Hampel: G7-Gipfel – Kein Zurück in die Vergangenheit

AfD Fraktion BT

Berlin, 11. Juni 2021. Mit Blick auf das G7-Treffen kommentiert der außenpolitische Sprecher der im Deutschen , Armin-Paulus Hampel, das Treffen von US-Präsident Biden und dem britischen Premierminister Johnson:

„Man könnte ja auf den ersten Blick glauben, mit der ersten Europareise von US-Präsident Biden wären die transatlantischen Beziehungen wieder in Ordnung und es herrsche Einigkeit. Der britische Premier und Grandpa Joe unterzeichnen eine Atlantikcharta 2.0 und knüpfen damit an das Jahr 1941 an, als Churchill und Roosevelt im Grunde die Nachkriegsordnung der Welt konzipierten. Immerhin traf man sich diesmal nicht auf einem Schlachtschiff. Dennoch ist es bezeichnend, wie rückwärtsgewandt Präsident Biden das Verhältnis zu Europa gestalten will.

Natürlich sind und bleiben die USA die Führungsmacht der westlichen Welt und unser stärkster Verbündeter in der NATO, aber sie brauchen in einer zunehmend multipolaren Welt mehr denn je verlässliche Partner auch auf dem europäischen Festland. Dafür bietet sich vor allem an. Aber kein als Vasall, sondern als Dialogpartner und Vermittler auf Augenhöhe, de auch mit Blick auf Russland.

Daher können wir nur davor warnen, dass sich der heute beginnende G7-Gipfel, wie von Außenminister Maas (SPD) großspurig gefordert, einig und schlagkräftig gegenüber Moskau und Peking positioniert. Im realpolitischen deutschen Interesse wäre jetzt nicht der Blick zurück in die Vergangenheit des Kalten Krieges, sondern vor allem der Blick nach vorn hin zu einem konstruktiven Dialog mit Russland über die gemeinsame Zukunft in Europa.“

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