FW-D: Wohnungsbrand mit Menschenrettung – Feuerwehr Düsseldorf rettet zwei Menschen aus brennender Wohnung

01.08.2020 – 13:03

Feuerwehr Düsseldorf

Düsseldorf (ots)

Samstag, 01.08.2020, 09.03 Uhr, Ellerstaße, Oberbilk

Bei einem Wohnungsbrand eines Mehrparteienhauses in Oberbilk konnten am Samstagmorgen zwei Menschen über die Drehleiter der Feuerwehr aus ihrer Wohnung im Dachgeschoss gerettet werden. Die Einsatzkräfte bekämpften das Feuer mit zwei C-Rohren. Der Rettungsdienst führte die medizinische Erstversorgung durch und transportierte anschließend die beiden Verletzten ins Krankenhaus. Die Brandursache ist unklar, es entstand ein Sachschaden von über 100.000 Euro. Die Wohnung ist nicht mehr bewohnbar.

Am Samstagmorgen wurde die Feuerwehr durch mehrere Anrufer zu einer starken Rauchentwicklung aus einem Dachgeschossfenster eines Mehrparteienhauses gerufen, indem bereits eine Person am Fenster stehe und um Hilfe riefe. Als die ersten Einsatzkräfte kurze Zeit später an der Einsatzstelle eintrafen, standen bereits zwei Bewohner eines fünfgeschossigen Hauses am rauchaustretenden Dachgeschossfenster. Sofort wurde die Menschenrettung über die Drehleiter eingeleitet und die beiden Bewohner, eine 40-jährige Frau sowie ein 46-jähriger Mann, vom Dachgeschossfenster gerettet. Sie wurden durch den Rettungsdienst umgehend erstversorgt und anschließend mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus transportiert. Es befanden sich keine weiteren Personen mehr in der Wohnung. Parallel gingen weitere Trupps zur Menschenrettung über das verrauchte Treppenhaus vor und kontrollieren die benachbarten Wohneinheiten. Eine weitere Person wurde aus ihrer leicht verrauchten Wohnung gerettet und vom Rettungsdienst erstversorgt. Sie war nicht verletzt und konnte an der Einsatzstelle verbleiben. Das Feuer wurde mittels zwei C-Rohren schnell unter Kontrolle gebracht und ein Übergreifen der Flammen ins Treppenhaus verhindert. Die Wohnungstür war bereits im oberen Bereich durchgebrannt. Die Brandwohnung wurde durch das Feuer vollständig zerstört und ist nicht mehr bewohnbar. Durch ein zusammenhängendes Lüftungssystem der Badezimmer („Kölner Lüftung“) mussten alle Wohnungen begangen und kontrolliert werden. Zusätzlich zur Brandwohnung wurde in neun von zwölf Wohneinheiten eine Verrauchung festgestellt und sie wurden vom Brandrauch befreit. Die anliegenden Wohnhäuser wurden ebenfalls kontrolliert und soweit vom Brandrauch betroffen belüftet. Hierzu wurden durch die Feuerwehr Hochleistungslüfter eingesetzt.

Es entstand ein Sachschaden von mindestens 100.000 Euro. Der Einsatz für die rund 40 Einsatzkräfte der Feuerwachen Hüttenstraße, Behrenstraße, Werstener Feld und Posener Straße war nach ca. 2 Stunden beendet und die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben.

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Jochen Behr

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