Long Covid auf der Spur

Bundesregierung

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 „Bei der Bewältigung der - sind wir auf einem guten Weg. Das sagen uns die Zahlen, die uns das Robert Koch-Institut in den vergangenen Wochen meldet“, sagt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek. „Eine Zahl macht aber weiterhin Sorgen – die Zahl der an Covid-19-Erkrankten.“ 

Bislang sind in mehr als 3,6 Millionen Menschen an Covid-19 erkrankt. Zehn Prozent davon leiden Schätzungen zufolge an Spätfolgen einer Infektion.

Als an Long-Covid erkrankt zählen Patienten, die mehr als drei Monate lang mit Symptomen zu kämpfen haben. Zu den häufigsten Spätsymptomen zählen extreme Erschöpfung, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche, Atemnot sowie der Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns.

Spätfolgen entschlüsseln, um Betroffene bestmöglich ben zu können

Die Medizinforschung, so die Ministerin, habe einen breiten Grundstock an Wissen über das virus. Mit einem neuen Forschungsprogramm stehen nun fünf Millionen Euro bereit, um Forschungsvorhaben zu Spätsymptomen von Covid-19 zu fördern. Es sei eine weitere Stärkung der in sehr gut aufgestellten Medizinforschung, betonte Karliczek.

Denn: Zu Long-Covid gibt es noch eine Reihe von offenen Fragen. Bekannt ist, dass eine Erkrankung von Long-Covid unabhängig vom Krankheitsverlauf während der Infektion ist. Sowohl Menschen mit leichten, aber auch Patienten mit schweren Krankheitsverläufen können unter Long-Covid leiden.

Die Vielzahl unterschiedlicher Symptome von Long-Covid – bislang sind rund 50 zum Teil sehr unterschiedlicher Syptome – erschwere den Ärzten, die richtige Diagnose zu stellen und daraus die richtige Behandlung einzuleiten. Eine klare Definition vom Long-Covid zu finden, ist eine der zentralen Aufgaben des neuen Förderprogramms. 

Mehr zum Thema lesen Sie beim

Bundesforschungsministerium.

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