KÜS Trend-Tacho: Geschäft mit dem Auto wird schwieriger / Hohe Akzeptanz für Automobile bleibt / Fahrleistungen gehen zurück / Online-Autokauf auf dem Vormarsch

26.03.2021 – 09:30

                

KÜS-Bundesgeschäftsstelle

KÜS Trend-Tacho: Geschäft mit dem Auto wird schwieriger / Hohe Akzeptanz für Automobile bleibt / Fahrleistungen gehen zurück / Online-Autokauf auf dem Vormarsch
                Losheim am See (ots)

Der erste Trend-Tacho des Jahres 2021 dürfte ein ganz besonderer sein. Seit einem Jahr wird die Welt von einer Pandemie bedroht – Ausgang ungewiss. Das Konsumverhalten der Bürger*innen ist im Wandel. Hat sich das auch auf den ausgewirkt, setzen die Menschen andere Schwerpunkte in ihrem n? Wie wichtig sind noch freundliche Antriebsarten für die käufer? Und hat der persönliche Gang zum händler inklusive Beratungsgespräch noch den gleichen Stellenwert wie vor der Pandemie? Antworten hat der Trend-Tacho.

Das hat noch seine Fans. Die Flexibilität spielt dabei für 97 % der Befragten die entscheidende Rolle, der Besitz ist noch für 91 % wichtig und 87 % haben einfach Spaß am fahren. Also ein klares Votum für den fahrbaren Untersatz. In Corona-Zeiten ist für insgesamt 71 % das wichtiger als vorher. Jüngere Fahrer (18 – 39 Jahre) schätzen vor allem den Spaß beim fahren (56 %), bei den 40- bis 60-Jährigen wird mit Abstand die Flexibilität durch ein genannt (78 %). Für die über 60-Jährigen ist es die Alltagstauglichkeit (47 %), wobei Marke und Optik unwichtiger ist.

In Zeiten von Corona werden die fahrer auch sparsamer und bewusster. So wollen 51 % aus Kostengründen weniger fahren. Der zuliebe können sich 35 % die Anschaffung eines Hybrid-Fahrzeuges vorstellen, weitere 31 % ein Elektro. Ins Visier der fahrer rücken auch die Preise für Treibstoff, 66 % der Befragten suchen bereits nach günstigen Tankstellen.

Wenig Änderungen gibt es bei der Planung für den nächsten kauf. In den nächsten 3 bis 12 Monaten wollen 30 % der vom Trend-Tacho befragten fahrer ein neues Fahrzeug kaufen. Die Umfrage aus dem letzten Jahr, durchgeführt im März 2020, kurz bevor die Corona-Krise ins Bewusstsein rückte, brachte 31 % Kaufwillige. Also keine wesentlichen Änderungen. 15 % haben aktuell den geplanten Kauf verschoben und gaben als Grund Corona und die damit verbundenen finanziellen Unsicherheiten und Probleme an.

Der Sinkflug des s ist nach den Einbrüchen in den letzten Jahren gestoppt. 12 % wollen aktuell einen , 11 % waren es im Vorjahr, nur 8 % im Jahr 2019.

Interessant ist auch das Ergebnis der Frage, wie die potentiellen käufer zu den kontaktlosen Online-Möglichkeiten in der Pandemie stehen. Den kompletten kauf, also Fahrzeugvorstellung, Beratung und Bezahlung/Finanzierung würden 12 % auf jeden Fall so durchführen, 29 % können es sich vorstellen, für 26 % müsste auf jeden Fall eine Probefahrt möglich sein, 25 % sind kritisch und wollen es eher nicht, 8 % lehnen es ab. Den Online-Kauf wollen 59 % über einen Händler abwickeln, 32 % direkt beim Hersteller. Online-Angebote haben 13 % der vom Trend-Tacho befragten fahrer bekommen.

Peter Schuler, Hauptgeschäftsführer der KÜS, sieht Chancen für den : “Mit dem Ausbau des Online-Bereichs kann sich der neben dem regulären Fahrzeugverkauf in Präsenz weitere Kundenkreise erschließen. Mit diesem Doppelmodell kann auch der im Trend-Tacho erkannte Bedarf an Probefahrten bei im Online-Geschäft gekauften Fahrzeugen erfüllt werden. Kreative Lösungen und die Qualität in Beratung und Werkstatt bieten eine gute Perspektive für den .”

Der Trend-Tacho wird für die Prüforganisation KÜS und das Fachmagazin kfz-betrieb vom Kölner Institut BBE motive GmbH erstellt. Es t sich um eine Mixed-Mode-Befragung, telefonisch (CATI) von 300 Personen und online (CAWI) von 700 Personen. Zielpersonen sind -Fahrer, die im Haushalt für Fragen rund um das mitverantwortlich sind. Die Befragung wurde im Februar 2021 durchgeführt. Die Gewichtung der Befragungsergebnisse erfolgt mit den KBA-Daten (Bestandsanteile -Marken, Alterssegmente).

ekontakt:

KÜS
Herr Peter Kerkrath
Tel.: 06872/9016-380
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