Gemeinsam gegen den Krebs

Bundesregierung

https://www.bundesregierung.de/resource/blob/975228/1851080/ba75b79ac6312c21bb60ca2308d69bac/2021-02-04-eu-krebsforschung-data.jpg

Die EU will die Erforschung von Therapiemöglichkeiten gegen Krebs, Präventionskampagnen sowie den Zugang zu Vorsorgeuntersuchungen unterstützen.

“Unser übergreifendes Anliegen ist es, überall in der EU gleichen Zugang zu moderner Technologie und Behandlung zu ermöglichen”, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei der Vorstellung des Aktionsplans gegen Krebs am Mittwoch.

Bis 2030 solle so etwa niemand mehr an Gebärmutterhalskrebs erkranken. “Wir streben die Eliminierung von Gebärmutterhalskrebs und anderen durch humane Papillomviren (HPV) verursachten Krebsarten an”, erklärt EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides. Demnach sollen 90 Prozent der jungen Frauen und auch deutlich mehr Männer gegen HPV geimpft werden.

Gemeinsam in Europa gegen Krebs vorgehen

Die Bundesregierung intensiviert die internationale Zusammenarbeit im Kampf gegen Krebs. “Wir wollen auch in Europa aktiv gegen den Krebs vorgehen”, erklärte Bundesforschungsministerin Karliczek zum Weltkrebstag in Berlin. “Gemeinsam mit Portugal und Slowenien haben wir im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft deshalb eine Deklaration zur Stärkung der europäischen Krebsforschung verabschiedet, um den Menschen überall in Europa den gleichen Zugang zur besten und modernsten Versorgung zu ermöglichen.”

Zehn Millionen Krebs-Todesfälle in 2020

Immer mehr Menschen sterben laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) an einer Krebserkrankung. Im Jahr 2020 sei die Zahl der Gestorbenen auf zehn Millionen gestiegen, teilte die WHO am Dienstag in Genf mit. Anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar hieß es, dass 2018 rund 9,6 Millionen Menschen die Krankheit nicht überlebt hätten. Bei rund 19,3 Millionen Menschen sei im Jahr 2020 eine Krebserkrankung diagnostiziert worden.

No tags for this post.