„Mehr Freiheit, mehr Normalität wagen“

Bundesregierung

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Die stets sinkende Zahl der Neuinfektionen sei eine ermutigende Entwicklung, so Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. „Der Trend setzt sich fort: Die Infektionszahlen sinken, die Intensivstationen leeren sich und die Zahl der Impfungen steigt weiter“, so der Minister. Inzwischen seien auch mehr Lockerungen und mehr Normalität möglich.

Das Erreichte absichern

Auch der Präsident des Robert Koch Instituts, Lothar Wieler, nannte die Entwicklung erfreulich. Kein Landkreis liege bei den Inzidenzen mehr über 100. Nur zwölf Landkreise hätten eine Inzidenz, die über 50 liege. Dennoch betonte er aber auch: „Die ist leider noch nicht vorbei.“ Noch seien die Fallzahlen deutlich höher als im vergangenen Jahr.

Spahn sagte, es gelte nun, das Erreichte auch abzusichern. Denn je tiefer die Inzidenzen fielen, „desto länger werden wir etwas von diesem Erfolg haben und desto weniger geben wir Mutationen eine Chance, sich zu verbreiten.“

Digitales Impfzertifikat startet

Mit Stand vom 10. Juni sind 47 Prozent der Deutschen mindestens einmal geimpft. „Wenn wir eine Impfbereitschaft von 75 Prozent annehmen, dann sind drei von vier impfbereiten Erwachsenen, Stand heute, mindestens einmal geimpft“, so Spahn

Um den Impfstatus nachzuweisen wird eine Impfung in den gelben WHO-Pass eingetragen. Geimpfte können Ihren Nachweis ergänzend nun auch per App vorlegen und brauchen ab sofort das gelbe Heftchen nicht mehr. Genutzt werden kann der digitale Impfausweis direkt in der -Warn-App oder mit der neuen CovPass-App.

Schritt für Schritt

Der dafür benötigte QR-Code für den digitalen Impfnachweis darf nur von risierten Personen in Impfzentren, Arztpraxen und Krankenhäusern und Apotheken ausgestellt werden. Ab sofort beginnen die Bundesländer QR-Codes alisch an diejenigen zu verschicken, die bereits vollständig geimpft sind. „Schritt für Schritt werden sich jetzt Impfzentren, Arztpraxen sowie Apotheken an das System anschließen, um europäisch interoperable Impfbescheinigungen ausstellen zu können“, erklärte Spahn. Dann können Bürgerinnen und Bürger mit ihrem gelben Impfpass in Apotheken und Arztpraxen gehen und sich den Barcode nachträglich erstellen lassen.

Das bedeute aber auch: Nicht alle können sofort ihre Impfinformationen auf dem Handy speichern. „Innerhalb der nächsten Wochen sind dann alle dabei“, so der Minister. Bis Ende Juni solle der CovPass in für alle zur Verfügung stehen. Spahn weiter: „Das Ziel ist, dass auch in Helsinki, Amsterdam oder auf Mallorca dieses Impfzertifikat gelesen werden kann. Damit setzen wir als EU einen Standard, den es länderübergreifend auf der Welt bisher nicht gibt.“

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