Die jungen Deutschen nehmen die Parteien in die Pflicht: Rentenpolitik beeinflusst die kommende Bundestagswahl jedes Zweiten

10.03.2021 – 09:40

  • Länger arbeiten als bis 67 Jahre? Fast jeder zweite junge Mensch wäre dazu bereit
  • Corona-Krise verstärkt finanziellen Druck auf gesetzliche nversicherung
  • wandel, und Altersarmut sind die größten Sorgen der jungen Generation

    Die künftige Entwicklung der staatlichen löst bei vielen Deutschen Bedenken aus. Vor allem die 18- bis 32-Jährigen sind um ihre Absicherung im Alter besorgt und sehen im bestehenden System eine große Ungerechtigkeit: Laut einer repräsentativen GfK-Studie im Auftrag der Generali AG unter rund 1.000 18- bis 32-Jährigen finden es mehr als drei Viertel von ihnen nicht gerecht, dass die nbeiträge steigen, doch ihre zu erwartende sinkt. Nahezu die Hälfte (43,9 Prozent) der jungen Menschen wäre für eine verlässliche gesetzliche auch bereit, länger zu arbeiten.

    Bei der Lösungsfindung sehen die jungen Menschen die in der Verantwortung und messen der n eine große Bedeutung zu: Rund zwei Drittel der 18- bis 32-Jährigen werden sich in ihrer Entscheidung bei der kommenden swahl von der n der Parteien beeinflussen lassen.

    Die heute 18- bis 32-Jährigen sind unsicher über ihre spätere Altersversorgung. Sie sorgen sich nicht erst seit der Corona- über ihre finanzielle Zukunft. Giovanni Liverani, Vorstandsvorsitzender der Generali in betonte deshalb bei der Vorstellung der aktuellen GfK-Studie, dass es von hoher gesellschaftlicher Bedeutung sei, den jungen Menschen so früh wie möglich die Wichtigkeit des komplexen Themas Altersvorsorge näherzubringen und sie zu informieren, zu beraten und ihnen auch Lösungen anzubieten.

MEHR POLITISCHE BEACHTUNG FÜR MILLENNIALS

Das Jahr 2021 ist ein Superwahljahr, mit der swahl und sechs Landtagswahlen. Vor allem die swahl im September wird entscheidend sein für die Zukunft der . In den anstehenden Wahlkämpfen könnte das Thema daher eine erhebliche Bedeutung haben. Noch sind die Pläne der Parteien bis zu den Bürgern nicht durchgedrungen. Die Debatte um die richtigen Weichenstellungen ist aber bereits eröffnet. Und die 18- bis 32-Jährigen haben konkrete Erwartungen an die : Sie fordern, dass die Parteien sich den Themen Altersvorsorge und verstärkt annehmen. Dabei denken mehr als 70 Prozent der jungen Menschen, dass die politischen Parteien diesbezüglich ihrer Generation aktuell keine ausreichende Beachtung schenken. Die Millennials sind sich absolut darüber bewusst, dass ihre Generation die nächsten Jahrzehnte die schultern muss – und das sowohl für die heutigen als auch für die kommenden njahrgänge.

FORDERUNG NACH KONKRETEN LÖSUNGEN

Die 18- bis 32-Jährigen sehen die zunehmende Altersarmut (14 Prozent) als drittgrößtes Problem ihrer Generation – hinter dem wandel (37 Prozent) und n (14 Prozent). Die Lösung des Problems sollte daher nicht in die ferne Zukunft geschoben werden, sondern schon heute angegangen werden. Über die Hälfte der jungen Menschen fordern daher von der konkrete Lösungen über die gesetzliche hinaus und mehr als ein Drittel fordert bessere Informationen.

Die anhaltende sorgt zusätzlich für eine Verstärkung des finanziellen Drucks. “Die demografische Entwicklung hat den nexperten bereits vor den Corona-Schulden große Sorgen bereitet. Beide zusammen, Corona und demografische Entwicklung, gehen eine unheilvolle Allianz gegen die gesetzliche nversicherung ein. Die ist alles andere als sicher”, sagt Prof. Michael Heuser, Wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Vermögensbildung und Alterssicherung (DIVA).

Sollte zukünftig keine gute Lösung gefunden werden, sind 27 Prozent der jungen Deutschen sogar dazu bereit, auszuwandern. Vor allem die 30- bis 32-Jährigen spielen mit dem Gedanken, der Armut im Alter zu entgehen, indem sie in ein anderes Land mit deutlich günstigeren Lebenshaltungskosten ziehen.

Die GfK-Studie zum Thema “Altersvorsorge: Gefährdete Generation” wurde in den Jahren 2017, 2018 und 2020 im Auftrag der Generali Lebensversicherung AG unter 1.012 Befragten im Alter von 18 bis 32 Jahren erhoben.

Weitere Informationen, die bereits zu diesem Thema veröffentlichten e sowie zusätzliches Informationsmaterial finden Sie auf https://www.generali.de/gefaehrdete-generation

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