Studie zur Datenwirtschaft zeigt Handlungsbedarf – Brossardt: “Bewusstsein für die Möglichkeiten intelligenter Datennutzung stärken”

01.03.2021 – 10:15

                

ibw - Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft

München (ots)

28 Prozent der Unternehmen in weisen einen hohen Digitalisierungsstand hinsichtlich des eigenen Datenmanagements auf und sind als “digital” zu klassifizieren. Das ist ein Ergebnis der Studie “Daten in ” des Bundesverbands der Deutschen Industrie e. V. in Zusammenarbeit unter anderem mit der vbw – Vereinigung der Bayerischen e. V. In der letzten Erhebung der vbw von 2019 waren es noch gut 22 Prozent, auch damals schon mit steigender Tendenz. “Dass immer mehr Unternehmen einen hohen Digitalisierungsgrad erreichen, ist eine gute . Unsere Studien belegen, dass damit zusätzliche Wertschöpfungspotenziale verbunden sind. Die liche Nutzung von Daten ist ein entscheidender Schlüssel für den Unternehmenserfolg”, so vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Basis müssen freiwillige vertragliche Lösungen und die Nutzung frei verfügbarer Daten sein. Die vbw sieht sich durch die Befragungsergebnisse klar bestätigt: Eine mögliche Datenteilungspflicht lehnt mit 85 Prozent eine große Mehrheit der Unternehmen ab. Das gilt auch für eine Pflicht, die speziell marktbeherrschende Unternehmen trifft. “Zwang ist nicht die richtige Grundlage für lichen Erfolg. Es geht darum, Chancen aufzuzeigen und Hindernisse abzubauen. Die Studie zeigt, wo Handlungsbedarf besteht”, betonte Brossardt. Insgesamt 85 Prozent aller befragten Unternehmen bezeichnen “datenschutzrechtliche Grauzonen” generell als Hemmnis bei der lichen Nutzung von Daten. 73 Prozent nennen als Beispiel die fehlende Rechtssicherheit bei der Anonymisierung von Daten.

Brossardt fordert angesichts der Ergebnisse der Studie, die das Institut der deutschen Köln erstellt hat, das Bewusstsein für die immensen Möglichkeiten einer intelligenten und verantwortungsbewussten Datennutzung zustärken. “Für eine globale Spitzenstellung in der Daten ist es entscheidend, ein innovationsfreundliches Umfeld zu schaffen – mit fairer Regulierung, die Sicherheit gibt, aber nirgendwo mehr als nötig einengt. Das Bewusstsein für den Wert von Daten und die Potenziale datengetriebener Geschäftsmodelle müssen gestärkt werden, de auch im Mittelstand. Der Staat kann mit passenden Infrastrukturen, der Förderung von Spitzenforschung und ielterer Ansprache krer Unternehmen viel dazu beitragen”, so Brossardt.

Die vbw verweist in diesem Zusammenhang auf wichtige Ansätze in Bayern, mit denen Empfehlungen des Zukunftsrats der Bayerischen aufgegriffen werden: So wird künstliche Intelligenz im Rahmen der Hightech Agenda Plus massiv gefördert, etwa durch die Schaffung von rund 100 Lehrstühlen in Bayern.

ekontakt:

Andreas Ebersperger, 089-551 78-373, , www.vbw-bayern.de