Zwei Volljuristinnen/Volljuristen (m/w/d) (Land Brandenburg)

Polizei Brandenburg

Das Ministerium des Innern und für Kommunales sucht zum 01. Oktober 2021

Zwei Volljuristinnen/Volljuristen (m/w/d)

als Nachwuchskräfte für den höheren Polizeivollzugsdienst

im Polizeipräsidium des Landes Brandenburg

(BesGr. A 13 BbgBesO)

Das Polizeipräsidium mit seinen vier Polizeidirektionen Nord, Ost, Süd und West, dem Landeskriminalamt und der Direktion Besondere Dienste ist u. a. für die Sicherheit von ca. 2,5 Mio. Brandenburgerinnen und Brandenburger in 14 Landkreisen und 4 kreisfreien Städten zuständig.

Sie wollen sich ebenfalls für die Kriminalitätsbekämpfung und Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung der Menschen im Land Brandenburg einsetzen? Ihnen sind Freiheit und Rechtsstaatlichkeit wichtig? Sie wollen Führungs- und Personalverantwortung wahrnehmen und sind bereit auch in fordernden Situationen Führungsentscheidungen zu treffen? Sie wünschen sich einen abwechslungsreichen Beruf mit vielen Entwicklungsmöglichkeiten sowie einen sicheren Arbeitsplatz?

Dann bewerben Sie sich als Nachwuchskraft für den höheren Polizeivollzugsdienst im Land Brandenburg. Wir freuen uns, Sie kennen zu lernen.

Wir erwarten von Ihnen:

(Formale Anforderungen)

Bewerben kann sich, wer entsprechend

§ 8 Abs. 1 Brandenburgische Polizeilaufbahnverordnung (BbgPLV)

  • die gesetzlichen Voraussetzungen für die Berufung in das Beamtenverhältnis erfüllt,
  • den besonderen gesundheitlichen Anforderungen für den Polizeivollzugsdienst genügt und keine Anhaltspunkte vorliegen, die langwierige Zeiträume krankheitsbedingter Dienstunfähigkeit überwiegend wahrscheinlich machen (Polizeidiensttauglichkeit),
  • ausreichende körperliche und geistige Leistungsfähigkeit für den Polizeivollzugsdienst besitzt,
  • über förderliche Fremdsprachenkenntnisse verfügt, vorzugsweise der englischen Sprache,
  • die zweite juristische Staatsprüfung (mit mindestens der Gesamtnote „befriedigend“) erworben hat,
  • im Ergebnis eines Eignungsauswahlverfahrens für die Verwendung in dieser Laufbahn geeignet ist und gemäß

§ 3 Abs. 2 Landesbeamtengesetz (LBG)

  • zum Einstellungsjahr das 47. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.

Neben den laufbahnrechtlichen Voraussetzungen müssen Sie

  • Deutsche oder Deutscher im Sinne des Artikels 116 des Grundgesetzes oder sonstige Unionsbürgerin bzw. Unionsbürger sein,
  • sich zur freiheitlich demokratischen Grundordnung und zur Landesverfassung bekennen,
  • in geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen leben und
  • charakterlich für den Beruf geeignet sein.

Bei Einstellungsabsicht wird von Ihnen ein Auszug aus dem Bundeszentralregister (Führungszeugnis) gem. § 30 Absatz 5 Bundeszentralregistergesetz zur Vorlage bei der Behörde abgefordert.

Fachliche Anforderungen
  • mindestens gute Leistungen in den Rechtsgebieten Öffentliches Recht und Strafrecht
  • wünschenswert sind bereits eine abgeschlossene Ausbildung oder ein Studium im Polizeibereich oder ein zusätzliches Studium in Kriminalistik oder Kriminologie
  • wertvoll sind bereits vorhandene Führungserfahrungen
Außerfachliche Anforderungen
  • flexible Einsatzbereitschaft in allen Polizeibereichen und an allen Standorten des Polizeipräsidiums
  • Bereitschaft auch Wechsel-/Schichtdienst zu leisten
  • Teamfähigkeit sowie sicheres souveränes Auftreten
  • ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit
  • lösungsorientierte Handlungskompetenz
  • Organisationsfähigkeit
  • eine ausgesprochen gute Stressstabilität

Wir bieten Ihnen:

  • eine Ernennung unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Probe zur Polizeirätin/ zum Polizeirat (BesGr. A 13 BbgBesO) nach erfolgreichem Abschluss des Auswahlverfahrens (bestehend aus einem psychologischen Messverfahren, einer polizeiärztlichen Untersuchung, einem Sportleistungstest [soweit pandemiebedingt möglich], sowie der Vorstellung vor einer Auswahlkommission)
  • eine Übernahme in ein Beamtenverhältnis auf Lebenszeit nach erfolgreicher Ableistung der Probezeit,
  • spannende und herausfordernde Fach- und Führungsaufgaben in der Allgemeinen Aufbauorganisation aber auch in Besonderen Einsatzlagen,
  • einen Einsatz in vielseitigen polizeilichen Verwendungsbereichen,
  • Möglichkeiten zur fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung,
  • ein modernes Gesundheitsmanagement,
  • Vereinbarkeit von Beruf und Familie,
  • Unterstützung Ihrer Mobilität durch ein VBB Firmenticket.
polizeiliche Fachbildung:

Gemäß § 8 Abs. 2 BbgPLV erfolgt zu Beginn der Probezeit eine Unterweisung in die Aufgaben der Laufbahn.

Diese umfasst

  • eine siebenwöchige fachtheoretische, polizeispezifische Unterweisung (u. a. Führungs- und einsatzlehre, Kriminalistik, Kriminologie, Kriminaltechnik, Verkehrsrecht/ -lehre, Eingriffstechnik und Waffenkunde) an der Hochschule der Polizei des Landes Brandenburg in Oranienburg,
  • eine anschließende fachpraktische Unterweisung der klassischen Polizeiarbeit in mindestens zwei unterschiedlichen Dienststellen des Polizeipräsidiums.

Die fachtheoretische und fachpraktische Unterweisung umfasst ein Jahr.

Abschließend erfolgt ein sechsmonatiger Studienkurs an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster.

Erstverwendung nach der polizeilichen Fachbildung:

Ihre Erstverwendung als Führungskraft erfolgt regional bedarfsbezogen im Bereich des Polizeipräsidiums.

Ein Organigramm, dass Ihnen Einblick in die Struktur des Polizeipräsidiums gewährt, finden Sie unter www.polizei.brandenburg.de.

Informationen und Kontakt:

Bewerbungen von Frauen wird besonders gern entgegengesehen.

Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte bis zum 05. Mai 2021 mit folgenden Unterlagen:

  • Lebenslauf mit E-Mail-Adresse und Telefonnummer,
  • Zeugnisse über den Erwerb der Hochschulreife,
  • Nachweise über

a) das Bestehen der ersten und zweiten juristischen Staatsprüfung,

b) Stationszeugnisse,

c) eine etwaige Ausbildung oder ein etwaiges Studium im Polizeibereich,

d) etwaige Führungstätigkeiten und

e) über Fremdsprachenkenntnisse an das

Ministerium des Innern und für Kommunales

Referat 43

Henning-von-Tresckow-Str. 9-13

14467 Potsdam

oder

Mit Ihrer Bewerbung erklären Sie sich einverstanden, dass Ihre Bewerbungsunterlagen auch im Falle einer erfolglosen Bewerbung für die Dauer von mindestens drei Monaten aufbewahrt werden. 

Übersenden Sie uns bitte nur Kopien Ihrer Unterlagen und verzichten Sie auf Bewerbungsmappen und Schutzfolien, da sämtliche Bewerbungsunterlagen nach Abschluss des Stellenbesetzungsverfahrens datenschutzkonform vernichtet werden. Sofern Sie eine Rücksendung Ihrer Unterlagen wünschen, kann dies nur erfolgen, wenn Ihrer Bewerbung ein ausreichend frankierter und adressierter Rückumschlag beigefügt ist.

Auskünfte zur Ausschreibung erhalten Sie von Frau Cornelia Lankamp unter der Telefonnummer (0331) 866 2430.

Im Zusammenhang mit der Durchführung von Stellenbesetzungs-/Bewerbungsverfahren verarbeiten wir Ihre Daten. Wir bitten Sie um Beachtung der als Anlage beigefügten Datenschutzhinweise.

  • m/w/d steht für männlich/weiblich/divers

Informationen zum Datenschutz

Das Ministerium des Innern und für Kommunales verarbeitet im Zusammenhang mit Ihrer Bewerbung auf ausgeschriebene Stellen personenbezogenen Daten von Ihnen. Im Folgenden werden Sie gemäß Art. 13 EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) über die Verarbeitung dieser Daten informiert.

1. Name und Kontaktdaten des Verantwortlichen

Verantwortlicher im Sinne des Art. 4 Nr. 7 DSGVO für die Datenerhebung ist dasMinisterium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg (MIK)

Henning-von-Tresckow-Str. 9-13

14467 Potsdam

Deutschland

Telefon: +49 331 866-0

E-Mail:

Internet: http://mik.brandenburg.de

2. Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten

Datenschutzbeauftragter des Ministeriums des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg

Henning-von Tresckow-Str. 9-13

14467 Potsdam

Deutschland

Telefon: +49 331 866-2230

E-Mail:

3. Zwecke und Rechtsgrundlagen der Datenverarbeitung

Ihre personenbezogenen Daten werden zum Zwecke der Bewerbungsabwicklung verarbeitet und an die Abteilung 4 des MIK sowie, soweit diese fachlich zuständig sind, an das Polizeipräsidium des Landes Brandenburg, die Fachhochschule der Polizei des Landes Brandenburg bzw. den Zentraldienst der Polizei des Landes Brandenburg weitergegeben, um das Stellenbesetzungsverfahren sachgerecht bearbeiten zu können. Sofern Sie das Bewerbungsverfahren erfolgreich absolvieren und ein Arbeits- bzw. Dienstverhältnis mit Ihnen zustande kommt, werden die von Ihnen mitgeteilten personenbezogenen Daten des Weiteren zum Zwecke der Eingehung und Durchführung des Arbeits- bzw. Dienstverhältnisses verarbeitet. Eine Verwendung der Daten für Zwecke, die nicht im Zusammenhang mit der Bewerbung oder dem Arbeits- bzw. Dienstverhältnis stehen, erfolgt nicht.

Die Angabe von Gesundheitsdaten, wie u.a. vorliegende Behinderung, Schwerbehinderung oder Gleichstellung, im Sinne von Art. 9 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 4 Nr. 15 DSGVO ist für Sie freiwillig. Die Verarbeitung dieser Daten ist erforderlich, damit die aus dem Teil 3 Neuntes Buch Sozialgesetzbuch erwachsenden Rechte ausgeübt und den diesbezüglichen Pflichten nachgekommen werden können.

Ihre Daten werden auf Grundlage von § 26 Abs. 1 Brandenburgisches Datenschutzgesetz (BbgDSG) bzw. § 94 Abs. 1 Landesbeamtengesetz (LBG) verarbeitet. Soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten im Sinne des Art. 9 Abs. 1 DSGVO verarbeitet werden (z. B. Gesundheitsdaten wie Daten zur Schwerbehinderung oder Gleichstellung), erfolgt die Verarbeitung dieser Daten auf Grundlage von Art. 9 Abs. 2 Buchst. b DSGVO in Verbindung mit § 26 Abs. 3 BbgDSG.

4. Empfänger der personenbezogenen Daten

Empfänger der personenbezogenen Daten ist nach Art. 4 Nr. 9 DSGVO der:

Brandenburgische IT-Dienstleister (ZIT-BB)

Steinstraße 104-106

14480 Potsdam

Deutschland

Der ZIT-BB betreibt die Server, auf denen die Verarbeitung der personenbezogenen Daten erfolgt (Auftragsverarbeiter). Eine Datenverarbeitung im Sinne der Datenpflege wird vom ZIT-BB nicht durchgeführt.

Mit Bezug auf die in der Ausschreibung benannte künftige Einstellungsbehörde werden die personenbezogenen Daten an das

Polizeipräsidium des Landes Brandenburg

Kaiser-Friedrich-Str. 143

14469 Potsdam

Deutschland

weitergeleitet.

5. Dauer der Speicherung der personenbezogenen Daten

Ihre Daten werden sechs Monate nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens gespeichert. Sollte ein Arbeits- bzw. Dienstverhältnis mit dem MIK zustande kommen, werden die Daten auch nach Ablauf von sechs Monaten gespeichert und verarbeitet. Ihre Daten werden in diesen Fällen so lange gespeichert und verarbeitet, wie dies unter Beachtung der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen für die Durchführung und Abwicklung des Arbeits- und Dienstverhältnisses erforderlich ist.

6. Betroffenenrechte

Nach der DSGVO stehen Ihnen folgende Rechte zu:

Werden Ihre personenbezogenen Daten verarbeitet, so haben Sie das Recht, Auskunft über die zu Ihrer Person gespeicherten Daten zu erhalten (Art. 15 DSGVO).

Sollten unrichtige personenbezogene Daten verarbeitet werden, steht Ihnen ein Recht auf Berichtigung zu (Art. 16 DSGVO).

Liegen die gesetzlichen Voraussetzungen vor, so können Sie die Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten verlangen sowie Widerspruch gegen die Verarbeitung einlegen (Art. 17, 18 und 21 DSGVO).

Sollten Sie von Ihren oben genannten Rechten Gebrauch machen, prüft das MIK, ob die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt sind.

7. Beschwerderecht

Jede betroffene Person hat das Recht auf Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde, wenn sie der Ansicht ist, dass ihre personenbezogenen Daten rechtswidrig verarbeitet werden.

Wenn Sie sich an die Landesbeauftragte für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht wenden möchten, können Sie diese wie folgt kontaktieren:

Die Landesbeauftragte für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht

Dagmar Hartge

Stahnsdorfer Damm 77

14532 Kleinmachnow

Telefon: +49 33203 356-0

Telefax: +49 33203 356-49

E-Mail:

Weitere Informationen können Sie dem offiziellen Internetauftritt der Landesbeauftragten unter http://www.lda.brandenburg.de entnehmen.

8. Erforderlichkeit der Bereitstellung von Daten und mögliche Folgen der Nichtbereitstellung

Das MIK benötigt Ihre Daten, um Ihre Bewerbung bearbeiten zu können. Wenn Sie die erforderlichen Daten nicht angeben, können Sie im Rahmen des Bewerbungsverfahrens nicht berücksichtigt werden.

Die Angabe Ihrer Gesundheitsdaten ist freiwillig. Ohne Angabe der Gesundheitsdaten können die aus dem Teil 3 Neuntes Buch Sozialgesetzbuch erwachsenden Rechte nicht ausgeübt und den diesbezüglichen Pflichten nicht nachgekommen werden.