BPOL-HH: Beleidigung und Bedrohung von Bundespolizisten im Hamburger Hauptbahnhof führen zur Ingewahrsamnahme und Auffinden von vermutlich BTM

30.10.2020 – 15:47

Bundespolizeiinspektion Hamburg

HamburgHamburg (ots)

Während der Wahrnehmung eines anderen Einsatzes beleidigte ein zunächst Unbeteiligter im Hamburger Hauptbahnhof die eingesetzten Bundespolizisten. Gegen eine spätere Überprüfung setzte er sich zur Wehr, bewarf die Beamten mit seinem Rucksack, trat nach ihnen, beleidigte und bedrohte sie. Nach der Zuführung zum Bundespolizeirevier wurde bei ihm ein Beutel mit einer rauschgiftartigen Substanz aufgefunden. Erst nach mehreren Stunden in der Zelle und anschließend erfolgter erkennungsdienstlicher Behandlung durfte er die Polizeidienststelle wieder verlassen.

Am 29.10.2020 gegen 17:45 Uhr befanden sich mehrere Beamte der Hamburger Bundespolizei am Hauptbahnhof fußläufig auf dem Weg zu einem Einsatz im Bereich eines S-Bahnsteigs. Während die Beamten die Treppe hinunterliefen, kam ihnen auf der Rolltreppe ein 19-jähriger deutscher Staatsangehöriger entgegen, der den Bundespolizisten plötzlich Worte wie „Hurensöhne“ und weitere Beleidigungen hinterherrief.

Da der Einsatzanlass auf dem Bahnsteig hinfällig geworden war, liefen die Bundespolizisten zurück und hielten Ausschau nach dem Mann, der sie beleidigt hatte, er konnte auf dem Bahnsteig angetroffen werden.

Der Aufforderung, sich im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wegen Beleidigung auszuweisen, widersetzte er sich, er wurde immer aggressiver und schmiss unvermittelt seinen Rucksack in Richtung der Beamten, verfehlte diese allerdings.

Da sich der 19-Jährige nicht beruhigen ließ, wurden ihm Handfesseln angelegt. Er sperrte sich weiterhin gegen die Maßnahmen der Bundespolizisten, trat nach ihnen und beleidigte sie fortwährend und bedrohte sie mit dem Tode.

Weil die Personalien zu diesem Zeitpunkt weiterhin nicht feststanden, wurde der Aggressor dem Bundespolizeirevier Hamburg-Hauptbahnhof zugeführt, um dort seine Identität festzustellen.

Bei der dortigen Durchsuchung nach Ausweispapieren konnte ein Tütchen mit einer rauschgiftähnlichen Substanz aufgefunden werden.

Weiterhin tobte der Mann und schrie herum, der Aufforderung, sich endlich zu beruhigen, kam dieser nicht nach, weswegen er nun in eine Gewahrsamszelle gesperrt wurde.

Nachdem er sich nach einigen Stunden beruhigt hatte, wurde er erkennungsdienstlich behandelt.

Zuvor hatte er es sich nicht nehmen lassen, eine Beamtin auf sexueller Grundlage zu beleidigen.

Ein Atemalkoholtest hatte einen Wert von ca. 1,6 Promille ergeben.

Nach der Einleitung von insgesamt sechs Ermittlungsverfahren, u.a. wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung, Beleidigung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, wurde der Mann gegen 22:30 Uhr wieder auf freien Fuß gesetzt werden, nachdem er sich vollends beruhigt hatte.

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Jochen Behr

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