Pressebericht vom 25.03.2021

Polizei München

  1. Ermittlung eines Tatverdächtigen nach Wohnungseinbruchdiebstahl – Kirchtrudering

434. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie

Im Zeitraum von Mittwoch, 24.03.2021, 06:00 Uhr, bis Donnerstag, 25.03.2021, 06:00 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt und Landkreis München), um die Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzregelung zu überprüfen. Über 1.100 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 52 Verstöße angezeigt. Am Mittwoch, 24.03.2021, gegen 22:40 Uhr, bemerkten Einsatzkräfte der Münchner Polizei eine größere Gruppe von Personen, die sich am Fußweg der Isar zwischen der Reichenbach- und Wittelsbacherbrücke aufhielten und dort zusammen feierten. Mehrere Streifen wurden an die Örtlichkeit geschickt und sie trafen dort auf fünf Personen (zwei Frauen und drei Männer, 17 bis 21 Jahre alt, alle mit Wohnsitzen in München), die dort auf dem Boden saßen, Musik hörten und verzehrfähige Lebensmittel bei sich hatten. Alle wurden wegen Verstößen gegen die aktuellen Infektionsschutzregelungen angezeigt und sie mussten danach die Örtlichkeit verlassen.

435. Ermittlung eines Tatverdächtigen nach Wohnungseinbruchdiebstahl – Kirchtrudering

Im Zeitraum von Mittwoch, 12.08.2020 bis Donnerstag, 13.08.2020, öffnete ein zunächst unbekannter Täter im Bereich des Dollwiesenweges/Kießlingerstraße gewaltsam ein Kellerfenster einer Doppelhaushälfte auf und durchsuchte die Räume im Haus nach Wertgegenständen. Der zunächst Unbekannte nahm Schmuck in geringem Umfang an sich und entfernte sich anschließend unerkannt. Im Laufe der Ermittlungen konnte im Februar 2021 durch einen DNA-Prüm-Treffer beim Bayerischen Landeskriminalamt ein 47-jähriger Ungar als Tatverdächtiger ermittelt werden.

Dieser befindet sich derzeit in Ungarn, ebenfalls wegen Einbruchdelikten, in Haft.

Das Kommissariat 53 des Polizeipräsidiums München führt die Ermittlungen.

436. Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich; eine Person verletzt – Martinsried

Am Mittwoch, 24.03.2021, gegen 21:10 Uhr, kam es in Martinsried zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw. Eine 32-Jährige aus dem Landkreis München befuhr mit ihrem Pkw Opel die Würmtalstraße von Großhadern in Richtung Gräfelfing. Zur gleichen Zeit befuhr eine 44-jährige Münchnerin mit ihrem BMW die Lochhamer Straße in Martinsried in Richtung Würmtalstraße.
An der Kreuzung Würmtalstraße Ecke Lochhamer Straße kam es zum Zusammenstoß zwischen den beiden Fahrzeugen. Der Opel stieß dabei gegen die rechte Seite des BMWs, welcher daraufhin gegen einen Ampelmast schleuderte. Dabei wurde die 44-Jährige verletzt und musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. An beiden Fahrzeugen entstand ein Schaden von zusammen rund 40.000 Euro. Sie waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand war die Ampelanlage zum Unfallzeitpunkt außer Betrieb.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfall und insbesondere zum Betriebszustand der Lichtzeichenanlage machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.

437. Mehrere Anzeigen wegen verbotener Prostitution – Milbertshofen

Am Mittwoch, 24.03.2021, gegen 12:00 Uhr, teilte ein Zeuge der Polizei mit, dass er in den Räumlichkeiten eines Beherbergungsbetriebes die Ausübung von verbotener Prostitution vermutet, da er bemerkt hatte, dass dort reger Besuch von verschiedenen männlichen Personen herrschte. Unter der Leitung der Münchner Kriminalpolizei wurde eine Kontrolle der Räumlichkeiten durchgeführt. Dort wurden fünf Frauen mit verschiedenen südosteuropäischen Staatsangehörigkeiten angetroffen, welche dort als Prostituierte arbeiteten. Nach den ersten Ermittlungen bestätigte sich somit der Verdacht der verbotenen Prostitution. Sie wurden deshalb angezeigt.

438. Größerer Polizeieinsatz aufgrund unbekannter Flüssigkeit – Westend

Am Donnerstag, 25.03.2021, gegen 06:50 Uhr, verständigte ein 53-jähriger Münchner den Notruf 110 der Polizei. Der 53-Jährige geriet zuvor mit einem 36-jährigen ihm bereits bekannten Münchner in Streit. Dieser sendete ihm ein Video, auf dem zu sehen war, wie der 36-Jährige vermeintlich brennbare Flüssigkeit in einem Bürogebäude auf dem Boden verteilte. Dieses Video wollte der 36-Jährige nutzen, um erneut mit dem 53-Jährigen in Kontakt zu treten.

Die beiden Männer verabredeten sich nun in der Maxvorstadt für ein gemeinsames Treffen. Hierbei konnte der 36-Jährige wenige Zeit später durch eine Streife der Münchner Polizei vorläufig festgenommen werden.

Die ersten Ermittlungen ergaben, dass der 36-Jährige die Flüssigkeit in einem Gebäude in der Hansastraße verteilte. Deshalb fuhr die Feuerwehr sowie Spezialisten der Münchner Kriminalpolizei in die Hansastraße. Dort konnte festgestellt werden, dass es sich um flüssigen Grillanzünder handelte. Zu einer Entzündung kam es nicht, es wurde niemand verletzt.

Eine Gefahr für die Öffentlichkeit konnte zu jedem Zeitpunkt ausgeschlossen werden. Aufgrund des Feuerwehreinsatzes war die Hansastraße für längere Zeit gesperrt.

Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 13.