POL-F: 201118 – 1190 Bundesautobahn 661: Pkw kollidiert mit Gesteinsbrocken

18.11.2020 – 17:25

Polizeipräsidium Frankfurt am Main

FrankfurtFrankfurt (ots)

(dr) In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (18.11.2020), gegen 01:30 Uhr, ereignete sich auf der BAB 661 in Höhe einer Baustelle ein Vorfall, bei dem ein Fahrzeug aufgrund eines auf der Fahrbahn befindlichen Gesteinsbrocken schwer beschädigt wurde. Nach derzeitigem Kenntnisstand wird angenommen, dass dieser von einer bislang unbekannten Person bewusst auf der Autobahn platziert wurde.

Ein 57-Jahre alter Mann war zur genannten Zeit mit seinem Pkw auf der A661 in Richtung Egelsbach unterwegs. In Höhe eines Baustellenbereichs am Autobahndreieck Erlenbruch kam es dann zu einer Kollision mit einem auf der Fahrbahn befindlichen Gesteinsbrocken, der auf der rechten Fahrspur lag, als das Fahrzeug auf diesen prallte. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. An dem Fahrzeug des Geschädigten entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro, sodass auch eine Abschleppung erforderlich war. Laut Zeugenangaben soll sich an der Autobahn eine männliche Person in unmittelbarer Nähe hinter einer dortigen Schutzplanke aufgehalten haben, welche zum Zeitpunkt der Kollision sofort zu Fuß in Richtung Seckbachtunnel geflüchtet sei. Die Fahndungsmaßnahmen nach der Person verliefen ohne Erfolg.

Die unbekannte Person konnte wie folgt beschrieben werden: Männlich, circa 175 cm groß, schmale Statur, kurz geschorene Haare, führte zwei weiße Plastiktüten mit sich.

Die Polizei geht aktuell davon aus, dass der Gesteinsbrocken vorsätzlich auf der Autobahn platziert wurde und hat Ermittlungen wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet. Der rund 40 bis 50 Kilogramm schwere Gesteinsbrocken wurde sichergestellt.

Ein bislang unbekannter Zeuge, welcher den Stein offenbar von der Fahrbahn zur Seite entfernte, sowie weitere Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur Aufklärung des Sachverhaltes beitragen können oder Angaben zur geflüchteten Person machen können, werden gebeten, sich mit der Autobahnpolizei unter der Rufnummer 069 / 755-46400 in Verbindung zu setzen oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. Aufgrund der baulichen Gegebenheiten am Autobahndreieck Erlenbruch werden Verkehrsteilnehmer gebeten, in diesem Bereich besonders achtsam zu fahren.

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Jochen Behr

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