POL-RT: Versuchter Raub, Verkehrsunfälle, tödlicher Arbeitsunfall, Pkw-Brand

01.08.2020 – 11:46

Polizeipräsidium Reutlingen

Reutlingen (ots)

Versuchter Raub

Am Samstagmorgen ist es auf dem Sportgelände Dietweg zu einem versuchten Raub gekommen. Ein 19 -Jähriger und ein 17 -Jähriger hielten sich gegen 01.50 Uhr auf der Tribüne des Kunstrasenplatzes auf. Plötzlich traten fünf bis zehn Jugendliche an die Beiden heran und forderten sie auf, ihnen ihre Wertsachen auszuhändigen. Als sie dies verneinten, wurden sie aus der Gruppe heraus mit einer Flasche und einem Messer angegriffen. Schließlich gelang ihnen die Flucht in Richtung Roanner Straße, von wo aus sie die Polizei verständigten. Eine sofort eingeleitete Fahndung mit mehreren Streifenwagenbesatzungen führte nicht zur Ergreifung der Täter. Die Opfer wurden mit leichten Verletzungen vom Rettungsdienst in eine Klinik verbracht. Entwendet wurde letztlich nichts.

Reutlingen (RT): Geparkten Pkw beschädigt und unerlaubt entfernt -Zeugensuchmeldung

Am Freitag in der Zeit zwischen 18.30 Uhr und 18.50 Uhr ist es auf dem Parkplatz eines Lebensmitteldiscounters in der Emil-Adolf-Straße zu einem Verkehrsunfall gekommen. Vermutlich beim Ein -oder Ausparken wurde ein ordnungsgemäß geparkter grauer Pkw Mazda CX-5 von einem bislang unbekannten Fahrzeugführer beschädigt. Obwohl an dem Mazda ein Schaden in Höhe von 2.000 Euro entstand und der Unfall vom Verursacher bemerkt worden sein muss, entfernte sich dieser, ohne sich um die Regulierung des angerichteten Schadens zu kümmern. Da zum fraglichen Unfallzeitpunkt reger Betrieb auf dem Parkplatz herrschte, werden Zeugen gebeten, sich telefonisch mit dem Polizeirevier Reutlingen, Telefon 07121/942-3333, in Verbindung zu setzen.

Reutlingen (RT): Tödlicher Arbeitsunfall

Einem tragischen Unglücksfall fiel am Freitagnachmittag eine 47 -jährige Frau auf dem Gelände eines landwirtschaftlichen Anwesens im Hauweg im Ortsteil Oferdingen zum Opfer. Gegen 16.15 Uhr wurde gemeldet, dass eine weibliche Person neben einem noch laufenden Gebläse liegt. Nach Eintreffen der Rettungskräfte konnte nur noch der Tod der Frau festgestellt werden. Erste Ermittlungen der Kriminalpolizei unter Hinzuziehung von Spezialisten der Kriminaltechnik ergaben, dass die Frau zunächst einen mit Stroh beladenen Ladewagen rückwärts in die Scheune an ein Förderband gefahren hatte. Das Förderband transportierte das Stroh zu einem Gebläse, welches das Stroh dann in das Strohlager blies. Während dieses Vorganges hatte sich vom Ladewagen ein Metallstück gelöst, welches ebenfalls über das Förderband in das Gebläse geriet und hier derart beschleunigt wurde, dass es die Blechwand des Gebläses durchschlug, anschließend die Frau am Kopf traf und sie tödlich verletzte.

Wendlingen (ES): Fahrzeug ausgebrannt

Eine 46 – jährige Frau ist am Freitag kurz nach 20.00 Uhr auf einem Feldweg im Gewann Hasenbalg in Richtung Kleingartenanlagen unterwegs gewesen, als ihr Pkw Mercedes Benz A-Klasse aus bislang nicht bekannter Ursache im Motorraum Feuer gefangen hat. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr Wendlingen, welche mit drei Fahrzeugen und 26 Einsatzkräften vor Ort war, stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand. Es wurde von der Feuerwehr gelöscht, erlitt jedoch einen wirtschaftlichen Totalschaden.

Tübingen-Hirschau (TÜ): Von der Fahrbahn abgekommen und gegen Baum geprallt

Am Freitagmittag ist es auf der L 371 zu einem Verkehrsunfall gekommen. Um 12.52 Uhr fuhr eine 23 -Jährige mit ihrem Pkw Peugeot 208 von Tübingen kommend in Richtung Hirschau. Auf Höhe des Friedhofes kam sie aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Hierbei zog sie sich schwere Verletzungen zu und musste mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht werden. Da zunächst nicht bekannt war, ob die Person in ihrem Fahrzeug eingeklemmt wurde, rückte die Feuerwehr Tübingen mit den Abteilungen Hauptamt, Stadtmitte und Hirschau mit 6 Fahrzeugen und 31 Einsatzkräften aus. Die Frau konnte jedoch noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte von Ersthelfern aus ihrem Fahrzeug geborgen werden. Der Peugeot war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 2.500 Euro. Während der Unfallaufnahme musste die L 371 zeitweise voll gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Straßenmeisterei Rottenburg war zur Reinigung der Straße eingesetzt.

Tübingen (TÜ): Fehlerhaft den Fahrstreifen gewechselt

Eine leichtverletzte Person und ca. 2.500 Euro Sachschaden ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Freitagabend auf der Europastraße ereignet hat. Ein 72 -Jähriger fuhr gegen 18.30 Uhr mit seinem Pkw KIA auf dem rechten Geradeausfahrstreifen in Richtung Innenstadt. Auf Höhe der Rampe zum Schlossbergtunnel wechselte er kurzfristig den Fahrstreifen, um auf die Linksabbiegespur zu gelangen. Hierbei übersah er einen von hinten kommenden 29 -jährigen Lenker eines Pkw Audi A6. Dieser konnte trotz starkem Abbremsen eine Kollision nicht mehr verhindern. Seine 29-jährige Beifahrerin wurde leicht verletzt und vom Rettungsdienst vorsorglich in eine Klinik verbracht.

Tübingen (TÜ): Nach Radsturz schwer verletzt

Am frühen Samstagmorgen um 03.05 Uhr ist es in der Wilhelmstraße zu einem Verkehrsunfall gekommen. Eine 20 -jährige Radfahrerin fuhr mit ihrem unbeleuchteten Mountainbike vorschriftswidrig auf der linken Radspur in Richtung Innenstadt. Auf Höhe der Abbiegespur zur Alberstraße wollte sie über den dortigen Bordstein auf den linken Gehweg wechseln. Hierbei kam sie zu Fall und verletzte sich schwer. Sie wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Zu einem nennenswerten Sachschaden am Mountainbike kam es nicht.

Albstadt-Tailfingen (ZAK): Verkehrsunfall mit zwei Schwerverletzten

Am Freitag gegen 17.25 Uhr ist es auf der L 449 zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Der 39 -jährige Fahrer eines Pkw Mercedes C-Klasse fuhr von Bitz kommend in Richtung Tailfingen. Unmittelbar nach der Abzweigung Richtung Hermansdorf geriet er mit den rechten Rädern auf das unbefestigte Bankett. Beim Versuch gegenzulenken geriet er ins Schleudern, überschlug sich und kam schließlich linksseitig auf dem dortigen Radweg auf dem Dach zum Liegen. Der 39 – Jährige wurde mit schweren Verletzungen in eine Klinik eingeliefert. Sein 36 -jähriger Beifahrer erlitt so schwere Verletzungen, dass er mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden musste. Bei dem 39 -jährigen Fahrer entstand im Rahmen der Unfallaufnahme der Verdacht, dass er unter alkoholischer Beeinflussung stand, weshalb ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Da zunächst unklar war, ob in dem Fahrzeug Personen eingeklemmt sind, wurde auch die Feuerwehr Bitz verständigt, welche mit fünf Fahrzeugen und 26 Einsatzkräften vor Ort war.

Rückfragen bitte an:

Michael Lainer, PvD, Telefon 07121/942-2224

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Telefon: 07121 942-0
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Jochen Behr

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