Arbeitswelt im Wandel

Bundesregierung

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Der Rat der Arbeitswelt hat seinen

ersten an Bundesarbeitsminister Hubertus Heil übergeben. Die Experten haben beobachtet, analysiert und daraus Handlungsempfehlungen abgeleitet, die über die Bewältigung der direkten folgen hinausgehen. Heil hatte den unabhängigen Rat 2020 berufen, in einem Jahr, das mit seinen massiven Auswirkungen auch für die betriebliche Arbeitswelt eine Zäsur darstellte.

Arbeit in der

Mit der rückte etwa das Thema Homeoffice in den Fokus und damit verbunden die Frage, wie wichtig der persönliche Austausch am Arbeitsort für den Erfolg eines Betriebes sein kann. Ein weiteres Thema des s ist die Sicherung von Fachkräften etwa in der (Alten-)Pflege. Hier sollen höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen dazu beitragen, soziale Dienstleistungsberufe wie jene in der Pflege zu stärken.

Das Gremium richtete seinen Blick auch auf die Beschäftigtengruppen, die von der Krise häufig besonders schwer betroffen waren. Solo-Selbstständigen sollte der Zugang zu einer freiwilligen Arbeitslosenversicherung erleichtert werden, so die Fachleute. Der Rat empfiehlt auch, die geringfügige Beschäftigung nach und nach abzubauen: Minijobs seien nicht die erhoffte Brücke in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Sie sollten nur noch Schülerinnen und Schülern, Studierenden sowie Rentnerinnen und Rentnern vorbehalten sein.

Berufliche Weiterbildung soll die Beschäftigten auf den digitalen Wandel in der Arbeitswelt vorbereiten. Der Staat habe die weiterbildungsförderlichen Rahmenbedingungen geschaffen, so die Fachleute. Damit mehr Menschen die Angebote annehmen, raten sie jedoch dazu, das Weiterbildungsangebot übersichtlicher zu gestalten und Hürden zu senken.

Weichen für die Zukunft stellen

Die Handlungsempfehlungen des Expertengremiums sollen Unternehmen, Beschäftigten und Sozialpartnern helfen, die Weichen für die Zukunft der Arbeit richtig zu stellen. Der zeigen sie auf, welche Rahmenbedingungen dafür notwendig sind.

Der unabhängige Rat der Arbeitswelt ist mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft und , von Gewerkschaften und Betriebsräten besetzt. Das ermöglicht es ihm, die Themen von allen Seiten zu beleuchten. Das neue

Arbeitswelt-Portal bietet zusätzliche Orientierung zu den wichtigsten Veränderungen in der Arbeitswelt.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat den Rat der Arbeitswelt im Januar 2020 als unabhängiges Gremium berufen, um Orientierung zum Wandel der Arbeitswelt zu geben. Auf Basis wissenschaftlicher Analysen und praktischer Erfahrung gibt der Rat Empfehlungen, wie Unternehmen, ihre Beschäftigten und die die zukünftige Arbeitswelt gestalten können. Der soll einmal jährlich erscheinen.

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