Deutsche Filmförderung trotz Pandemie erfolgreich – Kulturstaatsministerin Grütters: “Hohe volkswirtschaftliche Effekte und Einkommenssicherung für Kreative”

Bundesregierung

Der Deutsche Filmförderfonds (DFFF) und der German Motion Picture Fund (GMPF) der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien haben trotz der - auch im Jahr 2020 den Filmstandort mit Erfolg unterstützt. Staatliche Zuschüsse an die Filmindustrie führen zu etwa fünfmal höheren Investitionen deutscher und internationaler Produktionsfirmen in , wovon die deutsche Film in erheblichem Ausmaß profitiert.

Staatsministerin Monika Grütters: „Die Auswirkungen der - stellen auch Filmproduzentinnen und -produzenten vor große Herausforderungen: Abstandsgebote am Set und die ständige Gefahr, dass eine Covid19-Infektion eines Crew-Mitglieds den Dreh unterbricht, erschweren die Filmproduktion erheblich. Umso erfreulicher ist es, dass durch den DFFF und GMPF im Jahr 2020 dennoch eine Vielzahl deutscher und internationaler Produktionen Unterstützung gefunden haben. Unsere Förderinstrumente setzen damit wichtige volksliche Effekte und sichern Kreativen de in diesen Krisenzeiten ihr Einkommen.“

Durch den DFFF wurden 2020 insgesamt 97 Filmprojekte mit rund 62,6 Millionen Euro bezuschusst, darunter nationale Produktionen wie die Literaturverfilmung „Felix Krull“ von Regisseur Detlev Buck und das deutsche Remake von „Catweazle“ mit Otto Waalkes in der Hauptrolle. Auch internationale Projekte, wie das deutsch-britische Lady-Di-Biopic „Spencer“ von Regisseur Pablo Larraíns oder die deutsch-französische Koproduktion „Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush“ von Andreas Dresen waren unter den geförderten Projekten. Das internationale Großprojekt „Girona“ (AT) erhielt im letzten Jahr mit rund 21,2 Millionen Euro unter dem DFFF II die höchste Zuwendung.

Beim GMPF war die Nachfrage wie schon im Vorjahr hoch: 12 High-End-Serienprojekte wurden mit rund 20,5 Millionen Euro gefördert, darunter die achtteilige Sky-Original-Serie „Souls“ sowie die deutsch-norwegische Polit-Thriller-Serie „Furia“ unter der Regie von Lars Kraume.

Einen wesentlichen Beitrag zur Absicherung der Filmproduktion leistet seit September 2020 auch der Ausfallfonds der BKM mit einem Volumen von bis zu 50 Millionen Euro. Der Ausfallfonds ermöglicht es, bedingte finanzielle Risiken bei der Filmproduktion abzufedern.

Monika Grütters dazu: „Uns ist es ein zentrales Anliegen, de auch jetzt für bestmögliche Rahmenbedingungen in der Filmbranche zu sorgen. Wir schaffen damit eine wichtige Basis dafür, dass überhaupt weiterhin Filme produziert werden können. Ich freue mich darüber, dass sich auch die Länder am Ausfallfonds beteiligt haben. Die positive Resonanz der Branche bestätigt, dass wir dabei auf dem richtigen Weg sind.“

Eine vollständige Liste aller im Jahr 2020 geförderten Projekte ist auf der Webseite des DFFF ( https://dfff-ffa.de/foerderzusagen.html) bzw. auf der Webseite des GMPF ( https://www.ffa.de/german-motion-picture-fund-2.html) abrufbar.