GroKo sollte für schnelle Verfügbarkeit von Corona-Schnelltest sorgen

FDP

23.02.2021
Tagelang schürte Bundesgesundsheitsminister Jens Spahn die Hoffnung auf kostenlose -Schnelltests – er hat aber die Rechnung ohne die Kanzlerin und den Finanzminister gemacht. Weil es nach wie vor zu viele Unklarheiten bezüglich der vorhandenen Testkapazitäten gibt, entschied das -Kabinett um Bundeskanzlerin Angela und ihren Stellvertreter Olaf Scholz (SPD), Spahns Teststrategie zunächst zu verschieben. Bei den Freien Demokraten macht sich der Eindruck breit, dass sich “die Schläfrigkeit, die es beim Impfen gegeben hat, jetzt gerade wiederholt”, bemerkt FDP-Chef Christian Lindner. “Die Verschiebung der Schnelltests ist bedauerlich“, twitterte er.  “Testen, Testen, Testen ist ein Baustein für mehr Freiheit.” FDP-Generalsekretär Volker Wissing moniert: “Es scheint der Bundesregierung leichter zu fallen, den Bürgerinnen und Bürgern einen längeren zuzumuten, als die eigenen Hausaufgaben ordentlich zu machen.”

“Nach schleppender Beschaffung von FFP2-Masken, nach Verzögerungen bei der Beschaffung von Impfstoff und Verzögerungen bei der Auszahlung von Wirtschaftshilfen darf es nicht zu weiteren Nachlässigkeiten der Bundesregierung bei den bekämpfungsmaßnahmen kommen”, mahnte Wissing. “Den Menschen in wird enorm viel abverlangt. Sie müssen und können erwarten, dass die Bundesregierung ihre Aufgaben auch mit größerer Sorgfalt erfüllt.” Der Bundesgesundheitsminister habe die Chance vertan, “jetzt einmal zu beweisen und zu belegen, dass er fristgerecht einen Beitrag zur Bekämpfung der pandemie leisten kann.”

Christian Lindner spricht von einer großen Chance, mit der ein Stück Freiheit zurückgewonnen werden kann. Weil jeder negativ Getestete, “sozusagen einen Impfausweis für einen Tag bekommt. Dann am gesellschaftlichen Leben teilnehmen kann, das in der Schule nutzen kann. Das kann eine echte Chance sein, wie wir mit dem Virus Freiheit erreichen können, selbst wenn noch nicht alle geimpft sind.”

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