Klein: Klimaschutz global denken

CDU-CSU Bundestagsfraktion

11.05.2021 – 11:04

Treibhausgase mit länderübergreifenden Instrumenten weltweit senken

will seine schutzziele verschärfen. Wie ein Beitrag der deutschen Entwicklungs dazu aussehen kann, erläutert der entwicklungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestags, Volkmar Klein:

neutralität bis 2045 ist ein ehrgeiziges Ziel. Um dieses Ziel zu erreichen, sollten die vorhandenen Mittel so wirksam wie möglich eingesetzt werden. 6 des Pariser schutzabkommens böte dafür einen wirksamen Hebel, wenn auf internationaler Ebene endlich die konkreten Umsetzungsregeln beschlossen würden. Das würde bedeuten: Wenn ein anderes Land mit Hilfe deutscher Leistungen seine Emissionen reduzieren könnte, würde dies auf die deutschen bilanz angerechnet.

Auf diese Weise würden wir uns zunutze machen, dass sich de in Entwicklungs- und Schwellenländern in der Regel mit den gleichen finanziellen Mitteln ein Vielfaches an CO2-Senkung erzielen lässt wie in selbst. Gleichzeitig befähigen wir dadurch unsere Partner, freundliche Technologien bereits frühzeitig beim Auf- und Ausbau ihres Energieversorgungssystems zu nutzen.

Entscheidend ist deshalb, dass beim nächsten gipfel in Glasgow im November dieses Jahres die notwendigen Mechanismen beschlossen werden, damit wir endlich die Möglichkeit der Anrechnung nutzen können. Das Bundes-schutzgesetz unterstützt in seiner bereits geltenden Fassung dieses sinnvolle Instrument. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit kann damit einen wirksamen Beitrag liefern, um das deutsche schutzziel und am Ende die neutralität zu erreichen.

Anstrengungen in selbst, Treibhausgasemissionen zu reduzieren, dürfen deshalb allerdings nicht vernachlässigt werden. Aber es wäre fahrlässig, die Augen davor zu verschließen, dass mit einem eingesetzten Euro in Entwicklungs- und Schwellenländern viel mehr für den Schutz des globalen s geleistet werden kann als hierzulande. Globaler schutz erlaubt keine Nabelschau, sondern erfordert globales Denken.”

Hintergrund: Die CDU/CSU- ist die größte im Deutschen Bundestag. Sie repräsentiert im Parlament die Volksparteien der Mitte und fühlt sich Freiheit, Zusammenhalt und Eigenverantwortung verpflichtet. Auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes setzt sich die Unions für einen starken freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat, die soziale und ökologische Markt, die Einbindung in die westliche Wertegemeinschaft sowie für die Einigung Europas ein. Vorsitzender der CDU/CSU- im Deutschen Bundestag ist Ralph Brinkhaus.

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