Dreiklang „Testen, Impfen, Umsicht“ muss uns begleiten

Bundesregierung

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„Die Lage bleibt angespannt“, so Jens Spahn zur aktuellen -Lage – doch es gebe auch positive Entwicklungen.

Mehr als sieben Prozent der Deutschen sind mindestens einmal geimpft. Das sind rund sechs Millionen. Bei den täglichen Impfungen wurden erstmalig Tageshöchstwerte von mehr als 270.000 Impfungen erreicht. Neben dieser positiven Entwicklung und im Hinblick auf die ersten vorsichtigen Öffnungsschritte, rief Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in der konferenz am Freitag jedoch auch zu weiterhin verantwortungsvollem n auf: „Testen, Impfen, Umsicht, dieser Dreiklang wird und muss uns dabei begleiten.“

Spahn betonte: Spätestens Mitte April werden auch niedergelassene Ärzte routinemäßig in die -Impfkampagne einbezogen – „immer mit dem wichtigen Hinweis, wenn die Lieferungen wie zugesagt erfolgen“. Früher sei dies nicht möglich, da noch nicht genug Impfstoff vorhanden sei, um alle Impfzentren und parallel alle Arztpraxen zu versorgen.

Der Minister hält allerdings aufgrund der noch knappen Impfstoffe weiter daran fest, zu priorisieren. Gleichzeitig kündigte Spahn aber auch an: „Wir können mit jedem Schritt und mit wachsender Menge die Übergänge fließender gestalten.“

Schnelltests lösen nicht alle Fragen

In gibt es bereits vielerorts Schnelltest-Angebote oder sie sind für die kommende Woche angekündigt. Spahn verwies jedoch darauf, die Wirkung der Schnelltests wie der Testungen insgesamt auf den -Verlauf nicht zu überschätzen. Sie seien ein wichtiges Instrument, „aber sie lösen auch nicht alle Fragen“. Es sei weiterhin wichtig, auch die -Regeln – Abstand, Hygiene, medizinische Schutzmasken – einzuhalten.

Der Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, erklärte, Selbsttests könnten dazu beitragen, die zu bekämpfen. Dafür müsse man sie jedoch „wirklich verantwortungsvoll einsetzen“. Wieler betonte: „Ein negatives Selbsttest-Ergebnis bedeutet nicht, dass man freigetestet ist.“ So ein Test sei nur eine Momentaufnahme. Man könne trotzdem ansteckend sein oder kurz danach ansteckend werden.

Deshalb sei es sehr wichtig, dass man sich trotzdem weiter an die AHA- plus-L-Regeln halte und ein positives Testergebnis durch eine PCR bestätigt lasse. Das virus werde nicht mehr verschwinden, „aber wenn wir eine Grundimmunität in der Bevölkerung haben, dann können wir das Virus kontrollieren“.

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