Pressemeldungen für den Landkreis Ostallgäu & Kaufbeuren vom 12. Januar 2021

Polizei Schwaben Süd West

12.01.2021, PP Schwaben Süd/West


Die tagesaktuellen der inspektionen Buchloe, Kaufbeuren, Marktoberdorf, Füssen und der station Pfronten, sowie der Kriminal, der Verkehrs- und Fahndungsdienststellen mit Regionalbezug.

Medienkontakt:
Pressestelle beim präsidium Schwaben Süd/West, D-87439 Kempten (Allgäu),
Rufnummer (+49) 0831 9909-0 (-1012/ -1013).

Motorradfahrer flüchtet vor kontrolle

AITRANG. Am 12.01.2021 gegen Mitternacht fiel einer streife der Operativen Ergänzungsdienste Kempten im Bereich der OAL 3 bei Aitrang ein Motorrad mit abgedecktem Kennzeichen auf. Als die streife das Fahrzeug einer Kontrolle unterziehen wollte, ignorierte der Fahrzeuglenker die Anhaltesignale und beschleunigte sein Motorrad. Zunächst fuhr dieser sehr mittig auf der Fahrbahn um ein Überholen der Streife zu verhindern und setzte anschließend seine Flucht über einige schneebedeckte Felder fort. Nach wenigen Kilometer konnte das Motorrad angehalten und der Fahrer widerstandlos festgenommen werden. Hierbei stellte sich heraus, dass der Fahrer erst 15 Jahre alt ist und nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Im Anschluss der lichen Maßnahmen wurde der junge Mann an seine Mutter übergeben. Nun muss er die Konsequenzen für sein Verhalten tragen und sich vor Gericht für mehrere Straftaten verantworten.

(OED Kempten)

Sachbeschädigung an

NESSELWANG. Unbekannte Täter haben in der Nacht von Sonntag auf Montag einen geparkten in der Poststraße beschädigt. Bei dem wurde die Luft aus den Reifen abgelassen und eine Kartoffel in den Auspuff gesteckt. Der ist dadurch nicht mehr angesprungen. Vermutlich störte den unbekannten Täter das auswärtige Kennzeichen des s. Die Fahrzeughalterin wohnt jedoch in Nesselwang und eine Umkennzeichnung des ist nach der neuen Fahrzeugzulassungsverordnung nicht mehr zwingend erforderlich. Der Sachschaden am ist gering, nach ein paar Handgriffen lief der wieder. Hinweise bitte an die station Pfronten, Tel. 08363/9000.
(PSt Pfronten)

Pärchen nachts unterwegs

ROßHAUPTEN. In der Nacht von Montag auf Dienstag kontrollierten die Beamten gegen 22:50 Uhr nördlich von Roßhaupten einen mit bulgarischer Zulassung. Der 33-jährige Fahrzeugführer konnte jedoch keinen Führerschein vorweisen. Dieser wurde ihm letztes Jahr entzogen. Dazu kam noch, dass er nach Alkohol roch. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über einem Promille. Da sich sein Hauptwohnsitz bereits seit fast zwei Jahren in befindet, hätte er seinen in zulassen müssen. Er wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis und einem Vergehen gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz angezeigt. Zudem werden er und seine 23-jährige Beifahrerin noch wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt, da sie sich ohne triftigen Grund nach 21 Uhr außerhalb ihrer Wohnung aufgehalten hatten. Sie waren gerade auf dem Nachhauseweg.
(PI Füssen)

Betrunkener Autofahrer flüchtet nach Unfall

KAUFBEUREN. Am späten Nachmittag des 11.01.2021 kam es im Kaufbeurer Stadtteil Neugablonz zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden. Der 51-jährige Verursacher kam im Begegnungsverkehr zu weit nach links, weshalb es zum Zusammenstoß der beiden Außenspiegel kam. Anschließend fuhr der Verursacher nach Hause. Dort konnte er angetroffen werden. Es stellte sich heraus, dass er erheblich alkoholisiert und ohne Führerschein gefahren ist. Folglich erwarten den Unfallverursacher nun mehrere Strafanzeigen.
(PI Kaufbeuren)

Vermeintlicher Einbruch in ein Einfamilienhaus

KAUFBEUREN. Am späten Abend des 11.01.2021 nahm ein Anwohner der Sudetenstraße in Neugablonz einen Mann mit Taschenlampe im Nachbaranwesen wahr. Da der Nachbar von einem Einbrecher ausging, alarmierte er über den Notruf die . Das Haus wurde von mehreren kräften umstellt. Beim Betreten des Hauses stellte sich jedoch heraus, dass es sich bei dem vermeintlichen Einbrecher um den rechtmäßigen Bewohner gehandelt hatte.
(PI Kaufbeuren)

Versuchte räuberische Erpressung auf Supermarkt-Parkplatz

FÜSSEN. Am Montag den 11.01.2021, gegen 18:00 Uhr, kam es vor einem Supermarkt in der Herzogstraße zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen drei jungen Männern. Ein 22-jähriger Mann ohrfeigte einen 18-Jährigen und rang diesen zu Boden, während ein 19-Jähriger das Mobiltelefon des 18-Jährigen forderte. Alle drei Männer waren sich bereits aus der Vergangenheit bekannt.

Beherzte Zeugen griffen ein, sodass schlimmeres verhindert werden konnte. Bei der Auseinandersetzung der jungen Männer wurde der 18-Jährige nur leicht Verletzt.

Alle Tatverdächtigen Personen konnten durch die verständigten Einsatzkräfte der zuständigen inspektion Füssen, vorläufig festgenommen werden. Nach Abschluss der lichen Maßnahmen wurden die Tatverdächtigen in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Kempten wieder entlassen.

Die ersten Ermittlungen am Tatort wurden durch den Kriminaldauerdienst der Kripo Memmingen übernommen, die weiteren lichen Ermittlungen werden durch das zuständige Fachkommissariat der Kriminalinspektion Kempten geführt.

Zeugenhinweise werden bei der Kriminalinspektion Kempten unter Telefon 0831/9909-0 entgegengenommen.
(KPI Memmingen – Kriminaldauerdienst)

Wildunfall – Gesetzliche Pflichten

JENGEN/WEICHT. Montagabend stieß eine 25-jährige Buchloerin mit ihrem auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Wiedergeltingen und Weicht mit einem querenden Reh zusammen. Die Frau ließ das verletzte Tier am Straßenrand liegen und fuhr weiter. Erst eine halbe Stunde später meldete sie den Vorfall bei der inspektion Buchloe. Die Beamten verständigten den zuständigen Jagdpächter, der sich um das Reh kümmerte. Gegen die -Lenkerin wurde ein Bußverfahren eingeleitet.

Immer wieder stellt die bei Wildunfällen fest, dass viele Fahrzeugführer die gesetzlichen Pflichten nicht kennen, die nach einem solchen Unfall zu beachten sind. So schreibt § 34 der Straßenverkehrsordnung (StVO) vor, dass nach einem Unfall jeder Beteiligte unverzüglich anzuhalten und den Verkehr zu sichern hat, sowie sich über die Unfallfolgen vergewissern muss (Verwarnung 30 Euro). Nach § 32 StVO ist es verboten, Gegenstände auf der Straße liegen zu lassen, wenn dadurch der Verkehr gefährdet oder erschwert wird. Zu den Gegenständen zählen auch tote Tiere. Der Verursacher hat das Tier zur Seite zu räumen und wenn dies nicht sofort möglich ist, bis dahin ausreichend kenntlich zu machen. Dies kann u. a. dadurch geschehen, dass man mit eingeschalteter Warnblinkanlage bis zum Eintreffen der stehen bleibt und dadurch den nachfolgenden Verkehr warnt (Buß 60 Euro, 1 Punkt). Zudem schreibt das Bayerische Jagdgesetz vor, dass Fahrzeugführer, die Schalenwild (u.a. Rehe und Wildschweine) durch An- oder Überfahren verletzen oder töten, dies unverzüglich dem Revierinhaber oder der mitteilen müssen. Sinn und Zweck dieser Vorschrift ist, dass der Revierinhaber schnellstmöglich das getötete Tier verwerten oder das verletzte Tier suchen und von den Leiden erlösen kann. Bei Verstößen kann das Landratsamt eine buße bis zu 1.000 Euro festsetzen.
(PI Buchloe)

Auffahrunfall

BAD WÖRISHOFEN. Ein Auffahrunfall auf der Hochstraße führte am Montagvormittag, 11.01.2021, zu einem Sachschaden von über 6.000 Euro, verletzt wurde aber glücklicherweise niemand. Eine 43-jährige Autofahrerin aus Bad Wörishofen übersah, dass ein vorausfahrender nach rechts auf die Magaretenstraße abbiegen wollte und deshalb seine Geschwindkeit verringerte. Die 43-Jährige konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr dem auf. Die Unfallverursacherin wurde gebührenpflichtig verwarnt.
(PI Bad Wörishofen)


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