„Neu@FDP“ ist ein echtes Innovationslabor

FDP

29.12.2020
Das Jahr 2020 war insbesondere wegen der -Pandemie ein außergewöhnliches Jahr. Auf der ganzen Welt hat sich der Alltag der Menschen durch die -Pandemie drastisch verändert. Das gilt natürlich auch für die : Die Freien Demokraten haben ihre ex- und interne Kommunikation fast vollständig in den digitalen Raum verlagert. Präsidiums- und FDP-Bundesvorstandssitzungen fanden per konferenz statt. Auch die Bundesfachausschüsse kommen so zusammen. Wichtiger aber noch: Die FDP hat eine Reihe neuer Formate entwickelt, um mit der Öffentlichkeit, mit Mitgliedern und mit Experten im Gespräch zu bleiben oder neu ins Gespräch zu kommen. Eines davon richtet sich an die Neumitglieder. Wir haben mit Bundesgeschäftsführer Michael Zimmermann über die digitale Kennenlernrunde Neu@FDP gesprochen – und einige Erkenntnisse auch für 2021 gewonnen.

Im April haben Sie den digitalen Neumitgliedertreff “Neu@FDP” initiiert. Wie war die Resonanz?

Die Resonanz war sehr erfreulich! Regelmäßig hatten wir dreistellige Anmeldezahlen, der Teilnehmerkreis war sehr vielfältig, und der Austausch mit Neumitgliedern war in jeder Ausgabe von “Neu@FDP” extrem spannend und aufschlussreich. So konnten wir zum Beispiel konkrete Impulse für unseren Programmprozess oder auch Themen für unsere weiteren digitalen Formate wie “Mut@FDP” aufgreifen.

Haben Sie sich ausmalen können, dass es ein Format wird, das sich auch beim zwölften Mal großer Beliebtheit erfreut?

Tatsächlich war ich positiv überrascht, dass die jüngste Ausgabe sogar die mit den meisten Anen war – fast 200! In einem einstündigen Format stößt man an Grenzen, wenn alle Fragen und Hinweise besprochen werden sollen. Aber mit etwas höherer Disziplin – bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, aber auch bei meinen Antworten – war auch die letzte Ausgabe des Jahres ein Erfolg.

Wenn ich die Hintergründe und inhaltlichen Impulse kategorisiere, ergibt sich nach meiner Wahrnehmung ein recht klares Bild mit drei Erkenntnissen. Erstens: Viele (Neu-) Mitglieder sehnen sich danach, sich vor Ort für mehr Chancen durch mehr Freiheit zu engagieren. Sie erkundigen sich nach Möglichkeiten, sich und ihre Ideen in ihrer Heimat einzubringen – digital genauso wie analog. Und sie freuen sich sehr auf das Wahlkampfjahr 2021. Zweitens: Die Allgegenwärtigkeit der -Pandemie macht sich auch in Neumitgliedertreffen bemerkbar. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer en, dass sie mit ihrer Mitgliedschaft den Kurs der Freien Demokraten stützen wollen: Voller Einsatz gegen die Pandemie und ihre Folgen, aber gleichzeitig ein Auge auf den individuellen Freiheitsrechten, der Tragfähigkeit der öffentlichen Haushalte und der . Drittens: Die mangelnde Digitalisierung in treibt die Menschen um. In den Schulen, in der Verwaltung, in den Gesundheitsbehörden: Nirgendwo stehen wir bei der Digitalisierung dort, wo wir stehen müssten. Hier braucht es dringend Impulse und Tempo – das wird nur der FDP zugetraut.

Klar ist, dass wir das Format “Neu@FDP” im kommenden Jahr fortsetzen wollen. Es wird dabei auch „Wahlkampf-Editionen“ geben, in denen wir ielt Neumitgliedern Instrumente, Ideen und Werkzeuge – also sogenannte Skills – für den Wahlkampf vermitteln. Gleichzeitig bekommen wir so regelmäßig die “Frischluftzufuhr”, die jede dringend braucht. Neue Ideen, innovative Formate, virulente Themen: Für die ist “Neu@FDP” ein echtes Innovationslabor!