Zukunft der Beziehungen zu Paraguay

Deutscher Bundestag

Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung/Antwort –
14.04.2021 (hib 486/2021)

Berlin: (hib/JOH) Die Entscheidung, die bilaterale staatliche Entwicklungszusammenarbeit (EZ) mit Paraguay zu beenden, hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) laut Bundesregierung auf Grundlage objektiver Kriterien und in Abstimmung mit Bundeskanzleramt und dem Auswärtigen Amt getroffen. Die bilaterale staatliche EZ werde nun „verantwortungsvoll und unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten sukzessive über die nächsten Jahre hinweg auslaufen“, schreibt sie in einer Antwort (19/28192) auf eine Kleine Anfrage (19/27252) der FDP-Fraktion.

Sie betont darin auch, sie pflege seit Jahren vertrauensvolle, partnerschaftliche Beziehungen zu Paraguay in den unterschiedlichsten Bereichen. Dies entspreche der Philosophie der Lateinamerika- und Karibik-Initiative des Auswärtigen Amtes, deren Ziel eine deutliche Intensivierung der partnerschaftlichen Beziehungen mit den Ländern der Region sei. AA und BMZ stünden im engen Austausch, um die Neu-Fokussierung der EZ und die Ziele der Lateinamerika- und Karibik-Initiative aufeinander abzustimmen.