Pressebericht vom 29.03.2021

Polizei München

  1. Vermissung einer 17-Jährigen; kehrt wohlbehalten zurück – Lochham
    -siehe 2. Nachtrag zur Medieninformation vom 19.03.2021, Ziffer 411

454. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie

Im Zeitraum von Freitag, 26.03.2021, 06:00 Uhr, bis Montag, 29.03.2021, 06:00 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt und Landkreis München), um die Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzregelung zu überprüfen. Knapp 4.300 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 245 Verstöße angezeigt.

455. Vermissung einer 17-Jährigen; kehrt wohlbehalten zurück – Lochham

Wie bereits berichtet, verließ am Montag, 15.03.2021, gegen 09:00 Uhr, eine 17-Jährige aus Lochham die elterliche Wohnung, um zum Einkaufen zu gehen. Von dort kehrte sie nicht zurück. Gegen Abend erstattete die Mutter eine Vermisstenanzeige bei der Polizei. Die weiteren Ermittlungen und Suchmaßnahmen führten nicht zum Auffinden der 17-Jährigen. Es war davon auszugehen, dass sie sich in einer hilflosen Lage befindet, weshalb eine Öffentlichkeitsfahndung initiiert wurde.

Am Samstag, 27.03.2021, kehrte sie im Laufe des Tages eigenständig und wohlbehalten zurück. Sie befindet sich nun in der Obhut ihrer Eltern.

456. Pkw prallt gegen mehrere geparkte Fahrzeuge – Thalkirchen

Am Samstag, 27.03.2021, gegen 05:30 Uhr, kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Thalkirchner Straße. Ein 39-jähriger Münchner befuhr mit seinem BMW die Thalkirchner Straße stadtauswärts. Kurz nach der U-Bahnstation Brudermühlstraße kam er aus bisher ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort prallte er mit seinem Auto in eine Reihe geparkter Fahrzeuge. Von diesen wurden fünf Pkws beschädigt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren Zehntausend Euro.

Der 39-Jährige blieb unverletzt. Sein Fahrzeug musste abgeschleppt werden.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache übernommen.

Die Feuerwehr war zur Abbindung von ausgelaufenen Flüssigkeiten vor Ort.

457. Versuchtes Raubdelikt; wichtiger Zeuge gesucht – Schwabing

Am Donnerstag, 25.03.2021, gegen 15:00 Uhr, kam es zu einem Raubdelikt im Fritz-Hommel-Weg in der Nähe der U-Bahnstation Nordfriedhof. Eine über 80-jährige Münchnerin lief den Fritz-Hommel-Weg in Richtung Ungererstraße. Dort wurde sie von einem Unbekannten gestoßen, sodass sie zu Boden fiel. Die Münchnerin gab an, dass sie den Eindruck hatte, der Täter wolle ihren Rucksack rauben. Dies gelang ihm aber nicht, weil ein Passant auf die Situation aufmerksam wurde und dazwischenging. Der Täter ließ von der Münchnerin ab und flüchtete in unbekannte Richtung.

Die Münchnerin wurde beim Angriff leicht verletzt und begab sich selbstständig in ärztliche Behandlung. Am Sonntag, 28.03.2021, vertraute sie sich einer Bekannten an, woraufhin sie Anzeige bei der Polizei erstattete.

Das Kommissariat 21 hat die weiteren Ermittlungen wegen versuchten Raubes übernommen und bittet insbesondere den unbekannten Passanten sich bei der Polizei zu melden.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, insbesondere der unbekannte Passant, der der Münchnerin geholfen hat, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

458. Nachträgliche Klärung zweier Wohnungseinbruchsdiebstähle – Soll/Laim

Wie bereits berichtet, stellte am Donnerstag, 19.11.2020 eine 58-jährige Münchnerin fest, dass in ihr Haus eingebrochen wurde. Die unbekannten Täter beschädigten ein Fenster und konnten so in das Gebäude gelangen. Danach wurde Bargeld in Höhe von mehreren Tausend Euro sowie Schmuck entwendet. In einem weiteren Fall brach ein unbekannter Täter in ein Einfamilienhaus ein und entwendete hieraus Bargeld und Schmuck in einer Höhe von mehreren Tausend Euro.

Im Laufe der Ermittlungen konnte durch einen PRÜM-Abgleich mit der österreichischen DNA-Datenbank eine Übereinstimmung mit einer durch die Spurensicherung gesicherten DNA-Spur festgestellt werden.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 42-jährigen Serben, dessen Aufenthalt aktuell unbekannt ist.

Das Kommissariat 53 führt die weiteren Ermittlungen.

459. Raser auf der Ingolstädter Straße

Am Samstag, 27.03.2021 wurden auf der Ingolstädter Straße in München durch die dort zuständige Polizeiinspektion Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Erlaubt waren an der Messörtlichkeit 50 km/h.Gegen 23.30 Uhr passierte ein 19-jähriger Münchner, der mit einem Mercedes unterwegs war, die betreffende Stelle mit festgestellten 123 km/h. Ihn erwartet nun ein entsprechendes Bußgeldverfahren. Vorgesehen sind hierzu laut Bußgeldkatalog ein Bußgeld in Höhe von 480 Euro, 2 Punkte im Verkehrszentralregister und ein Fahrverbot von 2 Monaten. Da hier aufgrund der sehr hohen Geschwindigkeit auch ein Vorsatz unterstellt werden könnte, liegt eine Verdoppelung des Bußgeldsatzes ebenfalls im Bereich des Möglichen.

Überhöhte Geschwindigkeit führt als eine der Hauptunfallursachen immer wieder zu schweren Verkehrsunfällen. Die Münchener Polizei wird deshalb zur Erhöhung der Verkehrssicherheit weiterhin gezielt Geschwindigkeitsüberwachungen durchführen und festgestellte Verstöße konsequent ahnden.