Schwerer Auffahrunfall fordert Todesopfer – Vollsperrung auf der A3 in Richtung Frankfurt

Polizei Unterfranken

12.01.2021, PP Unterfranken


MARKTHEIDENFELD, LKR. MAIN-SPESSART. Bei einem Verkehrsunfall auf der A3 ist am späten Montagabend ein Fahrer eines Schwertransport-Begleitfahrzeugs tödlich verletzt worden. In Fahrtrichtung Frankfurt ist die zur Stunde komplett gesperrt (Stand 00.45 Uhr). Mit den Ermittlungen zum Unfallhergang ist die Verkehrs Aschaffenburg-Hösbach betraut.

Gegen 22.45 Uhr hatte sich der Verkehrsunfall zwischen den Anschlussstellen Marktheidenfeld und Rohrbrunn ereignet. Nach derzeitigem Ermittlungsstand war ein tschechischer Schwertransport mit langsamer Geschwindigkeit auf der rechten Fahrspur unterwegs. Der 29-jährige Fahrer eines nachfolgenden Gliederzugs mit Pforzheimer Zulassung erkannte die Situation offenbar nicht bzw. zu spät und fuhr mit großer Wucht auf das Begleitfahrzeug des Schwertransporters auf.

Bei dem Begleitfahrzeug handelt es sich um einen Mercedes Vito mit ebenfalls tschechischer Zulassung. Am Steuer saß ein 25 Jahre alter Mann, für den jede Hilfe zu spät kam. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Darüber hinaus erlitt der Fahrer des auffahrenden Lkw eine Kopfverletzung, die nach derzeit vorliegenden Erkenntnissen jedoch nicht schwerwiegend ist. Der 57-jährige Fahrer des Schwertransporters blieb unverletzt.

Die Unfallaufnahme erfolgt durch die Verkehrsinspektion Aschaffenburg-Hösbach mit Unterstützung der Verkehrs Würzburg-Biebelried und unter Einbindung eines Sachverständigen. Neben und Rettungsdienst befanden sich auch die Freiwilligen Feuerwehren Marktheidenfeld, Altfeld und Esselbach sowie die meisterei im Einsatz.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und der erforderlichen Bergungsarbeiten bleibt die A3 in Richtung Frankfurt vermutlich noch einige Stunden lang gesperrt. Bis die erste Fahrspur freigegeben werden kann, wird der Verkehr von den Einsatzkräften an der Anschlussstelle Marktheidenfeld ausgeleitet.




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