleidigten, wurden ebenfalls angezeigt. In einigen Fällen musste unmittelbarer Zwang in Form von Schieben und Drücken angewendet werden. Einige Personen mussten zudem fixiert werden.Während des Einsatzes fuhren auf der Brudermühlbrücke zwei Jugendliche gemeinsam auf einem E-Scooter auf Polizeibeamte zu und hatten Mühe, eine Kollision zu vermeiden. Da starker Alkoholgeruch festgestellt werden konnte, wurde eine Anzeige wegen Trunkenheit erstellt. Auch hier störten Jugendliche die polizeilichen Maßnahmen massiv. Zur Durchsetzung der Platzverweise musste auch hier unmittelbarer Zwang angewendet werden.1108. Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung – Neuperlach
Am Samstag, 24.07.2021, gegen 01:30 Uhr, fuhr eine Polizeistreife, besetzt mit zwei Beamten, im Rahmen einer festgestellten Trunkenheitsfahrt zur Wohnung eines 39-Jährigen in Neuperlach, um dort seine Identität zu überprüfen.Nachdem der 39-Jährige gemeinsam mit den beiden Beamten die Wohnungstüre erreicht hatte, griff er einen der Beamten, einen 26-Jährigen, unmittelbar mit einer Kopfnuss an. Der 39-Jährige war zu diesem Zeitpunkt aufgrund seiner starken Stimmungsschwankungen und seines aggressiven Verhaltens mit Handfesseln fixiert. Der 26-jährige Beamte konnte dem Angriff ausweichen und zusammen mit seinem 22-jährigen Kollegen den Angreifer zu Boden bringen. Hierbei wurden die beiden Beamten durch Schläge und Tritte gegen die Beine und gegen die Genitalien verletzt.Durch die beiden Beamten wurde eilige Unterstützung angefordert. Die eingetroffenen Streifen mussten den 72-jährigen Vater und den 44-jährigen Bruder des Angreifers davon abhalten, die Maßnahmen zu stören. Diese waren auf die Situation im Flur aufmerksam geworden, filmten die Festnahme und störten die Maßnahmen, indem sie sich mit dem 39-Jährigen solidarisierten. Erst nachdem auch der Bruder und der Vater vorübergehend gefesselt wurden, konnte die unübersichtliche Situation beruhigt werden.Auch beim Transport ins Dienstfahrzeug wehrte sich der 39-Jährige massiv, sodass ein Transport im Dienst-Pkw nicht möglich war. Der 39-Jährige musste daraufhin in einen Kombi verbracht werden.Die beiden verletzten Beamten waren nach dem tätlichen Angriff nicht mehr dienstfähig. Beide begaben sich zur Abklärung ihrer Verletzungen in ein Klinikum.Der 39-Jährige muss sich nun wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung verantworten.Die weiteren Ermittlungen werden beim Kommissariat 26 geführt.

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Pressebericht vom 23.07.2021

1099. Verkehrsunfall im Rahmen einer Motorrad-Fahrausbildung; eine Person schwer verletzt – Olympiapark1100. Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Leichtkraftrad; eine Person schwer verletzt – Obergiesing1102. Festnahme von drei Tatverdächtigen nach Diebstahl eines Motorrollers – Mittersendling

1098. Steigerung der Unfälle mit E-Scooter – Stadtgebiet
Die Verkehrsunfälle mit E-Scooter-Beteiligung stiegen in diesem Jahr im Vergleich zum selben Zeitraum im Vorjahr bislang um fast das Dreifache deutlich an. Dabei wurden 101 Personen verletzt. Dazu wurden noch insgesamt 573 alkoholisierte E-Scooter-Fahrer durch die Münchner Polizei angehalten.Beispielsweise fuhr am Montag, 05.07.2021 gegen 13:30 Uhr, eine 18-jährige Münchnerin in verbotswidriger Weise zusammen mit einer 17-jährigen Münchnerin auf einem E-Scooter im Bereich der Tegernseer Landstraße 35. Beim Überqueren der Straße verriss die 18-Jährige den Lenker, da sie sich wegen eines ausparkenden Fahrzeugs erschreckte. Sie stürzte zusammen mit ihrer Mitfahrerin auf den Asphaltboden und wurde kurzzeitig bewusstlos. Mit Kopfverletzungen wurde sie dann in ein Krankenhaus verbracht. Die ebenfalls gestürzte Mitfahrerin blieb unverletzt. In einem anderen Fall fuhr am Freitag, 09.07.2021 gegen 19:55 Uhr, eine 23-jährige Münchnerin mit einem E-Scooter auf der Müllerstraße stadteinwärts. Sie fuhr hinter einer Trambahn. Im Bereich der Corneliusstraße scherte sie dann nach links aus, um in die Corneliusstraße abbiegen zu können. Dabei prallte sie nun gegen eine Trambahn die ihr geradeaus entgegenkam. Durch die Wucht des Zusammenpralls wurde sie letztendlich noch gegen einen Pkw geschleudert, der gerade verkehrsbedingt halten musste. Die 23-Jährige wurde schwer verletzt und stationär durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Vielen E-Scooter-Nutzern ist offenbar nicht bewusst, dass es sich bei den E-Scootern um keine Spiel- oder Sportgeräte, sondern um Kraftfahrzeuge handelt. Eine aktive Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht. Es ist auch zu beachten, dass beim Fahren eines E-Scooters die gleichen Alkohol- und Drogengrenzwerte wie für Autofahrer gelten. Daher appelliert die Münchner Polizei an die Nutzer von E-Scootern:Fahren Sie nur alleine auf dem E-Scooter! Die Mitnahme von weiteren Personen ist nicht erlaubt.Fahren Sie nicht auf dem Gehweg oder in der Fußgängerzone!Nehmen Sie auf andere Verkehrsteilnehmer Rücksicht und passen Sie erforderlichenfalls die Geschwindigkeit an!Don´t drink and drive!Nur so sind Sie sicher unterwegs und kommen gesund an Ihr Ziel!1099. Verkehrsunfall im Rahmen einer Motorrad-Fahrausbildung; eine Person schwer verletzt – Olympiapark
Ein 17-jähriger Münchner und eine 23-Jährige aus dem Landkreis Augsburg befanden sich am Donnerstag, 22.07.2021, gegen 16:10 Uhr, im Bereich eines öffentlichen Parkplatzes am Sapporobogen. Der 17-Jährige erhielt dort eine Übungsstunde im Rahmen seiner Fahrausbildung zum Erreichen der Führerscheinklasse A1. Der 17-Jährige war mit einem Suzuki Leichtkraftrad unterwegs. Über Funk war er mit der 23-jährigen Fahrlehrerin verbunden. Der 17-Jährige sollte einen Parcours im Slalom umfahren und am Ende eine stärkere Bremsung durchführen. Diese Übung absolvierte er im Rahmen der Unterrichtsstunde mehrfach. Als der 17-Jährige die Übung am Ende der Stunde nochmals durchführen sollte, stieß er mit dem Vorderrad gegen die Fahrlehrerin. Diese wurde im Anschluss nach hinten umgeworfen und schlug mit dem Kopf auf die Fahrbahn auf. Der 17-Jährige konnte das Leichtkraftrad bis zum Stillstand abbremsen und einen Sturz vermeiden. Die 23-Jährige wurde durch den Unfall schwer verletzt und kam mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die weiteren Ermittlungen werden bei der Münchner Verkehrspolizei geführt. 1100. Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Leichtkraftrad; eine Person schwer verletzt – Obergiesing
Am Donnerstag, 22.07.2021, gegen 17:10 Uhr, fuhr ein 54-jähriger Münchner mit einem Ford Pkw auf der Tegernseer Landstraße (Mittlerer Ring). Zeitgleich fuhr eine 54-jährige Münchnerin mit einem Piaggio Leichtkraftrad ebenfalls auf der Tegernseer Landstraße. Auf Höhe Tegernseer Landstraße 180 wechselte der 54-Jährige vom ersten auf den zweiten Fahrstreifen und stieß gegen die 54-Jährige, welche dadurch die Kontrolle über das Leichtkraftrad verlor und zu Boden stürzte. Durch den Verkehrsunfall verletzte sich die 54-Jährige schwer und wurde vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge wurden leicht beschädigt. Der Gesamtschaden wird auf ca. 2.000 Euro geschätzt. Für die Unfallaufnahme musste der zweite Fahrstreifen der Tegernseer Landstraße in südöstlicher Richtung für eine Stunde gesperrt werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen. Die weiteren Ermittlungen werden bei der Münchner Verkehrspolizei geführt. 1101. Diebstahl einer Armbanduhr – Großhadern
Am Donnerstag, 22.07.2021, gegen 10:35 Uhr, befand sich ein 60-Jähriger mit Wohnsitz in München in der Straße “Waldeslust“ in Großhadern. Er hatte dort kurz zuvor seinen Pkw geparkt und war ausgestiegen. Plötzlich kam eine bislang unbekannte Frau auf ihn zu und sie fragte ihn in gebrochenem Deutsch nach einem Weg. Während dieser Konversation fasste sie ihm an ein Handgelenk, an dem er eine Armbanduhr trug. Dabei drückte sie sich auch an den 60-Jährigen. Er protestierte und stieß die Frau von sich weg. Diese ging danach schnell zu einem nahen Pkw und stieg dort ein. Der Pkw, der von einem Mann gefahren wurde, entfernte sich danach. Dem 60-Jährigen fiel daraufhin auf, dass seine Armbanduhr im Wert von mehreren tausend Euro fehlte. Er alarmierte sofort den Notruf 110. Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen, an denen über zehn Streifen eingebunden waren, verliefen erfolglos. Die Täter werden wie folgt beschrieben:Täterin 1:Weiblich, ca. 30 Jahre, 170 cm groß, schlank, auffallende große Oberweite, braune Haare zum Zopf gebunden, sprach gebrochen Deutsch, roter Lippenstift; bekleidet mit weißem Hemd mit weißem Unterhemd, schwarze Hose, weiße SchuheTäter 2 (Fahrer des Pkw, vermutlich dunkler Audi Pkw, Typ A3):Männlich, eher kräftigZeugenaufruf:Wer hat im angegebenen Zeitraum in der Straße “Waldeslust“ in Großhadern Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. 1102. Festnahme von drei Tatverdächtigen nach Diebstahl eines Motorrollers – Mittersendling
Am Donnerstag, 22.07.2021, gegen 15:00 Uhr, stellte ein 52-Jähriger mit Wohnsitz in München fest, dass sein Motorroller der Marke Piaggio Vespa entwendet wurde. Eine Stunde zuvor hatte er den Roller in seinem Garten abgestellt.Nach Feststellen des Diebstahls begab er sich zur Anzeigenerstattung auf die nächstgelegene Polizeiinspektion. Auf dem Weg dorthin bemerkte er eine fremde Person, welche gerade auf seinem entwendeten Roller fuhr. Umgehend verständigte er die Polizei, woraufhin durch eingesetzte Polizeibeamte im Rahmen der Fahndung ein 15-Jähriger mit Wohnsitz in München auf dem entwendeten Roller angehalten und festgenommen werden konnte. Nach ersten Ermittlungen vor Ort konnten zwei weitere Tatverdächtige, ein 15-Jähriger mit Wohnsitz in München und ein 18-Jähriger, ebenfalls mit Wohnsitz in München, festgenommen werden. Die Tatverdächtigen wurden wegen des Verdachts des Diebstahls eines Kraftfahrzeugs angezeigt und erkennungsdienstlich behandelt. Nach den ersten Ermittlungen wurden die Tatverdächtigen wieder entlassen. Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 54.

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Pressebericht vom 22.07.2021

1095. Zusammenstoß zweier Pkw; eine Person schwer, drei Personen leicht verletzt – Unterhaching
1094. Pkw fährt gegen Kraftrad; eine Person schwer verletzt – Großhadern
Am Mittwoch, 21.07.2021, gegen 07:00 Uhr, wollte eine 30-Jährige aus München mit ihrem Seat aus einer Tankstelle nach links auf die Würmtalstraße ausfahren. Zeitgleich fuhr ein 37-jähriger Münchner mit seinem Kraftrad BMW auf der Würmtalstraße in Richtung Fürstenrieder Straße. Als die 30-Jährige auf die Würmtalstraße fuhr, kam es zur Kollision mit dem Kraftrad. Der 37-Jährige stürzte und wurde dadurch schwer verletzt. Er wurde mit einem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär behandelt. Der Gesamtschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme musste die Würmtalstraße kurzzeitig in beiden Fahrtrichtungen gesperrt werden. Es kam dadurch zu geringfügigen Verkehrsbeeinträchtigungen. 1095. Zusammenstoß zweier Pkw; eine Person schwer, drei Personen leicht verletzt – Unterhaching
Am Mittwoch, 21.07.2021, gegen 16:45 Uhr, war eine 37-Jährige aus dem südlichen Münchner Landkreis mit ihrem VW auf der Münchner Straße von München kommend in Richtung Unterhaching unterwegs. Auf dem Rücksitz befanden sich ihre beiden Kleinkinder in entsprechenden Kindersitzen. An der Auffahrt zur Autobahn A 995 wollte die 37-Jährige nach links in diese einbiegen. Zum gleichen Zeitpunkt fuhr ein 67-Jähriger mit einem BMW auf der Münchner Straße von Unterhaching kommend in Richtung München. Er wollte an der Auffahrt in gerader Richtung vorbeifahren. Als die 37-Jährige nun abbog, kam es zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Die 37-Jährige wurde schwer verletzt und mit einem Rettungsfahrzeug in ein Krankenhaus gebracht. Ihre beiden Kinder und der 67-Jährige wurden alle leicht verletzt und ambulant behandelt. Die beiden Pkw wurden massiv beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit. Sie mussten letztendlich von der Unfallstelle geschleppt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro. Während der Unfallaufnahme musste der Bereich der Münchner Straße für ca. drei Stunden gesperrt werden. Es kam dadurch in der Folge zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. 1096. Einbruch in Büro – Ramersdorf
Im Zeitraum von Montag, 19.07.2021, 18:00 Uhr, bis Mittwoch, 21.07.2021, 07:30 Uhr, kam es zu einem Einbruch in einem Büroraum in der Balanstraße in Ramersdorf. Am Mittwoch, 21.07.2021 stellte dies der Hausmeister fest. Die Münchner Kriminalpolizei übernahm daraufhin die ersten Ermittlungen vor Ort. Nach gegenwärtigem Ermittlungsstand gelang ein bislang unbekannter Täter vermutlich über die Tiefgarage in das Anwesen im Kustermannpark. Er brach dort eine Bürotür auf, wodurch ein Schaden in Höhe von mehreren hundert Euro entstand. Im Büro selbst suchte der unbekannte Täter nach Wertgegenständen und entwendete einen Tresor mit diversen Inhalten sowie einer kleineren Menge Bargeld. Das Kommissariat 52 führt die weiteren Ermittlungen. Zeugenaufruf:Wer hat im angegebenen Zeitraum in der Balanstraße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. 1097. Einbruch in Büro – Laim
Von Montag, 19.07.2021, 18:00 Uhr, auf Dienstag, 20.07.2021, 07:30 Uhr, kam es zu einem Einbruch in einen Büroraum in der Agnes-Bernauer-Straße in Laim. Am Dienstag, 20.07.2021, stellte dies ein Mitarbeiter fest. Die Münchner Kriminalpolizei übernahm daraufhin die ersten Ermittlungen vor Ort. Nach derzeitigem Ermittlungsstand gelang ein bislang unbekannter Täter mittels Aufhebeln einer Haustür in den Hinterhofbereich des Anwesens. Dort brach er die Zugangstür zum Lagerraum auf. Hier entstand ein Schaden von mehreren hundert Euro. Aus dem Lagerraum entwendete der unbekannte Täter einen Schranktresor mit Bargeld und Geschäftsunterlagen. Wie der Tresor abtransportiert werden konnte, ist nach derzeitigem Ermittlungsstand noch unbekannt. Das Kommissariat 52 führt die weiteren Ermittlungen. Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum in der Agnes-Bernauer-Straße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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Pressebericht vom 21.07.2021

1089. Verkehrsunfall zwischen Pkw und Fahrradfahrer; eine Person schwer verletzt – Obergiesing1090. Verkehrsunfall zwischen mehreren Pkws aufgrund akuter Erkrankung eines Pkw-Fahrers – Neuaubing1091. Verkehrsunfallflucht und vorsätzliche Körperverletzung nach Streit zwischen zwei Verkehrsteilnehmern – Schwabing
1088. Staatsschutzrelevantes Delikt – Altstadt
Am Sonntag, 11.07.2021, zwischen 00:00 Uhr und 01:00 Uhr, befanden sich drei Personen, eine 19-Jährige und eine 22-Jährige (jeweils mit Wohnsitz in München) und ein 22-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis München, nach ihren Angaben im Bereich des U-Bahnhofes Odeonsplatz auf dem Bahnsteig. Eine der beiden Frauen trug ein T-Shirt in den Farben des Regenbogens. In dem genannten Zeitraum wurden die drei Personen durch eine Gruppe Jugendliche umzingelt (ca. acht bis neun Personen). Eine Person aus der Jugendgruppe äußerte den drei Personen gegenüber eine LGBT-feindliche Aussage. Durch eine andere Person aus der Jugendgruppe wurde eine der beiden Frauen dazu aufgefordert, ihr T-Shirt auszuziehen. Schließlich wurde der 22-Jährige mit Wohnsitz im Landkreis München durch einen weiteren Tatverdächtigen aus der Jugendgruppe auch in LGBT-feindlicher Art und Weise verbal beleidigt und am Gesäß angefasst. Die drei Geschädigten erstatteten drei Tage später eine Anzeige auf einer Polizeiinspektion. Das Kommissariat 44 (politisch motivierte Kriminalität) ermittelt nun wegen des Verdachts einer Volksverhetzung, sexuellen Belästigung, Bedrohung und Beleidigung.Personenbeschreibung:8 bis 9 Personen, 15 bis 20 Jahre alt, südosteuropäische Erscheinung, sprachen Deutsch und untereinander auch in ausländischer SpracheZeugenaufruf:Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich des U-Bahnhofes Odeonsplatz auf dem Bahnsteig Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.1089. Verkehrsunfall zwischen Pkw und Fahrradfahrer; eine Person schwer verletzt – Obergiesing
Am Dienstag, 20.07.2021, gegen 14:00 Uhr, fuhr ein 75-jähriger Rentner aus München mit einem BMW Pkw auf der St.-Martin-Straße. An der Einmündung zur Hohenwaldeckstraße wollte der 75-Jährige nach den ersten Ermittlungen nach links abbiegen.Zur gleichen Zeit fuhr ein 71-jähriger Rentner aus München mit einem Pedelec auf dem Radweg der St.-Martin-Straße. An der Einmündung St.-Martin-Straße/ Hohenwaldeckstraße wollte der 71-Jährige geradeaus weiterfahren. Beim Abbiegen nach links stieß der 75-jährige Pkw-Fahrer mit dem 71-jährigen Radfahrer zusammen. Dieser wurde durch den Anstoß auf die Fahrbahn geschleudert.Der 71-Jährige wurde durch den Verkehrsunfall schwer verletzt (Verletzungen am Kopf und an den Extremitäten) und wurde mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 71-Jährige trug zum Unfallzeitpunkt keinen Fahrradhelm. Obwohl das Tragen von Fahrradhelmen gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, können durch diesen Kopfverletzungen oft vermieden oder zumindest das Ausmaß der Verletzungen verringert werden. Deshalb empfiehlt die Münchner Polizei allen Fahrradfahrern entsprechende Helme zu tragen. Der 75-jährige Pkw-Fahrer blieb unverletzt. Während der Verkehrsunfallaufnahme kam es zu geringen Verkehrsbeeinträchtigungen. 1090. Verkehrsunfall zwischen mehreren Pkws aufgrund akuter Erkrankung eines Pkw-Fahrers – Neuaubing
Am Dienstag, 20.07.2021, gegen 13:00 Uhr, fuhr ein 68-jähriger Münchner mit einem VW Pkw auf der Reichenaustraße stadtauswärts. Aufgrund einer akuten Erkrankung wurde der 68-Jährige nach den ersten Ermittlungen während der Fahrt bewusstlos und verlor die Kontrolle über den Pkw. Der Münchner kam während der Fahrt zunächst nach links von der Fahrbahn ab und stieß mit der linken Seite seines Pkws gegen die Fahrerseite eines geparkten BMW Pkw und im weiteren Verlauf gegen die linke Seite eines geparkten Opel Pkw. Beide Fahrzeuge waren am rechten Fahrbahnrand der Reichenaustraße ordnungsgemäß geparkt. Im Anschluss beschleunigte der Pkw des 68-Jährigen und fuhr auf die Einmündung zur Mainaustraße zu. Diese überquerte er geradeaus und stieß auf der gegenüberliegenden Seite gegen einen geparkten Kraftomnibus.Aufgrund der erlittenen Erkrankung musste der 68-Jährige reanimiert werden. Dies erfolgte zunächst durch das rasche Einschreiten beherzter Ersthelfer und wurde durch den hinzugerufenen Notarzt fortgesetzt, so dass der 68-Jährige in ein Krankenhaus transportiert werden konnte. Durch den Unfall erlitt der 68-Jährige lediglich leichte Verletzungen. Am Pkw des Münchners entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Die anderen beteiligten Fahrzeuge wurden jeweils schwer beschädigt. Der Gesamtschaden wurde auf über 100.000 Euro geschätzt. Während der Versorgung des 68-Jährigen durch die eingesetzten Rettungskräfte und zur Durchführung der Unfallaufnahme musste der Unfallort für die Dauer von eineinhalb Stunden vollständig gesperrt werden. Da auch Buslinien der MVG betroffen waren, kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. 1091. Verkehrsunfallflucht und vorsätzliche Körperverletzung nach Streit zwischen zwei Verkehrsteilnehmern – Schwabing
Am Dienstag, 20.07.2021, gegen 12:00 Uhr, befuhr ein 60-Jähriger mit Wohnsitz in München als Fahrer eines Pkw Mercedes-Benz die Bonner Straße in nördliche Richtung. An der Einmündung zum Kölner Platz hielt er nach den ersten Ermittlungen bei Rotlicht als erstes Fahrzeug an der Haltelinie an. Direkt hinter ihm hielt ein 62-Jähriger mit Wohnsitz in München als Fahrer eines Pkw VW an. Als die Ampel Grünlicht anzeigte, fuhr der 60-Jährige aus bislang unbekannten Gründen nicht los, weshalb der 62-Jährige mittels Hubzeichen versuchte, ihn auf das Grünlicht hinzuweisen. Daraufhin verließ der 60-Jährige seinen Mercedes-Benz und stellte den 62-Jährigen zur Rede. Nach kurzer verbaler Auseinandersetzung setzte der VW-Fahrer seine Fahrt fort und touchierte beim Vorbeifahren den Außenspiegel des Mercedes-Benz, sowie die Körperseite des 60-Jährigen, wodurch dieser auf die Fahrbahn stürzte. Anschließend setzte der VW-Fahrer seine Fahrt in Richtung Parzivalstraße fort, ohne stehen zu bleiben. Der 60-Jährige konnte den VW-Fahrer nach einer kurzen Verfolgungsfahrt auf Höhe des Kreuzungsbereiches Parzivalplatz/Leopoldstraße anzutreffen. Indem er seinen Pkw vor den VW rangierte, konnte er diesen an seiner Weiterfahrt hindern. Der 60-Jährige verlies seinen Mercedes-Benz und trat an die geöffnete Seitenscheibe des VWs heran und schlug dem 62-Jährigen unvermittelt mehrmals ins Gesicht. Durch das Beherzte Eingreifen eines Passanten, sowie eines Polizeibeamten der örtlichen Polizeiinspektion, der vor Ort war, konnten weitere Tätlichkeiten sofort unterbunden werden. Beide Beteiligte wurden durch die Ereignisse leicht verletzt und durch einen Rettungswagen vor Ort versorgt. Am Pkw VW entstand ein leichter Sachschaden, etwa im mittleren dreistelligen Bereich. Durch die Verkehrsunfallaufnahme kam es zu keinen nennenswerten Verkehrsbeeinträchtigungen. Die weiteren Ermittlungen führt die Münchner Verkehrspolizei. Der 62-Jährige wurde wegen eines unerlaubten Entfernens vom Unfallort und einer fahrlässigen Körperverletzung angezeigt. Der 60-Jährige erhielt eine Anzeige wegen Körperverletzung. 1092. Versuchtes Tötungsdelikt – Au
In der Nacht von Sonntag, 18.07.2021, auf Montag, 19.07.2021, kam es kurz nach Mitternacht an der Reichenbachbrücke zu einer länger andauernden und wiederholt durchgeführten körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem 20-Jährigen (ohne festen Wohnsitz in Deutschland und mit Staatsangehörigkeit von Sierra Leone) und einem 23-Jährigen mit Wohnsitz in München.Gegen 00:45 Uhr wurde das spätere Opfer, ein 29-Jähriger mit Wohnsitz in München, auf die erneut aufkeimende Auseinandersetzung der beiden Personen aufmerksam und stellte sich zwischen die Kontrahenten.In dieser Situation schlug der 20-jährige Beschuldigte eine Glasflasche ab und stach mit dem Flaschenrest auf das Opfer ein.Eine zufällig hinzukommende Polizeistreife wurde durch Passanten auf den Vorfall aufmerksam gemacht. Dem 20-jährigen Angreifer gelang zunächst die Flucht, er konnte jedoch im Zuge der umfangreichen Fahndungsmaßnahmen wenige Stunden später in München festgenommen werden.Die zuständige Ermittlungsrichterin erließ auf Antrag der Kapitalabteilung der Staatsanwaltschaft München I im Laufe des Dienstags, 20.07.2021, Haftbefehl wegen versuchten Totschlags. Der Beschuldigte wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt verbracht. Der Geschädigte erlitt eine Schnittverletzung am Hals und wurde durch den Rettungsdienst in ein Münchner Krankenhaus eingeliefert. Nach ärztlicher Versorgung konnte er dieses jedoch bereits am Montag, 19.07.2021, wieder verlassen. Die Ermittlungen wegen versuchten Totschlags werden durch die Mordkommission des Polizeipräsidiums München geführt. 1093. Schwertransport fährt durch München
Am Wochenende vom Freitag, 23.07.2021 bis Sonntag, 25.07.2021, findet auf folgender Fahrtstrecke ein übergroßer Schwertransport durch München statt: Ingolstädter Straße (Neuherberg) stadteinwärts – Heidemannstraße – Lilienthalallee – Frankfurter Ring – Ingolstädter Straße – Leopoldstraße – Ludwigstraße – Odeonsplatz – Brienner Straße – Maximiliansplatz – Lenbachplatz – Karlsplatz – Sonnenstraße – Schwanthaler Straße – Bavaria Ring – Theresienhöhe – Radlkoferstraße – Pfeuferstraße – Plinganserstraße – Brudermühlstraße – SchäftlarnstraßeEntlang der Fahrstrecke müssen mit entsprechenden mobilen Verkehrszeichen zahlreiche Haltverbotszonen eingerichtet werden, damit der Transport durchgeführt werden kann. Die Münchner Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, auf diese Bereiche zu achten und ihre Fahrzeuge rechtzeitig aus den Haltverbotsbereichen zu entfernen.Fahrzeuge, die in den Haltverbotszonen stehen, werden abgeschleppt.

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Pressebericht vom 20.07.2021

20.07.2021, PP München

Inhalt:1079. Pkw stößt gegen Tunnelwand im Innsbrucker Ring – Berg am Laim 1080. Verkehrsunfall mit fünf beteiligten Pkw; drei Personen verletzt – Ismaning 1081. Pkw stößt mit Fahrrad zusammen und entfernt sich vom Unfallort; eine Person verletzt – Lerchenau 1082. Brand einer Elektroanlage auf Baustelle – Großhadern -siehe Pressebericht vom 16.07.2021, Nr. 10691083. Hochwasser an der Isar – Stadtgebiet München 1084. Festnahme nach exhibitionistischer Handlung – Thalkirchen 1085. Raubdelikt – Bogenhausen 1086. Brand in Tiefgarage; mehrere Personen verletzt – Milbertshofen 1087. Körperverletzungsdelikt mittels Schreckschusswaffe – Aschheim

1079. Pkw stößt gegen Tunnelwand im Innsbrucker Ring – Berg am Laim
Am Samstag, 17.07.2021, gegen 00:40 Uhr, bemerkte eine Polizeistreife der Münchner Verkehrspolizei einen Unfall, der sich im Bereich des Innsbrucker Rings (Tunnel) ereignet hatte. Vor Ort konnte ein BMW Pkw festgestellt werden, der gegen die rechte Tunnelwand gefahren war und diese beschädigt hatte. Die Polizeibeamten sicherten die Unfallstelle ab und stellten im Fahrzeug vier Personen fest, darunter der 19-jährige Fahrer mit Wohnsitz in München. Mitfahrer waren eine 17-Jährige und zwei 18-Jährige alle mit Wohnsitzen in München. Im Gespräch mit dem Fahrer konnten die Polizeibeamten Alkoholgeruch feststellen. Ein vor Ort freiwillig durchgeführter Test ergab eine Fahruntüchtigkeit des Fahrers infolge Alkohol. Die vor Ort durchgeführten ersten Ermittlungen ergaben, dass der 19-Jährige seinen BMW Pkw auf dem Innsbrucker Ring beschleunigte und dann versucht hatte, den Pkw kontrolliert ausbrechen zu lassen (driften). Hierbei habe er die Kontrolle über das Fahrzeug verloren und kollidierte dann mit der Tunnelwand. Zwei Mitfahrer wurden leicht verletzt, benötigten aber keine medizinische Hilfe. Am Fahrzeug sowie an der Tunnelwand entstand ein Sachschaden. Gegen den 19-jährigen Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen dem Ausüben eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens (Alleinrennen) sowie Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet. Der Führerschein des 19-Jährigen wurde beschlagnahmt. Nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwältin wurde das Fahrzeug als Tatmittel eingezogen. Der Tatverdächtige wurde nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

1080. Verkehrsunfall mit fünf beteiligten Pkw; drei Personen verletzt – Ismaning
Am Montag, 19.07.2021, gegen 17:00 Uhr, befuhr ein 26-Jähriger aus dem Landkreis München mit einem BMW Pkw die Bundesstraße 471 in Richtung Ismaning. Vor ihm bildete sich ein Rückstau, weshalb ein vor ihm fahrender 37-Jähriger aus München mit einem Ford Pkw abbremsen musste. Im weiteren Verlauf fuhr der 26-Jährige auf das Heck des Ford vor ihm auf. Hierdurch wurden die Fahrzeuge auf drei weitere davor wartende Pkw aufgeschoben. Hierbei handelt es sich um einen Hyundai Pkw mit einer 53-Jährige aus dem Landkreis Erding als Fahrerin, einer 34-Jährigen aus dem Landkreis Erding als Fahrerin eines VW Pkw und einem 52-Jährigen mit Wohnsitz in München als Fahrer eines Daimler Sprinters. Alle fünf Pkw wurden bei diesem Verkehrsunfall beschädigt. Der entstandene Gesamtschaden liegt im unteren fünfstelligen Bereich. Der 26-Jährige, der 37-Jährige sowie die 34-Jährige wurden durch die Kollision leicht verletzt und vom Rettungsdienst in Münchner Krankenhäuser gebracht. Während der Unfallaufnahme wurde die Bundesstraße einspurig für etwa zwei Stunden gesperrt. Es kam zu leichten Verkehrsbehinderungen. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

1081. Pkw stößt mit Fahrrad zusammen und entfernt sich vom Unfallort; eine Person verletzt – Lerchenau
Am Montag, 19.07.2021, gegen 11:45 Uhr, befuhr ein 23-Jähriger mit Wohnsitz in München als Fahrradfahrer die Waldmeisterstraße in südöstlicher Richtung. Als er hier nach den ersten Ermittlungen gerade die Einmündung Wickenstraße geradeaus passierte, wurde er von einem Pkw, welcher aus der Wickenstraße auf die Waldmeisterstraße abbog, frontal an der rechten Fahrradseite erfasst und auf die Motorhaube aufgeladen. Im weiteren Verlauf kam der Radfahrer auf der Fahrbahn zu Sturz und blieb dort liegen. Der bislang unbekannte Fahrzeugführer entfernte sich unmittelbar nach dem Zusammenstoß mit seinem Fahrzeug in unbekannte Richtung vom Unfallort, ohne seinen gesetzlichen Pflichten als Unfallbeteiligung nachzukommen. Der 23-Jährige wurde durch den Verkehrsunfall leicht verletzt und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Am Fahrrad entstand ein leichter Sachschaden. Ob am Pkw ein Schaden entstanden ist, ist unbekannt. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen, insbesondere hinsichtlich einer Unfallursache, übernommen.Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.

1082. Brand einer Elektroanlage auf Baustelle – Großhadern
-siehe Pressebericht vom 16.07.2021, Nr. 1069Wie bereits berichtet, ereignete sich am Donnerstag, 15.07.2021, gegen 20:15 Uhr, in der Maenherstraße ein Brand auf einer Baustelle. Durch das Kommissariat 13 wurden Ermittlungen vor Ort geführt. Hierbei fanden sich Hinweise, dass der Brand absichtlich gelegt wurde. Zum Brandzeitpunkt fanden keine Bauarbeiten in dem Mehrfamilienhaus statt. Die Ermittlungen bedürfen hier noch weiterer Abklärungen.Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

1083. Hochwasser an der Isar – Stadtgebiet München
Für den Bereich der Isar in der Stadt und im Landkreis München besteht eine Hochwasserwarnung. Deshalb wurden von der Landeshauptstadt München und vom Landratsamt München Bade- und Bootfahrverbote für die gesamte Isar erlassen. Die Münchner Polizei hat daraufhin am Montag, 19.07.2021 begonnen, die Isar und die Uferbereiche zu überwachen, um bei möglichen durch das Hochwasser verursachten gefährlichen Situationen einzuschreiten. Am Montag, 19.07.2021, gegen 15:25 Uhr, wurden von Beamten zwei Schwimmer im Bereich der Brudermühlbrücke festgestellt. Sie wurden von den Beamten angesprochen und auf die Gefährlichkeit des Hochwassers hingewiesen. Daraufhin verließen sie den Bereich. Im Laufe des gestrigen Nachmittags und auch am Abend befanden sich öfters Personen im gesamten Stadtgebiet im Uferbereich. Mehrfach wurden diese von den Beamten angesprochen und über die Situation vor Ort sensibilisiert. In einzelnen Fällen wurden auch Platzverweise erteilt. Bei diesen Aufklärungs- und Sensibilisierungsaktionen der Münchner Polizei wurde zum Teil auch mit Lautsprecherdurchsagen gearbeitet. Um 18:20 Uhr stellten die Einsatzkräfte im Bereich der Reichenbachbrücke eine badende Person fest. Sie wurde auf ihr Verhalten angesprochen und danach wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen eines Verstoßes gegen das aktuelle Badeverbot erstellt. Am Dienstag, 20.07.2021, gegen 08.25 Uhr, wurden ein Kanufahrer im Bereich der Zentralländstraße und gegen 10:10 Uhr ein Surfer bei der Thalkirchnerbrücke festgestellt. Beide wurden auf das aktuelle Verbot hingewiesen und sie verließen danach die Isar.

1084. Festnahme nach exhibitionistischer Handlung – Thalkirchen
Am Dienstag, 20.07.2021, gegen 01:20 Uhr, erhielt die Einsatzzentrale der Münchner Polizei die Mitteilung, dass im Bereich Brudermühlstraße und Schäftlarnstraße ein unbekleideter Mann auf einer Bank an einer Bushaltestelle sitzen würde und dort onanierte. Eine Streife der Polizeiinspektion 15 (Sendling) konnte einen 51-jährigen Münchner unbekleidet feststellen. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen der Vornahme von exhibitionistischen Handlungen eingeleitet. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde der 51-Jährige bekleidet wieder entlassen. Das Kommissariat 15 hat die Ermittlungen übernommen.

1085. Raubdelikt – Bogenhausen
Am Montag, 19.07.2021, gegen 20:25 Uhr, war ein 53-jähriger Münchner im Bereich des Europaplatzes mit dem Fahrrad unterwegs. Er musste verkehrsbedingt anhalten. Unmittelbar hinter ihm stoppte ein Roller, besetzt mit zwei männlichen Personen. Der Sozius sprang plötzlich vom Roller und warf den 53-Jährigen samt seines Fahrrades um. Unmittelbar darauf drehte der Angreifer den linken Arm des Münchners auf den Rücken und entriss ihm mit Gewalt die am linken Handgelenk getragene Armbanduhr. Im weiteren Verlauf flüchteten die beiden Täter mit dem Roller. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen nach den Flüchtigen verliefen ergebnislos. Der 53-Jährige wurde durch den Übergriff leicht verletzt. Das Kommissariat 21 hat die Ermittlungen übernommen.Die Täter wurden wie folgt beschrieben:
Täter 1 (Rollerfahrer)
Männlich, ca. 25 Jahre alt, ca. 185 cm groß, sportliche Figur, dunkle kurze Haare; dunkel gekleidet, trug einen schwarzen Motorradhelm mit Tuch oder Maske im KinnbereichTäter 2: (Sozius)
Männlich, ca. 25 Jahre alt, ca. 185 cm groß, sportliche Figur; bekleidet mit dunklem Oberteil mit gelben Punkten an den Armen, trug eine schwarzen Motorradhelm mit Tuch oder Maske im KinnbereichZeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

1086. Brand in Tiefgarage; mehrere Personen verletzt – Milbertshofen
Am Montag, 19.07.2021, gegen 21:00 Uhr, meldeten mehrere Mitteiler dem Polizeinotruf 110, dass es in einer Tiefgarage in der Motorstraße in Milbertshofen brennen würde. Aufgrund dessen wurden mehrere Streifen der Münchner Polizei geschickt und die Feuerwehr wurde ebenfalls informiert. Von der Polizei wurden großräumige Absperrungen um den Brandort eingerichtet. Vor Ort konnte festgestellt werden, dass durch den Brand in der Sammeltiefgarage das komplette Anwesen stark verraucht war, weshalb es durch die Feuerwehr evakuiert wurde. Gegen 22:30 Uhr war das Feuer gelöscht. Nach ersten Erkenntnissen brannten in der Tiefgarage ein Elektroroller und ein Pkw aus. Insgesamt wurden dadurch 18 Personen leicht verletzt, die eine Rauchgasintoxikation erlitten. 17 davon konnten vor Ort entlassen werden. Eine Person, eine 23-Jährige aus München, musste zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Schadenshöhe wird auf ca. 200.000 Euro geschätzt. Das Kommissariat 13 hat die Ermittlungen übernommen.

1087. Körperverletzungsdelikt mittels Schreckschusswaffe – Aschheim
Am Montag, 19.07.2021, gegen 22:50 Uhr, erhielt die Münchner Polizei die Mitteilung, dass in der Alpenstraße eine Person durch eine Schreckschusswaffe verletzt worden ist. Daraufhin fuhren mehrere Streifen an. Vor Ort konnte eine Personengruppe von fünf Personen, alle im Alter zwischen 20 bis 28 Jahren, teilweise mit Wohnsitzen in München sowie im Landkreis München, festgestellt werden. Ein 28-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis München wies eine Verletzung im Gesichtsbereich auf. Er wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus zur stationären Behandlung gebracht. Vor Ort konnte ermittelt werden, dass ein bislang unbekannter Täter dem 28-Jährigen mit einer Schreckschusswaffe gezielt ins Gesicht geschossen hatte. Der Täter konnte dann in Richtung der Erdinger Straße flüchten. Im Rahmen der Fahndung wurden Personenkontrollen durchgeführt. Die Fahndungsmaßnahmen führten nicht zur Ergreifung des Täters bzw. der Tatwaffe. Das Kommissariat 26 hat die Ermittlungen übernommen. Gegenstand der Ermittlungen ist derzeit der genaue Tatablauf.Nach Befragung der vor Ort befindlichen Zeugen konnten diese den Täter wie folgt beschreiben:
Männlich, ca. 45-50 Jahre alt, ca. 175 cm groß, extrem kurze Haare, Dreitagebart; blaues Oberteil, JeansZeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 26, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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Pressebericht vom 19.07.2021

Am Sonntag, 18.07.2021, gegen 13:10 Uhr, befuhr ein 45-Jähriger aus dem Landkreis Altötting mit einem Skoda Pkw den Richard-Strauss-Tunnel in nördlicher Fahrtrichtung. Kurz vor dem Tunnelausgang stieß er mit seiner rechten Fahrzeugseite gegen eine Leitplanke, beschädigte diese und stieß gegen eine Schutzmauer, welche ebenfalls beschädigt wurde. Das Fahrzeug war durch den Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit. Über die Videoanlage konnte der Verkehrsunfall bemerkt werden und eine Streife der Polizeiinspektion 21 (Au) wurde zum Unfallort geschickt. Vor Ort ergaben sich Hinweise darauf, dass der Fahrer für kurze Zeit eingeschlafen war und so die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Gegen den 45-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Die Münchner Verkehrspolizei hat die Ermittlungen übernommen. Nach aktuellem Ermittlungsstand war der 45-Jährige allein im Fahrzeug und blieb unverletzt. Für eine Beteiligung weiterer Verkehrsteilnehmer ergaben sich keine Anhaltspunkte. Der Schaden beläuft sich auf mehrere Zehntausend Euro. Während der Unfallaufnahme kam es zu leichten Verkehrsbehinderungen.

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Pressebericht vom 18.07.2021

Am Samstag, 17.07.2021, gegen 00.40 Uhr, verständigte ein Passant über den Notruf 110 die Polizei darüber, dass er in der Boschetsrieder Straße, nahe einer Gaststätte, eine stark blutende Person aufgefunden habe. Unmittelbar zuvor sollen sich noch weitere Personen in der Nähe des Verletzten aufgehalten haben, die jedoch kurz darauf in zwei Pkw eingestiegen und geflüchtet seien. Erste Ermittlungen ergaben, dass sich der verletzte 32-jährige kroatische Staatsangehörige mit Wohnsitz in München zuvor mit drei Begleitern in einer Gaststätte in Tatortnähe aufgehalten haben soll. Aus bislang unbekannten Gründen soll sich in dem Lokal zwischen dem 32-Jährigen und einer Gruppe bislang unbekannter junger Männer ein Streit entwickelt und schließlich auf den Gehweg vor dem Lokal verlagert haben. Dort soll eine bislang unbekannte Person dem Geschädigten ins Gesicht geschlagen haben. In der Folge stürzte der Geschädigte zu Boden und schlug mit dem Kopf auf.Der 32-Jährige erlitt lebensgefährliche Kopfverletzungen und muss intensivmedizinisch behandelt werden.Die weiteren kriminalpolizeilichen Ermittlungen werden durch die Münchner Mordkommission geführt.Zeugenaufruf:Wem sind zur Tatzeit in der Boschetsrieder Straße oder deren näherer Umgebung verdächtige Personen oder Fahrzeuge, darunter ein dunkler VW Passat Kombi, aufgefallen? Wer kann Angaben zu verdächtigen Wahrnehmungen machen, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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Pressebericht vom 16.07.2021

Am Donnerstag, 15.07.2021, gegen 14:45 Uhr, sollte auf der A99 ungefähr auf Höhe der Raststätte Vaterstetten ein Peugeot im Rahmen der Schleierfahndung von Einsatzkräften der Münchner Polizei einer Kontrolle unterzogen werden. Einige hundert Meter vor der Raststätte Vaterstetten, an der A99 in Fahrtrichtung Haar, wurden dem Fahrer des Peugeots mehrere eindeutige Anhaltesignale gegeben. Daraufhin verlangsamte dieser sein Tempo und fuhr mit ca. 20 km/h auf dem mittleren der drei Fahrstreifen.Auch einer Zeichengabe durch die Anhaltekelle zum Abfahren der Autobahn folgte der Fahrer des Peugeot nur zögerlich. Ungefähr auf Höhe der Einfahrt zur Raststätte Vaterstetten Ost bremste der Fahrer des Pkw voll ab, um dann das Fahrzeug zu beschleunigen. Die Beamten nahmen daraufhin die Verfolgung auf. Im Verlauf dieser scherte der Fahrer des Peugeots unter anderem zwischen zwei fahrenden Lkws durch auf den Standstreifen aus, um dort dann das Fahrzeug wieder bis zu 120 km/h zu beschleunigen. Aufgrund einer günstigen Verkehrslage konnten sich die kontrollierenden Beamten mit ihrem Dienst-Pkw vor den Peugeot setzen und diesen kontrolliert bis zum Stillstand ausbremsen. Anschließend wurde der Fahrer verbal aus dem Auto kommandiert und zur eigenen Sicherung gefesselt. Beim Fahrer handelt es sich um einen 44-Jährigen aus Baden-Württemberg. Ein Abgleich seiner Daten mit dem polizeilichen Datenbestand ergab, dass der Führerschein des 44-Jährigen zur Einziehung ausgeschrieben wurde.Der 44-Jährige selber wurde zur Anzeigenerstattung zu einer Polizeiinspektion gebracht und nach einer Blutentnahme wieder entlassen. Der Pkw wurde abgeschleppt und bei der Polizeiinspektion abgestellt. Er wird unter anderem angezeigt wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs in Folge berauschender Mittel und dem Fahren ohne Fahrerlaubnis. Die weiteren Ermittlungen zum Fall führt die Verkehrspolizei München.

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Pressebericht vom 15.07.2021

Am Mittwoch, 14.07.2021, gegen 02:10 Uhr, verständigte ein 25-Jähriger mit Wohnsitz in München über den Notruf 110 die Polizei um mitzuteilen, dass er im Laderaum eines fahrenden Fahrzeuges (Kleintransporter) eingesperrt sei. Der 25-Jährige übermittelte hierzu auch eine Beschreibung des Fahrzeuges sowie des zurückgelegten Fahrweges. Im Rahmen der daraufhin erfolgten Fahndung, auch mit Einsatz des Polizeihubschraubers, konnte das Fahrzeug schließlich im Bereich der Schneeglöckchenstraße festgestellt werden. Dort verließen mehrere Personen das Fahrzeug und begaben sich in ein Wohnanwesen. Eine dieser Personen verließ zwischenzeitlich wieder das Anwesen, um mit dem zuvor genutzten Fahrzeug wegzufahren und wenig später zurückzukehren. Aufgrund der unklaren Situation sowie eines möglichen Bedrohungssachverhalts, erfolgte eine Durchsuchung des Wohnanwesens nach dem Mitteiler durch Spezialkräfte. Dabei wurden aus taktischen Gründen auch Knallmittel eingesetzt. Der 25-Jährige konnte dort wenig später wohlbehalten angetroffen werden. Wie sich danach herausstellte handelte es sich um die Person, die zuvor kurzzeitig das Anwesen verlassen und das Fahrzeug genutzt hatte. Der 25-Jährige gab an, dass er vor mehreren Stunden mit einem Arbeitskollegen in Streit geraten war und dieser ihn daraufhin in den Laderaum des Fahrzeuges gesperrt hatte. Von dort aus hatte der 25-Jährige die Polizei verständigt. Die weiteren Ermittlungen zu diesem Sachverhalt werden vom Kommissariat 25 für Gewaltdelikte geführt. Da der 25-Jährige außerdem ein Fahrzeug trotz seiner augenscheinlich alkoholbedingten Fahruntüchtigkeit führte, wurde er wegen Trunkenheit im Verkehr angezeigt.

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Pressebericht vom 14.07.2021

1052. Betrug durch “Falsche Polizeibeamte“ (Callcenter-Betrug) – BogenhausenAm Dienstag, 13.07.2021, im Zeitraum 12:24 Uhr bis 13:30 Uhr, erhielt ein über 70-Jähriger mit Wohnsitz in München einen Anruf. Die Anruferin gab sich als Polizeibeamtin des Raubdezernats aus. Dem über 70-Jährigen wurde durch geschickte Gesprächsführung erklärt, dass es einen Raubüberfall gab, bei dem ein Täter mit Pistole bewaffnet war und bei diesem Täter wurde auch eine Liste aufgefunden, auf welcher sich die Personalien des über 70-jährigen befanden. Zudem gäbe es einen Hinweis, dass er auf seinem Konto über eine große Bargeldmenge verfüge. Kurze Zeit später schaltete sich dann ein männlicher Anrufer ein, der sich als Staatsanwalt ausgab. Dieser erzählte dem über 70-Jährigen, dass auch ein korrupter Bankmitarbeiter bei dem Überfall beteiligt sei. Der Mann wurde dann aufgefordert, mehrere zehntausend Euro von seinem Bankkonto abzuheben. Dem kam er nach. Von den Anrufern wurde gefordert, dass er mehrere Geldscheinnummern benennen soll. Als er dies tat, wurde ihm gesagt, dass es sich um Falschgeld handle und er dieses der Polizei aushändigen müsse. Hierzu wurde er zum Europaplatz dirigiert, wo er das Geld einer Frau übergab. Die Frau nahm das Geld an sich und entfernte sich. Gegen 15:00 Uhr erhielt die Polizei vom über 70-Jährigen die telefonische Mitteilung über die Tat. Die Täterin, der das Geld übergeben wurde, wird wie folgt beschrieben: Weiblich, ca. 170 cm, ca. 50 Jahre alt, schlank, blonde nackenlange Haare (Haare offen getragen); bekleidet mit einem hellen Oberteil und einer hellen HoseDie Ermittlungen in diesem Fall führt die AG Phänomene der Münchner Kriminalpolizei.Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich des Europlatzes Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, AG Phänomene, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.Hinweis Ihrer Münchner Polizei:Falsche Polizei- oder Kriminalbeamte verwenden fast immer den Trick, dass sie die Angerufenen über vermeintliche Einbrüche in der Nachbarschaft informieren. Sie behaupten, dass sie deshalb in der Wohnung mögliche Geld- bzw. Schmuckbestände kontrollieren müssten. Vergewissern Sie sich bitte durch einen selbstständigen Anruf beim Polizeinotruf 110, ob es sich tatsächlich um einen Polizeibeamten handeln könnte. Wenn Sie den Polizeinotruf 110 anrufen, vergewissern Sie sich bitte, dass ein vorheriger Anruf auch definitiv beendet wurde, indem der Hörer aufgelegt oder eine entsprechende Taste eines Mobiltelefons gedrückt wurde. Lassen Sie keine unbekannten Personen in Ihre Wohnung, die sich nicht eindeutig legitimieren können.Die drei wichtigsten Tipps gegen Betrug durch falsche Polizeibeamte:- Die Polizei wird Sie niemals um Geld oder Wertsachen bitten!- Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung!- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und übergeben Sie grundsätzlich niemals Geld an fremde Personen!

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Pressebericht vom 13.07.2021

Am Montag, 12.07.2021, meldete sich eine 44-Jährige aus München telefonisch bei der Verkehrspolizei und gab an, eine Woche zuvor, am Montag, 05.07.2021, gegen 09:30 Uhr, einen Unfall auf dem Radweg der Lindwurmstraße gehabt zu haben. Zu diesem Zeitpunkt fuhr sie auf dem Radweg in Richtung Einmündung zur Hermann-Schmid-Straße bzw. im Bereich zur Stielerstraße, wo sie ein vorausradelndes Mädchen überholen wollte. Beim Überholen streifte die 44-Jährige das Mädchen, wodurch dieses die Kontrolle über ihr Fahrrad verlor und stürzte. Die 44-Jährige konnte den eigenen Sturz vermeiden.Im Anschluss begab sie sich zum Mädchen, welches durch den Sturz eine blutende Wunde am rechten Knie davontrug und bot diesem an, es zu einer Klinik zu begleiten. Das lehnte das Mädchen mit einem Hinweis zur Schule zu müssen ab. Trotz Aufforderung durch das Mädchen teilte die 44-Jährige diesem ihre Personalien nicht mit. Anschließend verließen beide die Unfallstelle, ohne zuvor die Polizei für die Unfallaufnahme hinzuzuziehen. Dadurch kam die 44-Jährige ihren rechtlichen Vorschriften, ihre Personalien bei Unfallbeteiligung zu nennen, nicht nach.Die 44-Jährige selbst blieb unverletzt und es entstand kein Schaden an ihrem Fahrrad. Die weiteren Ermittlungen führt die Verkehrspolizei München.Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, bzw. zur Ermittlung des Mädchens beitragen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.

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1. Nachtrag zum Pressebericht vom 12.7.2021

1036. Öffentlichkeitsfahndung; 84-jähriger Vermisster wohlbehalten aufgefunden – Grünwald(Ursprüngliche Meldung: Siehe Medieninformation Nr. 1033 vom 12.07.2021)Wie bereits berichtet, wurde ein 84-Jähriger aus einem Seniorenheim in Grünwald seit Sonntag, 11.07.2021 vermisst. Wegen der großen gesundheitlichen Gefährdung für ihn wurde eine Öffentlichkeitsfahndung ausgelöst.Der 84-Jährige ist nun wohlbehalten am Montag, 12.07.2021 gegen 16:15 Uhr in Grünwald in einem Gebüsch aufgefunden worden. Er ist wohlauf und benötigt aktuell keine weitere medizinische Behandlung.

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Pressebericht vom 12.07.2021

Am Samstag, 10.07.2021, gegen 15:45 Uhr, meldete sich ein Passant am Notruf 110 der Polizei. Er hatte einen lautstarken Streit in einer Wohnung mitbekommen, in dessen Verlauf ein Knallgeräusch, ähnlich eines Schusses gefallen ist. Zudem waren Schreie zu verlauten. Über zehn Streifen fuhren daraufhin zur Einsatzörtlichkeit. Als die ersten Beamten vor Ort eintrafen, konnten diese ebenfalls Schussgeräusche vernehmen. Ein in dem Anwesen wohnender 18-jähriger Münchner konnte auf dem Balkon stehend angetroffen werden. Die Sachlage vor Ort ergab schließlich, dass er mit den Schüssen in Zusammenhang stand. Im Anschluss wurden er und sein 58-jähriger Vater vorläufig festgenommen.Die Beamten betraten das Haus und vergewisserten sich, dass sich keine verletzten Personen in der Wohnung befinden. Die ersten Ermittlungen vor Ort ergaben, dass die beiden Personen zuvor in einen Streit geraten waren. In diesem Verlauf kam es zu den durch den Passanten geschilderten Schreien. Im Verlauf des Streites nahm der 18-Jährige eine Schreckschusswaffe und schoss damit mehrmals. Die beiden Männer wurden nach Abschluss der Sachverhaltsaufnahme entlassen. Die eingesetzten Beamten trugen zu ihrem eigenen Schutz schwere Schusswesten. Die Münchner Kriminalpolizei übernimmt die weiteren Ermittlungen.

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Pressebericht vom 11.07.2021

Am Samstag, 10.07.2021, gegen 10:40 Uhr, befuhr eine Polizeistreife der Polizeiinspektion 24 (Perlach) die Kybergstraße. Hierbei fiel der Streife ein Pkw Kia auf. Die Polizeibeamten entschlossen sich zu einer Verkehrskontrolle und schalteten Anhalte-Signale ein. Der Pkw fuhr unbeirrt weiter, ohne auf die Anhalte-Signale zu reagieren. Erst als die Polizeibeamten mehrfach die Hupe betätigten, reagierte der Pkw-Fahrer und konnte einer Kontrolle unterzogen werden. Bei dem Fahrer handelt es sich um einen 45-Jährigen, mit Wohnsitz im Landkreis München. Als er von den Polizeibeamten aufgefordert wurde, seinen Führerschein und die Fahrzeugpapiere vorzuzeigen, entgegnete er den Polizeibeamten, dass er bereits seit mehr als zehn Jahren keinen Führerschein habe. Bei dem Gespräch bemerkten die Polizeibeamten deutlichen Alkoholgeruch und führten einen freiwilligen Alkoholtest durch. Dieser bestätigte, dass der Fahrer absolut fahruntüchtig war. Er wurde entsprechend belehrt und gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie der Trunkenheit im Verkehr in Folge Alkohol eingeleitet. Der Fahrzeugschlüssel wurde sichergestellt, der Pkw ordnungsgemäß geparkt. Bei dem 45-Jährigen wurde eine Blutentnahme angeordnet und durchgeführt. Im Rahmen der ersten Ermittlungen wurde bekannt, dass der Pkw einem 56-Jährigen, ebenfalls mit Wohnsitz im Landkreis München gehört. Gegen den 56-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, da er den 45-Jährigen ohne gültige Fahrerlaubnis mit seinem Pkw fahren ließ. Die Ermittlungen in diesem Fall führt die Münchner Verkehrspolizei. Gegenstand der Ermittlungen derzeit ist, wie oft der 45-Jährige in den letzten Jahren ein Fahrzeug geführt hat ohne in Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis zu sein.

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Pressebericht vom 09.07.2021

-siehe Medieninformation vom 03.06.2021, Ziffer 823-siehe Medieninformation vom 18.06.2021, Ziffer 909Wie bereits in der Medieninformation vom 03.06.2021, Ziffer 823 berichtet, erhielt am Dienstag, 01.06.2021 gegen 11:00 Uhr ein über 80-jähriger Münchner einen Telefonanruf von einem unbekannten Mann, der sich gegenüber dem Senior als vermeintlicher Polizeibeamter ausgab. Im weiteren Verlauf kam es zur Übergabe eines mittleren Bargeldbetrages, welchen er zuvor von seiner Bank abgehoben hatte. Wie in der Medieninformation vom 18.06.2021, Ziffer 909, berichtet, erhielt am Donnerstag, 17.06.2021, zwischen 12:00 Uhr und 14:30 Uhr, eine über 80-Jährige mit Wohnsitz in München im Bereich der Moosacher Straße einen Anruf. Der Anrufer gab sich als Polizeibeamter aus und forderte sie auf, anzugeben, wie viel Bargeld sie zu Hause hätte. Im guten Glauben äußerte sie wahrheitsgemäß mehrere zehntausend Euro zu Hause zu haben. Im weiteren Verlauf schaffte es der Anrufer, die über 80-Jährige soweit zu bringen, das Bargeld an einen Abholer auszuhändigen. Dieser erschien kurz nach den Anrufen an ihrer Wohnungstüre.Umfangreiche Ermittlungen durch die AG Phänomene führten zu einem 53-Jährigen aus dem Landkreis Rottal-Inn. Die Ermittlungen ergaben, dass dieser an den beiden geschilderten Fällen und weiteren ca. 26 Fällen beteiligt war. Bei diesem handelt es sich um einen Logistiker, welcher erbeutetes Geld an einen direkten Vertrauten des Call-Betreibers übergab, so dass es im weiteren Verlauf in die Türkei transportiert wurde. Der Tatverdächtige wurde am Mittwoch, 07.07.2021 gegen 15:20 Uhr in München, im Bereich der Dachauer Straße/Karlsfelder Straße festgenommen. Bei ihm, sowie in seiner Wohnung im Landkreis Rottal-Inn konnten jeweils hohe Bargeldbeträge aufgefunden werden, welche mutmaßlich aus Straftaten der “Falschen Polizeibeamten“ stammen. Diese wurden sichergestellt. Durch einen Ermittlungsrichter am Amtsgericht München wurde am 08.07.2021 auf Antrag der Staatsanwaltschaft ein Untersuchungsbefehl erlassen und anschließend vollzogen.

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2. Nachtrag zum Pressebericht vom 08.07.2021

1020. Verkehrsunfall mit Trambahn; eine Person tödlich verletzt – NeuhausenAm Donnerstag, 08.07.2021, gegen 13.40 Uhr, überquerte ein 73-jähriger aus München zu Fuß die Dachauer Straße auf Höhe der Landshuter Allee aus Richtung des Olympiageländes kommend. Nach aktuellen Ermittlungen wollte er an der Haltestelle Olympiapark West die Trambahn in Richtung Innenstadt erreichen, wobei er beim Betreten der Gleise trotz eingeleiteter Vollbremsung von der in stadtauswärtiger Richtung fahrenden Trambahn einer 44-jährigen aus München frontal erfasst wurde. Bei dem Zusammenstoß mit der Trambahn der 44-jährigen aus München wurde der 73-jährige tödlich verletzt.Die 44-jährige Fahrerin der Trambahn wie auch zwei weitere Unfallzeugen wurden einer psychosozialen Notfallversorgung durch verständigte Fachdienste zugeführt. Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Münchner Verkehrspolizei. Dort werden auch die weiteren Ermittlungen u. a. hinsichtlich der Schaltung der Lichtzeichenanlage zum Unfallzeitpunkt geführt. Während der Unfallaufnahme wurde die Dachauer Straße in nordwestliche und die Abfahrt der Landshuter Allee in südliche Richtung bis ca. 17.30 Uhr gesperrt. Dabei kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando in der Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322 in Verbindung zu setzen.

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Pressebericht vom 08.07.2021

Am Mittwoch, 07.07.2021, gegen 19:30 Uhr, wurden in der Orleansstraße einer 18- und einer 25-Jährigen, beide mit Wohnsitzen in München, von einer männlichen Person sein Geschlechtsteil gezeigt. Als eine der beiden Damen das Telefon zur Hand nahm und den Notruf wählte, flüchtete der Täter in Richtung Ostbahnhof. Im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndung wurde am Ostbahnhof ein 34-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis Starnberg kontrolliert. Bei der Personalienüberprüfung zeigte der Kontrollierte ein sehr aggressives Verhalten gegenüber den Polizeibeamten. Im Zuge der polizeilichen Maßnahmen leistete er gegen diese anfangs verbal und dann auch körperlich Widerstand. Er wurde von den Polizeibeamten zu Boden gebracht und gefesselt. Hierbei verletzte er gezielt drei Polizeibeamte. Diese wurden verletzt, blieben weiterhin dienstfähig. Da der Tatverdächtige auch nach seiner Fesselung weiterhin aggressiv gegenüber den Polizeibeamten auftrat, wurde er in Gewahrsam genommen. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde der Tatverdächtige entlassen. Gegen den 34-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen dem tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Ob ein Tatzusammenhang mit dem Sexualdelikt besteht, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Die Ermittlungen in diesem Fall führt die Münchner Kriminalpolizei.

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Nachtrag zum Pressebericht vom 08.07.2021

1019. Aktueller Ermittlungsstand zum Schusswaffengebrauch nach Bedrohungslage – BogenhausenWie bereits berichtet, ereignete sich am Mittwoch, 07.07.2021, gegen 17.55 Uhr, ein Schusswaffengebrauch der Polizei im Bereich des Oberföhringer Stauwehrs.Bei einer Personenkontrolle der Polizei zeigte die von der Kontrolle betroffene männliche Person einen spitzen Gegenstand und legte diesen auch nach mehrmaliger Aufforderung der Beamten nicht weg. Stattdessen kniete die Person sich hin und zog einen schusswaffenähnlichen Gegenstand, woraufhin die Beamten mehrfach von ihrer Schusswaffe Gebrauch machen mussten, um die für sie bestehende akute Gefahrensituation abzuwenden. Die Person wurde verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde sie operiert und befindet sich weiterhin in stationärer Behandlung.Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde der Mann durch die Beamten einmal im Bereich des Oberkörpers getroffen. Wie in solchen Fällen üblich, übernahm das Bayerische Landeskriminalamt unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München I noch vor Ort die kriminalpolizeilichen Untersuchungen zur Rechtmäßigkeit des Schusswaffengebrauchs.Bei dem spitzen Gegenstand handelt es sich um einen selbstgebauten, messerähnlichen Gegenstand. Beim schusswaffenähnlichen Gegenstand handelt es sich um eine täuschend echt aussehende Pistole aus Plastik in der Größe einer echten Schusswaffe.Die abschließende Feststellung der Identität des Mannes steht noch aus. Nach gegenwärtigem Stand handelt es sich um einen 38-jährigen Rumänen aus dem Obdachlosenmilieu.Die Münchner Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Bedrohungssituation übernommen.

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Nachtrag zum Pressebericht vom 07.07.2021

1014. Polizeilicher Schusswaffengebrauch nach Bedrohungslage – BogenhausenAm Mittwoch, 7.7.2021 gegen 17:55 Uhr forderte eine Zivilstreife der Münchner Polizei über Funk Unterstützung bei einer Personenkontrolle. Der Kontrolle ging die Mitteilung eines Passanten bei einer Münchner Polizeidienststelle über eine Person voraus, die sich im Bereich des Oberföhringer Stauwehr aufhält und verdächtig verhält.Daraufhin fuhr die Zivilstreife zur Örtlichkeit und konnte dort einen Mann feststellen, der im Anschluss auch kontrolliert wurde. In diesem Verlauf hielt die Person einen spitzen Gegenstand in der Hand. Die Beamten forderten die Person mehrfach auf, den Gegenstand wegzulegen. Dieser Aufforderung kam der Mann nicht nach, sondern zog stattdessen einen weiteren schusswaffenähnlichen Gegenstand. Nun kam es zum polizeilichen Schusswaffengebrauch gegen die Person, die dadurch verletzt wurde. Die Person kam zur Behandlung in ein Krankenhaus, die medizinische Versorgung dauert noch an. Die Beamten blieben unverletzt.Das Bayerische Landeskriminalamt übernahm wie in solchen Fällen üblich vor Ort die Prüfung zur Rechtmäßigkeit des Schusswaffengebrauchs. Die Münchner Kriminalpolizei hat zudem die Ermittlungen zur vorangegangenen Bedrohungslage übernommen. Ein Polizeihubschrauber unterstützte vor Ort die Arbeit der Ermittler.

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Pressebericht vom 07.07.2021

1007. Verkehrsunfallflucht eines Radfahrers nach Zusammenstoß mit einem Fußgänger – Pasing

1007. Verkehrsunfallflucht eines Radfahrers nach Zusammenstoß mit einem Fußgänger – Pasing
Am Samstag, 26.06.2021, gegen 10:45 Uhr, schob ein 15-Jähriger aus München sein Fahrrad auf dem Gehweg durch eine Unterführung am Pasinger Bahnhofsplatz. Als er dort in einer Rechtskurve auf sein Fahrrad aufsteigen wollte, fuhr ein bislang unbekannter Radfahrer ebenfalls in die Unterführung und kollidierte dort mit dem 15-Jährigen. Er soll dabei nach den ersten Ermittlungen mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit gefahren sein. Durch den Zusammenstoß stürzten beide zu Boden und zumindest der 15-Jährige wurde dadurch verletzt. Er musste deshalb in ein Krankenhaus gebracht werden. Obwohl die zwischenzeitlich eingetroffenen Freunde des 15-Jährigen den unbekannten Radfahrer aufforderten, die Personalien anzugeben, entfernte sich dieser von der Unfallstelle, ohne seinen gesetzlichen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen.Die Ermittlungen unter anderem wegen unerlaubtem Entfernen vom Unfallort werden durch die Münchner Verkehrspolizei geführt. Der unbekannte Radfahrer wird wie folgt beschrieben:Männlich, ca. 40 – 50 Jahre, ca. 180 cm groß, schlanke, sportliche Statur, wenige Haare auf dem Kopf, sprach sehr gut Deutsch; bekleidet mit schwarzer Fahrradbekleidung, fuhr ein schwarzes RennradZeugenaufruf:Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang, insbesondere zur Person des unbekannten, männlichen Radfahrers machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando in der Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322 in Verbindung zu setzen.1008. Verkehrsunfall zwischen Pkw und Radfahrer – Untergiesing
Am Dienstag, 06.07.2021, gegen 10:45 Uhr, fuhr eine 77-Jährige aus München mit einem Pkw Skoda die Kupferhammerstraße in Richtung Giesinger Berg und wollte nach den ersten Ermittlungen nach links in die Plattnerstraße abbiegen. Dabei kollidierte sie mit einem ihr entgegenkommenden 36-jährigen Radfahrer aus München, wodurch dieser über die Motorhaube und Windschutzscheibe auf die Fahrbahn stürzte. Der 36-Jährige verletzte sich dadurch leicht und wurde in ein Krankenhaus gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Gegen die 77-Jährige wird nun wegen unter anderem gefährlicher Körperverletzung ermittelt.1009. Klärung von 106 Einbruchsdiebstählen – Westend
Bereits am Freitag, 28.05.2020, verständigte ein Anwohner der Ganghoferstraße den Notruf 110 der Polizei, weil er gerade einen Unbekannten überraschte, der in seinen Keller einbrechen wollte. Mehrere Streifen der Münchner Polizei fuhren damals zum Tatort und konnten in der Nähe einen heute 34-Jährigen italienischen Staatsbürger festnehmen. Von diesem Zeitpunkt an übernahm das Kommissariat 52 die weiteren Ermittlungen. Die Ermittler konnten dem 34-Jährigen nach mehrmonatiger akribischer Ermittlungsarbeit 106 Einbruchsdiebstähle zuordnen, die seit Beginn des Jahres 2020 im Stadtgebiet München, insbesondere in sozialen Einrichtungen, aber auch Wohnanwesen begangen wurden.Der 34-Jährige entwendete Gegenstände im Wert von über 200.000 Euro, die er in den meisten Fällen veräußerte, um an Geld zu kommen. Zudem entstand ein Sachschaden in Höhe von über 150.000 Euro. Das Landgericht München I verurteilte den 34-Jährigen nun zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren und zwei Monaten unter anderem wegen acht tatmehrheitlichen Fällen des Diebstahls. Das Urteil ist rechtskräftig.1010. Festnahme nach Handel mit Betäubungsmitteln – Pasing
Am Sonntag, 04.07.2021, gegen 01:30 Uhr, verständigte eine 33-jährige Münchnerin den Notruf 110 der Polizei wegen eines vermeintlichen Wohnungseinbruchs. Mehrere Streifen der Münchner Polizei fuhren daraufhin zum Tatort in die Paosostraße, konnten jedoch keine tatverdächtigen Einbrecher festnehmen. Bei der routinemäßigen Tatortaufnahme durch die Münchner Kriminalpolizei wurden in der Wohnung verschiedene Betäubungsmittel aufgefunden (darunter jeweils mehrere hundert Gramm Kokain und Marihuana). Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München I wurde daraufhin die Wohnung durchsucht. Hierbei konnten Betäubungsmittel in nicht geringer Menge aufgefunden werden, zudem mehrere tausend Euro Bargeld und weitere Beweismittel, die auf ein Handeltreiben mit Betäubungsmittel hindeuten. Zudem wurden mehrere verschiedene gefährliche Werkzeuge durch die Beamten sichergestellt (z.B. Baseballschläger und Elektroschocker). Die drei Wohnungsnehmer, die 33-jährige Mitteilerin, ein ebenfalls 33-Jähriger und ein 40-Jähriger wurden daraufhin vorläufig festgenommen und in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht. Am Montag, 05.07.2021, erging gegen alle drei Haftbefehl.Das Kriminalfachdezernat 8 hat die weiteren Ermittlungen wegen illegalen Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge sowie dem zuvor angezeigten Einbruch in die Wohnung übernommen.1011. Verkehrsunfall mit Pkw; drei Personen verletzt – Aying
Am Dienstag, 06.07.2021, gegen 16:50 Uhr, fuhr ein 69-Jähriger aus dem Landkreis München mit einem Pkw Toyota auf der Straße Kleinkarolinenfeld (Kreisstraße M 9) in Richtung Kleinschwaig. Kurz vor der Einmündung zum Mitterweg wollte der 69-Jährige nach den ersten Ermittlungen einen Radfahrer überholen. Als er nach links ausscherte, kollidierte er mit einem ihm entgegenkommenden und mit einem 69-Jährigen aus dem Landkreis Freising und einer Beifahrerin besetzten Pkw Opel. Durch den frontalen Zusammenstoß wurden beide Fahrzeuge von der Fahrbahn abgelenkt. Alle unfallbeteiligten Personen wurden verletzt und zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt mehreren tausend Euro.1012. Polizeieinsatz nach Bedrohungssituation – Laim
Am Mittwoch, 07.07.2021, gegen 01:30 Uhr, verständigte ein 27-Jähriger aus München den Polizei Notruf 110 um ein vermeintliches Gewaltdelikt in einer Wohnung im Bereich der Perhamerstraße mitzuteilen und anschließend das Gespräch zu beenden. Bei einem erneuten Anruf bekräftigte der 27-Jährige diese Aussage. Bei Eintreffen der unverzüglich eingesetzten Polizeibeamten an der Wohnung war diese bereits geöffnet. Der 27-Jährige trat unvermittelt auf die Beamten zu und bedrohte diese mit einer Langwaffe, in dem er auf sie zielte. Nachdem sich die Beamten zunächst zurückgezogen hatten, forderten sie den 27-Jährigen unter Vorhalt der Dienstwaffen auf, die Wohnung unbewaffnet zu verlassen. Der 27-Jährige kam dem nach und konnte wenig später widerstandslos festgenommen werden. Die ersten vor Ort geführten Ermittlungen ergaben, dass es sich bei der Waffe um eine realistische Nachbildung einer echten Schusswaffe handelte, die als sogenannte Softairwaffe verwendet wird. Auf den ersten Blick ist diese nicht von einer echten Schusswaffe zu unterscheiden. Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung wurden außerdem Betäubungsmittel aufgefunden. Diese, sowie die Waffe wurden sichergestellt. Der alkoholisierte 27-Jährige wurde unter anderem wegen Bedrohung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt und aufgrund seines auffälligen Verhaltens in einem Krankenhaus untergebracht.Die Ermittlungen zu diesem Fall werden von dem Kriminalkommissariat 25 für Körperverletzungsdelikte geführt.1013. Trickdiebstahl – Neuhausen
Fall 1:Als eine über 80-jährige am Dienstag, 06.07.2021, gegen 10:45 Uhr, zu ihrer Wohnung im Bereich Dom-Pedro-Straße/Dachauer Straße zurückkehrte, stellte sie dort das Fehlen verschiedener Schmuckgegenstände fest. Etwa eine halbe Stunde zuvor hatten sich zwei ihr unbekannte Personen unter einem Vorwand Zugang zur Wohnung verschafft und die 86-Jährige zeitweise abgelenkt und dabei mutmaßlich den Schmuck entwendet. Fall 2:Etwa zwei Stunden später war es zu einem weiteren Trickdiebstahl im Bereich der Quellenstraße (Au) gekommen. Hier hatten sich zwei männliche Personen gegenüber eines über 80-Jährigen als Polizeibeamte ausgegeben und ihm glaubhaft gemacht, dass sie aufgrund eines Einbruchs in der Nachbarschaft dessen Wohnung überprüfen müssen. Nachdem die beiden Unbekannten so in die Wohnung gelangten, lenkten sie den Wohnungsinhaber ab, um die Räumlichkeiten nach Wertsachen abzusuchen. Nachdem dieser jedoch keine Wertsachen zu Hause lagerte, verließen die beiden Unbekannten die Wohnung in unbekannte Richtung. In beiden Fällen hat das Kriminalkommissariat 65 für Trickdiebstahl die Ermittlungen aufgenommen und prüft derzeitig einen möglichen Zusammenhang der beiden Taten. Die Täter werden wie folgt beschrieben:Täter 1: Männlich, ca. 165 cm groß; bekleidet mit einer dunkelgrauen Jacke, graue Stoffhose, Mund-Nasen-Schutz, sprach Deutsch mit ausländischem AkzentTäter 2: Männlich, etwa 170 cm groß; Bekleidung: dunkelgraue Jacke, sprach hochdeutschZeugenaufruf:Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Dom-Pedro-Straße/Dachauer Straße und im Bereich der Quellenstraße (Au) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.Hinweis Ihrer Münchner Polizei:Falsche Polizei- oder Kriminalbeamte verwenden fast immer den Trick, dass sie die Angerufenen über vermeintliche Einbrüche in der Nachbarschaft informieren. Sie behaupten, dass sie deshalb in der Wohnung mögliche Geld- bzw. Schmuckbestände kontrollieren müssten. Vergewissern Sie sich bitte durch einen selbstständigen Anruf beim Polizeinotruf 110, ob es sich tatsächlich um einen Polizeibeamten handeln könnte. Wenn Sie den Polizeinotruf 110 anrufen, vergewissern Sie sich bitte, dass ein vorheriger Anruf auch definitiv beendet wurde, indem der Hörer aufgelegt oder eine entsprechende Taste eines Mobiltelefons gedrückt wurde. Lassen Sie keine unbekannten Personen in Ihre Wohnung, die sich nicht eindeutig legitimieren können.

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Pressebericht vom 06.07.2021

1002. Versuchter Einbruch in Büroraum; ein Tatverdächtiger festgenommen – Pasing1004. Verkehrsunfall zwischen Pkw und Radfahrer; eine Person schwer verletzt – Ebenhausen-Schäftlarn1006. Verkehrsunfall mit Motorradfahrer; eine Person schwer verletzt – Ismaning

999. Körperverletzungsdelikt – Am Hart
Am Freitag, 02.07.2021, gegen 21:15 Uhr, kam es im Bereich der Ingolstädter Straße/Marienbader Straße zu einer Streitigkeit. Ein Anwohner geriet mit drei Personen in Streit, als er diese ansprach, da sie sehr laut waren.Im Zuge des Streites wurde der Anwohner körperlich angegriffen, wodurch dieser zu Boden ging. Auch am Boden liegend wurde er mit Tritten und Schlägen traktiert. Hierdurch wurde er verletzt. Zeugen wurden auf die Tat aufmerksam und eilten dem Anwohner zur Hilfe. Daraufhin flüchteten die bislang unbekannten Täter in unbekannte Richtung. Der Anwohner wurde im Bereich des Oberkörpers und Kopfes verletzt und wurde von einem hinzugerufenen Rettungswagen in ein Krankenhaus zur stationären Behandlung gebracht.Eine eingeleitete Fahndung nach den Tätern führte nicht zu deren Ergreifung. Die Ermittlungen in diesem Fall führt das Kommissariat 25 der Münchner Kriminalpolizei.Die drei Täter können wie folgt beschrieben werden:Täter 1: Männlich, ca. 175 – 180 cm, ca. 30 Jahre alt, trainierte, kräftige Statur, kurze, helle/blonde Haare mit Undercut, dunkle Augen, helle Hautfarbe, kein Bart, sprach gutes Deutsch ohne Akzent; helle/hellgraue Jogginghose mit schrägen Taschen und Gummibündchen an den Knöcheln, hellgrauer Hoodie, auch mit Gummibündchen an den Ärmeln Täter 2:Männlich, ca. 170 – 175 cm, ca. 25 Jahre, schmale Statur, wirkte eher jugendlich, dunkle/schwarze Haare mit einem Scheitel auf der rechten Seite, braune Hautfarbe, dunkle Augen, rundes Gesicht, südosteuropäischer Typ, 3-Tage-Bart, sprach sehr schnell mit deutscher, eher jugendtypischer Ghettosprache; dunkle, schwarze Hose in Jeansstoff mit einem braunen Gürtel, weißes T-Shirt, im Brustbereich mit einem Aufdruck, Täter 3:Männlich, ca. 188 cm, ca. 30 Jahre, schlanke Statur, weniger muskulös, sehr dünnes, kurzes blondes Haar, auffällig waren hier seine ausgeprägten Geheimratsecken, heller Hauttyp, hellblaue Augen, ovales Gesicht mit ausgeprägter Stirn, länglicher Hals, trug eine silberne Brille mit komplett eingerahmten, ovalen Gläsern, sprach deutsch ohne Akzent; hellblaue Jeans (stone washed), buntes T-Shirt (orange, hellgrün, türkis)Zeugenaufruf:Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Ingolstädter Straße/Marienbader Straße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 25, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.1000. Staatsschutzrelevantes Delikt – Neuhausen
Am Freitag, 02.07.2021, kam es gegen 17:00 Uhr im Bereich einer Tramhaltestelle in München-Neuhausen zu einer verbalen Streitigkeit zwischen mehreren Personen. Die hinzugerufene Polizeistreife löste die Situation vor Ort auf und die Personen entfernten sich daraufhin. Ein 35-Jähriger mit Wohnsitz in Aachen zeigte dabei gezielt in Richtung der Polizeibeamten den Hitlergruß und äußerte hierbei eine verfassungsfeindliche Parole. Zudem beleidigte er die Polizeibeamten mittels weiterer Gesten. Die Handlung war für mehrere Personen wahrnehmbar. An den Tatverdächtigen wurde nun erneut herangetreten, um die Straftat entsprechend verfolgen zu können. Während der Aufnahme wurde der 35-Jährige plötzlich bewusstlos und ein Notarzt wurde hinzugezogen. Der Tatverdächtige kam schließlich wieder zu sich und auch der Transport in ein Krankenhaus war nicht mehr notwendig. Nach abgeschlossener der notwendigen polizeilichen Maßnahmen wurde der Tatverdächtige vor Ort wieder entlassen. Weiterführende Ermittlungen werden durch die KFD 4 der Münchner Kriminalpolizei übernommen.1001. Staatsschutzrelevantes Delikt – Haidhausen
Am Dienstag, 29.06.2021, gegen 23:30 Uhr, befanden sich mehrere Personen beim Gasteig in der Rosenheimer Straße. Hierbei wurde von einer Gruppe ein Musik- und Tanzvideo aufgezeichnet. Hierzu wurde auch über Lautsprecher Musik gespielt. Ein 25-Jähriger mit Wohnsitz in München geriet mit der Gruppe, die das Video aufzeichneten, in Streit. Im Zuge dieses Streites wurde eine 27-Jährige mit Wohnsitz in München rassistisch beleidigt. Die daraufhin verständigten Polizeibeamten zeigten den 25-Jährigen wegen Volksverhetzung und Beleidigung ein. Er wurde nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.Die Ermittlungen in diesem Fall führt das Kommissariat 44 der Münchner Kriminalpolizei.1002. Versuchter Einbruch in Büroraum; ein Tatverdächtiger festgenommen – Pasing
Am Sonntag, 04.07.2021, gegen 18:50 Uhr, konnte ein aufmerksamer Zeuge einen 52-jährigen Kanadier, ohne festen Wohnsitz in Deutschland, in der Polkostraße dabei beobachten wie dieser versuchte, in ein Bürogebäude einzubrechen. Die vom Zeugen verständigte Streife der Polizeiinspektion 45 (Pasing) konnte den 52-Jährigen in Tatortnähe antreffen, kontrollieren und hierbei Einbruchswerkzeug bei ihm auffinden.Nach bisherigem Kenntnisstand schaffte er es nicht, in das Bürogebäude einzudringen. Gegen den 52-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls eingeleitet. Er wurde der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Hier erließ der zuständige Ermittlungsrichter Haftbefehl gegen ihn. Die Ermittlungen in diesem Fall führt die Münchner Kriminalpolizei.1003. Tierischer Polizeieinsatz – Neuaubing
Am Montag, 05.07.2021, gegen 09:45 Uhr, erhielt die Polizei die Mitteilung, dass ein braunes Pferd auf der Helmut-Schmidt-Allee ohne Reiter galoppiert. Von hier lief das Pferd auf die Bodenseestraße, bog dann in die Limesstraße ab und konnte hier von mehreren Polizeibeamten und Anwohnern in einem Hinterhof gestellt werden.Das Pferd wurde beruhigt und konnte der Besitzerin zurückgegeben werden. Diese brachte es zurück in den Stall.Nach aktuellem Kenntnisstand stammt das Pferd von einer Koppel im Bereich Germering. Hier geriet es aufgrund von Kühen möglicherweise in Panik, überwand einen Elektrozaun und lief in Richtung Neuaubing/Aubing. Bei der Flucht wurde ein geparkter Pkw beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro. Das Pferd hatte hierdurch keine sichtbaren Verletzungen davongetragen.1004. Verkehrsunfall zwischen Pkw und Radfahrer; eine Person schwer verletzt – Ebenhausen-Schäftlarn
Am Montag, 05.07.2021, gegen 12:40 Uhr, befuhr eine 86-Jährige mit Wohnsitz im Landkreis München mit einem Pkw Mazda die von Hohenschäftlarn kommend Richtung Icking. Die 86-Jährige wollte nach den ersten Ermittlungen mit dem Pkw von der Wolfratshauser Straße in den Rodelweg nach links abbiegen. Zeitgleich fuhr ein 55-Jähriger mit Wohnsitz in München mit seinem Fahrrad die Wolfratshauser Straße von Icking kommend Richtung Hohenschäftlarn. An der Einmündung zum Rodelweg wollte er geradeaus weiter auf der Wolfratshauser Straße fahren. Beim Abbiegen der 86-Jährigen kam es zum Zusammenstoß zwischen den beiden Verkehrsteilnehmern. Hierbei stürzte der 55-Jährige und verletzte sich schwer. Der 55-Jährige wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Am Fahrrad sowie am Pkw entstand ein Sachschaden im Gesamtwert von mehreren tausend Euro. Während der Verkehrsunfallaufnahme wurde die Wolfratshauser Straße wechselseitig gesperrt. Es kam zu keinen größeren Behinderungen. Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Münchner Verkehrspolizei. Hier werden auch die weiteren Ermittlungen geführt.1005. Versuchter Einbruch in Büroraum – Au
Von Freitag, 02.07.2021, gegen 16:30 Uhr, auf Samstag, 03.07.2021, gegen 17:45 Uhr, kam es zu einem Einbruch in einen Büroraum auf der Museumsinsel in München. Am Montag, 05.07.2021, stellte dies ein Mitarbeiter fest. Die Münchner Kriminalpolizei übernahm daraufhin die ersten Ermittlungen vor Ort. Nach gegenwärtigem Ermittlungsstand gelang ein unbekannter Täter auf bisher unbekannte Weise in den dortigen Bürotrakt. Er brach dort eine Bürotüre auf, wodurch ein Schaden in Höhe von mehreren hundert Euro entstand. Im Büro selbst suchte der unbekannte Täter nach Wertgegenständen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde jedoch nichts entwendet und der unbekannte Täter verließ ohne Tatbeute den Bürokomplex. Das Kommissariat 52 führt die weiteren Ermittlungen. Zeugenaufruf:Wer hat im Zeitraum von Freitag, 02.07.2021, gegen 16:30 Uhr, auf Samstag, 03.07.2021, gegen 17:45 Uhr, auf der Museumsinsel Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.1006. Verkehrsunfall mit Motorradfahrer; eine Person schwer verletzt – Ismaning
Am Montag, 05.07.2021, gegen 10:40 Uhr, befuhr ein 58-Jähriger aus dem Landkreis München mit einem Mitsubishi Pkw in Ismaning die Aschheimer Straße in südlicher Fahrtrichtung. Am Kreisverkehr zur Krautgartenstraße wollte der Pkw-Fahrer nach den ersten Ermittlungen in diesen einfahren. Für ihn galt das Zeichen 205, Vorfahrt gewähren. Zeitgleich fuhr ein 53-Jähriger aus dem Landkreis München mit einer Harley Davidson aus östlicher Fahrtrichtung kommend in den Kreisverkehr ein um diesen in Richtung Krautgartenstraße zu verlassen. Beim Einfahren in den Kreisverkehr kam es zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Der 52-Jährige kam zu Sturz und verletzte sich dabei schwer. Er kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Gesamtschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme kam es zu keinen Verkehrsbeeinträchtigungen. Die Unfallaufnahme ist durch die Münchner Verkehrspolizei erfolgt.

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Pressebericht vom 05.07.2021

Am Samstag, 03.07.2021, gegen 18:30 Uhr, verständigten Mitarbeiter einer Sportanlage im Bereich Föhringer Ring über den Notruf 110 die Polizei. Dort war es zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen. Hintergrund war wohl ein Junggesellenabschied in dessen Verlauf mehrere Beteiligte in Streit geraten waren.Beim Eintreffen der polizeilichen Einsatzkräfte vor Ort war die Stimmung weiterhin aufgeheizt und aggressiv, so dass ein kommunikatives Einwirken keinen Erfolg zeigte. Stattdessen richtete sich die Aggression der Personen nun gegen die Polizei. Die Beamten wurden verbal bedroht und die Personen versuchten mehrfach sie einzukreisen. Nachdem die Situation zunehmend aggressiv wurde, sollten mit Unterstützung weiterer zwischenzeitlich eingetroffener Einsatzkräfte die Beteiligten getrennt und die Aggressoren aus der Gruppe isoliert werden. Hiergegen setzten sich diese zu Wehr, so dass die polizeilichen Maßnahmen zwangsweise durchgesetzt werden mussten. Dabei kam es erneut zu Solidarisierungshandlungen der anderen Beteiligten, welche auch versuchten, ihre Begleiter aus dem polizeilichen Gewahrsam zu befreien.Die Polizeibeamten mussten deshalb das Reizstoffsprühgerät einsetzen. Hierdurch wurden zwei Beteiligte sowie zwei Polizeibeamte getroffen und mussten deshalb durch einen Rettungsdienst ambulant versorgt werden. Gegen die beteiligten Personen wird nun unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und versuchter Gefangenenbefreiung ermittelt. Ein 20-Jähriger und ein 29-Jähriger wurden zudem aufgrund ihres andauernd aggressiven Verhalts vorübergehend in Gewahrsam genommen.

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Pressebericht vom 04.07.2021

988. Polizeiliche Gesamtbilanz zur Fußballeuropameisterschaft 2020-siehe Nachtrag zur Medieninformation vom 15.06.2021, Ziffer 896-siehe Nachtrag zur Medieninformation vom 16.06.2021, Ziffer 904-siehe Medieninformation vom 18.06.2021, Ziffer 911-siehe Medieninformation vom 19.06.2021, Ziffer 912-siehe Medieninformation vom 21.06.2021, Ziffer 922-siehe Nachtrag zur Medieninformation vom 24.06.2021, Ziffer 948-siehe Nachtrag zur Medieninformation vom 02.07.2021, Ziffer 987989. Fußgänger wird beim Überqueren der Straße von Pkw erfasst, eine Person verletzt – Riem 990. Pkw erfasst Fahrradfahrer, eine Person verletzt – Neuried991. Pkw erfasst Leichtkraftrad, zwei Personen verletzt – Solln992. Größerer Polizeieinsatz nach Körperverletzungsdelikt – Neuperlach

988. Polizeiliche Gesamtbilanz zur Fußballeuropameisterschaft 2020
„Aus polizeilicher Sicht können wir, anlässlich der diesjährigen Fußballeuropameisterschaft in der Fußball Arena München, ein insgesamt positives Fazit zu den Spielen in München ziehen, denn nur in sehr wenigen Fällen mussten die Einsatzkräfte auf Grund von Sicherheits- oder Ordnungsstörungen einschreiten. Jedoch trübt die Aktion des Umweltaktivisten am ersten Spieltag die Bilanz.“ So resümiert der Einsatzleiter Polizeivizepräsident Michael Dibowski. In den vergangenen 21 Tagen wurden im Zusammenhang mit den Fußballspielen rund um die EURO 2020 etwa 100 Personen wegen unterschiedlicher Straftaten (vorübergehend) festgenommen. Vorwiegend ging es dabei um Sachbeschädigungen, mitgeführte oder verwendete Pyrotechnik und vereinzelte Körperverletzungsdelikte.Im Vorfeld der ersten Spielbegegnung in der Fußball Arena München am Dienstag, 15.06.2021, kam es, wie bereits berichtet, zu einer Aktion der Umweltorganisation „Greenpeace“, mit der Landung eines propellerbetriebenen Ultraleichtflugzeuges auf dem Spielfeld im Stadion. Hierzu laufen nach wie vor die Ermittlungen der Münchner Kriminalpolizei wegen mehrerer Delikte. „Der Pilot hat mit seiner rücksichtslosen Aktion sich und alle anderen Gäste im Stadion in große Gefahr gebracht.“ so Michael Dibowski. Darüber hinaus mussten insgesamt 3 Drohnenpiloten vorläufig festgenommen werden, weil diese ihre Fluggeräte in die für die Veranstaltung vorübergehend eingerichtete Flugverbotszone im Bereich der Fußball Arena München gesteuert hatten. Sie wurden daraufhin entsprechend angezeigt. Insbesondere der erwähnte Sachverhalt mit der Greenpeace-Aktion war Anlass einer Überprüfung und Intensivierung der polizeilichen Maßnahmen für die folgenden Spieltage in München. Folgen waren unter anderem eine Erhöhung der Gesamtzahl der Einsatzkräfte von 1.000 auf 1.500 sowie der verstärkte Einsatz der Polizeihubschrauber.Die teils kontrovers geführten emotionalen und politischen Diskussionen um eine regenbogenfarbene Illuminierung der Fußball Arena München am dritten Spieltag, 23.06.2021, als Zeichen für Toleranz und Akzeptanz, beeinflussten auch die polizeiliche Einsatzlage. Denn bereits im Vorfeld lagen Erkenntnisse über die Anreise problematischer Fußballgruppierungen aus Ungarn vor. Polizeivizepräsident Michael Dibowski erklärte: „Alle bekannten einsatzrelevanten Aspekte wurden, losgelöst von den Spieltagen, täglich neu bewertet und das bestehende polizeiliche Einsatzkonzept soweit notwendig entsprechend angepasst.“ Die sichtbare Präsenz der Einsatzkräfte innerhalb und außerhalb der Fußball Arena München, zeigte sich in diesem Zusammenhang als effektives taktisches Mittel. Der vierte Spieltag am Freitag, 02.07.2021 zeigte einen zum größten Teil friedlichen Verlauf. Hier waren Fußballanhänger sowohl aus Italien als auch aus Belgien in München zu Gast. Das nun bewährte Einsatzkonzept fand hierbei eine optimale Anwendung, so dass es zu keinen großen nennenswerten Störungen kam. Zusätzlich unterstützten die Münchner Polizei an den Spieltagen in München zum einen szenekundige Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte aus den jeweiligen Herkunftsländern der rivalisierenden Mannschaften, sowie zum anderen auch Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte aus anderen Bundesländern. Polizeivizepräsident Michael Dibowski ergänzt: „Ich möchte mich bei allen Einsatzkräften bedanken, die mit hohen Engagement tätig waren.“989. Fußgänger wird beim Überqueren der Straße von Pkw erfasst, eine Person verletzt – Riem
Am Freitag, 02.07.2021, gegen 07:50 Uhr, befand sich ein 73-jähiger Münchner als Fahrgast in einem öffentlichen Linienbus, der die Riemer Straße stadtauswärts befuhr. An der Bushaltestelle Graf-Lehndorff-Straße stieg der 73-jährige Münchner zunächst aus dem Bus aus und wollte anschließend vor dem Bus die Riemer Straße in Richtung Graf-Lehndorff-Straße geradeaus überqueren.Als der Münchner, ohne auf den vorgangsberechtigten Verkehr zu achten, die Riemer Straße betrat, wurde er von der rechten Fahrzeugfront des Pkws, Marke Mercedes, eines 60-Jährigen aus dem Landkreis Ebersberg erfasst, der gerade im Begriff war, auf der Riemer Straße stadtauswärts an dem Linienbus vorbeizufahren.Durch den Zusammenprall mit dem Pkw wurde der Fußgänger auf die Fahrbahn geschleudert und zog sich hierbei Verletzungen zu. Er wurde durch den Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus verbracht.Der 60-jährige Fahrzeugführer des Pkw blieb bei dem Unfall unverletzt. Der Pkw wurde bei dem Zusammenstoß leicht beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere Tausend Euro geschätzt. Im Rahmen der Unfallaufnahme wurde die Riemer Straße kurzzeitig voll gesperrt, es kam zu leichten Verkehrsbeeinträchtigungen. Die weiteren polizeilichen Ermittlungen zur Unfallursache und zum genauen Unfallhergang werden durch die Münchner Verkehrspolizei geführt.990. Pkw erfasst Fahrradfahrer, eine Person verletzt – Neuried
Am Samstag, 03.07.2021, gegen 10:15 Uhr, befuhr eine 63-jährige Münchnerin mit ihrem Pkw, Marke Mitsubishi, den Luganoweg stadtauswärts in Richtung Forstenrieder Straße. Zeitgleich befuhr ein 79-jähriger Rentner aus München mit seinem Fahrrad, Marke Sundance, den rechten Radweg der Forstenrieder Straße, verbotswidrig, in entgegengesetzter, südlicher Richtung.Als die 63-jährige Fahrzeugführerin mit ihrem Pkw an der Einmündung Luganoweg / Forstenrieder Straße nach rechts auf die Forstenrieder Straße abbiegen wollte, übersah sie beim Einfahren den von rechts kommenden 79-jährigen Radfahrer. In der Folge kam es zum Zusammenstoß zwischen beiden Fahrzeugen. Hierbei erfasste die Front des Pkws das Hinterrad des Fahrrades.Durch den Zusammenstoß stürzte der Rentner auf die Fahrbahn und zog sich Verletzungen zu. Er musste mit dem Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Beide Fahrzeuge wurden blieben bei dem Unfall unbeschädigt. Es kam zu geringen Verkehrsbehinderungen an der Unfallörtlichkeit. Die polizeilichen Ermittlungen zum genauen Unfallhergang werden durch die Münchner Verkehrspolizei geführt.991. Pkw erfasst Leichtkraftrad, zwei Personen verletzt – Solln
Am Samstag, 03.07.2021, gegen 14:45 Uhr, befuhr eine 18-jährige Münchnerin mit ihrem Pkw, Marke Toyota, die Fertigstraße stadteinwärts in Richtung Kreuzung Fertigstraße / Stäblistraße. Zeitgleich befuhr ein 33-jähriger Münchner mit seinem Leichtkraftrad, Marke Piaggio, die Fertigstraße in entgegengesetzte Richtung stadtauswärts in Richtung Kreuzung Fertigstraße / Stäblistraße. Als Sozia befand sich eine 27-jährige Münchnerin mit auf dem Leichtkraftrad.Als die 18-jährige Fahrzeugführerin an der Kreuzung Fertigstraße / Stäblistraße nach links in die Stäblistraße abbiegen wollte, übersah sie das entgegenkommende Leichtkraftrad mit dem 33-jährigen Fahrzeugführer und seiner 27-jährigen Sozia, die den Kreuzungsbereich geradeaus, der Fertigstraße folgend, überqueren wollten.In der Folge kam es zum Zusammenstoß zwischen dem Pkw und dem Leichtkraftrad. Hierbei erlitten sowohl der 33-Jährige als auch die 27-Jährige Verletzungen. Der 33-Jährige musste mit dem Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus verbracht werden. Die 27-Jährige wurde durch den Rettungsdienst vor Ort ambulant behandelt. Die 18-jährige Fahrzeugführerin blieb bei dem Unfall unverletzt. Beide unfallbeteiligten Fahrzeuge wurden bei dem Zusammenstoß beschädigt, der entstandene Sachschaden an beiden Kraftfahrzeugen beträgt mehrere Tausend Euro. Während der Unfallaufnahme kam es zu geringen Verkehrsbeeinträchtigungen. Die weiteren polizeilichen Ermittlungen zur Unfallursache und Unfallhergang werden durch die Münchner Verkehrspolizei geführt.992. Größerer Polizeieinsatz nach Körperverletzungsdelikt – Neuperlach
Am Freitag, 02.07.2021, gegen 19:30 Uhr, teilte ein 36-jähriger Münchner über den Polizeinotruf eine körperliche Auseinandersetzung unter Verwendung eines Messers zwischen zwei männlichen Bewohnern einer Asylbewerberunterkunft in München Neuperlach mit.Daraufhin wurden umgehend mehrere Einsatzkräfte der Münchner Polizei zu der Einsatzörtlichkeit entsandt. Bei Eintreffen konnten die eingesetzten Polizeibeamten vor der Asylbewerberunterkunft zunächst einen 35-jährigen irakischen Bewohner antreffen, der eine oberflächliche Schnittverletzung im Gesicht aufwies. Der 35-Jährige wurde daraufhin umgehend, durch den ebenfalls alarmierten Rettungsdienst, ambulant behandelt und anschließend vorsorglich zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus verbracht.Als die polizeilichen Einsatzkräfte die Asylbewerberunterkunft betraten, kam ihnen ein 41-jähriger unbewaffneter aserbaidschanischer Bewohner entgegen. Der 41-Jährige räumte auf Befragen gegenüber den Einsatzkräften ein, dass er mit dem 35-jährigen irakischen Bewohner zunächst eine verbale und anschließend körperliche Auseinandersetzung gehabt habe. In dessen Verlauf hatte der 41-Jährige ein Einhandmesser gezogen und dem 35-Jährigen eine oberflächliche Schnittverletzung im Gesicht zugefügt.Daraufhin wurde der 41-Jährige wurde vor Ort vorläufig festgenommen. Das Tatmittel, ein Einhandmesser, konnte durch die Einsatzkräfte vor Ort in der Asylbewerberunterkunft aufgefunden und als Beweismittel sichergestellt werden. Nach Durchführung aller kriminalpolizeilichen Ermittlungen wurde der 41-Jährige am Samstag, 03.07.2021, vom Polizeipräsidium München aus entlassen.Gegen den 41-jährigen Tatverdächtigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen werden durch das Fachkommissariat 26 geführt. Bei dem Polizeieinsatz, der gegen 20:30 Uhr beendet war, waren in der Spitze bis zu 30 Einsatzkräfte beteiligt.

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Nachtrag zum Pressebericht vom 02.07.2021

Am Freitag, 02.07.2021 fand in München das Viertelfinalspiel zur Euro 2020 zwischen Belgien und Italien statt. Die Einsatzlage kann zum aktuellen Zeitpunkt im Gesamtresümee als größtenteils friedlich bezeichnet werden. Zur Fußballpartie in München waren insgesamt jeweils rund 1.500 Fußballanhänger jeder Mannschaft in München angereist. Die Anreise erfolgte vorwiegend in privaten sowie zum Teil auch in öffentlichen Verkehrsmitteln. Im Rahmen des Gesamteinsatzes mussten mehrere Personen auf Grund unterschiedlicher Delikte wie beispielsweise dem Entzünden von pyrotechnischen Gegenständen sowie verschiedenen Körperverletzungsdelikten festgenommen werden.Außerhalb der Fußball Arena München konzentrierte sich ab den späten Nachmittagsstunden ein geringes Fanaufkommen beider Mannschaften vorwiegend auf die innerstädtischen Gastronomiebetriebe. Wiederholt wurden dabei, in einem Biergarten in der Arnulfstraße, der sich als Treffpunkt der belgischen Fußballanhänger herauskristallisierte, im Vorfeld des Fußballspiels pyrotechnische Gegenstände gezündet. Die ermittelten Tatverdächtigen wurden festgenommen und wegen eines Vergehens gegen das Sprengstoffgesetz angezeigt. Ein diesbezüglich gegen 17:30 Uhr festgenommener 30-jähriger Belgier leistete massiven Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen und verletzte dabei in der Folge drei Polizeibeamte. Er wurde wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Körperverletzung festgenommen. Bei der Festnahme des 30-Jährigen kam es außerdem zu Solidarisierungshandlungen anderer Fußballanhänger. Dabei wurde ein Maßkrug in Richtung der Polizeibeamten geworfen, wodurch ein unbeteiligter Fußballfan am Kopf getroffen und verletzt wurde. Ein 26-jähriger Tatverdächtiger konnte im Rahmen der kriminalpolizeilichen Ermittlungen wenig später im Stadion identifiziert und festgenommen werden. Gegen ihn wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Etwa 700 belgische Fußballanhänger wurden rund drei Stunden vor Spielbeginn sukzessive mit Sonderbussen aus dem Fantreffpunkt in der Arnulfstraße zur Fußball Arena München gebracht. Dies wurde von den Fans insgesamt sehr gut angenommen. Etwa zwei Stunden vor Spielbeginn wurde ein 29-jähriger Belgier festgenommen, nachdem er in der Arnulfstraße einen tennisballgroßen Stein in die Richtung von Polizeibeamten geworfen hatte. Gegen ihn wird nun wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung sowie tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte ermittelt.

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Pressebericht vom 02.07.2021

985. Verkehrsunfall mit Straßenbahn; eine Person schwer verletzt – LudwigvorstadtAm Donnerstag, 01.07.2021, gegen 16:00 Uhr, befand sich ein 23-Jähriger aus dem Landkreis Freising auf einem Gehweg der Bayerstraße. Ungefähr auf Höhe der Einmündung Zweigstraße wollte er nach den ersten Ermittlungen die Fahrbahn in Richtung der Zweigstraße überqueren. Nachdem er beide Fahrstreifen überquert hatte, kam es mit einer aus Richtung Stachus kommenden Straßenbahn, die von einem 42-Jährigen aus München gefahren wurde, zum Zusammenstoß. Dabei wurde der 23-Jährige von der Fahrzeugfront der Straßenbahn erfasst und von dort aus gegen einen Pkw, Honda, geschleudert, der dort verkehrsbedingt anhalten musste. Von dort prallte er erneut ab und kam unter einem ebenfalls stehenden Taxi zum Liegen. Gemeinsam gelang es mehreren Passanten, das Heck des Taxis anzuheben und den 23-Jährigen zu befreien. Der bislang unbekannte Fahrer des Taxis setzte daraufhin seine Fahrt fort und entfernte sich von der Unfallstelle. Der 23-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt und wurde mit dem Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Sowohl die Trambahn, als auch der Pkw wurden leicht beschädigt. Ob auch das Taxi beschädigt wurde, ist derzeit noch nicht bekannt. Die Bayerstraße wurde während der Unfallaufnahme für die Dauer von ca. 1,5 Stunden komplett gesperrt. Hierdurch kam es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. Die weiteren Ermittlungen hat die Münchner Verkehrspolizei übernommen.Zeugenaufruf:Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, insbesondere zu dem geflüchteten Taxi, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.

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Pressebericht vom 01.07.2021

981. Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen; drei Personen verletzt – Berg am LaimAm Mittwoch, 30.06.2021, gegen 07:50 Uhr, befuhr ein 45-Jähriger aus München mit einem Pkw Hyundai den Innsbrucker Ring in Richtung der Chiemgaustraße. Auf Höhe der Kreuzung mit der Schlüsselbergstraße wollte er nach links abbiegen. Zeitgleich befuhr ein 54-Jähriger aus München mit einem Kleintransporter Ford den Innsbrucker Ring in entgegengesetzter Richtung und hielt nach den ersten Ermittlungen vor der Kreuzung an der Ampel an. Der 45-Jährige begann daraufhin den Abbiegevorgang, wobei es zu einem Zusammenstoß mit einem 49-Jährigen aus München kam, der mit einem Pkw, VW, den Innsbrucker Ring in Richtung des Leuchtenbergrings befuhr. Durch den Zusammenstoß wurde der VW des 49-Jährigen gegen den Kleintransporter geschleudert. Bei dem Zusammenstoß wurden der 45-Jährige aus dem Hyundai, sowie der 49-jährige Fahrer des VWs und dessen 16-jährige Tochter als Beifahrerin jeweils leicht verletzt. Alle drei wurden durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Da mehrere Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit waren, mussten diese abgeschleppt werden. Bis zum Ende der Unfallaufnahme waren mehrere Fahrstreifen des Innsbrucker Rings in nördliche Richtung für insgesamt ca. drei Stunden gesperrt. Hierbei kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zur Unfallursache, werden bei der Münchner Verkehrspolizei geführt.Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.

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Pressebericht vom 30.06.2021

Am Montag, 28.06.2021, gegen 11:30 Uhr, klingelten im Bereich der Colmarer Straße/Saarbrücker Straße/Mühlhauser Straße bei einer über 80-Jährigen zwei bislang unbekannte Männer. Diese trugen Handwerkerkleidung und gaben vor, Handwerker zu sein. Unter dem Vorwand, dass es in einem Nebengebäude einen Wasserschaden gegeben hätte, verschafften sie sich Zutritt zum Haus und zur Wohnung der über 80-Jährigen. Einer der beiden “Falschen Handwerker“ wurde in die Wohnung eingelassen. Er beschäftigte die über 80-Jährige damit, dass sie im Badezimmer eine Brause mit aufgedrehtem Wasser in die Badewanne halten solle. Wenig später bemerkte die Frau, dass beide Männer mittlerweile in ihrer Wohnung waren. Sie forderte dann die beiden auf, zu gehen, da sie kein Bargeld in der Wohnung habe. Die beiden bislang unbekannten Täter verließen daraufhin die Wohnung. Später fiel der über 80-Jährigen auf, dass mehrere Schmuckgegenstände aus ihrer Wohnung fehlten. Der Wert beläuft sich auf mehrere tausend Euro. Am nächsten Tag wurde der Vorfall der Polizei gemeldet.Die Ermittlungen in diesem Fall führt das Kommissariat 65 der Münchner Kriminalpolizei.Die Täter werden wie folgt beschrieben:Täter 1:Männlich, ca. 25 Jahre alt, schlank; berufstypische helle Handwerkerbekleidung, Latzhose, weiße dazu passende KappenTäter 2:Männlich, ca. 25 Jahre alt, schlank; berufstypische helle Handwerkerbekleidung, Latzhose, weiße dazu passende KappenZeugenaufruf:Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Colmarer Straße/Saarbrücker Straße/Mühlhauser Straße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.Hinweis Ihrer Münchner Polizei:Die Kriminalpolizei warnt insbesondere ältere Menschen dringend davor, angebliche Heizungsmonteure, Stromableser oder ähnliche Personen in die Wohnung einzulassen, wenn nicht bekannt ist, dass eine entsprechende Verbraucherablesung für das Wohnanwesen anberaumt ist. Auch bei vermeintlichen Schadensfällen, wie z. B. behaupteten Wasserrohrbrüchen, sollten Sie zuerst bei der Hausverwaltung, dem Hausmeister oder den Stadtwerken Nachfrage halten, ob die Behauptung der Wahrheit entspricht.Eine gesunde Skepsis ist keine Unhöflichkeit! Ein berechtigter Handwerker wird für Ihre Nachfragen stets Verständnis haben.

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Stellenausschreibung des Polizeipräsidium München – Elektriker Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik (m/w/d)

Ihre Aufgaben bei uns:
• Betreuung der Hauselektrik; dies umfasst die gesamte Stromversorgung und die Sicherheit der Elektroanlagen im Bereich des Polizeipräsidiums München• Planung und Installation von elektrotechnischen Anlagen der Energieversorgung und Infrastruktur von Gebäuden, z.B. von Sicherungen und Anschlüssen für Kontrollsysteme• Montage und Instandhaltung von Gebäudeeinrichtungen, Datennetzen sowie Steuerungs- und Regelungseinrichtungen für Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen• Reparaturarbeiten an den Leitungsnetzen, Schaltanlagen, Maschinen und Geräten• Arbeitseinweisung von FremdfirmenIhr Profil und Ihre Qualifikationen:
• Abgeschlossene Berufsausbildung als Elektriker (m/w/d) der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik oder vergleichbar• Berufserfahrung wünschenswert• Selbständige, verantwortungsbewusste Arbeitsweise• Teamfähigkeit• Führerschein Klasse B• Bildschirmtauglichkeit• Körperliche BelastbarkeitUnsere Leistungen:
Bei einer modernen Großstadtpolizei wie dem Polizeipräsidium München bieten wir Ihnen einen krisensicheren, sehr interessanten und zukunftsorientierten Arbeitsplatz.Ihre Bezahlung erfolgt nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) mit den üblichen Sozialleistungen des öffentlichen Dienstes. Bei Vorliegen der persönlichen und tariflichen Voraussetzungen erfolgt die Vergütung in der Entgeltgruppe 6 TV-L (Grundgehalt je nach Berufserfahrung 2.651,42 € bis 2.983,94 € brutto, Tarifstand 01. Januar 2021).Wir bieten darüber hinaus:
• Jahressonderzahlung• Gesundheitsfürsorge und behördliches Gesundheitsmanagement• Ballungsraumzulage• Zusätzliche Altersversorgung• Nutzung eines vergünstigten Tickets des MVV bzw. DB o. BOBAllgemeine Hinweise:
Die Einstellung erfolgt zunächst im Wege eines befristeten tarifrechtlichen Arbeitsverhältnisses. Nach zwei Jahren ist in der Regel die unbefristete Übernahme vorgesehen.Die Stelle ist teilzeitfähig, sofern durch Jobsharing die ganztägige Wahrnehmung der Aufgabe gesichert ist.Schwerbehinderte Menschen werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt eingestellt. Wir bitten jedoch, die erhöhten körperlichen Anforderungen bei einer Bewerbung zu berücksichtigen. Wir fördern die Gleichstellung von Frauen und Männern (Art. 7 Abs. 3 BayGIG).Ihr Ansprechpartner für Ihre Bewerbung:
Für Auskünfte steht Ihnen Frau Metz unter der Tel.: 089 / 6216-1193 gerne zur Verfügung. Wir freuen uns über Ihre schriftliche Bewerbung mit aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen. Bitte richten Sie diese bis zum 29.07.2021 an dasPolizeipräsidium MünchenAbteilung Personal, P2Tegernseer Landstr. 21081549 MünchenOder schicken Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen per E-Mail (Anlagen ausschließlich PDF) .(E-Mails bitte nicht größer als 5 MB).Mit der Bewerbung erteilen die Bewerber (m/w/d) ihr Einverständnis zur elektronischen Erfassung ihrer Bewerbungsunterlagen. Wir weisen darauf hin, dass Ihre Daten aus den Bewerbungsunterlagen für die Dauer des Bewerbungsverfahrens gespeichert werden.

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Pressebericht vom 29.06.2021

975. Größerer Polizeieinsatz aufgrund unklarer Bedrohungssituation – SchwabingAm Montag, 28.06.2021, gegen 16:45 Uhr, meldeten sich mehrere Mitteiler beim Polizeinotruf 110 und gaben an, dass in der U 3 Richtung Marienplatz ein ihnen unbekannter Mann sei, der randaliert und dabei ein Messer in der Hand hält. Aufgrund dessen wurden mehrere Streifen an verschiedene Haltestellen der U 3 gesandt, um den beschriebenen Mann abzupassen. Im Rahmen dieser Fahndung konnten die Einsatzkräfte in Erfahrung bringen, dass der unbekannte Mann am Scheidplatz ausgestiegen war. Dort konnte er durch eine Streife gesichert werden. Gegenüber den Polizeibeamten verhielt er sich kooperativ und nicht aggressiv. Bei ihm wurde ein Teppichmesser aufgefunden, mit dem er augenscheinlich, so berichteten es die Mitteiler, in der U-Bahn auf sein Handy einstach. Zudem hatte er mit einem Stift die Sitzbank der U-Bahn beschädigt.Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 35-Jährigen aus Polen. Er wurde im Anschluss zur Anzeigenbearbeitung auf die Polizeiinspektion gebracht. Gegen ihn laufen nun Ermittlungen wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung. Nach Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten und Beendigung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder entlassen.Die weiteren Ermittlungen führt das Fachkommissariat 24.

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Pressebericht vom 28.06.2021

970. Größerer Polizeieinsatz nach einem Körperverletzungsdelikt – NeuperlachAm Sonntag, 27.06.2021, gegen 15:00 Uhr, teilte ein Anwohner dem Notruf 110 der Polizei mit, dass es im Bereich der Fritz-Erler-Straße in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus zu einem lautstarken Familienstreit komme. Daraufhin rückten mehrere Einsatzkräfte der örtlichen Polizeiinspektion zur Einsatzörtlichkeit aus. Im Rahmen der ersten Ermittlungen vor Ort wurde festgestellt, dass es in einer Wohnung zu einem Körperverletzungsdelikt gekommen war. Der Tatverdächtige verhielt sich den anwesenden Polizeibeamten gegenüber aggressiv und zeigte ein Messer vor. Daraufhin wurde eine Vielzahl weiterer Einsatzkräfte zur Einsatzörtlichkeit angefordert. Um Unbeteiligte zu schützen, wurde die Örtlichkeit abgesperrt und Polizeieinsatzkräfte näherten sich dem Tatverdächtigen mit angelegter Schutzausstattung. Der Tatverdächtige konnte in seiner Wohnung durch Einsatzkräfte überwältigt und gefesselt werden, wobei er Widerstand leistete und die Polizisten anspuckte. Keiner der eingesetzten Polizeibeamten und auch nicht die anwesenden Angehörigen wurden verletzt. Der Tatverdächtige, ein 41-Jähriger mit Wohnsitz in München wurde wegen des Verdachts der Körperverletzung, des Widerstands, der Bedrohung und der Beleidigung angezeigt, erkennungsdienstlich behandelt und im Anschluss aufgrund seines gefährdenden Verhaltens in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht. Die weiteren Ermittlungen werden durch das Kommissariat 22 geführt.

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Pressebericht vom 27.06.2021

961. Festnahme von zwei “Falschen Polizeibeamten“ (Callcenterbetrug) – Nymphenburg962. Verhaftung nach Körperverletzungsdelikt – Neuhausen -siehe Medieninformation vom 22.06.2021, Ziffer 938964. Unfall zwischen Notarztwagen und Pkw – eine Person leicht verletzt – Neuhausen
961. Festnahme von zwei “Falschen Polizeibeamten“ (Callcenterbetrug) – Nymphenburg
Im Zeitraum Dienstag, 15.06.2021, 13:00 Uhr, bis Mittwoch, 16.06.2021, 12:30 Uhr, erhielt eine über 70-Jährige einen Anruf. Der Anrufer gab sich als Polizeibeamter aus und gab am Telefon an, dass ein Überfall stattgefunden habe und bei den Tätern ein Zettel mit den Informationen über die Frau aufgefunden worden sei. Da die zwei Täter immer noch auf der Flucht seien und sogar bewaffnet wären, sei die über 70-Jährige in Gefahr. Im weiteren Verlauf des Gesprächs wurde die Rentnerin davon überzeugt, dass ein betrügerischer Bankmitarbeiter in diesen Überfall involviert wäre. In den folgenden Gesprächen konnte sie davon überzeugt werden, all ihre Wertsachen aus dem Schließfach ihrer Bank abzuholen und an einen vermeintlichen Polizeibeamten zu übergeben. Die über 70-Jährige fuhr am Mittwoch, 16.06.2021, zu ihrer Bank, holte dort mehrere Wertgegenstände in einen im Gesamtwert von mehreren zehntausend Euro ab und übergab diese später wie im Telefonat vereinbart an einen Abholer. An Nachmittag wurde sie misstrauisch und alarmierte den Polizeinotruf 110. Die Ermittlungen wurden von der AG Phänomene der Münchner Kriminalpolizei übernommen. Im Zuge der Ermittlungen richtete sich ein Tatverdacht gegen einen 39-jährigen Syrer und einen 35-jährigen Syrer, beide ohne festen Wohnsitz in Deutschland, die sich zum Tatzeitpunkt in der Nähe des Tatortes aufgehalten hatten. Beide konnten am Donnerstag, 24.06.2021, gegen 21:40 Uhr, in der Innenstadt angetroffen, kontrolliert und festgenommen werden. Bei der Durchsuchung des Hotelzimmers der beiden Tatverdächtigen wurden mehrere tausend Euro in Bargeld aufgefunden. Die Ermittlungen bezüglich des aufgefundenen Bargeldes und dem Verbleib der Wertgegenstände aus dem Fall vom 15.06.2021/16.06.2021 bedürfen noch der weiteren Abklärung. Die beiden Tatverdächtigen wurden der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt und werden im Laufe des Tages einem Ermittlungsrichter zum Zwecke der Haftprüfung vorgeführt.962. Verhaftung nach Körperverletzungsdelikt – Neuhausen
-siehe Medieninformation vom 22.06.2021, Ziffer 938-Wie bereits berichtet, kam es am Samstag, 19.06.2021, gegen 19.30 Uhr, zu einer gefährlichen Körperverletzung. Mehrere Jugendliche kamen dabei in einem Supermarkt im Bereich der Friedenheimer Brücke mit einem Verkäufer in Streit. In diesem Verlauf warf ein 16-Jähriger mit Wohnsitz in München einen Plexiglaskasten gezielt in Richtung des Verkäufers, zudem kam es zu Beleidigungen und der Plexiglaskasten traf damals eine 26-jährige Verkäuferin, die am Kopf verletzt wurde. Der 16-Jährige wurde durch Beamte der Münchner Polizei festgenommen und wegen gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung und Beleidigung angezeigt. Er musste jedoch nach weiteren Überprüfungen zunächst entlassen werden. Die weiteren Ermittlungen führte das Kommissariat 23 und konnte den Tatverdacht gegen den 16-Jährigen erhärten. In diesem Verlauf beantragte die Staatsanwaltschaft München I einen Untersuchungshaftbefehl, der vom Amtsgericht München erlassen wurde. Am Donnerstag, 24.06.2021, wurde der 16-Jährige in der Fürstenrieder Straße von Beamten festgestellt. Sie erkannten den 16-Jährigen wieder und verhafteten ihn. Bei der Festnahme solidarisierten sich über zehn Jugendliche aus seinem Freundeskreis und störten die Maßnahme. Einer, ein 17-jähriger Münchner, beleidigte zudem die Beamten. Er wurde angezeigt und in eine Jugendschutzstelle gebracht. Bei der Festnahme des Gesuchten herrschte eine äußerst aufgeheizte Stimmung, die mit über zehn Streifen der Münchner Polizei beruhigt werden musste. Hierbei mussten die sich solidarisierten Jugendlichen mehrfach zurückgeschubst werden und der Einsatz des Schlagstockes angedroht werden. Zudem hielten die festnehmenden Beamten kurzzeitig ihre Dienstwaffe in der Hand. Es kam zu keinen weiteren Straftaten.963. Staatsschutzrelevante Delikte – Schwabing
In der Nacht von Montag, 21.06.2021, 23:00 Uhr, bis Dienstag, 22.06.2021, 05:30 Uhr, wurden im Bereich der Wilhelmstraße 13 geparkte Fahrzeuge mit weißer Farbe beschmiert. Bei den Fahrzeugen handelt es sich ausschließlich um die Modelle SUV (sub urban vehicle). Die Begehungsweise der Tat lässt auf einen politisch motivierten Hintergrund schließen. Der geschätzte Gesamtschaden liegt bei mehreren zehntausend Euro.Das Kriminalfachdezernat 4 (Staatsschutzdelikte) hat die Ermittlungen übernommen. Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kriminalfachdezernat 4, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.964. Unfall zwischen Notarztwagen und Pkw – eine Person leicht verletzt
Am Samstag, 26.06.2021, gegen 09.20 Uhr, befuhr ein 29-jähriger Münchner mit einem Notarztwagen mit eingeschalteten Sondersignalen (Blaulicht und Einsatzhorn) die Schwere-Reiter-Straße auf dem Fahrstreifen für Omnibusse in Richtung Dachauer Straße, in welche er nach rechts abbiegen wollte. Parallel zu ihm fuhr eine 61-jährige Münchnerin mit ihrem Dacia in gleicher Fahrtrichtung. Beim Abbiegen kam es zu einem Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, wobei der Dacia gegen den Randstein der Mittelinsel prallte, sich überschlug und schließlich auf dem Dach zu liegen kam. Die 61-Jährige wurde von der Feuerwehr aus ihrem Fahrzeug befreit und kam zur ambulanten Behandlung in ein Münchner Krankenhaus. Der 29-jährige und seine zwei Beifahrer blieben unverletzt. Der Gesamtschaden wird auf ca. 12.000 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme musste die Dachauer Straße stadteinwärts für ca. zwei Stunden gesperrt und der Verkehr abgeleitet werden. Die Straßenbahnlinien 20 und 21 waren für ca. 30 Minuten stadteinwärts unterbrochen.965. Unfall zwischen Lkw und Motorrad – eine Person schwer verletzt
Am Freitag, 25.06.2021, gegen 08.00 Uhr, befuhr ein 55-Jähriger aus München mit seinem Motorroller die Anton-Will-Straße in Richtung Ingolstädter Straße, wo er nach rechts abbiegen wollte. Zeitgleich befuhr ein 59-Jähriger die Anton-Will-Straße mit seinem Lkw in dieselbe Richtung und wollte ebenfalls nach rechts in die Ingolstädter Straße abbiegen. Beim Abbiegen der beiden Fahrzeuge kam es zu einem Kontakt, woraufhin der 55-Jährige mit seinem Motorroller stürzte. Dabei erlitt er schwere Verletzungen und musste in ein Münchner Krankenhaus gebracht werden. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Am Motorroller entstand Totalschaden, der Lkw blieb unbeschädigt. Zur Klärung der genauen Unfallursache sind noch weitere Ermittlungen nötig, weshalb die Staatsanwaltschaft einen Sachverständigen beauftragte.Während der Unfallaufnahme wurde die Ingolstädter Straße für ca. 3 ½ Stunden stadteinwärts gesperrt. Es kam dabei zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, wobei auch Buslinien der MVG betroffen waren. Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: (089) 6216-3322, in Verbindung zu setzen.966. Widerstand gegen Polizeibeamte bei Festnahme – Allach
Am Samstag, 26.06.2021, gegen 00.30 Uhr, beobachtete der Sicherheitsdienst einer großen Firma, eine unbekannte Person, wie diese über den Zaun auf das Werksgelände kletterte. Bei der Person, handelte es sich um einen 34-Jährigen aus Lettland, welcher durch den Sicherheitsdienst aufgegriffen und an alarmierte Polizeikräfte übergeben werden konnte. Da sich der 34-Jährige sehr aggressiv verhielt, mussten ihm zur Verbringung zum Dienstfahrzeug Handfesseln angelegt werden. Unmittelbar am Dienstfahrzeug trat der Beschuldigte unvermittelt einem Polizeibeamten mit dem Fuß gezielt ins Gesicht. Im Anschluss sollte der 34-Jährige zusätzlich fixiert werden, wobei es zu weiteren Widerstandhandlungen kam und ein zweiter Polizeibeamter verletzt wurde. Beide Polizeibeamte wurden im Krankenhaus ambulant behandelt. Der Ermittlungsrichter folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft und erließ Untersuchungshaftbefehl gegen den wohnsitzlosen Beschuldigten. Er wurde unter anderem wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt.967. Einsätze im Zusammenhang mit feiernden Personen im Stadtgebiet
Wie in den vorangegangenen Wochenenden kam es auch von Freitag, 25.06.2021, bis Sonntag, 27.06.2021, an vielen Örtlichkeiten der Stadt zur Zusammenkunft von feiernden Personen auf öffentlichen Plätzen. Am Freitag trafen sich auch im Bereich der Türkenstraße wieder zahlreiche Feiernde. Das dort seit dem 25.06.2021 geltende Glasflaschenverbot der Stadt wurde durch die eingesetzten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte laufend überwacht und bei Feststellungen die jeweiligen Personen angesprochen. Da daraufhin allen polizeilichen Anordnungen ohne Diskussionen Folge geleistet wurde, waren keine weiteren Maßnahmen oder Anzeigen diesbezüglich nötig.Ab ca. 01.00 Uhr musste der Bereich, wo sich inzwischen ca. 500 Personen aufhielten, nach zahlreichen Beschwerden (u.a. wegen Ruhestörungen) durch Einsatzkräfte geräumt werden. Unmittelbar danach fanden sich am Professor-Huber-Platz ebenfalls ca. 500 eventsuchende Personen ein. Hier kam es bereits ab den späten Abendstunden zu ersten Einsätzen wegen Ruhestörung, Sachbeschädigung und einzelnen Schlägereien. Da hier keine kommunikative Lösung herbeigeführt werden konnte, wurde der Bereich ebenfalls geräumt, wobei es zu Beleidigungen und Widerständen gegen die Maßnahmen kam. Außerdem wurden mehrere Flaschen in Richtung der Beamten geworfen, ohne jedoch Treffer zu erzielen. Es musste unmittelbarer Zwang durch Schieben und Drücken angewendet und insgesamt vier Personen, u.a. wegen Beleidigung und Widerstandshandlungen, festgenommen werden. Auch in der darauffolgenden Nacht kam es an den oben genannten Örtlichkeiten zu Zusammenkünften von feiernden Personen, welche durch Polizeieinsatzkräfte teilweise kommunikativ beendet wurden. In mehreren Fällen mussten jedoch auch hier uneinsichtige Personen wegen verschiedener Delikte (Ruhestörungen oder Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz) angezeigt werden. Im Zusammenhang mit den EM-Begegnungen und dem dementsprechenden Fan-Aufkommen kam es lediglich zu leichten Verkehrsstörungen auf der Ludwigstraße durch auf- und abfahrende Fahrzeuge von Fußballfans. Um das permanente Wenden der Fahrzeuge zu verhindern, wurde der Verkehr zeitweise an relevanten Stellen abgeleitet. Dabei kontrollierten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte zahlreiche Fahrzeuge, woraus Anzeigen wegen diverser Verkehrsdelikte (Geschwindigkeit und Erlöschen der Betriebserlaubnis) resultierten. Im Verlauf des Wochenendes kam es parallel dazu im gesamten Stadtgebiet zu weiteren zahlreichen Einsätzen wegen Ruhestörungen.

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Pressebericht vom 25.06.2021

958. Mehrere Fälle von Callcenterbetrug durch „Falsche Polizeibeamte“; zwei Tatverdächtige festgenommen – Stadtgebiet MünchenAm Mittwoch, 23.06.2021, im Zeitraum von 09:30 Uhr bis 13:30 Uhr, erhielt eine über 80-Jährige einen Anruf in ihrer Wohnung in Moosach. Der Anrufer gab sich als Polizeibeamter der Kriminalpolizei aus und fragte nach Bargeld, Schmuck und Wertsachen. Die gutgläubige Seniorin gab an, mehrere Tausend Euro Bargeld zu Hause zu haben, woraufhin der Kriminalbeamte sie aufforderte die Geldscheine anhand der Seriennummern zu überprüfen. Nun gab sich ein weiterer Täter als Angehöriger der Staatsanwaltschaft aus, der die über 80-Jährige aufforderte das Geld bei der Kriminalpolizei abzugeben. Es wurde aber dann vereinbart, dass ein vermeintlicher Polizeibeamter das Geld bei ihr zu Hause abholen solle. Das Bargeld wurde dann später an einen Abholer übergeben.Am Donnerstag, 24.06.2021, im Zeitraum von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr, erhielt eine über 70-Jährige ebenfalls einen Anruf in ihrer Wohnung in Berg am Laim. Der Anrufer gab sich hier als Kriminalpolizist aus und gab an, dass ein Raubüberfall stattgefunden habe und dass die Wohnung der über 70-Jährigen in Gefahr sei. Nun schaltete sich eine andere männliche Person in das Gespräch ein, der die Seniorin aufforderte mehrere Tausend Euro Bargeld bei ihrer Bank abzuheben, weil das Geld dort nicht sicher sei. Gutgläubig hob sie das Geld bei ihrer Bank ab und las in einem weiteren Telefonat dem vermeintlichen Polizisten die Geldscheinnummern vor. Hierauf wurde ihr gesagt, dass es sich um Falschgeld handle, welches ein weiterer Polizeibeamter bei ihr abholen würde. Kurze Zeit nach dem Telefonat übergab die über 70-Jährige das abgehobene Bargeld an einen Mann, der mit dem Geld wegfuhr.Am Donnerstag, 24.06.2021, im Zeitraum von 15:30 Uhr bis 18:20 Uhr, erhielt ein über 60-Jähriger einen Anruf in seiner Wohnung in Neuhausen. Auch hier gab sich der Anrufer als Polizeibeamter aus. Der Anrufer spiegelte dem über 60-Jährigen vor, dass bei ihm zu Hause eingebrochen werden solle und hierbei auch ein Bankangestellter involviert sei. Der über 60-Jährige wurde vom Anrufer aufgefordert, mehrere Tausend Euro bei der Bank abzuholen, was der über 60-Jährige auch tat. Ein Abholer nahm das Geld in Empfang und konnte unmittelbar nach der Geldübergabe durch Polizeikräfte, die auf die Situation aufmerksam wurden, kontrolliert und festgenommen werden. Bei dem Abholer handelt es sich um einen 22-Jährigen mit Wohnsitz im Landkreis Erding. Bei der Kontrolle seines Pkw konnten im Fahrzeug versteckt das Bargeld aus Fall 2 aufgefunden werden. Gegen den 22-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des bandenmäßigen und gewerblichen Betruges eingeleitet. Die AG Phänomene hat die Ermittlungen übernommen. Im Rahmen der Ermittlungen erhärtete sich ein weiterer Tatverdacht gegen einen 21-Jährigen mit Wohnsitz in Freising. Die genauen Tathandlungen des 21-Jährigen bedürfen noch der weiteren Ermittlungen. Er wurde am Freitag, 25.06.2021, gegen 03:50 Uhr, in seiner Wohnung vorläufig festgenommen.Zudem wurde im Rahmen der Ermittlungen bekannt, dass der 22-Jährige auch im Fall 1 der Abholer gewesen war. Hier ist der Verbleib des Geldes Gegenstand der derzeitigen Ermittlungen. Beide Tatverdächtige wurden der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Im Laufe des Tages wird der Ermittlungsrichter über die Haftfrage entscheiden.Falsche Polizei- oder Kriminalbeamte verwenden fast immer den Trick, dass sie die Angerufenen über vermeintliche Einbrüche in der Nachbarschaft informieren. Sie behaupten, dass sie deshalb in der Wohnung mögliche Geld- bzw. Schmuckbestände kontrollieren müssten. Vergewissern Sie sich bitte durch einen selbstständigen Anruf beim Polizeinotruf 110, ob es sich tatsächlich um einen Polizeibeamten handeln könnte. Wenn Sie den Polizeinotruf 110 anrufen, vergewissern Sie sich bitte, dass ein vorheriger Anruf auch definitiv beendet wurde, indem der Hörer aufgelegt oder eine entsprechende Taste eines Mobiltelefons gedrückt wurde. Lassen Sie keine unbekannten Personen in Ihre Wohnung, die sich nicht eindeutig legitimieren können. Dieser Hinweis gilt außerdem für Betrugsmaschen ähnlicher Art. Wenn Sie Anrufe von vermeintlichen Personen anderer Behörden erhalten, vergewissern Sie sich über einen unabhängigen Anruf bei dieser Behörde, ob der Anrufer tatsächlich in deren Auftrag bei Ihnen angerufen hat. Machen Sie am Telefon niemals Angaben über Ihre finanziellen Verhältnisse und teilen Sie keine Bankverbindungsdaten mit.

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Pressebericht vom 24.06.2021

952. Organisierter Callcenterbetrug; zwei Fälle des Auftretens von “Falschen Polizeibeamten“ – StadtgebietAm Mittwoch, 23.06.2021, im Tatzeitraum von 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr, kam es im Stadtgebiet von München zu zwei Fällen des organisierten Callcenterbetruges durch das Auftreten von sogenannten “Falschen Polizeibeamten“. In beiden Fällen erbeuteten die bislang unbekannten Täter jeweils Geldbeträge im unteren fünfstelligen Bereich. Fall 1:Am Mittwoch, 23.06.2021, gegen 09:30 Uhr, erhielt eine über 80-Jährige über ihr Festnetztelefon in ihrer Wohnung einen Anruf von einem bislang unbekannten männlichen Täter, der sich als Kriminalbeamter ausgab. Im weiteren Verlauf des Telefonats täuschte der unbekannte Täter der Seniorin vor, dass ihre Personalien, die Wohnadresse sowie ihre Festnetznummer im Rahmen von polizeilichen Ermittlungen im Zusammenhang mit einem angeblichen Einbruch durch die Polizei aufgefunden worden wäre. Im weiteren Verlauf erkundigte sich der unbekannte männliche Täter bei der Seniorin, ob diese Schmuck, Wertgegenstände oder Bargeld daheim habe und bot dieser an, diese Wertgegenstände sowie das Bargeld für sich vorsorglich zum Schutze vor einem Einbruch aufzubewahren. Nachdem die Seniorin dem unbekannten Täter telefonisch übermittelt hatte, dass sie tatsächlich einen unteren fünfstelligen Bargeldbetrag bei sich in der Wohnung verwahren würde, übergab sie diesen Bargeldbetrag gegen ca. 13:30 Uhr an ihrer Haustür einem sogenannten Abholer der Tätergruppierung. Nachdem die Seniorin anschließend vergeblich auf eine Übergabe einer, wie zuvor telefonisch vereinbarten, Quittung durch die Täter wartete, verständigte sie den Notruf 110 der Polizei, wodurch der Betrug bekannt wurde.Nach Bekanntwerden des Callcenterbetruges übernahm die Arbeitsgruppe Phänomene die kriminalpolizeiliche Sachbearbeitung in der Sache. Fall 2:Am Mittwoch, 23.06.2021, gegen 16:30 Uhr, erhielt ein über 80-jähriger Rentner in seiner Wohnung in Thalkirchen auf seinem Festnetztelefon einen Anruf durch einen sogenannten “Falschen Polizeibeamten“. Dieser gab gegenüber dem Senior an, dass angeblich im Rahmen von polizeilichen Ermittlungstätigkeiten im Zusammenhang mit einem Einbruch auch dessen Personalien sowie Wohnadresse und Telefonnummer auf einem Zettel aufgefunden wurden. Im weiteren Verlauf des Telefonats wurde der Rentner durch den bislang unbekannten männlichen Täter dazu angeleitet, dass er noch am Mittwoch, 23.06.2021, einen unteren fünfstelligen Bargeldbetrag auf seiner Bank abhob und diesen anschließend vor seiner Wohnadresse einem sogenannten Abholer der Tätergruppierung übergab. Nachdem dem Senior zudem durch die Tätergruppierung angekündigt wurde, dass er nach der Geldübergabe von einem Streifenwagen zu Vernehmungszwecken abgeholt werden würde, wurde der Senior schließlich skeptisch und alarmierte per Telefon den Polizeinotruf 110. In diesem Zusammenhang wurde die Betrugsmasche offenbart. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen blieben ohne Erfolg.Die weiteren kriminalpolizeilichen Ermittlungen werden durch die AG Phänomene geführt. Hinweis Ihrer Münchner Polizei:“Falsche Polizei- oder Kriminalbeamte“ verwenden fast immer den Trick, dass sie die Angerufenen über vermeintliche Einbrüche in der Nachbarschaft informieren. Sie behaupten, dass sie deshalb mögliche Geld- bzw. Schmuckbestände abholen müssten. Vergewissern Sie sich bitte durch einen selbstständigen Anruf beim Polizeinotruf 110, ob es sich tatsächlich um einen Polizeibeamten handeln könnte. Wenn Sie den Polizeinotruf 110 anrufen, vergewissern Sie sich bitte, dass ein vorheriger Anruf auch definitiv beendet wurde, indem der Hörer aufgelegt oder eine entsprechende Taste eines Mobiltelefons gedrückt wurde. Lassen Sie keine unbekannten Personen in Ihre Wohnung, die sich nicht eindeutig legitimieren können. Machen Sie am Telefon niemals Angaben über Ihre finanziellen Verhältnisse.Die drei wichtigsten Tipps gegen Betrug durch “Falsche Polizeibeamte“: Die Polizei wird Sie niemals um Geld oder Wertsachen bitten! Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung! Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und übergeben Sie grundsätzlich niemals Geld an fremde Personen und stellen Sie keine Wertgegenstände zur Abholung vor die Tür!

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Nachtrag zum Pressebericht vom 23.06.2021

Der Polizeieinsatz anlässlich der Fußballpartie zwischen Deutschland und Ungarn am 23.06.2021 in der Fußball Arena München wurde von der Münchner Polizei mit ca. 1.500 Einsatzkräften bewältigt. Da polizeiliche Erkenntnisse über die Anreise von bis zu 2.000 ungarischen Fußballanhängern, insbesondere von darunter befindlichen 200 Anhängern von problematischeren Fangruppierungen vorlagen, wurden schon bei der Anreise nach München polizeiliche Kontrollen durchgeführt. Im Rahmen dieser Kontrollen wurden bei ungarischen Fußballanhängern vereinzelt pyrotechnische Gegenstände aufgefunden und sichergestellt. Die Personen wurden wegen eines Vergehens nach dem Sprengstoffgesetz angezeigt. Außerdem wurden ihnen vom Deutschen Fußballbund die Tickets zu der Fußball Arena München für den heutigen Spieltag entzogen.Außerhalb der Fußball Arena München konzentrierte sich ab den Nachmittagsstunden das Fanaufkommen beider Mannschaften vorwiegend auf die innerstädtischen Gastronomiebetriebe sowie auf den Bereich um den Wiener Platz, an dem eine Testmöglichkeit speziell für die ungarischen Fußballanhänger vorbereitet war. Dort sammelten sich ab 16:00 Uhr zeitweise bis zu 600 Personen und feierten dabei lautstark ihre Mannschaft. In diesem Zusammenhang kam es auch immer wieder zur Zündung von pyrotechnischen Gegenständen, wobei einige Verursacher festgenommen werden konnten. Schließlich wurden rund 20 Sonderbusse eingesetzt, die die dortigen ungarischen Fußballanhänger problemlos zum Fußballstadion brachten. Nur in wenigen Fällen mussten Fans ohne gültiges Ticket vor Spielbeginn am Stadion abgewiesen werden. Kurz nach 19:00 Uhr skandierten ungarische Fußballanhänger homophobe Sprechchöre und versuchten gemeinsam in einen anderen Block überzuwechseln. Wenig später kam es zu einem Aufeinandertreffen der Fans beider Mannschaften in diesem Zuschauerbereich. Dies konnte bereits in der Entstehung durch den dortigen Ordnungsdienst mit Unterstützung polizeilicher Einsatzkräfte äußerst schnell unterbunden werden. Dabei kam es aus diesem Block zu einem Flaschenwurf in Richtung der Polizeibeamten. Diese wurden dadurch nicht verletzt. Der Flaschenwerfer konnte kurze Zeit später festgenommen werden und wird nun wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung angezeigt.Kurz vor Spielanpfiff gelangte eine Person (18 Jahre alt, aus Nordrhein-Westfalen) mit Regenbogenfahne auf das Spielfeld und wurde dort vom Ordnungsdienst festgehalten. Anschließend übergaben sie die Person an die Polizei vor Ort. Gegen die Person wurde eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch erstellt. Nach der kriminalpolizeilichen Sachbearbeitung wurde sie am Stadion entlassen. Von Seiten des Veranstalters wird nun ein bundesweites Stadionverbot geprüft.Gegen 22:00 Uhr steuerte ein 46-Jähriger im Bereich Garching eine Drohne in die Flugverbotszone und wurde deshalb wenig später von Polizeibeamten festgenommen. Er wurde wegen eines Verstoßes gegen das Luftfahrtgesetz angezeigt.Aufgrund der aufgeheizten Stimmung und des aggressiven Verhaltens wurden zu Beginn der zweiten Halbzeit Einsatzkräfte im Block der Gastfans bereitgehalten. Kurz vor Spielende wurden zudem uniformierte Einsatzkräfte vor dem Block der ungarischen Anhänger postiert, um einen möglichen Platzsturm zu verhindern. Aufgrund der starken polizeilichen Präsenz blieb es hier jedoch entsprechend ruhig. Der Abzug der Fans aus dem Stadion verlief danach ebenfalls ohne größere Probleme. Auch in der Münchner Innenstadt sind danach bislang keine weiteren nennenswerten Störungen bekannt geworden.Insgesamt kam es bei dem Einsatz zu mehreren Festnahmen wegen unterschiedlicher Delikte wie z. B. Entzünden von pyrotechnischen Gegenständen, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

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Pressebericht vom 23.06.2021

Am Freitag, 18.06.2021, gegen 19:15 Uhr, befand sich ein 17-jähriger Münchner im Bereich der Toni-Pfülf-Straße auf dem Weg zu einem Treffen mit Freunden. Ungefähr auf Höhe des Fasaneriesees kam ihm eine laut schimpfende, alkoholisierte männliche Person entgegen, die ihn permanent mit sittlich abwertenden Beleidigungen anbrüllte. Aufgrund dessen schrie ihn der 17-Jährige an und bat um Ruhe.Daraufhin kam der unbekannte Täter auf den 17-Jährigen zu und schlug ihm zweimal mit der Faust gegen Kopf und Hals. Kurz darauf entfernte sich der unbekannte Täter.Der 17-Jährige bemerkte Atemprobleme und ging weiter in Richtung Feldmochinger Straße, wo er ihm bekannte Personen traf. Sie gingen zu einem nahen Schrebergarten und verständigten den Rettungsdienst. Dieser nahm den 17-Jährigen mit zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Vor Ort musste er aufgrund von Schwellungen im Halsbereich, die zu einer massiven Atemnot führten, vom Notarzt behandelt werden. Die Polizei wurde vom Krankenhaus über die Gewalttat informiert. Die weiteren Ermittlungen zu diesem Fall führt das Fachkommissariat 25.Der Täter wird wie folgt beschrieben:Männlich, ca. 30 – 40 Jahre, ca. 180 cm, deutsch, normale bis hagere Figur (ca. 70 kg), schwarzes Käppi ohne Logo, Glatze oder kurze Haare; blaues T-Shirt ohne Aufdruck, kurze Jeanshose, Badelatschen/Sandalen, Rucksack und stark betrunken.Zeugenaufruf:Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Toni-Pfülf-Straße/Max-Wönner-Straße/ Fasaneriesee/Feldmochinger Straße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 25, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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Pressebericht vom 22.06.2021

935. Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr nach einem Körperschaftsdelikt – KirchtruderingAm Sonntagabend, 20.06.2021, rauchte ein 48-jähriger Münchner in seinem Zimmer in einem Wohnheim Marihuana. Ein 32-jähriger Security-Mitarbeiter des Wohnheimes wurde darauf aufmerksam und verständigte die Polizei.Der 48-Jährige wurde wegen dem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz angezeigt. Am Montag, 21.06.2021 gegen 02:55 Uhr, wollte der 48-Jährige das Wohnheim wegen des Vorfalls vom Vortag verlassen und forderte von dem 32-jährigen Sicherheitsdienst-Mitarbeiter seine hinterlegte Kaution für den Zimmerschlüssel in Höhe von € 30,00 zurück. Der 32-Jährige verweigerte die Rückzahlung, da er dazu keine Berechtigung hatte. Daraufhin schlug der 48-Jährige mit den Fäusten in das Gesicht des 32-Jährigen um ihn dazu zu bewegen, ihm trotzdem das Geld auszuhändigen. Zudem verletzte er den Security-Mann mit einem Messer am Oberarm. Anschließend verließ der 48-Jährige noch vor Eintreffen der verständigten Polizei die Unterkunft und flüchtete mit einem Kastenwagen (Iveco).Gegen 04:30 Uhr, kehrte der 48-Jährige erneut zur Unterkunft zurück. Beim Eintreffen der vom Security-Mitarbeiter verständigten Polizei saß der 48-Jährige im Kastenwagen. Der Security-Mitarbeiter wollte ihn am Wegfahren hindern. Der 48-Jährige fuhr trotzdem an. Nur durch seine schnelle Reaktion gelang es dem Security-Mitarbeiter nicht von dem Kastenwagen erfasst zu werden.Der 48-Jährige flüchtete daraufhin, konnte jedoch kurz darauf von den Einsatzkräften gestoppt und festgenommen werden. Der 48-Jährige muss sich nun wegen dem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr, Gefährdung des Straßenverkehrs, gefährlicher Körperverletzung und Drogenbesitz verantworten. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Der Ermittlungsrichter ordnete die Untersuchungshaft an. Die weiteren Ermittlungen werden vom Kommissariat 26 geführt.

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Nachtrag zum Pressebericht vom 21.06.2021

932. Angriff auf Rettungsdienst, Widerstand gegen Polizeibeamte; Verursacher verstirbt im Krankenhaus – Bogenhausen/SchwabingWie bereits berichtet, verstarb am Sonntag, 20.06.2021, gegen 18:30 Uhr, ein Mann, welcher sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, eingesetzte Rettungskräfte angriff und Widerstand gegen Polizeibeamte leistete. Im Rahmen erster Ermittlungen konnte die Identität des Verstorbenen geklärt werden. Bei dem Mann handelt es sich um einen 40-jährigen mit Wohnsitz in München. Weiter konnte im Rahmen einer Obduktion noch keine endgültige Todesursache festgestellt werden. Hier sind noch weitere Gutachten ausstehend. Nach dem vorläufigen Obduktionsergebnis liegt kein Fremdverschulden vor.Die weiteren Ermittlungen werden durch das Bayerische Landeskriminalamt, Sachgebiet 131, in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft München I untersucht. Der Angriff auf den Rettungsdienst und die Widerstandshandlungen werden weiterhin von der Münchner Kriminalpolizei ermittelt.

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Pressebericht vom 21.06.2021

928. Täterfestnahmen nach mehrheitlichen Fällen der Körperverletzung – Stadtgebiet München Am Donnerstag, 17.06.2021, gegen 22:00 Uhr, meldeten sich verschiedene Mitteiler beim Polizeinotruf 110 und gaben an, dass an der Hackerbrücke mehrere Personen auf einen Mann körperlich einwirken. Aufgrund dessen wurden Polizeikräfte des Polizeipräsidiums München und der Bundespolizeiinspektion München zum Einsatzort beordert.Vor Ort wurden ein verletzter 63-jähriger Münchner angetroffen, der Erkenntnissen zur Folge zuvor von drei unbekannten Tätern angegriffen, geschlagen und zu Boden gebracht wurde. Durch die Bundespolizei wurde diesbezüglich eine Videosicherung veranlasst, auf denen die Tathandlung und die Täter zu sehen sind. Anhand der daraus gewonnenen Lichtbilder und der Übermittlung zu Fahndungszwecken gelang es, die drei Tatverdächtigen zu identifizieren. Bei ihnen handelt es sich um zwei 16-Jährige (Landkreis Dachau und München) und einen 13-jährigen Münchner. Eine durch gemeinsame Kräfte des Polizeipräsidiums München und der Bundespolizei München eingeleitete Fahndung nach den Tatverdächtigen verlief erfolglos.Am Donnerstag, 17.06.2021, gegen 22:40 Uhr, hörten Polizeibeamte im Rahmen einer Streifenfahrt in der Nähe des Kolumbusplatzes verdächtige Geräusche. Als sie sich dem zuwandten, kam ihnen ein 29-Jähriger aus München entgegen, der angab, dass auf dem Fußweg des Giesinger Berges gerade eine Person von mehreren Personen geschlagen wird. Am Tatort konnte ein verletzter 26-Jähriger aus München und einer der Tatverdächtigen, ein 16-Jähriger aus München angetroffen werden. Der 26-Jährige wurde versorgt und ein Rettungswagen hinzugerufen. Der 16-Jährige wurde festgenommen, wobei er Widerstand leistete.Im Rahmen einer eingeleiteten Fahndung in Tatortnähe wurde der zweite Tatverdächtige, ein 16-Jähriger aus dem Landkreis Dachau, angetroffen, kontrolliert und festgenommen. Die beiden 16-Jährigen sind ebenfalls die Tatverdächtigen der gefährlichen Körperverletzung an der Hackerbrücke. Nach derzeitigen Ermittlungen wirkten die beiden 16-Jährigen und ein weiterer bisher unbekannter Täter auf den 26-Jährigen ein und verletzten ihn dabei. Der 29-Jährige aus München sah dies und schritt verbal ein, woraufhin sich die Tatverdächtigen ihm zuwandten, ihn körperlich angriffen und mit einem Messer bedrohten. Dieses Messer wurde bei der Kontrolle des 16-Jährigen aus dem Landkreis Dachau aufgefunden und sichergestellt.Die beiden 16-Jährigen wurden u. a. wegen der gefährlichen Körperverletzung angezeigt, im weiteren Verlauf der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt und dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ gegen beide einen Haftbefehl. Das Kommissariat 23 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

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Pressebericht vom 20.06.2021

913. Einsätze der Münchner Polizei aufgrund feiernder Personen – Maxvorstadt
Am Freitagabend, 18.06.2021, war die Münchner Polizei im gesamten Stadtgebiet und insbesondere an verschiedenen Orten im Stadtteil Maxvorstadt aufgrund mitgeteilter Ruhestörungen durch feiernde Menschen im Einsatz. So befanden sich gegen 22:00 Uhr über tausend Personen auf der Karl-Theodor-Wiese im Englischen Garten. Insbesondere durch den Betrieb von Lautsprechern wurde so auch die Ruhe in den angrenzenden Wohngebieten gestört. Mehrere Einsatzkräfte der Münchner Polizei und der Bereitschaftspolizei fuhren daraufhin in den Englischen Garten und wiesen die Feiernden darauf hin, den Betrieb der Lautsprecherboxen einzustellen sowie den Infektionsschutz (Personengruppen bis maximal zehn Personen) einzuhalten. Den Aufforderungen wurde schleppend Folge geleistet, einige der Feiernden verließen daraufhin zudem den Englischen Garten.Gegen Mitternacht wurden ähnliche Vorkommnisse im Bereich der Türkenstraße mitgeteilt, wo sich auch um die tausend Personen auf der Fahrbahn und den Gehwegen aufhielten. Auch dort fuhren mehrere Streifen, unterstützt von geschlossenen Einheiten (insgesamt über hundert Beamte), zur Örtlichkeit, um die Feiernden zur Ruhe zu ermahnen und zum Verlassen aufzufordern. Nach erfolgter Lautsprecherdurchsagen entfernte sich die Mehrheit der anwesenden Personen. Gegen 02:30 Uhr wurden Platzverweise gegen die verbliebenen Personen ausgesprochen und die Örtlichkeit geräumt. Gegen 03:00 Uhr war die Türkenstraße zwar frei von Feiernden, jedoch stark vermüllt. Dies musste durch Mitarbeiter der Stadt gesäubert werden.Am Samstag, 19.06.2021, sammelten sich in den Abendstunden erneut im gesamten Stadtgebiet mit Schwerpunkten im Bereich der Maxvorstadt feiernde Personengruppen an, unter denen sich auch viele Personen befanden, die das Ergebnis des Fußballspiels in der Fußball-Arena München feierten. Hierbei kam es unter anderem zu Ruhestörungen durch den Betrieb von Lautsprechern. Im Bereich des Professor-Huber-Platzes waren bis zu tausend feiernde Personen, die zu einem großen Teil gegen das geltende Glasflaschenverbot verstießen. Vereinzelt kam es zu Würfen von Glasflaschen in Richtung der Polizei. Dabei wurde niemand verletzt. Ein 19-jähriger aus Ingolstadt konnte als Werfer einer der Flaschen identifiziert werden. Gegen ihn wird jetzt wegen des Versuchs der gefährlichen Körperverletzung ermittelt. Ein 26-jähriger aus dem Landkreis München konnte dabei beobachtet werden, wie er Pyrotechnik innerhalb einer Menschenmenge zündete. Er wurde wegen einer gefährlichen Körperverletzung und eines Verstoßes gegen des Sprengstoffgesetz angezeigt. Zwischen 23:00 Uhr und 03:00 Uhr mussten der Georg-Elser-Platz, die Akademiestraße, Abschnitte der Georgenstraße und Schellingstraße, der Wedekindplatz und der Hofgarten geräumt werden, da dort größere Gruppen von laut Feiernden festgestellt wurden. Zum Teil wurden auch dort sehr viele alkoholische Getränke konsumiert und einige Personen zeigten auch dadurch ein deutlich enthemmtes Verhalten. Vor den Räumungen wurden die Feiernden teilweise auch mit Lautsprecherdurchsagen und intensiven Kommunikationsprozessen auf die durch ihr Verhalten entstehende Problematik informiert und die anstehenden polizeilichen Maßnahmen erklärt. Viele Personen verhielten sich unkooperativ und uneinsichtig.914. Volksverhetzung und Beleidigung – Aubing
Am Montag, 14.06.2021, gegen 15:10 Uhr, befand sich ein 35-Jähriger mit Wohnsitz in München in einem Linienbus in Aubing. Dort wies er nach seinen Angaben zwei weitere Fahrgäste auf die geltende Maskenpflicht hin. Eine weitere unbeteiligte Frau soll sich daraufhin eingemischt und dem 35-Jährigen gesagt haben, dass das Nichtragen der Maske nicht schlimm wäre, woraufhin der 35-Jährige entgegnete, dass es sehr wohl schlimm sei, weil Millionen Menschen sterben würden. Daraufhin soll sie entgegnet haben, dass Juden Unschuldige töten würden und dies schlimmer sei. Nachdem die Frau an der Haltestelle Bergsonstraße ausgestiegen war, versuchte der 35-Jährige, sie zur Rede zu stellen, woraufhin die Frau laut um Hilfe zu rufen begann. Eine unbekannte männliche Person beleidigte aus einem Auto heraus den 35-Jährigen. Ein vorbeifahrender Fahrradfahrer beleidigte den 35-Jährigen mit antisemitischen Inhalten. Der 35-Jährige entfernte sich daraufhin von der Haltestelle und erstattete zwei Tage später eine Anzeige bei einer Polizeiinspektion. Beim Kriminalfachdezernat 4 (Staatsschutz) wurden Ermittlungen gegen die unbekannte Frau wegen Volksverhetzung und Beleidigung sowie gegen die beiden unbekannten Männer wegen Beleidigung aufgenommen.Die Beteiligten werden wie folgt beschrieben:Tatverdächtige 1:Weiblich, mittleren Alters, in Begleitung eines jüngeren MannesTatverdächtiger 2:Männlich, ca. 35 Jahre, Muskelshirt, stark tätowiert, Beifahrer eines cremefarbenen Pkw Mini mit schwarzem DachTatverdächtiger 3:Männlich, 20–30 Jahre altZeugenaufruf:Wer hat im angegebenen Zeitraum an der Bushaltestelle Bergsonstraße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 42, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.915. Verkehrsunfall – mehrere Personen verletzt – Haar
Am Freitag, den 18.06.2021, gegen 15:50 Uhr, befuhr ein 30-jähriger Münchner mit seinem Pkw Mazda die Wasserburger Straße in Haar in stadtauswärtige Richtung und wollte die Kreuzung mit der Vockestraße geradeaus überqueren. Die Lichtzeichenanlage an der Kreuzung war zu diesem Zeitpunkt ausgefallen. Zeitgleich befuhr ein 27-Jähriger aus dem Landkreis Erding mit seinem Pkw Seat die Vockestraße in Richtung der Wasserburger Straße und wollte diese nach den ersten Ermittlungen überqueren. Neben ihm fuhr ein 63-jähriger Münchner mit seinem Pkw VW, der mit insgesamt vier Personen besetzt war. Eine 37-Jährige aus dem südlichen Münchner Landkreis befuhr mit ihrem Pkw Audi die Grasbrunner Straße aus Richtung Putzbrunn kommend in Richtung der Wasserburger Straße und wollte diese überqueren. Infolge der ausgefallenen Lichtzeichenanlage galt für sie an der Kreuzung „Halt! Vorfahrt gewähren!“ (Stoppschild). Die 37-Jährige fuhr in den Kreuzungsbereich ein und stieß dabei mit dem Mazda des 30-Jährigen zusammen, der durch die Wucht des Aufpralls gegen den Pkw VW des 63-Jährigen und den Seat des 27-Jährigen geschleudert wurde. Durch den Zusammenstoß wurde der 30-jährige Fahrer des Mazda sowie die drei Mitfahrer des 63-Jährigen im Alter zwischen 62 und 86 Jahren jeweils leicht verletzt. Zwei der Mitfahrer wurden durch den Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus verbracht. An den unfallbeteiligten Fahrzeugen entstand zum Teil ein erheblicher Schaden. Für die Unfallaufnahme wurde der Kreuzungsbereich zum Teil gesperrt. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Münchner Verkehrspolizei hat bereits die weiteren Ermittlungen aufgenommen.916. Verkehrsunfall mit Fahrradfahrer – eine Person verletzt – Au
Am Freitag, den 18.06.2021, gegen 12:55 Uhr, stellte ein 31-jähriger Münchner Polizeibeamter seinen zivilen Dienst-Pkw BMW vor dem Anwesen Barer Str. 72 in München ab. Zeitgleich befuhr ein 41-jähriger Münchner mit seinem Fahrrad die Barer Straße in stadtauswärtiger Richtung. Als der Polizeibeamte die Türe seines Fahrzeuges öffnete, kam es zum Zusammenstoß zwischen dem Fahrrad und dem Dienst-Pkw, wodurch der 41-Jährige stürzte und sich leicht verletzte. Sowohl am Fahrrad als auch am Pkw entstand ein leichter Sachschaden.Die weiteren Ermittlungen, u. a. wegen fahrlässiger Körperverletzung, werden bei der Münchner Verkehrspolizei geführt. Durch die Unfallaufnahme kam es zu keinen Behinderungen.917. Verkehrsunfall – Pkw gegen Fahrradfahrer – eine Person verletzt – Au
Am Samstag, den 19.06.2021, gegen 13:10 Uhr, befuhr ein 53-Jähriger aus München mit seinem Fahrrad die Gebsattelstraße in stadtauswärtiger Richtung. Zeitgleich wollte ein 67-Jähriger aus dem Landkreis Rosenheim mit seinem Pkw Mercedes vom Fahrbahnrand anfahren. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß mit dem Außenspiegel des Pkws und der Fahrradfahrer stürzte. Dabei wurde er leicht verletzt. Sowohl am Pkw als auch am Fahrrad entstand ein leichter Sachschaden. Es kam durch die Unfallaufnahme lediglich zu geringen Verkehrsbeeinträchtigungen.Die weiteren Ermittlungen, u. a. wegen fahrlässiger Körperverletzung, hat die Münchner Verkehrspolizei übernommen.918. Verkehrsunfall – Pkw stößt gegen Fußgängerin – eine Person verletzt – Neuhausen
Am Samstag, den 19.06.2021, gegen 15:15 Uhr, befuhr ein 29-jähriger Polizeibeamter mit seinem uniformierten Dienst-Pkw die Landshuter Allee in südlicher Richtung und bog nach rechts in die Arnulfstraße ein, um dort in stadtauswärtiger Richtung weiterzufahren. Hier wechselte er vom rechten Fahrstreifen auf den linken. Zeitgleich wollte eine 84-jährige Münchnerin in Begleitung ihres Sohnes die Arnulfstraße überqueren. Während ihr Begleiter das Polizeiauto wahrnahm, trat die 84-Jährige, die bereits auf dem linken Fahrstreifen stand, einen weiteren Schritt auf die Fahrbahn, wobei es zum Zusammenstoß mit dem Polizeifahrzeug kam. Die 84-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt und durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. An dem Dienst-Pkw entstand ein leichter Sachschaden. Durch die Unfallaufnahme kam es zu größeren Verkehrsbehinderungen, da die Unfallstelle für ca. eine Stunde komplett gesperrt wurde.Die weiteren Ermittlungen werden durch die Münchner Verkehrspolizei geführt.919. Verkehrsunfall – zwei Polizeibeamte leicht verletzt – Maxvorstadt
Am Sonntag, den 20.06.2021, gegen 00:00 Uhr, befuhr ein 25-jähriger Münchner mit seinem Pkw Mercedes die Ludwigstraße in stadteinwärtiger Richtung. Unmittelbar vor ihm fuhr ein 30-jähriger Polizeibeamter mit einem zivilen Dienst-Pkw VW in Begleitung eines weiteren 41-jährigen Polizeibeamten in gleiche Richtung. Der 25-Jährige fuhr von hinten auf das zivile Polizeifahrzeug auf, wobei die beiden Polizeibeamten jeweils leicht verletzt wurden. An beiden Fahrzeugen entstand jeweils ein leichter Sachschaden. Der 25-Jährige war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Zudem ergaben sich Anhaltspunkte für Alkohol- sowie Betäubungsmittelkonsum. Nach erfolgter Blutentnahme wurde er wieder entlassen.Die weiteren Ermittlungen werden durch die Münchner Verkehrspolizei geführt.920. Auseinandersetzung zwischen Jugendgruppen – Riem
Am Freitag, 18.06.2021, gegen 21:00 Uhr, kam es im Bereich der Messestadt München zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen, durchmischt von Jugendlichen und Heranwachsenden. Im weiteren Verlauf wurde hierbei einem 20-jährigen Münchner mit einem scharfen Gegenstand eine tiefe Schnittwunde am Arm zugefügt.Die stark blutende Wunde des Geschädigten wurde durch einen zufällig vor Ort befindlichen Polizeibeamten erstversorgt, bevor er zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Münchner Krankenhaus zur stationären Behandlung eingeliefert wurde. Trotz hohen Blutverlustes befindet er sich außer Lebensgefahr.Die weiteren Ermittlungen werden durch die Münchner Kriminalpolizei geführt.921. Verkehrsunfall – Pkw stößt gegen Baum – eine Person leicht verletzt – Oberhaching
Am Samstag, den 19.06.2021, gegen 01:00 Uhr, verständigte eine 26-Jährige aus dem südlichen Münchner Landkreis Polizei und Rettungsdienst, weil sie im Bereich der Lanzenhaarer Str. 50 in Oberhaching einen stark beschädigten Pkw neben einem Baum festgestellt hatte. Das Spurenbild am Fahrzeug ließ auf einen massiven Zusammenstoß mit dem Baum schließen, wodurch auch mit hoher Wahrscheinlichkeit von Verletzungen beim Fahrer auszugehen war. Deshalb wurden umfangreiche Suchmaßnahmen, auch unter Einsatz eines Polizeihubschraubers, gestartet und zeitgleich eine Nachschau an der Halteadresse veranlasst. Mithilfe des Hubschraubers konnte der Fahrer in einiger Entfernung des Unfallortes aufgefunden werden. Zum Ausschluss schlimmerer Verletzungen wurde er durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht, konnte dies jedoch nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Bei dem Fahrer handelte es sich um einen 18-Jährigen aus dem südlichen Münchner Landkreis, der unbefugt den Pkw Opel seines Vaters, einen 47-Jährigen, der ebenfalls im südlichen Münchner Landkreis lebt, nutzte. Da der 18-Jährige nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis ist, wird gegen ihn und seinen Vater u. a. wegen Vergehen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Diese Ermittlungen werden bei der Münchner Verkehrspolizei geführt. Es kam zu keinen Verkehrsbeeinträchtigungen.

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Pressebericht vom 19.06.2021

Der Polizeieinsatz anlässlich der Fußballpartie zwischen Portugal und Deutschland am 19.06.2021 in der Fußball Arena München verlief ohne nennenswerte Vorkommnisse. Außerhalb der Fußball Arena München konzentrierte sich ab den Nachmittagsstunden das Fanaufkommen beider Mannschaften vorwiegend auf die innerstädtischen Gastronomiebetriebe. Für die Sicherheit zum aktuellen Spieltag in München wurden die polizeilichen Maßnahmen nochmals intensiviert und insgesamt 1.500 Einsatzkräfte im gesamten Stadtgebiet eingesetzt. Zudem waren mehrere Polizeihubschrauber zur Überwachung des Luftraums im Bereich der Fußball Arena und im Stadtgebiet im Einsatz.Gegen 17:00 Uhr stellten die polizeilichen Einsatzkräfte im Flugbeschränkungsgebiet im Bereich Kieferngarten einen Drohnenflug fest. Der 48-jährige Drohnenpilot wurde wenige Minuten später vorläufig festgenommen und wegen eines Verstoßes gegen das Luftverkehrsgesetz angezeigt. Er wurde nach der kriminalpolizeilichen Sachbearbeitung entlassen.Die Abreise vom Stadion verlief, wie bereits zu Spielbeginn, für die Fußballanhänger ohne größere Komplikationen. Bislang wurden insgesamt nur wenige Delikte (u.a. Hausfriedensbruch, Betäubungsmittelgesetz) festgestellt. Die Tatverdächtigen wurden allesamt nach der kriminalpolizeilichen Sachbearbeitung entlassen. Zudem zündeten Personen vereinzelt pyrotechnische Gegenstände (Rauchkörper) und wurden deshalb wegen der begangenen Ordnungswidrigkeit angezeigt.

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Pressebericht vom 18.06.2021

-siehe Nachtrag zur Medieninformation vom 15.06.2021, Ziffer 896-siehe Nachtrag zur Medieninformation vom 16.06.2021, Ziffer 904Wie bereits berichtet landete am Dienstag, 15.06.2021, ein propellerbetriebenes Ultraleichtflugzeug im Vorfeld des Europameisterschaftsspiels zwischen Frankreich und Deutschland auf dem Spielfeld der Fußball Arena München. Die bei der Tat verletzten zwei Personen (ein 42-jähriger Ukrainer und ein 36-jähriger Franzose) sind bereits beide wieder aus den behandelnden Krankenhäusern entlassen. Am Spieltag des Samstags, 19.06.2021, in München, werden nach der aktuellen Lagebewertung insgesamt rund 1.500 Polizeibeamte eingesetzt. Im Rahmen des polizeilichen Gesamteinsatzes anlässlich der Spieltage der EURO 2020 in München sind neben geschlossenen Einheiten und vielen weiteren Einsatzkräften des Polizeipräsidiums München auch die Polizeihubschrauberstaffel und die Spezialeinheiten aus Bayern mit integriert. Der Vorfall vom vergangenen Dienstag mit der Greenpeace-Aktion in der Fußball-Arena-München hat natürlich zu einer Überprüfung und Anpassung des bestehenden polizeilichen Einsatzkonzepts geführt. Dies führt im Ergebnis zu einer Intensivierung der polizeilichen Maßnahmen sowohl am Boden als auch in der Luft.Die Ermittlungen gegen den tatverdächtigen 38-Jährigen laufen nach aktuellem Ermittlungsstand u.a. wegen Verstoß gegen das Luftverkehrsgesetz, gefährlicher Körperverletzung, Gefährdung des Luftverkehrs und Hausfriedensbruch. Wie inzwischen anhand erfolgter Mitteilungen von Einsatzkräften des 15.06.2021 nachvollzogen werden konnte, erging nahezu zeitgleich zum eigentlichen Ereignis von einer Person ein Hinweis auf die Aktion. Noch bevor diese Information über Funk weiter übermittelt werden konnte, erfolgte bereits die Landung des Piloten im Fußballstadion.

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mOWi – Ordnungswidrigkeiten mobil erfassen

17.06.2021, PP München

Am 18.06.2021 startet die Pilotierung der neuen mOwi-App zur Erfassung von Verkehrsordnungswidrigkeiten und das Bürger-Infoportal beim Polizeipräsidium München mit ca. 250 iPhones.

Das Polizeipräsidium München erhielt vom Bayerischen Staatsministerium des Innerenfür Sport und Integration den Auftrag zur Pilotierung der „mOwi-App“ und des damitverbundenen „Bürger-Infoportals“ im Zeitraum vom 18.06.2021 bis 15.08.2021.Hinter diesen Begrifflichkeiten steckt ein innovatives Verfahren, welches die bisherigeVerwarnung mit Zahlungsaufforderung („der klassische Strafzettel“) langfristig ersetzensoll. Hierzu nutzen zunächst vier Dienststellen des Polizeipräsidiums München Polizei-Smartphones, um Verwarnungen (z.B. Falschparken) mit der neuen App auszustellen.Folgende Dienststellen pilotieren das neue Verwarnungsverfahren:Polizeiinspektion 14 (Westend)Polizeiinspektion 22 (Bogenhausen)Polizeiinspektion 44 (Moosach) sowiedie 2. Einsatzhundertschaft des Polizeipräsidiums München (eingesetzt im gesamtenZuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München).Die Polizeikräfte der Pilotierungsdienststellen stellen mithilfe einer App über dasdienstliche Smartphone eine Verwarnung aus. Diese wird dann mit einem QR-Code, dersich auf einer sogenannten Bürgerbenachrichtigung befindet, zusammengeführt undunmittelbar in das Polizeidatennetz gespeichert.Die Polizeikräfte bringen diese am Fahrzeug an oder übergeben die Bürgernachrichtsituationsbedingt persönlich an den Verkehrsteilnehmer.Die so verwarnten Verkehrsteilnehmer haben nun die Möglichkeit, mithilfe einesSmartphones oder eines Computers den vorgeworfenen Tatbestand aufzurufen.Anschließend besteht die Möglichkeit einen entsprechenden Überweisungsträgeraufzurufen, um das Verwarnungsgeld z.B. über Onlinebanking sofort zu bezahlen.Sollte ein verwarnter Verkehrsteilnehmer nicht die Möglichkeit besitzen, sich digital zuinformieren bzw. die Verwarnung zu bezahlen, so besteht, wie bisher auch, dieMöglichkeit, mit dieser Bürgerbenachrichtigung bei einer Polizeiinspektion vorstellig zuwerden und die Verwarnung dort zu begleichen oder sich Informationen hierzueinzuholen.Sollte eine am Fahrzeug angebrachte Bürgerbenachrichtigung sich nicht mehr amFahrzeug befinden, erhält der Halter des Fahrzeuges wie gewohnt eine schriftlicheBenachrichtigung über den Verkehrsverstoß.Sollten während der Pilotierungsphase technische Probleme oder Fehler auftauchen, sobitten wir die Bürger hierbei um eine entsprechende Mitteilung an das PolizeipräsidiumMünchen bzw. das Polizeiverwaltungsamt Straubing. Hierzu kann gerne dasKontaktformular von der Bayerischen Polizei verwendet werden.

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Pressebericht vom 17.06.2021

905. Pilotierungsphase der „mOwi-App“ und des „Bürger-Infoportals“ bei der Münchner PolizeiDas Polizeipräsidium München erhielt vom Bayerischen Staatsministerium des Inneren für Sport und Integration den Auftrag zur Pilotierung der „mOwi-App“ und des damit verbundenen „Bürger-Infoportals“ im Zeitraum vom 18.06.2021 bis 15.08.2021.Hinter diesen Begrifflichkeiten steckt ein innovatives Verfahren, welches die bisherige Verwarnung mit Zahlungsaufforderung („der klassische Strafzettel“) langfristig ergänzen soll. Hierzu nutzen vier Dienststellen des Polizeipräsidiums München Polizei-Smartphones, um Verwarnungen (z.B. Falschparken) mit der neuen App auszustellen.Folgende Dienststellen pilotieren das neue Verwarnungsverfahren: Polizeiinspektion 14 (Westend)Polizeiinspektion 22 (Bogenhausen) Polizeiinspektion 44 (Moosach) sowie die 2. Einsatzhundertschaft des Polizeipräsidiums München (eingesetzt im gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München). Die Polizeikräfte der Pilotierungsdienststellen stellen mithilfe einer App über das dienstliche Smartphone eine Verwarnung aus. Diese wird dann mit einem QR-Code, der sich auf einer sogenannten Bürgerbenachrichtigung befindet, zusammengeführt und unmittelbar in das Polizeidatennetz gespeichert. Die Polizeikräfte bringen diese am Fahrzeug an oder übergeben die Bürgernachricht situationsbedingt persönlich an den Verkehrsteilnehmer. Die so verwarnten Verkehrsteilnehmer haben nun die Möglichkeit, mithilfe eines Smartphones oder eines Computers den vorgeworfenen Tatbestand aufzurufen. Anschließend besteht die Möglichkeit einen entsprechenden Überweisungsträger aufzurufen, um das Verwarnungsgeld z.B. über Onlinebanking sofort zu bezahlen. Sollte ein verwarnter Verkehrsteilnehmer nicht die Möglichkeit besitzen, sich digital zu informieren bzw. die Verwarnung zu bezahlen, so besteht, wie bisher auch, die Möglichkeit, mit dieser Bürgerbenachrichtigung bei einer Polizeiinspektion vorstellig zu werden und die Verwarnung dort zu begleichen oder sich Informationen hierzu einzuholen. Sollte eine am Fahrzeug angebrachte Bürgerbenachrichtigung sich nicht mehr am Fahrzeug befinden, erhält der Halter des Fahrzeuges wie gewohnt eine schriftliche Benachrichtigung über den Verkehrsverstoß. Sollten während der Pilotierungsphase technische Probleme oder Fehler auftauchen, so bitten wir die Bürger hierbei um eine entsprechende Mitteilung an das Polizeipräsidium München bzw. das Polizeiverwaltungsamt Straubing. Hierzu kann gerne das Kontaktformular von der Bayerischen Polizei verwendet werden.

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Nachtrag zum Pressebericht vom 16.06.2021

-siehe Nachtrag zum Pressebericht vom 15.06.2020, Ziffer 896Wie bereits berichtet landete am 15.06.2021 ein propellergetriebenes Ultraleichtflugzeug im Vorfeld des Europameisterschaftsspiels zwischen Frankreich und Deutschland auf dem Spielfeld der Fußball Arena München. Bei der Tat wurden zwei Personen verletzt. Es handelt sich um einen 42-jährigen Ukrainer, der zur stationären Behandlung in einem Münchner Krankenhaus aufgenommen wurde und im Laufe des heutigen Tages das Krankenhaus wieder verließ. Die andere verletzte Person war ein 36-jähriger Franzose, der nach einer ambulanten Behandlung in einem Münchner Krankenhaus dieses danach wieder verlassen konnte.Die Münchner Polizei hat sich für den Einsatz rund um die Euro 2020 auf verschiedene Störszenarien auch im Luftraum vorbereitet und kann entsprechend reagieren, um die Gefahren schnell abwehren zu können. Jedoch hat die Polizei hier nur sehr wenig Zeit, um die Art der Störung bewerten zu können und zu entscheiden, welche Gegenmaßnahmen ergriffen werden. In diesem Zusammenhang kann im Nachhinein festgehalten werden, dass sich der 38-Jährige bei seiner Aktion einem hohen Risiko ausgesetzt hat. Darüber hinaus stellte die Aktion ein unkalkulierbares Gefährdungspotenzial für Unbeteiligte dar.Gegen den tatverdächtigen Piloten, einen 38-Jährigen mit Wohnsitz in Pforzheim, wird aus diesem Grunde u.a. wegen eines Verstoßes gegen das Luftverkehrsgesetz, einer gefährlichen Körperverletzung, einer Gefährdung des Luftverkehrs und eines Hausfriedensbruchs ermittelt. Er wurde nach der kriminalpolizeilichen Sachbearbeitung sowie einer Überprüfung etwaiger Haftgründe wieder entlassen.Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 43 im Rahmen der Zuständigkeit für politisch motivierte Organisationsdelikte.Dieser Vorfall wird noch mal zum Anlass genommen, das Einsatzkonzept zu überprüfen, ob es ggf. angepasst werden muss.

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Pressebericht vom 16.06.2021

902. Widerruf einer Öffentlichkeitsfahndung nach zwei von vier unbekannten Tätern nach Körperverletzungsdelikten und weiteren Straftaten – Ottobrunn-siehe Medieninformation vom 13.11.2020, Ziffer 1756Wie bereits berichtet, befanden sich am Montag, 27.07.2020, gegen 20:00 Uhr, vier bislang unbekannte Täter in der Rosenheimer Landstraße in einem leerstehenden Gebäude. Dort beschädigten sie Glasscheiben. An dem Gebäude wurden die Täter von einem 33-Jährigen und einer 35-Jährigen (beide mit Wohnsitzen in München) angetroffen. Auf Ansprache reagierten der bislang unbekannte Täter Nummer 1 aggressiv und schlug dem 33-Jährigen mit der Faust gezielt ins Gesicht. Die 35-Jährige wurde daraufhin vom unbekannten Täter Nummer 2 bespuckt. Daraufhin schafften es die vier unbekannten Täter zu Fuß zu flüchten. Im Rahmen der veranlassten Öffentlichkeitsfahndung konnten mithilfe von Hinweisen aus der Bevölkerung zwei der vier unbekannten Täter nun erfolgreich ermittelt werden. Bei dem Tatverdächtigen 1 handelt es sich um einen 16-Jährigen und bei dem Tatverdächtigen 2 handelt es sich um einen 15-Jährigen (beide mit Wohnsitzen im Landkreis Erding). Beide Tatverdächtige wurden, insbesondere wegen Körperverletzungsdelikten, Sachbeschädigung und versuchten Diebstahls angezeigt.Täter 3 und Täter 4 sind nach derzeitigem Ermittlungsstand noch flüchtig und werden weiterhin wie folgt beschrieben:Täter 3:Männlich, ca. 170 cm, ca. 16 Jahre, ca. 65 kg, schlanke, athletische Statur; bekleidet mit grauem Kurzarm-T-Shirt, schwarz-grüner Jogginghose, schwarze Turnschuhe mit weißer SohleTäter 4: Männlich, ca. 16 JahreWer hat im angegebenen Zeitraum in der Rosenheimer Landstraße in Ottobrunn Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 23, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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Nachtrag zum Pressebericht vom 15.06.2021

Im Rahmen des Polizeieinsatzes zur UEFA EURO 2020 verliefen die Stunden vor dem Fußballspiel Frankreich – Deutschland äußerst ruhig. Lediglich in der Münchner Innenstadt kam es am Marienplatz im Bereich einer dortigen Gaststätte einmal gegen 15.30 Uhr und einmal gegen 17.00 Uhr zum Abbrennen einiger pyrotechnischer Gegenstände (Rauchtöpfe und Rauchkörper). Es wurde dabei aber niemand verletzt und es kam auch zu keinen bislang bekannten Sachschäden. Ansonsten kam es noch zu leichten Problemen bei der Anfahrt von Ticketinhabern mit Privatfahrzeugen, die keine Parkberechtigung für das Parkhaus bei der Fußball-Arena-München im Vorfeld online erworben hatten. Kurz vor dem Anpfiff des Fußballspiels, gegen 21.00 Uhr, landete ein Gleitschirmflieger auf dem Spielfeld der Fußball Arena München. Hierbei handelt es sich augenscheinlich um einen Umweltaktivisten von Greenpeace. Beim Landeanflug verletzte der Pilot nach jetzigem Stand zwei männliche Personen. Die Verletzten wurden durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt und zur weiteren Abklärung in Krankenhäuser gebracht. Eine akute notärztliche Versorgung war nicht erforderlich. Der Pilot selbst machte keine Verletzungen geltend. Der 38-jährige mit Wohnsitz in Baden Württemberg wurde festgenommen. Das Fluggerät wurde sichergestellt. In diesem Zusammenhang wird nun u.a. wegen verschiedenen Delikten nach den Strafgesetzbuch und dem Luftverkehrsgesetz ermittelt. Das Polizeipräsidium München betont, dass es keinerlei Verständnis für solche unverantwortlichen Aktionen gibt, bei denen eine erhebliche Gefährdung von Menschenleben in Kauf genommen wird. Daneben wurde ein 48-jähriger mit Wohnsitz in Nürnberg festgenommen, der eine Drohne im Flugbeschränkungsgebiet um die Fußball-Arena-München gesteuert hat. Ein Zusammenhang mit dem Gleitschirmflug besteht nach derzeitigem Kenntnisstand nicht. Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass es auch an den kommenden Spieltagen hier ein Flugbeschränkungsgebiet gibt.

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Pressebericht vom 15.06.2021

15.06.2021, PP München

Inhalt:886. Handel mit Betäubungsmitteln – Untergiesing887. Körperverletzungsdelikt – Am Hart 888. Sexualdelikt – Westend 889. Sexualdelikt – Laim 890. Raubdelikt – Maxvorstadt 891. Verkehrsunfall zwischen Kleintransporter und Kleinkraftrad; eine Person verletzt – Maxvorstadt 892. Verkehrsunfall zwischen Fahrrad und Pkw; eine Person verletzt – Ludwigsvorstadt 893. Verkehrsunfall zwischen Pkw und Motorroller; zwei Personen verletzt – Grasbrunn 894. Trickbetrug durch falsche Polizeibeamte (Callcenterbetrug) – Waldperlach 895. Terminhinweis: Vorstellung mOwi-App und Bürger-Portal (Pilotierung)

886. Handel mit Betäubungsmitteln – Untergiesing
Im Rahmen umfangreicher Ermittlungen des Fachkommissariats 83 (Betäubungsmittelkriminalität) ergaben sich Erkenntnisse gegen einen 60-jährigen mit Wohnsitz in München, dass dieser mit Betäubungsmitteln handelt.Am Mittwoch, 09.06.2021, konnte ein solcher Handel zwischen ihm und einer 52-Jährigen (auch mit Wohnsitz in München) an seiner Wohnadresse in Untergiesing beobachtet werden. Im Anschluss wurde die 52-Jährige kontrolliert und wenige Gramm Kokain wurden bei ihr gefunden. Sie wurde wegen dem Besitz von Betäubungsmitteln angezeigt und nach Beendigung der Anzeigenbearbeitung vor Ort entlassen. Das Kokain wurde sichergestellt.In Folge dessen wurde auch der 60-Jährige im Umfeld seines Wohnanwesens festgenommen. Er führte u. a. Bargeld (wenige tausend Euro) mit sich, welches sichergestellt wurde. Bei einer im Anschluss durchgeführten Wohnungsdurchsuchung, die zuvor richterlich angeordnet wurde, fanden die eingesetzten Beamten Kokain (mehrere hundert Gramm), wenige Gramm Marihuana und Verpackungsmaterial, welches alles sichergestellt wurde. Nach den ersten Erkenntnissen diente die Wohnung primär für die Aufbewahrung von Betäubungsmitteln.Der 60-Jährige wurde wegen dem Handel von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge angezeigt, der Haftanstalt des PP München überstellt und am Donnerstag einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl.Die weiteren Ermittlungen zum Fall führt das Fachkommissariat 83.

887. Körperverletzungsdelikt – Am Hart
Am Freitag, 11.06.2021, gegen 00:15 Uhr, teilte ein 23-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis Garmisch-Partenkirchen mit, dass er im Bereich der Weyprechtstraße verletzt wurde. Mehrere Streifen der Münchner Polizei fuhren zum Einsatzort. Dort konnte der 23-Jährige verletzt aufgefunden werden. Er hatte eine Verletzung im Bereich des Kopfes und konnte den Beamten und dem Rettungsdienst schildern, dass er von einem oder mehreren bislang unbekannten Tätern, vermutlich mit einer Glasflasche, verletzt wurde. Mehr gab der 23-Jährige gegenüber den Einsatzkräften nicht an. Aufgrund des Verletzungsbildes ergibt sich der Verdacht auf eine schwere Körperverletzung. Eine Beschreibung des oder der Täter war dem 23-Jährigen nicht möglich. Das Kommissariat 25 hat die Ermittlungen übernommen.Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 25, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

888. Sexualdelikt – Westend
Am Sonntag, 13.06.2021, gegen 17:25 Uhr, ging ein 12-Jähriger mit Wohnsitz in München im Bereich des Bavariaparks auf einem Trampelpfad entlang. Ihm kam ein bislang unbekannter Täter entgegen und forderte den 12-Jährigen auf, dass dieser seine Hose ausziehen und ihm sein Geschlechtsteil zeigen soll. Der 12-Jährige verneinte dies und wollte weitergehen. Daraufhin wurde er von dem Täter festgehalten. Dem 12-Jährigen gelang es jedoch sich aus dem Griff zu befreien und er sprach Passanten an. Diese wiederum verständigten die Polizei. Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung wurde ein 31-jähriger Afghane ohne festen Wohnsitz angetroffen, kontrolliert und festgenommen, da es einen Tatverdacht gegen ihn gab. Der 12-Jährige wurde durch den Vorfall körperlich nicht verletzt. Er wurde an seinen Erziehungsberechtigten übergeben. Der 31-Jährige wurde der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen bestätigte sich der Tatverdacht gegen ihn nicht und er wurde wieder entlassen. Das Kommissariat 15 hat die Ermittlungen übernommen.Der Täter wurde wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 160-170 cm groß, 30-40 Jahre alt, zentral- oder südasiatisches Aussehen, unrasiert, kurze dunkle (oder auch braune) Haare; er trug ein dunkelblaues T-Shirt mit Aufschrift und dunkelblaue JeansZeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

889. Sexualdelikt – Laim
Am Samstag, 12.06.2021, gegen 19:00 Uhr, erhielt die Polizei die Mitteilung, dass in einer Unterkunft in der Elsenheimerstraße ein 9-jähriger Junge von einem 45-Jährigen missbraucht worden sei. Der 9-Jährige wurde von seinen Eltern zu dem 45-Jährigen geschickt, um bei ihm Geld zu wechseln (alle Beteiligten sind in der Unterkunft untergebracht und afghanische Staatsbürger). Als er in dessen Zimmer ankam wurde er sofort vom 45-Jährigen auf dessen Bett gezogen und der 45-Jährige nahm sexuelle Handlungen an dem 9-Jährigen vor. Nach der Tat offenbarte sich der 9-Jährige bei seinen Eltern, diese wiederum verständigten die Polizei. Der 45-Jährige konnte in seinem Zimmer angetroffen und festgenommen werden. Er wurde im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Gegen den Tatverdächtigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des sexuellen Missbrauchs von einem Kind eingeleitet. Der Ermittlungsrichter erließ einen Haftbefehl. Das Kommissariat 15 hat die Ermittlungen übernommen.

890. Raubdelikt – Maxvorstadt
Am Freitag, 11.06.2021, 22:30 Uhr bis 23:30 Uhr, befand sich eine 17-Jährige mit Wohnsitz in München im Bereich des Odeonsplatzes. Hier geriet sie in Streit mit einer weiblichen Person (unbekannte Täterin 1). Die unbekannte Täterin war zu diesem Zeitpunkt mit einem E-Scooter unterwegs und es kam hierbei zu einem Zusammenstoß der beiden. Durch den Zusammenstoß ging eine Glasflasche, welche die unbekannte Täterin bei sich trug zu Bruch. Die Täterin verließ die Örtlichkeit. Etwa eine halbe Stunde später erschien die unbekannte Täterin in Begleitung einer weiteren weiblichen Person (unbekannte Täterin 2) wieder im Bereich des Odeonsplatzes. Von der 17-Jährigen wurde nun Geld gefordert, um die kaputte Glasflasche zu ersetzen. Zudem wurde sie in aggressiver Weise aufgefordert ihre Handtasche vorzuzeigen. Die beiden Täterinnen sahen in die Handtasche. Nachdem sie dies getan hatten, griffen sie die 17-Jährige körperlich an, woraufhin diese zu Boden ging. Am Boden liegend wurde sie von den zwei Täterinnen weiterhin geschlagen und getreten. Ihre Handtasche wurde weggerissen und die beiden Täterinnen flüchteten vom Tatort. Die 17-Jährige wurde durch die Angriffe leicht verletzt. Die 17-Jährige begab sich später mit ihren Erziehungsberechtigten zur Anzeigenerstattung zur Polizei.Die Täterinnen wurden wie folgt beschrieben:
Täterin 1:Weiblich, ca. 19 Jahre alt, ca. 170 cm groß, normale bis schlanke Statur, südeuropäisches Erscheinungsbild, lange schwarze lockige Haare (Pferdeschwanz), volle Augenbrauen; dunkel gekleidet(Haare ziehen, Schlag ins Gesicht, Tritte)Täterin 2:Weiblich, ca. 19 Jahre alt, breitere Statur, ca. 165 cm groß, schwarze Haare; schwarze Oberbekleidung, beigefarbene Hose, Weinflasche in der Hand (Tritte)Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

891. Verkehrsunfall zwischen Kleintransporter und Kleinkraftrad – Maxvorstadt
Am Montag, 14.06.2021, gegen 06:15 Uhr, befuhr ein 38-Jähriger mit Wohnsitz in München mit einem Mercedes Kleintransporter die Arcisstraße in Richtung Innenstadt. An der Kreuzung mit der Adalbertstraße bog er nach den ersten Ermittlungen nach links ab. In der Arcisstraße kam ihm ein 65-Jähriger mit Wohnsitz in München mit einem Kleinkraftrad entgegen. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß, wobei der 65-Jährige verletzt wurde. Er kam mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus. An seinem Kleinkraftrad entstand ein Totalschaden. Der 38-Jährige blieb unverletzt und an dem Kleintransporter entstand ein mittelschwerer Sachschaden. Der Gesamtschaden liegt im unteren fünfstelligen Bereich. Die Kreuzung musste teilweise gesperrt werden. Es kam zu keinen Verkehrsbehinderungen. Die Münchner Verkehrspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

892. Verkehrsunfall zwischen Fahrrad und Pkw; eine Person verletzt – Ludwigsvorstadt
Am Montag, 14.06.2021, gegen 09:50 Uhr, wartete ein 63-Jähriger aus Italien als Fahrer eines Kia Pkw an der Herzog-Heinrich-Straße und Mozartstraße an einer roten Ampel. Er wollte im Anschluss auf der Herzog-Heinrich-Straße geradeaus, stadtauswärts, weiterfahren. Zur gleichen Zeit befuhr eine 27-Jährige aus München als Radfahrerin die Mozartstraße in westlicher Richtung (in Richtung Theresienwiese). Als für den 63-Jährigen die Ampel Grünlicht zeigte, fuhr er in die Kreuzung ein. Im selben Moment fuhr auch die 27-Jährige in die Kreuzung ein und prallte gegen die Fahrerseite des Pkw des 63-Jährigen. Durch den Sturz vom Fahrrad verletzte sich die 27-Jährige unter anderem im Bereich des Kopfes und wurde vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 63-Jährige blieb durch den Unfall unverletzt. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

893. Verkehrsunfall zwischen Pkw und Motorroller; zwei Personen verletzt – Grasbrunn
Am Montag, 14.06.2021, gegen 19:20 Uhr, befuhr eine 43-Jährige aus dem Landkreis München mit einem Motorroller die Bundesstraße 304 in Richtung München. Mit ihr auf dem Motorroller befand sich eine 11-jährige Angehörige. Die 43-Jährige wollte nach den ersten Ermittlungen die Einmündung zur Autobahnauffahrt A 99 (Anschlussstelle Haar, Fahrtrichtung Nürnberg) bei Grünlicht geradeaus überqueren. Ihr entgegen auf der Bundesstraße 304 kam ein 18-Jähriger aus dem Landkreis Ebersberg als Fahrer eines Audi Pkw, welcher in Richtung Zorneding fuhr. An der Einmündung zur Autobahnauffahrt A 99 wollte er nach links in diese abbiegen. Er bog ab und es kam zum Zusammenstoß mit dem entgegenkommenden Motorroller. Durch den Verkehrsunfall wurde die 43-Jährige und die 11-Jährige verletzt, woraufhin beide mit einem Rettungshubschrauber zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus geflogen wurden. Der 18-Jährige blieb unverletzt. An beiden Fahrzeugen entstand ein erheblicher Sachschaden und dieser liegt nach der ersten Einschätzung im unteren fünfstelligen Bereich. Für die Unfallaufnahme wurde für eineinhalb Stunden die Bundesstraße 304 in Richtung München und die Autobahnauffahrt der A 99, Anschlussstelle Haar, gesperrt. Es kam zu Verkehrsbehinderungen. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

894. Trickbetrug durch falsche Polizeibeamte (Callcenterbetrug) – Waldperlach
Am Montag, 14.06.2021, gegen 08:00 Uhr, erhielt eine über 80-Jährige aus München einen Anruf eines angeblichen Polizeibeamten. Er behauptete, dass gegen 04:00 Uhr nachts drei Täter bei der über 80-Jährigen einbrechen wollten. Glücklicherweise war es der Polizei gelungen, zwei Verdächtige festzunehmen. Der dritte Tatverdächtige sei jedoch noch auf der Flucht und soll als Angestellter der Bankfiliale tätig sein, bei welcher die Seniorin Kundin sei. Anschließend wurde die Seniorin um Mithilfe gebeten, damit der dritte Täter auch festgenommen werden könne. So begab sich die über 80-Jährige auf Anweisung des bislang unbekannten Anrufers zu einer Bankfiliale im Nahbereich ihrer Wohnung. Unter dem Vorwand einer geplanten größeren Anschaffung ließ sie sich über mehrere Zehntausend Euro auszahlen. Mit diesem Geld begab sie sich auf weitere Anweisungen des unbekannten Anrufers hin auf einen Parkplatz im Bereich der Münchner Straße (Putzbrunn). An einer vereinbarten Stelle legt sie das Bargeld in einem Kuvert ab und begab sich in ein nahegelegenes Geschäft. Hierbei hielt sie weiterhin telefonischen Kontakt mit dem falschen Polizeibeamten. Als sie zu dieser Stelle zurückkehrte, war das Geldkuvert bereits durch einen bislang unbekannten Täter abgeholt worden. Nach Rückkehr zu ihrer Wohnanschrift schöpfte die über 80-Jährige den ersten Verdacht und verständigte die Polizei über den Notruf 110.Durch Polizeikräfte wurde eine Anzeige wegen des Verdachts des Trickbetrugs durch falsche Polizeibeamte aufgenommen. Erste Ermittlungen im Nahbereich führten zu keiner Festnahme eines möglichen Tatverdächtigen. Die AG-Phänomene hat die weiteren Ermittlungen übernommen.Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum am Montag, 14.06.2021, von 09:30 Uhr bis 10:30 Uhr, im Bereich der Münchner Straße, Mangfallstraße, Oedenstockacherstraße in Putzbrunn Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kriminalfachdezernat 3, AG-Phänomene, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.Hinweis Ihrer Münchner Polizei:
Falsche Polizei- oder Kriminalbeamte verwenden fast immer den Trick, dass sie die Angerufenen über vermeintliche Einbrüche in der Nachbarschaft informieren. Sie behaupten, dass sie deshalb in der Wohnung mögliche Geld- bzw. Schmuckbestände kontrollieren müssten. Vergewissern Sie sich bitte durch einen selbstständigen Anruf beim Polizeinotruf 110, ob es sich tatsächlich um einen Polizeibeamten handeln könnte. Wenn Sie den Polizeinotruf 110 anrufen, vergewissern Sie sich bitte, dass ein vorheriger Anruf auch definitiv beendet wurde, indem der Hörer aufgelegt oder eine entsprechende Taste eines Mobiltelefons gedrückt wurde. Lassen Sie keine unbekannten Personen in Ihre Wohnung, die sich nicht eindeutig legitimieren können. Dieser Hinweis gilt außerdem für Betrugsmaschen ähnlicher Art. Wenn Sie Anrufe von vermeintlichen Personen anderer Behörden erhalten, vergewissern Sie sich über einen unabhängigen Anruf bei dieser Behörde, ob der Anrufer tatsächlich in deren Auftrag bei Ihnen angerufen hat. Machen Sie am Telefon niemals Angaben über Ihre finanziellen Verhältnisse und teilen Sie keine Bankverbindungsdaten mit.

895. Terminhinweis: Vorstellung mOwi-App und Bürger-Portal (Pilotierung)
Das Polizeipräsidium München erhielt vom Bayerischen Staatsministerium des Inneren für Sport und Integration den Auftrag zur Pilotierung der „mOwi-App“ und des damit verbundenen „Bürger-Portals“, im Zeitraum von 15.06.2021 bis 15.08.2021.Hinter diesen Begrifflichkeiten steckt ein innovatives Verfahren, welches die bisherige Verwarnung mit Zahlungsaufforderung („der klassische Strafzettel“) ablösen soll. Hierzu werden drei Dienststellen des Polizeipräsidiums München mit entsprechenden Geräten ausgestattet, um Verwarnungen (z.B. Falschparken) mit der neuen App auszustellen.Um den Ablauf und die Geräte sowie das neue Format der Verwarnung vorzustellen, lädt das Polizeipräsidium München zu Beginn der Pilotierung Medienvertreter zu einer Präsenz-Presserunde amDonnerstag, 17.06.2021, um 11:30 Uhr, im Medienzentrum der Pressestelle, Eingang Augustiner Straße 2
ein. Es wird über den Ablauf des Verwarnungssystems informiert und die technische Ausstattung sowie deren Anwendung wird präsentiert. Im Anschluss an die Vorstellung besteht die Möglichkeit für Interviews mit den Verantwortlichen der Pilotierung. Fotos und Videoaufnahmen können aufgenommen werden. Exklusiv zeigen wir ein kurzes Tutorial-Video, welches später in den Sozialen Netzwerke veröffentlicht wird.Wir bitten um eine Anmeldung vorab per Mail unter oder unter der Telefonnummer 089/2910-4800. Das für die Presserunde geltende Hygienekonzept wird dann noch per E-Mail verschickt.

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