„Jeder will europäische Normen“

Bundesregierung

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Die in Europa schließe sich oft nicht zusammen, um europäische Standards für den digitalen Markt zu entwickeln. Vielmehr würden die Anbieter aus Übersee genutzt. Im Wettlauf um die Anwendung neuer Technologien müsse Europa noch schneller werden, erklärte Bundeskanzlerin Angela .

Sicherheit in der digitalen Welt

Fälschungen von Identitäten in der digitalen Welt, so genannte „Deep Fakes“, bereiten der Kanzlerin Sorge. Die personelle Identität jedes Menschen müsse sicher sein. „Das müssen wir im Blick haben und da müssen wir Maßstäbe setzen.“ Der

elektronische Identitätsnachweis im Personalausweis mit eID-Funktion werde noch zu wenig genutzt, mahnte .

Die Bundesregierung verfolgt deshalb das Projekt der „Digitale Identitäten“, das an digitale Anwendungen unter Nutzung des Personalausweises anknüpft. Die Sicherheit bei den Persönlichkeitsrechten, die die Menschen aus der analogen Welt bereits kennen, wolle der Staat auch in der digitalen Welt gewährleisten. Das sei ein wichtiges staatliches Angebot, erläuterte die Kanzlerin.

Nicht immer das höchste Risiko annehmen

„Jede Technologie, die wir in der Menschheitsgeschichte entwickelt haben, kann zum Guten gebraucht werden und sie kann missbraucht werden“, betonte . Sie sprach sich aber dagegen aus, eine spezielle Technologie deshalb vorab als besonders sorgenbehaftet zu bezeichnen.

Wenn man in Europa bei Produkten mit neuartiger Technologie, wie beispielsweise der Künstlichen Intelligenz, immer die höchste Risikostufe zuordne, könne das zu unverhältnismäßiger Überregulierung führen. „Dann kann es passieren, dass sich im europäischen Umfeld niemand mehr engagiert, um hier solche Produkte zu entwickeln.“ Man müsse eine „vernünftige, faire Abwägung finden“, sagte abschließend.

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