Bund fördert Sicherheit in national bedeutenden Kultureinrichtungen – Kulturstaatsministerin Grütters: “Sammlungen künftig noch besser schützen”

Bundesregierung

Der Bund unterstützt 41 Projekte in elf Bundesländern bei Maßnahmen zum verstärkten Einbruch- und Diebstahlschutz in national bedeutenden Museen, Archiven und Ausstellungshäusern. Aus dem Sonderprogramm „Stärkung der Sicherheit in nationalen Kultureinrichtungen“ stehen dafür bis zu fünf Millionen Euro bereit. Zu den geförderten Maßnahmen zählen unter anderem der Einbau sensorgesteuerter Überwachungssysteme sowie elektronischer Zutrittskontrollen und Schließanlagen, die Erneuerung von Einbruchmeldeanlagen oder die Sicherung von Fenstern, Türen und Ausstellungsvitrinen.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters: „Unsere Kultureinrichtungen bewahren vielfältige Kulturschätze von überragender Bedeutung und unwiederbringliche Zeugnisse unseres Kulturerbes. Deshalb ist jeder Kunstraub aus unseren Museen schmerzhaft, selbst wenn er weniger Aufsehen erregt als im Berliner Bode-Museum oder im Grünen Gewölbe in Dresden. Umso wichtiger ist es, dass wir jetzt möglichst viele bedeutsame Kultureinrichtungen ielt dabei unterstützen, ihre Sammlungen künftig noch besser zu schützen.“

Die einmalige Sonderförderung ermöglicht den Kultureinrichtungen in gemeinnütziger, staatlicher oder kommunaler Trägerschaft wichtige Investitionen in bauliche, mechanische oder elektronische Sicherheitsvorkehrungen. Der Bund übernimmt dabei die Hälfte der Kosten. Voraussetzung für eine Förderung war ein mit dem zuständigen Landeskriminalamt oder der Kriminallichen Beratungsstelle abgestimmtes Sicherheitskonzept.

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