Zwischen Innovationsfreude und Bedenken: So sehen die Menschen in Deutschland selbstfahrende Autos

11.02.2021 – 11:00

Zwischen Innovationsfreude und Bedenken: So sehen die Menschen in Deutschland selbstfahrende Autos
  • Aktuelle forsa-Umfrage[1] im Auftrag von CosmosDirekt untersucht konkrete Einstellungen zur Zukunftstechnologie “nomes Fahren”.

    Per App das eigene zum Eingang bestellen, einsteigen, losfahren, dabei Zeitung lesen und am Zielort sucht sich der Wagen seinen Parkplatz selbst – so oder so ähnlich stellen sich viele die Zukunft der Mobilität vor. Tatsächlich ist diese Zukunft gar nicht so weit entfernt, denn einige hersteller erproben bereits entsprechende Fahrzeuge oder arbeiten mit Hochdruck an Konzepten, aus der Vision Realität werden zu lassen. Die Bevölkerung in beobachtet diese Entwicklung aktuell noch eher distanziert: So kann sich mehr als die Hälfte der Befragten (55 Prozent) mit dieser Idee noch nicht so richtig anfreunden. Dagegen kann sich mehr als ein Drittel (38 Prozent) schon heute den Besitz eines solchen Fahrzeugs vorstellen, so dies technisch einmal sicher möglich sein wird. Zu diesem Ergebnis kommt eine forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in . Damit ist der Anteil derer, die mit dieser Fortbewegungsart liebäugeln, ähnlich hoch wie bereits 2015, als sich 41 Prozent der Umfrageteilnehmer vorstellen konnten, ein nomes zu besitzen.

MÄNNER SIND OFFENER FÜR NEUE TECHNIK

Grundsätzlich zeigen sich Männer dieser neuen Technologie gegenüber aufgeschlossener als Frauen. 49 Prozent der männlichen Umfrageteilnehmer können sich vorstellen, ein nomes Fahrzeug zu besitzen, gegenüber 29 Prozent bei den weiblichen Befragten. Zudem nimmt die Neugier bezüglich selbstfahrender s mit dem Alter ab: Während die 18- bis 29-Jährigen mit 52 Prozent und die 30- bis 44-Jährigen mit 54 Prozent offen gegenüber einer künftig passiven Passagierrolle im sind, können es sich lediglich 35 Prozent der 45- bis 59-Jährigen und nur knapp ein Viertel (24 Prozent) der Altersgruppe 60 plus vorstellen, ein selbstfahrendes zu besitzen.

BEDENKEN GEGENÜBER NEUER TECHNOLOGIE SIND VIELVÄLTIG

Diejenigen, die sich nicht vorstellen können, ein selbstfahrendes zu besitzen, begründen dies vor allem damit, dass es sich komisch anfühlen würde, die Kontrolle abzugeben (70 Prozent). Oder sie empfinden das System aktuell als noch nicht ausgereift genug, um die Frage heute beantworten zu können (65 Prozent). 58 Prozent der Umfrageteilnehmer haben Spaß daran, selbst das Fahrzeug zu lenken, während 57 Prozent ihre Ablehnung mit der unklaren rechtlichen Frage der Haftung begründen. 41 Prozent fehlt das Vertrauen in die Technik und ein Viertel der Befragten (26 Prozent) fürchten sich vor dem Verlust der Kontrolle durch mögliche Cyberangriffen.

KNAPP DIE HÄLFTE SIEHT NUTZEN FÜR ÖPNV

Das vollkommen nome Fahrzeug lässt noch etwas auf sich warten. Laut einer PWC-Studie[1] wird es mindestens bis 2035 dauern, bis solche Wagen über europäische Straßen rollen. Trotzdem gibt es schon heute Bereiche im Straßenverkehr, in denen nom fahrende Fahrzeuge in den Augen der Menschen besonders sinnvoll sind. Diese Frage beantwortet fast die Hälfte der Befragten (48 Prozent) mit dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). 38 Prozent sieht einen Nutzen besonders für den Lkw-Verkehr und jeweils ein Viertel (25 Prozent) für den - bzw. Taxiverkehr. Weitere 24 Prozent der Umfrageteilnehmer können sich den Einsatz der neuen Technologien in nomen Fernbussen vorstellen.

[1] Bevölkerungsrepräsentative Umfrage “Neue Mobilität” des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in . Im Oktober 2020 wurden in 1.510 Personen ab 18 Jahren befragt. [2] Quelle: portal (https://www.presseportal.ch/de/pm/100008191/100858229)

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