Dringende Warnung: Haustürbetrüger sind wieder unterwegs – Dortmunder Westen aktuell betroffen | Dortmund

Polizei NRW

Im aktuellen vollendeten Fall gab sich ein Mann gegen 11.15 Uhr an der Haustür eines Seniors im Bereich Deipenbeck als Handwerker aus, der den anschluss des Mannes überprüfen müsse. Der Dortmunder ließ den Fremden in sein Haus und musste im Nachhinein feststellen, dass ihm hochwertiger Schmuck gestohlen worden war. Auch bei einer Seniorin, die nur wenige Kilometer entfernt wohnt, versuchte ein fremder Mann sich Zugang zur Wohnung zu verschaffen, scheiterte allerdings.

Im Bereich Jungferntal drang eine unbekannte Frau ebenfalls ganz dreist in die Wohnung einer Seniorin ein und stahl dort Schmuck. Sie hielt der Frau an der Tür einen Blumenstrauß hin und drängte sich in die Wohnung. Während die Dortmunderin offenbar wie gebeten die Blumen in eine Vase stellte, schaffte es die Frau, Schmuck aus der Wohnung zu entwenden.

Vor diesem Hintergrund warnt die dringend:

Es ist Ihr gutes Recht fremde Menschen nicht in Ihre Wohnung oder Ihr Haus zu lassen, wenn diese sich nicht angekündigt haben oder von Ihnen eingeladen wurden!

Lassen Sie daher bei fremden an der Tür – egal welches Anliegen sie haben – immer Misstrauen walten! Sei es ein Handwerker, den Sie oder gegebenenfalls Ihr Vermieter nicht angefordert haben, eine fremde Person, die um Hilfe bittet, aber dafür unbedingt Ihre Wohnung betreten möchte, oder ein Vertreter einer Behörde, den Sie nicht erwarten.

Sollten Sie auch nur leise Zweifel an der Echtheit des Anliegens haben, lassen Sie diese Person nicht in Ihre Wohnung! Ziehen Sie im Zweifel Nachbarn hinzu oder rufen Sie direkt die an unter 110.

Wichtig: Schauen Sie sich Besucher immer vorher durch den Türspion oder das Fenster an. Installieren Sie wenn möglich ein Kastenschloss mit Sperrbügel. So ist es Ihnen möglich, die Tür einen Spalt zu öffnen, um mit einem Besucher zu sprechen, ihn aber nicht hereinzulassen.

Sollte ein Besucher ein ernsthaftes Anliegen haben, wird er sich von Ihnen vertrösten lassen, Ihnen Kontaktdaten geben, damit Sie telefonisch einen Termin mit Firma, Behörde oder ähnlichem machen können.

Sollte eine verdächtige Person bei Ihnen geklingelt haben, verständigen Sie bitte die unter 110 – egal, ob es zu einem Betrug gekommen ist oder nicht. Denn Betrügerinnen und Betrüger lassen nicht nach. Sie werden es in der Nachbarschaft oder in der Stadt weiter versuchen.

Klären Sie ältere Mitmenschen in der Familie, Nachbarschaft oder im Bekanntenkreis über diese Maschen auf. Und tauschen Sie Erreichbarkeiten aus. So können sich diese Menschen bei Zweifeln auch an Sie wenden.