Brinkhaus: Lockdown-Verlängerung notwendig

CDU-CSU

06.01.2021

Freiwillige sollen in Alten- und Pflegeheimen helfen

Angesichts der anhaltend hohen Infektionswerte und zusätzlicher Gefahren durch mutierte Varianten des virus haben sich Bund und Länder auf eine Ausweitung der -Schutzmaßnahmen zunächst bis 31. Januar verständigt.

Die von Bundeskanzlerin Angela sowie den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder beschlossenen zusätzlichen Einschränkungen zum Schutz vor der bezeichnet der Vorsitzende der CDU/CSU-s, Ralph Brinkhaus, als alternativlos: „An der Verlängerung und Verschärfung des s führte kein Weg vorbei.“

Kontakte weiter reduzieren

Auch in den nächsten drei Wochen sollen alle Bürger, soweit es möglich ist, zu Hause bleiben. Bisher waren Treffen von zwei Hausständen mit bis zu fünf Personen erlaubt. Nun sollen private Zusammenkünfte nur noch mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person erlaubt sein.

Hotspot-Strategien

In Hotspots wird der Bewegungsradius auf 15 Kilometer um den Wohnort eingeschränkt – diese Regelung betrifft nur Landkreise mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Derzeit sind das rund 70 Landkreise. „Vor dem Hintergrund der Virusmutationen, der anhaltend hohen Infektionszahlen und der Todesraten war es unumgänglich, die Kontakte noch stärker zu beschränken und Hotspot-Strategien für besonders betroffene Regionen zu beschließen“, kommentierte Brinkhaus.

Einsatz von Freiwilligen

Schulen und Kindertagesstätten sollen bis mindestens Ende Januar weitestgehend geschlossen bleiben oder nur eingeschränkten Betrieb anbieten. Und: Da in Alten- und Pflegeeinrichtungen bisher nicht immer ausreichend getestet wurde, sollen nun freiwillige Helfer in die Heime geschickt werden, Hilfsorganisationen sollen die Schulungen übernehmen. Zu diesem Punkt forderte Unionsschef Brinkhaus eine rasche und konsequente Umsetzung: „Der Einsatz von Freiwilligen muss dort jetzt schnell auf den Weg gebracht werden“, erklärte er in Berlin.

AHA+L-Regeln einhalten

Auch die gesundheitspolitische Sprecherin der Unions im , Karin Maag, begrüßte die Entscheidungen: „Die Beschlüsse zur Verlängerung des s sind absolut richtig. Die weiterhin hohen Zahlen Neuinfizierter und der Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen machen es leider notwendig, dass das öffentliche Leben noch drastischer beschränkt wird, um die Kontakte auf das Notwendige zu reduzieren. Von uns allen bleiben vorerst weiter Geduld und die Bereitschaft gefragt, die AHA+L-Regeln auch weiterhin streng einzuhalten – nur so schützen wir uns und andere.”