Pressebericht vom 17.05.2021

Polizei München

  1. Einsätze der Münchner im Kontext mit der Corona-

  2. Tätlicher Angriff auf beamten am Hauptbahnhof – Ludwigsvorstadt

  3. Verkehrsunfall mit – Maxvorstadt

  4. Einbruch in ein Geschäft – Oberföhring

  5. Kellerbrand; mehrere Personen verletzt – Westend

  6. Öffentlichkeitsfahndung: Vermissung eines 78-Jährigen – Giesing

  7. Einsatzbilanz zum Fußballspiel der 3. Liga am Sonntag, 16.05.2021 – Giesing

731. Einsätze der Münchner im Kontext mit der Corona-

Im Zeitraum von Freitag, 14.05.2021, 06:00 Uhr, bis Montag, 17.05.2021, 06:00 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des präsidiums (sowohl Stadt und Landkreis ), um die Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzregelung zu überprüfen. Über 4.900 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 118 Verstöße aneigt.Am Sonntag, 16.05.2021, gegen 01:45 Uhr, rief ein Anwohner eines Mehrfamilienhauses am Oskar-Maria-Graf-Ring in Neuperlach den notruf 110 an und er teilte mit, dass sich in einer dortigen Wohnung mehrere Personen befinden würden, die laut feiern würden.

Eine Streife der inspektion 24 (Perlach) fuhr zur Örtlichkeit und traf in der Wohnung auf fünf Personen (23-31 Jahre alt, drei Frauen und zwei Männer, vier mit Wohnsitzen in und eine Frau aus dem Landkreis Eichstätt), die dort miteinander feierten und aus verschiedenen Haushalten stammten.

Die Party wurde beendet, die Anwesenden wurden wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz aneigt und bis auf die sich dort berechtigt aufhaltende Person mussten alle die Wohnung verlassen.

Am Nachmittag des 16.05.2021 stellten Beamte der Münchner fest, dass sich viele Personen, die sich in der stark besuchten Fußgängerzone im Bereich der Kaufinger- und Neuhauser Straße aufhielten, nicht an die Tragepflicht einer Mund-Nasen-Bedeckung hielten.

Aus diesem Grund wurden dort wiederholt Lautsprecherdurchsagen durchgeführt, um auf die Bestimmungen hinzuweisen.

732. Tätlicher Angriff auf beamten am Hauptbahnhof – Ludwigsvorstadt

Am Samstag, 15.05.2021, gegen 22:50 Uhr, befand sich ein 21-jähriger uniformierter beamter des präsidiums auf einem Bahnsteig der U-Bahn am Hauptbahnhof. Er war auf dem Weg zu seiner Dienststelle.Ein 18-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen trat unvermittelt an den beamten heran und beleidigte ihn sowohl verbal als auch mit einer herabwürdigenden Geste. Als der beamte daraufhin die Personalien des 18-Jährigen feststellen wollte, griff ihn dieser an und schlug ihm mehrmals mit der Faust ins Gesicht. Mithilfe von unbeteiligten Zeugen, die die Situation bemerkten, und mit Unterstützung von Mitarbeitern der U-Bahnwache konnte der Tatverdächtige festgenommen und an zwischenzeitlich alarmierte beamte übergeben werden.

Der 18-Jährige wurde wegen eines Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, wegen Widerstandes gegen beamte, wegen einer Körperverletzung und wegen einer Beleidigung aneigt.

Der beamte, der bei dem Angriff mehrere Verletzungen am Kopf erlitt, wurde zur Behandlung in ein Münchner Krankenhaus gebracht. Er ist momentan nicht dienstfähig.

Die weiteren Ermittlungen werden durch die Münchner Kriminal geführt.

733. Verkehrsunfall mit – Maxvorstadt

Am Sonntag, 16.05.2021, gegen 22:10 Uhr, befuhr ein 18-Jähriger aus dem Landkreis mit einem Seat den Oskar-von-Miller-Ring in nördlicher Richtung. Vor der Einfahrt in den Altstadtring wollte er nach den ersten Ermittlungen nach rechts in Richtung der Ludwigstraße einbiegen. Dabei stieß er frontal gegen einen Lichtmast. Sowohl der Lichtmast als auch der wurden bei dem Zusammenstoß erheblich beschädigt. Der war nicht mehr fahrbereit.

Nach den ersten Ermittlungen könnte eine nicht an die Witterung angepasste und überhöhte Geschwindigkeit unfallursächlich gewesen sein.

Während der Unfallaufnahme kam es zu geringen Verkehrsbeeinträchtigungen durch die errichteten Sperren.

Die Münchner Verkehrs hat die Ermittlungen übernommen.

734. Einbruch in ein Geschäft – Oberföhring

Am Freitag, 14.05.2021, gegen 06:50 Uhr, verständigte eine 55-jährige Münchnerin die , nachdem sie beim Aufsperren eines Geschäftes in der Oberföhringer Straße ein eingeschlagenes Fenster bemerkte. Die ersten Ermittlungen vor Ort ergaben, dass ein oder mehrere unbekannte Täter ein Fenster des Geschäfts gewaltsam geöffnet hatten und so das Geschäft betreten konnten. Die Innenräume wurden durchsucht und aus einem Tresor wurden diverse Medikamente sowie Bar entwendet.

Vor Ort wurden von der Münchner Kriminal Spuren gesichert.

Die Münchner Kriminal hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem präsidium , Kriminalfachdezernat 8, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen dienststelle in Verbindung zu setzen.

735. Kellerbrand; mehrere Personen verletzt – Westend

Am Sonntag, 16.05.2021, gegen 16:55 Uhr, wurde die über einen Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses in der Ridlerstraße informiert. Vor Ort konnte eine erhebliche Rauchentwicklung festgestellt werden. Insgesamt klagten 13 Anwohner hatten Beschwerden durch Rauchgas. Alle wurden vor Ort ambulant behandelt.

Nach Abschluss der Löscharbeiten konnten alle Anwohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die Ridlerstraße wurde im Zeitraum von 17:00 Uhr bis 18:58 Uhr zwischen der Trappentreustraße und der Astallerstraße für den Fahrverkehr komplett gesperrt.

Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zur Brandursache, werden bei der Münchner Kriminal (Kommissariat 13) geführt.

736. Öffentlichkeitsfahndung: Vermissung eines 78-Jährigen – Giesing

Seit Sonntag 16.05.2021, gegen 12:30 Uhr, wird ein 78-Jähriger aus vermisst. Der 78-Jährige bewohnt derzeit ein Seniorenwohnheim in Giesing. Zuletzt wurde er nach dem Mittagessen durch eine Pflegerin des Seniorenheims gesehen. Anschließend konnte er in dem Pflegeheim nicht mehr angetroffen werden.

Eine Absuche des Heims und der näheren Umgebung durch Pflegekräfte verlief erfolglos. Eine Absuche im Zimmer des Vermissten und die Absuche der näheren Umgebung durch die eingesetzten beamten verlief ebenfalls erfolglos. Im Einsatz war auch die Rettungshundestaffel der Freiwilligen Feuerwehr Hochbrück.
Der 78-Jährige ist stark dement. Er wurde bei vergangenen Vermissungen zuletzt an seiner alten Wohnanschrift in der Bingener Straße und an anderen Örtlichkeiten im Bereich der inspektion 44 (Moosach) angetroffen.

Die weiteren Ermittlungen werden beim Kommissariat 14 geführt.

Beschreibung des Vermissten:
Männlich, 78 Jahre, ca. 168 cm groß, ca. 70 kg schwer, schlanke Figur, südländischer Typ, grau-weiße ca. 10 cm lange Haare, rechts gescheitelt, Vollbart, auffälliges Muttermal an der rechten Wange, buschige grau-weiße Augenbrauen; Bekleidung: vermutlich Jeans, Hemd, graue Jacke, braune Schuhe

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Wallbergstraße (Giesing) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem präsidium , Kommissariat 14, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen dienststelle in Verbindung zu setzen.


737. Einsatzbilanz zum Fußballspiel der 3. Liga am Sonntag, 16.05.2021 – Giesing

Am Sonntag, 16.05.2021, gab es ein Fußballspiel der 3. Liga zwischen dem TSV 1860 und dem FC Bayern II. Im Vorfeld der Partie versammelten sich mehrere Anhänger beider Fußballvereine an diversen Örtlichkeiten im Innenstadtbereich und in der Nähe des Grünwalder Stadions an der Tegernseer Landstraße. So hielten sich am Trainingsgelände des TSV 1860 ca. eine Stunde vor dem Spielbeginn ca. 50 Fans und in der Nähe vom Wettersteinplatz ca. 150 Fans des TSV 1860 auf.
Zeitgleich versammelten sich ca. 150 Fans des FC Bayern II in der Innenstadt am Viktualienmarkt und am Tal.

Als der Vereinsbus des TSV 1860 gegen 13:15 Uhr vom Trainingsgelände an der Grünwalder Straße in Richtung Stadion fuhr, versammelten sich am Wettersteinplatz ca. 850 Fans des TSV 1860 , um den Bus zu empfangen.

Als die Mannschaft des TSV 1860 vor dem Stadion aus dem Bus ausstieg, mussten die Fans durch Einsatzkräfte der mit Hilfe unmittelbaren Zwangs durch ketten und in Form von Schieben und Drücken von der Mannschaft ferngehalten werden.

Darüber hinaus wurden bei der Ankunft aus dem Gedränge der Fangruppierung heraus drei Rauchtöpfe und ein Böller ündet.

Während des Spiels wurden im Außenbereich rund um das Stadion ebenfalls mehrfach pyrotechnische Gegenstände durch diverse Fangruppierungen entzündet. Hierbei wurde eine Feuerwerksbatterie auf eine vorbeifahrende Trambahn geworfen und diese wurde beschädigt. Der Brand konnte durch die anwesende Feuerwehr umgehend gelöscht werden.

Insgesamt kam es im Rahmen des Fußballspiels zu neun Beleidigungen, zwei Widerständen gegen beamte, einer Sachbeschädigung und sieben Verstößen nach der Sprengstoffverordnung.

Acht Tatverdächtige von Beleidigungsdelikten konnten durch die vorläufig festgenommen werden. Nach Feststellung der Personalien wurden die jeweiligen Tatverdächtigen wieder entlassen.

Insgesamt waren über 200 Einsatzkräfte des präsidiums bei dem Fußballeinsatz tätig.

Die Ermittlungen zu den, während des einsatzes festgestellten, Straf- und Ordnungswidrigkeiten werden durch die Münchner Kriminal geführt.


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