Sylvia Limmer: EU-Klimagesetz heute Nacht verabschiedet – “Systemwandel” der EU-Bürokraten bedroht unsere Freiheiten und unseren Wohlstand

21.04.2021 – 13:56

                

AfD - Alternative für Deutschland

Berlin (ots)

In der heutigen Nacht haben das EU-Parlament, die EU-Kommission und der Ministerrat im Trilog das Europäische gesetz festurrt. Neben Dr. Sylvia Limmer, der Umweltpolitischen Sprecherin der -Delegation im EU-Parlament und Beisitzerin im Bundesvorstand der , nahmen unter anderem Michael Bloss (Grüne) und Peter Liese (CDU) an den Verhandlungen teil. Sylvia Limmer kommentiert das Ergebnis wie folgt:

“Das EU-gesetz schreibt rechtsverbindlich vor, dass die EU spätestens bis zum Jahre 2050 ‘neutral’ zu sein hat – was auch immer dies konkret heißen mag. Das ziel, also die CO2-Emissionseinsparungen im Vergleich zu 1990, beträgt bis 2030 nun 55 Prozent CO2-Reduktion, darf aber gnädigerweise auch ,übererfüllt’ werden – vor gar nicht so langer Zeit waren es ,nur’ 40 Prozent Reduktion. Damit möchte die EU kurz vor dem gipfel mit US-Präsident Joe Biden nicht nur Eindruck schinden. Vielmehr betonte Frau Guteland, die Wortführerin für das EU-Parlement, in der auf die Verhandlungen folgenden heutigen ekonferenz, dass die EU der globale Vorreiter einer der rettung werden soll. Oder wie Sie es formulierte, die EU soll die ,Big Sister’ zu ,Little Brother’ Joe Biden sein.

Dieses gesetz verpflichtet die EU-Mitgliedsstaaten zu einer radikalen Veränderung ihrer , ihrer Infrastruktur, ihrer Energieerzeugung, ihres Energieverbrauchs und überhaupt der gesamten gesellschaftlichen Art zu leben und zu arbeiten. Allerdings wurde die Formulierung, die jeden einzelnen Mitgliedsstaat explizit in die Pflicht genommen hätte, heraus genommen und durch eine eher EU-weit zu erreichende neutralität ersetzt. Es steht zu befürchten, dass mit seiner derzeitigen Polit-Besetzung die EU-Big-Sister spielen wird, während andere Mitgliedsstaaten nun entspannter zustimmen können, da quasi ein Schlupfloch eingebaut wurde. wird also nicht nur weiterhin sein Steuergeld transferieren, sondern obendrein brav CO2-gerecht deindustrialisieren.

Als Grundlage dieses ‘Gesetzes aller Gesetze’ (Guteland) dienen Berichte von VN-Konferenzen oder des rates IPCC. Es ist sehr problematisch, sich auf Inhalte von Berichten von politischen und politisierten Institutionen zu berufen. Und ebenso ist es alarmierend, dass über 50 EU-Gesetze überarbeitet werden müssen. Dies ist mehr als die typische Brüsseler Bürokratiespirale. Es ist, wie es Pascal Canfin, Vorsitzender des zuständigen Umweltausschusses, enthusiastisch zusammenfasste, ein Systemwechsel (,systemic change’).

Im Klartext bedeutet dies: Man ordnet alles der Ökodoktrin unter, ohne dabei Rücksicht auf Kollateralschäden zu nehmen, nimmt diese bewusst in Kauf und opfert nebenher Freiheit und Wohlstand.

Die Kosten dieser angeblich grünen Transformation betragen jährlich über 600 Milliarden Euro.

Sinnvoller wäre es, einen stabilen Rechtsrahmen für eine prosperierende zu schaffen und sich durch kluge Innovations an tische Veränderungen anzupassen – ohne CO2-Steuer, ohne CO2-Emissions, ohne Pariser schutzabkommen, ohne das Europäische gesetz.”

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