PKW-Analyse: Hier wollen die meisten Menschen ihren Diesel loswerden

26.01.2021 – 10:45

  • In Nürnberg, Frankfurt und Braunschweig stehen am meisten -Fahrzeuge zum Verkauf
  • Am wenigsten werden in Köln, Wuppertal und Oberhausen angeboten

    -Fahrzeuge wurden seit dem Abgasskandal immer unbeliebter in und die Anzahl an Neuzulassungen mit -Motor hat sich seit 2015 stark reduziert. Doch wo wollen hierzulande eigentlich am meisten Menschen ihren loswerden? Dieser Frage ist die Rechtsanwaltskanzlei Goldenstein auf den Grund gegangen und hat dafür rund 600.000 -Inserate aus den 40 größten deutschen Städten analysiert. Außerdem hat die Kanzlei diese Daten ins Verhältnis zu dem Anteil zugelassener fahrzeuge in den analysierten Städten gesetzt.

In diesen Städten stehen die meisten -Fahrzeuge zum Verkauf

Demnach wird in mehr als jeder dritten -Anzeige in ein angeboten. Besonders hoch liegt dieser Anteil in Nürnberg: 44,6 Prozent aller -Inserate in der Frankenstadt beziehen sich auf -Fahrzeuge – Höchstwert der Analyse. Auch in Frankfurt (42,6 Prozent) und Braunschweig (41,4 Prozent) liegt der Anteil an - auf dem Gebrauchtwagenmarkt recht hoch. Komplettiert wird die Top Fünf durch Bremen (40,5 Prozent) und Hannover (39,3 Prozent).

Am wenigsten - werden hingegen in Köln (32,8 Prozent), Wuppertal (32,2 Prozent) und Oberhausen (31,3 Prozent) zum Verkauf angeboten. Dennoch liegt der Anteil an angebotenen n selbst in diesen Städten über dem -Anteil an Neuzulassungen in . Dieser betrug laut dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) 28,1 Prozent im Jahr 2020.

In Bonn liegt der -Anteil an den Gesamtzulassungen über dem Gebrauchtwagenangebot

Lediglich in Bonn liegt der Anteil an -Fahrzeugen auf dem Gebrauchtwagenmarkt unter dem Anteil, den an den Gesamtzulassungen ausmachen: 37,6 Prozent aller zugelassenen Fahrzeuge haben einen -Motor in der ehemaligen Bundeshauptstadt. 34,2 Prozent aller zum Verkauf stehenden Gebrauchtwagen in Bonn werden mit angetrieben.

Der entgegengesetzte Effekt wird vor allem in Bochum, Krefeld, Berlin, Nürnberg und Gelsenkirchen deutlich. In diesen Städten liegt der Anteil an -Fahrzeugen auf dem Gebrauchtwagenmarkt jeweils mindestens 10 Prozentpunkte über dem -Anteil aller zugelassenen Kraftfahrzeuge.

Claus Goldenstein, Rechtsanwalt und Inhaber der Kanzlei Goldenstein, kommentiert die Analyse:

“Der skandal hat die -Nachfrage in verändert. Unsere Analyse bestätigt, dass -Fahrzeuge hierzulande vergleichsweise unbeliebt sind, denn Hunderttausende -Halter wollen ihre loswerden. Diese Entwicklung wurde nicht zuletzt durch die massiven Wertverluste aufgrund des skandals sowie die -Fahrverbote in einigen deutschen Städten verursacht.

Wir von der Kanzlei Goldenstein raten -Haltern dazu, vor dem Verkauf zu prüfen, ob ihr Fahrzeug von dem Manipulationsskandal betroffen ist. In diesem Fall haben Fahrzeughalter die Möglichkeit, ihr an den Hersteller zurückzugeben und eine Entschädigung durchzusetzen, die über dem Gebrauchtwagenmarktwert liegt. Wir vertreten bereits mehr als 24.600 Mandanten in der Sache und sind für das erste Bundesgerichtshof-Urteil im Abgasskandal verantwortlich. Betroffenen -Haltern stehen wir gern für eine kostenfreie Beratung zur Verfügung.”

Das sind die Verbraucherrechte im Abgasskandal

Vom Abgasskandal betroffene Fahrzeughalter haben die Möglichkeit, ihr manipuliertes Fahrzeug an den verantwortlichen Hersteller zurückzugeben. Im Gegenzug winkt eine finanzielle Entschädigung, die sich aus dem ursprünglichen Kaufpreis des Fahrzeuges abzüglich einer Nutzungsentschädigung zusammensetzt. Letztere ist abhängig von der individuellen Laufleistung des jeweiligen Fahrzeuges. Darüber hinaus erhalten die betroffenen Kläger ab dem Tag der Klage-Einreichung Verzugszinsen, die die Entschädigungssumme erhöhen.

Alternativ besteht auch die Option, das manipulierte Fahrzeug weiter zu nutzen und einen Teil des Kaufpreises als Entschädigung zu erstreiten. In diesem Fall lässt sich etwa 20 Prozent des ursprünglichen Kaufpreises in Form von Schadensersatz durchsetzen.

Sämtliche wichtigen Daten der Analyse sowie die Untersuchungsgrundlage sind unter dem folgenden Link zu finden:

https://ots.de/8yh5wT

Über die Rechtsanwaltskanzlei Goldenstein

Die Rechtsanwaltskanzlei Goldenstein ist die führende deutsche Kanzlei im Abgasskandal. Die Anwälte des Unternehmens vertreten aktuell über 24.600 Mandanten in der Sache und sind unter anderem für das erste klagestattgebende skandal-Urteil am Bundesgerichtshof (BGH) verantwortlich. Auf www.ra-goldenstein.de können Halter von manipulierten Fahrzeugen kostenfrei prüfen, ob sie Anspruch auf Schadensersatz haben und die Kanzlei mit der Durchsetzung ihrer Rechte beauftragen. Die Kanzlei Goldenstein hat ihren Hauptsitz in Schönefeld und beschäftigt derzeit über 100 Mitarbeiter an mehreren Standorten in Europa. Die Kanzlei wird von dem Rechtsanwalt Claus Goldenstein geleitet.

ekontakt:

Nils Leidloff | | +49.1603624735