Pressebericht vom 24.02.2021

Polizei München

  1. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie
Im Zeitraum von Dienstag, 23.02.2021, 06:00 Uhr, bis Mittwoch, 24.02.2021, 06:00 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt- und Landkreis München), um die Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzregelung zu überprüfen. Knapp 1.100 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 41 Verstöße angezeigt.Am Dienstag, 23.02.2021, wurde der Polizei gegen 18:00 Uhr mitgeteilt, dass sich in einer Wohnung in Neuperlach eine große Personenzahl aufhalten soll. Die eingesetzte Streife stellte schließlich vor Ort eine private Feier mit zehn beteiligten Personen fest. Alle wurden wegen eines Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt.
  1. Brand in Mehrfamilienhaus; eine Person leicht verletzt – Taufkirchen
Am Dienstag, 23.02.2021, gegen 08:50 Uhr, meldete sich ein Anwohner der Waldstraße in Taufkirchen bei der Feuerwehr und der Polizei wegen Rauch in einem Wohnhaus. Aufgrund dessen fuhren mehrere Einsatzkräfte zur Örtlichkeit.Vor Ort konnte die Feuerwehr eine 41-Jährige aus dem Landkreis München und deren zwei Kinder, aus deren Wohnung der Rauch kam, antreffen. Diese wurden durch die Einsatzkräfte ins Freie gebracht. Währenddessen sperrten die Polizeistreifen die Zugangsstraßen, um Platz zum Arbeiten für die Feuerwehr zu schaffen.

Nach ersten Ermittlungen entzündete sich der Brand an einer eingeschalteten Herdplatte.

Die 41-Jährige musste mit Verdacht einer Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Kinder konnten ihrem Vater übergeben werden.

Das Feuer war gegen 09:05 Uhr gelöscht. Es entstand ein Sachschaden von rund 40.000 Euro. Die Wohnung ist derzeit nicht bewohnbar.

Die Ermittlungen zum Fall führt das Kommissariat 13 (Brand).

  1. Festnahme eines Exhibitionisten – Schwabing
Am Dienstag, 23.02.2021, bemerkte ein 44-Jähriger in einer Grünanlage einen Mann am U-Bahn-Abgang Scheidplatz. Der Mann, bei dem es sich um einen 49-Jährigen mit Wohnsitz in München handelte, führte dabei Onanierbewegungen durch und suchte offensichtlich den Blickkontakt zu vorbeigehenden Passantinnen. Dabei näherte sich der 49-Jährige dem 44-Jährigen, wobei dieser deutlich sein erigiertes Glied sehen konnte, welches der Beschuldigte noch unter seiner Jacke zu verstecken versuchte.

Als der 49-Jährige bemerkte, dass er beobachtet wird, flüchtete er in ein nahegelegenes Krankenhaus. Während ihn der 44-Jährige verfolgte, verständigte er die Polizeieinsatzzentrale, woraufhin der Beschuldigte durch Polizeibeamte im Krankenhaus festgenommen werden konnte. Der 49-Jährige wurde erkennungsdienstlich behandelt und wegen exhibitionistischer Handlung angezeigt.

Die weitere Sachbearbeitung führt das Kommissariat 15.