Herdt: Deutsche Außenpolitik vernachlässigt Brasilien und Lateinamerika

AfD Fraktion BT

Berlin, 14. April 2021. Der -sabgeordnete Waldemar Herdt bemängelt, dass die Bundesregierung und der Deutsche in den letzten eineinhalb Jahren die traditionell guten Beziehungen zu Brasilien vernachlässigt haben. de jetzt gelte es, einen Neustart unserer Außen vorzubereiten. In Absprache mit dem zuständigen Arbeitskreis für Außen der -s und unter Einbeziehung offizieller diplomatischer und parlamentarischer Gremien kehrte Herdt dieser Tage von einer Reise aus Brasilien zurück.

Während seines Aufenthalts in Brasilien wurde an Herdt der Wunsch herangetragen, den Schüler- und Studentenaustausch zwischen Brasilien und zu intensivieren. Herdt: „Ein weiteres bedeutsames Zukunftsprojekt könnte sein, deutschsprechende Pflegekräfte in Brasilien auszubilden, die mithelfen, den Pflegenotstand in zu überwinden. Es gibt Regionen in Brasilien, da wird nicht nur in Firmen, Restaurants und Hotels deutsch gesprochen, sondern auch auf der Straße. Ein Teil dieser Leute wäre bereit, in im Bereich der Pflege tätig zu werden.“

Bei seinen Gesprächen war die Bewältigung der -Krise immer wieder ein Thema. So führte Herdt Gespräche im brasilianischen Gesundheitsministerium mit dem stellvertretenden Minister und mit dem Kanzler des Auswärtigen Amtes in Brasilia, ebenso mit zahlreichen Abgeordneten verschiedener en, darunter auch mit dem Vizepräsidenten des Parlaments: „Die -s wird in Brasilien in weiten Kreisen der Parlamentarier sehr geschätzt und immer wieder hörte ich, das in letzter Zeit von deutscher Seite aus die Beziehungen zu Brasilien vernachlässigt würden. In diesem Sinne wirkte ich als Eisbrecher, um die abgekühlten deutsch-brasilianischen Beziehungen wieder zu beleben. Die Interparlamentarische Menschenrechtskommission (IPMK) der -s wird dabei die Federführung übernehmen.“

Ein weiterer Erörterungsgegenstand neben dem parlamentarischen Dialog waren die bilateralen sbeziehungen. Der -Abgeordnete verwies darauf, dass es in Brasilien etwa 1.400 deutsch-brasilianische Unternehmen gebe, die um die 10 Prozent des industriellen Bruttoinlandsprodukts ereten: „Viele Deutsche sind in Brasilien tätig. hat in Brasilien einen guten Ruf, der nicht durch links-grüne Projekte beschädigt werden darf.“