Dankbar für die deutsch-niederländische Freundschaft

Bundesregierung

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Bundeskanzlerin Angela hat an der Gedenkveranstaltung zum Jahrestag der Befreiung der Niederlande teilgenommen. Sie hielt eine und diskutierte mit jungen Niederländerinnen und Niederländern zum Thema Freiheit. Die Kanzlerin nannte es eine „außerordentliche Ehre“, am niederländischen Befreiungstag sprechen zu dürfen. Ihre Einladung erachte sie als „besonderes Zeichen der Freundschaft zwischen den Niederlanden und .“ 

Die Niederlande feierten am Mittwoch zum 76. Mal den Bevrijdingsdag, den Befreiungstag. Damit erinnerte das Königreich an das Ende der Besatzung durch das nationalsozialistische am 5. Mai 1945. Kanzlerin nahm virtuell an der Gedenkveranstaltung in Den Haag mit dem niederländischen Ministerpräsidenten Mark Rutte teil. Im Vorjahr musste ihre Teilnahme aufgrund der - kurzfristig entfallen.

„Immerwährende Verantwortung s“

erinnerte an das „unermessliche Leid“ vieler Menschen in den Niederlanden während des Zweiten Weltkrieges. So sei der 5. Mai 1945 für die Niederlande „das lang ersehnte Ende der Verbrechen“ Nazis gewesen. Beispielhaft erwähnte das Schicksal der von den Nationalsozialisten ermordeten Anne Frank, von dem sie „zutiefst erschüttert“ sei. Das jüdische Mädchen hielt seine Erlebnisse während des Krieges im Exil in Amsterdam in einem weltberühmt gewordenen Tagebuch fest.

„Nichts kann die Lücken füllen, die die Ermordeten hinterlassen haben“, bekräftigte . Sie stellte klar: „Die begangenen Verbrechen verjähren nicht, die Erinnerung daran wachzuhalten ist immerwährende Verantwortung s.“

Weltweiter Einsatz für Frieden und Freiheit

Die Bundeskanzlerin würdigte die Niederlande als „ein Land, das sich weltweit gegen Unterdrückung und für Frieden und Freiheit einsetzt.“ Kaum eine Stadt veranschauliche dies mehr als Den Haag, in der in diesem Jahr der Befreiungstag gefeiert werde. Als Sitz des Internationalen Gerichtshofes und des Internationalen Strafgerichtshofes sei Den Haag eine „Stadt des Rechts“, sagte .

- – „Freiheit in Verantwortung“ leben

Im Jahr 2021 könne das Thema Freiheit nicht bet werden, ohne an die derzeitigen Einschränkungen infolge der - zu denken, sagte die Kanzlerin. Zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg seien aktuell die Grundfreiheiten des Lebens in einem Maße eingeschränkt, wie das vor der außerhalb der Vorstellungskraft gelegen habe. Jedoch sei auch hier wichtig, dass Freiheit immer als „Freiheit in Verantwortung“ zu unseren Mitmenschen verstanden werden müsse.

Die Hand zur Versöhnung gereicht

„Wir Deutschen werden nie vergessen, dass die Niederlande uns nach dem Zweiten Weltkrieg und nach dem Zivilisationsbruch der Schoah die Hand zur Versöhnung gereicht haben“, sagte . werde immer dankbar dafür sein, dass daraus die deutsch-niederländische Freundschaft erwachsen konnte. 

Vielfältige Freundschaft und Partnerschaft
und die Niederlande arbeiten in vielen Feldern eng zusammen, zum Beispiel bei und Energie, aber auch bei europapolitischen Fragen. Diese Themen standen auch im Mittelpunkt der dritten deutsch-niederländischen Regierungskonsultationen im Oktober 2019.

Im Jahr 2020 waren die Niederlande überdies zum vierten Mal in Folge s größter spartner in der EU und der zweitgrößte weltweit. Der sumsatz s mit den Niederlanden und Belgien übersteigt sogar den mit China deutlich.

Entschieden gegen Antisemitismus und Rassismus

Jeder und jede Einzelne könne etwas dazu beitragen, die europäischen Werte auch in der heutigen Zeit zu verteidigen, die Demokratie zu wahren, Menschenrechte zu stärken und Schwache zu schützen. Die schrecklichen Anschläge von Kassel, Halle und Hanau in jüngerer Zeit hätten in eigt, wie nötig dies auch heute sei, bekräftigte .

Die Bundeskanzlerin beendete ihre mit einem Appell an die gemeinsame Verantwortung aller für den Frieden. „Diese Angriffe mahnen uns, dass wir uns als Bürgerinnen und Bürger gegen jede Form von Antisemitismus und Rassismus, gegen jede Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit entschieden wenden müssen.“

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