Schwelbrand macht Einfamilienhaus unbewohnbar – Schaden wohl im sechsstelligen Bereich

18.10.2020, PP Unterfranken


OBERNBURG – OT EISENBACH, LKR. MILTENBERG. Ein aus bislang ungeklärter Ursache ausgebrochener Schwelbrand machte am frühen Sonntagmorgen ein Einfamilienhaus vorläufig unbewohnbar. Die Kripo Aschaffenburg hat noch am Sonntag die weiteren Ermittlungen zur Brandursache und der genauen Schadenshöhe übernommen.

Laut der ersten Mitteilung, die gegen 04:40 Uhr in der Integrierten Leitstelle Untermain eingegangen war, zogen schwarze Rauchwolken aus einem Einfamilienhaus in der Friedrichstraße. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Eisenbach und Obernburg stellten fest, dass sich im Heizungskeller im Bereich der Öltanks ein Schwelbrand entwickelt hatte und sich durch die extrem starke Rauchentwicklung im gesamten Haus Ruß niedergeschlagen hatte. Dem derzeitigen Sachstand nach ist davon auszugehen, dass das Haus vorläufig nicht mehr bewohnbar ist. Der Sachschaden dürfte ersten Einschätzungen nach im sechsstelligen Bereich liegen. Den Schwelbrand selber hatte die Feuerwehr schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht. Die Bewohner des Hauses bemerkten glücklicherweise rechtzeitig den Brand und konnten das Haus unverletzt verlassen.

Wie es zum Brand kommen konnte, ist nun Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen, welche bereits am Sonntagvormittag die Kripo Aschaffenburg von der Polizei Obernburg übernommen hat. Vor Ort befand sich neben den regionalen Feuerwehren und der Polizei auch vorsorglich ein Rettungswagen.