Pandemie ist Weckruf für den Naturschutz

Bundesregierung

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Am Weltgesundheitstag hat Bundesentwicklungsminister Gerd Müller zu einem weltweit verantwortungsvolleren Umgang mit der Natur aufgerufen. Covid-19 sei ein Weckruf für den Naturschutz, so Müller. Drei Viertel aller neu auftretenden Infektionskrankheiten würden von Tieren stammen. „Wo Regenwälder brennen und Wildtiere ausgerottet werden, verlieren Viren ihren ursprünglichen Wirt und springen leichter auf Menschen über“, schrieb Müller in einem Gastbeitrag, erschienen in der Rheinischen .

Die Naturzerstörung schreite in brutaler Geschwindigkeit voran: Jede Minute würden 15 Fußballfelder Wald abgeholzt – vornehmlich für die Soja- und Palmölproduktion. „Stoppen wir diesen Trend nicht, dann wird Covid-19 nicht die letzte gewesen sein“, so Müller. Die deutsche Entwicklungs unterstützt weltweit 670 Naturschutzgebiete mit einer Fläche sechsmal so groß wie . Darunter ist das weltgrößte Schutzgebiet Kavango-Zambezi, das im südlichen Afrika 36 Nationalparks umfasst.

Mehr für -Impfungen in Entwicklungsländern tun

Müller rief anlässlich des Weltgesundheitstages die Weltgemeinschaft auch dazu auf, mehr für -Impfungen in Entwicklungsländern zu leisten. Nur eine weltweite Impfkampagne sei der Weg aus der . Aber bislang würden nur 0,5 Prozent der Impfungen in den ärmsten Ländern stattfinden.  gehe hier voran und habe 2,2 Milliarden Euro als einer der größten Unterstützer weltweit bereitgestellt.  

Lesen Sie hier den

Gastbeitrag von Bundesentwicklungsminister Müller.

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